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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
Titel: Das Tierreich
Autor: Nolte Decar
produziert in: 2017
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Michel Decar
Komponist: Max Andrzejewski
Daniel Bödvarsson
Inhalt: Flaschendrehen, Freibad, Eisdiele - Sommerferien irgendwo in Deutschland.

"Wir hassen unsere Eltern! Wir hassen unsere Eltern! Scheiß auf Selters! Korn Bier Weltall!
… worüber sollten wir einen Song machen? Über das Gefühl, wenn man auf der Bundesstraße liegt und so völlig betrunken ist, dass man hofft, von einem Fernfahrer überrollt zu werden! Oder wenn man sich fragt, was eigentlich hinter den Sternen ist …". Sommerferien in der deutschen Provinz: Flaschendrehen. Freibad. Eisdiele. Und plötzlich fällt ein Panzer vom Himmel.
Sprecher:Max Hegewald (Niko Antonopoulos)
Paula Thielecke (Nele Brunner)
Lukas Darnstädt (Marko Fehring)
Lola Klamroth (Elisabeth Fürle)
Adrienne von Mangoldt (Franziska Fürle)
Thea Rasche (Britta Gerke)
Anton Weil (Vincent Hagen)
Eric Wehlan (Jasper Hauff-Samel)
Lena Schmidtke (Regine Hummel)
Olga Hohmann (Pinar Karabekir)
Luis Krawen (Heiner Liliencron)
Karla Sengteller (Lilli Meier)
Stefan Hornbach (Lennart Nowak)
Juno Meinecke (Nicole Schneider)
MusikerDaniel Bödvarsson (Gitarre) Max Andrzejewski
ergänzender Hinweis: Ton: Martin Eichberg
Erstsendung: 19.02.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:20.02.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 3 von 20)
21.02.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 4 von 20)
22.02.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 5 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
26.02.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 6 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
05.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 7 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
05.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 11 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
12.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 8 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
12.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 12 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
12.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 16 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
19.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 9 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
19.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 13 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
19.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 17 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
26.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 10 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
26.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 14 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
26.03.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 18 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
02.04.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 15 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
02.04.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 19 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
09.04.2018 um 08:55 bei WDR 5 (Folge 20 von 20)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Sofias Krieg
Autor: Andrea Oster
Ulrich Noller
produziert in: 2018
produziert von: WDR
Laufzeit: 100 Minuten
Regie: Thomas Leutzbach
Inhalt: „Die realen Bezüge und Hintergrundinfos schaffen eine Authentizität, die gut in unsere aktuelle politische Morgensendung passt“, erklärt Politikredakteurin Isabel Reth den für fiktionale Stoffe ungewöhnlichen Sendeplatz im „WDR 5 Morgenecho“. Zwar ist die Handlung des Hörspiels frei erfunden, die Geschichte von Sofia beruht jedoch auf einer wahren Begebenheit, die die Radiojournalisten Andrea Oster und Ulrich Noller in intensiven Recherchen aufgearbeitet haben. Ebenso gibt es für die Arbeit der Anti-Terror-Einheit reale Entsprechungen, etwa bei Ermittlungen zu den NSU-Morden oder dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt.

Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Charaktere: Auf der einen Seite die namensgebende Sofia, eine junge Frau aus dem Ruhrgebiet, die sich in Syrien der Terrororganisation Islamischer Staat anschließt und dann nach Deutschland zurückkehrt. Auf der anderen Seite Kriminalkommissar Tobias Hartman, ein Terror- und Islamismusexperte, der felsenfest von einem bevorstehenden Terroranschlag in Deutschland überzeugt ist. Nach der fehlerhaften Evakuierung eines Fußballstadions ist er vom Dienst suspendiert und in psychologischer Behandlung, dennoch geht er allen Hinweisen auf eine mögliche Terrorgefahr akribisch nach. Eine der Spuren führt ihn zu Sofia und der Frage, was die Rückkehrerin vorhat.
Erstsendung: 19.02.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:26.02.2018 um 14:05 bei SRF 1 (Folge 2 von 2)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Hotel Rousseau einfach oder: Franz Musils dritter Fall
Autor: Thomas Küng
produziert in: 1999
produziert von: SRF
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fritz Zaugg
Bearbeitung: Fritz Zaugg
Komponist: Lionel Hampton
Inhalt: Franz Musil, ungestümer Privatdetektiv und Sohn der Familienbank Musil, stolpert in eine Geschichte, die ihm arg zusetzt. Zuerst macht ihm eine nackte Frauenleiche, in einer Hotelsuite elegant aufs Parkett drapiert, schwer zu schaffen. Dann halten ihn dubiose Gestalten des Finanzplatzes auf Trab, und schliesslich nagen Zahnschmerzen und Liebeskummer heftig an seinem Ego. Und damit nicht genug: Immer wieder stellt ihm sein Kontrahent von der Stadtpolizei - Kriminalkommissar Linder alias Mathias Gnädinger - das Bein. Der mag es nämlich gar nicht, wenn ein Hobby-Schnüffler wie Musil sich in seinen Fall verirrt.
Sprecher:Ueli Jäggi (Franz Musil)
Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant)
Agnes Dünneisen (Emmenegger, Personalchefin)
Jürgen Brügger (Welti, Hoteldirektor)
Barbara Storrer (Francesca)
Albert Freuler (Hug, Finanzdirektor)
Marie Therese Mäder (Tanja Berger)
Peter Holliger (Herr Isler)
Peter Rinderknecht (Taxichauffeur)
Ueli Jäggi (Kellner 1)
Markus Mathis (Kellner 2, Assistent Poliklinik)
Catriona Guggenbühl (Barkeeperin 1)
Maria Ammann (Barkeeperin 2, Assistentin Poliklinik)
Charlotte Heinimann
Ruth Gundacker
Henryk Nolewajka
Flavia Bearth
u.a.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:20.02.2018 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 2 von 4)
21.02.2018 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 3 von 4)
22.02.2018 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Wagnis Weiße Rose
Autor: Michael Farin
Katrin Seybold
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 110 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katrin Seybold
Komponist: zeitblom
Inhalt: Wagnis Weiße Rose: ein Dokumentarhörspiel aus Briefen der jungen Widerstandskämpfer, eine Montage aus den Flugblättern der Weißen Rose, gelesen von jungen Schauspielern, und ein Mosaik aus Erinnerungssplittern von Begleitern der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942 und 1943. Gefährten, Freundinnen und Geschwister, darunter manche, die niemand vorher gefragt hat, sprechen über die Kerngruppe des Münchner Freundeskreises: über Alexander Schmorell, die Geschwister Scholl, Willi Graf, Christoph Probst und Professor Kurt Huber. Sie erzählen, wie sie Flugblattaktionen unterstützten, wie sie Gestapoverhöre und Volksgerichtshof überstanden. Durch ihre Aussagen wird klar, welche Wurzeln, welche Motive und welches Umfeld diese bedeutendste Widerstandsbewegung der Deutschen Studenten ausgemacht haben. Die Zeugen berichten von scheinbar Vergangenem und doch rufen ihre Berichte unausweichlich die Frage nach Gegenwärtigem hervor, nach unserem Verhalten heute. Die Interviews wurden im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold in den Jahren 2000 bis 2004 geführt. Wenn die Zeugen von damals heute sprechen, klingt es so, als erzählten sie Selbstverständliches, als hätte jeder so handeln können. Die Befragungen, 60 Jahre danach, eröffnen Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht.

Im Sommer 1942 tauchen in Süddeutschland Flugblätter der Weißen Rose auf. Sie prangern zum ersten Mal den Judenmord an, der "das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen" sei. Die Schriften rufen auf zu Widerstand und Sabotage, "ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln". Sie enthalten Maximen von Aristoteles, Augustinus, Lao-Tse, Goethe, Schiller und Novalis.

Die Flugblätter enthalten auch Texte, die in den Leseabenden von Traute Lafrenz, der Freundin von Hans Scholl, eingebracht wurden, und Themen, die der Freundeskreis diskutierte. Sie sind die Widerspiegelung des Gedankenguts der Studenten und Schüler. Sie sind eine Großtat, in die Politik eingreifend, wie der Oberreichsanwalt Lautz beim Volksgerichtshof an den Reichsminister der Justiz, Dr. Thierack, schreibt: "Es handelt sich... wohl um den schwersten Fall hochverräterischer Flugblattpropaganda, der sich während des Krieges im Altreich ereignet hat."

Die Weiße Rose und deren Widerstand in der NS-Zeit werden häufig nur mit den Geschwistern Scholl gleichgesetzt, doch waren Menschen in ganz Deutschland aktiv. Bald nach dem Tod Christoph Probsts und der Geschwister Scholl blieben die Flugblätter in der Welt. Studenten am Münchner Chemischen Institut vervielfältigten sie, sie gingen von Hand zu Hand. Es folgten weitere Prozesse des Volksgerichtshofs, es gab Tote und Ende 1943 werfen die britischen Flugzeuge Hunderttausende des 6. Flugblatts über Deutschland ab. Die Flugblätter der Weißen Rose wurden zumeist, wo immer sie auch auftauchten, weiter gereicht, abgeschrieben, vervielfältigt, und es wurde begeistert darüber diskutiert. Warnungen von Eltern und Lehrern schlugen die Jugendlichen in den Wind. Traute Lafrenz- Page, die Freundin von Hans Scholl, brachte im November 1942 ein Flugblatt nach Hamburg und schickte mit der Post ein anderes nach. Hans Leipelt, Mitglied des Ulmer Freundeskreises und zum Tod verurteilt, brachte Ostern 1943 mit Marie-Luise Schultze-Jahn das sechste und letzte nach Hamburg.

Im Dokumentarhörspiel Wagnis Weiße Rose kommen neben Briefen und Flugblättern, gelesen von jungen Schauspielern, vor allem diejenigen Zeugen zu Wort, die Flugblätter weiter verbreiteten, die Gestapohaft und Volksgerichtshof überstanden. Im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold wurden mit ihnen in den Jahren 2000 bis 2004 zahlreiche Interviews geführt. Es sind Erinnerungen der Beteiligten, nach 60 Jahren, es sind Mosaiksteine, Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht. Alle Zeugen sprechen über ihre Gefühle, ihre Ängste und Taten, stellen den verlogenen Gestapoprotokollen, den widerwärtigen Anklageschriften, die wohlbehalten in unseren Archiven liegen, ihre Sicht der Dinge entgegen. Eine subjektive Sicht, die aber möglicherweise spannender und vorbildhafter ist, als die von Beschönigung, verantwortungslosem Wegschauen und Manipulation geprägten Berichte, mit denen die nachfolgende Generation aufgewachsen ist. Für ihren Mut und ihre Opferbereitschaft ernteten die meisten der Befragten nichts, bis heute bleibt die Anerkennung der breiten Öffentlichkeit versagt, fast niemand kennt ihre Namen - es sind bisher ungehörte Stimmen der Weißen Rose.

1. Teil: Es lebe die Freiheit! (51:10 Min.)
2. Teil: Ihr Geist lebt weiter (51:15 Min.)
Sprecher:Lieselotte Dreyfeldt-Hein
Gerda Freise
Valentin Freise
Traute Lafrenz-Page
Marie-Luise Schultze-Jahn
Jürgen Wittenstein
Katja Bürkle
Julia Loibl
Tobias Schormann
Lilo Fürst-Ramdohr
Elisabeth Hartnagel
Hans Hirzel
Anneliese Knoop-Graf
Traute Lafrenz-Page
Franz J. Müller
Erich Schmorell
Herta Siebler-Probst
Birgit Weiß-Huber
Susanne Zeller-Hirzel
Daten zu Michael Farin:geboren: 1953
Vita: Michael Farin (* 1953 in Rotenburg (Wümme)) ist ein deutscher Germanist, Verleger und Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.01.2012
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:25.02.2018 um 15:05 bei BR 2 (Folge 6 von 7)  Phonostart Radio Cloud*
26.02.2018 um 20:05 bei BR 2 (Folge 6 von 7)  Phonostart Radio Cloud*
04.03.2018 um 15:05 bei BR 2 (Folge 7 von 7)  Phonostart Radio Cloud*
05.03.2018 um 20:05 bei BR 2 (Folge 7 von 7)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 385 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Sprecher:Jens Harzer (Erzähler)
Felix Goeser (Christopher Tietjens)
Bibiana Beglau (Sylvia Tietjens)
Stefan Merki (Macmaster)
Wiebke Puls (Mrs. Satterthwaite)
Stefan Wilkening (Pater Consett)
Manfred Zapatka (General Campion)
Anna Drexler
Jeanette Spassova
Wowo Habdank
Oliver Nägele
u.a.
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.2018
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2018 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud
Titel: Im Königreich Deutschland
ARD Radiotatort (Folge 119)
Autor: Katja Röder
produziert in: 2018
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen?

Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Schmauchspuren noch Fingerabdrücke, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die beiden Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen.
Sprecher:Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner)
Karoline Eichhorn (Nina Brändle)
Matti Krause (Sieger)
Daten zu Katja Röder:geboren: 1975
Vita: Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. 2006 übernahm sie die Leitung des Theaters und Musiktheaters des Münchner Kulturzentrums Pasinger Fabrik. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Fred Breinersdorfer an Film- und Theaterprojekten. 2010 Förderpreis für das Filmprojekt »Masernparty«. Gemeinsam mit Fred Breinersdorfer schrieb sie die ARD Radio Tatorte „Tödliche Kunst“, „Der Schläfer“ und „Anatomie des Todes“.
Erstsendung: 24.02.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2018 um 00:05 bei DLF  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Sörensen hat Angst
Autor: Sven Stricker
produziert in: 2018
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Komponist: Sven Stricker
Inhalt: Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Diesmal begleiten wir KHK Sörensen zu seiner neuen Dienststelle in Friesland ...

Kriminalhauptkommissar Sörensen leidet unter einer massiven Angststörung. Deshalb will er weg vom LKA in Hamburg, weg vom täglichen Mord und Totschlag - dahin, wohin andere strafversetzt werden: nach Katenbüll in Nordfriesland. Die schwersten Delikte dort sind Falschparken oder betrunken im Straßengraben zu landen. So ein sterbenslangweiliger, stets verregneter Ort ist genau richtig, um sich zu erholen, hofft Sörensen, auch wenn die Einheimischen nicht gerade auf ihn gewartet haben.

Kaum in der Kriminalpolizeiaußenstelle Katenbüll angekommen, wird Sörensen von seinem Fluchtgrund eingeholt: Bürgermeister Heiner Hinrichs wird tot in seinem Pferdestall gefunden, von Schüssen in Stirn, Knie und Oberkörper getroffen, im Mund ein Zettel mit einem Bibelspruch, der von Fleisch, Fett und Blut handelt.

Da die ‚echte‘ Kripo in Flensburg überlastet ist, kümmert sich Sörensen um den Fall - sehr zur Freude seines neuen Teams, Kriminalhauptmeisterin Jennifer und Behördenpraktikant Malte, die doch so gerne etwas vom Großstädter mit Morderfahrung lernen wollen.

Als ersten nimmt sich der Kommissar den besten Freund des Bürgermeisters vor. Er besitzt eine Schlachtfabrik, also einen Ort voller Fleisch, Fett und Blut. Hinrichs hatte den Bau des Betriebs unterstützt, schon wegen der Arbeitsplätze. Doch anscheinend sind nicht alle in Katenbüll glücklich darüber.
Sprecher:Bjarne Mädel
Birte Kretschmer
Anne Weber
Wolfgang Häntsch
Bastian Reiber
Achim Buch
Felix von Manteuffel
Florian Lukas
Yassine Boukhobza
ergänzender Hinweis: Ton: Kay Poppe
Daten zu Sven Stricker:geboren: 25.06.1970
Vita: Sven Stricker (* 25. Juni 1970 in Tönning) ist ein deutscher Hörspielregisseur und Autor.
Hompepage o.ä.: http://www.svenstricker.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.02.2018
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2018 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud
Titel: Im Königreich Deutschland
ARD Radiotatort (Folge 119)
Autor: Katja Röder
produziert in: 2018
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen?

Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Schmauchspuren noch Fingerabdrücke, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die beiden Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen.
Sprecher:Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner)
Karoline Eichhorn (Nina Brändle)
Matti Krause (Sieger)
Daten zu Katja Röder:geboren: 1975
Vita: Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. 2006 übernahm sie die Leitung des Theaters und Musiktheaters des Münchner Kulturzentrums Pasinger Fabrik. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Fred Breinersdorfer an Film- und Theaterprojekten. 2010 Förderpreis für das Filmprojekt »Masernparty«. Gemeinsam mit Fred Breinersdorfer schrieb sie die ARD Radio Tatorte „Tödliche Kunst“, „Der Schläfer“ und „Anatomie des Todes“.
Erstsendung: 24.02.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
vorige/nächste Ausstrahlung:24.02.2018 um 21:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud
Titel: Im Königreich Deutschland
ARD Radiotatort (Folge 119)
Autor: Katja Röder
produziert in: 2018
produziert von: SWR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Eine Gerichtsvollzieherin wird vor ihrer Haustüre von einem Unbekannten überfallen und kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch das war nicht der erste Vorfall dieser Art, sie wird systematisch verfolgt, im Internet wird Hetze gegen die Frau betrieben. Aber ist sie wirklich so unschuldig, wie sie tut? Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der bösartigen Kampagne eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, ordnen Finkbeiner und Brändle die Räumung der alten Schule an, die die vierköpfige Gruppe illegal besetzt hält. Doch der Einsatz des Sondereinsatzkommandos geht schief, ein Polizist wird aus einem Hinterhalt angeschossen und schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat auf den Polizisten geschossen?

Auf der Tatwaffe, einer Armbrust, befinden sich weder Schmauchspuren noch Fingerabdrücke, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die beiden Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger und ihrer wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen.
Sprecher:Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner)
Karoline Eichhorn (Nina Brändle)
Matti Krause (Sieger)
Daten zu Katja Röder:geboren: 1975
Vita: Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. 2006 übernahm sie die Leitung des Theaters und Musiktheaters des Münchner Kulturzentrums Pasinger Fabrik. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Fred Breinersdorfer an Film- und Theaterprojekten. 2010 Förderpreis für das Filmprojekt »Masernparty«. Gemeinsam mit Fred Breinersdorfer schrieb sie die ARD Radio Tatorte „Tödliche Kunst“, „Der Schläfer“ und „Anatomie des Todes“.
Erstsendung: 24.02.2018
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 0
Kriterien: Datum: 19.02.2018
Titel: Wann blühen Eiben?
Schreckmümpfeli
Autor: Irma Greber
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Manchmal weiss selbst der Gärtner keine Antwort.
Sprecher:Nikola Weisse (Frau)
Thomas Sarbacher (Fremder)
Ulrike Knospe (Tochter)
Raphael Clamer (Schwiegersohn)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Ueli Karlen
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Kriterien: Datum: 19.02.2018
Titel: Er und ich
Autor: Serotonin
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Serotonin
Komponist: Matthias Pusch
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: "Mein Name ist Paul McCartney. Eigentlich heiße ich Willi Kampel. Ich wurde sozusagen ausgetauscht." Paranoide Beatles-Fans haben es schon immer gewusst: Seit "Abbey Road" ist Paul nicht mehr derselbe. Sein Doppelgänger deckt jetzt die Wahrheit auf: wie Paul McCartney 1969 urplötzlich verschwand und schlechterdings durch irgendjemanden ersetzt werden musste. Was hättet ihr denn als Beatles-Manager getan?

Aber Paul McCartney ist nicht der Einzige, dem so etwas passiert. Selbst wenn man nicht plötzlich verschwindet, gibt es genügend Gründe für Doppelgängerei. Man kann schließlich nicht überall zur gleichen Zeit sein. Und würde das auch gar nicht wollen. Welcher seiner vielen Doppelgänger jetzt wohl für Saddam Hussein in Haft sitzt? Und durch wen ist eigentlich dieser sympathische Politiker ersetzt worden, nachdem er gewählt worden war? Wirkt doch wie ausgetauscht, oder? Eben!

Es ist naturgegebener Weise schwierig, in die Persönlichkeit eines Doppelgängers einzutauchen. Hat er überhaupt eine? Und wenn welche? Die Geminologie, die Wissenschaft von der Doppelgängerei, streitet schon lange darüber. In einer investigativen Reportage begibt sich das Autorendoppel Serotonin auf die Spur der bekanntesten und unbekanntesten Doppelgänger. Und sucht gemeinsam mit Prof. Dr. Buntschuh, dem Entdecker des Doppler-Syndroms, Antwort auf die Frage: "Er oder ich?".
Sprecher:Andreas Petri
Meriam Abbas
Oliver Brod
Simone Kabst
Holm Tetens
Katharina Hauck
Martin Thaler
Kim Pfeiffer
Wan Chen
Lideng Huang
Shushu King
Jin Tan
Claudia Fritzsche
Julia Penner
Susanne Arnold
Class Würfel
Karl Sebastian Liebich
Alexander Wendt
Daten zu Serotonin:Vita: Serotonin ist das Autorenduo Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch. Die Japanologin und der studierte Robotiker schreiben und produzieren Hörspiele, Features und Hörbücher. "Kleine Geschäfte" wurde gefördert durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen.
Erstsendung: 21.02.2006
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Datum: 19.02.2018 -
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1519245256
Veröffentlicht:
11. Januar 2015
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