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Hörspieldatenbank

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Titel: „Heini, Ommo, Jaju, Atta und ...“ – Viktor Manns Familienchronik
Autor: Gabriele Förg
produziert in: 2002
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Historisch; Biografie
Regie: Gabriele Förg
Inhalt: „Unsere Mutter, Mama genannt, trug einen goldenen Ring, der aus fünf schmalen, übereinanderliegenden Reifen bestand und von einer kleinen Spange mit fünf Edelsteinen zusammengehalten wurde. Er war aus Mamas und unseres verstorbenen Vaters Eheringen gearbeitet, und wenn ich, auf der Mutter Schoß sitzend, nach ihm griff, dann erklärte sie zärtlich: „Das sind meine fünf: Heinrich, Thomas, Julia, Carla und Viktor.“ Und ich plapperte nach: „Heini, Ommo, Jaju, Atta und Viko.“

Für mich Spätgeborenen waren die Geschwister alle schon uralte Große, obwohl der Älteste gerade zweiundzwanzig und Schwester Carla sogar erst zwölf Jahre alt war. Ich konnte sie nur in die Kategorie der Onkel und Tanten einreihen ...“

Wir waren fünf – Viktor Manns „Bildnis einer Familie“ ist unprätentiöser und anrührender als so manches andere Buch über den best-dokumentierten deutschen Clan des 20. Jahrhunderts, jedenfalls schärft die Innensicht des Autors noch immer jede Außensicht. Viktor Mann, am 12. April 1890 in Lübeck geboren, kam nach dem Tod des Vaters 1892 mit seiner Mutter und seinen beiden älteren Schwestern als kleines Kind nach München – und blieb, anders als Heinrich und Thomas Mann, auch während des Nationalsozialismus. Er ist, anders als seine beiden älteren Brüder, auch kein Schriftsteller, nie berühmt geworden. Wir waren fünf, seine Familienchronik, 1949 – kurz vor seinem Tod am 21. April – beendet, ist sein einziges Buch.
Sprecher:Frau Direktor Kellerhals: Helene Grass
Sekretärin Wandfluh: Jule Böwe
Herr Zaugg: Urs Bihler
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 90
Titel: Abgründe
Die Grandauers und ihre Zeit (Folge 7)
Autor: Willy Purucker
produziert in: 1975
produziert von: BR
Laufzeit: 90 Minuten
Genre: bayerisches Mundarthörspiel; Historisch
Regie: Willy Purucker
Komponist: Rolf Wilhelm
Inhalt: Im Juni 1910 werden die Münchner von zwei Ereignissen in Atem gehalten: Die Isar führt Hochwasser und unter der Schirmherrschaft des greisen Prinzregenten findet die feierliche Enthüllung eines Denkmals zu Ehren Ludwig II. statt. Aber die Familie Grandauer wird von ganz anderen Dingen bewegt.

Kriminaloberwachtmeister Ludwig Grandauer muß sich mit dem undurchsichtigen Selbstmord des Direktors eines exklusiven Mädchenpensionats herumschlagen. Außerdem beunruhigt ihn der immer schlimmer werdende Husten seiner Frau Agnes. Benno, sein ältester Sohn, inzwischen 16 Jahre alt und Fotografen-Lehrling, traut sich nicht, dem sparsamen Vater zu gestehen, daß er durch Fahrlässigkeit sein Fahrrad verloren hat. Ein neues, ganz gleiches Radl ist für ihn natürlich unerschwinglich. Aber seine Spezln Willy und Biwi wissen Rat: Aktphotographien weiblicher Personen bringen unter der Hand gutes Geld. Benno, der für sein Handwerk wesentlich mehr Talent beweist als fürs Gymnasium, zögert nicht lange. Ganz im Gegensatz zu dem jungen Amateurmodell, das nur unwillig auf den schlammigen Isarauen umeinanderhupft...
Sprecher:Maxl Graf
Felix von Manteuffel
Lisa Fitz
Toni Berger
Franziska Stömmer
Hans Löscher
Erna Sellmer
Fritz Straßner
Walter Sedlmayr
Marianne Brandt
Heide Ackermann-Grimm
Daten zu Willy Purucker:geboren: 10.08.1925
gestorben: 06.02.2015
Vita: Willy Purucker (* 10. August 1925 in München-Haidhausen; † 6. Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Drehbuchautor, Regisseur und Hörfunkmoderator.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.01.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 90
Titel: Abschied
Die Grandauers und ihre Zeit (Folge 8)
Autor: Willy Purucker
produziert in: 1985
produziert von: SFB; SWF; WDR
Laufzeit: 88 Minuten
Genre: bayerisches Mundarthörspiel; Historisch
Regie: Willy Purucker
Komponist: Peer Raben
Inhalt: Daß der Advent eine stade, trauliche Zeit ist, spüren die Grandauers im Dezember 1912 nicht. Der ganzen Familie steht eine Lungendurchleuchtung bevor, denn Agnes leidet an offener Tuberkulose. Mit aller Kraft versucht Ludwig, für seine Frau einen Platz im Harlachinger Krankenhaus zu bekommen. Es gibt zu viele Kranke und nur wenige werden geheilt. Allein in Bayern sterben alljährlich 15.000 Menschen an Tbc. Deshalb berührt es Ludwig eher wenig, als der greise Prinzregent am 12. 12. 1912 - wie die Presse ehrfürchtig berichtet - "sanft entschläft".

Aber auch in seiner Eigenschaft als Kriminaloberwachtmeister muß Ludwig Grandauer wieder einmal feststellen, wie unterschiedlich Menschenleben bewertet werden. Trotz vieler verwirrender Indizien entpuppt sich der mysteriöse Tod eines Forstenrieder Fahrradfahrers dank Grandauers Gründlichkeit bald als Fall von Fahrerflucht. Als Besitzer des einzigen infrage kommenden Automobils wird ein preußischer Generalmajor a. D., der gerade im Bayerischen Hof logiert, ermittelt. Auf Befehl seines Vorgesetzten darf Grandauer diesen hochgestellten Herrn bei der Vernehmung nur mit Samthandschuhen anfassen, Und genau das fällt dem geradlinigen Ludwig sehr schwer...
Sprecher:Hilmar Thate (Cortes)
Günther Kaufmann (Motecuzoma)
Elisabeth Trissenaar (Marina)
Georg Corten (Häuptling)
Arpad Krampa (1. Spanier)
Martin Halm (2. Spanier)
Maximilian Wigger (3. Spanier)
Kurt von Ruffin (Chor)
Daten zu Willy Purucker:geboren: 10.08.1925
gestorben: 06.02.2015
Vita: Willy Purucker (* 10. August 1925 in München-Haidhausen; † 6. Februar 2015 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Drehbuchautor, Regisseur und Hörfunkmoderator.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.01.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 90
Titel: Ad maiorem Dei gloriam
Wer ist der Täter?
Autor: Georg K. Berres
Tom Blaffert
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion (i.A. DKultur)
Genre: Krimi
Regie: Erwin Weigel
Inhalt: Das Baugerüst der imposanten Kathedrale wird beschädigt. War es Sabotage?
Daten zu Georg K. Berres:geboren: 1951
Vita: Georg K. Berres, geboren 1951 in Köln, arbeitet als freier Autor. Zahlreiche Hörspiele, die er geschrieben hat, wurden in ARD-Programmen gesendet. Zusammen mit Uwe Spoerl erfand er Sketche für die "Unterhaltung am Wochenende" (WDR). In den letzten Jahren schreibt er vor allem Kinderstücke für den "Ohrenbär", zum Beispiel "Hamster kennen keine Furcht", sowie Drehbücher für "Die Sendung mit der Maus".
Daten zu Tom Blaffert:geboren: 1953
Vita: Tom Blaffert, geboren 1953 in Kiel, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie. Seit 1977 ist er freiberuflicher Journalist. Er lebt seit 1974 in Köln.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 90
Titel: Anders
Autor: Andreas Steinhöfel
produziert in: 2013
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Angeli Backhausen
Bearbeitung: Karlheinz Koinegg
Komponist: Malte Preuss
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: 263 Tage liegt der elfjährige Felix nach einem Unfall im Koma. Als er daraus erwacht, ist alles anders - vor allem Felix selbst, der sich von nun an "Anders" nennt.

Schon bald entdecken seine Eltern und Freunde, dass mit "Anders" eine rätselhafte Verwandlung stattgefunden hat. Nicht nur, dass er sein gesamtes vorheriges Leben vergessen zu haben scheint. Nach seinem Unfall kann er auch Gedanken lesen und Gefühle sehen, und manchmal scheint er ein geheimnisvolles Leuchten auszustrahlen, so als käme er aus einer anderen Welt.
Sprecher:Joel Basman (Ivan)
Marija Tchorzevskaja (russische Stimme)
Alexander Suvorov (russische Stimme)
Dan Wiener (russische Stimme)
Maxim Naumov (russische Stimme)
Xenia Wiener (russische Stimme)
Nina Wiener (russische Stimme)
Christoph Schweizer (russische Stimme)
Dmitry Lvovich (russische Stimme)
Iakov Gurevich (russische Stimme)
Alexander Scholz (russischen Stimme)
MusikerAlan Jakushov (Vokalist)
Daten zu Andreas Steinhöfel:geboren: 14.01.1962
Vita: Andreas Steinhöfel, geb. 1962, ist Autor von zahlreichen, vielfach preisgekrönten Kinder- und Jugendbüchern. Für sein Gesamtwerk wurde ihm 2009 der Erich-Kästner-Preis für Literatur und für „Rico, Oskar und die Tieferschatten" der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis sowie der Deutsche Kinder- und Jugendliteraturpreis verliehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.10.2015
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 90
Titel: Anna und ihr Knödelparadies (3. Folge: Nie ist einer allein betroffen)
Autor: Martha Meuffels
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Michael Peter
Inhalt: Ihr Wahlspruch lautet: "Tue recht und scheue niemand". Sie ist eine im Dienst ergraute "Perle" und der Familie Grüner über zwei Generationen hin treu geblieben. Im Rathaus hat man sie dafür öffentlich geehrt und zu Hause ist sie dem bekannten Macho-Wort von Schiller gemäß über Dienen endlich zum Herrschen gelangt.Sie ist es, die in der Familie die Fäden in der Hand hält, auch wenn das den Anderen keineswegs bewußt ist. Die Ehe von Loisl und Nina Grüner droht am zweiten Frühling des Hausherren zu zerbrechen. Die resolute Anna leidet darunter mindestens soviel wie seine Frau, die ihre Augen auch vor dem alarmierendsten Anzeichen eines Seitensprungs verschließt, weil sie das Unfaßbare lieber gar nicht wissen will. Sie redet sich ein, daß sie, seit Tochter Monika wegen schulischer Faulheit ins Internat mußte und ihr Mann noch weniger zuhause ist als zuvor, unter den als Hausfrauensyndrom bekannten Frustrationen leidet und deshalb in immer tiefere Depressionen versinkt. Anna jedoch nimmt die geänderten Verhältnisse zum Anlaß, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: Am Viktualienmarkt eröffnet sie mit Hilfe Ninas und ohne Wissen des Hausherren, der so etwas niemals dulden wurde, ein kleines Eßlokal, in dem die beiden einem gemischten Publikum Annas liebevoll zusammengeköchelte Hausmacherkost vorsetzen. Als den total überforderten Loisl unerwartet eine schwere Krankheit trifft, hat diese Tätigkeit Ninas angeschlagenes Selbstwertgefühl soweit wieder aufgerichtet, daß sie nicht an Revanche denkt, sondern genau das Richtige tun kann, um die Familie und deren finanzielle Grundlage zusammenzuhalten.
Sprecher:Peter Marwed: Dirk Galuba
Doris: Anja Herden
Busch: Hartmut Stanke
Volker: Ercan Altun
Heiko: Philipp von Mirbach
Jürgen: Henning Schimke
Lüder: Wolff Lindner
Klaus: Jürgen Kloth
Erstsendung: 23.11.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 90
Titel: Anna und ihr Knödelparadies (5. Folge: Gemischte Gefühle)
Autor: Martha Meuffels
produziert in: 1996
produziert von: ORF
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Michael Peter
Inhalt: Ihr Wahlspruch lautet: "Tue recht und scheue niemand". Sie ist eine im Dienst ergraute "Perle" und der Familie Grüner über zwei Generationen hin treu geblieben. Im Rathaus hat man sie dafür öffentlich geehrt und zu Hause ist sie dem bekannten Macho-Wort von Schiller gemäß über Dienen endlich zum Herrschen gelangt.Sie ist es, die in der Familie die Fäden in der Hand hält, auch wenn das den Anderen keineswegs bewußt ist. Die Ehe von Loisl und Nina Grüner droht am zweiten Frühling des Hausherren zu zerbrechen. Die resolute Anna leidet darunter mindestens soviel wie seine Frau, die ihre Augen auch vor dem alarmierendsten Anzeichen eines Seitensprungs verschließt, weil sie das Unfaßbare lieber gar nicht wissen will. Sie redet sich ein, daß sie, seit Tochter Monika wegen schulischer Faulheit ins Internat mußte und ihr Mann noch weniger zuhause ist als zuvor, unter den als Hausfrauensyndrom bekannten Frustrationen leidet und deshalb in immer tiefere Depressionen versinkt. Anna jedoch nimmt die geänderten Verhältnisse zum Anlaß, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: Am Viktualienmarkt eröffnet sie mit Hilfe Ninas und ohne Wissen des Hausherren, der so etwas niemals dulden wurde, ein kleines Eßlokal, in dem die beiden einem gemischten Publikum Annas liebevoll zusammengeköchelte Hausmacherkost vorsetzen. Als den total überforderten Loisl unerwartet eine schwere Krankheit trifft, hat diese Tätigkeit Ninas angeschlagenes Selbstwertgefühl soweit wieder aufgerichtet, daß sie nicht an Revanche denkt, sondern genau das Richtige tun kann, um die Familie und deren finanzielle Grundlage zusammenzuhalten.
Sprecher:Therese Affolter (Lottie)
Rudolf Wessely (Hase)
Eduard Wildner (Klaus)
Martin Brambach (Alex)
Veronika Steinböck
Christine Brandner
Fritz Oberhofer
Ile Zagorac
Erstsendung: 07.12.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 90
Titel: Anna und ihr Knödelparadies (7. Folge: Ja, do werns schaugn)
Autor: Martha Meuffels
produziert in: 1966
produziert von: RB
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Michael Peter
Inhalt: Ihr Wahlspruch lautet: "Tue recht und scheue niemand". Sie ist eine im Dienst ergraute "Perle" und der Familie Grüner über zwei Generationen hin treu geblieben. Im Rathaus hat man sie dafür öffentlich geehrt und zu Hause ist sie dem bekannten Macho-Wort von Schiller gemäß über Dienen endlich zum Herrschen gelangt.Sie ist es, die in der Familie die Fäden in der Hand hält, auch wenn das den Anderen keineswegs bewußt ist. Die Ehe von Loisl und Nina Grüner droht am zweiten Frühling des Hausherren zu zerbrechen. Die resolute Anna leidet darunter mindestens soviel wie seine Frau, die ihre Augen auch vor dem alarmierendsten Anzeichen eines Seitensprungs verschließt, weil sie das Unfaßbare lieber gar nicht wissen will. Sie redet sich ein, daß sie, seit Tochter Monika wegen schulischer Faulheit ins Internat mußte und ihr Mann noch weniger zuhause ist als zuvor, unter den als Hausfrauensyndrom bekannten Frustrationen leidet und deshalb in immer tiefere Depressionen versinkt. Anna jedoch nimmt die geänderten Verhältnisse zum Anlaß, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: Am Viktualienmarkt eröffnet sie mit Hilfe Ninas und ohne Wissen des Hausherren, der so etwas niemals dulden wurde, ein kleines Eßlokal, in dem die beiden einem gemischten Publikum Annas liebevoll zusammengeköchelte Hausmacherkost vorsetzen. Als den total überforderten Loisl unerwartet eine schwere Krankheit trifft, hat diese Tätigkeit Ninas angeschlagenes Selbstwertgefühl soweit wieder aufgerichtet, daß sie nicht an Revanche denkt, sondern genau das Richtige tun kann, um die Familie und deren finanzielle Grundlage zusammenzuhalten.
Sprecher:Günter Witte
Jens Scholkmann
Erwin Wirschaz
Evy Gotthardt
Inge Wolff
Fritz Schlegel
Thomas Schiestl
Curt Bock
Leo Sylvester Huth
Ernst Rottluff
Herbert Leonhardt
Erstsendung: 28.12.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 90
Titel: Anna und ihr Knödelparadies (8. Folge: Das Glück kommt selten von allein, man muß dafür auch tätig sein)
Autor: Martha Meuffels
produziert in: 1991
produziert von: ORF; HR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Michael Peter
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ihr Wahlspruch lautet: "Tue recht und scheue niemand". Sie ist eine im Dienst ergraute "Perle" und der Familie Grüner über zwei Generationen hin treu geblieben. Im Rathaus hat man sie dafür öffentlich geehrt und zu Hause ist sie dem bekannten Macho-Wort von Schiller gemäß über Dienen endlich zum Herrschen gelangt.Sie ist es, die in der Familie die Fäden in der Hand hält, auch wenn das den Anderen keineswegs bewußt ist. Die Ehe von Loisl und Nina Grüner droht am zweiten Frühling des Hausherren zu zerbrechen. Die resolute Anna leidet darunter mindestens soviel wie seine Frau, die ihre Augen auch vor dem alarmierendsten Anzeichen eines Seitensprungs verschließt, weil sie das Unfaßbare lieber gar nicht wissen will. Sie redet sich ein, daß sie, seit Tochter Monika wegen schulischer Faulheit ins Internat mußte und ihr Mann noch weniger zuhause ist als zuvor, unter den als Hausfrauensyndrom bekannten Frustrationen leidet und deshalb in immer tiefere Depressionen versinkt. Anna jedoch nimmt die geänderten Verhältnisse zum Anlaß, sich einen Lebenswunsch zu erfüllen: Am Viktualienmarkt eröffnet sie mit Hilfe Ninas und ohne Wissen des Hausherren, der so etwas niemals dulden wurde, ein kleines Eßlokal, in dem die beiden einem gemischten Publikum Annas liebevoll zusammengeköchelte Hausmacherkost vorsetzen. Als den total überforderten Loisl unerwartet eine schwere Krankheit trifft, hat diese Tätigkeit Ninas angeschlagenes Selbstwertgefühl soweit wieder aufgerichtet, daß sie nicht an Revanche denkt, sondern genau das Richtige tun kann, um die Familie und deren finanzielle Grundlage zusammenzuhalten.
Sprecher:Otto Sander (Stephan Meres)
Rudolf Wessely (Kutscher)
Dominc Kaschke (Junge)
Cornelia Lippert (Ärztin)
Johannes Terne (Borscht)
Erstsendung: 28.12.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 90
Titel: Beweise, daß es böse ist
Autor: Donna Leon
produziert in: 1950
produziert von: Rundfunk der DDR
Genre: Krimi
Regie: Sven Stricker
Bearbeitung: Sven Stricker
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Inhalt: In einer heruntergekommenen Altbauwohnung wird die Leiche der wohlhabenden Witwe Maria Grazia Battestini gefunden. Um die brutal Ermordete scheint niemand zu trauern. Die Suche nach dem Täter führt überraschend schnell zu einem Ergebnis: Die rumänische Hausangestellte wird bereits wenige Stunden nach der Tat bei der Ausreise aus Italien festgenommen. Damit ist der Fall für Tenente Scarpa erledigt, der Commissario Brunetti während des Urlaubs vertritt. Doch Brunetti macht sich nach seiner Rückkehr auf die Suche nach den wahren Schuldigen und stößt, unter tatkräftiger Mithilfe seiner Frau Paola und seiner Sekretärin Elettra, auf eine Verbindung zur Bibel und den sieben Todsünden ...
Daten zu Donna Leon:geboren: 28.09.1942
Vita: Donna Leon, geboren 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, war als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London tätig und an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.
Erstsendung: 15.08.2005
Datenquelle(n): Webfund
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 90
Titel: Broadway-Melodie 1492
Autor: Jura Soyfer
produziert in: 1972
Genre: Komödie
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Soyfer erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas als Geschichte einer Eroberung. "Held Kolumbus" wird entheroisiert. Wir begeben uns mit ihm auf die Entdeckungsreise in die "Neue Welt". Mit an Bord auf den erbettelten Schiffen fahren Vertreter der Hochfinanz, der Propaganda, des Militärs und Kriminelle. Sie "zivilisieren" die friedlichen "Indianer" zu Geldgier, Kriegsführung und Bürokratie - zu allen Übeln des Kapitalismus. Soyfer erzählt die Entdeckung Amerikas nicht als Tragödie über die dunkle Seite der europäischen Neugier, sondern als "satirische Posse" - voll Witz und Ironie, voll heiterer Bitterkeit, in bester Tradition der Wiener Volkskomödie, Nestroy und Brecht miteinander verbindend. Er moralisiert nicht; er ist ein leidenschaftlicher Unterhalter. Und so dreht sich das Rad der Geschichte im Musicaltakt. Bei aller kritischen Schärfe kommen Spaß und Vergnügen nicht zu kruz, wenn wir in der Vergangenheit unsere eigene Gegenwart entdecken. Denn diese parodistische Kolonisierungsgeschichte zielt nicht nur auf den "Anschluß" Österreichs 1938, sondern weckt auch Assoziationen an bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

1937 warnte Jura Soyfer mit "Broadway Melody 1492" vor dem deutschen Faschismus. Der damals 25jährige benutzte in sehr freier Weise Kurt Tucholskys und Walter Hasenclevers Komödie "Kolumbus", behielt die ihm am meisten zusagenden Szenen wortwörtlich bei, schrieb manche um und erfand einen Bilderbogen eigener Szenen hinzu. Jura Soyfers Bearbeitung ist seit vielen Jahren aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Für die vorliegende Hörspielfassung mußte Götz Fritsch alle Szenen und Motive, die Hasenclever und Tucholsky zugeschrieben werden, streichen und die verbleibenden Buchstücke und Motive aus anderen Soyferschen Arbeiten und eigenen Szenen ergänzend verbinden.
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

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Erstsendung: 27.09.1992
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 90
Titel: Cosa Nostra
Wer ist der Täter?
Autor: Georg K. Berres
Tom Blaffert
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Erwin Weigel
Daten zu Georg K. Berres:geboren: 1951
Vita: Georg K. Berres, geboren 1951 in Köln, arbeitet als freier Autor. Zahlreiche Hörspiele, die er geschrieben hat, wurden in ARD-Programmen gesendet. Zusammen mit Uwe Spoerl erfand er Sketche für die "Unterhaltung am Wochenende" (WDR). In den letzten Jahren schreibt er vor allem Kinderstücke für den "Ohrenbär", zum Beispiel "Hamster kennen keine Furcht", sowie Drehbücher für "Die Sendung mit der Maus".
Daten zu Tom Blaffert:geboren: 1953
Vita: Tom Blaffert, geboren 1953 in Kiel, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Philosophie. Seit 1977 ist er freiberuflicher Journalist. Er lebt seit 1974 in Köln.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 90
Titel: Das Gespenstermenü
Autor: Barbara Strohschein
produziert in: 1992
produziert von: HR
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Heinz Hostnig
Inhalt: Der Verlauf einer Abendeinladung bestimmt den zeitlichen Rahmen dieses Hörspiels. Zwei Männer laden eine Frau und einen Mann zu einem mehrgängigen Menü ein. Die Beziehungen der Gäste und der Gastgeber zueinander stellen sich bald als seltsam heraus. Das eingeladene Paar kennt sich kaum. Er nimmt sie mit als Schutz vor dem Gastgebener, der ihm aus früheren Zeiten bekannt, unheimlich und zuwider ist. Sie läßt sich interssiert, ja neugierig auf das Abenteuer ein. Das Theater spielt im Theater: einer skurrile Geisterfahrt durch Psychen, Gesellschaften, Zeiten, Länder und Epochen, die in den Köpfen stecken und durch Worte aufscheinen und wieder verschwinden. Der "Normalste" der Abendgesellschaft wird geopfert. Er wird einem Rausch ausgeliefert, den er sich selbst versagen würde. Eine böse, doppelbödige Groteske, in der sich jeder auf seine Weise entdeckt.
Sprecher:Christine Neubauer
Jörg Hube
Daten zu Barbara Strohschein:Vita: Barbara Strohschein (* 1949 in Berlin) ist eine deutsche Philosophin und Autorin.
Hompepage o.ä.: http://www.coramati.de/index.php?page=barbarastrohschein
Erstsendung: 12.06.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 90
Titel: Das Spiegelbild
Autor: Dorothy Leigh Sayers
produziert in: 2012
produziert von: MDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Edmund Steinberger
Bearbeitung: Edmund Steinberger
Komponist: Sabine Worthmann
Übersetzer: Peter Naujack
Inhalt: Im Foyer eines Hotels lernt der berühmte Detektiv Lord Peter Wimsey einen merkwürdigen Menschen kennen: Robert Duckworthy leidet seit einem Bombenangriff unter zeitweiligem Gedächtnisschwund. Außerdem sind rechts und links bei ihm vertauscht, seine Leber sitzt in der linken Körperhälfte, sein Herz schlägt auf der rechten Seite. Duckworthy lebt in der ständigen Angst, die Kontrolle zu verlieren, denn vieles spricht dafür, dass er in den Phasen seines aussetzenden Bewusstseins ein verruchtes, kriminelles Doppelleben führt. Als die Zeitungen von der Ermordung einer Frau berichten, steigert sich seine Angst zur Panik. Hat er die Tat begangen? Mit viel Einfühlungsvermögen und kriminalistischem Spürsinn macht sich Lord Wimsey daran, das Geheimnis von Duckworthys Schicksal aufzuklären.
Sprecher:Winnie Böwe (Regisseurin)
Walter Renneisen (Erzähler)
Thomas Piper (Ungeheuer)
Mathilda Lou Mathesius (Mädchen)
Guido Lambrecht (Verkäufer)
Ingolf Müller-Beck (Trödler)
Karl Kargut (Kind)
Danne Hoffmann (Mutter des Kindes)
Cornelia Heyse (Nachbarin)
Daten zu Dorothy Leigh Sayers:geboren: 13.06.1893
gestorben: 17.12.1957
Vita: Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex.
Erstsendung: 04.04.1974
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 90
Titel: Der achte Tag der Woche (1. Teil)
Autor: Achim Bröger
produziert in: 1960
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Marcus Everding
Komponist: Otto Walter
Inhalt: Ein Land, in dem die Kinder als Riesen geboren werden und in dem man mit jedem Jahr kleiner wird, gibt es das? Nina ist eines Tages ganz unerwartet mittendrin. Als sie die Kellertreppe herunterspringt, hat die plötzlich acht, statt sieben Stufen. Sie ist in eine Zeitspalte, in den achten Tag geraten, in eine Welt, in der alles anders ist. Und dort begegnet sie dem Dezimalriesen und seinem Schutzengel, die sich immer darüber streiten, wer auf wen aufpaßt. Sie erfährt, daß der Riese einen Familienausflug macht, die Eltern hat er samt ihrem kleinen Haus im Rucksack bei sich, da kann er besser auf sie aufpassen. Denn in dieser Welt des achten Tages benehmen sich Eltern eher wie Kinder. Nina kann nur staunen über das, was da noch so alles passiert. Da ist der Mann, der schon auf nur gedachte Fragen antwortet, da sind das Bügeleisen und der Staubsauger, die als Paar durch die Stadt ziehen. Nina ist verwirrt, und gleichzeitig fühlt sie sich hier ungeheuer wohl. Das, so beschließt sie zusammen mit dem Riesen und seinem Schutzengel, war nicht der letzte Besuch.
Sprecher:Alfred Schnayder (Ridolfo, Kaffeehausbesitzer)
Egon von Jordan (Don Marzio)
Ernst Meister (Eugenio)
Bibiana Zeller (Vittoria, seine Frau)
Kurt Sowinetz (Graf Leandro)
Ingold Platzer (Placida, seine Frau)
Gusti Wolf (Lisaura, Tänzerin)
Fritz Muliar (Pandolfo)
Franz Böheim (Trappola, Kellner)
Franz Haas (Polizeihauptmann)
Hermann Franz Giese (1. Polizist)
Edi Brosch-Shorp (2. Polizist)
Erstsendung: 02.07.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 90
Titel: Der Gott des Gemetzels
Autor: Yasmina Reza
produziert in: 1960
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Robert Matejka
Übersetzer: Frank Heibert
Hinrich Schmidt-Henkel
Inhalt: Zwei Jungs, beide elf Jahre alt, haben sich im Park geprügelt. Einer der beiden hat dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Die Eltern treffen sich, um ganz sachlich, tolerant und wie es sich für kultivierte Menschen gehört, über den Vorfall zu sprechen. Alain und Annette überlegen mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirken kann. Aber das ist nicht so einfach. Wer war der eigentlich Schuldige? Deutet Ferdinands rabiates Verhalten vielleicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und schliesslich, was ist eigentlich schlimmer: dass die hypernervöse Annette quer über Véroniques Kunstbände kotzt oder dass Véronique das Wohlergehen ihrer Bücher deutlich mehr am Herzen liegt als das ihres Gastes? Oder: Dass der konsensbemühte Michel den Hamster seiner Tochter heimlich ausgesetzt hat, oder dass Alain einen Pharmakonzern mit einem gesundheitsschädlichen Medikament juristisch vertritt? Aus Sticheleien werden Wortgefechte, aus Streitereien werden Handgreiflichkeiten, und der Nachmittag unter zivilisierten Menschen unserer westlichen Gesellschaft nimmt einen, gelinde gesagt, unangenehmen Verlauf. Die Autorin Yasmina Reza verwischt mit diabolischem Humor und schneidender Rhetorik die Grenzen zwischen Zivilisation und Barbarei.
Sprecher:Hans Quest (Pater Wolfgang)
Werner Dahms (Pjotor, ein russischer Kriegsgefangener)
Gerhard Becker (Verpflegungsoffizier)
Manfred Brückner (Soldat)
Daten zu Yasmina Reza:geboren: 01.05.1959
Vita: Yasmina Reza, 1959 in Paris als Tochter eines iranischen Ingenieurs und einer ungarischen Geigerin geboren, studierte Soziologie und Theaterwissenschaft. 1994 hatte sie mit ihrem Stück "Kunst" einen Welterfolg, und inzwischen ist sie die meistgespielte Theaterautorin der Gegenwart. "Der Gott des Gemetzels" kam in Zürich noch vor der französischen Erstaufführung in deutscher Sprache zur Uraufführung.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.03.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 90
Titel: Der ist immer so still
Autor: Werner Streletz
produziert in: 1978
produziert von: SDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Tilo Merkel
Inhalt: Ein Behindertenlos in der Reflexion seiner Mitmenschen. Das vierte Kind einer verheirateten Frau, Prügelknabe für die Geschwister, nicht ganz richtig im Kopf. Als Folge von Schlägen ? Ein Bruder sieht ein, dass sie das damals falsch gemacht haben, und die Mutter hat ihn im Haus behalten, als es mit seiner Arbeit doch nicht so recht klappte und er noch dazu die Treppe runterfiel. Aber er hat nicht einmal ihr richtig gesagt, was eigentlich mit ihm ist. Auch den andern tut er leid, wenn sie auch allerhand argwöhnische Mutmaßungen über seine Existenz anstellen, wenn er so herumgammelt. Und dann ist er eines Tages plötzlich 'kaputt' - aber 'solche' sollen ja einen schönen Tod haben!
Sprecher:Horst Michael Neutze (Albert Louviers)
Steffy Helmar (Martine Louviers)
Charles Wirths (Inspektor Constant)
Manfred Georg Herrmann (Wachtmeister Roubaud)
Hans Peter Bögel (Wachtmeister Bornier)
Gerhard Dongus (Telegrammbote)
Wolfgang Höper (Georges Vernon)
Daten zu Werner Streletz:geboren: 06.03.1949
Vita: Werner Streletz (* 6. März 1949 in Bottrop) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der in Bochum lebt und arbeitet.
Hompepage o.ä.: http://www.wernerstreletz.de/
Erstsendung: 08.12.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 90
Titel: Der Montgelas-Report
Autor: Frank Lämmel
produziert in: 1978
produziert von: RB
Laufzeit: 64 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Gabriele Förck
Inhalt: München Anfang 1806: Auch wenn die Kriegslasten drückend sind, herrscht eine beschwingte Stimmung in der Stadt. Das verhasste Österreich bezwungen, Bayern zum Königreich erhoben, steht man an der Seite des Siegers, an der Seite Frankreichs. Hochrufe für Napoleon, der leutselig über die Schranne spaziert. Freude über die bevorstehende Hochzeit Prinzessin Augustes, der 17jährigen Tochter des bayerischen Königs, mit Napoleons Stiefsohn Eugène Beauharnais. Doch das heitere Flair auf Münchens Straßen und Plätzen trügt. Es gibt alarmierende Hinweise auf ein Komplott gegen Napoleon, der Kaiser soll ermordet werden.

Regierungschef Montgelas zieht den Fall sogleich an sich, verfügt strengste Geheimhaltung. Verdeckt fahndet Polizeiinspektor Daxenberger. Die Ermittlungsspur führt ausgerechnet zur bayerischen Königsfamilie. Es soll eine Frauenverschwörung um Königin Karoline geben, die einen besonderen Grund hat, den korsischen Emporkömmling zu hassen. Montgelas verschweigt Max I. Joseph das Komplott, der Gute würde das nervlich nicht durchstehen, womöglich vor Angst zu Napoleon rennen. Der Korse ist in seinem Zorn unberechenbar. Es gilt, das junge Königreich zu schützen.

Karoline hatte sich vehement gegen das Bündnis mit Frankreich gewehrt und bis zuletzt gegen die von Napoleon befohlene Zwangsheirat Augustes erbittert Widerstand geleistet. Max, ihrem Mann, hatte sie heftige Szenen gemacht. Aber er hatte keine Wahl, musste der Heirat zustimmen, was er nach langem Hin und Her zum Glück auch tat. Napoleon hätte Max sonst abgesetzt und seinen verdienten General Murat zum König von Bayern bestimmt... Karolines Hass, so weiß Montgelas aus zensierten Briefen, rührt vor allem daher, dass Napoleon den unschuldigen Duc D'Enghien, einen nahen Verwandten des bourbonischen Herrscherhauses, im März 1804 entführen und kaltblütig hinrichten ließ. Enghien war ihre große Jugendliebe.

In ganz München fieberhaft gesucht wird ein österreichischer Soldat, der kürzlich aus dem Lazarett entlassen wurde und mit der Umgebung Karolines Kontakt hatte. Beim Zugriff in letzter Sekunde bekommt niemand mit, dass der Mann beinahe Napoleon ermordet hätte. Zur Trauung von Auguste und Eugène hallen Kanonenschüsse und Glockengeläut durch die Straßen. Und Montgelas bleibt dabei, aus Staatsraison strengstes Stillschweigen über das versuchte Attentat zu bewahren. Er möchte sein Reformwerk fortsetzen und Bayern weiter ungestört regieren, was ihm auch, wie wir wissen, sehr erfolgreich gelang. Doch jetzt bringt der überraschend aufgetauchte Montgelas-Report die dramatischen Vorgänge ans Licht.

Frank Lämmel vermischt Fiktion und Realität zu einem spannenden Feature über die ersten Tage und Wochen im Königreich Bayern.
Sprecher:Volkert Kraeft (Schauspieler)
Barbara Sukowa (Schauspielerin)
Sabine von Maydell (Tontechnikerin)
Christian Quadflieg (Regisseur)
Horst Breiter (Nachrichtensprecher)
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Treffer 19 von insgesamt 90
Titel: Der Nussknacker
Autor: Sylvia Schreiber
produziert in: 1951
produziert von: RWR-S
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Frank Halbach
Inhalt: Frolowskoje im Februar 1891- Peter Iljitsch Tschaikowsky komponiert Ballettmusik für den "Nussknacker". Eigentlich ist das eine reizende Geschichte für Kinder, vielleicht auch für Erwachsene, aber bestimmt nicht für Mäuse! Warum auch sollten sich die Nagetierchen für Marie und Fritz interessieren, die am Weihnachtsabend mechanische Puppen geschenkt bekommen? Was juckt sie der schrille Onkel Drosselmeyer, ein hölzerner Nussknacker oder gar eine klebrige Zuckerfee? Bei den Schlapko-Brüdern, die sich mit ihrer Mäusefamilie im Haus von Tschaikowsky eingenistet haben, sieht das anders aus: Die sind ganz wild auf die Geschichte, denn darin kämpft schließlich ein Mäusekönig gegen Zinnsoldaten! Nacht für Nacht stöbern sie klammheimlich in der Partitur herum. Dummerweise hinterlassen die Mäuse dabei kleine braune Ködelchen. Tschaikowsky ist entrüstet und holt sich eine Katze als Kammerjäger ins Haus. Jetzt wird es ungemütlich zwischen Klavier, Nussknacker und Partitur...
MusikerMax Hanft (Klavier)
Erstsendung: 25.12.2010
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 90
Titel: Der Palast des Lebens
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 1958
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Werner Simon
Inhalt: Tobias sieht beim Großvater eine wunderschöne große Muschel. Sie stammt aus der Südsee und ist ein Zeichen einer tiefen Erinnerung des alten Mannes. Die Sehnsucht der beiden, in die Muschel hineinzugelangen, ist groß. Und so steigen sie in der Tat in sie ein. Sie treffen auf den Palast des Lebens. Sie sehen viele Zimmer, viele Prinzen und Prinzessinnen, die alle ein Stück intensiven Lebens verkörpern, mit Wünschen, Begierden, Verlusten, Gewinnen. Tobias und Großvater werden vom Lebensspiel der Palastwelt tief berührt. Der Sinn des eigenen Lebens rückt näher.
Sprecher:Harry Fuss (Eduard)
Eva Gold (Ilona Mayerle)
Martin Costa (Kostelanetz)
Heribert Aichinger (Soldat)
Fritz Hönigschmied (Beobachter)
Elisabeth Stemberger (Suleika)
Louis Soldan (Hauptmann)
Wolfgang Hebenstreit (Oberst)
Kurt Sowinetz (Agent)
Walter Fuchs (1.Pressestimme)
Rudolf Bary (2.Pressestimme)
Max Pfeiler (3.Pressestimme)
Franz Haas (4.Pressestimme)
Willi Schumann (1.Propagandist)
Max Brebeck (2.Propagandist)
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 08.03.1992
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 0,8571 Microsekunden.
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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