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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 26
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Titel: 40 Jahre Kunstkopf - Ein noch nicht abgeschlossenes Kapitel der Hörspielgeschichte
Autor: Annegret Arnold
produziert in: 2004
produziert von: BR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Feature, Hörspieltheorie
Kunstkopf:
Inhalt: Optimal hören kann man Kunstkopf-Aufnahmen nur über geschlossene Kopfhörer, eine Tatsache, die zu Beginn viele Hörer am Radio ausschloss. Inzwischen haben sich die Hörgewohnheiten stark verändert und jüngere Hörspielmacher setzen die Technik wieder ein. Seit über 40 Jahren gibt es die Kunstkopf-Stereofonie. Ein Verfahren, das eine maximal realistische Hörsituation bietet und das Hörspiel damals revolutioniert hat. Optimal hören kann man Kunstkopf-Aufnahmen allerdings nur über geschlossene Kopfhörer, eine Tatsache, die zu Beginn viele Hörer am Radio ausschloss. Inzwischen haben sich die Hörgewohnheiten stark verändert und jüngere Hörspielmacher setzen die Technik wieder ein.
Von den Anfängen, der Faszination und den Tücken des Kunstkopfs erzählen Hörspiel- und Kunstkopfveteran Ulrich Gerhardt und Paul Plamper, der in jüngster Zeit zwei Kunstkopf-Produktionen realisierte.
Sprecher:Marion Breckwoldt (Monolog)
Erstsendung: 13.12.2013
Datenquelle(n):
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 26
Titel: 400% Bessler
Autor: Christine Nagel
produziert in: 1982
produziert von: RB
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Christine Nagel
Peter Ewald
Inhalt: Ein abgelegenes Bauernhaus in Brande-Hörnerkirchen sowie eine umgebaute Scheune, die das Ton- und Musikstudio Seven Oaks beherbergte, waren für viele Jahre Wohn- und Arbeitsstätte von Gerd Bessler (1950-2011). Der Musiker und Komponist, dem Hörspiel und Theater nicht nur zahlreiche wunderbare Kompositionen verdanken, sondern auch passioniert ausgetüftelte Sounddesigns, war ein Multi-Instrumentalist mit besonderer Leidenschaft für Bratsche, Viola d’Amore und zuletzt vor allem für den Flügel. In Frankfurt am Main studierte er Musikwissenschaften, Komposition und Elektronische Musik.
1987 begann seine Zusammenarbeit mit Robert Wilson, Tom Waits, Phil Glass und William S. Burroughs, die zu dem Theaterereignis The Black Rider am Thalia Theater in Hamburg führte. Darüber hinaus war er als Komponist für Schauspielmusik an allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen sowie am Burgtheater Wien und den Wiener Festwochen tätig, lange Jahre vor allem mit Luc Bondy, später mit Anna Badora und Jette Steckel. Seine zahlreichen Hörspielkompositionen sind bis heute in der ARD und Deutschlandradio zu hören. Den Schauspieler Otto Sander begleitete er bei dessen legendären Ringelnatz-Lesungen ab 1995; live unterwegs war er auch mit dem Avantgarde Trio ABQ/Berlin (Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten, Bessler selbst und Hipek Quirin). Seine Kammeroper „SIRENE 16/8/34“ für Mezzosopran und kleines Orchester nach dem Libretto von Christine Nagel und Irmtraud Morgner kam nicht mehr zur Uraufführung.
Gerd Bessler starb am 14. Juni 2011 in Hamburg. Christine Nagels nachgetragenes, akustische Epitaph, das fast ausschließlich aus Materialien des Nachlasses besteht, ist ein eigenständiges und sensibles Radiostück geworden, in dem Bessler über die Götter in Hamburg spricht, über Musik (und ihre Bereicherungen), die in seine allseits geliebten Alphawellen führt (vom Theta-Bereich ganz zu schweigen), und über das schlimmste Glatteis, das es gibt.
Sprecher:Alf Marholm (Kaltenbrunn)
Renate Küster (Strothmann)
Hans-Peter Hallwachs (Loos)
Alexander May (Lyu)
Willi Kowalj (Chandras)
Ulrich von Bock (Tsang)
Gert Haucke (Sarat)
Daten zu Christine Nagel:geboren: 1969
Vita: Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim/Main, studierte Geschichte, Germanistik und Politik, arbeitet seit 1994 als freie Autorin. Sie lebt in Berlin.
Erstsendung: 05.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 26
Titel: Cohen - Ein Interview
Autor: Frank Wiering
produziert in: 2009
produziert von: HR; DLF
Laufzeit: 105 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Frank Maakaron
Übersetzer: Ronald Steckel
Inhalt: Ein deutsch synchronisiertes Originalinterview mit dem Erfinder der Neutronenbombe und seiner Familie. Die "Perversion des Denkens" kontrastiert phantastisch mit der Gemütlichkeit der Szene.
Sprecher:Klara Manzel (Nawal Marwan)
Meike Droste (Jeanne Marwan)
Isaak Dentler (Simon Marwan)
Friedhelm Ptok (Hermile Lebel)
Nora Abdel-Maksoud (Sawda)
Moritz Pliquet (Wahab)
Ingo Hülsmann (Nihad)
Rüchan Tolgay (Nazira)
Marzieh Alivirdi (Jihane)
Cherifa Magdi (Elhame)
Wolfram Koch (Antoine)
Heinrich Giskes (Arzt)
Manutscher Radin (Hausmeister)
Abdellatif Youssafi (Fremdenführer)
Abbas Maghfurian (Abdessamad)
Iradj Zohari (Malak)
Peter Gavajda (Chamseddine)
Özgür Karadeniz (Soldat)
Raúl Semmler (Soldat)
Erstsendung: 11.03.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 26
Titel: Das Allergewöhnlichste war mir immer das Allerzweifelhafteste
Autor: Ronald Steckel
produziert in: 2004
produziert von: RBB
Laufzeit: 38 Minuten
Kunstkopf:
Inhalt: Der Gegenstand dieses Hörspiels ist der Alltag. Eine Woche Alltag in Berlin, im Sommer, erlebt von acht Menschen. Alltag, das Allergewöhnlichste. Ein Sonnenaufgang auf dem Teufelsberg, früh, bevor alle zur Arbeit gehen. Eine Fahrt mit der U-Bahn, nach Frohnau, ein Arbeitstag in Moabit, ein Einkauf in Kreuzberg, ein Selbstgespräch in Wilmersdorf. Ein gemeinsames Essen und viele Gedanken, viele Musiken, viele Gespräche. Alltag, das Allergewöhnlichste. Wie nehmen wir ihn wahr? Hören wir das Unausgesprochene in den Gesprächen, in den Stimmen, die von Kaffee sprechen, vom Religionsunterricht, von Träumen und von Kollektivschuld? Können wir fühlen, wie es um die Menschen steht, die sich in diesen Stimmen äußern? Alltag, das Allergewöhnlichste, in Wirklichkeit ein Labyrinth von Klängen und Gefühlen, von Stimmen und Gedanken. Grundlage für die Realisation dieses Hörspiels war ein improvisatorisches Szenario. Die Texte, in denen Gedanken der Beteiligten zum Ausdruck kommen, wurden während der Arbeit geschrieben. Die Mischung wurde von allen Beteiligten gemeinsam erarbeitet.
Sprecher:Martin Engler
Arne Fuhrmann
Linda Olsansky
Angelika Waller
Daten zu Ronald Steckel:geboren: 28.03.1945
Vita: Ronald Steckel, geboren am 28. März 1945 auf der Insel Sylt, wuchs in Hamburg auf, studierte von 1964 bis 1968 Sprachen an der Universität Heidelberg, hielt sich von 1966 bis 1968 häufig in London auf und kam 1968 als freier Autor und Musiker nach West-Berlin. Bis 1977 beschäftigte er sich mit Filmarbeiten und Essays zum Thema Bewusstseinsformen und edierte ein Buch des Expressionisten A. T. Wegner . Seit 1978 schuf er zahlreiche Radio-Features und (mehrfach preisgekrönte) Hörwerke, von denen etliche im SWF/SWR urgesendet wurden. Seit 1986 arbeitet er auch am Theater.
Erstsendung: 09.01.1982
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 26
Titel: Deckname "Lyrik" - Die Geschichte einer Stasi-Observation
Autor: Reiner Kunze
produziert in: 1978
produziert von: SWF
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Dieses Hörspiel besteht fast ausnahmslos aus Aktenauszügen. Zitiert wird die Akte Nr. 10/514/68 des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Bezirksverwaltung Gera. Operationsvorgang: Deckname "Lyrik". Tatbestand: "Staatsgefährdende Hetze" § 106 STGB, "Staatsverleumdung" § 220 STGB. Kunze, Reiner, Schriftsteller - angelegt am 16.9.1968. Beendet am 19.12.1977. Archivnummer 1434/77. Die Akte umfasst 12 Bände mit insgesamt 3.491 Blatt. Reiner Kunze wurde in einer lückenlosen Stasi-Akte überwacht und in die Enge getrieben. Er gibt uns mit seinen Aktenauszügen ein wichtiges Dokument zur deutsch-deutschen, insbesondere zu der der DDR, in die Hand.
Sprecher:Heiner Schmidt (Erwin)
Walter Jokisch (Harald Bock)
Peter Seum (Andreas)
Michael Evers (Fritz)
Jutta Graeb (Uschi)
Manfred Georg Herrmann (Philip)
Regine Lamster (Caroline)
Robert Rathke (Wirt)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 26
Titel: Der Absprung
Autor: Paul Plamper
produziert in: 1967
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Paul Plamper
Komponist: Herwart Höpfner
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraff
Inhalt: Eine schrumpfende Kleinstadt im Osten der Republik. Mit aller Macht versuchen die Einwohner von Leerstadt, sich in der strukturschwachen Region zu behaupten: „Wir sind nämlich Wieder-Aufrappel-Weltmeister.“ Doch viele junge Leute gehen weg, die Stadt schrumpft erheblich. Was liegt näher, als Flüchtlingsfamilien in die freien Wohnungen aufzunehmen?

Doch das bringt auch in Leerstadt Probleme mit sich. Politiker, Theaterleute und um Verschiedenes besorgte Bürger positionieren sich.
ergänzender Hinweis: Technische Realisierung: Johannes Scherzer; Michael Krajczok; Titus Maderlechner; Paul Plamper
Regieassistenz & Schnitt: Tilman Meckel
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 26
Titel: Der Rabe
Autor: Elfriede Czurda
produziert in: 1965
produziert von: WDR
Laufzeit: 26 Minuten
Regie: Elfriede Czurda
Komponist: Harald Banter
Inhalt: Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte, der auch gern als Schiedsrichter in Anspruch genommen wird. Ist der Dritte ein Rabe, wird's schwierig. Auch wenn der eine nicht streiten will, ist für die andere das Problem nicht gelöst. Krah hin krah her - wenn die Sprache nicht zu Wort kommt, beginnt die Gewalt.
Sprecher:Magda Hennings
Johanna Koch-Bauer
Barbara Seyde-Wodarg
Kurt Lieck
Wolfgang Reichmann
Walter Richter
Daten zu Elfriede Czurda:geboren: 25.04.1946
Vita: Elfriede Czurda (* 25. April 1946 in Wels) ist eine österreichische Kunsthistorikerin und Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.1984
Datenquelle(n): dra
ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 26
Titel: Die Betelnuß im Kopf
Autor: Alfred Behrens
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Alfred Behrens
Inhalt: "Das Gefühl, unentbehrliche und überlastete Arbeiter zu sein, haben vor allem diejenigen, die die Arbeit anderer zu überwachen und zu verwalten haben, also eigentlich nichts tun. Gehetzt von der Angst, nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Mitarbeiter könnten ihre Überflüssigkeit entdecken, stopfen sie ihre Terminkalender voll mit Arbeitsessen, Sitzungen, Konferenzen und stehlen denjenigen, die wirklich arbeiten, die Zeit. Das Krankheitsbild hat längst seine Namen: Managersyndrom, Arbeitssucht, workaholism. Da die Spitzenhektiker meist über beträchtliche Macht verfügen, wagt niemand, ihnen zu sagen, wie falsch sie alles anpacken; ganze Verwaltungs- und Produktionsapparate geraten so aus dem Lot. Während der Arbeitssüchtige selbst immer uneinsichtiger glaubt, die unentbehrliche Stütze des Betriebs zu sein, betätigt er sich als Hemmschuh. Jede Gesellschaft hat die Krankheit, die sie verdient.

Nachtbucheintragungen, Fallbeschreibungen, fiktive Analysestunden, der Aufsatz eines Therapeuten für eine Fachzeitschrift; die Beschwerden eines ebenfalls von der Arbeitssucht befallenen Schriftstellers, die Krankheitsgeschichte einer Fernsehredakteurin, die Selbstanalyse eines Psychoanalytikers; Gedankensplitter, Bewußtseinsströme, Zitate aus der wissenschaftlichen Fachliteratur - aus diesem Material wird mit den Mitteln des Essay-Hörspiels das Phantom-Bild einer neuerkannten Krankheit montiert, die gerade im Zeitalter zunehmender Arbeitslosigkeit groteske und menschenfeindliche Züge annimmt." (Alfred Behrens)
Sprecher:Katharina Zapatka (Sandra)
Werner Wölbern (Gottfried)
Gunnar Teubner (René)
Bernt Hahn (Beamter)
Ina-Kathrin Korff (Sandras Mutter)
Walter Spieske (Sandras Vater)
Renate Becker (Gottfrieds Mutter)
Axel Gottschick (Gottfrieds Vater)
Rainer Delventhal (Pfarrer)
Christa Strobel (Frau)
Hajo Förster (Prokurist)
Thomas Klenk (Arzt)
Sybille Schedwill (Ärztin)
Christina Kühnreich (Telefonstimme)
Daten zu Alfred Behrens:geboren: 30.06.1944
Vita: Alfred Behrens (* 30. Juni 1944 in Hamburg-Altona) ist ein deutscher Schriftsteller und Regisseur, Hörspiel- und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.04.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 26
Titel: Die Familie Schroffenstein oder Der Bürgerkrieg
Autor: Claudia Wolff
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Kleists Drama "Die Familie Schroffenstein", gelesen für die Jetztzeit. Ein Drama des jungen Heinrich von Kleist, welches den Ursprung, die Entfaltung und das grausig-absurde Finale einer Blutfehde zwischen zwei Stämmen einer jungen Familie vorführt. Von unheimlicher Gegenwärtigkeit erscheint Kleists analytischer Scharfblick, der Rhythmus, in dem er die Wahnspirale vorwärts treibt, sie dann wieder retardiert und stillstellt für ein paar Augenblicke, in denen die Hoffnung auf Entwirrung und Wahrheit noch einmal aufkommt. Diese neue Lektüre Kleists wird von einem Erzähler/Kommentator erprobt. Er moderiert die Dialog-Fragmente des Originaltextes in einer Sprache, die zum Kleistschen Rhythmus und zur Kleistschen Höhe eine ironische Nähe sucht. Und er wirft die Handlung, als einen Bilderkrieg, in die heutige Medienwelt und Debatte. Setzt sie den Kameras von CNN und den Aufklärungsflügen von AWACS aus, den Kommentaren der FAZ und den unendlichen Bemühungen der UNO, der Regiekunst Heiner Müllers und den Interpretationen Ernst Jüngers, der therapeutischen Emphase Margarete Mitscherlichs und dem Feixen postlink er Konvertiten, dem weltumspannenden Einsatz der Susan Sontag und der Diskurs-Ethik von Habermas. Der Vetternkrieg der Schroffensteiner wird also begleitet und angetrieben vom großen Chor des zeitgenössischen Geredes.
Sprecher:Louise Martini (Lady M)
Henning Venske (Adam Courage)
Simone Rethel (Jane)
Jürgen Schmidt (Tim)
Karin Eickelbaum (Adele Cookman)
Michael Schwarzmaier (Clive Shotleigh)
Margrit Carls (Elizabeth)
Christiane Bachschmidt (1. Frau)
Annette Kurth (2. Frau)
Heinz Wilhelm Schwarz (Küchenchef, Pfarrer, Bill)
Daten zu Claudia Wolff:geboren: 1941
Vita: Claudia Wolff, geboren 1941 in Nürnberg. Features und Beiträge bei verschiedenen Sendern. Lebt als freie Autorin bei Heidelberg. "Die Familie Schroffenstein oder Der Bürgerkrieg" ist ihr erstes Hörspiel.
Erstsendung: 18.07.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 26
Titel: Die Quellen sprechen - Dokumente (4) Polen September 1939 - Juli 1941
Die Quellen sprechen (Folge 4)
Autor: N.N.
produziert in: 1959
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Klaus-Peter Friedrich; Andrea Löw
Übersetzer: Michael Farin
Inhalt: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945.

4. Teil: Polen September 1939 - Juli 1941

Nirgendwo in Europa lebten so viele Juden wie in Polen; an die zwei Millionen von ihnen fielen nach dem Einmarsch der Wehrmacht am 1. September 1939 unter deutsche Herrschaft. Fünf Jahre später lebten nur noch 10 Prozent von ihnen. Der vierte Teil konzentriert sich auf die antijüdische Politik der Deutschen in den besetzten polnischen Gebieten vom Kriegsbeginn 1939 bis zum Einmarsch in die Sowjetunion im Sommer 1941. Die Quellen berichten von den Umsiedlungs- und Deportationsvorhaben, der aggressiven Propaganda und den erweiterten, kriegsbedingten Freiräumen der Machthaber; sie dokumentieren die Verzweiflung der polnischen Juden, die ambivalente Rolle der Judenräte und die Zustände in den überfüllten Gettos. Einen Tag vor dem Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts hatte Hitler am 22. August 1939 auf dem Obersalzberg seinen Generälen gegenüber verkündet: "Vernichtung Polens im Vordergrund. Ziel ist die Beseitigung der lebendigen Kräfte, nicht die Erreichung einer bestimmten Linie. [...] Herz verschließen gegen Mitleid. Brutales Vorgehen. 80 Millionen Menschen müssen ihr Recht bekommen." Nachdem sich im Oktober 1939 die letzten polnischen Truppen ergeben hatten, entstand im Norden der Reichsgau Danzig-Westpreußen und in der Mitte der Reichsgau Wartheland; das östliche Oberschlesien fiel an den deutschen Gau Schlesien. Das restliche besetzte Areal, das "Generalgouvernement", sollte als Reservoir billiger Arbeitskräfte dienen, in das man "unerwünschte Elemente" abschieben konnte. Dort lebten 12 Millionen Menschen, darunter etwa 1,5 Millionen Juden. In Polen zögerten die Besatzer nicht lange mit der Anordnung, die im Reich erst im September 1941 eingeführt wurde: die Kennzeichnung der jüdischen Bevölkerung. Die Bildung der ersten Gettos wurde noch Ende 1939 befohlen. Im Warschauer Getto drängten sich ungefähr 445.000 Menschen auf vier Quadratkilometern zusammen. Etwa ein Viertel der Bewohner verhungerte oder starb an Typhus, Tuberkulose oder Schwindsucht. Das Massensterben begann bereits lange vor dem Einmarsch der Erschießungskommandos nach Ostpolen und dem Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941.
Sprecher:Elisabeth Opitz
Hans Paetsch
Robert Graf
Klaus Schwarzkopf
Eduard Marks
Günter Strack
Hans Günther von Klöden
Walter Bäumer
Günther Neutze
Heinz Theo Branding
Eberhard Fechner
Erstsendung: 16.02.2013
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 26
Titel: Die Quellen sprechen – Diskurs/Zeitzeugen
Die Quellen sprechen
Autor: N.N.
produziert in: 2000
produziert von: RB; Barbara Asbeck
Laufzeit: 165 Minuten
Genre: Dokumentation; Historisch; Originalton
Komponist: Tri Continental
Inhalt: Gespräche mit dem Historiker Dan Michman und den Zeitzeugen Sara Bialas, Natan Grossmann und Pavel Hoffmann.

Die Quellen sprechen Diskurs

Welche Schwerpunkte setzte die frühe Holocaustforschung? Was hat sie versäumt und warum? Wie hat sich die Holocaustforschung in Deutschland und anderen europäischen Ländern bis heute entwickelt? Wie kann die gesellschaftliche Beteiligung an der Verfolgung der Juden in Deutschland und in Europa verstanden werden? Und wie kam es zur konkreten Planung der „Endlösung”? Herbert Kapfer im Gespräch mit Dan Michman, Leiter des Internationalen Instituts für Holocaust-Forschung, Yad Vashem.

Die Quellen sprechen Zeitzeugen

Sara Bialas, 1927 im polnischen Czestochowa geboren; kurz nach Kriegsbeginn 1939 von deutschen Besatzern ins Getto getrieben; 1941 Flucht nach Schlesien zu ihrer Schwester, dort bei einer Razzia aufgegriffen und in ein Arbeitslager deportiert in Gabersdorf bei Volta - das spätere KZ Groß-Rosen; dort schwere Zwangsarbeit in einer Spinnerei; für medizinische Experimente missbraucht; im Mai 1945 von Rotarmisten befreit; lebt heute, für ihr ehrenamtliches Engagement als Zeitzeugin ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, in Berlin.

Natan Grossmann, 1927 als Sohn eines Schusters im polnischen Zgierz bei Lodz geboren; 1940 ins Ghetto Lodz (Litzmannstadt) zwangsweise umgesiedelt; 1942 Deportation des Bruders, Ermordung des Vaters, Hungertod der Mutter; August 1944 Liquidierung des Ghettos, Transport nach Auschwitz-Birkenau, von dort ins KZ-Außenlager Vechelde deportiert zur Zwangsarbeit in einer Metallfabrik; März 1945 Todesmarsch nach Ludwigslust, dort am 2. Mai durch US-Truppen befreit; lebt seit 1961 in München.

Pavel Hoffmann, 1939 in Prag geboren als Sohn eines jüdischen Ärztepaares; im Juni 1942 Erschießung des Vaters bei einer Vergeltungsaktion für das Attentat auf Reinhard Heydrich; 1943 mit seiner Mutter nach Theresienstadt deportiert; im Juni Tod der Mutter; als Vollwaise Unterbringung im sogenannten Kinderheim des Lagers; im Februar 1945 Ausreise mit dem „Schweizer Transport“ nach St. Gallen; lebt heute als Ingenieur und aktiver Zeitzeuge in Reutlingen.

Die Gespräche führte Ulrich Gerhardt.

Auf der Webseite www.die-quellen-sprechen.de stehen sämtliche Gespräche und Dokumente sowie weiterführende Informationen zum Hören und Nachlesen dauerhaft zur Verfügung.
Sprecher:Maja Spence (Julia)
Raiko Küster (Kit)
Antje von der Ahe (Nelly)
Klaus Herm (Großvater Trent)
Dietmar Mues (Quilp)
Renato Grünig (Trotters)
Horst Hiemer (Codlin)
Jürgen Holtz (Erzähler)
ergänzender Hinweis: Die Quellen sprechen - Diskurs: Übersicht zu allen Beiträgen auf der offiziellen Webseite
Die Quellen sprechen - Zeitzeugen: Übersicht zu allen Beiträgen auf der offiziellen Webseite
Erstsendung: 25.11.2017
Datenquelle(n):
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München Diskurs: Dan Michman
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugen: Sara Bialas
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugen: Natan Grossmann
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugen: Pavel Hoffmann
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 26
Titel: Die Quellen sprechen – Zeitzeugen
Die Quellen sprechen
Autor: N.N.
produziert in: 1973
produziert von: SRF
Laufzeit: 85 Minuten
Genre: Dokumentation; Historisch; Originalton
Inhalt: Gespräche mit Ruth Winkelmann, Uri Siegel, Anita Lasker-Wallfisch und Max Mannheimer.

Ruth Winkelmann, 1928 in Berlin geboren als Kind einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters; Besuch der jüdischen Mädchenschule von 1934 bis zu deren Schließung 1942; im selben Jahr zur Zwangsarbeit in einer Uniformfabrik verpflichtet; 1943 der Deportation entkommen; in der Laubenkolonie „Einigkeit“ in Wittenau untergetaucht; im April 1945 von der Roten Armee befreit; lebt heute als Zeitzeugin in Berlin.

Uri Siegel, 1922 in München-Schwabing geboren; Sohn des Anwalts Julius Siegel, Neffe des ehemaligen FC-Bayern-Präsidenten Kurt Landauer; 1933 Entschluss zur Emigration; 1934 Ausreise der Familie nach Palästina; Schulbesuch in Haifa; ab 1942 Dienst beim britischen Militär; 1957 Rückkehr nach Deutschland als Anwalt für Wiedergutmachungsfragen; lebt bis heute in München.

Anita Lasker-Wallfisch, 1925 in Breslau geboren; 1939 Emigration der ältesten Schwester; 1942 Deportation und Ermordung ihrer Eltern; Umzug mit ihrer Schwester Renate in ein Waisenhaus, Zwangsarbeit in einer Papierfabrik; unterstützte französische Kriegsgefangene beim Fälschen von Papieren; bei Fluchtversuch verhaftet; im Juni 1943 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt; im Dezember Deportation nach Auschwitz; als Cellistin Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz unter Alma Rosé, der Nichte Gustav Mahlers; 1944 Verlegung ins KZ Bergen-Belsen; von Alliierten am 15. April 1945 befreit; Auswanderung nach London; 2016 ausgezeichnet mit dem Preis für Verständigung und Toleranz; lebt in London.

Max Mannheimer, 1920 im mährischen Neutitschein geboren; nach dem Einmarsch deutscher Truppen und kurzzeitiger Verhaftung des Vaters 1938 Flucht der Familie nach Ungarisch-Brod; Arbeit im Straßenbau; 1942 Heirat mit Eva Bock; am 31. Januar 1943 Deportation ins KZ Theresienstadt und von dort Transport nach Auschwitz-Birkenau mit Eva, seinen Eltern und drei Geschwistern; in den folgenden Monaten Ermordung der ganzen Familie bis auf seinen Bruder Edgar; im August mit Edgar ins KZ Warschau zu Aufräumarbeiten im zerstörten Ghetto verschleppt; 1944 Transport ins KZ Dachau, Zwangsarbeit in Mettenheim; ab Februar 1945 im Außenkommando Mühldorf; Ende April an Typhus erkrankt; Evakuierungstransport, am 30. April 1945 in Tutzing von Amerikanern befreit; später als Buchautor, Maler, Präsident der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees tätig; im September 2016 in München verstorben.

Die Gespräche führte Ulrich Gerhardt.
Sprecher:Toby Veck: Erwin Parker
Meg: Rosmarie Wolf
Richard: Peter Simonischek
Will Fern: Hans Heine
Lilly: Herlinde Latzko
Richter Cute: Ludwig Schütze
Mr. Filer: Helmut Winkelmann
Sir Joseph Bowley: Kurt Langanke
Lady Bowley: Ingeborg Arnoldi
Mr. Fish: Wolfgang Beigel
Mr. Tugby: Günter Gube
Mrs. Chickenstalker: Ingeborg Stein
Bedienter: Friedrich Giese
Trommler: Karlheinz Heidecker
Geist der Glocken: Siegfried Meisner
Doktor: Hatto Hirsch
Erzähler: Rainer Zur Linde
ergänzender Hinweis: Die Quellen sprechen - Zeitzeugen: Übersicht zu allen Beiträgen auf der offiziellen Webseite
Erstsendung: 18.11.2017
Datenquelle(n):
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugin: Ruth Winkelmann
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeuge: Uri Siegel
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugin: Anita Lasker-Wallfisch
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeuge: Max Mannheimer
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 26
Titel: Die Quellen sprechen – Zeitzeugen
Die Quellen sprechen
Autor: N.N.
produziert in: 2004
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Dokumentation; Historisch; Originalton
Inhalt: Gespräche mit Ivan Ivanji, Stefan Hajdu, Jacqueline van Maarsen und Alfred Grosser.

Ivan Ivanji, 1929 im heute serbischen Zrenjanin geboren als Sohn eines jüdischen Ärzteehepaars; nach Kapitulation des Königreichs Jugoslawien 1941 Flucht zum Onkel nach Novi Sad; dort im April 1944 verhaftet und über die Lager Subotica und Baja am 27. Mai 1944 nach Auschwitz deportiert; im Juni 1944 ins KZ Buchenwald überstellt; Zwangsarbeit in den Außenkommandos Magdeburg und Niederorschel; ab Februar 1945 Zwangsarbeit im Tunnelsystem des KZ Langenstein-Zwieberge; dort am 11. April 1945 von amerikanischen Soldaten befreit; lebt heute als Schriftsteller und Übersetzer in Belgrad und Wien.

Stefan Hajdu, 1929 im ungarischen Tapolca am Balaton geboren; nach Besetzung Ungarns durch die Deutschen im März 1944 mit seiner Familie ins Getto verbracht; im Juni nach Auschwitz-Birkenau deportiert und von Lagerarzt Mengele selektiert; Transport nach Buchenwald; im KZ-Außenlager „Wille” bei Rehmsdorf Zwangsarbeit für die BRABAGWerke (Braunkohle-Benzin AG); nach Zerstörung der BRABAG im Januar 1945 Rückkehr ins Lager Buchenwald, dort Unterbringung in der „Kinderbaracke 66“; nach Evakuierung des KZs bei Luftangriff am Bahnhof Zeitz schwere Verletzung durch Bombensplitter; am 13. April Ankunft im KZ Flossenbürg, dort Amputation des linken Beins bis zum Oberschenkel; am 23. April 1945 von amerikanischen Soldaten befreit; lebt heute in Budapest.

Jacqueline van Maarsen, 1929 in Amsterdam geboren als Tochter eines jüdischen Niederländers und einer zum Judentum konvertierten Französin; im Oktober 1941 erzwungener Schulwechsel zum Jüdischen Lyzeum; dort Freundschaft mit Anne Frank; entging ab Dezember 1942 nach einer sogenannten Abstammungs-überprüfung durch die „Dienststelle Calmeyer”– als „nichtjüdisch” eingestuft – der weiteren Verfolgung; lebt heute als Autorin und Zeitzeugin in Amsterdam.

Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren als Sohn eines Kinderklinikdirektors; 1933 Entlassung des Vaters infolge der NS-Rassenpolitik; im Dezember Emigration mit Mutter, Vater und Schwester nach Saint-Germain-en-Laye bei Paris; sechs Wochen später Tod des Vaters; ab Januar 1934 Besuch des Collège municipal; am 1. Oktober 1937 Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft; im Juni 1940 Flucht mit Schwester per Fahrrad und Zug vor der Wehrmacht; im April 1941 Tod der Schwester in Saint-Raphaël; 1943 erneute Flucht vor den Deutschen; mit falschen Papieren als Lehrer tätig an der École Saint-Joseph der Maristenbrüder in Marseille; dort in der Résistance aktiv bis zur Kapitulation der deutschen Besatzer; 1945 als militärischer Pressezensor tätig bis Kriegsende; lebt heute als emeritierter Professor für Politologie und Publizist in Paris.

Die Gespräche führten Ulrich Gerhardt, Kirsten Böttcher und Ulrich Lampen.

Als Download verfügbar unter www.die-quellen-sprechen.de.
Sprecher:Daniel Berger
Stéphane Bittoun
Ernst August Schepmann
Bernd Reheuser
Peter Klöss
Andreas Engelmann
Mike Giesbert
Tim Giesbert
Christian Kenepper von Seidewitz
Armin Riei
Nemat Mikolitsch-Nescha
Gregorie Waldes
Susanne Bredehöft
Sahra Kelly-Hussein
ergänzender Hinweis: Die Quellen sprechen - Zeitzeugen: Übersicht zu allen Beiträgen auf der offiziellen Webseite
Erstsendung: 11.11.2017
Datenquelle(n):
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeuge: Ivan Ivanji
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeuge: Stefan Hajdu
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeugin: Jacqueline van Maarsen
Bayerischer Rundfunk, München Zeitzeuge: Alfred Grosser
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Treffer 14 von insgesamt 26
Titel: Die Rettung
Autor: Peter Rosinski
produziert in: 1960
produziert von: SR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Rolf von Goth
Inhalt: Ein Student, ein junger Höhlenforscher, ist in 300 m Tiefe verunglückt. Seit 26 Stunden befindet er sich im "Teufelsloch". Alle Versuche, bis zu dem Verunglückten vorzudringen, sind gescheitert. All das wäre nicht geschehen ohne die Sensationsgier von Dupont, dem Herausgeber der Illustrierten "Tempo". Er hatte einen Preis ausgesetzt für den, der den Weltrekord bricht und 1000 m tief kommt. Pfeifen, Johlen, Gegröle der wartenden Menge sind deutliche Zeichen für die zunehmend feindselige Haltung gegenüber Dupont. Schon werden Zeitungsverkäufer der "Tempo" verprügelt, Zeitungen gestohlen und zerrissen. So inszeniert Dupont eine neue Sensation: Sein Sohn Charlie wird zu dem Verunglückten hinuntersteigen. Die Verabredung, dass Charlie auf halbem Wege stoppen, sich in eine Nische hocken und dann wieder heraufholen lassen soll, kennt niemand. Charlie, ein zynischer Tagedieb, steigt hinunter, um das Geld des Vaters zu retten. Er wird zum Helden, und Dupont bekommt seine Sensation. Die Menge bringt ihm Ovationen. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.
Sprecher:Ingeborg Fries
Annegreth Ronald
Günter Stutz
Werner Wiedemann
Luitpold Ganther
Fritz Weißenbach
Erstsendung: 20.04.1960
Datenquelle(n): dra
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Treffer 15 von insgesamt 26
Titel: From A to X
Autor: John Berger
produziert in: 1970
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Hans Balmes
Inhalt: Xavier ist verurteilt, zweimal 'lebenslänglich' und seine Geliebte A'ida schreibt ihm Briefe. Die Magie ihrer Worte - eine Beschwörung der Lust und des Lebens - ist stärker als die Gefängnismauern. Das Schreiben stärkt ihren Widerstand gegen Gewalt und Zerstörung. Auf der Rückseite der Briefe hat X seine Gedanken notiert. So entsteht ein heimlicher Dialog. Die Liebesgeschichte der Beiden scheint im nahen Osten angesiedelt, könnte aber überall auf der Welt spielen, wo Diktatur und Willkür herrschen. »Eine der zärtlichsten und ergreifendsten Geschichten, die ich seit Jahren gelesen habe.« (Harold Pinter)
Sprecher:Peter Holliger (Fuller)
Fritz Bachschmidt (Arndt, Redakteur)
Fred Kretzer (Dr. Hobby, Chefredakteur)
Margitta Hayn (Telefonistin)
Alfons Hoffmann (Professor Cremer, Programmdirektor)
Günter Gube (Jobber, Werbechef)
Gert Westphal (Colonel King)
Andrea Lukas
Manfred Gerling
Peter Hasslinger
Norbert Klassen
Walter Skotton
Paul-Felix Binz
Ludwig Schütze
Daten zu John Berger:geboren: 05.11.1926
gestorben: 02.01.2017
Vita: John Berger, geboren 1926 in England, arbeitete zunächst als Maler und Kunstkritiker, wandte sich dann aber auch der Literatur zu. Sein erster Roman trug ihm den Ruf ein, Kommunist zu sein, weshalb sein Verlag das Buch nach einem Monat vom Markt nahm. Er verließ England und lebt seit Anfang der 70er Jahre in den französischen Alpen. 1972 erhielt er den renommierten "Booker Prize". Das Preisgeld übereignete er den Black Panthers als Protest gegen die Ausbeutung der Karibikstaaten, von der die Preis stiftende Handelsgesellschaft Booker McConnell profitiert hatte. Er schrieb die Romane "G" und "To The Wedding", deutsch: "Auf dem Weg zur Hochzeit", und das Hörspiel "Will It Be A Likeness".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 26
Titel: Hat das Hörspiel in Zukunft eine Chance?
Autor: Nn
produziert in: 1962
produziert von: BR; SWF; ORF
Laufzeit: 100 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Inhalt: Diskussion mit Hörern nach Live-Aufführung von 'Gefahr'.
Sprecher:Peter Lühr (Der Kardinal-Staatssekretär)
Peter Rasp (Der Kardinal der Propaganda Fide)
Heinz Klevenow (Der Kardinal von Mailand)
Paul Verhoeven (Der Kardinal von Bologna)
Wolfgang Büttner (Der Kardinal von Palermo)
Friedrich Maurer (Der Kardinal von Toledo)
Charles Regnier (Der Kardinal von Paris)
Paul Hoffmann (Der Kardinal von Edinburgh)
Erik Schumann (Der Kardinal von Bombay)
Konrad Georg (Der Kardinal von Uganda)
Robert Michal (Der Kardinal von Macao)
Hanns Ernst Jäger (Der Kardinal von Rio de Janeiro)
Hans Schweikart (Der Kardinal von Budapest)
Karl Michael Vogler (Der Zeremoniar des Konklaves)
Martin Urtel (Bruder Francesco, Beichtvater)
Gerd Brüdern (Reverend Scott, Konklavist des Kardinals von Edinburgh)
Hans Clarin (Reverend Bianchi, Konklavist des Kardinals von Bologna)
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Treffer 17 von insgesamt 26
Titel: Janus oder Das Programm der Zukunft
Autor: Zvonimir Bajsic
produziert in: 1967
produziert von: NDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Benno Meyer-Wehlack
Inhalt: Der Dramaturg leidet darunter, daß aus den Rundfunkstationen Fabriken künstlichen Lärms geworden sind. Sein alter Lehrer hat ihm noch beigebracht, daß das Material des Mediums Radio alles Hörbare sei, aber auch die Negation des Hörbaren: die Stille. Heute betreiben die Sender eine Art Umweltverschmutzung besonderer Art. Nach der Stille, fürchtet Janus, wird man im Inneren der Erde graben müssen wie nach Blei. Natürlich gibt es im Radio an maßgeblicher Stelle Leute, die sich nicht mit der Lärmproduktion abfinden wollen, wie zum Beispiel der Direktor, der die vorherrschende Programmkonzeption als "Kakteenprogramm" bezeichnet: was aus dem Äther herabsinkt, sind lauter bunte Ballons; unten sind die Kakteen; der Lärm der Explosion ist enorm, aber auf die Erde fallen nur kleine, knittrige Fetzen. Es gibt Autoren, wie den großen Nizumi, der allerdings auf der Flucht vor der Zivilisation in einem Luxusbungalow an der italienischen Küste gelandet ist. Aber Janus gibt nicht auf; er schreibt an seiner Biographie, die eine Abrechnung mit den Irrtümern der modernen Rundfunkstrategen werden soll; er hält Vorträge über seine Radio-Philosophie in der Akademie der neuen Medien in Nordtumbuktburg des Archipels Magiri im nördlichen Eismeer. Während seine Frau eine Liste seiner Lebensversäumnisse anlegt, arbeitet er an seinem "Programm der Zukunft"", darin werden zu hören sein: Der Wind in den finnischen Wäldern; die Glocken Kiews; die Wasserfälle von Plitvice; das Atmen des Vulkans Anaru. Und das stundenlang.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Stefan Tannert)
Eva Katharina Schulz (Vera, sein Frau)
Wolfgang Lukschy (Hubert Ostenhoff, Arzt)
Hans Putz (Rolf Oderberg, Maler)
Ella Büchi (Ein Stubenmädchen)
Daten zu Zvonimir Bajsic:geboren: 19.10.1925
gestorben: 11.10.1987
Vita: Zvonimir Bajsic (* Zagreb, 19. Oktober 1925 - + Zagreb, den 11. Oktober 1987), war ein kroatischer Autor, Regisseur und Übersetzer.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.09.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 26
Titel: Kohllateralschaden
Autor: Heike Tauch
produziert in: 2011
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Heike Tauch
Ulrich Gerhardt
Komponist: Harrie Coltello
Inhalt: Ein Candellight-Dinner

Kollateralschaden - ein Wort, das erst mit dem Kosovo-Krieg Eingang in die deutsche Sprache fand und nicht beabsichtigte "Neben"-Schäden sprachlich vernebeln sollte, - wurde 1999 zum "Unwort des Jahres" erklärt. Um solche Nebenschäden geht es auch bei der CDU-Spendenaffäre, auch hier fallen die Hauptakteure durch Vernebelungstaktiken auf. Ehrenwort, Glaubwürdigkeit und gar Demokratie werden aufs Spiel gesetzt - "Kohllateralschäden" im Kampf um die Macht. In einem Candellight-Dinner von Freunden prallen die Meinungen dazu hart aufeinander, während Friederike Kempner, die Dichterin der unfreiwilligen Komik, Tugend und Moral einfordert und Sokrates, der vom Volk zum Tode Verurteilte, die ihm angebotene Flucht aus der Verantwortung sich selbst und dem Staat gegenüber schließlich ablehnt. Das Dinner zum Skandal: Koch-Käse; Kohl-Röschen, Wiener Schnitzel (Haider), Prinzenrolle (Prinz zu Sayn-Wittgenstein), dazu Wein und Weihrauch (Weyrauch).
Sprecher:Mirca Preißler
Marco Wittorf
David Jeker
Julia Schleipfer
Daten zu Heike Tauch:geboren: 1965
Vita: Heike Tauch, geboren 1965, lebt als Autorin und Regisseurin von Hörspielen und Features in Berlin. Seit 1997 leitet sie das Berliner Hörtheater.
Erstsendung: 02.10.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 26
Titel: Mein Freund Lennie oder Die Reise
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2017
Autor: Ulrich Gerhardt
Roland Gerhardt
produziert in: 1984
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Roland Gerhardt
Inhalt: Im Juni 1945 machen sich zwei Internatsschüler auf den Weg nach Hause. Sie verlieren einander. Über 60 Jahre später: eine Wiederbegegnung in den USA.

Juni 1945. Die Freundschaft zweier Internatsschüler, 11 und 12 Jahre alt, gipfelt in einer zehntägigen Reise durch das chaotische Nachkriegsdeutschland auf dem Weg von der Donau nach Hause an den Main. Der er eine will nach Frankfurt, der andere in die Nähe von Würzburg. Sie sehen sich nie wieder. Kinder, Freunde und Bekannte wollen die Geschichte immer wieder hören. Aber wo war der Freund geblieben? Lebte er noch? Dann gibt ein wiedergefundenes Tagebuch den Anstoß zur erneuten Suche. Die Überraschung wartet in den USA.
Sprecher:Willy Semmelrogge (William Green)
Elisabeth Wiedemann (Edna Green, seine Frau)
Brigitte Böttrich (Helen, deren Tochter)
Wolfram Weniger (Bill Stone)
Peter Rühring (Charly, ein Roboter)
Luitpold Müller (Frank, FS-Unterhalter)
Toni Slama (Mister Blott)
Mathias Lange (Mister Flash)
Ernst Alisch (Mister Smith)
Berthold Toetzke (Mister Müller)
Daten zu Ulrich Gerhardt:geboren: 1934
Vita: Ulrich Gerhardt, geboren 1934 in Berlin, arbeitete nach Schauspiel- und Publizistikstudium ab 1960 als Regisseur, 1980-86 als SFB-Hörspielleiter und lebt heute als freier Regisseur in Berlin.
Erstsendung: 10.09.2017
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 26
Titel: Nachrichten aus der Anstalt (1. Teil)
Autor: Fritz Mikesch
produziert in: 1988
produziert von: SFB; BR; SR
Laufzeit: 69 Minuten
Regie: Christian Geerdes
Inhalt: Man kann zwar das Radio abstellen, nicht aber den Sender 5 der Anstalt. Der Sender 5 der Anstalt untersteht der Leitung, die das Wohl und Wehe des Ganzen stets im Auge, alles im Griff und kein Gesicht hat. Das ist eben die Tradition des Strammstehens, Durchhaltens und Plattsitzens. Geregelter Gleichlauf!
Sprecher:Michael Thomas (Tex Bailey)
Katja Teichmann (Cora)
Christian Brückner (John Sackett)
Matthias Ponnier (Sergant Jackson)
Friedrich W. Bauschulte (Kevin Cobe)
Heinz-Theo Branding (Anonym)
Hermann Treusch (Malloy)
Otto Sander (Tschesko)
Uta Prelle (Marcia Rawleaf)
Heidemarie Theobald (Jill Serkin)
Eric Vaessen (Serkin Senior)
Christian Rode (Jeremy F. D. Cobe)
Daten zu Fritz Mikesch:geboren: 1939
Vita: Fritz Mikesch, geboren 1939 in Innsbruck, lebt seit 1966 als Maler und Autor in Berlin. Arbeiten für den Rundfunk: "Der Lauschtreffer", 1982; "Der Trauermarsch der Norm", 1982; "Hermann und Margaret hören ein Hörspiel", 1983; "Hoffnung, dieser fade Hering" (zusammen mit Ronald Steckel), 1984; "Irr-Gang", 1984; "Das Profil der Gemütlichkeit", 1984.
Erstsendung: 15.04.1982
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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