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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 23
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Titel: Dem unbekannten Gott
Autor: Valère Novarina
produziert in: 2011
produziert von: BR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Übersetzer: Leopold von Verschuer
Inhalt: La Chair de l'homme / Das Fleisch des Menschen, 2005 erschienen, ist mit 525 Seiten das bislang umfangreichste dramatische Werk von Valère Novarina. Kapitel XXV - Au dieu inconnu / Dem unbekannten Gott besteht aus einer Aufzählung von dreihundertundelf Gottesdefinitionen. Ein nicht endender Versuch, das Unaussprechliche in Worte zu fassen, der an die Grenzen des Denk- und Formulierbaren führt und ein schillerndes Kaleidoskop freilegt. Die zitierten Autoren reichen von der Antike über die Kirchenväter und Mystiker aller Religionen zur Moderne, von erklärten Agnostikern zu bekannten wie unbekannten Zeitgenossen. In Zeiten der Neubesinnung auf Religiosität weist dieser Text weit hinaus über jede ideologische Engführung. Er stellt ein Abenteuer menschlichen Denkens und der Sprache dar. Aufgewachsen am Genfer See und in den Bergen, schreibt Novarina täglich seit 1958, veröffentlicht seit 1978 und wurde zu einer absolut singulären Stimme der Literatur und des Theaters in Frankreich. Sein Schreiben steht in seiner Unbedingtheit dem der Autoren der Art brut, Artaud und Jarry näher als jeder narrativen Konvention. Zirkus, Jahrmarkttheater, Mysterienspiel, Pinocchio und Louis de Funès, aber auch das japanische No-Theater sind Referenzen, die er sich in seinen überschäumenden Sprachkunstwerken anverwandelt. Neologismen, verdrehte Grammatik, seitenlange Aufzählungen von Namen oder Ereignissen, Stehgreif- oder Kinderverse, Nachrichten im Stile von Tagesaktualitäten oder Schlachtenberichten, berufsspezifische Wendungen, Zitate quer durch die Geistesgeschichte, Politparolen, Werbesprüche - der gesamte Fundus der Sprache ist Gegenstand seines Schreibens, das die Vitalität des Sprechens jenseits bloßen Informationstransfers mobilisiert und ein Begreifen in anderen Tiefenschichten provoziert: ontologisches, welthaltiges Worttheater und vielstimmiger Roman théâtral.

Für die Übersetzung von Dem unbekannten Gott recherchierte Leopold von Verschuer jede einzelne Originalquelle der Zitate und holt dafür so viele Stimmen wie zitierte Autoren vors Mikrofon.
Sprecher:Eva Brunner
Leopold von Verschuer
Tony de Maeyer
Manuel Rösler
Daten zu Valère Novarina:geboren: 04.05.1947
Vita: Valère Novarina, geboren 1947, Schriftsteller, Regisseur, Zeichner und Maler. Werke u.a. "Die eingebildete Operette" (2001); "Brief an die Schauspieler und Für Louis de Funès" (2007); "Lichter des Körpers" (2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.12.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 23
Titel: der tsunami-empfänger
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Komponist: Bo Wiget
Inhalt: Ein Finanzkrisenhörspiel: "'eine nachhilfestunde in sachen wirtschaft' hat der soziologe dirk baecker die finanzkrise genannt, als wären wir gemeinsam eifrige schüler und würden in einem riesigen weiterbildungsgebäude unterwegs sein, und vielleicht sind wir das auch. zwar längst nicht mehr im guten alten arbeitsamt, auch nicht mehr ganz in der agentur für arbeit, die sich vermutlich demnächst selbst abschaffen wird, und doch - um eine art agentur handelt es sich. nur welche lehrer erwarten uns dort? welche mitschüler stehen an den gängen und führen ihre kleinen deals durch, ihre konspirativen gespräche über dritte, die gleichermaßen loser wie gefürchtete chefs sind? welche streber begleiten uns auf unserem weg nach oben? oder nach unten? so einfach ist das nicht mehr zu sagen, denn die architektur ist ganz schön ins rutschen gekommen. es ist jedenfalls kein harmloses gebäude, das nach den alten marktwirtschaftlichen prinzipien von konkurrenz und freiem wettbewerb funktioniert, sondern eines, das ordentlich austeilt und einen im stich lässt. eines, das orientierung verweigert und milliardenlöcher reißt. in seinem zentrum immer noch der fahrstuhl, den wir ja schon von heiner müller her kennen, nur, dass er kein toter fahrstuhl ist, sondern einer, der anweisungen gibt und ein eigenleben führt. und wenn er uns in den sogenannten börsenhimmel bringt, in dem ein ominöser notenbankchef thront und diverse köpfungen verordnet, dann heißt das noch lange nicht, dass uns dort notwendigerweise ein glückliches ende blüht."
Sprecher:Linda Olsansky
Eva Brunner
Tony de Maeyer
Martin Engler
Hanns Zischler
Simone Kabst
Dominik Glaubitz
Karena Lütge
Leopold von Verschuer
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 23
Titel: Der Weltknoten
Autor: Ronald Steckel
produziert in: 2013
produziert von: RBB
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ronald Steckel
Komponist: Ronald Steckel
Inhalt: Am 21.03.1971 treffen in einer Schöneberger Altbauwohnung zwölf junge Leute zu einem einzigartigen Experiment aufeinander: Sie wollen an diesem Wochenende gemeinsam LSD nehmen und danach die gemachten Erfahrungen miteinander besprechen und verarbeiten. Die Sitzung wird für alle Teilnehmer zu einem einschneidenden, das ganze Leben verändernden Ereignis. Am letzten Abend trennt man sich mit dem Versprechen, sich in vierzig Jahren wieder zu sehen und eine Art Lebensbilanz zu ziehen. - Im Frühjahr 2011, während die erschreckenden Nachrichten über die Atomkatastrophe in Fukushima nicht mehr abreißen, bekommt einer der Teilnehmer von damals E-Mails mit angehängten Tonfiles. Es sind Audio-Dokumente der damaligen Sitzung. Und dann meldet sich ein Anrufer bei ihm.
Sprecher:Ronald Steckel (Erzähler)
Arne Fuhrmann (Anrufer)
Naomi Krauss
Maria Simon
Tony de Maeyer
Daten zu Ronald Steckel:geboren: 28.03.1945
Vita: Ronald Steckel, geboren am 28. März 1945 auf der Insel Sylt, wuchs in Hamburg auf, studierte von 1964 bis 1968 Sprachen an der Universität Heidelberg, hielt sich von 1966 bis 1968 häufig in London auf und kam 1968 als freier Autor und Musiker nach West-Berlin. Bis 1977 beschäftigte er sich mit Filmarbeiten und Essays zum Thema Bewusstseinsformen und edierte ein Buch des Expressionisten A. T. Wegner . Seit 1978 schuf er zahlreiche Radio-Features und (mehrfach preisgekrönte) Hörwerke, von denen etliche im SWF/SWR urgesendet wurden. Seit 1986 arbeitet er auch am Theater.
Erstsendung: 28.04.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 23
Titel: die alarmbereiten
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2009
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2009
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Komponist: Bo Wiget
Inhalt: In Redaktionssitzungen, den Talkformaten, Radio- und Fernsehsendungen, in Elternbeiräten, den Mitarbeiterbesprechungen und öffentlichen Sicherheitshinweisen - überall tönt der Katastrophensound. Wir sind ständig konfrontiert mit Schutzbestimmung, Ängsten, Norm-Messungen, Vorsichtsmaßnahmen, Verbrauchertipps, aber auch Zerstörungs- und Gewaltphantasien, Untergangserzählungen und Endzeitgeschichten. Die derzeit vorherrschende Erzählform der Wissenschaft ist das Szenario. Die Prognose ihr Ziel. Was passiert, wenn A und B eintreten, und wenn C auf sich warten lässt. Daneben beobachten wir argwöhnisch jeden wirtschaftlichen Aufschwung der ehemaligen Schwellenländer, der mit steigenden Treibhausgas-Emissionen einhergeht. Nicht zu vergessen der nach oben schnellende Ölpreis! Und gab nicht der größte russische Ölkonzern im letzten Frühjahr bekannt, sie hätten ihren Förderzenit bereits überschritten? wir wissen es nicht mehr so genau. Ein Gefühl der Vagheit hat sich längst eingeschlichen, eine Unsicherheit und eine beständige Ahnung der Desinformation. In unserem Bewusstsein überlagern sich die Dinge, Ströme von Informationen verschiedenster Provenienz und emotionaler Lagen, die wir oft nicht mehr zu sortieren wissen. Und was machen wir? Wir arbeiten diese Ängste und Vorstellungen klein, reagieren mit Übersprungshandlungen, Verdrängungsmechanismen, rationalen und irrationalen Dementi.

In Tausenden von Überlegungen, kolportiertem Halbwissen, Paranoiaphantasien, aber auch Ablenkungsmodellen findet eine Telefon-Beschwörung auf allen Ebenen des fernmündlichen Universums statt: als Talkformat im Radio mit Zuhörerzuschaltung, als intimes nächtliches Telefongespräch oder Hörerbeschimpfung, in Warteschleifen oder Telefonwerbeformaten. Im Zentrum steht eine Kassandrasekretärin, deren Unmut alles zu organisieren scheint und die ihren eigenen Prophezeiungen nur hinterherhinken kann, obwohl sie diese nur zu gerne überholen würde. Denn schließlich ist es immer besser, schon am Ausgang der Geschichte zu stehen, als sie noch vor sich zu haben.
Sprecher:Dorothee Metz
Hanns Zischler
Achim Bogdahn
Imke Köhler
Susanne Affolter
Eva Brunner
Tony de Maeyer
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 23
Titel: Die Legende vom heiligen Trinker
Autor: Joseph Roth
produziert in: 2007
produziert von: DLF; Radio France; SR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Marguerite Gateau
Bearbeitung: Helmut Peschina
Übersetzer: Cécile Wajsbrot
Inhalt: Die zweisprachige Hörspielproduktion führt uns ins Paris von 1934. Hier, wo Joseph Roth als Emigrant in elender Lage lebte, entstand kurz vor seinem Tod die Erzählung vom heimatlosen Trinker Andreas aus Schlesien, dem unter den Brücken der Seine doch noch ein Wunder geschieht: Ein Fremder gibt ihm 200 Francs, viel Geld für einen Obdachlosen, der nichts zu verlieren hat als seine Ehre. Deshalb will Andreas das Geld nur unter einer Bedingung annehmen: Er wird es der Heiligen Therese spenden. Doch erstmal gibt er das Geld aus für ein gutes Essen mit Wein, für eine Zeitung und sogar für einen Friseurbesuch am nächsten Morgen. Schon wieder ein Glückstag: Andreas findet Arbeit und verdient 200 Francs. Nun wird er, wie versprochen, das Geld zurückgeben, pünktlich zur Heiligen Messe am Sonntag. Oder gleich nach dem nächsten Pernod.

Es existieren zwei Fassungen: Die zweisprachigen Dialoge sind in beiden gleich - der Erzählertext dagegen ist entweder deutsch oder französisch.
Sprecher:Martin Engler (Erzähler deutsch)
Philippe Dormoy (Erzähler französisch)
Tony de Maeyer (Andreas)
Philippe Magnon (Der Fremde)
Christian Pelissier (Der Dicke)
Amélie Jallier (Die Hausfrau)
Jule Böwe (Caroline)
George Claisse (Kellner, Tabakhändler)
Camille Garcia (Thèrese)
Olivier Perrier (Polizist)
Peter Davor (Cagnac)
Karin Adrover (Das schöne Mädchen)
Michael Rotschopf (Woitech)
Jörn Lazarus (Cello)
Sophie Bissantz (Geräusche)
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.02.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 23
Titel: Die letzten Sekunden der Kindheit
Autor: Paul Bullinger
Uta Bierbaum
Stefan Wipplinger
Thomas Köck
Edda Reimann
Fanny Sorgo
produziert in: 2015
produziert von: RBB
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Regine Ahrem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Inhalt: Ein Projekt des 12. Jahrgangs Szenisches Schreiben der UdK.

Irgendwann ist es so weit: Die Kindheit ist zu Ende, und das Erwachsensein beginnt. Das kann ein schleichender Prozess sein oder ein dramatisches Ereignis. Auf jeden Fall verändert sich etwas, ein alter Zustand geht in einen neuen Zustand über. In sechs Variationen haben sich Studenten des 12. Jahrgangs „Szenisches Schreiben“ der Universität der Künste dieses Themas angenommen. Herausgekommen sind dabei sechs ganz unterschiedliche Szenarien des Übergangs:

- Paul Bullinger (unter Verwendung eines Textes von Marc Baumann): Nein!! (Mit dem Skateboard zur Schule)
- Uta Bierbaum: Die Pappel
- Stefan Wipplinger: Vater Tochter Ding
- Thomas Köck: Oskars Beschwerde beim Berliner Senat
- Edda Reimann: Ein besserer Vogel wär ich
- Fanny Sorgo: Der Säugling raucht
Sprecher:Tony De Maeyer
Alexander Radszun
Annika Reinicke

Lotta Stüber
Ulrich Noethen

Antonia Brunner
Samy Abdel Fattah

Lenz Lengers
Lisa Hrdina

Tony De Maeyer
Samy Abdel Fattah
Vanessa Loibl

Daten zu Paul Bullinger:geboren: 1961
Vita: Als Paul Bullinger 1991 geboren wurde, war er noch sehr klein. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Buchstaben, zuletzt am Theater Osnabrück, wo 2013 sein Stück Du wurdest ausgewählt! uraufgeführt wurde. Weitere Veröffentlichungen folgten am Landestheater Salzburg, der Jungen Bühne, der Anthologie des MDR-Literaturwettbewerbs, dem Internet, diversen Gästebüchern, Jugendclubs, schwarzen Brettern und Grafitti-Mauern. Grüßen möchte er die Blätterklasse der Werbellinsee-Grundschule.
Daten zu Uta Bierbaum:Vita: Uta Bierbaum ist ausgebildete Schauspielerin und studiert seit 2012 Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Ihr Stück die schweizer krankheit. wurde 2013 zum Heidelberger Stückemarkt, zum Autorenwettbewerb Stück auf! des Schauspiel Essen, sowie zur Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin eingeladen. Ihr Stück call me lana wurde 2014 unter dem Titel Exit Paradise an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Sie hat braune Haare und einen blonden Hund. Ihre Lieblingsfarbe ist meistens etwas zwischen grün und blau.
Erstsendung: 27.02.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)RBB kulturradio
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 23
Titel: Die Zeremonie
Autor: Cécile Wajsbrot
produziert in: 2011
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Alljährlich fuhr sie mit der Mutter und der Großmutter nach Beaune-la-Rolande. Hier war ab 1941 ein Durchgangslager für Juden auf dem Weg nach Auschwitz. Für den Großvater die letzte Station auf französischem Boden. Die Vorladung kam von der französischen Polizei am 14. Mai 1941 zur Feststellung der Identität, wie es hieß. Dann mussten die Frauen für ihre Männer einen Koffer packen. So hat es die Großmutter erzählt. Aber wie es genau war, weiß die Enkelin nicht. »Die Fragen kommen später, lange nach dem Tod derer, denen man sie stellen wollte, denn anfangs will man es nicht wissen, wenn sie noch da sind, weil jedes Wort ein Gewicht mehr ist, das sich auf die Waage legt, und später dann wüsste man gerne alles.«
Sprecher:
offen
Erzählerin: Imogen Kogge
Mann / Gendarm / Deportierter: Christian Gaul
Französischer Mann / Gendarm / Deportierter: Pierre Clément
Großvater / Cousin: Tony de Maeyer
Französische Frau / Mutter / Stationsansagerin: Cécile Wajsbrot
Großmutter: Christine Oesterlein
Daten zu Cécile Wajsbrot:Vita: Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände, Essays und Hörspiele, einiges davon liegt auch auf Deutsch vor. Der SR produzierte bereits ihre Hörspiele „Fleury, ein Dorf“ (1998), „Im Park“ (2007), „Schlaflos“ (SR/DLR Kultur 2010) und sendete „Die Zeremonie“ (DLR Kultur/RB 2011). „W wie ihr Name…“ schrieb Wajsbrot im Auftrag des SR.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 23
Titel: Die Zeugen
Autor: Philippe Blasband
produziert in: 2008
produziert von: DLR; SR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Krimi; Science Fiction
Regie: Marguerite Gateau
Komponist: Christian Zanési
Übersetzer: Andra Joeckle
Inhalt: Ein Richter ist in die Gemeinde gerufen worden, um eine lächerliche Zaunangelegenheit zu klären. Aber hinter dem Streitfall zeigen sich sonderbare Geheimnisse und Gespenster. "Könnte ich mal das Grundstück sehen, das Streitgegenstand ist?" Für den Richter, der Licht ins Dunkel bringen muss, gibt es prinzipiell nur eine Realität. Hier jedoch wird sie mit jedem Zeugen immer verrückter. Liegt das am Blaubier? Oder lauert das Böse in jedem? Geht es um den Zaun oder um siebenfachen Mädchenmord? Ist das ein Dorf von dieser Welt?
Sprecher:Christian Redl (Richter)
Irina Salkow (Migneaux)
Verena von Behr (Hotelbesitzerin)
Maria Hartmann (Kuh)
Carola Regnier (Alize von Engelspaar)
Uwe Müller (Larignal)
Samuel Fintzi (Loic Devos)
Astrid Meyerfeldt (Zweiter Richter)
Steffen Scheumann (Kevin Macaire)
Barbara Philipp (Elisa)
Tony de Maeyer (Gespenst)
Thomas Neumann (Das Böse)
Lars Rudolph (Jagdaufseher)
Roman Knizka (Ignace Fontaine)
Klaus Manchen (Beaufort)
Hanna Matejka (Edith Eterlick)
Marie-Lou Sellem (Julie Martin)
Lili Zahavi (Gespenst Louisette)
Falk Rockstroh (Eterlick)
Daten zu Philippe Blasband:geboren: 26.07.1964
Vita: Philippe Blasband, geboren 1964 in Teheran, ist Autor und Theaterregisseur. Er lebt in Brüssel.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.02.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 23
Titel: Durch kalte Länder
Autor: Jáchym Topol
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 173 Minuten
Regie: Martin Engler
Komponist: Dieter Fischer
Übersetzer: Eva Profousová
Inhalt: Jáchym Topols Reisegroteske beginnt in einer fiktiven Wirklichkeit im postsozialistischen Theresienstadt. Der Ich-Erzähler sammelt mit ein paar Aufrechten weltweit Spenden für die mit wirtschaftlichen Problemen kämpfende Heimatstadt.

Sie sollen helfen, das Andenken an das Getto zu bewahren und die Dokumentation der Greuel im Zweiten Weltkrieg zu ermöglichen. Aber es gibt Ärger mit den Behörden. Der Ich-Erzähler flieht über Prag nach Minsk. Ein chaotischer Trip. Bei angeblich Gleichgesinnten trifft er auf absurde Ideen, mit Holocaust-Tourismus Geschäfte zu machen. Mit viel Energie wühlt er sich durch den auch symbolisch gemeinten Untergrund der Stadt und ihrer Geschichte.

Von einer Agentin des weißrussischen Ministeriums für Fremdenverkehr begleitet, lernt der Ich-Erzähler (IE) den Ausgrabungsleiter Kagan kennen. Angeblich hätte der Staatspräsident mit Kagans Partisanentruppe einen Separatfrieden geschlossen und eingewilligt, ein Museum des Genozids aufbauen zu lassen.

Dazu sei der IE als internationaler Experte eingeladen. Jetzt benötige man alle Daten aus Theresienstadt. Der IE flieht und verschluckt seinen USB-Stick mit dem begehrten Namensregister. In Chatyn, einem von den Nazis niedergebrannten Dorf, trifft er Alex wieder, ein ehemaliges Comeniusmitglied. Alex' Stolz ist seine Werkstatt: mumifizierte, mechanisch bewegte Menschen, dazu Ihre Stimmen vom Tonband. Sie erzählen, wie sie die Vernichtung ihres Dorfes überlebt haben.

Auch Lebo, den man das Gedächtnis von Theresienstadt nannte, ist bereits präpariert.
Sprecher:Martin Engler (Erzähler)
Dieter Fischer (Lebo)
Linda Olsansky (Sarah)
Tony de Maeyer (Alex)
Margarita Breitkreiz (Maruschka)
Bernd Stempel (Kagan)
Max Hopp (Artur)
Astrid Meyerfeldt (Ulla)
Josef Olsansky
Margot Gödrös
Victor Choulman
Katja Schulmann
Daten zu Jáchym Topol:geboren: 04.08.1962
Vita: Jáchym Topol, geboren 1962 in Prag, wurde bekannt als Lyriker, Schriftsteller, Dramatiker und Journalist. In Deutschland erschien 2009 sein Roman "Die Teufelswerkstatt".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.09.2009
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 23
Titel: Ein besserer Vogel wär ich
Autor: Edda Reimann
produziert in: 2015
produziert von: RBB
Genre: Kurzhörspiel
Regie: Regine Ahrem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Inhalt: Ein Projekt des 12. Jahrgangs „Szenisches Schreiben“ der UdK Berlin

Irgendwann ist es so weit: Die Kindheit ist zu Ende, und das Erwachsensein beginnt. Das kann ein schleichender Prozess sein oder ein dramatisches Ereignis. Auf jeden Fall verändert sich etwas, ein alter Zustand geht in einen neuen Zustand über. In sechs Variationen haben sich Studenten des 12. Jahrgangs „Szenisches Schreiben“ der Universität der Künste dieses Themas angenommen. Herausgekommen sind dabei sechs ganz unterschiedliche Szenarien des Übergangs.
Sprecher:Lisa Hrdina
Tony De Maeyer
Samy Abdel Fattah
ergänzender Hinweis: Dieses Kurzhörspiel ist Teil der Sendung "Die letzten Sekunden der Kindheit", einem Projekt des 12. Jahrgangs "Szenisches Schreiben" der UdK Berlin (2015).
Daten zu Edda Reimann:Vita: Edda Reimann, ein Kind der Achtziger, studierte Interkulturelle Kommunikation in Saarbrücken und Metz, arbeitete zwischendurch in der Redaktion eines Radiosenders in der Karibik und studiert seit 2012 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig sowie Szenisches Schreiben an UdK Berlin. Die Jahresanthologie Tippgemeinschaft der Studierenden des Literaturinstituts veröffentlichte 2014 ihren Prosamonolog Reihflug, außerdem ist ihr Theatertext In deutschen Sümpfen sterben nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2015.
Erstsendung: 27.02.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 23
Titel: Glissando
Autor: Allen Weiss
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Marcus Gammel
Übersetzer: Marcus Gammel
Inhalt: Geschmäht und enttäuscht von der deutschen Musikwelt emigriert der Komponist Stefan Weisz 1933 nach New York. Auf der Suche nach neuen Klängen begegnet er experimentierfreudigen Kollegen wie Edgar Varèse und Henry Cowell. Er notiert: »Manhattan ist groß, weit, schnell und vor allem einsam. Kann das die Zukunft der Musik sein?« Kurz vor Kriegsbeginn kehrt Weisz nach Berlin zurück, wo er eine frappierende musikalische Entdeckung macht. 1945 lautet sein letzter Tagebucheintrag: »Mache eine Liste der Stimmen.« Allen S. Weiss verbindet historische Kompositionen, Fakten und Fiktionen zu einem Radio-Essay zwischen Philosophie und Phantasma.
Sprecher:Martin Engler
Steve Karier
Tony de Maeyer
Ute Wassermann
Allen Weiss
Daten zu Allen Weiss:geboren: 1953
Vita: Allen S. Weiss, geboren 1953 in New York, ist Professor für Performance Studies und Cinema Studies an der New York University. Er verfasste zahlreiche Publikationen über Radio- und Avantgarde-Kunst.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 23
Titel: Im Westen nichts Neues
Autor: Erich Maria Remarque
Matthias Eckoldt
produziert in: 2014
produziert von: RB
Laufzeit: 113 Minuten
Genre: Kriegsbericht
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Matthias Eckoldt
Komponist: Michael Riesler
Inhalt: Der 1. Weltkrieg forderte aufgrund seiner gigantischen maschinellen Zerstörungskraft über 16 Mio. Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit und gilt als ‚das‘ Antikriegsbuch. Durch ihre Authentizität sind Remarques Beschreibungen der Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität.

Der 19-jährige Protagonist, Paul Bäumer, und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung und gutem Willen zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front, erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet in seiner ganzen Grausamkeit und Dramatik. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Kriegserlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: „Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.“
Sprecher:Patrick Güldenberg (Paul Bäumer)
Janusz Kocaj (Albert Kropp)
Sebastian Urzendowsky (Kemmerich)
Tino Mewes (Müller)
Matti Krause (Tjaden)
Ole Lagerpusch (Haie Westhus)
Konstantin Graudus (Detering)
Peter Jordan (Himmelstoss)
Bernhard Schütz (Kat)
Barbara Philipp (Mutter Paul)
Horst Mendroch (Vater Paul)
Lisa Hrdina (Erna)
Verena von Behr (Mutter Kemmerich)
Lars Rudolph (Josef)
Eva Meckbach
Wilfried Hochholdinger
Christian Schmidt
Patrick Heppt
Rainer Philippi
Tony de Maeyer
Henning Nöhren
Michael Schrodt
MusikerMichael Riessler Jean-Louis Matinier
Daten zu Erich Maria Remarque:geboren: 22.06.1898
gestorben: 25.09.1970
Vita: Erich Maria Remarque (eigentlich Erich Paul Remark; * 22. Juni 1898 in Osnabrück; † 25. September 1970 in Locarno) war ein deutscher Schriftsteller. Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft, als der Autor durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, schon weltberühmt war, emigrierte er in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“[1] verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Matthias Eckoldt:geboren: 24.12.1964
Vita: Matthias Eckoldt, Studium der Philosophie, Germanistik sowie Medientheorie. 2000 erschien sein erster Roman "moment of excellence" im Eichborn Verlag. Seither veröffentlichte er etliche Bücher (u.a. gemeinsam mit René Weiland den Essay “Wozu Tugend?”; zuletzt „Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?”, 2013). Eckoldt verfasste über fünfhundert Radiomanuskripte. Seine Arbeit wurde 2009 mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus gewürdigt. Daneben erhielt er ein Recherchestipendium des American Council on Germany in New York und ein Aufenthaltsstipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop. 2012 bekam er für sein Hörspiel "Ich bin ein Schweinehund, das ist gar nicht auszudenken" – gemeinsam mit Tatjana Rese - den Preis des Berliner Hörspielfestivals. Zurzeit lehrt Matthias Eckoldt als Schreibdozent an der Freien Universität Berlin.

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Erstsendung: 03.10.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 23
Titel: Krieg der Söhne
Autor: Barbara Kenneweg
produziert in: 2015
produziert von: RBB
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Barbara Kenneweg
Komponist: Lula Romero
Inhalt: Früher spielten Kinder Räuber und Gendarm - inzwischen verbringen ganze Generationen von männlichen Halbwüchsigen ihre Freizeit als Egoshooter vor dem Computer. Leichen pflastern die Wege dieser Welt - einer Welt, auf die die Erwachsenen jeden Zugriff verloren haben. Das Hörspiel erforscht spielend und dokumentierend diese virtuellen Kriegszonen der Kinderzimmer.
Sprecher:Anne-Isabelle Zils
Thimo Meitner
Tony de Maeyer
Romanus Fuhrmann
Vincent Redetzky
Daniela Weber
MusikerBeltane Ruíz Molina
Daten zu Barbara Kenneweg:geboren: 1971
Vita: Barbara Kenneweg ist 1971 in Düsseldorf geboren. Sie lebt - nach Studienaufenthalten in Singapur, Nordirland und Senegal - seit 1996 als Autorin und Regisseurin in Berlin. Sie hat mehrere Hörstückarbeiten verfasst, zuletzt für den Rundfunk Berlin-Brandenburg: "China und Nepal" (2008) sowie "Delightful Apple Capital of Nepal" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.barbara-kenneweg.de/
Erstsendung: 10.07.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 23
Titel: Künstler
Autor: Tankred Dorst
produziert in: 2007
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Jörg Jannings
Komponist: Wolfgang Florey
Inhalt: Um 1889 bildet sich in Worpswede eine Künstlergemeinschaft, die nach neuen Lebens- und Arbeitsformen strebt. Neben Heinrich Vogeler wohnen dort u.a. Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Hans am Ende.

Doch das Leben in der Gruppe ist nicht frei von Konflikten. Vogeler meint, seinen Traum von einer sozialen und gerechteren Welt nur in der UdSSR verwirklichen zu können. Seine Arbeiten fügen sich nicht mehr in den von der Gruppe vorgegebenen Kontext. Er bricht mit den Freunden, wird aber in seiner Wahlheimat mit neuen, "parteilichen" Interessen konfrontiert.
Sprecher:Ingo Hülsmann (Heinrich)
Martina Gedeck (Paula)
Maximilian von Pufendorf (Kurt)
Robert Gallinowski (Fritz)
Bernhard Schütz (Otto)
Michael Rotschopf (Rainer)
Angela Schanelec (Martha)
Falk Rockstroh (Hans)
Traugott Buhre (Roselius)
Linda Olsansky (Sonja)
Jakob Adler (Petja)
Claudia Hübbecker (Clara)
Tony de Maeyer (Franzose)
Christian Gaul (Verrückter)
Wilfried Hochholdinger (Aufseher)
Daten zu Tankred Dorst:geboren: 19.12.1925
gestorben: 01.06.2017
Vita: Tankred Dorst, geboren 1925 in Sonneberg (Thüringen) und seit 1952 in München ansässig, ist - ausgezeichnet mit dem "Gerhart-Hauptmann-Preis 1964" und dem "Mühlheimer Dramatikerpreis 1989" - vor allem als Dramatiker hervorgetreten. Sein 1968 in Stuttgart uraufgeführtes Stück "Toller" wurde zu einem großen internationalen Erfolg. "Der verbotene Garten", vom SDR als Hörspiel uraufgeführt, gelangte als ARD-Beitrag beim internationalen Wettbewerb um den "Prix Italia 1984" in die engste Auswahl. Auch "Ich, Feuerbach" (Hörspiel des Monats April 1986), "Korbes" (1987) und zuletzt "Grindkopf" (1988) wurden im Hörspielprogramm des SDR uraufgeführt.

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Erstsendung: 27.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 15 von insgesamt 23
Titel: Möcht ich ein Komet sein
Autor: Ronald Steckel
produziert in: 2009
produziert von: RBB
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ronald Steckel
Komponist: Ronald Steckel
Inhalt: Das Hörspiel ist der Versuch einer Rekonstruktion. Erzählt wird die Geschichte eines Menschen, der alle Zeichen des Ungewöhnlichen in sich trägt. Schon früh fällt er durch besondere Fähigkeiten auf, die seine Eltern beglücken und gleichzeitig überfordern. Das setzt sich in der Schule fort. Überraschender noch als seine überragende Intelligenz ist der Eindruck, den er bei seinen Mitmenschen hinterläßt. Auf die eine oder andere Weise geht jeder erschüttert und im Tiefsten verändert aus der Begegnung mit ihm hervor. Wer ist dieser Mensch, der - zeit seines kurzen Lebens - die Grenzen der Normalität überschritten hat und in eine tiefere Dimension des Bewußtseins vorgedrungen zu sein scheint? Seine Eltern kommen zu Wort, seine Lehrer, seine Ärzte und Freunde. Nach und nach wird das Bild eines Ausnahmemenschen sichtbar, der alle Wesensmerkmale eines Heiligen besitzt.
Sprecher:Naomi Krauss (Mutter)
Martin Engler (Vater)
Max Hopp (Arzt)
Axel Wandtke (Lehrer)
Hans-Jochen Wagner (Jounalist)
Arne Fuhrmann (Gymnasialdirektor)
Margarita Breitkreiz (Freundin)
Sebastian König (Freund 1)
Tony de Maeyer (Freund 2)
Daten zu Ronald Steckel:geboren: 28.03.1945
Vita: Ronald Steckel, geboren am 28. März 1945 auf der Insel Sylt, wuchs in Hamburg auf, studierte von 1964 bis 1968 Sprachen an der Universität Heidelberg, hielt sich von 1966 bis 1968 häufig in London auf und kam 1968 als freier Autor und Musiker nach West-Berlin. Bis 1977 beschäftigte er sich mit Filmarbeiten und Essays zum Thema Bewusstseinsformen und edierte ein Buch des Expressionisten A. T. Wegner . Seit 1978 schuf er zahlreiche Radio-Features und (mehrfach preisgekrönte) Hörwerke, von denen etliche im SWF/SWR urgesendet wurden. Seit 1986 arbeitet er auch am Theater.
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Treffer 16 von insgesamt 23
Titel: Nein!! (Mit dem Skateboard zur Schule)
Autor: Paul Bullinger
Marc Baumann
produziert in: 2015
produziert von: RBB
Regie: Regine Ahrem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Inhalt: Ein Projekt des 12. Jahrgangs „Szenisches Schreiben“ der UdK Berlin

Irgendwann ist es so weit: Die Kindheit ist zu Ende, und das Erwachsensein beginnt. Das kann ein schleichender Prozess sein oder ein dramatisches Ereignis. Auf jeden Fall verändert sich etwas, ein alter Zustand geht in einen neuen Zustand über. In sechs Variationen haben sich Studenten des 12. Jahrgangs „Szenisches Schreiben“ der Universität der Künste dieses Themas angenommen. Herausgekommen sind dabei sechs ganz unterschiedliche Szenarien des Übergangs.
Sprecher:Tony De Maeyer
ergänzender Hinweis: Dieses Kurzhörspiel ist Teil der Sendung "Die letzten Sekunden der Kindheit", einem Projekt des 12. Jahrgangs "Szenisches Schreiben" der UdK Berlin (2015).
Daten zu Paul Bullinger:geboren: 1961
Vita: Als Paul Bullinger 1991 geboren wurde, war er noch sehr klein. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Buchstaben, zuletzt am Theater Osnabrück, wo 2013 sein Stück Du wurdest ausgewählt! uraufgeführt wurde. Weitere Veröffentlichungen folgten am Landestheater Salzburg, der Jungen Bühne, der Anthologie des MDR-Literaturwettbewerbs, dem Internet, diversen Gästebüchern, Jugendclubs, schwarzen Brettern und Grafitti-Mauern. Grüßen möchte er die Blätterklasse der Werbellinsee-Grundschule.
Erstsendung: 27.02.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 23
Titel: NICHT HIER
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Komponist: Bo Wiget
Inhalt: Fünf Rückkehrer nach Deutschland treffen aufeinander: Idealisten, deren Verträge ausliefen, Karrieristen, die aus privaten Gründen zur Heimkehr gezwungen waren, Gestrandete allesamt. Sie hatten teil am immer größer werdenden Arbeitsmarkt des internationalen Engagements der UNO bis hin zum deutschen Entwicklungsdienst. Im vermeintlichen Zuhause aber sehen sie sich stärker denn je einer Ortlosigkeit ausgesetzt, die genauso in der deutschen Provinz wie in der großen weiten Welt grassiert - ein ansteckender Virus. Die Rückkehrer fühlen sich entlassen in eine plötzliche Gleichgültigkeit, jegliches Engagement ist infrage gestellt. Das Hörspiel ist ein bitterböser, zugleich tragikomischer Blick auf eine Welt, in der "Ankommenkönnen" zu einer der kompliziertesten Übungen gerät.
Sprecher:Kirsten Hartung
Dorothee Metz
Tony de Maeyer
Christina Weiser
Klaus Wildemuth
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
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Treffer 18 von insgesamt 23
Titel: Normalverdiener
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2016
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2016
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Leopold von Verschuer
Komponist: Bo Widget
Inhalt: Sie sind Architekten, Unternehmer, Lebenskünstler oder Bankrotteure. Sie sind Großstädter mit mehr oder weniger intakten Erwerbsbiographien. Karsten und Sandra, Tine und Normann, Sven, Johannes, Ueli oder Gebhart. Und so heterogen ihre Werdegänge sind, so unterschiedlich ihre Geschichten sich anhören, eines schweißt sie zusammen: sie sind anders als ER, der alte Freund, der es inzwischen zu sehr viel Geld gebracht und jetzt eine Einladung ausgesprochen hat. Für ein paar Tage soll es in seinem luxuriösen Ferienressort zum Wiedersehen kommen. Eine Gelegenheit, die sie, die Normalverdiener, einfach nicht ausschlagen können.
Sprecher:Martin Engler (Karsten)
Leslie Malton (Sandra)
Verena Unbehaun (Tine)
Severin von Hoensbroech (Normann)
Cornelius Schwalm (Sven)
Heiko Scholz (Johannes)
Georg Scharegg (Ueli)
Ulrich Peltzer (Gebhart)
Tony de Maeyer (Er / Radiostimme / Aufzugstimme / Überschriften)
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
Erstsendung: 03.07.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
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Treffer 19 von insgesamt 23
Titel: Q
Autor: Luther Blissett
produziert in: 2018
produziert von: WDR
Laufzeit: 234 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Jörg Schlüter
Bearbeitung: Jörg Schlüter
Komponist: Pit Baumgartner
DePhazz
Dramaturgie: Jan Buck
Übersetzer: Ulrich Hartmann
Inhalt: Deutschland 1522: Ein junger Revolutionär stürzt sich an Thomas Müntzers Seite in die Bauernkriege. Auf seinen Fersen: Q, Spion der Inquisition. Ein rasanter historischer Thriller führt beide quer durch Europa.

Als sein Lehrer Martin Luther von Kurfüst Friedrich von Sachsen entführt und heimlich auf der Wartburg versteckt wird, ist für den jungen Helden die Sache klar: Statt durch die Botschaft der Reformation die Geknechteten und Unterdrückten zu befreien, lässt sich Luther nun für die Interessen der deutschen Fürsten einspannen. Da zieht ihn ein anderer Reformator in seinen Bann: Thomas Müntzer predigt nicht nur gegen den Papst, sondern auch gegen die Macht des Adels an. "Omnia sunt communia – alles gehört allen", so begeistert Müntzer die leibeigenen Bauern und freien Stadtbürger. Und wenn Gott die Unterdrücker nicht vom Thron fegt, so müssen eben die Gläubigen das Schwert für die gerechte Sache ergreifen.

Doch wie 1936 in Spanien, 1979 in Nicaragua oder 2011 in Syrien – hinter den Kulissen tobt ein wahrhaft internationaler Machtkampf: Papst, Kaiser und die deutschen Fürsten ringen um Macht und Einfluss im Reich. Müntzer und die Bauern werden zwischen den Fronten zerrieben. Aber ihre Ideen haben Bestand und sie begegnen dem einst jungen Helden auf seiner zur Jagd werdenden Flucht immer wieder – bis ins Venedig der anbrechenden Neuzeit, wo sich der Aufstieg zweier neuer Mächte ankündigt: der Bücher und der Banken.
Sprecher:Carlos Lobo (Erzähler)
Sylvester Groth (Q/Heinrich Gresbeck)
Thiemo Schwarz (Müntzer)
Axel Gottschick (Melanchthon)
Ulrich Haß (Karlstadt)
Steffen Reuber (Cellarius/Pietro Manelfi)
Peter Harting (Friedrich)
Rainer Homann (Zeiss)
Josef Tratnik (Pfeiffer)
Daniel Berger (Denk)
Volker Risch (Huth)
Bettina Engelhardt (Ottilie)
Ralf Drexler (Gast)
Holger Stolz (Pastor Vogel/Rufer)
Tony De Maeyer (Eloi)
Thomas Balou Martin (Elias)
Martin Bross (Jan)
Bernd Kuschmann (Matthys)
Andreas Grothgar (Rothmann)
Hans-Martin Stier (Knipperdoling)
Paul Faßnacht (Redeker/Bauer)
Matthias Ponnier (Pölnitz)
David Vormweg (Philipp)
Steve Hudson (Käptn)
Jakob Roden (Junge)
Vittorio Alfieri (Arrivabene/Ratsherr)
Edda Fischer (Demetra)
Patrick Mölleken (Marco)
Walter Gontermann (Kardinal Monte)
Tom Jacobs (Fugger)
Alessandro Bressanello (Pietro Perna)
David Monteiro (Joao Miquez/Spanier)
Tobias Teschner (Soldat 1)
Hüseyin Michael Cirpici (Soldat 2)
Matthias Kiel (Soldat 3)
Michael-Che Koch (Soldat 4)
Richard Hucke (Soldat 5)
Christina Schumacher (Frau 1)
Leonie Renée Klein (Frau 2)
Nina Vorbrodt (Frau)
Mareike Hein (Beatriz)
Matthias Kiel (Knecht/Händler)
Volker Lippmann (Il Mulo)
Erstsendung: 26.03.2018
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Treffer 20 von insgesamt 23
Titel: Ramana
Autor: Ronald Steckel
produziert in: 2011
produziert von: RBB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Ronald Steckel
Komponist: Ronald Steckel
Inhalt: Das Hörstück beschreibt die dramatische Phase im Leben des Ramana Maharshi (1879 - 1950), der als einer der großen indischen Gurus des 20. Jahrhunderts verehrt wird, ohne dass dieser sich selbst jemals als einen solchen bezeichnet hätte. Während eines akuten Anfalles von Todesangst wird Ramana als 16-jähriger von der allumfassenden Erkenntnis durchdrungen, dass das "Selbst" unabhängig vom Körper existiert und diesen überdauert. Dieses Erleuchtungserlebnis führte zur Verwandlung des jungen Mannes, der bis dahin Schüler der American Mission High School war. Ramana verlässt seine Familie und zieht sich in eine Höhle am "heiligen" Berg Arunachala zurück, wo er in Regungslosigkeit verharrt und zwölf Jahre lang kein Wort spricht. Nach seiner Rückkehr in die Welt im Jahre 1908 schart Ramana viele Anhänger um sich und lehrt seine Lehre vom "unsterblichen todlosen Selbst", das mit anderen Transzendenzkonzepten wie etwa in der europäischen Mystik eng korrespondiert. Neben dem aus subjektiver Perspektive erzählten Lebensbericht Ramanas stehen Ausschnitte aus Gesprächen, die Ramana mit den zahllosen Besuchern seines Ashrams führte und die in Protokollen erhalten geblieben sind.
Sprecher:Linda Olsansky (Ramana)
Naomi Krauss (Fragender 1)
Axel Wandtke (Fragender 2)
Tony de Maeyer (Fragender 3)
Martin Engler (Fragender 4)
Arne Fuhrmann (Fragender 5)
Daten zu Ronald Steckel:geboren: 28.03.1945
Vita: Ronald Steckel, geboren am 28. März 1945 auf der Insel Sylt, wuchs in Hamburg auf, studierte von 1964 bis 1968 Sprachen an der Universität Heidelberg, hielt sich von 1966 bis 1968 häufig in London auf und kam 1968 als freier Autor und Musiker nach West-Berlin. Bis 1977 beschäftigte er sich mit Filmarbeiten und Essays zum Thema Bewusstseinsformen und edierte ein Buch des Expressionisten A. T. Wegner . Seit 1978 schuf er zahlreiche Radio-Features und (mehrfach preisgekrönte) Hörwerke, von denen etliche im SWF/SWR urgesendet wurden. Seit 1986 arbeitet er auch am Theater.
Erstsendung: 22.06.2011
Datenquelle(n): YaGru
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    11. Januar 2015
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