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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 8
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Titel:
Autor: Frank Grützbach
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Frank Grützbach
Inhalt: Der Savignyplatz in Berlin ist ein Platz von besonderer Art, hier wird nahezu rund um die Uhr gelebt; die sonderbarsten Typen finden sich hier in ihren Stammkneipen ein, in Schumanns Bierbar, in der S-Bahn-Quelle, bei der Dicken Wirtin, im Terzo Mondo, im Zwiebelfisch. Die Geschichten, die Frank Grützbach in seinem am Originalschauplatz aufgenommenen Hörspiel erzählt, spiegeln die Atmosphäre des Savignyplatzes wider, seine Vergangenheit und Gegenwart, seinen ebenso kleinbürgerlichen wie exotischen Alltag.
Sprecher:Mopp, Titus: Kurt Böwe
Frau Philipp: Erika Pelikowsky
Kapitän: Maximilian Larsen
Nixe: Maritta Hübner
Walfisch: Fred Ludwig
Parkwächter: Siegfried Seibt
Obacht: Gerhard Lau
Daten zu Frank Grützbach:geboren: 1943
Vita: Frank Grützbach (* 1943) ist ein Drehbuchautor, Filmregisseur und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.07.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 8
Titel:
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 2010
Autor: Paul Plamper
produziert in: 1996
produziert von: HR; text & ton; BR
Laufzeit: 3 Minuten
Regie: Paul Plamper
Inhalt: Ein Mann aus der Wirtschaftswelt hat mit allem gebrochen und will nun etwas Soziales tun. Er sucht sich einen neuen Job bei einem ambulanten Dienst, als Assistent einer komplett gelähmten Frau. Sie braucht Hilfe - rund um die Uhr - um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ihre Privatsphäre wird damit sein Arbeitsplatz.

Paul Plamper und Nils Kacirek erzählen vom Aufeinandertreffen eines ungleichen Paares. Im Mikrokosmos einer sozialen Dienstleistung spürt ihr Hörspiel den Machtstrukturen nach und führt uns in einen Konflikt, der die Grenzen zwischen behindert und nicht-behindert aufzulösen scheint.
Sprecher:Gisela Schneeberger
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Heiner Müller
Paul Plamper
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Paul Plamper
Komponist: Hans Platzgumer
Inhalt: Sie laufen durch die Stadt, und es werden immer mehr: Menschen, die von einem rätselhaften Virus befallen zu sein scheinen - H2OdH. Plötzlich sieht ihr Alltag anders aus: Er scheint eine eigene Intelligenz zu entwickeln, das Leben zu durchdringen, vorauszuahnen und zu manipulieren. Warum tauchen diese Sätze auf, die keiner gesagt haben will: "Sich anpassen und nicht anpassen. Sich durch Nichtanpassen anpassen. Angreifend ausweichen. Ausweichend angreifen ..."? Worte verselbstständigen sich, infizieren das Sprechen und Denken der Beteiligten, springen vom einen zum anderen über. Ist H2OdH die geheimnisvolle Formel eines Flash Mobs? Oder vielmehr eine Droge, ein Mittel, das endlich "Hoffnung auf das Nichts" macht, auf "die unendliche Pause", wie sie uns Heiner Müller wünscht? H2OdH, das Kürzel für Müllers Text "Herakles 2 oder die Hydra", verdichtet die Realität zu einer rhythmischen Collage. In episodischen Geschichten werden eine Reihe von Randexistenzen und Strippenziehern des heutigen Berlins verfolgt. Sie fügen sich zu einem Chor, einer Vielfalt von Stimmen, die alle auf unterschiedlichste Weise zu derselben Erkenntnis kommen: Sie selbst sind die Maschine, die sie zu bekämpfen glauben.Grundlage des Hörspiels ist der Text "Herakles 2 oder die Hydra" des Dramatikers Heiner Müller, der am 9. Januar seinen 75. Geburtstag gefeiert hätte.
Sprecher:Caroline Hofer
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Michael Ebmeyer
Paul Plamper
produziert in: 1984
produziert von: WDR
Laufzeit: 19 Minuten
Regie: Paul Plamper
Nils Kacirek
Bearbeitung: Nils Kacirek
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Henry Silber geht. Er tritt ab von der großen Showbühne, die der Lebensinhalt des Schlagerstars war. Den Alkohol hat er überwunden, aber singen will er trotzdem nicht mehr. Henry Silber eröffnet an unbekanntem Ort eine Tankstelle. Er versteckt sich mit und hinter seiner treu sorgenden Ehe- und Exfrau. Als ein Fernsehteam ihn schließlich aufspürt und wieder an die Öffentlichkeit zerrt, löst das eine Kette von kräftezehrenden Silber-Ausbrüchen aus, die Pflastersteine auf dem Weg nach unten sind. Henry Silber geht zu Ende. Dann singt er doch noch einmal: bei der Beerdigung der Schauspielerin Marianne Lack, die ihn wie eine Mutter geliebt und gefördert hat. Eine letzte skurrile Kurve nimmt der Weg des Henry Silber, diesmal in die Clubszene.
Sprecher:Otto Sander (Erster Mann)
Klaus Herm (Zweiter Mann)
MusikerFelix Huber (Schlagzeug) Dirk H. Berger (Gitarre) Max Raabe (Singstimme) Bernadette La Hengst (Chor Diamant) Petra "Peta" Devlin (Chor Diamant)
Daten zu Michael Ebmeyer:geboren: 1973
Vita: Michael Ebmeyer, geboren 1973 in Bonn, arbeitete in den letzten Jahren als Assistent an der Universität Tübingen. Der Erzählband "Henry Silber geht zu Ende" ist seine erste Buchveröffentlichung.
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

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Erstsendung: 22.06.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 8
Titel:
Autor: James Graham Ballard
Kai Hafemeister
Paul Plamper
produziert in: 1967
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Paul Plamper
Komponist: Gerhard Gregor
Inhalt: Berlin, 2013. Stararchitekt Phillip Del Ponte hat in der Hauptstadt das höchste Wohnhaus Europas errichtet. Hier will er seine Vision einer Neo-Kommune verwirklichen. Begeistert kaufen Berlins kreativer Mittelstand und einige Medien-Prominente Eigentumswohnungen in dem schwellenfreien Bauwerk. Sie bevölkern die hauseigenen Einrichtungen wie das Atrium mit Boutiquen und Shops, die Bank, die diversen Sporteinrichtungen und Restaurants, sogar einen Kinderspielplatz auf dem Dach gibt es hier. Es fehlt an nichts in diesem autarken, komplett in sich geschlossenen Gesellschaftssystem. Ein isolierter Mikrokosmos mit vermeintlich besten Vorsätzen.

Bis ein gellender Schrei und der Aufprall eines Körpers die Idylle der Gated Community zerreißt. Das Hochhaus wird zum Schnellkochtopf für nachbarschaftliche Feindschaften und ungehemmt wucherndes Schichtbewusstsein. Die moderne Groß-WG regrediert im Zeitraffer zu einem Biotop für primitive Lebensformen. Wie unter Bann verlässt niemand mehr das Haus, und schnell bildet sich eine existenzielle Hierarchie zwischen Penthouse und Pavement, deren Grabenkämpfe in erbarmungslosen Schlachten an Stuhlbarrikaden eskalieren. Ein gigantischer Abenteuerspielplatz für wild gewordene Erwachsene.



Paul Plamper macht aus J. G. Ballards Science Fiction-Roman ein soziologisches Horror-Hörspiel, das auch in Deinem Hausflur stattfinden könnte, denn vergiss nicht: Du... bist Hochhaus!
Sprecher:
offen
Marga Maasberg (Frau Adams)
Uwe Friedrichsen (Kai, Sohn)
Hanno Thurau (Jonny, Sohn)
Hans Fitze (Dräger, der Bauunternehmer)
Hilde Sicks (Frau Dräger)
Ingeborg Walther (Anke, Tochter)
Hartwig Sievers (Brodersen, Polier)
Karl-Heinz Kreienbaum (Rohde, Lehrgeselle)
Christa Wehling (Anna Bahnsen)
Carl Bay (Hein Meenung, Zeitungsverkäufer)
Eri Neumann (1. Stimme)
Helmut Kröger (2. Stimme)
Daten zu James Graham Ballard:geboren: 15.11.1930
gestorben: 19.04.2009
Vita: James Graham Ballard (* 15. November 1930 in Shanghai; † 19. April 2009 in Shepperton) war ein britischer Schriftsteller. Sein Werk zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Bandbreite in der Auswahl der Genres (Science-Fiction, zeitgenössischer Roman, experimentelle Literatur) aus.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 8
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspielpreis der Kriegsblinden: 2003
Autor: Christoph Schlingensief
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Christoph Schlingensief
Komponist: Michel Waisvisz
Jan St. Werner
Inhalt: Schlingensief inszeniert seinen aktuellen Volksbühnen-Erfolg für das Radio: Die Geschichte zweier Politiker, die sich ihre Meldungen lieber selber machen und mit einer neuen Sonntagszeitung die Welt - vor allem ihre eigene - verbessern wollen. Am Ende holt die böse Welt - vor allem unsere - sie wieder ein.

"Ich kann das nicht, Kroll, ich bin nicht der Richtige!" sagt der Abgeordnete Rosmer zu seinem alten Freund und Kollegen, als der ihn für das Vorhaben entflammen will.

"Ich kann das nicht, Kroll. Warum machen sie es nicht alleine?" sagt der Abgeordnete und Verleger Rosmer noch so manchesmal, wenn Kroll ihn Hilfe suchend fixiert angesichts der Ödnis der politischen Medienlandschaft. Und doch: Sie tun es. Rosmer und Kroll gründen die Sonntagszeitung ZAS, die dem proklamierten Ende der Spaßgesellschaft den politischen Spaßjournalismus entgegen setzen will. Und prompt stürzt ihnen mit der Entführung der Kanzlergattin auch ein geeigneter Aufmacher ins Haus. Blöd nur, dass der ehrgeizige, auf denPulitzer-Preis versessene Reporter Rolli Koberg den Coup inszeniert hat. Wahrheit muß werden! Und das liberal! Kroll läuft zu echter Raserei auf, unterstützt durch des Verlegers Ehefrau Margit, eine Ex-Terroristin und leicht entflammbare Bachmann-Epigonin. Durch den Sog der Ereignisse - und brüskiert von Ata-Ata - wird sie rückfällig. Sie verbarrikadiert sich mit ihren Kindern im Haus, freut sich aber dennoch in all dem Durcheinander für ihren Mann, wenn sich die Weltereignisse für einen kurzen Moment vor sein neues, alles überschattendes Problem der Penisverholzung drängen. Doch mittelfristig können weder Margits Kampf um linke Ideale noch Krolls Ringen um die Reinheit der Mittel es verhindern: Rosmer fällt zurück auf sich selbst und wird zur Mutter seiner Kinder. "Rosmer," sagt die enttäuschte Margit kurz vor dem Showdown, "du hättest mir doch was sagen können!" Und zu dem Liberalen: "Sehen sie, Kroll, das ist die Qualität des Hörspiels: Hier kann man Dinge tun, die draußen schon lange nicht mehr ..."
Daten zu Christoph Schlingensief:vollständiger Name: Christoph Maria Schlingensief
geboren: 24.10.1960
gestorben: 21.08.2010
Vita: Christoph Maria Schlingensief (* 24. Oktober 1960 in Oberhausen; † 21. August 2010 in Berlin) war ein deutscher Film-, Theater- und Regietheaterregisseur, Autor und Aktionskünstler.

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Erstsendung: 04.03.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Paul Plamper
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Paul Plamper
Komponist: Reiner Bredemeyer
Inhalt: In einer musikalischen Partitur zeigt ein 'Tacet' (lat. er/sie/es schweigt) dem Musiker an, dass er sein Instrument bis zum Ende des laufenden Abschnitts beiseite legen kann. Eine Frau hört plötzlich auf zu sprechen - ein Krankheitssymptom oder der Beschluss sich zu verweigern? Um die schweigende Leerstelle schart sich ein Panorama von Stimmen. Aus den Reaktionen ihres Umfelds lassen sich die Vorgeschichte und Gründe für ihr Schweigen heraushören. Die Redenden legen ihr Worte in den stummen Mund, versuchen sie mit immer neuen Methoden zum Sprechen zu bringen. Therapeuten werden bemüht. Doch sie richtet sich ein in ihrem Schweigen, behauptet es als asketisches Lebensmodell. Ist dieser 'Ausdruck' zivilen Ungehorsams Zeichen einer höheren Weisheit? Je länger sie ihre Ruhe wahrt, desto nachdrücklicher scheint sie den Sinn von Sprache und Gemeinschaft infrage zu stellen.

TACET ist die Fortsetzung von Paul Plampers Auseinandersetzung mit verschiedensten Formen von Ruhe. In 'RUHE 1' (WDR/MUSEUM LUDWIG 2008) ging es um einen plötzlichen Moment von Ruhe als Ausdruck kollektiver sozialer Starre. Die Arbeit wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. In TACET (RUHE 2) wird Ruhe zu einem Totalausfall in den Kommunikationsabläufen. Das Hörspiel ist aus der Perspektive der Frau erzählt, der schweigenden Leerstelle im Zentrum. Der Hörer hört nur, was die Schweigende hört und erfährt Ruhe als Ausdruck einer unergründbaren Sprachlosigkeit.
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

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Erstsendung: 04.10.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Stefan Weigl
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Herwart Höpfner
Inhalt: Wie fühlt sich der Entwurf des eigenen Todes ohne Selbstmordabsicht an? Wie endgültig kann man Wünsche formulieren, die über das Leben hinaus gehen? Wie ohnmächtig ist man im erhabensten Augenblick der eigenen Existenz?

Stefan Weigl entwirft Patientenverfügungen, montiert Diskursbeiträge zum Thema Sterbehilfe, versucht das Nicht-Nennbare zu umschreiben und dem persönlichsten aller Themen den Fluchtweg ins Abstrakte abzuschneiden - mit offenem Ausgang: "Messer in Tasche lassen! Reden, worüber man nicht reden kann, also Wittgenstein: DER TOD IST KEIN BESTANDTEIL DES LEBENS. Entwicklungsroman als Todesroman? Ich als Dichter, mein Arzt als Rezensent? Deutungshoheit? Wer zieht den Stecker? On? Off? Recherchieren auch: individuelle Probleme mit Patientenverfügung - Fremdbestimmung als Selbstbestimmung verkaufen: das SOLLEN wollen/ linke Reklame für die Sterbeindustrie/leidfreie Zombies = faschistische Fantasie?/ Foucault/Luhmann? Medienkritik! Klar machen: vorliegendes Hörspiel Teil von Medienspektakel." (Konzept-Notizen Weigl)
Daten zu Stefan Weigl:Vita: Stefan Weigl lebt in München und schreibt Hörspiele, Prosa und Drehbücher. Mit "Moment, das wird Sie interessieren!" (WDR 2009) hat er den Deutschen Hörspielpreis der ARD und den ARD Online Award gewonnen.

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letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4351 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1552938984
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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