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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 139
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Titel: @LOVE
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 2006
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Katharina Weiß
Inhalt: Irgendwann reicht's ihr dann. Nach Jahren einer ausgedörrten und kinderlos gebliebenen Ehe lässt sich die 39-jährige Flüchtlingsbetreuerin Eva scheiden. Nun aber muss ein neuer Mann her - oder zumindest ein Spermaspender. Und wo findet man so was heutzutage? Im Internet natürlich. Die Angebote sind zahlreich, die einschlägigen Agenturen sind spezialisiert und verlieren ihre Kunden am liebsten "paarweise". Allerdings scheinen sich im Internet vorwiegend Exhibitionisten, Grenzgänger und andere fragwürdige Gestalten zu tummeln. Eva stößt unter anderem auf einen Schauspieler der eigentlich Pornodarsteller ist, auf einen Komponisten - der Maria Calles für seine Mutter hält -, auf einen Fußballbesessenen und auf einen reichen aber homosexuellen Adeligen, der bloß eine "Gebärmutter" für seinen potentiellen Nachwuchs sucht.

Die oberösterreichische Autorin Patricia Josefine Marchart hat für ihr Hörspiel @LOVE gründlich recherchiert. Es ist nicht notwendig, sagt sie, allzu viel zu erfinden. Die Odyssee durch den digitalen Liebesdschungel böte ausreichend Stoff für ein Hörspiel der ganz besonders turbulenten Art.
Sprecher:Axel Prahl
Thomas Ahrens
Petra Zieser
MusikerNatalie Jean Marain (Gesang) Ric Toldon (Gesang) Markus Christiner (Gesang) Max Kuderna (Violine) Michael Gindl (Piano)
Erstsendung: 14.05.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 139
Titel: 202: Der Traum des Glücks
Autor: Hans Rothe
produziert in: 2001
produziert von: ORF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Hörspiel
Regie: Herbert Spalke
Komponist: Wilfried A. Resch
Inhalt: Von der Einsamkeit des Künstlers, der nur für sein Werk lebt und blind und taub ist für das Geschehen um ihn. Dieser Einsamkeit ausgesetzt war auch der französische Maler Prud'hon, dessen Schicksal - mit seinen Demütigungen und Enttäuschungen - in den Szenen dieses Hörspiels geschildert wird. Besessen von seiner Aufgabe, preisgegeben der Verständnislosigkeit und Unduldsamkeit von Menschen, die ihm die nächsten hätten sein sollen, träumte Prud'hon seinen Traum vom Glück.
Sprecher:Markus Hering (Somerset)
Peter Strauß (El Greco)
Rudolf Wessely (Przewalsky)
Meriam Abbas (Asa)
Joe Remick (Nash=en=Popee)
Radovan Grahovac (Pfleger Alfred)
Brigitta Furgler (Dr. Olga Kuchar)
Peter Simonischek (UHA)
Erstsendung: 05.04.1966
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 139
Titel: Abenteuer einer Neujahrsnacht
Autor: Heinrich Daniel Zschokke
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 179 Minuten
Regie: Thomas Köhler
Bearbeitung: Hermann Motschach
Komponist: Renaud García-Fons
Sprecher:László Kish (Louis)
Christin Marquitan (Rachel)
Selina Wallersheim (Ellie)
Nina Danzeisen (Gage)
Manfred Steffen (Jud)
Philipp Schepmann (Steve)
Claudia Gahrke (Holly)
Andreas Ramstein (Pascow)
Magda Hennings (Norma)
Gereon Nußbaum (Mortinson)
Walter Stickan (Geistlicher)
Katharina Palm (Missy)
Anke Tegtmeyer (Dory)
Charles Wirths (Goldmann)
Thessy Kuhls (Mrs. Stratton)
Tom Zahner (Timmy)
Claus Dieter Clausnitzer (George)
Walter Gontermann (Hannibal)
Gottfried Mehlhorn (Bill)
Steffen Laube (Kommentator)
Justus Fritzsche (Friedhofswärter)
Margret Gilgenreiner (Kim)
Thomas Wittmann (Angestellter)
Janina Litzinger (Zelda)
Hans-Detlef Hüpgen (Trucker)
Nadia Gruhn (Kellnerin)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Anton Enders
Erstsendung: 05.01.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 139
Titel: Adas Erbe
Autor: Wilhelm Hengstler
produziert in: 2012
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Inhalt: "Adas Erbe" spielt auf zwei Zeitebenen: Im Mittelpunkt der "historischen" Ebene steht die 1815 als Tochter Lord Byrons geborene Ada Lovelace, die sich bald zur Musik ebenso wie zur Mathematik hingezogen fühlt. Ab 1833 steht sie mit Charles Babbage, dem Mathematiker und Erfinder, in Kontakt, der auch eine mit dem binären System arbeitende "Analytischen Maschine" konzipierte. Ada Lovelace' Beschreibungen, wie diese programmiert werden könnte, um Bernoullische Zahlen zu berechnen, begründen ihren Ruf als erste Programmiererin. Das schillernde Leben dieser Heroine des Cyberfeminismus führte in ebensoviele Richtungen wie Sackgassen und kann auch als Fallgeschichte viktorianischer Hysterie gelesen werden. Auf der Gegenwartsebene entwickeln zwei Kuratorinnen das Projekt einer Ada Lovelace gewidmeten Gedenkstätte, wobei die Komplexität und Abgründigkeit der sich entwickelnden Beziehungen den Wirrungen in Adas Leben kaum nachstehen und gleichzeitig ein satirisches Panorama eigennützigen Handelns liefern.
Sprecher:Trompete, Perkussion, Klavier, Stimme: Dietmar Hippler
Erstsendung: 17.12.2005
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 139
Titel: Alles auf Band oder Die Elfenkinder
Autor: Arno Geiger
produziert in: 2011
produziert von: DKultur
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Stefano Giannotti
Inhalt: Auf dem Band eines Diktiergeräts befindet sich authentisches Dokumentatiosmaterial über die erstaunliche Begegnung zweier Schriftsteller mit einer "selbsternannten Hexe": Außer ihrem Glauben, dass sie unter lauter "Einmalgeborenen" eine Auserwählte ist, hat sie nicht viel. Allerdings vollziehen sich in ihrem Kopf wundesame, funkelnde und frappierende Gedankensprünge. Die beiden Schriftsteller erliegen ihrem Charme, ihrer Offenheit, ihrer Spontaneität und ihrem anarchischen Humor. Sie laden Anna, die Hexe, zum Essen ein. Es wird bald klar, dass Anna redet, um die Zuneigung, auch körperliche Zuneigung, der beiden zu gewinnen. Die zwei Schriftsteller wollen bei diesem Treffen vor allem eines: Anna am Reden halten und alles auf Band dokumentieren. Die beiden merken allerdings nicht, dass sie bereits in den Gedankennetzen Annas zappeln und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind ...
Daten zu Arno Geiger:geboren: 22.07.1968
Vita: Arno Geiger wurde 1968 in Bregenz geboren und studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 lebt er als Schriftsteller in Wolfurt/Vorarlberg und Wien. Seinen ersten Roman "Kleine Schule des Karussellfahresn" veröffentlichte er 1997. Er wurde unter anderem mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2005), dem Deutschen Buchpreis (2005), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2008) sowie 2011 mit dem Friedrich-Hölderlin-Hauptpreis und dem Johann-Beer-Preis ausgezeichnet. SWR2 produzierte schon 2011 das Hörspiel "Alles über Sally" nach seinem gleichnamigen Roman. "Mein Schreiben hat viel mit diesem Beobachten zu tun, mit einem fortgesetzen, nicht nachlassenden Staunen, wie merkwürdig unsere Existenz ist. Es hat auch damit zu tun, dass diese Merkwürdigkeit, wenn man sie in Sprache überführt, nichts von ihrer Merkwürdigkeit verliert, aber zusätzlich an Bedeutung gewinnt." (Arno Geiger)
Hompepage o.ä.: http://www.arno-geiger.de/
Erstsendung: 28.11.2000
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 6 von insgesamt 139
Titel: Am Anfang war es noch Sport oder: Das Weltmeisterchenspiel (3. Teil: In der Arena)
Autor: Dieter Hildebrandt
produziert in: 1991
produziert von: RIAS
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Thomas Köhler
Komponist: Klaus Buhlert
Sprecher:Horst Bollmann (Mandelstamm)
George Tabori (Roth)
Gerry Wolff (Hrubizka)
Gunter Schoss (Broder)
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Oskar Klementz; Liesl Schmidt
Daten zu Dieter Hildebrandt:geboren: 23.05.1927
gestorben: 20.11.2013
Vita: Dieter Hildebrandt, 1927 in Bunzlau/Niederschlesien geboren, arbeitete bis 1968 als Theaterkritikerfür die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Berlin, danach als Lektor im Suhrkamp-Verlag und lebt als freier Autor in Berlin und Wolfenbüttel. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Radio-Arbeiten über "Minna von Barnhelm" (in der Reihe "Dichtung und Wirklichkeit", 1969), "Deutschland, deine Berliner" (1973), "Monographie über Ödön von Horvath" (1975) und der Roman "Blaubart Mitte Vierzig" (1977).
Hompepage o.ä.: http://www.dieterhildebrandt.com
Erstsendung: 20.06.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 139
Titel: Auferstehung
Autor: Leo Tolstoi
produziert in: 2009
produziert von: Hörplanet
Regie: Helmuth Ebbs
Inhalt: "Auferstehung" ist eines der großen erzählenden Werke Leo Tolstojs. Der Roman geht auf eine wahre Begebenheit zurück, die ein Bekannter dem russischen Dichter erzählte: Der Beisitzer eines Gerichtes, ein Adeliger, habe in der vor ihm stehenden Angeklagten jenes Mädchen wiedererkannt, das er vor Jahren verführt und dann im Stich gelassen habe. Daraus entwickelte Tolstoj ein Beispiel für die notwendige Sühne jeder Schuld, ohne Rücksicht auf Stand und Schwere des Opfers.


Kurzfassung 77'45

(Alte Archivnr.: 236+237)
Sprecher:Lady Clara Bedfort (Barbara Ratthey)
Max, der Butler (Dennis Rohling)
Inspektor Miller (Santiago Ziesmer)
Mrs. Miller (Ursula Sieg)
Daten zu Leo Tolstoi:vollständiger Name: Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi
geboren: 09.09.1828
gestorben: 20.11.1910
Vita: Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (russisch Лев Николаевич Толсто́й anhören?/i, wiss. Transliteration Lev Nikolaevič Tolstoj), deutsch häufig auch Leo Tolstoi (geboren 9. September 1828 in Jasnaja Poljana bei Tula; gestorben 20. November 1910 in Astapowo, heute Lew Tolstoi in der Oblast Lipezk), war ein russischer Schriftsteller. Seine Hauptwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina sind Klassiker des realistischen Romans.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.11.1965
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 8 von insgesamt 139
Titel: Auferstehung der Toten
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis: 1999
Autor: Wolf Haas
produziert in: 1996
produziert von: MDR; BR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: "Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt, irgendwo mitten in Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt. Zehntausend Einwohner, dreißig Dreitausender, achtundfünfzig Lifte, ein See." Soweit der Autor, bekennender Österreicher aus Maria Alm, ausgewandert nach Südwales, wieder zurückgekehrt nach Wien und nun Shootingstar des Austriakrimis. Und dort, in Zell, sind zwei Amerikaner umgebracht worden. Dass das nicht nur mit Spionage und Immobiliengeschäften zu tun hat, sondern auch mit der Vergangenheit, die ihre Krakenarme in die Gegenwart reckt, macht die ganze Sache um so spannender.
Sprecher:Winfried Glatzeder (Mann)
Horst Bollmann (König)
Conny Wolter (Kellnerin)
MusikerOtto Lechner (Akkordeon) Musiker: Anton Burger (Geige) Musiker: Herbert Reisinger (Perkussion) Musiker: Max Nagl (Alt-Saxophon / Bariton-Saxophon / Sopran-Saxophon) Musiker: Georg Graf (Baß-Klarinette / Flöte / Bariton-Saxophon)
Daten zu Wolf Haas:geboren: 14.12.1960
Vita: Wolf Haas, geboren 1960 in Maria Alm, Österreich, ist Schriftsteller und Werbetexter. Er verfasste seine Dissertation über "Die sprachtheoretischen Grundlagen der konkreten Poesie". Als Krimiautor debütierte er 1996 mit "Auferstehung der Toten" und führte damit seinen Privatdetektiv Simon Brenner, einen Ex-Polizisten, in die Krimiszene ein. 1997 und 1999 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.09.1999
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 139
Titel: Aufstellungen
Autor: Antonio Fian
Werner Kofler
produziert in: 2000
produziert von: RB; Sabine Breitsameter
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Die Methode ist ebenso populär wie umstritten. "Aufstellungen" finden in einer Gruppe statt, wobei die Gruppenmitglieder als Stellvertreter für Familienmitglieder agieren. Durch ihre jeweilige Positionierung im Raum sollen "Verstrickungen" in den familiären Beziehungen ausfindig gemacht und gelöst werden. Der ehemalige Priester Bert Hellinger hatte mit dieser Sonderform der systemischen Familientherapie einen Hit gelandet - und wurde wegen Missachtung einfachster Grundregeln der Psychotherapie von der Fachwelt heftig kritisiert.

Antonio Fian und Werner Kofler, zwei kongeniale Veteranen aus den Bereichen Satire und Gesellschaftskritik, legen nun in ihrem aktuellen Hörspiel noch ein Schäufelchen nach. Geknickte Söhne werden gedrängt ihre Väter zu ehren, misshandelte Töchter werden genötigt ihre Peiniger zu verstehen, ein Ritterkreuzträger leidet darunter vom Führer nicht entsprechend geliebt worden zu sein.

Aufgestellt werden in der Satire von Kofler und Fian aber nicht nur Familienmitglieder. Aufgestellt werden auch Spielautomaten und natürlich Fußballmannschaften. Kennen Sie zum Beispiel die des Villacher SV vom 31. 8. 1973? Na sehen Sie, wir können helfen: Muftic, Gärtner, Stemberga, Hafner, Messner, Koubek, Nuske, Stilinovic, Reitbauer, Neuwirth, Sternig.
Sprecher:Gisela Trowe (Lisabetha)
Margret Homeyer (Freundin)
Brigitte Janner (Putzfrau)
Ursula Hinrichs (Marktfrau)
Heino Stichweh (Postbote)
Sebastian Dominik (Arzt)
Susanne Schrader (Assistentin)
Ulrich von Bock (Mann auf dem Markt)
Ferdinand Dux (Mann im Seniorencafé)
Katrin Heller (Serviererin)
Michael Henn (Praktikant)
Senta Bonneval (Frau im Büro)
Daten zu Antonio Fian:geboren: 1956
Vita: Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt ebenfalls als freier Schriftsteller in Wien. Erzählungen und Hörspiele.
Daten zu Werner Kofler:geboren: 23.07.1947
gestorben: 08.12.2011
Vita: Werner Kofler, geboren 1947 in Villach, war nach abgebrochener Lehrerausbildung lange in Europa unterwegs, seit 1968 arbeitet er als freier Schriftsteller. Er veröffentlichte Prosa, Romane, Bühnenstücke und zahlreiche Hörspiele, zuletzt: "Biohotel, Pastorale" (ORF/BR 1995), "Unruhe" (ORF/HR 1997; erhielt eine Lobende Erwähnung beim Prix Europa 1997), "Zwei Versuche, das Land des Lächelns kaputt zu machen" (ORF 2000).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.11.2010
Datenquelle(n): ORF
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 139
Titel: Baal
Autor: Andreas Thom
produziert in: 1989
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Baal heißt im Hebräischen Herr, Meister, Besitzer, Ehemann, König oder Gott. Möglich also, dass Ambros Maria Baal in dem Roman von Andreas Thom alle diese Epitheta wahnhaft auf sich beziehen mag. Andreas Thom nennt seinen expressionistischen Roman von 1918 Ambros Maria Baal allerdings "Roman einer Lüge". Wo finden wir die Lüge? Baal ist ein reiches Jüngelchen, Sohn eines vermögenden Bankiers, dem durch seine mehr als gesicherte Lebensgrundlage jedes Konzept für ein glückliches Leben fehlt. Folgerichtig glaubt er, das Leben habe "nur einen einzigen Inhalt, und der ist animalisch: sich selbst zu erhalten. Wie der Einzelne das löst, ist für den Zweck belanglos". Indem man rigoros, meint Baal, sein Glück einfordert, und wenn es über Leichen geht. Da er in jeder Hinsicht von seinem Vater abhängig ist, dessen Geld er deshalb hasst, kann der auch in jeder Hinsicht in sein Leben eingreifen: eine Heirat wird zur dynastischen Verfügung angeordnet; die Mittel werden gekürzt, wenn der Vaterhass überhandnimmt. Die Zweckehe bietet beiden Eheleuten die Möglichkeit, ihrer gegenseitigen Abneigung durch ungehemmte Machtspiele zur Blüte zu verhelfen. Baal behält die Oberhand. Bevor Baal sich und das Erbe zugrunde richtet, zerstört er alle, von denen er abhängt.

Die Hörspielfassung folgt dem Roman in leicht gekürzter Form. Die Herausforderung war es, dem expressionistischen Duktus, der Knappheit der Sprache zu folgen, Literatur Literatur bleiben zu lassen und nicht in szenische Opulenz zu verfallen. Das wurde durch Konzentration auf die Sprache durch EINE Stimme erreicht, die dennoch durch Montage aus unterschiedlichen Haltungen und Ebenen in radikaler Künstlichkeit prismenartig zusammengesetzt wird.

Brecht soll von diesem Roman zu seinem Theaterstück und Titel Baal angeregt worden sein.
Sprecher:Susanne Pichler (Erzähler)
Angela Schneider (Miranda)
Brigitte West (Anastasia)
Charles Elkins (Josef)
Daten zu Andreas Thom:geboren: 11.05.1884
gestorben: 25.06.1943
Vita: Andreas Thom, eigentlich Rudolf Csmarich, geb. 1884 in Wien, gest. 1943 ebenda, Autor. 1903-34 Volksschullehrer in Wien, zwischen 1918 und 1923 Arbeit als Lektor im Wiener Strache Verlag. Engagement für den österreichischen Expressionismus, befreundet mit Albert Paris Gütersloh, gefördert durch Franz Werfel, Thomas Mann, Stefan Zweig. Ab 1923 Vizepräsident des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller in Österreich. Werke u.a. "Lindeleid. Das Kind und die Leute" (1913), "Ambrosius Maria Baal" (1918), "Rufus Nemian. Roman aus dem Tierkreis Mensch" (1921), "Romanzyklus Der österreichische Mensch: Vorlenz, der Urlauber auf Lebenszeit und Brigitte, die Frau mit dem schweren Herzen" (1930), "Noch spielt ein Kind" (1934), "Das Sylvesterkind" (1936), "Die ungleichen Geliebten" (1938).
Erstsendung: 05.08.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 139
Titel: Barneys Version
Autor: Mordecai Richler
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Dramaturgie: Thomas Fritz
Inhalt: Barney Panofsky, in die Jahre gekommener Jude aus Montreal, hat ein mittleres Vermögen gemacht mit der Produktion von TV-Seifenopern, die so schlecht waren, dass sie überall Erfolg hatten. Jetzt hat er sich an seine Memoiren gesetzt. Vor allem, um dem Bild, das von ihm im Umlauf ist, ein paar hässliche Züge zu nehmen. Die „wahre Geschichte seines vergeudeten Lebens“ ist naturgemäß zugleich die seiner drei Ehefrauen: Clara Chambers, geheiratet im Wahnsinn jugendlichen Verliebtseins. Dann die zweite Mrs. Panofsky, eine jüdisch-kanadische Industriellen-Prinzessin. Miriam, die dritte, eine einfühlsame Radiomoderatorin - und endlich die richtige. Doch nach dreißig Ehejahren hat auch sie die Nase voll von ihrem saufenden, fremdgehenden und überdies kein Blatt vor den Mund nehmenden Barney. Zu allem Überfluss ist der unmanierliche Schwadroneur nie den Verdacht losgeworden, seinen langjährigen Freund Boogie aus blanker Eifersucht umgebracht zu haben. Und - dieser hinreißende verstockte alte Sünder hat zunehmend Probleme: mit dem Herzen, der Prostata und vor allem mit dem Gedächtnis. Kann er der Alzheimerischen Krankheit noch ein paar Erinnerungen entreißen, bevor es ihm nicht mehr möglich sein wird, seine Version eines Lebens zu erzählen, das er lustvoll und schutzlos durch die Klippen der Realität gesteuert hat?
Sprecher:Fred Kretzer (Erzähler)
Charlotte Schwab (Bernice Raleigh)
Herlinde Latzko (Stella Borman)
Daten zu Mordecai Richler:geboren: 27.01.1931
gestorben: 03.07.2001
Vita: Mordecai Richler (27. Januar 1931/ Montreal - 3. Juli 2001/ ebenda), Schriftsteller, Drehbuchautor und Essayist. Durch seine Äußerungen zur kanadischen Politik war er darüber hinaus in seinem Land eine nicht unumstrittene Figur des öffentlichen Lebens.
Erstsendung: 30.03.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 139
Titel: Bergkristall
Autor: Adalbert Stifter
produziert in: 1985
produziert von: SDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Wie in den Erzählungen "Granit" und "Katzensilber" stehen Kinder im Mittelpunkt dieser Weihnachtsgeschichte, die am Heiligen Abend in den Alpen spielt. Zwei Geschwister, der zehnjährige Konrad und die achtjährige Sanna, laufen über einen hohen Bergkamm hinüber ins Nachbardorf. Vater und Mutter haben keine Zeit, um mitzukommen. Die Kinder bringen den Großeltern Grüße und Geschenke.

Auf dem Rückweg aber werden sie von dichtem Schneetreiben überrascht. Sie verfehlen den Weg über den Paß und geraten ins Gletschereis. Bei Anbruch der Dunkelheit steht fest, sie müssen über Nacht hier oben ausharren. Mit all ihren Kräften wehren sich die Kinder gegen die Kälte, den Schlaf und ihre Angst.
Sprecher:Walter Renneisen (Moderator)
Heta Mantscheff (Interviewerin)
Robert Seibert (Autor)
Peter Rühring (Plasmoid)
Fred Reyes (Brettner)
Toni Slama (Flechsner)
Berthold Toetzke (Minister)
Heinz Jörnhoff (Prof. Narsow)
Gustav Gromer (Professor Siller)
Gert Tellkampf (Professor Furter)
u.a.
Daten zu Adalbert Stifter:geboren: 23.10.1805
gestorben: 28.01.1868
Vita: Adalbert Stifter, Pseudonym Ostade, (* 23. Oktober 1805 in Oberplan, Böhmen, als Albert Stifter; † 28. Jänner 1868 in Linz) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeiers.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.12.1965
Datenquelle(n): ORF
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 139
Titel: Besuch aus Paris
Autor: Alain Franck
produziert in: 2014
produziert von: Romantruhe
Laufzeit: 76 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Willy Buser
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: In einem Dorf herrschen eherne Gesetze: Jeder hat seinen festen Platz, fällt nicht auf, beobachtet die anderen bei jeder Gelegenheit, spricht darüber aber nur hinter vorgehaltener Hand. Wenn sich also jemand wie ein bunter Paradiesvogel aufführt, kann er sich schon gut versteckten Hass zuziehen.

In einem kleinen französischen Provinzdorf ist ein Mord geschehen. Die 24jährige Tochter von Madame Courlon hatte vor vier Jahren das Dorf verlassen, um in Paris ihr Glück zu versuchen. Dann kehrte sie plötzlich wieder zurück. Als kurz darauf ihre Leiche in einer Waldlichtung gefunden wird, scheint das niemandem besonders Leid zu tun nicht einmal der eigenen Mutter. Die Landespolizei behauptet, der Mörder könne nur ein Landstreicher sein. Doch Inspektor Taillancourt aus Dünkirchen ist anderer Meinung. Ihm ist im medizinischen Bericht eine Bemerkung aufgefallen, die darauf hindeutet, dass der Mörder sein Opfer gekannt haben muss. Er ist überzeugt, dass er mit der Durchleuchtung der Vergangenheit des Opfers dem Täter auf die Spur kommen kann.
Sprecher:Christian Rode (Sherlock Holmes)
Peter Groeger (Dr. Watson)
Daten zu Alain Franck:geboren: 1927
gestorben: 2014
Vita: Alain Franck war Buchhändler und Journalist, bevor er zu einem der erfolgreichsten Kriminalautoren des französischen Rundfunks und Fernsehens wurde. Er schrieb mehr als 30 Hörspiele und verfasste zahlreiche Drehbücher. Für sein Fernsehspiel «Josse» erhielt er 1974 den Prix Italia. Wie bei vielen französischen Krimiautoren stehen auch bei Franck nicht die Tat und die engeren Tatumstände im Vordergrund, sondern die Personen, die direkt oder indirekt daran beteiligt waren. Er meidet in seiner Arbeit die klassischen Stilmittel eines Krimis, wie Verfolgungsjagden, Tötungsszenen und Ermittlungsarbeiten. Seine Krimis sind vielmehr psychologische Analysen von Entwicklungszusammenhängen, die vor der Tat liegen und oft erstaunliche Wendungen nehmen. Seine Charaktere sind tiefgründig und differenziert gezeichnet. Dabei versucht Franck den gewollten oder zufälligen Widersprüchen nachzuspüren und die gesellschaftlichen und individuellen Zwänge darzustellen. Er verstarb 2014.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 139
Titel: Bilder des Friedens
Autor: Antonio Fian
produziert in: 1982
produziert von: SFB
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Das Hörspiel besteht aus elf in sich geschlossenen Minihörspielen (basierend auf sogenannten "Dramoletten"): Busserl/Eimerchen/Schulwahl/Rimbaud (Romance)/Liebe in Zeiten der Fußball-WM/Chris Lohner wartet auf die Schnellbahn*/Wohin mit Kricki/Taliban/Temelin und wir/Propheten/Denkwürdige Begegnung.

Fian hat seine Dramolette, auf welchen diese Minihörspiele basieren, im Lauf der Jahre zu einem kritisch-unterhaltsamen Ausdrucksmittel von oft polemischem Witz perfektioniert. Der Themenbogen der dramatischen Miniaturen reicht vom anlassigen Beiseldialog, in dem der Alkoholkonsum von Haustieren debattiert wird, über den Versuch eines Fußball-Fans, seiner Freundin das WM-Geschehen näher zu bringen, bis in die Niederungen populistischer Politik.

1) Busserl (5'05"): Bibiana Zeller (Die Frau), Wolfram Berger (Der Mann);
2) Eimerchen (1'55"): Brigitte Karner (Die Mutter), Hannes Thanheiser (Der Sohn);
3) Schulwahl (4'56"): Ursula Mihelic (1-weiblich), Michou Friesz (2-weiblich), Regina Schweighofer (3-weiblich), Oliver Karbus (A-männlich), Nikolaus Kinsky (B-männlich), Roland Knie (C-männlich), Josefine Male (Leonie);
4) Rimbaud (2'22"): Rebecca Horner (Das Mädchen), Volker Schmidt (Der Knabe);
5) Liebe in Zeiten der Fußball-WM (7'27"): Ulrike Beimpold (Die Frau), Fritz Karl (Der Mann);
6) Chris Lohner wartet auf die S-Bahn (5'31"): Chris Lohner, Karl Hoess (Fahrgast);
7) Wohin mit Kricki? (9'43"): Peter Matic (Der Landespolitiker), Robert Meyer (Der Vertreter der E-Wirtschaft), Jaschka Lämmert (Weide), Vladimir Stejskal (Eisvogel), Roland Knie (Biber), Nikolaus Kinsky (Hirsch), Karl-Ferdinand Kratzl (Kröte), Hannes Thanheiser (Schildkröte), Radovan Grahovac (Krickente);
8) Taliban (4'58"): Fritz Hammel (Der eine Filmschaffende), Cornelius Obonya (Der andere Filmschaffende);
9) Temelin und Wir (3'17"): Karl-Ferdinand Kratzl (Der Schwerbetrunke-ne), Helga Ferstl-Reichmann (Die Passantin), Vladimir Stejskal (Der Kolporteur);
10) Propheten (4'04"): Rolf Schwab (Erster Mann), Toni Böhm (Zweiter Mann), Bibiana Zeller (Die Frau);
11) Denkwürdige Begegnung (1'31"): Bibiana Zeller (Sprecherin);
Sprecher:Heidemarie Theobald (Die Frau)
Daten zu Antonio Fian:geboren: 1956
Vita: Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt ebenfalls als freier Schriftsteller in Wien. Erzählungen und Hörspiele.
Erstsendung: 17.08.2002
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 139
Titel: Bomben auf Venedig
Autor: Erwin Riess
produziert in: 1987
produziert von: SR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Wolfgang Stahl
Inhalt: Juli 1849: Nur mehr Venedig hält die Fahne der Revolution hoch, aber in der Stadt herrscht Hungersnot und die Cholera fordert erste Opfer. Die habsburgische Armee schließt ihren Belagerungsring. In einem Gewölbe haben sich versprengte Revolutionäre verschanzt - eine Köchin aus Neapel mit ihrer somnambulen Tochter, ein ungarischer Fregattenkapitän, der Tröge schnitzt, zwei Matrosen und ein Schriftsteller, Charles Sealsfield, der mit den Habsburgern noch eine Rechnung offen hat. Zur selben Zeit entwickelt ein österreichischer Offizier Bomben, die an Fesselballons hängen. Das aufständische Venedig soll dem Erdboden gleich gemacht werden. Der erste Bombenangriff der Weltgeschichte nimmt seinen Lauf.
Sprecher:Klaus Herm (Der Begleiter)
Susanne Uhlen (Die zweite Venus)
Toni Slama (Der Beinahe-Mister-Cosmos)
Karin Buchali (Die magische Assistentin)
Karl-Michael Vogler (Präsident Rückert)
Walter Gontermann (Der betrunkene Kellner)
Lothar Blumhagen (Die bekannte Synchronstimme)
Erstsendung: 26.04.2003
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 139
Titel: Bottoms Traum
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1994
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Urs Widmer
Inhalt: Bottoms Traum ist, mehr als alle andern Hörspiele Urs Widmers, ein Musikstück: mit Ausnahme vielleicht des 1973 geschriebenen. Das Überleben der unsterblichen Mimi oder, allenfalls von Die schreckliche Verwirrung des Giuseppe Verdi (1974). Eine Komposition schon in seinem Textteil umso mehr in seiner musikalischen Gestaltung. Entsprechend groß ist der Anteil Peter Zwetkoffs: sein Stück zu einem wesentlichen Teil. Dieses hat, einer Komposition entsprechend, denn auch keine eigentliche "Handlung". Die Spannung liegt in der Sprache, der musikalischen und der gesprochenen. Inhalt hat das Stück dennoch: Jener Bottom aus Shakespeares Sommernachtstraum, der deutsch Zettel heißt - er spricht und singt ein seltsames archaisches Englisch - wacht nach einem sehr langen Schlaf heute auf, ein Esel insofern, als er nicht im geringsten klug aus dem wird, was er da sieht. Autos, Jeans, Aids. Wo sind seine Handwerksgefährten hin?? Statt ihrer trifft er auf eine Frau, eine Mischung aus Germania und uralt gewordener Revolutionärin, die dieser Gesellschaft keine Träne nachweinen würde, verschwände sie in irgendeinem imaginären Orkus. Bottom doch, mit den Leiden seiner Zeit vertraut, findet an den Schilderungen des Jetzt immer mehr Gefallen. Und als zum Schluß auch noch seine Freunde auftauchen ...
Sprecher:Jörg Hube (Jeanmaire)
Christine Ostermayer (Marie-Louise)
Wolfgang Dehler (Denissenko)
Karl Walter Diess (Pilliard)
Hans Peter Hallwachs (Paschoud)
Heinz Trixner (Der Bundesrat)
Peter Pikl (Der Bundesanwalt)
Peter Fröhlich (Der Geheimdienstchef)
Aljoscha Sebald (Houriet)
Franziska Srna (Nonne)
Thomas Frey (Der Amerikaner)
Karl Heinz Glaser (Ankläger)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.09.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 139
Titel: Cézannes und van Goghs Reise ins lichtvolle Frankreich, von Innsbruck bis Basel - Eine Fälschung
Autor: Wolfgang Linder
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Matthias Suschke
Inhalt: Untertitel: "Eine Fälschung von Wolfgang Linder"
Zwei merkwürdige Käuze namens "Cézanne" und "van Gogh" wollen zu Fuß "ins lichtvolle Frankreich", und zwar via Schweiz. Die Reise beginnt in Innsbruck, wo van Gogh sein (gefälschter) französischer Reisepaß gestohlen wurde. Van Gogh ist "in Wirklichkeit" angeblich Manager bei Pharma Suisse und sammelt privat Bilder: allesamt "Fälschungen", denn es sind "seine eigenen". Aus Angst vor Kunstdieben hatte er sie mit der Aufschrift "Dieses Bild ist eine Fälschung" versehen. An einer Straßenkreuzung trifft er einen Mann, später "Cézanne" genannt, der einen Lehnstuhl trägt. Er erinnert van Gogh an das berühmte Bild "Der Lehnstuhl" (von Cézanne)! Die Unterhaltung der beiden während ihrer Wanderung über Berg und Tal kreist - wenig verwunderlich und mit vielen Gedankenkapriolen - um die Themen Fälschung und Original, Diebstahl und Verfolgung.

Wolfgang Linder: geb. 7.8.1961 in Lustenau/Vbg. Lebt in Hohenems/Vbg.
Prosa und Kabarett-Texte.
Hörspiele:
"Bäbylon" (ORF 1982)
"Eins punkt sieben vier" (ORF 1988)
"der trainer, der beobachter, das mädchen, der erzähler und der sänger" (ORF 1992)
"Drehen Sie das Radio ab" (ORF 1993)
"Der Elektriker aus Moskau" (RB 1995)
Sprecher:Arno Wyzniewski (Arnison)
Hans-Jürgen Hürrig (Lindo)
Thomas Wolff (Mike Munday)
Wolfgang Dehler (Gerry Rye)
Horst Lebinsky (Barry Mc Guin)
Daniela Hoffmann (Melody)
Ingo Albrecht (1. Polizist)
Wolfgang Sonnefeld (2. Polizist)
Peter-Mario Grau (3. Polizist)
Andreas Dölling (4. Polizist)
MusikerPeter Kaizar (Klavier) Georg Graf (Saxophon)
Daten zu Wolfgang Linder:geboren: 07.08.1961
Vita: Wolfgang Linder: geb. 7.8.1961 in Lustenau/Vbg. Lebt in Hohenems/Vbg. Er schreibt Prosa und Kabarett-Texte. Hörspiele: "Bäbylon" (ORF 1982); "Eins punkt sieben vier" (ORF 1988), "der trainer, der beobachter, das mädchen, der erzähler und der sänger" (ORF 1992); "Drehen Sie das Radio ab" (ORF 1993); "Der Elektriker aus Moskau" (RB 1995)
Erstsendung: 22.08.2000
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 139
Titel: Christopher Columbus
Autor: Maurizio Schmidt
produziert in: 1967
produziert von: HR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Franziskus Abgottspon
Inhalt: 'Eines Tages fragte mich einer meiner Freunde, weshalb ich so viel Interesse für jemanden aufbringen würde, der nach Indien fahren wollte und sich in Amerika wiederfand. An diesem Tag verstand ich weshalb mich Columbus interessierte: Einer, der Amerika entdeckte, und es nicht einmal bemerkte! Der erste moderne Tourist, der wie wir, von der Unbehaglichkeit seiner Zivilisation auf die Suche nach unberührten Orten getrieben wurde.'(der Autor).

Das Hörspiel erzählt mit Witz und Tempo die Geschichte der zufälligen Entdeckung von Amerika durch Christopher Columbus und gibt gleichzeitig einen fast comics-artigen Einblick in die Machtverhältnisse von Kirche und Staat vor 500 Jahren. Mit Augenzwinkern werden beiläufig geschichtliche Schranken überschritten. Was für ein Typ war der Seefahrer und Abenteurer Columbus ? War er ein Schwärmer, ein Träumer, ein Visionär, oder ein Anti-Held wie etwa Don Quichotte ? Die ebenso widersprüchliche wie menschlich nahe Figur von Christopher Columbus steht im Zentrum des Hörspiels.
Sprecher:Gerd Bollmann
Albrecht Göhler
Bernd-Peter Arnold
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 139
Titel: Come back, Liza
Autor: Terje Nordby
produziert in: 1958
produziert von: WDR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Nikolaus Scholz
Komponist: Bernd Alois Zimmermann
Inhalt: Der bekannte norwegische Rundfunkmoderator Lauritz Moe sitzt mit seinem ständigen Mitarbeiter, einem schweigsamen Ziehharmonikaspieler, im Studio, um seine tägliche Show abzuwickeln. Aber heute verläuft die Sendung anders als sonst, weil Moe den Zuhörern unversehens seine tiefsten Geheimnisse offenbart. Mit schwarzem Humor erzählt er von Demütigungen in der Kindheit, davon, daß er von seinem Vater verlassen wurde, von den alles andere als romantischen Seiten des Seemannslebens, davon, in Afrika seine Tugend verloren zu haben. Und von einer Eifersucht, die so groß und so finster ist, daß sie einen Mann veranlaßt, einen anderen zu töten. Schließlich gerät er mit einer Nacherzählung der Heimkehr des Odysseus in eine mythische Sphäre - das Leben wird zur Geschichte, Geschichten werden wahr. Lauritz Moe untermalt seine Lebensgeschichte mit bekannten Musiknummern von - unter anderen - Led Zeppelin, The Doors, Otis Redding und Harry Belafonte.
Sprecher:Hermann Schomberg (Chabert)
Gisela Holzinger (Madame Chabert)
Gerty Soltau (Elisa)
Joachim Teege (Valentin)
Luitgard Im (Sylvie)
Gerda Maurus (Madame Bobignot)
Helmut Griem (Martinon)
Elfriede Rückert (Ariane)
Klaus Dieter Fröhlich (Duperrier)
Helmut Peine (Malfrin)
Heinz Schacht (Grindet)
Rudolf Therkatz (Périsson)
Wolfgang Forester (Etienne)
Wilhelm Pilgram (Generalinspektor)
Curt Faber (Akademie-Inspektor)
MusikerKrzysztof Dobrek (Zieharmonika)
Daten zu Terje Nordby:geboren: 12.12.1949
Vita: Terje Nordby (geb. 12. Dezember 1949 in Nord-Odal) ist ein norwegischer Dramatiker, Autor und Mythenforscher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.05.1999
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 139
Titel: Damals vor Graz
Autor: Gert Friedrich Jonke
produziert in: 1968
produziert von: SWF
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Heinz Hostnig
Inhalt: Ein Mann und eine Frau treffen sich in einer Stadt, auf einem Bahnhof, verlieben sich, fahren gemeinsam im selben Zug, müssen sich aber unterwegs trennen und beschließen, sich später wieder einmal zu treffen, treffen sich aber nicht und - jetzt tritt der Pseudosymbolismus ein - erfinden deshalb eine fiktive Stadt, und zwar Graz, um dort 'neu anfangen' zu können. Treffen sich vor Graz und versuchen, es gemeinsam zu erreichen, können aber Graz nie erreichen und sind gezwungen, in der 'Ebene vor Graz gemeinsam oder getrennt' dahinzusiechen, weil es Graz wahrscheinlich gar nicht gibt und es nur in ihrer Vorstellung existiert. 'Damals vor Graz' ist eine symbolische Geschichte im Phantasie-Österreichischen Jargon, d.h. Elemente der österreichischen Dialekte werden vermischt, teils werden Wort und Redewendungen, wie sie im österreichischen existieren könnten, erfunden.
Sprecher:Günther Lüders (Kommissar Kracht)
Hans Karl Friedrich (Hechele)
Günther Ungeheuer (Schaufler)
Hanns Bernhardt (Hüls)
Paul Dättel (Bellingrodt)
Christoph Quest (Grünzig)
Ruth Maria Kubitschek (Elsbeth Blohme)
Jürgen Schmidt (Halver)
Hans Goguel (Wadenmeyer)
Daten zu Gert Friedrich Jonke:geboren: 1946
Vita: Gert Jonke, geboren 1946 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien, schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane, Essays, Theaterstücke, Hörspiele. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Erstsendung: 21.05.1970
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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