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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Chester oder Der Auftritt eines gebrannten Kindes
Autor: Wolfgang Hegewald
produziert in: 1994
produziert von: ORF
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Michael Köhlmeier
Inhalt: EINER hat die Oper angezündet. Er hatte keinen Wohnsitz, hat am gleichen Abend auch schon versucht, in eine Arztpraxis einzubrechen, ein Auto und die Niederlassung einer Fluggesellschaft in Brand zu setzen. Er wäre vielleicht nie gefaßt worden, wenn er sich nicht gestellt hätte. Die Schwierigkeit mit ihm besteht darin, daß EINER kein Motiv für seine Tat hat. EINER, der Mann wird nun vor Gericht gestellt. Dabei muß geklärt werden, wer er ist. Gutachter treten auf, eine Referentin sammelt die Bruchstücke seiner Identität ein. Zeugen schildern die Umstände des Brandes. Er ist in der DDR geboren, kurz nach dem Mauerbau. Seine Eltern kannten nur Arbeit. Sie haben sich oft gestritten. Sein Vater trank. Im Suff hat der Vater den Großvater erstochen. Während der Pubertät verliebte er sich in die Musik von Opern. EINER sucht das Weite, indem er ins Reich der Phantasie eindringt.
Sprecher:Paula Köhlmeier
Lorenz Köhlmeier
Monika Helfer
Michael Köhlmeier
Karin Mommsen
Evelyn Fuchs
Hubert Dragaschnig
Elisabeth Helfer
Otto Galehr
Kornelia Rümmele
Daten zu Wolfgang Hegewald:geboren: 26.03.1952
Vita: Wolfgang Hegewald, geboren 1952 in Dresden, studierte Informatik und später dann evangelische Theologie in Dresden und Leipzig. Er arbeitete in der Industrie und als Friedbofsgärtner. Seit 1983 lebt Wolfgang Hegewald in Hamburg. 1984 erhielt er einen Förderpreis beim Klagenfurter Ingeborg Bachmann-Wettbewerb. Im selben Jahr noch erschien sein erster Prosaband "Das Gegenteil der Fotografie. Fragmente einer empfindsamen Reise". "Der hohe gelbe Ton" ist Wolfgang Hegewalds erstes Hörspiel.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.08.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 9
Titel: Das Handbuch der Inquisitoren
Autor: António Lobo Antunes
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Maralde Meyer-Minnemann
Inhalt: Jahrzehntelang befand er sich als einflussreicher Minister unter dem Diktator Salazar im Zentrum der Macht und auf seinem Landgut herrschte der "Herr Doktor", wie er ehrfürchtig genannt wurde, als allmächtiger Patron. Von der Magd bis zur Köchin hatte ihm das weibliche Dienstpersonal zu Willen zu sein. Illegitime Kinder entband der Tierarzt. Politische Gegner werden auf seinen Auftrag hin gefoltert oder liquidiert. Doch nun liegt der Patron als zahnloser Greis in einem schäbigen Altenheim. In seinem grandios komponierten Stimmenkanon, in dem die chronologische Zeit außer Kraft gesetzt ist, entsteht der Alptraum einer portugiesischen Vergangenheit, die immer noch Gegenwart ist.
Sprecher:Sprecher: Andreas Neumann
Sprecher: Sylvie Kretz
Sprecher: Harry Täschner
Sprecher: Jens Harzer
Sprecher: Ulrich Bassenge
Daten zu António Lobo Antunes:geboren: 01.09.1942
Vita: António Lobo Antunes, geboren 1942 in Lissabon, Chirurg und Psychiater, war zwangsverpflichtet als Militärarzt in Angola und wurde mit "Der Judaskuss" 1979 über Nacht als Schriftsteller weltberühmt. Zahlreiche Romane. 2007 erhielt er den Camões-Preis, die bedeutendste Literaturauszeichnung in der portugiesischsprachigen Welt.

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Erstsendung: 10.01.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 9
Titel: Deutschlandbesuch
Autor: Christoph Buggert
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Tim Frühwirth
Inhalt: Robert ist nach Jahrzehnten in Kanada nach Deutschland zurückgekehrt. Ihm drängen sich Fragen auf: Ist es noch das Deutschland, sind es noch die zwei Länder, die er als Kind und Jugendlicher erlebt hat? Auf der Zugfahrt nach Norddeutschland vermittelt er seinem Sohn eine märchenhafte Beschreibung eines Landes, in dem die Menschen sich in Schweine verwandeln. Bei einem Besuch des alten Schulgebäudes in Bremen steigen zwanghaft Bilder auf: Deutsche in SA-Uniform schlugen seinen Vater auf offener Straße zum Krüppel, die Flucht über die Ostsee, Tieffliegerangriffe, SS-Uniformierte henkten einen Hitlerjungen in Großvaters Garten... Kann dieses Land heute schon neue Hoffnung geben? Oder verletzt es sämtliche Nachbarn mit einer aus kollektiver Verdrängung entstandenen Selbstüberschätzung?
Sprecher:Nina Weniger (Serjosha)
Franziska Troegner (Schultz)
Matthias Walter (Eugen)
Monika Hessenberg (Leika)
David Czesienski (Pit)
Ingo Hülsmann (Leler-Kept)
Martin Engler (Nordmann)
David Reibel (Aaron)
Julia Eikmann (Sonja Metzstein)
Daten zu Christoph Buggert:geboren: 17.06.1937
Vita: Christoph Buggert, geb. 1937 in Swinemünde, deutscher Schriftsteller, Hörspieldramaturg. Hörspiele u.a. "Weichgesichter" (BR 1971), "Bumerang" (HR 1973), "Vor dem Ersticken ein Schrei" (WDR 1977, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Nullmord" (WDR/BR/SWF 1987), "Blauer Adler, roter Hahn" (WDR/BR/SWF 1989), "Domino"(MDR/WDR 2012).

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Erstsendung: 16.09.1990
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 9
Titel: Die Kassetten
Autor: Torsten Reschke
produziert in: 1977
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Eines Morgens findet Siggi die dicke Simone tot im Wald. Hat er tatsächlich seine frühere Schülerin umgebracht, wie die Polizei meint? Oder treibt ein anderer ein böses Spiel mit ihm? Und welche Rolle spielen die Horror-Video-Kassetten, die sein Vater im Laden hat? Für Siggi wird die Lage immer brenzliger - zumal ihn seine Angst vor geschlossenen Räumen zu halsbrecherischen Ausbrüchen verleitet...
Daten zu Torsten Reschke:geboren: 1943
Vita: Torsten Reschke, geboren 1943, schreibt seit 1963 Kriminalstorys. Er schrieb u.a. die Hörspiele "Besuch bei Tante Emilie" (1972), "Die Kassetten" (1984), "Tod am Heidegrab" (1991).
Hompepage o.ä.: http://www1.wdr.de/fernsehen/regional/westpol/ueberuns/ueberunsTeamReschke100.html
Erstsendung: 30.09.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 9
Titel: Festung (Frankfurter Fassung)
Autor: Rainald Goetz
produziert in: 1991
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Ulrich Lampen; Norbert Schaeffer
Inhalt: "Festung (Frankfurter Fassung)", der zweite Teil der Trilogie, setzt der Veröffentlichung des Privaten (im 1. Teil) jene Reprivatisierung der Öffentlichkeit entgegen, die durch die Eindimensionalität der Medien strukturell notwendig ist. Dort wo "jetzt, hier und dabei" nicht nur Aktualität verspricht, sondern zugleich auch das einzige Element von Bedeutung wird, das noch transportiert werden kann, verliert sich der Inhalt einer Aussage auf ganz andere Weise. Rede, Kontakt und Engagement sind längst in nicht mehr zu steigerndem Maße poliert und konsensfähig. Punkte der Reibung und Konfrontation sind nur in dem Maße erträglich, in dem sie Bestandteile einer inszenierten Gameshow sind, die mit einem sicheren, großen und versöhnlichen Finale endet. Realität wird zu reality und Weitsicht zu Fernsehen. - Goetz stellt die Wannseekonferenz 1942 und die dort beschlossene "Endlösung der Judenfrage" der Wannseevilla 1989, der Wiedervereinigung und der Endlösung der Kommunikationsfrage gegenüber.
Sprecher:Christian Redl (Vater)
Christa Berndl (Mutter)
Nicole Boguth (1. Schwester)
Sabine Postel (2. Schwester)
Erika Skrotzki (3. Schwester)
Nina Danzeisen (4. Schwester)
Stefan Hardt (Ansager)
Daten zu Rainald Goetz:geboren: 24.05.1954
Vita: Rainald Goetz, geboren 1954 in München, nahm 1974 an der Universität München das Doppelstudium der Geschichte und Medizin auf. Nach Studienaufenthalten an der Sorbonne promovierte Goetz zum Dr. phil., 1982 zum Dr. med. Er schrieb die Romane "Irre" (1983) und "Kontrolliert" (1988) sowie zahlreiche Theaterstücke, die auch als Hörspiele inszeniert wurden. 1994 erschien seine CD "Word". Zusammen mit Westbam veröffentlichte er "Mix, Cuts & Scratches" (1997). Goetz erhielt zahlreiche Auszeichnungen u.a. "Kranich mit dem Stein" (1983), Förderpreis der Stadt München für Literatur" (1984), "Mülheimer Dramatikerpreis" (1988/1993/2000), "Preis der Peter-Suhrkamp-Stiftung" (1995), "Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis" (1999), "Wilhelm Raabe-Preis" (2000).

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Erstsendung: 10.04.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 9
Titel: Jenny Treibel
Autor: Theodor Fontane
produziert in: 1949
produziert von: SDR
Laufzeit: 77 Minuten
Regie: Hans Rosenhauer
Bearbeitung: Walter Jens
Komponist: Otto Erich Schilling
Inhalt: "Schon längst hätte ich Dir mal wieder geschrieben, wenn ich nicht, und zwar mit steigendem Eifer, mit der Zuendeführung meines neuen Romans beschäftigt gewesen wäre... Titel: 'Frau Kommerzienrätin' oder 'Wo sich Herz zu Herzen find't'. Dies ist die Schlußzeile eines sentimentalen Liebesliedes, das die fünfzigjährige Kommerzienrätin im engeren Zirkel beständig singt und durch das sie sich Anspruch auf das 'Höhere' erwirbt, während ihr in Wahrheit nur das Kommerzienrätliche, will sagen viel Geld, das 'Höhere' bedeutet. Zweck der Geschichte: das Hohle, Phrasenhafte, Lügnerische, Hochmütige, Hartherzige des Bourgeoisstandpunktes zeigen, der von Schiller spricht und Gerson meint." Fontanes charakterisierung des Romans "Frau Jenny Treibel" (ursprünglich: "Wo sich Herz zum Herzen find't"), ausgeführt in einem Brief an seinen Sohn Theodor, Berlin, 9. Mai 1888, verdeutlicht die gesellschaftskritische Absicht des scheinbar so heiteren, eher amüsanten als sarkastischen Prosastücks. In Wahrheit ist die Kampfansage an jene Bourgeoisie, die ständig von Kunstgenüssen schwelgt und in Wahrheit nur ans "Ponderable" (sprich: harte Währung, Zinseszinsrechnung, Warenhausmentalität) denkt, eindeutig und von jenem Witz geprägt, der lieber trifft und zupackt als vorschnell verzeiht.
Sprecher:Gabriele Reismüller (Elvira, eine Frau von 35 Jahren)
Fritz Brand (Der Rittmeister, ihr Gatte)
Eva Köhrer (Viola, ihre Tochter)
Paul Dättel (Ein Diener)
Karl Bockx (Ein Schreiber)
Michael Konstantinow (Pelegrin, ein Vagant)
Daten zu Theodor Fontane:geboren: 30.12.1819
gestorben: 20.09.1898
Vita: Heinrich Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker. Er gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des Realismus.

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Erstsendung: 25.12.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 9
Titel: Kommissar Dierk Gewesen jagt das Phantom
Autor: Christian Gailus
produziert in: 1975
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Hamburg kurz vorm Kollaps: das CCH ist in die Luft geflogen, der Hauptbahnhof verseucht, in der Alster wimmelt es von Haien. Zu allem Überfluß landet auch noch eine weibliche Leiche im Plastiksack vollkommen zerstückelt auf dem Schreibtisch von Kommissar Dierk Gewesen. Gibt es einen geheimen Zusammenhang? Der Leiche lag ein Brief bei: "Ich erwarte Sie, Bastard. Das Phantom." Auf dem Polizeikommissariat laufen die Köpfe heiß. Nick, Assistent von Gewesen, konzentriert sich bei geschlossenen Augen auf das Empfangen paranormaler Signale, Hauptkommissar Scheibli plant, die ganze Abteilung zwecks Recherche nach Ostsibirien zu verlegen. Kommissar Dierk Gewesen fliegt erst mal raus. Wegen rüpelhaften Verhaltens gegenüber der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen stocken. Erst als er wieder auftaucht, geht's richtig los mit der Jagd auf das Phantom. Gewesens aberwitziger Kombinationsgabe verdanken wir es, daß Hamburg vor der finalen Katastrophe verschont bleibt.
Daten zu Christian Gailus:geboren: 1967
Vita: Christian Gailus, geboren 1967 in Hamburg, lebt seit 1996 in Bonn. Er hat für verschiedene ARD-Sender (Kriminal-)Hörspiele geschrieben. "Pondarosa" ist sein erstes Werk für den Krimitermin im Bayerischen Rundfunk.
Hompepage o.ä.: http://www.christian-gailus.de/
Erstsendung: 21.02.1999
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 9
Titel: Magdalena
Autor: Jürgen Fuchs
produziert in: 1960
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Hans-Joachim Geisthardt
Inhalt: Jürgen Fuchs, von November 1976 bis August 1977 in DDR-Haft, dann nach Westberlin ausgebürgert, arbeitet nach dem Fall der Mauer in Bürgerkomitees und als Berater der Behörde des "Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes" der "Gauck"-Behörde. In einem schmalen Zimmer in der "Magdalena", dem ehemaligen Stasi-Gefängnis in der Magdalenenstraße in Berlin-Lichtenberg, sichtet er monatelang Akten, begegnet ehemaligen Offizieren des Ministeriums für Staatssicherheit, die noch immer im Dienst sind, und versucht, im Widerstand gegen die Bürokratie und das Bürokratendeutsch der eigenen Biographie und der von Freunden auf die Spur zu kommen. Ein mühsamer Prozeß, begleitet von Scham, Wut, Haß, Angst- und Ohnmachtsgefühlen. Er ist verdichtet zu mehr als einem "Bericht", wird das kompromißlose Unternehmen, sich der deutschen Geschichte zu stellen.
Daten zu Jürgen Fuchs:geboren: 19.12.1950
gestorben: 09.05.1999
Vita: Jürgen Fuchs (* 19. Dezember 1950 in Reichenbach im Vogtland; † 9. Mai 1999 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Bürgerrechtler und Vertreter der Opposition in der DDR.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.11.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 9
Titel: Schauspieler im Hörspielstudio 1979: Etwas Besseres als den Tod findest du überall oder: Reise ans Ende eines Kopfes
Autor: Niels Höpfner
produziert in: 1957
produziert von: ORF-W
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Eine Werkstatt mit Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover

Die achte Hörspielwerkstatt mit Schauspielschülern variiert das im vergangenen Jahr zum erstenmal erprobte Modell der Zusammenarbeit mit einem Autor. Niels Höpfner, ehemaliger Theaterdramaturg und zur Zeit als sogennannter freier Autor (Hörspiele und Theaterstücke) in Köln und Paris arbeitend, wird eine Szenenfolge mit dem Titel "Etwas Besseres als den Tod findest du überall oder Reise ans Ende eines Kopfes" entwerfen. Den Stoff dafür lieferten die Schauspielschüler zum Teil selbst, die dem Autor jeweils eine Kurzbiographie mit einer Selbst- und Fremdcharkteristik sowie mehrere Schilderungen ihnen prägnant scheinender Situationen aus ihrem Leben (traurige, komische, peinliche etc.) zur Verfügung gestellt haben. Diese Szenenfolge wurde in gemeinsamer Arbeit aller an der Werkstatt Beteiligten zu einer Spielvorlage weiterentwickelt, die schließlich in der vierzehntägigen Studioarbeit praktisch erprobt und umgesetzt wurde. Außer den Studenten der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover und dem Autor Niels Höpfner sind an der Realisation dieser Werkstatt wiederum Peter Meinhardt, Dozent an der Schauspielschule Hannover, der Regisseur Hans Rosenhauer und die Technik der Norddeutschen Rundfunks Hannover beteiligt.
Erstsendung: 18.08.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6221 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550583771
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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