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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Claudia Gabler
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Judith Lorentz
Inhalt: »Manchmal wird mir ganz schlecht von den vielen Geschichten, die hier passieren«, sagt eine der vier Frauen, die in diesem Hörspiel ihre geträumten Erinnerungen gegeneinander stellen. Das Stück ist ein Statement gegen das traditionelle Geschichtenerzählen und montiert die Monologe der Frauen über den Schnee, die Farben, das Fremdsein: das Leben schlechthin nach einem scheinbar willkürlichen Muster zu einem szenischen Poem.
Sprecher:Sylvana Krappatsch
Katja Reinke
Rebecca Klingenberg
Britta Steffenhagen
Daten zu Claudia Gabler:geboren: 1970
Vita: Claudia Gabler, geboren 1970 in Lörrach, lebt dort als Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Publizistik in Berlin ist sie seit 2000 als Autorin von Hörspielen, Theaterstücken und Lyrik tätig. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. den Grimmelshausen-Förderpreis, das Landesstipendium Baden-Württemberg und das Stipendium des Berliner Senats. Zuletzt entstanden: "An die Bewohner der Strandboxen" (Hörspiel, SWR 2009); "Gespräche mit Architekten", "Wurfsendungen" (DRadio 2009) und "Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz" (Gedichte, Rimbaud Verlag 2008).
Erstsendung: 27.10.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Birgit Kempker
Anatol Atonal
Jens Nielsen
Peter Stamm
Michael Stauffer
produziert in: 2017
produziert von: SRF
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Birgit Kempker
Anatol Atonal
Johannes Mayr
Komponist: Birgit Kempker
Anatol Atonal
Philipp Schaufelberger
Julian Dillier
Hans Feigenwinter
Hans Koch
Thorsten Soltau
Karl Atteln
Inhalt: Vier Kurzhörspiele zu Ehren von Claude Pierre Salmony, eines langjährigen Hörspielredakteurs des Schweizer Radio SRF.

Ein Regisseur verwandelt sich in eine Beatbox. Ein achtzigjähriger Student möchte endlich promovieren – doch die Professorin ist inzwischen Putzfrau. Vier Schauspieler geraten in eine Zeitschlaufe. Und ein Gespräch mit dem Büsiater droht aus dem Ruder zu laufen.

Claude Pierre Salmony war – abzüglich einer kurzen Auszeit in den 80er Jahren – von 1976 bis 2017 Mitglied der Hörspielredaktion bei Schweizer Radio SRF. Zu seiner Pensionierung haben sich nun rund zwanzig Autoren, Musiker und Schauspieler – allesamt langjährige Weggefährten von Salmony – zusammengetan. Entstanden ist eine akustische Hommage, so vielstimmig, wie Salmonys Schaffen vielschichtig war.

(1) Apophänie mit Y
von Birgit Kempker und Anatol Atonal
Mit: Birgit Kempker und Claude Pierre Salmony
Musik und Regie: Birgit Kempker und Anatol Atonal

(2) Nicht Kohelet – Kein Prediger
von Jens Nielsen
Mit: Barbara Falter, Doris Wolters und Jodoc Seidel
Regie: Johannes Mayr
Musik: Philipp Schaufelberger

(3) Beim Büsiater
von Michael Stauffer
Mit: Judith Wipfler, Klaus Brömmelmeier und Michael Stauffer
Regie: Johannes Mayr
Musik: Julian Dillier, Hans Feigenwinter und Hans Koch sowie Thorsten Soltau

(4) Was der Kuckuck
von Peter Stamm
Mit: Natalia Conde, Sylvana Krappatsch, Katja Reinke und Daniel Kashi
Regie: Johannes Mayr
Musik: Karl Atteln
Sprecher:Birgit Kempker
Claude Pierre Salmony
Barbara Falter
Doris Wolters
Jodoc Seidel
Judith Wipfler
Klaus Brömmelmeier
Michael Stauffer
Natalia Conde
Sylvana Krappatsch
Katja Reinke
Daniel Kashi
Daten zu Birgit Kempker:geboren: 1956
Vita: Birgit Kempker, 1956 in Wuppertal geboren, wohnt in Basel. Sie schreibt Bücher, baut Hörspiele, Texte für die Kunst, Räume in der Kunst und vieles andere auch. Dozentin für Wort, Bild und Ton.
Daten zu Anatol Atonal:vollständiger Name: Anatol Kempker
Vita: Anatol Atonal, alias Kempker, ist 1982 in Deutschland geboren und in Basel aufgewachsen. Er hat an der Bauhausuniversität Weimar einen Master in Mediengestaltung gemacht. Von klein auf hat er zuerst als Sprecher, dann auch als Soundgestalter immer wieder an Hörspielproduktionen seiner Mutter Birgit Kempker mitgewirkt. Ein Teil seines eigenen Schaffens bewegt sich im Bereich des gesprochenen, sowie geschriebenen Wortes, im Zentrum seines Engagements stehen allerdings die beatlastige Musik und Sampleexperimente, die Klang- und Radiokunst.
Erstsendung: 01.04.2017
Datenquelle(n): YaGru
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vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Philippe Minyana
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Gerhard Willert
Komponist: Christoph Coburger
Übersetzer: Frank Heibert
Inhalt: Die Stadt ist geprägt von der Fabrik. Die Fabrik bestimmt alle Abläufe. Was für die Fabrik gut ist, ist für die Stadt gut; was für die Fabrik schlecht ist, ist schlecht für die Stadt. Arbeit, Auskommen, Wohlfahrt sichert die Fabrik. So lange die Fließbänder laufen, besteht keine Gefahr für das öffentliche Leben. Individuelles Leben ist Sache des Individuums. Sechs Personen berichten von den eingepferchten Resten individueller Existenz. Die Stadt heißt Sochaux; die Fabrik baut Autos. Die Stadt könnte Turin heißen oder Wolfsburg, die Geschichten von verlorenem Leben wären dieselben.
Sprecher:Angelica Domröse
Anke Engelsmann
Sylvana Krappatsch
Hannelore Hoger
Michaela Mazac
Udo Samel
Daten zu Philippe Minyana:Vita: Philippe Minyana ist ein französischer Dramatur, er wurde 1946 in Besançon geboren.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.05.1991
Datenquelle(n): dra
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vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Peter Stamm
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Komponist: Karl Atteln
Inhalt: Dr. Bürger lebt mit seinen drei Töchtern auf einem Anwesen, das von einer hohen Mauer umgeben ist. Abgeschottet von städtischen Einflüssen verbringen die vier Menschen in Symbiose ihr Leben. Ordnung und Pflichtbewusstsein sind oberstes Prinzip. Und mit der Gleichförmigkeit ihrer Tagesabläufe wollen sie der Zeit ein Schnippchen schlagen, als gälte es, das ewige Glück auf Erden zu realisieren. Aber die Mauer hat ein Loch, das einem Eindringling Zugang gewährt, einem bezaubernden jungen Mann, der die Damen unruhig macht.

Das Hörspiel spielt ironisch Glückskonzepte von heute durch.

Peter Stamms Hörspiel nach dem Theaterstück "Die Töchter von Taubenhain" unterzieht die Romantik, die zwar als Epoche Vergangenheit ist, aber in den heutigen Wunschvorstellungen und Glückskonzepten immer noch herumspukt, einer satirischen Prüfung.
Sprecher:Norbert Schwientek (Vater)
Natalia Conde (Dorothee)
Katja Reinke (Emily)
Sylvana Krappatsch (Sophie)
Daniel Kashi (Reinhard)
Daten zu Peter Stamm:geboren: 18.01.1963
Vita: Peter Stamm, geboren 1963 in Weinfelden (Schweiz), studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie, Wirtschaftsinformatik und Psychopathologie. Seit 1990 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Sein Debütroman "Agnes" wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Der WDR sendete die Hörspielfassung im Januar 2000.
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Titel:
Autor: Rudyard Kipling
produziert in: 1992
produziert von: RB
Laufzeit: 15 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Gerhard Willert
Bearbeitung: Stephan Göritz
Inhalt: Als der Mann die erste Frau trifft, bauen sie eine Höhle und das Familienleben beginnt. Der Hund, der ein Wolf war, wird Jagdhund, das Wildpferd wird Reitpferd, die Kuh wird Milchkuh, - und so beginnt die Zivilisation. Nur die Katze geht weiter ihren eigenen Pfad. Und wenn sie will, sitzt sie am Feuer und wärmt sich oder trinkt von der warmen, weißen Kuhmilch.
Sprecher:Fried Gärtner (Erzähler)
Sylvana Krappatsch (Katze)
Christian Wittmann (Hund)
Sören Langfeld (Pferd)
Regine Fritschi (Kuh)
Gerhard Willert (Mann)
Brigitte Janner (Frau)
Daten zu Rudyard Kipling:geboren: 30.12.1865
gestorben: 18.01.1936
Vita: Rudyard Kipling wurde 1865 in Bombay, Indien, geboren und starb 1936 in London. Die beiden Dschungelbücher, die er 1894 und 1895 veröffentlichte, machten ihn mit einem Schlag weltberühmt. Berühmt ist Kipling aber auch für seine Gedichte, die in England jedes Schulkind kennt. Kipling schrieb viele Kurzgeschichten, Romane und Berichte über Indien, wo auch die Dschungelbücher spielen. 1907 erhielt er als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.09.1992
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Johann Wolfgang von Goethe
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Gerhard Willert
Bearbeitung: Gerhard Willert
Inhalt: Goethe schrieb den kleinen Einakter in neun Auftritten vom Mai 1767 bis April 1768 als 18jähriger Student in Leipzig. Er hat das Spiel zunächst weder drucken noch aufführen lassen können. Erst im Mai 1799 kam es auf der Weimarer Liebhaberbühne heraus. Der Autor selbst spielte den Eridon. 1805 wurde das Stück in den Spielplan des Weimarer Hoftheaters übernommen. Zwischen 1813 und 1858 wurde es an Berliner Theatern über fünfzigmal inszeniert. Heute lieben es vor allem die Laienbühnen. Die vorliegende Fassung wurde 1991 am Stadttheater Lübeck erarbeitet und von Gerhard Willert für das Radio eingerichtet.
Sprecher:Christian Wittmann (Lamon)
Sylvana Krappatsch (Egle)
Anna Schmidt (Amine)
Roman Kohnle (Eridon)
Daten zu Johann Wolfgang von Goethe:geboren: 28.08.1749
gestorben: 22.03.1832
Vita: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

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Erstsendung: 21.08.1994
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Aischylos
produziert in: 2011
produziert von: BR; Münchner Kammerspiele
Laufzeit: 99 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Johan Simons
Katja Langenbach
Komponist: Carl Oesterhelt
Salewski
Mathis Mayr
Übersetzer: Durs Grünbein
Inhalt: In Die Perser greift der griechische Dichter Aischylos acht Jahre nach der Schlacht bei Salamis 480 v. Chr. - bei der er selbst dabei war - einen aktuellen Stoff auf. Es ist das älteste Stück des klassich-antiken Theaters und gilt als eines der ältesten der Welt. Außerordentlich ist Aischylos' klug gewählte Perspektive, aus der Sicht des geschlagenen Gegners zu erzählen.

Atossa, die Mutter des jungen Perserkönigs Xerxes, ahnt das Unglück. Zusammen mit dem Rat der Ältesten wartet sie vor dem Palast in Susa auf Nachrichten aus der Schlacht. Xerxes ist erneut gegen die Griechen in den Krieg gezogen. Mit der Nachricht eines Boten werden die Befürchtungen war. Gemeldet wird der Untergang der mehr als 200 Schiffe umfassenden Flotte bei Salamis und die Niederlage des Heeres. Die Klage von Chor und Mutter mündet in eine Beschwörung des Geistes des Dareios, Vater und Vorgänger des Xerxes, der das Unglück als Strafe für Hybris, Machtstreben und Verblendung seines Sohnes deutet. Schließlich erscheint Xerxes: sich in Selbstanklage zerfleischend und zugleich die Ursache für die Katastrophe einem von außen auferlegten Schicksal zuschreibend. Zusammen mit dem Chor ertönt eine generationenübergreifende Schmerzens- und Totenklage. "Das Drama des zoon politikon, das ohne Not sein Gemeinwesen aufs Spiel setzt, sich selbst überlassen, ausgeliefert den eigenen Kriegszielen und dem Phantasma der Allgewaltigen - Statistiken, Informationsströme, Medien, Dämonen, das sind Die Perser des Aischylos" schreibt der Lyriker Durs Grünbein. In Die Perser zeigt sich die Utopie in der Empathie der Sieger für die Besiegten. Der geschlagene Gegner muss nicht herabgesetzt werden, vielmehr stellen die Griechen sich im Mitleiden mit den geschlagenen Persern selbst in Frage.

Die Perser in der Inszenierung von Johan Simons, dem Intendant der Münchner Kammerspiele, wird parallel als Hörspiel und Theateraufführung konzipiert. Für die Aufführung des Stückes verlassen die Münchner Kammerspiele den konventionellen Theaterraum und entscheiden sich mit einer ehemaligen Kaserne für einen Schauplatz, der die Themen und Topoi der ältesten griechischen Tragödie aufgreift und in einen Bezug zur Gegenwart setzt. Neben dem Ensemble der Kammerspiele wird es eine künstlerische Zusammenarbeit mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, die Krieg erfahren haben, geben. Der antike Chor wird zum einen ein Bürgerchor sein, der durch seine Biografien den zeitgeschichtlichen Vorgaben des Ortes und den inhaltlichen des Stückes teilweise folgt: Bürgerinnen und Bürger, die noch konkrete Erinnerungen und Erlebnisse mit dem Zweiten Weltkrieg verbinden. Diesen historischen Zeugen, die am ehesten dem greisen Chor bei Aischylos entsprechen, wird zum anderen eine zweite Gruppe an die Seite gestellt, die unmittelbar über die aktuellen Auswirkungen von Krieg berichten kann: Unbegleitete Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak. Für die Hörspielinszenierung ergibt sich die Chance, Gespräche und Original-Töne des Chores in den Text von Aischylos zu montieren und das Stück in die Gegenwart fortzuschreiben.
Sprecher:Hildegard Schmahl (Chorführerin)
Sylvana Krappatsch (Atossa)
Stefan Hunstein (Bote)
Wolfgang Pregler (Dareios)
Nico Holonics (Xerxes)
Rania Abdulkarim (Chor des Persischen Volkes)
Reyhan Abdulkarim (Chor des Persischen Volkes)
Isra Haitham Hussein (Chor des Persischen Volkes)
Afra Haitham Hussein (Chor des Persischen Volkes)
Chenar Hamid (Chor des Persischen Volkes)
Peter Hartel (Chor des Persischen Volkes)
Walter Hub (Chor des Persischen Volkes)
Bruno Jäger (Chor des Persischen Volkes)
Rosemarie Leidenfrost (Chor des Persischen Volkes)
Adnan Mujic (Chor des Persischen Volkes)
Dzana Mujic (Chor des Persischen Volkes)
Kalikedan Mulugeta (Chor des Persischen Volkes)
Angelika Pietrzik (Chor des Persischen Volkes)
Anis Puhovac (Chor des Persischen Volkes)
Jürgen von Salisch (Chor des Persischen Volkes)
Jasmina Taric (Chor des Persischen Volkes)
Theodora Winter (Chor des Persischen Volkes)
Christof Yelin (Chor des Persischen Volkes)
u.a. (Chor des Persischen Volkes)
Daten zu Aischylos:Vita: Aischylos (um 525-456 v.Chr.) war ein griechischer Dichter, Regisseur, Chorführer und Schauspieler. Seine Tragödien wurden bei den Wettkämpfen in Athen mehrfach ausgezeichnet. Er hat u.a. die Werke "Sieben gegen Theben" (467 v.Chr.) und "Die Orestie" (458 v.Chr.) verfasst.

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Erstsendung: 25.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Titel:
Autor: Jenny Erpenbeck
produziert in: 2009
produziert von: BR
Laufzeit: 146 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Katja Langenbach
Komponist: Ulrike Haage
Inhalt: Kann man Heimat bauen? Ist sie tatsächlich festzulegen auf einen Flecken Erde und den Besitz eines Hauses? Oder ist Heimat die Kindheit in einem anderen Land, die mit Kriegsausbruch für immer verloren ging? Kann Heimat ein Land sein, aus dem man vertrieben wurde? Wie überwindet man das Heimweh, das durch den Verlust politischer Utopien ausgelöst wurde, das unabhängig ist von einem Land? Von der "Heimsuchung" erzählt das zweiteilige Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck. Über ein Jahrhundert hinweg, von der Kaiserzeit bis in die Nachwendezeit, verfolgt es die Lebenssituationen der wechselnden Bewohner, Nachbarn und Besucher eines Hauses im Brandenburgischen. Die Geschichte Deutschlands bzw. Europas spiegelt sich an dieser Heimstatt.

Den Anfangspunkt dieses historischen Reigens bildet ein Großbauer, der sein Waldgrundstück an einem märkischen See verkauft: unter anderem einem Architekten und einem jüdischen Tuchfabrikant. Der Grund, der stets für die landwirtschaftliche Nutzung und als Mitgift vorgesehen war, wird zu einer Erholungsoase für Berliner Sommerfrischler. Mit großer Liebe zum Detail errichtet der Architekt in den 1920er Jahren für sich und seine Frau ein Sommerhaus und verwurzelt ihrer beider Leben dort. Von den politischen Veränderungen der Nazizeit profitiert er. Dem jungen jüdischen Nachbarn, der seine Familie zurücklässt und emigriert, kauft er sein Erbgrundstück für die Hälfte des Verkehrswertes ab. 1945 wird das Haus von der Roten Armee besetzt und ein junger Major erfährt in der Begegnung mit der Architektengattin in einem Kleiderschrank, wie Fremde und Heimat für einen Moment eins werden können. Nachdem das Architektenpaar in den Westen flieht, pachtet eine Schriftstellerin das Grundstück am See, eine überzeugte Sozialistin, die aus der Emigration zurückkehrt, um mitzuhelfen, in der ehemaligen Heimat eine neue Heimat aufzubauen.

Doch die Realpolitik der DDR treibt sie in die innere Immigration. In der Nachwendezeit fordern die Erben des Architektenehepaars das Grundstück zurück und zwingen die Enkelin der Schriftstellerin zur Räumung des mittlerweile baufälligen Hauses. Dem Gebäude droht der Abriss. Jenny Erpenbeck stellt den historischen und politischen Umwälzungen die Figur eines Gärtners gegenüber. Jahr um Jahr gießt er im Sommer die Blumen, harkt im Herbst das Laub, spaltet Holz für den Winter, beschneidet Obstbäume und mäht im Frühjahr das junge Gras. Katja Langenbach behält in ihrer Hörspiel-Bearbeitung die subjektive Perspektive des Romans bei. Jede Figur erzählt ihre Geschichte in einer eigenen literarischen Form, in die sich mitunter andere Stimmen einmischen. So werden die Motivwiederholungen und Parallelerzählungen hervorgehoben, mit denen Jenny Erpenbeck die Episoden verwoben hat.
Sprecher:Paul Herwig (Ludwig)
Walter Hess (Arthur)
Peter Fricke (Gärtner)
Julia Loibl (Doris)
Christiane Rossbach (Schriftstellerin)
Stefan Wilkening
Ulrike Arnold
Sylvana Krappatsch
Katharina Schubert
Bernd Moss
Nico Holonics
Wiebke Puls
Hildegard Schmahl
Elisabeth Wasserscheid
Daten zu Jenny Erpenbeck:geboren: 12.03.1967
Vita: Jenny Erpenbeck, 1967 in Berlin geboren, lebt als Musiktheater-Regisseurin und Autorin in der Nähe von Graz. 1999 erschien ihr Theaterstück "Katzen haben sieben Leben", 2000 ihr Hörspiel "Geschichte vom alten Kind" (Schweizer Radio DRS) nach dem gleichnamigen Buch. Bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2001 erhielt sie den Preis der Jury. Ihr Stück "Leibesübungen für eine Sünderin" wurde 2003 uraufgeführt.

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Erstsendung: 06.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Christa Bernuth
produziert in: 2007
produziert von: NDR
Laufzeit: 99 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Inhalt: An der Ostsee wird die Leiche einer Frau angeschwemmt: Hanna Schön. Die Tote wurde erschossen. Alles deutet auf Republikflucht hin. Aber Hanna Schön war linientreue Bürgerin der DDR. Warum sollte sie das Land verlassen? Dem ermittelnden Beamten Beck wird der Fall entzogen. Gegen den Widerstand der Stasi betreibt Beck nun heimliche Recherchen. Und wühlt sich immer tiefer in den historischen Konflikt, in dem er zu leben gezwungen ist und durch ein Land, in dem man nicht sicher sein kann, wer wirklich wer ist und wer wirklich wie denkt. Ein Politthriller über die Kooperation der DDR mit der westdeutschen Terroristenszene, psychologisch einfühlsam, zeitgeschichtlich präzise.
Sprecher:Wolfgang Pregler (Erzähler)
Ole Lagerpusch (Mirko, VP-Helfer)
Samuel Weiss (Martin Beck)
Gerd Baltus (Der General)
Udo Schenk (Staatsanwalt Grau)
Peter Kaempfe (Paul Schön)
Lutz Herkenrath (Stutt, VPKA-Leiter)
Sylvana Krappatsch (Nina)
Anne Weber (Pathologin)
Peter Kurth (Lars Janson)
Ursula Hinrichs (Die Nachbarin)
Jens Wawrczeck (Alfred Rohleder)
Uli Pleßmann (VP-Helfer)
Hille Darjes (Vera Lang)
Götz Schulte (Alex)
Astrid Meyerfeldt (Lilo)
Paula Dombrowski (Diana)
Wolfgang Seesko (Herb)
Erstsendung: 06.10.2007
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Michael Gaida
produziert in: 1991
produziert von: RB
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Gerhard Willert
Inhalt: Wieviel Intelligenz braucht der Mensch? Schwer zu sagen, eher mehr als weniger vermutlich. Der 8-jährige Alexander hat einen IQ von 188, reichlich genug, um damit durchs Leben zu kommen, möchte man meinen. Zwar scheißt das Intelligenzbölzchen während seiner privaten Kolloquien mit Professoren aller Disziplinen noch in die Hose, aber das beunruhigt die jungen, aufgeschlossenen Eltern (Mama ist weltweit gefeierte Pianistin, Papa berühmte Herzverpflanzungskoryphäe) nicht wirklich. Sorgen macht den beiden (Mitgliedern des Club "Intelligentia mundi") das merkwürdige Verhältnis, das ihr Überflieger-Söhnlein zu seiner orientalischen Kinderfrau pflegt. Da formuliert der Knabe nämlich Sachen, die treusorgende Eltern angst und bange werden lassen. Doch Vater weiß im entscheidenden Augenblick fachmännischen Rat ...
Sprecher:Isabelle Menke
Sylvana Krappatsch
Erik Roßbander
Susana Olmedo-Budde
Fried Gärtner
Gerhard Willert
Dietmar Mues
Xiao-Qing Shen
Rüdiger Kremer
Werner Staats
Hille Darjes
Fabian Ditschkowski
Nigel Whittaker
Daten zu Michael Gaida:geboren: 1947
Vita: Der in Berlin lebende Autor Michael Gaida wurde 1947 in Hamburg geboren. Er studierte Philosophie und Soziologie und betrieb, wie er sagt, "Schreib- und Zeichenversuche". Drei Jahre lebte und arbeitete er in Italien. Seit 1980 schreibt er Hörspiele. "Lange bevor es passierte" wurde zum Hörspiel des Monats Februar 1990 gewählt.

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Erstsendung: 06.08.1991
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 214 Minuten
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Komponist: Jakob Diehl
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Eine Schriftstellerin um die Vierzig im Prozess, ihren scharfen Blick auf die Welt, deren Politik und innere Mechanik in erfahrungsnaher Literatur darzustellen. Eine untergehende Gesellschaftsform im England der (Vor-)Kriegszeit und ein junger Mann, der im Ersten Weltkrieg stirbt, noch bevor er seine Persönlichkeit voll entfalten konnte. Virginia Woolf, ihr Gegenstand und der Wunsch nach einem neuen, unmittelbaren Ausdruck: Das sind die äußeren Koordinaten des Romans Jacobs Zimmer, der 1922 erschien und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne ist. Aus der inneren Logik des Romans entsteht eine faszinierende literarische Erfahrung, eine multisensorische Folge von atmosphärischen Ausschnitten, kurzen Einblicken, vielstimmigen Einschätzungen, die lose chronologisch aneinandergereiht sind. Wir begegnen Jacob als Kleinkind am Strand, erhaschen Eindrücke aus seiner Schulzeit, seinem Studentenleben in Cambridge, sehen ihn durchs nächtliche London zu einer Geliebten gehen oder nachGriechenland reisen. Das Unerhörte daran: Jacob selbst spricht nie und genau das war Virginia Woolfs Schlag gegen die viktorianische Erzählkonvention, in der sie sozialisiert wurde, und deren autoritäre Vorgaben sie zeitlebens angriff. Ihre gelungene Romanerfindung arbeitet erstmals mit einer Art fotografischer Schnitttechnik und zeigt, dass Jacob durchaus da ist: heraufbeschworen, nicht aus der Aufzählung von charakterbestimmenden Fakten und gedrechselten Sätzen eines allwissenden Erzählers, sondern auf geisterhafte Weise in Facetten gespiegelt: in den Blicken, Gedanken- und Gesprächsfetzen seiner Umgebung. Es ist, als blättere man mit angehaltenem Atem durch das Fotoalbum eines Fremden.



So stehen wir heutzutage im Leben, meinte Woolf, so erfahren wir die Welt: Wir gleiten durch eine Abfolge von symbolischen Räumen, durch sprechende Atmosphären, angerissene Szenen und Gesprächsfetzen, und wenn wir sie lesen lernen, verstehen wir vielleicht ein bisschen besser, wer wir sind. Virginia Woolf ist bekannt für ihre schonungslose Selbstkritik, doch mit Jacobs Zimmer, das die Reihe ihrer berühmten Romanexperimente einleitete, war sie durchaus zufrieden: "Ich habe keinen Zweifel mehr, dass ich (mit 40!) herausgefunden habe, wie ich die Dinge in meiner eigenen Stimme ausdrücken kann, notierte sie beim Erscheinen des Romans in ihr Tagebuch.
Sprecher:
offen
Erzähler: Friedhelm Ptok
Erzählerin 1: Britta Hammelstein
Erzählerin 2: Wiebke Puls
Kommentatorin: Sylvana Krappatsch
Mrs. Flanders: Annette Paulmann
Jacob / Kind: Benedikt Lückenhaus
Jacob / junger Mann: Johannes Zirner
Archer: Alexander Lückenhaus
Timmy Durrant: Dominik Kaschke
Mrs. Durrant: Michaela Steiger
Clara Durrant: Julia Loibl
Frauenstimme 1: Andrea Wenzl
Rebecca: Andrea Wenzl
Frauenstimme 2: Caroline Ebner
Mrs. Jarvis: Caroline Ebner
Mrs. Plumer: Caroline Ebner
Frauenstimme 3: Sabine Kastius
Mrs. Norman: Sabine Kastius
Mrs. Barfoot: Sabine Kastius
Männerstimme 1: Oliver Losehand
Mr. Steele: Oliver Losehand
Bonamy: Oliver Losehand
Männerstimme 2: Stefan Merki
Mr. Plumer: Stefan Merki
Männerstimme 3: Hans Kremer
Captain Barfoot: Hans Kremer
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

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vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 17
Titel:
Autor: Bruno Latour
produziert in: 2013
produziert von: BR; ZKM
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Margit Rosen
Übersetzer: Margit Rosen
Inhalt: Die Bewohner der Erde schlafen ruhig, denn sie haben nicht die geringste Vorstellung von dem Planeten, auf dem sie sich befinden. Sie begreifen nicht, wie sehr das, was sie für den festen Rahmen ihrer Existenz halten, ins Taumeln geraten ist. Sie weigern sich, in Erwägung zu ziehen, dass ihre Art die Erde zu bewohnen zu einer ökologischen Krise geführt hat, die vielleicht nur ein kleiner Teil der Menschheit überleben wird. Kosmokoloss. Eine Tragikomödie über das Klima und den Erdball zielt auf diese Kluft zwischen der Größe dieser Krise und der Fähigkeit der Menschen, sie wahrzunehmen, zu fühlen und zu verstehen. Es ist dieser historische Moment der Unsicherheit, in dem sich in einem imaginären Theaterzelt Personen und Ideen aus der politischen Gegenwart und Geschichte sowie Figuren aus der griechischen Mythologie, der heiligen Schrift und der romantischen Literatur versammeln. Die Kontroverse entfaltet sich, als die Erdbewohner aus ihren Träumen erwachen und sich schwerfällig auf den Weg zu einer Baustelle machen, wo sich der Umriss einer riesigen Arche gegen den Himmel abzeichnet: Gab es nicht immer feuchte Sommer und milde Winter? Oder haben wir die Rückkopplungsmechanismen der Erdoberfläche unwiderruflich destabilisiert und Gaia wird uns ertränken wie die Kätzchen? Wie sollen wir mit den Monstern umgehen, die wir erschaffen haben? Was ist Maß aller Dinge, wenn wir es nicht mehr sind? Wie können wir abgesicherte wissenschaftliche Fakten produzieren? Warum schließt sich die wissenschaftliche Debatte nicht? Sollen wir auch ohne absolute Gewissheit handeln? Rasch entsteht auf der Bühne des Theaters die Welt des "Anthropozän", einer Welt, die von einer Spezies beschädigt wurde, deren profanes Ende durch bunte PowerPoint-Präsentationen verkündet wird.

Kosmokoloss ist das erste Theaterstück des französischen Philosophen und Anthropologen Bruno Latour, der sich seit vielen Jahren der Problematik der politischen Ökologie widmet. Auf der Suche nach einer neuen Eloquenz des Politischen ist das Theater eine mögliche Form, die dem Missverhältnis zwischen der Bedeutung der aktuellen Ereignisse und dem engen Repertoire der Empfindungen und Gefühle, mit denen wir auf sie reagieren, begegnet. Die französische Originalversion entstand 2011 in Zusammenarbeit mit Frédérique Ait-Touati und Chloé Latour im Rahmen des Forschungsprojektes Gaia Global Circus.
Sprecher:Wolfgang Pregler (Er)
Gabriel Raab (Colere)
Marie Seiser (Peur)
Kathrin von Steinburg (Ruse)
Steven Scharf (Naïvete)
Helmut Stange (Noah/Christophe)
Hans Kremer (M. Joyeux/Die Kreatur/Hamid)
Wolfgang Hinze (Dr. Lovelock/Der Direktor)
Stefan Hunstein (Live Hamilton/Frank Luntz/Frankenstein)
Sylvana Krappatsch (Journalistin/Vorsorgeprinzip/Die Bauleiterin/Mary Shelley/Joanna)
MusikerMichael "Micha" Acher (Trompete)
Daten zu Bruno Latour:Vita: Bruno Latour, geb. 1947 in Beaune, Philosoph, Anthropologe, Soziologe, lehrt an der Science Po, Paris. Werke u.a. Wir sind nie modern gewesen (1998), Das Parlament der Dinge (2001), Iconoclash (2002).
Erstsendung: 06.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Titel:
Autor: Max Haushofer
produziert in: 2010
produziert von: BR
Laufzeit: 85 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Martin Otter
Bearbeitung: Martin Otter
Komponist: Christoph Nicolaus
Inhalt: Max Haushofers einziger Roman Planetenfeuer, 1899 erstmals und einmalig erschienen, entwirft München im Jahr 1999: In Deutschland hat sich der Staatssozialismus seit 100 Jahren bewährt. Das Land blüht, die Gesellschaft ist hoch entwickelt. Die Großindustrie ist zum Teil verstaatlicht, die Hälfte der Bevölkerung besteht aus Staatsdienern und Pensionisten. Phantastische Erfindungen machen allen das Leben leichter. Die elektrische Flugbahn hat das Reisen pfeilschnell gemacht, in der Stadt bewegen sich die Menschen auf Rollschuhen fort. Pantoskope, glänzende Scheiben aus schwarzem Glas, sind das Medium, mit dem die Menschen weltweit in Ton und Bild miteinander kommunizieren. Brillen, die direkt mit dem Gehirn verbunden werden, lassen Blinde wieder sehen. Das Gedankenlesen ist zur erlernbaren Kunst geworden. Eine geheime Gesellschaft von Wissenschaftlern bringt Tote wieder zum Sprechen. Trotz des allgemeinen Wohlstands herrscht in allen Bevölkerungsschichten eine nervöse Stimmung. Die Menschen berauschen sich mit legalen narkotischen Mitteln und sind von einer grauenhaften Krankheit bedroht, bei der sie sich, von umherirrenden Elektrobündeln infiziert, auf offener Straße zu Tode lachen. Die Nachricht einer drohenden Katastrophe versetzt die Welt in endgültige Aufruhr: Zwei ferne Planeten sind zusammen gestossen und haben ein riesiges Trümmerfeld im All hinterlassen. Die Erde rast unaufhaltsam auf dieses Planetenfeuer zu. Der Weltuntergang droht.

In dieser Endzeitstimmung treffen in München die Freunde Georg Santen und Heinz Ruthardt auf die Freundinnen Ethel Tank und Ortrud von Haag. Sie verbringen die letzten Wochen vor dem Untergang mit gemeinsamen Ausflügen und Diskussionen über die Vor- und Nachteile der modernen Zeiten, in denen sie leben. Planetenfeuer ist Haushofers Vermächtnis und Utopie.

Der Roman changiert zwischen verblüffender Hellsichtigkeit und erschreckender Analyse einer möglichen Zukunft, die Licht und Schatten voraus wirft und ist zugleich ein wichtiges Dokument des Fin de siècle.
Sprecher:Florian Fischer (Erzähler)
Christian Lerch (Georg Santen)
Tobias Lelle (Heinz Ruthardt)
Caroline Ebner (Ethel Tank)
Sylvana Krappatsch (Ortrud von Haag)
Mogens von Gadow (Präsident)
Gabriel Ascanio-Hecker (Ernst)
Maria Gröbmaier (Witwe)
Daten zu Max Haushofer:geboren: 1840
gestorben: 1907
Vita: Max Haushofer (1840-1907), Dichter, Professor für Nationalökonomie und Statistik. Werke u.a. "Geschichten zwischen Diesseits und Jenseits" (1888), "An des Daseins Grenzen" (1908).
Erstsendung: 11.12.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: James Thurber
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Inhalt: Langeweile ist der Tod.
Sprecher:Michael Schacht
Urs Bihler
Sylvana Krappatsch
Daniel Lommatzsch
Jonathan Meiser
Daten zu James Thurber:vollständiger Name: James Grover Thurber
geboren: 08.12.1894
gestorben: 02.11.1961
Vita: James Grover Thurber (* 8. Dezember 1894 in Columbus, Ohio; † 2. November 1961 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Zeichner, der durch seine Kurzgeschichten und Fabeln für das Magazin The New Yorker bekannt wurde.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Titel:

Schreckmümpfeli
Autor: Ernst W. Heine
produziert in: 2005
produziert von: SRF
Laufzeit: 14 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Reto Ott
Bearbeitung: Reto Ott
Inhalt: Das Fernsehen braucht Helden. Und Helden brauchen Geld.
Sprecher:Peter Kner (Erzähler)
Daniel Lommatzsch (Felix)
Sylvana Krappatsch (Verena)
Christoph Müller (Sanitäter)
Susanne Bard
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Titel:

ARD Radiotatort (Folge 133)
Autor: Hugo Rendler
produziert in: 2019
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa
Inhalt: Die Psychotherapeutin Dr. Anneliese Schnell, spezialisiert auf Mobbing und Traumabewältigung, wird im Kellerverschlag eines Stuttgarter Mietshauses tot aufgefunden – tiefgefroren in einer alten Kühltruhe. Außerdem wird auch eine mit Blut bespritzte Holzskulptur entdeckt, möglicherweise eine wertvolle Originalplastik von Hans Arp. Kommissarin Nina Brändle erkennt sie sofort wieder: Es handelt sich um ein Erbstück ihres Großvaters; der hatte immer behauptet, den Dadaisten Arp persönlich gekannt zu haben. Im Lauf der Zeit war das teure Stück schon häufiger Gegenstand von Familienstreitigkeiten. Zuletzt stand es in der Wohnung von Ninas Schwester Babs.

Während sich die Kommissarin gezwungen sieht, zunächst heimlich in eigener Sache zu ermitteln, nehmen sich Finkbeiner und sein Team die Besitzerinnen der Kühltruhe vor, Linda und Laura Müller. Den beiden älteren Damen gehört nicht nur das Mietshaus, in dem die Leiche entdeckt wurde, auch vier weitere Häuser gehören zu ihrem Besitz. Die Schwestern gelten als geizig und gierig, und sie nutzen jede Möglichkeit, ihren Mietern noch mehr Geld zu entlocken. Nur stellt sich die Frage: Was hatte Frau Dr. Schnell mit den Schwestern oder dem Mietshaus zu tun?

Als Nina Brändle bei ihrer Schwester Babs nach der Arp-Skulptur fragt, behauptet diese, die Skulptur sei vor einigen Wochen verschwunden, und überhaupt sei sie eh nicht echt. Ninas Schwager Addi, Mathematik- und Kunstlehrer und derzeit wegen Mobbings vom Schuldienst freigestellt, will sich gar nicht zur Skulptur äußern, aber er befand sich in psychotherapeutischer Behandlung – bei Frau Dr. Schnell …
Sprecher:Ueli Jäggi (Xaver Finkbeiner)
Karoline Eichhorn (Nina Brändle)
Matti Krause (Sieger)
Holger Kunkel (Waldemar Hurrle)
Lisa Hrdina (Constanze Früh)
Sylvana Krappatsch (Frau Dr. Läpple)
Anna Gesa-Raija Lappe (Sarah)
Meik van Severen (Schlumpf)
Marietta Méguid (Babs)
Boris Burgstaller (Addi)
Yuko Geiler (My Luamthonglang)
Berthold Toetzke (Willig)
Wolfgang Pregler (Dr. Schnell)
Elke Wiesselmann (Linda M.)
Nadine Kettler (Frau)
Christine Lemke (Sekretärin)
ergänzender Hinweis: Regieassistenz: Martin Buntz
Technische Realisierung: Andreas Völzing, Judith Rübenach,Marcus Krol
Daten zu Hugo Rendler:geboren: 1957
Vita: Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen, wuchs in Schwaningen nahe der Schweizer Grenze auf. Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete er erst in verschiedenen Krankenhäusern, machte dann das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, studierte Mathematik und Philosophie, um sich dann in den 1990er Jahren etwas ganz anderem zuzuwenden: der Schriftstellerei. Neben Romanen und Theaterstücken schreibt er Drehbücher und Hörspiele.
Erstsendung: 12.04.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Falk Richter
produziert in: 2003
produziert von: NDR
Laufzeit: 28 Minuten
Regie: Falk Richter
Komponist: Paul Lemp
Inhalt: "Ein Aufschlag, ein Crash, eine Explosion, laut, sehr sehr laut, irgendetwas hat Feuer gefangen nur sieben Sekunden nach dem letzten Computercheck." Brad, der Bomberpilot, im Einsatz in den Krisengebieten der Welt, denkt an Zuhause, oben in den Lüften. An March, seine Frau und die drei Kinder, die im Haus am Rande der Wüste, neben dem Highway, auf ihn warten und regelmäßig dienstags im Fernsehen die Frontberichte verfolgen. Er handelt mit bestem Wissen und Gewissen, für das Wohl von Familie, Vaterland und Präsident, im Vertrauen auf Gott, gegen all das Böse in der Welt, das Amerika bedroht. Dass er auch Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten getroffen hat, war nicht geplant. Es tut ihm Leid. Dass er selbst bei einem Einsatz Schaden nehmen könnte, war auch nicht vorgesehen. Falk Richter lässt seine Figuren im hysterischen Duktus gegenwärtiger Frontberichterstattung sprechen. Die Sprache ist entlarvend und berührend zugleich. Sieben Sek unden hat Brad bis zu seinem Tod. Er fühlt die Zeit, zählt rückwärts, stürzt ...
Sprecher:Bibiana Beglau
Sylvana Krappatsch
Yvon Jansen
Daniel Lommatzsch
Thomas Wodianka
Sebastian Rudolph
Daten zu Falk Richter:geboren: 23.10.1969
Vita: Falk Richter, 1969 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. Er arbeitet als freier Autor, Übersetzer, Theater- und Opernregisseur. Er inszenierte in Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Amsterdam, Main, Atlanta und San Francisco. Von der Spielzeit 2000/2001 bis 2004 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich. Sein Hörspiel "Nothing hurts" wurde 2001 mit dem Lautsprecherpreis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. Für Radio Bremen schrieb er u.a. die Hörspiele "Gott ist ein DJ" (szenische Lesung) (2002), "Electronic City" (2004), "Deutlich weniger Tote" (2005) und "Eine kurze Verstörung" (2006).
Hompepage o.ä.: http://www.falkrichter.com/DE/home/
Erstsendung: 15.06.2003
Datenquelle(n): dra
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555784564
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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