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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Der ewige Spießer
Autor: Ödön von Horváth
produziert in: 1964
produziert von: RB
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Bearbeitung: Katarina Agathos; Bernadette Sonnenbichler
Komponist: Enno Dugend
Inhalt: "Es soll nun versucht werden, in Form eines Romans einige Beiträge zur Biologie dieses werdenden Spießers zu liefern. Der Verfasser wagt natürlich nicht zu hoffen, daß er durch diese Seiten ein gesetzmäßiges Weltgeschehen beeinflussen könnte, jedoch immerhin."
Aus: Der ewige Spießer

Wandlungsgeschichten
Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman Der ewige Spießer erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus.

Durchschnittsmenschen
Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Teil 1: Herr Kobler wird Paneuropäer. Als er im Schellingsalon seinen Freunden von einer Reise zur Weltausstellung in Barcelona erzählt, hat Alfons Kobler noch keine klare Vorstellung von der paneuropäischen Idee. Und auch die Begegnung mit dem geschwätzigen Wiener Journalisten Schmitz auf der langen Zugreise bleibt diesbezüglich eher theoretisch. Erst als Kobler in Barcelona seine mühsam eroberte Geliebte an den kapitalen Mister A. Kaufmann verliert, ist er restlos überzeugt, dass es gilt, Grenzen zu überwinden. Im europäischen Zusammenschluss gegen die rohe amerikanische Übermacht liegt die Zukunft. Nicht nur in Liebesdingen. Ein wenig diffus noch ist diese neue Perspektive und vielleicht doch auch gegen den unbestreitbar konservativen Kern der eigenen Seele sprechend, jedoch immerhin. Teil 2: Fräulein Pollinger wird praktisch. Weil sie ihre Arbeit verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, wird ihr gesagt. Beim nächsten Rendezvous, einer Autofahrt an den Starnberger See, sagt Anna Pollinger vor dem ersten Kuss also „Umsonst gibt es nichts!“ und verhandelt. Sie hat dann zwar keine Gefühle dabei, jedoch immerhin. Danach hält sie ein Fünfmarkstück in der Hand. Teil 3: Herr Reithofer wird selbstlos. Obwohl er ein Mistvieh ist und im Arbeitsamt in der Thalkirchener Straße mit Anna Pollinger auf ein ebensolches trifft, muss doch auch einmal etwas Gutes getan werden in diesen schlimmen Zeiten. Als Josef Reithofer Anna, die ihn noch kurz vorher ausnehmen wollte, eine Stelle als Näherin vermitteln kann, tut er es. Reithofer ist jetzt ein selbstloses Mistvieh, immerhin! Große Wirkungen haben bekanntlich kleine Ursachen. Und große Ideen auch.

Orientierungslosigkeit
In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren.

Der werdende Spießer
Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren.
Sprecher:Ina Peters (Tamara)
Heinz Schimmelpfennig (Arne)
Erik Schumann (Simeon)
Ricarda Benndorf (Sprecherin)
Hellmut Lange (Erster Sprecher)
Fred C. Siebeck (Zweiter Sprecher)
Daten zu Ödön von Horváth:vollständiger Name: Edmund Josef von Horváth
geboren: 09.12.1901
gestorben: 01.06.1938
Vita: Edmund Josef von Horváth (bekannt als Ödön von Horváth; * 9. Dezember 1901 in Sušak, heute ein Stadtteil von Rijeka; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein auf Deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Stücke Geschichten aus dem Wiener Wald, Glaube Liebe Hoffnung und Kasimir und Karoline sowie durch seine zeitkritischen Romane Der ewige Spießer, Jugend ohne Gott und Ein Kind unserer Zeit.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.01.2015
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 17
Titel: Der König des westlichen Schwungs
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 4.2004
Autor: Britta Höper
produziert in: 1984
produziert von: HR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Der König des westlichen Schwungs alias Spade Cooley wurde Anfang der 40er Jahre mit 'Shame on you' an der Westküste zum Star. Fortan bezeichnete er sich selbst als King of Western Swing. In den gut 35 Jahren seiner Karriere erlebte Spade Cooley den Aufstieg und Fall auf besonders dramatische Weise.

In den Jahren des Ruhms strömten 20.000 Zuschauer in seine Konzerte, Spade heiratete die Backgroundsängerin Ella Mae, Tochter Melody wurde geboren, die eigene Fernsehshow 'The Hoffman Hayride' erreichte 75% Marktanteil. Für extravagante Auftritte, 500$-Anzüge aus weißem Leder, Sauftouren und Pokerrunden war gesorgt. Ein Musikstil, der traditionelle Cowboymusik und Jazz kombinierte, ging in die Geschichte ein.

Alkoholismus, Amphetamine und Paranoia ließen Spade Cooleys Stern sinken. Bandinterne Schwierigkeiten führten zur Auflösung seiner erfolgreichen Combo. Alle ehrgeizigen Vorhaben der 50er Jahre scheiterten. 1961 katapultierte Spade Cooley sich zurück auf die Titelseiten. In einem Anfall rasender Eifersucht hatte Cooley seine Frau grausam misshandelt und zu Tode gefoltert. Mit den Worten "You gonna watch me kill her, otherwise I'll kill you and me too" zwang er die Tochter, der Tat beizuwohnen.

Cooley entging der Todesstrafe, wurde nur zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund guter Führung und der Entwicklung zum reuigen Vorzeige-Häftling gelang es ihm noch einmal, als Musiker aufzutreten: bei einem Wohlfahrtsball der Polizei. Spade Cooley absolvierte eine umjubelte Show, ging von der Bühne und starb Backstage 1969 an einem Herzinfarkt.
Sprecher:Edgar M. Böhlke
Rosemarie Fendel
Peter Kollek
MusikerRadio Playboys (Musik) Ulrike Glinsböckel (fiddles viola) Reinhard Bassenge (guitars) Henning Eichler (mouth harps) Andre Huthmann (piano) Jörn Bösel (bass) Thomas Frömming (drums) Ulrich Bassenge (lap steel Dobro® acoustic guitar, mandolin, vibraphone, mouth trombone, backing vocals, yodelling) Peter Holzapfel (trombones, euphonium, handharmonica) Andreas Staebler (guitar, backing vocals)
Daten zu Britta Höper:geboren: 1969
Vita: Britta Höper, geboren 1969 in Lübeck, lebt als freie Autorin in Hamburg. Von 1998 bis 2000 absolvierte sie ein Filmstudium an der Universität Hamburg, Fachbereich Drehbuch. Neben der freien Mitarbeit für Musikzeitschriften war sie als Regieassistentin für Theaterprojekte tätig und realisierte eigene Kurzfilme. Außerdem verfasste sie die Minidrehbücher "Smirn & Gratze", einzusehen auf www.be09.de, sowie das BR-Hörspiel "Störung" (2002).
Erstsendung: 16.04.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 17
Titel: Der Stalker
ARD Radiotatort (Folge 58)
Autor: Robert Hültner
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Paul Landenberger
Inhalt: Auf der Brucker Inspektion geht es eher gemächlich zu. Senta und Rudi sind mit der Aufklärung von kleineren Delikten und ihren üblichen Neckereien befasst, da kommt ein Anruf: Der Geschäftsmann Horst Lambert, den Rudi auch privat kennt, ist besorgt über anonyme Drohbriefe. Zunächst wiegeln die Polizeibeamten ab, doch als sein Auto in Brand steht, laufen die Ermittlungen an. Was hat der Filmvorführer des Brucker Kinos damit zu tun? Nachdem ein weiterer Autobrand gemeldet wird, steht für einige schon fest: Schuld am Vandalismus ist ein Ausländer, der kurz vor der Tatzeit einen Benzinkanister gekauft und sich vor der Kripo versteckt hat. Doch dann kommt es im Hause Lambert zu einer Schießerei. Für Senta und Rudi gibt es plötzlich jede Menge zu tun.
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 14.11.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 17
Titel: Die Ästhetik des Widerstands
Autor: Peter Weiss
produziert in: 1973
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Karl Bruckmaier
Bearbeitung: Karl Bruckmaier
Inhalt: 'Die Ästhetik des Widerstands', das in den Jahren von 1971 bis 1981 entstandene erzählerische Hauptwerk des Schriftstellers Peter Weiss, gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Romanen der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Zentrum des fast eintausend Seiten umfassenden Triptychons, das die Geschichte des Scheiterns sozialistischer Ideale und Kämpfe und das Ausgeliefertsein des Individuums in totalitären Zeiten abbildet, steht die Person eines fiktiven deutschen Widerstandskämpfers. Dieser Ich-Erzähler verlässt als Jugendlicher 1937 Berlin und gelangt über die Tschechoslowakei, Spanien und Paris nach Schweden. Da wie dort wird er Zeuge der Widerstandskämpfe gegen Nazideutschland und der Machtkämpfe innerhalb der Kommunistischen Partei. "Wer ist dieses Ich? Ich selbst bin es."

Der namenlose Protagonist ist in vielen Details dem Autor nachgebildet. Er gibt Peter Weiss Gelegenheit, durch seine literarische Trauer- und Erinnerungsarbeit eine sprachmächtige Aufarbeitung eines historisch entscheidenden Jahrzehnts in der Auseinandersetzung der Ideologien zu liefern. Am Ende steht der Fall des Faschismus, gleichzeitig entwerten sich aber auch die Utopien der europäischen Linken im sowjetischen Personenkult und in der weltanschaulichen Zerrissenheit der Arbeiterparteien. Darüber hinaus arbeitet sich Weiss auch an der für ihn persönlich relevanten Hauptfrage ab, inwieweit politische Notwendigkeit und individuelle Erkenntnis über ästhetische Zusammenhänge miteinander zur Deckung gebracht werden können - auch hier gelingt dem Autor eine bittere Synthese aus Kunsttheorie und Realitätsanspruch: Der Ich-Erzähler und seine Gefährten entwickeln nicht nur über politische Erörterungen und Einschätzungen, sondern ebenso über Lektüren und gemeinsame Kunstbetrachtung eine Art kollektive Weltsicht. Durch die Reflektion seines politischen Tuns wie durch die Deutung großer Kunstwerke erfindet sich der Erzähler im Roman eine eigene Position als geistiger Arbeiter, als freier Schriftsteller, der sich aber aus ebenso freien Stücken der Disziplin einer Kaderpartei unterwirft: "Für den Ruf nach totaler Zertrümmerung der Kunst hatten wir nichts übrig, solche Parolen konnten sich diejenigen leisten, die übersättigt waren von Bildung."

Zu seinem Romanprojekt betrieb Peter Weiss intensive historische Recherchen, um dem entstehenden Werk "breiteste Realität zu geben". Neben der Hauptperson begegnet der Leser Figuren wie Willi Münzenberg oder Herbert Wehner und den Mitgliedern der Widerstandsorganisation um Harro Schulze-Boysen (`Rote Kapelle'). "Ich benutzte die authentischen Namen im Roman als Chiffren", notierte Peter Weiss dazu. Eine dieser Chiffren ist Bert Brecht. Auf ihn und seine Mitarbeiter stößt der Ich-Erzähler im schwedischen Exil. Weiss beschreibt manchmal bis ins quälende Detail alles über die Antagonismen zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten in Deutschland, Spanien, Schweden und im französischen Exil, denen groß angelegte Ausdeutungen von Gemälden (Picassos 'Guernica') und Romanen (Kafkas 'Das Schloss') gegenüberstehen. In den grob zehn Jahren (1937 bis 1947), die der Roman umfasst, bekämpften zwei totalitäre Systeme - Faschismus und Kommunismus - sich selbst und die Menschheit aufs grimmigste und rücksichtsloseste. Im Namen einer pervertierten Vernunft und Wissenschaftlichkeit wurde mehr gemordet als je in der Geschichte zuvor im Namen einer Religion oder metaphysischen Idee - und dies aus dem Herzen des zivilisierten Europa heraus.

Gut fünfundzwanzig Jahre nach dem Tod von Peter Weiss, gut fünfzehn Jahre nach dem Zerfall des kommunistisch regierten Ostblocks liest man "Wehrt Euch"-Parolen auf den Straßen Berlins und im Osten Deutschlands, diesmal auf den Plakaten der politischen Erben der Nazi-Ideologie - und nicht als illegal hinterlassenes Signum des Widerstands gegen das NS-Regime wie im Roman 'Die Ästhetik des Widerstands'. Zu keinem besseren Zeitpunkt könnte man erinnern an einen der noch vor nicht allzu langer Zeit meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands, an Peter Weiss und seine 'Ästhetik des Widerstands', die nun in einer fast zwölfstündigen Hörspielfassung, erarbeitet und realisiert von Karl Bruckmaier, vorliegt - immer noch monströs, immer noch schwierig, immer noch besessen vom Wunsch, auf der Basis von Vernunft und Verstehen eine bessere Welt zu errichten, ohne deshalb die Menschlichkeit abzuschaffen. Und doch auch anders als der Roman: das Hörspiel ist sich der Widersprüche des Textes durch den zeitlichen Abstand und die historischen Ereignisse stärker bewusst, ebenso der Zerrissenheit des Autors, seines Leidens, seines tatsächlich stellvertretenden und existentiellen Leidens bis hin zum Tod. In der zwangsläufig radikal komprimierten Hör-Fassung wird die Ästhetik auch verstehbarer, zugänglicher durch die Stimmen von Peter Fricke, Robert Stadlober, Rüdiger Vogler, Susanne-Marie Wrage, Hanns Zischler.
Daten zu Peter Weiss:geboren: 1916
gestorben: 10.05.1982
Vita: Peter Weiss, 1916 in Berlin geboren, am 10. Mai 1982 in Stockholm gestorben, war Schriftsteller, Maler und Filmemacher. 1934 musste er Deutschland verlassen und wurde 1945 schwedischer Staatsbürger. Vor allem seine großen politischen Dramen verschafften ihm weltweite Geltung und machten ihn zu einem der meistgespielten und meistgelesenen Nachkriegsautoren Deutschlands.
Erstsendung: 15.01.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 17
Titel: Die Hexenschwestern auf Burg Harkenstein
Autor: Laura Feuerland
produziert in: 1966
produziert von: WDR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Justyna Buddeberg-Mosz
Inhalt: Die Hexenschwestern Agatha und Agleia vom Ziegenbockhügel entgehen wieder einmal knapp einer Woche Hausarrest. Der Maler Clemens hat ein Bild des mittelalterlichen Ritterfräuleins Pippa von Harkenstein gemalt, und er hat sich beim Malen derart in das Mädchen verliebt, dass er in sein eigenes Bild hineingefallen ist. Agatha und Agleia sollen ihn zurückholen, beschließt der Hexenrat. Denn Clemens ist dort in großen Schwierigkeiten. Burg Harkenstein wird nämlich gerade von einem feuerspeienden Drachen bedroht, im ganzen Land bekannt und gefürchtet als "der grüne Schranz". Und Ritter Kunibert von Harkenstein hat demjenigen, der den Drachen besiegt, sein Rittergut und die Hand seiner Tochter Pippa versprochen. Klar, dass sich neben den tapfersten Rittern des Landes auch Clemens für den Kampf gemeldet hat, - obwohl er nicht einmal weiß, wie man ein Schwert oder eine Lanze hält. Ein Ritter nach dem anderen verliert gegen den "grünen Schranz". Die Köpfe rollen. Und die Hexenschwestern überlegen verzweifelt, wie sie den Maler vor der Bestie retten können.
Sprecher:Lina Carstens (Tante Veronika)
Tonio von der Meden (Erwin Braker)
Daten zu Laura Feuerland:Vita: Laura Feuerland lebt in München, liest viel und reist gern, zum Beispiel nach Südamerika. Dort gibt es sehr alte Eisenbahnen, und manchmal geht die Lok kaputt und man geht zu Fuß weiter. Das dauert zwar länger, doch erlebt man dabei aufregende Dinge und begegnet sonderbaren Gestalten: Schatzsuchern oder Hexenmädchen; oder es huscht ein fabelhaftes Tier vorbei. Zu solchen Erlebnissen gehen einem so allerlei Gedanken durch den Kopf, und daraus macht Laura Feuerland Hörspiele, Geschichten und Bücher für Kinder.
Hompepage o.ä.: https://www.br.de/kinder/hoeren/betthupferl/laura-feuerland-betthupferl-autor-102.html
Erstsendung: 20.02.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 17
Titel: Dienstschluss
ARD Radiotatort (Folge 23)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1972
produziert von: SR
Laufzeit: 6 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: ? Ackermann
Inhalt: Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Kellerwerkstatt, zuvor meinen Anwohner den Knall einer Explosion gehört zu haben. Feuerwehr und Funkstreife kommen zu spät, der Besitzer der Werkstatt kann nur noch tot geborgen werden. Der allein lebende Mittdreissiger genoss den Ruf eines harmlosen Bastlers, von dessen Waffenleidenschaft man zwar gewusst, ihr aber keine größere Bedeutung beigemessen hat. Zunächst tappen die Ermittler im Dunkeln. War es Unfall, Selbstmord oder Mord? Dann mehren sich die Hinweise, dass der Tote in seiner Vergangenheit etwas mit der rechten Szene zu tun gehabt hat. Rudi Egger entdeckt, dass einer der Verdächtigen vor vielen Jahren schon einmal ins Visier von Ermittlungen geraten war. Seine Neugier wächst, als er feststellt, dass die entsprechenden Akten nicht mehr vollständig sind. Seine Eigenmächtigkeiten stoßen bei seinen Vorgesetzten auf alles andere als Verständnis. Rudi gerät unter Druck.
Sprecher:Bärbel Jenner
Gert Haucke
Peter Heeckt
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 11.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 17
Titel: Invasion
Der letzte Detektiv (Folge 36)
Autor: Michael Koser
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Werner Klein
Inhalt: Babylon, Sommer 2015. Die Frau ist nicht sein Typ. Trotzdem wimmelt Jonas sie nicht ab. Als sie ihn im "Casablanca" anspricht. Er gibt ihr einen aus. Und hört ihr zu. Gelangweilt zuerst. Aber dann immer interessierter: Aliens sind gelandet. Erzählt die Frau. Sie beherrschen die Erde. Sie weiß es genau. Sie hat es gesehen. Im Holo-TV. Da, wo sie gearbeitet hat. In einer geheimen Mine in der Wildnis. Wo das Element Dusenium gewonnen wird. Extrem selten. Extrem wichtig. Für den irdischen Widerstand gegen die Invasoren. Sie ist aus der Mine geflohen. Erzählt die Frau. Sie sucht Kontakt zum Widerstand. Doch an wen kann sie sich wenden? Die Aliens sind überall. Maskiert als Menschen. - Eine arme Irre. Denkt Jonas. Aber dann wird er stutzig. Um ihn geschieht Seltsames. Mysteriöse Verfolger tauchen auf. Es gibt eine Todesliste. Die Frau steht drauf. Und Jonas. Kann an der Geschichte was dran sein? Hat eine Invasion von Aliens tatsächlich stattgefunden? Was ist in der Dusenium-Mine passiert? Jonas und Sam machen sich an die Arbeit.
Sprecher:Gerd Baltus (Bouvard)
Heinrich Giskes (Pécuchet)
Ernst August Schepmann (Dr. Clossot)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 16.04.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 17
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
27.01.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
28.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 3 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
03.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
04.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 4 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine10.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
11.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
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18.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 6 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
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25.02.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 7 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
03.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 8 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
04.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 8 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
10.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 9 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
11.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 9 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
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18.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 10 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
24.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 11 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
25.03.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 11 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
31.03.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
01.04.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Michael Rodach
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Peter Georgiev (Kostev)
Felix von Manteuffel (Freudl)
Guntbert Warns (Magnus)
Wesselin Georgiew (Imanov)
Claudia Eisinger (Friedrich)
Christoph Gawende (Klinger)
Janusz Kocjai (Faber)
Raliza Nikolowa (Natascha)
Jeanette Spassowa (Übersetzerin)
Herbert Sand (Nogart)
Ilina Heilig (Frau)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.09.2014
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Treffer 9 von insgesamt 17
Titel: Melonen
Autor: Katja Huber
produziert in: 2006
produziert von: DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Christiane Klenz
Komponist: Rupert Huber
Inhalt: Abschied und Neubeginn, eine russische Familienidylle mit Hindernissen. "Julia wacht in Volgograd auf. Lena schnarcht. Anvér wälzt sich im Bett. Noch klingelt kein Wecker. Es ist heiß. Großmutter flüstert: 'Melonen. Sag ihnen, dass du Melonen willst'." Julia ist aus Deutschland. Hinter ihr liegt eine Liebesaffäre mit Vladimir, der sie zuletzt noch in München besucht hat. In Volgograd trifft sie nach zwei Jahren ihre Freunde Lena und Anvér wieder. Die beiden sind im Begriff, eine Familie zu gründen, und Julia begleitet sie bei ihrem Umzug nach Astrachan. Auf dem Weg vom Bahnhof zu Anvérs Eltern treffen sie den gebürtigen Astrachaner Ilja Nikolaj Uljanov, Lenins Vater - in Form einer Bronzestatue. Doch für weltberühmt hält man in Astrachan heute vor allem die saftigen Melonen. Nach Ankunft im neuen Heim in der tartarischen Steppe kommen Spannungen auf. Anvérs Vater begrüßt Julia mit Hitlergruß. Die Mutter serviert Kalmückenkuchen, die Großmutter berichtet von ihren Erlebnissen mit deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Die jungen Leute flüchten auf die Datscha zur Melonenernte und Julia sich in Erinnerungen an den Abschiedsbesuch von Vladimir. Die Inszenierung des Hörspiels setzt auf den Effekt der Langsamkeit, so wird die Geschichte zu einem einzigen gedehnten Moment. Die Musik des Münchner und Hamburger Elektronik-Duos "iso 68" unterstützt die somnambule Atmosphäre, die im Text angelegt ist.
Daten zu Katja Huber:geboren: 1971
Vita: Katja Huber, geboren 1971, lebt in München. Sie studierte Philologie und Politikwissenschaften. Sie schreibt Kurzgeschichten, Lyrik und Erzählungen für verschiedene Magazine und den Hörfunk, so auch Hörspielbearbeitungen. Seit 1999 ist sie hauptberuflich beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt.
Erstsendung: 05.04.2004
Datenquelle(n): dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 10 von insgesamt 17
Titel: Menetekel
ARD Radiotatort (Folge 91)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1976
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Es scheint nicht gerade das Verbrechen des Jahrhunderts zu sein, mit dessen Aufklärung sich die Beamten der Polizeiinspektion von Bruck am Inn befassen müssen: Die Gartenmauer von Fleischfabrikant Vogt wurde wiederholt mit wüsten Beleidigungen beschmiert, der Geschädigte besteht energisch darauf, dass der oder die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Senta und Rudi tappen zunächst im Dunkeln. Sie werden jedoch hellhörig, als sie zufällig Zeugen davon werden, dass einer jungen Asiatin die Zwangsabschiebung droht, die mit ihrem Sohn in Bruck am Inn lebt und als gut integriert gilt. Denn bei der um ihre Aufenthaltserlaubnis kämpfenden Kadija handelt es sich um die Ex-Gattin des Fabrikanten. Liegt hier das Motiv für die nächtlichen Schmier-Attacken? Während Senta und Rudi nach Zusammenhängen suchen, spitzt sich in Bruck der Konflikt zwischen einem Beamten der Ausländerbehörde und der zunehmend verzweifelten Kadija zu. Als die Zwangsausweisung durchgeführt werden soll, kommt es zum Eklat: Kadija und ihr Sohn haben sich in ihrer Wohnung verschanzt, eine Verzweiflungstat Kadijas kann nicht ausgeschlossen werden. Vor ihrem Haus demonstriert eine Gruppe empörter Bürger für ihr Bleiberecht. Senta und Rudi werden zur Verstärkung gerufen, da schlägt der übereifrige Beamte des Ausländeramts Alarm und behauptet, man habe einen Mordanschlag auf ihn verübt. Ein schwer bewaffnetes Sonderkommando rückt an und beginnt mit den Vorbereitungen zur Stürmung der Wohnung.
Sprecher:Horst Naumann
Wilfried Scheitlin
Jenny Kitzesch
Johanna Lindinger
Günther Sauer
Frank Hoffmann
Ernest Lenart
Gerhard Brössner
Dieter Naumann
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 16.09.2015
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 11 von insgesamt 17
Titel: Nichts als die Wahrheit
Autor: Anne Chaplet
produziert in: 1978
produziert von: WDR; BR
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Krimi-Trilogie aus dem bundesdeutschen Milieu:
1: Caruso singt nicht mehr
2: Nichts als die Wahrheit
3: Schneesterben

Anne Buraus Rückkehr in die große Politik vollzieht sich unschön und rätselhaft. Warum ist Alexander Bunge, für den Anne Burau als "Nachrückerin" in den Bundestag einzieht, vom Turm der Frankfurter Nikolaikirche gefallen? Ist er gesprungen oder hat ihn jemand gestoßen? Was hat der Journalist Peter Zettel, ein alter Bekannter von Anne Burau, vom Berliner "Journal" mit der Sache zu tun? Im "Journal" hatte wenige Wochen zuvor jener Artikel gestanden, der Bunge als Päderasten outete.

'Grund genug' für die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, die an einen Selbstmord glaubt. Nicht für ihren jungen Kollegen Wenzel, der Bunge mehr als nur freundschaftlich verbunden war. Auch in der "Journal"-Redaktion in Berlin herrscht helle Aufregung. Wer hat den Bunge-Artikel recherchiert? Stimmen die Fakten? Woher kam der Tipp? Viele Fragen, auf die der junge Journalist Hansi Becker heimlich eine Antwort sucht. Antworten sucht auch Anne Burau. Warum nur wird sie von der Sekretärin bis zum Fraktionschef gehasst? Wo ist Peter Zettel? Liegt die Antwort vielleicht in Bunges Aufgabenbereich, den jetzt sie verwalten soll? Bunge war Vorsitzender der Baukommission des Ältestenrates im Bundestag gewesen, und damit zuständig für sämtliche Bauten des Bundes in Berlin. Eine mächtige Position und wer mächtig ist, hat auch viele Feinde. Oder liegt die Antwort auf Annes Fragen in der Vergangenheit, die sich hinter meterdickem Beton unter dem neuen und alten Regierungsviertel ausbreitet?
Daten zu Anne Chaplet:geboren: 07.04.1951
Vita: Anne Chaplet, eigentlich Cora Stephan, geboren 1951, studierte Politikwissenschaften und Geschichte. Sie arbeitete als Übersetzerin, Lektorin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin und veröffentlichte Bücher zu historischen und politischen Themen. Sie lebt in Frankfurt am Main und Südfrankreich. Unter dem Pseudonym Anne Chaplet veröffentlichte sie die Romane "Caruso singt nicht mehr" (1998), "Wasser zu Wein" (1999), "Nichts als die Wahrheit" (2000) - für diesen Roman erhielt sie den Deutschen Krimipreis (2001) - und "Die Fotografin" (2002).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Treffer 12 von insgesamt 17
Titel: Tannöd
Autor: Andrea Maria Schenkel
produziert in: 1984
produziert von: SFB
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Bearbeitung: Norbert Schaeffer
Komponist: Peer Raben
Inhalt: Sie galten als eigenbrötlerisch, mürrisch und finster. Hausten auf einem abgelegenen, verwahrlosten Hof. Hüteten ein Geheimnis, von dem alle wussten. Jetzt sind sie tot: der Bauer, seine verhärmte alte Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd. Ermordet mit einer Spitzhacke. Das Blutbad auf dem, in der Oberpfalz gelegenen Dannerhof Mitte der fünfziger Jahre wird in diversen Hörbildern rekonstruiert: Protokolle der Dorfbewohner wechseln sich ab mit inneren Monologen. Alle kommen zu Wort, auch der Mörder. Die einzelnen Stimmen schwellen an zu einem Stimmenchor aus Lebenden und Toten, Schuldigen und Unschuldigen, dem Täter und den Opfern. Immer engmaschiger webt Andrea Maria Schenkel ihre Textur aus Protokollen und Erzählung, Außen- und Innenbetrachtung, Chronik und Alptraum. Schlussendlich enthüllt sie weit mehr als nur den Mörder: eine Familien-Tragödie archaischen Zuschnitts und das Porträt einer von Katholizismus und Bigotterie beherrschten bäuerlichen Dorfgemeinschaft mit traumatischem Beziehungsgeflecht.

Die Geschichte trug sich tatsächlich zu, 1922 in Oberbayern: Anfang April durchsuchten Dorfbewohner den Einödhof Hinterkaifeck, weil ein Kind unentschuldigt in der Schule fehlte. Bauer, Bäuerin, deren verwitwete Tochter, Enkelin, Enkel und Dienstmagd - alle waren ermordet worden. Der Hof wurde bereits 1923 abgebrochen, die Akten 1955 geschlossen. Der Mörder ist nie gefunden worden.
Sprecher:Traute Hoess (Anna)
Christine Oesterlein (Anna's Mutter)
Ernst Hannawald (Levin Müller)
Paul Baur (Georg)
Georg Corten (Karl Schäpers)
Hans Madin (Wirt)
Enzi Fuchs (Levin's Mutter)
Daten zu Andrea Maria Schenkel:Vita: Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, lebt in der Nähe von Regensburg. "Tannöd", ihr Romandebüt, wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2007 und dem Friedrich-Glauser-Preis 2007 ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Roman "Kalteis" (2007).
Erstsendung: 27.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 13 von insgesamt 17
Titel: Unter sticht Ober
ARD Radiotatort (Folge 35)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1973
produziert von: NDR
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Was ist nur los in Bruck am Inn? Nanni sieht ihre Existenz in Gefahr, da ihr Kiosk im Zuge einer Baumaßnahme auf dem Stadtplatz abgerissen werden soll. Und Senta und Rudi sollen sich um eine Rattenplage an der Brucker Grundschule kümmern. Dabei gibt es Wichtigeres zu tun. In einer Arbeiterunterkunft taucht ein junger Bulgare auf und wird wenige Tage später tot im Auwald aufgefunden. Der junge Mann suchte offenbar jemanden.

Die Kripo-Ermittlungen geraten schnell in eine Sackgasse, die SoKo wird verkleinert. Doch Rudi und Senta lässt der Fall keine Ruhe, stehen doch einige Bauunternehmer in dem Ruf, im großen Stil illegale Arbeiter aus Osteuropa für sich arbeiten zu lassen. Und da ist noch Aiten, die junge Putzfrau in einer der Arbeiterunterkünfte, die offenbar große Angst hat.

Gibt es möglicherweise sogar mehr als nur ein Verbrechen? Rudi und Senta kommen nicht weiter, zumal sie sich auch noch mit anderen Problemen herumschlagen müssen und Nannis Sorgen um ihren Kiosk auch nicht kleiner werden. Die Situation scheint verfahren, bis sich Rudi schließlich gemeinsam mit seinem alten Kumpel, dem Gemeindearbeiter Harti, und dem Bau-Polier Zanner, in eine Schafkopfpartie begibt.
Sprecher:Vater: Gert Haucke
Sohn: Peter Heeckt
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 10.11.2010
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
ARD Mediathek
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Treffer 14 von insgesamt 17
Titel: Vanitas
ARD Radiotatort (Folge 39)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1973
produziert von: SWF; NDR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Ein neuer Fall für die beiden Polizei-Ermittler Senta Pollinger und Rudi Egger aus Brück am Inn, der fiktiven ländlichen Gemeinde aus Südostbayern. Ein Bauer aus dem Umland macht beim Pflügen eine Entdeckung. Handelt es sich bei dem uralten und verwitterten Objekt um Diebesgut? Oder um ein antikes Schmuckstück? Das Denkmalamt wird eingeschaltet. Bald machen Gerüchte von einer wissenschaftlichen Sensation die Runde, und eine Archäologin prüft den Sachverhalt. Als die Grabungsstelle verwüstet wird, das angeblich vorantike Grab geschändet und beinahe ein Mitarbeiter des Amts ums Leben kommt, fangen die Polizisten an zu ermitteln. Ihr Augenmerk fällt dabei auf einen würdevoll auftretenden, aber auch etwas undurchsichtig wirkenden älteren Herrn, der seit einigen Tagen im Stadthotel logiert.
Sprecher:Friedrich v. Bülow (Robert)
Ursula Langrock (Magda)
Irene Harprecht (Sabine)
Tobias Lelle (Thomas)
Horst Beilke (Opa)
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 16.03.2011
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 17
Titel: Wallfahrt
ARD Radiotatort (Folge 76)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 70 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Saam Schlamminger
Inhalt: Wohlwollend wird in Bruck am Inn die Absicht eines bisher eher belächelten Traditionsvereins diskutiert, die Wallfahrt zu einem in einem idyllischen Waldtal gelegenen Kirchlein wieder aufleben zu lassen. Geschichten von verblüffenden Heilungen machen bereits die Runde. Da erhalten Rudi und Senta vom skeptischen Luk den Hinweis, dass in dieser Kapelle ein höchst suspekter Märtyrer verehrt würde. Bald wird bekannt, dass auch der Bauunternehmer Blocher der Initiative des frommen Vereins nahe steht und mit der Erhebung zum Wallfahrtsort nicht unerhebliche Baumaßnahmen verbunden wären. Aufgeklärte Bürger mokieren sich über die Angelegenheit, doch ein alter Mann, Besitzer eines kleinen Trödelgeschäfts, bekommt regelrecht den Volkszorn zu spüren, als er - vehement und außer sich - protestiert. Er sucht Hilfe bei Rudi und Senta. Doch niemand scheint die Wahrheit über die Legende wissen zu wollen...
Sprecher:Bibiana Beglau
Raoul Schrott
Martin Umbach
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 07.05.2014
Datenquelle(n): dra
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Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 17
Titel: Wasser bis zum Hals
ARD Radiotatort (Folge 70)
Autor: Robert Hültner
produziert in: 1965
produziert von: NDR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Wolfgang Wölfer
Inhalt: Ausnahmezustand in Bruck am Inn: Wie in jedem Frühjahr droht der Fluss die Stadt zu überfluten. In der örtlichen Polizeiinspektion bahnt sich Ärger an, da Kollege Richard Veitl vor einigen Tagen bei einer harmlosen Verkehrskontrolle ausrastete und vom Opfer angezeigt wurde. Doch mehr noch beschäftigt die Brucker die Frage, ob der Inn-Damm dem vorausgesagten Hochwasser standhält. Eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes bahnt sich ihren Weg durch die idyllische Kleinstadt. Die Wassermassen hinterlassen nicht nur erhebliche Schäden, sie spülen auch eine Leiche ans Tageslicht. Das Opfer war ein V-Mann, der in Sachen Drogenhandel und Geldwäsche in der "Fischermühle", einer zwielichtigen Spelunke vor den Toren der Stadt, ermittelte. Obwohl Senta und Rudi Hinweise finden, dass der Mord in direkter Umgebung der Kneipe geschehen sein muss, lässt sich dem Besitzer der Spelunke nichts nachweisen. Nur Richard scheint mehr zu wissen.
Sprecher:Maria Krasna (Agnes)
Horst Michael Neutze (1. Nachbar)
Albert Johannes (2. Nachbar)
Gerda Gmelin (Nachbarin)
Claus Eberth (George)
Maria Körber (Judy)
Rudolf Fenner (Portier)
Hans Irle (Passant)
Werner Schumacher (Vorarbeiter)
Frank Straass (1. Arbeiter)
Gottfried Kramer (2. Arbeiter)
Daten zu Robert Hültner:geboren: 1950
Vita: Robert Hültner, geb. 1950 im Chiemgau. Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Studium an der Filmhochschule München. Auszeichnungen u.a. Dt. Krimipreis 1996 u. 1998, Friedrich-Glauser-Preis 1998. Kriminalromane: „Walching“ (1993), „Ende der Ermittlungen“ (2007); Theaterstücke: „Schikaneder“ (2004); Autor aller zehn bisherigen ARD Radio Tatorte des BR.
Erstsendung: 13.11.2013
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 17
Titel: Wie Lukas und Line eine Zeitreise machen und beinahe zu spät zum Abendessen kommen
Autor: Olga Louise Dommel
produziert in: 1924
produziert von: Schlesische Funkstunde AG (Breslau)
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Bernhard Schulz
Inhalt: Lukas will unbedingt seine Lieblingssendung im Fernsehenanschauen - doch bis die anfängt, ist es noch eineStunde hin. Damit die Zeit schneller vergeht, dreht Lukaseinfach alle Uhren in der Wohnung um eine Stunde vor.Auch die von Line. Nicht wissend, dass seine Schwestereine Zeitmaschine am Handgelenk trägt. Für Lukas undLine beginnt damit eine aufregende Reise in die Vergangenheit.

Sprecher:Lotte Schwarz (Rita, die geschiedene Frau )
Fritz Ernst Bettauer (Egon, der geschiedene Gatte )
Friedrich Reinicke (Bernhard, der zukünftige Mann )
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,6963 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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