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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 40
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Titel: Alles was bisher gut war ...
Autor: Sabine Scholl
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Lucas Cejpek
Inhalt: Sabine Scholl über die Entstehung ihres Hörspiels:

1988: Die Abendnachrichten drängten aus dem Fernsehen. Sie sprachen von den alten Dörfern in Rumänien. Man wollte sie zerstören, um die Einheit besser aufzubauen. Ich war schon einmal dort gewesen und holte Fotos hervor, betrachtete die Häuser. Ich wollte nachsehen gehen, aber mit wem?

Ich rief einen Freund an, der sagte zu. So fuhren wir fort, immer ostwärts bis in's Land der Siebenbürger. Zwei alte Frauen nahmen uns dort auf und sie erzählten, wie ihr Leben einmal war. Die Jungen sprachen von heute. Wir nahmen ihre Worte auf und hörten zu.

Weitere Quellen: Volkslieder Rumäniens, Schriften Ceaucescus zu Kunst und Literatur, Prawda, Falter, Rumäniendeutsche Zeitung, Reiseführer Rumänien, Kurier, Kronenzeitung, Die Zeit, Gespräche und Tonbandaufnahmen.
Sprecher:Vera Borek (Trine)
Brigitte Antonius (Helene)
Hermann Schmid (Führer)
Harald Pichlhöfer (junger Mann)
Monika Costabiei (junge Frau)
Eva Linder (Stimme der Not)
Volker Waldegg (Stimme der Not)
u.a.
Erstsendung: 16.07.1996
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 40
Titel: Anstandslos
Autor: Barbara Frischmuth
produziert in: 1992
produziert von: ORF; WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Roland Neuwirth
Inhalt: Ein Lehrer, vor Jahren aus einem der Ostblockländer geflohen, hat in einer westlichen Großstadt einen Job als Hilfsarbeiter, wohnt in einer Mietskaserne und sinnt der Vergangenheit nach. Wand an Wand mit ihm in gleicher Wohnung lebt eine ältere Frau, die Packerin in einer Sexwarenfabrik ist. Sie spielt sich laufend Platten vor, um ihren Nachbarn und sein Gemurmel nicht hören zu müssen. Ein junges Mädchen betritt die Wohnung, denn die Frau hat sich wegen der Feiertage angeboten, Besucher aus dem Osten bei sich in ihrer Einzimmerwohnung aufzunehmen, um zu zeigen, wie hilfreich man hier ist. Das junge Mädchen, für das der erste Westbesuch aufregend ist, versucht Kontakt mit dem Nachbarn aufzunehmen, beide freuen sich über ein Treffen als Landsleute in der Fremde. In seiner Wohnung entspinnt sich gegenseitige Zuneigung, die aber durch die Tatsache, daß die Nachbarin tot aufgefunden wird, keineswegs "anstandslos" zu einem glücklichen Ende kommt.

Die 1941 im steiermärkischen Altaussee geborene Autorin schildert eine Ost-West-Begegnung, bei der die Schäden, die die Menschen auf beiden Seiten davongetragen haben, auf skurril-realistische Weise sichtbar gemacht werden und das Westparadies sich als ein Ort der Einsamkeit erweist, in dem die Personen so isoliert nebeneinander herleben wie aus ganz anderen Gründen die im Osten es mußten.
Sprecher:Boris Rösner (Milos), Vera Borek (Gerda Bauer), Ljuba Krbova (Jana), Wolf Bachofner (Himmelreich), Alexander Wächter (Engelrahm), Gabi Banschenbach-Herbe (Mutti), Mustafa Dogan (Adnan)
Daten zu Barbara Frischmuth:geboren: 05.07.1941
Vita: Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee, wuchs in der Steiermark auf. Sie studierte in Graz Türkisch und Ungarisch, anschließend Orientalistik in der Türkei, in Ungarn und in Wien. Seit 1967 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Es entstanden zahlreiche Romane, Übersetzungen, Hörspielbearbeitungen und Hörspiele. 1998 veröffentlichte sie den Roman "Die Schrift des Freundes".
Hompepage o.ä.: http://barbarafrischmuth.at/
Erstsendung: 28.01.1992
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 40
Titel: Auf der Couch
Autor: Margret Kreidl
produziert in: 1998
produziert von: ORF
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Lucas Cejpek
Inhalt: Drei Frauen von der Morgendämmerung bis Mitternacht. Sie feiern Geburtstag. Magda ist 70, Marta ist 70, Meta ist 40. Sie treffen sich im Wohnzimmer und in der Küche. Sie sprechen, seufzen, weinen und lachen. Ein Kommentator beobachtet die dramatische Szene, die emotionalen Bewegungen und die Bewegungen im Raum.


Margret Kreidl, geb. 1964 in Salzburg, lebt als freie Theater- und Prosaautorin in Wien. Veröffentlichungen, zuletzt: "Ich bin eine Königin. Auftroitte", Wieser Verlag, Klagenfurt 1996; "In allen Einzelheiten. Katalog", Ritter Verlag, Klagenfurt 1998.
Aufführungen, zuletzt: "Dankbare Frauen. Komödie", Berlin 1997. Am 9.9.98 wird die Oper "Unter Wasser" von Richard Barrett - nach dem gleichnamigen Stück von Margret Kreidl - in Amsterdam uraufgeführt.
Weitere Hörspiele im ORF: "Halbe halbe" 1993, "Reiten" 1996.
Sprecher:Vera Borek (Martha)
Maria Urban (Magda)
Gabriele Schuchter (Meta)
Hermann Schmid (Kommentator)
Daten zu Margret Kreidl:geboren: 02.01.1964
Vita: Margret Kreidl, geb. 1964 in Salzburg, lebt als freie Theater- und Prosaautorin in Wien. Veröffentlichungen, zuletzt: "Ich bin eine Königin. Auftroitte", Wieser Verlag, Klagenfurt 1996; "In allen Einzelheiten. Katalog", Ritter Verlag, Klagenfurt 1998. Aufführungen, zuletzt: "Dankbare Frauen. Komödie", Berlin 1997. Am 9.9.98 wird die Oper "Unter Wasser" von Richard Barrett - nach dem gleichnamigen Stück von Margret Kreidl - in Amsterdam uraufgeführt. Weitere Hörspiele im ORF: "Halbe halbe" 1993, "Reiten" 1996.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.07.1998
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 40
Titel: Ausziehen ja, Anziehen auch
Autor: Alois Hotschnig
produziert in: 2011
produziert von: ORF
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Kerstin Schütze
Inhalt: Drei Männer und vier Frauen, ältere Herrschaften allesamt, sitzen im Wartezimmer einer Ärztin - und warten. Manche kommen oft, manche sind zum ersten Mal hier. Die Gespräche kreisen in Endlosschleifen über Krankheiten, über das Leben, über den Tod, den Verlust. "Ich bin eine einzige Regenzeit", sagt Frau Miller. "Es beginnt in den Knöcheln. Das Wasser steigt und steigt. Dämme gibt es nicht." Vorübergehend helfen Infusionen, Bandagen und Medikamente: "Ein Megalon, zwei Cervoflax, ein Madopor." Herr Berg hingegen ist vor allem von einer Angst getrieben: Die Ärztin, fürchtet er, könne ihm eine Jacke verschreiben.

Herr Renk verspricht ihm die Jacke noch im Wartezimmer aufzutrennen, vorausgesetzt, Frau Dr. Thaler würde Herrn Berg eine Strickjacke verordnen. Bei einer Lederjacke, sagt er, wüsste er freilich "auch nicht". Man könne allerdings versuchen, sich die Jacke im Cafe Central stehlen zu lassen. Wiewohl im Central noch niemals "etwas abhanden gekommen" ist.

Ähnlich wie in seinem preisgekrönten Hörspiel 'Die kleineren Reisen' - es wurde vom Ö1-Publikum zum "Hörspiel des Jahres 2010" gewählt - beschäftigt sich der in Tirol lebende Kärntner Schriftsteller Alois Hotschnig in seinem neuen Stück auf ebenso existentielle wie liebenswürdige Weise mit dem Alter. "Das Wichtigste", sagt Herr Berg, "ist, dass man rechtzeitig stirbt. Nur wann ist rechtzeitig? Man will ja nie."
Sprecher:Klaus Ofczarek
Ernst Konarek
Chris Pichler
Hermann Scheidleder
Regina Fritsch
Bibiana Zeller
Maria Urban
Vera Borek
Philip Scheiner
Hannah Scheiner
Erstsendung: 29.11.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 40
Titel: Casino
Autor: Gustav Ernst
produziert in: 2002
produziert von: ORF
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Nikolaus Scholz
Inhalt: Fünf völlig verschiedene Menschen, die nur eines gemeinsam haben - sie sind mit ungewöhnlichen Mitteln von ganz unten nach ganz oben gekommen - werden zu einer Radio-Show eingeladen, um von ihrem makabren Schicksal zu berichten. Sie sind aber nicht nur Opfer der vom Autor ins Groteske übersteigerten neoliberalen Tendenzen des gesellschaftlichen Systems, das die totale Ausbeutung jedes Einzelnen verlangt, sie sind selber Täter geworden.


Mit grausamer Erfindungskraft haben sie Wege eingeschlagen, wie sie sich selber über Wasser halten können. Wie sie sogar zu Reichtum kommen können. Und das machen sie, indem sie das Einzige, was ihnen geblieben ist, ausbeuten. Nämlich ihren Körper, den Körper des Nächsten, den Körper des Übernächsten, die Körper all derer, der sie habhaft werden können. Ihr erfolgreiches Jungunternehmertum besteht aus der Verwertung von verdorbenem Fleisch für Konserven, der ambulanten Entnahme von Spendernieren, der Veranstaltung von tödlichen Glückspielen oder der familienbetrieblichen Herstellung von Pornovideos. Es handelt sich um eine schreckliche, plakative, die Grenzen des "guten Geschmacks" schnell hinter sich lassenden Komödie, in der vorgeführt wird, wohin sich unsere Gesellschaft in äußerster Konsequenz hin entwickeln könnte.
Sprecher:Marian Schönwiese (Moderatorin)
Hannah Tomek (Fr. Schwingenschlögel)
Vera Borek (Fr.Reischl)
Robert Hauer-Riedl (Hr. Klesheim)
Hermann Schmid (Hr. Bosch)
Urs Hefti (Hr. Prokopetz)
Daten zu Gustav Ernst:geboren: 23.08.1944
Vita: Gustav Ernst (* 23. August 1944 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.08.2002
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 40
Titel: Das dumme Herz oder Ilse und Fritz auf der Suche nach dem Happy End
Autor: Ilse Kilic
Fritz Widhalm
produziert in: 2003
produziert von: ORF
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Lukas Cejpek
Komponist: Herbert Reisinger
Inhalt: Das Herz ist ein lebenswichtiges Organ und das Symbol der Liebe. Mann und Frau müssen die Liebe immer wieder durchleben und durchleiden, weil sie immer so ist, wie sie die Liebenden verstehen. Die Götter mischen sich in das Geschehen mit Vergnügen ein, solange es sie nicht selbst betrifft. In einem barocken Drama ist natürlich alles Theater, einschließlich der akustischen Szenerie, die ein einziger Musiker gezaubert hat.
Sprecher:Julia Stemberger (Frau)
Herbert Föttinger (Mann)
Vera Borek (Fee)
Lukas Sartori (Amor)
MusikerHerbert Reisinger (Gesang, Schlagzeug, Klarinette und diverse Klangerzeuger)
Daten zu Ilse Kilic:geboren: 28.05.1958
Vita: Ilse Kilic, geb. 28.5.1958, lebt im "Fröhlichen Wohnzimmer" zu Wien. Bild-, Text- und Tonarbeiten. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Oskars Moral. Ein Lipogramm (Ritter 1996), Rosa. Ein Schweinecomix (1997), Als ich einmal zwei war (Ritter 1999), Dieses Ufer ist rascher als ein Fluß! (gemeinsam mit Fritz Widhalm)(Edition ch 1999), Die Rückkehr der heimlichen Zwei (Ritter 2000)
Erstsendung: 17.11.2003
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 40
Titel: Der Bockerer
Autor: Ulrich Becher
produziert in: 1980
produziert von: ORF
Laufzeit: 114 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Peter Preses
Komponist: Erich Meixner
Inhalt: Im Mittelpunkt der in den Jahren 1938 bis 1945 spielenden "tragischen Posse" steht der Wiener Fleischhauer Karl Bockerer. Als Ehemann einer NS-Frauenschaftlerin, Vater eines SA-Jungen, Freund eines kommunistischen Widerstandskämpfers und Tarockpartner eines jüdischen Rechtsanwaltes ist es unvermeidlich, dass Bockerer in seiner teils fanatisierten, teils resignierten Umgebung ständig aneckt. Sein gradliniger Individualismus wirkt dabei wie Anarchie, seine Renitenz gerät bisweilen in die Nähe politischen Widerstands.
Sprecher:Jaromir Borek (Karl Bockerer)
Vera Borek (Bienerl Bockerer)
Georg Mittendrein (Hans Bockerer)
Manfred Inger (Hatzinger)
Eugen Stark (Dr. Rosenblatt)
Herwig Seeböck (Hermann)
Julia Gschnitzer (Hermanns Frau)
Peter Fricke (Inspektor Guritsch)
Lena Rothstein (Mitzi)
Erstsendung: 26.04.1980
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 40
Titel: Der Dschinn / Der Djin
Autor: Gerhard Kahry
produziert in: 1980
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Inhalt: Die Geschichte vom 'Geist in der Flasche' wird als moderne Parabel dargestellt: Ein junger Mann ist in eine Flasche eingeschlossen. Die gläsernen Wände stehen für alles, was seine tägliche Umgebung ausmacht: Männlichkeitswahn des Vaters, Schule, Konventionen und Berufszwang. Von all dem deformiert und angeekelt, sprengt er schließlich sein Glasgefängnis und wird zum Terroristen...

""Der Djinn" behandelt den Werdegang eines Menschen, der dem meinigen gleichen könnte - jedoch mit der Ausnahme, daß der Beschriebene nicht zum Schreiben findet, sondern eine besondere Geschicklichkeit im Bauen von kleinen elektrischen Zündern entwickelt. Das Hörspiel will zeigen, daß politisch terroristische Motivation oder kriminelle Auflehnung oft ein Rationalisierungsversuch einesMenschen ist, der sich lange Zeit redlich mühte, Verständnis, Liebe, Mitgefühl - Werte also, über die täglich und überall gesprochen wird - zu finden, der aber nur auf die pädagogischen oder autoritätshysterischen Fangarme unser aller Mutter stößt: die Anpassung." (Gerhard Kahry)


Gerhard Kahry: 1943 in Wien geboren
Sprecher:Edd Stavjanik/der Dschinn
Willi Klotz/das Kind
Alexander Goebel/der Junge
Elisabeth Andergast/Märchenerzählerin
Jaromir Borek/der Vater
Vera Borek/die Mutter
Joachim Bissmeier/Der Wissenschaftler
Günther Lämmert/der Lehrer
Hanna Tomek/die Lehrerin
Gerhard Swoboda/der Reporter
Waltraud Kutschera/das erste Mädchen
Eva Susanne Knoche/das zweite Mädchen
Axel Schanda/Superman
Daten zu Gerhard Kahry:geboren: 1943
Vita: Gerhard Kahry; geboren 1943; Verfasser von Hörspielen ("Der Dschinn", 1980; "Immer eine Handbreit entfernt", 1981; "Dynamik", 1982; "Ödipus an Moses: alles o.K.", 1983) und Fernsehspielen; lebt in Wien. Kahrys Stücke haben einen Hang zur Groteske und zu schwarzem Humor.
Erstsendung: 20.04.1980
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 40
Titel: Der Schläfer
Autor: Maria Gornikiewicz
produziert in: 1992
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Augustin Jagg
Komponist: Andreas Schreiber
Inhalt: Die Mutter von Hermann war eine der ersten "modernen" Frauen. Sie wollte ein Kind, aber keinen "überflüssigen" Mann. So zieht sie Hermann allein auf. Aus der Kinderperspektive wird über die Erwachsenenwelt reflektiert. Dabei wird das Volkslied "Feinsein, beinander bleiben" leitmotivisch eingesetzt.
Sprecher:Fritz von Friedl (Erzähler), Felicitas Ruhm (Mutter), Vera Borek (Thea), Rolf Schwab (Gerolf), Linde Prelog (weibl. Gast), Dominik Kaschke (Kind), Rudolf Schippl (Hermann)
Daten zu Maria Gornikiewicz:geboren: 13.09.1943
Vita: Maria Gornikiewicz wurde am 13.9.1943 in Wien geboren; kaufmännische Ausbildung, später Redakteurin, freie Journalistin, Fotografin und Schriftstellerin. Seit 1977 Publikationen von Kurzprosa (Erzählungen, Feuilletons, Portraits, Reisegeschichten) in in- und ausländischen Anthologien, Magazinen und Rundfunkstationen, Beiträge für Kinderbücher, drei Hörspielproduktionen, Funkerzählungen und Features. Herausgeberin einer Literatur-CD für den Literaturkreis PODIUM. 15 Jahre freie Mitarbeiterin der NÖ-Kulturberichte. Publikationen in vielen österreichischen Tageszeitungen (z.B. Presse, Salzburger Nachrichten, Wiener Zeitung ...). Diverse Fotoausstellungen und Lesungen. Zwischen 1988 und 2008 Reisen nach Indonesien, Mexiko, Ägypten, Ukraine, Indien etc.
Hompepage o.ä.: http://www.podiumliteratur.at/portraet/gornikiewicz_bio.htm
Erstsendung: 08.06.1992
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 40
Titel: Die Böck, die Kinder und die Fisch
Autor: Brigitte Schwaiger
produziert in: 1979
produziert von: ORF-W; SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Lehrer zu sein galt vormals als Privileg. Seit Beginn der siebziger Jahre allerdings gehört es nicht mehr zu den erstrebenswerten Zielen, diesen Beruf zu erlernen oder gar auszuüben. Ursachen des Bedeutungswandels finden sich sowohl in der veränderten Studien- als auch in der gewandelten Schulsituation, ebensogut aber in überhandnehmenden psychologischen Spannungen, denen der heutige Mensch unterworfen ist.
Brigitte Schwaigers Hörspiel zeigt eine jener Ursachen auf, die den täglichen Schulweg zu einem Leidensweg machen können. Kinder testet man in Notfällen psychologisch - aber wer testet ihre Erzieher?

Dagmar, die Tochter eines Volksschuldirektors in einem Mühlviertler Dorf, studiert in Wien an der Pädagogischen Akademie, ihr Freund ist Lehrer an der Schule ihres Vaters. Die Ansichten Dagmars über Pädagogik sind zum Teil wohl rein theoretisch, andererseits aber menschlicher als die ihres Vaters, der Kinder nicht anders betrachtet als die Böcke, die er jagt, und die Fische, die er angelt, und der nur der höheren Bezahlung wegen unbedingt eine Sonderschulklasse an seiner Schule einrichten will. Dagmar aber weiß, was das für Kinder, die man auch anders noch fördern kann, bedeuten würde...
Sprecher:Klaus Rott (Helmut)
Elisabeth Stepanek (Dagmar)
Jaromir Borek (Vater)
Vera Borek (Mutter)
Daten zu Brigitte Schwaiger:geboren: 06.04.1949
gestorben: 26.07.2010
Vita: Brigitte Schwaiger (* 6. April 1949 in Freistadt, Oberösterreich; † 26. Juli 2010 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 28.08.1979
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 40
Titel: Die Böck', die Kinder und die Fisch
Autor: Brigitte Schwaiger
produziert in: 1978
produziert von: ORF; SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Lehrer zu sein galt vormals als Privileg. Seit Beginn der siebziger Jahre allerdings gehört es nicht mehr zu den erstrebenswerten Zielen, diesen Beruf zu erlernen oder gar auszuüben. Ursachen des Bedeutungswandels finden sich sowohl in der veränderten Studien- als auch in der gewandelten Schulsituation, ebensogut aber in den überhandnehmenden psychologischen Spannungen, denen der heutige Mensch unterworfen ist.

Brigitte Schwaigers Hörspiel zeigt eine jener Ursachen auf, die den täglichen Schulweg zu einem Leidensweg machen können. Kinder testet man in Notfällen psychologisch - aber wer testet ihre Erzieher?

Dagmar, die Tochter eines Volksschuldirektors in einem Mühlviertler Dorf, studiert in Wien an der Pädagogischen Akademie, ihr Freund ist Lehrer an der Schule ihres Vaters. Die Ansichten Dagmars über Pädagogik sind zum Teil wohl rein theoretisch, andererseits aber menschlicher als die ihres Vaters, der Kinder nicht anders betrachtet als die Böcke, die er jagt, und die Fische, die er angelt, und der nur der höheren Bezahlung wegen unbedingt eine Sonderschulklasse an seiner Schule einrichten will. Dagmar aber weiß, was das für Kinder, die man auch anders noch fördern kann, bedeuten würde.
Sprecher:
offen
Helmut: Klaus Rott
Dagmar: Elisabeth Stepanek
Vater: Jaromir Borek
Mutter: Vera Borek
Daten zu Brigitte Schwaiger:geboren: 06.04.1949
gestorben: 26.07.2010
Vita: Brigitte Schwaiger (* 6. April 1949 in Freistadt, Oberösterreich; † 26. Juli 2010 in Wien) war eine österreichische Schriftstellerin.

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Erstsendung: 30.09.1979
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 40
Titel: Die Defraudanten
Autor: Alfred Polgar
produziert in: 1981
produziert von: BR / ORF-W
Laufzeit: 95 Minuten
Regie: Peter M. Preissler
Komponist: Norbert Pawlicki
Inhalt: Ein böhmisches Provinzstädtchen unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg: noch lebt hier der Geist der alten Donaumonarchie. Die beiden Beamten Prokop und Vitek holen gemeinsam das Geld für die auszuzahlenen Gehälter von der Bank. Nach einem Wirthausbesuch und einem Streit mit Prokops zänkischer Frau werden sie betrunken zu halb unfreiwilligen Defraudanten - sie reisen nach Wien und bringen dort das viele Geld durch. Ernüchtert fahren sie heim, um sich der Polizei zu stellen. Als Defraudant entlarvt, gesucht und verfolgt ist dort bereits ein ganz anderer...
Sprecher:Heinrich Schweiger/Prokop, Oberbuchhalter
Vera Borek/Ludmilla, seine Frau
Johanna Mertinz/Sascha, beider Tochter
Ernst Cohen/Kosta, beider Sohn
Heinz Marecek/Vitek, Kassierer
Edd Stavjanik/Klapka, Amtsdiener
Maria Urban/Fräulein Kahal, Putzfrau
Erich Schwanda/Hausverwalter
Ida Krottendorf/Isabella
Lotte Ledl/Sonja
Guido Wieland/Portier
Ulli Fessl/Inaja
Karl Krittl, Michael Herbe/zwei Herren
Linda Koch, Rosemarie Strahal/zwei Damen
Wolfgang Hübsch/Kriz
Erik Frey/General
Brigitte Swoboda, Peter Vilnai, Oskar Willner, Alexander Malachovsky
Daten zu Alfred Polgar:vollständiger Name: Alfred Polak
geboren: 17.10.1873
gestorben: 24.04.1955
Vita: Alfred Polgar (* 17. Oktober 1873 in Wien; † 24. April 1955 in Zürich; eigentlich Alfred Polak; Pseudonyme Archibald Douglas, L. A. Terne) war ein österreichischer Schriftsteller, Aphoristiker, Kritiker und Übersetzer. Er ist einer der bekanntesten Autoren der Wiener Moderne.

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Erstsendung: 24.01.1981
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 13 von insgesamt 40
Titel: Die Gewalt der Liebe
Autor: Francoise Sagan
produziert in: 1980
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Dorothy, erfolgreiche Drehbuch-Autorin in Hollywood, nimmt einen bei einem Unfall verletzten jungen Mann in ihr Haus auf, wo er auch nach seiner Genesung bleibt. Er bringt Dorothy eine platonische Zuneigung entgegen. Nach einigen mysteriösen perfekten Morden in Dorothys Umgebung muß sie feststellen, daß ihr Schützling alle Menschen tötet, die ihr in irgendeiner Weise Kummer bereitet haben.
Sprecher:Vera Borek (Dorothy, Erzählerin)
Lena Rothstein (Candy)
Ariane Calix (Louella)
Anton Duschek (Paul)
Thomas Stroux (Lewis)
Günther Lämmert (1.Regisseur)
Peter Vilnai (2.Regisseur)
Robert Rezac (Gitarre)
Daten zu Francoise Sagan:geboren: 21.06.1935
gestorben: 24.09.2004
Vita: Françoise Sagan (eigentlich Françoise Quoirez; * 21. Juni 1935 in Cajarc, Département Lot; † 24. September 2004 in Honfleur, Département Calvados) war eine französische Schriftstellerin und über viele Jahre Frankreichs erfolgreichste Bestseller-Autorin. Mehrere ihrer Romane wurden verfilmt. Ihr Pseudonym bezieht sich auf den Herzog von Sagan, eine Romanfigur von Marcel Proust.

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Erstsendung: 12.10.1980
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 40
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
29.12.2018 um 14:00 bei Ö1  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 2017
produziert von: ORF
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
Sprecher:Gideon Maoz (Faisal)
Matthias Franz Stein (Said)
Hannah Mensing (Braut)
Vera Borek (Loch)
Rainer Doppler (Polizist)
Florentin Groll (Arzt)
Chris Pichler (Adele)
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 40
Titel: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Autor: Heinrich Böll
produziert in: 1977
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ferry Bauer
Inhalt: Die Hausangestellte Katharina Blum verliebt sich auf einem Faschingsball in einen von der Polizei gesuchten entflohenen Häftling und nimmt ihn zu sich in ihre Wohnung mit, ohne zunächst zu wissen, wer er ist. Als sie es erfährt, verhilft sie ihm zur Flucht und zu einem Versteck. Doch die Polizei hat sie beobachtet. Sie wird pausenlos verhört, und die Boulevard-Presse stellt den Fall groß heraus. Obwohl Katharina den Freund nicht verrät, entgeht er seinem Schicksal nicht. Katharina Blum aber erschießt den Journalisten, der durch die Art seiner Berichterstattung sie nicht nur moralisch fertig gemacht, sondern auch den Tod ihrer Mutter verursacht hat.

Alternativ:
Die Zentralfigur ist eine junge hübsche Frau, die durch Zufall zum Mittelpunkt der Sensationsmache und Polithetze einer Boulevardzeitung wird und die in verblüffender unerwarteter Gegenwehr einen korrupten Journalisten erschießt. Hier ist die Moritat von verlorener Frauenehre aktuell und emanzipatorisch gewendet: nicht wie früher büßt die Frau für die Verletzung der Tugend, sondern sie setzt sich zur Wehr gegen die Verletzung durch eine lüsterne und korrupte öffentliche Meinungsmache.
Sprecher:Michael Thomas
Jochen Brockmann
Günther Panak
Gerd Heidenreich
Vera Borek
Sylvia Glogner
Engelbert Jirak
Georg Matthes
Helmut Bock
Hasso Degner
Günther Sauer
Elfriede Gollmann
Ilse Strambovsky
Michael Pawlik
Daten zu Heinrich Böll:vollständiger Name: Heinrich Theodor Böll
geboren: 21.12.1917
gestorben: 16.07.1985
Vita: Heinrich Theodor Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Hompepage o.ä.: http://www.heinrich-boell.de/
Erstsendung: 16.03.1977
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 40
Titel: Eine Amerikanerin in Paris
Autor: Elinor Rigby
produziert in: 1997
produziert von: BR; ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Übersetzer: Maja Pflug
Inhalt: Die in Athens/Ohio erscheinende "Spinster's Gazette" ist eine Schmiede der Kunst, des Wahren und Schönen. Und in Gefahr, sang- und klanglos einzugehen. Um das zu verhindern, entsendet Elspeth Gunn, die Virginiazigarren rauchende Gründerin und Chefredakteurin des Blattes, das jüngste Mitglied ihrer ausschließlich aus Damen bestehenden Redaktion als europäische Korrespondentin nach Paris. Jennifer, 24, athletisch gebaut, leicht kurzsichtig und sehr schüchtern, ist froh, von ihrer schon lange in Frankreich lebenden Tante Flossie in die Sitten und Gebräuche der alten Welt eingeweiht zu werden. Flossie - für ihre Nichte der Inbegriff einer emanzipierten, gebildeten, freien Frau - liebt es, mit ihren zahlreichen bezaubernden Freundinnen ausgelassen zu feiern. Jennifers begeisterte Schilderung eines der ausschweifenden Feste alarmiert die Redaktion. Um die Tugend des harmlos-naiven 'Kindes' besorgt, zögern die Damen nicht, den Atlantik zu überqueren. Angeführt von Elspeth, die auch Meisterin im Scheibenschießen ist, und ihrer Busenfreundin May, die aufgrund ihres poetischen Drangs den Beinamen 'Sappho von Ohio' trägt, sind mit von der Partie: Edith Snoop, die berüchtigte Suffragette mit dem furchterregenden Silberblick, das von ihr gerettete ehemalige Freudenmädchen Milly Mouse, die mit einer tyrannischen Mutter geschlagene Emma Lavinia Gruel und Mrs. Betsy Pettifog, die als einzige von ihnen den heiligen Stand der Ehe am eigenen Leib erfahren hat. Keine von ihnen ahnt, was für gefährliche Abenteuer auf sie lauern. Der Untergang ihres Schiffes ist nur das erste - und keineswegs das schockierendste ...
Sprecher:Krista Stadler (Erzählerin)
Theresa Hübchen (Jennifer Fleming)
Vera Borek (Florence Folly-Blunt)
Elfriede Irall (Elspeth Gunn)
Leslie Malton (Vandergilt/Olivia)
Maria Bill (May Cricket)
Eva Linder (Edith Snoop)
Brigitte Antonius (Betsy Pettifog)
Tanja Golden (Milly Mouse)
Gabriele Schuchter (Emma Lavinia Griel)
Georg Schuchter (Lymon Flims)
Julia von Sell (Edna Crook)
Erstsendung: 04.05.1997
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 40
Titel: Elisabeth II.
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 2004
produziert von: NDR; ORF
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Inhalt: "In Thomas Bernhards vorletztem Stück ,Elisabeth II.' gelingt endlich, worauf alles in seinen übrigen Stücken zusteuert: die restlose Vernichtung der Welt und Gesellschaft. Herrenstein, Wiener Waffenfabrikant, Kunstliebhaber und lieber Gott, sitzt in seinem Rollstuhl, die Beine wurden ihm von einem betrunkenen Jugendlichen abgefahren, und monologisiert vor den einzigen, von ihm notgedrungen Geduldeten, seinem Diener Richard und seiner Haushälterin Fräulein Zallinger, die beide naturgemäß nichts zu sagen haben. Als sich der Staatsbesuch der englischen Königin ankündigt, lädt sein ungeliebter Erbneffe die gesamte bessere Wiener Gesellschaft in Herrensteins Wohnung, damit sie von dessen Balkon an der Ringstraße den Vorbeizug beobachten können. Doch weder Herrenstein noch sein Balkon sind in der Lage, eine solche Belastung auszuhalten, der gesellschaftliche Alptraum verschwindet in der Versenkung." (U. Gerhardt)
Sprecher:Wolfgang Gasser (Herrenstein)
Irm Hermann (Fräulein Zallinger)
Peter Matic (Richard)
Peter Simonischek (Doktor Guggenheim)
Helmut Berger (Direktor Holzinger)
Bibiana Zeller (Gräfin Gudenus)
Josef Lorenz (Viktor)
Vera Borek (Die Dame mit dem roten Hut)
Monika Tajmar (Die eine Dame)
Hella Ferstl-Reichmann (Die andere Dame)
Michael König (Sprecher)
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 08.02.2004
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 40
Titel: Etwas wächst - etwas fällt
Autor: Sabine Scholl
produziert in: 1999
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Lucas Cejpek
Inhalt: Das Wetter, Verwandte, die Mutter, die Religion, Namen, Landschaften und Tischmanieren bestimmen in "Etwas wächst Etwas fällt" den Lebenslauf eines Musikers, der versucht, diesen Markierungen zu entkommen.

Die Vorgänge des Wachsens und Vergehens, wesentliches Merkmal ländlicher Denkweise, werden durch zwei Erzählstränge, der Perspektive der Mutter, die das Kind in ihrem Bauch sich entwickeln spürt, und der Sichtweise des Musikers, als ein Leben zum Tode hin, dokumentiert.

Angeregt wurde das Hörspiel durch verschiedene Biographien über den oberösterreichischen Komponisten Anton Bruckner, in denen die Beschreibung der Zwangsläufigkeit von Ereignissen eine Erklärung seiner künstlerischen Entwicklung von seinem Ende her versucht.
Sprecher:Norman Hacker (Anton)
Vera Borek (Mutter)
Otto David (Vater)
Katharina Pichler (Mädchen, Stimme 3)
Erik Göllner (Freund, Stimme 4)
Dietrich Schlederer (Prüfer 1, Stimme 1)
Gerti Pall (Prüfer 2, Stimme 2)
Petra Rudolf (Sprecherin)
Erstsendung: 17.08.1999
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 19 von insgesamt 40
Titel: Flaschko - Der Mann in der Heizdecke
Autor: Nicolas Mahler
produziert in: 2006
produziert von: ORF
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Nikolaus Scholz
Inhalt: Flaschko ist Mitte 30 und wohnt bei seiner Mutter. Flaschko braucht nicht viel mehr als seine Heizdecke und einen funktionierenden Fernseher. Ab und zu unternimmt seine Mutter einen zaghaften Versuch, ihren Sohn aus seiner Heizdecke zu locken, zu Lebensmut zu ermuntern. Doch das Sitzen ist stärker. Eine gemütliche Revolution im Wohnzimmer. Der bekannte Cartoonist Nicolas Mahler arbeitet diesmal nur mit Text und liefert ein absurdes Zwei-Personenstück. Eine Serie kurzer Sketches rund um das passive Konsumverhalten der Kinder der 68-Generation.
Sprecher:Dirk Stermann (Flaschko)
Vera Borek (Mutter)
Erstsendung: 16.09.2006
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 20 von insgesamt 40
Titel: Grünes Land
Autor: Dorothea Macheiner
produziert in: 1978
produziert von: ORF-B
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Sprecher:Vera Borek
Marianne Nentwich
Irina David-Rochelt
Manfred Novy
Axel Schanda
Erstsendung: 13.08.1978
Datenquelle(n): ORF
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Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544640698
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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