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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Volker Ludwig
Detlef Michel
Inge Deutschkron
produziert in: 1972
produziert von: ORF-S
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Bearbeitung: Bärbel Jarchow-Frey
Inhalt: "Ab heute heißt du Sara" nach dem gleichnamigen Stück von Volker Ludwig und Detlef Michel basiert auf dem Roman der in Berlin geborenen Inge Deutschkron. "Ich trug den gelben Stern". Es erzählt ihre Geschichte und die ihrer Mutter im Berlin der Nazi-Zeit, wo die beiden verfolgten Frauen, von Versteck zu Versteck weitergereicht, dank ihres eigenen Mutes und dank ihrer opferbereiten Helfer überlebten.
Sprecher:Werner Pocharth (David)
Sylvia Manas (Agnes)
Daten zu Volker Ludwig:geboren: 13.06.1937
Vita: Volker Ludwig, eigentlich Eckart Hachfeld, (* 13. Juni 1937 in Ludwigshafen) ist ein deutscher Dramatiker und Theaterleiter. Er ist der Sohn des Schriftstellers Eckart Hachfeld und der ältere Bruder des Karikaturisten Rainer Hachfeld. Zusammen mit seinem Bruder entstand das erste Kindertheater-Stück Stokkerlok und Millipilli. Seitdem gilt Volker Ludwig als Begründer des modernen Kindertheaters. Zuvor hatte es in Westdeutschland kein eigenes Theater für Kinder gegeben. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Detlef Michel:geboren: 26.05.1944
Vita: Detlef Michel (* 26. Mai 1944 in Turckheim) ist ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.09.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michel Déon
produziert in: 1946
produziert von: HR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Hans Bernd Müller
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Der Autor erzählt die antike Sage in neuer Form. In der Königstochter aus Kreta glaubt er den Urtypus der von ihrem ersten Liebhaber verlassenen jungen Frau zu erkennen. Ohne den Gott Dionysos müßte die Begegnung zwischen großer Leidenschaft und flüchtigem Abenteuer tragisch enden.
Erstsendung: 26.04.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Peter Radtke
produziert in: 1969
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Inhalt: Im neuen Peter-Radtke-Stück erschießt ein Schwerbehinderter seine nichtbehinderte Ehefrau. Oder war alles nur verzweifelte Phantasie? Der Autor überläßt die Beantwortung dieser Frage dem Hörer. Doch daß die Ehe dieses ungleichen Paares scheitern muß, vermittelt er in knappen, eindringlichen Szenen. Die junge Frau ist der latenten Feindseligkeit und den Vorurteilen der Umwelt nicht gewachsen. Die Rolle des Thomas spricht der - selbst schwerberhinderte - Autor, der bereits in seinem vom RIAS ausgestrahlten Hörspiel "Nachricht vom Grottenolm" die Hauptrolle spielte.
Daten zu Peter Radtke:geboren: 19.03.1943
Vita: Peter Radtke (* 19. März 1943 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Autor und Schauspieler.
Hompepage o.ä.: http://www.peter-radtke.de/
Erstsendung: 13.11.1985
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Maria Helena Kühner
produziert in: 2012
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Berthold Zilly
Inhalt: Das Hörspiel erzählt eine Geschichte aus Brasilien: Ein reicher Gutsherr duldet nur noch drei Wesen um sich: seinen Sohn, sein Rennpferd und einen schwarzen Sklaven, der sich um das Pferd zu kümmern hat. Dieser junge Sklave jedoch zieht trotz seiner Unschuld immer wieder den Unmut seines Besitzers auf sich; die Strafen, die er erhält, werden von Mal zu Mal drakonischer, selbst seinen Tod nimmt der ungerechte Gutsherr in Kauf. Doch das Volk, der eigentliche Erzähler dieser Geschichte, wie ein Bänkelsänger zu berichten weiß, will es bei diesem Ende nicht belassen: Gegen das wirkliche Geschehen setzt es das erdachte Schicksal, wie es sich in der Phantasie der mitleidenden Menschen entwickelt. Geschichte und Legende verschmelzen zu einer Einheit.
Sprecher:Alexandra Kamp (Charlie)
Marina Tamassy (Rita)
Susanne Menner (Ingrid)
Cornelia Schmidt (Sonja)
Ragna Guderian (Marnie)
Sebastian Mirow (Marc)
Paula Borchard (Charlie als Kind)
Luna Schlotter (Rita als Kind)
Amelie Hasel (Ingrid als Kind)
Marlene Hurrle (Sonja als Kind)
Inga Axelsson (Marnie als Kind)
MusikerHans-Dieter Lorenz (Bass) Bernd Machus (Bandoneon)
Erstsendung: 11.12.1986
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Aharon Appelfeld
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Nelson Rodrigues
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 118 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Henry Thorau
Marina Spinu
Inhalt: Eine Geschichte zwischen Elendskomödie und -tragödie. Nelson Rodrigues lädt sein Alltagsdrama aus der untersten sozialen Schicht Rio de Janeiros mit den größten Leidenschaften auf. Zulmira, die verrückt tragische Hauptfigur dieses Stücks, wird von einer Wahrsagerin vor einer blonden Frau gewarnt. Die Blonde, so ahnt sie, ist ihre Cousine Glorinha, bekannt wegen ihrer religiös motivierten Prüderie, die möglicherweise nur vorgeschoben ist, um eine Krebserkrankung zu verbergen. Um ihre eigene Angst zu bekämpfen und zugleich aus Rache bestellt Zulmira schon im voraus für ihre Cousine das teuerste Begräbnis, das ganz Rio zu bieten hat. Mit leidenschaftlicher Perfidie wehrt sie sich gegen die Erbärmlichkeit ihres eigenen Schicksals. Doch nicht Glorinha, sondern sie stirbt. Nelson Rodrigues zeichnet in grellen Farben das Aufeinanderprallen der sozialen Gegensätze in Rio de Janeiro. Sein Anliegen war es "skrupulöse Stücke" für ein "widerliches Theater" zu schreiben. "Ich will, daß die Leute im Parkett an Typhus und Malaria erkranken."
Sprecher:Rosel Zech (Erzählerin)
Ulrich Noethen (Clifford)
Sophie von Kessel (Angie)
Jule Ronstedt (Helen)
Michael König (Mr. Wellbrook)
Horst Sachtleben (John Lally)
Elisabeth Endriss (Evelyn Lally)
Gustl Halenke (Cynthia Wexford)
Thomas Holtzmann (Otto Wexford)
Michael Tregor (Mr. Blotton)
Katharina Conwell (Nell als Kind)
Francine Singer (Französische Dame)
France Arnaud (Milady)
Holger Buck (Zeitungsausrufer)
Daten zu Nelson Rodrigues:vollständiger Name: Nelson Falcão Rodrigues
geboren: 23.08.1912
gestorben: 21.12.1980
Vita: Nelson Falcão Rodrigues (geboren am 23. August 1912 - gestorben am 21. Dezember 1980) war ein brasilianischer Drehbuchautor, Journalist und Romanautor.

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Erstsendung: 05.11.1989
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Claudio Lange
produziert in: 2005
produziert von: HörVerlag
Laufzeit: 107 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Komponist: Jan-Peter Pflug
Inhalt: Ein Mann und eine Frau werden von zwei Polizisten abgehört, die wiederum von einem Polizeiinspektor abgehört werden, der von... Der alltägliche Wahnsinn auf einen sicherheitspolitischen Nenner gebracht: die Wanze in der Wanze in der Wanze. Claudio Lange schreibt zu seinem Hörspiel, einer Abhörkomödie: "Absurde Erlebnisse sind hierzulande kaum gestaltet und wo doch, als Erfindungen mißverstanden worden. Im Zusammenhang mit diesem Hörspiel habe ich das Absurde erlebt, als mich ein Sender einlud, hin und zurück, um mir zu sagen, sie wünschten dies Stück nicht. Es schneite, ich war absurderweise in leichter Wäsche. Man hatte absurderweise angenommen. 'Bis nach Mitternacht' sei nicht zum Lachen..." (Claudio Lange)
Sprecher:Udo Wachtveitl (Guido Brunetti)
Barbara Auer (Erzählerin)
Nina Weniger
Uli Pleßmann
Gerd Baltus
Wolf Frass
Anne Weber
Traudel Sperber
Peter Kaempfe
Gerlach Fiedler
Christian Stark
Brita Subklew-Hildebrand
Manfred Reddemann
Aranka Mamero
u.a.
Erstsendung: 07.02.1984
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Andreas Knaup
produziert in: 1984
produziert von: BR
Laufzeit: 102 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Patrick Blank
Inhalt: Eve, eine Berliner Journalistin, reist in eine ostdeutsche Kleinstadt, um einen ungewöhnlichen Kriminalfall zu recherchieren, der mit einem Gerichtsprozeß bereits abgeschlossen worden war. Opfer des Verbrechens, das von jugendlichen Tätern verübt wurde, war einer ihrer Mitschüler. Bei dem Versuch, die Wahrheit über die Hintergründe der Tat herauszufinden, stößt Eve auf eine Mauer des Schweigens. Schulleitung, Eltern und Kommunalpolitiker zeigen wenig Interesse an einer Aufhellung der Vorgänge. Eve selbst gerät in Bedrängnis ... Das Hörspiel entstand nach einem authentischen Kriminalfall.
Sprecher:Maria Wimmer (Hekabe)
Rita Russek (Andromache)
Elisabeth Trissenaar (Kassandra)
Felix von Manteuffel (Menelaos)
Thomas Holtzmann (Poseidon)
Alfred Uranka (Griechischer Anführer)
Elisabeth Endriss (Helena)
Karl Renar (Talthybius)
Gisela HöterMaria BardischewskiHelga FellererSylvia Ulrich (Trojerinnen)
Daten zu Andreas Knaup:geboren: 29.10.1954
Vita: Andreas Knaup, geboren 1954, war Schauspieldirektor am Theater in Dresden-Radebeul, arbeitet jetzt am Thüringer Landestheater Eisenach-Rudolstadt-Saalfeld. Er schreibt Theaterstücke, Musicals und Hörspiele (zuletzt "Erinnern Vergessen" DLR Berlin 1999).

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Erstsendung: 22.01.1996
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2018
Autor: Christine Nagel
produziert in: 1993
produziert von: SFB; ZKM Karlsruhe
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Christine Nagel
Komponist: Frieder Butzmann
Marie Goyette
Dramaturgie: Juliane Schmidt
Übersetzer: Jan Faktor
Anette Simon
Inhalt: Der tschechische Lyriker Ivan Blatný (1919 – 1990) galt viele Jahre als verschollen. Eine Lesereise nach England nutzte er 1948 zur Flucht aus der Tschechoslowakei und wurde daraufhin zur persona non grata erklärt. Von diesem Zeitpunkt an war Blatný staaten- und mittellos. Er suchte Schutz hinter den Mauern einer englischen Psychiatrie. Doch seine wahre Zuflucht fand er im Schreiben.

Mit 280 000 Versen auf 5500 Notizbuchseiten, auf Tschechisch, Französisch, Englisch und Deutsch, erfüllte er sich seinen Lebenswunsch: im Schreiben existieren zu können. Sprache war ihm Lust und Vergnügen. „Words words says Hamlet desperately/ I love the words says Monika/ wie Streuobstwiesen die blühten/ wie Tee der Jetley heißt/ das ist das Erwachen des Dichters.“
Sprecher:Marie Goyette
Frieder Butzmann
MusikerPeter Ehwald
Daten zu Christine Nagel:geboren: 1969
Vita: Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim/Main, studierte Geschichte, Germanistik und Politik, arbeitet seit 1994 als freie Autorin. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 09.03.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
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Titel:
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 2008
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Bernd Lau
Komponist: zeitblom
Übersetzer: Karin Kersten
Inhalt: Auf einer Straße außerhalb von Palma wird ein bewußtloser, nackter Mann gefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der aufgefundenen Person um Prof. Newman, einem englischen Gelehrten, der mit einer wissenschaftlichen Untersuchung über Chopins Aufenthalt auf Mallorca beschäftigt war. Die Nachforschungen ergeben weiter, daß Newman seine Studien bereits 2 Monate vorher abgebrochen hatte und durch zunehmend exzentrisches Verhalten aufgefallen war. Außerdem wird er mit dem rätselhaften Verschwinden von Chopins Piano aus dem Museum von Valldemosa in Verbindung gebracht ein unglaublicher Vorwurf gegen den als bieder und unscheinbar geltenden Professor. Newmans Kollege Wyatt begibt sich auf die Suche nach Hinweisen, die Licht in das mysteriöse Dunkel bringen könnten. Dabei stößt er auf einige Tonkassetten - Dokumente einer rauschhaft-exzessiven Begegnung zwischen Newman und einer unbekannten Frau. Gegen seinen Willen gerät Wyatt immer tiefer in den Sog dieses abgründigirritierenden Geheimnisses.
Sprecher:Martin Umbach (Erzähler)
Beate Himmelstoß (Erzählerin)
Nadeshda Brennicke (Lola)
Jens Harzer (Prof. Dr. Rath)
Franziska Ball (Guste)
Stefan Wilkening (Kiepert)
Burchard Dabinnus (Mazeppa)
Christiane Blumhoff (Wirtschafterin)
Matthias Kelle (Gymnasiast/Angst)
Jonas Schmid (Goldstaub)
Benedikt Figel (Lohmann/Gast)
Thomas Albus (Kellner/Polizist/Direktor)
Tommi Piper (Kapitän)
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 12.06.1990
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Georg Büchner
produziert in: 1970
produziert von: WDR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Kurt Herrlinger
Inhalt: Mit 21 Jahren schreibt Georg Büchner an seine Braut: "... Ich studierte die Geschichte der Revolution. Ich fühlte mich wie vernichtet unter dem gräßlichen Fatalismus der Geschichte..." Ein Jahr später begann er, selbst von Verhaftung bedroht, mit der Niederschrift seines Dramas "Dantons Tod", das die terroristische Steigerung der Französischen Revolution zur Schreckensherrschaft thematisiert. Die zahlreichen literarischen historischen und philosophischen Quellen, die Eingang fanden in die Textgestalt, bis hin zu den teilweise wörtlich aus den Geschichtsquellen übernommenen Reden, bezeugen Büchners so nahe wie möglich am historischen Verlauf sich orientierende Auseinandersetzung mit seinem Stoff und dessen handlungstragenden Figuren. - Nach erneuter Durchsicht des Manuskripts von Büchner rekonstruierte der Büchner-Forscher Thomas Michael Mayer unter Beseitigung der Lesefehler bisheriger Ausgaben die originale, bislang wohl authentischste Textgestalt, die dieser Hörspielfassung zugrunde liegt.
Sprecher:Frank Barufski (August Steuven)
Lotte Rausch (Ziska Steuven, seine Frau)
Trude Schneider (Kristin)
Gerti Runkel (Gerta)
Gustav Bockx (Der Trötemann)
Heinz Opfinger (Der Briefträger)
Annemarie Schlaebitz (Die Metzgersfrau)
Harry J. Bong (Ferdinand, der Schofför)
Wilhelm Otto (Der Herr Pastor)
Carla Neizel (Lisbeth, seine Haushälterin)
Carla Grassmann (Frau Lucas)
Daten zu Georg Büchner:vollständiger Name: Karl Georg Büchner
geboren: 17.10.1813
gestorben: 19.02.1837
Vita: Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

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Erstsendung: 13.07.1989
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Gert Hofmann
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 32 Minuten
Regie: Manfred Marchfelder
Komponist: Philipp Schaufelberger
Inhalt: In seinem neuen Hörspiel "Das allmähliche Verstummen des Kinoerzählers in der Tonfilmzeit" blickt Gert Hofmann mit sanfter Melancholie zurück auf einen Abschnitt seiner - wohl weitgehend autobiographisch geschilderten - Kindheit. Zwar steht dabei der Großvater Karl Hofmann, ein offenbar begnadeter Kinoerzähler der Stummfilmzeit, im Mittelpunkt. Doch läßt Gert Hofmann dessen individuelles Schicksal exemplarisch werden. Denn mit der Erfindung des Tonfilms, einer bewundernswerten technischen Errungenschaft, wird die berufliche und damit auch menschliche Existenz des Kinoerzählers funktionslos. Die Ablösung des Stummfilms durch den Tonfilm und damit die Identitätsberaubung einer spezifischen "Berufsgruppe" wird so zur Metapher.- Gert Hofmann läßt dem Großvater noch den Mantel einer ebenso gnädigen wie abgründig hoffnungslosen Verdrängung. Doch bleibt die bange Frage, wie lange das gutgehen kann.
Sprecher:Bibiana Beglau (Clara)
Daten zu Gert Hofmann:geboren: 29.01.1931
gestorben: 01.07.1993
Vita: Gert Hofmann (* 29. Januar 1931 in Limbach; † 1. Juli 1993 in Erding) war ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 07.10.1990
Datenquelle(n): dra
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vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 111
Titel:
Autor: Elisabeth Herrmann
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 31 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Bearbeitung: Gabriele Neumann
Inhalt: Anwalt Vernau hat alles erreicht. Er wird Sigrun Zernikow heiraten und sein Büro in der Grunewald-Villa einrichten, in der Kanzlei des Schwiegervaters. Aber die Leiche einer Ukrainerin im Landwehrkanal wirft schreckliche Fragen auf. Wer war die alte Frau, die für ihre Freundin Natalia vom alten Zernikow Entschädigung wegen Zwangsarbeit forderte? Was hatte jene Natalia damals mit den Zernikows zu tun?
Daten zu Elisabeth Herrmann:geboren: 1959
Vita: Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg an der Lahn, Fernsehjournalistin und Krimiautorin, lebt in Berlin. Deutschlandradio produzierte 2007 "Das Kindermädchen" nach ihrem gleichnamigen Roman, der 2005 als bester deutschsprachiger Krimi ausgezeichnet und vom ZDF auch verfilmt wurde.
Erstsendung: 05.11.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Peter Michel Ladiges
produziert in: 1964
produziert von: NDR
Laufzeit: 104 Minuten
Regie: Peter Michel Ladiges
Inhalt: "Bevor die Spanier das Land unterwarfen, lebten die Indianer in wohl geordneten Gemeinwesen; doch nach den Kriegen mit den Spaniern zerstreuten sie sich in den Wäldern. Die Spanier hatten die Städte, die das Land beherrschten, gut untereinander aufgeteilt, aber bei den Indianern gab es welche, die weiter Aufruhr schürten, woraufhin sehr harte Strafmaßnahmen ergriffen wurden, die zu einer Reduktion der Bevölkerung führten. Ich, Diego de Landa, habe mit eigenen Augen bei einem Dorf einen Baum gesehen, an dessen Ästen ein Hauptmann viele Frauen aufgehängt hatte und an deren Füßen ihre kleinen Kinder... Sie hatten gewisse Schriffzeichen oder Buchstaben, die sie benutzten, um in ihren Büchern Aufzeichnungen über ihre Vergangenheit und ihre Wissenschaften zu machen; mit diesen und mit symbolischen Figuren und Zeichen in diesen Figuren, machten sie den Inhalt ihrer Darstellungen verständlich, gaben ihn weiter und dienten der Unterweisung. Wir fanden eine Vielzahl von Büchern mit diesen Schriftzeichen, aber da sie nichts anderes enthielten als Abgötterei und Täuschungen des Teufels, verbrannten wir sie alle, was sie sehr grämte und ihnen großen Kummer bereitete." (Diego de Landa) Kaum etwas bezeichnet die Unterwerfung einer Kultur genauer als das Auslöschen von deren Sprache und Schrift. Es ist die endgültige Zerstörung einer Identität durch den Verlust der Geschichte und ihrer Überlieferung. So wird uns die Geschichte der amerikanischen Völker - der Mayas, der Inkas, der Azteken - seit der Conquista aus der Perspektive der Conquistadoren erzählt.
Erstsendung: 17.12.1985
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Gisbert Haefs
Inhalt: Die Erfahrungen mit dem Lagerleben als Militärarzt in Afghanistan haben Doctor Watson geprägt. Und auch als frischgebackener Ehemann in London ist er stets aufbruchbereit, um den Freund Sherlock Holmes bei Bedarf auf seinen kriminalistischen Reisen zu begleiten. Beim Frühstück trifft Holmes' Einladung ein, und schon wenige Stunden danach ist man mit kleinem Gepäck unterwegs ins West Country, wo Charles McCarthy - ein Gutsbesitzer im Boscombe Valley - ermordet wurde und sein Sohn alle Mühe hat, sich gegen den Verdacht des Vatermords zu verteidigen. Denn alle Indizien sprechen gegen ihn.



"Die Geschichten um Sherlock Holmes und seinen treuen Adlatus Dr. Watson gehörten bereits in den 60er-Jahren zum festen Repertoire des Hörspiels. Damals präsentierte sich der von Peter Pasetti gesprochene Holmes als weltoffener Lebemann. In den Neuadaptionen mit Walter Renneisen in der Hauptrolle kommt Holmes der literarischen Vorlage näher: Ein zuweilen recht unleidlicher Exzentriker mit Hang zur Egomanie. Hans Gerd Krogmann gelang ein unterhaltsames Hörspiel mit dynamischer Musik, einem bis in die letzte Nebenrolle gut gecasteten Ensemble und so manch akustischem Highlight. Besonders gelungen ist dabei Holmes Auftritt am Tatort, einem Waldsee. Das Zusammenspiel von Watsons leicht ironischem Kommentar, der Musik, und Holmes' "Ahs" und "Ohs", wenn er wieder mal ein Indiz findet, das ihn dem Täter näherbringt, schafft wahrhaftig ein lebendiges Bild im Kopf des Hörers." (Lutz Gräfe)
Sprecher:Patrick Blank
Klaus Spürkel
Martin Schley
Lisbeth Felder
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

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Erstsendung: 05.01.1997
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Robert Matejka
Komponist: Underkarl
Inhalt: Im Mittelpunkt steht der große jüdische Philosoph Baruch de Spinoza. Caspari zeigt ihn als einen Denker, der zwischen allen steht, beargwöhnt von der katholischen Inquisition und mit dem Bannfluch belegt von seinen jüdischen Glaubensgenossen. Die Freiheit, die er dem menschlichen Denken zuerkennt, könnte den Mächtigen allenthalben gefährlich werden.
Sprecher:Heinz von Cramer
Ensemble: Underkarl
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 29.04.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Irene Böhme
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Hanns Zischler
Inhalt: Das "Wesen" ist ein 16jähriges russisches Mädchen, das während des zweiten Weltkrieges einem kinderreichen deutschen Haushalt als Arbeitskraft zur Verfügung gestellt wird. Voller Neugier und Verwunderung nähern sich die Kinder diesem "Es", das nicht spricht, sehr ängstlich wirkt und abends weint.
Sprecher:Ulrich Wildgruber
Klaus Buhlert
Bernd Rauschenbach
Claudia Baumhöver
Herbert Kapfer
Moderation: Jörg Drews
Erstsendung: 29.01.1986
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Daniel Cil Brecher
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Matejka
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Daniel Cil Brecher rekonstruiert daraus ein politisches Hörspiel-Drama in drei Folgen.

Teil 1: 1961: Während sich die Truppen der USA und der UdSSR beim Berliner Mauerbau gegenüberstehen, hat der strategische Fernkampf der Weltmächte einen anderen Schauplatz: Kuba. Washington plant die Invasion und die Beseitigung Fidel Castros. Moskau braucht Kuba, um vor der Haustür des Feindes Atomraketen zu stationieren. Fast vierzig Jahre später werden die sowjetischen Archive zugänglich, und auch die USA geben die Tonbandaufnahmen heraus, die Präsident Kennedy von den Krisensitzungen im Weißen Haus anfertigen ließ.

Teil 2: 1991: Im Kreml tagt ein Untersuchungsausschuss. Geheimdienstler und Generäle werden über die "gefährlichsten Tage des 20. Jahrhunderts" befragt. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die Sowjetunion zu einer geheimen Stationierung von Atomwaffen und einer ganzen Heeresgruppe vor der Küste der USA hat hinreißen lassen? Hat der KGB den Mund zu voll genommen? Warum haben die Generäle der Roten Armee nicht reagiert, als sie die Schwächen und Gefahren des Unternehmens erkannten? Wer war für die größte Panne des Kalten Krieges verantwortlich? Daniel Cil Brechers Dokumentarhörspiel reinszeniert die wechselseitigen Klimmzüge der Weltmächte. Aus Unkenntnis des politischen Systems der Gegenseite und im Kalkül des eigenen Machterhalts, manövrieren sich Präsident Kennedy und Premier Chruschtschow bis an den Rand eines Atomkrieges.

Teil 3: 16. Oktober 1962: John F. Kennedy und seine Berater sind zu einer Krisensitzung im Weißen Haus zusammengekommen: Handelt es sich bei den unbekannten Objekten auf den Luftaufnahmen von Kuba um sowjetische Atomraketen? Bereitet die Sowjetunion einen Überraschungsschlag gegen die USA vor? In den folgenden 13 Tagen quält sich der Präsident mit der Frage, ob er die Invasion der Insel befehlen - oder auf Diplomatie setzen soll. Außer ihm und seinem Bruder Robert weiß niemand, dass die dramatischen Diskussionen im Weißen Haus auf Tonband aufgenommen werden.
Daten zu Daniel Cil Brecher:geboren: 1951
Vita: Daniel Cil Brecher (* 1951 in Tel Aviv) ist ein israelischer Historiker und Publizist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Yves Fabrice Lebeau
produziert in: 1983
produziert von: NDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: Nach dem Tode des Vaters kann die Mutter nicht allein in ihrem Haus zurückbleiben, davon sind zumindest ihre Kinder überzeugt. Der Älteste hat ein geeignetes Quartier in einem komfortablen Altenheim besorgt. Nun gilt es, die Mutter zu überzeugen. Aber die alte Frau ist keineswegs gebrechlich; eigenwillig, herrisch und wortgewaltig verlangt sie Respekt und erwartet, von einem ihrer drei Kinder aufgenommen zu werden. Gebieterisch fordert sie ihre Liebe ein, so wie sie es immer verstanden hat, ihre Herrschaft über das Familienleben auszuüben. Schließlich kapitulieren die Kinder und überlassen die Mutter sich selbst, ihrem alten Haus und ihren Erinnerungen an glücklichere Zeiten.
Sprecher:Angela Schmid (Werbestimme weiblich)
Manfred Steffen (Älterer Herr)
Lutz Schnell (Junger Mann)
Gert Timmermann (Disc-Jockey)
Momme Jantz (Junger Discobesucher)
Rüdiger Schulzki (Telefonstimme männlich)
Jan Fedder (Alternativer junger Mann)
Annette Mayer (Alternatives junges Mädchen)
Eva-Maria Bauer (Hausfrau)
Alfred Eich (Mann mit Taschenrechner)
Peter Buchholz (Student)
Rainer Schmitt (Videoist)
Edeltraut Grätschus-Lange (Fahrstuhlführerin)
Charlotte Schellenberg (Verkäuferin)
Karen Hüttmann (Mutter)
Edi Samland (Tochter)
Mick Werup (Hans)
Burghart Klaußner (Martin)
Jutta Wirschaz (Ulrike)
Sabine Kaack (Sabine)
Hans Kahlert (Herr)
Hans Hessling (Mann)
Gerd Baltus (Ehemann)
Pia Werfel (Ehefrau)
Lutz Mackensy (1. Verkäufer)
Stephan Wald (Stimme vom Band)
Edgar Hoppe (2. Verkäufer)
Hans Ulrich (Kunde)
Christiane Lewin (Junge Discobesucherin)
Elisabeth Pagitz (Telefonstimme weiblich)
Daten zu Yves Fabrice Lebeau:Vita: Yves Fabrice Lebeau, 1945 geboren, wurde den Hörerinnen und Hörern des WDR erstmals 1984 mit dem Hörspiel "Die Lampe scheint auf ihre Augen" bekannt, das 1981 vom Französischen Rundfunk zum Prix Italia eingereicht worden war. In den folgenden Jahren war Lebeau im WDR ausschließlich mit Kurzhörspielen, skurril, fantasievoll und oft scharfzüngig vertreten. Mit "Zeichnung einer Morgenröte mit schwarzer Tinte" zeigt sich der Autor von einer neuen, sehr stillen und empfindsamen Seite, die nun auch seiner bildhaften und poetischen Sprache Raum läßt.
Erstsendung: 12.12.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jean Paul
produziert in: 2010
produziert von: RBB
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Annette Jainski
Bearbeitung: Sebastian Goy
Inhalt: "Kindheit", ein Schlüssel für poetische Klischees von unbekümmerten Jahren des uneingeschränkten Glücks. Wir betrügen niemanden so gern wie uns selbst und haben uns dafür jenen schönen und wirksamen Trick ausgedacht, die Utopie in jenen Landschaften anzusiedeln, die garantiert unerreichbar sind. Die Kindheit ist eine dieser Landschaften, denn es gibt keinen Weg, in sie zurückzukehren. Die Kindheit ist also zugleich ein ideales Thema, zumal jeder Erwachsene ein Kind war und sich dafür interessiert, ob die anderen ihre frühen Jahre ähnlich wie er erlebt haben bzw. glauben, sie erlebt zu haben oder sich ganz anderer Erfahrungen erinnern. Die Neugier auf autobiographische Literatur mag eben darauf zurückzuführen sein, die eigene Kindheit mit einer anderen, literarisierten, zu vergleichen und auf die Lust von Autoren und Dichtern, autobiographische Schriften zu schreiben, um das eigene Leben zu einem fiktionalen Gegenstand werden zu lassen. Sebastian Goy hat aus den Autobiographien von vier Autoren jene Kapitel für seine Bearbeitungen ausgewählt, die, jenseits des Klischees von Glück und Geborgenheit, von Aufbrüchen und Trennungen erzählen oder von der Suche nach dem, was zentral für das spätere Leben sein wird.
Sprecher:Bernhard Schütz
Tilla Kratochwil
Daten zu Jean Paul:geboren: 21.03.1763
gestorben: 14.11.1825
Vita: Jean Paul (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth; eigentlich Johann Paul Friedrich Richter) war ein deutscher Schriftsteller. Er steht literarisch gesehen zwischen Klassik und Romantik. Die Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück.

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Erstsendung: 03.05.1993
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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