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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Dienerinnen
Autor: Kerstin Putz
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Kerstin Putz
Inhalt: "Dienerinnen" verschränkt Splitter dreier Frauenbiographien des 13. Jahrhunderts mit einer knappen Reflexion über das Motiv des Dienens im Setting einer mittelalterlichen höfischen Kultur.

Zwei namenlose Dienerinnen der kurz nach ihrem Tod heiliggesprochenen Elisabeth von Thüringen berichten retrospektiv Szenen aus dem Leben Elisabeths, wobei sich unter der loyaldevoten Haltung der Dienerinnen bald ein eigenes Begehren, ein diffus empfundener Mangel abzuzeichnen beginnt. "Worüber du lachst, dem wirst du dienen", sagt ein russisches Sprichwort, und so macht man sich nach und nach auch ein wenig über Elisabeths Moralkodex, über die Strenge und rigorose Haltung der "Herrin" lustig.



Finalist im Kurzhörspielwettbewerb des ORF 'Track 5' 2012.
Sprecher:Peter Roggisch (Frédéric Pradier)
Peter Lieck (Untersuchungsrichter Berlin)
Ernst-August Schepmann (Blanchard)
Walter Kreye (Jacques Etienne)
Charles Wirths (Lucien Marnet)
Helmut Dauner (Gérard Laverne)
Benno Ifland (Patrick Laverne)
Hans Treichler (Portier)
Cornelia Kempers (Mireille Bernoux)
Christine Davis (Martine Givor)
Brigitte Horn (Mady Sax)
Heidrun Polack (Nicole Servoz)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 5
Titel: Holzfällen (Der Auftritt des Burgschauspielers)
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis: 2004
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 2013
produziert von: SR
Laufzeit: 70 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Christof Kurzmann
Inhalt: Bernhards Roman "Holzfällen. Eine Erregung" ist die Geschichte eines "künstlerischen Abendessens" in Wien. Der Erzähler, ein Schriftsteller und kaum verkennbares Alter Ego Bernhards, sitzt im Ohrensessel der Musikerfamilie Auersberger verfolgt das Treiben der versammelten Künstler, Schriftsteller und Honoratioren mit steigendem Unmut und einer inneren Schimpftirade gegen Mittelmaß und Dilettantismus. Den Höhepunkt dafür bietet das Eintreffen eines Burgschauspielers nach Ende seiner Vorstellung und dessen selbstverliebte, nur durch die lautlosen Verwünschungen des Erzählers unterbrochenen Aussagen über das Theater, die Kunst und - naturgemäß - seine Berufung als Schauspieler.

Bernhards 1984 erschienener Roman resultierte in einer Justizklage des Komponisten Gerhard Lampersberg, der sich in der Figur des Auersberger wiedererkannt hatte, und dem Verbot des Buches in Österreich. Bernhard reagierte mit der Forderung, seine Bücher aus dem österreichischen Handel zu ziehen. Verbot wie Auslieferungsstopp waren freilich nur kurz wirksam.

Ulrich Gerhardt hat sich in seiner Hörspielfassung vor allem auf den Auftritt des Burgschauspielers und den entsprechenden Reflexionen des Erzählers konzentriert. In Gerhardts Inszenierung nutzen StudentInnen des Wiener Max-Reinhardt-Seminars den Text als Experimentierfeld für nicht-identifikatives Sprechen. Der von Bernhard aus der Ich-Perspektive geschriebene Text wurde auf zehn SchauspielerInnen verteilt. So werden die Gedanken des Erzählers von zehn Stimmen akustisch wiedergegeben. Jede Stimme ist dabei Träger einer eigenen Haltung und Interpretation des Geschehens.
Sprecher:Guntram Brattia (André)
Janina Rudenska (Svetlana)
Christof Kurzmann
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 17.07.2004
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 5
Titel: Manifest 44 - Der schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu, der Uhu
Auszeichnungen (1):ORF Hörspielpreis der Kritik: 2014
Autor: Michaela Falkner
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 648 Minuten
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Der schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu, der Uhu.

Sie zählt zu den konsequentesten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie versteht ihre Arbeit als Gesamtkunstwerk und veröffentlicht weder Beiträge, noch Bücher oder Hörspiele - sondern Manifeste. Egal, welchem Genre diese gerade zuzuordnen sind. In ihrer aktuellen Arbeit, dem "Manifest 44", entwirft die 1970 in Oberösterreich geborene Autorin das Bild einer totalitären Gesellschaft. Das Militär beschießt eine Stadt, Terror, Willkür und eine permanente Bedrohung führen zu Apathie und Sprachlosigkeit. Die Bevölkerung verstummt, der aufgeblähte Sicherheitsapparat - bestehend aus 15 Innenministern und elf Geheimdiensten - folgt seinen eigenen, grotesken Gesetzen. Am Ende fallen tote Vögel vom Himmel. Auch Amsel, Drossel, Fink und Star ordnen sich ein in den großen "schwarzen Trauerzug".

Gemeinsam mit der Rockformation bulbul, die den Soundtrack zum "Manifest 44" kreierte, demaskiert FALKNER die absurden Seiten totalitärer Systeme ebenso, wie die Monstrosität des Anspruchs von Menschen über andere Menschen zu herrschen. Auf Seiten der Bevölkerung geht das Stück der Frage nach, wie viel Schaden an Leib und Seele ein einzelner Mensch auszuhalten vermag.
Sprecher:Michael Rotschopf (Erzähler 1)
Manfred Zapatka (Erzähler 2)
Milan Peschel (Iwan / Ausländer)
Jeanette Spassova (Gella)
Samuel Finzi (Lichodejew)
Thomas Thieme (Woland)
Jens Harzer (Berlioz)
Margit Bendokat (Frau 1 / Annuschka)
Wolfram Berger (Korowjew)
Felix von Manteuffel (Prof. Strawinski / Prof. Kusmin / Portier)
Dietmar Bär (Ermittler)
Caroline Ebner (Frau 2)
Stephan Zinner (Mann 1 / Nikolaj Iwanowitsch)
Steffen Scheumann (Mann 2)
Johannes Silberschneider (Rjuchin / Kanawkin / Sokow)
Hendrik Arnst (Sagriwow / Fettwanst / Mogarytsch / Kandalupski)
Christiane Roßbach (Praskowja Fjodorowna / Xenia Nikitischna / Tofana)
Natali Seelig (Nepremenowa / Frau Semplejarow / Anna Richardowna / Petrakowa)
Wolfram Koch (Rimski)
Gottfried Breitfuß (Behemoth)
Hans Kremer (Bossoi / Pawel Iossifowitsch)
Lars Rudolph (Warenucha)
Karl Markovics (Meister)
Valery Tscheplanowa (Margarita)
Stefan Wilkening (Bengalski / Levi Matthäus)
Götz Schulte (Semplejarow / Dunchill / Poplawski / Archibald A.)
Werner Wölbern (Azazello)
Stephan Bissmeier (Lastotschkin)
Jaqueline Macauly (Fräulein / Natascha / Frieda)
Daten zu Michaela Falkner:geboren: 1970
Vita: FALKNER, geboren 1970 als Michaela Falkner in Österreich, lebt als Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin in Wien und Algier. 2015 wurde mit sie dem ORFHörspielpreis der Kritik ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.05.2014
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 5
Titel: Spazieren muss ich unbedingt
Autor: Christian Müller
produziert in: 1961
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Susanne Janson
Komponist: Hans-Joachim Geisthardt
Dramaturgie: Wolfram Höll
Inhalt: Robert Walser ist einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller; seine Erzählung «Der Spaziergang» zählt zu seinen bekanntesten Werken. Ob dieser Text – inzwischen 100 Jahre alt – auch jungen Autoren etwas zu erzählen hat? Und wenn ja, was?

Genau dieser Frage stellte sich der Dramatiker und Hörspielregisseur Wolfram Höll mit Studierenden des Literaturinstituts Biel. Entstanden sind auf diesem Weg sechs neue Spaziergänge, in denen die (Schweizer) Welt durchschritten und betrachtet wird. Oder Kopf steht. Wo Figuren auftreten, denen auch schon Walsers Protagonist begegnet ist. Sechs Spaziergänger, die mal mit Walser Hand in Hand gehen, mal ihm nur von weitem zuwinken, und ein anderes Mal wieder schnurstracks vor ihm davonlaufen.

Für die Solothurner Literaturtage 2017 hat die SRF Hörspielredaktion – zusammen mit der Grafikerin Franziska Nyffeler und dem Musiker Christian Müller – ein Liveprogramm mit diesen Texten geschaffen. Für die Radioversion hat Christian Müller auf seinen Solothurner Kompositionen aufgebaut und sie für die Ausstrahlung abgewandelt.

«Spazieren muss ich unbedingt» ist eine Collage aus den Texten: «Strasse des Elends» (Matteo Emilio Baldi), «Jahreszeiten» (Nadja Geisser), «Von Tauben und Spatzen» (Milena Ana Keller), «Walser am Kreuzgang» (Alexandra Zysset), «Nachtspaziergang» (Luisa Tschannen) und «Schichtwechsel» (Lara Schaefer).
Sprecher:Peter Pilz (Rumpelstilzchen)
Heidi Mareck (Anne)
Peter Dommisch (König)
Daten zu Christian Müller:Vita: Christian Müller ist Elektronikmusiker und Bassklarinettist. Er studierte klassische Klarinette am Konservatorium für Musik und Theater in Bern. Heute macht er Theatermusik, Hörspiele, CDs und Konzerte, insbesondere im Duo strøm (mit Gaudenz Badrutt) sowie mit Musikern wie Hans Koch, Martin Schütz, dieb13, FM Einheit, Burkhard Beins und Tomas Korber.
Erstsendung: 22.04.2018
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 5
Titel: Stille Nacht
Autor: Ed McBain
produziert in: 1988
produziert von: BR
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Mark Ginzler
Bearbeitung: Mark Ginzler
Übersetzer: Chris Findlay
Inhalt: Nach der Erzählung «And All Through The House» von Ed McBain

Heiligabend auf dem 87. Polizeirevier: Ein Schaf scheisst auf den Boden der Wachstube, Josef und Maria sind Illegale auf der Suche nach Arbeit, Drogendealer und Diebe spielen die Heiligen Drei Könige. Eine moderne hard boiled Christkindgeschichte.
Sprecher:Rita Russek (Edna)
Peter Fricke (George)
Daten zu Ed McBain:vollständiger Name: Salvatore A. Lombino
geboren: 15.10.1926
gestorben: 06.07.2005
Vita: Als Salvatore A. Lombino wurde der Autor 1926 in New York City geboren; unter seinem Künstlernamen Evan Hunter veröffentlichte er ab 1952 erste Kurzgeschichten und Romane, bevor er unter dem Pseudonym Ed McBain 1956 mit "Cop Hater" ("Polizisten leben gefährlich") den ersten Band seiner Reihe von Kriminalromanen um das 87. Polizeirevier veröffentlichte, die ihn weltberühmt machte. Mit dieser Serie veränderte er die Kriminalliteratur maßgeblich. Er eliminierte den klassischen Helden zugunsten gleich eines ganzen Polizeireviers mit gut einem Dutzend Gesetzeshütern. Es sind ganz gewöhnliche Polizisten, mit sehr individuellen Zügen und zum Teil problematischen Privatleben, die in der fiktiven Metropole Isola ihren Dienst tun. Das Aufklären von Verbrechen wird geschildert als alltägliche Routinearbeit. Durch die Ermittlungen in Kombination mit den zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Hilfsmitteln wie Spurensicherung, Labor und Gerichtsmedizin werden die Täter in der Regel überführt. Der klassische "Police Procedural", der Polizeiroman, war geboren. Bis zu McBains Tod 2005 erschienen über fünfzig Bände des "87. Polizeireviers", insgesamt schrieb der Autor etwa 120 Romane (verkauft in mehr als 100 Millionen Exemplaren), hinzu kommen noch zahlreiche Drehbücher (u.a. verfasste er für Hitchcock das Drehbuch zu dem Filmklassiker "Die Vögel"), Theaterstücke und Kinderbücher.
Hompepage o.ä.: http://www.edmcbain.com/
Erstsendung: 23.12.2016
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5115 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544761647
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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