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Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 8
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Titel:
Autor: Andreas Kloner
produziert in: 1989
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 30 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Harald Krewer
Inhalt: Die Neuigkeit verbreitet sich im sensationslüsternen Wien wie ein Lauffeuer: Am 14. Februar 1827, wenige Wochen vor dem Tod Ludwig van Beethovens, wird der allseits beliebte Weltpriester und Mathematikprofessor Johann Konrad Blank im Haus "Zur eisernen Birne" in der Johannesgasse tot aufgefunden. Sein Mörder hatte ihm eine Reihe von Hieb- und Stichwunden zugefügt.

Das "Taterhebungsprotokoll" hält nüchtern fest: "Die Röcke, die Weste, das Hemd, das Ober- und Unterbeinkleid sind voll Blut und an den der Wunde entsprechenden Stellen durchgestochen." Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefasst. Der polnische Bonvivant und Frauenheld Severin von Jaroszynski, fast täglicher Gast im "Theater in der Leopoldstadt" und Geliebter der gefeierten Schauspielerin Therese Krones, bestreitet allerdings trotz zahlreicher Zeugenaussagen den Mord an seinem ehemaligen Lehrer.

Andreas Kloner hat 180 Jahre nach der Tat den Fall rekonstruiert und aus den bis heute vorliegenden Vernehmungsprotokollen und Zeitungsartikeln ein dokumentarisches Hörspiel montiert. Ein Stück, das neben dem authentischen Kriminalfall einen tiefen Einblick in das soziale und kulturelle Flair des Wiener Biedermeier ermöglicht.
Sprecher:Heinz Behrens (Steward Forber)
Silke Matthias (Clarissa)
Michael Lucke (Mark Stanley)
Hans Knötzsch (Mister Sharp)
Georg Helge (Doktor)
Manfred Struck (Stimme A)
Detlev Witte (Stimme B)
Erstsendung: 23.05.2009
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Elias Canetti
produziert in: 1989
produziert von: SFB
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Henk Nuwenhoud
Inhalt: Eine mehrteilige "Comédie humaine an Irren" sollte es werden, doch von dem ursprünglichen Pandämonium, bevölkert von Typen wie dem religiösen Fanatiker, dem Wahrheitssucher oder dem Phantasten blieb allein "der Büchermensch" übrig: Peter Kien. Er ist Protagonist von Elias Canettis erstem und einzigen Roman Die Blendung, der 1931 entstand, 1935 im Wiener Verlag Herbert Reichner erschien, dem Autor aber erst in den 60er Jahren breite Anerkennung einbrachte. Erzählt wird der Weg des Privatgelehrten und Sinologen Peter Kien in den Wahnsinn. Kien, der seit Jahren nur noch für und in seiner riesigen Privatbibliothek lebt, ein "Kopf ohne Welt" - so der Titel des ersten Teils -, wird von seiner geldgierigen Haushälterin Therese Krumbholz, die ein Faible für Bücher vortäuscht, zur Heirat verführt. Die Ehe gestaltet sich als Kampf zweier Wahnwitziger, in dem Kien den Kürzeren zieht, aus der Wohnung vertrieben wird und in der Wiener Halbwelt landet. Konfrontiert mit einer "Kopflosen Welt" begegnet Kien dort dem Kleinkriminellen und Schachfanatiker Fischerle, der es auch nur aufs Geld abgesehen hat. Im dritten Teil "Welt im Kopf" tritt der Bruder Georg auf den Plan, wirft Therese mit ihrem Liebhaber, dem gewalttätigen Hausverwalter Pfaff, aus der Wohnung und versorgt den Professor wieder mit Geld. Im furiosen Schlusskapitel setzt der wahnsinnig gewordene Kien seine Bibliothek und sich selbst in Brand: ein Autodafé unter schallendem Gelächter.

Angesichts des Nomadenlebens der Jugendzeit, angesichts von Massenaufläufen und der Inbrandsetzung des Wiener Justizpalastes durch demonstrierende Arbeiter im Jahr 1927 und angesichts der emotionalen Kälte der Großstadtmenschen im gehetzten Berlin der 20er Jahre war Elias Canetti klar geworden: "Die Welt war zerfallen, und wenn man den Mut hatte, sie in ihrer Zerfallenheit zu zeigen, war es noch möglich, eine wahrhafte Vorstellung von ihr zu geben." Statt beschönigender Ästhetisierung oder singulärem Erzählerstandpunkt wollte Canetti mit Extremfiguren und Außenseiterexistenzen Schlaglichter auf die Welt, auf "Figuren am Rande des Irrsinns" werfen. Die "wahrhafte Vorstellung" von einer chaotischen Welt gestaltete er in Die Blendung demnach als minutiöse Nachzeichnung einzelner, unvereinbarer Wahnwelten. Schonungslos führt der Text in brachiale Kosmen der Verblendung und die Privatmythen der Figuren sind Ausdruck von Welt- und Selbstentfremdung, deren "realistische" Darstellung in Entmenschlichung, ins Animalische, in die Groteske mündet.

Die Mischung aus Erzählung, innerem Monolog, erlebter Rede und aus vom Autor aus seinem tatsächlichen Erfahrungsumfeld aufgegriffenen Dialogen vermittelt diesen Wahnsinn auch als einen sprachlichen, der gegenseitige Verständigung unmöglich werden lässt. In der literarischen Tradition eines Johann Nestroy, Karl Kraus oder Franz Kafka führt Canetti den Kampf zwischen Geist und Wirklichkeit bis zum Zusammenbruch abendländischer Ratio, der auch das faschistische Desaster vorzeichnet.
Sprecher:Jan Christ
Daten zu Elias Canetti:geboren: 25.07.1905
gestorben: 14.08.1994
Vita: Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.08.2014
Datenquelle(n): ORF
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YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Steffen R. M. Kopetzky
produziert in: 1982
produziert von: SDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Kunstkopf:
Regie: Ulrich Simontowitz
Inhalt: "Die Stimmen der Literatur, die Stimmen geboren aus dem unerbittlichen Gedächtnis ... Jedes Wort, jeder Satz, alles scheint für sich zu sein, ohne Zusammenhang in dauernder, freier, ungeordneter Wiederkehr, und es löst sich in Stimmen auf, in Säuseln, in Brüllen und Ächzen, keifendes Gelächter in gleißender Dunkelheit... Ich bin ihr Weltenohr." Der dies äußert, ist ein junger Besessener, ein von Sprache Besessener. So wie er sie in sich hineinsaugt, leidet er unter ihr; denn alles ist schon von vorher Gesagtem besetzt. In einem sehr sonderbaren Bahnhofscafé, in dem Moses und Aron verkehren, Joyce und Borges, Faust und Mephisto, trifft er auf einen älteren Herrn, der sich wie er schreibend artikuliert. Scheinen sie anfangs gegensätzlich zu sein, so nähern sie sich - wie auch die anderen Gäste - immer mehr an. Bis sie sich schließlich in einem furiosen chorischen Monolog und in einer eigenen Sprache à la "Finnegan's Wake" vereinen.
Sprecher:Reinhart Firchow (Thommie)
Wolfgang Müller (Martin)
Pierre Franckh (Bernie)
Doris Buchrucker (Susanne, Martins Freundin)
Erstsendung: 07.11.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Joseph Roth
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 97 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina
Inhalt: Die Kapuzinergruft, Grabstätte der österreichischen Kaiser, ist Symbol der vergangenen Donaumonarchie. Der 1938 erschienene Roman Joseph Roths spielt kurz vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg; er endet mit dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich 1938. Die Hauptfiguren sind - wie im "Radetzkymarsch" - Angehörige der Trotta-Familie, die in dem allgemeinen Umbruch nach dem Krieg 1918 entwurzelt und mittellos wurden. Dem voraus ging für die Trottas ein Aufstieg über mehrere Generationen, der aus dem slowenischen Sipolje über die österreichisch-ungarische Armee bis in die Machtsphäre des Kaisers Franz Joseph und des Erzherzogs und Thronfolgers Franz Ferdinand führte. Der Erzähler jedoch, der von seinem Leben außerhalb dieser adligen Kreise und von seinem Weg aus der Welt berichtet, stemmt sich gegen die Zeit, verzweifelt, aussichtslos und anrührend. "Im heutigen Österreich und in den ehemaligen Kronländern wird es nur noch wenige Menschen geben, in denen der Name unseres Geschlechts irgendeine Erinnerung hervorruft. In den verschollenen Annalen der alten österreichisch-ungarischen Armee aber ist unser Name verzeichnet, und ich gestehe, dass ich stolz darauf bin, gerade deshalb, weil diese Annalen verschollen sind. Ich bin nicht ein Kind dieser Zeit, ja, es fällt mir schwer, mich nicht geradezu ihr Feind zu nennen.." (Joseph Roth, Die Kapuzinergruft).
MusikerAnne Harvey-Nagl (Geige) Lorenz Raab (Trompete) Christoph Walder (Horn) Clemens Wenger (Klavier) Max Nagl (Saxophon, Klarinette)
Daten zu Joseph Roth:vollständiger Name: Moses Joseph Roth
geboren: 02.09.1894
gestorben: 27.05.1939
Vita: Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
Joseph Roth hat seine Herkunft zum Gegenstand vielfacher Verschleierungen und Mystifikationen gemacht. Vor allem die Person seines Vaters erschien in mehrfachen schillernden Umgestaltungen: Er sei der außereheliche Sohn eines österreichischen Offiziers, eines polnischen Grafen, eines Wiener Munitionsfabrikanten. All diesen Erzählungen ist gemeinsam der frühe Verlust des Vaters. Dementsprechend zieht sich der Vaterverlust, und in übertragener Form der Verlust des Vaterlandes, nämlich der österreichischen Monarchie, als roter Faden durch Roths Werk.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.03.2012
Datenquelle(n): dra
dra
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YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Johanna Tschautscher
produziert in: 1981
produziert von: SFB
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Harald Krewer
Komponist: Jürgen Knieper
Übersetzer: Eugen Hamel
Inhalt: Die junge, eigenwillige Savariella, die eigentlich Giovanna Calvaruso heißt, hat als Einzige den Brand überlebt, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen. Jetzt arbeitet sie als Fahrerin bei einer Bank und will nur eines: ihren geliebten Bruder Antonino wiedersehen. Sie fährt von Florenz nach Sizilien, wo sie von ihrem Bruder Pietro abgefangen wird, der sie außer Landes schaffen will. Doch stattdessen wird sie in eine Schießerei verwickelt, die ihr Bruder Antonino anzettelt. Vor dem Staatsanwalt beginnt sie schließlich auszusagen, was ihr Vater ihr noch vor seinem Tod über seine Mafiageschäfte diktiert hatte, und was sie selbst in Sizilien gesehen hat: Antonino wollte die Drogenschmuggelroute des Vaters an ein Kartell verkaufen, das mit Organen handelt. Der Vater war nicht einverstanden, also hat Antonino ihn verbrannt.

Die oberösterreichische Schriftstellerin und Filmemacherin Johanna Tschautscher, eine profunde Kennerin italienischer Verhältnisse, hat mit ihrem Stück "Die sieben Raben" einen Mafiakrimi geschrieben, der ebenso gut als Märchen oder als Entwicklungsroman funktioniert. Johanna Tschautscher nimmt nicht nur die Machenschaften einer skrupellosen Organisation aufs Korn, sondern sie erzählt gleichzeitig die poetische Geschichte einer jungen Frau, die - allen Widrigkeiten zum Trotz - zu ihren Wünschen steht. Auch wenn sie lernen muss, dass diese ganz anders realisiert werden, als sie es sich gewünscht und vorgestellt hat.
Sprecher:Georg Corten (Vater)
Gretl Schörg (Mutter)
Sona MacDonald (Tochter)
Andreas Bißmeyer (Herr Peter)
Heribert Sasse (Herr Max)
Erstsendung: 15.06.2011
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 8
Vorige/nächste Ausstrahlung:17.03.2019 um 17:06 bei SRF 2 (Folge 2 von 2)
Titel:
Autor: Fatma Aydemir
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 109 Minuten
Regie: Kirstin Petri
Bearbeitung: Kirstin Petri
Komponist: Henrik Albrecht
Dramaturgie: Susanne Janson
Inhalt: Ein zweiteiliges Hörspiel.

Teil 1:
Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal «ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle», und alles scheint verloren.

Die siebzehnjährige Hazal ist verletzlich und gleichzeitig grob, voller Energie und unnütz selbst in Billigjobs, überschäumend vor Hoffnungen und Ängsten. Eigentlich fast normal in diesem Alter. Aber Hazal lebt eingezwängt zwischen den traditionellen muslimischen Vorstellungen ihrer Eltern und der brutalen Realität ihres Berliner Kiezes. Auf der Suche nach Perspektive und Heimat macht sie schliesslich einen fatalen Fehler.

«Ellbogen» erzählt die Geschichte von Hazal und ihren Freundinnen in Berlin, die alle ums Überleben kämpfen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie im Leben war. Lustig und traurig, wütend und zart stellt die Autorin Fatma Aydemir in ihrem Debütroman, aus dem Kirstin Petri ein zweiteiliges Hörspiel gemacht hat, eine grosse Frage: Was kann in dieser Welt aus einem Mädchen wie Hazal schon werden? Und gibt eine ebenso grosse Antwort: Alles.

Teil 2:
Sie ist achtzehn. Sie ist in Deutschland geboren. Sie heißt Hazal und hat es satt, auf das Leben zu warten. Hazal will sich verlieren und verlieben, sie weiß nicht, wohin mit ihren Gefühlen. Als plötzlich die Polizei hinter ihr her ist, flieht sie nach Istanbul, wo sie noch nie in ihrem Leben war.

Der lang ersehnte Partyabend an ihrem Geburtstag war in einer Orgie der Gewalt geendet. Aus Frustration und Wut hatten Hazal und ihre Freundinnen einen jungen Mann schwer verprügelt. Schließlich war es Hazal gewesen, die ihm den entscheidenden Stoß versetzt hatte. Nun muss sie fliehen - sie wählt als Fluchtort Istanbul, die so schillernde, reizvolle, unbekannte Stadt ihrer Träume. Dort lebt Memet, ihre Facebookliebe, bei dem sie zunächst unterkriecht. Aber sowohl Memet
als auch die Stadt sind ganz anders als in ihrer Phantasie. Beide können ihr den so dringend benötigten Halt nicht geben - im Gegenteil, sie reissen Hazal nur noch tiefer in den Strudel der lebensgefährlichen Orientierungslosigkeit.

Ohne Kenntnisse der politischen Spannungen und dem gesellschaftlichen Leben in der Türkei gerät sie schließlich in den Wirbel um den Putschversuch 2016.
Sprecher:Rüdiger Vogler (Pastor Erwin Werner)
Chris Pichler (Lene, seine Frau)
Matthias Bundschuh (Baron von Werland)
Natalie Spinell (Baronin Karola von Werland)
Reiner Schöne (Baron Berent von Rast)
Christa Strobel-Mertins (Tija, Köchin)
Nic Romm (Pichwit, Diener / Page)
Nicole Boguth (Häuslerin)
Josef Quadflieg (Jakob, Hausdiener)
Götz Argus (Salit, Organist)
Rainer Homann (Gröver, Dorflehrer)
Gregor Höppner (Jost, Wirt)
Hanna Seiffert (Mutter Gheda)
Susanne Barth (Baronin Huhn)
Albert Kitzl (Erman, Waldhüter)
Viktor Weiss (Damkewitz, Hausdiener)
Camilla Renschke (Knechtstochter)
Therese Dürrenberger (Gräfin Gleiss)
Frank Musekamp (Küster / Schwiegersohn)
Hans Kremer (Erzähler)
Valentin Brühl (1. Kind)
Pauline Höhne (2. Kind)
Ernst August Schepmann (Doktor)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Tom Willen
Erstsendung: 16.03.2019
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 8
Vorige/nächste Ausstrahlung:08.05.2019 um 20:05 bei NDR Kultur  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Daniel Kehlmann
produziert in: 2011
produziert von: SWR
Laufzeit: 31 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Inhalt: Eine Aufbahrungshalle in Princeton, New Jersey, Januar 1978. Adele Gödel steht vor dem Sarg ihres Mannes. Während sie im Krankenhaus lag und sich von den Folgen einer Hüftoperation erholte, hat ihr Mann, Kurt Gödel, jede Nahrungsaufnahme verweigert, sich zu Tode gehungert - aus Angst, vergiftet zu werden. Nun wird ihm posthum, durch Botschaftsrat Strinetzki, der Große Staatspreis zweiter Klasse der Republik Österreich verliehen. Denn Gödel war ein genialer Mathema - tiker, dazu der größte Logiker seit Aristoteles. Am 6. September 1930, mit vierundzwanzig Jahren, revolutionierte er auf einer Tagung für Erkenntnislehre in Königsberg die mathematische Logik mit seinem "Unvollständigkeitssatz", nach dem es Sätze gebe, die zwar richtig, im formalen System der Mathematik aber unentscheidbar seien, also nicht beweisbar - und dass sich dies beweisen lasse. Da Gödel wenig später außerdem beweist, dass Zeitreisen theoretisch möglich seien, wohnt er in Kehlmanns Stück folgerichtig auch seiner eigenen Bestattung bei. Dort hält er Rückschau auf sein Leben: Die Kindheit in Brünn, das Studentenleben in Wien, die wöchentlichen Sitzungen im Wiener Kreis, die Flucht vor den Nazis in die USA, die Bekanntschaft mit Albert Einstein in Princeton.
Sprecher:Britta Steffenhagen
Steffi Kühnert
Hüseyin Ekici
Joachim Steffenhagen
Jule Böwe
Cathlen Gawlich
Florian Lukas
Thomas Bartholomäus
Christoph Gawenda
Luzia Schelling
Daten zu Daniel Kehlmann:geboren: 13.01.1975
Vita: Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kehlmann.com/
Erstsendung: 27.03.2013
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 8
Titel:
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 1965
produziert von: RB
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Helmut Peschina; Harald Krewer
Inhalt: Eduard Saxberger steht vor seiner Pensionierung. In seiner Jugend hatte er einen Gedichtband veröffentlicht, ohne auf besondere Resonanz zu stoßen. Von den "Begeisterten", einer Gruppe junger Dichter, wird er plötzlich wiederentdeckt. Saxberger lässt sich hofieren und sogar überreden, an einem Vortragsabend eigene Gedichte vorzutragen. Der Abend gerät für ihn zu einem Fiasko. Die 2013 in Cambridge aufgefundene, ursprünglich verschollen geglaubte frühe Novelle Arthur Schnitzlers (1862-1931) wurde von der Kritik als sensationelle literarische Wiederentdeckung eingestuft. In diesem frühen Porträt der literarischen Wiener Bohème werden die Ängste und Zweifel des 32-jährigen Schriftstellers erlebbar.
Sprecher:Walter Jokisch (Ein Diktator)
Dieter Hufschmidt (Arzt)
Robert Seibert (Sekretär)
MusikerAnne Harvey-Nagl (Violine) Anne Harvey-Nagl (Violine) Kaori Nishii (Klavier)
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 25.03.2015
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Abfragedauer: 0,6061 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (19.03.2019)  (20.03.2019)  (21.03.2019)  (22.03.2019)  (23.03.2019)  (24.03.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1552938281
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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