• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.370 Einträge, sowie 1.716 Audiopool-Links und 513 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 279 (279/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 232
Kriterien: Sprecher entspricht 'Wolf-Dietrich Sprenger' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ... und zitterte wie Espenlaub
Autor: N. N.
produziert in: 1964
produziert von: NDR
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Oliver Sturm
Komponist: Harro Torneck
Inhalt: In New York wird ein Callgirl ermordet. Luxus-Model und Agentin Natascha wird von einer Detektiv-Agentur auf den Fall angesetzt. Sie fliegt nach L.A., wo sie sich dem Filmproduzenten Tony Warden an die Fersen heftet. Das FBI hat ihn bereits als Auftraggeber des Mordes im Visier. Warden, so findet Natascha heraus, dealt mit delikatem Filmmaterial, mit bei ihm zuhause heimlich abgedrehten Sexorgien. Mit diesen Dokumentationen sollen die prominenten Teilnehmer erpresst werden. In einem großen Showdown schlägt sich Warden dann aber auf die Seite der Guten und kehrt in seine bürgerliche Existenz zurück.

Die Vorlage für das Hörspiel ist der Drei-Groschen-Roman eines nichtgenannten Autors aus einem Hamburger Verlag. Oliver Sturm macht daraus ein raffiniertes postmodernes Spiel über Authentizität und Urheberschaft. Er erzählt den Trivial-Roman wie ein entstehendes Drehbuch, der Erzähler selbst wird zur Figur einer neuen Geschichte, zu einem Drehbuchautor. Diese Figur trägt u. a. Züge des realen Produzenten Joe Eszterhas, der selbst eine Autobiographie geschrieben hat, ein Buch, das voller bizarrer Episoden und in weiten Teilen kolportagehaft ist. Am Ende dann wird noch mal an der Schraube gedreht: der Drehbuchautor selbst gesteht, dass er nur der Phantasie eines Taxifahrers aus Hannover entsprungen ist.
Sprecher:Elsa Wagner (Baronin X)
Hans Leibelt (Herr von Berg)
Paul Hartmann (Aurel von Heidenkamp)
Fritz Rémond (Kai von Torklus)
Margarete Carl (Schwester Madeleine)
Martina Otto (die alte Baronin)
Erna Nitter (ihre Tochter)
Albert Johannes (erster alter Herr)
Erich Dunskus (zweiter alter Herr)
Else Ehser (erste alte Dame)
Lotte Brackebusch (zweite alte Dame)
Günter Strack (Karl, der Hausmeister)
Erstsendung: 06.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 232
Titel: "Mal ehrlich, da haben sie dir doch nur was in den Kopf gesetzt"
Wernicke. Eine Familienserie (Folge 30)
Autor: Erwin Neuner
produziert in: 1954
produziert von: NWDR
Laufzeit: 113 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Helga arbeitet in der Schuhabteilung der Haka. Man ist zufrieden mit ihr. Trotzdem ist Helga in Sorge. Es gibt Gerüchte in der Abteilung, die sie beunruhigen. für den Nachmittag ist außerdem eine Unterredung mit dem Substitut, Herrn Hannemann, vorgesehen. Was hat das zu bedeuten? Bekommt Helga Schwierigkeiten an ihrem Arbeitsplatz? Doch das Gespräch verläuft besser als Helga vorher gedacht hat: Herr Hannemann bietet ihr eine Aufstiegschance in der Firma an. Aber Helga weiß nciht so recht, was sie davon halten soll.
Sprecher:Gerd Brüdern (König Gunther)
Hermann Schomberg (Hagen Tronje)
Ulrich Haupt (Volker)
Klaus Nägelen (Giselher)
Jochen Thau (Gernot)
Kurt Meister (Rumolt)
Max Eckard (Siegfried)
Johanna Koch-Bauer (Ute)
Maria Becker (Kriemhild)
Lieselotte Schreiner (Brunhild)
Margarete Melzer (Frigga)
Gerhard Geisler (Ein Kaplan)
Helmut Peine (Ein Kämmerer)
Erstsendung: 14.03.1976
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 232
Titel: 4 Stunden in Chatila
Autor: Jean Genet
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Lesung
Regie: Gottfried von Einem
Übersetzer: Klaus Völker
Inhalt: Der französische Autor und Dramatiker Jean Genet (1910-1986) hielt sich zufällig in Beirut auf, als Mitte September 1982, einen Tag nach der Ermordung des libanesischen Präsidenten Bechir Gemayel, in mehreren Palästinenser-Lagern, so auch in Chatila, für ihn unbegreifliche Massaker stattfanden. Seine Beobachtungen hat Genet in dem Protokoll "4 Stunden in Chatila" spontan und unmittelbar niedergelegt. Wolf-Dietrich Sprenger liest Auszüge aus diesem Text, die im Anschluss an das RB-Hörspiel "Private Trauer, öffentliches Leid" von Richard Farber (1984) gesendet wurden.
Daten zu Jean Genet:geboren: 19.12.1910
gestorben: 15.04.1986
Vita: Jean Genet (* 19. Dezember 1910 in Paris; † 15. April 1986 ebenda) war ein französischer Romanautor, Dramatiker und Dichter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.04.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 232
Titel: A Christmas Carol - Ein Weihnachtsabend
Autor: Charles Dickens
produziert in: 1980
produziert von: WDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Henrik Albrecht
Bearbeitung: Henrik Albrecht
Inhalt: London am Vorabend des Weihnachtsfestes. Ein vorweihnachtlicher Zauber liegt in der Luft, der alle erfasst. Alle? Ebenezer Scrooge, einem miesepetrigen Widerling, ist Weihnachten ein Gräuel. Das Fest hält ihn vom Geldverdienen ab. Mürrisch legt er sich zu Bett. Doch in dieser Nacht wird Scrooge von Spukerscheinungen heimgesucht. Drei Geister halten ihm einen Spiegel vor und erschüttern seine Seele. Nutzt er die letzte Chance, freundlicher zu werden?

Charles Dickens weltberühmte Geschichte eignet sich glänzend für ein aufregendes Radioerlebnis am Vortag des Heiligabends. Zum dritten Mal gibt es ein "Orchesterhörspiel" des Komponisten und Autors Henrik Albrecht beim NDR. Nach "Peter Pan" und "Alice im Wunderland" wird auch "A Christmas Carol" öffentlich aufgeführt. Diesmal ist die Premiere im Großen Sendesaal des Funkhauses Hannover zugleich die im Radio. Da heißt es Daumendrücken im Regieraum, dass die Geschichte bis 15 Uhr zu Ende erzählt ist: Reaktionen des Publikums müssen einkalkuliert werden.
Sprecher:Norbert Kappen (K.)
Eva Garg (Lisa)
MusikerNDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Vasilis Christopoulos
Daten zu Charles Dickens:vollständiger Name: Charles John Huffam Dickens
geboren: 07.02.1812
gestorben: 09.06.1870
Vita: Charles Dickens (1812-1870) verfasste neben realitätsnahen Gesellschaftsromanen ("Oliver Twist", "David Copperfield" u.a.) eine Reihe von Kurzgeschichten, die in den Bereich des Übernatürlichen führen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.12.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 232
Titel: Abendlandnovelle
Autor: Friederike Roth
produziert in: 1980
produziert von: WDR; SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Friederike Roths »Abendlandnovelle« beschreibt ein Wagnis und geht es zugleich ein: Das Wagnis nämlich, einen Anfang zu setzen im klaren Bewusstsein, dass jeder Anfang sein Ende immer schon mit sich führt, dass der erste Satz eines Textes zwangsläufig mit dem letzten Satz endet: »Im endlosen Anfangsgewirbel / dem riesigen Reservat aller Aufbruchsvisionen / aller Optionen auf alles / auf denkbar und undenkbar Mögliches / das bodenlose Entsetzen: / der einmal gemachte Schritt / verdirbt jeden anderen.«

Zwischen Anfang und Ende tauchen die ewig alten Fragen auf, »die handeln von Gott und der Welt / und dem Tod und der Liebe / von Leben Kunst Geld«. Bang taucht die Frage auf, was wäre, wenn alle zwischen Anfang und Ende ausgespannten, ausgebreiteten, ausgemärten Geschichten, alle Lebens- und Textgeschichten, sich als Wiederholungen in endlosen Variationen erwiesen? Wenn das Wagnis zum Schrecken wird vor den bekannten Zwangsläufigkeiten von Ereignisketten, vor deren Ende man vielleicht doch lieber stumm bliebe? »War immer schon / Zerstörung und Rekonstruktion / und Neukonstruktion und wieder Zerstörung / Menschenhandwerk, warum taugt es dann auch / für üppig nutzlose Schönheit?« Wäre da nicht eben doch »eine Ahnung von Gelungenheit ohne Bedrohung ... etwas wie blauer Himmel«, das uns mit unseren Sätzen weitertreibt.
Sprecher:Brigitte Röttgers (Sie)
Wolfgang Unterzaucher (Er)
Herbert Weissbach (Erwin)
Eva Bubat (Ältere Frau 1)
Maria Krasna (Ältere Frau 2)
Eva Lissa (Älter Frau 3)
Brigitte Kahn (Freundin)
Nico Grüneke (Käufer 1)
Detlef Jacobsen (Käufer 2)
Günter Einbrodt (Versicherungsvertreter)
Daten zu Friederike Roth:geboren: 06.04.1948
Vita: Friederike Roth, geboren 1948 in Sindelfingen, lebt als Autorin in Stuttgart. Sie war über 30 Jahre lang - bis ins Jahr 2010 - Dramaturgin im SWR-Hörspiel. Als Autorin bekannt und anerkannt wurde sie vor allem für ihr lyrisches und dramatisches Werk. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann- und den Gerhart-Hauptmann-Preis. Hörspiele u. a.: "Nachtschatten", ein Stück, für das sie den Hörspielpreis der Kriegsblinden 1985 erhielt, "Der Kopf, das Seil, die Wirklichkeit" und "Klavierspiele".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.10.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 232
Titel: ACR (Atelier de Création Radiophonique)
Autor: René Farabet
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: René Farabet
Komponist: Stan Regal
Inhalt: René Farabet, langjähriger Mitarbeiter von Alain Trutat und des Atelier de Création Radiophonique, Paris, beschreibt die Funktion dieser Radiowerkstatt:

"Eine Sendung, eher ein Programm von längerer Dauer, das erstens den engen Zwängen üblicher Radiosendungen zu entgehen venucht - auf daß es sich häufig jedoch bezieht, zweitens das dem aufgeschlossenen Hörer die Möglichkeit geben möchte, teilzunehmen am Entstehen (work in progress) eines Werkes, eines Phänomens, eines Gedankens, einer Struktur usw., drittens das einen großen Teil seiner Materialien schöpft aus dem Bereich des täglichen Lebens und seiner Arbeitsplätze (außerhalb des Studios), wobei das Studio das Labor ist, in dem das Programm gemacht ist. Ergebnis ist eine komplexe Sprache, in der sich Stimmen, Töne, Musik und Geräusche vereinen. Eine Sendung wie die, welche die Arbeit des 'ACR' selbst vorstellt, müßte das Handwerkzeug des Radios und seine unterschiedlichen Funktionen reflektieren und sollte eingehen auf spezifische Probleme des Radios (wie etwa die des Hörens, des akustischen Materials, die Beziehungen zwischen Realität und Fiction usw.): eine Sendung also, die sich mit diesen Problemen beschäftigt, ausgehend von archivierten und eigens für diese Sendung neu komponierten Tonbeispielen unserer Arbeit."
Sprecher:Christoph Waltz (Stephan)
Cathlen Gawlich (Sine)
Max Urlacher (Florian)
Wolfgang Condrus (Cooler Mann)
Michael Evers (Nervöser Mann)
Thomas Schmidt (Sachbearbeiter)
Matthias Scherwenikas (Ansager)
Erstsendung: 30.06.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 232
Titel: Amok 1: Krammer
Autor: Mike Markart
produziert in: 2003
produziert von: RBB; MGT
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Drei Spaziergänge durch den alltäglichen Irrgarten, in dem man dem Büroleiter begegnet, dessen Weltbild an einem einzigen Nagel hängt, den er täglich aufs neue festhämmern muß.
Daten zu Mike Markart:geboren: 1961
Vita: Mike Markart, geb. 1961 in Graz Veröffentlichungen u.a.: "belsize park", Lyrik, Verlag gangan 1986, "Die Einzelteile des Lebens", Roman, Verlag gangan 1991, "Das Tier in meinem Kopf", Prosa, Edition kürbis 1993, "Die windstillen Vogelscheuchen", Lyrik, Verlag Grasl, 1997 in div. Anthologien, u.a.: "Schundroman", "Lauter Lärm", "SIEBENZEHNTEL", alle Edition kürbis 1994, "Film ab", Edition kürbis 1996, "Menschen Fresser", Edition kürbis 1996, "15", Verlag Nyssen & Bansemer, Köln 1996, "Festes Froh", Edition kürbis, 1998 in div. Zeitschriften, u.a.: Literatur und Kritik, podium, Die Rampe, perspektive, Limes, im ORF Prosa, Lyrik, Essays, sowie "Mein linker Hund ist müde von jenem Papiersack, welcher mit Roßkastanien gefüllt war und welchen er durch den Park zu tragen hatte, sogar zweimal", Hörspiel, 1995; 1 x "Familie Auer", 1996; "Magritte", Hörspiel, 2000; im NDR Prosa und bei Radio Bremen "Die Anstalt", Hörspiel, 1994; "Köller", Hörspiel, 1995; "Krammer", Hörspiel, 1995; "Hilfe, Monika", Hörspiel, 1995; "Levomepromazin", Hörspiel, 1997; "Alles grau....", Hörspiel, 1997; "Harrer", Hörspiel, 1997; "Ich bin ein Mahnmal und ein immerwährender Kalender", Hörspiel, 1997; "Wasserköpfe, flaches Denken", Hörspiel, 1998 Neufassung der "Ahnfrau" von Grillparzer für das Theater im Bahnhof, Graz, Uraufführung in Graz, März 1995. div. Preise und Stipendien
Hompepage o.ä.: http://www.markart.net/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 232
Titel: Amok 2: Köller
Autor: Mike Markart
produziert in: 1976
produziert von: RIAS
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Drei Spaziergänge durch den alltäglichen Irrgarten, in dem man dem Mann des Geistes begegnet, der sich bedroht fühlt von der rohen Schlichtheit eines Tatmenschen.
Daten zu Mike Markart:geboren: 1961
Vita: Mike Markart, geb. 1961 in Graz Veröffentlichungen u.a.: "belsize park", Lyrik, Verlag gangan 1986, "Die Einzelteile des Lebens", Roman, Verlag gangan 1991, "Das Tier in meinem Kopf", Prosa, Edition kürbis 1993, "Die windstillen Vogelscheuchen", Lyrik, Verlag Grasl, 1997 in div. Anthologien, u.a.: "Schundroman", "Lauter Lärm", "SIEBENZEHNTEL", alle Edition kürbis 1994, "Film ab", Edition kürbis 1996, "Menschen Fresser", Edition kürbis 1996, "15", Verlag Nyssen & Bansemer, Köln 1996, "Festes Froh", Edition kürbis, 1998 in div. Zeitschriften, u.a.: Literatur und Kritik, podium, Die Rampe, perspektive, Limes, im ORF Prosa, Lyrik, Essays, sowie "Mein linker Hund ist müde von jenem Papiersack, welcher mit Roßkastanien gefüllt war und welchen er durch den Park zu tragen hatte, sogar zweimal", Hörspiel, 1995; 1 x "Familie Auer", 1996; "Magritte", Hörspiel, 2000; im NDR Prosa und bei Radio Bremen "Die Anstalt", Hörspiel, 1994; "Köller", Hörspiel, 1995; "Krammer", Hörspiel, 1995; "Hilfe, Monika", Hörspiel, 1995; "Levomepromazin", Hörspiel, 1997; "Alles grau....", Hörspiel, 1997; "Harrer", Hörspiel, 1997; "Ich bin ein Mahnmal und ein immerwährender Kalender", Hörspiel, 1997; "Wasserköpfe, flaches Denken", Hörspiel, 1998 Neufassung der "Ahnfrau" von Grillparzer für das Theater im Bahnhof, Graz, Uraufführung in Graz, März 1995. div. Preise und Stipendien
Hompepage o.ä.: http://www.markart.net/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 232
Titel: Amok 3: Monika
Autor: Mike Markart
produziert in: 1965
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Drei Spaziergänge durch den alltäglichen Irrgarten, in dem man dem kontaktarmen Friedhofsgärtner begegnet, der schließlich doch die Frau fürs Leben gefunden hat. Drei Spaziergänge unter alltäglichen Amokläufern.
Daten zu Mike Markart:geboren: 1961
Vita: Mike Markart, geb. 1961 in Graz Veröffentlichungen u.a.: "belsize park", Lyrik, Verlag gangan 1986, "Die Einzelteile des Lebens", Roman, Verlag gangan 1991, "Das Tier in meinem Kopf", Prosa, Edition kürbis 1993, "Die windstillen Vogelscheuchen", Lyrik, Verlag Grasl, 1997 in div. Anthologien, u.a.: "Schundroman", "Lauter Lärm", "SIEBENZEHNTEL", alle Edition kürbis 1994, "Film ab", Edition kürbis 1996, "Menschen Fresser", Edition kürbis 1996, "15", Verlag Nyssen & Bansemer, Köln 1996, "Festes Froh", Edition kürbis, 1998 in div. Zeitschriften, u.a.: Literatur und Kritik, podium, Die Rampe, perspektive, Limes, im ORF Prosa, Lyrik, Essays, sowie "Mein linker Hund ist müde von jenem Papiersack, welcher mit Roßkastanien gefüllt war und welchen er durch den Park zu tragen hatte, sogar zweimal", Hörspiel, 1995; 1 x "Familie Auer", 1996; "Magritte", Hörspiel, 2000; im NDR Prosa und bei Radio Bremen "Die Anstalt", Hörspiel, 1994; "Köller", Hörspiel, 1995; "Krammer", Hörspiel, 1995; "Hilfe, Monika", Hörspiel, 1995; "Levomepromazin", Hörspiel, 1997; "Alles grau....", Hörspiel, 1997; "Harrer", Hörspiel, 1997; "Ich bin ein Mahnmal und ein immerwährender Kalender", Hörspiel, 1997; "Wasserköpfe, flaches Denken", Hörspiel, 1998 Neufassung der "Ahnfrau" von Grillparzer für das Theater im Bahnhof, Graz, Uraufführung in Graz, März 1995. div. Preise und Stipendien
Hompepage o.ä.: http://www.markart.net/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 232
Titel: Antoniusfeuer
Autor: Anne Jelena Schulte
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Acht Jahre hat Joachim Schwahr wegen angeblicher Spionage in den Gefängnissen Bautzen und Torgau eingesessen. Der Osten hat ihm kein Glück gebracht. Nun flieht er nach seiner Entlassung nach Westberlin. Vielleicht gelingt ihm hier ein neues Leben als Student und Erfinder. Über ein Inserat lernt er die Krankenschwester Luise kennen und findet eine Bleibe bei deren Tante Käthe. Doch die Tante ist missgünstig, und Luise steht auch nicht so fest im Leben. Die Schwierigkeiten nehmen kein Ende. Seine Erfindungen werden vom Patentamt nicht anerkannt, und als er finanzielle Beihilfe beantragt, gerät er in die Mühlen der Bürokratie. Je trostloser die Situation, desto verwirrter wird Joachim. Im Wahn glaubt er, Tante Käthe wolle ihn vergiften und bemerkt dabei zu spät ihre eigentliche Intrige: sie verhindert, dass Luise und er sich weiterhin treffen.

Anne Jelena Schulte findet in ihrem ersten Hörspiel eine anrührend poetische Erzählweise für diesen authentischen Fall aus den fünfziger Jahren. Sehr behutsam stellt sie die Frage nach den Möglichkeiten von Selbstverwirklichung und Selbstverantwortung am Schicksal eines in Ost wie West Scheiternden.
Daten zu Anne Jelena Schulte:Vita: Anne Jelena Schulte, 1976 in Berlin geboren, studierte an der UDK (Universität der Künste) "Szenisches Schreiben", schreibt Theaterstücke und Reportagen für den "Berliner Tagesspiegel".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 232
Titel: Antwort des toten Soldaten an seinen Herrn Hauptmann
Autor: Gerhard Zwerenz
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Wir Deutschen scheinen Schwierigkeiten zu haben mit unseren Helden. Den Heldengedenktag haben wir, aus guten Gründen wahrscheinlich, umbenannt in Volkstrauertag. Denn was mit Hilfe derer, die früher die Helden stellten, in unserer jüngsten Geschichte geschehen ist, die brutale Unterwerfung eines ganzen Erdteils beispielsweise, das ist ja wahrlich nicht des Gedenkens wert. Wie löst man das Dilemma? Ehrt man den einzelnen Toten - und kehrt unter den Teppich, woran er unfreiwillig meist, mitgewirkt hat? "Ich höre Sie reden von der ewigen Wertschätzung unserer Tapferkeit. Ich wollte, wir wären weniger tapfer und dafür ein wenig politischer und klüger gewesen." Das sagt in diesem Hörspiel der Soldat, der sich durch die Heldengedenkrede seines ehemaligen Hauptmanns aufgestört fühlt. Er hält nichts von Gedenktagen, dieser Tote. Er will nur in Ruhe gelassen werden, denn das, was geschehen ist und was ihn das Leben kostete, das läßt sich nicht nachträglich beschönigen, schon gar nicht durch feierliche Reden.
Sprecher:Helmuth Lohner (Herr Arthur)
Ursula von Reibnitz (Frau Bisam)
Hannes Messemer (Der Besucher)
Reta Rena (Telefonistin)
Alwin Joachim Meyer (Chefredakteur)
MusikerEckhard Kierski (Trompete)
Daten zu Gerhard Zwerenz:geboren: 03.06.1925
gestorben: 13.07.2015
Vita: Gerhard Zwerenz (* 3. Juni 1925 in Gablenz, seit 1974 Ortsteil von Crimmitschau, Sachsen, verstorben am 13. Juli 2015) war ein deutscher Schriftsteller und ehemaliger Bundestagsabgeordneter und lebte zuletzt in Oberreifenberg im Taunus.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 232
Titel: Armadillio
Autor: Renate Görgen
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Inhalt: "Nimm dich in Acht vor den Frauen", die eindringlich geflüsterte Warnung des Eisverkäufers Ed will Joe nicht mehr aus dem Kopf. Joe, ein tagträumender Künstler, der unter Mordanklage im Gefängnis sitzt, hat jetzt viel Zeit, über diesen Satz nachzudenken. Ed ist tot, und ausgerechnet er soll ihn ermordet haben. Joe weiß, alle Indizien sprechen gegen ihn. Niemand würde ihm eine Geschichte abnehmen, die er seiner Verteidigerin auf einem Diktiergerät anvertraut. -"Die Wahrheit auf Band oder die Wirklichkeit ein schlechter Traum?"- Joe schildert, wie ihm seine Mordphantasien gegen die eigene Frau zum Verhängnis wurden. Aber kann Joes Audio-Dokument tatsächlich den Beweis liefern, daß es seine Frau war, die eine raffinierte Mordintrige eingefädelt hat, um ihn endgültig loszuwerden? Die Autorin zeichnet in ihrem Hörspiel mit Witz und Ironie ein buntes Zeitgeistszenario, in dem vor allem die Geschlechterverhältnisse mit schwarzem Humor seziert werden.
Sprecher:Achim Hammer (Bertie Brunx)
Werner Schumacher (Kleinschmidt)
Karin Dieck (Karin Hollmann)
Matthias Ponnier (Laber)
Michael Thomas (Rolf Kleiber)
Günther Ungeheuer (Walter)
Peter Schmitz (Stadtstreicher)
Lieselotte Bettin (Anruferin)
Olaf Bison (Wärter 1)
Erwin Scherschel (Wärter 2)
Karin Klein (Mädchen)
Stefan Viering (Mann)
Peter Bauer (Spieler)
Daten zu Renate Görgen:geboren: 1952
Vita: Renate Görgen, geboren 1952 in Trier, lebt als Autorin in Dannenberg bei Hamburg. Sie schreibt seit 1990 Texte für Film, Fernsehen und Rundfunk.
Erstsendung: 27.01.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 232
Titel: Auf der Suche nach Chet Baker
Autor: Bill Moody
produziert in: 1955
produziert von: SRF
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Wolfgang Seesko
Bearbeitung: Wolfgang Seesko
Komponist: Hans Moeckel
Übersetzer: Anke Caroline Burger
Inhalt: Chet Baker starb im Mai 1988 in Amsterdam in Folge eines Sturzes aus dem Hotelfenster. Unfall? Selbstmord? Mord? Sein Tod bleibt bis heute ein Mysterium. Evan Horne, Jazzpianist, wird von seinem Freund Professor Ace Burrington um Mithilfe bei den Recherchen für dessen Buch über Chet Bakers letzte Tage in Amsterdam gebeten. Doch als Evan in Amsterdam ankommt, ist der Professor von der Bildfläche verschwunden. Vieles deutet darauf hin, dass er Opfer eines Verbrechens geworden ist. Evan verirrt sich bei seiner Suche in einem lebensgefährlichen Labyrinth aus Gassen, Coffeeshops und Abrissbuden.
Sprecher:Erzähler: James Meyer
Schorsch: Derrik Olsen
Lunzi: Max Lehmann
Bos, Chef der Insel: Michael Arco
Singende Königin: Ruth Pache
Lotosblüte: Hedda Heusser
Gritli: Monika Gubser
Otti: Peter Banga
Filmregisseur: Rainer Litten
Kameramann: Raoul Baerlocher
Eingeborener: Robert Tessen
Telefonistin: Heidi Stöckli
himself, der Regisseur: Hans Hausmann
himself, der Autor: Jürg Amstein
MusikerNathan Ott (Schlagzeug) Ingmar Heller (Bass) Lutz Büchner (Saxophon) Vladyslav Sendecki (Piano)
Daten zu Bill Moody:geboren: 27.09.1941
Vita: Bill Moody (* 1941 in Webb City, Missouri) ist ein US-amerikanischer Krimiautor, Jazz–Autor und –Schlagzeuger.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 232
Titel: Auf Wiedersehen Vater!
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 1991
produziert von: BR; SR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Beate Andres
Inhalt: Bei der Beerdigung seiner Mutter begegnet der vierzigjährige David seinem Vater. Er hat ihn seit mehr als fünfunddreißig Jahren nicht mehr gesehen. Dessen Einladung zu einer Bootsfahrt auf der Corette, einem französischen Fluss, nimmt er an. Schnell wird klar, dass der Vater vor einer mehrjährigen Haftstrafe, die er wegen geschäftlicher Unregelmäßigkeiten zu verbüßen hat, "reinen Tisch" mit seiner Vergangenheit machen will. Er ist ein Aufsteiger, der bis zu seiner Verurteilung mehrere Nachtclubs in Hamburg, Genf und verschiedenen Großstädten besaß. David beäugt den selbstbewussten Patriarchen mit Misstrauen. Schließlich gibt es ein Geheimnis, das der Vater nach und nach enthüllt: Kurz nach dem Krieg haben er und zwei Freunde einen Radausflug an der Corette gemacht. Dabei ist Theo, einer der Drei, damals spurlos verschwunden. Hat er sich im Fluss ertränkt? Nach fünfzig Jahren steht der Verdacht eines Verbrechens im Raum. Das Hörspiel - ein faszinierendes Psychogramm - erzählt die Geschichte eines schwierigen Vater-Sohn-Verhältnisses.
Sprecher:
offen
Brigitte Kahn
Joachim Höppner
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 232
Titel: Aufgabe
Autor: Dieter Hirschberg
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Frank Hübner
Inhalt: Ein junger Türke kommt in einen Industriebetrieb, wird eingewiesen, von seinen Arbeitskollegen in Empfang genommen. Man mißt sich aneinander. Ergebnis: Kemal wird akzeptiert. Frieda, die Schwester von Kemals Arbeitskollegen Karl, sieht in dem jungen Ausländer die Verkörperung ihrer Sehnsucht nach Befreiung aus deutscher Enge. Sie zieht mit Kemal zusammen. Ihr Bruder Karl wohnt in derselben Wohnung. Ihm mißglückt die Annäherung an Elfi, die neben Frieda am Band sitzt, er trägt die ersten Spannungen in die Wohngemeinschaft. Der Höhepunkt der Spannung ergibt sich jedoch erst, als Kemals Schwester Halime zu der Gruppe stößt. "Was mich zu dem Hörspiel bewog, ist die Erfahrung, die ich mit der wachsenden Integration junger Ausländer und den damit verbundenen Problemen gemacht habe. Zwar ist es nämlich so, daß vor allem die jüngere Generation der Deutschen gelernt hat, mit Ausländern zu leben und das oft auch zu engen Beziehungen führt; dadurch aber wird das Problem kultureller Verschiedenheit nicht entschärft, sondern im Gegegenteil: je intimer, also je direkter den Menschen berührend das Zusammenleben wird, desto heftiger machen sich die verschiedenen sozio-kulturellen Vorstellungen bemerkbar. Diesen Prozeß will ich zeigen: die gegenseitige Faszination, die gleichgültige, nur latent aggressive Akzeptanz, hinter deren Aggressivität sich weniger rassistisches Ressentiment als vielmehr die jugend-typischen Rituale der Herstellung einer "Hackordnung" verbergen. Bei diesen Prozessen sind, meiner Beobachtung nach, die ausländischen Arbeiter nicht mehr randständig. Die Probleme beginnen, im speziellen Fall von Heranwachsenden, bei der Sexualität. Da sind die Brücken noch unüberwindbar. Da treffen tiefinnerliche Verwurzelungen aufeinander: da bildet sich immer wieder jener Sprengstoff, der Annäherungen immer wieder auseinanderfliegen läßt." (Der Autor)
Daten zu Dieter Hirschberg:Vita: Dieter Hirschberg, geboren 1949 in Hagen, arbeitete nach seinem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie als Dramaturg an verschiedenen Theatern, beim SWR Hörspiel und als TV-Produzent. Er lebt als freier Autor in Weimar und schreibt Krimis, phantastische Literatur und Drehbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.bebraverlag.de/autoren/autor/149-dieter-hirschberg.html
Erstsendung: 08.11.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 232
Titel: Ausgehend von der bestehenden wirklichen Lage
Autor: Adrian Winkler
produziert in: 1991
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Im Frühjahr 1970, nur wenige Wochen nach dem Wahlsieg der SPD, brach der neue Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Egon Bahr, in geheimer Mission nach Moskau auf. Der Auftrag: in direkten Verhandlungen ein Abkommen vorzubereiten, das die starren Fronten des Kalten Krieges überwinden helfen und vor allem auf längere Sicht das Verhältnis zum zweiten Staat auf deutschem Boden entspannen sollte. Der Emissär verschwand länger als jeder westliche Diplomat vor ihm hinter dem Eisernen Vorhang, gelangte dichter als jedermann zuvor in die Nähe einer unbekannten Staatsapparatur - in den unübersichtlichen Verhältnissen der fremden Hauptstadt überwiegend auf sich allein gestellt. Im Rückgriff auf Dokumente und Memoiren der Beteiligten, die - z.T. erst in postsowjetischer Zeit veröffentlicht - erstaunliche Allianzen erkennen lassen, dokumentiert das Hörspiel in stilisierter Form eines der spannendsten Kapitel deutscher Außenpolitik, die in ihrem Wesen auch als Spracharbeit kenntlich wird. Das Moskauer Abkommen wurde als erster der so genannten "Ostverträge" unterzeichnet und am 17.05. 1972 nach erregter Debatte vom Bundestag ratifiziert. Mit ihm begann ein Prozess, an dessen Ende der Fall der Mauer, die deutsche Wiedervereinigung innerhalb eines in seinen Grundzügen veränderten Europas stand. Das Hörspiel wurde mit einem Stipendium der Filmstiftung NRW gefördert.
Daten zu Adrian Winkler:Vita: Adrian Winkler, geboren 1966, Autor und Theaterproduzent, arbeitet als Redakteur im Rundfunk.
Erstsendung: 15.05.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 232
Titel: Autobiographie einer Leiche
Autor: Gabriele Jelle Behnert
produziert in: 1962
produziert von: WDR
Laufzeit: 23 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Genau wissen wir nur, daß Brodskys Frau Linda tot ist und aus dem Grab heraus ein Buch geschrieben hat - falls Brodsky die Wahrheit sagt. Falls nicht, müssen wir uns an die Medien halten; Presse, Funk, Film und Theater haben die Geschichte im Griff. Werden sie den unerhörten Fall entwirren können und die ganze Wahrheit herausfinden? Sie können noch viel mehr als das! Sie können uns beliebig viele Wahrheiten zeigen! Wie die Medien wohl reagieren werden, wenn sich schließlich abzeichnet, daß es auch in diesem Fall eben doch die eine oder einzige Wahrheit gibt?
Sprecher:Helmut Peine (Herr)
Joachim Teege (Herr)
Gert Westphal (Erzähler)
Daten zu Gabriele Jelle Behnert:geboren: 1962
Vita: Gabriele Jelle-Behnert, geboren 1962 in London, arbeitet als Schriftstellerin in Berlin. Sie verfaßt Hörspiele, Theaterstücke und Erzählungen. Buchveröffentlichung: "Anatomie eines Genres - Das Bild des Journalisten im Spielfilm".
Erstsendung: 10.01.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 232
Titel: Ayahuasca - Ein Gespräch zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen im amazonischen Urwald
Autor: Gabriele Beck
produziert in: 1994
produziert von: NDR
Laufzeit: 108 Minuten
Regie: Walter Adler
Inhalt: "Ayahuasca - Wein des Todes - nennen die Indianer in den Urwäldern Amazoniens eine Pflanze, die seit vielen Jahrhunderten in schamanistischen Heilritualen verwendet wird. Als magischer Trank, der nach einem streng gehüteten Geheimnis zubereitet und vom Schamanen und seinen 'Patienten' eingenommen wird, beginnt sie zu sprechen', wie die Indianer sagen, 'sie zeigt dir die Wahrheit hinter den Dingen, wenn der Tag und das Licht sich von ihnen gelöst haben und die falsche Wahrheit, die durch deine Sinne strömt.' Zu den falschen Wahrheiten' gehört in diesem Fall auch die Sprache. Sie wird abgelegt. Der Schamane und sein 'Patient' verständigen sich miteinander, aber sie sprechen nicht: sie hören sich ohne Wörter. Ein stummer und unsichtbarer Dialog, in dem zunehmend die Stimmen der Natur den führenden Part übernehmen: Sie 'sprechen', und wer ihnen zuhört, versteht sie." (Gabriele Beck) Die Autorin hat viele Funkdokumentationen zum Thema Südamerika geschrieben und in diesem Zusammenhang mehrfach verschiedene Länder des Kontinents besucht. Ihr Hörspiel führt ein beeindruckendes Beispiel schamanistischer 'Psychoanalyse' vor: Eine in die peruanischen Anden aufgebrochene Frau erlebt auf der Geräuschbühne des Urwalds und unter Mitwirkung aller seiner Bewohner - ihre Kindheit in Sachsen.
Sprecher:Ulrich Wildgruber (Erzähler)
Matthias Haase (Dr. Marc Lacroix)
Donata Höffer (Marie Lacroix)
Christin Marquitan (Marianne Matys)
Jona Mues (Léonard Lacroix)
Ingo Hülsmann (Michel Zyto)
Werner Eichhorn (Dr. Cédric Houdé)
Gerhard Olschewski (Dr. Hugues d'Oléons)
Matthias Fuchs (Martial Cazanvielh)
Alfred Rücker (Radiosprecher)
Erstsendung: 19.06.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 232
Titel: Baba Dunjas letzte Liebe
Autor: Alina Bronsky
produziert in: 1978
produziert von: HR; SDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Anja Herrenbrück
Bearbeitung: Anja Herrenbrück
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Tschernobyl, fast 30 Jahre nach dem atomaren Supergau vom 26. April 1986: das kontaminierte Gebiet ist immer noch No-Go-Area, niemand will hier wohnen, außer einer kleinen Gemeinschaft alter, sterbenskranker Sonderlinge. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität nur an guten Tagen, Telefone funktionieren nicht und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Die 80-jährige Baba Dunja, gewissermaßen das Herz dieser Kauz-Kolonie, schreibt seit Jahren Briefe an ihre Tochter Irina nach Deutschland und denkt in zärtlichen Bildern an ihre Enkelin, die sie noch nie gesehen hat.
Sprecher:Max Mairich (Animator)
Kyra Mladek (Stenotypistin)
Klaus Herm (Fox)
Daten zu Alina Bronsky:geboren: 1978
Vita: Alina Bronsky, 1978 in Jekaterinburg/Russland geboren, hat eine Zeit lang Medizin studiert. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 16.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 232
Vorige/nächste Ausstrahlung:30.01.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Bei mir hing Vati immer pünktlich am Galgen
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2014
Autor: Niklas Frank
produziert in: 1948
produziert von: ORF-W
Genre: Biografie
Regie: Niklas Frank
Inhalt: Ihm eilt der Ruf eines Familienmörders voraus. Schon mit dem Vater hat er in seinem ersten, 1987 publizierten Buch, radikal abgerechnet. Hans Frank, der einstige Generalgouverneur im besetzten Polen, ging als „der Schlächter von Polen“ in die Annalen ein und wurde nach den Nürnberger Prozessen 1946 gehängt. Der Mutter, der selbsternannten „Königin von Polen“, machte er 2005 den Prozess („Meine deutsche Mutter“). Nun also ist der Bruder dran. „Bruder Norman“, so lautet der dritte und letzte Teil der Familien-Trilogie, auf dessen Grundlage Niklas Frank das vorliegende Hörspiel geschrieben hat. Es ist eine gnadenlose, scharfzüngige und gleichzeitig liebevolle Konfrontation zwischen einem Letzt- und einem Erstgeborenen, zwischen einem, der den Vater liebt und einem, der ihn hasst. Stur und halsstarrig sind sie beide. Der eine, inzwischen 80 Jahre und Voll-Alkoholiker, besteht wider besseren Wissens auf seiner Liebe zu einem Verbrecher, der andere, der jahrzehntelang recherchierte, um die Schuld des Vaters penibel zu dokumentieren, will, dass er dieser Liebe abschwört. Beide kämpfen um ihre Positionen, beide mit guten Argumenten, eloquent und auf Augenhöhe. Ein elegantes Fechten, ein kluger, verstörender Schlagabtausch und eine radikale Auseinandersetzung auch mit sich selbst, mit dem Einfluss, den die Familiengeschichte auf die Einzel-Biographien hatte.
Schon mit dem Vater hat er in seinem ersten Buch radikal abgerechnet. Hans Frank, der einstige Generalgouverneur im besetzten Polen, wurde nach den Nürnberger Prozessen 1946 gehängt. Der Mutter machte er 2005 den „Prozess“. Und nun die Konfrontation mit dem Bruder. Der 80-Jährige besteht wider besseren Wissens auf seiner Liebe zu einem Verbrecher, der andere will, dass er dieser Liebe abschwört. Ein elegantes Fechten, ein kluger, verstörender Schlagabtausch und eine radikale Auseinandersetzung auch mit sich selbst und dem Einfluss, den die Familiengeschichte auf die Einzel-Biografien hatte.

Nach dem Roman „Bruder Norman! - 'Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn'".
Daten zu Niklas Frank:geboren: 09.03.1939
Vita: Niklas Frank (* 9. März 1939 in München) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.09.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,7907 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (18.01.2019)  (19.01.2019)  (20.01.2019)  (21.01.2019)  (22.01.2019)  (23.01.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547703288
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.605.851
Top