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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Hellmut Kotschenreuther
produziert in: 1964
produziert von: DLF
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Aus der Chronik eines Musikverlages

Bote & Bock gehört zu den größten, heute noch in Berlin wirksamen Musikverlagen. Der Verlag wurde 1838 gegründet und hat sich durch alle politischen und wirtschaftlichen Wirren auf der schon Ende des vorigen Jahrhunderts erreichten Höhe gehalten. Das war im wesentlichen das Verdienst einer klugen Geschäftsführung, die sich in gleichem Maße der ernsten wie der Unterhaltungsmusik annahm. Zu den bekannten Komponisten des Verlages gehören Offenbach, Mascagni, Meyerbeer, Smetana, Tschaikowski, Nicolai, d'Albert, Max Reger, Richard Strauß, aber auch, unter den Modernen, Boris Blacher und Giselher Klebe, während als der "prominenteste" Autor wahrscheinlich Wilhelm II zu bezeichnen ist, der in der Hofmusikalienhandlung Bote & Bock seinen, inzwischen längst vergessenen, "Sang an Ägir" verlegte. Der älteren geistlichen Musik nahm sich der Verlag mit seiner Sammlung "musica sacra" an. Ebenso förderte er in den 20iger Jahren die Händel-Renaissance.Zur Unterhaltungs- und Gebrauchsmusik unterhielt Bote & Bock von Anfang an gute Beziehungen. Lange Zeit spielte ein Bote & Bock-Orchester im Kroll-Garten - hier wurde Offenbach den Berlinern bekannt gemacht - und später wurden die Revuen von Viktor Hollaender und Nelson in den Verlag genommen - neben vielen anderen - und in der Stummfilmzeit erstellte der Verlag eine wohlsortierte Sammlung für die damals gebräuchliche Kinomusik. Schließlich noch gehörte der Hofmusikalienhändler Hugo Bock zu den Vorkämpfern und Mitbegründern der heutigen GEMA. So umfaßt die Geschichte des Verlages ein Stück deutscher und berliner Musikgeschichte.In zwei Sendungen schildert Hellmut Kotschenreuther an Hand einer Kette szenisch gestalteter Anekdoten die Geschichte des Hauses und des Wirkens des Verlages Bote & Bock.
Sprecher:Rudolf-Jürgen Bartsch (Sprecher)
Gerhard Becker (Ausrufer)
Curt Faber (Coulmier)
Elisabeth Opitz (Corday)
Karl-Maria Schley (Marat)
Sigrun Höhler (Simone)
Kurt Lieck (Marquis de Sade)
Erstsendung: 05.08.1964
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Friedhelm Jeismann
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Robert Matejka
Inhalt: In manchen Märchen steckt kräftiges kriminelles Potential. In Friedhelm Jeismanns "Rotkäppchen"-Variation nimmt ein Autofahrer einen Anhalter mit. Die Begegnung entwickelt sich zunehmend bedrohlich und endet mit einer Katastrophe.
Sprecher:Matthias Breitenbach
Andrea Gloggner
Erstsendung: 02.08.1972
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Gerhart Hauptmann
produziert in: 1976
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Mit diesem Werk fand der junge Gerhart Hauptmann die ihm gemäße dramatische Form, es war entscheidend für den Duchbruch der naturalistischen Dichtung im deutschen Sprachraum. Im "Friedensfest" zerstört sich eine Familie in kleinlichstem gegenseitigen Haß.
Sprecher:Brigitte Gündel
Helmut Wlasak
Daten zu Gerhart Hauptmann:geboren: 15.11.1862
gestorben: 06.06.1946
Vita: Gerhart Hauptmann war ein deutscher Dramatiker und Schrifsteller. Er erhielt den Literatur-Nobelpreis im Jahr 1912.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.01.1976
Datenquelle(n): ORF
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vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Lida Winiewicz
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: "Das Zimmer" behandelt ein Problem. das jeden einzelnen angeht, auch wenn er es ignoriert: die Aufgabe, sich selbst zu begreifen, auf den Grund des eigenen Wesens zu gehen, um schließlich entscheiden zu können, ob die Summe der Faktoren Erbe, Erziehung, Umwelteinflüsse als endgültig, als verbindlich akzeptiert werden kann. Konkret stellt die Autorin das Thema dar am Fall des Arrestanten Xavier, der – zum erstenmal genötigt, sich mit sich selbst zu befassen – auf der Reise durch sein Zimmer ungeahnte Abenteuer erlebt. "Das Zimmer" basiert auf einer Novelle von Xavier de Maistre (1763 – 1852), die in sehr freier Variation dramatisiert wurde.
Erstsendung: 17.11.1976
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Louis Rognoni
produziert in: 2015
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Komponist: Henrik Albrecht
Sprecher:Henning Nöhren (Perseus)
Kathleen Morgeneyer (Andromeda)
Sigrid Burkholder (Danae)
Therese Dürrenberger (Alte Wächterin)
Glenn Goltz (Diktys)
Thomas Anzenhofer (Polydektes)
Yvon Jansen (Minerva)
Cathlen Gawlich (Die drei Grazien / Meeresnymphen / Gorgonen)
Reinhart Firchow (Akrisios / Atlas / Neptun)
Rainer Homann (Kepheus)
Johanna Gastdorf (Kassiopeia)
Daten zu Louis Rognoni:Vita: Louis Rognoni, Autor von Romanen, Hörspielen und Drehbüchern sowie Songwriter.
Erstsendung: 10.03.1976
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Gert Kalow
produziert in: 1954
produziert von: ORF-T
Regie: Herbert Spalke
Erstsendung: 15.04.1954
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Friedrich Dürrenmatt
produziert in: 1969
produziert von: SRF
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Schauplatz des Stückes ist ein romantisch-verlottertes Maleratelier an einem heißen Sommernachmittag. Der junge Maler Nyffenschwander ist gerade dabei, ein Aktbild seiner Frau Auguste zu malen, als der Nobelpreisträger Schwitter eintritt. Er ist aus dem Krankenhaus ausgerissen, weil er - unbehelligt von Ärzten und Apparaten - in diesem Atelier sterben möchte, wo einst seine Karriere als junges Genie begonnen hatte. Er mietet das Atelier für eine Weile, verbrennt seine letzten Manuskripte, legt sich ins Bett und stirbt. Aber: Schwitter wird ein zweites Mal lebendig. "Er gewinnt nicht das ewige Leben, sondern das ewige Sterben", wie Dürrenmatt sagt...
Sprecher:Edgar: Horst Christian Beckmann
Alice: Regine Lutz
Kurt: Klaus Höring
Daten zu Friedrich Dürrenmatt:geboren: 05.01.1921
gestorben: 14.12.1990
Vita: Friedrich Reinhold Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.06.1977
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Walter Wippersberg
produziert in: 1979
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Walter Wippersberg
Sprecher:Hannes Schütz (Alfons Siemeck)
Kurt Hradek (Siegfried Müller)
Fritz Holzer (Jochen Ruppert)
Marianne Kopatz (Lotte Ruppert)
Peter Uray (Paul Mechtel)
Gerti Pall (Frau Mechtel)
Brigitte Quadlbauer (Liane)
Franz Friedrich (Karenberg)
Petra Fahrnländer (Monika Karenberg)
Peter Neubauer (Heinrich Schwarz)
Brigitte Gündel (Frau Schwarz)
Dorit Kreysler (Oma)
Daten zu Walter Wippersberg:geboren: 04.07.1945
gestorben: 31.01.2016
Vita: Walter Johannes Maria Wippersberg (* 4. Juli 1945 in Steyr, Oberösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller, Theaterregisseur, Filmemacher und Fotokünstler. Wippersberg studierte in Wien Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Psychologie. Von 1965 bis 1970 war er Bühnenbildner und Regisseur an verschiedenen Kleinbühnen. Seit 1990 lehrt er an der Wiener Filmakademie Drehbuch und Dramaturgie.
Hompepage o.ä.: http://www.walterwippersberg.at/
Erstsendung: 03.12.1978
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Joseph von Eichendorff
produziert von: kiddinx
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: "Die Freier" (1833) - eine von Shakespeare beeinflußte Verwechslungskomödie - ist ein heiteres Spiel um Glück und Liebe, das von der bezaubernden Poesie und dem fabulierenden Humor des "Taugenichts" getragen ist.
Sprecher:Susanna Bonaséwicz (Bibi Blocksberg)
Hallgard Bruckhaus (Barbara Blocksberg)
Guido Weber (Bernhard Blocksberg)
Gisela Fritsch (Karla Kolumna)
Heinz Giese (Bruno Pressak)
Wilfried Herbst (Sekretär Pichler)
Joachim Nottke (Erzähler)
Daten zu Joseph von Eichendorff:vollständiger Name: Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
geboren: 10.03.1788
gestorben: 26.11.1857
Vita: Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; † 26. November 1857 in Neisse, Oberschlesien) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig.

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Erstsendung: 19.06.1976
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Wilhelm Hauff
produziert von: RB
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Den historischen Stoff um den Finanzberater des Herzogs Karl von Württemberg, Joseph Süss Oppenheimer, der gleich dem Narren Rigoletto zu spät erkennen muß, daß er zum schändlichen Werkzeug seines Herrn mißbraucht wurde, hat Wilhelm Hauff nach sorgfältigem Quellenstudium in einer Novelle verarbeitet. In dieser Hörspielfassung versucht der Bearbeiter, den im Dritten Reich zu Propagandazwecken umgedeuteten Rächer Jud Süss wieder ins rechte Licht zu rücken.
Daten zu Wilhelm Hauff:vollständiger Name: Wilhelm Gottlieb Hauff
geboren: 29.11.1802
gestorben: 18.11.1827
Vita: Wilhelm Hauff (* 29. November 1802 in Stuttgart, Herzogtum Württemberg; † 18. November 1827 in Stuttgart, Königreich Württemberg) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Er war ein Hauptvertreter der Schwäbischen Dichterschule.

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Erstsendung: 13.03.1984
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Zwei Nobelpreisträger, ein Literat und ein Historiker, singen das Loblied auf die deutsche Sprache und die grosse deutsch-österreichische Geistesgeschichte. Heilig-unheilig klingt das: "Ich sehr lieben den deutschen Sprach, den deutschen Sprach mir heilig sein." Jandls Attacke gilt jenem Typus humanistischen Bildungsbürgertums, das sich im Zeichen von Goethe, Grillparzer und auch "Küssdiehandke" im schönen Nobelpreis-Kuckucksheim niedergelassen hat.
Sprecher:Matthias Breitenbach
Andrea Gloggner
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
Erstsendung: 16.05.1977
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Günter Grass
produziert in: 1958
produziert von: WDR
Laufzeit: 147 Minuten
Regie: Hansjörg Utzerath
Komponist: Werner Haentjes
Inhalt: Szenen aus dem Mitschnitt der Uraufführung des Schiller Theaters, Berlin

Am 17. Juni 1953 wird auf der Bühne des Berliner Ensembles der Aufstand der Plebejer Roms aus Shakespeares Stück "Coriolan" probiert. Der Chef, der deutlich die Züge Bertolt Brechts trägt, hat die Anlage der Szene schon mehrfach geändert. Nach seinem neuesten Konzept sollen die aufständischen Plebejer nicht als "wirre Revoluzzer", sondern als bewusste Revolutionäre aufgefasst werden und damit "klassenbewusste Feinde" des selbstherrlichen Reaktionärs Coriolan sein. Während der Proben beginnen in Berlin die Demonstrationen gegen die Regierung. Streikende Arbeiten kommen zum Chef, der allen als Arbeiterfreund bekannt ist, und bitten ihn, den berühmten Dichter, ein Manifest zu formulieren. Er aber, längst nicht mehr von dem einstigen Idealismus erfüllt und selbst zu Ansehen und Wohlstand gekommen, studiert das Verhalten der Arbeiter nur im Hinblick auf seine Inszenierung, und weiß sie durch Bier und Butterbrote abzulenken. Später kommt auch ein "Volksdichter", Sprachrohr der Regierung, mit dem gleichen Anliegen zu ihm: Sein Wort soll die Massen einschüchtern. Doch auch diesem Auftrag entzieht sich der Chef. Ernst wird es erst, als zwei aufgebrachte Arbeiter ihn und seinen Dramaturgen als Verräter demaskieren und Anstalten machen, beide aufzuhängen. Nachdem der Aufstand zusammengebrochen ist, fordert der Mann der Regierung eine Stellungnahme vom Chef, von der auch der Bestand seines Theaters abhängt. Sein Schriftstück an die Regierung enthält, wohldosiert, Kritik und Zustimmung zugleich. Dennoch haben die Vorfälle ihn nicht unberührt gelassen: die "Coriolan"-Inszenierung wird abgesetzt, denn er sieht nun, "dass wir den Shakespeare nicht ändern können, solange wir uns nicht ändern .... Wir wollten ihn abtragen, den Koloss Coriolan! Wir, selber kolossal und des Abbruchs würdig."
Sprecher:Helmut Peine (Erzähler)
Trudik Daniel (Tante Polly)
Magda Hennings (Frau Harper)
Katinka Hoffmann (Mary)
Lucius Woytt (Tom)
Wolf Osenbrück (Jeff)
Klaus Peter Schleisiek (Jim)
Wolfram Esche (Sid)
Christian Brückner (Ben)
Helmut Pohl (Billy)
Daten zu Günter Grass:geboren: 16.10.1927
gestorben: 13.04.2015
Vita: Günter Grass (* 16. Oktober 1927 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig, gestorben am 13. April 2015 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Grass war Mitglied der Gruppe 47 und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Im Jahr 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

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Erstsendung: 20.02.1966
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Oskar Pastior
produziert in: 1957
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz Hostnig
Inhalt: Fünf Stimmen, vom Sopran bis Baß, suchen sich in Pastiors 'Hörbad' der Sauna von Samarkand zu nähern. Selbst in einem Dampfbad sitzend, träumen sie von der Sauna von Samarkand, die etwas ganz Besonderes sein muß. Und es entsteht, in Dialogen, die selten kausal im normalen Begriff ineinandergreifen, keiner Story dienen, ein atmosphärisches Zustandsgemälde einer Badekultur, die geist- und ziellos vor sich hinplätschert, während sich in der Phantasie und in der Sprache der Badenden eine Art Widerwelt, ein poetisches Samarkand aufbaut.
Sprecher:Prof. Dr. Steinorth: Friedrich Richter
Dr. Rentzow: Norbert Christian
Ewald Heindorf: Hans-Peter Minetti
Dr. Eva Schreyer: Marga Legal
Frau Pohl: Else Wolz
Sigrid Paasche: Annegret Golding
Waldemar Blisse: Heinz Scholz
Meister Gütz: Walter Richter-Reinick
Frau Wilke: Annemarie Haase
Hauptmann Friedrichs: Horst Preusker
Dr. Holzmann: Heinz Hinze
Leutnant Weber: Gert Beinemann
Ingeborg Chrobok
Brigitte Stroh
Erich Brauer
Daten zu Oskar Pastior:geboren: 20.10.1927
gestorben: 04.10.2006
Vita: Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt, Siebenbürgen, geboren. Im Januar 1945 wurde er als 17-jähriger in die Sowjetunion deportiert, wo er in Arbeitslagern als Zwangsarbeiter eingesetzt wurde. Erst 1949 kehrte er nach Rumänien zurück. Von 1955 bis 1960 studierte er Germanistik an der Universität Bukarest. Von 1960 bis 1968 war er Redakteur bei der deutschsprachigen Inlandsabteilung des Rumänischen Staatsrundfunks. Ab 1969 bis zu seinem Tod 2006 wohnte Pastior in West-Berlin. Er war das einzige deutsche Mitglied der legendären Dichtergruppe OULIPO und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Georg-Büchner-Preis 2006.

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Erstsendung: 11.10.1976
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ingeborg Drewitz
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Jörg Jannings
Daten zu Ingeborg Drewitz:geboren: 10.01.1923
gestorben: 26.11.1986
Vita: Ingeborg Drewitz (* 10. Januar 1923 in Berlin; † 26. November 1986 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://i.imgur.com/jeDux6H.png
Erstsendung: 04.11.1971
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 1968
produziert von: SRF
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: 1935-1938 in der dänischen Emigration schrieb Brecht diese Szenenfolge, die keine fortlaufende Handlung darstellt, sondern einen Zustand: charakteristische Situationen aus der Zeit des Naziregimes veranschaulichen den unerträglichen Zwang, unter dem die Deutschen leben mußten. Da ist der Kleinbürger mit dem horchenden Ohr an der Wohnungstür, als der Nachbar, den er denunziert hat, abgeführt wird (Der Verrat); der Studienrat und seine Frau: sie verlieren die Haltung schon bei dem Verdacht, ihr Sohn könnte sie bespitzeln (Der Spitzel); die Jüdin, die vor ihrer Flucht von einer kleinen Reise spricht (Die jüdische Frau). Die Szenenfolge hält sich nahezu naturalistisch an die Wirklichkeit und vermittelt so "Furcht und Elend des Dritten Reiches" in ungeschminkter Direktheit.
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 11.02.1978
Datenquelle(n): ORF
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vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Erich Ledersberger
Uwe Bolius
Gertraud Bolius
produziert in: 1983
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Christian Lichtenberg
Inhalt: Ein Mittelschüler wird aufgrund einer belanglosen Verfehlung vom Unterricht ausgeschlossen. Darauf begeht er Selbstmord. Die Lehrer stehen nun vor der Entscheidung, am Begräbnis selbst teilzunehmen oder nur einen Kranz der Schulleitung zu schicken.

Trägt der Lehrkörper die Schuld an Gerhard Weiners Freitod oder war es bloß eine Pubertätskrise?
Sprecher:Heino Fischer (Mann)
Gudrun Velisek (Frau)
Erstsendung: 21.01.1983
Datenquelle(n): ORF
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vorheriger  / nächsterTreffer 17 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Jan Rys
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 48 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Der Hörer wird in die Situation eines Kaffeehausgastes versetzt, der an seinem Tisch unwillkürlich Gesprächsfetzen von den benachbarten Tischen aufnimmt. Er verfolgt belanglose Gespräche von Verkäuferinnen, er erhält Hinweise auf undurchsichtige Machinationen oder Liebeshändel und wird zwischendurch immer wieder durch den servierenden Kellner abgelenkt. Seiner Kombinationsfähigkeit bleibt es überlassen, aus den Gesprächsfragmenten bestimmte Schlüsse zu ziehen oder sich lieber der eigenartigen Atmosphäre des Wiener Kaffeehauses hinzugeben.
Sprecher:Leslie Malton (Susanne)
Felix von Manteuffel (Johann)
Daten zu Jan Rys:geboren: 1931
Vita: Jan Rys, 1931 in Mährisch-Ostrau geboren, besuchte deutsches und tschechisches Gymnasium, floh 1948 nach Wien, ging 1949 nach Deutschland. Am Abendgymnasium in Kassel absolvierte er Deutsch-Studien. Seit 1951 lebt Jan Rys als freier Schriftsteller, zunächst i n Hamburg und dann in Wien. Neben einem Roman, Bühnenstücken, Fernsehspielen und Features schrieb Jan Rys vor allem Hörspiele.
Erstsendung: 09.06.1975
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 18 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Thomas Hürlimann
produziert in: 1987
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Komponist: Hannes Zerbe
Inhalt: "Die Geschichte hat mir mein Großvater erzählt. Der, der in der Erzählung der Fremde war - er floh zu Anfang des Krieges in unser Land - soll auch dem Hörer fremd bleiben: Im Stück behauptet er, kein Jude zu sein, sondern Alois, der Halbbruder von Hitler. Eine Lüge, um im grenznahen Dorf zu überleben zu können? - In der verschneiten Badeanstalt des Großvaters beginnt ein leiser, zäher Kampf. Alois und mein Großvater verlieren ihn gemeinsam. Die vermeintlichen Gewinner sind die, die nur zuschauen. Die Familie des Großvaters und das Dorf lassen sich auf die Emigranten und die Weltgeschichte nicht ein: An einem Frühlingsabend, zu Ende des Stücks, blicken sie auf das brennende Friedrichshafen. Der Krieg, dem der Großvater zum Opfer gefallen ist, findet drüben statt, nicht auf Schweizer Boden". (Der Autor)
Daten zu Thomas Hürlimann:geboren: 21.12.1950
Vita: Thomas Hürlimann wurde 1950 in Zug geboren. Ein Studium der Philosophie brach er ab, um als freier Schriftsteller zu leben. Hürlimann ist für seine Prosa (beispielsweise «Fräulein Stark» oder «Der grosse Kater») ebenso wie für seine Theaterstücke bekannt («Das Einsiedler Welttheater»).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.1982
Datenquelle(n): ORF
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Titel:
Autor: Heinz Piontek
produziert in: 2006
produziert von: RBB; RB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Dietrich Auerbach
Komponist: Carl Stone
Inhalt: Die Geschichte spielt in einer gottverlassenen Poststation an der polnischen Grenze, wo der alte Posthalter Prieur sein Leben im Dienst verschwendet und vernutzt hat, und wo er nun zusammen mit seiner Tochter Illusionen nährt, "die Post" würde ihn nach all diesen aufopfernden Jahren belohnen durch eine Auszeichnung und Beförderung. Doch der "Dank" sieht anders aus: Statt Pensionierung und Ehrung kommt mitten im Winter die unehrenhafte Entlassung wegen einiger Nachlässigkeiten im Amt, die sich in dieser trostlosen Umgebung lächerlich ausnehmen.
Sprecher:Matthias Habich (Erzähler)
Elisabeth Trissenaar (Amaterasu)
Linda Olsansky (Izanami)
Martin Engler (Izanagi)
Hagi Yurie (Yuka)
Colin Bass (Jason)
William Kotaro Tokushisa (Japanische Stimme)
Erstsendung: 17.12.1973
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Reinhold Schneider
produziert in: 2011
produziert von: RBB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Herbert Spalke
Inhalt: Aufnahmeort: Schauspielhaus Graz
Sprecher:Johanna Rubinroth (Aska)
Renata Borowczak (Renka)
Erstsendung: 28.12.1956
Datenquelle(n): ORF
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