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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: The Irrawaddy Blues
Every Time A Ear Di Soun (Folge 6)
Autor: Alvin Curran
produziert in: 2017
produziert von: Autorenproduktion (documenta 14; DKultur)
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Alvin Curran
Inhalt: Die Klanglandschaft von Myanmar.

"The Irrawaddy Blues" ist eine minimalistische Symphonie atmosphärischer Klänge und Geräusche, aufgenommen in den Jahren 2014 bis 2016 in Myanmar. Alvin Curran reiste als Tourist mit seiner Frau von den Seen im Norden nach Bagan und Mandalay, den Irrawaddy hinab nach Yangon und danach zu den abgelegenen Inseln in der Andamanensee. Curran fand überall besondere und unverwechselbare Klänge. Die Komposition des Radiostücks ist ein sehr persönliches Hörporträt Myanmars, das den Ton einfach für sich "sprechen" lässt.
Daten zu Alvin Curran:geboren: 13.12.1938
Vita: Alvin Curran, geboren 1938, einer der führenden amerikanischen Komponisten der heutigen Environment- und Live-Elektronik-Musik, ist Mitbegründer der Musica Elettronica Viva und lehrt als Professor für Komposition am Mills College Oakland/Kalifornien. Sein Werk wurde u.a von Giacinto Scelsi, Thelonius Monk, Charles Ives, John Cage und Spike Jones beeinflusst. Anfang der siebziger Jahre entwickelte er einen Solo-Performance-Stil, in dem Gesang, Klavier, Synthesizer und Originalton-Aufnahmen miteinander kombiniert und Architektur und Landschaft als natürliches Musiktheater genutzt werden. Für "A Piece for Peace", ein drei Nationen umspannendes Konzert, erhielt er den Prix Italia 1986. "For Julian" wurde 1988 mit dem WDR-Prix Ars Acustica ausgezeichnet. Weitere Klangkompositionen für das Studio Akustische Kunst des WDR: "Metropolis Rom" und "erat verbum" (1-6).
Hompepage o.ä.: http://www.alvincurran.com/
Erstsendung: 19.05.2017
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Marlov - Rückkehr nach Irkutsk
Marlov (Folge 6)
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Komponist: Bernd Keul
Inhalt: Moskau in den 1970er-Jahren: Marlov, selbsternannter Privatdetektiv, ist inzwischen notgedrungen zum Taxifahrer geworden, die Geschäfte laufen schlecht. Darum lässt er sich nach anfänglichem Zögern auf den Auftrag von Zofia Danilova ein. Sie bietet 10 000 Rubel für die Suche nach ihrer Tochter Vladilena. Die arbeitete zuletzt in einer Brigade der Komsomol-Jugendorganisation beim Eisenbahnbau, genauer bei der BAM, der Baikal-Amur-Eisenbahn. Bei diesem Prestigeobjekt, "der größten Baustelle seit den Pyramiden", sollen 3500 Kilometer Bahnstrecke quer durch Sibirien verlegt werden. Marlov ahnt, dass dort, wo viel gebaut, auch viel verschoben wird und gerät zwangsläufig in den gefährlichen sibirischen Sumpf von Gewalt und Korruption.
Sprecher:Udo Schenk (Marlov)
Edda Fischer (Zofia Danilova)
Christian Redl (Detektiv Barichko)
Anne Ratte-Polle (Nina Rospopova)
Omar El-Saeidi (Bahnbrecher)
Martin Bross (Verbitski)
Hüseyin Michael Cirpici (Viktor Kolontai)
Mareike Hein (Vladilena Danilova)
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 07.01.2012
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:29.04.2018 um 17:04 bei SR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen
Autor: Dominik Busch
produziert in: 2017
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Dominik Busch
Inhalt: Hier ist die Rede von Männern und Frauen. Sie sind zwischen fünfundzwanzig und vierzig. Sie sehen jünger aus. Sie sind sympathisch und attraktiv. Sie haben dieses Strahlen, etwas Ungezwungenes und Leichtes geht von ihnen aus. Sie sind fit, sie sind durchtrainiert - und oft im Freien. Ihre Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen. Sie sind gut ausgebildet; sie fühlen sich frei. Sie meinen es nicht böse. Sie sind Monster.

Unter ihnen: Karen und Sven. Das Paar hat eine kleine Siedlung entworfen, direkt am Meer. Hier leben sie zusammen mit Gleichgesinnten. Sie sind offen - und unter sich. Eines Tages kommt Karens Schwester Gesa zu Besuch. Ein paar Tage am Meer werden ihr gut tun, denkt sie. Sie irrt sich.

"In meinem Hörspiel Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen geht es mir nicht um die medial allgegenwärtigen Formen von Gewalt, sondern um eine subtilere Art der Unterdrückung und Ausgrenzung. Ich wollte eine Geschichte erzählen, in der es um Menschen geht, die ein bestimmtes Ideal zu leben versuchen - dieses Ideal beinhaltet, gut ausgebildet und gut informiert zu sein. Man hat ein großes Wissen über den eigenen Körper, die eigene Gesundheit. Man legt großen Wert auf die eigene Fitness und ernährt sich aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Es ist eine Lebensform, bei der alles zu einem Statussymbol wird: Aussehen, Beruf, Bildung, Wohnort, Freunde und vieles mehr. Und alle diese Sachen kann man wie Waffen vor sich her tragen, Waffen in einem sozialen Kampf der Ab- und Ausgrenzung. Eine Art Dauer-Hochleistungssport auf allen Ebenen, oder: Gentrifizierung in allen Lebensbereichen. Wer nicht über diese soziale Fitness verfügt, wird von der Bugwelle dieses Lifestyles verdrängt. Kurz: Ich wollte eine Geschichte erzählen, in der eine Person, die im Leben Pech hatte, in einen Kreis von Menschen gerät, die genau dieses Ideal leben. Eine Mobbing-Geschichte, in architektonisch auffälliger Umgebung, ein Woyzeck unter modernen Leistungsträgern." (Dominik Busch)
Sprecher:Katja Bürkle (Karen)
Steven Scharf (Sven)
Georgia Stahl (Britta)
Gabriel Raab (Jan)
Brigitte Hobmeier (Fenja)
Daten zu Dominik Busch:geboren: 1979
Vita: Dominik Busch, 1979 in Sarnen/Schweiz geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Zürich und Berlin sowie Schlagzeug, Perkussion und Kontrabass an der Jazz-Schule Luzern. Seit 2002 schreibt er eigene Texte. 2014 war er Stipendiat beim Forum junger Autoren bei der Biennale Wiesbaden. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Luzerner Theater. Sein Stück "Das Gelübde" wurde von der Jury für die Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin ausgewählt. In der Spielzeit 2016/17 ist Dominik Busch Hausautor am Theater Basel.
Erstsendung: 06.08.2017
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Das Radio der Zukunft
Autor: Welemir Chlebnikow
produziert in: 1995
produziert von: BR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Klangkunst; Science Fiction
Regie: Martin Zeyn
Komponist: Ernst Horn
Übersetzer: Martin Zeyn
Inhalt: 1921 entwirft Chlebnikov, Futurist, Utopist, Schwarmgeist, Wortzertrümmerer und Wortschöpfer, die Zukunft des Radios. Alles konnte noch vom Radio gewollt, erwünscht, erträumt werden. Noch ist selbst die technische Apparatur ein Traumbild. Das ganze Inventar von Naturgewalten wird von Chlebnikov herangezogen, um den Eindruck des Mediums zu schildern. Unermeßlich, gewaltig, ungeheuer kostbar erscheint das Radio. Da ist die Nützlichkeit des Radios für die Volksaufklärung, die Chlebnikov zu einem Pfingstereignis verklärt. Fernheilung und unerhörte Arbeitssteigerungen erwartet er vom Radio. Es wird überall zur selben Zeit hörbar sein. Noch wird kein Wasser zu Wein, aber immerhin ein einfaches Essen zu einem Festmahl. Das Radio ist das Ende der babylonischen Sprachverwirrung. Wo es spricht, riechen die Menschen den winterlichen Geruch von Linden mit Schnee gemischt. Chlebnikov, in der Erarbeitung seiner "Sternensprache" begriffen (ein etymologischer Steinbruch, aus dem eine vollkommen neue Sprache entstehen sollte), erträumte sich im Radio einen Verbündeten. So war er fest davon überzeugt, daß schon die Nennung von "li" und "sja" die Kraft von Bauarbeitern vervielfachen würde.
Sprecher:Holger Czukay
Valeri Scherstjanoi
Erstsendung: 17.05.1995
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Die Medienkunst der russischen Avantgarde
Autor: Ania Mauruschat
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Ania Mauruschat
Inhalt: Hunderte Fabriksirenen, Dampflokomotiven und Nebelhörner: Arsenij Avraamovs Symphonie der Sirenen war das lautstärkste Experiment, mit dem die russische Avantgarde die Oktoberrevolution von 1917 in die Kunst trug - aber sie war bei weitem nicht das einzige. Ob die Zaum-Sprache (1908/09) des Dichters Velimir Chlebnikov und seine Vision eines Radios der Zukunft (1921), ob die futuristische Oper Sieg über die Sonne (1913) von Michail Matiuschin, Alexei Kurtschonich und Kasimir Malewitsch oder Dsiga Wertows Forschungen zu "Radio-Ohr" und "Kamera-Auge": Experimente mit den neuesten Medien waren Programm.

All diese Versuche, nicht nur die Arbeiter, sondern auch die Künste zu befreien, fanden jedoch ein jähes Ende, als die stalinistische Doktrin des sozialistischen Realismus ausgerufen wurde. Die Parteifunktionäre verdammten, was sie nicht verstanden, als "dekadente bourgeoise Kunst" und beschimpften die Avantgardisten als "Formalisten". Rund 100 Jahre später ist die Sowjetunion Geschichte. Die Medienkunst der russischen Avantgarde hingegen lebt fort - um immer wieder neu entdeckt zu werden.
Sprecher:Boris Belge
Andrea Hacker
Sylvia Sasse
Siegfried Zielinski
Daten zu Ania Mauruschat:geboren: 1976
Vita: Ania Mauruschat wurde 1976 in Berlin geboren. Sie ist freie Autorin. Redakteursausbildung an der Deutschen-Journalistenschule in München. BR-Sendungen u.a. "Babel 2.0 (2007=) und "Ästhetik und Rebellion" (2007).
Erstsendung: 20.04.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Safari in Höltenbusch
Autor: Rudolf Reiner
produziert in: 1963
produziert von: RB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hans Robert Helms
Inhalt: Erfahrungen im Umgang mit wilden Tieren

Im Dorf Höltenbusch eine Goldene Hochzeit - im Nachbarort ein Zirkus. Im Zirkus reißt der Löwe aus - während der Hochzeit verschwindet die knusprige Enkelin. Alles zur gleichen Zeit und in eine "Sluck un Beer"- und Ideen sprudelnde Hörspielform gebracht - das ist Rudolf Reiners Spezialität. In dieser Welt voll spitzbübischen Unsinns und fröhlicher Frechheit fühlt er sich (und mit ihm der Hörer) zu Hause.
Ausgerechnet am Tag der goldenen Hochzeit von Ehepaar Lürßen wird im Nachbardorf angeblich ein herumstreunender Löwe gesichtet. Gut nur, dass die ausgelassen feiernde Gesellschaft rechtzeitig gewarnt ist und sich im Gemeindehaus sicher wähnen kann. Doch nun müssen der Bürgermeister und seine tapferen Mitstreiter sich einer gefährlichen Aufgabe stellen: Todesmutig begeben sich die Bewohner von Höltenbusch in dieser turbulenten Komödie auf den Weg, dem Schrecken tapfer entgegenzutreten und Kopf und Kragen zu riskieren: Gemeinsam gilt es die erste Safari ihres Lebens zu bestehen.
Sprecher:Ernst Waldau (Börgermeister)
Ruth Bunkenburg (Wilhelmine, sien Fro)
Hannelore Rohwer (Thea, ehr Dochter)
Heinrich Schmidt-Barrien (August Lürßen)
Lina Maetze (Meta Lürßen)
Heinz Schnittker (Hugo Poppken)
Almut Sandstede (Sophie Poppken)
Heinz Burmeister (Jan Schmidt)
Erika Rumsfeld (Lydia Schmidt)
Hans Jürgen Ott (Hinni Albers)
Marie Kiehn (Mariechen Albers)
Wilhelm Westernhagen (Ferdinand Gätjen)
Willi Backenköhler (Philipp Scholz)
Heinrich Kunst (Edu Harms)
Hermann Bartschat (Ernst Bolte)
Wolfgang Schenck (Jörn, Schandarm)
Bernd Wiegmann (Een Gast)
Daten zu Rudolf Reiner:Vita: Rudolf Reiner, Autor einiger der witzigsten niederdeutschen Hörspiele, ist ein Pseudonym, hinter dem sich die Autorinnen Irene Bremer und Ruth Bunkenburg (1922–2015) verbergen.
Erstsendung: 09.09.1963
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Broken German
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2017
Autor: Tomer Gardi
produziert in: 2017
produziert von: SWR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Noam Brusilovsky
Bearbeitung: Noam Brusilovsky
Dramaturgie: Andrea Oetzmann
Inhalt: Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven. Mal erzählt Radili, mal Abschalom, mal dessen Mutter. Die Protagonisten sind sowohl aus dem Studio als auch vom Band zu hören, immer wieder wird das Erzählen gebrochen und über das Erzählen selbst erzählt. Ein Autor wird über das Verfassen seines Romans und dessen Vermarktung interviewt und wir folgen der Diskussion um »Broken German« beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Fiktion und Realität verschwimmen und lassen sich nicht mehr trennen. Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin nach Anpöbelungen durch Skins ein Messer gekauft –, es dann aber vergraben hat. Als Erwachsener in die Stadt zurückgekehrt, landet er in einer linken WG, die einen Dokumentarfilm aus der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Die Verwirrung der Identitäten geht weiter, der Mann trägt fortan die Kleider der Frau (die er später treffen wird), seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe- Institut) und wird vom aufgeschreckten Bildungsbürgertum in die Flucht geschlagen. Er erklärt, warum die Darstellung des Mose auf einem Übersetzungsfehler beruht, lässt sich zu Recherchezwecken als »Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache« nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche.

"Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf."
Sprecher:Dor Aloni (Abschalom/Radili)
Aviva Joel (Mutter)
Tomer Gardi (Tomer Gardi)
Meik van Severen (Linker Künstler)
Noam Brusilovsky (Eden)
Horst Hildebrand (Antisemitischer Mann / Mann in der Akademie / Literaturkritiker)
Florian Hein (Fußballfan 1)
Jaime Krsto Ferkic (Fußballfan 2)
Daniel Mühe (Fußballfan 3)
Johanna Oetzmann (Schülerin)
Britta Geister (Frau in der U-Bahn)
Antje Keil (Lautsprecher im Museum)
Sofia Flesch Baldin (Lautsprecher im Museum)
Daten zu Tomer Gardi:geboren: 1974
Vita: Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift »Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba«, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die sich mit der Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser befasst. Sein literarischer Essay »Stein, Papier« erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. Im Frühjahr 2016 machte er von sich reden, als er beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt einen Ausschnitt aus »Broken German« las – und die Jury diskutierte, ob ein Text, der in unkorrektem Deutsch verfasst ist, überhaupt zulässig sei.
Erstsendung: 27.08.2017
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 20.04.2018
Titel: Männer mit Erfahrung
Autor: Castle Freeman
produziert in: 2018
produziert von: SWR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: »Warum kommen Sie nicht rein? Sie haben keine Uniform. Stimmt. Woher weiß ich dann, dass Sie der Sheriff sind? Was soll ich sagen? Sie können hier sitzen bleiben, wenn Sie wollen. Vielleicht kommt ja ein anderer Sheriff vorbei.«

Lillian lebt in einem kleinen verschlafenen Nest in Vermont. Aber die Ruhe ist hin, als sie sich von einem undurchsichtigen Typen namens Blackway verfolgt fühlt. Eines Morgens liegt ihre Katze tot vor der Tür. Ermordet von Blackway, davon ist sie überzeugt. Der Sheriff kann nichts für sie tun, daher sucht sie Hilfe bei einem Club kauziger alter Männer. Beeindruckt von ihrem Mut, stellen diese ihr den betagten Lester und den hünenhaften, etwas beschränkten Nate als Schutz zur Seite. Lillian traut den beiden nichts zu, aber sie lassen sich nicht abwimmeln, und so suchen sie Blackway schließlich gemeinsam. Als kurioses Trio verfolgen sie den obskuren Bösewicht durch die Wälder von Vermont. Das schafft einerseits extrem viel Situationskomik – und zugleich entspinnt sich daraus ein ungeheuer spannender Thriller.
Sprecher:Wolfgang Pregler (Erzähler)
Meike Droste (Lillian)
Walter Renneisen (Lester)
Stefan Hascke (Nate)
Karl Kranzkowski (Sheriff Wingate)
Berthold Tötzke (Wizzer)
Robert Bester
Niko Elefteriadis
Thomas Höhne
Jo Jung
Nadine Kettler
Horst Kotterba
Holger Kunkel
Florian von Manteuffel
Friedhelm Ptok
Götz Schulte
Michael Schütz
ergänzender Hinweis: Die Namen der Sprecher wurden aus dem Abspann mitgeschrieben
Daten zu Castle Freeman:geboren: 1944
Vita: Castle Freeman, geboren 1944 in San Antonio/Texas. In Chicago aufgewachsen, studierte er an der Columbia University. Heute lebt er in Vermont und arbeitet als Korrektor, Redakteur, Lektor und Autor für eine Vielzahl von Zeitschriften. Sein Roman »Männer mit Erfahrung« (im Original »Go with me«) wurde 2015 mit Anthony Hopkins, Julia Stiles und Ray Liotta verfilmt.
Erstsendung: 20.04.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Datum: 20.04.2018 -
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Scriptversion 9.2.0 vom 03.08.2017
1524679683
Veröffentlicht:
11. Januar 2015
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