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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 41
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Titel:
Autor: Ferdinand Raimund
produziert in: 1992
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Willi Trenk-Trebitsch
Inhalt: Der reiche Rappelkopf quält seine Familie und seine Dienerschaft mit seinem krankhaften Mißtrauen, das seiner Menschenfeindschaft entspringt. Erst als der Alpenkönig Astralagus seine Gestalt annimmt und ihm so einen Spiegel vorhält, wird Rappelkopf geheilt und alles kommt zu einem guten Ende.
Daten zu Ferdinand Raimund:vollständiger Name: Ferdinand Jakob Raimann
geboren: 01.06.1790
gestorben: 05.09.1836
Vita: Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (* 1. Juni 1790 in Wien; † 5. September 1836 in Pottenstein) war ein österreichischer Dramatiker und gemeinsam mit Johann Nestroy Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.12.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1964
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: Funkerzählung

Seit dreißig Jahren lehrt der Professor an einer kleinen Universität Mathematik; von angewandter Wissenschaft hält er nichts. Auch zur Technik hat er kaum ein Verhältnis. Dennoch bittet man den weltfremden Gelehrten, einen praktischen Forschungsauftrag zu übernehmen. Er soll die Kapazität eines neuen Computers testen; um ihm entgegenzukommen, installiert man die Apparatur in seiner Wohnung. Mühelos bewältigt die Maschine immer schwierigere Aufgaben. Eines Morgens macht der Professor eine bestürzende Entdeckung: Der Computer scheint über Nacht ein hochkompliziertes Problem gelöst zu haben, obwohl der Strom abgeschaltet war. Nach weiteren Beweisen eines unglaublichen Leistungsvermögens beginnt das Elektronengehirn dem Gelehrten unheimlich zu werden.
Sprecher:Irmgard Först
Hans Cossy
Peter Lieck
Alwin Joachim Meyer
Wilhelm Pilgram
Wolf Schlamminger
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

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Erstsendung: 18.12.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 2003
produziert von: BR
Laufzeit: 170 Minuten
Regie: Max Ophüls
Bearbeitung: Max Ophüls
Komponist: Helga Pogatschar
Inhalt: In seiner Novelle 'Frau Berta Garlan' erzählt Arthur Schnitzler von einer Frau, die allmählich erkennt, dass sie von patriarchalischen Normen eingeengt und erstickt wird. Berta arbeitet in der Provinz als Klavierlehrerin, und als sie von ihrer Jugendliebe aus Wien hört, verlässt sie den monotonen Ort und macht sich auf den Weg in die Metropole. Und tatsächlich erlebt sie eine kurze, schwärmerische Liebe zu dem inzwischen berühmt gewordenen Mann. Sie bringt Glück und Hoffnung, schliesslich aber Angst und Einsamkeit.

Max Ophüls, genialer Theater-, Film- und Hörspielregisseur (1902-1957), bearbeitete Schnitzlers Geschichte fürs Radio und inszenierte 1956 das Stück beim Südwestfunk in Baden-Baden. Enstanden ist eine der ganz grossen, wichtigen Hörspielproduktionen der deutschsprachigen Radiogeschichte. Mit Ophüls legendärer Inszenierung wurden Form und Dramaturgie des Hörspiels um eine bedeutende Variante bereichert: Erzählung, Dialoge und der Soundtrack aus Geräuschen und Musik sind so miteinander verwoben, dass der Eindruck eines akustischen Films entsteht. Auch für heutige Ohren hört sich 'Berta Garlan' verblüffend modern an.
Sprecher:Mark Thomsen - Friedhelm Ptok
Christian Reval - Christian Redl
Edwin Heron Dodgson - Jens Harzer
Noomi Morholt - Sophie von Kessel
Sturm - Kathrin Angerer
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 06.11.1956
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Johann Nepomuk Nestroy
produziert in: 1997
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ludwig Standl
Bearbeitung: Ludwig Standl
Komponist: Ralf Hoyer
Inhalt: Als Nestroys Posse mit Gesang 1841 uraufgeführt wure, applaudierte das Publikum nicht nur dem Stück, sondern vor allem auch seinem Hauptdarsteller Nestroy, der den Winkelagenten Schnoferl selbst spielte. Schnoferl steckt, wie der Name schon sagt, seine Nase in alle Sachen, die etwas anrüchig scheinen. Und daß der Spekulant und Frauenjäger Kauz einen Diebstahl vorgetäuscht hat, um säumige Gelder nicht bezahlen zu müssen, liegt für Schnoferl auf der Hand. Er überführt Kauz, aber nicht um ihn anzuklagen, sondern um ihn zu zwingen, Gutes zu tun. Dazu gehört zum Beispiel eine Mitgift für das Mädl aus der Vorstadt, in das sich der etwas vertrottelte Herr von Giglverguckt hat. Der wollte und sollte eigentlich die Witwe Frau von Erbsenstein heiraten, Kauz' Nichte, doch nachdem er Thekla gesehen hat, ist es um ihn geschehen. Um sich allen Verpflichtungen zu entziehen, fällt er in Ohnmacht. Frau von Erbsenstein tut es ihm gleich, um den gesellschaftlichen Anstand zu wahren, doch sie ist nicht traurig darüber, daß ihr der Gigl erspart bleibt. Außerdem ist Schnoferl in die Erbsenstein verliebt; und er ist nicht schlecht erstaunt, daß die Angebetete ihm nicht abgeneigt ist, sondern ihn gnädig erhört.

Nestroys Schein-und-Sein-Spiel steckt voller Sprachwitz und Situationskomik.
Sprecher:Horst Hiemer
Carl Heinz Choynski
Volkmar Kleinert
Gisela Morgen
Jürgen Thormann
Margit Bendokat
Ralf Hoyer
MusikerUnterhaltungsorchester des Hessischen Rundfunks Erich Börschel
Daten zu Johann Nepomuk Nestroy:vollständiger Name: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy
geboren: 07.12.1801
gestorben: 25.05.1862
Vita: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (* 7. Dezember 1801 in Wien; † 25. Mai 1862 in Graz) war ein österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger. Sein Werk ist der literarische Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters.
Erstsendung: 06.02.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Nathalie Sarraute
produziert in: 2002
produziert von: MDR; SFB; SWR; ORB
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Michael Hinze
Übersetzer: Elmar Tophoven
Inhalt: Inmitten einer munter schwätzenden Gesellschaft schweigt ein Mann. Ein anderer Mann redet unaufhörlich, er will den schweigsamen Jean-Pierre zum Reden bringen. Dessen Schweigen macht die anderen Mitglieder der Runde ängstlich und verlegen. Ein Zitat Balzacs - "Es gibt Leute, ... deren bloße Gegenwart sowohl die Stimmen als auch die Herzen lähmt" - dient zum Angriff auf Jean-Pierre. Ausgelöst durch eine Frage, beteiligt er sich plötzlich am Gespräch.
Sprecher:Dagmar von Thomas (Erzählerin)
Peter Fricke (Lord Peter Wimsey)
Horst Hiemer (Mr. Frobisher-Pym)
Marie-Anne Fliegel (Mrs. Frobisher-Pym)
Carl Heinz Choynski (Mr. Plunkett)
Rolf Becker (Mr. Lumsden)
Günter Schoßböck (Polizist)
Peter Groeger (Hancock, Priester)
Wolfgang Winkler (Hubbart, Gastwirt)
Martin Olbertz (Haviland Burdock)
Ellen Hellwig (Mrs Winnie Burdock)
Klaus Manchen (Mr. Mortimer)
Horst Lebinsky (Martin Burdock)
Daniela Voß (Diana Burdock)
Patrick Imhof (Stallbursche)
ergänzender Hinweis: dra nennt als Produzenten SWF und NDR, im Abspann werden jedoch SWF und WDR genannt.
Daten zu Nathalie Sarraute:geboren: 18.07.1900
gestorben: 19.10.1999
Vita: Nathalie Sarraute (* 18. Juli 1900 in Iwanowo-Wosnessensk; † 19. Oktober 1999 in Paris) war eine französische Schriftstellerin mit russischen Wurzeln.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.10.1966
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Christian Bock
produziert in: 1958
produziert von: SDR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Marcel Wall
Inhalt: Hauptfigur ist ein Angestellter, der nicht Abteilungsleiter werden will, weil er mit dem, was er jetzt hat, zufrieden ist. Vorgesetzte, die das höchst verdächtig finden, raunen von eventuellen Unterschlagungen. Die Gattin begreift dies nicht, obwohl sie sonst ihren Mann immer gut verstanden. Eine Prokuristenstelle wird frei und wird dem Außenseiter angeboten, obwohl der gerade gekündigt hat. Er nimmt die Stelle an.
Sprecher:Kurt Haars
Ernst Ronnecker
Walter Richter
Erstsendung: 01.07.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Henrik Ibsen
Anneliese Falck
produziert in: 1964
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Komponist: Friedl Althaller
Sprecher:Hanns Kraßnitzer (Der Herzog von Massacan)
Sonja Schwarzer (Babiotta, Prinzessin, seine Nichte)
Louis Ries (Nettner, ein Hauptmann)
Rudolf Buczolich (Begou, Arebusier)
u.a. (Das Volk)
Daten zu Henrik Ibsen:vollständiger Name: Henrik Johan Ibsen
geboren: 20.03.1828
gestorben: 23.05.1906
Vita: Henrik Johan Ibsen (* 20. März 1828 in Skien, Norwegen; † 23. Mai 1906 in Kristiania, Norwegen) war ein norwegischer Schriftsteller und Dramatiker.
Erstsendung: 23.05.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Fjodor Dostojewski
produziert in: 1987
produziert von: NDR
Laufzeit: 80 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Theodor Steiner
Bearbeitung: Palma
Inhalt: Nach dem Tode seiner Frau sucht Trussotzki die einstigen Liebhaber der Verstorbenen auf. Er setzt ihnen zu mit peinlichen Schmeicheleien und krankhafter Selbsterniedrigung, mit leidenschaftlicher Zuneigung und plötzlichem Mordgelüste, um sich - gegen sein besseres Wissen - zu bestätigen, daß seine Frau ihm treu war. (Pressetext)

Nach Der Idiot beabsichtigte Dostojewski einen weiteren Roman in Angriff zu nehmen, der seinem Vorgänger in Art und Umfang ähnlich sein sollte. In den Herbst- und Wintermonaten 1869-1870 entstand in Windeseile der Romanentwurf zu Der ewige Gatte . Jedoch bestanden bereits andersartige Vertragsverpflichtungen und der Entwurf wurde 1870 als Erzählung veröffentlicht. Dostojewski beschreibt hier den Prototyp eines Mannes, der geboren wird und heranwächst mit dem einzigen Zweck zu heiraten und sich als Beiwerk zu seiner Frau zu betrachten: der ewige Gatte. Er wird betrogen werden, aber er wird es nie wissen, weil er es nicht wissen will. Pawel Pawlowitsch Trussotzki sucht nach dem Tode seiner Frau - von Schmerz zerfressen, von Eifersucht zernagt - die einstigen Liebhaber der Verstorbenen auf. Er setzt ihnen zu mit peinlichen Schmeicheleien und krankhafter Selbsterniedrigung, mit leidenschaftlicher Zuneigung und plötzlichem Mordgelüste, und das alles nur, um sich - gegen sein besseres Wissen - zu bestätigen, dass seine Frau ihm treu war. Am Ende wird er wieder heiraten und wieder die Liebhaber seiner Frau als Hausfreunde empfangen.
Sprecher:Helmut Zierl (Er)
Monika Barth (Sie)
Daten zu Fjodor Dostojewski:vollständiger Name: Fjodor Michailowitsch Dostojewski
geboren: 11.11.1821
gestorben: 09.02.1881
Vita: Fjodor Michailowitsch Dostojewski (* 11. November 1821 in Moskau; † 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg) gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Seine schriftstellerische Laufbahn begann Dostojewski 1844; die Hauptwerke, darunter Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen und Die Brüder Karamasow, entstanden jedoch erst in den 1860er und 1870er Jahren. Dostojewski schrieb neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und ein umfangreiches Korpus an nichtfiktionalen Texten. Das literarische Werk beschreibt die politischen, sozialen und spirituellen Verhältnisse zur Zeit des Russischen Kaiserreiches, die sich im 19. Jahrhundert fundamental im Umbruch befanden. Dostojewski war ein Theoretiker der Konflikte, in die der Mensch mit dem Anbruch der Moderne geriet. Zentraler Gegenstand seiner Werke war die menschliche Seele, deren Regungen, Zwängen und Befreiungen er mit den Mitteln der Literatur nachgespürt hat; Dostojewski gilt als einer der herausragenden Psychologen der Weltliteratur. Fast sein gesamtes Romanwerk erschien in Form von Feuilletonromanen und weist darum die für dieses Genre typischen kurzen Spannungsbögen auf, wodurch es trotz seiner Vielschichtigkeit und Komplexität selbst für unerfahrene Leser leicht zugänglich ist. Seine Bücher wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.1960
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 41
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.03.2019 um 20:10 bei DLF (Folge 4 von 4)
Titel:
Autor: Jakob Wassermann
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 5 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Palma
Inhalt: Im Mittelpunkt der zweiteiligen Funkbearbeitung stehen Waremme, der faszinierende Vertreter des intelektuellen Judentums, und der 16jährige Etzel von Andergast, der den Fall Maurizius nach zwanzig Jahren von Neuem aufrollt, weil er es nicht ertragen kann, daß einem Menschen Unrecht geschieht. Leonhart Maurizius war des Mordes an seiner Frau angeklagt worden, hatte aber stets seine Unschuld beteuert. Etzels Zweifel an dem damals gefällten Urteil, an dem sein Vater als junger Staatsanwalt entscheidenden Anteil hatte,ist zugleich ein Zweifel an der ganzen Welt des Vaters mit ihrer unmenschlichen Kälte. Etzel muß die Wahrheit über den Fall Maurizius finden, weil er sich selbst finden muß. Deshalb sucht er Waremme auf, der in dem großen Prozeß vor zwanzig Jahren als Kronzeuge aufgetreten war.
Daten zu Jakob Wassermann:geboren: 10.03.1873
gestorben: 01.01.1934
Vita: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.
Erstsendung: 25.04.1960
Datenquelle(n): dra
dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Johann Nepomuk Nestroy
produziert in: 1985
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Komödie
Regie: Willy Trenk-Trebitsch
Bearbeitung: Willy Trenk-Trebitsch
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: In der Posse »Der konfuse Zauberer« schildert Nestroy die Abenteuer eines »großen« Mannes, der die Treue aufgibt und sich der Flatterhaftigkeit zuwendet. In einem Wirbel burlesker Szenen läßt Nestroy Tugenden und Untugenden aller Art als allegorische Figuren auftreten und setzt sie den verliebten Launen eines Seeräubers und ehemaligen Parapluie-Machers aus, der mit seinen konfusen Zaubereien die Verwirrung der Gefühle nur noch vergrößert. »Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste«, notiert Nestroy mit galligem Humor, »selbst von mir und ich habe mich noch selten getäuscht.«
Daten zu Johann Nepomuk Nestroy:vollständiger Name: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy
geboren: 07.12.1801
gestorben: 25.05.1862
Vita: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (* 7. Dezember 1801 in Wien; † 25. Mai 1862 in Graz) war ein österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger. Sein Werk ist der literarische Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters.
Erstsendung: 21.05.1962
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 41
Titel:
Autor: André Roussin
produziert in: 1957
produziert von: SR
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Marcel Wall
Bearbeitung: Marcel Wall
Inhalt: Das Stück schildert die Sorgen der patenten kleinen Pariserin Arlette, die tagelang eifrig versucht, ihren gutmütigen Mann Sebastian auf mehr oder weniger geschickte Weise umzubringen. Zuletzt entmutigt, von der Unerbittlichkeit ihres Schicksals überzeugt, versucht sie doch noch ein normales Eheleben mit ihrem Mann zu gestalten.
Sprecher:Ingeborg Fries
Margot Schönberger
Hans Dilg
Lothar Rollauer
Gerd Güth
Leo Griebler
Hans Heinz Klüfer
Erstsendung: 03.09.1957
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Eaghor Kostetzky
produziert in: 1972
produziert von: NDR; SR; SWF
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Eaghor Kostetzky
Inhalt: Ein Kardinal liegt auf dem Sterbebett, ohne sich seiner Situation bewußt zu werden. Er widmet sich seinen alltäglichen Geschäften, der Verwaltung seines enormen Aktienkapitals mit List und zwanghaftem Eifer. Je mehr der psychische und physische Verfall fortschreitet desto mehr tritt sein gänzlich ungeistlicher Umgang mit der Welt hervor: in einem langen Monolog der Agonie denunziert er Jesus als Drückeberger und Verweigerer.
Sprecher:Gert Haucke
Peter Heeckt
Erstsendung: 02.07.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 1990
produziert von: HR; RB
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Willy Trenk-Trebitsch
Bearbeitung: Wolfgang Killmer; Willi Trenk-Trebitsch
Inhalt: Ein junger komponierender Adliger, der Baron von Wergenthien, typischer Vertreter der Wiener Dekadenz um die Jahrhundertwende, hat ein Verhältnis mit einem schönen bürgerlichen Mädchen; als sie ein Kind erwartet, sieht er sich zum ersten Mal vor Entscheidungen gestellt, die seine Sache nicht sind. Als das Kind bei der Geburt stirbt, geht auch die Verbindung auseinander, als natürliche Folge. Diese bewußt banale Geschichte und diese bewußt passiven Menschen sind aber der Spiegel, in dem sich die schillernden Facetten des ausgehenden Kaiserreichs abbilden, als Hauptthema besonders der schwelende Antisemitismus, der die Gesellschaft durchzieht. In langen Gesprächen in Salons und Parks entsteht hier impressionistisch das Bild einer müden, melancholischen und verlogenen Gesellschaft, in der schon die Zündschnur zu der Bombe glimmt, die sie vernichten wird.
Sprecher:Arthur Thieme (Markus)
Antje Hagen (Die Mutter)
Lukas Naab (Benny)
Christoph Zapatka (Hans)
Katja Kullmann (Emelie)
Jens Schäfer (Alfons)
Eleonore Zetsche (Tante Almut)
Stefan Fink (Thomas)
Nikolaus Benda (Sebastian)
Patrick Hein (Schüler)
Philip Peusch (Tom)
Arne Schneider (Benno)
Monika Hessenberg (Kaufhausansagerin)
Günther Amberger (Pastor)
Gudrun Carola Frank (Verkäuferin)
Michael Weber (Junger Mann)
Christiane Eisler (Würstchenverkäuferin)
Peter Heusch (Lehrer)
Heinrich Giskes (Mann)
Ernst August Schepmann (Herr Backhaus)
Thomas Thieme (Fahrer)
Christian Brückner (Tecumseh)
Manfred Schradi (Sprecher)
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 08.11.1971
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1968
produziert von: SDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Wolf Dresp
Inhalt: Im Jahre 1928 erlebte Brechts berühmte "soziale Moritat" ihre Uraufführung im Schiffbauerdammtheater in Berlin unter der Regie von Erich Engel. Grundlage ist die Bettler-Oper von Gay und Pepusch, 1728 als Satire auf Händels chorlose opera seria gedichtet und komponiert. Der weltweite Erfolg dieser Großstadtballade, deren Songs Brecht mit Anleihen bei Villon und Kipling bestritt, lebte in der Nachkriegszeit wieder auf und fand berühmte Interpreten. Bei ihrer ersten Aufführung galt die Dreigroschenoper als neuer Typus einer Operette. Theodor W.Adorno hat dieses Missverständnis als eines jeder neuen Kunst entlarvt: "Nur unter der Hülle des Bekannten und Geläufigen vermögen neue Ursprungsgehalte sich mitzuteilen und in Kontakt zu kommen mit denen, die sie vernehmen." Und er fährt fort: "Seit Bergs Wozzek scheint mir die Dreigroschenoper, nach einmaligem Hören, das wichtigste Ereignis des musikalischen Theaters: Tatsächlich beginnt so vielleicht die Restitution der Oper durch Wahrheit." In den Schriften zum Theater erläutert Brecht: "Die Dreigroschenoper, in England durch zwei Jahrhunderte unter dem Titel The Beggar's Opera in allen englischen Theatern gespielt, führt das Milieu von den Verbrecher-Vorstädten Londons, Soho und Whitechapel, die vor 200 Jahren so wie heute die Zufluchtsstätten der ärmsten und nicht immer durchsichtigsten Schichten der Londoner Bevölkerung waren. Herr Jonathan Peachum schlägt aus dem Elend auf seine originelle Weise Kapital, indenm er gesunde Menschen künstlich zu Krüppeln herausstaffiert und sie betteln schickt, um aus dem Mitleid der wohlhabenden Stände seinen Profit zu ziehen. Er hat in der Londoner Unterwelt nur einen ernsthaften Gegner, und das ist der junge, von den Dämchen vergötterte Gentleman Macheath."
Sprecher:Günther Neutze (Jeff Lancaster)
Maria Häussler (Lucy Dent)
Karl-Heinz Martell (Peter Dent)
Hans Helmut Dickow (Charles Fielding)
Ilona Wiedem (Rita Wells)
Armas Sten Fühler (Inspektor Hamilton)
Ulrich Matschoß (Inspektor Bullock)
Kurt Condé (Inspektor Kean)
MusikerJohannes Pütz
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.02.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Marie Luise Kaschnitz
produziert in: 1981
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Mathias Neumann
Inhalt: Oberbaurat Moll begeht seinen 60 Geburtag; Natürlich kommen Gäste, um ihre Glückwünsche anzubringen, auch Geschenke, von kostbaren Weingläsern bis zur Fahrradklingel für den Ausgleichssport; Sohn Bernt hat sich eine besondere Überraschung ausgedacht; Er bat verschiedene alte Freunde seines Vaters,ihre Glückwünsche auf Tonband zu sprechen; nun spielt man die Bänder bei einer Familienfeier vor; Schöne und schmeichelhafte Erinnerungen kommen dabei zur Sprache; Als Junge hat Moll sich stets kameradschaftlich gezeigt, selbst wenn seine Mitschüler ihn quälten; Später half er in Not geratenen Freunden; als es in der Nachkriegszeit auf zweifelhafte Art viel Geld zu verdienen gab, ließ er sich zu keiner Unkorrektheit überreden; Moll kann mit sich und dem Lob seiner Freunde sehr zufrieden sein, bis eine Stimme ertönt, die die freundliche Stimmung der Geburtstagsfeier empfindlich stört; Marie Luise Kaschnitz behandelt in dem Hörspiel ein Stück deutscher Vergangenheit. (Pressetext)
Sprecher:Ernst August Schepmann (Die Uhr)
Hugo Schrader (Antiquitätenhändler)
Magda Hennings (Dame)
Daten zu Marie Luise Kaschnitz:vollständiger Name: Marie Luise Kaschnitz, eigentlich Marie Luise Freifrau Kaschnitz
geboren: 31.01.1901
gestorben: 10.10.1974
Vita: Marie Luise Kaschnitz, eigentlich Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg; geborene Freiin von Holzing-Berstett (* 31. Januar 1901 in Karlsruhe; † 10. Oktober 1974 in Rom) war eine deutsche Schriftstellerin.

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Erstsendung: 20.09.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Fjodor Dostojewski
produziert in: 1968
produziert von: SDR; NDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Max Gundermann
Inhalt: Es ist wenig bekannt, daß Dostojewski, der Autor des RASKOLNIKOFF, der DÄMONEN und der ERINNERUNGEN AUS EINEM TOTENHAUS, der Dichter, welcher Leiden und Tragik des alten Rußland beschrieb und, die Zukunft vorausahnend, um eine Erneuerung im Glauben rang, auch heitere Erzählungen geschrieben hat. Elemente, die in einigen Figuren seiner großen Romane angelegt erscheinen, gewinnen hier Eigenleben, schaffen Gestalten, die an die Klassiker der russischen Groteske, an Gogol und Tschechow erinnern. Nach Motiven solcher Erzählungen hat Max Gundermann die Geschichte Iwan Schabrins geschrieben, eines Beamten, den nichts auf der Welt davon abhalten könnte, in unangenehmen Situationen den Kopf in den Sand zu stecken. Er wähnt sich glücklich verheiratet, folgt nichtsdestoweniger den Spuren seiner Frau, weil er eigentlich doch nicht an ihre Treue glaubt, meint ihren Liebhaber entdeckt zu haben, macht eine andere schreckliche Entdeckung und verläßt schließlich die Stätte seiner Niederlage - ein gehörnter Ehemann in Begleitung eines gehörnten Liebhabers. Aber schon wenige Stunden später scheint er all dies vergessen z u haben, und es erweist sich, daß er in der dienstlichen Sphäre ebenso wie in der privaten konsequent seine Vogel-Strauss-Politik weitertreibt.
Sprecher:Wilhelm Borchert (Der Mann)
Lotte Betke (Die Frau)
Wolfgang Engels (Der Besucher)
Daten zu Fjodor Dostojewski:vollständiger Name: Fjodor Michailowitsch Dostojewski
geboren: 11.11.1821
gestorben: 09.02.1881
Vita: Fjodor Michailowitsch Dostojewski (* 11. November 1821 in Moskau; † 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg) gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Seine schriftstellerische Laufbahn begann Dostojewski 1844; die Hauptwerke, darunter Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen und Die Brüder Karamasow, entstanden jedoch erst in den 1860er und 1870er Jahren. Dostojewski schrieb neun Romane, zahlreiche Novellen und Erzählungen und ein umfangreiches Korpus an nichtfiktionalen Texten. Das literarische Werk beschreibt die politischen, sozialen und spirituellen Verhältnisse zur Zeit des Russischen Kaiserreiches, die sich im 19. Jahrhundert fundamental im Umbruch befanden. Dostojewski war ein Theoretiker der Konflikte, in die der Mensch mit dem Anbruch der Moderne geriet. Zentraler Gegenstand seiner Werke war die menschliche Seele, deren Regungen, Zwängen und Befreiungen er mit den Mitteln der Literatur nachgespürt hat; Dostojewski gilt als einer der herausragenden Psychologen der Weltliteratur. Fast sein gesamtes Romanwerk erschien in Form von Feuilletonromanen und weist darum die für dieses Genre typischen kurzen Spannungsbögen auf, wodurch es trotz seiner Vielschichtigkeit und Komplexität selbst für unerfahrene Leser leicht zugänglich ist. Seine Bücher wurden in mehr als 170 Sprachen übersetzt.

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Erstsendung: 24.05.1961
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert von: SRF
Laufzeit: 168 Minuten
Regie: Ludwig Cremer
Inhalt: Baron Kedell achtet die Gesetze der Menschlichkeit mehr als die Befehle politischer Machthaber. Als ehemaliger Baltendeutscher wird er im Posenschen als Treuhänder auf einem Gut eingesetzt, das früher einem Polen jüdischen Glaubens gehört hat. Bei seiner Ankunft entdeckt er, daß der ehemlige Besitzer nicht geflohen ist, sondern sich in einem kleinen Zimmer verborgen hält. Kedell hilft ihm und erfährt, daß sich seine eigene Familie gegen ihn stellt. Hat Baron Kedell recht getan? Hat er die Tür zu etwas anderem, Neuen aufgestoßen? "Die verschlossene Tür" ist ein Zeitstück, das immer aktuell bleiben wird.
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 31.05.1957
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Wladimir Majakowski
produziert in: 1992
produziert von: SDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Ulrich Lauterbach
Inhalt: In seiner "Zauberkomödie" wollte Majakowski den bürgerlich spießerhaft gewordenen Revolutionär treffen, der einer künftigen kommunistischen Idealwelt, wie sie ihm vor Augen stand, so fossilienhaft, absurd und schmutzig wie eine Wanze erscheinen mußte.

Die erste Hälfte spielt in einer russischen Kleinstadt Ende der zwanziger Jahre. Prissypkin, "früherer Arbeiter, früheres Parteimitglied", will die Frucht seines revolutionaren Kampfes vorzeitig genießen und ist deshalb aus der Partei ausgestoßen worden. Seine Geliebte, die klassenbewußte, aber reizlose Arbeiterin Zoja Birkelein, hat er verlassen und feiert Hochzeit mit der üppigen Elsevira Renaissans, einer Manikürdame, deren kleinbürgerliche Familie durch den Schwiegersohn mit der Gewerkschaftskarte in das herrschende Proletariat aufsteigen möchte. Es wird getanzt un gesoffen, "bürgerlich" nach Beethoven und Shakespeare gebrüllt, da bricht Feuer aus und Prissypkin friert im Keller im eisigen Löschwasser ein.

Die zweite Hälfte spielt fünfzig Jahre später. Eine Weltregierung, zu der auch der "Sowjet von Chikago" gehört, eine hochtechnifizierte, keimfreie Gesellschaft, repräsentiert durch eine "funkmegaphonische Sprachrohranlage", taut Prissypkin aus dem Eise auf und mit ihm eine kostbare, weil inzwischen längst ausgestorbene Wanze. Prissypkin meldet sich für sie als Blutspender und wird im Zoo dem staunenden Publikum als rauchender, saufender, nach seiner Braut verlangender "Spiesserius vulgaris" vorgeführt.
Sprecher:Yvonne Devrient (Silvia)
Wolfgang Höper (Pater)
Peter Fricke (Erzähler)
Christian Brückner (Huertas)
Christiane Bachschmidt (Paloma)
Rainer Basedow (Castanys)
Thomas Goritzki (Juan)
Joachim Jung (Wachhabender)
Horst Sachtleben (Sola)
Reinhard Zobel (Ventura)
Frank Stöckle (Telefonstimme)
Kornelia Boje (Amelia)
Mila Huster (Oscar)
Rudolf Guckelsberger (Inspektor)
Dirk Plönissen (Faura)
Alexander Osterroth (Krohn / Adolfo)
Manfred Georg Herrmann (Muntane)
Elert Bode (Valbuena)
Rosemarie Gerstenberg (Pförtnerin)
Berthold Toetzke (Anwalt)
Daten zu Wladimir Majakowski:geboren: 19.07.1893
gestorben: 14.04.1930
Vita: Wladimir Wladimirowitsch Majakowski (russisch Владимир Владимирович Маяковский, wiss. Transliteration Vladimir Vladimirovič Maâkovskij; * 7. (jul.)/ 19. Juli 1893 (greg.) in Bagdadi, Gouvernement Kutaissi, Russisches Kaiserreich, heute Georgien; † 14. April 1930 in Moskau) war ein sowjetischer Dichter und ein führender Vertreter des russischen Zweigs des Futurismus.

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Erstsendung: 21.04.1958
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Treffer 19 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Hugo Hartung
produziert in: 1974
produziert von: BR; RB
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Theodor Steiner
Inhalt: Die privaten Geschehnisse, die sich am 28. Juni 1914 in Budapest zwischen drei Leutnants der k.u.k.Armee und der schönen Ilonka Jovanovich abspielen und zum tragischen Tod des Ferencz Kovacs führen, werden in diesem Hörspiel zum allgemeingültigen Gleichnis jener von Hybris geladenen Tage vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Dem Autor geht es nicht um ein historisches Stück, sondern um eine Dokumentation der Herzlosigkeit wie der Hilflosigkeit des Menschen.(HR-Winterprogramm 1955-6)
Sprecher:Hannes Messemer (Koordinator)
Peter Heusch (Testperson)
Gerd Baltus (Jurist)
Erstsendung: 23.04.1956
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 41
Titel:
Autor: Ödön von Horváth
produziert in: 1994
produziert von: YLE
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Jörg Jannings
Inhalt: »Alle meine Stücke sind Tragödien (...) sie werden nur komisch, weil sie unheimlich sind.« (Horvath)

"Ein Kind unserer Zeit", abgeschlossen und im darauffolgenden Jahr bei Allert de Lange in Amsterdam publiziert, ist der letzte Roman Horváths, der sich, ein Jahr vor seinem Tod, der Prosa zugewandt hatte. Der in der Abschreibetradition von Literaturkritikern oft als skizzenhaft bezeichnete Roman erweist sich als genauer, ja fast streng durchkomponierter Monolog, der Motive, Bilder, Empfindungen und Phrasen - z.T. auch früherer Arbeiten - als mehrfach wiederkehrende Stereotypien eines Bewußtseins zu einem Text von eher märchenähnlicher Struktur verarbeitet - trotz der deutlichen Zeitbezüge. Die Wiederkehr allerdings signalisiert hier Veränderungen eines Bewußtseins. Der Soldat, Jahrgang 1917, ein kleinbürgerlicher Schwadroneur nationalsozialistischer Parolen, begegnet, nachdem er infolge einer Kriegsverletzung die Armee verlassen muß und arbeitslos bleibt, in der Gestalt eines Buchhalters seinem eigenen inhumanen Denken, und er erschlägt ihn: "Bedenk es: er wußt sich nicht anders zu helfen, er war eben ein Kind seiner Zeit". Horváths Roman leistete weniger eine historisch genau Deskription der politisch gesellschaftlichen Zustände des 3. Reichs vor dem Zweiten Weltkrieg als eine Analyse der zähen Kleinbürgermentalität, deren konsequenten Weg in den Krieg, zu dem auch die Greuel an der Zivilbevölkerung gehörten, der Autor vorwegnahm.
Daten zu Ödön von Horváth:vollständiger Name: Edmund Josef von Horváth
geboren: 09.12.1901
gestorben: 01.06.1938
Vita: Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth; * 9. Dezember 1901 in Sušak, heute ein Stadtteil von Rijeka; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein auf Deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Stücke Geschichten aus dem Wiener Wald, Glaube Liebe Hoffnung und Kasimir und Karoline sowie durch seine zeitkritischen Romane Der ewige Spießer, Jugend ohne Gott und Ein Kind unserer Zeit.

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Abfragedauer: 0,8453 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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