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Hörspieldatenbank

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Titel: Auf der Brooklyn-Brücke
Autor: Johannes Urzidil
produziert in: 1979
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Mario Hindermann
Bearbeitung: Jon Laxdal
Inhalt: Hoch oben auf einem Pfeiler der New Yorker Brooklyn-Brücke suchen zwei Männer nach Antworten. Der eine aus Verzweiflung. Der andere aus gläubiger Demut. Sie kommen ins Gespräch über den Wert und Un-Wert des Lebens. Über Schuld und Sühne. Und dann springt einer von beiden.

Barry will seinem Leben ein Ende setzten. Ein Priester sieht ihn auf der Brooklyn-Brücke stehen und klettert zu ihm hoch. Er will ihn vom Springen abhalten und verwickelt den Verzweifelten in ein Gespräch.

Barry erzählt dem Priester die Geschichte seines Lebens: Im Vietnam-Krieg wurde er als vermisst gemeldet. Als er nach Hause zurückkommt, lebt seine Frau mit seinem Vater und einem Kleinkind zusammen. Der Vater des Kindes ist sein eigener Vater. In dem kleinen Jungen sollte gleichsam der verlorene Sohn und der verlorene Ehemann wiederaufleben.
Sprecher:Ingold Wildenauer (Barry)
Jürgen Cziesla (Penner)
Horst Mendroch (Priester)
Walter Hess (Polizist)
Daten zu Johannes Urzidil:geboren: 03.02.1896
gestorben: 02.11.1970
Vita: Johannes Urzidil, (* 3. Februar 1896 in Prag; † 2. November 1970 in Rom) war ein deutsch-böhmisch-amerikanischer Schriftsteller, Kulturhistoriker und Journalist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 2 von insgesamt 27
Vorige/nächste Ausstrahlung:07.04.2019 um 18:20 bei SWR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Auf einem einzigen Blatt Papier
Autor: Mirna Funk
produziert in: 2018
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Stefanie Ramb
Komponist: Malakoff Kowalski
Inhalt: Jonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Jonathan hat Israel, das Land, indem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur gegenwärtigen Gesellschaft und doch erfahren wir viel durch ihn über ebendiese Gesellschaft.

"Wir leben in einer Zeit, in der sich alles um persönliche Weiterentwicklung dreht, in der jeder Einzelne davon überzeugt ist, er könne alles tun und jeder sein. Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen glauben, immer wieder neu anfangen zu können. Ja, dass es viele verschiedene Leben in diesem einen gibt. Und wir leben in einer Zeit, in der wir fest davon überzeugt sind, dass wir frei sind. Auch Jonathan, der Protagonist meines Hörspiels, ist überzeugt davon, frei zu sein. Immer, wenn sein Leben nicht so läuft, wie er es sich wünscht, beginnt er einfach von vorn. So glaubt er jedenfalls. Er gibt sich einen neuen Namen, kleidet sich neu ein, beginnt einen neuen Job und eine neue Beziehung. Er verändert sein gesamtes Setting und denkt, dass nun alles anders wird. Aber das wird es nicht. Weil wir nicht neu beginnen können. Weil wir uns, unsere Traumata und unsere Geschichte mitschleppen. Ein ganzes Leben lang. Denn wir werden uns nicht los. Niemals." (Mirna Funk)
Sprecher:Michaela Steiger (Erzählerin)
Thomas Hauser (Yonathan)
Anna Drexler (Ella)
Walter Hess (Arik)
Krista Posch (Rachel)
Julia Riedler (Keshet/Tamar)
Christian Löber (Tomer)
Xenia Tiling
Daten zu Mirna Funk:geboren: 1981
Vita: Mirna Funk, geb. 1981 in Ost-Berlin, Schriftstellerin und Journalistin. Artikel und Essays für verschiedene Magazine und Zeitungen. Auszeichnungen u. a. Uwe-Johnson-Preis, 2015. Roman Winternähe (2015).
Hompepage o.ä.: https://mirnafunk.com/

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Erstsendung: 23.09.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 27
Titel: Das Leben des Jörg Jenatsch im Spiegel seiner Zeitgenossen und Nachfahren
Autor: Conrad Ferdinand Meyer
produziert in: 1982
produziert von: SRF
Laufzeit: 261 Minuten
Genre: Mundarthörspiel (schweizerdeutsch)
Regie: Walter Wefel
Bearbeitung: Walter Wefel
Komponist: Emil Moser
Übersetzer: Paul Ragettli
Inhalt: War Jörg Jenatsch (1596 - 1639) ein glühender Patriot? Oder doch ein ruch-, skrupel- und gewissenloser Machtlüstling? Er zählt zu den grossen Gestalten in der Schweizer Geschichte, und auch zu den heiss umstrittenen.
«Eine dramatische Chronik, gestaltet nach historischen Zeugnissen und C. F. Meyers Roman «Jürg Jenatsch»,» nennt der Autor und Regisseur diese fünfteilige Hörspielreihe über den Pfarrer, Heerführer und Politiker Jenatsch, der mit seinem Wirken vor knapp vierhundert Jahren wesentlich zur Befreiung Bündens von fremden Mächten beitrug.

Folge 1: Der Prädikant greift zum Schwert (53 Min.)
War Jörg Jenatsch (1596-1639) ein glühender Patriot? Oder doch ein ruch-, skrupel- und gewissenloser Machtlüstling? Autor und Regisseur Walter Wefel skizziert in der fünfteiligen Hörspielfolge Leben und Wirken des Bündner Freiheitshelden Jörg Jenatsch.

Folge 2: Die Freundschaft Spaniens ist zu fliehn (55 Min.)
Jörg Jenatsch ist mittlerweile führendes Mitglied der reformierten Partei der Bünde und wild entschlossen, das Veltlin zurückzuerobern, es den Spaniern und ihren katholischen Verbündeten vom Grauen Bund zu entreissen. Er und seine Mitstreiter schrecken vor nichts zurück, auch nicht vor Mord.

Folge 3: List gegen List, Herr Kardinal! (55 Min.)
Jörg Jenatsch steht als Oberstleutnant in Rohans Diensten und erhofft sich nun die versprochene Freiheit für seine Heimat. Doch Kardinal Richelieu verfolgt andere Pläne, was Jenatsch - wie könnte es anders sein - nicht hinzunehmen gedenkt.

Folge 4: Kennt Freiheit keine Treue? (45 Min.)
Für Jenatsch und die Regierung Bündens sind die demütigenden Bedingungen, welche die französischen Machthaber an die Rückerstattung des Veltlins knüpfen, unannehmbar. Jenatsch verhandelt im Geheimen mit den einstigen Feinden.

Folge 5: Fasnacht ist nur einmal im Jahr (53 Min.)
Der Widerstand innerhalb Rätiens gegen Jörg Jenatsch verstärkt sich. Während sich Jenatsch mit einigen seiner einstigen Kampfgefährten in der Wirtschaft zum «Staubigen Hüetli» unbeschwerter Fasnachtsfröhlichkeit hingibt, sind Männer unterwegs, mit dem Auftrag ihn zu ermorden.
Sprecher:Rosalinde Renn (Erzählerin)
Wolfgang Warncke (Chronist)
Heiner Hitz (1. Stimme)
Walter Hess (2. Stimme / Adjutant am französischen Hof)
Paul Weibel (Jörg Jenatsch)
Annemarie Duttweiler (Lukretia Planta)
Gion Antoni Derungs (Pompejus Planta / Christoph Rosenroll)
Christian Caviezel (Diener Lukas / Maskierter)
Jacky Hardegger (Bursche Tönz / Wirt in Zernez / Stampa)
Hans Conrad (Israel jenatsch / Rudolf Travers)
Beat Rauch (Wirt auf dem Maloja / Robustelli / Pater Justus / Bündner Bär)
Alice Frank (Köchin)
Toni Rageth (Pater Pankraz / Maskierter)
Martin Vincenz (Blasius Alexander)
Walter Andreas Müller (Heinrich Waser / Serbellonis Bote Barelli)
Charles Regnier (Grimani)
Ingold Wildenauer (Baron de Leques)
Wolfgang Stendar (Päpstlicher Nuntius / Serbelloni)
Wolfgang Schwarz (Herzog Rohan)
Katja Kessler (Herzogin Rohan)
Jürgen Sidow (Rohans Sekretär Prioleau)
Gerda Zangger (Erzherzogin Claudia)
Paul Bühlmann (Schweinehändler / Spanischer Hauptmann)
Elmar Brunner (Vulpius / Scandolera / Leutnant Geer)
Walter Baumgartner (Fischer)
Georg Holzner (Fausch / Schenardi)
Hendri Spescha (Herkules von Salis / Regierungspräsident / Johann Peter Guler)
Burtel M. Bezzola (Ulysses von Salis / Wirt "3 Könige")
Mariano Tschuor (Abundys von Salis / Gabriel)
Peter Sulser (Carl von Hohenbalken)
Peter Holliger (Wertmüller / Rohans Kammerdiener)
Lee Ruckstuhl (Eierhändlerin)
Karl Walter (Knecht / Hauptmann)
Gerhard Carnot (Bäcker im Wirtshaus / Diener Zubler)
Stephan Jörg (Schmied im Wirtshaus / Florin von Tagsatzung / Peider / Torwächter Dusch)
Alois Moser (Schuster im Wirtshaus)
Paul Schmed (Lugnezer)
Jürg Sutter (Schmid von Tagsatzung)
Marco Gieriet (Kuoni von Tagsatzung)
Werner Stoffel (Sommer von Tagsatzung / Pult)
Franz Rousselot (Huonder von Tagsatzung / Clavadetscher / Diener Folkart)
Paul Brigger (Saluz, ref. Pfarrer von Chur)
Renata Jenni (Weibliche Maske)
Valentin Tscharner (Verhörrichter)
Mitglieder des Kammersprechchors, Zürich
Daten zu Conrad Ferdinand Meyer:geboren: 11.10.1825
gestorben: 28.11.1898
Vita: Conrad Ferdinand Meyer (* 11. Oktober 1825 in Zürich; † 28. November 1898 in Kilchberg bei Zürich) war ein Schweizer Dichter des Realismus, der (insbesondere historische) Novellen, Romane und lyrische Gedichte geschaffen hat. Er gehört mit Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts.

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Treffer 4 von insgesamt 27
Titel: De Hundstag
Autor: Hans Peter Treichler
produziert in: 1984
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Franziskus Abgottspon
Inhalt: Worüber reden zwei verwitwete ältere Damen im Zug von Zürich in den Kanton Solothurn, nachdem sie einer Testamentseröffnung beigewohnt haben?

Über dies aus dem Leben und das aus dem Alltag, sie wiederholen sich, verlieren den Faden, verirren sich auf thematische Nebengeleise, unterbrechen sich ständig gegenseitig... - und doch gelingt es schliesslich der jüngeren Marti durch hartnäckiges Fragen, ihrer Tante Irene die Geschichte vom Hundstag zu entlocken.
Sprecher:Margrit Winter (Irene Prock - Mattle, verwitwet, Rentnerin)
Valerie Steinmann (Marti Beyeler, verwitwet, Rentnerin)
Walter Hess (Rolf Widmer, Lehrer, ein Mitreisender)
Ruedi Straub (Kondukteur)
Daten zu Hans Peter Treichler:geboren: 16.12.1941
Vita: Hans Peter Treichler (* 16. Dezember 1941 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist sowie Interpret von Volksliedern und Chansons aber auch literarischen Texten.
Hompepage o.ä.: http://www.treichler-data.ch/index.html

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Treffer 5 von insgesamt 27
Titel: Der Chinese
Autor: Friedrich Glauser
produziert in: 1989
produziert von: SWF; SRF
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martin Bopp
Bearbeitung: Markus Michel
Inhalt: Wachtmeister Studer wird diesmal in den kleinen Ort Pfründisberg gerufen. Hier hat man James Jakob Farny - auf dem noch frischen Grab seiner Nichte - erschossen aufgefunden. Studer hatte Farny selbst vor Monaten kennengelernt und ihn insgeheim wegen seiner geschlitzten Augen den "Chinesen" genannt. Farny war gerade - nach langen Wanderjahren - in die Schweiz zurückgekehrt, um an seinen Memoiren zu schreiben. Schon damals fühlte er sich bedroht und bat Studer, im Falle seines plötzlichen Ablebens die Suche nach dem Mörder zu übernehmen...

Die Figur des Wachtmeisters Jakob Studer ist in der Schweiz beinahe so berühmt wie sein englischer Kollege Sherlock Holmes oder Georges Simenons Kommissar Maigret.

Er ist ein eigensinniger Kriminalpolizist, dieser Brissago rauchende Wachtmeister Studer, einer, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt und einer, der ungewöhnlich viel Verständnis für gestrauchelte Existenzen hat. Nach 'Wachtmeister Studer' (1936) und 'Die Fieberkurve' (1938) löst Studer in 'Der Chinese' (1939) seinen dritten Fall, den Fall «der drei Atmosphären»...

Glausers Romanen merkt man an, dass der Autor weiss, wovon er spricht, dass er immer wieder eigene Erlebnisse verarbeitet. Und er schlägt einen mit eindringlichen Milieustudien und packenden Schilderungen der sozialpolitischen Situation in seinen Bann.
Sprecher:Peter Brogle (Erzähler)
Heinz Bühlmann (Studer)
Willy Buser (Dr. Buff)
Walter Hess (Statthalter Ochsenbein)
Denise Schütz (Huldi)
Erwin Kohlund (Brönnimann)
Dominique Rust (Ludwig)
René Besson (Wärter)
Walo Lüönd (Hungerlott)
Peter Freiburghaus (Münch)
Markus Michel (Ernst Aebi)
Paul Felix Binz (Sack-Amherd)
Margrit Winter (Trili Müetti)
Daniel Kasztura (Wottli)
Ueli Eichenberger (Aebi)
Renate Steiger (Frau Aebi)
Walter Morath (Grossrat)
Rudolf Ruf (Fürsorgebeamter)
Noemi Steuer (Dienstmädchen)
Daten zu Friedrich Glauser:vollständiger Name: Friedrich Charles Glauser
geboren: 04.02.1896
gestorben: 08.12.1938
Vita: Friedrich Charles Glauser (* 4. Februar 1896 in Wien; † 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua) war ein Schweizer Schriftsteller. Er gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren.

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Erstsendung: 04.02.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 27
Titel: Der Ketzer von Aussersihl
Autor: Manfred Schwarz
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Jedlitschka
Inhalt: Es gibt Menschen, die man immer wieder in die Gegenwart holen muss, da sie Massstab dessen sind, was die Gesellschaft vermag - oder eben nicht. Einer dieser Menschen ist sicher Fritz Brupbacher.

In einer Biografie steht: geboren 30. Juni 1874, gestorben 1. Januar 1945, Zürich, Arzt und Anarchist. Anarchist ja, wenn Anarchie für eine Lebenshaltung steht, deren Grundpfeiler freiheitliches Denken und hundertprozentiges Engagement für eine bessere Welt ist.

Brupbachers Vater, den er einmal als «personifizierten Kleinbürger» bezeichnete, führte ein Hotel, an der Bahnhofstrasse notabene. Seine Mutter entstammte einer aufgeklärten, dem Liberalismus verpflichteten Familie, so dass der kleine Fritz in der Bibliothek seines Grossvaters die ersten Anregungen erhielt, die seinen ungewöhnlichen Lebensweg prägten. Manfred Schwarz, selber sozial engagierter Autor, zeichnet diesen Weg in seiner Hörspiel-Reportage nach.

Ein paar Stationen:

Auf Drängen seines Vaters studierte Fritz Brupbacher in Genf Medizin. 1899 ging er nach Paris, um sich auf dem Gebiet der Psychiatrie weiterzubilden.

1901 eröffnete er im Zürcher Arbeiterviertel Aussersihl eine Arztpraxis. Im Herbst des gleichen Jahres heiratete er Lydia Petrowna, eine russische Ärztin, die in ihrem Heimatland arbeitete und nur zu längeren Besuchen nach Zürich zurückkehrte. Durch sie kam er mit dem russischen Sozialismus in Kontakt, den ihn die nächsten paar Jahre beschäftigen sollte.

1913 erschien in München sein Buch «Marx und Bakunin», in dem er mit einem psychologischen Ansatz die beiden Personen, ihr Wirken und ihre Wirkung verglich.

Fritz Brupbacher liess sich nie in eine Ideologie einbinden, er war und blieb, trotz allem sozialen Engagement, zeitlebens ein Unabhängiger - und ein Utopist, der bis zuletzt glaubte, dass, wenn die negativen Auswüchse einer selbstgerechten Funktionärskaste eliminiert werden könnten, die Arbeiterbewegung Modell und Motor einer neuen Gesellschaft sein würde.
Sprecher:Charlotte Joss (Sprecherin)
Peter Kner (Sprecher)
Walter Hess (Fritz Brupbacher)
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Treffer 7 von insgesamt 27
Titel: Der Richter und sein Henker
Autor: Friedrich Dürrenmatt
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 186 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Franziskus Abgottspon
Komponist: Robert Weber
Inhalt: Am Ende seiner Laufbahn sieht Bärlach nun die Chance, Gastmann nach 40 Jahren der vergeblichen Jagd endlich zu überführen. Ein Kollege Bärlachs wird in der Nähe des Schweizer Dorfes Twann ermordet. Der Kommissar meint den Mörder zu kennen, lenkt den Verdacht aber geschickt auf Gastmann. In einem raffinierten und verwirrenden Spiel benutzt Bärlach den tatsächlichen Täter, seinen Kollegen Tschanz, als Henker. Tschanz erschießt Gastmann in angeblicher Notwehr, um sich selbst zu decken. Der »Sieg« Bärlachs ist kein Sieg der Gerechtigkeit; er kann Gastmann - das Böse - nur mit dessen eigenen Waffen schlagen.
Sprecher:
offen
Erzähler: Hans Gerd Kübel
Kommissär Bärlach: Ingold Wildenauer
Polizist Tschanz: Michael Gempart
Untersuchungsrichter Lutz: René Scheibli
Nationalrat von Schwendi: Inigo Gallo
Gastmann: Walter Hess
Schriftsteller: Heinz Bühlmann
Frau Schönler: Alice Brüngger
Polizist Clenin: Mario Hindermann
Polizist Charnel: Walter Baumgartner
Dr. Samuel Hungertobel: Günther Ziessler
Daten zu Friedrich Dürrenmatt:geboren: 05.01.1921
gestorben: 14.12.1990
Vita: Friedrich Reinhold Dürrenmatt (* 5. Januar 1921 in Konolfingen; † 14. Dezember 1990 in Neuenburg) war ein Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler.

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Treffer 8 von insgesamt 27
Titel: Der Schmied von Göschenen
Autor: Robert Schedler
produziert in: 1979
produziert von: SRF
Laufzeit: 180 Minuten
Genre: schweizerdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Walter Wefel
Bearbeitung: Jürg Amstein
Inhalt: Der Roman von Robert Schedler ist in der Schweiz so bekannt und beliebt wie «Tom Sawyer», «Emil und die Detektive» oder «Heidi» - zumindest war er das in früheren Tagen. Das Jugendbuch gibt eine farbige Schilderung der Zustände und Lebensbedingungen in der Zentralschweiz, wie sie rund 80 Jahre vor dem Rütlischwur bestanden, und erzählt, wie die Urner im 13. Jahrhundert einen Saumweg durch die Schöllenen bauten.

Jürg Amstein, der den Stoff zur Hörspielreihe umgestaltete, brachte Schedlers Text mit neuen Erkenntnissen aus der schweizerischen Geschichtsforschung in Einklang.

Walter Wefel schliesslich setzte die Geschichte unter Einsatz einer Heerschar von Berufs- und Laienschauspielern mit grösster Sorgfalt um.

Der erste Teil schildert, wie der 14-jährige Heini aus Göschenen das gefährliche Amt eines Eilboten übernimmt und in knapp drei Tagen nach Basel marschiert, um Bischof Lütold die Geheimbotschaft Königs Friedrichs II von Hohenstaufen zu überbringen. Der Staufenkönig staunt über die Leistung des 14-jährigen Bergbuben, verspricht ihm, ihn aus der Hörigkeit loszukaufen und meint ausserdem: «In fünf Tagen von Mailand nach Basel! Wer mir das ermöglichte, der schlüge eine Brücke zwischen dem Süden und dem Norden, der gemanischen und der romanischen Welt; ich würde ihn zum Fürsten machen!» Diese Worte und das Versprechen des Königs wird Heini nie mehr vergessen.
Sprecher:
offen
Erzählerin: Regula Briner
Heini als Bub: Rolf Infanger
Heini als Mann: Hermann Herger
Heinis Mutter: Irma Müller
Turmwart von Hospental: Sepp Gisler
König Friedrich II von Hohenstaufen: Walter Andreas Müller
Ritter Heinrich von Sax, Zöllner von Rothenburg: Walter Hess
Motta von Airolo: Vincenzo Biagi
Scholar, Pförtner im Kloster, König Heinrich VII.: Ruedi Haas
Vogt von Amsteg: Ernst Stiefel
Vögtin von Amsteg: Valerie Steinmann
Botenfrau von Sursee: Ruth Bannwart
Bischof Lüthold von Basel: Ingold Wildenauer
Böse Gret: Annemarie Germann-Dahinden
Gottfried, Zunfmeister der Schmiede in Bern: Erwin Kohlund
Marti, Schmiedemeister in Bern: Hans Heinz Moser
Pater Werkmeister: Wolfgang Stendar
Abt Kloster St. Urban: Elmar Schulte
Knappe: Hans Peter Treichler
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Treffer 9 von insgesamt 27
Titel: Der Schrei des Kormoran
Autor: Rolf Becker
produziert in: 2001
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Isabel Schaerer
Komponist: Christoph Stiefel
Inhalt: Der Schauspieler John Bertram erhält die Hauptrolle in einem Hörspiel. Seine Freude über die Rolle wird jedoch gedämpft, als er realisiert, dass weite Strecken der Hörspieldialoge aus seinem eigenen Eheleben zu stammen scheinen. Es war keine sehr glückliche Ehe und an ihrem abrupten Ende ist Bertram nicht unwesentlich beteiligt. Er hat seine Frau Elena in den Selbstmord getrieben. Und irgendjemand scheint mehr über die ganze Angelegenheit zu wissen, als Bertram recht sein kann. Irgendjemand aus seinem engsten Umfeld.
Sprecher:Rainer zur Linde (John Bertram, Schauspieler)
Desirée Meiser (Elena Bertram, seine Frau)
Horst Warning (Dr. Schubert, Chefdramaturg)
Walter Hess (Eduard Simbach, Regisseur)
Jürgen Cziesla (Ernst Haubold, Tonmeister)
Matthias Flückiger (Jürgen Mangelsberg, Regieassistent)
Ruth Gundacker (Ilja Lubosch, Schauspielerin)
Bodo Krumwiede (Detektiv Leidner / Schonauer, Schauspieler)
Isabel Schaerer (Sekretärin)
Daten zu Rolf Becker:geboren: 25.11.1923
gestorben: 03.11.2014
Vita: Rolf Becker wurde 1923 in London geboren. Nach dem Krieg knüpfte er erste Kontakte mit dem Norddeutschen Rundfunk; bei der BBC war er als Rundfunkregisseur und -autor engagiert, ab 1953 war er als freier Schriftsteller tätig. Gemeinsam mit seiner Frau Alexandra hat er bis zu ihrem Tode im Jahre 1990 viele erfolgreiche Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele verfasst (u.a. "Gestatten, mein Name ist Cox", "Die Experten"). Seit ihrem Tode schreibt er unter dem Namen Rolf A. Becker.

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Treffer 10 von insgesamt 27
Titel: Die Abschaffung der Arten
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 656 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Mouse on Mars
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Katja Bürkle
Paul Herwig
Katharina Marie Schubert
Wiebke Puls
Sylvester Groth
Brigitte Hobmeier
Tobias Lelle
Julia Jentsch
Felix Klare
Michael Habeck
Nina Kunzendorf
Karin Anselm
Michael Tregor
Steven Scharf
Mogens von Gadow
Aglaia Szyszkowitz
Hildegard Schmahl
Stefan Hunstein
Oliver Mallison
Julia Loibl
Anna Schudt
Jule Ronstedt
Hans Georg Panczak
Marcus Calvin
Rainer Bock
Stefan Wilkening
Oliver Nägele
Wolfgang Pregler
Christian Lerch
Tabea Bettin
Stephan Bißmeier
Thorsten Nindel
Philipp Moog
Helmut Stange
Lisa Wagner
Saskia Mallison
Walter Hess
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

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Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
dra
dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 27
Titel: Egzon
Autor: Björn Bicker
produziert in: 2011
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Flucht und Migration
Regie: Pollyester
Komponist: Pollyester
Inhalt: Noch vor ein paar Wochen ging Egzon in Deutschland zur Schule. Seine Schwester Elvira war frisch verliebt. Jetzt wohnen sie auf einer Müllkippe im Kosovo. Sie sind als Roma in Deutschland aufgewachsen und wurden in die Fremde abgeschoben. Nachdem die Bundesregierung 2010 mit dem neu gegründeten Staat Kosovo ein Rücknahmeabkommen geschlossen hat, sind Roma nicht länger geduldet. Während des Jugoslawien-Krieges wurden viele von ihnen, die vor Verfolgung in ihrer Heimat geflohen waren, hier aufgenommen, wo sie zum Teil jahrelang ohne gesicherten Aufenthalt, im sogenannten Duldungstatus, lebten. Während man sich im Sommer 2010 lautstark über den Umgang der französischen Behörden mit den Roma echauffierte, sprach niemand darüber, dass die Roma in Deutschland das gleiche Schicksal erwartet. Im Jahr 2011 sind mehr als 10.000 Roma akut von Abschiebung bedroht, oder schon in den Kosovo "rückgeführt" worden. Dort erwartet die Menschen Armut, Arbeitslosigkeit und weitreichende Diskriminierung. Die Roma- Kinder, die in Deutschland aufgewachsen sind, sprechen keine andere Sprache als deutsch und haben die Heimat ihrer Eltern noch nie gesehen. Das Hörspiel Egzon nimmt die Spur einer Roma-Familie auf. Egzon spricht nicht mehr, seit er mit vier Jahren während des Krieges in einer brennenden Siedlung zurückgelassen wurde. Und doch ist er es, der von dem neuen Leben im Kosovo erzählt. Und dann sind da die Stimmen derer, die zurückbleiben: der Anwalt, die Sachbearbeiterin von der Ausländerbehörde, der Arzt, die Lehrerin, die Abschiebebeobachterin. Alle versuchen zu verstehen, zu erklären, zu rechtfertigen. Das Hörspiel verarbeitet Interviews und Dokumente, Fiktion und Realität zu einem vielstimmigen Mix. So wird das Thema Abschiebung zu einem Zerrspiegel privater wie politischer Moral: Es geht um Verantwortung, Schuld und Mitgefühl.
Sprecher:Julia Jentsch (Egzon)
Stefan Merki (Pilot)
Wiebke Puls (Sachbearbeiterin)
Walter Hess (Anwalt)
Sabine Kastius (Beobachterin)
Peter Weiß (Anonym)
Caroline Ebner (Lehrerin)
Oliver Mallison (Arzt)
Daten zu Björn Bicker:geboren: 1972
Vita: Björn Bicker, geb. 1972 in Koblenz, Autor, Dramaturg, Kurator und Regisseur, lebt in München. Von 2001 bis 2009 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen, dort Miterfinder und Künstlerischer Leiter zahlreicher Stadtprojekte wie "Bunnyhill 1+2, Doing Identity" oder "Hauptschule der Freiheit." BR-Hörspiele u.a. "llegal" (2008), "Egzon" (2011), "Urban Prayers"(2013).

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Erstsendung: 11.09.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 27
Titel: Heimsuchung
Autor: Jenny Erpenbeck
produziert in: 2009
produziert von: BR
Laufzeit: 146 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Kann man Heimat bauen? Ist sie tatsächlich festzulegen auf einen Flecken Erde und den Besitz eines Hauses? Oder ist Heimat die Kindheit in einem anderen Land, die mit Kriegsausbruch für immer verloren ging? Kann Heimat ein Land sein, aus dem man vertrieben wurde? Wie überwindet man das Heimweh, das durch den Verlust politischer Utopien ausgelöst wurde, das unabhängig ist von einem Land? Von der "Heimsuchung" erzählt das zweiteilige Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck. Über ein Jahrhundert hinweg, von der Kaiserzeit bis in die Nachwendezeit, verfolgt es die Lebenssituationen der wechselnden Bewohner, Nachbarn und Besucher eines Hauses im Brandenburgischen. Die Geschichte Deutschlands bzw. Europas spiegelt sich an dieser Heimstatt.

Den Anfangspunkt dieses historischen Reigens bildet ein Großbauer, der sein Waldgrundstück an einem märkischen See verkauft: unter anderem einem Architekten und einem jüdischen Tuchfabrikant. Der Grund, der stets für die landwirtschaftliche Nutzung und als Mitgift vorgesehen war, wird zu einer Erholungsoase für Berliner Sommerfrischler. Mit großer Liebe zum Detail errichtet der Architekt in den 1920er Jahren für sich und seine Frau ein Sommerhaus und verwurzelt ihrer beider Leben dort. Von den politischen Veränderungen der Nazizeit profitiert er. Dem jungen jüdischen Nachbarn, der seine Familie zurücklässt und emigriert, kauft er sein Erbgrundstück für die Hälfte des Verkehrswertes ab. 1945 wird das Haus von der Roten Armee besetzt und ein junger Major erfährt in der Begegnung mit der Architektengattin in einem Kleiderschrank, wie Fremde und Heimat für einen Moment eins werden können. Nachdem das Architektenpaar in den Westen flieht, pachtet eine Schriftstellerin das Grundstück am See, eine überzeugte Sozialistin, die aus der Emigration zurückkehrt, um mitzuhelfen, in der ehemaligen Heimat eine neue Heimat aufzubauen.

Doch die Realpolitik der DDR treibt sie in die innere Immigration. In der Nachwendezeit fordern die Erben des Architektenehepaars das Grundstück zurück und zwingen die Enkelin der Schriftstellerin zur Räumung des mittlerweile baufälligen Hauses. Dem Gebäude droht der Abriss. Jenny Erpenbeck stellt den historischen und politischen Umwälzungen die Figur eines Gärtners gegenüber. Jahr um Jahr gießt er im Sommer die Blumen, harkt im Herbst das Laub, spaltet Holz für den Winter, beschneidet Obstbäume und mäht im Frühjahr das junge Gras. Katja Langenbach behält in ihrer Hörspiel-Bearbeitung die subjektive Perspektive des Romans bei. Jede Figur erzählt ihre Geschichte in einer eigenen literarischen Form, in die sich mitunter andere Stimmen einmischen. So werden die Motivwiederholungen und Parallelerzählungen hervorgehoben, mit denen Jenny Erpenbeck die Episoden verwoben hat.
Sprecher:Paul Herwig (Ludwig)
Walter Hess (Arthur)
Peter Fricke (Gärtner)
Julia Loibl (Doris)
Christiane Rossbach (Schriftstellerin)
Stefan Wilkening
Ulrike Arnold
Sylvana Krappatsch
Katharina Schubert
Bernd Moss
Nico Holonics
Wiebke Puls
Hildegard Schmahl
Elisabeth Wasserscheid
Daten zu Jenny Erpenbeck:geboren: 12.03.1967
Vita: Jenny Erpenbeck, 1967 in Berlin geboren, lebt als Musiktheater-Regisseurin und Autorin in der Nähe von Graz. 1999 erschien ihr Theaterstück "Katzen haben sieben Leben", 2000 ihr Hörspiel "Geschichte vom alten Kind" (Schweizer Radio DRS) nach dem gleichnamigen Buch. Bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2001 erhielt sie den Preis der Jury. Ihr Stück "Leibesübungen für eine Sünderin" wurde 2003 uraufgeführt.

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Erstsendung: 06.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 27
Titel: Homo Faber
Autor: Max Frisch
produziert in: 2018
produziert von: HR; Der Hörverlag
Laufzeit: 318 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heinz Sommer
Komponist: Jörg Achim Keller
Inhalt: Unter dem Eindruck der rasanten technischen Aufrüstung während des Zweiten Weltkrieges, und vor allem angesichts der beiden Atombomben-abwürfe über Hiroshima und Nagasaki, notiert Max Frisch Ende der 1940er Jahre in sein Tagebuch: »Wir können, was wir wollen, und es fragt sich nur noch, was wir wollen; am Ende unseres Fortschritts stehen wir da, wo Adam und Eva gestanden haben; es bleibt uns nur noch die sittliche Frage.« Bis 1957, als sein Roman Homo faber erscheint, hat sich die Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen noch einmal rasant beschleunigt. Der Titel meint dabei nicht nur die zentrale Figur des Romans, sie ist ein feststehen-der anthropologischer Begriff: Als »Homo Faber« bezeichnet man seit der Antike den Menschen als werkzeugmachendes Wesen. Bevor Frisch Schrift-steller wurde, arbeitete er als Architekt, unter dem Eindruck dieses in großen Teilen technischen Berufs, konstatiert Frisch, »der moderne Mensch [lebe] an sich selbst vorbei und [ergebe] sich dabei der Machbar-keitseuphorie der Technik. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften.« Jetzt erkennt Frisch also nicht mehr nur ein moralisches Problem in einer zusehends durchtechnisierten Welt, sondern auch ein emotionales – der Mensch, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können, kommt sich zusehends selbst abhanden, er verliert sukzessive seine Kommunikationsmöglichkeiten, seine Empathiefähigkeit sowie das Bewusstsein für die eigenen Ängste und Sehnsüchte. In der kalten Sprache eines Berichts greift Frisch bereits vor etwa siebzig Jahren eine Sorge auf, die heute zwischen Twitter, WhatsApp und Facebook mehr und mehr zu unserem Alltag wird. Manche Sätze aus Homo faber klingen dabei fast schon wie Statements eines gegenwärtigen, technikbegeisterten Blogs: »Der Mensch als Beherrscher der Natur, und wer dagegen redet, der soll auch keine Brücke benutzen, die nicht die Natur gebaut hat. Dann müsste man schon konsequent sein und jeden Eingriff ablehnen, das heißt: sterben an jeder Blinddarmentzündung. Weil Schicksal!«
Sprecher:Ueli Jäggi (Max)
Matthias Brandt (Walter)
Eva Mattes (Hanna)
Paula Beer (Sabeth)
Valery Tscheplanowa (Ivy)
Sascha Nathan (Herbert)
Clement Guyot (Marcel)
Victoria Sordo (Stewardess/Lautsprecher Mexico)
Alejandro Ramòn Alonso (Gast 1 (Spanier)/Kubaner/Indio/Kellner Italien)
Carrie Getman (Gast 2 (Amerikanerin)/Kubanerin 1/Partygast 2/Schwester)
Gerd Wameling (Williams/Lautsprecher/An- und Absage)
John Julian (Pilot (amerik., mittelalt)/Barkeeper/Concierge/Partygast 1/Driver/Lautsprecher)
Yollette Thomas (Mummy/Kubanerin 2/Partygast 4)
Walter Hess (Professor O/Schweizer Fremdenpolizei)
Peter Trabner (Schiffsgast)
Manolo Palma (Steward/Kubaner 2/Indio(s))
Jan Bluthardt (Sabeths Freund/Zuhälter/Partygast 3)
Joshua Wunder (Jungen 1-4)
Nisha Wunder (Jungen 1-4)
Musikerhr-Bigband (Ensemble)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

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Erstsendung: 19.05.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 27
Titel: Krock & Co.
Autor: Friedrich Glauser
produziert in: 1990
produziert von: SWF; SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Felix Bopp
Bearbeitung: Markus Michel
Inhalt: Als Fortsetzungsroman im populären und auflagenstarken "Schweizerischen Beobachter" ist 1937 Friedrich Glausers letzter Roman um den Berner Fahnderwachtmeister Studer erschienen und hat den verkannten Autor erstmals einem breiten Publikunm bekannt gemacht. Was wie ein Heimatroman beginnt, beweist doch bald Glausers (und Wachtmeister Studers) ungetrübten Blick hinter die idyllischen Fassaden.

Ein Dorf im Appenzellerland, dessen Gasthof von einer alten Schulfreundin Studers bewirtschaftet wird, ist das Ziel eines Familienausflugs, als seine Tochter heiratet. Aber aus der unbeschwerten Hochzeitsgesellschaft im fremden Kanton wird Studer samt Schwiegersohn bald zu einem Mordfall hinzugezogen, der es in sich hat. Was bei Studers (unzuständigen) Recherchen zum Vorschein kommt, ist ein ganzes Spinnennetz von Verkettungen, das die Landleute gefangen hält.
Sprecher:
offen
Erzähler: Peter Brogle
Studer: Heinz Bühlmann
Anni Rechsteiner: Renate Steiger
Albert: Frank Demenga
Johannes: Jodoc Seidel
Martha Loppacher: Bettina Lindtberg
Ernst Graf: Albi Klieber
Ottilia Buffatto: Susanne Thommen
Joachim Krock: Walter Hess
Dr. Salvisberg: Willy Buser
Rechsteiner: Paul Felix Binz
Fritz Graf: Daniel Kasztura
Pfarrer: Boris Mattern
Dr. Schläpfer: Urs Bihler
Jacques Gardiny: Yves Raeber
Daten zu Friedrich Glauser:vollständiger Name: Friedrich Charles Glauser
geboren: 04.02.1896
gestorben: 08.12.1938
Vita: Friedrich Charles Glauser (* 4. Februar 1896 in Wien; † 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua) war ein Schweizer Schriftsteller. Er gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren.

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Erstsendung: 01.04.1990
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 27
Titel: Laterna magica
Autor: Guntram Vesper
produziert in: 1986
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Robert Bichler
Inhalt: "Laterna magica" ist die Metapher für die Erinnerung an die ersten fünfzehn, zwanzig Jahre, an den Ort, die Straße, das Haus, in dem der Autor die Kindheit verbracht hat, an Erzählungen der Eltern und Großeltern. Es ist die Saga einer Famile und einer Stadt, gesehen mit den Augen eines Kindes, das alles in einen magischen Zusammenhang stellt. Das hereinbrechende Unheil der 30er-Jahre kündigt sich schon 1864 an, als der Hausierer Frommhold unschuldig zu sechzehn Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Das Gefühl, aus dem Hinterhalt bedroht zu sein, weicht seitdem nicht mehr aus dieser Stadt, in der die meisten "links" wählen.
Sprecher:Dinah Hinz
Wolfgang Stendar
Roswitha Dost
Hans-Dieter Zeidler
Bernd Rumpf
Walter Hess
Katja Kessler
Robert Bichler
Klaus Knuth
Walter Andreas Müller
Ingold Wildenauer
Daten zu Guntram Vesper:geboren: 28.05.1941
Vita: Guntram Vesper (* 28. Mai 1941 in Frohburg) ist ein deutscher Schriftsteller.

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Erstsendung: 25.05.1986
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 16 von insgesamt 27
Titel: Max Dätwyler, Friedensapostel oder Der lange Weg nach Genf
Autor: Jürg Amann
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Hans Jedlitschka
Inhalt: Während des Ersten Weltkriegs wird er bei einer Friedensdemonstration mit anderen verhaftet. Tausende protestieren. Polizei und Militär schreiten ein. Es gibt Tote und Verletzte. Er wird verurteilt: Gefängnis und Irrenanstalt. Sein Name: Max Dätwyler. Sein Zeichen: Die weisse Fahne.
Von diesem Schlüsselereignis ausgehend, zeichnet Jürg Amann dieses Leben für den Frieden nach.
Der Mann mit der weissen Fahne, ein Schweizer Don Quijote auf Gandhis und auf Christi Spuren, bewegt von der grossen Idee des Friedens, ist auf dem Weg nach Genf, wo seit dem ersten Weltkrieg über eben diesen Frieden verhandelt wird. Unterwegs erzählt er, unterstützt durch Dokumente, die für ihn sprechen, und Spielszenen, in denen er der Mittelpunkt ist, seine Geschichte. Sie fängt 1914 mit der Kriegsdienstverweigerung an und endet mit dem Kampf gegen die atomare Aufrüstung, also bei uns. Auf diesem langen Gang wird er alt. Inzwischen ist er schon lange tot. Er starb im Januar 1976.
Max Dätwyler, der Mann mit der weissen Fahne, der Schweizer Don Quijote auf Gandhis und auf Christi Spuren, bewegt von der grossen Idee des Friedens, ist auf dem Weg nach Genf, wo seit dem ersten Weltkrieg über eben diesen Frieden verhandelt wird.
Unterwegs erzählt Max Dätwyler seine Geschichte; unterstützt durch Dokumente, die für ihn sprechen, und Spielszenen, in denen er der Mittelpunkt ist. Seine Geschichte fängt 1914 mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges an: mit Dätwylers Kriegsdienstverweigerung. Die dazu führt, dass Dätwyler zunächst im Gefängnis und dann in der psychiatrischen Anstalt landet. Doch unterkriegen lässt er sich nicht. Im Gegenteil: Sein Wille, sich für den Frieden einzusetzen, wird stärker.
So beginnt der lange Weg von Max Dätwyler und führt ihn zuletzt in den Kampf gegen die atomare Aufrüstung.
Sprecher:Mathias Gnädinger (Max Dätwyler)
Sylvan Guntern (1. Sprecher)
Walter Hess (2. Sprecher)
Guido von Salis (1. Offizier)
Burtel M. Bezzola (2. Offizier)
Walter Baumgartner (Doktor)
Maja Heer (1. Sekretärin)
Hans Helfer (Adjutant)
Franziskus Abgottspon (General)
Gaby Vögtlin (2. Sekretärin)
Yves R. Buergi (Bundesrat)
Sefa Inauen (Klara)
Deborah Epstein (Verkäuferin)
Paul Bühlmann (Soldat)
Daten zu Jürg Amann:geboren: 02.07.1947
gestorben: 05.05.2013
Vita: Jürg Amann (* 2. Juli 1947 in Winterthur; † 5. Mai 2013 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller.

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Treffer 17 von insgesamt 27
Titel: Mein Besuch im Städtchen am See
Autor: Gerold Späth
produziert in: 1986
produziert von: SRF; NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Mario Hindermann
Inhalt: Nach längerer Abwesenheit kehrt der Erzähler als Besucher in seinen Schweizer Heimatort zurück. Von morgens sechs bis Mitternacht geleitet er den Hörer durch sein Städtchen. Durch die Vielfalt der Alltagsereignisse dringt sein Blick immer wieder hinter die Fassaden und nähert sich den Träumen und geheimen Gedanken der Leute. So fügen sich Geschichten und Geschichte, Erinnerungen und Träume zu einem vielfältigen akustischen Bilderbogen. Liebevoll, kritisch und mit Freude am Witzigen, Abgründigen, das es nur in der Wirklichkeit gibt, zeichnet der Autor ein Panorama der Außen- und Innenansichten einer Kleinstadt, die so nur im Hörspiel, ähnlich aber vielerorts existiert.
Sprecher:Peter Kner (Der Besucher)
Robert Tessen (Greith)
Jürgen Cziesla (Spring)
Peter Ehrlich (Frei)
Hans Dieter Zeidler (Strebel)
Renate Schroeter (Frau Strebel)
Inigo Gallo (Meil)
Ella Büchi (Frau Meil)
Anne-Marie Blanc (Frau Amsteg)
Wolfgang Stendar (Thotenfluh)
Norbert Schwientek (Schnabelschuh)
Horst Warning (Höfliger)
Ingold Wildenauer (Good)
Barbara M. Ahren (Erna Good)
Klaus Knuth (Amrain)
Renate Steiger (Dora Tremp)
Margrit Winter (Alte Frau)
René Scheibli (Stadtamtmann)
Jodoc Seidel (Vorsteher Bauamt)
Bernd Rumpf (Zünd)
Elmar Schulte (Meier)
Wolfgang Warncke (Himpel)
Heinz Bühlmann (Haug)
Walter Hess (Hiestand)
Willy Buser (Brugger)
Robert Bichler (Sportfischer)
Jean Pierre Gerwig (Stadtschreiber)
Franziskus Abgottspon (Vasari)
Peter Bollag (Adolf)
Alfred Pfeifer (Fremder Mann)
Walter Andreas Müller (Bahnbeamter)
Otto Dornbierer (Marschall)
Klaus Henner Russius (Dobler)
Sigrid Pawellek (Haushälterin)
Gretel Mathis (Frau Schmaltz)
Alice Brüngger (Wirtin)
Deborah Epstein (2. Mädchen)
André Jung (1. Bursche)
Anja Brünglinghaus (1. Mädchen)
Michael Manegold (2. Bursche)
Maja Stolle (1. Arbeiterin)
Doris Oesch (2. Arbeiterin)
Oscar Bingisser (1. Arbeiter)
Peter Fischli (2. Arbeiter)
Pia Waibel (Frau Frei)
Ulrich Beck (Napoleon)
Niklaus Helbing (General)
Mario Hindermann (Bruder Cölestin)
Walter Baumgartner (Tourist)
Claudine Rajchmann (Touristin)
Daten zu Gerold Späth:geboren: 16.10.1939
Vita: Gerold Späth, 1939 in Rapperswil am Zürichsee geboren, dem Herkommen nach Orgelbauer, machte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet seit 1968 als freier Schriftsteller. Er lebt nach einiger Herumschweiferei seit 1970 wieder in Rapperswil. Er veröffentlichte Romane und Geschichten, darunter "Unschlecht" (1970), "Stimmgänge" (1972), "Zwölf Geschichten" (1973, "Die heile Hölle" (1974), "Balzapf oder Als ich auftauchte" (1977) sowie Hörspiele ("Heißer Sonntag", 1971; "Mein Oktober: Höllisch!", 1972; "Grund-Riß eines großen Hauses", 1974; "Schattentanz", 1976; "Morgenprozession", 1977 und "Heiße Sunntig", 1978).

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Erstsendung: 08.05.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 27
Titel: Otto geht fremd
Schreckmümpfeli
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 2001
produziert von: SRF
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Fritz Zaugg
Komponist: Christoph Stiefel
Inhalt: Wenn ein verheirateter Mann namens Otto eine heimliche Geliebte hat, ist das zwar schon fast eine Geschichte, gewiss aber keine aufregende oder besonders originelle. Wenn aber dieser Mann namens Otto sich plötzlich in der Lage sieht, mit Ehefrau und Geliebten gleichzeitig an verschiedenen Orten kommunizieren zu können, dann sprengt das den Rahmen des gewöhnlichen Ehebruchs und eröffnet Otto dem Fremdgänger äusserst angenehme Möglichkeiten. Wenn da nur dieser unglücklich verliebte Herr nicht wäre, der Otto einen äusserst delikaten Auftrag gibt.
Friedrich Bestenreiner hat mit "Otto geht fremd" ein kleines Bijou geschrieben, ein kurzes, witziges Stück, in welchem das Thema Seitensprung auf hintergründig-komische Weise behandelt wird.
Sprecher:
offen
Erzähler: Klaus Degenhardt
Otto: Alexander Tschernek
Emily: Desirée Meiser
Franziska: Barbara Falter
Ein Herr: Norbert Schwientek
Passantin 1: Margret Nonhoff
Passantin 2: Marlies Fischer
Passant: Siggi Schwientek
Polizist / Pfarrer: Franziskus Abgottspon
Beamter: Walter Hess
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

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Treffer 19 von insgesamt 27
Titel: Retter der Armen
Autor: Sturmius Fischer
produziert in: 1984
produziert von: SFB; SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Inhalt: "Er redet von den armen Leute als stände er mit ihnen auf du und du, aber er redet nicht mit ihnen. Er schlägt Kinder und küßt sie gleich wieder. Beim Zaren sowohl wie bei den Jakobinern ist er Liebkind. Er spricht sehr oft von seinem nahen Ende und wird recht alt, er kleidet sich wie ein Clochard, lebt asketisch wie ein Mönch und übertrifft als Hofherr die Gutsbesitzer der Nachbarschaft an Aufwand; als erfolgreicher Schriftsteller behauptet er, nicht einmal richtig lesen zu können. Er ist schnell entflammt und rasch entmutigt, aber beim Werben um die reiche Kaufmannstochter zeigt er ein erstaunliches Durchhaltevermögen. Das Hörspiel soll uns 13 Jahre des Lebens des berühmten Pestalozzi näherbringen, ohne den Glanz des Ruhmes, der nachträglich auch diesen Lebensabschnitt schönte. Als der 34jährige mit 'einer ans Herz greifenden Rede' die armen Kinder vom Neuhof schickt, endet für mich der Beschreibungszeitraum. Ich berichte nichts Neues, ich beschreibe den schwarzen Pestaluz ohne den Glorienschein, der die Wahrheit verdorben hat. Die Balance konträrer Elemente, Neigungen und Kräfte, die als Harmonie gesehen wird, ist für Pestalozzi in den 20er Jahren seines Lebens noch nicht hergestellt. Ich stelle die verdrängte Disharmonie wieder her. Pestalozzis Verdienste versinken nicht im Dunkel, wenn man auch den Schatten sieht, den schwarzen Pestaluz." (Sturmius Fischer)
Sprecher:Peter Brogle
Ella Büchi
Anne Billeter
Verena Billeter-Guggenbühl
Stephan Billeter
Alex Freihart
Gisela Franke-Zehelein
Liliana Heimberg
Walter Hess
Jodoc Seidel
Hans Rudolph Spühler
Hans Jochen Walter
Daten zu Sturmius Fischer:geboren: 18.02.1923
gestorben: 21.01.2007
Vita: Sturmius Fischer (* 18. Februar 1923 in Steinau; † 21. Januar 2007 in Heusenstamm) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor. 1982 wurde sein Hörspiel Becca kommt wieder von der Akademie der darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt.

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Erstsendung: 04.09.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 27
Titel: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen. Das Rheingold
Autor: Katharina Neuschaefer
produziert in: 2010
produziert von: BR; IGEL
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Katharina Neuschaefer
Inhalt: Ganz tief unten, auf dem Grund des Rheins liegt das Rheingold. Drei schöne Nixen bewachen den geheimnisvollen Schatz, was seit ewigen Zeiten gut geht. Bis es eines Tages dem hinterhältigen Zwerg Alberich gelingt, das Rheingold zu stehlen. Einen Ring will er daraus schmieden und mit ihm die Macht über die ganze Welt an sich reißen. Wegen dieser Geschichte platzt an einem kalten Januartag des Jahres 1872 der Salon von Richard Wagner aus allen Nähten. Viele sind gekommen, um von dem Musiker die Erzählung Der Ring des Nibelungen zu hören, zu der er eine Oper geschrieben hat. Da das Opernhaus noch nicht fertig gebaut ist, erzählt der Komponist die Geschichte kurzerhand bei sich zu Hause. Und wenn er am Klavier sitzt und die wunderbare Musik dazu spielt, dann ist er sich manchmal gar nicht mehr so sicher, ob das mit dem Schatz im Rhein, den drei schönen Nixen und dem hinterhältigen Zwerg wirklich nur erfunden ist.
Sprecher:Stefan Wilkening (Erzähler)
Michael Schwarzmaier (Richard Wagner)
Hans Jürgen Stockerl (Alberich)
Thomas Loibl (Loge)
Helmut Stange (Mime)
Jochen Striebeck (Wotan)
Harry Taeschner (Fasolt)
Thomas Albus (Fafner)
Katja Schild (Wellgunde)
Christiane Rossbach (Woglinde)
Laura Maire (Flosshilde)
Anna Silvia Lilienfeld (Freia)
Stefan Merki (Bademeister)
Walter Hess (Bergführer)
Stefan Zinner (König Ludwig II)
Heiko Ruprecht (Junger Mann)
MusikerMax Hanft (Klavier)
Daten zu Katharina Neuschaefer:Vita: Katharina Neuschaefer studierte Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitet als Radiojournalistin und Moderatorin bei Bayern 4 Klassik. Sie ist Autorin und Regisseurin zahlreicher Hörspiele und Musikgeschichten für Kinder. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
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    11. Januar 2015
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