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Hörspieldatenbank

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Titel: Abseits der Route
Autor: Oliver Bukowski
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: Gut 20 Jahre ist es her, dass Schiefersatt, ein vor der Pensionierung stehender Hauptkommissar, im brandenburgischen Spreewald in einem Mordfall ermittelt hat. Damals, nach dem Ende der DDR, wurde ein Immobilienhai Opfer eines Verbrechens. Heute macht Schiefersatt mit seiner Freundin Reni, mit der er bald nach Bayern ziehen will, einen Ausflug in den idyllischen Spreewald. Die Tour mit dem Kahn, den er nur widerwillig besteigt, weicht immer mehr von der Route ab. Zu spät erkennt der Kommissar, dass ihn der Fall von damals eingeholt hat. Die Fahrgäste entpuppen sich als Betroffene, die Schiefersatt nun zeigen, was damals wirklich geschehen ist.
Sprecher:Jaecki Schwarz (Schiefersatt)
Marie Gruber (Reni)
Wolfgang Winkler (Wendrich)
Katja Steuer (Karola)
Axel Wandtke (Jürgen)
Bosse Kowalski (Rocko-Bob)
Sarah Zerback (Winkalarm)
Jakob Schumann (Winkalarm)
Gabi Schönig
Saskia Röspies
Martina Werner
Tony Bollack
Fabian Sawall
Daten zu Oliver Bukowski:geboren: 06.10.1961
Vita: Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften, lebt als Autor in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Für Deutschlandradio schrieb er die Krimi-Reihe 'Serjosha & Schultz' (sechs Episoden). Zuletzt: 'Abseits der Route' (Deutschlandradio Kultur 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.09.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 68
Titel: Aladin und die Wunderlampe
Autor: Andrea Czesienski
produziert in: 1991
produziert von: Sachsenradio
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Werner Buhss
Inhalt: Aladin ist ein junger Mann, der von einem Zauberer beauftragt wird, eine Öllampe in einer magischen Höhle zu finden. Nachdem der Zauberer ihn zu betrügen versucht, behält Aladin die Lampe für sich. Er entdeckt, dass in der Lampe ein Dschinn steckt, der die Wünsche des Lampenbesitzers erfüllen muss. Mit Unterstützung des hilfreichen Geistes wird Aladin reich und mächtig und heiratet die schöne Tochter des Sultans. Doch eines Tages, Aladin ist gerade ausgeritten, kommt ein unbekannter Händler in den Palast und bietet an, alte Öllampen kostenlos gegen funkelnagelneue einzutauschen...

Nach der weltbekannten literarischen Vorlage "Aladin und die Wunderlampe" ("Geschichten aus tausend und einer Nacht") entstand ein phantasievolles, buntes, heiteres Hörspiel für Kinder. Treue, Ehrlichkeit und Ausdauer werden am Ende belohnt - freilich gehört zur Tüchtigkeit auch ein wenig Glück.
Sprecher:René Steinke (Aladin)
Fred-Arthur Geppert (Zauberer)
Klaus Pönitz (Sultan)
Sven Martinek (Farok)
Werner Buhss (Sklave)
Frank Sieckel (Mann)
Frank Sieckel (Bauer)
Klaus Andter (Stimme)
Hanno Scholz (Stimme)
Ursula Sukup (Aladins Mutter)
Christine Hoppe (Badra)
Wolfgang Winkler (Großwesir)
Wesselin Georgiew (Dschin)
Hans-Joachim Hegewald (Juwelier)
Wolfgang Jakob (Ausrufer)
Klaus Drescher (Stimmer)
Gert Fahl (Stimme)
Daten zu Andrea Czesienski:geboren: 1956
Vita: Andrea Czesienski, 1956 in Berlin geboren. Studium der Germanistik an der Humboldt Universität zu Berlin. Arbeitet als Hörspieldramaturgin beim Rundfunk und als Verlagslektorin. Herausgeberin des Lyrikbandes "Traumschutt" von Wilhelm Klemm (Aufbau Verlag). Von 1985 bis 1991 ist sie freiberufliche Autorin. Sie schreibt Hörspiele, Märchenspiele für die Schallplatte und Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Seit Ende 1992 ist sie Lektorin für Hörspiel und Theater bei henschel SCHAUSPIEL.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 68
Titel: Augenblickchen - Szenen aus deutschen Landen
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 2010
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Dem Nestor des ostdeutschen Hörspiels, Gerhard Rentzsch, verdankt das Radio sechs Episodenstücke mit hintersinnig kuriosen Momentaufnahmen des Alltags in deutschen Landen, der Serie Augenblickchen. Sie entstanden von 1989 bis 2001, und in ihrem erzählerischen, östlichen Seitenlicht werden Stimmungen und Etappen der Wiedervereinigung plastisch, die vielerorts bereits vergessen zu sein scheinen, aber im Untergrund und in den Biographien der Bewohner fortwirken. Diese Radio-Bagatellen zu den ersten zwölf Jahren nach dem Fall der Mauer ergeben ein amüsantes Gesellschafts-Mosaik und bieten die Wiederbegegnung mit vielen Komödianten, die der Regisseur Karlheinz Liefers (1941-2006) in seinen pointierten Inszenierungen zusammenführte.

- Beim Notar / Solidarität
- Ein Klassenaufsatz / Duell im Morgengrauen / Joint Venture
- Noch 60 Minuten bis Deutschland - Ein Philosoph / Heldenportraits
- Presseschau 1 / Plauderei bei Krönungsduft / Presseschau 2 / Zwei Herren auf der Suche nach einem Totgeglaubten
- Ein Klassenaufsatz / Einmal Deutsche Hauptstadt und zurück / Wiedersehen macht Freude
Sprecher:Gunter Schoß
Klaus Manchen
Heide Kipp
Lissy Tempelhof
Günter Junghans
Gudrun Ritter
Wolfgang Winkler
u.a.
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

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Erstsendung: 03.10.2010
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 68
Titel: Augenblickchen 6: Szenen aus deutschen Landen
Autor: Gerhard Rentzsch
produziert in: 2001
produziert von: MDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Karlheinz Liefers
Inhalt: Szenen aus deutschen Landen

Szenen aus deutschen Landen. - Noch immer müssen Großeltern Barbie-Puppen kaufen und kleine Mädchen Aufsätze über Europa schreiben. Noch immer gibt es "Loser" und Gewinner, und noch immer sind Voyeure unterwegs. Ein Wessie wünscht sich insgeheim ein Hundebad, und zwei Rentnerinnen füllen vorsorglich ihre Waffenarsenale auf. Nicht jedes Wiedersehen macht Freude, und nicht jeder Text taugt zu einem Hit. Von so genannten kleinen Leuten ist die Rede und von der Ordnung, die unter deutschen Dächern haust. 6. Folge der Momentaufnahmen aus dem östlichen Teil unseres Vaterlandes, ein Jahr nach dem Millenium, im elften Jahr der deutschen Einheit.
Sprecher:Gunter Schoß (Sprecher)
Gudrun Ritter (Frau Horn)
Ursula Karusseit (Nachbarin)
Friedhelm Eberle (Richter)
Clara Hofmann (Mädchen)
Marylu Poolman (Rentnerin)
Mirko Brankatschk (Reporter)
Jan Josef Liefers (Gerry)
Tobias Langhoff (Klaus)
Martin Brambach (Kudde)
Wolfgang Winkler (Mann)
Franziska Troegner (Frau)
Susann Thiede (Verkäuferin)
Klaus Schleiff (Mann)
Kathleen Gaube (Frau)
Jürgen Thormann (Dr. Krems)
Heidemarie Schneider (Sekretärin)
Ulrich Voß (Bürgermeister)
Rita Feldmeier (Frau)
Ursula Sukup (Ältere Frau)
Martin Trettau (Älterer Mann)
Hilmar Eichhorn (Ehemann)
Bettina Riebsel (Ehefrau)
Peter Treuner (Gummel)
Jürgen Hart (Zschernig)
Heide Schönknecht (Bahnhofsansage)
Tobias Barth (Passant)
Monika Pietsch (Passantin)
Julia Maria Köhler (Passantin)
Andreas Range (Passant)
Walpurgis Brückner-Curth (Passantin)
Klaus-Dieter Bange (Passant)
Reinhard Straube (Passant)
Gert Gütschow (Passant)
Till Schmidt (Passant)
Petra Ehlert (Passant)
Daten zu Gerhard Rentzsch:geboren: 24.04.1926
gestorben: 01.06.2003
Vita: Gerhard Rentzsch, geboren 1926 in Leipzig, begann seine Arbeit im Rundfunk 1948 als Literatur-Redakteur am dortigen Sender, wechselte bald zum Hörspiel über, das künftig sein Berufsleben bestimmte: als Dramaturg - acht Jahre lang als Chefdramaturg und Autor -, ab 1952 in Berlin. 1966 wurde er aus politischen Gründen als Chefdramaturg abgelöst, arbeitete jedoch bis 1990 weiter als Dramaturg in der Hörspielabteilung. Er schrieb rund 50 Hörspiele, Filmszenarien und Features.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.12.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 68
Titel: Bankraub
Autor: Andreas Berger
produziert in: 1993
produziert von: MDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Staritz
Komponist: David Funck
Inhalt: Die Zeit fließt so zäh, als wolle sie stehenbleiben. Drinnen in der Bank die drei Männer mit ihren Pistolen, die Geiseln auf dem Fußboden, Geldscheine in Plastiksäcken, für die sich im Moment niemand interessiert. Draußen die Polizei, Scharfschützen auf den Dächern, alle Viertelstunde per Megaphon die Aufforderung aufzugeben. Und die Zuschauer, für die Leben und Fernsehen im Moment schwer auseinanderzuhalten sind. - Ein Nervenkrieg: Opfer auf beiden Seiten. Drinnen in der Bank geben sich Hans, Ed und Heinzi wechselseitig die Schuld an der Pleite, und als es nicht mehr reicht, die Wut an den Geiseln auszulassen, gehen sie aufeinander los. Draußen stehen Einfühlsamkeit und Geduld der Kommissarin Brand gegen die harte Linie des Hauptkommissars Bach. Männersache? Frauensache? Schließlich läßt sich Lisa Brand gegen die Geiseln austauschen. Wenigstens schafft sie es, daß der Chef der Gruppe anfängt, ihr zuzuhören - auch wenn er keinen Grund sieht, sein Mißtrauen aufzugeben. Da wird Ed von einem der Scharfschützen niedergeschossen. Ein paar Minuten später fällt noch ein Schuß, trifft Hans. Aber diesmal hat Heinzi geschossen, Eds Bruder.
Sprecher:Bernadette Vonlanthen (Elisabeth Brand, Kommissarin Lisa)
Dieter Bellmann (Stefan Müller-Tönnies, Filialleiter)
Julia Jäger (Eva Mann, Bankangestellte)
Werner Godemann (Herr Walter, ein alter Mann)
Susanne Bard (Eva Sobatka, Kundin)
Fred Delmare (Polizeihauptkommissar Bach)
Wolfgang Winkler (Herber Wagner, Oberkommissar)
Edwin Marian (Ed)
Hilmar Eichhorn (Hans)
Fred-Arthur Geppert (Heinzi, Eds Bruder)
Marylu Poolman (Frau Zetsche)
Hans-Joachim Hegewald (Herr Rentsch)
Andreas Berger (Ein Polizeischarfschütze)
Wolfgang Jacob (Doktor Peter Schneid-Rösser, Psychologe)
Gisela Nobis (Stimme aus dem Polizeifunk)
Erstsendung: 05.09.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 68
Titel: Bauern, Bonzen und Bomben
Autor: Hans Fallada
produziert in: 1997
produziert von: MDR
Laufzeit: 359 Minuten
Regie: Jürgen Dluzniewski
Bearbeitung: Gerhard Rentzsch
Inhalt: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427 Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn azf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.


1: Im Sommer 1929 sind im Umland der pommerschen Stadt Altholm ein Gerichtsvollzieher und sein junger Assistent unterwegs. Bauer Päplow im Dorf Gramzow hat Steuerschulden, 427,- Mark. Dafür sind ihm zwei seiner Ochsen gepfändet worden. Und die sollen jetzt versteigert werden. Doch in der Gramzower Dorfkneipe läßt sich kein Viehhändler blicken. Und die Bauern, statt zu bieten, stehen nur mit finsteren Mienen herum. Da es in letzter Zeit schon ein paar Mal zu Tumulten bei Pfändungen gekommen ist, hat sich sogar jemand von der Zeitung herbemüht: Max Tredup, ein kleiner Annoncen-Aquisiteur, der ab und zu für die "Pommersche Chronik für Altholm und Umgebung" was zuliefern darf. Und der fotografiert das Ganze. Und knipst auch, als auf Weisung des Finanzamts die Tiere zur Verladung nach Stettin weggetrieben werden. Und als dann mitten auf der Straße zufällig ein Fuder Stroh liegt und den Ochsen den Weg versperrt. Und als das dann noch plötzlich in Flammen steht und die Ochsen am Durchgehen sind, macht er auch davon ein Bild. Ein Dokument, wie sich zeigt, das es in sich hat. Denn auf ihm sind auch die Bauern zu erkennen, die das ganze Chaos angezettelt haben.

2: Der Skandal ist perfekt - doch einen Artikel über die die Ochsen-Versteigerung in Gramzow und die rebellierenden Bauern will Stuff, der versoffene Lokal-Redakteur der "Chronik", Max Tredup auf keinen Fall abnehmen. Ja, er würde sogar am liebsten dem am eigenen Leibe betroffenen Gerichtsvollzieher ausreden, gegen die Bauern auszusagen. Und noch einer, stellt sich überraschend heraus, möchte die Zeugen des Vorfalls gern zum Schweigen bringen: Georg Henning, ein Freikorpskämpfer des letzten Krieges. Und ein Zeuge - das kann auch ein Foto sein. So bieten Stuff und er Tredup für seine Negative pro Stück 5,- Mark. Viel Geld für einen wie ihn. Spätestens das macht ihm einiges klar. Und so kriegen die nächtlichen Besucher zwar ein paar herausgeschnittene Rollfilm-Stückchen verkauft. Doch die belastenden Negative, die kriegen sie nicht. Die bietet Tredup am nächsten Morgen dem Bürgermeister Altholms an, dem bulligen SPD-Mann Gareis. Da kosten sie dann schon 1.000,- Mark. Doch bevor Gareis sich entschlossen hat, hat sein innerparteilicher Widersacher, Regierungspräsident Temborius, bereits gehandelt. Max Tredup ist um hundert Zehnmarkscheine reicher.

3: Die widerständige Bauernschaft selbst will die polizeilichen Ermittlungen, die Übergriffe bei der Gramzower Ochsen-Pfändung betreffend, am liebsten gelassen abwarten; ja ihr Anführer, Bauer Reimers, hätte gar nichts dagegen, als Märtyrer im Gefängnis zu landen. Eine brisante Situation, in der ein politischer Abenteurer vom Schlage Hennings sich die Chance, auf eigne Faust ein bisschen zu zündeln, nicht entgehen lässt. Eines Nachts geht in Stolpe, in der Privatvilla des Regierungspräsidenten Temborius, eine Bombe hoch. Viel Anerkennung erntet Hennig in der Bauernschaft dafür nicht, sie sieht ihre gute Sache durch solche Manöver sogar in Gefahr - und schließlich steht eine Demonstration ins Haus. Erst als er einen Weg findet, den Attentatsversuch durch falsche Geständnisse Tredup anzulasten, hat er sie hinter sich - der Verkauf der belastenden Fotos hat den Mann verhasst genug gemacht. Und die Intrige funktioniert: Max Tredup wird verhaftet. Noch hofft er darauf, dass Bürgermeister Gareis ihn schnell wieder aus dem Schlamassel herausholen wird.

4: Tredups Frau Elise hat zwar Bürgermeister Gareis das Versprechen abnehmen können, sich um ihren einsitzenden Mann zu kümmern (und dabei verwundert etwas von tausend Mark erfahren, von denen Max ihr kein Wort gesagt hatte). Doch wichtiger sind dem Bürgermeister im Moment andere Sorgen: Am Montag steht die Bauernkundgebung in Altholm ins Haus, die Stimmung ist angeheizt, und nun will das Regierungspräsidium auch noch zwei Hundertschaften Polizei in die Stadt verlegen - was die Sache nur eskalieren lassen dürfte. Ja, selbst Gareis' Schachzug, den im Gefängnis einsitzenden Bauernführer Reimers aus der Stadt zu verbringen, wird von den Bürokraten in der Landesregierung durchkreuzt. Was hilft es da, dass er sich nach Kräften die Wogen zu glätten bemüht, da doch auch die Bauern auf der Gegenseite, von rechtsextremen Scharfmachern aufgehetzt, es auf den Eklat ankommen lassen wollen. Oben an ihrer Fahne funkelt trotzig eine Sense im Montagsnachmittagslicht. Dann sausen Gummiknüppel auf Köpfe, knallen Tschakos auf's Pflaster. Dann fließt Blut.

5: Nicht genug damit, dass in seiner Stadt, Landvolk und Schupos aufeinander eindreschen, nach einem telefonischen Hinweis auf zwei angebliche Tote hat Bürgermeister Gareis am Ende doch die Hundertschaften der Landesregierung ins Gefecht führen müssen. Sogar die Versammlung in der Auktionshalle hat er polizeilich aufgelöst. Immerhin scheint es ihm jedoch wenigstens gelungen, die Zeitungen auf seine Seite zu bringen: am Dienstagmorgen sucht man Artikel über den Krawall vom Vortag vergeblich. Dabei hatte Stuff den vernichtenden Angriff auf seinen Intimfeind Gareis, dem der Polizeieinsatz das Genick brechen soll, schon in der Schublade.
Da wird Max Tredup, gegen den sich die Anklage wegen des Anschlags auf die Villa des Regierungspräsidenten nicht länger halten lässt, gerade rechtzeitig aus dem Kittchen entlassen. Könnte man nicht, meint er, einen Leserbrief fingieren, in dem sich die unbescholtenen Bürger Altholms vehement von dem distanzieren, der den "Blutmontag" zu verantworten hat - vom Bürgermeister also? In Stuffs Gunst beginnt Tredup zu wachsen. Was er seiner Frau Elise wegen der verheimlichten tausend Mark sagen soll, weiß er trotzdem nicht.

6: Nach der Schlacht, die sich Demonstranten und Staatsmacht in Altholm geliefert haben, können die professionellen Pulvermacher, die aus der Not und dem Zorn der Bauern politisches Kapital zu schlagen gedenken, endlich alles auf Rache setzen. Nachts auf der Lohstedter Heide, auf dem Hügel bei den Hünensteinen treffen sich die traditionsbewussten Nachfahren der wackeren Germanen von einst ganz zünftig zum Thing. Mit Anklägern, Verteidigern, Schöffen und Richtern beraten sie auf die gerade altdeutsche Art über die Folgen, die der "Blutmontag" für Altholm haben soll.
Ihr Beschluß heißt: Boykott gegen die ganze Stadt, solange bis die Regierung Konsequenzen zeigt. - Das Ausbleiben der Kundschaft, die kleinen Händler kriegen es schon am nächsten Tage zu spüren. Ein gefährliches Potential. Besser als alle anderen weiß Bürgermeister Gareis, dass jetzt endlich einer die Kastanien aus dem Feuer holen muss. Und lädt die Honoratioren der Stadt zur Krisensitzung ins Rathaus ein.

7: Bürgermeister Gareis' Versuch, die Fabrikanten, Kaufleute, Gastwirte, Ärzte und Lehrer seiner Stadt hinter sich zu scharen und aufs Ruhe-Bewahren, aufs Totlaufen-Lassen des von den Bauern verhängten Boykotts einzuschwören, schlägt erst einmal fehl. Die Bürger wollen mit den Bauern verhandeln, am besten auf eigene Faust. Doch die rasch gegründete "Versöhnungskommission" wird nicht nur stundenlang im Kreis durchs Gelände kutschiert, ihr werden auch unannehmbare Bedingungen gestellt.
Gleichzeitig bringen die Bauern sogar öffentlich ihre Forderungen ins Spiel: Ein "Offener Brief", den der in puncto Drecksarbeit längst nicht mehr heikle Tredup für die "Chronik" an Land zieht, erhebt die ultimative Forderung, Polizeioberinspektor Frerksen und Bürgermeister Gareis fristlos zu entlassen. Da ist es ein Glück, dass die unverrichteter Dinge heimgekehrten Versöhnungskommissions-Mitglieder beim Bier und Schnaps gar zu stubenunrein über die Stränge geschlagen haben, so dass der Bücherrevisor und geschworene Rohköstler Dr. Hüppchen sich ans verabredete Verschweigen der Pleite nicht zu halten gedenkt.

8: Dr. Hüppchens Strafantrag gegen Kaufmann Manzow und Doktor Lienau hat Bürgermeister Gareis einen unerwarteten Trumpf in die Hand gespielt. So bleibt Manzow nicht viel anderes übrig, als die Telegramme preiszugeben, die Regierungspräsident Temborius an die Altholmer Geschäftsleute gerichtet hat: Er bietet die Versöhnung zwischen Stadt und Land unter seiner Schirmherrschaft, und: Gareis und Frerksen auf silbernem Tablett. Zum Glück hat Gareis aus alten Tagen noch gute Beziehungen nach Berlin, zum Minister. Doch während zwischen Tredup, der die in den Ostsee-Dünen vergrabenen tausend Reichsmark verbissen geheim hält, und seiner Elise, die mit dem dritten Kind schwanger geht, allmählich auch der letzte Rest Zusammenhalt in die Brüche geht, hat Temborius seinem Widersacher im Altholmer Rathaus vorgegriffen und die sofortige Beurlaubung Polizeioberinspektors Frerksens verfügt. Und Redakteur Stuff hat gewisse Neigungen des Kaufmanns Manzow zu sehr jungen Mädchen seinerseits ausgenutzt, um einen Rundbrief des Regierungspräsidenten an sich und in die Presse zu bringen.

9: Nachdem jedermann in der "Chronik" lesen konnte, wie die Landesregierung in Stolpe den unseligen 26. Juli in Altholm einschätzt, ist Gareis nur noch ein halbgestrandeter Wal, der zusehen muss, wie er wieder ins freie Wasser gelangt. Währenddessen sonnt sich sein missliebiger Parteigenosse Temborius schon im Glanz des großen Friedensstifters. Da platzt mitten in seine Versöhnungskonferenz ein scharfmacherischer Artikel der "Bauernzeitung" hinein: Gegen das "jüdische Aussagungssystem" hilft sich das bodenständige Volk am besten allein. Nach diesem Schlag ins Gesicht ist nun auch der selbstsichere Stratege mit seiner Diplomatie am Ende: Die Bauern verlassen den Saal. Gareis wiederum geht das Problem mit diesen leidigen Revolver-Journalisten, die ihm noch jeden Plan durchkreuzt haben, diesmal von der Spitze weg an: indem er dem Altholmer Zeitungskönig Gebhardt frisierte Geschäftsunterlagen seines Hauses auf den Tisch packt und seinerseits mit Veröffentlichung droht. Doch wird ihm der so erzwungene Stillhalte-Pakt auf Dauer den Rücken freihalten?

10: Auf der Suche nach dem Urheber der Indiskretion, die ihn Gareis ausgeliefert hat, kriegt Zeitungskönig Gebhardt eine überraschende Offerte gemacht: Max Tredup bietet sich an, dafür zu sorgen, dass sein Freund Stuff über die Klinge springt. Wäre ihm selbst dann nicht die so freigewordene Stelle, wäre ihm nicht endlich ein festes Einkommen sicher? Als dann jedoch erneut, und diesmal in den nächtlichen Straßen Altholms, eine Bombe explodiert, gewinnt Stuff ausgerechnet einen seiner schärfsten Feinde zum Freund: Denn er ist, nachdem er von dem Plan Wind gekriegt hat, rechtzeitig zur Stelle, um Bürgermeister Gareis vor dem Anschlag eines halbverrückten Weltkriegs-Veteranen in Sicherheit zu bringen. Zwar lehnt er es ab, in die ihm hingestreckte Hand einzuschlagen: Die roten Bonzen der Weimarer Republik sind ihm zuwider. Doch hat er, selbst schon halb abgeschossen, Gareis geholfen, endlich das Blatt zu wenden. Als die Kripo wegen des neuerlichen Attentatsversuchs die Organisatoren und Ideologen der Bauernschaft verhaftet, erscheint auch der "Blutmontag" am 26. Juli in einem anderen Licht.

11: Noch immer gehen die Bauern gegen das Abbröckeln des Boykotts mit drakonischen Maßnahmen vor: Wer den Boykott bricht, wird selbst boykottiert. Inzwischen kriegt Stuff anonyme Briefe, die ihn auffordern, Altholm zu verlassen - sonst würden zum Beispiel illegale Abtreibungen ruchbar werden, in die er verwickelt war. Nur sind diese Briefe in seinem eigenen Büro und auf seiner eigenen Schreibmaschine getippt! Tredup fährt der Schreck ins Herz, als er jetzt noch erleben muss, wie Stuff mehr als ein Mal bei Elise ein gutes Wort für ihn einlegt. Was führt der im Schilde? Was den Landfriedensbruch-Prozess gegen die Bauern anlangt, für den schon die Turnhalle des Altholmer Gymnasiums umgerüstet wird, legt Stuff jedenfalls noch mal tüchtig nach: Die "Chronik" bringt die klammheimliche Wiedereinsetzung von Polizeioberinspektor Frerksen auf der ersten Seite - "Minister billigt Polizeiterror". Dann kündigt er - freilich nur, um sich bei der "Bauernschaft" für die Prozessberichte zur Verfügung zu stellen. Gareis soll sich noch wundern! Und Tredup auch, der nun endlich als fester Redakteur der "Chronik" in den Gerichtssaal geschickt wird.

12: Mittwoch, der 3. Oktober. Der Prozess "Das Land Pommern gegen Georg Henning, Eduard Padberg, Franz Reimers..." und die anderen Aktivisten der Bauernschaft nimmt seinen Anfang. An den Presse-Tischen sitzen sich Stuff und Tredup gegenüber. Am dritten Verhandlungstag ist Bürgermeister Gareis geladen. Das würde ihn noch nicht nervös machen. Aber ein ganz bestimmter grauer Briefumschlag lässt sich partout nicht in den Unterlagen finden. Er enthält den Geheimbefehl vom 26. Juli, die Anweisung von Regierungspräsident Temborius, für den Fall zu öffnen, dass die Altholmer Schupo nicht mehr Herr der Lage ist. Was genau stand da eigentlich drin? Noch kann er zwar die Anfrage der Verteidigung zurückweisen mit Hinweis auf die Geheimhaltungsvorschrift. Und noch kann er Tredup, den frischgebackenen Redakteur, mit seiner Schlagzeile "Bürgermeister Gareis verweigert die Aussage" so an den Pranger bringen, dass Zeitungskönig Gebhardt ihn fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Aber wenn Temborius ihm die Aussagegenehmigung erteilt? Und seine Berufung auf die "harte Linie" der Landesregierung ist gar nicht gedeckt?

13: Der Prozess gegen die aufbegehrende Bauernschaft zieht sich hin, doch für Max Tredup ist er schon zu Ende. Sein Chef hat ihn gefeuert, er kann sich in Altholm nicht mehr blicken lassen. Nur einer hält noch zu ihm - eine: Elise. Er will wegziehen mit ihr, sagt er. Er will das Geld holen fahren, sagt er, das Geld aus den Dünen. Aber er kommt nicht wieder, nicht mal mit dem letzten Zug. Jetzt weiß auch Elise nicht weiter. Und wenn da nicht einer wäre, der ihr behutsam Halt zu geben versucht... Ohne Herrn Stuff wäre vielleicht alles aus. - In der zum Gericht umfunktionierten Turnhalle geht es währenddessen hoch her. Albin Banz, Bauer, wochenlang krank nach dem 26. Juli, präsentiert als Kronzeuge seinen Hut, zerschlagen angeblich auf seinem Kopf von einem Gummiknüppel, und blutdurchtränkt. Friedlich in die Kneipe habe er abdrehen wollen, als der Blaue auf ihn losgegangen sei. Doch bei der Gegenüberstellung kann er keinen der Beamten erkennen. Dafür wird er erkannt - von dem Schutzmann, den er niedergeschlagen hat mit dem Stock, auf den das vermeintliche Vorzeige-Opfer sich jetzt gerade stützt.

14: Vor seinem zweiten Zeugen-Termin hat sich Bürgermeister Gareis seit Tagen gefürchtet - zu recht, wie sich zeigt. Denn jetzt muss er zugeben, den ominösen Geheimbefehl gar nicht zu kennen, ihn nie gelesen zu haben. Und er muss zugeben, dass seine Aussageverweigerung ganz andere Gründe hatte als die, die er vorschob, und das unter Eid. Und er muss zugeben, dass er Max Tredup, den Prozess-Beobachter der "Chronik" ohne Recht fertiggemacht hat. Da hilft es auch nichts mehr, dass er sich bei Tredup entschuldigen, für seine Wiedereinstellung sorgen will - denn Tredup hat das Weite gesucht, für immer. Und da hilft es genausowenig, dass er just am Abend nach der Verhandlung das Kuvert mit dem Geheimbefehl auf seinem Schreibtisch findet, ganz oben drauf. Denn die Partei hat drei Genossen zu ihm geschickt. Drei, weil sich einer nicht traut. Sie wollen seinen Rücktritt. Wahlen stehen vor der Tür, der Schaden für die Partei ist größer als der Nutzen, den das Arbeitstier Gareis über Jahre hin für die Stadt gebracht hat. Jetzt heißt es: Rücktritt oder Parteiausschluss, Disziplinarverfahren, Meineid-Prozess. Gareis geht. Sie sagen ihm auch, wohin. Nach Breda, ein Städtchen im Ruhrgebiet.

15: Als Bürgermeister Gareis sein Rücktrittsgesuch unterschreibt, wird im Altholmer Bauern-Prozess der einhundertdreiundzwanzigste Zeuge aufgerufen. Aber auch die Aussage des Kriminalkommissars Josef Tunk bringt zwar umfassende Belastung der Bauern, aber keinen Grund in die Sache. Und so sehen die Strafanträge, so sehen die Urteile dann auch aus: Fünf Bauern kriegen ein paar Wochen Gefängnis, der Rest nur Bewährung. Hauptsache, Regierungspräsident Temborius hat sein Gesicht gewahrt und die Ehre des Staates. Gareis packt seine Sachen. Wird jetzt Kaufmann Manzow tun, was er, Gareis, immer gekonnt hat: mit den Bauern reden? Wird er dem Boykott ein Ende machen? Egal, das ist nicht mehr seine Sache. Vielleicht sollte er einen wie Stuff mitnehmen, dahin, wo er jetzt von vorn anfangen muss. Stuff, der versoffene Redakteur mit dem lauernden Journalisten-Instinkt, der vor einem halben Jahr Tredup nach Gramzow geschickt hatte, zur Ochsen-Versteigerung, will aber bleiben. Schon wegen Elise. Einer muss sich ja um sie kümmern.
Sprecher:Otto Sander (Erzähler)
Dieter Mann (Bürgermeister Gareis)
Hilmar Eichhorn (Lokalredakteur Stuff)
Jörg Schüttauf (Annoncenwerber Tredup)
Wolfgang Winkler (Gerichtsvollzieher Kalübbe)
Thomas Rudnick (Thiel)
Günter Grabbert (Reimers)
Ulrich Voß (Päplow)
Hinrich Köhn (Wirt)
Peter W. Bachmann (Zirkusausrufer)
Daten zu Hans Fallada:vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen
geboren: 21.07.1893
gestorben: 05.02.1947
Vita: Rudolf Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) – Pseudonym Hans Fallada − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Hompepage o.ä.: http://www.fallada.de/index.php/en/
Erstsendung: 03.02.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 68
Titel: Brötchen holen
Autor: Jürgen Lehmann
produziert in: 1997
produziert von: MDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Am Morgen die Brötchen holen und manchmal die Zeitung dazu - kein schlechter Auftakt für den Tag, wenn nicht eben dieser Tag dann regelmäßig im Laufe des Vormittags ins Stocken geriete ... Ein Ehepaar, arbeitslose Intellektuelle, wissen mit sich ebenso wenig anzufangen wie Millionen andere auch. Da entschließt sich der Mann zu einem höchst ungewöhnlichen Schritt: einer Zeitungsannonce folgend, nimmt er einen Job als Hausierer an. Freilich ist der erste Tag sofort auch der letzte, wenn selbst die eigene Frau sich als Kundin verweigert. Doch auch dieser strapaziöse Tag geht einmal zu Ende. Bleibt wieder nur die Frage: Wer darf morgen die Brötchen holen?
Sprecher:Martin Seifert (Er)
Bärbel Röhl (Sie)
Jürgen Thormann (Mann)
Fred Delmare (1. Kunde)
Wolfgang Jakob (2. Kunde)
Wolfgang Winkler (3. Kunde)
Siegfried Worch (Mütze)
Wolfgang Sörgel (Glatze)
Reiner Heise (Murmelauge)
Ursula Sukup (Alte Frau)
Daten zu Jürgen Lehmann:Vita: Jürgen Lehmann, geb. 1934. Studium der Germanistik in Leipzig. Danach im Verlagswesen tätig. 1986 bis 1991 Lehrer am Leipziger Literaturinstitut. Erzählungen und Romane ("Strandgesellschaft" und "Hochzeitsbilder") in den 80er Jahren. Arbeiten für den Rundfunk ("Der Widerruf", Feature MDR 1993; "Signale der Not", Feature MDR 1994). "Brötchen holen" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 27.05.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 68
Titel: David und Saul
Autor: Beate Morgenstern
produziert in: 1992
produziert von: MDR
Laufzeit: 25 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christian Gebert
Inhalt: Gott hatte Saul erwählt, und er hatte ihn verworfen. Zwar war er noch immer König über das Volk Israel. Doch Gott schickte bereits seinen Propheten Samuel ins Haus des Bauern Isai nach Bethlehem. Dort hatte er sich den neuen König ausersehen. Das war David, der jüngste von Isais Söhnen. - Dann kam die Zeit, da der Krieg gegen die Philister verlorenzugehen drohte. Davids Brüder waren im Feld. Der Jüngste kam ihnen nach, mit Vorräten von zu Hause. Da hörte er Goliath, der mit höhnischem Spott zum Zweikampf aufrief. Und beschloß, gegen ihn zu kämpfen: Ein schmächtiges Bürschlein mit nichts als einer Steinschleuder und einem nicht mehr ganz einfühlbaren Gottvertrauen. Der Stein traf den Riesen an der Stirn. David schlug ihm den Kopf ab und trug ihn an den Ohren gefaßt ins Lager. Die Leute auf der Straße liebten ihn, und Jonathan liebte ihn auch, Sauls Sohn. Sogar der König selber mußte ihn lieben. Doch zugleich haßte er ihn und versuchte, ihn zu töten. Denn einst war er Gottes Liebling gewesen. Jetzt war es der andere, das Kind. Und "wen Gott erwählte und dann wieder verwarf, der hat in seinem Leben keine gute Stunde mehr".
Sprecher:Siegfried Worch (Saul)
Felix Berger (Jonathan)
Florian Berger (David)
Olaf Burmeister (Eliab)
Wolfgang Jakob (Abinadab)
Peer-Uwe Teske (Samma)
Wolfgang Winkler (Goliath)
Udo Prucha (Dagon)
Werner Godemann (Samuel, Gott)
Kurt Berndt (Isai)
Daten zu Beate Morgenstern:geboren: 15.04.1946
Vita: Beate Morgenstern (* 15. April 1946 in Cuxhaven) ist eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 19.03.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 68
Titel: Der berüchtigte Christian Sporn
Autor: Volker Braun
produziert in: 2005
produziert von: MDR
Laufzeit: 66 Minuten
Genre: Krimi; Historisch
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Komponist: Wolfgang Florey
Inhalt: Die Rekonstruktion eines Kriminalfalls, in Büchners Chronistenton: Im Herbst 1817 brennt es in Erlbach im Vogtländischen zu wiederholten Malen. Der Müller Johann Friedrich Braun (als Vorfahr des Autors benannt) und ein Schneider Johann Friedrich Müller aus dem nahen Markneukirchen scheinen ihrer aufrührerischen Umtriebe wegen verdächtig und werden in Gewahrsam genommen, wenden jedoch alle verfügbaren Rechtsmittel ein. Nach einem missglückten Ausbruchsversuch wird ihnen der Armenhäusler Christian Sporn als Wächter beigegeben. Im Juli 1819 brennt es am Schloss, die Inhaftierten, ersichtlich schuldlos, machen Haftentschädigung geltend. Brandbriefe tauchen auf und ziehen umfangreiche Untersuchungen nach sich. Unter Christian Sporns Habseligkeiten findet sich das verwandte Papier, Zeugen belasten ihn. Auch scheint er, nachdem mehrere seiner Kinder am Scharlach gestorben sind, auch seine Frau mit dem Rittergutspächter Damisch ein Verhältnis angefangen hat, in der Stimmung für solche Ausfälle. Haben die Brauns ihn aufgehetzt, ihren Hals aus der Schlinge ziehend? Haben sie in ihm den plebejischen Kindskopf gefunden, der ihnen die revolutionären Kartoffeln aus dem Feuer holt? Der "berüchtigte Christian Sporn" jedenfalls wird festgesetzt, obschon er bis zum Ende seine Unschuld beteuert, durch die gründlich mahlenden Mühlen der Justiz gedreht und an den Galgen geknüpft.
Sprecher:Volker Braun (Volker Braun)
Jürgen Holtz (Chronist/Sporn)
Jörg Malchow (Müller Braun)
Horst Kotterba (Schneider Braun)
Rolf Hoppe (Döhnel)
Hans-Joachim Hegewald (Beulwitz)
Jörg Dathe (Junker)
Willi Telemann (Friedrich)
Siegfried Worch (Bornschein)
Wolfgang Winkler (Schweinitz)
Sven Seeburg (Stadelmann)
Thomas Just (Richter)
Wolfgang Grosse (Crasselt)
Martin Reik (Damisch)
Conny Wolter (Hanna Sporn)
Dieter Jaßlauk (Der alte Vater)
MusikerAnne-Lisa Nathan (Singstimme) Robert Rutman (Chimes)
Daten zu Volker Braun:geboren: 07.05.1939
Vita: Volker Braun wurde 1939 in Dresden geboren. Nachdem er sich nach dem Abitur vergeblich um einen Studienplatz bemüht hatte, arbeitete er von 1957 bis 1960 in einer Druckerei in Dresden, beim Tiefbau-Kombinat "Schwarze Pumpe" und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Von 1960 bis 1964 studierte er Philosophie in Leipzig und zog nach dem Ende des Studiums nach Berlin, wo er bis 1990 am Berliner Ensemble arbeitete, u.a. als Dramaturg. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Gesamtschule Kassel. Braun wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Büchner-Preis (2000) und dem ver.di-Literaturpreis (2007). Volker Braun lebt heute in Berlin.
Erstsendung: 15.11.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 10 von insgesamt 68
Titel: Der Graf von Monte Christo
Autor: Alexandre Dumas der Ältere
produziert in: 1997
produziert von: MDR; BR; ORF
Laufzeit: 177 Minuten
Regie: Walter Niklaus
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Mario Peters
Inhalt: Im Jahre 1815 wird in Marseille der junge Seemann Edmond Dantes, Zweiter Offizier auf der "Pharaon", vom Fleck weg verhaftet und in die Kerkerlöcher der Festungsinsel If verbracht - wie es aussieht, auf immer. Allein unter seinen Mitgefangenen befindet sich ein gewisser Abb` Faria, der in langwährender Arbeit einen Gang bis in seine Zelle gräbt und für wahnsinnig gilt. Ihm verdankt Dantes Klarheit darüber, wer und was ihn zu Fall gebracht hat: nämlich die verleumderische Beschuldigung pro-napoleonischer, hochverräterischer Umtriebe durch seine beiden Rivalen, den Fischer Fernand, der wie er um die schöne Katalanin Mercedes wirbt, und den Buchhalter Danglars, der ihm die Gunst ihres Reeders Morrel mißgönnt. Ein Komplott, befördert, zu allem Unglück, vom geheimen Interesse des Staatsanwalts von Villefort, einen Stolperstein auf seiner eigenen Laufbahn aus dem Weg zu räumen. - Doch nicht allein das: der sonderbare Abb` vermacht ihm darüber hinaus ein ungeheures Vermögen, welches auf der Insel Monte-Cristo versteckt liegt. Und er verschafft ihm schließlich durch seinen Tod sogar die Freiheit, denn es ist der Sack, mit dem der Leichnam des Abbés ins Meer geworfen werden soll, mittels dessen Dantès nach vierzehn Jahren Haft die Flucht gelingt. - Jetzt brennt er auf Rache. Dennoch bezähmt er über acht Jahre sein Herz, während derer er als Graf von Monte-Cristo die Welt bereist und unbemerkt alle nur denkbaren Erkundigungen über seine Widersacher einzieht.

Fast ein Vierteljahrhundert nach seiner Verhaftung, acht Jahre nach seiner Flucht aus der Festung If, kommt Edmond Dantes zu Beginn des Jahres 1838 nach Paris. Als Graf von Monte-Cristo erregt er seiner märchenhaften Reichtümer wegen überall großes Aufsehen. Schon bald steht er auf vertrautem Fuße mit einigen der hochangesehensten Familien - es sind die seiner drei Todfeinde. Der einstige Fischer Fernand - er hat Mercedes, Edmonds Braut, geheiratet - hat es bis zum Grafen von Morcerf und Mitglied der Pairskammer gebracht. Dank verpflichtet ihn Monte-Cristo, der seinen Sohn Albert von Morcerf in Rom aus den Händen von Banditen gerettet hat. Der Buchhalter Danglars ist inzwischen Baron und der reichste Bankier der Stadt. Der Graf vertraut ihm nicht nur seine beträchtlichen Geldgeschäfte an, sondern gibt ihm auch einen äußerst vermögenden Schwiegersohn (mit dem allerdings weiter nicht bekannten Namen Andrea Cavalcanti) an die Hand. Und auch Staatsanwalt von Villefort ist längst nicht mehr in Marseille. Doch selbst als Generalstaatsanwalt des Königs kommt er nicht umhin, der Einladung des Grafen von Monte-Cristo in eben jenes Landhaus in Auteuil zu folgen, in dessen Garten er einst einen einer geheimen Affäre entstammenden Sohn gleich nach der Geburt vergraben hat. Noch weiß er nicht, daß der Junge wie durch ein Wunder am Leben geblieben ist. Noch weiß er auch nichts von dem Fläschchen mit Gift, das seine Frau von Monte-Cristo als Arznei erbat, und kann keinen Zusammenhang herstellen zu den plötzlichen Todesfällen, die sich in seinem Hause häufen und einen schrecklichen Verdacht auf seine Tochter Valentine fallen lassen. Fernand von Morcerf wird in der Sitzung der Pairskammer beschuldigt, einst als französischer Instrukteur die griechischen Verbündeten an die Türken verraten und den Befehlshaber ermordet zu haben. Dessen Tochter, die Monte-Cristo aus der Sklaverei freigekauft und nach Paris geholt hat, kann ihn überführen. Morcerf schießt sich eine Kugel in den Kopf. Albert von Morcerf fordert daraufhin den Grafen, doch seiner Mutter - der Mercedes von einst - gelingt es, Edmond Dantes dazu zu bewegen, auf Genugtuung zu verzichten. Kurze Zeit später steht Baron Danglars vor rätselhaften Zusammenbrüchen seiner Finanzgeschäfte; er setzt alles auf das Vermögen seines Schwiegersohns Andrea Cavalcanti, als dieser als entflohener Galeerensträfling verhaftet wird. Ruiniert und von Frau und Tochter verlassen, flieht er mit den letzten Geldern, bis ihn Banditen bis auf den letzten Heller ausplündern. Erst als der Hungertod schon gewiß scheint, schenkt Monte-Cristo ihm die Freiheit. Unterdessen scheint auch Valentine von Villefort Opfer eines Giftanschlags geworden zu sein. Doch Maximilian Morrel, dem Sohn seines einstigen Handelsherrn und Geliebten Valentines, zuliebe, beschließt Monte-Cristo, Valentine von der Rache auszunehmen, ja, für ihr Glück zu sorgen. Nachdem der Staatsanwalt seine eigene Frau als Giftmischerin erkennt und sie zum Tod von eigener Hand verurteilt, kommt in dem Prozeß gegen Andrea Cavalcanti zu Tage, daß der ergriffene Sträfling niemand anderes als das von ihm nach der Geburt lebendig vergrabene Kind ist. Auf sein eigenes Urteil wartend, auf die Leichname seiner Frau und seines Sohnes starrend, verliert Herr von Villefort den Verstand. Der Graf von Monte-Cristo zieht unter eine sehr alte Rechnung den letzten Strich.

Alexandre Dumas [1802-1870] schrieb über 300 Romane, die sich bereits zu seinen Lebzeiten großer Beliebtheit erfreuten. "Der Graf von Monte Cristo" erschien erstmals 1845/46 als Fortsetzungsroman im Feuilleton des "Journal des débats".
Sprecher:Ernst Jacobi (Erzähler)
Mathieu Carrière (Edmont Dantés)
Jörg Dathe (Soldat)
Thomas Thieme (Kerkermeister)
Peter Fricke (Inspector)
Thomas Holtzmann (Abbé Faria)
Uwe Manske (Arzt)
Bert Franzke (Caderousse)
Wolfgang Winkler (Jacopo)
Hans-Joachim Hegewald (Patron)
Wolfgang Pampel (Herr von Moncerf)
Corinna Kirchhoff (Frau von Moncerf)
Lutz Herkenrath (Albert von Moncerf)
Jürgen Hentsch (Herr von Villefort)
Angelica Domröse (Frau von Villefort)
Frauke Poolman (Valentine Villefort)
Ulrich Wildgruber (Baron Danglars)
Ellen Hellwig (Frau Danglars)
Cornelius Obonya (Maximilian Morel)
Thomas Wolff (Bertuccio, Kammerdiener)
Götz Schulte (Andrea Cavalcanti)
Horst Hiemer (Doktor)
Peer-Uwe Teska (Franz von Epinay)
Fred Alexander (Notar)
Conny Wolter (Haydee)
Wilhelm Eilers (Beauchamp, Journalist)
Manfred Steffen (Präsident der Pairskammer)
Walter Jäckel (Dolmetscher)
Walter Niklaus (Präsident des Gerichtshofes)
Martin Semmelrogge (Bandit)
Axel Thielmann (Offizier)
Susann Thiede (Eugenie Danglars)
Daten zu Alexandre Dumas der Ältere:geboren: 24.07.1802
gestorben: 05.12.1870
Vita: Alexandre Dumas der Ältere (auch Alexandre Dumas Davy de la Pailleterie oder Alexandre Dumas père; * 24. Juli 1802 in Villers-Cotterêts, Département Aisne; † 5. Dezember 1870 in Puys bei Dieppe, Seine-Maritime) war ein französischer Schriftsteller. Heute ist er vor allem durch seine zu Klassikern gewordenen Historienromane bekannt, etwa Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo.

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Erstsendung: 15.09.1997
Datenquelle(n): ORF
ORF
ORF
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 68
Titel: Der große Coup
Autor: Jens Sparschuh
produziert in: 1998
produziert von: MDR
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Joachim Staritz
Bearbeitung: Joachim Staritz
Komponist: Ludwig van Beethoven
Dramaturgie: Heide Böwe
Inhalt: Zwanzig Jahre nach Goethes Tod veröffentlicht Johann Peter Eckermann ein bislang streng geheim gehaltenes Konvolut: Aufzeichnungen, die u. a. von seinen Diensten bei Goethe in Weimar berichten. Die bescherten der Welt zwar die unsterblichen "Gespräche mit Goethe", doch bezahlte Eckermann seine Stellung mit seinem Lebens- und Liebesglück, wie aus den Briefen seiner langjährigen Verlobten Johanne Bertram aus dem fernen Nordheim deutlich wird. Der große Coup, das ist die Suche von Goethe und Eckermann nach möglichen letzten Worten des Dichters, die als unsterblichkeitsfähig der Nachwelt überliefert werden sollen. Goethe will so seinen eigenen Nachruhm geregelt wissen, und Eckermann soll es richten.
Sprecher:Traugott Buhre (Johann Wolfgang von Goethe)
Rainer Sellin (Johann Peter Eckermann)
Susanne Bard (Hannchen)
Wolfgang Winkler (Stadelmann)
Daten zu Jens Sparschuh:geboren: 14.05.1955
Vita: Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, 1978-83 war er Assistent an der Humboldt-Universität Berlin; 1983 schloss er seine Promotion ab. Seither ist er freiberuflich tätig. 1992 hielt er Gastvorlesungen in den Vereinigten Staaten. Zu seinen veröffentlichen Prosawerken gehören u.a.: "Der große Coup", (1987). "Kopfsprung. Aus den Memoiren des letzten deutschen Gedankenlesers", (1989). "Der Schneemensch", (1993). "Der Zimmerspringbrunnen. Ein Heimatroman"(1995), "Eins zu Eins", (2003), "Im Kasten" (2012). Hörspiele schrieb er u.a.:"Adieu, mein König Salomon" (Rundfunk d. DDR 1980). "Ein Nebulo bist du" (SR 1989, Hörspiel-Preis der Kriegsblinden), "Kyffhäuser" (SFB 1992), "Der große Coup"(MDR 1998), "Herzblut" (MDR 2004), "Tantes Inferno" (MDR 2008.)

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Erstsendung: 18.08.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 68
Titel: Der kleine Riese
Autor: Gert Prokop
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Annegret Berger
Komponist: Uwe Schreiber
Dramaturgie: Nina Korn
Inhalt: Minimax haben die Eltern ihren Sohn genannt, von dem sie erwarten, dass er ein berühmter und besonders großer Riese wird. Als sie jedoch merken, dass er fast gar nicht wächst, verstecken sie ihn und geben ihn jahrelang als Baby aus. In Minimax schlägt jedoch ein kühnes Herz, in seinem Kopf wachsen kluge Gedanken. Er hat es satt im Puppenhaus seiner Großmutter zu leben und macht sich auf den Weg, um Gefährten zu finden, die ihn akzeptieren. Aber erst, als er im Land der Zwerge anlangt, hat er wirklich seinen Platz gefunden und verwirklicht seine Träume.
Sprecher:Dieter Bellmann
Hans-Jürgen Silbermann
Barbara Trommer
Marlies Reusche
Dorothea Garlin
Helmut Fiedler
Astrid Bless
Wolfgang Jakob
Hannelore Pemmann
Wolfgang Winkler
Kurt Naumann
Wolfgang Desch
Wolfgang Sörgel
Käte Koch
Daten zu Gert Prokop:geboren: 11.06.1932
gestorben: 01.03.1944
Vita: Gert Prokop (* 11. Juni 1932 in Richtenberg, Vorpommern; † 1. März 1994 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Bekannt ist er besonders für seine Kinder- und Jugendbücher; daneben schrieb er auch Hörspiele, Science Fiction und Kriminalromane.

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Erstsendung: 02.05.1980
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 68
Titel: Der Pfirsichdieb
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 2002
produziert von: MDR; SWR; SFB-ORB
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Michael Hinze
Übersetzer: Otto Bayer
Inhalt: Über Kindererziehung kann man gewiß höchst unterschiedliche Theorien hören. Die altjüngferliche Miss Quirk ­ gerade bei Lord Peter und seiner Familie zu Gast ­ ist beredte Anhängerin einer modernen antiautoritären Erziehung ­ rein theoretisch natürlich. Ihrer Meinung nach erziehen Harriet und Peter Wimsey ihren Ältesten Bredon zu streng und treiben ihn geradezu in "kriminelle" Taten wie beispielsweise zum Pfirsichdiebstahl in Nachbars Garten. Es bedarf der sprichwörtlich genialen Untersuchungs- und Kombinationstechnik Lord Peters, um die wahren Pfirsichdiebe festzustellen. Vater und Sohn sind wieder ein Herz und eine Seele und "erziehen" gemeinsam die besserwisserische und nervtötende Miss Quirk mit einer Ringelnatter im Bett.
Sprecher:Dagmar von Thomas (Erzählerin)
Peter Fricke (Lord Peter Wimsey)
Conny Wolter (Harriet Wimsey)
Felix Spyrka (Bredon, beider Sohn)
Marlies Reusche (Miss Quirk)
Wolfgang Winkler (Mr. Puffett)
Ellen Hellwig (Dienstmädchen)
Walter Niklaus (Bunter, Diener)
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 08.09.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 68
Titel: Der Rest ist Schweigen
Autor: Jan Eik
produziert in: 1993
produziert von: MDR
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bert Bredemeyer
Inhalt: Auch in der vierten Folge sind die steinreiche Journalistin Penelope von Borg und der per Verwechslung zum Detektiv avancierte Mark Winter auf der Suche nach dem heiseren Psychiater Carl Schultz und der gestohlenen Bibel, die dank der eingetragenen Ziffern für ein Schweizer Nummernkonto Millionen wert ist. Doch kaum haben sie Pennys Yacht im Hafen von Helsingörs vertäut, um einem verheißungsvollen Wink des Antiquars Pedersen Folge zu leisten, müssen sie bemerken, daß tatsächlich etwas faul ist im Staate Dänemark. Lise Holsten, Pedersens Kunstspezialistin, verrät, daß soeben zwei Paul-Klee-Bilder aus der Galerie in Humblebaek gestohlen worden sind. Und die Hauptverdächtigen sind - Penny und Mark. Seltsamerweise bringen auch ihre eigenen (von Kommissar Blom argwöhnisch verfolgten) Recherchen immer nur Täterbeschreibungen zu Tage, die haargenau auf sie zu passen scheinen. Dann finden sie den Mann, der als Mark Winter durchgehen konnte: tot. Doch wer sieht Penelope von Winter zum Verwechseln ähnlich? Bent Rosengren, der Kellner und Kunstenthusiast, bringt sie auf die richtige Spur. Sie führt verblüffend weit in die Vergangenheit zurück. Diesmal fallen sogar dem passionierten Hilfsbeleuchter Mark keine passenden Hamlet-Zitate mehr ein. Dafür aber Penny: Der Rest ist Schweigen.
Sprecher:Erich Giesa (Kellner)
Klaus Andter (Kastellan)
Marie-Anne Fliegel (Penny)
Gert Gütschow (Mark)
Fred-Arthur Geppert (Eddi)
Wolf Goette (Pedersen)
Ute Loeck (Lise Holst)
Wolfgang Winkler (Blom, Kommissar)
Michael May (Bent)
Siegfried Pappelbaum (Polizist)
Ruth Friemel (Museumsdirektorin)
Kurt Berndt (Andersen)
Daten zu Jan Eik:geboren: 16.08.1940
Vita: Jan Eik, geboren 1940 in Berlin, schreibt Kriminalromane, Hörspiele und Sachbücher.
Erstsendung: 30.06.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 68
Titel: Der Schatten
Autor: Ireneusz Iredynski
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Günter Bormann
Übersetzer: Peter Ball
Inhalt: Unsere Schüler wenden sich in ihrer Freizeit gern Hörspielen zu. Als Zuhörern ist ihnen Literatur schon vor dem Lesenlernen vertrautgeworden; literarisches Hören und Lesen so früh wie möglich miteinander in ein fruchtbringendes Verhältnis zu bringen, dabei können gemeinsame Hörspielerlebnisse helfen im Literaturunterricht und durch ihn gelenkt auch in außerunterrichtlichen Veranstaltungen, z.B. in der Pionierarbeit (Klassen 5-7) und der Arbeit im Hort.


Der gemeinsame Empfang von Hörspielen zielt darauf, die Schüler "nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen", sie mit ihren Eindrücken untereinander in Beziehung zu setzen und im Gespräch die Kritikfähigkeit, das Literaturinteresse, -Verständnis und -bedürfnis weiterzuentwickeln.


Durch Hör- und Lenkungsaufgaben auf die Problematik des Geschehens in den Hörspielen hingewiesen, äußern die Schüler gern ihre Meinung. Weil sozialistische Hörspielkunst außerordentlich reich und vielfältig sowohl in inhaltlicher als auch formkünstlerischer Hinsicht ist, ergeben sich für die methodische Gestaltung des unterrichtlichen Einsatzes von Werken der Hörfunkdramatik sehr viele verschiedenartige Wege. Im folgenden werden Einsatzhinweise für unsere Hörspielauswahl gegeben.


Janek, acht Jahre alt, verteidigt gegenüber seiner Umwelt eine Fantasieerscheinung, einen in seiner Vorstellung lebendig gewordenen Schatten. Abend für Abend erscheint ihm auf diese Weise der Schatten eines Zweiges des Baumes, der vor dem Schlafzimmerfenster wächst. Janek freundet sich mit dem Schatten an. Ihm kann er seine Sorgen und Nöte anvertrauen. Verzweifelt kämpft er um die Existenz ' seines "Freundes", denn weder seine Eltern noch sonst irgend jemand wollen diese Freundschaft wahrhaben.


"Der Schatten" - ein Hörspiel für Kinder und Erwachsene! Jeder Mensch wächst auf mit Märchen; die Fantasie der Kinder bringt jeden Gegenstand zum Reden, erweckt ihn zum Leben, macht ihn zum Gesprächspartner, zum Spielgefährten und Freund. Mit zunehmendem Alter und dem immer umfangreicheren, tieferen Erfassen der Realität scheint das Märchenhafte aus dem Leben zu verschwinden, man schämt sich der Gefühle, ja, es kann vorkommen, daß man bestreitet, sie jemals gehabt zu haben. Janeks Eltern sehen ihren Fehler ein, sie ringen sich zur Ehrlichkeit durch und haben Verständnis für das Verhalten ihres Kindes. Besonders aufschlußreich ist der Dialog zwischen Janek und seinem erfundenen Gesprächspartner. Es werden Lebensweisheiten vermittelt, ohne Janek zu bevormunden.


Vor dem Einsatz des Hörspiels im Unterricht (Klassen 5-6) ist eine knappe Einführung angebracht, weil die Eigentümlichkeit der Geschichte eingestimmte Zuhörer braucht. Bewährt hat sich folgender Anfang:


Ist es nicht verwunderlich, wenn leblose Dinge plötzlich zu sprechen beginnen, und wenn dann dieselben leblosen Dinge zu Freunden der Menschen, der Kinder werden?


Ob es so etwas überhaupt geben kann? (Ein anderer Weg: Es wird vom Titel des Hörspiels ausgegangen und gefragt, was sich wohl dahinter für eine Geschichte verbirgt?)


Wichtig ist, das Gespräch mit einem solchen Anstoß zu eröffnen, der möglichst alle Schüler interessiert und ihnen die Möglichkeit bietet, sich vom eignen Eindruck her an der Diskussion zu beteiligen. Vorschlag:


Wie beginnt das Hörspiel, und was soll damit erreicht werden? (Dazu den Anfang nochmals vorspielen.) Die Schüler erkennen, daß die schrille, anschwellende Musik und das damit verbundene dumpfe Dröhnen den Eindruck des Unheimlichen, Bedrohlichen beim Zuhörer entstehen läßt und daß Janeks Angst und Entsetzen durch dessen Aufschrei spürbar gemacht werden. Die Funktion von Musik und Geräusch im Hörspiel erklären sich hier nahezu von selbst, nämlich situations-, spannungs- und stimmungserzeugendes Mittel zu sein. Das zeigt sich auch im weiteren Verlauf, zum Beispiel in der starken Kontrastwirkung, die von der beruhigenden und freundlichen Stimme ausgeht, mit der der Schatten spricht. Dadurch wird die anfänglich bedrohliche Atmosphäre aufgehoben.


Kann die Geschichte wirklich passiert sein?


Das ist durchaus möglich. Aber hat Janeks Fantasieerlebnis überhaupt einen Sinn?


Wieso kann Janek in dem Schatten seinen Freund sehen?


Janek ist sich oft selbst überlassen und sucht sich deshalb neben seinen Schulfreunden (Janek ist kein weltfremder Hans-guck-in-die-Luft!) vorgestellte, erfundene Freundschaften.


Welche Stelle im Gespräch zwischen Janek und dem Schatten ist besonders schön?


Es ist für den Gedankenaustausch im Kollektiv besonders sinnvoll, sich bei der Fülle des Möglichen auf jene Dialogstelle zu konzentrieren, in der der Schatten zu Janek über die Kraft und den Reichtum der Fantasie spricht:


Janek "Was ist das: Fantasie?"


Der Schatten "Fantasie, das ist die Fähigkeit, sich alles Mögliche auszudenken, zum Beispiel: Märchen. Die Fantasie kann alles ringsum verwandeln. Sie hilft in traurigen Momenten über Kummer hinweg. Sie hilft auch, lustige Spiele zu erfinden und über-haupt Spaß am Leben zu haben. Die Fantasie der Kinder ist unerschöpflich, aber auch sehr verschieden .. . "


(Am besten ist es wohl, dieser Ausschnitt wird den Schülern nochmals vorgespielt, und vielleicht gibt man ihnen außerdem den Textauszug in die Hand) Es wird darüber zu sprechen sein, daß die Übertragung von Realem ins Fantastische dem Bekannten die Alltäglichkeit, Gewöhnlichkeit nimmt, daß man dadurch Vertrautes auf völlig neue Weise sehen kann.


Fantasie hilft, das Wirkliche genauer, das Schöne im Wirklichen reicher zu erfassen, ohne das Prinzip der Wahrhaftigkeit zu verletzen.


Was meint ihr zum Verhalten der Eltern gegenüber Janek, als er ihnen von seinem fantastischen Erlebnis erzählt?


Zunächst wird Janek von ihnen nicht ernst genommen. Jedoch dann vollzieht sich eine Wende, die Eltern werden nachdenklich und gestehen, daß sie in ihrer Kindheit ähnlich wie Janek empfunden und gedacht haben. Auf diesem Wege verwandelt sich die Abneigung, die beim Zuhörer gegenüber den Eltern anfänglich entstanden war, in Sympathie. (Es empfiehlt sich, auf dieses Hörspiel im Muttersprachunterricht zurückzugreifen, und zwar bei Übungen im Erzählen.)


Interessante Vergleichsmöglichkeiten bestehen zum Hörspiel "Ein ganz langweiliges Zimmer" von Anna Seghers. Siehe Methodik Deutschunterricht/Literatur. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1977, S. 419 ff.)


Waltraud von Dühren und Dr. Eberhard Rutz, 1979
Sprecher:
offen
Janek: Hans-Jürgen Pfaff
Er, der Schatten: Gerd Grasse
Mutter: Friederike Raschke
Vater: Wolfgang Winkler
Daten zu Ireneusz Iredynski:geboren: 04.06.1939
gestorben: 09.12.1985
Vita: Ireneusz Iredynski, 1939 in Stanislawow (Ostgalizien) geboren, gehört zu den wichtigsten Autoren der jüngeren Generation in Polen. Literarische Sensationen waren seine Kurzromane "Tag des Betrügers" (1962) und "Versteckt in der Sonne" (1963). Es folgten Theaterstücke, Filmszenarien, Hör- und Fernsehspiele. Im Hörspielprogramm des SDR wurden "Terrarium" (1976), "Quadrophonie" (1978) und die beiden Kurzhörspiele "Der Redner" und "Vor dem Vortrag" (1981) erstmals in deutscher Sprache gesendet.

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Treffer 16 von insgesamt 68
Titel: Der verschwundene Maestro
Autor: Mike McSorley
produziert in: 1996
produziert von: MDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Inhalt: Die »Fidelio-Ouvertüre« steht auf dem Programmzettel, jeden Moment muß Maestro Amadeo Robkowitz das Konzertpodium betreten und seinen Stab erheben. Doch zur Überraschung des Auditoriums wird eine Änderung verkündet, da der Meister unpäßlich sei. Selbst der sonst in alle Interna der Musikszene eingeweihte Kritiker Robert Rühlemann ist von dieser Mitteilung irritiert. Er hört dem Orchester unter dem schnell eingewechselten jungen Aushilfsdirigenten Waldschmitt nur mit halbem Ohr zu. Seine "Rezensenten-Nase" wittert ein Verbrechen hinter der Unpäßlichkeit des Altmeisters, und schon die ersten Recherchen geben Ihm recht. Da heißt es immer, Kritiker seien die größten Flaschen, die selber nichts zustande kriegen. Das wollen wir doch erst mal sehen, sagt sich Rühlemann, und lehrt der Polizei das Staunen.
Sprecher:Peter Fricke (Robert Rüblemann)
Martin Flörchinger (Amadeo Robkowitz)
Marylu Poolman (Frau Robkowitz)
Andrea Solter (Sabine Huber)
Wolfgang Jakob (Konrad Kühler)
Fred Alexander (Nota Thiedemann)
Dieter Bellmann (Staatsanwalt)
Ellen Hellwig (Konzertbesucherin)
Dieter Jaßlauk (Nachbar)
Ursula Staack (Nachbarin)
Wolfgang Winkler (1. Polizist)
Wolfgang Sörgel (2. Polizist)
Werner Godemann (Pfarrer)
Walpurgis Brückner-Curth (Sekretärin)
Walter Niklaus (Sprecher im Off)
Ramona Libnow (1. Kellnerin)
Paul-Dolf Neis (Kellner)
Ingrid Hille (2. Kellnerin)
Axel Thielmann (Ober)
Johannes Kiebranz (Ansager)
Daten zu Mike McSorley:geboren: 1951
gestorben: 1994
Vita: Mike McSorley, geboren 1951 in Montréal, einer der größten kanadischen Krimiautoren. Mehrfach preisgekrönt für seine Romane "Leichen leben länger" und "Der Tranchierer". Desertierte aus der Fremdenlegion, schlug sich als Tankwart, Möbelpacker und Losverkäufer durch. Wegen eines Rechtsstreits seiner zahlreichen unehelichen Kinder blieb ein Großteil seines Werkes bis heute unveröffentlicht. Völlig vereinsamt starb McScorley 1994 auf einer Parkbank in seiner Geburtsstadt.
Erstsendung: 03.03.1996
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 68
Titel: Der war das ganz allein
Autor: Gerhard Pötzsch
produziert in: 1991
produziert von: Sachsenradio; HR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Joachim Staritz
Komponist: Bob Dylan
Inhalt: Auch unter Dissidenten und Systemkritikern in der ehemaligen DDR gab es Klassenunterschiede. Die einen hatten - dank eines leidensreich erkämpften künstlerischen Rufs - die westliche Presse auf ihrer Seite. Die anderen mußten, anonym und ohne Hilfe von außen, ihren Kampf alleine bestehen. Einen Fall der zweiten Art schildert dieses Hörspiel.

Bernd, siebzehn Jahre alt, wird im August 1968 beim Versuch, über die CSSR in die Bundesrepublik zu gelangen, festgenommen. Er und seine Freunde sind den gegen den Prager Frühling marschierenden Truppen buchstäblich in die Arme gelaufen. Das Urteil lautet: 15 Monate, Paßvergehen. Bernd durchlebt die ganz normalen Härten des ganz normalen DDR-Strafvollzugs.
Sprecher:Olaf Burmeister (Bernd)
Wolfgang Jakob (Edgar)
Hilmar Eichhorn (Schütze)
Wolfgang Winkler (Stalin)
Michael May (Erna)
Hans-Joachim Hegewald (Friseur)
Fred-Arthur Geppert (Schließer)
Manfred Zetzsche (Vernehmer 1)
Wolf Goette (Vernehmer 2)
Günter Grabbert (Wärter)
Werner Godemann (Direktor)
Dieter Bellmann
Klaus Andter
u.a.
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Treffer 18 von insgesamt 68
Titel: Der Zank um den Knochen
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 2002
produziert von: MDR; SFB; SWR; ORB
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Zippel
Bearbeitung: Ulrich Griebel
Komponist: Michael Hinze
Übersetzer: N. N.
Inhalt: In dem abgelegenen Dorf Little Doddering ist einem Mann die legendäre Todeskutsche begegnet - zur Mitternacht raste sie geräuschlos vorbei, gespenstisch weiß leuchtend, Kutscher und Pferde ohne Köpfe. Aberglaube, Halluzinationen eines Angetrunkenen, entscheidet Lord Peter Wimsey, der sich besuchsweise im Ort aufhält. Da hat er in der folgenden Nacht an derselben Stelle dieselbe Erscheinung, und aus der Kirche ist die Leiche des reichen Gutsbesitzers Burdock verschwunden. Nun ist es Wimsey zu viel mit dem Spuk - Aufklärung ist nötig. Sie gelingt ihm in gewohnt spannender und überzeugender Weise.
Sprecher:Dagmar von Thomas (Erzählerin)
Peter Fricke (Lord Peter Wimsey)
Horst Hiemer (Mr. Frobisher-Pym)
Marie-Anne Fliegel (Mrs. Frobisher-Pym)
Carl Heinz Choynski (Mr. Plunkett)
Rolf Becker (Mr. Lumsden)
Günter Schoßböck (Polizist)
Peter Groeger (Hancock, Priester)
Wolfgang Winkler (Hubbart, Gastwirt)
Martin Olbertz (Haviland Burdock)
Ellen Hellwig (Mrs Winnie Burdock)
Klaus Manchen (Mr. Mortimer)
Horst Lebinsky (Martin Burdock)
Daniela Voß (Diana Burdock)
Patrick Imhof (Stallbursche)
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 14.07.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 68
Titel: Der Zimmerspringbrunnen
Autor: Jens Sparschuh
produziert in: 1997
produziert von: BR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Inhalt: Hinrich Lobek, seit drei Jahren abgewickelter Angestellter der Ostberliner Kommunalen Wohnungsverwaltung, wittert Morgenluft. Das Wochenhoroskop von "Hallo Berlin" mahnt zur Initiative. Beherzt bewirbt sich Lobek bei einer westdeutschen Firma für Zimmerspringbrunnen. Er ersetzt mutig die bei früheren Bewerbungen übliche und bewährte Formel "überzeugter Vertreter der sozialistischen Ordnung" mit: "langjährige Erfahrung im Vertreterbereich". Und so beginnt vor den staunenden Augen der berufstätigen Ehefrau Julia und des eigenwilligen Schäferhundes Freitag der unaufhaltsame Aufstieg Lobeks zum erfolgreichen Außendienstmitarbeiter Ost für Zimmerspringbrunnen. Wie ein Schwejk der Vertreterbranche stolpert er ahnungslos von Erfolg zu Erfolg. Aber die berufliche Glückssträhne wirkt sich nicht ganz so günstig auf die schwelende Ehekrise der Lobeks aus, wie man denken möchte ... Mit dieser satirischen Gegenwartsgeschichte ist dem Autor das Kunststück gelungen, alle komischen und tragischen Aspekte der Ost-West-Spaltung aufzugreifen und ohne Larmoyanz durchzuspielen.
Sprecher:Martin Seifert (Lobek)
Frauke Poolman (Julia)
Felix von Manteuffel (Stüver)
Dieter Eppler (Boldinger)
Michael Habeck (Freitag/Sprecher/Nöstich)
Dieter Ranspach (Fitzbach/Mann 4)
Peter Groeger (Mann 1)
Wolfgang Winkler (Mann 2)
Gert Gütschow (Mann 3)
Angelika Waller (Frau 1/Sekretärin/Manuela)
Käte Koch (Frau 2/Wirtin)
Susanne Bard (Frau 3/Conny)
Vroni Seibt (Kind 1)
Christian Kaltner (Kind 2)
Daten zu Jens Sparschuh:geboren: 14.05.1955
Vita: Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, 1978-83 war er Assistent an der Humboldt-Universität Berlin; 1983 schloss er seine Promotion ab. Seither ist er freiberuflich tätig. 1992 hielt er Gastvorlesungen in den Vereinigten Staaten. Zu seinen veröffentlichen Prosawerken gehören u.a.: "Der große Coup", (1987). "Kopfsprung. Aus den Memoiren des letzten deutschen Gedankenlesers", (1989). "Der Schneemensch", (1993). "Der Zimmerspringbrunnen. Ein Heimatroman"(1995), "Eins zu Eins", (2003), "Im Kasten" (2012). Hörspiele schrieb er u.a.:"Adieu, mein König Salomon" (Rundfunk d. DDR 1980). "Ein Nebulo bist du" (SR 1989, Hörspiel-Preis der Kriegsblinden), "Kyffhäuser" (SFB 1992), "Der große Coup"(MDR 1998), "Herzblut" (MDR 2004), "Tantes Inferno" (MDR 2008.)

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Erstsendung: 13.10.1997
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Treffer 20 von insgesamt 68
Titel: Die Anstalt zieht um
Autor: Karl-Werner Plath
Bernhard Wolf
produziert in: 1998
produziert von: MDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: Damals, als die Mauer fiel und die DDR verschwand ... als die Westwaren kamen und die Westmark ... und Deutschland wieder ein einig Vaterland war ... da traten bekanntlich Recht und Freiheit einen gewaltigen Siegeszug an. Sie eroberten das ganze Land. Bis in den letzten Winkel drangen sie vor. Nicht einmal vor der kleienen, gemütlichen Anstalt machten sie Halt, in der Herr Almeroth unablässig Oboe übt und Frau Mehlhose davon träumt, die Gardinen so weiß zu kriegen, daß ihr Mann, ein starker Raucher, mit ihren Hausfrauenkünsten zufrieden ist. Politische Töne mischen sich auf einmal in die apokalyptischen Brandreden des eifernden Gipsy, und Flachmann, der Trinker, schlägt Oberarzt Gründling unter vier Augen ein sonderbares Geschäft vor. Pfleger Matzke betreffend, die Elektroschocks und die im Anzug befindlichen Bürgerrechtler. Diskussionen erschüttern die Maltherapie. Begriffe wie "Opfer" und "Akte" sausen durch die Luft. Hans Busch, der Eisenbahner, denkt sogar an eine Reise nach Amerika, schließlich darf er alle Lokschen fahren, alle Lokschen, die es gibt. Selbst die zur Verstimmung neigende Barbara prüft behutsam ihre Stimmbänder, ob sie einer eventuellen Rückkehr auf die Bretter, die die Welt bedeuten, im Wege stünden. Doch Recht und Freiheit bringen nicht nur frischen Wind in die Krankenstuben, sondern auch die jüdische Gemeinde zurück in ihr einstiges Domizil. Die Anstalt muß umziehen. Ersehnter Augenblick, sollte man meinen, für die absentierten Insassen, die bei dieser Gelegenheit nach Hause entlassen werden sollen. Nach draußen, ins Leben! Bloß, das wollen die nicht.
Sprecher:Wolfgang Jakob (Almeroth, ein Musiker)
Else Grube-Deister (Frau Mehlhose, eine Hausfrau)
Marylu Poolman (Barbara, eine Schauspielerin)
Herbert Sand (Gipsy, ein religiöser Eiferer)
Victor Deiß (Hans Busch, ein Eisenbahner)
Edwin Marian (Flachmann, ein Alkoholiker)
Hans Teuscher (Oberarzt Gründling)
Wolfgang Winkler (Matzke, Pfleger)
Jutta Hoffmann (Frau Hirsler, eine Bürgerrechtlerin)
Daniel Minetti (Pfarrer Marx)
Lutz Riemann (Heinz Krause, Busfahrer)
Gudrun Ritter (Schwester Christine)
Dieter Bellmann (Wachmann)
Wolfgang Schmidt (Nachrichtensprecher)
Erstsendung: 24.02.1998
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    11. Januar 2015
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