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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Das Baby
Geschichten vom Kater Musch (BR) (Folge 28)
Autor: Ellis Kaut
produziert in: 1956
produziert von: BR
Laufzeit: 19 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Günther Friedrich
Inhalt: Angelika soll auf ihre kleine Schwester Inge aufpassen. Aber anstelle den Kinderwagen zu bewachen, spielt sie lieber mit Suse und anderen Kindern Schmuggler und Polizei, während Inge im Kinderwagen in der Sonne steht. Zum Glück hat Musch alles beobachtet und holt Tonerl zur Hilfe.
Sprecher:Hans Reinhard Müller (Anton Pfister, genannt Tonerl)
Elfriede Kuzmany (Kater Musch)
Maria Stadler
Franziska Stömmer
Ernst Barthels
Irene Kohl
Franz Loskarn
Hans Winninger
Josefa Samson
u.a.
Daten zu Ellis Kaut:geboren: 17.11.1920
gestorben: 24.09.2015
Vita: Elisabeth „Ellis“ Kaut (* 17. November 1920 in Stuttgart, gestorben am 24. September 2015) ist eine deutsche Kinderbuchautorin, die durch die Erfindung des Pumuckl international sehr erfolgreich wurde. Sie verfasste ferner Novellen für Erwachsene und einige Bildbände.
Hompepage o.ä.: http://www.ellis-kaut.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Das Märchen vom springenden singenden Brunnen
Autor: Günther Feustel
produziert in: 1966
produziert von: Litera
Laufzeit: 16 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Theodor Popp
Komponist: Werner Pauli
Inhalt: Eine der ältesten und schönsten Geschichten, die Meister Nadelöhr aus dem Märchenland zu erzählen hatte, war und ist DAS MÄRCHEN VOM SPRINGENDEN, SINGENDEN BRUNNEN. Als der zauberhafte Springbrunnen, der mit seinen Klängen alle Wesen fröhlich macht, an einem Donnerstag nicht mehr an seinem Platz steht, machen sich Pittiplatsch, Schnatterinchen und der Papagei Feffi mit dem alten Auto Jonathan sofort auf, den Brunnen zu finden. Ob sie herausfinden, wem die riesengroßen Tapsen gehören, die sie an der Stelle entdeckt haben, wo eigentlich ihr Springbrunnen sein Singen und Klingen verlauten ließ, und ob es ihnen gelingen wird, den Brunnen zurückzuholen?
Sprecher:Eckart Friedrichson (Meister Nadelöhr)
Heinz Schröder (Pittiplatsch)
Friedgard Kurze (Schnatterinchen)
Gerd E. Schäfer (Feffi)
Marianne Klussmann (Bachwellen)
Barbara Witte (Bachwellen)
Heinz Hartmann (Großvater Fluss)
Berti Deutsch (Großmutter Meer)
Werner Pauli (Gitarre)
Günter Ospalek (Schlagzeug)
Daten zu Günther Feustel:geboren: 13.07.1924
gestorben: 16.01.2011
Vita: Günther Feustel, (13. 07. 1924 - 16. 01. 2011), Lehrer, Schriftsteller, Kinder- und Jugendbuchautor, schuf gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg Feustel die Fernsehfiguren „Pittiplatsch“ und „Herr Fuchs und Frau Elster“. Nach dem 2. Weltkrieg war er, wie seine Frau, einer der Junglehrer, die bereits unterrichteten, während sie noch als Lehrer ausgebildet wurden. Mehr als 30 Kinderbücher erschienen von ihm und wurden außerdem vielfach übersetzt, 1955, als eines der ersten, „Mäuse, Tränen und ein Stubenzoo“, mit Illustrationen von Ingeborg Friebel. Seine Geschichten, Romane und Hörspiele für Kinder und Jugendliche handeln oft von Menschen und Tieren in der freien Natur.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Kommissar Gordon - doch noch ein Fall!
Autor: Ulf Nilsson
produziert in: 2017
produziert von: Headroom Verlag
Laufzeit: 80 Minuten
Genre: Kinderhörspiel; Krimi
Regie: Theresia Singer
Bearbeitung: Theresia Singer
Inhalt: Ein Hörspiel in 12 Teilen.

Wir haben es geahnt: Kommissar Gordon hält es nicht lange in seinem Urlaub aus. Das ist auch gut so, denn Kommissarin Buffy braucht seine Hilfe. Im Wald sind zwei Kinder verschwunden. Einfach weg! Nun ist wirklich Eile geboten. Gordon und Buffy nehmen die Ermittlungen auf. Und alle Tiere des Waldes stehen ihnen zur Seite.

Zum Glück weiß der Hörer mehr über die verschwundenen Kinder: Sie sind nicht etwa vom Fuchs gefressen worden, sondern verfolgen ihre ganz eigenen Pläne. Und mit dem Wissen, dass die Kinder in Sicherheit sind, kann man sich beim Hören kringelig lachen über Kommissar Gordons Ermittlungsarbeit. Großartig!

Teil 1: Ein geheimnisvoller Kratzer
Teil 2: Ein weiser Polizist
Teil 3: Große, starke Polizei
Teil 4: Zwei Kinder verschwunden!
Teil 5: Afgafrassen?
Teil 6: Neue Verhörspiele
Teil 7: Warten, warten
Teil 8: Mahlen, mahlen. Backen, backen.
Teil 9: Eine wichtige Diskussion darüber, welcher Polizist was macht
Teil 10: Die Rettungsexpedition
Teil 11: Alle helfen
Teil 12: Alle schlafen froh
Sprecher:Ulrich Noethen (Erzähler)
Udo Kroschwald
Lotta Doll
Frauke Poolman
Jakob Roden
Frieda Starfinger
Julius Poolman
Edda Fischer
Bettina Storm
Julian Horeyseck
Annika Buchhold
Insa Bodenbach
Jakob Suleck
ergänzender Hinweis: Die Lesung wurde am 26.08.2016 vom Headroom Verlag auf CD veröffentlicht.
Erstsendung: 13.08.2017
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Ronja Räubertochter
Autor: Astrid Lindgren
produziert in: 1991
produziert von: Berliner Rundfunk
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christa Kowalski
Bearbeitung: Waltraud Lewin
Komponist: Hermann Naehring
Inhalt: Ronja lebt glücklich unter Räubern und gehört nur sich selbst. Sie hütet sich, in den Höllenschlund zu fallen, indem sie ihn mit Birk Borkason um die Wette überspringt. Eigentlich müßten beide Todfeinde sein, denn ihre Räuberbanden sind es auch. Sie aber werden wie Bruder und Schwester. Einer hält es ohne den anderen nicht aus. So trennen sie sich von ihren Räuberfamilien. Zu zweit in der Bärenhöhle, in der wilden Natur, unter Graugnomen und Wilddruden lernen sie, mit Leben und Tod zurechtzukommen. Als Räuber, werden sie nicht leben!
Sprecher:Kathlen Justiz (Ronja)
Klaus Manchen (Mattis)
Karin Ugowski (Lovis)
Werner Senftleben (Glatzen-Per)
Sebastian Oberschmidt (Birk)
Michael Schweighöfer (Borka)
Ute Boeden (Undis)
Horst Lampe (Räuber / Graugnome)
Romeo Riemer (Räuber / Graugnome)
Lothar Dimke (Räuber / Graugnome)
Kaspar Eichel (Wilddruden / Unterirdische)
Kristof-Mathias Lau (Wilddruden / Unterirdische)
Birgit Edenharter (Wilddruden / Unterirdische)
Susanne Schwaab (Rumpelwichte)
Waltraud Kramm (Rumpelwichte)
Daten zu Astrid Lindgren:geboren: 14.11.1907
gestorben: 28.01.2002
Vita: Astrid Lindgren, die wohl berühmteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde für ihre über 70 Kinder- und Jugendbücher, übersetzt in 68 Sprachen, mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Die Grundlage ihres Erfolges war "Pippi Langstrumpf", das stärkste und unangepassteste Mädchen der Welt. Astrid Lindgren kämpfte lebenslang für die Rechte von Kindern und erhielt dafür 1994 den Ehrenpreis des Alternativen Nobelpreises. Sie starb 2002 im Alter von 94 Jahren in Stockholm.
Hompepage o.ä.: http://www.astrid-lindgren.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Eine fotogene Leiche
Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney
Autor: Roger Graf
produziert in: 2017
produziert von: SRF
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Roger Graf
Inhalt: Herr Endrian hat im Nachlass seines Vaters verstörende Fotos gefunden. Sie zeigen eine Frauenleiche. Da das Foto gestellt aussieht, hofft er durch Maloney in Erfahrung bringen zu können, dass es sich nicht um einen realen Mord handelte.
Sprecher:Philip Maloney (Michael Schacht)
Daniel Stutz (Peter Fischli)
Polizistin / Amelie Wicht (Barbara Terpoorten)
Polizist / Reto Anliker (Hans Ruchti)
Lorena Jakob (Sibilla Semadeni)
Simon Endrian (Christian Samuel Weber)
Erzähler (Peter Schneider)
Daten zu Roger Graf:geboren: 27.11.1958
Vita: Roger Graf (* 27. November 1958 in Zürich) ist ein Schweizer Schriftsteller. Er ist vor allem als Autor für das Kriminalhörspiel Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney bekannt.
Hompepage o.ä.: http://www.rogergraf.ch/
Erstsendung: 22.10.2017
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Die Stalinsonate
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Walter Adler
Übersetzer: Ursula Tabori-Grützmacher
Inhalt: Die Situation ist ebenso grotesk wie ausweglos. Radio Moskau hat soeben sein Spätprogramm beendet. Abendsprecher und Abendredakteur sind dabei, das Studio aufzuräumen. Plötzlich klingelt das Telefon. Genosse Generalsekretär ist am Apparat, höchstpersönlich. Und er hat einen höchst persönlichen Wunsch. Eine Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart ist ihm durch den Kopf gegangen. Klaviersonate a-moll, KV 310. Nun will er eine Gesamtaufnahme haben. Aber nicht irgendeine, sondern die mit der großen Pianistin Maria Lwowna Dschersinskaia. Weiß der Anrufer nicht, daß die Dschersinskaia längst in Ungnade gefallen ist? Daß alle Aufnahmen mit dieser Künstlerin daher aus den Rundfunkarchiven entfernt werden mußten? Will er vielleicht nur die Linientreue der Rundfunkmitarbeiter prüfen? Oder ist es umgekehrt? Sind sie verloren, wenn es ihnen nicht gelingt, die gewünschte Aufnahme bis zum nächsten Morgen herbeizuschaffen? Angst, Subalternität, komisches (und zugleich die Grenzen des Tragischen streifendes) Kriechertum: das ist das eine Thema des Hörspiels. Die Leiden einer geschundenen Künsterlin, die - indem man sie mit ihren im Gefängnis gebrochenen Fingern nochmals vor den Flügel schleift - endgültig zugrunde gerichtet wird: das ist das zweite Thema.
Sprecher:Marlen Diekhoff (Maria Lwowna Dschersinskaia)
Dieter Laser (Semjon Pawlowitsch)
Friedhelm Ptok (Michail Karlowitsch)
Rufus Beck (Pawel Iljitsch)
Elke Petri (Sophia Iwanowa)
Jürgen Holtz (Staatsanwalt)
Heinz Meier (Gefängniswärter)
Wolfram Weniger (Leskow, Angeklagter)
Walter Adler (Grodowski, Angeklagter)
Gerwald Weitzer (Schebalin, Angeklagter)
Christoph Gotthard (Pianist)
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 23.03.1992
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Die streng geheime Geisterschule
Autor: Toby Ibbotson
Eva Ibbotson
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 102 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Angeli Backhausen
Komponist: Rainer Quade
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel von Toby Ibbotson nach einer Idee von Eva Ibbotson.

Fredegonda, Goneril und Drusilla sind Großhexen und damit weitaus mächtiger als normale Hexen. In ihrer streng geheimen Geisterschule wollen die drei Damen den Geistern von heute die hohe Kunst des Spukens wieder nahebringen. Mit Hilfe neuester Spukmethoden sollen ihre Schüler endlich wieder Angst und Schrecken in der Menschenwelt verbreiten. Leider sind die Anwärter ihrer Schule, darunter der Müffelnde Druide und die Banshee Vera, selbt von Ängsten geplagt. Als dann auch noch der kleine Geisterjunge Percy während eines Ausflugs in der Menschenwelt verloren geht, sind die Spukgestalten ganz außer sich. Doch Hilfe naht von den Menschenkindern Daniel und Charlotte …
Seit Jahren ist niemand mehr zu Tode erschreckt worden! Daher gründen die drei Großhexen Fredegonda, Drusilla und Goneril die Geisterschule Mountwood Castle statt ihren Ruhestand zu genießen. Aber die "Spuktheorie" beschäftigt den müffelnden Druiden, Angus Crowe mit seinem Zweiklingenschwert Doris oder Kylie, die Waldelfe weniger als das Verschwinden von dem kleinen Geist Percy! Der taucht in der Markham Street bei Daniel und Charlotte auf - weit weg von der Schule. Und in der Menschenwelt lauern noch ungeahnte Dämonen ...
Ein gruseliges Hörspiel in zwei Teilen zwischen Geister- und Menschenwelt, Spuktheorie und Praxis.
Sprecher:Samuel Weiss (Erzähler)
Wiltrud Fischer (Fredegonda)
Tatja Seibt (Goneril)
Ulrike Bliefert (Drusilla)
Valentin Steffen (Daniel)
Karla Laubach (Charlotte)
Julia Wolff (Daniels Mutter)
Glenn Goltz (Daniels Vater)
Johanna Gastdorf (Tante Joyce)
Maximilian Hilbrand (Polizist)
Walter Renneisen (Angus Crowe)
Albert Kitzl (Mr. Jaros)
Jordy-Leon Sun (Percy)
Tanja Schleiff (Iphigenia)
Gereon Nußbaum (Ronald)
Arved Birnbaum (Phantomschweißer)
Karyn von Ostholt (Mrs. Wilder)
Natalie Spinell (Kylie)
Ernst-August Schepmann (Druide)
Ralf Drexler (Bluffit)
Jörg Kernbach (Snyder)
Martin Bross (Vince Grafton)
Dirk Borchardt (Big Robby)
Philipp Sommer (Wachmann)
Benjamin Berger (Ed Bales)
Stefan Cordes (Vorarbeiter)
Thomas Lang (Polizist)
ergänzender Hinweis: Dieses Hörspiel wurde am 10.11.2017 von Der Audio Verlag (DAV) auf CD veröffentlicht.
Daten zu Eva Ibbotson:geboren: 25.01.1925
gestorben: 20.10.2010
Vita: Eva Ibbotson, geboren in Wien, lebt seit 1933 in England. Kinderbücher von Eva Ibbotson sind weltweit beliebt. In Deutschland erschien zuletzt "Das Geheimnis von Bahnsteig 13".
Eva Ibbotson (* 25. Januar 1925 als Maria Charlotte Michelle Wiesner in Wien; † 20. Oktober 2010 in Newcastle upon Tyne, England) war eine britische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.10.2017
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln Teil 1/2
Westdeutscher Rundfunk, Köln Teil 2/2
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
vorige/nächste Ausstrahlung:09.12.2017 um 14:04 bei HR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Ava und die Verschwörung der Stinkstiefel
Autor: Jörgpeter von Clarenau
produziert in: 2017
produziert von: NDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Bernd Keul
Inhalt: Ein Hörspiel nach garantiert wahren Begebenheiten.

„Irgendwas stimmt hier nicht.“ Kaum ist Ava mit ihrer Mutter in die neue Stadt gezogen, spürt sie: Etwas Bedrohliches liegt in der Luft! In der neuen Schule erwischt Ava einen schlimmen Start: Ihr Sitznachbar Egbert empfängt sie mit Beleidigungen. Später erfährt Ava, dass Egbert bei den „Stinkstiefeln“ mitmacht, die nichts lieber tun als: Lästern und Haten! Egberts Vater, Herr Schlamm, denkt als Unternehmer vor allem ans Geldverdienen. Er liebt große Deals und möchte den Menschen allen Ernstes Luft verkaufen – saubere Atemluft. Wie gerufen kommen ihm deshalb die unangenehmen Gerüche, die neuerdings über der Stadt liegen. Zum Glück mischt sich „Maunzi“ in die Sache ein. Diese heldenhafte Katze sorgt dafür, dass alle wieder aufatmen können.
Sprecher:Chloe Lee Constantin (Ava)
Anne Moll (Avas Mutter)
Jan Georg Schütte (Ignaz Breitbart)
Laszlo Charisius (Egbert)
Kai Maertens (Siegmar Schlamm)
Jürgen Uter (Schuldirektor)
Yassine Boukhobza (Julika)
Marie Scherer (Hermann)
Marlon Bartel (Jugendlicher 1)
David Hofner (Jungenstimme Jingles)
Jannika Jira (Sekretärin)
Konstantin Graudus (Versammlungsleiter)
Oskar Ketelhut (Hinnerk Thormälen)
Tobias Persiel (Nachrichtensprecher)
Robert Eder (Mann 1)
Erkki Hopf (Mann 2)
Stefanie Porath-Walsh (AB-Stimme)
Erstsendung: 22.10.2017
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Nr. 989, Aichach Vera Brühne Mitschnitte - Teil III: Vera und Sylvia
Autor: Michael Farin
produziert in: 2017
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Michael Farin
Inhalt: Die Fotos von Vera Brühne in den Hochglanzmagazinen jener Jahre sind verräterisch. Auf ihnen sieht man eine überaus attraktive Frau, der einfach alles zuzutrauen ist. Eine Frau, die das Leben kennt. Eine Frau im einteiligen Badeanzug, die ihre Tochter (im Bikini) geradezu in die Kamera schiebt. Eine Frau, die weiß, was sie will. Der kein Preis zu hoch war. Die selbst ihre Tochter opferte, um ihr Ziel zu erreichen. Und von ihr dann verraten wurde.

Vernehmung Sylvia Cosolkowsky. BASF Standardtape / 360 m – 1200 feet. Aussage Sylvia am 14. Mai 1962 / Geschwindigkeit 9,5.

Der Indizienprozess gegen Vera Brühne (mit der eigenen Tochter als wichtigster Belastungszeugin) endete 1962 mit der Verurteilung der Angeklagten. Erst 1979 unterzeichnete der bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß ihre Begnadigung. Johann Ferbach war bereits 1972 in der Haft verstorben. Vera Brühne starb 2001 in München.

Es bleiben die Gesichter einer Frau, ihre ihr zugeschriebenen und ihre wirklichen. Die Gesichter einer Frau, die sich irgendwann einmal verlor … und nun, Jahre später, wiedergefunden wird, aufscheinend als Fremde, als synthetisches Produkt ihrer Zeit.
ergänzender Hinweis: Folgenübersicht
Nr. 989, Aichach Vera Brühne Mitschnitte - Teil I: Vera
Nr. 989, Aichach Vera Brühne Mitschnitte - Teil II: Vera und Johann
Nr. 989, Aichach Vera Brühne Mitschnitte - Teil III: Vera und Sylvia
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

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Erstsendung: 22.10.2017
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Missglückter Zauber
Donjon (Folge 4)
Autor: Joann Sfar
Lewis Trondheim
produziert in: 2017
produziert von: SRF
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Fantasy; Science Fiction
Regie: Wolfram Höll
Johannes Mayr
Bearbeitung: Wolfram Höll; Johannes Mayr
Komponist: Karl Atteln
Übersetzer: Tanja Krämling
Inhalt: Eine fünfteilige Hörspielserie nach dem gleichnamigen Comic von Joann Sfar und Lewis Trondheim.

Folge 4: Missglückter Zauber

Der Drache ist tot. Und das ist ein Problem: Denn der Drache bewacht den Schatz des Donjon. Herbert, Marvin und Prinzessin Isis ziehen los, um einen neuen Drachen zu besorgen. Doch sie werden hereingelegt: Von einem Baby, das sechzig Jahre alt ist.

Der Donjon ist Fantasy. Auch im Sinne des Genres – es gibt Drachen, Magie und Zwergvampire –, vor allem aber im Sinne von Fantasie. Ein Beispiel dafür ist Marvin, der humanoide rote Drachen, der ein furchtbar guter Kämpfer ist, aber auch sehr religiös. Und wegen seiner Religion ist er nicht nur Vegetarier, nein, er darf auch niemanden schlagen, der ihn beleidigt hat. Der Donjon ist keine Parodie, aber der Donjon ist unheimlich lustig.
Sprecher:Hans-Georg Panczak (Herbert)
Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour, Baby-Magier)
Jörg Döring (Marvin)
Helmut Krauss (Drachen)
Sylvia Steiner (Isis)
Jodoc Seidel (Wärter)
Dominik Zeltner (Gürtelschnalle, Manovara)
ergänzender Hinweis: Geräuschmacher: Wilmont Schulze
Tontechnik: Tom Willen
Daten zu Joann Sfar:geboren: 28.08.1971
Vita: Joann Sfar gehört zu den produktivsten Comicmachern unserer Zeit. Zu seinen wichtigsten Werken gehören «Die Katze des Rabbiners», «Klezmer» und «Vampir». Sfar tut sich auch als Filmregisseur hervor, so bei «Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte» und «Die Katze des Rabbiners».

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Daten zu Lewis Trondheim:geboren: 11.12.1964
Vita: Lewis Trondheim (* 11. Dezember 1964 in Fontainebleau, mit bürgerlichem Namen Laurent Chabosy) ist ein französischer Comiczeichner und Gründungsmitglied des Verlags L’Association. Er ist verheiratet mit Brigitte Findakly (die einige seiner Alben kolorierte), hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Montpellier in Frankreich, wo er auch arbeitet.

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Erstsendung: 22.10.2017
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Diensterklärung
Autor: Chris Ohnemus
produziert in: 2017
produziert von: SR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Martin Zylka
Komponist: Julia Klomfass
Inhalt: Sie, Ende 40, kann sich den Fernsehbildern nicht entziehen: Aufnahmen von Menschen auf gefährlich überfüllten Schlauchbooten, irgendwo im Mittelmeer, von erschöpften Menschen an Zäunen, von Menschen auf der Flucht. Also beschließt sie zu helfen, und zwar nicht nur mit Sach- und Geldspenden, sondern sie spendet ein besonders kostbares Gut: Zeit. Zeit, die sie sonst mit Familie und Freunden verbracht hat, mit Musikhören und Erholung von der Arbeit. Immer öfter betreut sie, wie so viele andere, stattdessen jetzt Flüchtlinge. Doch ihr Dienst an der Gemeinschaft fordert einen hohen Tribut. Ein scharfer, dennoch sehr menschlicher Blick auf unsere Wirklichkeit zeichnet auch dieses neue Hörspiel von Chris Ohnemus aus. Ihre Wahrnehmungen hat sie künstlerisch verdichtet, dadurch bereichert sie das zu oft nur in schwarz-weiß gehaltene Bild von Flüchtlingen und Helfern um notwendige, lebendige und manchmal unbequeme Grautöne.
Sprecher:Anne Ratte-Polle (Erzählerin)
Ines Marie Westernströer (Anna)
Glenn Goltz (Mattis)
Anahita Izadi (Basma)
Sigrid Burgholder (Chor)
Guido Lambrecht (Chor)
Elmira Rafizadeh (Chor)
Elisa Schlott (Chor)
Dagmar Sachse (Chor)
Daten zu Chris Ohnemus:geboren: 1964
Vita: Chris Ohnemus, 1964 geboren, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft u. Philosophie, Theater-Dramaturgin. Heute Autorin in Berlin: Drehbücher, Übersetzungen, Hörspiele u. Theaterstücke, u.a. „Mein Liebling bist Du. Ein Schreckensfetzen“ (UA im SST, von DKultur u. SR realisiert, Hörspiel des Monats 2/98). Für den SR schrieb sie: „Sicher ist sicher“ (06), „Wer’s glaubt, wird selig“ (09, mit RB, zweiter Platz beim ARD Online-Award) und „Rette sich, wer kann“ (11, mit RB), außerdem: „Ein Zeichen von Großzügigkeit“ (mit RB/WDR 13).
Erstsendung: 22.10.2017
Audiopool-Angebot: (*)Saarländischer Rundfunk
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Niemand hat gesagt, es ist einfach
Autor: Juliane Kann
produziert in: 2017
produziert von: WDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Juliane Kann
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhalt: Rosa und Kaspar sind ein Paar, während Zahra und Einhorn das schon hinter sich haben. Doch auch diese Zustandsbeschreibung ist brüchig, denn Beziehungen sind weit davon entfernt, statisch zu sein – und Eltern taugen nicht so richtig als Role- Model. Eine medikamentensüchtige Künstler-Mutter, ein Vater, der in seinem Sohn Freund und Ratgeber sucht, eine Operndiva, die nun für ihren jugendlichen Liebhaber häuslich wird, ein schwules Paar, das heterosexuelle Spießerkonstellationen aufleben lässt. Dazwischen: Jugendliche, die nach ihrer Rolle suchen, wo die Rolle „Kind“ noch von ihren Eltern besetzt ist.
Sprecher:Kim Schnitzer (Rosa)
Sithembile Menck (Nella)
Janina Stopper (Zahra)
Ulrich Hoppe (Stephane)
Sebastian Reiß (Carlo)
Elena Schmidt (Einhorn)
Moritz Peschke (Kaspar)
Roman Knižka (Hannes)
Juliane Kann (Sandra)
Bernardo Arias Porras (Moritz)
Judith Hoersch (Miriam)
Erstsendung: 22.10.2017
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Michael Köhlmeier erzählt Klassische Sagen des Altertums
Autor: N. N.
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Laufzeit: 236 Minuten
Genre: Klassische Märchen
Inhalt: Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie so lebendig und eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen zu Gestalten voller Leben werden.

«Wo soll man beginnen? Womit weitermachen? Natürlich kann man bei der Entstehung von Himmel und Erde beginnen, mit der Sintflut weitermachen und vielleicht beim Krieg um Troja enden. Aber die Mythologie widersetzt sich einer Chronologie; der Mythos ist jederzeit, wo auch immer er erzählt wird, gegenwärtig. Himmel und Erde entstehen immer neu. Die Sintflut droht immer. Der grosse Krieg findet immer und überall statt. So bilden diese Sagen ein Netz, an dem weitergesponnen werden soll, das uns vor dem Bodenlosen schützt, ein Netz, in dem sich alles auf alles bezieht. Wo alles mit allem verwandt ist. So entsteht im Erzählen Sinn.» (Michael Köhlmeier)
Sprecher:Michael Köhlmeier
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Der Krieg um Theben
M. Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums (Folge 41)
Autor: Michael Köhlmeier
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Genre: Kinderhörspiel
Inhalt: Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht, und Michael Köhlmeier 19964 schildert sie so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden.

"Die Faszination", sagt der Erzähler, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."

Ein wesentliches Merkmal der klassischen Sagen liegt für Michael Köhlmeier in ihrer Zeitlosigkeit: "Wo soll man beginnen? Womit weitermachen? Natürlich kann man bei der Entstehung von Himmel und Erde beginnen, mit der Sintflut weitermachen und vielleicht beim Krieg um Troja enden. Aber die Mythologie widersetzt sich einer Chronologie; der Mythos ist jederzeit, wo auch immer er erzählt wird, gegenwärtig. Himmel und Erde entstehen immer neu. Die Sintflut droht immer. Der große Krieg findet immer und überall statt. So bilden diese Sagen ein Netz, an dem weitergesponnen werden soll, das uns vor dem Bodenlosen schützt, ein Netz, in dem sich alles auf alles bezieht. Wo alles mit allem verwandt ist. So entsteht im Erzählen Sinn."

Die Antike habe, heißt es oft, alle Themen vorgeprägt, die dann später in der abendländischen Geistesgeschichte nur noch variiert und aktualisiert worden seien. Das kann nichts anderes heißen als: Die Themen sind und waren immer die gleichen, weil eben die Menschen im Kern immer die gleichen geblieben sind. Was aber sind die Themen? Liebe und Krieg, Hingabe und Tod, Verzückung und Raserei.

Die Geschichte, die uns eine intime Welt über Generationen hinweg erzählt, sie wurde von den Griechen erfunden. Der politische Zweck dieser Geschichten war es, das eigene Volk in seiner Herkunft zu begreifen, um daraus Identität und Rechtfertigung von Macht zu gewinnen. Auch das wird deutlich, wenn Michael Köhlmeier die Geschichten aus der griechischen Mythologie nacherzählt, weit über 2000 Jahre nach ihrer Entstehungszeit.
Sprecher:Michael Köhlmeier
Daten zu Michael Köhlmeier:geboren: 15.10.1949
Vita: Michael Johannes Maria Köhlmeier (* 15. Oktober 1949 in Hard, Vorarlberg) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Sieben gegen Theben
M. Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums (Folge 40)
Autor: Michael Köhlmeier
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Genre: Kinderhörspiel
Inhalt: Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht, und Michael Köhlmeier 19964 schildert sie so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden.

"Die Faszination", sagt der Erzähler, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."

Ein wesentliches Merkmal der klassischen Sagen liegt für Michael Köhlmeier in ihrer Zeitlosigkeit: "Wo soll man beginnen? Womit weitermachen? Natürlich kann man bei der Entstehung von Himmel und Erde beginnen, mit der Sintflut weitermachen und vielleicht beim Krieg um Troja enden. Aber die Mythologie widersetzt sich einer Chronologie; der Mythos ist jederzeit, wo auch immer er erzählt wird, gegenwärtig. Himmel und Erde entstehen immer neu. Die Sintflut droht immer. Der große Krieg findet immer und überall statt. So bilden diese Sagen ein Netz, an dem weitergesponnen werden soll, das uns vor dem Bodenlosen schützt, ein Netz, in dem sich alles auf alles bezieht. Wo alles mit allem verwandt ist. So entsteht im Erzählen Sinn."

Die Antike habe, heißt es oft, alle Themen vorgeprägt, die dann später in der abendländischen Geistesgeschichte nur noch variiert und aktualisiert worden seien. Das kann nichts anderes heißen als: Die Themen sind und waren immer die gleichen, weil eben die Menschen im Kern immer die gleichen geblieben sind. Was aber sind die Themen? Liebe und Krieg, Hingabe und Tod, Verzückung und Raserei.

Die Geschichte, die uns eine intime Welt über Generationen hinweg erzählt, sie wurde von den Griechen erfunden. Der politische Zweck dieser Geschichten war es, das eigene Volk in seiner Herkunft zu begreifen, um daraus Identität und Rechtfertigung von Macht zu gewinnen. Auch das wird deutlich, wenn Michael Köhlmeier die Geschichten aus der griechischen Mythologie nacherzählt, weit über 2000 Jahre nach ihrer Entstehungszeit.
Sprecher:Michael Köhlmeier
Daten zu Michael Köhlmeier:geboren: 15.10.1949
Vita: Michael Johannes Maria Köhlmeier (* 15. Oktober 1949 in Hard, Vorarlberg) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Die Epigonen
M. Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums (Folge 42)
Autor: Michael Köhlmeier
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Genre: Kinderhörspiel
Inhalt: Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht, und Michael Köhlmeier 19964 schildert sie so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden.

"Die Faszination", sagt der Erzähler, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."

Ein wesentliches Merkmal der klassischen Sagen liegt für Michael Köhlmeier in ihrer Zeitlosigkeit: "Wo soll man beginnen? Womit weitermachen? Natürlich kann man bei der Entstehung von Himmel und Erde beginnen, mit der Sintflut weitermachen und vielleicht beim Krieg um Troja enden. Aber die Mythologie widersetzt sich einer Chronologie; der Mythos ist jederzeit, wo auch immer er erzählt wird, gegenwärtig. Himmel und Erde entstehen immer neu. Die Sintflut droht immer. Der große Krieg findet immer und überall statt. So bilden diese Sagen ein Netz, an dem weitergesponnen werden soll, das uns vor dem Bodenlosen schützt, ein Netz, in dem sich alles auf alles bezieht. Wo alles mit allem verwandt ist. So entsteht im Erzählen Sinn."

Die Antike habe, heißt es oft, alle Themen vorgeprägt, die dann später in der abendländischen Geistesgeschichte nur noch variiert und aktualisiert worden seien. Das kann nichts anderes heißen als: Die Themen sind und waren immer die gleichen, weil eben die Menschen im Kern immer die gleichen geblieben sind. Was aber sind die Themen? Liebe und Krieg, Hingabe und Tod, Verzückung und Raserei.

Die Geschichte, die uns eine intime Welt über Generationen hinweg erzählt, sie wurde von den Griechen erfunden. Der politische Zweck dieser Geschichten war es, das eigene Volk in seiner Herkunft zu begreifen, um daraus Identität und Rechtfertigung von Macht zu gewinnen. Auch das wird deutlich, wenn Michael Köhlmeier die Geschichten aus der griechischen Mythologie nacherzählt, weit über 2000 Jahre nach ihrer Entstehungszeit.
Sprecher:Michael Köhlmeier
Daten zu Michael Köhlmeier:geboren: 15.10.1949
Vita: Michael Johannes Maria Köhlmeier (* 15. Oktober 1949 in Hard, Vorarlberg) ist ein österreichischer Schriftsteller.

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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Die Lehrerin
Autor: Laila Stieler
produziert in: 2012
produziert von: RBB
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Bearbeitung: Judith Lorentz
Inhalt: Eigentlich hatte Andrea Liepnitz, Fachlehrerin für Biologie und Chemie, längst den Schuldienst quittieren wollen. Sie ist seit 20 Jahren Lehrerin. Sie fühlt sich ausgebrannt. Sie kann nicht mehr. Es gibt vielleicht nur eine Person, die sie zurückhalten könnte, ihre Freundin und Kollegin Katja Schäfer. Es ist der erste Schultag nach den großen Ferien. Im allgemeinen Chaos tauschen Andrea und Katja die erste Stunde. Der Unterricht beginnt, doch plötzlich fallen Schüsse. Ein Schüler der 8. Klasse zielt auf seine Mitschüler und auf seine Lehrerin Katja Schäfer. Sie wird lebensgefährlich verletzt und fällt in ein Koma. Ob sie je wieder daraus erwacht, ist ungewiß. Zurück bleiben verstörte und verängstigte Schüler, ein fassungsloses Kollegium und Andrea Liepnitz, selbst tief traumatisiert. Für alle stellt sich die Frage: Wie umgehen mit einem solchen Erlebnis? Wie weitermachen? Wie soll man überhaupt weiter unterrichten? Und wozu? Andrea Liepnitz soll fürs erste die Schüler der 8. Klasse übernehmen. 25 traumatisierte Kinder. Für sie und ihre Schüler beginnt eine Bewährungsprobe.
Sprecher:Christina Große (Andrea Liepnitz)
Anna Böttcher (Katja)
Devid Striesow (Weininger)
Catherine Stoyan (Conny)
Bianca Nele Rosetz (Frau Mohn)
Claudia Eisinger (Anja Schade)
Jaecki Schwarz (Herr Kaiser)
Lena Stolze (Ärztin)
Wilfried Hochholdinger (Psychologe)
Daten zu Laila Stieler:geboren: 1965
Vita: Laila Stieler, geboren 1965, ist Drehbuchautorin, Dramaturgin und Producerin. Sie drehte Filme mit Regisseuren wie Andreas Dresen (u.a. "Die Polizistin"), Dagmar Hirtz ("Mein Mann, seine Geliebte und ich"), Maria Schrader ("Liebesleben") und Doris Dörrie ("Die Friseuse"). Sie erhielt zahlreiche Preise, u.a. 2000 den Fersehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und den Adolf-Grimme-Preis für "Die Polizistin".

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Erstsendung: 26.08.2012
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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Dickie Dick Dickens (Remake 2009) - Folge 5
Dickie Dick Dickens (RB, 2009) (Folge 5)
Autor: Rolf Becker
Alexandra Becker
produziert in: 2009
produziert von: RB
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi; Groteske
Regie: Hans Helge Ott
Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Hans Helge Ott
Komponist: Jan Christoph
Inhalt: Remake der verschollenen 12-teiligen ersten Staffel von 1960.

Folge 5 enthält diese beiden Episoden:
- Episode 9: Von bleiernen Kugeln einen Kranz
- Episode 10: Das Geheimnis des schwarzen Katers

Episode 9: In Coopers Villa suchen Dickie und Effie nach der Adresse eines Hehlers. Im Haus werden sie von Bandenmitgliedern aus dem Nachbarrevier überrascht. Die Bande gerät in ein Gemetzel mit der Polizei, während Effie und Dick sich in der Speisekammer verstecken. Jim Coopers Papiere und damit die Adresse des Hehlers finden sie schließlich in einem zerschossenen Zuckertopf.

Episode 10: Dickie Dick Dickens wiegt sich in Sicherheit, während der frisch aus der Untersuchungshaft entwischte Jim Cooper Rachepläne schmiedet. Er schickt den abergläubischen Bonco in Dickies Haus um ihn heraus zu locken.
Sprecher:Jürgen Thormann (Erzähler)
Bastian Pastewka (Erzähler)
Konstantin Graudus (Dickie Dick Dickens)
Susanne Schrader (Effie Marconi)
Hans-Peter Hallwachs (Jim Cooper)
Jens Wawrczeck (Harry)
Hans Peter Korff (Kommissar Hillbilly)
Rolf Nagel (Opa Crackle)
Benjamin Utzerath (Bonco)
Monty Arnold (Mummie Tobo-Dutch)
Lutz Herkenrath (Sergeant)
Thomas Roth (Jefferson)
Wilfried Dziallas (Streubenguss)
Daten zu Rolf Becker:geboren: 25.11.1923
gestorben: 03.11.2014
Vita: Rolf Becker wurde 1923 in London geboren. Nach dem Krieg knüpfte er erste Kontakte mit dem Norddeutschen Rundfunk; bei der BBC war er als Rundfunkregisseur und -autor engagiert, ab 1953 war er als freier Schriftsteller tätig. Gemeinsam mit seiner Frau Alexandra hat er bis zu ihrem Tode im Jahre 1990 viele erfolgreiche Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele verfasst (u.a. "Gestatten, mein Name ist Cox", "Die Experten"). Seit ihrem Tode schreibt er unter dem Namen Rolf A. Becker.

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Daten zu Alexandra Becker:geboren: 10.07.1925
gestorben: 24.10.1990
Vita: Rolf Becker (* 25. November 1923 in London; † 3. November 2014 in Rottach-Egern) und Alexandra Becker (* 10. Juli 1925 in Hamburg; † 24. Oktober 1990 in Bad Wiessee) waren ein deutsch-englisches Schriftstellerehepaar. Nach dem Tod Alexandra Beckers schrieb ihr Mann auch allein weiter unter dem Namen Rolf A. Becker, das A. als Reminiszenz an seine Ehefrau verwendend.

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Erstsendung: 19.06.2009
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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Draußen vor der Tür
Autor: Wolfgang Borchert
produziert in: 1947
produziert von: NWDR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Komponist: Werner Haentjes
Inhalt: Die Stationen der versuchten Heimkehr des Unteroffiziers Beckmann aus dem Zweiten Weltkrieg demonstrieren Leiden und Sinnlosigkeit dieses Krieges - von Kriegen überhaupt - an Beispielen, an den chaotischen Bedingungen der Folgezeiten. Beckmann sucht einen neuen Anfang, geleitet, immer wieder angetrieben und ermutigt von der Figur des "Anderen", der als sein aktiveres, lebensbejahendes Alter ego gelten kann. Doch überall bleibt Beckmann "draußen vor der Tür". Als ihn ein Mädchen mitleidig zu sich nach Hause nehmen will, erscheint unerwartet ihr zum Krüppel gewordener Mann aus dem Krieg. Die Elbe nimmt Beckmanns Selbstmord nicht an, eine zivil-bürgerliche Existenz scheint ausgeschlossen, der Oberst nimmt die Verantwortung für Kriegsverbrechen nicht zurück und "der alte Mann, der sich Gott nennt" schweigt. "Gibt denn keiner, keiner Antwort?" - der Verzweiflungsschrei des schwer lädierten Beckmann, die Schlußworte des Hörspiels, treffen Mentalität und Bedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit. Nach Auschwitz sei kein Gedicht mehr möglich, diese Feststellung Adornos macht die Dimension deutlich, in die die deutsche Nachkriegsliteratur gestellt wurde. Wie kann Literatur angesichts der Vernichtungen während des Zweiten Weltkriegs noch beschreiben, noch dichten? Dennoch haben deutsche Schriftsteller diese Zeit und ihre Beziehung zu diesen Geschehnissen aus ihrer literarischen Arbeit nicht ausgeklammert. Weit intensiver als auf dem Theater, wurde neben Gedicht und Prosa das Hörspiel primäres Medium von Darstellungsversuchen. Es entstanden weit über 50 Hörstücke, die sich direkt oder indirekt mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander setzten. Dabei fällt auf, daß in ihnen weniger historisch-politische Bezüge sondern individuelle Schicksale, Gleichnishaftes im Mittelpunkt stehen, Gewissenskonflikte schuldhaftes Versagen, Beispiele großer Leidensfähigkeit oder wie bei Wolfgang Borcherts Heimkehrer-Stück "Draußen vor der Tür" poetisch expressive Anklage. "Draußen vor der Tür" war der erste große Erfolg in der Hörspielgeschichte der Nachkriegszeit. Das Echo auf diese Sendung schlug sich in Hunderten von begeisterten Hörerbriefen nieder. Das Stück scheint auch heute von seiner Aktualität nichts eingebüßt zu haben. Peter Rühmkorf schreibt in einer Biographie über Wolfgang Borchert u. a.: "Das Stück ,Draußen vor der Tür' ist das Drama einer verdorbenen Heimkehr. Beckmann, der Hinkemann des Zweiten Weltkrieges, humpelt und fragt sich durch die fünf grauen Akte, ohne daß ihm eine Hoffnung zuteil wird. Kein Held, eher ein ausgemachter Antiheld, schien er alle Anlage für den "Heimkehrer-Jedermann" 1947 zu besitzen. Als lahmender Krüppelheros wird er zum Sinnbild des herumvagabundierenden schlechten Gewissens, der Klage, aber auch der Anklage einer bürgerlichen Welt, die ihre Ordnung bereits wieder gefunden hat. ,Draußen vor der Tür' das ist ja keineswegs nur ein zeitbedingtes Ausgeschlossensein, ein reparabler Sozialschaden, sondern Titel für eine bewußt gewählte Position, Name für den freiwillig bezogenen Leerplatz außerhalb der bürgerlichen Normen und Ordnungen.
Sprecher:Hans Quest (Beckmann)
Margarete Militzer (Ein Mädchen)
Herbert Steinmetz (Ihr Mann)
Wolf Beneckendorff (Ein Oberst)
Else Theel (Die Frau des Oberst)
Wika Krautz (Die Tochter des Oberst)
Horst Clausnitzer (Deren Mann)
Kurt Meister (Kabarettdirektor)
Maria Janke (Frau Kramer)
Willy Schweissguth (Der alte Mann)
Carl Voscherau (Beerdigungsunternehmer)
Josef Dahmen (Der Andere)
Gustl Busch (Die Elbe)
Daten zu Wolfgang Borchert:geboren: 20.05.1921
gestorben: 20.11.1947
Vita: Wolfgang Borchert (* 20. Mai 1921 in Hamburg; † 20. November 1947 in Basel) war ein deutscher Schriftsteller. Sein schmales Werk von Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück machte Borchert nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der so genannten Trümmerliteratur. Mit seinem Heimkehrerdrama Draußen vor der Tür konnten sich in der Nachkriegszeit weite Teile des deutschen Publikums identifizieren. Kurzgeschichten wie Das Brot, An diesem Dienstag oder Nachts schlafen die Ratten doch wurden als musterhafte Beispiele ihrer Gattung häufige Schullektüre. Der Vortrag der pazifistischen Mahnung Dann gibt es nur eins! begleitete viele Friedenskundgebungen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.02.1947
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Kriterien: Datum: 22.10.2017
Titel: Karl-Sczuka-Preis 2017
Autor: N. N.
produziert in: 2017
produziert von: SWR
Laufzeit: 120 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Inhalt: Der Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks gilt heute als international angesehenster Preis für genuine Radiokunst. 1955 von SWF-Intendant Friedrich Bischoff als postume Ehrung für den Rundfunkkomponisten Karl Sczuka (1900–1954) gestiftet, war er in den ersten Jahren seines Bestehens ein Preis für Hörspielmusik und wird seit 1967 jährlich vergeben, 2017 zum sechsundfünfzigsten Mal. Seit 1972 wird der Preis für die beste Produktion eines Hörwerkes verliehen, »das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt« (Satzung). Ebenfalls seit 1972, seit mehr als 40 Jahren also, wird der Preis bei den Donaueschinger Musiktagen öffentlich verliehen. Die Preisverleihung inklusive der Vorführung des Preiswerks wird in diesem Jahr als Aufzeichnung vom Nachmittag in SWR2 übertragen. Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst wird in jedem Frühjahr vom Südwestrundfunk öffentlich ausgeschrieben und besteht aus einem Hauptpreis, der mit 12.500 Euro dotiert ist, und seit 1997 außerdem aus einem Förderpreis von 5.000 Euro. Einsendeschluss ist alljährlich der 15. Juni, der Geburtstag von Karl Sczuka. Über Einzelheiten des Wettbewerbs – und gegen Ende Juli über sein Ergebnis – informiert laufend die Internetseite: SWR2.de/sczuka
Erstsendung: 22.10.2017
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Datum: 22.10.2017 -
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Veröffentlicht:
11. Januar 2015
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