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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 145
Kriterien: Sprecher entspricht 'Sylvester Groth' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: 5 - 10 - 100
Autor: Michael Esser
produziert in: 1995
produziert von: SWF
Laufzeit: 42 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Holger Rink
Komponist: Jasper van't Hof
Inhalt: "5 - 10 - 100": Ein Stück über den Trainingsalltag jugendlicher Schwimmer. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Steffen: 18 Jahre alt, ehrgeizig, leistungsorientiert, "brutal auf Kurs", wie sein Trainer über ihn sagt. Steffen bereitet sich auf ein "ganz normales" Rennen vor - seine Aufgabe: Mark an persönliche Bestzeit, an Kaderzeit heranzuführen. Das Rennen beginnt. Zug-, Herz- und Atemrhythmus formen Steffens inneren Monolog, mit dem er sich weiterhetzt, mit dem er sich klarmacht, daß er den anderen nicht gewinnen lassen kann. Selbstmotivation, renntaktische Kommandos, Haß auf sich selbst und den anderen, Mark, kochen abwechselnd in ihm hoch. Mit zunehmender Erschöpfung wird sein Selbstgespräch zu einem fragmentarischen Song aus Befehlen, Schreien, Zahlen und Verwünschungen. "5 - 10 - 100" - "Die Schwimmer sind außer Kontrolle und denken und reden vor sich hin in einer permanenten Ausnahmesituation. Der Verstand gehorcht, wenn der Instinkt befiehlt."
Sprecher:Christoph Eichhorn (Sir)
Heinz Meier (Bob)
Christian Redl (Leon)
Klaus Barner (Carlos)
Benjamin Reding (Ryan)
Veronika Nickl (Stella)
Michael Habeck (Pix)
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 06.08.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 145
Titel: Affabulazione oder Der Königsmord
Autor: Pier Paolo Pasolini
produziert in: 1995
produziert von: WDR
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Bearbeitung: Götz Naleppa
Übersetzer: Heinz Riedt
Inhalt: Pier Paolo Pasolini, der italienische Filmemacher, der 1975 bei Rom ermordet wurde, beschäftigt sich hier mit dem Vater-Sohn-Motiv, variiert das klassische Vorbild der Ödipus-Tragödie aus der Sicht des Vaters. Dieser fühlt sich ausgeschlossen vom Heranwachsen seines Sohnes, dessen beginnendem Liebesleben und beobachtet ihn heimlich. Der tragische Ausgang der Geschichte weist über das Private hinaus auf den heftig ausgetragenen Generationskonflikt der 68er Jahre hin und auf die Schuld der Väter zu allen Zeiten der Geschichte.
Sprecher:Stefan Wigger (Mann)
Rainer Basedow (Wärter)
Erstsendung: 02.09.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 145
Titel: Angst
Autor: Dirk Kurbjuweit
produziert in: 1985
produziert von: DLF
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Bernhard Schmitz
Inhalt: Randolph Tiefenthaler ist erfolgreicher Architekt mit einer klugen, schönen Frau und zwei wohlgeratenen Kindern. Doch die gutbürgerliche Idylle bekommt gefährliche Risse, als die Familie nähere Bekanntschaft mit dem Nachbarn aus dem Souterrain macht. Herr Tiberius macht Randolphs Frau Avancen, schreibt erst verliebte, dann verleumderische Briefe und erstattet sogar Anzeige wegen Kindesmissbrauchs. Vergeblich versucht Randolph Tiefenthaler dem Stalker mit den Mitteln des Rechtsstaats beizukommen. Bald ist sein Glaube an diesen ebenso erschüttert wie seine Ehe und sein Selbstvertrauen. Denn der alltägliche Psychoterror ruft in ihm ein Gefühl wach, das er nur zu gut aus seiner Kindheit unter einem unberechenbaren Vater kennt: Angst.
Sprecher:Hans Christian Rudolph (Cornelius Sternberg)
Matthias Ponnier (Sprecher I)
Heiner Schmidt (Sprecher 2)
Wolfgang Forester (Erzähler)
Wolf-Dietrich Sprenger (Bert)
Ernst Jacobi (Interviewer)
Christiane Lemm (Katharina Sarner)
Sabine Postel (Christiane)
Daten zu Dirk Kurbjuweit:geboren: 1962
Vita: Dirk Kurbjuweit, geboren 1962, war Redakteur der „Zeit“ und arbeitet seit 1999 für den „Spiegel“. Mehrere seiner hochgelobten Romane wurden fürs Kino verfilmt, so auch im nächsten Jahr „Angst“. Für seine Reportagen erhielt Dirk Kurbjuweit zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis und zahlreiche weitere Auszeichnungen.
Erstsendung: 28.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 145
Titel: Auf Brooklyns Dächern
Autor: Bob Leuci
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Komponist: Hans-Peter Jahn
Inhalt: Phil Musca, Chef der italienischen Drogenmafia, ist ein hartgesottener Gangster. Nur für die 17jährige Puertoricanerin Maria hat er eine ausgesprochene Schwäche. Marias drogenabhängiger Cousin Chino verdient sich das Geld fürs Heroin als Informant der Polizei. Aber dieses Mal kann er den Detektiven Dan Russo und Kurt Müller die gewünschten Beweise nicht liefern. Also täuschen Russo und Müller einen Einbruch in Phils Büro vor. Aber sie finden nicht, was sie suchen. Dafür muß Chino bluten. Er wird von Phils Leuten umgebracht. Ralph, Marias jüngerer Bruder, weiß ganz offensichtlich mehr als Chino und verrät den Polizisten das Drogenversteck. Als Preis verlangt er einen Teil der Drogen- und Geldbeute und Schutz für sich und Maria. Dan und Kurt nehmen das Angebot an, obwohl sie zu genau wissen, daß sie Ralph Unmögliches versprechen.
Sprecher:Rolf Boysen (Lefeu)
Wolfgang Höper (Jacques)
Mark Oliver Bögel (Galerist)
Frank Stöckle (Galerist)
Charles Müller (Stimme)
Daten zu Bob Leuci:geboren: 28.02.1940
Vita: Bob Leuci, geboren 1940, war Polizist in New York City und der echte "Prince Of The City", also der Auslöser des großen Polizeiskandals, nach dem Sidney Lumet den gleichnamigen Film drehte. Auch die TV-Serie "Serpico" ist nach der Person Leuci entworfen. Als Romancier debütierte Leuci 1984 mit "Doyles Disciples" (dt: "Doyles Jünger").

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.11.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 5 von insgesamt 145
Titel: Ausweitung der Kampfzone
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 7.2000
Autor: Michel Houellebecq
produziert in: 1955
produziert von: NWDR
Laufzeit: 64 Minuten
Regie: Martin Zylka
Bearbeitung: Martin Zylka
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Übersetzer: Leopold Federmair
Inhalt: Michel ist EDV-Fachmann, er führt ein unspektakuläres, gleichförmiges Alltagsleben, das sich insbesondere durch das Fehlen von Bindungen und einer fortgeschrittenen inneren Erstarrung auszeichnet. Sein Dasein ist extrem, es findet jenseits von Glück und Unglück statt, ein Umstand, der - wie der Autor glaubt - nicht wenig mit der Sexualität unserer Tage zu tun hat. "Ausweitung der Kampfzone", erschienen 1994 in Frankreich, hat ebenso wie der nachfolgende Roman "Elementarteilchen" (1998) in kürzester Zeit und über Frankreichs Grenzen hinweg viel Aufsehen erregt. Seine Kunst, der gesellschaftlichen Welt das Stethoskop an die Brust zu halten und ihre Krankheiten zu diagnostizieren, erinnert an Sartre und die Ekelbestände, die jener im menschlichen Dasein ausfindig machte, an Camus und seinen "Fremden" mit Namen Merseault, der sich und der Welt gegenüber gänzlich entfremdet ist; auch in der Nachfolge Célines und dessen apokalyptischer Sichtweise wird er von der französischen Literaturkritik gesehen. Houellebecq stellt dem Existentialismus das Motiv der Sexualität an die Seite und vermittelt ein düsteres und vernichtendes Urteil. Die allein um ihrer selbst willen praktizierte Sexualität ist der Grund für den narzisstischen Ausverkauf des Subjekts, für den gänzlichen Verlust an Liebe, aber auch für die äußerste Form der Bindungslosigkeit und Vereinzelung. Bewusst geht es um den durchschnittlichen Normalbürger mit fester Stelle und einem regelmäßigen Berufs- und Freizeitleben, zwischen deren Fugen der unspektakuläre Erschöpfungszustand durchschimmert.
Sprecher:Nikolaos: Paul Bildt
Marulja: Hedwig Wangel
Petros: Hermann Schomberg
Alexandros: Heinz Reincke
Georgios: Krafft Georg Schulze
Panagiotis: Josef Dahmen
Alka: Gisela von Collande
Deutscher Soldat: Hanns Lothar
Adolf Hansen
Heinz Roggenkamp
Herbert Asmis
Max Zawislak
Instrumentalsolisten: Karl Elsner (Flöte)
Instrumentalsolisten: Johannes Rose (Schlagzeug)
Daten zu Michel Houellebecq:geboren: 26.02.1956
Vita: Michel Houellebecq, geboren 1956 in La Réunion, lebt zur Zeit in Irland. Er ist Preisträger des Grand Prix National des Lettres. 1998 wurde ihm für das Buch "Elementarteilchen" der Prix Novembre zugesprochen. Es wurde inzwischen in 22 Sprachen übersetzt und hat eine Millionenauflage erreicht. "Plattform" ist nach "Ausweitung der Kampfzone" (Hörspiel des Monats August 2000) und "Elementarteilchen" (Hörbuch des Monats Oktober 2001) der dritte Roman Houellebecqs, den der WDR als Hörspiel produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.houellebecq.info/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.07.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 145
Titel: Basic Beliefs
Autor: Michael Esser
produziert in: 1979
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Ilja Hurnik
Inhalt: Jung, hochbegabt, summa cum laude in Wirtschaft. Sein Credo: E größer A - Ertrag größer Aufwand. Alles, was getan wird, muss nach diesem Prinzip funktionieren. So tickt die Wirtschaft. So ticken die Finanzsysteme der Welt. Und so tickt der Tycoon, auf dessen riesiger Segelyacht Johannes Ritter sich befindet, um zu erklären, weshalb die Banker die Zahlen nicht erreicht haben. Doch das interessiert den Finanzmagnaten nicht. Er ist besorgt über den Zustand der Wirtschaftssysteme. Es gibt mehr Geld als Verstand. Also will er sein Vermögen in Sicherheit bringen - jenseits des Geldes. Wie aber speichert man Milliarden Dollar, wenn nicht in Geld, Aktien, Beteiligungen, Anteilen, Dividenden? Der Tycoon kennt die Antwort. Als er sie Ritter verrät, stirbt er, und es sieht so aus, als hätten die Götter dabei ihre Finger im Spiel.

Jung, begabt, summa cum laude in Wirtschaft, lenkt jetzt Ritter die gewaltigen Geldströme des toten Tycoons. Doch er ist nicht allein. Die Banker, die ihre Zahlen nicht erreicht haben, wollen Zugriff auf den unermesslichen Schatz, und sie werden sehr sauer, als sie begreifen, was in seinen Händen damit geschieht.
Sprecher:Evelyn Opoczynski (Mädchen)
Lotte Loebinger
Heinz Behrens
Hans Joachim Frank
Erhard Köster
Guido Matschek
Walter Plathe
Friedrich Richter
Joachim Siebenschuh
Hans Edgar Stecher
Detlev Witte
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 16.10.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 145
Titel: Bilal
Autor: Fabrizio Gatti
produziert in: 1965
produziert von: SRF
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Claudia Johanna Leist
Bearbeitung: Barbara Engelmann
Übersetzer: Friederike Hausmann
Inhalt: Fabrizio Gatti, renommierter italienischer Journalist, ist eine Art italienischer Wallraff. Unter dem Namen Bilal hat er sich als Illegaler unter den Flüchtlingsstrom gemischt, unterwegs auf der berüchtigten Transitroute von Dakar nach Europa.

Seine Reisereportage mutet an wie eine Abenteuergeschichte und liefert gleichzeitig harte Fakten. Von Schleppern, korrupter Polizei und Militärs um ihre letzte Habe gebracht, schildert er das ganze Ausmaß der Verzweiflung, dass diesen Menschen auf ihrer Sklavenroute widerfährt. Viele stranden, manche Spuren verlieren sich für immer. Die, die es schaffen, die Grenzen zu passieren und die Überfahrt in den viel zu vollen Booten zu überleben, erwarten menschenunwürdige Bedingungen in den Auffanglagern. Dort erleben sie die Hölle von innen, um dann in der Regel wieder in ihr Heimatland abgeschoben zu werden.
Daten zu Fabrizio Gatti:Vita: Fabrizio Gatti, italienischer Journalist und Chefreporter des "Espresso", hat bereits unter falschem Namen als Illegaler Erntehelfer, in Obdachlosenquartieren, einer Strafanstalt und im Mafia- und Drogenmilieu recherchiert. Dreimal wurde er wegen seiner Reportagen inhaftiert. Er wurde mit dem Europäischen Journalistenpreis ausgezeichnet und erhielt für "Bilal" 2008 den Premio Terzani.
Erstsendung: 09.11.2010
Datenquelle(n): dra
dra
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Treffer 8 von insgesamt 145
Titel: Blue
Autor: Derek Jarman
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Biographie
Komponist: Ilanit Magarshak-Riegg
Frank Römmele
Inhalt: Derek Jarman ist im Februar 1994 an AIDS gestorben. Sein Vermächtnis ist sein letzter Film BLUE, in dem es 75 Minuten lang nichts zu sehen gibt außer einer blauleuchtenden Leinwand. Zu hören ist ein Soundtrack, eine Hörspiel-Collage aus Musik, Geräuschen und Texten von Derek Jarman.

1986 - kurz vor Weihnachten. Jarman erfährt von seiner HIV-Infektion. Weihnachten hat er noch nie leiden können. Er schreibt Tagebuch über Alltägliches, Ereignisse wie den Krieg im ehemaligen Jugoslawien und über die Krankheit: Symptome, Behandlungen; Torturen, Leiden, Gespräche. Seit 1992 war Jarman erblindet. Wie ein langes Gedicht hat er diese Aufzeichnungen mit Geräuschen und Musik inszeniert. Vielfach sucht er die Symbolik: "Blau ist die unendliche Liebe, in die der Mensch eintaucht - es ist das Paradies auf Erden." Schnell, noch vor seinem Tod, vereinnahmten ihn die Kritiker mit Schlagworten wie "Testament" , "Vermächtnis" etc. Jarman revanchierte sich mit der Parole: " Nichts ist interessanter als die Ankündigung des eigenen Todes."

Tracks:
1.- You say to the boy open your eyes... 19:15
2.- I fill this room with the echo of many voices... 2:07
3.- There is a photo in the newspaper... 4:25
4.- How are we perceived... 1:06
5.- The dog barks, the caravan passes. 3:49
6.- As a teenager I used to... 0:54
7.- In the paper today. 10:55
8.- Impatient youths of the sun 2:55
9.- The side effects of DHPG... 6:10
10.- I am a mannish | Muff diving | Size queen 1:03
11.- I am a cock sucking | Straight acting | Lesbian man 11:56
12.- Ages and Aeons quit the room 1:47
13.- I am back as St. Mary's... 3:41
14.- Pearl fishers | In azure seas 3:28
Sprecher:Lars Rudolph (Dunkelziffer)
Daniel Berger (Karl Klebebart)
Lars Krückeberg (K)
Achim Hagemann (Guter Bulle)
Josef Götz (Öffentlicher Belächeler)
Martin Haberbosch (Titel- / Abspann- / MP73-Informationssprecher)
Ilanit Magarshak-Riegg (Allegro / Nachricht)
Daten zu Derek Jarman:Vita: Michael Derek Jarman, geboren 1942 in Northwood, Middlesex, England, gestorben 1994 in London, war Bühnenbildner, Maler, Autor und Filmemacher. Zu seinen Filmen zählen u.a. "Sebastiane" (1975),"The Angelic Conversation" (1985), "War Requiem" (1988), "Edward II." (1991).
Erstsendung: 19.11.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 145
Titel: Blue/Blau
Autor: Derek Jarman
produziert in: 2013
produziert von: BR; Igel-Records
Laufzeit: 50 Minuten
Komponist: Johann Sebastian Bach
Übersetzer: Sven Rosenkranz
Inhalt: "Nichts macht einen interessanter als die Ankündigung des eigenen Todes" (D.J.). Derek Jarman ist im Februar 1994 an Aids gestorben. Sein Vermächtnis ist sein letzter Film "Blue", in dem es nichts zu sehen gibt außer einer blauleuchtenden Leinwand. Zu hören ist ein Soundtrack, eine Hörspiel-Collage aus Musik, Geräuschen und Texten von Jarman. Wie ein langes Gedicht hat er diese Aufzeichnungen mit Geräuschen und Musik inszeniert. „Blau ist die unendliche Liebe, in die der Mensch eintaucht - es ist das Paradies auf Erden.“ Jarman, der - bedingt durch seine AIDS-Infektion - erblindet, hat diesen Film Yves Klein gewidmet, mit dem er die Überzeugung teilt, "dass es mehr gibt als das Auge trifft".
Sprecher:Stefan Wilkening (Erzähler)
Stefan Murr (Johann Sebastian Bach)
Ulrich Frank (Dietrich Buxtehude)
Caroline Ebner (Anna Margaretha Buxtehude)
Sebastian Weber (Johann Heinrich Geyersbach)
Michael Tregor (Johann Christoph Schieferdecker)
Jochen Noch (Martin Feldhaus - Bürgermeister)
Christiane Roßbach (Fürstin Friederike Henriette)
René Dumont (Fürst Leopold von Köthen-Anhalt)
Daten zu Derek Jarman:Vita: Michael Derek Jarman, geboren 1942 in Northwood, Middlesex, England, gestorben 1994 in London, war Bühnenbildner, Maler, Autor und Filmemacher. Zu seinen Filmen zählen u.a. "Sebastiane" (1975),"The Angelic Conversation" (1985), "War Requiem" (1988), "Edward II." (1991).
Erstsendung: 29.03.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 145
Titel: Böhme stirbt in Neustrelitz
Autor: Eugen Ruge
produziert in: 2008
produziert von: WDR
Laufzeit: 61 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Gabriele Bigott
Inhalt: Beinahe wäre er der erste frei gewählte Ministerpräsident der DDR geworden, jetzt aber liegt er vereinsamt auf seinem Krankenbett in Neustrelitz. Die Wahrheit über sein Leben will Ibrahim Manfred Böhme für die Nachwelt aufzeichnen, kommt dabei aber nicht einmal über die Frage, ob er in Mexiko oder Bad Dürrenberg geboren ist, hinaus. Und mehr noch als die Anzeichen des nahen Todes plagen ihn Erinnerungen an seine Verstrickung mit einer Institution, deren Namen er nur noch buchstabenweise herauszuwürgen weiß, der S.T.A.S.I. Verzweifelt und herzzerreißend komisch kämpft er sich durch das absurde Verdrängungsgestrüpp. Böhmes Lebens-Doppelspiel hat Autor Eugen Ruge auch dramatisch als Doppelspiel strukturiert: die fiktive Sterbeszene, die auf authentischen biographischen Details beruht, wird spielerisch ergänzt durch einen - Böhmes Stasi-Akte wörtlich entnommenen - aberwitzigen Vorgang aus dem Jahre 1978, der zu seiner viermonatigen Einzelhaft im Stasigefängnis Hohenschönhausen führte.
Sprecher:Julie Kafka: Zdenka Procházkova
Daten zu Eugen Ruge:Vita: Eugen Ruge, geboren 1954 in Soswa (Ural), lebt in Berlin und auf Rügen. Er studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Bevor er 1988 aus der DDR in den Westen ging, arbeitete er beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm. Seit 1989 ist er hauptberuflich für Theater und Rundfunk als Autor und Übersetzer tätig. Seine Arbeiten wurden u.a. mit dem Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 2009 erhielt Eugen Ruge für sein erstes Prosamanuskript »In Zeiten des abnehmenden Lichts« den Alfred-Döblin-Preis; 2011 wurde der daraus entstandene Roman mit dem Aspekte-Literaturpreis und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.
Erstsendung: 06.12.2002
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 145
Titel: Bunker
Autor: Miklós Mészöly
produziert in: 1974
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: György Magos
Komponist: Tilo Müller-Medek
Übersetzer: Zsuzsanna Gahse
Inhalt: Eine kleine Militärstation in einem seltsamen, namenlosen Land: Wie aus der Zeit gefallen die Soldaten in ihrer althergebrachten Hierarchie. Ihre Aufgabe ist aus dem Blickfeld gerückt; es gibt eine Mauer, einen Grenzstreifen, ein Minenfeld, das bewachen sie alles, aber sie wissen längst nicht mehr wozu. Wie menschenleer ist das Land, und nur selten kommt jemand vorbei. Eine tiefe Melancholie liegt über dem Stück, das vor mehr als 20 Jahren entstanden ist und in Ungarn verboten war. Nun ist es vom SFB in Zusammenarbeit mit Magyr Radio Budapest nach seiner ungarischen (Radio-)Uraufführung in deutscher Sprache erstproduziert worden. Eine beklemmende Parabel für das Klima im kalten Krieg in einem kommunistischen Land - ein Stück Vergangenheitsbewältigung.
Daten zu Miklós Mészöly:geboren: 19.01.1921
gestorben: 22.07.2001
Vita: Miklós Mészöly (geboren in Szekszárd, 19. Januar 1921 - gestorben in Budapest, 22. Juli 2001) war ein mit dem ungarischen Kossuth-Preis ausgezeichneter Autor und Gründungsmitglied der digitalen Literaturakademie.

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Erstsendung: 09.07.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 145
Titel: Cake Walk oder Eine Reise in die Anarchie
Autor: Rudolf Lorenzen
produziert in: 1987
produziert von: NDR; SDR
Laufzeit: 78 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Inhalt: Spanien im Jahr 1909: wie überall in Europa ziehen Anarchisten durch das Land und bedrohen die herrschenden Häuser. Zum Geburtstag der kleinen Chica, Tochter des Marques von Lágrima, sind hohe Gäste erschienen. Man wartet auf die Ankunft der Infantin Hyacinthe von Spanien und ihren Begleiter Leutnant Bonito Bonifacio. Bonito ist Invalide aus dem amerikanischen Krieg und trotz seines Holzbeins ein glänzender Tänzer. Chica hat eine Schallplatte mit Gollwoog's Cake Walk von Claude Debussy geschenkt bekommen. Bonito wird der illustren Gesellschaft diesen neuen Tanz vorführen - falls er und die Infantin lebend auf diesem Fest ankommen, an dem auch unerkannt Anarchisten teilnehmen ...
Sprecher:Christoph Bantzer (Arne)
Gisela Trowe (Mutter)
Matthias Ponnier (Martin)
Angelika Thomas (Anita)
Matthias Breitenbach (Jürgen)
Axel Brunken (Guntram)
Kay Möller (Helmut)
Erla Prollius (Ota)
Günther Dockerill (Taxifahrer)
Christian Moritz Montenbruck (Kind)
Patrick Grabe (Kind)
Sascha Pollok (Kind)
Jan Hannemann (Kind)
Mike Boysen (Kind)
Erstsendung: 19.04.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 145
Titel: Calling
Autor: Michael Köhlmeier
produziert in: 1986
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 93 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Eine Frau erhält einen Anruf von einem Unbekannten und wird erpresst und terrorisiert. Er habe ihren Exmann Harry in seiner Gewalt und werde ihn erschießen, wenn sie das Telefongespräch beende, droht der anonyme Anrufer. Während des langen Telefonats mit dem Unbekannten überlegt die Frau, wie sie die Polizei benachrichtigen könnte ...

"Es ist äußerst spannend, zwei Menschen zu zeichnen, die einander nicht kennen, aber über das Telefon in einer heiklen Situation verbunden sind."(Klaus Gmeiner)
Daten zu Michael Köhlmeier:geboren: 15.10.1949
Vita: Michael Johannes Maria Köhlmeier (* 15. Oktober 1949 in Hard, Vorarlberg) ist ein österreichischer Schriftsteller.

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Erstsendung: 16.10.1999
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 145
Titel: Club Kalaschnikow
Autor: Polina Daschkowa
produziert in: 1978
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Peter Rothin
Bearbeitung: Peter Rothin
Übersetzer: Margret Fieseler
Inhalt: Nach der Ballettpremiere seiner Frau Jekaterina Filippowna Orlowa, genannt Katja, wird der Moskauer Casino- und Nachtclubbesitzer Gleb Kalaschnikow vor seinem Haus erschossen. Wer ist der Mörder? Da Gleb trank, sich gerne mit seinen Mitmenschen anlegte, ein notorischer Schürzenjäger und in allerhand zwielichtige Geschäfte verwickelt war und sein Casino zudem noch von einem Mafiaring kontrolliert wurde, kommen mehrere Verdächtige in Betracht, die alle ein gutes Mordmotiv hatten. So vermutet man zunächst einen Auftragsmord aus dem Umfeld des organisierten Verbrechens. Verdächtig ist auch die sehr junge Stiefmutter Glebs, die Schauspielerin Margarita Krestowskaja, von der Gleb ein Video besaß, das sie in kompromittierender Lage zeigt. Dann jedoch nehmen der Chefermittler Jewgeni Tschernow und sein Kollege Major Kusmenko Olga Guskowa fest, die Geliebte Glebs. Sie konnte nicht ertragen, dass Gleb seine Frau nicht verlassen wollte, doch Katja ist fest von ihrer Unschuld überzeugt. Sie ermittelt nun auf eigene Faust. Von wem erhält sie die anonymen Anrufe, mit denen sie schon lange terrorisiert wird? Da geschieht ein zweiter Mord, und Katja wird brutal überfallen. Kann sie den wahren Mörder überführen?
Sprecher:Alexander Kerst (Peter)
Marlene Riphahn (Jane)
Werner Rundshagen (Alan)
Günter Cordes (Whitton)
Alf Marholm (Maurice)
Manfred Heidmann (Boyd)
Matthias Ponnier (Reece)
Ruth Pera (Mrs. Read)
Werner Olbrinck (Dr. Ryan)
Heinz Schacht (Marsh)
Alwin Joachim Meyer (Ossie)
Eva Garg (Angela)
Rosemarie Voerkel (Sarah)
Liselotte Römp (Mrs. Grey)
Josef Meinertzhagen (Werkmeister)
Hartmut Stanke (Ganove)
Daten zu Polina Daschkowa:vollständiger Name: Tatjana Wiktorowna Polatschenko
geboren: 14.07.1960
Vita: Polina Daschkowa (russisch Поли́на Да́шкова; * 14. Juli 1960 in Moskau als Tatjana Wiktorowna Polatschenko) ist eine russische Krimiautorin. Ihre Bücher erreichten bis heute eine Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Sie studierte am Gorki-Literaturinstitut und arbeitete als Journalistin für eine Literaturzeitschrift sowie als Parlamentsberichterstatterin. In den 70er Jahren begann sie mit dem Schreiben, zunächst von Gedichten. Bevor 1996 ihr erster Kriminalroman herauskam, übersetzte sie auch Bücher aus dem Englischen. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Dokumentarfilmer, und ihren beiden Töchtern in Moskau. 2006 erhielt sie den Radio Bremen Krimipreis.

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Erstsendung: 10.10.2003
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 145
Titel: Combray
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2003
Autor: Marcel Proust
produziert in: 1980
produziert von: SRF
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Übersetzer: Michael Kleeberg
Inhalt: "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann. "Combray" ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von "Combray" akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muss man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Neuübersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original. "Wenn sich das literarische Gewicht eines Buches im physikalischen ausdrücken würde, wären unter jedem Bord, auf dem 'Combray' steht, Stahlstreben angebracht. Wenn die besten Bücher Licht emittieren könnten, würde im fleckigen Halbdunkel der Bibliothek ein goldener Ziegel leuchten, die 'Recherche'." (Michael Maar in "Die Feuer- und die Wasserprobe. Essays zur Literatur"). "Kleebergs Übersetzung ist - wie die Aufführung einer Sinfonie - eine Interpretation, eine von hohem Rang zudem, und der schönste Anstoß für alle, die vor den 4000 Seiten der vollständigen 'Recherche' bisher zurückgeschreckt sind, mit dem neuen 'Combray' einzusteigen. Denn in diesem ersten Teil des ersten Teils sind alle Themen und Motive schon vorhanden, stecken wie Keimlinge ihre Köpfe aus der Erde, um in den folgenden Bänden die ganze Pracht ihrer Blüten zu entfalten." (Martin Eben in "Die Welt").
Daten zu Marcel Proust:geboren: 10.07.1871
gestorben: 18.11.1922
Vita: Marcel Proust (1871-1922) wurde in Auteil als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin geboren. 1878 verbrachte die Familie ihre Ferien in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Proust studierte Jura, ohne Abschluss, und Literaturwissenschaft. 1895 begann er mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet blieb. 1896 erschien "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. Finanziell unabhängig, verkehrte er schon früh in den Salons der Pariser Aristokratie. 1903 starb sein Vater, zwei Jahre später die Mutter. Die Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit litt, verschlimmerten sich. Es folgte der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 beendete er "Unterwegs zu Swann", den ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erschien. 1919 erhielt er für den zweiten Band den Prix Goncourt. Als er am 18. November 1922 starb, waren erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert. Heute gilt Proust als einer der Begründer der literarischen Moderne.

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Erstsendung: 18.04.2003
Datenquelle(n): dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 145
Titel: Das Auge der Supernova
Autor: Dana Ranga
produziert in: 1981
produziert von: WDR
Laufzeit: 103 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: Piotr Moss
Inhalt: Wenig ist bekannt vom Gefühlsleben der Astronauten auf ihren immer längeren Flügen. Alexander ist schon seit vierzehn Monaten im All und nahezu auf sich allein gestellt, seit sein Kopilot Andrej an schweren Depressionen leidet. Wichtigste Bezugsperson ist Alexanders Psychologin Irina in der Bodenstation. Sie interessiert sich für seine Träume, seine Wünsche und Ängste. Zu ihr hat er inzwischen ein innigeres Verhältnis aufgebaut als zu seiner Frau, und er nimmt es fast mit Gelassenheit, als Irina ihm mitteilt, dass seine Frau sich von ihm getrennt hat. Mehr Sorge bereitet ihm eine Kette von Pannen, die die Rückkehr zur Erde weiter verzögert. Ist es möglich, dass Oscar, der Leiter der Bodenstation, die Ablösung bewusst verzögert? Dieser hatte zusammen mit Alexander die nötigen Aufnahmetests bestanden, war aber von der zuständigen Kommission nicht zum Flug zugelassen worden.

Was den Eindruck eines Science fiction-Hörspiels macht, basiert auf einem authentischen Vorfall in der russischen Raumfahrt. Die Umstände des Todes, den am Ende des Stücks der Astronaut Alexander stirbt, wurden niemals geklärt. War es Mord? War es ein Unfall?
Sprecher:Winfried Lunemann (Peter Kiel)
Ingrid Stein (Elisabeth Bartos)
Alexander Golling (Klemens Kiel)
Helmka Sagebiel (Erla von Hunden)
Julia Schäfers (Calogera Cacciatore)
Maria Schünemann (Änne Larosch)
Paul Weismann (Herr Bauer)
Daten zu Dana Ranga:Vita: Dana Ranga, geboren in Bukarest, lebt seit 1987 in Berlin. Sie arbeitet als Autorin für Funk und Fernsehen. Ihre Gedichte erschienen in deutschen und internationalen Zeitschriften. Für ihren Dokumentarfilm "East Side Story" erhielt sie 1998 in Marseille den "Prix de l'image de la culture".

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Erstsendung: 07.04.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 145
Titel: Das Ehrenwort des Henkers
Autor: Christina Calvo
produziert in: 2000
produziert von: HR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Kurth
Komponist: Werner Cee
Inhalt: Landau, 1777: Scharfrichter Hieronymus Menges wird angeklagt, eine Hinrichtung ohne ordentliches Gericht abgehalten zu haben. Bei der Anhörung berichtet Menges von seiner Anwerbung durch zwei unbekannte Männer, der zweitägigen Kutschfahrt, dem Geheimgericht und der Hinrichtung, verliert jedoch kein Wort über den Grund der Hinrichtung. Auch eine Nacht im Käfigturm kann ihn nicht von seinem Schweigegelöbnis abbringen. Nachforschungen des Gerichts führen zu vier möglichen Hinrichtungsopfern. Eines davon ist die seit kurzem verschwundene Gräfin von Thurben, die des Mordes an ihrem Mann verdächtigt wird. Die Geschichte basiert auf einem wahren Vorfall aus dem späten 18. Jahrhundert, der in einem Kriminalbericht des Gerichtswesens in der Südpfalz festgehalten wurde. Die mysteriöse Geschichte wurde so populär, das es zu einigen literarischen Bearbeitungen kam, u.a. Johann Peter Hebels "Heimliche Enthauptung" (1811).
Sprecher:Rainer Domke
Patricia Schäfer
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 30.09.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 145
Vorige/nächste Ausstrahlung:02.02.2019 um 19:04 bei WDR 3  Phonostart Radio Cloud*
03.02.2019 um 17:04 bei WDR 5  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Das Erdbeben in Chili
Autor: Heinrich von Kleist
produziert in: 2011
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Jörg Schlüter
Komponist: Christoph Spendel
Inhalt: Eine Textmontage zu der Novelle von Heinrich von Kleist.

Jeronimo und Josephe lieben sich leidenschaftlich, aber diese Liebe verstößt gegen alle Konventionen und fordert am Ende sogar ihr Leben.
In der Novelle "Das Erdbeben in Chili", die Heinrich von Kleist 1807 schrieb, hallen die gesellschaftlichen Erschütterungen seiner Zeit wider. 1755 hatte das verheerende Erdbeben von Lissabon den Glauben der Zeitgenossen an eine vernünftige und gottgewollte Ordnung dieser Welt ins Wanken gebracht. 50 Jahre später und mit den Erfahrungen der französischen Revolution vor Augen reflektiert Kleists Erzählung den Schock eines solchen Ereignisses neu. Denn die Tragödie, in der "Das Erdbeben in Chili" mündet, ist nicht eine Folge der Naturkatastrophe, sondern das Ergebnis menschlichen Handelns und ideologischer Verblendung. In der Montage von Kleists Novelle mit zeitgenössischen Texten zeigt sich das 18. Jahrhundert als historischer Spiegel für aktuelle Fragestellungen. Kleists berühmte Erzählung zieht alle Register der Gefühle und ist in ihrer Widersprüchlichkeit unerhört modern.
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
Erstsendung: 19.11.2011
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 145
Titel: Das Fleisch, Nabelpforten und andere Abnormitäten oder Leben vor dem Tode
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 155 Minuten
Regie: Walter Adler
Inhalt: "Auch Schweine sind Menschen" - zu dieser provozierenden Behauptung ließ ein Dichter sich hinreißen nach der Konfrontation mit den von Menschen veranstalteten Schweinereien gegenüber eben dieser verachteten Gattung. Der Versuch Ingomar von Kieseritzkys, sich einzunisten bei jenen, über die Menschen so gerne verächtlich sagen, sie hätten ihnen ihre Perlen hingeworfen, führt suggestiv und schier unwiderlegbar zum ebenso banalen wie fatalen Verdacht, daß auch Menschen Schweine sein könnten. Schweinelt's bei Menschen, oder menschelt's bei Schweinen - oder sehen Schweine die Sache einfach zu menschlich?
Sprecher:Ulrich Matthes (Humbert Humbert)
Martin Renke (Dr. John Ray)
David Lehmann (Humbert, Humbert jun.)
Nele Hippe-Davies (Annabel)
Petra Kuhles (Annabels Mutter)
Gunda Aurich (Valeria Humbert)
Ingrid Andree (Mrs. Whitman)
Leslie Malton (Charlotte Haze)
Natalie Spinell-BeckHermann Lause (Clare Quilty)
Silke Dornow (Mrs. Chatfield)
Petra Redinger (Mrs. Gray)
Silke Linderhaus (Louise)
Walter Spiske (Lesley Tompson)
Peter Harting (Polizist)
Rudolf Spade (Tom)
Alexander Mokos (Page)
Christoph Lindert (Dr. Braddock)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 28.10.1993
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Treffer 20 von insgesamt 145
Titel: Das Geheimnis des Feuers
Autor: Steve Hennessy
produziert in: 1989
produziert von: SRF
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Claudia Johanna Leist
Übersetzer: Alexander Isen
Inhalt: Es riecht nach Gas, auch wenn der Klempner behauptet, es gebe keine undichte Stelle. Ellen Jones lässt ihn mindestens einmal die Woche kommen, um die Leitungen zu überprüfen, vor allem im Zimmer ihres verstorbenen Mannes Len. Da, meint sie, sei der Geruch am stärksten, und darum putzt sie dort ständig, in der Hoffnung, die Reinigungsmittel könnten den Gasgeruch vertreiben. Die Liebe zu Len war nicht sehr groß. Er war mehr mit seinem Computer verheiratet und stolz darauf, einer der ersten gewesen zu sein, die das Internet zu nutzen wussten. Jede freie Minute verbrachte er damit, der gemeinsamen Tochter die große Welt des "world wide web" zu erklären - bis Ellen eines Tages den wahren Grund für den pädagogischen Eifer ihres Mannes herausfand.
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Daniel Boemle (Richard Kurz)
Isabel Schaerer (Angela)
Heinrich von Grünigen (Papandreu)
Dorothee Meili (Petra Kurz)
Peter Schneider (Erzähler)
Daten zu Steve Hennessy:Vita: Steve Hennessy, geboren 1958, schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Zurzeit arbeitet er als Hausautor für das Finborough Theatre in London. Dort begeisterte er Anfang des Jahres die Kritiker mit seinem zweiteiligen Stück "Lullabies of Bradmore".
Erstsendung: 08.08.2004
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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