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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 59
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Titel: Affabulazione oder Der Königsmord
Autor: Pier Paolo Pasolini
produziert in: 1988
produziert von: RIAS
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Götz Naleppa
Übersetzer: Heinz Riedt
Inhalt: Pier Paolo Pasolini, der italienische Filmemacher, der 1975 bei Rom ermordet wurde, beschäftigt sich hier mit dem Vater-Sohn-Motiv, variiert das klassische Vorbild der Ödipus-Tragödie aus der Sicht des Vaters. Dieser fühlt sich ausgeschlossen vom Heranwachsen seines Sohnes, dessen beginnendem Liebesleben und beobachtet ihn heimlich. Der tragische Ausgang der Geschichte weist über das Private hinaus auf den heftig ausgetragenen Generationskonflikt der 68er Jahre hin und auf die Schuld der Väter zu allen Zeiten der Geschichte.
Sprecher:Hans Madin (Schatten des Sophokles)
Udo Samel (Vater)
Elke Petri (Mutter)
Sylvester Groth (Sohn)
Eric Vaessen (Pfarrer)
Friederike Tiefenbacher (Mädchen)
Otto Czarski (Kommissar)
Barbara Nüsse (Seherin)
Dietmar Nieder (Bettler)
Erstsendung: 02.09.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 59
Titel: Am liebsten wär ich Clown
Autor: Joy Markert
produziert in: 1983
produziert von: SFB
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: "...Dann haben mich die Jungregisseure entdeckt. Ja, als Kind wollte ich schon Schauspieler werden. Das war mein Wunschtraum. Aber wenn ich Schauspieler sein könnte, dann zum Beispiel wie James Dean, der war mein Vorbild. Dann nur Charakterrollen. Als Komiker, wie sie mich immer... nee, das fand ich furchtbar; als Komiker, daß alle bloß über mich gelacht haben, wie ich red' und was ich mach'. Ich bin eher ein Unverstandener. Ich sage nur, wenn ich so wie meine Mutter wäre oder wenn ich Liz Taylor wäre..." Da erzählt einer, was er gerne wäre, um fertigzuwerden mit dem, was er ist. Denn schließlich sind die Wünsche genauso Wirklichkeit, doch die wirkliche Wirklichkeit ist eben wirklicher. Und das ist fatal.
Sprecher:Udo Samel
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Erstsendung: 24.02.1983
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 59
Titel: Andere Richtungen
Autor: Karl Edward Johnson
produziert in: 1984
produziert von: SFB
Laufzeit: 17 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: Ein Klavierlehrer, der keinen Unterricht mehr gibt; seine Schülerin, die Bilder von den Wänden abhängt und ihre Möbel verkauft; ihre Mutter, die keine Post mehr bekommt; ein seltsamer Briefträger, der im Klavier-Zimmer geheimnisvolle Kisten deponiert: das sind die Figuren, die von unsichtbarer Hand wie Marionetten bewegt werden.
Sprecher:Udo Samel (Martin)
Martin Schurr (Otto)
Martina Krauel (Hana)
Charlotte Joeres (Hanas Mutter)
Erstsendung: 27.09.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 59
Titel: Armer Mensch
Autor: Rolf Schneider
produziert in: 1986
produziert von: SFB
Laufzeit: 25 Minuten
Regie: Rolf Schneider
Inhalt: Ein wohlhabender Zeitschriften-Verleger legt eine Tonbandkassette auf und lauscht. Er hört die verfremdete Stimme eines seiner geschätzten Mitarbeiter. Er hört ein schaurig-komisches Lebens-Bekenntnis zum Thema Literatur und Leid. Unsere Literaturgeschichte - wie die anderer Völker auch - ist reich an Literatur-Satiren. Sie handeln zumeist vom gereizten Verhältnis von Literaten unter sich oder vom Verhältnis der Literaten zur Öffentlichkeit, als deren Exponenten die Kritiker fungieren. Goethes Aufforderung, man solle den Kerl totschlagen, da er ein Rezensent sei, ist nur einer von zahllosen Racherufen. Der Kritiker in Schneiders Hörspiel hat gleichfalls mit dem Tode zu tun. Sein Sterben wird zu einem verzweifelt-komischen Kampf um das Prinzip, was denn nun stärker sei: das dichterische Wort oder der menschliche Körper.
Sprecher:Udo Samel (Stimme)
Arnold Marquis (Verleger)
Rolf Schneider (Wusztrich)
Daten zu Rolf Schneider:geboren: 17.04.1932
Vita: Rolf Schneider, geboren am 17. April 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann- Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. „Zwielicht“ (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: „Nach der Liebelei“ (ORF/MDR 2006), „Feuer an bloßer Haut“ (MDR 2007), „Die Affäre Ernst Winter“ (MDR 2008) und „Die Affäre Winckelmann“ (MDR 2009).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 15.05.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 5 von insgesamt 59
Titel: Besondere Kennzeichen: Kurzsichtig
Autor: Hans Rothe
produziert in: 1978
produziert von: BR; HR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Ulrich Lauterbach
Inhalt: Hörspiel um Georg Büchner
Sprecher:Charles Brauer (Friedrich Ludwig Weidig)
Udo Samel (Georg Büchner)
Heini Göbel (Oberamtsrat)
Karl Maria Schley (Oberhofrat)
Manfred Trabant (Oberaufseher Schmidt)
Ulrich Lauterbach (Berliner Stimme)
Max Eckard (Vater Büchner)
Gustl Halenke (Louise Büchner, Schwester)
Sophie Engelke (Mutter Büchner)
Walter Renneisen (Bruder Büchner)
Rita Russek (Minna Jäglé)
Hans Quest (Vater Jäglé)
Michael Gempart (Professor Hölzli)
Reto Feurer (Schweizerischer Student)
Hans Stetter (Doktor Zahnder)
Alois Maria Giani (Doktor Schönlein)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 59
Titel: Bis nach Mitternacht
Autor: Claudio Lange
produziert in: 1983
produziert von: SFB
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Ludwig Schultz
Inhalt: Ein Mann und eine Frau werden von zwei Polizisten abgehört, die wiederum von einem Polizeiinspektor abgehört werden, der von... Der alltägliche Wahnsinn auf einen sicherheitspolitischen Nenner gebracht: die Wanze in der Wanze in der Wanze. Claudio Lange schreibt zu seinem Hörspiel, einer Abhörkomödie: "Absurde Erlebnisse sind hierzulande kaum gestaltet und wo doch, als Erfindungen mißverstanden worden. Im Zusammenhang mit diesem Hörspiel habe ich das Absurde erlebt, als mich ein Sender einlud, hin und zurück, um mir zu sagen, sie wünschten dies Stück nicht. Es schneite, ich war absurderweise in leichter Wäsche. Man hatte absurderweise angenommen. 'Bis nach Mitternacht' sei nicht zum Lachen..." (Claudio Lange)
Sprecher:Werner Rehm (Mann)
Petra Sperling (Frau)
Hanns Zischler (Polizeiinspektor)
Udo Samel (Polizist Schmidt)
Gerd Wameling (Polizist Müller)
Lutz Riedel (Sprecher)
Erstsendung: 07.02.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 7 von insgesamt 59
Titel: Bitte recht freundlich
Autor: Roy Kift
produziert in: 1984
produziert von: RIAS
Laufzeit: 96 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Götz Naleppa
Übersetzer: Hans Wollschläger
Inhalt: In diesem Stück steht ein zynischer Photograph im Mittelpunkt, als Vertreter einer Gesellschaftsschicht, die durch Menschenverachtung gekennzeichnet ist. Das Stück zeigt, daß Zynismus eine tödliche Krankheit ist.
Sprecher:Udo Samel (Anthony)
Angelika Thomas (Mary)
Paul Burian (Jonathan)
Christina Grabowski (Stella)
Erstsendung: 15.10.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 59
Titel: Chambres / Zellen
Autor: Philippe Minyana
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Gerhard Willert
Komponist: Christoph Coburger
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: Die Stadt ist geprägt von der Fabrik. Die Fabrik bestimmt alle Abläufe. Was für die Fabrik gut ist, ist für die Stadt gut; was für die Fabrik schlecht ist, ist schlecht für die Stadt. Arbeit, Auskommen, Wohlfahrt sichert die Fabrik. So lange die Fließbänder laufen, besteht keine Gefahr für das öffentliche Leben. Individuelles Leben ist Sache des Individuums. Sechs Personen berichten von den eingepferchten Resten individueller Existenz. Die Stadt heißt Sochaux; die Fabrik baut Autos. Die Stadt könnte Turin heißen oder Wolfsburg, die Geschichten von verlorenem Leben wären dieselben.
Sprecher:Angelica Domröse
Anke Engelsmann
Sylvana Krappatsch
Hannelore Hoger
Michaela Mazac
Udo Samel
Daten zu Philippe Minyana:Vita: Philippe Minyana ist ein französischer Dramatur, er wurde 1946 in Besançon geboren.

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Erstsendung: 28.05.1991
Datenquelle(n): dra
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Treffer 9 von insgesamt 59
Titel: Dantons Tod
Autor: Georg Büchner
produziert in: 1989
produziert von: SDR; HR; NDR
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Wolfgang Florey
Inhalt: Mit 21 Jahren schreibt Georg Büchner an seine Braut: "... Ich studierte die Geschichte der Revolution. Ich fühlte mich wie vernichtet unter dem gräßlichen Fatalismus der Geschichte..." Ein Jahr später begann er, selbst von Verhaftung bedroht, mit der Niederschrift seines Dramas "Dantons Tod", das die terroristische Steigerung der Französischen Revolution zur Schreckensherrschaft thematisiert. Die zahlreichen literarischen historischen und philosophischen Quellen, die Eingang fanden in die Textgestalt, bis hin zu den teilweise wörtlich aus den Geschichtsquellen übernommenen Reden, bezeugen Büchners so nahe wie möglich am historischen Verlauf sich orientierende Auseinandersetzung mit seinem Stoff und dessen handlungstragenden Figuren. - Nach erneuter Durchsicht des Manuskripts von Büchner rekonstruierte der Büchner-Forscher Thomas Michael Mayer unter Beseitigung der Lesefehler bisheriger Ausgaben die originale, bislang wohl authentischste Textgestalt, die dieser Hörspielfassung zugrunde liegt.
Sprecher:Udo Samel (Danton)
Peter Dirschauer (Legendre)
Matthias Haase (Camille Desmoulins)
Gerd Wameling (Hérault Séchelles)
Jens Weisser (Lacroix)
Ralf Schermuly (Phillipeau)
Werner Rehm (Mercier)
Balduin Baas (Payne)
Friedrich Karl Praetorius (Robespierre)
Ulrich Noethen (St. Just)
Peter Fricke (Barrère)
Felix von Manteuffel (Collot d'Herbois)
Klaus Barner (Billaud Varennes)
Claus Boysen (Fouquier-Tinville)
Wolfgang Höper (Herrmann)
Felicitas Kirchgässner (Julie)
Katharina Palm (Lucile)
Ivone Devrient (Marion)
Daten zu Georg Büchner:vollständiger Name: Karl Georg Büchner
geboren: 17.10.1813
gestorben: 19.02.1837
Vita: Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

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Erstsendung: 13.07.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 59
Titel: Das Land des Truthahns und des Hirsches
Autor: Peter Michel Ladiges
produziert in: 1985
produziert von: SFB; SDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Peter Michel Ladiges
Inhalt: "Bevor die Spanier das Land unterwarfen, lebten die Indianer in wohl geordneten Gemeinwesen; doch nach den Kriegen mit den Spaniern zerstreuten sie sich in den Wäldern. Die Spanier hatten die Städte, die das Land beherrschten, gut untereinander aufgeteilt, aber bei den Indianern gab es welche, die weiter Aufruhr schürten, woraufhin sehr harte Strafmaßnahmen ergriffen wurden, die zu einer Reduktion der Bevölkerung führten. Ich, Diego de Landa, habe mit eigenen Augen bei einem Dorf einen Baum gesehen, an dessen Ästen ein Hauptmann viele Frauen aufgehängt hatte und an deren Füßen ihre kleinen Kinder... Sie hatten gewisse Schriffzeichen oder Buchstaben, die sie benutzten, um in ihren Büchern Aufzeichnungen über ihre Vergangenheit und ihre Wissenschaften zu machen; mit diesen und mit symbolischen Figuren und Zeichen in diesen Figuren, machten sie den Inhalt ihrer Darstellungen verständlich, gaben ihn weiter und dienten der Unterweisung. Wir fanden eine Vielzahl von Büchern mit diesen Schriftzeichen, aber da sie nichts anderes enthielten als Abgötterei und Täuschungen des Teufels, verbrannten wir sie alle, was sie sehr grämte und ihnen großen Kummer bereitete." (Diego de Landa) Kaum etwas bezeichnet die Unterwerfung einer Kultur genauer als das Auslöschen von deren Sprache und Schrift. Es ist die endgültige Zerstörung einer Identität durch den Verlust der Geschichte und ihrer Überlieferung. So wird uns die Geschichte der amerikanischen Völker - der Mayas, der Inkas, der Azteken - seit der Conquista aus der Perspektive der Conquistadoren erzählt.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Manfred Rahn (Peter Martyr)
Wolfgang Schwalm (Chilam Balam)
Erich Schwarz (Capitulacion)
Peter Michel Ladiges (1. Stimme)
Lutz Riedel (2. Stimme)
Gerd Wameling (3. Stimme)
Matthias Ponnier (4. Stimme)
Michael Thomas (5. Stimme)
Charles Wirths (Diego de Landa)
Hermann Ebeling (Ferdinand)
Werner Rehm (Requerimiento)
Joachim Kirsten (Juan de Grijalva)
Erwin Schastok (Codex Flirentinus)
Friedrich W. Bauschulte (Las Casas)
Joachim Nottke (Frannsa de Montejo)
Udo Samel (Bibanco)
Uwe Müller (1. Brief)
Hermann Treusch (2. Brief)
Uwe Müller (Mann)
Erich Schwarz (Anderer Mann)
Erstsendung: 17.12.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 59
Titel: Das Märchen vom letzten Gedanken
Autor: Edgar Hilsenrath
produziert in: 1991
produziert von: SFB; HR
Laufzeit: 168 Minuten
Genre: Flucht und Migration
Regie: Peter Groeger
Bearbeitung: Manfred Mixner
Komponist: Lothar Voigtländer
Inhalt: Der in Berlin lebende Autor Edgar Hilsenrath hat einen großen dramatischen Roman über den Genozid an den in der Türkei lebenden Armeniern geschrieben. Damals im Ersten Weltkrieg ging dieses ungeheure Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Grauen der Schlachten und angesichts der Millionen Kriegstoten unter, und über den Holocaust an den Juden geriet es in Vergessenheit. Der Roman »Das Märchen vom letzten Gedanken« ist ein breit angelegtes Sittengemälde vom Leben und von der Kultur der Armenier im anatolischen Hochland vor der Zeit der Verfolgung durch die Türken. Und da das ganze Buch in direkter Rede geschrieben und dennoch eine epische Struktur hat, ließ sich daraus auch eine klassische literarische Hörspielform entwickeln. »Es war einmal einer, es war einmal keiner . . .« - so beginnt der Märchenerzähler, der Meddah, seine lange Geschichte vom letzten Gedanken, der einem sterbenden Nachfahren der anatolischen Armenier durch den Kopf geht.

Thovma Khatisian, 1915 irgendwo auf einer Landstraße in Kurdistan geboren, liegt im Sterben. Sein letzter Gedanke spricht mit dem Meddah, dem Märchenerzähler in seinem Kopf. Seit seiner Jugend hat Thovma die Spuren seiner Vorfahren gesucht. Gefunden hat er dabei die Geschichte eines Volkes: Die Geschichte der in der Osttürkei lebenden Armenier, die während des ersten Weltkrieges zu Millionen ermordet wurden. Ein Völkermord, dem die kriegführenden europäischen Mächte tatenlos zusahen und der bis heute weitgehend verdrängt und vergessen wird.

Im ersten Teil des Hörspiels erzählt der Meddah von Wartan Khatisian, der seinen Sohn Thovma nie gesehen hat. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wanderte er nach Amerika aus. Nach 16jähriger Abwesenheit zurückgekehrt, um eine Frau zu finden, wird er aufgegriffen und in absurden Verhören der Teilnahme an der "armenischen Weltverschwörung" bezichtigt. Der zweite Teil des Hörspiels führt in die Kindheit des Vaters. Ein ebenso farbiges wie poetisches Sittengemälde erzählt von den Lebensgewohnheiten, den Märchen und Mythen des armenischen Volkes, die durch das blutige Unrecht für immer vernichtet wurden.
Sprecher:Otto Sander (Meddah, der Märchenerzähler)
Branko Samarovski (Der letzte Gedanke des Thovma Khatisian)
Dieter Mann (Wartan Khatisian, 35 Jahre alt)
Max Volkert Martens (Ein deutscher Major)
Oliver Stern (Ein deutscher Leutnant)
Peter Matic (Ein Wali von Bakir)
Udo Samel (Der Müdir von Bakir)
Hans Madin (Basch-Kjatib, der Oberschreiber)
Viola Sauer (Wartans Mutter Zovinar)
Ulrich Voß (Wartans Vater Hagob)
Erwin Schastok
Florian Kiesel
Carl Heinz Choynski
Felix Leiberg
Ruth Glöß
Eckhart Strehle
Gisela Morgen
Jochen Thomas
Sabine Orléans
Dirk Nawrocki
Astrid Kohrs
Harald Warmbrunn
Wolfgang Häntsch
Norbert Schwarz
Horst Weinheimer
Erwin Schastok
Horst Bollmann
Christian Berkel
Kurt von Ruffin
Lola Luigi
Daten zu Edgar Hilsenrath:geboren: 02.04.1926
Vita: Edgar Hilsenrath (* 2. April 1926 in Leipzig) ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem für seine vom eigenen Überleben der Shoa (Holocaust) geprägten Werke Nacht, Der Nazi & der Friseur und Das Märchen vom letzten Gedanken bekannt ist und vielfach ausgezeichnet wurde.

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Erstsendung: 19.05.1991
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 59
Titel: Der Fall Watson oder Spiel mit dem Feuer
Autor: Dieter Welz
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus Mehrländer
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Der Weiße Cheeky Watson, 28, aus einer Farmerfamilie stammend, war der populärste Rugbyspieler des weißen Südafrika und hat es zusammen mit seinen drei Brüdern zu einem ansehnlichen Vermögen, einem schönen Haus und einer Ladenkette gebracht. Cheeky ist, ohne Fanatiker oder politischer Aktivist bzw. Organisator zu sein, strikter Gegner der Apartheid und des weißen Rassistenregimes; er bekennt sich zu den Zielen des African National Congress (ANC). Diese Haltung, die einer religiös-humanistischen Weltanschauung und einem, auch durch die Herkunft und die sportlichen Erfahrungen, eingefleischten Sinn für Fairness und Gerechtigkeit entspringt, treibt Watson und seine Familie in einen Teufelskreis aus Haß und Feindschaft - nicht nur in den eigenen Reihen.
Sprecher:Udo Samel (Chronist)
Fritz Eggert (Cheeky Watson)
Winfried Glatzeder (Ronnie Watson)
Regine Lamster (Tracy Watson)
Friedhelm Ptok (Captain Prinsloo)
Harry Wüstenhagen (Officer Barnard)
Klaus-Peter Grap (Jeffrey Nocanda)
Andreas Mannkopff (Archie Mkele)
Heinz-Theo Branding (Steve Burnett)
Klaus Herm (Mann)
Joseline Gassen (Frau)
Peter Schlesinger (Prediger)
Michael Schweighöfer (Polizist)
Jens-Uwe Bogadtke (2. Polizist)
Klaus Mehrländer (Feuerwehrmann)
Manfred Wagner (Feuerwehrhauptmann)
Udo Schenk (Arzt)
Irene Fischer (Krankenschwester)
Udo Kroschwald (1. Wärter)
Michael Narloch (2. Wärter)
Hasso Zorn (Richter)
Cornelia Krawutschke (Hostess)
Daten zu Dieter Welz:Vita: Dieter Welz kommt aus Deutschland, ist aber seit 1970 in Südafrika beheimatet. Er hat die Predigten und Texte von Desmond Tutu ins Deutsche übersetzt ("Gott segne Afrika") und Interviews mit südafrikanischen Schriftstellern veröffentlicht ("Writing Against Apartheid"). Er ist hauptberuflich Professor für Deutsch an der Rhodes University in Grahamstown. "Der Fall Watson" ist sein erstes Hörspiel. Es basiert auf authentischen Ereignissen, die sich 1986 im Osten der Kapprovinz zugetragen haben.
Erstsendung: 23.05.1991
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 59
Titel: Der Kommandant
Autor: Jürg Amann
produziert in: 2012
produziert von: ORF
Regie: Stefan Weber
Bearbeitung: Stefan Weber
Inhalt: Rudolf Höß, von Mai 1940 bis November 1943 Lagerkommandant des Konzentrationslagers Auschwitz, in dem mehr als eine Million Menschen gedemütigt, gemartert und ermordet wurden, galt als Familienmensch. Er liebte seine Frau, seine Kinder, seine Hunde und seine Pferde. "Meine Familie", sagt er, "war mein zweites Heiligtum. In ihr bin ich fest verankert. Ihr galt meine stete Sorge um ihre Zukunft." Weil aber die "Öffentlichkeit" in ihm bloß die "blutdürstige Bestie, den grausamen Sadisten, den Millionenmörder" sehe, könne sie eben nicht verstehen, dass auch er "ein Herz hatte" und "dass er nicht schlecht war." Er habe, sagt Rudolf Höß, "nie einen Häftling misshandelt oder gar getötet".

In der Zeit zwischen seiner Verhaftung nach Kriegsende und seiner Verurteilung zum Tod im Jahr 1947 legte Höß über sein Leben in schriftlicher Form "Rechenschaft" ab. 247 Seiten lang berichtet er über seinen Werdegang, klagt über die Schwierigkeiten die Vernichtungsmaschine Auschwitz in Gang zu halten und erzählt von seiner "unbändigen Liebe zum Vaterland". "Die nationalsozialistische Weltanschauung", sagt Höß, "hielt ich für die einzig artgemäße für das deutsche Volk." Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann hat die Aufzeichnungen des Lagerkommandanten Rudolf Höß verknappt, strukturiert und 2011 als Buch herausgebracht.

"Angesichts der Wirklichkeit", schreibt Amann in einer editorischen Notiz, "ist alles Erfinden obszön." Die Aufnahmen für die Hörspielversion - mit Udo Samel in der Rolle des Lagerkommandanten Rudolf Höß - wurden an einen geschichtsträchtigen Ort verlagert: Der Regisseur und Soundkünstler Stefan Weber nutzte sowohl die Akustik als auch die Atmosphäre eines Bunkers beim Flakturm am Wiener Arenbergpark um diese "erschütternde Selbstdenunziation" (Jürg Amann) klanglich entsprechend verorten zu können.
Sprecher:Udo Samel
Daten zu Jürg Amann:geboren: 02.07.1947
gestorben: 05.05.2013
Vita: Jürg Amann (* 2. Juli 1947 in Winterthur; † 5. Mai 2013 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller.

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Erstsendung: 25.09.2012
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 59
Titel: Der letzte Sommer
Autor: Ricarda Huch
produziert in: 1994
produziert von: ORF-S; BR
Laufzeit: 67 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Gmeiner
Bearbeitung: Klaus Gmeiner
Inhalt: In dem Hörspiel, das nach Ricarda Huchs 1910 erschienener Brieferzählung entstand, wird das Schicksal einer Gouverneursfamilie im zaristischen, von der Revolution bedrohten Rußland vorgestellt. Gouverneur Rasimkara hat die Universitäten schließen lassen und zieht sich mit seiner Frau und seinen drei erwachsenen Kindern im Frühsommer auf sein Landgut zurück, wo er den Beginn des Prozesses gegen die rebellischen Studenten abwarten will. Zu seinem Schutz hat seine besorgte Frau einen jungen Mann eingestellt. Aber Lju ist ein revolutionärer Student, der - als Sekretär getarnt - seelenruhig ein Attentat auf den Gouverneur plant. Die Familie ist von Ljus brillantem Intellekt fasziniert, während ihn die stilvolle Dekadenz ihrer Lebensart amüsiert. Er befreundet sich mit dem Sohn des Hauses, flirtet intensiv mit den Töchtern und hält bald alle Fäden in der Hand. Nur die Frau des Gouverneurs, die ihn durchaus sympathisch findet, spürt, wie gefährlich Lju ist ...
Sprecher:Udo Samel (Lju)
Marianne Hoppe (Lusinja von Rasimkara)
Will Quadflieg (Igor von Rasimkara)
Michael Maertens (Welja)
Sona MacDonald (Jessika)
Sunnyi Melles (Katja)
Daten zu Ricarda Huch:geboren: 18.07.1864
gestorben: 17.11.1947
Vita: Ricarda Octavia Huch (* 18. Juli 1864 in Braunschweig; † 17. November 1947 in Schönberg im Taunus, heute Stadtteil von Kronberg; Pseudonym: Richard Hugo) war eine deutsche Schriftstellerin, Dichterin, Philosophin und Historikerin.

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Erstsendung: 21.06.1994
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 59
Titel: Der Park
Autor: Botho Strauß
produziert in: 1984
produziert von: Deutschlandfunk; SWF
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Heinz Ritter
Inhalt: Ausschnitte aus der Inszenierung der Schaubühne am Lehniner Platz. Vorgestellt von Heinz Ritter

In seinem Schauspiel unternimmt Botho Strauß den Versuch, die alten Gottheiten und Konstellationen aus Shakespeares "Sommernachtstraum" in die bundesrepublikanische Gegenwart, auf die Paare und Passanten von heute zu übertragen. In seiner Dokumentation vermittelt Heinz Ritter Ausschnitte der Inszenierung von Peter Stein, einen akustischen Eindruck dieser bizarren Mischung aus Shakespeare und Boulevard, aus Mythos und Alltag, Spuk und Satire, Wohlstandsekel und Totentanz.
Sprecher:Jutta Lampe
Bruno Ganz
Martina Krauel
Roland Schäfer
Peter Simonischek
Libgart Schwarz
Walter Schmidinger
Udo Samel
u.a.
Daten zu Botho Strauß:geboren: 02.12.1944
Vita: Botho Strauß (* 2. Dezember 1944 in Naumburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten und meistgespielten zeitgenössischen Dramatikern auf deutschen Bühnen.

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Erstsendung: 01.12.1984
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 59
Titel: Der verrückte Balkonschützer
Autor: Mario Vargas Llosa
produziert in: 1989
produziert von: WDR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Elke Wehr
Inhalt: Ein Betrunkener, der kurz vorm Morgengrauen durch die nebligen Straßen Limas torkelt, bemerkt einen alten Mann, der an einem Balkon hochklettert. Unsicher, ob er schon weiße Mäuse oder die Realität vor sich habe, fragt er den Alten nach dem Grund für die Kletterei. Brunelli, ein aus Italien stammender Professor für Kunstgeschichte, hält dem verwirrten Betrunkenen sofort einen Vortrag über den Ursprung dieses 217 Jahre alten Balkons, dessen wurmstichiges Holz vom Geiste spanischer Planer und dem der indianischen Ausführenden durchzogen sei. Während der Betrunkene abzieht, passieren vor dem inneren Auge des Professors seine letzten Jahre Revue: Sein Kreuzzug zur Rettung der kolonialen Balkone Limas, der schließlich zum Aufkauf und der Anlage eines Balkonfriedhofs mit 400 Balkonen unter den Brücken führte, und seine Begegnung mit einem Großunternehmer für Abriß und Neukonstruktion, dem Ingenieur Canepa, der sich selbst für einen Idealisten hält, weil er für die Leute bessere, modernere Verhältnisse mit fließendem Wasser und Elektrizität schafft. Vom pittoresken Kreuzzug des Professors angerührt hat er ihm zwei Balkone geschenkt. Die "fixe Idee" des passionierten Kunsthistorikers erweist sich jedoch als eiserne Blockade für das Lebensglück seiner Tochter. Sie, die glaubt, seine Passion teilen zu müssen, flüchtet vor dieser subtilen Versklavung in die Vernunftehe mit dem Sohn des Großunternehmers, der inzwischen zum überzeugten Anhänger des Kunsthistorikers wurde. Brunelli, noch immer eingesponnen in seinen Lebenstraum, weiß sich nur zu helfen, indem er selbst Feuer anlegt... Ein Handlungsritornell mit vielen Verästelungen und Verzweigungen, ein komplexer Entwurf des Erzählers Vargas-Llosa.
Sprecher:Otto Bolesch (Professor Brunelli)
Wieslawa Wesolowska (Ileana Brunelli)
Werner Eichhorn (Betrunkener)
Edwin Marian (Ingenieur Canepa)
Thomas Naumann (Diego Canepa)
Lilly Towska (Dona Enriqueta)
Gisela Holzinger (Dona Rosa Maria)
Lars Ahlbory (Panchin)
Stephan Runge (Ricardo Santurce)
Udo Samel (Teofilo Huamani)
Ruth Schiefenbusch (Kreuzritter)
Thomas Lang (Kreuzritter)
Gerd Rustenbeck (Kreuzritter)
Norbert Alich (Kreuzritter)
Thomas Biehl (Kreuzritter)
Daten zu Mario Vargas Llosa:vollständiger Name: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa
geboren: 28.04.1936
Vita: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa (* 28. März 1936 in Arequipa, Peru; seit 2011 Marqués de Vargas Llosa) ist ein peruanischer Schriftsteller, Politiker und Journalist, der seit 1993 auch die spanische Staatsbürgerschaft besitzt. Er ist einer der führenden lateinamerikanischen Romanciers und Essayisten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.11.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 59
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 1 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
27.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 2 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
28.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 3 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
29.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 4 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
30.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 5 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine31.12.2018 um 21:05 bei BR 2 (Folge 6 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
01.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 7 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
02.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 8 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
03.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 9 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
04.01.2019 um 21:05 bei BR 2 (Folge 10 von 10)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Der Zauberberg
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2000
Autor: Thomas Mann
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 530 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: "Der Zauberberg", der 1924 erschien, ist ein Jahrhundertroman. Gerhart Hauptmann schrieb während der Lektüre an den Verleger Samuel Fischer: "Ich bin überzeugt, dass, wenn er sich fortsetzt wie bisher und an epischer Ruhe, Haltung und innerem Reichtum nichts verliert, er unter die wenigen Meisterwerke seiner Gattung zu rechnen ist". Der Bayerische Rundfunk präsentiert nun eine zehnstündige Radiofassung des "Zauberbergs" mit Udo Samel als Erzähler und Konstantin Graudus in der Rolle des Hans Castorp. Die Produktion erscheint als Kassetten- und CD-Edition im HörVerlag. Hans Castorp reist eigentlich nur für drei Wochen nach Davos, um einen kranken Vetter zu besuchen. Doch dann diagnostiziert Hofrat Behrens ein Lungenleiden, und der Aufenthalt des jungen Ingenieurs zieht sich über sieben Jahre hin. In Davos begegnet Castorp seinen zwei Erziehern, die allerdings nicht unterschiedlichere Positionen vertreten könnten. Lodovico Settembrini, ein gewandter, höflicher, italienischer Freimaurer, ist ein Vertreter der Aufklärung. Jedoch sein starker Hang zur Pädagogik erschwert den Umgang mit ihm. Als sein Gegenspieler tritt Leo Naphta auf, ein Jesuit und Kommunist, für den Georg Lukács als Vorbild diente. Und er begegnet der schönen Russin Clawdia Chauchat, die ihn an seine homoerotische Neigung zu einem Schulkameraden erinnert. Nach Monaten wagt er es in der Faschingsnacht, sie anzusprechen. Die Russin erhört ihn, doch schon am nächsten Tag muss sie abreisen. Zwar kehrt sie zurück, doch zur großen Enttäuschung von Castorp in Begleitung von Mynheer Peeperkorn, einem reichen Lebemann, der aber von einem Fieber ausgezehrt ist. Gerhart Hauptmann gab für diese imposante Erscheinung das Vorbild ab. Der Selbstmord von Peeperkorn sowie ein Duell von Naphta und Settembrini läuten das Ende des "Zauberbergs" ein. Der 1. Weltkrieg setzt den "Siebenschläfer" Castorp vor die Tür. Der Roman endet auf einem namenlosen Schlachtfeld.
Sprecher:Udo Samel (Erzähler)
Horst Sachtleben (Titelsprecher)
Konstantin Graudus (Hans Castorp)
Hans-Werner Meyer (Joachim Ziemßen)
Felix von Manteuffel (Settembrini)
Friedhelm Ptok (Hofrat Behrens)
Oliver Stokowski (Dr. Krokowski)
Angelika Bender (Fräulein Engelhart)
Christiane Bachschmidt (Frau Stöhr)
Daten zu Thomas Mann:vollständiger Name: Paul Thomas Mann
geboren: 06.06.1875
gestorben: 12.08.1955
Vita: Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 in die Schweiz emigrierte und 1939 in die USA zog. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger, kehrte aber 1952 in die Schweiz zurück. Er zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Der aus einer reichen und angesehenen Lübecker Patrizier- und Kaufmannsfamilie stammende Schriftsteller war verheiratet mit Katia Mann (geborene Katharina Hedwig Pringsheim), die ihn zu mehreren seiner literarischen Figuren und Werke inspirierte. Sein älterer Bruder Heinrich und drei seiner sechs Kinder, Erika, Klaus und Golo, waren ebenfalls Schriftsteller. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Es folgten Novellen und Erzählungen wie Tonio Kröger, Tristan und Der Tod in Venedig. 1924 wurde der monumentale Roman Der Zauberberg veröffentlicht, mit dem Mann die Tradition des europäischen Bildungsromans fortführte. Die Eigenarten von Manns Gestaltungskunst sind besonders in diesem Roman voll ausgeprägt. Der Erzähler wahrt eine skeptisch-ironische Distanz zu den Figuren. Es herrscht eine leitmotivische Wiederkehr typischer Konstellationen und ein syntaktisch komplizierter und anspruchsvoller Stil. Diese Merkmale bestimmten auch seine folgenden Arbeiten, bei denen die Novelle Mario und der Zauberer, die Romantetralogie Joseph und seine Brüder sowie das Spätwerk Doktor Faustus hervorzuheben sind.

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Erstsendung: 27.12.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 59
Titel: Die bulgarische Braut
Autor: Karsten Woudstra
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: César Franck
Übersetzer: Jochen Neuhaus
Inhalt: Übersetzt aus dem Niederländischen

Jasja, ein Mann in mittleren Jahren, träumt von seiner Vergangenheit, mit der er ebensowenig zurechtkommt wie mit der Gegenwart. Er träumt von seiner verstorbenen Mutter, von der er sich nie hat lösen können. Sie erzählt ihm von einem Foto mit seiner bulgarischen Verlobten, die Jasja niemals hatte und gibt ihm ein Rätsel auf. Jasja entziffert das Rätselbild, in dem der Schuldkomplex der Mutter mit einem Ödipuskomplex des Sohnes verquickt ist und fragt nach der Belohnung. Mit einigen wenigen Themen, die der Autor gemäß den Ordnungsprinzipien der Musik weiterentwickelt und variiert, entwirft Karsten Woudstra ein faszinierendes Spiel, das allmählich die Konturen zweier unglücklich miteinander verknüpfter Lebensgeschichten offenbart.
Sprecher:Maria Becker (Die Mutter)
Udo Samel (Sohn)
Bianca Heimbach (Klavier)
MusikerBianca Heimbach (Klavier)
Daten zu Karsten Woudstra:Vita: Karsten Woudstra, geboren 1947 in Leiden/Niederlande, studierte Skandinavistik, Italienisch und Dramaturgie. Seit Ende der siebziger Jahre arbeitet er als Dramaturg, Regisseur und Dramatiker und als Übersetzer skandinavischer Autoren.
Erstsendung: 13.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 59
Titel: Die Geschichte der Empfindungen Augusts von Platen (3. Teil: Tod in Syrakus)
Autor: Hubert Fichte
produziert in: 1984
produziert von: SFB; BR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Hubert Fichte
Inhalt: Im Moment des Todes, sagt man, läuft vor dem inneren Auge des Sterbenden das Leben rückwärts ab. Platen flieht vor der Cholera durch ganz Italien und stirbt in Syrakus. - Fichte erzählt Platens Leben von diesem Tod aus rückwarts. Kinder sagen die Stationen an, die Mutter die Stunden und die Jahre, 1835 das Todesjahr, 1796 das Jahr der Geburt. Am Ende stehen Platens Verse: "O heiliges Band der Kindesliebe! Wenn Welt und Ruhm und Streben dem brechenden Auge entflieht, so sieht es noch einmal in dem verdunkelten Sinn die verlassene Mutter. Zu ihr allein noch zieht es die sich aufschwingende Seele."
Sprecher:Hubert Fichte (Platen)
Elisabeth Rath (Mutter)
Olaf Sobottke (Junger Platen)
Udo Samel (Kopich)
Greger Hansen (Rothenhahn)
Heinrich Giskes (Schmidtlein)
Volker Brandt (Heine)
Erwin Schastok (Immermann)
Pablo Kamolz (Max Koch)
Ursula Rosenberger (Euphrasie)
Daten zu Hubert Fichte:geboren: 21.03.1935
gestorben: 08.03.1986
Vita: Hubert Fichte, geboren am 21. März 1935 in Perleberg/Westprignitz, wuchs in Hamburg und Oberbayern auf. Mit 16 Jahren verließ er die Oberschule, versuchte sich auf Hamburger Nachkriegsbühnen als Schauspieler und war zwei Jahre Schafhirte in der Provence. Seit 1963 war er als freier Schriftsteller tätig. Aus Reisen und anthropologischen Studien u.a. in Bahia, Haiti und Trinidad gingen zahlreiche Rundfunkarbeiten, Features und Hörspiele hervor. Zu seinen bekanntesten Werken zählen: "Das Waisenhaus" (1965), "Versuch über die Pubertät" (1974), "Xango" (1976), "Wolli Indienfahrer" (1978) und "Die Geschichte der Empfindlichkeit" (1987). Er starb am 8. März 1986 in Hamburg.

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Erstsendung: 27.10.1984
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 59
Titel: Die Krieger
Autor: Philippe Minyana
produziert in: 1989
produziert von: RB
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Gerhard Willert
Komponist: Christoph Coburger
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: Der Autor ist neben Jean-Marie Koltès der bekannteste unter den jungen Dramatikern Frankreichs. (Sein Stück "Inventaires" ist vor einiger Zeit erfolgreich in Paris uraufgeführt worden). Das vorliegende Stück, auch für die Bühne geschrieben, hat jedoch noch nicht seine Uraufführung am Theater erfahren. Diese findet somit im Hörspiel statt. In vier langen Monologen, den die Protagonisten sprechen, 3 Soldaten und eine "Soldatenbraut", die alle miteinander verstrickt sind, ergibt sich ein absolutes Bild von den Schrecknissen des Krieges. Es werden grauenhafte Kriegserlebnisse erzählt, teils beklemmend, teils makaber-komisch. Jedwede Humanität bleibt als ferner Schemen zurück. Liebe, zum Beispiel, ist nur ein Körperreflex wie Hunger und Durst.
Sprecher:Angelica Domröse (Konstanze)
Ulrich Matthes (Nikolaus)
Hilmar Thate (Wolf)
Udo Samel (Wurm)
Daten zu Philippe Minyana:Vita: Philippe Minyana ist ein französischer Dramatur, er wurde 1946 in Besançon geboren.

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Erstsendung: 24.01.1989
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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