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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Titel: Der Kauf
Auszeichnungen (2):Hörspiel des Monats: 5.2013
ARD-Hörspielpreis: 2013
Autor: Paul Plamper
produziert in: 2011
produziert von: RBB; RB; SWR
Laufzeit: 68 Minuten
Kunstkopf:
Regie: Paul Plamper
Komponist: Michael Riessler
Inhalt: Kann man Glück bauen? Besitzen wir das Eigentum oder besitzt das Eigentum uns? Wenn man im Jahr 2030 über die vielen missglückten Bauprojekte der 10er Jahre diskutiert, dann wird dieses Viertel - das sich in jeder deutschen Großstadt befinden könnte - immer als Gegenbeispiel gehandelt werden: keine Gentrifizierung, keine Bausünden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Paar Mitte 40: Damals ist es in das alternativ angehauchte Bauprojekt eingestiegen und hat sich eine Wohnung im schönsten Haus des Viertels gekauft. Mittlerweile ist es aber an einem Punkt, wo der an den Besitz geknüpfte Lebensentwurf manchmal wie eine Fessel wirkt. In dieser Situation taucht ein anderes Paar auf, ebenfalls Mitte 40 und wohlhabend. Sie haben sich in die Wohnung vernarrt und wollen sie kaufen. Sie schleichen sich zunächst in die Lebensbereiche des Paares und okkupieren die nächste Umgebung. Als wären sie ein Ersatzpaar, das freundlich lauernd bereit steht, die Wohnung - und fast auch das Leben darin - zu übernehmen. Die Besitzer lehnen das Angebot zuerst reflexartig ab, weil ihnen die eigene Idylle wieder wertvoller erscheint, wenn sie von anderen begehrt wird. Dann geraten sie ins Wanken. Geld und die Tatsache, dass Dinge käuflich sind, scheinen allen immer irrationalere Handlungen abzuverlangen. Der Kauf wird zu einer höheren Macht, die wie ein Magnetfeld vier Menschen in ihren Strudel zieht und wieder ausspuckt.

Neben der Radiosendung wird Der Kauf in einer Version für den Stadtraum in Köln, München und Berlin präsentiert - in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln, den Münchner Kammerspielen und der Volksbühne Berlin. Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein unbebauter Ort - eine Brachfläche. Der Kauf skizziert eine mögliche Zukunft der urbanen Leerstelle und lädt die Besucher dazu ein, sich ausgestattet mit Kopfhörern und Audioplayern auf dem Gelände zu bewegen und sich darauf ein Stadtviertel vorzustellen. Der Hörer kann in eine akustische Kunstwelt eintauchen, die mit der sichtbaren Realität spielt und aus der Brachfläche eine Projektionsfläche macht.
Sprecher:Ingo Hülsmann (Erzähler)
Linda Olsansky (Marquise)
Roman Knizka (Graf)
Imogen Kogge (Mutter)
Hans-Michael Rehberg (Vater)
Bernhard Schütz
Katharina Thalbach
Otto Mellies
Martin Engler
Klaus Herm
Daten zu Paul Plamper:geboren: 1972
Vita: Paul Plamper, geb. 1972, Autor, Hörspielmacher und Gründer der Internetplattform Hoerspielpark. Hörspiele u.a. "TOP HIT leicht gemacht" (WDR/NDR 2002, Prix Europa 2002), "Ruhe 1" (WDR/Museum Ludwig 2008, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2009), "Tacet (Ruhe 2)" (WDR/DLF 2010, Prix Europa 2011), "Stille Nacht (Ruhe 3)" (WDR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.05.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel: In' Sack hauen / In' Sack haun
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.1996
Autor: Hermann Bohlen
produziert in: 1998
produziert von: Autorenproduktion für Deutschlandradio Berlin
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Hermann Bohlen
Inhalt: Konrad haut in den Sack. Was auch immer er anfängt, nach kurzer Zeit überkommt ihn die Erkenntnis, daß er zu keiner Ausbildung, zu keinem Beschäftigungsverhältnis berufen ist. Mit 28 erklärt er das Scheitern zum persönlichen Lebensstil. Die Geschichte seines Lebens erzählt er allen, die es hören möchten, über ein "Literafon", wo sie per Telefon abgehört werden kann. Viele Anrufer sind über Konrads Lebenshaltung empört, es gibt aber auch begeisterte Anhänger. Ein Anrufer spielt eine besondere Rolle: der alte Plumeyer, der sich immer besonders um Konrad bemüht hatte, meint nun dessen Lebensgeschichte als Lügengebilde enttarnen und den Mythos der Selbstverwirklichung knacken zu müssen.

3. Preis beim Prix Hörverlag 2006
Daten zu Hermann Bohlen:geboren: 04.04.1963
Vita: Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Autor und Hörspielmacher in Berlin. Publikumspreis "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin für "Prozedur 7.7.0." (SFB 1996). Zuletzt Deutscher Hörspielpreis der ARD für "ALFRED C".‹ (DKultur/HR 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 10.12.1996
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel: Prozedur 7.7.0.
Autor: Hermann Bohlen
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Mockumentary; Pseudo-Dokumentation
Regie: Hermann Bohlen
Inhalt: In "Prozedur 7.7.0" begeben wir uns auf die Spur von "Unsortierbaren": Menschen, deren Herkunft und Identität ungeklärt sind und die mit ihrer verschwiegenen Präsenz in der Stadt Mißtrauen erzeugen. Sie stehen in keinem erkennbaren Kontakt untereinander, und über ihre Absichten gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Es ist sogar fraglich, ob diese Leute überhaupt Absichten haben. Gezeigt wird die Reaktion von Erkennungsdienstlern, Wissenschaftlern und Bürgern: eine in Brutalität umschlagende Hilflosigkeit. Am Ende werden die Sonderlinge kurzerhand zu "hilflosen Personen" erklärt und auf dieser Grundlage "markiert".
Sprecher:Lutz Ehrlich
Tina Engel
Barbara Rechentin
Wolfgang Rennert
Juliane Rossius
u.a.
ergänzender Hinweis: Mit Prozedur 7.7.0. existiert ein Hörspiel über die Entstehung dieses Hörspiels.
Daten zu Hermann Bohlen:geboren: 04.04.1963
Vita: Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, studierte Sinologie und lebt als Autor und Hörspielmacher in Berlin. Publikumspreis "Lautsprecher" der Akademie der Künste Berlin für "Prozedur 7.7.0." (SFB 1996). Zuletzt Deutscher Hörspielpreis der ARD für "ALFRED C".‹ (DKultur/HR 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 29.06.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,4432 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1548175930
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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