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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 132
Kriterien: Sprecher entspricht 'Ulrich Matthes' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: ?Ich Dich ewig! - Adele Sandrock und Arthur Schnitzler
Autor: Edelgard Abenstein
Anonym
produziert in: 1995
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Renate Heitzmann
Bearbeitung: Renate Wagner
Komponist: Rolf Hammermüller
Inhalt: Ein Hörspiel aus Briefen, Telegrammen und Tagebüchern

Ihr Liebesverhältnis dauerte 15 Monate - vom Dezember 1893 bis zum Februar 1895. Es verlief stürmisch, krankte bald an tiefgreifenden Differenzen, zerbrach schließlich an seiner Gleichgültigkeit und an ihrem Betrug. Adele Sandrock wurde als Tochter eines deutschen Kaufmanns und einer niederländischen Schauspielerin in Rotterdam geboren. Bereits mit 20 Jahren gelang ihr 1883 im neugegründeten Deutschen Theater in Berlin der Durchbruch als international anerkannte Künstlerin. Nach triumphalen Erfolgen u.a. in Moskau und Budapest war sie ab 1890 zuerst am Deutschen Volkstheater, später an der Wiener Burg verpflichtet. Arthur Schnitzler, 1862 in Wien geboren, schlug zunächst eine medizinische Laufbahn ein; er begann jedoch früh, sich literarisch zu betätigen. Als er die Sandrock im Herbst 1893 kennenlernte - seinen Dramen-Zyklus 'Anatol' hatte er gerade zu Papier gebracht - war er der kulturellen Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.
Sprecher:Imogen Kogge (Adele Sandrock)
Gerd Wameling (Arthur Schitzler)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Erstsendung: 27.12.1995
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 132
Titel: Abel Sánchez - Die Geschichte einer Leidenschaft
Autor: Miguel de Unamuno
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Otto Düben
Bearbeitung: Friederike Roth
Übersetzer: W. von Wartburg
Inhalt: "Abel Sánchez und Joaquin Monegro kannten sich schon länger, als ihr Gedächtnis zurückreichte." Mit diesem Satz eröffnet Miguel de Unamuno die symbolträchtige Schilderung einer "Leidenschaft", die das Leben des Anti-Helden Joaquin "verzehrt hatte" und die darüber hinaus noch bestimmend wurde für die Lebensverläufe seiner Nächsten und seiner Nachkommen. Nicht zufällig heißt der eher passive Held des Geschehens Abel. Denn recht früh schon zeigen die nachgelassenen "Bekenntnisse" Joaquin Monegros, daß dieser sich mit der biblischen Rolle des Kain identifiziert und damit seiner sehr irdischen Niederlage im Kampf um eine Frau eine gleichermaßen lächerliche wie bewegende Überhöhung verleiht.
Sprecher:Ulrich Matthes (Abel Sánchez)
Martin Umbach (Joaquin Monegro)
Leo Bardischewski (Der alte Joaquin)
Ulrike Bliefert (Joaquina, seine Tochter)
Gabriele Violet (Antonia, Joaquins Frau)
Tatjana Clasing (Helena, Abels Frau)
Klaus Barner (Beichtvater)
Daten zu Miguel de Unamuno:vollständiger Name: Miguel de Unamuno y Jugo
geboren: 29.09.1864
gestorben: 31.12.1936
Vita: Miguel de Unamuno y Jugo (* 29. September 1864 in Bilbao; † 31. Dezember 1936 in Salamanca) war ein spanischer Philosoph und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.03.1993
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 132
Titel: Adam Haberberg
Autor: Yasmina Reza
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Ursula Schregel
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Haberberg ist eine verkrachte Existenz. Der Traum vom großen Schriftsteller ist geplatzt. Unter Pseudonym schreibt er Groschenromane, die in Bahnhofsbuchhandlungen verkauft werden. Das macht zwar Kasse, aber kratzt an seinem Selbstverständnis. Seine Frau Irène, erfolgreiche Ingenieurin, nimmt ihn längst nicht mehr für voll. Auch seine Freundschaften bleiben an der Oberfläche. Die Diagnose seines Augenarztes katapultiert Haberberg endgültig in eine tiefe Midlife-Crisis. Als manischer Hypochonder malt er sich das diagnostizierte Netzhautödem in den schlimmsten Farben aus. Auf einer Bank im Jardin des Plantes stößt er per Zufall auf die ehemalige Mitschülerin Marie-Thérèse - oder besser: sie auf ihn. Sie vertreibt Merchandising-Produkte in Museumsshops. Marie-Thérèse vereinnahmt ihn völlig und lockt ihn in ihre kleine, abgezirkelte Welt in der Pariser Banlieue. Mit Ironie und Komik prallen zwei Lebensläufe aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Sprecher:Ulrich Matthes (Adam Haberberg)
Nina Danzeisen (Marie Thérèse Lyoc)
Wolfgang Rüter (Albert)
Anja Niederfahrenhorst (Irène)
Matthias Ponnier (Arzt)
Hermann Lause (Onfray)
Siemen Rühaak (Professor Guen)
Christian Redl (Goncharki)
Mara Bergmann (Maria)
Nele Hippe-Davies (Alice Canella)
MusikerFlorian Weber (Klavier) Christian Winninghoff (Trompete) Rupert Stamm (Vibraphon) Christoph Hillmann (Schlagzeug) Daniel Speer (Kontrabass)
Daten zu Yasmina Reza:geboren: 01.05.1959
Vita: Yasmina Reza, 1959 in Paris als Tochter eines iranischen Ingenieurs und einer ungarischen Geigerin geboren, studierte Soziologie und Theaterwissenschaft. 1994 hatte sie mit ihrem Stück "Kunst" einen Welterfolg, und inzwischen ist sie die meistgespielte Theaterautorin der Gegenwart. "Der Gott des Gemetzels" kam in Zürich noch vor der französischen Erstaufführung in deutscher Sprache zur Uraufführung.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.06.2004
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 132
Titel: Austerlitz
Autor: Winfried Georg Sebald
produziert in: 2011
produziert von: MDR
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Stefan Kanis
Bearbeitung: Stefan Kanis
Komponist: Cornelia Friederike Müller
Inhalt: Der Ich-Erzähler in W.G. Sebalds letztem, kurz vor seinem Tod veröffentlichten Roman erstattet Bericht über seine Bekanntschaft mit dem Architekturhistoriker Jacques Austerlitz, den er in der zweiten Hälfte der 60er Jahre zufällig in der Antwerpener Centraalstation kennengelernt hatte. Diesem Zusammentreffen sind, über dreißig Jahre hinweg und in mehreren europäischen Städten, zahlreiche weitere Begegnungen gefolgt. In langen Gesprächen - zumeist sich nahtlos aneinander reihende biografische Auskünfte Austerlitz' enthaltend - erfuhr der Erzähler, wie jener, der sich bis dahin für einen Engländer gehalten hatte, seiner teils ihm selbst kaum erinnerlichen, teils verdrängten Herkunft auf die Spur kam: Kind in Prag lebender jüdischer Eltern, war er im Sommer 1939, im Alter von viereinhalb Jahren, mit einem Kindertransport nach England gerettet worden und bei Pflegeeltern aufgewachsen. Von dieser Entdeckung an widmete sich Austerlitz hauptsächlich der Rekonstruktion seiner Vergangenheit, er suchte nach Zeugnissen seiner Eltern: in Prag, wo er eine Freundin der Familie aufspürte, die sich oft um das Kind gekümmert hatte, in Theresienstadt, wohin seine Mutter, bis zu ihrem Abtransport ins Vernichtungslager, verschleppt worden war. Recherchen, die durch den Bericht über Austerlitz nun ihrerseits festgehalten sind.
Sprecher:Ernst Jacobi (Jacobi)
Rosemarie Fendel (Vera Rysanová)
Jonathan Bordag (Der junge JacQues)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Daten zu Winfried Georg Sebald:geboren: 18.05.1944
gestorben: 14.12.2001
Vita: W. G. Sebald, geboren am 18. Mai 1944 in Wertach im Allgäu, gestorben am 14. Dezember 2001 in Norfolk, England. Der seit 1966 an englischen Schulen und Hochschulen lehrende Germanist trat mit literaturwissenschaftlichen Publikationen, seit Ende der 80er Jahre auch mit mehreren Bänden erzählender Prosa - so mit "Die Ausgewanderten" und "Die Ringe des Saturn" - an die Öffentlichkeit und erlangte rasch den Ruf eines bedeutenden Außenseiters der deutschen Gegenwartsliteratur.

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Erstsendung: 12.12.2011
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 132
Titel: Badenheim
Autor: Aharon Appelfeld
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Annette Berger
Übersetzer: Martin Kluger
Inhalt: Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. Wen stört es schon, dass das Gesundheitsamt immerzu für eine Reise in das "gelobte Land" Polen wirbt? Doch allmählich wandelt sich der Kurort zum Sperrbezirk, jede Verbindung nach außen wird gekappt ...

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende unter anderem die nahezu vollständige Vernichtung des europäischen Judentums stand. Wie unter einem Brennglas ist in "Badenheim" der Moment festgehalten, in dem das Ausmaß des drohenden Grauens von vielen Betroffenen noch nicht realisiert wird, da es jenseits aller Vorstellungskraft liegt.
Sprecher:Ulrich Matthes (Erzähler)
Philipp Sonntag (Martin)
Lena Stolze (Trude)
Friedhelm Ptok (Dr. Pappenheim)
Corinna Kirchhoff (Frau Zauberblit)
Bernhard Schütz (Dr. Schutz)
Tilo Prückner (Leo Samitzky)
Hermann Treusch (Dirigent)
Gerd Wameling (Dr. Langmann)
Tatja Seibt (Gerti)
Verena von Behr (Sally)
Wilfried Hochholdinger (Vortragskünstler)
Paul Burian (Oberkellner)
Jörg Thieme (Karl)
Marie-Lou Sellem (Lotte)
Rüdiger Wandel (Zimbelmann)
Helmut Krauss (Salo)
Wolfgang Condrus (Konditor)
Klaus Herm (Bäcker)
Jürgen Kloth (Mann)
Werner Rehm (Herr)
Udo Schenk (Inspektor / Wärter)
Felix von Manteuffel (Mandelbaum)
Daten zu Aharon Appelfeld:vollständiger Name: Erwin Appelfeld
geboren: 16.02.1932
gestorben: 04.01.2018
Vita: Aharon Appelfeld, 1932 als Erwin Appelfeld in Jadowa in der rumänischen Bukowina geboren und in Czernowitz aufgewachsen, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Seine Mutter wurde 1941 von den Nazis ermordet, er selbst konnte dem Tod im Konzentrationslager durch Flucht entkommen. Er verstarb am 4. Januar 2018.
Erstsendung: 01.09.2009
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 132
Titel: Bash - Latterday Plays - Stücke der letzten Tage
Autor: Neil LaBute
produziert in: 2002
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: In "Medea redux" erinnert sich eine junge Frau, wie sie mit 14 von ihrem Lehrer verführt, geschwängert und verlassen wurde und an ein letztes Wiedersehen Jahre später, gemeinsam mit ihrem Kind. In "Iphigenie in orem" beichtet ein Geschäftsmann Probleme im Beruf und den plötzlichen Kindstod seiner neugeborenen Tochter. Und in "A Gaggle of the Saints" erzählt ein College-Paar von einer glamourösen Ballnacht, an deren Rande der Mord an einem Homosexuellen steht. Drei Taten geschehen ohne Grund in einem jungen, glänzenden, düsteren Amerika dieser Zeit. Drei Mörder bekennen, was für sie gar kein Bekenntnis ist, sondern nur die nüchterne Feststellung eines Faktums. Der Tod von anderen als Nebenbeiprodukt eines eigenen tödlich normalen Lebens. Neil LaBute wurde für sein Stück "BASH" bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" zum "besten ausländischen Autor der Spielzeit 2000/ 2001" gewählt. "Bash" hingegen ist ein Stück, das, wie ein Hörspiel geschrieben, seine Radioumsetzung geradezu formal einfordert und über die Intimität der Stimme erst seine ganze Wirkung erzielt. Der englische Untertitel "Latterday plays - Stücke der letzten Tage" - spielt auf die Mormonen und ihre Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage an, auf die Latterday-Saints.
Sprecher:Ulrich Matthes (Mann)
Bettina Engelhardt (Sue)
Jens Harzer (John)
Imogen Kogge (Frau)
Daten zu Neil LaBute:Vita: Neil LaBute, geboren 1963, lebt als Dramatiker und Drehbuchautor in Fort Wayne/Indiana, USA. Bekannt wurde er mit seinen Filmen "In the Company of Men" (1997) und "Nurse Betty" (2000).
Erstsendung: 27.02.2002
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 132
Titel: Basic Beliefs
Autor: Michael Esser
produziert in: 2007
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Inhalt: Jung, hochbegabt, summa cum laude in Wirtschaft. Sein Credo: E größer A - Ertrag größer Aufwand. Alles, was getan wird, muss nach diesem Prinzip funktionieren. So tickt die Wirtschaft. So ticken die Finanzsysteme der Welt. Und so tickt der Tycoon, auf dessen riesiger Segelyacht Johannes Ritter sich befindet, um zu erklären, weshalb die Banker die Zahlen nicht erreicht haben. Doch das interessiert den Finanzmagnaten nicht. Er ist besorgt über den Zustand der Wirtschaftssysteme. Es gibt mehr Geld als Verstand. Also will er sein Vermögen in Sicherheit bringen - jenseits des Geldes. Wie aber speichert man Milliarden Dollar, wenn nicht in Geld, Aktien, Beteiligungen, Anteilen, Dividenden? Der Tycoon kennt die Antwort. Als er sie Ritter verrät, stirbt er, und es sieht so aus, als hätten die Götter dabei ihre Finger im Spiel.

Jung, begabt, summa cum laude in Wirtschaft, lenkt jetzt Ritter die gewaltigen Geldströme des toten Tycoons. Doch er ist nicht allein. Die Banker, die ihre Zahlen nicht erreicht haben, wollen Zugriff auf den unermesslichen Schatz, und sie werden sehr sauer, als sie begreifen, was in seinen Händen damit geschieht.
Sprecher:Andreas Fröhlich (Ritter)
Sylvester Groth (König)
Wolfram Koch (Sascha)
Wolfgang Condrus (Krieger)
Winfried Glatzeder (Schütz)
Jutta Hoffmann (Mutter)
Meret Becker (Wölfin)
Dörte Lyssewski (Die Maus)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 16.10.2007
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 132
Titel: Bird's Bird
Autor: Martin Schüller
produziert in: 2001
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Mehrländer
Bearbeitung: Martin Schüller
Inhalt: Jan Richter hat sich seinen größten Wunsch erfüllt: einen Jazzclub in Köln. Doch sein Traum verwandelt sich in einen Albtraum. Das "Cool Moon" steht kurz vor der Pleite und der Kredithai sitzt ihm schon im Nacken. Freund Christian hat die Lösung. Er bietet ihm das Saxophon von Charlie Parker zum Kauf an. Jazzstar Jack Saphire erklärt sich bereit, im "Cool Moon" aufzutreten, gegen Charlie Parkers Saxophon als Gage. Doch bevor Jan das Saxophon in die Hand bekommt, verschwindet es spurlos - gemeinsam mit seinem Besitzer. Für Jan beginnt eine verzweifelte Suche, die ihn von Köln bis nach Lissabon führt, in eine Welt, in der Menschen für Musik ihre Seele verkaufen.
Sprecher:Ulrich Matthes (Erzähler)
Hans-Georg Panczak (Jan Richter)
Dietmar Mues (Jochen Diekes)
Daniel Berger (Dietmar Greiner)
Franz Xaver Zach (Friedhelm Aufdemsee)
Heinrich Giskes (Jupp Falkenstein)
Chris Bishop (Chris)
Reinhard Schulat (Rudi)
Maria Joao Neno (Quitéria Crespo)
Calvin Burke (Jojo McIntire)
Isabella Archan (Dunestre)
Tyree jr Glenn (Jack Saphire)
Dominique Michelet (Marquis Duqué)
Sibylle Bertsch (Angestellte am Flughafen)
Oliver Kauss (Wartender)
Daniel Drewes (Taxifahrer)
Daten zu Martin Schüller:geboren: 1960
Vita: Martin Schüller, geboren 1960, lebt als Taxifahrer und freier Autor in Köln. Dem Hörspiel "Bird's Bird" liegt sein erster, im Jahr 2000 erschienener Roman "Jazz" zugrunde.
Erstsendung: 02.11.2001
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 132
Titel: Blindes Motiv
Autor: Wolfgang W. Timmler
produziert in: 2002
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Inhalt: So unübersichtlich wie das Leben. So unentschlossen wie die Liebe. So ergebnislos wie der Tod. Malwin ist allein mit seiner Mutter. Er sucht nach Gründen für den Selbstmord seines Vaters. Er sucht nach dem Mann, in den sich seine Mutter verliebt hatte. Er sucht nach Isabel, die ihn - manchmal - versteht. Aber immer, wenn sich eine Spur zu verdichten scheint, überholt das Leben das Interesse, verliert sich die Konzentration wieder an einer Weggabelung. Ein Schwarz-Weiß-Film im Multiplexkino. Ein Kaleidoskop in Packpapier. Und die Behauptung von Glück - trotzdem.
Sprecher:Sophie Rois (Erzählerin)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Robin Bamberg (Malwin)
Camilla Renschke (Isabel)
Astrid Meyerfeldt (Mutter)
Doris Plenert (Reporterin)
Sabine Postel (Tante Thekla)
Ludger Burmann (Büssing)
Paul Faßnacht (Deutz)
Jürg Löw (Staatsanwalt)
Stefan Wigger (Priester)
Irm Hermann (Gast 1)
Rosemarie Fendel (Gast 2)
Dimitrios Tellis (Vater)
Leonie Hamm (Teresa)
Daten zu Wolfgang W. Timmler:Vita: Wolfgang W. Timmler, geboren 1956 in Rottweil am Neckar, lebt heute als freier Journalist in Berlin. Nach dem Kunstgeschichtsstudium verfasste er vor allem Arbeiten zu kunstgeschichtlichen und heimatkundlichen Themen.
Erstsendung: 15.10.2002
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 132
Titel: Blue
Autor: Derek Jarman
produziert in: 1993
produziert von: Basilisc
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Biographie
Komponist: Momus
Inhalt: Derek Jarman ist im Februar 1994 an AIDS gestorben. Sein Vermächtnis ist sein letzter Film BLUE, in dem es 75 Minuten lang nichts zu sehen gibt außer einer blauleuchtenden Leinwand. Zu hören ist ein Soundtrack, eine Hörspiel-Collage aus Musik, Geräuschen und Texten von Derek Jarman.

1986 - kurz vor Weihnachten. Jarman erfährt von seiner HIV-Infektion. Weihnachten hat er noch nie leiden können. Er schreibt Tagebuch über Alltägliches, Ereignisse wie den Krieg im ehemaligen Jugoslawien und über die Krankheit: Symptome, Behandlungen; Torturen, Leiden, Gespräche. Seit 1992 war Jarman erblindet. Wie ein langes Gedicht hat er diese Aufzeichnungen mit Geräuschen und Musik inszeniert. Vielfach sucht er die Symbolik: "Blau ist die unendliche Liebe, in die der Mensch eintaucht - es ist das Paradies auf Erden." Schnell, noch vor seinem Tod, vereinnahmten ihn die Kritiker mit Schlagworten wie "Testament" , "Vermächtnis" etc. Jarman revanchierte sich mit der Parole: " Nichts ist interessanter als die Ankündigung des eigenen Todes."

Tracks:
1.- You say to the boy open your eyes... 19:15
2.- I fill this room with the echo of many voices... 2:07
3.- There is a photo in the newspaper... 4:25
4.- How are we perceived... 1:06
5.- The dog barks, the caravan passes. 3:49
6.- As a teenager I used to... 0:54
7.- In the paper today. 10:55
8.- Impatient youths of the sun 2:55
9.- The side effects of DHPG... 6:10
10.- I am a mannish | Muff diving | Size queen 1:03
11.- I am a cock sucking | Straight acting | Lesbian man 11:56
12.- Ages and Aeons quit the room 1:47
13.- I am back as St. Mary's... 3:41
14.- Pearl fishers | In azure seas 3:28
Sprecher:John Quentin (Sprecher der englischen Fassung)
Nigel Terry (Sprecher der englischen Fassung)
Derek Jarman (Sprecher der englischen Fassung)
Tilda Swinton (Sprecher der englischen Fassung)
Ulrich Matthes (Sprecher der deutschen Fassung)
Sylvester Groth (Sprecher der deutschen Fassung)
Wolfgang Condrus (Sprecher der deutschen Fassung)
Eva Mattes (Sprecher der deutschen Fassung)
Daten zu Derek Jarman:Vita: Michael Derek Jarman, geboren 1942 in Northwood, Middlesex, England, gestorben 1994 in London, war Bühnenbildner, Maler, Autor und Filmemacher. Zu seinen Filmen zählen u.a. "Sebastiane" (1975),"The Angelic Conversation" (1985), "War Requiem" (1988), "Edward II." (1991).
Erstsendung: 19.11.1994
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 132
Titel: Blue/Blau
Autor: Derek Jarman
produziert in: 2013
produziert von: Intercord Record Service
Laufzeit: 77 Minuten
Komponist: Simon Turner
Übersetzer: Sven Rosenkranz
Inhalt: "Nichts macht einen interessanter als die Ankündigung des eigenen Todes" (D.J.). Derek Jarman ist im Februar 1994 an Aids gestorben. Sein Vermächtnis ist sein letzter Film "Blue", in dem es nichts zu sehen gibt außer einer blauleuchtenden Leinwand. Zu hören ist ein Soundtrack, eine Hörspiel-Collage aus Musik, Geräuschen und Texten von Jarman. Wie ein langes Gedicht hat er diese Aufzeichnungen mit Geräuschen und Musik inszeniert. „Blau ist die unendliche Liebe, in die der Mensch eintaucht - es ist das Paradies auf Erden.“ Jarman, der - bedingt durch seine AIDS-Infektion - erblindet, hat diesen Film Yves Klein gewidmet, mit dem er die Überzeugung teilt, "dass es mehr gibt als das Auge trifft".
Sprecher:Ulrich Matthes
Sylvester Groth
Wolfgang Condrus
Eva Mattes
Daten zu Derek Jarman:Vita: Michael Derek Jarman, geboren 1942 in Northwood, Middlesex, England, gestorben 1994 in London, war Bühnenbildner, Maler, Autor und Filmemacher. Zu seinen Filmen zählen u.a. "Sebastiane" (1975),"The Angelic Conversation" (1985), "War Requiem" (1988), "Edward II." (1991).
Erstsendung: 29.03.2013
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 132
Titel: Brudermord
Autor: Germano Almeida
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Petra Reategui
Übersetzer: Petra Reategui
Inhalt: An einem frühen Morgen kommt es zu einem erbitterten Kampf zwischen den zwei Brüdern João und André Pascoal. Für den jüngeren der beiden endet er tödlich. Endlich habe André, der ältere, vor Tagen aus Portugal auf die kapverdische Insel zurückgekehrt, getan, was er schon längst hätte tun müssen, sagen die Dorfbewohner. Und Andrés Vater geleitet nach der Tat seinen Ältesten nach Hause, wo Türen und Fenster weit offen stehen, einladend wie zu einem Fest.

Richter, Staatsanwalt und Verteidiger versuchen die Hintergründe des tragischen Geschehens herauszufinden. Hat der angeklagte André vorsätzlich und aus Rache gehandelt, nachdem er erfuhr, dass João mit seiner Frau geschlafen hat? Oder führten andere Faktoren zu dem Brudermord?

Auch wenn sich der Vorfall bereits vor mehreren Jahren ereignete, hat er nichts von seiner beklemmenden wie auf andere Kulturkreise verweisenden Aktualität verloren, schildert er doch eine Gerichtsverhandlung, in der Recht und Ordnung auf traditionelle Vorstellungen von Ehre, Konvention und Religion stoßen.
Sprecher:Ulrich Matthes (Germano Almeida)
Jürg Löw (Richter)
Jens Wawrczeck (Verteidiger)
Navid Akhavan (André Pascoal)
Hans Kremer (Andrés Vater)
Christian Redl (Zeuge José Furtado)
Patrick Mölleken (Zeuge Juju)
Paul Faßnacht (Zeuge Doménico)
Arne Lenk (Joao Pascoal)
Therese Dürrenberger (Andrés Mutter)
Camilla Renschke (Maria Joana)
Thomas Anzenhofer (Maria Joanas Vater)
Martin Bross (Männerstimme)
Daten zu Germano Almeida:geboren: 1945
Vita: Germano Almeida wurde 1945 in Kap Verde geboren. Er studierte Jura in Lissabon und ist heute Rechtsanwalt in Mindelo, Kap Verde. Er schrieb zahlreiche Bücher und zählt zu den bekanntesten kapverdischen Schriftstellern. 2005 erhielt er in Portugal den Preis der Casa da Cultura da Lingua Portuguesa. In deutscher Übersetzung erschien sein Roman "Das Testament des Herrn Napumoceno".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.02.2008
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 132
Titel: Butcher's Block
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.2014
Autor: David Lindemann
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: David Lindemann
Inhalt: Bei Radio Deutschland, dem Programm einer deutschen Enklave irgendwo am Ende der Welt, bereitet man eine Koch- Show vor. Doch einiges geht schief: Der Land Rover mit den Zutaten wird an einer Straßensperre aufgehalten und bis auf die Maskenbildnerin ist kein externer Mitarbeiter zum Dienst erschienen. Während draußen auf den Straßen ein ethnischer Konflikt brodelt, zeigt sich auch im Sender, dass der Schein trügt: Der Radio Deutschland- Moderator hat seine Familie durch die Aufständischen verloren, die Maskenbildnerin ist Aktivistin des Radiosenders "Radio Freie Südstadt" und somit in großer Gefahr. Gemeinsam mit dem aus Ostwestfalen eingeflogenen Koch, einem Spezialisten für die Krisenküche, bereiten sie live eine Kürbissuppe zu.
Sprecher:Ulrich Matthes
Jürgen Kuttner
Jule Böwe
Daten zu David Lindemann:geboren: 1977
Vita: David Lindemann wurde 1977 in Herford geboren. Er ist Regisseur, Theater- und Hörspielautor. Für Deutschlandradio Kultur schrieb er u.a. "Ulzanas Rache" (2005) und "Getränk Hoffnung" (2010). 2012 produzierte er die achtteilige Hörspielserie "Blaues Gras" für das Theater Freiburg.
Erstsendung: 17.02.2014
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 132
Titel: Canal du midi
Autor: Hubert Wiedfeld
produziert in: 2005
produziert von: HR; WDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Ein alljährlich sich wiederholendes Ritual: Madame Rose, alternde Aktrice und Diva von Gottes Gnaden ("seit Stummfilmtagen ein Gesicht aus schwarzen Augenkreisen"), bittet in die Provence zur Fahrt auf der MS "Canal du Midi". Mit an Deck ihre getreuen Verehrer, Leibeigene und Kampfhunde, Commodore Schreyvogel, der Banquier Dudweiler und Kammersänger Osiander, der Chor der Freier. Ein Trio infernal, gerade gut genug, um Madame ein wenig zu unterhalten. Die "Kreuzfahrt" auf dem Kanal du Midi gerät zu einer ebenso phantastischen wie abenteuerlichen Reise, nicht nur die vielen Schleusen sind zu überwinden, der marode Kahn wird auch noch geentert: den Counterpart gibt Florence Lafleur, Regisseuse, mitsamt ihrer Crew der Lichtspielkunst. Sie, die gute Fee und Königin der (Programm-)Filmkunst, "europäisch, cool und feministisch", will mit Madame Rose einen Film drehen, aber will auch Madame? Das grandiose Bild des mediterranen Südens verschmilzt mit dem der Piazza San Gaetano in Neapel; doch in Neapel ist es bitterkalt, sind wir nicht schon längst auf dem kleinen Platz vor dem Leidenskloster in Moskau? Nicht nur die Schauplätze wechseln flott, auch die Zeit macht rasante Sprünge: Napoleon, Lenin und der Zweite Weltkrieg sind alle gleichermaßen Gefährten in diesem furiosen Szenario. Welcher Film wird hier eigentlich gedreht, und vor allem, wer hält die verschwenderisch wuchernden Fäden dieser Inszenierung in der Hand? Klar ist nur, Madame Rose geht nicht über Board.
Sprecher:Ingrid Andree (Madame Rose)
Traugott Buhre (Schreyvogel/Chor der Freier)
Wolf-Dietrich Sprenger (Dudweiler/Chor der Freier)
Gottfried Breitfuß (Osiander/Chor der Freier)
Irina Wanka (Florence Lafleur)
Ulrich Matthes (Kroff/Chor der Filmkunst)
Axel Gottschick (Jardin des Plantes/Chor der Filmkunst)
Rainer Homann (Szenarist)
MusikerJürgen Fichtner (Kontrabass) Alfred Lutz (Violine) Peter Dicke (Klavier)
Daten zu Hubert Wiedfeld:geboren: 13.06.1937
gestorben: 20.06.2013
Vita: Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, hat zahlreiche Hörspiele verfasst und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden. "Vom Schlaf in den Steinen" ist nach "Canal du Midi" der zweite Teil seiner Radiotrilogie "Wohlwills Erbschaft".

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Erstsendung: 21.12.2005
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 132
Titel: Damenbrise
Autor: Elfriede Müller
produziert in: 1991
produziert von: SDR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Otto Düben
Inhalt: Ein Regisseur sitzt Buchstabensuppe löffelnd und Chablis trinkend in einem Gartenrestaurant in der Nähe eines Theaters. Die Dame, die er offensichtlich erwartet, ist nicht identisch mit der Person, die tatsächlich erscheint. Was nichts daran ändert, daß der Regisseur für seine gespreizte Anmache mit ihrem breitgetretenen Kunstschaffendenvokabular offene Ohren findet. Weiter: Ein junger Mann, der einer Blumenverkäuferin Rose um Rose abkauft, entwickelt dabei quasselnd ein penetrantes Selbstverständnis samt arrogantem Lebensentwurf. Und schließlich: Theaterbesucher aller Altersstufen nippen an den Banalitäten des herrschenden Kulturgeschwätzes. - Ein luftiger Reigen rankt da um so ein gewichtiges Thema wie Kunst und Leben. Und seltsam! Selbst im borniertesten Geschwafel behalten die Sätze ihre Wahrheit: "Es ist mit dem Theater wie mit der Liebe. Man muß sich nur weit genug hineinbegeben, dann hinterläßt es auch Spuren..."
Sprecher:Wolfgang Reichmann (Alfred Glanz, Regisseur)
Lena Stolze (Gloria Anders, die Frau)
Karin Schroeder (Frenzi, Bedienung und Zimmermädchen)
Veronika Nickl (Die Blumenverkäuferin)
Ulrich Matthes (Der junge Mann, Versicherungsvertreter)
Ursula Dirichs (Theaterbesucher)
Stefan Wigger (Theaterbesucher)
Anna Haag (Theaterbesucher)
Claus Boysen (Theaterbesucher)
Enrique Keil (Theaterbesucher)
Jasmin- Theaterbesucher TabatabaiUrsula Langrock (Theaterbesucher)
Joachim Nottke (Theaterbesucher)
Wolfgang Condrus (Theaterbesucher)
Christiane Bachschmidt (Theaterbesucher)
Astrid Jakob (Theaterbesucher)
Peter Fricke (Theaterbesucher)
Joachim Jung (Theaterbesucher)
Cornelia Hudl (Theaterbesucher)
Daten zu Elfriede Müller:geboren: 22.03.1956
Vita: Elfriede Müller (* 22. März 1956 in Düppenweiler) ist eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin und freie Autorin.

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Erstsendung: 02.05.1991
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 132
Titel: Das Gartenhaus
Autor: Thomas Hürlimann
produziert in: 2016
produziert von: SRF; SWR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Jean-Claude Kuner
Bearbeitung: Jean-Claude Kuner
Komponist: Daniel Fueter
Inhalt: «Das Gartenhaus» handelt von einem älteren Ehepaar, das plötzlich den einzigen Sohn verliert. Nach seinem Krebstod zieht die Trauer ein in die grossen Räume der von zahllosen Erinnerungen bewohnten Villa. Der Familiensitz, ein Monument des untergehenden Grossbürgertums, wird zum Schauplatz eines grotesken Dramas. Denn die von Depression und sinnloser Wut gegen das Unvermeidliche heimgesuchten Eheleute verrennen sich in immer skurrilere Trauerrituale. Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt, verzweifelt und komisch zugleich. Auf der einen Seite der alt gewordene Sohn eines Berglers, der sich zum Obersten der Schweizer Armee hochdiente; ihm entgegengesetzt Lucienne, seine Gattin, Erbin einer grossbürgerlichen Existenz, deren Wahlspruch lautet: «On a du style». Und zwischen ihnen das «Verhängnis», das sich, in Gestalt eines Friedhofkätzchens, buchstäblich auf leisen Sohlen in ihr dahinsterbendes Dasein geschlichen hat.

In enger Zusammenarbeit mit Thomas Hürlimann hat der in Berlin lebende Basler Regisseur Jean-Claude Kuner «Das Gartenhaus» erstmals fürs Radio adaptiert. Die Hauptrollen besetzte er mit jenen beiden weit über 80jährigen Schauspieler-Legenden, welche bereits sein 2013 als Hörspiel des Jahres ausgezeichnetes Stück «Traumrollen» prägten: mit dem Schweizer Fritz Lichtenhahn und der gebürtigen Wienerin Nadja Tiller. Beide leben in einer Hamburger Alters-Residenz, wo auch grössere Teile des Hörspiels aufgenommen wurden. Als Erzähl- und quasi Spiegelstimmen der Hauptfiguren sind Dagmar Manzel und Ulrich Matthes zu hören. Die Originalmusik stammt vom Zürcher Komponisten Daniel Fueter, der sie gemeinsam mit dem Pianisten Tomas Bächli einspielte.
Sprecher:Fritz Lichtenhahn (Oberst)
Nadja Tiller (Lucienne)
Ulrich Matthes (Erzähler)
Dagmar Manzel
(Erzählerin)
MusikerTomas Bächli (Klavier)
Daten zu Thomas Hürlimann:geboren: 21.12.1950
Vita: Thomas Hürlimann wurde 1950 in Zug geboren. Ein Studium der Philosophie brach er ab, um als freier Schriftsteller zu leben. Hürlimann ist für seine Prosa (beispielsweise «Fräulein Stark» oder «Der grosse Kater») ebenso wie für seine Theaterstücke bekannt («Das Einsiedler Welttheater»).

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Erstsendung: 13.05.2016
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Treffer 17 von insgesamt 132
Titel: Das Geisterhaus
Autor: Isabel Allende
produziert in: 2010
produziert von: SWR; HR
Laufzeit: 568 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Anneliese Botond
Inhalt: Isabel Allendes Debütroman ist eine Familiengeschichte mit stark autobiografische und exakte historische Bezügen, die im Chile der 1920er Jahre bis hin zu den Jahren der Militärdiktatur in den 1970er Jahren spielt. Mit Allendes Fabulierlust, die alles Erfahrbare, alles Erlebbare, alles Wahrnehmbare noch bunter, noch grotesker, noch bizarrer, komischer und trauriger werden lässt, als es auch bei einer schlichten, realistischen Beschreibung ohnehin schon wäre, enthält dieses Werk alle Ingredienzien, die es zu einem Fest fürs Ohr machen.

Über vier Generationen hinweg wird die wahrlich alle Höhen und Tiefen, Himmel und Höllen durchquerende Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und seiner nicht nur hell- und weitsichtigen, sondern in jeder Richtung mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestatteten Frau Clara aufgerollt. Die Geschichten ihrer Kinder und Kindeskinder, auch die ihrer Freunde und Anverwandten, aber auch die ihrer Gegner samt deren jeweiligen Familien und Freunden, werden in ihrer persönlichen, schicksalhaften Eingebundenheit in die wechselhafte und leidvolle politische und kulturelle Geschichte Chiles erzählend nachvollzogen. Immer scheint mit und hinter den handelnden Personen die Geschichte Chiles auf: vom konservativen Großgrundbesitzerland in den Zwanziger Jahren, über den Sieg der sozialistischen Linken und die kurze Zeitspanne eines linken, demokratischen Chile unter Salvador Allende (eines weitläufigen Onkels der Autorin) bis hin zum Militärputsch und der damit installierten, gnadenlos inhumanen Militärdiktatur Chiles unter Pinochet. Aus einer scheinbar wohlgeordneten Welt in Chile am Beginn des 20. Jahrhunderts und eben auch zu Beginn des Romans werden die Protagonisten dieses üppig auswuchernden Werkes in einen Strudel aus politischen Umbrüchen und Gewalt gerissen. Es entfaltet sich das typisch lateinamerikanische Epos um Aufstieg und Fall, Leidenschaft, Liebe und Einsamkeit.
Sprecher:Ulrich Matthes (Erzähler)
Manfred Zapatka (Esteban Trueba)
Hans-Michael Rehberg (Esteban Trueba)
Angela Winkler (Clara Trueba)
Corinna Kirchhoff (Nivea del Valle)
Lena Stolze (Blanca Trueba)
Sylvester Groth (Jaime Trueba)
Rüdiger Vogler (Severo del Valle)
Irm Hermann (Nana)
Felix von Manteuffel (Pater Antonio)
Walter Renneisen (Pedro Garcia)
Daten zu Isabel Allende:geboren: 02.08.1942
Vita: Isabel Allende Llona [isaˈβel aˈʝende] (* 2. August 1942 in Lima, Peru) ist eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Werke wurden bislang in 27 verschiedene Sprachen übersetzt und sie konnte über 51 Millionen Exemplare verkaufen. Sie ist die Nichte 2. Grades des früheren chilenischen Präsidenten Salvador Allende und die Großcousine von dessen Tochter, der gleichnamigen Politikerin Isabel Allende.
Hompepage o.ä.: http://www.isabelallende.com/
Erstsendung: 23.05.2010
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Treffer 18 von insgesamt 132
Titel: Das Geschenk
Autor: Graham Swannell
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Ingrid von Rosenberg
Inhalt: Vor zehn Jahren haben Hugh und Andrew in London gemeinsam die Schulbank gedrückt, sich dann aus den Augen verloren. Unerwartet ruft Hugh an und erinnert an die gemeinsame Jugendidee einer Reise übers Mittelmeer. Andrew, der seinen eigenen mediterranen Traum längst abreagiert hat, läßt sich nur widerstrebend überreden. Denn Hugh wird sterben; er leidet an einer fortschreitenden Muskellähmung, unheilbar, auch wenn er verzweifelt aufbegehrt. Aber diese eine Reise wünscht er sich, braucht die Begleitung des alten Freunds, möchte sich dem Leben noch einmal aussetzen. Denn was immer das Leben sein mag - unglückliche Liebe, Achtlosigkeit, abstumpfende Normalität, Häßlichkeit und Krankheit - es ist doch ein Geschenk. Das neueste Hörspiel des englischen Autors Graham Swannell ist alles andere als ein wehleidiger Abgesang auf die ach! so schlechte Welt, sondern ein Text, der anregt zum Nachdenken darüber, was wir denn aus unserem Leben machen und was wir daraus machen könnten. Graham Swannell wurde 1950 in Brighton geboren. Seine Hörspiele, die inzwischen nahezu das volle Dutzend erreicht haben, wurden in viele Sprachen übersetzt. Sein erstes Theaterstück "Das Geschenk" ist sein erstes Hörspiel in deutscher Sprache.
Sprecher:Stephan Schwartz (Andrew)
Ulrich Matthes (Hugh)
Erstsendung: 05.05.1991
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Treffer 19 von insgesamt 132
Titel: Das Glasperlenspiel
Autor: Hermann Hesse
produziert in: 2002
produziert von: RB; Holger Rink; NDR; BR
Laufzeit: 276 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Michael Farin
Komponist: Christoph Grund
Andreas F. Raseghi
Inhalt: Hermann Hesses letzte große Prosaarbeit "Das Glasperlenspiel. Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften. Herausgegeben von Hermann Hesse" erschien 1943 in der Schweiz, 1946 in Deutschland. Seit 1930 hatte Hesse an dieser Summe seines Schaffens gearbeitet. Hesses "Glasperlenspiel" und Thomas Manns "Doktor Faustus" sind nicht nur das wichtigste Alterswerk beider Autoren, sondern auch die bedeutendste literarische Alternativ-Konzeption zum Deutschland der NS-Diktatur.

Der Roman entwirft die fiktive, streng hierarchisch, aber zwangfrei organisierte Ordensgemeinschaft Kastaliens - nach Castalia, jener heiligen, den Musen geweihten Quelle in Delphi, dem Sinnbild dichterischer Inspiration. Der Orden entstand als Gegenbewegung in der Epoche des "feuilletonistischen Zeitalters", einer vergangenen Geschichtsperiode, in der Geist, Politik und Wissenschaften immer mehr auseinander fielen und die schließlich zu einem weltweiten Krieg führte. Als oberstes Sinnbild dieser pädagogischen Provinz steht das Glasperlenspiel, dessen Anfänge weit ins Mittelalter zurückreichen. Es ist der Inbegriff eines abstrakten Spiels "mit sämtlichen Inhalten und Werten unserer Kultur", das zur "Unio mystica aller getrennten Glieder von Kunst und Wissenschaften" führt.

Um das Jahr 2400 erzählt ein Chronist das exemplarische Leben des vor 200 Jahren verstorbenen Josef Knecht. Vom Stipendiaten der Lateinschule durchläuft der musisch begabte Knabe schließlich alle Stationen der Ordenserziehung und erlangt sogar die höchste Stufe Kastaliens, die Würde des Magister Ludi, des Meisters des Glasperlenspiels. Josef Knecht steht aber nicht nur für die Blüte Kastaliens, das die Humanisierung des Menschen fördert, sondern auch für einen Abtrünnigen. Nach acht Jahren gibt er im Alter von Ende vierzig sein Amt im Gelehrtenstaat auf, wendet sich wieder der Welt zu, ertrinkt aber in einem Gebirgssee.

Die Biographie Knechts ist nicht ein Science-Fiction Roman in der Tradition Aldous Huxleys oder George Orwells. Vielmehr soll sie "gleichzeitig in verschiedenen Zeitaltern, gewesenen und künftigen, spielen, zugleich Utopie wie Rückblick, die Unzerstörbarkeit des Geistes lobpreisen".



"Wie man aus Notenzeichen ein Musikstück, aus mathematischen Zeichen eine algebraische Formel aufbauen kann, so haben die Glasperlenspieler sich in Jahrhunderten eine Zeichensprache aufgebaut, welche es ermöglicht, Gedanken, Formeln, Musik, Dichtung etc. aller Zeiten in einer Art Notensprache wiederzugeben", notierte Hesse in einem Brief aus dem Jahr 1943. Konzipiert hatte Hesse "Das Glasperlenspiel" seit 1930 in seinem Schweizer Domizil Montagnola als Gegen-Entwurf zur antihumanen Terror-Herrschaft von Stalinismus und Nationalsozialismus, als deren Antipoden er sich verstand. Schon 1933 hatte er geschrieben: "Lieber von den Faschisten erschlagen werden, als selber Faschist sein. Lieber von den Kommunisten erschlagen werden, als selbst Kommunist sei. Erstmals veröffentlicht wurde der Text 1943 in der Schweiz, dessen Staatsbürger Hesse seit 1924 war. Mit der Lebensgeschichte seines Protagonisten Josef Knecht, so Hesse in der umfangreichen Briefkorrespondenz zu seinem Roman, habe er sich einen geistigen Raum aufgebaut, in dem er leben und atmen konnte, "aller Vergiftung der Welt zum Trotz" und bestärkt in der Absicht, "den Widerstand des Geistes gegen die barbarischen Mächte zum Ausdruck zu bringen".

Die Hörspielbearbeitung versucht diesen Anspruch Hesses akustisch und formal umzusetzen. Die unabhängigen Einzelteile des Romans werden in die Chronologie von Knechts Leben integriert. So finden sich aus den "Hinterlassenen Schriften" die Gedichte wie die historischen Lebensläufe "Der Regenmacher" und "Der Beichtvater", die in prähistorischer und frühchristlicher Zeit spielen, an ihrem biographischen Ort. Die essayistische "allgemeingültige Einführung ins Glasperlenspiel" hingegen strukturiert den Fortgang des Erzählens, so dass Theorie und Anschauung im Hörspiel immer gegenwärtig sind.
Sprecher:Burghart Klaußner (Erzähler 1)
Markus Meyer (Erzähler 2)
Ulrich Matthes (Josef Knecht 1)
Samuel Weiss (Josef Knecht 2)
Rudolf Wessely (Magister Musicae)
Ulrich Pleitgen (Archivar des Glasperlenspiels)
Konstantin Graudus (Knechts Mitschüler)
MusikerChristoph Grund (Klavier; Samples) Christoph Ogiermann (Violine)
Daten zu Hermann Hesse:geboren: 02.07.1877
gestorben: 09.08.1962
Vita: Hermann Karl Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw, Königreich Württemberg, Deutsches Reich; † 9. August 1962 in Montagnola, Kanton Tessin, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit Prosawerken wie Siddhartha oder Der Steppenwolf und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste verliehen. Als Sohn eines deutsch-baltischen Missionars war Hesse durch Geburt russischer Staatsangehöriger. Von 1883 bis 1890 und erneut ab 1924 war er schweizerischer Staatsbürger, dazwischen besaß er das württembergische Staatsbürgerrecht.
Hompepage o.ä.: http://www.hermann-hesse.de/
Erstsendung: 11.08.2002
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 132
Titel: Das Glück der anderen
Autor: Stewart O'Nan
produziert in: 2002
produziert von: SWR
Laufzeit: 100 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Pierre Oser
Übersetzer: Thomas Gunkel
Inhalt: Sonntags ist er Reverend, wochentags bewacht er als Sheriff die Gefängnisse, und ab und zu kommt jemand vorbei, weil eine Kuh entlaufen oder ein Verwandter gestorben ist. »Jake« Hansen ist die wichtigste Person in Friendship, einer amerikanischen Kleinstadt. Sein Leben dreht sich um das Wohl der Gemeinde. Ob sie über ihn lachen oder nicht - er kümmert sich um sie auch noch als Leichenbestatter. Krankheit, Tod und Verbrechen sieht er als Prüfungen Gottes, mit denen er, der Hirte, eben fertig werden muss.

Eines Tages stellt der Doc eine Seuche fest. Keiner weiß, woher sie kommt und wie sie sich verbreitet, und immer mehr Leute sterben an ihr. Einsam müssen Hansen und der Doc entscheiden: Soll man es den Leuten sagen? Wann eine Quarantäne verhängen? Unermüdlich macht Hansen weiter und schweigt.
Sprecher:
offen
Jacob Hansen: Ulrich Matthes
Marta Hansen: Dörte Lyssewski
Doc Guterson: Friedhelm Ptok
Gottfried Breitfuß
Hüseyin Cirpici
Hans Josef Eich
Alina Gilitschenski
Rudolf Guckelsberger
Patrick Heppt
Thomas Hodina
Michael Holz
Ernst Konarek
Hedi Kriegeskotte
Jule Ronstedt
Andreas Szerda
Frank Stöckle
Michael Tregor
Klaus Weiss
Charles Wirths
Daten zu Stewart O'Nan:geboren: 04.02.1961
Vita: Stewart O'Nan, geboren 1961 in Pittsburgh, arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman "Engel im Schnee" erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Nach seinen Vorlagen entstanden die Hörspiele "Die Speed Queen" (WDR 1998) und "Engel im Schnee" (HR/DeutschlandRadio Berlin 1999).
Hompepage o.ä.: http://stewart-onan.com/
Erstsendung: 24.11.2002
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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