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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 169
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Titel: ... und plötzlich sind sie wieder wach!
Autor: Mohammed Hanif
produziert in: 1997
produziert von: SR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Heidrun Nass
Übersetzer: Hubert von Bechtolsheim
Inhalt: Pakistan. In der Hauptstadt Karatschi herrscht Ausnahmezustand. Der Geruch brennender Autoreifen verpestet die Luft. Dil Gir Khan, der für die Sicherheit zuständige General, erlässt eine nächtliche Ausgangssperre. Die aber droht plötzlich durch ungewöhnliche Ereignisse auf dem Friedhof der Fischer unterlaufen zu werden. Barkat, überbeschäftigter Berufsgenosse der Hamlet'schen Totengräber, kann 'seine' Toten kaum davon abhalten, ihr Grab zu verlassen. Zu verdenken ist es ihnen nicht. Ihr Leben wurde in einer makabren Mischung aus Armut, Militarismus und schwachbrüstiger Zivilpolitik allzu früh brutal ausgelöscht. Dil Gir Kahn wittert oppositionelle Kräfte aus dem Untergrund, die möglicherweise von Indien aus gesteuert werden und - fatalerweise - die Unterscheidung zwischen Toten und Lebenden unmöglich machen ...
Sprecher:Ingrid van Bergen (Frau Grünbacher)
Wolfgang Höper (Erwin Groß)
Daten zu Mohammed Hanif:Vita: Mohammed Hanif ist ein pakistanischer Journalist, der zur Zeit als Redakteur von BBC Urdu Online arbeitet. "What now, now that we are dead?" wurde in Karatschi als Bühnenstück uraufgeführt, später für die BBC als Hörspiel adaptiert. Sein Film "Night Swing" wurde 2001 als bester auf dem Kara Film Festival ausgezeichnet. In Vorbereitung ist: "By The Declining Day" (Roman).
Erstsendung: 01.09.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 169
Titel: "Wenn sie uns finden, sind wir verloren"
Autor: Ulrike Klausmann
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Theresia Singer
Bearbeitung: Ulrike Klausmann
Inhalt: Kinderarbeit in Tirupur

Der 12-jährige Raja ist auf der Flucht. Er ist aus der Fabrik abgehauen, wo er 16 Stunden am Tag arbeiten muss. Seine Mutter hatte ihn und seinen jüngeren Bruder Krishna an zwei verschiedene Firmen verkauft, weil sie nicht mehr wusste, wovon sie ihre Kinder ernähren sollte. Auf der Suche nach seinem Bruder irrt Raja durch Tirupur. In dieser Stadt werden Hemden und andere Kleidungsstücke für die Kaufhäuser in Europa und Amerika hergestellt und deshalb trägt sie den Spitznamen "T-Shirt-Town". Viele der Arbeiter sind jünger als 14. Als Raja endlich seinen Bruder in einer Färberei entdeckt, versucht er eine waghalsige Befreiungsaktion. - Ulrike Klausmann war in Tirupur und hat mit vielen Kinderarbeitern und Mitarbeitern von Hilfsprojekten gesprochen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.
Sprecher:Diverse Zeitzeugen
Daten zu Ulrike Klausmann:geboren: 1956
Vita: Ulrike Klausmann, freie Autorin, reist zwischen Island, Italien und Indien durch die Welt und sammelt Sounds, Stimmen und Statements, um sie in Köln zu Hör-Bildern zwischen einer und 60 Minuten zu verarbeiten. 1998 erhielt sie den civis Preis für die Kinderserie "Erdball" und 2002 den deutsche welle Worldmusic Award für die Sendung des Westdeutschen Rundfunks "Tien Shan Schweiz Express".
Erstsendung: 08.06.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 169
Titel: Abra Kadabra
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1991
produziert von: NDR; HR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Ursula Weck
Inhalt: Arno ist zehn Jahre alt und lebt in einer Großstadt. Es ist keine Großstadt von heute, sondern eine Trümmerstadt in Deutschland nach dem Krieg. Arno hat seinen Vater verloren, aber nicht durch den Krieg. Er war zu alt, um Soldat zu sein. Arno kommt mit den Problemen in der Familie nicht zurecht. In die Schule geht er nur, weil er Hunger hat; dort gibt es die Schulspeisung - Erbsensuppe. Der Lehrer ist unzufrieden mit Arno. Arno will lieber mit seinem selbstgebauten Kasperletheater spielen. Und in seinen Kasperlegeschichten kann man den Tod durch ein ganz einfaches Zauberwort besiegen: Abra Kadabra.
Sprecher:Christian Brückner
Wolf-Dietrich Sprenger
Marcus Bluhm
Christian Redl
Heta Mantscheff
Marion Breckwoldt
Poul Frederiksen
Karl Moslo
Michael O'Neill
Franz Rudnick
Gerd Samariter
Monika Jetter
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.06.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 169
Titel: Abriss
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2000
Autor: Ulrich Land
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Jörg Schlüter
Komponist: Paul-Friedrich Frick
Inhalt: Der Umzug der Bundesbehörden von Bonn nach Berlin lässt die Baubranche in der neuen Hauptstadt boomen. Jetzt soll sogar ein riesiger Freizeitpavillon für die gestressten Abgeordneten entstehen. Die Bauarbeiter sind unzufrieden, denn zunehmend werden ausländische Schwarzarbeiter beschäftigt - zu gnadenlos ausbeuterischen Konditionen. Eines Tages findet man im Fundament Leichenteile des Geschäftsführers der Leiharbeitsfirma. Doch Polier Bott macht seinen Kollegen klar, dass die eigentlichen Gegner drei Hierarchiestufen höher zu finden sind. Und so planen sie für die feierliche Eröffnung des Bauwerks eine zünftige Einlage: einen revolutionären Abriss.
Sprecher:Claudia Weihe: Andrea Sawatzki
Tom Resig: Christian Gaul
Schorsch Brader: Gerd Köster
Yvonne Brader: Elena Uhlig
Terz: Simon Böer
Scheitz: Friedhelm Ptok
Sonja Calex: Stephanie Eidt
Inge Dempter: Claudia Mischke
Stadionsprecher: Peter Davor
Guntram: Jens Bohnsack
Daten zu Ulrich Land:geboren: 13.03.1956
Vita: Ulrich Land, geboren 1956, studierte Germanistik, Geografie, Philosophie und schreibt Features, Prosa und Hörspiele. Deutschlandradio produzierte zuletzt "Ins Gras gebissen" (2006) und "Vernagelt" (2008).
Hompepage o.ä.: http://www.ulrichland.de/
Erstsendung: 29.05.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 169
Titel: Absolute Tonfolgen. Walter Ruttmanns Filmhörspiel "Weekend"
Autor: Jeanpaul Goergen
produziert in: 1994
produziert von: WDR
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Hein Bruehl
Inhalt: Der vor allem durch seinen Film "Berlin. Die Sinfonie der Großstadt" (1927) berühmt gewordene Regisseur Walther Ruttmann schuf 1930 nach den gleichen Kriterien der Montage einen "Film ohne Bilder", das Hörstück "Weekend". Es dokumentiert den Verlauf eines Wochenendes einzig durch die Montage von Originaltönen: Alltagsgeräusche, Sprach- und Musikfragmente, Großstadtklänge und Maschinenlärm. "Weekend" setzte sich damit als erstes Radiostück vom Theater- und Literaturhörspiel der 20er Jahre ab und markiert so den Beginn einer neuen Hörkunst im Radio. Der Medienforscher Jeanpaul Goergen stellt dieses frühe Dokument in den Mittelpunkt seiner Sendung. Dabei weist er auf Verbindungen und Unterschiede der Montagekunst Walther Ruttmanns und des russischen Audiokünstlers und Cineasten Dziga Vertov hin und setzt diese anhand von bisher unbekannten Materialien in Beziehung zu den Live-Hörspielen der deutschen Radiopioniere Walter Bischoff und Alfred Braun.


"Absoluter Film - so nannte man Anfang der zwanziger Jahre Versuche, 'Film an sich' zu realisieren. Diese Experimente gingen zumeist von Malern aus, die dem Kubismus, dem Futurismus und dem Konstruktivismus verbunden waren. Ihre Werke wurden als 'absolute Malerei' bezeichnet, so wie man von absoluter Musik und absoluter Dichtung sprach.

Der Komponist Kurt Weill 1925 über die Möglichkeiten absoluter Radiokunst: 'Nun können wir uns sehr gut vorstellen, daß zu den Tönen und Rhythmen der Musik neue Klänge hinzutreten würden, Klänge aus anderen Sphären: Rufe menschlicher und tierischer Stimmen, Naturstimmen, Rauschen von Winden, Wasser, Bäumen und dann ein Heer neuer, unerhörter Geräusche, die das Mikrophon auf künstlichem Wege erzeugen könnte, wenn Klangwellen erhöht oder vertieft, übereinandergeschichtet oder ineinander verwoben, verweht und neugeboren würden.'

Der tschechische Schriftsteller Karel Teige verlangte 1928 'eine neue Kunst von Tönen und Geräuschen, die gleichermaßen von der Literatur, Rezitation entfernt ist wie von der Musik'.

Und der Filmkritiker Rudolf Arnheim beschrieb 1932 Geräusch-Dramen, 'die sich als Material die gesamte Geräuschwelt der Wirklichkeit nähmen, als eine Einheit von Gesprochenem und Geräusch'.

Erstmals realisiert wurden diese Vorstellungen 1930 in der für das Radio komponierten Montage "Weekend" des Cineasten Walter Ruttmann. Dieser "Film ohne Bilder" dokumentiert den Verlauf eines Wochenendes einzig durch die Montage von Originaltönen: Alltagsgeräusche, Sprach- und Musikfragmente, Großstadtklänge und Maschinenlärm. 'Weekend' setzte sich damit vom Theater- und Literaturhörspiel der zwanziger Jahre ab und markiert so den Beginn einer neuen Hörkunst im Radio." (Jeanpaul Goergen)
Sprecher:Reinhard Firchow
Klaus Schöning
Thomas Lang
Erstsendung: 12.03.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 169
Titel: Afrika 3: Auf Eselspfaden in den Drachenbergen
Autor: Silja Uibu Horne
produziert in: 2004
produziert von: ORF; DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: Das bergige Königreich Lesotho steigt wie eine trutzige Burg aus dem südlichen Afrika hervor. Thiboho lebt mit seiner Familie in einem weit abgelegenen, versteckten Tal im Innern des Landes. Ein paar Mal in Monat treibt er die Eselskarawane des Dorfes bei Wind und Wetter zum nächstliegenden Handelsposten. Die Schluchten und Höhen am Weg sind Schauplätze vieler Geschichten von Menschenfressern, Zauberern, Monstern und Geistern. Für Schule hat er keine Zeit! Beim Handelsposten trifft er Thung Thung, die Tochter eines irischen Entwicklungshelfers und eine Sotho Frau. Ob Thung Thung denn wohl schon mal die Riesenwasserschlange mit dem dreieckigen grünen Stein vor dem Kopf gesehen hat? Die gibt's doch nicht - sagt sie ...
Sprecher:Peter Simonischek (Er)
Maria Happel (Sie)
Michael König (Comelli/Syndikus/Künstler)
Johannes Terne (Manager/Passant)
Roland Knie (Wirt)
Daten zu Silja Uibu Horne:geboren: 1942
Vita: Silja Uibu Horne wurde 1942 in Estland geboren, studierte in München und Berlin Kunst und Keramik und lebt seit 1965 in Südafrika. Sie war zunächst Farmerin in der Kalahari und später, von 1985 bis 1995, Lektorin für Keramik und Kunsttherapie an der Free State University. Seit einigen Jahren arbeitet sie als freie Autorin.
Erstsendung: 28.09.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 169
Titel: Allein Gottes Wort
Autor: Ernst Pfeiffer
produziert in: 2002
produziert von: Brügge
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Manfred Brückner
Komponist: Steffen Popp
Inhalt: Der Prozeß Adolph Clarenbach

Adolf Clarenbach gilt in der reformierten Kirche am Niederrhein, im Bergischen und in Köln auch heute noch als eine herausragende historische Persönlichkeit. Mit seinem Glaubensgenossen Peter Fliesteden erlitt er, erst dreißigjährig, am 28. September 1529 zu Melaten vor den Toren Kölns den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen. Der Autor schildert den Prozeß vor dem weltlichen Gericht der Stadt Köln, dem Reichskammergericht zu Speyer und dem geistlichen Gericht des Erzbischofs Hermann von Wied. Die freigestaltete Rekonstruktion, mit der auch die Inquisitoren der Zeit charakterisiert werden, macht deutlich, daß es sich hier nicht nur um einen Ketzerprozeß, sondern auch um einen politischen Vorgang gehandelt hat. In Rückblenden und Gesprächen mit seinem Mitgefangenen Peter Fliesteden wird der kurze Lebensweg Clarenbachs erzählt: seine Studienzeit in Köln und Münster, seine Magistertätigkeit in Wesel, Münster und Osnabrück und sein Wirken in seiner bergischen Heimat. Clarenbach war kein Schüler der großen Reformatoren. Er verkündete seine eigene Lehre, die sich allein auf die griechischen und hebräischen Urtexte der Bibel gründete. Wie Luther und andere Reformatoren wandte er sich aber auch gegen die Auswüchse des damaligen kirchlichen Lebens, gegen Aberglaube, Ablaßhandel und Pfründenwirtschaft. Einer seiner Anhänger war der katholische Pfarrer von Büderich, Johann Klopreis, der sich vor dem geistlichen Gericht in Köln zu verantworten hatte. Um dem Freund beizustehen, reiste Clarenbach mit ihm nach Köln, wurde gefangen genommen und, obwohl er weltlichen Standes war, ebenfalls vor das geistliche Gericht gestellt.
Daten zu Ernst Pfeiffer:Vita: Ernst Pfeiffer, geb. 1926, lebt als freier Schriftsteller in Leverkusen. Er arbeitet als Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur, schrieb zahlreiche Schulfunkhörspiele zur Geschichte und für die Rheinische Redaktion 1987 das zweiteilige Hörspiel über Johann Peter Ommerborn.
Erstsendung: 29.10.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 169
Titel: Als Oma seltsam wurde
Autor: Ulf Nilsson
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Bearbeitung: Judith Ruyters
Inhalt: Der sechsjährige Ulf mag seine Oma sehr gern und deshalb besucht er sie regelmäßig in ihrem kleinen Haus, um mit ihr zu spielen oder mit ihr einzukaufen. Besonders genießt er es, wenn seine Oma ihm dicke Bücher vorliest. Und das tut sie immer, wenn Ulf bei ihr ist, obwohl sie dafür eine Extra-Brille aufsetzen muss. Damit kann sie aber gut lesen. Nur komisch, denkt Ulf, dass sie in den letzten Tagen immer wieder das gleiche Kapitel vorgelesen hat. Irgendetwas ist plötzlich seltsam mit seiner Oma. Ulf nimmt sich vor, gut auf sie aufzupassen und das ist auch nötig. Denn eines Tages marschiert Ulfs Oma zur Bank und räumt ihr ganzes Konto leer.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 169
Titel: Amore mio infinito
Autor: Aldo Nove
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Fabian von Freier
Bearbeitung: Fabian von Freier
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraff
Übersetzer: Steve J. Klimchak
Inhalt: Matteo, geboren am 12. Juli 1972, ist Angestellter in einer Firma für Kühltheken. Über sein Leben hat er vier Sachen zu sagen: Erstens: Chiara, 1982. Ein Mädchen, "wie es jeder Hügel sich als Sonne wünschte". Zweitens: Maria, 1985, die wortlos seine Hände hielt, als er von seiner sterbenden Mutter erzählte. Drittens: Silvia, 1987. Der erste Kuss, im Kino, während draußen alles wartete, Menschen und Geschichten, Heimweg und Hausaufgaben "und all die Worte, die noch zu sagen waren. Und die Jahre, die noch fehlten." Viertens: die Frau hinter der Burger-Theke, am Tag seiner letzten Examensprüfung. Die Liebe auf den ersten Blick, der er spontan sagte, dass die Mayo bei Burghy "viel besser gewesen und dass sie sehr runde Augen habe". In und zwischen diesen Liebesgeschichten ist das ganze Leben. Alles davon. Und "bevor etwas, das zum Bersten mit Zustimmung angefüllt war, ganz leise zerplatzte, habe ich zu ihr gesagt, Amore mio infinito."
Daten zu Aldo Nove:geboren: 1967
Vita: Aldo Nove, geboren 1967 in Varese, gilt in Italien als Kultautor junger zeitgenössischer Literatur. Er gehört zur italienischen Gruppe der "Kannibalen", so benannt nach der Anthologie "Gioventu Cannibale" mit Texten einer "hyperrealistischen, ungesitteten Generation".

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.06.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 169
Titel: Anatomie eines Spitzels. Die wahren Geschäfte des Helmut G.
Autor: Peter F. Müller
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Wolfgang Rihm
Dramaturgie: Martina Müller-Wallraff
Inhalt: Eine wahre Geschichte, die noch nicht zu Ende ist. Ein Dokumentar-Krimi, der auf Originalton-Material und harten Fakten basiert. Die Hörspiel gewordene Story, die ein Journalist mit investigativen Mitteln ans Licht gefördert hat: Helmut Gröbe, ein krimineller V-Mann im Dienst des Bundeskriminalamtes und der amerikanischen Drogenbehörde DEA, macht gemeinsame Geschäfte mit seinen V-Mann-Führern. Verrat, Betrug und Anstiftung zu Verbrechen in schillernden Variationen. Bei einer Gerichtsverhandlung im letzten Jahr, in der Gröbe als Kronzeuge aussagen sollte, wird der vom BKA bezahlte V-Mann wegen Unglaubwürdigkeit ausgeschlossen. Jetzt ist er in Florida abgetaucht. Seinen Biergarten in Miami hat er zum Verkauf angeboten. Kaum jemand weiß, wie Gröbe aussieht oder wie man ihn finden kann. Das Hörspiel erzählt in Prozeßszenen und auf der Basis von Original-Interviews des Journalisten Peter F. Müller von den haarsträubenden Machenschaften eines Mannes, der von den Behörden gedeckt wird.
Sprecher:Rufus Beck
Annette Ziellenbach
Daten zu Peter F. Müller:geboren: 1954
Vita: Peter F. Müller, geboren 1954, lebt in Brüssel und arbeitet als Journalist und freier Fernsehproduzent. Er war u.a. beteiligt an den Recherchen um die Hintergründe der Barschel-Affäre oder den Verbleib der Marcos-Millionen. Zusammen mit seinem Co-Autor Michael Mueller veröffentlichte er zuletzt die Dokumentation über den BND "Gegen Freund und Feind".
Erstsendung: 12.02.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 169
Titel: Angelo: SV
Autor: Paolo Modugno
produziert in: 1981
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Joachim Sonderhoff
Komponist: Jürgen Ecke
Übersetzer: Karin Krieger
Inhalt: Nach einem mißglückten Selbstmordversuch avanciert der arbeitslose Angelo zum Star einer Talkshow. Seine spröde Verschlossenheit treibt die Einschaltquoten in schwindelerregende Höhen. Die Bosse des TV-Senders bieten ihm sogar eine eigene Sendung an. Doch der Preis, den Angelo zahlt, ist hoch: Zwar wird er reich und berühmt, aber er begibt sich in die völlige Abhängigkeit der Fernsehmogule. Als er nicht mehr so funktioniert, wie sie es wollen, lassen sie ihn eiskalt fallen und lancieren schon das nächste Showkonzept. Eine bitterböse Persiflage auf einen menschenverachtenden Medienapparat.
Sprecher:Kurt Böwe
Volkmar Kleinert
Martin Trettau
Hildegard Alex
Frank Lienert
Evelyn Opoczynski
Jaecki Schwarz
Günter Zschäckel
Armin Mühlstedt
Gisela Rimpler-Bornemann
Daten zu Paolo Modugno:geboren: 08.04.1940
Vita: Paolo Modugno (* 8. April 1940 in Rom) ist ein italienischer Synchron- und Radioregisseur, Schauspieler und Autor.

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Erstsendung: 13.09.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 169
Titel: Apres Kohle oder Wer träumt, ist selbst ein Traum
Blackbox B 1 (Folge 8)
Autor: Hartmut Przybylski
produziert in: 2012
produziert von: HR
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: Die Ruhrgebietsredaktion setzt das Experiment "Blackbox B 1 - ein Radio-Roman" - fort. Jedes Kapitel soll "an der Zeit bleiben", muß also möglichst kurzfristig fertiggestellt werden. "Der Radio-Roman verfolgt den Strukturwandel in den Grenzen des Kommunalverbandes Ruhr; ein Ruhr-Emscher-Lippe-Szenario, das in den Köpfen der ,Macher' entsteht, der Innovatoren. Innovation ist das meist gebrauchte Wort in der Sprache des Wandels. Deshalb begann die Annäherung des ,Unbekannten', nunmehr Faustus genannt, des Erzählers im Roman zunächst bei jenen Machern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die ,kleinen Leute' tauchten bisher nur am Rande auf, reine Spielfiguren. Das wird sich ändern, ändern müssen. Aber wie? Die Entwicklung der Region und die Entwicklung unseres Romans haben eines gemeinsam: die Situation der Black Box, dieses Kastens, in den man alle verfügbaren Informationen eingibt und ein Ergebnis erwarten darf. Man stellt sich vor, wie dieses Ergebnis aussehen soll. Ob es das aber sein wird, und auf welchen unsichtbaren Wegen es entsteht, bleibt offen. Das kybernetische Modell der Black Box hat bei vielen Hörern Assoziationen geweckt zum ehemaligen ,Kohlenpott'. Und es hat bei den Autoren die spannende Frage ausgelöst: Wie kann man diese ,innovatorischen' Vorgänge mit sprachlichen und akustischen Mitteln begreifbar machen?" (Das Autoren-Team)
Sprecher:Rüdiger Vogler
Erstsendung: 21.08.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 169
Titel: Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder
Autor: Claire Goll
produziert in: 1993
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Uwe Schareck
Inhalt: Die junge Hutmacherin Susanne Amiel hat tief in der französischen Provinz ihren geliebten Laden an ihre Nachfolgerin Gaby verkauft und sich vis-àvis ein kleines Schreibwarengeschäft eingerichtet. Hatte sie tatsächlich erwartet, mit dem Verkauf auch die schmerzlichen Erinnerungen an das kurze Liebesglück mit Otto loszuwerden? Jetzt sucht sie wie süchtig jede Gelegenheit, um der Nachfolgerin hilfreich zur Hand zu gehen, obwohl sie die "neue Freundin" im Grunde genommen hasst. Am liebsten hätte Susanne ihren Hutladen wieder, doch das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Langsam aber sicher verwandelt sie sich in eine menschliche Bestie, in eine kaltblütige Mörderin.

Claire Golls poetischer Krimi "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" kann als eine Art Schlüsselroman gelesen werden, der entstand, als Yvan Goll sie wegen der Schriftstellerin Paula Ludwig verließ.
Sprecher:Matthias Haase (Erzähler)
Peter Fricke (Syrer)
Matthias Ponnier (Angestellter/Kollege/Ägypter)
Thomas Lang (Chefredakteur/Sprecher)
Kemal Astare (Pakistani)
Christian Brückner (Sprecher offizieller Texte)
Almut Zilcher (Schwester)
Daten zu Claire Goll:geboren: 29.10.1891
gestorben: 30.05.1977
Vita: Claire Goll (1890-1977) wurde in Nürnberg geboren. Zu ihren literarischen Werken gehören zahlreiche in Deutsch und Französisch geschriebene Gedichte, Romane und ihr jahrelanger Briefwechsel mit dem deutsch-französischen Schriftsteller Yvan Goll, ihrem späteren zweiten Ehemann. Mit ihm siedelte sie 1919 nach Paris über, wo sie am 30. Mai 1977 starb. Der WDR produzierte zuletzt von ihr "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" (2007).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 169
Titel: Bloody Mary
Autor: Jean Vautrin
produziert in: 1980
produziert von: SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Matthias Kunkel
Bearbeitung: Matthias Kunkel
Übersetzer: Marie Luise Knott
Inhalt: Eine Trabantenstadt im Großraum Paris. Jean-Y., ein 18jähriger Rekrut aus der Banlieue, läuft Amok. Sein Feldwebel, der brutale Menschenschinder und schwule Sadist Reig, hat ihn bis aufs Messer gereizt. Jean-Y. lockt ihn in die Bahnhofstoilette und jagt ihn in die Luft. Inspektor Schneider wird mit dem Fall beauftragt. Sam Schneider hat ständig Probleme mit Bloody Mary, seiner neurotischen Frau, muß seinen gehaßten Chef vertreten und sich zusätzlich noch mit einem lästigen Routinefall herumschlagen. Da entsichert Jean-Y. Granate Nummer zwei.
Sprecher:Bernt Hahn (Prof. Clark)
Donata Höffer (Das Mädchen)
Manfred Georg Herrmann (Michael)
Martin Schwab (Mr. Pervis)
Elert Bode (Chefkommissar Watkins)
Hanfried Schüttler (Constable Baker)
Dieter Krebs (Norman Baxter)
Wolfgang Layer (Männliche Stimme)
Daten zu Jean Vautrin:vollständiger Name: Jean Herman
Vita: Jean Vautrin, Pseudonym des Lothringers Jean Herman, geboren 1933 in Pogny sur Moselle. Er arbeitete zunächst als Regisseur, schrieb dann literarische Krimis und Romane. "Billy-ze-Kick", bunt, schrill, erfinderisch in der Sprache und geschnitten wie ein Action-Film, wurde ein Kultbuch in Frankreich und brachte 1980 dem Autor den höchsten französischen Krimi-Preis, den "Prix Mystère de la critique", ein. 1989 erhielt Vautrin für sein literarisches Werk den "Prix Goncourt".
Erstsendung: 07.03.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 169
Titel: Blubberblues oder Die Wiederentdeckung des Feuers
Autor: Ulrike Klausmann
produziert in: 2011
produziert von: WDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Axel Pleuser
Komponist: Hendrik Meyer
Inhalt: Çan ist der beste Kurzstreckenläufer seiner Schule, die von der Firma Blubberblues gesponsert wird. In drei Tagen soll er mit seinem blauen T-Shirt gegen Lilly antreten. Sie ist die Schnellste der Nachbarschule, die von der Firma Glibbergreen unterstützt wird. In der Vorentscheidung gewinnt Lilly, obwohl sie seit Tagen nicht mehr zum Training kommt. Çan will ihrem Geheimnis auf die Spur kommen. Er folgt Lilly und gerät in eine Welt, von der er bisher nur geträumt hat. Als Lilly entführt wird, macht er sich auf die Suche.
Sprecher:Christiane Hoffmann: Susanne Wolff
Björn Stuewe: Max Simonischek
Kersten: Siemen Rühaak
Geschoneck: Felix von Manteuffel
Staatsanwältin Haack: Charlotte Schwab
Meike Hoegaarden: Judith Engel
Viktor Mischkowitz: Dirk Borchardt
Joachim Born: Christian Redl
Forensiker: Martin Bross
Deniz Can: Tim Seyfi
Archivar I 16 / Techniker II 11: Oliver Krietsch-Matzura
Polizist II 11 / Breuck. II 21: Heinrich Giskes
Polizist 1 II 5 / Anwohner II 10: Willy Thomczyk
Polizist 2 // 5 / Amtsarzt II 14: Andreas Grothgar
JVA-Leiter II 19: Arved Birnbaum
Mädchen I 2 / I 10: Carmen Birk
Walter Toussaint: Gottfried Breitfuß
Daten zu Ulrike Klausmann:geboren: 1956
Vita: Ulrike Klausmann, freie Autorin, reist zwischen Island, Italien und Indien durch die Welt und sammelt Sounds, Stimmen und Statements, um sie in Köln zu Hör-Bildern zwischen einer und 60 Minuten zu verarbeiten. 1998 erhielt sie den civis Preis für die Kinderserie "Erdball" und 2002 den deutsche welle Worldmusic Award für die Sendung des Westdeutschen Rundfunks "Tien Shan Schweiz Express".
Erstsendung: 20.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 169
Titel: Blut am Schuh
Autor: Ralf Günther
Leonhard Koppelmann
produziert in: 1967
produziert von: SWF; SFB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Joachim Faber
Inhalt: Der Kölner Schuhfabrikant Banz steht kurz vor der Pleite. Mit Hilfe des ehrgeizigen Sportredakteurs Lieblich, seinem Schwiegersohn in spe, und Mister Marketing, einem Genie der Werbebranche, erhofft sich Banz den entscheidenden Durchbruch. Um seine marode Firma zu sanieren, steigt er ins Fußballgeschäft ein und wird Präsident des Zweitligaklubs 'Kölner Eintracht'. Mit einem aus dem Senegal eingekauften 'Wunderstürmer'startet er den Siegeszug der 'Eintracht'und des 'Wunderschuhs'Marke Banz. Doch damit nicht genug. Lieblich schwebt für Banz die große Politkarriere vor. Mit rechten Parolen, unterstützt von den mitgliederstarken Fanclubs, bewirbt sich Banz um das Bürgermeisteramt. Doch er hat die Rechnung ohne den linken Sensationsreporter Rothermund gemacht. Er weist Banz nach, daß er bei der 'Eintracht'kräftig in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Seine politische Karriere scheint zu Ende, noch ehe sie begonnen hat. Doch da wird Banz durch ein Attentat schwer verletzt und zum nationalen Märtyrer hochstilisiert. Banz steht besser da denn je, doch ein Foul, mit dem er nie gerechnet hat, wartet noch auf ihn.
Sprecher:Karl Maria Schley (Bernhard Aldinghausen)
Hannsgeorg Laubenthal (Friedrich Aldinghausen)
Hans Caninenberg (Ludwig Aldinghausen)
Helmut Lohner (Sascha)
Erna Großmann (Lina)
Heidi Mareck (Gianna)
Karl Georg Saebisch (Schmidt)
Dieter Hufschmidt (Fenske)
Hanns Bernhardt (Zehentmeister)
Daten zu Ralf Günther:Vita: Ralf Günther, geboren 1967 in Köln, arbeitet als freier Autor und lebt seit 1994 in Dresden.
Daten zu Leonhard Koppelmann:geboren: 1970
Vita: Leonhard Koppelmann, geboren 1970, studierte Theaterregie und realisierte als Bearbeiter und Regisseur zahlreiche Hörspiele.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.04.1996
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 169
Titel: Brecht reichte mir flüchtig die Hand - Peter Weiss und die Kampfsignale der Intelligenz
Autor: Katharina Teichgräber
produziert in: 1951
produziert von: SRF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Katharina Teichgräber
Inhalt: Seinerzeit gehörte 'Die Ästhetik des Widerstands' zu den ganz wenigen umfangreichen Romanen, in denen man nicht verschwinden konnte: lesend fiel man auf sich selbst zurück, nahm quasi an Gesprächen und Auseinandersetzungen des Buchs teil, gab dem einen Recht und schüttelte den Kopf über den anderen, staunte über die neuartige Deutung einiger klassischer Kunstwerke, die sozusagen absichtlich nicht objektiv war. Das ist doch kein Roman mehr! dachte man vielleicht - aber wo wären eigentlich die Grenzen des Romans? 30 Jahre sind vergangen und der Zeitgeist ist ein anderer. Die Perspektiven, die sich jetzt eröffnen auf diese monumentale literarische Skulptur, könnten sich weiterentwickelt haben. Denn hinter diesem Romanprojekt steckt eine unmögliche Absicht und Herausforderung: Peter Weiss hat eine Ästhetik entwickelt, die sich gegen Unterdrückung jeder Art richtet und diese Ästhetik zugleich selber realisiert. Manch neidischer Blick gilt dieser Zeit vor den großen Dekonstruktionen. Als habe man sich mit Wichtigerem befasst als mit Medien und mit dem ja auch Kräfte verzehrenden Ausbalancieren eigener 'Identität'. Immer interessant ist die Erforschung der Wirklichkeit anhand von Theorien oder Lieblingsvorstellungen. Und der Prozess, in dem sich daraus formulierbare Erfahrungen gewinnen lassen. Wäre sogesehen die ästhetische Methode des Peter Weiss heute noch anwendbar? Ein Laborbericht.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 169
Titel: Brüder zur Sonne zur Freizeit
Autor: Michael Klaus
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Burkhard Ax
Inhalt: Ein Ehepaar überkommt nach Schluß des Fernsehprogramms unter Absingen von "Brüder zur Sonne zur Freiheit" eine jugendbewegte Reiselust. Sie informieren sich aus den Umwelt-, Strahlungs- und AIDS-Atlanten, bevor sie sich wie in alten Zeiten mit dem Auto auf die Piste machen. Ein satirisches, anti-utopisches Hörspiel, das nicht nur die Auswüchse deutscher "Wanderlust" aufs Korn nimmt ... Michael Klaus, geboren 1952 in Brilon, schrieb bisher mehrere Hörspiele. Zu seinen neuesten Buchpublikationen gehört auch ein Band Satiren.
Sprecher:Zeitzeugin
Daten zu Michael Klaus:geboren: 1952
Vita: Michael Klaus, Jahrgang 1952, lebt als freier Schriftsteller in Gelsenkirchen, schreibt u.a. Romane, Satiren und Hörspiele.
Erstsendung: 07.10.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 169
Titel: Burn your Phone
Autor: Andrew Wallace
produziert in: 2004
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Petra Feldhoff
Inhalt: Angestellte einer Telefonzentrale sitzen mit Kopfhörern und integrierten Bügelmikrofonen vor Computerbildschirmen und reagieren im 20-Sekunden-Takt auf die Fragen und Wünsche der Anrufer. Andy ist neu in dem Job. Geduldig vermittelt er Gespräche, gibt Auskünfte, nimmt Reklamationen entgegen, hängt obszöne Anrufe ab und bringt Verständnis für einsame alte Damen auf. Plötzlich ist er mit einer Stimme konfrontiert, die ihm seinen baldigen qualvollen Tod ankündigt. Andy ringt mit der Fassung.

"Burn your phone" basiert auf persönlichen Erfahrungen des Autors als "operator".
Daten zu Andrew Wallace:Vita: Andrew Wallace, geboren 1969 in England, hat schon die verschiedensten Jobs angenommen, um hinterher über sie zu schreiben. Auch "Burn your phone" basiert auf seinen persönlichen Erfahrungen als "operator". Die BBC produzierte aus dem Stoff einen Fernsehkurzfilm.
Erstsendung: 16.09.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 169
Titel: Crankybox
Autor: Judith Herzberg
produziert in: 1969
produziert von: SFB
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Heidrun Nass
Komponist: Peter Schirmann
Übersetzer: Monika The
Inhalt: Übersetzt aus dem Niederländischen

'Crankybox' bedeutet so eine Art Ur-Kino: Ein breiter Ring, auf dessen Innenseite z.B. ein Reiter auf einem Pferd in mehreren Bewegungsabläufen gemalt ist. Zwischen jedem Bild ist ein Sehschlitz, und wenn man durch einen der Sehschlitze schaut, so erblickt man auf der gegenüberliegenden Seite das Pferd. Dreht man den Ring, dann galoppiert das Pferd vorbei. 'Crankybox' ist ein Zimmer. Es spielt die (heimliche) Hauptrolle im Spiel. In ihm befinden sich Menschen, Paare. Sie klammern sich an ihre Partner. Nicht immer aus Liebe, sondern als Trost für eine Beziehung vorher, die schiefging und die sie im Nachhinein idealisieren. Der neue Partner soll die Leere im Zimmer füllen. 'Crankybox' ist ein amouröser Staffellauf, in dem alle stets in großer Eile sind. Die Ohren werden zur Zimmerwand, die ihre eigene Rolle spielt.
Sprecher:Sibylle Gilles (Lucie Kantner)
Gert Haucke (Inspektor)
Friedrich W. Bauschulte (Hermann Kantner)
Daten zu Judith Herzberg:geboren: 04.11.1934
Vita: Judith Herzberg, geboren 1934 in Amsterdam, lebt in Amsterdam und Tel Aviv. Sie schreibt Lyrik, Theaterstücke und Libretti. 1982 erhielt sie den Kritikerpreis der niederländischen Theaterkritiker, 1988 den Charlotte-Köhler-Preis für das beste niederländische Theaterstück der vergangenen zehn Jahre, 1984 den Jost van Vondel-Preis für ihr Gesamtwerk. Als Hörspiele wurden in Deutschland realisiert: "Auf dem Tanzparkett" (WDR 1987),"Lieber Arthur" (SDR/NDR 1988), "Der Karakal" (SDR 1988),"Und/oder" (NDR/SFB/SDR 1990).

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Erstsendung: 26.06.1994
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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