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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Ins Wasser
Autor: Christian Udo Eichner
Tristan Vostry
produziert in: 1953
produziert von: HR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Tristan Vostry
Inhalt: Das künstlerisch-fiktionale Hörspiel, dessen Protagonist vom Schauspieler Thomas Thieme ("Das Leben der Anderen") gesprochen wurde, setzt sich auf sensible und reflektierende Weise mit dem Themenkomplex Krankheit, Sterben und Tod auseinander. Es verwandelt den Bereich des Wassers, des Meeres und besonders die Tiefen jenseits der Wasseroberfläche in ein metaphorisch-abstraktes Klangbild, einen vielschichtigen und assoziativen akustischen Raum, durch den sich der Mensch bewegt, bis sich seine Gedanken, seine Sprache, und schließlich seine ganze Existenz in ihm auflösen.

Das Hörspiel erzählt, größtenteils durch inneren Monolog, die Geschichte eines schwer an Lungenkrebs erkrankten Staudamm-Konstrukteurs. Er hat sein ganzes Leben damit verbracht, Dämme und Mauern zu erbauen, um die Naturgewalt des Wassers zu bekämpfen, zu bändigen und zu kontrollieren.

Nun sitzt er in einer stickigen Strandbar, kann kaum noch atmen und trinkt. Eine Frau gesellt sich zu ihm, ein Moment von Intimität und Wärme entsteht, doch er kann diese Lebendigkeit und Nähe nicht mehr ertragen und ergreift panisch die Flucht. Einem inneren Drang folgend, geht er ins Meer und beginnt spontan, immer weiter hinauszuschwimmen.

Während er schwimmt, reflektiert er über seine Wahrnehmungen, seine Vergangenheit, das Festhalten am Leben und dann das Loslassen, bis es irgendwann kein Zurück mehr gibt. Die Tiefe zieht ihn an - wird ruhig und zunehmend irreal - schließlich gibt er sich der Kraft des Meeres hin und kann endlich loslassen. Sprache, Gedanken, Erinnerungen, Zeit und Raum verschwimmen, bis sich schließlich das Ich ganz im rauschenden Wasser auflöst.

(Nominiert für den ARD-Newcomerwettbewerb "Premiere im Netz" 2012)
Sprecher:Wolf Schmidt (Vater Hesselbach)
Lia Wöhr (Mutter Hesselbach)
Sophie Engelke (Anneliese)
Joost-Jürgen Siedhoff (Willi)
Otti Ottmar (Frau Becker)
Marianne Steinbrenner (Ida)
Fritz Saalfeld (Franz)
Ursula Ligocki (Frauenstimme)
Heinz Stoewer (Männerstimme)
MusikerBass-Komposition und Interpretation/Einspielung: Frederik Esser Akkordeon (Komposition und Einspielung): Klemen Leben
ergänzender Hinweis: ausgestrahlt im Rahmen der Kurzstrecke 15
Daten zu Christian Udo Eichner:geboren: 1979
Vita: Christian Udo Eichner, geb. 1979, Autor, Dramaturg und Hörspielmacher
Daten zu Tristan Vostry:geboren: 1979
Vita: Tristan Vostry, geb. 1979, Fotograf, Film- und Hörspielmacher.
Erstsendung: 24.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:21.02.2019 um 22:03 bei SWR 2 (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Zum Leuchtturm
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 1994
produziert von: BR; Bayerisches Staatschauspiel, Marstall; Bayerische Staatsoper, Labor
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: FM Einheit
Ulrike Haage
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt.
"Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die im Radio ganz besonders erfahrbar werden.

Folgentitel:
1. Teil: Die Tür aus Glas
2. Teil: Zeit vergeht
3. Teil: Der Leuchtturm
Sprecher:Phil Minton (Sänger: Hl. Johannes/The Angel)
Alex Hacke (Sänger: Die Bibel)
David Greiner (Sänger: Der Kastrat)
Hanns-Joachim Friedrichs (Sänger: Das TV)
Pater Karl Kleiner (Sänger: Der alte Grieche)
Alex Hacke (Elektrische Gitarre)
Ulrike Haage (Flügel/Keyboards)
FM Einheit (Schlagwerk/Feuer)
Sebastian Hess (Cello)
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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