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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Yaak Karsunke
produziert in: 1969
produziert von: SFB
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Abrichtung eines Täters

Am 11. April 1968 gab der Anstreicher Josef Bachmann, unehelich geboren 1944, Hilfsschüler, aus der DDR übergesiedelt in die BRD 1956, mehrfach vorbestraft, auf den Studenten Rudi Deutschke mehrere Schüsse ab, die diesen lebensgefährlich verletzten. Wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt und sieben Jahre Eheverlust, beging Bachmann in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1970 in seiner Zelle in Berlin Selbstmord. '& jetzt Bachmann' versucht, die Biografie eines Täters am Beispiel Bachmanns zu rekonstruieren und zu analysieren: die Biografie wird dabei nicht beschrieben als fiktive Persönlichkeitsentwicklung bzw. -entfaltung, sondern als gesellschaftliche Deformation und Abrichtung eines Menschen zum Täter, der zu einem gegebenen Zeitpunkt zum Vollstrecker eines Mehrheitswillens werden kann und anschließend als Sündenbock wieder ausgestoßen wird. Der Autor hat im März 1969 an allen Verhandlungstagen am Prozeß gegen Josef Bachmann teilgenommen: das Hörspiel stützt sich auf seine während des Prozesses gemachten Notizen, Presseberichte etc.
Sprecher:Joachim Nottke (Mann)
Ricarda Benndorf (Frau)
Klaus Jepsen (Kollege)
Joachim Boldt (Polizist)
Hermann Wagner (Kommissar)
Heinz Rabe (Untersuchungsrichter)
Erstsendung: 19.10.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Ernst Pfeiffer
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Manfred Brückner
Komponist: Robert HP Platz
Inhalt: Der Prozeß Adolph Clarenbach

Adolf Clarenbach gilt in der reformierten Kirche am Niederrhein, im Bergischen und in Köln auch heute noch als eine herausragende historische Persönlichkeit. Mit seinem Glaubensgenossen Peter Fliesteden erlitt er, erst dreißigjährig, am 28. September 1529 zu Melaten vor den Toren Kölns den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen. Der Autor schildert den Prozeß vor dem weltlichen Gericht der Stadt Köln, dem Reichskammergericht zu Speyer und dem geistlichen Gericht des Erzbischofs Hermann von Wied. Die freigestaltete Rekonstruktion, mit der auch die Inquisitoren der Zeit charakterisiert werden, macht deutlich, daß es sich hier nicht nur um einen Ketzerprozeß, sondern auch um einen politischen Vorgang gehandelt hat. In Rückblenden und Gesprächen mit seinem Mitgefangenen Peter Fliesteden wird der kurze Lebensweg Clarenbachs erzählt: seine Studienzeit in Köln und Münster, seine Magistertätigkeit in Wesel, Münster und Osnabrück und sein Wirken in seiner bergischen Heimat. Clarenbach war kein Schüler der großen Reformatoren. Er verkündete seine eigene Lehre, die sich allein auf die griechischen und hebräischen Urtexte der Bibel gründete. Wie Luther und andere Reformatoren wandte er sich aber auch gegen die Auswüchse des damaligen kirchlichen Lebens, gegen Aberglaube, Ablaßhandel und Pfründenwirtschaft. Einer seiner Anhänger war der katholische Pfarrer von Büderich, Johann Klopreis, der sich vor dem geistlichen Gericht in Köln zu verantworten hatte. Um dem Freund beizustehen, reiste Clarenbach mit ihm nach Köln, wurde gefangen genommen und, obwohl er weltlichen Standes war, ebenfalls vor das geistliche Gericht gestellt.
Sprecher:Gisela Saur-Kontarsky
Jutta Graeb
Daten zu Ernst Pfeiffer:Vita: Ernst Pfeiffer, geb. 1926, lebt als freier Schriftsteller in Leverkusen. Er arbeitet als Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur, schrieb zahlreiche Schulfunkhörspiele zur Geschichte und für die Rheinische Redaktion 1987 das zweiteilige Hörspiel über Johann Peter Ommerborn.
Erstsendung: 29.10.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Willy Grüb
produziert in: 1956
produziert von: RB
Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Karl Ebert
Inhalt: Der Fall des Spions Bruno Pontecorvo, der nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und in Großbritannien für die Sowjetunion Atomspionage betrieb.
Sprecher:Axel von Ambesser (Homer)
Günther Dockerill (Agathon)
Gisela von Collande (Penelope)
Klaus Nägelen (Telemach)
Heinz Klevenow (Odysseus)
Susanne Christian (Euryklea)
Erstsendung: 17.09.1956
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Peter Goedel
Herbert Hoven
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: Die Geschichte eines verhaltensauffälligen Jugendlichen

Dem Hörspiel, das von der Geschichte des 14jährigen Schülers Markus handelt, liegt ein authentischer Fall zugrunde. Markus gilt allgemein als ein "aufsässiger Junge". Er fügt sich nicht den gültigen Erziehungsnormen, beharrt auf seinen eigenen Wegen. Je mehr aber diese eigenen Wege gesellschaftliche Normen tangieren, gerät er dazu in Widerspruch. Was sich im Elternhaus mehr als eine nicht genau zu bestimmende Aufsässigkeit herausstellt, schlägt in der Schule in konkrete Arbeit an der Schülerzeitung um. Dieses "anders sein" oder auch nur "anders sein wollen" wird von schulpädagogischer Seite als verhaltensauffällig definiert; auf Seiten des Elternhauses, wo man auch zu keiner Erklärung kommt, ist ein Begriff, mit dem man die "Störung" abtun kann, nicht so schnell gefunden. Gemeinsam ist beiden Seiten, dass sie mit "Aussperrung" reagieren.
Sprecher:Paul Scheerbart: Ekkehard Schall
Anna Sommer: Walfriede Schmitt
Junge: Jens-Uwe Bogadtke
Paspe: Siegfried Weiß
Eisselt: Hans Teuscher
Oberst: Heinz Schröder
Daten zu Peter Goedel:Vita: Peter Goedel, geboren 1943, studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Köln und München, arbeitete anschließend als Dramaturg und Regieassistent am Theater. Seit 1972 ist er freier Autor und Regisseur für Fernsehen und Hörfunk.
Daten zu Herbert Hoven:Vita: Herbert Hoven ist 1952 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Pädagogik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft.
Hompepage o.ä.: http://www.hoffmann-und-campe.de/autoren-info/herbert-hoven/
Erstsendung: 28.11.1978
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Peter Mohr
produziert in: 1978
produziert von: BR
Laufzeit: 156 Minuten
Regie: Christoph Pragua
Komponist: Frank Duval
Inhalt: Manfred Langguth erinnert sich. Begonnen hat alles in einem Eisenbahnwaggon, in dem die kleine Familie nach dem Krieg lebt, am Rande der Müllhalde, die sich bedrohlich nähert und dem Kind Angst macht. Es gibt viele kindliche Ängste: vor den Nadeln im Mund der Mutter, die auf einer alten Singer-Maschine für die Leute im Dorf näht; vor dem Zeigestock des Lehrers, der ihn, das aufsässige, widerspenstige Bürschchen, schon noch hinbiegen wird; vor dem Zug auf dem Bahndamm, der den Lehrer später in Stücke reißt; vor dem betrunkenen Vater. Aus der Musicbox in der Dorfkneipe tönen der "Lachende Vagabund" und später "Mary Lou", aber da ist das Wirtschaftswunder bereits Geschichte und an den Langguths vorbeigegangen. Manfred erinnert sich nicht gern. Für ihn ist es eine Arbeit, zu der er sich zwingen muss, wenn er die Gegenwart verstehen will.
Sprecher:John McPherson, Privatdetektiv: Herbert Bötticher
Marjorie Slater: Karyn von Ostholt
Albert Notting, Detective Chief Inspector: Günther Sauer
Helen Webster: Katharina Lopinski
Randolph Wilson: Reinhard Glemnitz
Mrs. Patton: Ursula Wondrak-Hübner
Sergeant Crocker: Harry Riebauer
Dr. Malden: Franz Hanfstingl
Mr. Webster: Leo Bardischewski
Mrs. Notting: Heidy Forster
Arzt: Ernst Wilhelm Lenik
Krankenschwester: Petra Lang
Gerd Riegauer
Heidy Forster
Franz Hanfstingl
Daten zu Peter Mohr:Vita: Peter Mohr, geboren 1944, schreibt seit 1985 Kurzprosa für verschiedene Zeitungen, Hörspiele ("Mauszeit", "Zur letzten Instanz") und Romane. 1995 wurde er für seinen Roman "Das Verschwinden der Worte" mit dem Mara-Cassens-Preis des Hamburger Literaturhauses ausgezeichnet. Peter Mohr lebt in Frankfurt am Main.
Erstsendung: 01.05.2003
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Carl Dietrich Carls
produziert von: SDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Elmar Boensch
Inhalt: 1933 stirbt in Glatz nach dreißig Jahren Gefängnis die Geheimrätin Ursimus. Am Grab erinnert sich ihr ehemaliger Anwalt wieder an den Prozeß: Die Geheimrätin war angeklagt, vier Menschen mit Arsenik umgebracht zu haben. Gierig griff die Sensationspresse den Fall auf. Noch vor einem Urteil erschien in Berlin ein Buch mit dem spektakulären Titel: "Bekenntnisse einer Giftmischerin." Aber war die Geheimrätin Ursinius wirklich eine Giftmischerin oder lediglich eine nervöse, sensible und für die damalige Zeit ungewöhnliche Frau? Im Hintergrund dieses im Pitaval-Stil bearbeiteten authentischen Falls steht der Verdacht eines tragischen Justiz-Irrtums.
MusikerHans-Günter Lenders Chor: Kölner Kinderchor
Erstsendung: 03.12.1983
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Guy de Maupassant
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Helmut Peschina
Inhalt: Mit der 1885 erschienenen Geschichte des Verführers, dessen Spitzname "Bel ami" sprichwörtlich geworden ist, hat Maupassant seinen literarischen Ruhm in der Welt begründet. Noch steht George Duroy auf der untersten Stufe seiner Laufbahn, als er mit Hilfe seines alten Freundes Forestier einen Journalistenposten bei einer Pariser Zeitung bekommt. Monsieur Walter, sein Chef, benutzt das Blatt zur Unterstützung seiner Börsenspekulationen und anderer Geschäfte, was George mit Interesse beobachtet. Bedenkenlos setzt er seinen ganzen Charme und Instinkt ein, um zu Erfolg, Macht und Geld zu gelangen. Er begreift rasch, wie stark er auf Frauen wirkt und läßt sich gern von ihnen den Weg ebnen. Clotilde, seine verheiratete Geliebte, deren kleiner Tochter er den Spitznamen "Bel ami" verdankt, ist immer für eine Information gut. Das journalistische Handwerk erlernt er von der klugen Madeleine Forestier, die wichtige politische Beziehungen hat. Als ihr Mann stirbt, arbeitet Bel ami hart daran, daß ihn die einflußreiche Witwe heiratet. Sein Verhältnis zu Clotilde geht allerdings weiter. Auch kann er es nicht lassen, die tugendhafte Madame Walter zu verführen. Als Bel ami entdeckt, daß Madeleine ihn mit einem Minister betrügt, ergreift er nach der Scheidung seine Chance: Er entführt die in ihn verliebte Tochter seines Chefs, erzwingt so die Heirat und sichert sich ein glänzendes Erbe. Madame Walter leidet furchtbar, während Monsieur Walter von seinem Schwiegersohn überzeugt ist: "Der Mann hat Zukunft. Er wird Abgeordneter und Minister werden.

Der Mann, den die Frauen zärtlich "Bel ami" nennen, ist also leider ein skrupelloser Parvenu, eitel, opportunistisch und berechnend. Und genau das ist die Basis seines beruflichen Erfolges. Denn nicht nur seine geschickten Liebesaffären und Heiraten haben ihn in wenigen Jahren zum Pressezaren gemacht.

Die Presse als Machtinstrument, das war und ist ein aktuelles Thema. Aber den Roman als generellen Angriff auf die Presse zu verstehen, wie es 1885 bei seinem Erscheinen geschah, ist genauso falsch, wie ihn nur als Sammlung einprägsamer Liebesabenteuer zu betrachten. Für Bel ami sind seine Amouren und die Zeitung gleichermaßen nur Mittel auf dem Weg zu Macht, Erfolg und Reichtum. Er ist der typische Vertreter einer korrupten Gesellschaft. Seine Karriere hätte sich in jenen stürmischen Entwicklungsjahren der Industrie auch in anderen Branchen ereignen können. Und sie kann sich bekanntlich immer wieder ereignen.

Maupassant hat mit seiner radikalen Kritik an der Verpflechtung der Presse mit dem korrupten Staatsapparat ein brisantes Bild von den politischen Zuständen gezeichnet, das keineswegs nur seine eigene Epoche betrifft. Er entlarvt den Patriotismus als scheinheilige Maske und zeigt, wie hohle Phrasen der Journalisten und Politiker zur furchtbaren Waffe im Kampf um die Macht werden.
Sprecher:Maxl Graf (Abraham Grünpacher)
Christa Berndl (Martha, seine Frau)
Alexander Malachovsky (Hans Neuhödl, Bäcker)
Fritz Strassner (Hans Mayer, Ratsherr)
Hans Stadlbauer (Justus Berger, Roßhändler)
Oskar Eckmüller (Michel Paur, Bauer)
Christine Blumhoff (Anna, seine Frau)
Stefan Bastian (Rudolf von Lindlo)
Werner Kreindl (Adam Graf von Herberstorff)
Walter Fitz (Kurfürst Maximilian von Bay)
Anton Feichtner (Jörg Abriel, Henker)
Hans Reinhard Müller (Dechant)
Ludwig Wühl (Mesner)
Werner Asam (Büttel)
Werner Zeussel (Kriegsknecht)
Wolf Euba (Erzähler)
Daten zu Guy de Maupassant:vollständiger Name: Henry René Albert Guy de Maupassant
geboren: 05.08.1850
gestorben: 06.07.1893
Vita: Henry René Albert Guy de Maupassant [gidəmopɑˈsã], (* 5. August 1850 in Tourville-sur-Arques auf Schloss Miromesnil (Normandie); † 6. Juli 1893 Passy, Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.07.2000
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Titel:
Autor: Rodney David Wingfield
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Manfred Brückner
Übersetzer: Marianne de Barde
Inhalt: Jedem der vier Herren, die sich da um neun Uhr abends im Vorzimmer des Großindustriellen Merrick gegenübersitzen, ist die Situation nicht ganz geheuer. Was will ein so renommierter Mann von solch abgetakelten Existenzen, wie sie es sind, so fragen sie sich, und daß sie es sind, sieht einer dem anderen an. Merrick erscheint und verblüfft sie, bevor sie überhaupt zu einer Frage kommen, durch sein umfassendes Wissen über die Spezialfähigkeit eines jeden einzelnen von ihnen: Brown arbeitet als Kranführer, Green ist Spezialist für elektronische Sicherheitsanlagen. Granger war im Hochbau tätig und gilt als absolut schwindelfrei. Wilson ist ein gewiefter Autoknacker. Diese Fähigkeiten will Merrick zur Realisation eines wahnwitzig anmutenden Planes nutzen, der nicht nur jedem der Beteiligten 4 Millionen Pfund bringen soll, sondern auch alle bekannten Regeln eines Bankraubes auf den Kopf stellt.
Sprecher:Krista Posch (Herma)
Rolf Becker (Roman)
Karin Anselm (Babette)
Ellen Schulz (Uschi)
Jürg Löw (Bernd)
Daten zu Rodney David Wingfield:geboren: 06.06.1928
gestorben: 31.07.2007
Vita: Rodney David Wingfield (1928-2007) schrieb nach 1970 vor allem Hörspiele für britische, kanadische und deutsche Rundfunksender.

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Erstsendung: 03.07.1982
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Hansjörg Martin
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Manfred Brückner
Inhalt: Nach einer schlaflosen Nacht genießt Bettina Etienne das Frühstück im Hotel. Am Tag zuvor hat sie Kurt Cordes wiedergetroffen, den Mann, mit dem sie im Krieg verheiratet war, bis zu seinem angeblichen Soldatentod im Frühjahr 1945. Erst danach war Christine zur Welt gekommen, und ausgerechnet diesem Mädchen, seiner eigenen Tochter, mußte Cordes jetzt, 19 Jahre später, den Hof machen. Die Handschrift der feurigen Liebesbriefe brachte Bettina auf die Spur, der gestrige Besuch beseitigte alle Zweifel. Cordes lebt, und er will nun nicht mehr die Tochter, sondern die Mutter - sie... Als Bettina das Hotel verlassen will, wird sie verhaftet: Cordes ist ermordet worden. Der Alptraum beginnt, und je weiter er führt, desto lebensgefährlicher wird Bettinas Situation... Hansjörg Martin, geboren 1920 in Leipzig, gehört nach einer Laufbahn als Maler, Graphiker, Clown, Journalist, Bühnenbildner und Dramaturg heute zu den meistgelesenen deutschen Krimi-Autoren.
Daten zu Hansjörg Martin:geboren: 01.11.1920
gestorben: 11.03.1999
Vita: Hansjörg Martin (1920- 99), deutscher Autor von Kriminalromanen, Kinder- und Jugendbüchern sowie Drehbüchern u.a. für den "Tatort". Kriminalhörspiele u.a. "Blut ist dunkler als rote Tinte" (BR 1971), "Blut an der Manschette" (WDR 1975), "Cordes ist nicht totzukriegen" (WDR 1982), "Der Schreck im Supermarkt" (DRS 1987).

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Erstsendung: 08.01.1983
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Ivor Wilson
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dieter Carls
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Übersetzt aus dem Englischen

Schwer geschockt ist der Londoner Weinhändler Russell Grantham über einen Anruf von Scotland Yard. Seine lebenslustige Schwester Elfrida - seit Jahren als Englischlehrerin in Frankreich - ist tot aus der Seine geborgen worden. Grantham muß nach Paris reisen, um die Leiche seiner Schwester zu identifzieren. Ein beinah aussichtsloses Unterfangen, wären da nicht persönliche Gegenstände und Ausweispapiere, die man bei der Toten gefunden hat. Was für Kommissar Larbot eine Routineangelegenheit zu sein scheint, entwickelt sich für Grantham zu einem riskanten Ausflug auf unbekanntes Terrain.
Sprecher:Christoph Engel (Carlo Broschi)
Jürgen Holtz (Domenico Scarlatti)
Dieter Mann (Alessandro Scarlatti)
Bernadette Vonlanthen (Tante Melchiorra)
Karin Gregorek (Tante Lucrezia)
Katrin Klein (Tante Anna Maria)
Klaus Bieligk (Techniker/Carlos Diener)
Adolfo Assor (1. Spanier)
Carlos Medina (2. Spanier)
Jaime Mican (3. Spanier)
Teresa Polle (Spanierin)
Daten zu Ivor Wilson:Vita: Ivor Wilson, der als Marineflieger im Zweiten Weltkrieg schwere Verbrennungen erlitt, war bis zu seiner Pensionierung 1984 als Lehrer und Dozent für Kunst, Politik und Ökonomie tätig. Wilson hat sich seit 1962 als Verfasser von Kriminalromanen, Kurzgeschichten und zahlreichen Hörspielen, die im In- und Ausland gesendet wurden, einen Namen gemacht. Auch in den Hörspielprogrammen der ARD ist Wilson regelmäßig vertreten.
Erstsendung: 06.03.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Norbert Jacques
produziert in: 1992
produziert von: RIAS
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Werner
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: "Von Dr. Mabuse sprach eigentlich niemand mehr. Man hatte ihn in den vergangenen acht oder zehn Jahren vergessen." Mit einem Rätselraten über das Ende eines der größten Verbrecher der 20er Jahre beginnt Norbert Jacques' Roman. Doch der Träger des Mabuse-Mythos ist nicht tot, weder im Bodensee ertrunken, wie das Ende des letzten Romans vermuten ließ, noch im Zuchthaus gestorben. Als körperliches und geistiges Wrack zieht er aus einer privaten Nervenheilanstalt seine unheilvollen Fäden, mit dem einzigen Ziel, die Seelen der Menschen in ihren tiefsten Tiefen zu verängstigen und Chaos zum obersten Gesetz zu erheben. Als Marionette dient ihm der Sanatoriumsleiter, der im Laufe seiner wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem genialen Verbrecher mehr und mehr in den hypnotischen Bann von Mabuses Geist gerät. So häufen sich 1931 in Berlin Verbrechen, bei deren Aufklärung die Polizei in völliger Dunkelheit tappt ... Norbert Jacques' Roman, der erst 1950 erschien, lieferte die Vorlage zu Fritz Langs Film, der 1933 auf unüberwindbare Schwierigkeiten stieß. Goebbels ließ "Das Testament des Dr. Mabuse" verbieten, weil dieser Film beweise, daß eine bis zum Äußersten entschlossene Gruppe von Männern durchaus imstande sei, jeden Staat aus den Angeln zu heben. Der Regisseur verstand seinen Film dagegen eher als Offenlegung der nationalsozialistischen Strategie zur Machtergreifung.
Sprecher:Hans Christian Blech (Vater)
Jürgen Elbers (Sohn)
Monica Solem (Schwiegertochter)
Werner Rehm (Direktor)
Estrongo Nachama (Militärrabbiner)
Stefan Merki (Offizier)
Chajim Koenigshofen (Kommandant)
Sylvester Groth (Soldat)
Daten zu Norbert Jacques:geboren: 06.06.1880
gestorben: 15.05.1954
Vita: Norbert Jacques (1880-1954), deutschsprachiger Autor luxemburgischer Herkunft. Heute hauptsächlich durch die Figur des Dr. Mabuse bekannt. Weitere Hörspieladaption "Das Testament des Dr. Mabuse" (WDR 1999).

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Erstsendung: 19.11.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 43
Titel:
Autor: Rolf Defrank
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Genre: Dokumentation
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Inhalt: " 'Der Antrag' ist ein Erinnerungsprotokoll einer deutsch-deutschen Ausreise. Das heißt, es basiert auf protokollierten Berichten von Menschen, die die DDR verlassen haben; die zur Verfügung gestellten Dokumente belegen ihre Authentizität. Ich meine, wer die Verhältnisse in der Bundesrepublik kritisiert und in Frage stellt, kann nicht so tun, als gäbe es die 'Verhältnisse' in der DDR nicht. Oder umgekehrt: Wer die Verhältnisse in der DDR kritisiert und in Frage stellt, kann nicht so tun, als gäbe es die hier nicht, unter anderen Vorzeichen, unter anderen Bedingungen, versteht sich. 'Verhältnisse sind nicht einfach da, sie werden hergestellt von Menschen, von Bürgern. Von Staatsbürgern, meinetwegen. Daß dieses Land geteilt ist, ist nicht die Schuld von irgend jemandem, sondern es war die Schuld seiner Bürger. Sie haben einen Verbrecher nicht nur zugelassen, sondern zu ihrem Anführer gewählt und sich an seinen Verbrechen beteiligt. Viele vergessen das. Sie vergessen auch heute, woran sie sich beteiligen. Was ist das für ein Land, das Todesstrafen, Mauern und Selbstschußanlagen braucht, das, wie in den 17-Uhr-Nachrichten des Hessischen Rundfunks vom 15. Januar 1986 zu hören war, 380000 DDRBürger mit Hilfe eines Ausreiseantrages für immer verlassen wollen, aber nur ein ganz geringer Prozentsatz verlassen darf? Sind jene Deutschen, die an der Durchführung dieser 'Verordnungen' beteiligt sind, unmoralischer als die Deutschen in der BRD? Oder wären sie austauschbar, weil das zur deutschen Mentalität gehört? Eine moralische Wende? Wann? Wo? Bei wem?"
Erstsendung: 24.05.1987
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Reinhold Schneider
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Wilhelm Semmelroth
Bearbeitung: Wolfgang Petzet; Wilhelm Semmelroth
Inhalt: Unüberbrückbar scheint die Antinomie von Macht und Reinheit, unvereinbar der Zwang zum Handeln und die Unverletzbarkeit des Gewissens. Petrus von Murrhone, der "Engelspapst", will rein "das höchste Amt auf Erden" verwalten. Aber er muß an seiner Ohnmacht verzweifeln und verzichtet auf den Thron Petri, da er glaubt, nicht "auserwählt" zu sein. Doch auch sein Nachfolger, Benedetto Gaetani, der den Petrus von Murrhone, die Stimme Gottes vortäuschend, zum Wanken gebracht hat, scheitert, als er versucht, statt mit den Waffen des Geistes mit Schwert und Bann den Thron Christi auf Erden zu befestigen.
Sprecher:Antonio Lallo (Turhan Öz, 18 Jahre)
Martin Schleker (Albert Möck, 63 Jahre, Schuhmachermeister)
Renate Franken (Anna Möck, 60 Jahre, seine Frau)
Reinhold Ohngemach (Franz Hügle, Ende 50, Gärtnereibesitzer)
Jörg Adae (Heinz Kessler, um die 50 Jahre)
Boris Burgstaller (Jürgen Roth, mitte Dreißig)
MusikerSchola Gregoriana
Erstsendung: 16.04.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 43
Titel:
Autor: John Steinbeck
produziert in: 1955
produziert von: SDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Karl Ebert
Bearbeitung: Martin Walser; Hans Jochen Schale
Komponist: Wolfgang Geri
Inhalt: In seinem 1942 erschienen Roman läßt Steinbeck am Schicksal einer kleinen Stadt die Lage der von den Deutschen besetzten Länder wie die menschliche Situation der Besatzungstruppen sinnfällig werden. Am wachsenden Widerstand der Bevölkerung erweist sich die Unmöglichkeit, einem Volk, das seine Freiheit über alles liebt, ein politisches System aufzuzwingen, das alle Rechtsgrundsätze mißachtet und die Gewalt zur prima ratio erklärt.
Sprecher:Käthe Beckmann
Dojo Goebels
Flory Jacobi
Rita Plum
Marianne Simon
Fritz Albrecht
Waldemar Dannenhaus
Karl Ebert
Fred Goebel
Peter Höfer
Paul Hoffmann
Franz Scharwenka
Rolf Schimpf
Alf Tamin
Wolfgang Wendt
Daten zu John Steinbeck:vollständiger Name: John Ernst Steinbeck
geboren: 27.02.1902
gestorben: 20.12.1968
Vita: John Ernst Steinbeck (* 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien; † 20. Dezember 1968 in New York) gehört zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Erstsendung: 19.06.1955
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Georges Simenon
produziert in: 2005
produziert von: HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Johannes S. Sistermanns
Übersetzer: Lothar Baier
Inhalt: An jedem ersten Dienstag des Monats nimmt Hans Kuperus gewöhnlich an einem Mediziner-Treffen teil. Nur zweimal weicht er davon ab. Das erste Mal überzeugt er sich davon, daß seine Frau ihn mit dem Anwalt Graf de Schutter betrügt, ganz genau so, wie es ihm in einem Brief ohne Absender mitgeteilt worden ist. Beim zweiten Mal erschießt er die beiden. Er wirft die Körper in einen Kanal und läßt die Beweise für das Verbrechen verschwinden. Doch anstatt Reue zu empfinden, fühlt sich der Mörder wie befreit. Er nimmt sich ein Dienstmädchen als Geliebte, er versucht, den Platz des Getöteten in der Gesellschaft einzunehmen und besucht weiterhin die regelmäßigen Treffen der Billardakademie, deren Vorsitzender der reiche und angesehene de Schutter war. Kein Verdacht scheint auf Hans Kuperus zu fallen. Doch dann laufen die Dinge aus dem Ruder. Kuperus erfährt, wer ihm den anonymen Brief geschrieben hat, der ihn damals aus seiner Normalität riß. Das Eis auf den Kanälen schmilzt und gibt die Leichen frei.
Daten zu Georges Simenon:geboren: 12.02.1903
gestorben: 04.09.1989
Vita: Georges Simenon, belgischer Schriftsteller, geboren 1903 in Lüttich, starb am 4. September 1989 in Lausanne. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 1000 Kurzgeschichten, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Mit 16 schrieb er bereits Reportagen, 1921 wurde sein erster Roman verlegt. Die Figur des Kommissars Maigret (75 Romane) machte ihn bekannt. Er lebte in Paris, Kanada, den USA und der Schweiz.

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Erstsendung: 09.10.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Michael Esser
produziert in: 1972
Regie: Walter Adler
Inhalt: Dr. Maria Jacobs rekonstruiert die digitalisierten Gehirnstrukturen eines zum Tode verurteilten und hingerichteten Mörders. Dr. Bob Smith experimentiert seit Jahren mit simulierten Evolutionsprozessen. Ständig auf der Suche nach größerer Computerleistung überredet er Maria Jacobs, ihren Hochleistungsrechner für sein "Planet Zwei"-Projekt zur Verfügung zu stellen. Danach ist nichts mehr wie es war. Die künstlichen Kleinstlebewesen von Planet Zwei haben in den Gehirnstrukturen des Mörders einen Prozeß ausgelöst, den die Wissenschaftler "synchrones Feuern von Neuronen" nennen - denken. Maria Jacobs, seit Jahren wegen einer Abtreibung mit Schuldgefühlen belastet, tritt in Dialog mit dem langsam erwachenden Gehirn des Mörders. Auch Bob Smith entdeckt die aktiven Gehirndaten. Sein Versuch, in den Besitz dieser künstlichen Intelligenz zu gelangen, mißlingt jedoch. Der "Auferstandene" fühlt sich bedroht und flieht vom Universitätscomputer ins Internet, wo er eine eigenständige Existenz beginnt.

Bob, der lediglich einige Fragmente der künstlichen Intelligenz in seinen Besitz bringen konnte, erhält vom Geheimdienst den Auftrag, die Simulationswelt Planet Zwei so umzugestalten, daß die Fragmente dort einen eigenen Evolutionsprozeß durchlaufen können. Planet Zwei wird daraufhin zu einer kalten, kriegerischen Welt umfunktioniert. Bei seinen Streifzügen durch das Netz entdeckt der "Auferstandene" die Planet Zwei-Welt. Er begreift schnell, daß hier aus vielen kleinen, aggressiven Bestandteilen seiner Persönlichkeit eine Armee gezüchtet wird - eine Armee, die eines Tages gegen ihn anrücken wird ...
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 01.10.1999
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Dieter Hirschberg
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: Michael Westhoff, Student in Berlin, ist von Onkel Paul telegrafisch in seine Heimatstadt Ruhrkirchen zurückgerufen worden. Sein Vater wurde vor seiner Stammkneipe überfahren. Onkel Paul hat Michaels Adresse erst spät gefunden, die Beerdigung war schon vor fünf Tagen. Jetzt händigt Onkel Paul seinem Neffen ein Sparbuch des Vaters als Erbschaft aus und bittet ihn, bei ihm zu übernachten. Doch Michael will zu der alten Wohnung in Haspe, denn dorthin hat ihn Edith, Onkel Pauls durchgebrannte Tochter, in einem seltsamen, hastigen Anruf bestellt.

In seinem Elternhaus trifft Michael seine Cousine Edith nicht an, aber offensichtlich hat dort jemand auf ihn gewartet. Hausmeister Russek bedroht ihn mit einer Pistole. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann Michael nicht mehr glauben, dass sein Vater Opfer eines normalen Unfalls wurde. Das Unfallauto stellt sich als gestohlen heraus, der Fahrer ist geflohen. War es der Freund von Edith, die in der Drogenszene untergetaucht ist? Die Cousine hat plötzlich eine Doppelgängerin, die Anspruch auf das Sparbuch erhebt. Eines ist sicher: hinter den kleinbürgerlichen Fassaden geschehen Dinge, die Michael nicht für möglich gehalten hätte.
Sprecher:Peter Fitz (Mac)
Johanna Liebeneiner (Sibille)
Susanne Lothar (Eli)
Rotraut Rieger (Evelin)
Dietmar Mues (Walter)
Helena Rüegg (Dorothee)
Otto Sander (Harry)
Daten zu Dieter Hirschberg:Vita: Dieter Hirschberg, geboren 1949 in Hagen, arbeitete nach seinem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie als Dramaturg an verschiedenen Theatern, beim SWR Hörspiel und als TV-Produzent. Er lebt als freier Autor in Weimar und schreibt Krimis, phantastische Literatur und Drehbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.bebraverlag.de/autoren/autor/149-dieter-hirschberg.html
Erstsendung: 09.05.1987
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: John le Carré
produziert in: 1993
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Wirbitzky
Bearbeitung: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Werner Schmitz
Inhalt: Harry Pendel ist der nicht ganz makellose Couturier eines renommierten Herrenbekleidungshauses. Früher Juniorpartner des noch renommierteren Hauses "Pendel und Braithwait", London UK, leitet er nun die Adresse Nr. 1 in Panamas Hauptstadt, Treffpunkt für Panamas Generäle, Prominente und Lebemänner, wie auch den Präsidenten des Landes. Daran wäre nun nichts Ungewöhnliches, hätten das Schicksal und der britische Geheimdienst Harry Pendel nicht als "ihren Mann in Panama" auserkoren. Panama aber steht kurz vor der Rückgabe des Kanals durch die USA. Je schwieriger die Situation in Panama selbst wird, desto komplizierter wird die Situation, in die sich Harry Pendel selbst manövriert. Bald schon muss er erkennen, dass die Weltmächte weniger an der politischen als an der ökonomischen Sprengkraft des Kanals interessiert sind und dass der Übergabe eine ökologische Katastrophe ungeahnten Ausmaßes folgen könnte. "Der Schneider von Panama", von John le Carré seinem großen Vorbild Graham Greene ("Unser Mann in Havanna") explizit nachempfunden, ist ein Roman über einen einzigen Riesenfake, die Macht der Medien und die Ohnmacht der Liebe ...
Sprecher:
offen
Gert Westphal (Erzähler)
Weishappel Gustl (Pater Brown)
Leo Braune (Fiennes)
Daten zu John le Carré:vollständiger Name: David John Moore Cornwell
geboren: 19.10.1931
Vita: John le Carré (* 19. Oktober 1931 in Poole, Dorset, Vereinigtes Königreich; eigentlich David John Moore Cornwell) ist ein englischer Schriftsteller.
Hompepage o.ä.: http://www.johnlecarre.com/
Erstsendung: 04.12.1999
Datenquelle(n): YaGru
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Titel:
Autor: Leonhard Reinirkens
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Joachim Schmidt von Schwind
Inhalt: Das Hörspiel schildert ein neues Abenteuer des pensionierten Kriminalkommissars Robert Wenski in seinem Dorf am Moor. Bei dem Versuch, einen Siebenschläfer aus dem Keller einer alten Villa zu befreien, wird auf Wenski und den Leiter des Tierschutzvereins, Oberst a.D. Binswanger, geschossen. Gleichzeitig taucht im Dorf ein Ex-Agent namens Gerbhahn auf, der auf der Suche nach seinem ehemaligen Führungsoffizier ist. Als Wenski und Binswanger die Zusammenhänge durchschauen, können sie Gerbhahn, der seinen untergetauchten Stasi-Offizier aufgespürt hat, nicht mehr helfen.
Sprecher:Rosemarie Fendel (Die Sanfte)
Inge Meysel (Die Mutige)
Inge Keller (Die Traurige)
Daten zu Leonhard Reinirkens:geboren: 07.08.1924
gestorben: 23.03.2008
Vita: Leonhard Reinirkens (* 7. August 1924 in Essen; † 23. März 2008 in Unkel) war Schriftsteller, Autor von Rundfunk- und Fernsehproduktionen und Rezitator.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.05.1993
Datenquelle(n): dra
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 1 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
20.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 2 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
21.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
22.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 2011
produziert von: MDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Komponist: Cornelius Renz
Inhalt: Ein 6-teiliges Hörspiel.

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Teil 4. Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Teil 6: Ein Traum erfüllt sich

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Im alten Russland zur Zeit der Zaren hatte ein Bauer drei Söhne. Grischa und Sascha arbeiteten jeden Tag fleißig auf dem Feld. Nur Wanja, der jüngste Bruder war faul. Eines Tages traf Wanja im Wald einen alten Mann. Er sagte zu Wanja: "Du wirst Zar werden, wenn du sieben Jahre auf dem Backofen liegst und mit niemandem ein Wort redest. Nimm sieben Sack Sonnenblumenkerne mit und sammle Kräfte. Erst wenn du mit deinen Füßen das Dach anheben kannst, bist du stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden."

Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Der faule Wanja liegt seit vielen Jahren auf dem Backofen, knabbert Sonnenblumenkerne und redet mit keinem ein Wort. Seine Brüder Grischa und Sascha müssen jeden Tag hart arbeiten und ärgern sich über ihren faulen Bruder. Das ganze Dorf macht sich schon lustig über die beiden, weil Wanja nicht vom Backofen herunterkommt. Sie prügeln ihn, und sie heizen den Backofen bis er glüht. Alles vergebens. Erst in der Nacht, bevor die beiden Brüder das Haus anzünden wollen, ist Wanja endlich so stark, dass er das Dach mit den Füßen hochheben kann. Aus dem faulen Wanja ist der starke Wanja geworden. Er steigt vom Ofen herab und zieht in die Welt hinaus. Wanja will Zar werden. Der alte Mann im Wald hat es ihm so vorhergesagt.

Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Der faule Wanja hat sieben Jahre lang auf dem Backofen gelegen und Kräfte gesammelt. Nun ist er stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden. Auf seinem weiten Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt Wanja in eine Gegend, wo alle Menschen Angst haben vor dem bösen Och. Der böse Och wohnt in den Wipfeln eines riesigen Baumes, und einmal in jedem Jahr fliegt er über eines der umliegenden Dörfer und pustet so stark, dass alle Zäune und Ställe und Häuser davonfliegen. Der starke Wanja kämpft mit dem bösen Och und besiegt ihn. Alle bewundern seine Kraft und laden ihn ein, doch Wanja will weiterziehen. Kommt er an eine Wegkreuzung, dann wirft er einen Rubel: "Zahl links, Adler rechts".

Teil 4: Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Auf seinem langen Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt der starke Wanja in ein Dorf, in dem niemand ein Pferd besitzt. Die Hexe Babajaga hat alle gestohlen. Wanja jedoch besiegt die Hexe, befreit alle Dorfpferde und bekommt selber den Rappen Waron. Die kalten Wintermonate verbringt er bei einem Schuster, im Frühling zieht er weiter. Er kommt an einen breiten Strom. Dort rudert seit vielen Jahren ein Fährmann von einem Ufer zum anderen, und nicht einen Tag hat er sich in all der Zeit ausruhen können. Wanja nimmt ihm für eine Woche die Arbeit ab, der Fährmann schläft sich aus und bringt ihn dann ans andere Ufer, zu den weißen Bergen.

Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Wanja ist endlich in den weißen Bergen angekommen. Hier bewacht der steinerne Ritter Foma Drachensohn die Rüstung des Zaren Iwan Wassilewitsch. Nur wer diese Rüstung besitzt, der kann Zar werden. Wanja besiegt den steinernen Ritter und erobert die Rüstung. Sie passt ihm so gut, als wäre sie extra für ihn angefertigt. Im Zarenreich hinter den weißen Bergen wohnt die schöne Wassilissa, die Tochter des alten Zaren. Vor vielen Jahren träumte der blinde Zar von einer seltsamen Begegnung mit einem faulen Wanja in einem Wald weit weg von hier. Wanja sollte sieben Jahre lang auf dem Backofen liegen, Kraft sammeln und dann in die Welt ziehen, um Zar zu werden. Der Zar ist inzwischen alt und sehr krank, er wartet auf Wanja.

Teil 6: Ein Traum erfüllt sich
Der Großfürst aus dem Zarenreich jenseits der weißen Berge möchte gern selber Zar werden, deshalb versucht er alles, um den starken Wanja zu vernichten. Aber Wanja trägt die Rüstung des Zaren Iwan Wassiliwitsch, und nur wer die erobert hat, der soll der neue Zar werden. Das wissen alle im Land. Der Soldat Mischa Holzbein und der Rappe Waron helfen dem starken Wanja, auch die letzten Gefahren zu überwinden. So erreicht er den Palast, wird vom alten Zaren freundlich empfangen, erhält die Krone und heiratet die schöne Wassilissa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.
Sprecher:Hilmar Eichhorn (Fischer)
Bianca Nele Rosetz (Annika)
Marie Gruber (Blümchen)
Hendrik Duryn (Arne)
Michael Kind (Braubach)
Thorsten Merten (Prahm)
Susanne Lothar (Ute)
Helga Werner (Rita)
Frank Sieckel (Veit)
Roland Wolf (Ben)
Friederike Kempter (Miu)
Uwe Steimle (Nachbarin)
Uwe Steimle (Nachbar)
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 11.05.1999
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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