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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 189
Kriterien: Sprecher entspricht 'Wolfgang Reichmann' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: 2000 Bäume / Zweitausend Bäume
Autor: Dieter Kühn
produziert in: 1986
produziert von: SR
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Das Hörspiel "2000 Bäume" kreist um die Problematik des Alterns und des Alters. Demonstrativ fällt ein alter Revierförster mit seiner Frau Baum um Baum, und das ohne Motorsäge, um denen da oben, die ihn pensionieren wollen, zu zeigen, was er noch zu leisten vermag. Er will das Alter nicht wahrhaben. Dieter Kühn schreibt über sein Hörspiel: "Dieses Hörspiel ist ein Spiel von der Todesangst. Die sinnlose Geschäftigkeit des Mannes an der Pensionsgrenze wird zum Totentanz. Was geschieht, geschieht aus Angst vor dem Stillstand, vor dem Stummwerden. Ein Dialog, der sich ständig antreibt, vorwärtstreibt. Eine Beschäftigung, die nur gewaltsam beendet werden kann: es werden rund 2000 Bäume gefällt, es werden sicher weitere Bäume gefällt. Spiegelnde Texte sind zwischen den Dialogen des älteren Mannes und seiner Frau eingesetzt: monologische Berichte, die indirekt den Antrieb deutlich machen. Andere Texte werden von außen herein gesprochen, der Mann reagiert auf sie mit Gelächter. Alle diese Texte handeln vom Sterben, vom Tod. Das Faktische wird deutlich in dokumentarischen Aufnahmen von, Alarmsymptomen bei der Herzauskultation von Altersherzen'. Die Herztonaufnahmen hörbar lädierter Altersherzen spielen zugleich ein Grundthema des Hörspiels an: den immer wiederholten Versuch, einen gleichmäßigen, gesunden' Arbeitsrhythmus zu finden. Hektische Aktivität verhindert das: sie führt näher an den Endpunkt heran."
Sprecher:Jochen Striebeck (Pawel Romanowitsch Waschnow)
Ulrike Bliefert (Lidija Wassiljewna)
Heinz-Theo Branding (Kronid Sacharowitsch Goloschtschapow)
Hildegard Schmahl (Kalerija Fjodorowna)
Wolfgang Büttner (Siryj)
Grete Wurm (Ustinja Karpowna)
Walter Renneisen (Gej Alexander Iljitsch)
Ingeborg Lapsien (Aglaja Poletajewna)
Andrea Wildner (Tonja)
Horst Frank (Gennadji Georgiewitsch Wybornow)
Brigitte Dryander (Marija Iwanowna)
Gisela Schatz-Sträßner (Gesang)
Daten zu Dieter Kühn:geboren: 01.02.1935
gestorben: 25.07.2015
Vita: Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg, München und Bonn, wo er 1964 über Robert Musil promovierte. Er war ein Jahr als Assistent am Haverford College, USA, dann freier Schriftsteller in Düren. 1980 wurde er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 1962 hatte er sein literarisches Debüt als Hörspielautor; bis heute hat er mehr als 70 Hörspiele geschrieben, darunter "Goldberg-Variationen" (1974, Hörspielpreis der Kriegsblinden) und mehrere Hörspiele des Monats. Seit seinem Prosa-Debüt "N" (1970) gehört er zu den interessantesten Vertretern der deutschen Gegenwartsliteratur. Kühn wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis (1977), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1989), dem Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz (1992) ausgezeichnet, von 1992 bis 1993 hatte er die Frankfurter Poetik-Dozentur inne. Er lebte in Brühl.

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Erstsendung: 20.01.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 189
Titel: 45 Minuten Wartezeit
Autor: Charles Charras
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Hans Jedlitschka
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Auf dem Bahnsteig eines kleinen Vorortbahnhofs warten zwei Männer auf den Zug, zwei Freunde. Armand hat Louis besucht, nun fährt er zurück. Aber der Zug hat Verspätung, 25 Minuten und sie sind 20 Minuten zu früh, macht total 45 Minuten. Ein Wort gibt das andere und schon sind die beiden Männer mitten in einem Disput über das Warten, über die Zeit, über Gott und die Welt.

45 Minuten Wartezeit ist ein typisches Stück gehobener Französischer Boulevard. Charles Charras, ein Meister seines Fachs, gewann 1955 mit diesem Zweipersonenstück den «Premier Prix de la pièce comique R.T.F.», (des Französischen Rundfunks).
Sprecher:Erwin Steinhauer
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 189
Titel: A und K oder Ein Brudermord wieder gutgemacht
Autor: Albert Drach
produziert in: 2013
produziert von: RBB
Regie: Otto Düben
Inhalt: Die Geschichte von Kain und Abel und dem biblischen Brudermord wird in diesem Hörspiel beschrieben als die Geschichte einer Diskriminierung, eines ewig schwelenden Rassenkonflikts. A ist weiß, K ist schwarz. Gut und Böse sind für den anmaßenden A nicht im Menschen selbst verankerte Extreme, sondern Kriterien der jeweiligen Hautfarbe. Wer sollte den Mord also anders begangen haben als K? Nun liegt der Fall zwar einige Zeit zurück, und die Rollen von Opfer und Täter sind nie restlos geklärt worden - aber Vergeltung geht vor Brüderlichkeit: Schon hat A sich den Stern des Sheriffs an die Brust geheftet, um Justiz zu üben. Mag der schwarze Delinquent sich ein letztes Mal aufbäumen - ein Entrinnen gibt es nicht.
Sprecher:Mechthild Großmann (Herta)
Stephan Wolf-Schönburg
Oliver Trautwein
Ilka Teichmüller
Antje von der Ahe
Daten zu Albert Drach:geboren: 17.12.1902
gestorben: 27.03.1995
Vita: Albert Drach, geboren am 17.12.1902 in Wien, veröffentlichte als Achtzehnjähriger Gedichte, wurde aber erst nach dem Krieg durch die Herausgabe seiner schon in den zwanziger und dreißiger Jahren geschriebenen Erzählungen und Romane bekannt (u.a. "Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum"). Von Beruf Rechtsanwalt, emigrierte er 1939 über Jugoslawien nach Frankreich. Die Zeit seines Exils schilderte er in dem Buch "Unsentimentale Reise" (1966). Albert Drach, der auch als Dramatiker hervorgetreten ist, verbindet mit der scheinbar liebenswürdigen Zeichnung hilfloser Charaktere einen beklemmenden Humor. Seine Stellung in der zeitgenössischen deutschen Literaturszene ist solitär und im Grunde ohne Vorbild. Er wurde 1988 mit dem "Georg-Büchner-Preis" ausgezeichnet.

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Erstsendung: 07.05.1989
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 189
Titel: Absalom
Autor: Herbert Achternbusch
produziert in: 1980
produziert von: BR; RB; SWF
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Inhalt: In dem Hörspiel knüpft der Autor an die bewußt antiliterarische, pseudonaive Methode seiner Prosastücke an. Erzählt wird die phantastische Lebensgeschichte eines jungen Mönchs. Die Geschichte ist weder metaphorisch noch realistisch, sie kümmert sich um keine Logik und um keine Wahrscheinlichkeit, sondern folgt aussschließlich einer fast hemmungslosen Lust am Erfinden von Fiktionen.
Sprecher:Brigitte Röttgers (Sonja)
Rolf Zacher (Max)
Suzanne Geyer (Ruth)
Carla-Maria Heim (Mutter und Stimmen)
Christoph Quest (Rose)
Bruno W. Pantel (Agent)
Alexander Malachovsky (Apotheker)
Helga Anders (Frau und Stimmen)
Marie-Luise Marjan (Palma und Stimmen)
Jürgen Mumm (Leroy)
Gernot Duda (Wirt)
Hans-Peter Hermansen (Kellner)
Emily Reuer (Erdmutter und Stimme)
Daten zu Herbert Achternbusch:vollständiger Name: Herbert Schild
geboren: 23.11.1938
Vita: Herbert Achternbusch (* 23. November 1938 in München; geboren als Herbert Schild) ist ein deutscher Schriftsteller, Filmregisseur und Maler. Er ist besonders für seine avantgardistischen Filme bekannt.

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Erstsendung: 02.04.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 189
Titel: Alkestis
Autor: Euripides
produziert in: 1963
produziert von: SR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Otto Kurth
Bearbeitung: Walter Jens
Übersetzer: Walter Jens
Inhalt: Hörspiel nach der Tragödie von Euripides, frei übertragen und bearbeitet von Walter Jens

Das Stück verbindet zwei Motive: den stellvertretenden Tod der Gattin für ihren Ehemann und die Bezwingung des Todesgottes. Apollon dient im Hause des thessalischen Königs Admet als Knecht. Stellvertretend für den König soll eine andere Person in den Tod gehen können; nur Alkestis, seine Gattin, ist dazu bereit. Admet verspricht seiner Frau, nie wieder zu heiraten, um sich so ihres Opfers als würdig zu erweisen. Herakles jagt dem Todesgott Thanatos die tote Alkestis ab und gibt sie ihrem Gatten zurück. Erst als Herakles vor den Augen Admets den Schleier von Alkestis entfernt, ist die Prüfung für den Gatten beendet. Zum Dank ruft er ein großes Fest aus.
Sprecher:Hans Timerding (Papiol)
Marlies Schoenau (Eva)
Claudia Wedekind (Rosetta)
Herbert Fleischmann (Candido)
Max Walter Sieg (Coupon)
Gertrud Roll (Luisa/Stimme)
Olaf Quaiser (Graf)
Ernst Kösling (Kommissar/Zollinspektor)
Friedrich Otto Scholz (Bonino, Reisender)
Susanne Heym (Adelina/Stimme)
Hans Heinz Klüfer (Polizist)
Annegreth Ronald (Junge/Stimme)
Christa Frischkorn (Stimme)
Daten zu Euripides:Vita: Euripides (* 480 v. Chr. oder 485/484 v. Chr. in Salamis; † 406 v. Chr. in Pella; begraben in Makedonien) ist einer der großen klassischen griechischen Dramatiker.

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Erstsendung: 17.03.1963
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 189
Titel: Am Meer - On the beach
Autor: Peter Rosei
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: 0tto Düben
Inhalt: Am Strand einer Insel - als Insel der Utopie bezeichnet ein Sprecher den Ort des Geschehens - tummeln sich Rita und Oskar, Martha und der Barkeeper Toni, Marthas Tochter Agnes und ein Provinzadonis namens Roberto. Es wird geplappert und getrunken, banalste Lebensweisheiten kommen wie Sprechblasen daher; Eifersüchteleien und Flirts stehen ebenso auf dem Programm wie Hoffnungslosigkeit und trotzige Lebensgier. Die "Utopier" also wirken ganz alltäglich. Doch erweist diese Alltäglichkeit sich bald als eine gemachte, künstlich hergestellte Wirklichkeit. Denn diese so täuschend normal agierenden Personen sind allesamt Mitwirkende an einer auf mindestens zwanzig Folgen angelegten Fernsehserie. - Und sowohl den Protagonisten als auch den Zuhörenden gerät Sein und Schein zunehmend durcheinander.
Sprecher:Harald Harth (Sprecher I)
Markus Meyer (Autor)
Alexander Rossi (Sprecher II)
Michael Dangl (Sprecher III)
Joseph Lorenz (Sprecher IV)
Sabine Haupt (Sprecher V)
Katrin Daliot (Sprecher VI)
Franziska Hackl (Sprecher VII)
Johanna König (Sprecher VIII)
Daten zu Peter Rosei:geboren: 17.06.1946
Vita: Peter Rosei (* 17. Juni 1946 in Wien) ist ein österreichischer Romancier und Essayist.

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Erstsendung: 17.05.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 189
Titel: An der Schwelle zur Stille
Autor: Jaromir Ptacek
produziert in: 2003
produziert von: HR; Schauspiel Frankfurt; Museum für Moderne Kunst Frankfurt; BHF-Bank-Stift
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Übersetzer: Heinrich Kunstmann
Sprecher:Babett Arens (Frau in Sicherheit)
Oliver Kraushaar (Galerist)
Susanne Buchberger (Frau mit der Lähmung)
André Wilms (Erzähler der Texte zu Lully)
Daten zu Jaromir Ptacek:geboren: 17.12.1925
gestorben: 23.12.2003
Vita: Jaromir Ptacek (17. Dezember 1925 in der deutschen Mähren (heute Snows) - 23. Dezember 2003) war ein tschechischer Dramatiker, Redakteur, Grafiker und Schauspieler.

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Erstsendung: 01.02.1967
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 189
Titel: Apologie des Zweifels
Autor: Ernst Meister
produziert in: 1964
produziert von: SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Soldaten in den deutschen Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Gläubige und ungläubige Meinungen über Leben und Leben nach dem Tod werden konfrontiert mit Jean Pauls "Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei". Diese Textverschränkung wird vom Autor ausdrücklich nicht als theologische Angelegenheit verstanden, sondern als "Apologie des Zweifels" überhaupt.
Sprecher:
offen
Ismael / Erzähler: Herbert Fleischmann
Ahab, Kapitän der Pequod: Kurt Lieck
Starbuck, 1. Steuermann: Hanns Bernhardt
Stubb, 2. Steuermann: Eberhard Krug
Tashtego, Harpunier: Edgar Wolter
Gardiner, Kapitän der Rahel: Robert Rathke
Daten zu Ernst Meister:geboren: 03.09.1911
gestorben: 15.06.1979
Vita: Ernst Meister (* 3. September 1911 in Haspe; † 15. Juni 1979 in Hagen) war ein deutscher Dichter und Schriftsteller.

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Erstsendung: 28.02.1971
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 189
Titel: Audun und der Eisbär
Autor: Paavo Haavikko
produziert in: 1967
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Übersetzer: Manfred Peter Hein
Inhalt: Audun, ein junger Mann, von dem es heißt, er habe Glück, will dieses Glück erproben. Er unternimmt von Island aus eine Reise, deren Stationen, Begebnisse und Figuren die Island-Saga fast unmerklich persiflieren. Am Ende der Reise, die ihn lehrt, daß das Schicksal "ist wie es ist" und es zu ändern ebenso schwierig "wie im Dunkeln ein langes schwarzes Haar auszuziehen", weiß Audun, daß die Heimat Island "das fernliegende Land" ist. Doch als sich sogar auch sein letzter Wunsch, die Felsen von Island im Meer auftauchen zu sehen "als einen gnadenlos dünnen Strich", erfüllt hat und er neben der Frau schläft, die nun sein Glück ist, weiß er noch immer nicht, "daß er es wirklich mit dem Glück hat".
Sprecher:Elisabeth Flickenschildt (Betty)
Marianne Mosa (Leona)
Kaspar Brüninghaus (Zylinderträger)
Siegfried Wischnewski (Max)
Christoph Bantzer (Herr Bruno)
Peter Lieck (Herr Erwin)
Daten zu Paavo Haavikko:geboren: 25.01.1931
gestorben: 06.10.2008
Vita: Paavo Juhani Haavikko (* 25. Januar 1931 in Helsinki; † 6. Oktober 2008 ebenda) war ein finnischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 03.10.1971
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 189
Titel: Aussatz
Autor: Heinrich Böll
produziert in: 1970
produziert von: NDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: In seinem Hörspiel "Aussatz" geht Heinrich Böll mit der katholischen Kirche hart ins Gericht. Er konstruiert einen exemplarischen Fall, der als eine Art Montage von Klischees dargeboten wird, in der die Figuren hypothetisch, zusammengesetzt erscheinen und vor allem nach ihrem funktionalen Stellenwert unterschieden werden. Die kolportagehafte Handlung ist nur insoweit wesentlich, als sie den schweren Vorwurf, den Heinrich Böll der katholischen Kirche macht, konkretisiert, einen Vorwurf, der die Existenzberechtigung der kirchlichen Hierarchie in ihrer gegenwärtigen Form in Zweifel zieht. In dem Hörspiel wird der Tod eines jungen Priesters aufgerollt, der aus Treue zum Glauben Selbstmord begangen hat. Heinrich Böll bringt damit jenen Zwiespalt zwischen christlichem Auftrag und hierarchischem Machtdenken zur Sprache, der wie kein anderer die Problematik einer Kirche in unserer Zeit kennzeichnet.
Sprecher:Werner Rundshagen (Mann, Verteidiger)
Marlene Riphahn (Frau, Ankläger)
Gert Haucke (Erklärer)
Daten zu Heinrich Böll:vollständiger Name: Heinrich Theodor Böll
geboren: 21.12.1917
gestorben: 16.07.1985
Vita: Heinrich Theodor Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Hompepage o.ä.: http://www.heinrich-boell.de/
Erstsendung: 06.05.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 189
Titel: Bartleby der Schreiber
Autor: Herman Melville
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Mathias von Spallart
Bearbeitung: Mathias von Spallart
Übersetzer: Karl Lerbs
Inhalt: Wallstreet 1850. Das Büro des Rechtsanwalts und Notars Mr. Tucker. Zwei Schreiber und ein Lehrling. Jeder von ihnen hat seine Eigenheiten, aber man gewöhnt sich aneinander, und die morgendliche Nervosität des einen wie die nachmittägliche Galle des anderen gehören schon zum üblichen Trott des Büros.

Da erscheint Bartleby, ein blasser junger Mann. Er ist bescheiden und schreibt eine saubere Hand. Aber die Stille, die ihn umgibt, seine Eigenschaftslosigkeit, erschrecken bald seine Kollegen. Nur Mr. Tucker fühlt sich zu diesem eigentümlich farblosen Wesen hingezogen. Aber auch er weiss bald nicht mehr, was er machen soll, als Bartleby immer häufiger erklärt, er möge lieber nicht tun, was man von ihm verlangt. Schliesslich gibt er sogar das Schreiben auf. Bartleby, dieser negative Held, ist eine Existenz des Neins bis zu seinem sanften Abschied von dieser Erde, da er endlich auch nicht mehr essen möchte.

Melvilles Text von 1853 gehört durch Mr. Tuckers tastendes, hin- und hergerissenes Erzählen von Bartleby zu den berührendsten Monologen der Weltliteratur.
Sprecher:Susanne Barth
Peter Lieck
Daten zu Herman Melville:geboren: 01.08.1819
gestorben: 28.09.1891
Vita: Herman Melville, geboren als Herman Melvill (* 1. August 1819 in New York City, New York; † 28. September 1891 ebenda) war ein amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist. Melvilles Moby-Dick gilt als einer der bedeutendsten Romane der Weltliteratur.

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Treffer 12 von insgesamt 189
Titel: Begegnung und Ende
Autor: Fred W. Willetts
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Edward Rothe
Übersetzer: Edward Rothe
Sprecher:Günter Naumann (Oberleutnant Berger)
Kristof-Mathias Lau (Leutnant Wiegand)
Helmut Müller-Lankow (Oberst)
Ute Lubosch (Helga Sander)
Georg Helge (VP-Wachtmeister)
Jürgen Wolters (Volkspolizist)
Irmelin Krause (Frau Berger)
Katarina Tomaschewsky (Karin Hübscher)
Arianne Borbach (Junge Frau)
Hartmut Schreier (Weise)
Madeleine Lierck (Frau Weise)
Klaus Bergatt (Taxifahrer)
Harald Moszdorf (1. Passant)
Michael Engel (2. Passant)
Erstsendung: 13.02.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 189
Titel: Beiß nicht in die Birne
Autor: Oskar Pastior
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Otto Düben
Inhalt: «In die Birne beissen, ein fröhlicher Vorgang. Ein unmöglicher Vorgang. Denn sie könnte plötzlich keine Birne mehr sein.» Oskar Pastior entwirft in seinem Hörspiel «Beiss nicht in die Birne» eine szenische Situation, die offensichtlich mit erster Hilfe zu tun hat, oder sogar mit der Bergung eines Verendenden. Dabei wird viel verhandelt. Sprichwörter werden zitiert, Geschichten erzählt, bloss, dass bei all den realistischen Sprechhaltungen - kein Wort zu verstehen ist. «Aber bitte, meine Damen und Herren, nur keine Panik. Sprache, das ist halb so schlimm!»
Sprecher:Willi Thomczyk (Tüftelegon)
Josef Tratnik (Gerd Scheffler)
Beate Abraham (Postbotin Emmi)
Wolfgang Rüter (Stammgast Max)
Lieselotte Römp-Panzer (Nachbarin Kruse)
Jochen Malmsheimer (Schwarzes Männchen 1)
Frank Goosen (Schwarzes Männchen 2)
Bert van den Dool (1. Holländer)
Erik Krastmann (2. Holländer)
Ralf Kubik (Aushilfe Karl)
Marietta Bürger (Bestattungsunternehmerin)
Edda Petri (Assistentin Barbara)
Helmut Everke (Polizist)
Juliane Janzen (Frau von nebenan)
Matthias Haase (Redner)
Daten zu Oskar Pastior:geboren: 20.10.1927
gestorben: 04.10.2006
Vita: Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt, Siebenbürgen, geboren. Im Januar 1945 wurde er als 17-jähriger in die Sowjetunion deportiert, wo er in Arbeitslagern als Zwangsarbeiter eingesetzt wurde. Erst 1949 kehrte er nach Rumänien zurück. Von 1955 bis 1960 studierte er Germanistik an der Universität Bukarest. Von 1960 bis 1968 war er Redakteur bei der deutschsprachigen Inlandsabteilung des Rumänischen Staatsrundfunks. Ab 1969 bis zu seinem Tod 2006 wohnte Pastior in West-Berlin. Er war das einzige deutsche Mitglied der legendären Dichtergruppe OULIPO und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Georg-Büchner-Preis 2006.

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Erstsendung: 12.02.1971
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 189
Titel: Besuch gegen zehn
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Komponist: Friedhelm Schönfeld
Inhalt: Es wird gesungen, u. a. auch der Vers: "Ein Gangster kommt und schafft dich schnell beiseite, wir leben alle auf des Messers Schneide." Die singende Dame ist Freundin eines Mannes, der eine aufregende Zeitung redigiert und um all dessentwillen Besuch erhält von einem Mann, der sich als Staatsanwalt entpuppt. In seiner Tasche steckt ein Haftbefehl. Das Problem besteht darin, ob und wie er diesen Befehl vollzieht. "Besuch gagen zehn" ist ein Text, durchtränkt von einem schwarzen Humor eigener Art. Gesamtdeutsch in einem sehr unorthodoxen Sinn wird hier Gegenwartsbewältigung mit den Mitteln einer blutigen Parabel betrieben. Wie es auch im gesungenen Liede heißt: "Wer ein Henker ist, muß das ertragen. Und der Henker aß den Teller leer."
Sprecher:Stefania: Joanna Sobieska
Jochen: Hans Oldenbürger
Christoff: Eugen Eschner
Der Maler: Hans Gora
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

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Erstsendung: 10.01.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 189
Titel: Bridge mit Onkel Tom
Autor: Robert Cedric Sherriff
produziert in: 2014
produziert von: Headroom Verlag
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Heinz Günther Stamm
Bearbeitung: Wolfgang Nied
Übersetzer: Wolfgang Nied
Sprecher:Ulrich Noethen (Erzähler)
Udo Kroschwald
Lotta Doll
Jens Wawrczeck
Florian Seigerschmidt
Martin Bross
Daten zu Robert Cedric Sherriff:geboren: 06.06.1896
gestorben: 13.11.1975
Vita: R. C. Sherriff (* 6. Juni 1896 in Hampton Wick, Kingston upon Thames; † 13. November 1975 in Esher; eigentlich Robert Cedric Sherriff) war ein englischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

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Erstsendung: 02.07.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 189
Titel: Cordoba oder Die Kunst des Badens
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.1984
Autor: Melchior Schedler
produziert in: 1955
produziert von: BR
Laufzeit: 112 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Johannes Weissenbach
Inhalt: Es ist ein exquisites Hobby, dem drei Männer im mittelalterlichen Cordoba frönen: das gemeinsame Bad zur Steigerung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens, zubereitet von Esteban, dem Badekünstler, christlicher Dichter und Mönch, belebt nicht nur die Haut; seine geradezu aphrodisische Wirkung erregt den ganzen Körper und beflügelt den Geist zum überaus sinnlichen Begreifen der Welt: das Baden wird zum lustvollen Symbol, das Glauben und Phantasie, Leben und Poesie einbezieht. Theologische Streitgespräche mit seinen Freunden, dem jüdische Bader Yehuda und dem Araber Jussuf, Imam der großen Moschee, verschaffen ebenso viel Genuss wie poetische Schwärmereien und körperliche Lustbarkeiten.

Die Idylle endet jäh, als im Jahre 1236 die «Reconquista», die christliche Rückeroberung der iberischen Halbinsel einsetzt. Die Freunde werden verschleppt und versklavt - und bewahren sich dennoch ihren heiteren Blick auf das Leben - selbst als man sie blendet. Zum Schluß verführen sie gar ihre greise Gebieterin Dona Elvira zu ihren nun wahrhaft atemberaubenden Badekünsten.



«Cordoba oder Die Kunst des Badens», ein pointiertes Plädoyer für Toleranz, war das wohl meistdiskutierte Hörspiel der 80er Jahre. Sein Autor Melchior Schedler erhielt mehrere Auszeichnungen, da es ihm gelang - so eine Jury - «komisch und beklemmend, aufklärend und unterhaltsam» von den fundamentalen Glaubensfragen unserer Zeit zu erzählen.

(Hörspiel des Monats Juni 1984, Hörspiel des Jahres und Hörspiel des Jahrzehnts)
Sprecher:Walter Frank (Präsident von Walter)
Max Eckard (Ferdinand, sein Sohn)
Hubert von Meyerinck (Hofmarschall von Kalb)
Agnes Fink (Lady Milford)
Richard Münch (Wurm, Sekretär)
Walter Richter (Miller, Stadtmusikant)
Lina Carstens (Dessen Frau)
Waltraud Schmahl (Luise, deren Tochter)
Ursula Kube (Sophie, Kammerjungfer der Lady)
Paul Bildt (Ein Kammerdiener des Fürsten)
Kurt Marquardt (Bedienter)
Rotraut Grauer (Sprecherin)
Daten zu Melchior Schedler:geboren: 1936
Vita: Melchior Schedler (* 1936 in Oberammergau) ist ein deutscher Hörspielautor, Theaterschriftsteller und Maler. Schedler arbeitete nach dem Studium als Bühnenbildner, Fernsehmacher, Theaterkritiker, Sachbuchautor und Dramaturg. Besonders dem Kindertheater hat er sich verschrieben und brachte mit Schlachtet die blauen Elefanten eines der meistdiskutierten Sachbücher zu diesem Thema heraus: Seine harsche, aber wohlbegründete Auseinandersetzung an der Kindertheater- und Puppentheatersituation der 1970er-Jahre brachte ihm selbst unter den Zielpersonen seiner Kritik großes Ansehen ein. Bekannt geworden ist er später vor allem durch seine 43 Hörspiele. Sein 1983 vom SDR produziertes Stück Cordoba oder die Kunst des Badens wurde 1987 zum Hörspiel des Jahrzehnts gewählt.
Hompepage o.ä.: http://www.melchiorschedler.de/
Erstsendung: 24.06.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 189
Titel: Damenbrise
Autor: Elfriede Müller
produziert in: 1977
produziert von: HR; SR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Ein Regisseur sitzt Buchstabensuppe löffelnd und Chablis trinkend in einem Gartenrestaurant in der Nähe eines Theaters. Die Dame, die er offensichtlich erwartet, ist nicht identisch mit der Person, die tatsächlich erscheint. Was nichts daran ändert, daß der Regisseur für seine gespreizte Anmache mit ihrem breitgetretenen Kunstschaffendenvokabular offene Ohren findet. Weiter: Ein junger Mann, der einer Blumenverkäuferin Rose um Rose abkauft, entwickelt dabei quasselnd ein penetrantes Selbstverständnis samt arrogantem Lebensentwurf. Und schließlich: Theaterbesucher aller Altersstufen nippen an den Banalitäten des herrschenden Kulturgeschwätzes. - Ein luftiger Reigen rankt da um so ein gewichtiges Thema wie Kunst und Leben. Und seltsam! Selbst im borniertesten Geschwafel behalten die Sätze ihre Wahrheit: "Es ist mit dem Theater wie mit der Liebe. Man muß sich nur weit genug hineinbegeben, dann hinterläßt es auch Spuren..."
Sprecher:Max Grothusen (1.Stimme)
Ernst Jacobi (2.Stimme)
Harald Dietl (3.Stimme)
Helga Engel (4.Stimme)
Stefan Viering (5.Stimme)
Edith Heerdegen (6.Stimme)
Fabian Vogt (7. Stimme)
Natascha Schmidt (8. Stimme)
Barbara Entrup (9. Stimme)
Andrew Haydn (10. Stimme)
Daten zu Elfriede Müller:geboren: 22.03.1956
Vita: Elfriede Müller (* 22. März 1956 in Düppenweiler) ist eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin und freie Autorin.

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Erstsendung: 02.05.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 189
Titel: Das Christkind
Autor: Robert Walser
produziert in: 1956
produziert von: BR
Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Robert Bichler
Bearbeitung: Robert Bichler
Komponist: Joseph Strobl
Inhalt: "Was geht in dieser Hütte vor, was sehe ich für fremde Leute? Welch eigenartige Versammlung! Im schwachen Schimmer meiner Lampe entdeck' ich allerlei Gesichter. Wer seid ihr, und wo kommt ihr her, und weshalb zeiget ihr Euch hier?" Josef in "Das Christkind"
Sprecher:Gertrud Kückelmann (Fee Cheristane)
Anton Reimer (Azur)
Peter Arens (Flottwell)
Kurt Meisel (Wolf)
Walter Kohut (Valentin)
Anja Buczkowski (Rosa)
Heinrich Thoms (Dumont)
Karl Schaidler (Pralling)
Rudolf Rhomberg (Helm)
Josef Manoth (Walter)
Erwin Faber (Haushofmeister)
Gustl Weishappel (Gründling)
Eduard Loibner (Sockel)
Ernst Schönle (Fritz)
Alexander Malachowsky (Johann)
Adolf Ziegler (Klugheim)
Monika Faber (Amalie)
Ulrich Beiger (Flitterstein)
Karl Erhard-Hardt (Juwelier)
Christian Dorn (Diener)
Franziska Stömmer (Betti)
Herta Konrad (Liese)
Einsiedler (Pepi)
Walter Magerl (Hansl)
Franz Fröhlich (Gärtner)
Willy Berling (Programmansager)
Daten zu Robert Walser:geboren: 15.04.1878
gestorben: 25.12.1956
Vita: Robert Walser (* 15. April 1878 in Biel, Kanton Bern; † 25. Dezember 1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden) war ein deutschschweizerischer Schriftsteller.

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Treffer 19 von insgesamt 189
Titel: Das Duell
Autor: Anton Tschechow
produziert in: 1984
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Übersetzer: Ada Knipper
Inhalt: Schauplatz dieser 1891 erschienenen Erzählung ist eine kaukasische Kleinstadt. Laevskij, der Held sieht sich nach eigenem Bekenntnis als ein von der "Kultur zugrunde gerichteter Epigone der Leibeigenschaftszeit". Darüber hinaus erscheint der junge Beamte als skrupelloser Triebmensch, gehässiger Zyniker und geschickter Schwindler. Als er sich von seiner Geliebten Nadeshda betrogen glaubt, bestellt er den vermeintlichen Nebenbuhler, den Naturwissenschaftler von Koren, zum Duell. Nur dem Eingreifen eines Diakons ist es zu verdanken, daß der Herausforderer von der Kugel lediglich gestreift wird. Die wenigen Sekunden Todesangst allerdings bringen Laevskij zur Besinnung und bewirken eine innere Wandlung.
Daten zu Anton Tschechow:vollständiger Name: Anton Pawlowitsch Tschechow
geboren: 29.01.1860
gestorben: 15.07.1904
Vita: Anton Pawlowitsch Tschechow (* 29. Januar 1860 in Taganrog, Russland; † 15. Juli 1904 in Badenweiler, Deutsches Reich) war ein russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei Schwestern, Die Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.

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Erstsendung: 05.04.1975
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF
YaGru
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Treffer 20 von insgesamt 189
Titel: Das Ende der Welt und danach
Autor: Peter Barnes
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Friedhelm Ortmann
Übersetzer: Robert Schnorr
Inhalt: Der Prophet ist in einer äußerst fatalen Lage. Da hat er doch für den 31.12.1843 den Weltuntergang vorhergesagt, und jetzt ist es schon nach Mitternacht und nichts ist geschehen. Doch ein wahrer Prophet hat auch in einer solchen Situation eine alles erklärende Erleuchtung.
Erstsendung: 04.08.1984
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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