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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 44
Kriterien: Sprecher entspricht 'Susanne-Marie Wrage' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Am Hornigen Grat
Schreckmümpfeli
Autor: Ruth Gundacker
produziert in: 2012
produziert von: SRF
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Geri Dillier
Inhalt: Wenn der Berg ruft...
Sprecher:Thomas Sarbacher (Guido Lanz)
Klaus Henner Russius (Guidos toter Vater)
Susanne-Marie Wrage (Lydia Lanz)
Gottfried Breitfuss (Walter Schmitt)
Daten zu Ruth Gundacker:geboren: 06.06.1962
Vita: Ruth Gundacker (geb. 1962) ist Goldschmiedin, Glasperlendreherin, Schauspielerin und Schriftstellerin. Ihr erstes Hörspiel von 2005 «Hofhuber - Ein Stück Land» wurde ebenfalls von SR DRS produziert. Daraus entwickelte sich Gundackers erstes Bühnenstück «Hofhuber - Ein Stück Land», das im Januar 2010 in Bern uraufgeführt wurde. «Menuett für eine Henne» ist im Rahmen der zweiten «Hörstatt» - Runde entstanden.
Hompepage o.ä.: http://www.neunvonsieben.ch/index.php/ruth-gundacker
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 44
Titel: Außerhalb der Besuchszeiten
Autor: Astrid Göpfrich
produziert in: 2009
produziert von: SWR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: alemannisches Mundarthörspiel
Regie: Maria Ohmer
Inhalt: Klara ist Nachtschwester auf der Krebsstation einer Universitätsklinik. Kein leichter Job: Permanente Überstunden und chronische Unterbesetzung zehren an der Substanz. Intensiv sind auch die Erlebnisse mit den Patienten im Grenzland zwischen Leben und Tod. Zuhause erwartet sie ihr Mann Hans, entlassener Schlussredakteur der regionalen Zeitung, der diese in stiller Rache täglich nach Stilblüten und Rechtschreibfehlern durchforstet.

Eines Nachts bemerkt Klara erstaunliche Veränderungen an ihren Patienten, kleine Wunder, die nach und nach die Stimmung auf der Station verbessern. Eine Patientin berichtet schließlich von der nächtlichen Erscheinung eines Engels. Das geht der Realistin Klara dann doch zu weit. Als aber kurz darauf eine Patientin tot im Krankenbett liegt, fragt sich Klara schockiert: Ist jetzt plötzlich ein Todesengel unterwegs auf der Station? Ist womöglich Hans der nächtliche Eindringling? Oder handelt es sich doch nur um das Hirngespinst einer armen Seele?
Sprecher:Susanne-Marie Wrage (Klara)
Boris Koneczny (Hans/Wesen)
Thomas Mehlhorn (Dr. Steinhauser)
Berthold Toetzke (Herr Tackenberger/Alter Mann)
Gisela Strasburger (Frau Morgenthaler)
Renate Obermaier (Frau Geiger)
Larissa Iwlewa (Frau Lukowitsch)
Martin Schley (Kommissar Oswalt/Fahrradfahrer)
Lion Russel Baumann (Türkischer Jugendlicher)
Samuel Naegele (2. Jugendlicher)
Kim Endres (Mädchen)
Martin Schley (Herr Geiger)
Klaus Gülker (Radiosprecher)
Daten zu Astrid Göpfrich:geboren: 1968
Vita: Astrid Göpfrich, geboren 1968 in Waldshut/Baden, studierte Kunst- und Literaturwissenschaft und arbeitete zunächst für verschiedene Kultureinrichtungen. 2009 produzierte der SWR ihr Hörspiel "Außerhalb der Besuchszeiten".
Erstsendung: 11.04.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 44
Titel: Cementville
Autor: Jane Martin
produziert in: 1994
produziert von: SRF
Laufzeit: 79 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Übersetzer: Ursula Grützmacher-Tabori
Inhalt: Eine Truppe von Catch-as-catch-can-Kämpferinnen zieht mit ihrem Boss durch die Provinz von Tennessee und versucht, im amerikanischen Unterhaltungsgeschäft zu überleben. Unfallbedingt fällt die einzige Männernummer aus. Die Knockout-Sisters springen ein. - Catch-as-catch-can also auch in der Garderobe!

Nach den Regeln der brutalisierten und brutalisierenden Marktwirtschaft rackern sich Damen ab, und zwar unterbezahlt bis gar nicht bezahlt, um anderen Menschen den Lebenskampf aller gegen alle als Vergnügen zu präsentieren. Jane Martin schreibt auf der Seite ausgebeuteter Frauen und hält für diese nach einer kleinen Apokalypse im Sportpalast einen Notausgang frei.
Sprecher:Jürgen Cziesla (Dwayne Pardee)
Sigrid Pawellek (Tiger)
Susanne-Marie Wrage (Nola)
Doris Wolters (Dani)
Ute Zehlen (Netty)
Charles Brauer (Bigman)
Barbara-Magdalena Ahren (Lessa)
Gisela Uhlen (Mother)
Herlinde Latzko (Dottie)
Isabelle Menke (Dolly)
Fritz Hammer (One-Eye-Deneauve)
Monika Koch (Miss Harmon)
Jürgen Rohe (Eddie)
Siegfried Meisner (Kid)
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 44
Titel: Das großartige MIMEI
Autor: Michael Stauffer
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Michael Stauffer
Komponist: René Desalmand
Karl Atteln
Michael Stauffer
Dramaturgie: Isabel Platthaus
Inhalt: Die Scham ist bekanntlich der erste Impuls nach dem Sündenfall - das erste Gefühl, das der Mensch allein sich selbst zu verdanken hat. Seitdem jedoch scheint sie aus der Mode gekommen zu sein. Eines Morgens erwacht Gott aus seinem Schlummer und sieht, dass nicht alles gut ist.

Restlos zufrieden war er ja nie mit seiner Krone der Schöpfung. Aber als sie nun ein Computerspiel namens "Superknospe" auf den Markt bringt, ist selbst göttliche Langmut erschöpft. Denn "Superknospe", so verspricht die Werbung, erlaube jedem Spieler sein eigenes, individuelles Universum zu erschaffen. Wir hören Gott zuerst verhalten lachen. Doch dann spüren wir, wie ihn Zorn befällt. Wir werden Zeuge, wie Gott handelt: Gott legt ein Ei, und er nennt es MIMEI. Und er beauftragt Frau Joshi Jusei von der asiatischen Computerspielfirma, die "Superknospe" herstellt, mit der Vermarktung seiner neuen Schöpfung. Und wie könnte es anders sein: Das MIMEI wird ein großer Erfolg! Mit ungewissen Folgen für Gott. Hören Sie selbst!
Sprecher:Christian Ahlers
Godehard Giese
Bettina Hoppe
Urs Jucker
Susanne-Marie Wrage
Daten zu Michael Stauffer:geboren: 20.07.1972
Vita: Michael Stauffer, der Dichterstauffer, schreibt, singt und improvisiert, außerdem lehrt er am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Er lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
Hompepage o.ä.: http://www.dichterstauffer.ch/stauffer.html

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.04.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 44
Titel: Der Balkon an der Hauptstrasse
Autor: Andrzej Mularczyk
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Übersetzer: Klaus Staemmler
Inhalt: Übersetzt aus dem Polnischen

Ein Balkon an der Hauptstraße: Menschenmengen, Blasmusik, marschierendes Militär und demonstrierende Massen, Zusammenstöße und Gefechte. Der Balkon wird gewissermaßen zur Loge im Theater, die Straße ist die Bühne, das politische Spektakel ist die Geschichte, die sich grausam wiederholt. Tyrannenmörder werden zu Tyrannen, sobald sie die Macht in den Händen haben. Attentäter von einst halten pathetische Freiheitsreden, doch lassen auch sie Unschuldige einsperren und töten.
Sprecher:Almut Zilcher (Sie)
Ralf Schermuly (Er)
Fritz Lichtenhahn (Alter)
Susanne-Marie Wrage (Mädchen)
Daten zu Andrzej Mularczyk:geboren: 13.06.1930
Vita: Andrzej Mularczyk, Jahrgang 1930, langjähriger Mitarbeiter des Polnischen Rundfunks, hat inzwischen über vierzig Hörspiele geschrieben, von denen einige zum Prix Italia eingereicht worden sind. Neben zahlreichen polnischen Film-, Fernseh- und Hörfunkpreisen wurde Mularczyk 1984 für seinen Roman "Was ist mein Leben" vom polnischen Kultusministerium als "Autor des Jahres" ausgezeichnet. Mit dem Prix Italia 1989 für "Aus dem tiefen Wasser" gelang dem Autor erstmals der Durchbruch in die internationale Medienszene.
Andrzej Mularczyk (geb. 13. Juni 1930 in Warschau), ist ein polnischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Reporter und Autor von Hörspielen

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Erstsendung: 28.02.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 44
Titel: Der Endklang
Schreckmümpfeli
Autor: Hanspeter Gschwend
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Regie: Anina La Roche
Inhalt: Wodka, Wissenschaft, Wahnsinn!
Sprecher:Susanne-Marie Wrage
Gottfried Breitfuß
Michael Schacht
Fabienne Hadorn
Daten zu Hanspeter Gschwend:geboren: 28.03.1945
Vita: Hanspeter Gschwend (* 28. März 1945 in Biel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Radiojournalist.

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Treffer 7 von insgesamt 44
Titel: Der Mann im Schatten
Schreckmümpfeli
Autor: Petra Würth
produziert in: 2015
produziert von: SRF
Laufzeit: 22 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Ein Buch ist ein Buch, ist ein Buch nur ein Buch?
Sprecher:Charles Brauer (Erzähler)
Susanne-Marie Wrage (Maya)
Franziska von Fischer (Frau)
Heiner Hitz (Bender)
Michael Schacht (Mark)
Erstsendung: 04.11.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 44
Titel: Der perfekte Patient
Autor: Lilli Bless
produziert in: 2015
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Isabel Schaerer
Inhalt: Halbgötter in weiss sind auch nur Menschen
Sprecher:Krishan Krone (Herr Maier)
Jodoc Seidel (Dr. Zeitler)
Susanne-Marie Wrage (Dr. Krotz)
Isabel Schaerer (Nachrichtensprecherin)
Erstsendung: 03.08.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 44
Titel: Die Ästhetik des Widerstands
Autor: Peter Weiss
produziert in: 2007
produziert von: BR; WDR
Laufzeit: 644 Minuten
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Komponist: David Grubbs
Inhalt: 'Die Ästhetik des Widerstands', das in den Jahren von 1971 bis 1981 entstandene erzählerische Hauptwerk des Schriftstellers Peter Weiss, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Romanen der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Zentrum des fast eintausend Seiten umfassenden Triptychons, das die Geschichte des Scheiterns sozialistischer Ideale und Kämpfe und das Ausgeliefertsein des Individuums in totalitären Zeiten abbildet, steht die Person eines fiktiven deutschen Widerstandskämpfers. Dieser Ich-Erzähler verlässt als Jugendlicher 1937 Berlin und gelangt über die Tschechoslowakei, Spanien und Paris nach Schweden. Da wie dort wird er Zeuge der Widerstandskämpfe gegen Nazideutschland und der Machtkämpfe innerhalb der Kommunistischen Partei. "Wer ist dieses Ich? Ich selbst bin es."

Der namenlose Protagonist ist in vielen Details dem Autor nachgebildet. Er gibt Peter Weiss Gelegenheit, durch seine literarische Trauer- und Erinnerungsarbeit eine sprachmächtige Aufarbeitung eines historisch entscheidenden Jahrzehnts in der Auseinandersetzung der Ideologien zu liefern. Am Ende steht der Fall des Faschismus, gleichzeitig entwerten sich aber auch die Utopien der europäischen Linken im sowjetischen Personenkult und in der weltanschaulichen Zerrissenheit der Arbeiterparteien. Darüber hinaus arbeitet sich Weiss auch an der für ihn persönlich relevanten Hauptfrage ab, inwieweit politische Notwendigkeit und individuelle Erkenntnis über ästhetische Zusammenhänge miteinander zur Deckung gebracht werden können - auch hier gelingt dem Autor eine bittere Synthese aus Kunsttheorie und Realitätsanspruch: Der Ich-Erzähler und seine Gefährten entwickeln nicht nur über politische Erörterungen und Einschätzungen, sondern ebenso über Lektüren und gemeinsame Kunstbetrachtung eine Art kollektive Weltsicht. Durch die Reflektion seines politischen Tuns wie durch die Deutung großer Kunstwerke erfindet sich der Erzähler im Roman eine eigene Position als geistiger Arbeiter, als freier Schriftsteller, der sich aber aus ebenso freien Stücken der Disziplin einer Kaderpartei unterwirft: "Für den Ruf nach totaler Zertrümmerung der Kunst hatten wir nichts übrig, solche Parolen konnten sich diejenigen leisten, die übersättigt waren von Bildung."

Zu seinem Romanprojekt betrieb Peter Weiss intensive historische Recherchen, um dem entstehenden Werk "breiteste Realität zu geben". Neben der Hauptperson begegnet der Leser Figuren wie Willi Münzenberg oder Herbert Wehner und den Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Harro Schulze-Boysen (`Rote Kapelle'). "Ich benutzte die authentischen Namen im Roman als Chiffren", notierte Peter Weiss dazu. Eine dieser Chiffren ist Bert Brecht. Auf ihn und seine Mitarbeiter stößt der Ich-Erzähler im schwedischen Exil. Weiss beschreibt manchmal bis ins quälende Detail alles über die Antagonismen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in Deutschland, Spanien, Schweden und im französischen Exil, denen groß angelegte Ausdeutungen von Gemälden (Picassos 'Guernica') und Romanen (Kafkas 'Das Schloss') gegenüberstehen. In den grob zehn Jahren (1937 bis 1947), die der Roman umfasst, bekämpften zwei totalitäre Systeme - Faschismus und Kommunismus - sich selbst und die Menschheit aufs grimmigste und rücksichtsloseste. Im Namen einer pervertierten Vernunft und Wissenschaftlichkeit wurde mehr gemordet als je in der Geschichte zuvor im Namen einer Religion oder metaphysischen Idee - und dies aus dem Herzen des zivilisierten Europa heraus.

Gut fünfundzwanzig Jahre nach dem Tod von Peter Weiss, gut fünfzehn Jahre nach dem Zerfall des kommunistisch regierten Ostblocks liest man "Wehrt Euch"-Parolen auf den Straßen Berlins und im Osten Deutschlands, diesmal auf den Plakaten der politischen Erben der Nazi-Ideologie - und nicht als illegal hinterlassenes Signum des Widerstands gegen das NS-Regime wie im Roman 'Die Ästhetik des Widerstands'. Zu keinem besseren Zeitpunkt könnte man erinnern an einen der noch vor nicht allzu langer Zeit meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands, an Peter Weiss und seine 'Ästhetik des Widerstands', die nun in einer fast zwölfstündigen Hörspielfassung, erarbeitet und realisiert von Karl Bruckmaier, vorliegt - immer noch monströs, immer noch schwierig, immer noch besessen vom Wunsch, auf der Basis von Vernunft und Verstehen eine bessere Welt zu errichten, ohne deshalb die Menschlichkeit abzuschaffen. Und doch auch anders als der Roman: das Hörspiel ist sich der Widersprüche des Textes durch den zeitlichen Abstand und die historischen Ereignisse stärker bewusst, ebenso der Zerrissenheit des Autors, seines Leidens, seines tatsächlich stellvertretenden und existentiellen Leidens bis hin zum Tod. In der zwangsläufig radikal komprimierten Hör-Fassung wird die Ästhetik auch verstehbarer, zugänglicher durch die Stimmen von Peter Fricke, Robert Stadlober, Rüdiger Vogler, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler.
Sprecher:
offen
Erzähler: Robert Stadlober
Erzähler: Peter Fricke
Vater: Rüdiger Vogler
Hodann: Michael Tregor
Coppis Mutter: Helga Fellerer
Coppis Vater: Ulrich Frank
Coppi: Paul Herwig
Grieg: Helmut Stange
Heilmann: Christian Friedel
Ayschmann: Stephan Zinner
Marcauer: Katharina Schubert
Lindbaeck: Sabine Kastius
Bischoff: Susanne-Marie Wrage
Poelchau: Hanns Zischler
Schwarz: Wolfgang Hinze
Lazar: Jule Ronstedt
Daten zu Peter Weiss:geboren: 1916
gestorben: 10.05.1982
Vita: Peter Weiss, 1916 in Berlin geboren, am 10. Mai 1982 in Stockholm gestorben, war Schriftsteller, Maler und Filmemacher. 1934 musste er Deutschland verlassen und wurde 1945 schwedischer Staatsbürger. Vor allem seine großen politischen Dramen verschafften ihm weltweite Geltung und machten ihn zu einem der meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands.
Erstsendung: 15.01.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 44
Titel: Die Fahrt der 'White Queen'
Autor: Gerold Späth
produziert in: 1995
produziert von: SRF; ORF
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Mario Hindermann
Komponist: Bruno Spoerri
Inhalt: Ein junger Mann schaut sich um in der Welt. Dabei gelangt er auch nach San Matteo, der Hafenstadt an der Mündung des großen Stroms. Da er kein Geld hat, sucht er dringend Arbeit. Trotz der Warnung: "Geh nicht auf dieses Schiff!", heuert er auf der "White Queen" an. Warum nicht eine Zeitlang einen Job auf einem Flußdampfer annehmen? Bloß: Wie lange soll die Fahrt dauern? Und wo führt sie hin?
Langsam stampft das Schiff flußaufwärts. Tage vergehen, Wochen. Zeit spielt anscheinend keine Rolle, geht als Begriff bald verloren. So wie auch der Zweck der Reise, die Zahl der Besatzungsmitglieder und der Passagiere rätselhaft bleibt. Auf alle seine Fragen erhält der junge Mann meist nur ausweichend Auskunft. Oder aber er erfährt in Andeutungen von geheimnisvollen und schrecklichen Ereignissen, die sich an den gefährlichen Ufern (vielleicht einmal) zugetragen haben oder - sofern man anlegte - sich möglicherweise zutragen könnten.
Die Fahrt auf dem Strom wird zu einer Abenteuerreise durch Geschichten und Geschichte.
Sprecher:Alexander Tschernek (A, ein junger Mann)
Horst Warning (B, der Kapitän)
Norbert Schwientek (C, der Koch Tipu)
Susanne-Marie Wrage (D, eine junge Frau)
Daten zu Gerold Späth:geboren: 16.10.1939
Vita: Gerold Späth, 1939 in Rapperswil am Zürichsee geboren, dem Herkommen nach Orgelbauer, machte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet seit 1968 als freier Schriftsteller. Er lebt nach einiger Herumschweiferei seit 1970 wieder in Rapperswil. Er veröffentlichte Romane und Geschichten, darunter "Unschlecht" (1970), "Stimmgänge" (1972), "Zwölf Geschichten" (1973, "Die heile Hölle" (1974), "Balzapf oder Als ich auftauchte" (1977) sowie Hörspiele ("Heißer Sonntag", 1971; "Mein Oktober: Höllisch!", 1972; "Grund-Riß eines großen Hauses", 1974; "Schattentanz", 1976; "Morgenprozession", 1977 und "Heiße Sunntig", 1978).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.02.1995
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 44
Titel: Die Irrfahrt des Soldaten Döblin - Portrait in einer unvorhersehbaren Anzahl von Orts- und Zeitveränderungen
Autor: Jürgen Ellinghaus
produziert in: 2007
produziert von: SRF
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Aldo Gardini
Inhalt: Im Mai 2006 ehrte die Stadt Paris den deutschen Schriftsteller Alfred Döblin ('Berlin Alexanderplatz') und dessen Sohn Wolfgang mit einer Gedenktafel an dem Wohnhaus, in dem die Familie Döblin während ihres französischen Exils in den dreissiger Jahren gewohnt hatte. Die französische Hauptstadt schloss sich damit den zahlreichen Ehrungen an, die der Mathematiker Wolfgang Döblin in den letzten Jahren erfuhr. Bei der Pariser Akademie der Wissenschaften war im Jahre 2000 ein jahrzehntelang unbeachteter 'versiegelter Umschlag' geöffnet worden. Dieser enthielt bisher unbekannte Forschungsergebnisse Wolfgang Döblins, die ihn als einen bedeutenden Wegbereiter der modernen Wahrscheinlichkeitstheorie erscheinen lassen.

Wolfgang Döblin hatte an der Sorbonne in kürzester Zeit sein 1933 in Zürich begonnenes Mathematikstudium beendet und machte sich sehr schnell auf dem Gebiet der damals aufblühenden Wahrscheinlichkeitsrechnung einen Namen. Als Frankreichs jüngster Doktor der Mathematik arbeitete er insbesondere an einer Theorie der 'Markowschen Ketten', d.h. einer Abfolge von Zufallsbewegungen, die ihrerseits ständig dem Einfluss anderer dem Zufall unterworfer Bewegungen ausgesetzt sind. Die Prognose über den Verlauf solcher Bewegungen hängt dabei nicht mehr von Informationen über vergangene Verläufe, sondern allein von ihrem gegenwärtigen Zustand ab. Sie werden daher auch 'gedächtnislose Bewegungen' genannt. Derartige Berechnungen gewannen seitdem insbesondere im Banken-, Versicherungs- und Börsenwesen an Bedeutung. Verwandte Theorien spielen heute bei Prognosen über die Entwicklung von Aktienkursen, unter der Bezeichnung 'Random Walk' (zufällige Strecke, Irrfahrt), eine wichtige Rolle.

Wolfgang Döblin, der sich nach der Erlangung der französischen Staatsbürgerschaft auch 'Vincent Doblin' nannte, wurde im Herbst 1938 zum Militärdienst bei der Infanterie einberufen. Als einfacher Soldat erlebte er im September 1939 den Kriegsausbruch in den Ardennen, wo er noch während der 'drôle de guerre', dem erklärten, aber bis Mai 1940 nicht ausgetragenen deutsch-französischen 'Sitzkrieg', seine mathematischen Forschungsarbeiten unbeirrt fortsetzte. Im Februar 1940 sandte er von der Front in Lothringen aus umfangreiche wahrscheinlichkeitstheoretische Manuskripte an die Académie des sciences. Mit dem deutschen Angriff auf Frankreich wurde er in den Strudel der Kriegsereignisse hineingerissen. Nach Teilnahme an den verzweifelten Abwehrkämpfen und Rückzugsgefechten der französischen Armeen gegen die deutsche Übermacht machte der 25-jährige seine Ankündigung wahr und nahm sich am 21. Juni 1940, beim Eintreffen einer Wehrmachts-Vorhut in dem Vogesendorf Housseras, das Leben.

Alfred Döblin und seine Ehefrau Erna wurden 1957 an der Seite ihres Sohnes in Housseras beigesetzt. Das mathematische Genie und die tragische Lebensgeschichte des Sohnes sollten erst Jahrzehnte später, nach der Öffnung des 'versiegelten Umschlages', in ihrer ganzen Tragweite erkannt werden.



Featurepreis 2007 der Stiftung Radio Basel
Sprecher:Mit den Brüdern Wolfgang Döblins
darunter dem Ende 2005 verstorbenen Claude Doblin (Klaus Döblin)
dem Pariser Wissenschaftshistoriker Prof. Bernard Bru
einem Armeekameraden aus den Ardennen und Zeugen des Geschehens in Housseras während der Kapitulation im Juni 1940
Die Texte von Wolfgang Döblin spricht: Felix Ulrich
Weitere Sprecher: Georg Martin Bode
Weitere Sprecher: Martin Bopp
Weitere Sprecher: Jean-Claude Kuner
Weitere Sprecher: Herlinde Latzko
Weitere Sprecher: Peter Richner
Weitere Sprecher: Joachim Salau
Weitere Sprecher: Susanne-Marie Wrage
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 44
Titel: Die Sinnlichkeit der Mikrokosmen - Asmus Tietchens - vom Werbetexter zum Schallspieler
Autor: Iris Drögekamp
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Iris Drögekamp
Inhalt: Aktualisierte Fassung des akustischen Porträts von 2004

Seit langem führt er ein akustisches Tagebuch: Der 1947 in Hamburg geborene Klangkomponist und frühere Werbetexter Asmus Tietchens experimentiert seit Mitte der 60er Jahre mit Tonbandgeräten, elektronischen Klangerzeugern und konkretem Klangmaterial. Mehr als ein Jahrzehnt dauerte es, bis der Autodidakt sich für eine erste Veröffentlichung entschied. Seit der LP "Nachtstücke" (1980) sind mehr als 70 Tonträger erschienen, Soloalben und Gemeinschaftsarbeiten aus dem Kreis der so genannten "Noise Music", in der Sound-Transformation, Sound-Manipulation und Sound-Recycling zum sinnlichen Ereignis werden. Der klassische Rotationsdruck mit dem "Heidelberger Tiegel" oder das Aufspalten eines Baumstamms in Längsrichtung bilden die Geräuschbasis seiner Preiswerke 'Sechs Heidelberger Studien' und 'Trois Dryades', für die er 2003 und 2006 mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet wurde. "Die Klänge, obwohl als "konkrete" erkennbar, bleiben seltsam abstrakt und geheimnisvoll, sie erzählen nicht, sie stellen nichts dar, sind unmittelbar sinnlich präsent", urteilte die Jury und erkannte darin "ein Hörerlebnis von besonderem Reiz und Anspruch."
Sprecher:Dietmar Mues
Philipp Schepmann
Susanne-Marie Wrage
Daten zu Iris Drögekamp:geboren: 1967
Vita: Iris Drögekamp, geboren 1967 in Hagen, Westfalen, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Freiburg und Hamburg. Sie ist Radioregisseurin und Featureautorin.
Erstsendung: 05.10.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 44
Titel: Die Venus von Milo
Schreckmümpfeli
Autor: Klaus Enser-Schlag
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Die Kraft idealer Schönheit.
Sprecher:Charles Brauer (Erzähler)
Franziska von Fischer (Peggy)
Susanne-Marie Wrage (Sandra)
Heiner Hitz (Bote)
Daten zu Klaus Enser-Schlag:Hompepage o.ä.: http://klausenserschlag.jimdo.com/
Erstsendung: 05.01.2015
Datenquelle(n): SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 44
Titel: draussen tobt die dunkelziffer
Autor: Kathrin Röggla
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Claude Pierre Salmony
Bearbeitung: Claude Pierre Salmony
Inhalt: Für die Wirtschaft scheint es zur Zeit zu viele Menschen zu geben. Es gibt nicht für alle Arbeit, und die neue Armut ist ein Bestandteil unserer Gegenwart. In den Arbeitslosenstatistiken werden - zumindest in der Schweiz - lediglich diejenigen Menschen erfasst, die Arbeitslosengeld beziehen, nicht aber die Ausgesteuerten und diejenigen, die finanziell gerade am fallieren sind, geschweige denn die mitbetroffenen Angehörigen. Sie alle gehören der Dunkelziffer an. Die junge österreichische Autorin Kathrin Röggla lässt in ihrem Stück diese Ungezählten zu Wort kommen und konfrontiert sie mit Beratern und Sozialhelfern. "draussen tobt die dunkelziffer" ist ein ökonomisches Oratorium für 20 Sprechstimmen, das in unserem Bewussten für die Schattenseite des sogenannt freien Marktes einen prominenteren Platz sichern will.
Sprecher:Klaus Brömmelmeier
Jodoc Seidel
Natalia Conde
Stefan Saborowski
Bettina Hoppe
Till Kretzschmar
Barbara Falter
Doris Wolters
Bernadette Schröder
Christoph Müller
Siggi Schwientek
Katja Reinke
Jörg Schröder
Vincent Leittersdorf
Susanne-Marie Wrage
Iris Erdmann
Jürgen Cziesla
Nikola Weisse
Renate Müller
Anette Herbst
Daten zu Kathrin Röggla:geboren: 14.06.1971
Vita: Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Zu ihren Werken zählen verschiedene Erzählbände, Romane und Theatertexte. Der BR hat u.a. ihre Hörspiele HOCHDRUCK/dreharbeiten (1999, mit convex tv), Selbstläufer (2000), Elektronisches Träumen (2002, mit test bed), really ground zero. anweisungen zum 11. september (2002), wir schlafen nicht (2004), junk space (2006), ein anmassungskatalog für herrn fichte (2006) produziert.
Hompepage o.ä.: http://www.kathrin-roeggla.de/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 44
Titel: Einbildung
Schreckmümpfeli
Autor: Martin Städeli
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Isabel Schaerer
Inhalt: Wie man den Arbeitsmarkt auch beleben kann
Sprecher:Peter Kner (der Chef)
Susanne-Marie Wrage (Melanie Grüter, seine Sekretärin)
Rebekka Claudia Burckhardt (Kerstin Bohlen, die Nachfolgerin)
ergänzender Hinweis: Tontechnik: Mirjam Emmenegger
Erstsendung: 22.08.2011
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SRF
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 44
Titel: Eine ganz raffinierte Person (Der Fall Maria K.)
Autor: Michail Krausnick
produziert in: 1992
produziert von: WDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Frank Hübner
Inhalt: Dokumentarisches Hörspiel nach den Akten des Sondergerichts Mannheim

Außerordentlich schön und beliebt bei ihren Kollegen ist die fünfundzwanzigjährige Maria K., die während der NS-Zeit als Postfacharbeiterin in Karlsruhe lebt. Keiner weiß, daß sie "Zigeunerin" ist. Nachdem ihre Eltern und Geschwister von Max Roegele, dem "Zigeunerkommissar" der Kriminalpolizei Karlsruhe, ins Konzentrationslager "überstellt" werden, setzt sich Maria couragiert zur Wehr. Ohne Erfolg. Aus "rassischen Gründen" wird sie nun selbst aus dem "Reichsdient" entlassen. Die Nachricht vom Tod ihrer Eltern im KZ verleitet sie zu einer unbedachten Äußerung gegen den Kripoleutnant Roegele, die zu einer gerichtlichen Verurteilung wegen sogenannter "Heimtücke" führt. Der Hochschangeren gewährt der Staatsanwalt eine vorübergehende Aussetzung der Strafverbüßung. Doch der in Baden für die Deportation der Roma und Sinti zuständige "Zigeunerkommissar"läßt nicht locker, bis er auch seine Widersacherin in das Vernichtungslager von Auschwitz geschickt hat. Das vorliegende Dokumentarstück beruht auf einem authentischen Fall, den der Autor in den Akten des NS-Sondergerichts Mannheim entdeckt hat. Sie wurden fünfzig Jahre unter Verschluß gehalten. Über das Schicksal der Maria K. hinaus dokumentiert das Hörspiel die Mitwirkung von Denunzianten, Mitläufern und Schreibtischtätern an der Vernichtung von mehr als 500 000 Sinti und Roma.
Sprecher:Anna Magdalena Fitzi
Barbara Blümel
Claus-Dieter Clausnitzer
Erwin Brunn
Eva Rittel
Helga Uthmann
Felicitas Wolff
Franziska Grasshoff
Heinz Ostermann
Helga Uthmann
Jürg Löw
Jürgen Uter
Matthias Ponnier
Susanne-Marie Wrage
Thomas Lang
Walter Spiske
Werner Wölbern
Daten zu Michail Krausnick:geboren: 30.11.1943
Vita: Michail Krausnick (* 30. November 1943 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller sowie Hörspiel- und Drehbuchautor. Er lebt als freier Autor in Neckargemünd.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.12.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 44
Titel: Feuille d'Album
Autor: Katherine Mansfield
produziert in: 2010
produziert von: SRF; DLR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Komponist: Bernadette Johnson
Übersetzer: Sabine Lohmann
Inhalt: Paris um 1917 - ein junger Maler, Ausländer, schüchtern und eigenwillig, wird von Kolleginnen umschwärmt. Je weniger er auf ihre Avancen eingeht, desto interessanter wird er für sie, die Projektionen schiessen ins Kraut. Doch als die Frauen schliesslich enttäuscht von ihm ablassen und er sich in seinem schäbigen, aber überaus ordentlich gehaltenen Atelier wieder ungestört seiner Kunst widmen kann, verfällt der scheinbar so autarke junge Mann selbst einer Projektion.

Von stupender Beobachtungsgabe, hat Katherine Mansfield in den paar Jahren, die ihr zum Schreiben blieben, die damals noch junge Form der Kurzgeschichte revolutioniert: «Ich bin eine Schriftstellerin, die sich um nichts kümmert als um das Schreiben. Wenn ich unter Leuten bin, fühle ich mich wie ein Arzt mit seinen Patienten - sehr mitfühlend, sehr am Fall interessiert, sehr begierig, dass sie mir alles erzählen, was sie können -, aber was mich selbst angeht, sehr allein, sehr isoliert - ein merkwürdiger Zustand.»
Sprecher:Simone Aughterlony
Patrick Güldenberg
Mira Partecke
Katja Reinke
Julia Schmidt
Susanne-Marie Wrage
Daten zu Katherine Mansfield:vollständiger Name: Kathleen Mansfield Beauchamp
geboren: 14.10.1888
gestorben: 09.01.1923
Vita: Katherine Mansfield, Geburtsname Kathleen Mansfield Beauchamp (* 14. Oktober 1888 in Wellington Neuseeland; † 9. Januar 1923 in Fontainebleau, Île-de-France) war eine neuseeländisch-britische Schriftstellerin, die bereits mit 34 Jahren an Tuberkulose starb. Neben 73 in der Regel kurzen Erzählungen hinterließ sie zahlreiche Briefe und Notizen. Die Resonanz auf ihr eher schmales Werk war und ist auffallend breit.

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Erstsendung: 28.04.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 44
Titel: Geschichte vom alten Kind
Autor: Jenny Erpenbeck
produziert in: 2000
produziert von: SRF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Komponist: Franziska Baumann
Inhalt: Eine Dreißigjährige stellt sich eines Nachts mit einem Eimer in der Hand auf eine Geschäftsstraße und behauptet, sie wisse nur, dass sie vierzehn sei, sonst nichts. Die Polizei bringt sie in ein Kinderheim.
Die Autorin Jenny Erpenbeck hat als 27-Jährige in einem Selbstversuch nochmals für einige Wochen die elfte Klasse eines Gymnasiums besucht. Sie erzählt in der "Geschichte vom alten Kind" von einer wundersamen und tragischen Zeitreise, ohne ihre Protagonistin bloßzustellen.

Die Hörspielfassung nimmt Erpenbecks frappante, archaisch anmutende Erzählweise auf und ordnet die Drift von Haltungen, Stimmen, Lebenswelten in den Wörtern und Sätzen vier Räumen zu, die abwechselnd von einer Sprech- und einer Singstimme besetzt werden.
Sprecher:Susanne-Marie Wrage
Daten zu Jenny Erpenbeck:geboren: 12.03.1967
Vita: Jenny Erpenbeck, 1967 in Berlin geboren, lebt als Musiktheater-Regisseurin und Autorin in der Nähe von Graz. 1999 erschien ihr Theaterstück "Katzen haben sieben Leben", 2000 ihr Hörspiel "Geschichte vom alten Kind" (Schweizer Radio DRS) nach dem gleichnamigen Buch. Bei den Klagenfurter Tagen der deutschsprachigen Literatur 2001 erhielt sie den Preis der Jury. Ihr Stück "Leibesübungen für eine Sünderin" wurde 2003 uraufgeführt.

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Treffer 19 von insgesamt 44
Titel: Guten Morgen, Mitternacht
Autor: Jean Rhys
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Franziska Hirsbrunner
Bearbeitung: Franziska Hirsbrunner
Komponist: Karl Atteln
Übersetzer: Grete Felten
Inhalt: "In der Sonne war es schön / Ich wäre gerne geblieben / Aber der Morgen - wollte mich nicht - jetzt nicht / Dann halt - gute Nacht - Tag!" schrieb Emily Dickinson im Gedicht, das Jean Rhys mit dem Titel ihres 1939 erstmals veröffentlichten Romans "Guten Morgen, Mitternacht" zitierte, dessen Essenz sie auch in ihren vier anderen Romanen und rund vierzig Erzählungen nachspürte und das sie für sich selbst in den 1979 erschienenen unvollendeten Erinnerungen "Lächeln, bitte!" so zusammenfasste: "Ich bin eine Fremde und werde es immer bleiben und im Grunde macht es mir so gut wie gar nichts aus."

"Guten Morgen, Mitternacht" handelt von der kurzen, aber schwierigen Wiederbegegnung einer nicht mehr ganz jungen Frau mit Paris, der Stadt, in der sie lange Jahre gelebt und von der sie sich einst viel erhofft hatte. Rhys, eine der besten englischsprachigen Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts und Expertin in Sachen Einsamkeit und Heimatlosigkeit, teilte mit ihrer Protagonistin ein Leben, das jahrzehntelang aus nicht viel mehr bestand als Ausgrenzung und Missachtung, schäbigen Hotelzimmern, miesen Jobs, zuwenig Geld, zuvielen Drinks und den falschen Männern. Und sie teilte mit ihr die schonungslose Offenheit, die Genauigkeit und den Galgenhumor, wenn es darum ging, diese Koordinaten zu benennen und zu analysieren - in einer Sprache, die ihrer Zeit weit voraus war und bis heute verblüfft.
Sprecher:Susanne-Marie Wrage
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 44
Titel: Kains Opfer
Autor: Alfred Bodenheimer
produziert in: 2017
produziert von: SRF
Laufzeit: 103 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Buschi Luginbühl
Inhalt: Rabbi Klein wird bei der Vorbereitung seiner Schabbatpredigt durch einen Anruf aufgeschreckt. Ein Mitglied seiner Gemeinde wurde tot aufgefunden, vermutlich ermordet. Als er auf Ungereimtheiten in der Biografie des Toten stösst, beschliesst er, sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.

Den folgenschweren Anruf tätigt Karin Bänziger, Kriminalkommissarin bei der Stadtpolizei Zürich, die den Rabbi bittet, ein paar hebräische E-Mails zu übersetzen. Eine der E-Mails wirft ein ganz neues Licht auf den Toten und stürzt Klein in ein Dilemma. Da es sich um jüdische Belange handelt, nimmt er die Aufklärung des Falls in die eigenen Hände. Seine Nachforschungen führen ihn nach Jerusalem und wieder zurück nach Zürich.

«Kains Opfer» ist eine unterhaltsame, intelligente Kriminalgeschichte mit Mehrwert. Denn mindestens so neugierig wie die Mordaufklärung macht uns, was der Autor über jüdisches Leben zu berichten weiss.
Sprecher:Thomas Sarbacher (Erzähler)
Hanspeter Müller-Drossaart (Rabbi Klein)
Noëmi Gradwohl (Rivka Klein)
Julia Jentsch (Kommissarin Bänziger)
Michael von Burg (David)
Rachel Braunschweig (Gila Gut)
Yaira Braunschweig (Ruthi Gut)
Katharina von Bock (Claudette Weiss)
Aron Hitz (Gideon Meyer)
Gottfried Breitfuss (Rabbi Dauber)
Aviva Joël (Avia Berger)
Tim Bettermann (Lior Bar-Giora)
Susanne-Marie Wrage (Carla Franz)
Mira Horlacher (Rezeptionistin)
Thomas Mathis (Rabbiner Drori)
Julia Glaus (Frau Wild)
Päivi Stalder (Connie)
MusikerOlivier Truan (Kolsimcha)
Daten zu Alfred Bodenheimer:geboren: 1965
Vita: Alfred Bodenheimer (* 1965 in Basel, Schweiz) ist ein Schweizer Literaturwissenschaftler und Autor. Er ist Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Neben fachwissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er auch Autor mehrerer Kriminalromane.

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Erstsendung: 03.04.2017
Datenquelle(n): SRF-Archiv
SRF-Archiv
YaGru
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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