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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 79
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Titel: 1848. Das Wort ist aufgeblüht zur Tat
Autor: Walter Boehlich
produziert in: 1981
produziert von: SRF
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Ulrich Heising
Bearbeitung: Ulrich Heising; Florian Scheibe
Inhalt: Genau vor 150 Jahren, am 18. Mai 1848, wurde die nach allgemeinem und gleichem Wahlrecht gewählte Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche eröffnet. In seinem Dokumentarstück hat Walter Boehlich die Quintessenz aus den 13 Monate dauernden Debatten gezogen. Die umfangreichen Redeprotokolle, insgesamt 16.000 Spalten, wurden zu neun Szenen komprimiert, die nicht den zeitlichen Ablauf der Nationalversammlung rekonstruieren wollen, sondern zu zeigen versuchen, daß Interessen und Gruppierungen von damals sich bis heute gegenüberstehen. Schon 1848 ging es um Themen wie Antisemitismus, Gleichheit vor dem Gesetz, nationale Minderheiten, Abrüstung in Europa und Recht auf Arbeit. "Die Forderungen der Linken hatten die Vernunft und den Fortschritt für sich; wären sie damals nicht von der liberalen und konservativen Mehrheit niedergestimmt worden, dann hätte die deutsche Geschichte nicht den bekannten, immer wieder auch kriminellen Verlauf genommen. Die Deutschen hätten, statt nach innen und außen Unfreiheit zu verbreiten, rechtzeitig sich Freiheit erkämpft und sich mindestens drei Bürgerkriege (1864, 1866 und 1870/71), zwei Weltkriege und Hitler erspart." (Walter Boehlich)
Daten zu Walter Boehlich:Vita: Walter Boehlich, geboren 1921 in Breslau, war von 1951 bis 1954 Lektor für deutsche Literatur an der Universität Aarhus. Von 1957 bis 1968 Cheflektor des Suhrkamp Verlags. 1969 Mitbegründer des Verlags der Autoren. Lebt als freier Publizist und Übersetzer in Frankfurt am Main. Zahlreiche Preise, darunter Goethe-Medaille der Stadt Frankfurt, Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hessischer Kulturpreis.
Erstsendung: 18.05.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 79
Titel: Alles über Sally
Autor: Arno Geiger
produziert in: 2003
produziert von: SWR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was weiß ich von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren?

Arno Geiger erzählt mit souveräner Realistik und komischer Härte vom Ehebruch im Zeitalter der sexuellen Freimaurerei. Es ist die Geschichte einer großen Liebe.
Sprecher:Bernd Gnann
Gerd Andresen
Daten zu Arno Geiger:geboren: 22.07.1968
Vita: Arno Geiger wurde 1968 in Bregenz geboren und studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 lebt er als Schriftsteller in Wolfurt/Vorarlberg und Wien. Seinen ersten Roman "Kleine Schule des Karussellfahresn" veröffentlichte er 1997. Er wurde unter anderem mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2005), dem Deutschen Buchpreis (2005), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2008) sowie 2011 mit dem Friedrich-Hölderlin-Hauptpreis und dem Johann-Beer-Preis ausgezeichnet. SWR2 produzierte schon 2011 das Hörspiel "Alles über Sally" nach seinem gleichnamigen Roman. "Mein Schreiben hat viel mit diesem Beobachten zu tun, mit einem fortgesetzen, nicht nachlassenden Staunen, wie merkwürdig unsere Existenz ist. Es hat auch damit zu tun, dass diese Merkwürdigkeit, wenn man sie in Sprache überführt, nichts von ihrer Merkwürdigkeit verliert, aber zusätzlich an Bedeutung gewinnt." (Arno Geiger)
Hompepage o.ä.: http://www.arno-geiger.de/
Erstsendung: 26.02.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 79
Titel: Ami Go Home!
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1959
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Hans-Dieter Hosalla
Inhalt: "Ami Go Home!" entstand aus Aufzeichnungen einer Nacht, und zwar der Nacht des 2. auf den 3. April 1973. Als Militärpolizisten der US Army in Westberlin auf einem Parkplatz hinter dem Check Point Charlie am Morgen des 3. April routinemäßig einen abgestellten Militär-Chevrolet untersuchen, finden sie im Kofferraum eine blutige Uniformjacke, in Zeitungspapier gewickelte Fischreste, mehrere Notizzettel mit Treffpunkten bzw. Straßenskizzen aus Ostberlin sowie zwei Tonbandkassetten.

Die erste Kassette ist mit "favourites/music. pers. taste" beschriftet und stellt sich beim späteren Abhören als Zusammenstellung von Schlager/Rock und Jazz-Musik amerikanischen Ursprungs heraus.

Kassette zwei ist unbeschriftet und vom Fabrikat Orwo. Aufzeichnungs-Bruchstücke, Kommentare und Beschreibungen dieser Nacht in schlechter Aufnahmequalität finden sich darauf.

Dem Päckchen beigefügt war eine beglaubigte Abschrift des Inhalts der Kassette beigefügt sowie ebenfalls beglaubigt, deren englische Übersetzung. Beide Schriftstücke sind mit Aktenbemerkungen versehen und lassen eine damals eingeleitete Untersuchung bei der US Army vermuten. Hinweise über Hintergrund und Ergebnisse einer solchen Untersuchung sind nicht bekannt. Nach Abzug der amerikanischen Truppen aus Berlin wurden dem Autor 1993 die Abschrift, die beiden Tonbandkassetten, alle vorgefundenen handschriftlichen Notizen und sogar einige der Zeitungsartikel von einer ehemaligen AFN-Mitarbeiterin (American Forces Network) übergeben. Auf dieses Material stützt sich ein Bericht, der aus ungewöhnlicher Perspektive die nächtliche Flucht eines Mannes von Ost- nach West-Berlin schildert.
Sprecher:Ekkehard Schall (Woyzeck)
Ursula Braun (Marie)
Wolf Kaiser (Tambourmajor)
Josef van Santen (Hauptmann)
Herwart Grosse (Doktor)
Manfred Borges (Andres)
Ingo Osterloh (Marktschreier)
Fritz Links (Jude)
Maria Wendt (Alte Frau)
Elsa Grube-Deister
Ostara Körner
Erich Brauer
Gerhard Friedrich
Paul Streckfuß
Otto-Erich Edenharter
u.a.
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 20.11.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 79
Titel: Antonio Vivaldi - Die vier Jahreszeiten
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1993
produziert von: RB
Laufzeit: 34 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Frank Halbach
Inhalt: Als Antonio Vivaldi noch ein kleiner Junge war, geschah in seiner Heimatstadt Venedig ein kleines Wunder: es fielen Schneeflocken vom Himmel. Und er fragte seinen Vater: Wie klingt Schnee? Viele Jahre später, als finstere Machenschaften den guten Ruf des berühmten Musikers bedrohen, erinnert sich Vivaldi daran. Und er beschließt, die Natur zum Klingen zu bringen. In Venedig kann man die Jahreszeiten nicht so erleben, wie an anderen Orten. Deshalb will Vivaldi der Stadt die vier Jahreszeiten schenken. Vivaldi besucht einen unheimlichen Mann in einem abgelegenen Palazzo, er beherrscht die verbotene Wissenschaft der Alchemie. Er kann die heftigen Naturgewalten in eine Glaskugel zaubern, Vivaldi studiert sie und beginnt zu komponieren.
Sprecher:Henning Schlüter (Mohamed)
Christoph Quest (Dubois)
Susanne Schäfer (Lucie)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
Erstsendung: 20.02.2011
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 79
Titel: Atemweben (Rouah Vayu K'i)
Autor: Harald Brandt
produziert in: 1993
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Stefan Dutt
Inhalt: "Atemweben" ist das letzte Stück der Trilogie "Rouah Vayu K'i" (Wortwinde): Auf der Klimakonferenz in Berlin wird das mysteriöse Verschwinden des Spezialisten für Wind und Wirbelstürme, Professor Hunraken erwähnt. Der Autor von "Windgespräche", Tom Auster, behauptet, Hunraken habe sich in Wind aufgelöst, was von einigen Delegierten bezweifelt wird. Der Wind als Träger von Stimmen, sein lebendiger Atem, die Sprache des Windes verstehen, seine Kraft bändigen und ausnutzen - Harald Brandt versucht eine Annäherung an den Windmythos. Durch Interviews in über 30 Sprachen werden akustische Landschaften und Räume mit Originalaufnahmen verbunden und zu einer Windgeschichte verdichtet.
Sprecher:Christian Berkel (Erich Rohloff)
Angelika Thomas (Christa Rohloff, dessen Frau)
Daten zu Harald Brandt:geboren: 1958
Vita: Harald Brandt, geboren 1958 in Bremen, studierte in Hamburg Philosophie und in Aix-en-Provence Theaterwissenschaft. Mehrere Jahre arbeitete er als Schauspieler in verschiedenen freien Theatergruppen in Südfrankreich. Seit 1986 schreibt er Features und Hörspiele für deutsche und französische Rundfunkanstalten. Sein besonderes Interesse gilt der arabischen Welt, dem Mittelmeerraum und den Mischkulturen des Indischen Ozeans. Heimathafen des freien Autors Harald Brandt ist Marseille.
Erstsendung: 06.12.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 79
Titel: Atlantic Zero
Autor: Stephan Kaluza
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Martin Heindel
Bearbeitung: Martin Heindel
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: Meisner, einer der reichsten Männer der Welt, ist entführt worden. Der Entführer nennt sich Ronaldo und fordert von Meisners Konzernvorstand die unvorstellbare Summe von zehn Milliarden Dollar. Meisner ist verwirrt. Ronaldo scheint nicht von der Konkurrenz engagiert worden zu sein, gibt sich sehr höflich, kennt Meisners Lieblingsspeisen und viele Details seines Privatund Berufslebens - zum Beispiel die Existenz eines "black budgets", aus dem die geforderten zehn Milliarden kurzfristig abzurufen wären. Ronaldos Motiv ist Meisner zunächst nicht klar, offensichtlich soll das Geld nicht seiner persönlichen Bereicherung dienen. Dann erfährt er, dass zeitgleich an verschiedenen Orten der Welt die 30 finanzstärksten Kapitalisten entführt worden sind. Mit einem Schlag würden dem globalen Markt 300 Milliarden entzogen.
Daten zu Stephan Kaluza:geboren: 05.04.1964
Vita: Stephan Kaluza (* 5. April 1964 in Bad Iburg) ist ein deutscher Fotokünstler, Maler und Autor.
Hompepage o.ä.: http://www.stephan-kaluza.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.03.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 79
Titel: Aufstand in Firlefanzia
Autor: Susi Weichselbaumer
produziert in: 2009
produziert von: HR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Inhalt: Das Zauberreich Firlefanzia soll modernisiert werden! Dafür will der selbsternannte hervorragend herausragende Herrscher Valla Orn sämtliche Fabelwesen zu Actionhelden umschulen für wüste und schlagkräftige Fantasy-Computerspiele. Graudrachendame Brigitte, Einhorn Anselm und Teichtrollanwärter Montgomery Moorbach sind dagegen. Sie möchten lieber in Kinderbüchern oder Kinderfilmen bleiben und schöne, bunte, gute Geschichten erzählen. Weil Präsident Valla Orn da nicht mit sich reden lässt, planen die Freunde die Revolution. Das erweist sich als schwierig, denn von Revolution haben die drei nun wirklich keine Ahnung.

Sie probieren es trotzdem. Hilfe bekommen sie zufällig aus der Menschenwelt. Lilly und Emel gelangen über ein uraltes Zauberbuch nach Firlefanzia. Allerdings sind die Mädchen gerade zerstritten - was den Weg zu Glitzerglanz und Feentanz für ein friedvolles Firlefanzia nicht unbedingt erleichtert.
ergänzender Hinweis: Redaktion: Kai Frohner, Christine Kostendt
Technische Realisierung: Winfried Messmer; Fabian Zweck
Regieassistenz: Frank Halbach
Daten zu Susi Weichselbaumer:Vita: Dr. Susi Weichselbaumer macht schwerpunktmäßig Wissenschaft hörbar, im Aktuellen, aber auch in den langen Formaten des BR - als Redakteurin, Autorin und Regisseurin. Atome werden gespalten, Nanotechnik im großen Zusammenhang erklärt und Gebänderte Flussköcherfliegen beim Jagen beobachtet oder Kakerlaken beim Sex. Neben langen Arbeitsausflügen zu Hörfunk- und Fernsehstationen in Afrika, Nord- und Südamerika, arbeitet Susi Weichselbaumer seit über 15 Jahren für den BR. Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt des Bayerischen Rundfunks zusammen mit der Hochschule für Fernsehen und Film, München - und mag es akustisch beim Geschichtenerzählen gerne bunt.
Erstsendung: 03.01.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 79
Titel: Bedrich Smetana - Die Moldau
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 2014
produziert von: NDR
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Komponist: Max Nagl
Inhalt: Genau genommen sind Komponisten Geschichtenschreiber, und so »erzählt« Bedřich Smetana die Märchen und Geschichten rund um seine böhmische Heimat und die Moldau in Tönen. Die Musik beschreibt, wie aus den zwei sprudelnden Quellen ein kleiner Bach und später der majestätische Fluss wird, der gemächlich an der Burg Vyšehrad in Prag vorbeifließt. Das musikalische Hörspiel „Die Moldau“ von Markus Vanhoefer verwandelt die ausdrucksvolle Musik Smetanas in Worte zurück: Erzählt wird, begleitet von den wichtigsten Motiven der Musik, vom Barden Lumir und dem verfressenen Tanzbären Tanec. Auch gefährliche Rabenmänner und verliebte Nymphen sowie der Komponist Bedřich Smetana selbst tauchen auf.
Sprecher:Fabian Busch (Alfred)
Britta Steffenhagen (Susanne)
David Miesmer (August)
Katja Danowski (Mara-Lisi)
Bettina Stucky (Ärztin)
Wolfgang Krassnitzer (Wirt)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 79
Titel: Brandenburgische Konzerte
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1953
produziert von: RWR-OÖ
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Der Sommer des Jahres 1720. Nach einem längeren Kur-Aufenthalt in Karlsbad kehrt der 35-jährige Hofkapellmeister Joahnn Sebastian Bach mit seinem Dienstherrn, Fürst Leopold, nach Köthen zurück. Groß ist die Vorfreude, seine Familie endlich wieder in die Arme schließen zu können. Doch dann kommt alles anders, fassungslos steht Johann Sebastian Bach an einem Grab. Seine Frau Maria Barbara ist plötzlich und unerwartet gestorben. Bis zu diesem traurigen Moment hatte Bach seine Zeit in Köthen als unbeschwert und glücklich empfunden. Wird es der Musik, die er während dieser Jahre komponierte, gelingen, dem Komponisten über den Verlust hinwegzuhelfen? Es gibt Geschichten, in denen liegen Lachen und Weinen eng beisammen. Die Entstehung der Brandenburgischen Konzerte ist solch ein fröhlich-traurige Geschichte.

Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 79
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Bert Wrede
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Sprecher:Andreas Grothgar (Er)
Bettina Engelhardt (Sie)
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 79
Titel: Das schweigende Mädchen
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1982
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Im Anfang war das Wort. Zumindest im Anfang der christlichen Heilsgeschichte wie sie vom Evangelisten Johannes überliefert ist. Das Gegenteil davon, nämlich das Schweigen, steht bei Elfriede Jelinek im Anfang einer pervertierten Heilsgeschichte. Was nicht heißt, dass die Autorin nicht doch beim Wort, bei der Sprache und vielfach Geschriebenem ankommen würde. Seit dem 6. Mai 2013 läuft in München der sogenannte NSU-Prozess, einer der wichtigsten Gerichtsprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei geht es um zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde und zwei Sprengstoffanschläge, die der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ zugeschrieben werden. Mehr als zwölf Jahre konnte die Gruppe demnach diese Verbrechen relativ unbehelligt von zuständigen Ermittlern und Behörden ausführen. Vor dem Oberlandesgericht in München steht die mutmaßlich letzte Überlebende dieser Gruppe, Beate Zschäpe, und schweigt. Diejenige, die demzufolge detailliert über die Verbrechen der Gruppe sprechen könnte, verweigert sich, bleibt stumm. Gegen dieses Schweigen setzt Jelinek das Sprechen. Stimmen der Anklage, der Befragung und Abwägung genauso wie Stimmen der Verdrängung, der Beschönigung und Überhöhung. Auf der Grundlage von Prozessprotokollen, Ermittlungsakten, Medienberichten, mythologischen und religiösen Motiven entfaltet Jelinek ein Jüngstes Gericht, in dem sich Perspektiven überlagern, die Geschichte der Zwickauer Zelle zur Erzählung über zwei tote Erlöser und die sie gebärende schweigende Jungfrau und zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte wird. Ein Tribunal gegen das Schweigen, das Nicht-Wissen, das Wegschauen, das sich zugleich selbst entlarvt als verstrickt in dieses Nicht-Wissen und Wegschauen. Zu Wort kommen ein vielstimmiges Volk, verkündende Engel, unwissende Propheten, ein fragender Richter, der Menschensohn, die Jungfrau Maria und Gott höchst selbst. Dazwischen auch die Stimme der Autorin, die anklagt, spricht und schreibt, aber „die Wahrheit schon gar nicht“. Allesamt treten sie vor, um eine Geschichte zu befragen, in der sich Nicht-Wissen und Wissen-Wollen unheilvoll verschränken und deren Wurzeln weit ins Unbewusste der deutschen Seele hineinreichen.

„Wenn ihr dran bleibt an meinem Wort, dann müsst ihr womöglich noch meine Jünger werden, nein, das seid ihr noch nie, diese Gefahr besteht nicht, eine andre Gefahr besteht, dass ihr nämlich die Wahrheit erkennen werdet und die Wahrheit euch freimachen wird, wie die Jungfrau die Briefe mit Marken freigemacht hat. So frei! Freier geht’s nicht. Aber von mir könnt ihr sowas nicht erwarten. Ich schreibe keine Briefe mehr und die Wahrheit schon gar nicht.“ (Elfriede Jelinek)
Sprecher:Eleonore Bürcher (Gretchen und anderes)
Volker Krystoph (Zitator Eins)
Günter Rainer (Zitator Zwei)
Emo Cingl (Zitator Drei)
Rudolf Hießl (Zitator Vier)
Günter Lieder (Lektor und anderes)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 11.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 79
Titel: Das wohltemperierte Klavier
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1954
produziert von: ORF-ST
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Johann Sebastian Bach lässt sich aus dem Dienst der Kirchenmusik befreien, denn er ist unglücklich mit sich und seinem Leben. Eine musikalische Herausforderung ist das Nest Arnstadt, in dem er hockt, wahrlich nicht. So macht er sich auf den weiten Weg zu dem berühmten Klavier-Meister Buxtehude, hoch in den Norden und es beginnt ein spannendes Abenteuer.
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 79
Titel: Den Kopf hinhalten ...
Autor: Klaus Buhlert
produziert in: 1993
produziert von: BR; Peter W
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Klaus Buhlert
Komponist: Hans-Georg Zeretzke
Inhalt: Nach Motiven des Drehbuchs "Engel aus Eisen" von Thomas Brasch

Flugzeuge über Berlin, ohrenbetäubend. Gladow geht zurück ins Kinofoyer, die Kasseneinnahme verschwindet in seiner Manteltasche, der Lärm der Rosinenbomber übertönt die Schreie der Kassiererin. Der Wochenschau-Kommentator dankt den amerikanischen Piloten ... 1949 wird der junge Werner Gladow mit seiner Bande festgenommen. Diebstähle, Raubüberfälle, auch Morde gehen auf ihr Konto. Die Urteile vom April 1950: dreimal Todesstrafe durch das Fallbeil, lebenslängliche und mehrjährige Freiheitsstrafen. Die Todesurteile werden im Dezember 1950 in Frankfurt/Oder vollstreckt.
Sprecher:Jutta Lampe
Elke Petri
Alexander Schröder
MusikerMax Raabe (Gesang der "Ballade vom blutigen Bomme" nach einem Text von Christa Reinig)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Erstsendung: 27.08.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 79
Titel: Der Blaue Engel
Autor: Heinrich Mann
produziert in: 1991
produziert von: HR
Laufzeit: 12 Minuten
Regie: Bernhard Jugel
Bearbeitung: Michael Farin
Inhalt: Der Film Der Blaue Engel (1930) von Josef von Sternberg ist ein Mythos, der Roman Professor Unrath (1905) von Heinrich Mann ein Hauptwerk der deutschen Literatur, das Hörspiel der Versuch, die Strukturen des herausragenden Drehbuchs und Films transparent zu machen, indem es diese aufregende und anrührende Geschichte aus einer vergangenen Zeit Sequenz für Sequenz erzählt: Prof. Dr. Immanuel Rath, bärtiger Gymnasialprofessor in einer kleinen Hafenstadt, erfährt, dass seine Schüler das zwielichtige Lokal "Der Blaue Engel" frequentieren, angezogen von einer verruchten Sirene namens Lola Lola, Star einer kleinen Kabarett-Truppe. Von moralischer Entrüstung getrieben und nicht ohne sexuelle Neugier wagt sich der Professor in die Lasterhöhle. Statt dort aber dem jugendlichen Treiben ein Ende zu machen, verfällt er dem Zauber und Charme Lola Lolas. Er macht ihr einen Heiratsantrag und muss daraufhin den Schuldienst quittieren. Es ist der Beginn seines sozialen Abstiegs. Während die Truppe von Stadt zu Stadt zieht, verfällt Rath immer mehr. Er wird zum "dummen August", zum Gehilfen des Zauberkünstlers und verliert jede Selbstachtung. Seine Demütigung erreicht den Höhepunkt, als die Truppe in den "Blauen Engel" zurückkehrt, um mit dem einstigen Professor 'Sensation' zu machen. Das gelingt: die ganze Stadt kommt in die Vorstellung. Doch das einstmals lustige Kikeriki des "dummen August" wird zum schrecklichen Krähen einer waidwunden Seele.

Der internationale Erfolg des Films war enorm und Marlene Dietrich mit einem Schlag weltberühmt. "Ihre Lola Lola war ein neues Sexsymbol. Diese kleinbürgerliche Berliner Nutte mit ihren provozierenden Beinen und saloppen Manieren legte eine Ungerührtheit an den Tag, die dazu reizte, das Geheimnis ihres abgebrühten Egoismus und ihre Kaltschnäuzigkeit zu ergründen." (Siegfried Kracauer) Die Lieder aus diesem frühen, deutsch und englisch zugleich gedrehten Tonfilm gingen um die Welt: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, denn das ist meine Welt und sonst gar nichts." Die verschleierte Stimme der Dietrich gibt ihrem Sprechgesang eine ungeheure Laszivität. Und ihre Songs erweisen sich gegenüber dem Prof. Rath zugeordneten deutschen Lied "Üb immer Treu und Redlichkeit" als stärker. Auch er ist der Liebe und Erotik Lolas nicht gewachsen. Zumal er es auch nicht als Warnung nimmt, wenn sie von ihren Liebhabern singt: "Und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nicht", sondern als Schmeichelei. Das ist sein Verhängnis. Die Nationalsozialisten konnten dieses Obsiegen einer femme fatale über einen deutschen Lehrer nicht ertragen: Sie verboten den Film 1933.
Daten zu Heinrich Mann:geboren: 27.03.1871
gestorben: 11.03.1950
Vita: Luiz Heinrich Mann (* 27. März 1871 in Lübeck; † 11. März 1950 in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann, in dessen Schatten er stets stand. Ab 1930 war er Präsident der Preußischen Akademie der Künste, aus der er nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgeschlossen wurde. Mann, der bis 1933 meist in München gelebt hatte, emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA. Im Exil verfasste er zahlreiche Arbeiten, darunter viele antifaschistische Texte. Seine Erzählkunst war vom französischen Roman des 19. Jahrhunderts geprägt. Seine Werke hatten oft gesellschaftskritische Intentionen. Die Frühwerke sind zumal oft beißende Satiren auf bürgerliche Scheinmoral, der Mann – inspiriert von Friedrich Nietzsche und Gabriele D’Annunzio – eine Welt der Schönheit und Kunst entgegensetzte. Mann analysierte in den folgenden Werken die autoritären Strukturen des Deutschen Kaiserreichs im Zeitalter des Wilhelminismus. Resultat waren drei Romane, die heute als die Kaiserreich-Trilogie bekannt sind, deren erster Teil Der Untertan künstlerisch am meisten überzeugt. Im Exil verfasste er sein Hauptwerk, die Romane Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Sein erzählerisches Werk steht neben einer reichen Betätigung als Essayist und Publizist. Er tendierte schon sehr früh zur Demokratie und positionierte sich sofort gegen den Nationalsozialismus, dessen Anhänger Manns Werke öffentlich verbrannten.

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Treffer 15 von insgesamt 79
Titel: Der fliegende Holländer
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1954
produziert von: ORF-W
Inhalt: Es ist Nacht - Ein schwerer Orkan peitscht über das Meer - Meterhohe Wellen werfen die "Thetis" wie eine hilflose Nussschale hin und her - Vergeblich versucht der Kapitän - das Schmugglerschiff auf Kurs zu halten - Die tobende See droht - den ächzenden Kahn zu verschlingen - Unter Deck sitzt ein vor Angst schlotternder Passagier: der Komponist Richard Wagner -Da beruhigen sich die Wogen und im leiser werdenden Sturmwind ist eine magische Musik zu vernehmen - Freudig springt Wagner auf: "Das ist die Rettung vor dem sicheren Untergang"- Doch den Matrosen der Thetis ist blankes Entsetzen ins Gesicht geschrieben: "Der fliegende Holländer" - flüstern sie - Das Hörspiel erzählt, wie Richard Wagner auf einer abenteuerlichen Flucht über die Ostsee einem Gespenst begegnet und wie aus diesem Erlebnis eine berühmte Oper wird.

Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
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Treffer 16 von insgesamt 79
Titel: Der Glaube
Reine Gefühlssache (Folge 1)
Autor: Quim Monzó
produziert in: 1997
produziert von: SDR
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Klaus Ickert
Bearbeitung: Jürgen Geers
Übersetzer: Monika Lübcke
Inhalt: Die Sprache der Musik - so wird gerne behauptet - ist international. Ähnlich soll es sich mit der Sprache der Gefühle verhalten. Liebeslieder jedenfalls werden weltweit gesungen und so möchte man meinen, daß die Tonarten der Liebe auch allerorts zu harmonischer Verständigung führen. Wie wir wissen, ist dies leider nur phasenweise der Fall. Die am Liebesspiel beteiligten Partner singen häufig nicht im selben Takt, können sich selten auf dieselbe Tonart einigen und geraten im Ringen um die rechte Melodie oft dermaßen aus allen Fugen, daß aus der beabsichtigten lieblichen Canzonette oft eine gräßliche Kakophonie wird. Solche Verwirrung im Notentext der Gefühle führt zwangsläufig zu schauerlichen Mißstimmungen zwischen den liebenden Partnern. So könnte man sagen, daß die Sprache der Gefühle leider oftmals unverständlich und dissonant bleibt. Aber das wenigstens international!
Sprecher:Günther Vetter (Der alte Herr Kahlbach)
Gerhard Fehn (Helmut, sein Sohn)
Josefine Lössl (Chefsekretärin)
Carmen Härdle (Carole)
Reinhold Weiser (Charlie)
Heidi Vogel-Reinsch (Herta Schaber)
Wolf Dieter Tropf (Albert Gössel, Lagerarbeiter)
Erstsendung: 23.09.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 79
Titel: Der graue Riese
Autor: Carola Zinner
produziert in: 1952
produziert von: ORF-W
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Eva Demmelhuber
Inhalt: Das zweite "Sonntagshuhn"-Hörspiel

Das Sonntagshuhn und sein kleiner Bruder Max spielen Verstecken im Hof. Weil seine Schwester ihn sonst immer gleich findet, sucht Max sich diesmal ein ganz schwieriges Versteck aus: er hüpft auf den Traktor und schlüpft dort in eine Kiste. Als das Sonntagshuhn kurz davor ist, Max zu entdecken, wird plötzlich der Motor angelassen und der Bulldog fährt los. Max piepst verzweifelt aus der Kiste und das Sonntagshuhn, total aufgeregt, flattert sofort hinterher. Aber es kann den Traktor nicht mehr einholen, keine Chance. Das Sonntagshuhn nutzt sie trotzdem und marschiert los. Einfach die Straße entlang, auf der Max und der Traktor davon gefahren sind. Eine abenteuerliche Reise beginnt! Auf der Suche nach Max lernt das Sonntagshuhn die witzigsten und tollsten Typen kennen, die man sich vorstellen kann: einen sehr höflichen alten Esel, drei total verrückte Hühner und schließlich den geheimnisvollen "Grauen Riesen". Und alle Tiere sind ziemlich musikalisch. Wer hätte das gedacht?
Daten zu Carola Zinner:Vita: Geboren bin ich in tröstlicher Nähe zur "Historischen Wurstkuchl" in Regensburg, aufgewachsen mit Watzmann-Blick in Berchtesgaden. Weil das Taschengeld klein war und die Reiselust groß, begann ich früh mit dem Geld-Verdienen: Als Souvenir-Verkäuferin in St. Bartholomä und auf dem Kehlsteinhaus, als Nachhilfelehrerin für Grundschulkinder, als Bedienung im Loiplstüberl und im Schwabinger Podium. Das Schreiben für die SZ führte dann zum späteren Beruf.
Hompepage o.ä.: http://www.br.de/radio/bayern2/service/moderation/moderatoren-radiomikro-carola-zinner100.html
Erstsendung: 15.03.2008
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 79
Titel: Der Grausame
Autor: Ulrich Bassenge
produziert in: 1976
produziert von: RIAS
Laufzeit: 37 Minuten
Regie: Ulrich Bassenge
Inhalt: Milligan ist schwul. Und Sadist. Ein Sohn der 42. Straße in New York. Und er will um jeden Preis Filme machen. Wenn ihm Mishkin 10 000 Dollar gibt, dreht er dafür drei Filme. Auf den unbelichteten Enden weggeworfener Filmreste. Seine Schauspieler holt Milligan aus dem Theater oder gleich von der Straße. Mit Wackelkamera und schlechtem Licht lotet er dysfunktionale Familienverhältnisse aus. "Wenn Sie ein Milligan-Fan sind, gibt es keine Hoffnung für Sie", schreibt ein Kritiker. "Für die anderen auch nicht", sagt Milligan und blickt in eine düstere Zukunft, die nun unsere Gegenwart ist: "Noch 40 Jahre, dann wird es sowieso keine Filme mehr geben. Aber alles wird genauso aussehen und die Leute werden keinen Unterschied erkennen. Die Kinos werden wie Schuhschachteln sein. Porno ist überall." "Der Grausame" eröffnet ein queeres Universum jenseits der Vorstellungskraft.
Sprecher:Nicht bekannt
MusikerFlöte / Altflöte / Tenor- und Bariton-Saxophon / Klarinette / Bassklarinette / Kontraaltklarinette / Arrangements: Wolfgang Roth Kontrabass: Georg Karger Konzertmeister: Albert Ginthör Gitarre: Ulrich Bassenge
Daten zu Ulrich Bassenge:geboren: 29.01.1956
Vita: Ulrich Bassenge, geboren 1956, lebt als Autor, Komponist, Regisseur und Musiker in Niederbayern. Er schrieb Filmmusiken (u. a. "Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl") und produziert Hörspiele ("Morbus sacer", WDR 2006; "Walk of Fame", WDR 2007; "Im Wald da sind die Räuber", DRS 2009).

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Erstsendung: 14.02.2011
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 79
Titel: Der letzte Kabyle
Autor: Matthias Drawe
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Hans Drawe
Inhalt: Ausländer lieben ausländische Musik. Wir nicht auch? Ausländer kommen von weither. Reisen wir Deutschen nicht auch gerne weit weg? Ausländer haben eine andere Vergangenheit. Wäre es nicht langweilig, wenn bloß Kopien unserer eigenen Vergangenheit hier rumliefen? Ausländische Männer haben manchmal Tricks drauf. Ist das nur bei Ausländern so? Die Taxifahrerin Eva hat plötzlich den letzten Vertreter des Stammes des Kabylen im Auto. Das wäre es doch! Das Thema für die Magisterarbeit in Ethnologie! Beim anschließenden Glas Wein stellt sich heraus, es gibt durchaus noch andere Kabylen in der Stadt. Sogar im gleichen Restaurant. Na und? Längst nicht jeder hat so charmante Tricks auf Lager.
Sprecher:Uwe Koschel
Walter Renneisen
Erstsendung: 05.12.1996
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 79
Titel: Der Messias
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 1952
produziert von: ORF-W
Genre: Biografie
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Dublin, 1742: Jonathan Swift, ehrwürdiger Dekan der Dubliner St. Patricks Kathedrale, ist empört. Was hat man ihm da für Verwerfliches zu Ohren gebracht? Seine Chorbuben würden ihre Gottesdienstpflichten vernachlässigen und sich stattdessen in den Kneipen der Fishamble Street herumtreiben? Jonathan Swift kann es nicht fassen: Im Bulls Head soll ein Oratorium mit Bibelversen zur Uraufführung kommen. Kirchenmusik an einem Ort, an dem sich die Leute betrinken und dumme Witze reißen! Der Dekan beschließt, den berühmten Komponisten aufzusuchen, der hinter dieser Angelegenheit steckt. In seinem Hörspiel erzählt Markus Vanhoefer, wie Georg Friedrich Händel von London nach Irland segelte, und von den bemerkenswerten Umständen, unter denen sein Oratorium zum ersten Mal erklang: Der Messias , dessen Halleluja -Chor heute das meistgespielte Klassikstück der Welt ist.

Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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