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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 192
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Titel: "Vertrag" kommt von "vertragen"
Retsina rot (Folge 17)
Autor: Stephan Ahlf
produziert in: 1997
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Ein Epos über Männerfreundschaft und das freie Unternehmertum in 19 Gesängen und einem Abgesang

Heckel und Sulzer, zwei abstrebende Unternehmer und Hasardeure aus dem Ballungsgebiet Rhein-Main, haben eigentlich nur ein Ziel: als Geschäftsmänner zu Geld, Ehre und Anerkennung zu gelangen. Daß ihnen dies immer wieder mißlingt, ist einem gewissen Dilettantismus zuzuschreiben, einzige Konstante ihres Lebens, auf die sie sich getrost verlassen können. Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwacht, befinden sich Heckel und Sulzer noch an Bord der "Odysseus" in griechischen Hoheitsgewässern. Im Land der Götter und Helden hoffen sie, neue Kräfte zu sammeln, nachdem sie mit dem mutigen Vorhaben, in Frankfurt eine Agentur zum Zwecke des Putzfrauen-Leasings zu gründen, schmachvoll gescheitert waren. Schon bald nach ihrer Ankunft auf der Kykladeninsel Naxos lernen sie Frieder Gebhardt, einen zwar unansehnlichen aber augenscheinlich wohlhabenden und einflußreichen sächsischen Geschäftsmann kennen. Dessen Aura - sowie seine so attraktive wie ständige Begleitung Moni - lassen in Heckel und Sulzer einen Traum wiederaufkeimen, der vor noch gar nicht langer Zeit abrupt für sie verblüht war. Gebhardts gesellschaftliche Qualitäten machen sie sicher: er ist der Mann, an dem sie sich orientieren müssen, wenn sie die Schande ihres ständigen geschäftlichen Mißerfolgs tilgen wollen, um endlich zu prosperieren (und damit auch die Aufmerksamkeit der erfolgsorientierten schönen jungen Frauen auf sich zu lenken). Eines genußträchtigen Abends im Szene-Lokal "Oniro" schlägt ihnen Gebhardt tatsächlich vor, doch mal sein Unternehmen zu besuchen. Für Heckel und Sulzer könnten sich dort interessante Perspektiven ergeben. Diese Nachricht beflügelt die beiden Touristen ungemein. Daß es sich in Gebhardts Branche um Sondermaschinen, genauer: um "pneumatische Teileförderer" (vulgo auch "Rüttler" genannt) handelt, schreckt Heckel und Sulzer keineswegs. Auch nicht die Tatsache, daß sich Gebhardts "Konzern" im sächsischen Grimma, östlicher noch als die Ost-Metropole Leipzig, befindet. Für einen Platz im Regiment des Tycoons, vielleicht sogar neben Moni, darf man ein wenig Aufwand schließlich nicht scheuen... . Wird der "Rüttler" den Grundstein zum Geschäftserfolg des Unternehmerduos legen? Kann dadurch sogar der "Aufbau Ost" gefördert werden und entstehen bei Grimma "blühende Landschaften"? Und wer schließlich wird mit der nicht minder blühenden Moni die selige Liebe genießen, bevor sanfter Schlummer die Augenlider bedeckt?
Sprecher:Uwe Friedrichsen
Susanne Grawe
Michael Quast
Walter Renneisen
Thomas Thieme
Erstsendung: 24.06.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 192
Titel: Affenliebe in Brandenburg
Autor: Uta-Maria Heim
produziert in: 1996
produziert von: NDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Barbara Plensat
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Hermine, verdeckte Ermittlerin beim "Sonderdezernat Organisiertes Verbrechen" in Berlin, wird auf 21 Kigalis angesetzt. Sie sind angeblich illegal in Deutschland und halten sich in einer Kleingartenanlage am Prenzlauer Berg versteckt. Gleichzeitig bekommt Chris, von Beruf Privatdetektivin, ungewollt im märkischen Neu-Kasienow einen Auftrag. Sie soll sieben exotische Tiere, die bei einer Demonstration gegen einen Privatzoo entlaufen sind, wieder einfangen. Dass diese doch so unterschiedlichen Aufgaben die beiden Ex-Geliebten zur Zusammenarbeit zwingen, hätten sie sich nicht träumen lassen. Dabei kommt einiges mit ins Spiel: alte Seilschaften im Osten, kriminelle Aktivitäten im Westen, eine Tante, der Hauptkommissar, der Zoobesitzer. Und nicht zuletzt ein Gorilla, der zur Waffe greift ... Die Kriminalsatire auf die deutsch-deutsche Zusammenarbeit nimmt nichts tierisch ernst, am wenigsten den Ernst der Lage.
Sprecher:Hermann Lause (Erzähler)
Adisat Semenitsch (Chris Lebrun)
Barbara Philipp (Hermine)
Thomas Thieme (Ossi Oswald)
Margit Bendokat (Mathi)
Klaus Piontek (Rosa)
Götz Schulte (Malte)
Joachim Kaps (Schröder)
Hans Teuscher (Gustl Ostrowski)
Ute Lubesch (Radiosprecherin)
Rolf Römer (Kakadu)
Edda Rohweder (Demonstrantin)
Thomas Rudnick (Demonstrant)
Frank Bokemeyer (Demonstrant)
Tobias Dutschke (Demonstrant und Gorilla)
Daten zu Uta-Maria Heim:geboren: 14.10.1963
Vita: Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg/Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.06.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 192
Titel: Agonales Mißgeschick oder Der Backofen
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1998
produziert von: SDR
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Wieder mal läßt der Autor eine seltsame Runde spleeniger Individuen sich zusammenfinden: alte Ritter aus dem hohen Mittelalter, Restposten eines Kreuzzugs, traurige Zeugen eines Werteverfalls. Die Feinde und das Ich-Ideal sind abhanden gekommen, es herrscht zu wenig Ordnung und zu viel Friede. Schlamm und Scheiße allüberall. Beim Versuch, sich der Lage zu vergewissern, erinnert man sich an eine Episode aus dem Kreuzzug, die für zwei der Herren einem Schockerlebnis gleichkam: Sie hatten sich auf der Flucht nahe Damaskus in einem alten Feldbackofen versteckt, aus dem sie in ihren sperrigen Rüstungen nicht mehr herauskamen und unter sengender Sonne allerlei Drangsal erleiden mußten. Nun aber geht es darum, wie man eine solche Geschichte erzählen soll. Der Bibliothecarius liefert eine stümperhafte Version, man erörtert, was nun fehlt: die ausschmückende Genauigkeit oder die Erzähltopoi generell. Mußte man's überhaupt niederschreiben? Ist die Geschichte denn wahr? Soll man mit Wahrheiten sparsam umgehen? Wichtige Erkenntnis dieser ritterlichen Poetologie: "Beim Aristoteles, ist das kompliziert mit dem Dichten!"
Sprecher:Klaus Herm (adhemar)
Elisabeth Trissenaar (alabaster)
Traugott Buhre (buylon)
Walter Pfeil (chimarra)
Friedhelm Ptok (eysenschall)
Henning Schlüter (timidos)
Thomas Thieme (vigilius)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 29.03.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 192
Titel: Alta moda
Autor: Magdalen Nabb
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christoph Dietrich
Bearbeitung: Christoph Dietrich
Komponist: Ralf Hoyer
Übersetzer: Christa E. Seibicke
Inhalt: Wachtmeister Guarnaccia wird von der jungen Caterina aufgesucht, da ihre Mutter, Olivia Birkett, seit zehn Tagen verschwunden ist. Bekannt wurde die Birkett unter dem Namen Contessa Brunamonti als amerikanisches Model und Modedesignerin. Mit viel Energie hat sie es geschafft, die Schulden ihres Exmannes abzuzahlen. Selbst bei der italienischen Alta moda behauptete sie sich mit einer eigenen Kollektion. Die Entführer lassen nicht lange mit einer hohen Geldforderung auf sich warten. Guarnaccia will die Ermittlungen vorantreiben und lässt sich auf abenteuerliche Weise mit den Entführern ein.
Sprecher:Uta Hallant (Erzählerin)
Thomas Thieme (Maresciallo Guarnaccia)
Christian Berkel (Capitano Maestrangelo)
Ulli Philipp (Olivia Birkett)
Jürgen Elbers (Carabiniere Bini)
Karin Plachetka (Caterina Brunamonti)
Tim Lang (Leonardo Brunamonti)
Hermann Teusch (Patrick Hines)
Franziska Troegner (Signora Verdi)
Ingeborg Medschinski (Contessa Zelli)
Horst Hiemer (Salis)
Swetlana Schönfeldt (Teresa)
Daten zu Magdalen Nabb:geboren: 16.01.1947
gestorben: 18.08.2007
Vita: Magdalen Nabb, geboren 1947 in Church, Nordengland, Keramikerin, lebt seit 1975 in Florenz, schreibt Theaterstücke und Kinderbücher und schuf in ihren Kriminalromanen die Figur des Wachtmeisters Guarnaccia.
Hompepage o.ä.: http://www.magdalennabb.com/
Erstsendung: 21.01.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 192
Titel: Arc de Triomphe
Autor: Erich Maria Remarque
produziert in: 1996
produziert von: DKultur
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Christian Gebert
Bearbeitung: Christian Gebert
Inhalt: Paris 1938. Der vor den Nazis geflohene deutsche Arzt Ravic wohnt als illegaler Ausländer in einem schäbigen Hotel. Eines Nachts trifft er auf dem Heimweg die verzweifelte Joan. Er nimmt sie bei sich auf. Mit der Zeit wächst die Intimität der beiden Flüchtlinge. Sie geben einander Halt in einer fremden und feindlichen Welt. Als Ravic ausgewiesen wird und erst nach drei Monaten wiederkehrt, ist Joan nicht mehr da. Der Beginn des Krieges wirkt beinahe wie eine Erlösung. Ravic läßt sich unter seinem wahren Namen als Flüchtling registrieren. Doch nur um zu erfahren, daß er gerade angezeigt worden ist - unter seinem Decknamen.
Sprecher:Hans-Peter Bögel
Sergej Gladkich
Cornelia Hudl
Christian Brückner
Eva Weißenborn
Thomas Thieme
Gerry Wolff
Brita Sommer
Martin Seifert
Christine Prober
Arianne Borbach
Rainer Büttner
Victor Deiß
Axel Wandke
Georg Scharegg
Cucu Wallraff
Ingrid Kaehler
Hans Teuscher
Anja Bilabel
Ingolf Gorges
Thomas Holländer
Christian Gaul
Nana Spier
Viktor Neumann
Daten zu Erich Maria Remarque:geboren: 22.06.1898
gestorben: 25.09.1970
Vita: Erich Maria Remarque (eigentlich Erich Paul Remark; * 22. Juni 1898 in Osnabrück; † 25. September 1970 in Locarno) war ein deutscher Schriftsteller. Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft, als der Autor durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, schon weltberühmt war, emigrierte er in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“[1] verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller.

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Erstsendung: 23.02.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 192
Titel: Arendt junior schreibt ein Drehbuch
Autor: Tom Peuckert
produziert in: 1998
produziert von: SWF
Laufzeit: 14 Minuten
Regie: Eberhard Klasse
Inhalt: Arendt ist 35, Hörspielautor und hat einen Preis bekommen. Leider stellt sich heraus, daß der Preis keinesfalls ein Interesse an seiner Sache bedeutet. Seine Hörspiele sind bei den Sendern nicht gefragt, statt dessen meldet sich ein Fernsehredakteur, der sich fragt: "Warum schreibt der nicht für uns? Warum schreibt der lieber für fünftausend Leute als für fünf Millionen?" Angesichts seines Kontostandes findet Arendt die Frage durchaus berechtigt und begibt sich mutig in die Drehbuch-Mühle der Film-Branche, in der nur eins zählt: Sex and Crime!
Sprecher:Jan Schreiber (Oskar Arendt junior, Autor)
Christine Davis (Seine Mutter)
Ernst Konarek (Georg Grosse, Hörspielredakteur)
Andrea Hörnle-Triess (Angestellte beim Sächsischen Rundfunk)
Thomas Thieme (Angestellter beim Sächsischen Rundfunk)
Wolfgang Höper (Herr Müller von der Sparkasse)
Otto Sander (Charly Capelle, Chef der Nova Entertainment)
Klaus Barner (Berger, Dramaturg)
Achim Hall (Roßmann, Dramaturg)
Elmar Roloff (Körbel, Dramaturg)
Yvonne Devrient (Domina)
Daten zu Tom Peuckert:geboren: 08.01.1962
Vita: Tom Peuckert, am 8. Januar 1962 in Leipzig geboren, studierte von 1984 bis 1988 Theaterwissenschaft in Berlin. 1988 gründete er das Off-Theater Bakt (Berliner Akademisches Künstlertheater), wo er einige Stücke auch selbst inszenierte. Seitdem arbeitet er als freier Autor für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen und schrieb zahlreiche Theaterstücke. Bekannt wurde er durch sein Stück "Artaud erinnert sich an Hitler und das Romanische Café" (UA Berliner Ensemble 2000), das zunächst als Hörspiel vom SFB (1997) produziert wurde.

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Erstsendung: 02.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 192
Titel: Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen
Autor: Maurice Leblanc
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 97 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Komponist: Helena Rüegg
Übersetzer: Sabine Grimkowski
Inhalt: Frühling in Paris in den Zwanziger Jahren. Von ihren Wintermänteln befreit, flanieren die Menschen auf den großen Boulevards. Auch Arsène Lupin, mittlerweile 34 Jahre alt und ein eleganter Lebemann, genießt die laue Luft. Eine schöne Dame mit schweren blonden Haaren und blauen Augen gerät in sein Blickfeld - sie wird von einem Herrn verfolgt. Lupin folgt dem Verfolger bis in ein Café am Boulevard Haussmann. Dort sitzt an einem Tisch eine andere, auch sehr schöne Frau, jünger als die Blauäugige, mit jadegrünen Augen. Die Grünäugige verlässt das Café, Lupin geht ihr nach und wird Zeuge einer Szene: Der Verfolger der Blauäugigen und der herbeigeeilte Vater der Grünäugigen streiten sich schreiend um die grünäugige Frau. Der aufgebrachte Vater fährt schließlich mit ihr davon. Die Blauäugige nimmt einen Wagen zum Gare de Lyon und besteigt einen Zug nach Monte Carlo. Lupin folgt ihr bis ins Abteil und erfährt ihren Namen: Miss Bakefield, eine Engländerin. Dann überstürzen sich die Ereignisse. Lupin wird niedergeschlagen, drei Reisende werden ermordet, und drei Maskierte jagen auf der Flucht an Lupin vorbei. Er blickt kurz in jadegrüne Augen, dann steht er dem Verfolger von Miss Bakefield gegenüber: Es ist Kommissar Marescal.

Im Mittelpunkt des Abenteuers steht die Frau mit den jadegrünen Augen, Aurélie d'Asteux, die immer wieder auftaucht und verschwindet. Lupin muss seinen einmaligen Charme einsetzen, um ihr Herz zu gewinnen - denn erst so kann er zum Grund der hochpolitischen Verwicklungen vordringen: Auf dem Boden eines Stausees liegt angeblich ein Schatz. Ist es gar die Quelle ewiger Jugend?
Sprecher:Rüdiger Vogler (Erzähler)
Samuel Weiss (Arsène Lupin)
Odine Johne (Aurélie)
Thomas Thieme (Marsecal)
Heinrich Giskes (Brégeac)
Verena Buss
Emilie de Fries
Cornelius Gebert
Hubertus Gertzen
Susanne Heydenreich
Lisenka Kirkcaldy
Anne Leßmeister
Rainer Philippi
Michael Stiller
Barbara Stoll
Markus Weickert
Bijan Zamani
Daten zu Maurice Leblanc:geboren: 11.11.1864
gestorben: 06.11.1941
Vita: Maurice Leblanc (1864-1941) wurde in Rouen geboren. Leblanc schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekannteste Figur ist der Meisterdieb Arsène Lupin, der zum ersten Mal im Juli 1905 in einer Literaturzeitschrift auftauchte. Die Krimiserie wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion d'honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Nachdem er mit seiner Familie vor den deutschen Besatzern aus der geliebten Normandie geflüchtet war, starb er in Perpignan. Nach »Die Gräfin Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin«, »Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs«, »Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen« und »Arsène Lupin und die Insel der 30 Särge« ist dies der fünfte Fall mit dem berühmten Meisterdieb in SWR2 Krimi.

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Erstsendung: 26.07.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 192
Titel: Ausreißer
Autor: Colin Finbow
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Helmut Kirste
Übersetzer: Marianne de Barde
Christa Häber
Inhalt: Max und Kelly, beide 13 und aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen, haben Schwierigkeiten mit ihren Eltern. Während Max mit sorgfältig inszenierten Selbstmordversuchen seinen Vater und dessen Lebensgefährtin in Schach hält, flüchtet Kelly in die Lektüre von Illustriertenromanen oder ruft beim "Kindersorgentelephon" an, um dort haarsträubende Schauergeschichten von einem Mann, der sie brutal mißhandelt, zu erzählen. Max` ganze Liebe gilt dem Ferrari seines Vaters. Kelly trifft Max, als er gerade den Wagen poliert und fordert ihn zu einer kleinen Spritztour nach Brighton heraus. Während Kellys Eltern sofort zur Polizei gehen, konsultiert Max' Vater dessen Psychiater, der diesen Ausflug eher als gesundes Zeichen interpretiert. Auf ihrer kleinen Reise begegnen sich Max und Kelly zunächst mit Sticheleien und Angebereien, entwickeln aber im Verlauf ihres Abenteuers allmählich Vertrauen zueinander. Als sie schließlich von der Polizei verfolgt werden, gelingt ihnen die Flucht in ein abgelegenes Waldstück. Suffolk, England, schreibt Hörspiele und Drehbücher. Seit 1981 ist er künstlerischer Direktor einer Filmschule für Kinder und Jugendliche.
Sprecher:Mila Huster (Kelly)
Uschi Illert (Monique)
Florian Baumeister (Max)
Thomas Thieme (Dad)
Peter Heusch (Giles)
Jan Munoz (Darren)
Olga Grün (Tracy)
Daten zu Colin Finbow:geboren: 1940
Vita: Colin Finbow, geboren 1940 in England, war Lehrer für Englisch, Kunstgeschichte und Film. Neben zahlreichen Hörspielen schrieb er auch viele didaktische Sendungen für das Medium.
Erstsendung: 19.08.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 192
Titel: Baal
Autor: Bertolt Brecht
produziert in: 2018
produziert von: MDR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Matthias Thalheim
Bearbeitung: Julia von Sell
Komponist: Arthur Thieme
Inhalt: "Baal" ist Bertolt Brechts (1898-1956) erstes Bühnenstück. Er schreibt es 1918 als Student, um Hanns Johsts expressionistischem Drama "Der Einsame" - einer Biographie des Dichters Grabbe - einen Gegenentwurf hinzustellen, in den Brechts Erkenntnisse als Sanitätssoldat des Ersten Weltkriegs einfließen können. In einer Reihung von Dramoletten erzählt Brecht darin vom Lebenslauf des Josef K., der als Dichter und Lebenskünstler "Baal" auf alle gesellschaftlichen Normen pfeift, der seinen potentiellen Mäzen, den Großkaufmann Mäch, brüskiert, sich seine Ehefrau Emilie zur Geliebten macht, diese bald mit einer Reihe anderer, ihm verfallen Mädchen eintauscht und letztlich lieber mit seinem homosexuellen Freund Ekart durch Felder und Dörfer streift. "Baal" - dem Bild des syrischen Erdgottes folgend, der durch das Christentum zum Urprinzip des Bösen erklärt wurde. "Baal" als Ausdruck der Unersättlichkeit nach Leben. "Baal", den Brecht als einen zeigt, der die Welt als sein Eigentum und nicht sich als Eigentum der Welt betrachtet. Auf dem Steckbrief wird der bald von den Landjägern gesuchte "Baal" als Varietéschauspieler und Dichter, als Karussellbesitzer, Liebhaber einer Millionärin, als Zuchthäusler und Zutreiber beschrieben, als jemand, der einer eingeschriebenen Dirne wegen seinen Jugendfreund ermordet hat. Die Uraufführung erlebt Brechts Dramen-Erstling im Dezember 1923 in Leipzig und geht als Theaterskandal in die Geschichte ein.
Sprecher:Thomas Thieme (Baal/Mäch/Emilie/Johannes/Bauern/Ekart)
Mathilda Lou Mathesius (Bauernmädchen)
Julia von Sell (Zwischentexte)
Daten zu Bertolt Brecht:geboren: 10.02.1898
gestorben: 14.08.1956
Vita: Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt.

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Erstsendung: 05.02.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 192
Titel: Bachs Reiche
Autor: Torsten Enders
produziert in: 2009
produziert von: MDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: "Thomaskantor unter Mordverdacht!" hätte eine berühmte Skandal-Postille vermutlich getitelt, wäre sie vor 275 Jahren schon auf dem Markt gewesen. Tatsächlich musste sich Johann Sebastian Bach im Herbst 1734 eine polizeiliche Untersuchung gefallen lassen. Der Leipziger "Senior Stadtmusicus" Gottfried Reiche, Bachs Lieblings-Trompeter, war am 6. Oktober im Stadtpfeiffer- Gässchen tot aufgefunden worden. Am Abend zuvor hatte er noch - im Beisein des neuen sächsischen Kurfürsten - Bachs eigens für das Festkonzert komponierte Kantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" mit uraufgeführt. Ob Reiche, am Kopf verletzt, durch Sturz oder Schlag zu Tode kam, war nicht ersichtlich. Wohl aber, dass Bach von Reiche in den Tagen vor dem Konzert unablässig neue Proben verlangt hatte. Unzufrieden mit Reiches Leistung, hatte Bach getobt und sein Bild am Dresdner Hof, womöglich seine Stellung und Karriere beschädigt gesehen. Grund genug für einen Streit mit tödlichem Ausgang?
Sprecher:Otto Sander (Reiche)
Thomas Thieme (Bach)
Paul Herwig (Bamberg)
Berndt Stübner (Friedrich August II)
Stefanie Rösner (Rieke)
Veit Schubert (Wendestrom)
Ernst Jacobi (Schrock)
Daten zu Torsten Enders:geboren: 1954
Vita: Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/ Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk tätig, lebt in Berlin. Er ist Autor mehrerer Hörspiele und Features ("Kein Wort von Einsamkeit", "Das tonlose Spiel", "Dorns Tiefland", "Brückenschlag"), sowie von Filmen ("Trutz") und Theaterstücken ("Kanzelkarl", "Kowatz"). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel "Spenderherz", das mit dem Hörspiel-Preis der Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss für das beste regionale Hörspiel ausgezeichnet wurde, und "Bachs Reiche" (2009).
Erstsendung: 24.12.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 192
Titel: Blackout
Begriffsfragen (Folge 2)
Autor: Hans Zengeler
produziert in: 1986
produziert von: HR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: In einer funktionieren Demokratie ist es unabdingbar, daß jeder unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger den ungetrübten und ständigen Durchblick hat. Andernfalls steht er im vierten Jahr seiner demokratischen Souveränität vor der Wahlurne und hat einen Blackout. Den Blackout kann sich wohl, von Zeit zu Zeit, ein gewählter Volksvertreter leisten, dem Wähler, dem Souverän des Staates, darf jener keinenfalls zustoßen. Deswegen muß er vorbauen, Aufklärung sich und anderen schaffen, notfalls im Referat für Begriffsfragen.
Sprecher:Hans Helmut Dickow
Thomas Thieme
Erstsendung: 14.10.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 192
Titel: Broadway-Melodie 1492
Autor: Jura Soyfer
produziert in: 1992
produziert von: ORF; BR; MDR; DS Kultur
Laufzeit: 84 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist: Georg Herrnstadt
Inhalt: Soyfer erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas als Geschichte einer Eroberung. "Held Kolumbus" wird entheroisiert. Wir begeben uns mit ihm auf die Entdeckungsreise in die "Neue Welt". Mit an Bord auf den erbettelten Schiffen fahren Vertreter der Hochfinanz, der Propaganda, des Militärs und Kriminelle. Sie "zivilisieren" die friedlichen "Indianer" zu Geldgier, Kriegsführung und Bürokratie - zu allen Übeln des Kapitalismus. Soyfer erzählt die Entdeckung Amerikas nicht als Tragödie über die dunkle Seite der europäischen Neugier, sondern als "satirische Posse" - voll Witz und Ironie, voll heiterer Bitterkeit, in bester Tradition der Wiener Volkskomödie, Nestroy und Brecht miteinander verbindend. Er moralisiert nicht; er ist ein leidenschaftlicher Unterhalter. Und so dreht sich das Rad der Geschichte im Musicaltakt. Bei aller kritischen Schärfe kommen Spaß und Vergnügen nicht zu kruz, wenn wir in der Vergangenheit unsere eigene Gegenwart entdecken. Denn diese parodistische Kolonisierungsgeschichte zielt nicht nur auf den "Anschluß" Österreichs 1938, sondern weckt auch Assoziationen an bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

1937 warnte Jura Soyfer mit "Broadway Melody 1492" vor dem deutschen Faschismus. Der damals 25jährige benutzte in sehr freier Weise Kurt Tucholskys und Walter Hasenclevers Komödie "Kolumbus", behielt die ihm am meisten zusagenden Szenen wortwörtlich bei, schrieb manche um und erfand einen Bilderbogen eigener Szenen hinzu. Jura Soyfers Bearbeitung ist seit vielen Jahren aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Für die vorliegende Hörspielfassung mußte Götz Fritsch alle Szenen und Motive, die Hasenclever und Tucholsky zugeschrieben werden, streichen und die verbleibenden Buchstücke und Motive aus anderen Soyferschen Arbeiten und eigenen Szenen ergänzend verbinden.
Sprecher:Martin Schwab (Columbus)
Hilmar Thate (Fidemano)
Cornelia Lippert (Mara)
Therese Affolter (Isabella)
Georg Schuchter (Sänger)
Udo Wachtveitl (Pepito)
Andrea Eckert (Slawacuana)
Thomas Thieme (Häuptling)
Guido Wieland (Medizinmann)
Eva Spreitzhofer (Junge Indianerin)
Babette Arens
Georg Herrnstadt
Adi Hirschal
Martha Holler
Dietrich Hollinderbäumer
Dominik Kaschke
Karl Menrad
Fritz Oberhofer
Johann Adam Oest
Renate Olarova
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.09.1992
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 192
Titel: Carmen in Peking
Autor: Helga M. Novak
produziert in: 1986
produziert von: SDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Ursula Langrock
Inhalt: Karin, einzig weibliches Mitglied einer vierköpfigen Sprachlehrerdelegation auf Chinareise, erfährt gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes von einer kulturellen Sensation: in Peking erlebt die Oper "Carmen" ihre erste Aufführung. Und obwohl Inszenierung, Sänger und Orchester großartig zu sein scheinen, soll "Carmen" in Peking wieder abgesetzt werden. Denn "es ist ausgesprochen unsittlich, sich in China derart zu gebärden wie jene rauchenden, lachenden, spottenden Zigarettenarbeiterinnen". Während Karin nun hartnäckig und allen Widerständen zum Trotz schließlich doch erfolgreich versucht, für sich und den Dolmetscher Karten für eine Aufführung zu bekommen, erfährt sie, daß nicht nur die Zigarettenarbeiterinnen der Oper, sondern auch eine sich emanzipiert, frei und unabhängig verhaltende Frau in der chinesischen Alltagswirklichkeit auf Unverständnis stoßen. Helga M. Novak, 1935 in Berlin geboren, studierte in Leipzig Philosophie und Publizistik. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Island lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Westberlin. Für ihre Lyrik erhielt sie 1968 den "Bremer Literaturpreis". Große Beachtung fanden ihre Romane "Die Eisheiligen" (1979) und "Vogel federlos" (1982). Für den Süddeutschen Rundfunk hat sie zahlreiche Hörspiele geschrieben, u.a. "Ballade von der Minenwippe" (1976), "Die Schwedenchronik" (1977), "Das türkische Rezept" und "Musikwalze" (1978), "Unordentliche Zeiten" (1980), "Tragflächen" (1982) und "Der Marder" (1984). "Musikwalze" wurde im Dezember 1978 zum "Hörspiel des Monats" gewählt.
Sprecher:Donata Höffer (Karin Henning)
Ernst Jacobi (Liu Yang)
Ah-You Lou (Go)
Michael Rastl (Albert)
Joachim Jung (Reinhold)
Thomas Thieme (Frank)
Jörg Hube (Herr Fink)
Daten zu Helga M. Novak:geboren: 08.09.1935
gestorben: 24.12.2013
Vita: Helga M. Novak (Pseudonym für Maria Karlsdottir; * 8. September 1935 in Berlin-Köpenick; † 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin) war eine deutsch-isländische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.03.1986
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 192
Titel: Chourmo
Autor: Jean-Claude Izzo
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Katharina Grän
Inhalt: Fabio Montale war Polizist in Marseille. Jetzt lebt er in einem kleinen Häuschen am Meer. An diesem Morgen erhält er Besuch von seiner Cousine. Ihr Sohn Guitou ist seit drei Tagen verschwunden. Er ist erst sechzehn und hat sich trotz Verbot mit seiner arabischen Freundin Naima getroffen. Fabio geht den Spuren Guitous nach. Dafür muss er jedoch wieder in seinen alten Bezirk, in die "Bronx" von Marseille. Was er nicht ahnt: Guitou ist bereits tot.
Sprecher:
offen
Fabio Montale: Hans-Peter Hallwachs
Loubet: Burghart Klaußner
Pertin: Thomas Thieme
Kück: Deborah Kaufmann
Gelou: Maria Hartmann
Honorine: Regina Lemnitz
Fonfon: Helmut Krauss
Felix: Martin Seifert
Gitou: Matthias Walter
Naïma: Carina Klapetka
Christian Gaul
Peter Gavajda
Imtias-ul Haque
Hüseyin Cirpici
Rolf Marnitz
Özgür Özata
Hürdem Riethmüller
Falilou Seck
Thomas Vogt
Daten zu Jean-Claude Izzo:geboren: 20.06.1945
gestorben: 26.01.2000
Vita: Jean-Claude Izzo, 1945 in Marseille geboren, 2000 in seiner Heimatstadt gestorben, war lange als Journalist tätig. In "Total Khéops", dem ersten Roman seiner weltberühmten „Marseiller Trilogie“, geht es um eine Rachefehde unter italienischen Einwanderern. Fabio Montale, Leiter einer Sondereinheit der Marseiller Polizei, stößt bei seinen Recherchen in ein Wespennest. Zwei konkurrierende Camorrafamilien und Elemente der rechtsradikalen Partei "Front National" ringen um die Vorherrschaft in der Marseiller Banlieue, den berühmt-berüchtigten Quartiers Nord ...
Hompepage o.ä.: http://www.jeanclaude-izzo.com/
Erstsendung: 07.04.2003
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 192
Titel: CIRCUS MAXIMUS
Autor: Eberhard Petschinka
produziert in: 2013
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Eberhard Petschinka
Komponist: Wolfgang Mitterer
Inhalt: uncontrolled demolition of entertainment paradise: Ein Schrei- & Crashduell zwischen dem Direktor des Circus Maximus und einer Megafon-Anarchistentruppe. Er hat seinen von der Hochfinanz gepriesenen und gesponserten Unterhaltungs- Caterpillar an die Wand gefahren; sie füllt eine eigene 1000-Sitz-Baracke mit ihren knallbunten Sprech- und Quietsch-Arien und ist auf der zehnspurigen Entertainment-Autobahn als Geisterfahrer unterwegs und unterfordert.
Sprecher:Thomas Thieme (Rienzo)
Ulrich Voß (Lucullus)
Norah Abdel Maksoud (Sprecherin des Konsortiums der Investoren)
Sebastian Rudolf (Stassio)
André Jung (Alpha & Omega)
Jule Böwe (Lynndie England)
Luise Wolfram (Megaphonanarchistin)
Franz Hartwig (Megaphonanarchist)
Jasna Fritzi Bauer (An- und Absage
Daten zu Eberhard Petschinka:geboren: 19.10.1953
Vita: Eberhard Petschinka (krok & petschinka), geboren 1953, lebt als Maler, Schriftsteller und Regisseur in Wien. Das Hörspiel "krok" wurde 1995 mit dem Prix Futura geehrt. Sein Stück "Santo Subito" wurde 2007 mit dem Prix Europa und 2008 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. 2009 wurde Petschinka der Günter-Eich-Preis verliehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.10.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 192
Titel: Claras Köpfe
Autor: Angelika Voigt
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Michael Schlimgen
Inhalt: Nach einem Discobesuch wird Doris ermordet aufgefunden. Alles spricht dafür, daß ihre Freundin Clara hinter dem Mord steckt. Sie ist in therapeutischer Behandlung. Kampmann, ihr Psychologe, diagnostiziert bei Clara eine ausgeprägte Persönlichkeitsspaltung: Als Karin ist sie aggressiv und ordinär, als Lisa sanft und nachdenklich. Aber er ist von ihrer Unschuld überzeugt. Nach einem zweiten Mord verdichten sich die Verdachtsmomente gegen Clara und die Vorwürfe gegen den Therapeuten.
Sprecher:Martina Gedeck (Clara)
Thomas Bading (Kampmann)
Thomas Thieme (Dr. Wagner)
Wolfgang Condrus (Brückner)
Viktor Neumann (Stolz)
Anna Böttcher (Kim)
Christian Schodos (Barkeeper/Wirt)
Geraldine Gaul (Doris/Krankenschwester)
Daten zu Angelika Voigt:geboren: 1955
Vita: Angelika Voigt, geboren 1955 in Erfurt, aufgewachsen in Düsseldorf, studierte Geschichte, Geographie und Kunst. Sie veröffentlichte zu kulturhistorischen Themen, Feature und Jugendhörspiele und arbeitet als freiberufliche Autorin in Hamburg.
Erstsendung: 18.01.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 192
Titel: Das Angebot
Retsina rot (Folge 5)
Autor: Stephan Ahlf
produziert in: 1997
produziert von: HR
Laufzeit: 18 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Ein Epos über Männerfreundschaft und das freie Unternehmertum in 19 Gesängen und einem Abgesang

Heckel und Sulzer, zwei abstrebende Unternehmer und Hasardeure aus dem Ballungsgebiet Rhein-Main, haben eigentlich nur ein Ziel: als Geschäftsmänner zu Geld, Ehre und Anerkennung zu gelangen. Daß ihnen dies immer wieder mißlingt, ist einem gewissen Dilettantismus zuzuschreiben, einzige Konstante ihres Lebens, auf die sie sich getrost verlassen können. Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwacht, befinden sich Heckel und Sulzer noch an Bord der "Odysseus" in griechischen Hoheitsgewässern. Im Land der Götter und Helden hoffen sie, neue Kräfte zu sammeln, nachdem sie mit dem mutigen Vorhaben, in Frankfurt eine Agentur zum Zwecke des Putzfrauen-Leasings zu gründen, schmachvoll gescheitert waren. Schon bald nach ihrer Ankunft auf der Kykladeninsel Naxos lernen sie Frieder Gebhardt, einen zwar unansehnlichen aber augenscheinlich wohlhabenden und einflußreichen sächsischen Geschäftsmann kennen. Dessen Aura - sowie seine so attraktive wie ständige Begleitung Moni - lassen in Heckel und Sulzer einen Traum wiederaufkeimen, der vor noch gar nicht langer Zeit abrupt für sie verblüht war. Gebhardts gesellschaftliche Qualitäten machen sie sicher: er ist der Mann, an dem sie sich orientieren müssen, wenn sie die Schande ihres ständigen geschäftlichen Mißerfolgs tilgen wollen, um endlich zu prosperieren (und damit auch die Aufmerksamkeit der erfolgsorientierten schönen jungen Frauen auf sich zu lenken). Eines genußträchtigen Abends im Szene-Lokal "Oniro" schlägt ihnen Gebhardt tatsächlich vor, doch mal sein Unternehmen zu besuchen. Für Heckel und Sulzer könnten sich dort interessante Perspektiven ergeben. Diese Nachricht beflügelt die beiden Touristen ungemein. Daß es sich in Gebhardts Branche um Sondermaschinen, genauer: um "pneumatische Teileförderer" (vulgo auch "Rüttler" genannt) handelt, schreckt Heckel und Sulzer keineswegs. Auch nicht die Tatsache, daß sich Gebhardts "Konzern" im sächsischen Grimma, östlicher noch als die Ost-Metropole Leipzig, befindet. Für einen Platz im Regiment des Tycoons, vielleicht sogar neben Moni, darf man ein wenig Aufwand schließlich nicht scheuen... . Wird der "Rüttler" den Grundstein zum Geschäftserfolg des Unternehmerduos legen? Kann dadurch sogar der "Aufbau Ost" gefördert werden und entstehen bei Grimma "blühende Landschaften"? Und wer schließlich wird mit der nicht minder blühenden Moni die selige Liebe genießen, bevor sanfter Schlummer die Augenlider bedeckt?
Sprecher:Uwe Friedrichsen
Michael Quast
Walter Renneisen
Thomas Thieme
Nina Weniger
Erstsendung: 06.06.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 192
Titel: Das Deutschlandgerät
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 10.2014
Autor: Ingo Schulze
produziert in: 2014
produziert von: MDR
Laufzeit: 85 Minuten
Regie: Stefan Kanis
Inhalt: In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Aber der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen! Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen die Interviews, die Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen im Kosovo-Krieg erregt sein sonst so bewunderter Nonkonformismus Befremden. Würde sich der notorische Außenseiter in dem Film, in dem er Reinhard Muchas Düsseldorfer Re-Installation "Das Deutschlandgerät" vorstellen wollte, erklären können? Doch bevor es zu den Aufnahmen kommt, stirbt der herzkranke Claasen. Um ihren Film nicht aufgeben zu müssen, will die Autorin Claasens jüngeren Schriftstellerkollegen Edgar Schmidt für dessen Part gewinnen - Claasen selbst hatte ihn ins Gespräch gebracht: als einen der wenigen, denen er sich verbunden fühlt. Schmidt zuckt trotzdem zurück. Zu viel Unausgesprochenes verbindet ihn mit dem jahrzehntelangen widerspenstigen Vorbild. Oder hat er einfach Angst vor dessen politischer wie künstlerischer Haltung? Doch der Tote selbst gibt keine Ruhe und ergreift zunehmend von ihm Besitz.
Sprecher:Kai Scheve (Edgar Schmidt)
Thomas Thieme (Bernd Claasen)
Imogen Kogge (Elzbieta Kühn)
Bettina Hoppe (Theresa Manger)
Ulrike Krumbiegel (Ines Schmidt)
Maria Radomski (Kellnerin)
Elisabeth Möckel (Praktikantin)
Daten zu Ingo Schulze:geboren: 1962
Vita: Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben" und "Adam und Evelyn" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays und Publizistik. "Das ,Deutschlandgerät'" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 07.09.2014
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 192
Titel: Das Spinnennetz
Autor: Joseph Roth
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 111 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Joseph Roths erster Roman Das Spinnennetz beschreibt den unaufhaltsamen Aufstieg der Faschisten im Deutschland der 20er Jahre. Als enttäuschter Kriegsheimkehrer findet sich der ehemalige Leutnant Theodor Lohse nicht mehr zurecht. Zerbrochen sind seine Träume vom militärischen Triumph und seine Hoffnungen auf eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. Stattdessen lebt er in ärmlichen Verhältnissen als Jurastudent und Hauslehrer bei einem reichen jüdischen Juwelier in Berlin. Sein Ehrgeiz treibt ihn schnell in die Arme einer rechtsradikalen Geheimorganisation, für die er zunächst als einer von vielen Spitzeln arbeitet. Endlich wieder einer klaren Führung verpflichtet, geht er über Leichen, um seine Aufgaben zu erfüllen, übereifrig, getrieben von der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und Kleinheit. Morde und militärische Kameradschaftlichkeit, Denunziation, ideologiefreies Kalkül und Paktieren mit politischen Gegnern sowie die Heirat in den deutschen Adel verschaffen ihm in der Folge eine Machtposition. Doch trotz seines gesellschaftlichen Aufstiegs findet Theodor keine Ruhe und leidet unter Verfolgungswahn. Angst und Selbstzweifel dominieren ihn bis zum Schluss, er wird nicht erlöst von dem ihn ewig quälenden Ehrgeiz, unter dem eine große innere Leere liegt. Joseph Roth beschreibt mit Theodor Lohse und den ihn umgebenden Menschen die deutsche Identitätssuche nach dem 1. Weltkrieg. Theodor ist ein Mensch ohne Halt in einer Gesellschaft der radikalen Gegensätze zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, Bürgertum, Adel und Proletariat, Hunger und Überfluss, Militarismus und kultureller Avantgarde, Spitzelwesen und lautstarken nationalen Studentenbewegungen, Antisemitismus und aufkeimender Demokratie, zwischen Gewalttätigkeit und Amüsierlust, zwischen Fortschritt und Reaktion. In dieser verwirrenden, explosiven gesellschaftlichen Gemengelage glaubt Theodor letztlich an nichts und niemanden - außer an sich selbst und sein Emporkommen. Einzig entscheidend ist, auf der Seite der Gewinner zu stehen. So mausert sich Theodor Lohse zum wichtigen Funktionär im sich anbahnenden nationalsozialistischen Deutschland. Das Spinnennetz erschien als Fortsetzungsroman vom 7.Oktober bis 6.11.1923 in der Wiener Arbeiterzeitung und nahm damit die Ereignisse des Hitlerputsches, der sich nur wenige Tage nach dem letzen Abdruck ereignete, auf prophetische Weise vorweg.
Sprecher:Martin Carnevali
Norman Hacker
Lena Lauzemis
Bernd Moss
Steven Scharf
Thomas Thieme
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

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Erstsendung: 27.05.2012
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 192
Titel: Den Kopf hinhalten ...
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 2000
produziert von: DKultur
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Nach Motiven des Drehbuchs "Engel aus Eisen" von Thomas Brasch

Flugzeuge über Berlin, ohrenbetäubend. Gladow geht zurück ins Kinofoyer, die Kasseneinnahme verschwindet in seiner Manteltasche, der Lärm der Rosinenbomber übertönt die Schreie der Kassiererin. Der Wochenschau-Kommentator dankt den amerikanischen Piloten ... 1949 wird der junge Werner Gladow mit seiner Bande festgenommen. Diebstähle, Raubüberfälle, auch Morde gehen auf ihr Konto. Die Urteile vom April 1950: dreimal Todesstrafe durch das Fallbeil, lebenslängliche und mehrjährige Freiheitsstrafen. Die Todesurteile werden im Dezember 1950 in Frankfurt/Oder vollstreckt.
Sprecher:Matthias Walter (Werner Gladow)
Doris Plenert (Lucie Gladow, seine Mutter)
Thomas Thieme (Scharfrichter Völpel)
Christine Schorn (Gertie Völpel, seine Frau)
Astrid Meyerfeldt (Lisa)
Stefan Wilkening (Erzähler)
MusikerMax Raabe (Gesang der "Ballade vom blutigen Bomme" nach einem Text von Christa Reinig)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 27.08.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
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    11. Januar 2015
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