• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.282 Einträge, sowie 1.820 Audiopool-Links und 390 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 233 (233/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
nächsterTreffer 1 von insgesamt 29
Kriterien: Sprecher entspricht 'Stefan Hunstein' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Nancy Kress
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Marina Dietz
Bearbeitung: Hermann Motschach
Inhalt: Die Freunde Harry Kramer und Manny Feldman leben in New York, sind beide Juden, allein stehend, über siebzig und müssen jeden Pfennig ihrer Rente umdrehen. Trotzdem kann es sich Harry leisten, auch im Winter mit seinem Freund saftig-süße, teure Orangen zu teilen. Wo er sie kauft, kosten die Früchte nur so viel wie im Jahr 1937. Da ist seine Rente noch was wert! Manny ist der Einzige, der Harrys Geheimnis kennt, aber es fällt ihm schwer, daran zu glauben: Harry hat in seiner Wohnung einen Wandschrank, der in einen leeren Schuppen führt. Und wenn man den Schuppen verlässt, befindet man sich im New York von 1937. Dort ist es natürlich viel schöner als heute, die Leute sind viel freundlicher und haben keine Ahnung von den künftigen Katastrophen.

Harry macht sich Sorgen um seine achtundzwanzigjährige Enkelin Jackie. Sie ist Schriftstellerin und schreibt hässliche Sachen über die hässliche Gegenwart. Daran erkennt er, wie unglücklich sie ist. Sie weiß nicht, was ihr Großvater weiß: Das Leben will gelebt werden. Und egal wie schlimm die Zeiten sind, etwas gibt es, das einem hilft - Liebe und Zärtlichkeit. Damit Jackie nicht mehr nur die Schattenzeiten der Welt wahrnimmt, will Harry ihr einen guten, liebevollen Mann besorgen. Aber wen? Seine Wahl fällt auf einen Wissenschafts-Journalisten namens Robert Garson. Der lebt allerdings im New York von 1937. Aber das kümmert Harry wenig und er entführt den sympathischen jungen Mann kurzentschlossen in die 90er-Jahre ...
Sprecher:Barbara Magdalena Ahren
Gottfried Breitfuß
Erstsendung: 28.05.2000
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Susanne Amatosero
produziert in: 1998
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 33 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Susanne Amatosero
Komponist: Kojo Samuels
Inhalt: Ein Hörspiel als freier Remix einer Künstlerbiographie. Die Hamburger Autorin Susanne Amatosero nimmt sich in ihrem neuen Hörspiel des französischen Dichters Antonin Artaud an, einer der zentralen Künstlerfiguren der Moderne. Der Erfinder des "Theaters der Grausamkeit" hat die Entwicklung der Bühne hin zur Performance forciert. Amatosero erzählt jedoch keine Biographie. Schon im Titel spielt sie mit dem Nachnamen, er wird aufgelöst und taucht in anderen Zusammenhängen auf. So zum Beispiel im englischen art, im deutschen Warten, um dann in freien Assoziationsketten von Wort zu Wort zu mäandern. Biographische Details machen sich selbstständig. Der Krankenhausaufenthalt Artauds beispielsweise taucht in der Figur eines Notarztes auf. Das Krankenhaus ist, so meint der Mediziner, ein Gesamtkunstwerk aus "Weiß, Blut und Requisiten, dem alles verbindende Riten, ... dem eine alles verbindende Regie zu Grunde liegen mußte". Die freien Assoziationsketten des Sprach-Hör-Spiels lassen auch Anklänge an Artauds "Mexikanisches Tagebuch" erklingen.
Sprecher:Nathalie David
Yoko Tawada
Betty Leirner
Neil Fanfair
Jons Vukorep
Tockey Adeyéfa
Love Newkirk
Ulrike Grote
Detlef Kügow
Jarreth Merz
Daten zu Susanne Amatosero:geboren: 29.07.1952
Vita: Susanne Amatosero (geb. Susanne Klippel), wurde 1952 in Wittlich an der Mosel geboren. Sie studierte Malerei und war nach ihrem Studienabschluß 1976 als freie Fotografin für renommierte Magazine, u.a. " Zeit ", "Der Stern" tätig. Seit 1983 hielt sie sich läng in der Karibik ( Lucia, Grenada, Jamaica) auf. Hier entstand ihr erster Dokumentarfilm "Die Reise der Pilgrim Number One, 1988 in Paris ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury der "Septieme Bilan du Film Ethnographique". Auf Materialien dieses Films basierte auch ihr erstes Hörspiel "Die Buchstabenhütte" (NDR 1988). Seitdem entstanden ca. 25, z.T. international ausgezeichnete Hörspiele u.a. "38,0 Grad" (NDR 1991), "Mrs. Patience geht aus dem Haus" (NDR 1993), "Apollo Hotel" (NDR 1994), "Delta" (NDR /SR1995, Hörspiel des Monats März 1995) , "funky yard" (BR/NDR 1996, Goldmedaille bei The New York Festivals), "Phönixhouse" (NDR/BR 1997), "Licht" (1998), "Asylanten " (DLR Berlin/NDR/SR 1999, als Theaterstück 1998 uraufgeführt am Hamburger Schauspielhaus, Hörspiel des Monats November 1999), "dogs" (DLR Berlin 2000), "art aud" (BR/NDR 2001),"The Girl from Ipanema" (DLR Berlin/NDR 2003), " Fool’s Büttel" (NDR/DLR Berlin 2004), "Fremde Männer Rocken das Haus (Deutschlandradio Kultur 2004), "Flamme und Phon" (NDR 2005), "Klagenfurt" (DLR Kultur | SWR 2007) " Global Player" - (DLR Kultur 2008), "Voodoo Child und die Musik als fünftes Element" (DLR Kultur 2011)," Mercury" (NDR 2012). Hörspielbearbeitungen und Regie u.a.: "Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen" von Armando Llamas (SR 1996) , "Von Menschen, die sich fressen - All you can eat von Paula Köhlmeier "(WDR/ORF 2008), Die Palette" von Hubert Fichte (NDR 2010).: Musikal. Komposition u. Libretto für : "Aponivi" von Michael Riessler (DLR 2003). Sie lebt als Autorin, Regisseurin und Filmemacherin in Hamburg.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 11.01.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 2014
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Genau genommen sind Komponisten Geschichtenschreiber, und so »erzählt« Bedřich Smetana die Märchen und Geschichten rund um seine böhmische Heimat und die Moldau in Tönen. Die Musik beschreibt, wie aus den zwei sprudelnden Quellen ein kleiner Bach und später der majestätische Fluss wird, der gemächlich an der Burg Vyšehrad in Prag vorbeifließt. Das musikalische Hörspiel „Die Moldau“ von Markus Vanhoefer verwandelt die ausdrucksvolle Musik Smetanas in Worte zurück: Erzählt wird, begleitet von den wichtigsten Motiven der Musik, vom Barden Lumir und dem verfressenen Tanzbären Tanec. Auch gefährliche Rabenmänner und verliebte Nymphen sowie der Komponist Bedřich Smetana selbst tauchen auf.
Sprecher:Davide Gagliardi (Mitrailleur Ciocco)
Joel Basman (Mitrailleur Fux)
Nils Althaus (Leutnant)
Hanspeter Müller-Drossaart (Hauptmann)
Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Kevin Vennemann
produziert in: 1964
produziert von: NDR
Laufzeit: 104 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Wie und warum wird 'Vergangenheit' mit welchen Folgen verdrängt, erinnert und/oder funktional aufbereitet? Im Rahmen einer therapeutischen oder wissenschaftlichen Gesprächssituation nehmen Tone Lebonja und Mara Kogoj zu Protokoll, was Ludwig Pflügler - als deutschnational organisierter Kärntner "Heimattreuer" besonders umtriebig im volkstümlich stilisierten "Abwehrkampf" gegen die Gleichberechtigungsansprüche der slowenischen Minderheit im Bundesland - aus seinem Leben zu berichten hat. Einmal mehr sind sie gezwungen, sich der hegemonialen Ausdeutung dessen auszusetzen, was sowohl Pflügler und die Kärntner-Slowenen Lebonja und Kogoj seit jeher trennt und verbindet als auch die beiden Volksgruppen überindividuell zu einer gespaltenen Einheit aus Mehrheit und Minderheit verschweißt: eine Geschichte der Gewalt und des Misstrauens, der systematischen Ausgrenzung und der erzwungenen Anpassung, der geforderten Anbiederung und der kontinuierlichen Ablehnung. Eine Geschichte zahlloser über Jahrhunderte hinweg tradierter Ängste einerseits, Paranoia andererseits, eine Geschichte nicht zuletzt, die wahr sein könnte, aber kaum je mehr als funktionalisierte Mythologie gewesen ist.

Beginnt Kogoj sich kategorisch verweigernd wegzuhören, sobald sich herausstellt, mit wem die beiden Interviewer es in Pflügler zu tun haben, lässt Lebonja ihn, fasziniert und abgestoßen zugleich, ohne jeden Einwand sprechen. Er hört zu und gibt Pflüglers apodiktischen Wahrheitsverkündungen ohne ein einziges Widerwort oder nur das geringste Bedürfnis einer Korrektur sogar noch zusätzlichen Raum zur Entfaltung - bis Pflügler ihn auf seine Seite gezerrt zu haben glaubt. Dass es soweit noch nicht gekommen sein kann, daran glaubt Mara Kogoj bis zuletzt.

Basierend auf Kevin Vennemanns zweitem Roman 'Mara Kogoj' setzt die gleichnamige auszugsweise Hörspielumsetzung da an, wo der erste Roman 'Nahe Jedenew' aufgehört hat.
Erstsendung: 07.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 5 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Sandra Kellein
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Der wirtschaftliche Leistungs- und Erfolgsdruck setzt sich leicht auch dort fort, wo der Stressabbau zu Hause ist: in den Fitness-Studios. Der eine trainiert Depressionen und Pfunde ab, die er seiner Naschsucht verdankt. Der andere kann sich im körperlichen Hoch aus Minderwertigkeitsgefühlen retten, die er wegen seiner Rückversetzung hat. Andere behalten den Kopf oben, wenn sie ihren leerlaufenden Aktivismus mit wohlfeilen Anleihen bei der Esoterik auf Kurs halten. Wer fit ist, lässt Tauglichkeitszweifel kaum aufkommen. - Drei Vertreter, denen die Symbiose fremder und eigener Interessen beim Wellness-Training so sehr in Fleisch und Blut übergeht, dass sie ihnen auch sprachlich gar nicht mehr auffällt.
Sprecher:Waldemar Grau-Marlow (Autor)
Kurt Lieck (Dramaturg)
Rudolf Kleinfeld-Keller (Regisseur)
Giselheid Hönsch (Schauspielerin)
Wolfgang Kiwus (Zuhörer)
Ursula von Reibnitz (Olga)
Herbert Fleischmann (Dutte)
Jaromir Borek (Onkel)
Jürgen Neumüller (Stimme 1)
Matthias Ponnier (Stimme 2)
Oswald Fuchs (Stimme 3)
Daten zu Sandra Kellein:geboren: 1958
Vita: Sandra Kellein, geboren 1958 in Nürnberg, lebt als Autorin in Berlin. Sie schreibt Theatertexte, Feuilletons, Romane, Erzählungen und Hörspiele. Der SWR sendete zuletzt ihr Hörspiel "Vom Glanz einer Perle" (2009).
Hompepage o.ä.: http://www.sandrakellein.de/
Erstsendung: 07.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 6 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Anne Perry
produziert in: 2008
produziert von: SRF
Genre: Krimi
Regie: Marina Dietz
Bearbeitung: Marina Dietz
Komponist: Martin Bezzola
Übersetzer: Carla Blesgen
Inhalt: London, 1856: Major Grey hat den Krimkrieg überlebt, um kurz danach in seiner Stadtwohnung brutal erschlagen zu werden. Von einem geistesgestörten Einbrecher, meint seine hochadelige Verwandtschaft, denn kein normaler Mensch, geschweige denn ein Mitglied der besseren Gesellschaft, könnte gegen eine so charmante und allseits beliebte Persönlichkeit einen Groll hegen. Polizeidetektiv Monk ist anderer Ansicht. Aber sein Tatendrang ist schwer beeinträchtigt durch den Unfall, der ihm große Teile seiner Erinnerung geraubt hat. Und allmählich wächst in ihm der Verdacht, daß sein Vorgesetzter ihn mit dem Mordfall in eine üble Falle laufen lassen will. Wem aber kann der Mann ohne Gedächtnis trauen? Seinem Assistenten Evan? Oder Hester Latterly, die im Krimkrieg als Krankenschwester war und über einen erschreckend durchdringenden Verstand und beunruhigende medizinische Kenntnisse verfügt?
Sprecher:Erzähler: Ueli Jäggi
Jossi Zirbelzwack: Karin Pfammatter
Kirchenmaus Jasmin: Dodo Hug
Jäck the Keikerläck: Sascha Rossier
Hofhund Oskar: Frank Demenga
Ruedi Odermatt
Walter Sigi Arnold
Martina Fähndrich
Julia Glaus
Karin Wirthner
Daten zu Anne Perry:geboren: 28.10.1938
Vita: Anne Perry (* 28. Oktober 1938 in Blackheath, London als Juliet Marion Hulme) ist eine britische Schriftstellerin. Sie ist bekannt für ihre historischen Kriminalromane, die im viktorianischen England spielen.
Hompepage o.ä.: http://www.anneperry.co.uk/
Erstsendung: 29.02.1996
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 7 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Max Aub
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Hermann Anders
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Fast 30 Jahre arbeitete der spanische Schriftsteller Max Aub an dem Roman-Zyklus 'Das Magische Labyrinth', einem umfangreichen erzählerischen Werk über den Spanischen Bürgerkrieg. 'Blutiges Spiel' ist der dritte Band, der erste erschien 1943 in Mexiko, der sechste und letzte erst 1968. Im Zeitraum vom Frühjahr 1999 bis zum Herbst 2002 bringt der Eichborn Verlag die vollständige Edition 'Das Magische Labyrinth' in deutscher Sprache heraus. Der Bayerische Rundfunk präsentiert den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen, die im Eichborn-Verlag als CD erscheinen.
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.03.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Max Aub
produziert in: 1976
produziert von: ORF-S
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: 'Am Ende der Flucht' ist von Max Aub in Form eines Drehbuchs geschrieben. Bildbeschreibungen und Dialoge wechseln in kurzer Folge, Zeitungsschlagzeilen verweisen auf historische Ereignisse.

Ende Januar 1939. Die Republikanische Armee unterliegt den Falangisten. Für die Flüchtenden, die ihre Freunde, die Heimat und ihre Träume zurücklassen müssen, beginnt eine Odyssee. Sie übernachten auf Äckern, an Stränden, leben in Lagern immer in der Bedrohung, denunziert oder verraten zu werden. Die Französin Maria versucht alles, um ihren Mann Jules aus einem Konzentrationslager zu befreien, obwohl sie eigentlich seinen Bruder liebt. Das Leben im Lager besteht aus einer Kette von Demütigungen. Als Jules aufbegehrt, soll er nach Afrika verlegt werden. Marie besticht einen Feldwebel mit Liebesdiensten, damit er Jules vorher die Flucht ermöglicht. Als Jules tatsächlich flieht, wird er auf Befehl des Feldwebels erschossen.
Sprecher:
offen
Walter Riss (Leutnant Xavier de Maistre)
Hans Musäus (Gianetti)
Erwin Strahl (Doktor)
Hubert Berger (Oberst)
Isolde Stiegler (Martine)
Sonja Sutter (Madelaine)
Wolf Oeser (Sekundant)
Michael Kiurina (Baron)
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 28.07.2002
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Max Aub
produziert in: 1970
produziert von: Rundfunk der DDR
Regie: Ulrich Gerhardt
Martin Trauner
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Wolfgang Schoor
Übersetzer: Albrecht Buschmann
Stephanie Gerhold
Inhalt: Als "Tolstoi, Balzac oder Pérez Galdoz unserer Tage" bezeichnete "Die Welt" den spanischen Schriftsteller Max Aub. Von 1999 bis 2003 hat der Eichborn Verlag das auf sechs Bände angelegte Hauptwerk Aubs herausgegeben. "Das Magische Labyrinth" ist eine epochale Auseinandersetzung mit Ereignissen während des Spanischen Bürgerkriegs (1936-39). Der Bayerische Rundfunk präsentiert den gesamten Zyklus in sechs Hörspieladaptionen, die jeweils zur Ursendung als Hörbuch-CD veröffentlicht werden. Zu "Bittere Mandeln", dem umfangreichsten Werk der Reihe, sagte Max Aub in einem Interview: "... dass ich fünfzehn oder zwanzig Jahre an ihm geschrieben habe. Ungelogen!" März 1939: Dreißigtausend Flüchtlinge strömen in die spanische Hafenstadt Alicante, in der Hoffnung, dort von ausländischen Schiffen aufgenommen und vor Francos Faschisten gerettet zu werden. Doch nur ein einziges französisches Schiff nimmt Passagiere auf, und die müssen sich einen speziellen Ausweis verschafft haben. Für alle anderen wird Alicante zur verhängnisvollen Sackgasse. Vicente Dalmases ist einer der Privilegierten - aber er ist nicht nur gekommen , um sein Leben zu retten, er will auch seine junge Frau finden, die sich irgendwo unter den verzweifelten Menschen am Hafen befinden soll. Kurz vor der Abfahrt verzichtet Vicente auf das sichere Schiff, mischt sich in die Menge und macht sich auf die Suche.
Sprecher:Hund: Maximilian Larsen
Betrachter: Wilfried Ortmann
Fräulein Ef: Ruth Glöß
Philantrop: Gerd Michael Henneberg
General: Wolfgang Brunecker
Held: Manfred Karge
Besitzerin: Erika Pelikowsky
Daten zu Max Aub:geboren: 02.06.1903
gestorben: 22.07.1972
Vita: Max Aub (1903-1972), geboren in Paris, gestorben in Mexico City, war der Sohn eines Deutschen und einer Französin. Er lebte in Frankreich, Spanien und nach 1942 im Exil in Mexiko. 1937 gab er als spanischer Kulturattaché Picasso den Auftrag für "Guernica". Er arbeitete als Dozent für Filmtheorie und -technik, war Drehbuchautor, Regisseur, Zeitschriftenherausgeber. Er verfasste Gedichte, Essays, Dramen. Themen seiner Romane sind die Zeit vor und während des spanischen Bürgerkriegs, sein Aufenthalt in französischen und algerischen Gefängnissen. In deutscher Übersetzung erschienen u.a. "Meines Vaters Sohn" (1965), "Der Aasgeier" (1966), "Die besten Absichten" (1996), "Der Mann aus Stroh" (1997), "Jusep Torres Campalans" (1997).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.06.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 10 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Elfriede Jelinek
produziert in: 1982
produziert von: ORF-K
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Im Anfang war das Wort. Zumindest im Anfang der christlichen Heilsgeschichte wie sie vom Evangelisten Johannes überliefert ist. Das Gegenteil davon, nämlich das Schweigen, steht bei Elfriede Jelinek im Anfang einer pervertierten Heilsgeschichte. Was nicht heißt, dass die Autorin nicht doch beim Wort, bei der Sprache und vielfach Geschriebenem ankommen würde. Seit dem 6. Mai 2013 läuft in München der sogenannte NSU-Prozess, einer der wichtigsten Gerichtsprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dabei geht es um zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde und zwei Sprengstoffanschläge, die der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ zugeschrieben werden. Mehr als zwölf Jahre konnte die Gruppe demnach diese Verbrechen relativ unbehelligt von zuständigen Ermittlern und Behörden ausführen. Vor dem Oberlandesgericht in München steht die mutmaßlich letzte Überlebende dieser Gruppe, Beate Zschäpe, und schweigt. Diejenige, die demzufolge detailliert über die Verbrechen der Gruppe sprechen könnte, verweigert sich, bleibt stumm. Gegen dieses Schweigen setzt Jelinek das Sprechen. Stimmen der Anklage, der Befragung und Abwägung genauso wie Stimmen der Verdrängung, der Beschönigung und Überhöhung. Auf der Grundlage von Prozessprotokollen, Ermittlungsakten, Medienberichten, mythologischen und religiösen Motiven entfaltet Jelinek ein Jüngstes Gericht, in dem sich Perspektiven überlagern, die Geschichte der Zwickauer Zelle zur Erzählung über zwei tote Erlöser und die sie gebärende schweigende Jungfrau und zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte wird. Ein Tribunal gegen das Schweigen, das Nicht-Wissen, das Wegschauen, das sich zugleich selbst entlarvt als verstrickt in dieses Nicht-Wissen und Wegschauen. Zu Wort kommen ein vielstimmiges Volk, verkündende Engel, unwissende Propheten, ein fragender Richter, der Menschensohn, die Jungfrau Maria und Gott höchst selbst. Dazwischen auch die Stimme der Autorin, die anklagt, spricht und schreibt, aber „die Wahrheit schon gar nicht“. Allesamt treten sie vor, um eine Geschichte zu befragen, in der sich Nicht-Wissen und Wissen-Wollen unheilvoll verschränken und deren Wurzeln weit ins Unbewusste der deutschen Seele hineinreichen.

„Wenn ihr dran bleibt an meinem Wort, dann müsst ihr womöglich noch meine Jünger werden, nein, das seid ihr noch nie, diese Gefahr besteht nicht, eine andre Gefahr besteht, dass ihr nämlich die Wahrheit erkennen werdet und die Wahrheit euch freimachen wird, wie die Jungfrau die Briefe mit Marken freigemacht hat. So frei! Freier geht’s nicht. Aber von mir könnt ihr sowas nicht erwarten. Ich schreibe keine Briefe mehr und die Wahrheit schon gar nicht.“ (Elfriede Jelinek)
Sprecher:Gudrun Velisek (Marlies Hänni)
Elfriede Schüsseleder (Elisabeth)
Hertha Fauland (Frau Moser)
Josef Hanak (Vater Hänni)
Peter Raab (Arzt)
Herbert Mako (Psychiater)
Susanne Pichler (Schwester)
Peter Settgast (Stefan)
Daten zu Elfriede Jelinek:geboren: 20.10.1946
Vita: Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/ Steiermark, aufgewachsen in Wien. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Jackie" (2004, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Bukolit" (2009), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall".(2013), "Die Schutzbefohlenen" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.elfriedejelinek.com/
Erstsendung: 11.09.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 11 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Terézia Mora
produziert in: 1946
produziert von: NWDR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Terézia Mora
Dramaturgie: Ursula Ruppel
Inhalt: Zunächst sah alles so günstig aus für Daniel. Als Kind wird er mit anderen seines Alters aus einem Flüchtlingslager zur Gesellschaft des jungen Prinzen an den Hof geholt. Zusammen wachsen sie dort auf, und die gemeinsame Rebellion gegen die Alten schweißt sie zusammen. Selbst die Entsendung an unterschiedliche Internate im Ausland kann die Bande nicht kappen. Schließlich dann ist es soweit: Der Prinz wird selbst zum König. All jene, die ihm die Treue hielten, werden reich belohnt. Und Daniel? Daniel wählt den Eklat. Die Belohnung schlägt er aus und geht ins Exil, wo er bis heute mit seiner Frau Mara lebt. Eines Tages erscheinen zwei Männer in seinem Büro: Sein König weile zu einem Staatsbesuch in der Stadt und wünsche ihn zu sehen. Schlagartig holt Daniel seine Vergangenheit ein. Behutsam aber entschieden aktualisiert Terézia Mora die biblische Geschichte Daniels, dem im babylonischen Exil als Traumdeuter das Vertrauen des Königs zufließt. Dabei sucht sie sowohl die hintergründige Auseinandersetzung mit der historischen Figur Nebukadnezar II. als auch mit aktuellen autokratischen Tendenzen in ihrem Heimatland Ungarn.
Sprecher:Heinz Lanker (Jan Lünk, 1. Trumpet)
Ludwig Meybert (Emil Spittel, 2. Trumpet)
Carl Voscherau (Hein Dickback, Bass)
Heidi Kabel (Greten Witt, Hushöllersch)
Alexander Hunzinger (Godemann, Gastwirt)
Irmgard Harder (Katrin, Wittfroo)
Willy Lamster (Stimme)
Daten zu Terézia Mora:geboren: 1971
Vita: Terézia Mora, 1971 in Sopron, Ungarn, geboren, studierte zuerst in Budapest, dann an der Berliner Humboldt-Universität Hungarologie und Theaterwissenschaft. Sie übersetzte Werke namhafter Autoren aus dem Ungarischen, u.a. von Péter Esterházy und war u.a. für das ZDF als freie Drehbuchautorin erfolgreich. Für ihre Erzählungen erhielt sie 1997 den "Ingeborg-Bachmann-Preis", 2000 den "Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis", dazu 2002 den "Jane-Scatcherd-Übersetzerpreis". Für das Jahr 2006 erhielt sie ein Auslandsstipendium für die Villa Massimo in Rom. Sie lebt seit 1990 in Berlin.
Erstsendung: 04.01.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Markus Vanhoefer
produziert in: 2012
produziert von: WDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Markus Vanhoefer
Inhalt: Es ist ein  warmer Augustabend, und die kleine Anna Davidova kann nicht einschlafen. Es ist die Stunde der Dämmerung, die träge Zeit zwischen Wachen und  Träumen, in der die Schatten lebendig werden und nichts mehr so ist, wie es zuvor im Tageslicht zu sein schien. Unten im Salon spielt jemand Klavier. Das muss ihr Onkel sein, der Komponist Peter Tschaikowsky. Wie sehr hat sich Anna gefreut, als er angekündigt hatte, den Sommer bei ihnen, auf ihrem Landgut Verbovka, zu verbringen. Und dann hatte er sogar noch versprochen, ein Stück für sie und ihre Geschwister zu komponieren. Vielleicht sogar ein Ballett, denn Anna tanzt für ihr Leben gern. Anna schiebt die Bettdecke beiseite und schleicht zum Fenster. Draußen, auf dem See vor dem Gutshaus, gleiten Schwäne über das dunkle Wasser. Vorhin, auf der Veranda nach dem Abendessen, hatte Onkel Peter eine Geschichte erzählt von einem bösen Zauberer, einem tapferen Prinzen und einer verwunschenen Prinzessin, die ... Anna stutzte. Was ist nur mit den Schwänen los? Könnte es sein, dass die Geschichte ihres Onkels mehr ist als nur ein Märchen? 

Daten zu Markus Vanhoefer:Vita: Markus Vanhoefer studierte Musik und arbeitet als Journalist. Er verfasste zahlreiche Dokumentationen, Reportagen und Hörspiele für Erwachsene und Kinder. Vanhoefer wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 29
Titel:
Autor: John Owen
James Parkinson
produziert in: 2007
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Otto Düben
Übersetzer: Melanie de Barde
Inhalt: Eine Frau lernt im Zug einen Mann kennen. Später trifft sie ihn im strömenden Regen auf der Straße wieder und nimmt ihn, da er so nett war, mit zu sich nach Hause. Bei der Unterhaltung stellt sich heraus, daß der nette Mann ein gesuchter Mörder ist.
Sprecher:Jürgen Palmtag
Erstsendung: 28.12.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Dietmar Dath
produziert in: 1957
produziert von: WDR
Laufzeit: 450 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Werner Haentjes
Inhalt: Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach der Befreiung, in einer Welt, in der sprechende und intelligente Tiere, die Gente, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. Fähig zur ständigen Verwandlung, bestimmen sie selbst, in welcher Tiergestalt sie auftreten und mit welcher Art sie sexuellen Verkehr pflegen. Kommunikation funktioniert über Geruchsstoffe und ortlose Foren verbreiten die aktuellen Nachrichten und Diskussionen. In den drei labyrinthischen Städten Landers, Kapseits und Borbruck sind die wenigen Menschen, die es noch gibt, der neuen Zivilisation Untertan oder letzte zu bekämpfende Spezies. Politische Verhandlungen gestalten die Libelle Philomena und die Fledermaus Izquierda, militärische Aktionen plant die Dachsin Georgescu, Bankgeschäfte steuert der Fuchs Ryuneke, Kunstfragen behandelt der stotternde Esel Storikal, Forschungsprojekte betreiben der Zander Westfahl und das Laufschwein Herbert Loskauf und diplomatische Reisen unternimmt der junge Wolf Dmitri Stepanowitsch. Dies alles im Dienste des Löwen: Cyrus Iemelian Adrian Vinicius Golden. Er ist auratischer und ideologischer Herrscher und wird gerade deshalb angreifbar. Auf dem ehemaligen Kontinent Amerika stellt sich ihm die Macht der Keramikaner, Wesen zwischen Gente und Maschinen, unter der Führung Katahomenleandraleal entgegen, provoziert innerpolitische Spaltungen bei den Gente und ein gewaltiges Kriegsszenario. Die Zivilisation der Gente wird vernichtet, unter der Führung der Tochter des Löwen, Lasara, gelingt lediglich ein paar wenigen der Exodus auf Venus und Mars.

Die beiden Planeten, auf denen die Neuankömmlinge erst ihren Lebensraum erobern müssen, werden Heimat und Wirkungsstätte der Nachfolgegeneration der Gente, derer sich diese nur noch über tradierte Erzählungen und Legenden erinnert. Zwei Nachkommen, die Eidechse Padmasambhava und der Prinz Feuer werden auf die Mission vorbereitet, die Überreste der vorhergehenden Population auf der Erde auszukundschaften und dort zueinanderzufinden. Die Geschlechter wandelnd und sich schließlich als Geschwister begegnend, landen die beiden in einer Art Paradies, in dem die Zeit angehalten ist und historische oder evolutionäre Kreisläufe durchbrochen sind.

Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten aus dem Jahr 2008 ist ein Hybrid: Fabel, Science Fiction, utopischer Roman, postmodernes Gedankenexperiment, philosophisches Szenario. In der Tradition von Platon, Thomas Morus, Arno Schmidt, George Orwell, H.G. Wells u.a. breitet Dath einen Kosmos aus, der von unzähligen und unergründlichen Figuren bevölkert ist, dessen Handlung sich unüberschaubar verzweigt und in dem er erfindungsreich und politisch zugleich der Frage nachgeht, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat. In bester dialektischer Manier spekuliert er darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. Gekennzeichnet von einer poetischen wie akademischen, lyrischen wie wissenschaftlichen, reichen wie kryptischen Sprache zugleich fasziniert und überfordert der Roman seine Leser und polarisierte seine Kritiker.
Sprecher:Helmut Peine (Erzähler)
Wolf Osenbrück (David Copperfield (als Junge))
Hans Jörg Knaben (David Copperfield (als Erwachsener))
Trudik Daniel (Betsey Trotwood)
Ingeborg Christiansen (Klara Copperfield)
Lotte Koch (Pegotty)
Walter Richter (Dan Peggotty)
Klaus-Dieter Fröhlich (Ham (als Junge))
Willi Zickel (Ham (als Erwachsener))
Annekathrin Streicher (Emily (als Kind))
Hildegard Krost (Emily (als Erwachsene))
Anne Buchholz (Mrs. Gummidge)
Karl Maria Schley (Dr. Wickfield)
Ute Zinn (Agnes (als Kind))
Katinka Hoffmann (Agnes (als Erwachsene))
Kurt Beck (Uriah Heep)
Ruth Pera (Mrs. Heep)
Kaspar Brüninghaus (Mr. Murdstone)
Edith Leube (Jane Murdstone)
Hermann Pfeiffer (Mr. Creakle)
Michael Pfeiffer (Steerforth)
Heinz Schacht (Quinion)
Richard Münch (Mr. Micawber)
Lilly Towska (Emma Micawber)
Kurt Meister (Mr. Dick)
Ingeborg Stutz (Janet)
Harald Meister (Traddles)
Heinz von Cleve (Doktor Chilip)
Harry Grüneke (Schuldiener)
Herbert Gillessen (Jim)
Frank Barufski (Schuhmacher)
Hans Langel (Kutscher)
Hans Rehberg (Bursche)
Herbert Hennies (Händler)
Eugen Lundt (Landbote)
Hermann Holve (Kellner)
Peter Lieck (Steerforth)
Bernd M. Bausch (Doktor Waterbrook)
Gerda Maurus (Lady Steerforth)
Wilhelm Grimm (Georges)
Alf Marholm (Littimer)
Judith Mildner (Zofe)
Reta Rena (Martha)
Christian Brückner (Wilkins)
Wolf Schlamminger (Knecht)
ergänzender Hinweis: Hierzu wurde vom BR auch eine Kurzfassung mit ca. 108 Minuten Laufzeit produziert.
Daten zu Dietmar Dath:geboren: 03.04.1970
Vita: Dietmar Dath, geb. 1970, Journalist, Autor und Übersetzer. Werke u.a. "Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini" (Roman, 1995), "Phonon oder Staat ohne Namen" (Roman, 2001), "Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer" (2002), "Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen" (2003), "Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet" (2003), "Für immer in Honig" (Roman, 2005), "Dirac" (Roman, 2006), "Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift" (2008), "Die Abschaffung der Arten" (Roman, 2008), "Pulsnacht" (Roman 2012), "Feldecáye" (Roman 2014). Hörspiele u.a. "Das An-/Aus-Versprechen" (HR 2002), "Die Abschaffung der Arten" (BR 2011), "Ovale Fenster" (mit Thomas Weber, Volker Zander, SWR 2012), "Antilopenverlobung" (mit Mareike Maage, BR 2013).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.01.2011
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Franz Maria Sonner
produziert in: 2000
produziert von: BR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Martina Boette-Sonner
Komponist: FM Einheit
Inhalt: Warum der Journalist Jakob Amon so zurückgezogen lebt, wissen auch die Menschen nicht, die mit ihm zu tun haben. Bei Konrad Bärloch, dem ehemaligen Leiter einer Antiterrorismuskommission, hat die Isolation einen Grund. Er lebt nach seiner Entlassung aus Sicherheitsgründen in einer Bundeswehrkaserne. Doch immer noch sammelt er manisch alle Informationen über die RAF. Wie Amon auch. Als 1998 die RAF ihre Auflösung erklärt, haben Amon und Bärloch ähnliche Gefühle: Eine Epoche ist zu Ende, und für beide ist das vielleicht die Möglichkeit, ihrem Leben noch einmal eine andere Wendung zu geben. Gäbe es nicht einen ungeklärten Fall, der inzwischen über zwanzig Jahre zurückliegt und der aus dem Schema der üblichen Terroranschläge herausfällt: das Attentat auf den Industriellen Karmann. Als Hauptkommissar Brill, der frühere Assistent Bärlochs, auf eigene Faust die Ermittlungen wieder aufnimmt, geschieht ein zweiter Mord.

Ein subtiles Hörspiel, in dem der Attentäter und sein Verfolger in gefährliche Nähe zueinander geraten. Martina Boette-Sonners Inszenierung verbindet die dichte, temporeiche Krimihandlung mit einer Reflexion über Gewissen und Gewalt.
Sprecher:Martin Wuttke (Flieger)
Hanna Schygulla (Geliebte)
Christa Berndl (Frau)
Jennifer Minetti (Mutter)
Günter Rüger (Pfarrer)
Daten zu Franz Maria Sonner:geboren: 1953
Vita: Franz-Maria Sonner, geboren 1953, lebt in München. Er ist Schriftsteller und verfasst Romane, Erzählungen, Hörspiele und Bearbeitungen, u.a. "Der Galgenvogel" (mit Stefan Richwien, BR 1988).
Hompepage o.ä.: http://franzmariasonner.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.05.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 16 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Aischylos
produziert in: 1993
produziert von: BR
Laufzeit: 74 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Johan Simons
Katja Langenbach
Komponist: Frank Martin Einheit
Übersetzer: Durs Grünbein
Inhalt: In Die Perser greift der griechische Dichter Aischylos acht Jahre nach der Schlacht bei Salamis 480 v. Chr. - bei der er selbst dabei war - einen aktuellen Stoff auf. Es ist das älteste Stück des klassich-antiken Theaters und gilt als eines der ältesten der Welt. Außerordentlich ist Aischylos' klug gewählte Perspektive, aus der Sicht des geschlagenen Gegners zu erzählen.

Atossa, die Mutter des jungen Perserkönigs Xerxes, ahnt das Unglück. Zusammen mit dem Rat der Ältesten wartet sie vor dem Palast in Susa auf Nachrichten aus der Schlacht. Xerxes ist erneut gegen die Griechen in den Krieg gezogen. Mit der Nachricht eines Boten werden die Befürchtungen war. Gemeldet wird der Untergang der mehr als 200 Schiffe umfassenden Flotte bei Salamis und die Niederlage des Heeres. Die Klage von Chor und Mutter mündet in eine Beschwörung des Geistes des Dareios, Vater und Vorgänger des Xerxes, der das Unglück als Strafe für Hybris, Machtstreben und Verblendung seines Sohnes deutet. Schließlich erscheint Xerxes: sich in Selbstanklage zerfleischend und zugleich die Ursache für die Katastrophe einem von außen auferlegten Schicksal zuschreibend. Zusammen mit dem Chor ertönt eine generationenübergreifende Schmerzens- und Totenklage. "Das Drama des zoon politikon, das ohne Not sein Gemeinwesen aufs Spiel setzt, sich selbst überlassen, ausgeliefert den eigenen Kriegszielen und dem Phantasma der Allgewaltigen - Statistiken, Informationsströme, Medien, Dämonen, das sind Die Perser des Aischylos" schreibt der Lyriker Durs Grünbein. In Die Perser zeigt sich die Utopie in der Empathie der Sieger für die Besiegten. Der geschlagene Gegner muss nicht herabgesetzt werden, vielmehr stellen die Griechen sich im Mitleiden mit den geschlagenen Persern selbst in Frage.

Die Perser in der Inszenierung von Johan Simons, dem Intendant der Münchner Kammerspiele, wird parallel als Hörspiel und Theateraufführung konzipiert. Für die Aufführung des Stückes verlassen die Münchner Kammerspiele den konventionellen Theaterraum und entscheiden sich mit einer ehemaligen Kaserne für einen Schauplatz, der die Themen und Topoi der ältesten griechischen Tragödie aufgreift und in einen Bezug zur Gegenwart setzt. Neben dem Ensemble der Kammerspiele wird es eine künstlerische Zusammenarbeit mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, die Krieg erfahren haben, geben. Der antike Chor wird zum einen ein Bürgerchor sein, der durch seine Biografien den zeitgeschichtlichen Vorgaben des Ortes und den inhaltlichen des Stückes teilweise folgt: Bürgerinnen und Bürger, die noch konkrete Erinnerungen und Erlebnisse mit dem Zweiten Weltkrieg verbinden. Diesen historischen Zeugen, die am ehesten dem greisen Chor bei Aischylos entsprechen, wird zum anderen eine zweite Gruppe an die Seite gestellt, die unmittelbar über die aktuellen Auswirkungen von Krieg berichten kann: Unbegleitete Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak. Für die Hörspielinszenierung ergibt sich die Chance, Gespräche und Original-Töne des Chores in den Text von Aischylos zu montieren und das Stück in die Gegenwart fortzuschreiben.
Sprecher:Blixa Bargeld (Dantes Augen, Dantes Hirn, Dantes Reden)
Phil Minton (Vergil, der Führer)
Enzo Minarelli (La Divina Commedia)
Yvonne Ducksworth (Die Hölle und ihre Gestalten)
Caspar Brötzmann (Gitarren)
John Peel (The Radio)
Daten zu Aischylos:Vita: Aischylos (um 525-456 v.Chr.) war ein griechischer Dichter, Regisseur, Chorführer und Schauspieler. Seine Tragödien wurden bei den Wettkämpfen in Athen mehrfach ausgezeichnet. Er hat u.a. die Werke "Sieben gegen Theben" (467 v.Chr.) und "Die Orestie" (458 v.Chr.) verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.06.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 17 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Hannes Becker
produziert in: 1985
produziert von: NDR
Laufzeit: 151 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Henri Hüster
Komponist: Jürgen Lamke
Inhalt: Mitten in einem postapokalyptischen Bayern fahren vier Freundinnen in einem Auto über das Land. Sie haben einen Auftrag erhalten, jedoch widersprüchliche Hinweise, worin der Auftrag eigentlich besteht. Sollen sie etwas suchen, müssen sie einen Zeitpunkt abwarten? Geht es um die Liebe oder um die Freundschaft? Ist das da draußen eine Wüste? Und hat es diese Kindheit in Ingolstadt wirklich gegeben, an die sie sich erinnern wie an etwas, das es nie gab? Eine alte Frau und ein alter Mann stehen im Dunkeln. Schon lange sind sie voneinander getrennt. "Wann werden wir uns wiedersehen?" "Wo werden wir uns wiedersehen?" Kommt es auf die Zeit an oder auf den Ort? Die Fragen treiben sie auseinander und auch die Suche nach Antworten führt sie voneinander fort. Und doch hören sie nicht auf, an ein Wiedersehen zu glauben.
Sprecher:Maria Körber (Jenny Treibel)
Ulrich Matschoss (Kommerzienrat Treibel)
Dietrich Mattausch (Otto Treibel)
Ullrich Lothmanns (Leopold Treibel)
Heidi Schaffrath (Helene Treibel)
Ann Montenbruck (Lizzy)
Imogen Kogge (Corinna Schmidt)
Eva Brumby (Frau Schmolke)
Clifford Wells (Mr. Nelson)
Heinz Fabian (Leutnant Vogelsang)
Charlotte Schellenberg (Majorin Ziegenhals)
Franz-Josef Steffens (Prof. Willibald Schmidt)
Daten zu Hannes Becker:geboren: 1982
Vita: Hannes Becker, geb. 1982 in Frankfurt / Main, lebt in Leipzig, Dramatiker und Schriftsteller. Mitglied der Singkompanie Mayröcker und des Ensemble-Netzwerks. Theaterstücke u.a. Westliche Werte (2011), Der unsichtbare Fluss (2013).
Erstsendung: 05.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 18 von insgesamt 29
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2001
Autor: Theo Roos
Günther Janssen
produziert in: 2011
produziert von: DLF; HR
Laufzeit: 47 Minuten
Genre: Pophörspiel
Regie: Theo Roos
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: "Dylan denken" sind Coverversionen, Protokolle einer langjährigen Zusammenarbeit mit einer Idee im Kopf: "Dylan denken". Im Studio tauschten die Musiker und Autoren Günther Janssen und Theo Roos kontroverse philosophische und musikalische Ansichten zum Komplex Bob Dylan aus. Und luden Gäste zum "Dylan denken" ein. "Oral culture. Sound statt Schrift. Auf Dylans Stimmbändern, auf seinem Gitarrenhals und manchmal auf den Klaviertasten durchkreuzt Sound die Schrift. Texte sind nicht die Botschaft, sondern Medium für Sound. Seine Soundphilosophie ist noch nicht formuliert worden. Deshalb 'Dylan denken' - und zwar im Hören auf den Sound. Wenn man Dylan im Hören denkt oder im Denken hört, bekommt Geschichte wieder Sound. Worte werden zu Tonzeichen. 'You speak to me in a sign language (...) You taking advantage bringing me down. Can you make any sound!', so singt er selbst im Song 'sign language'. Wir antworten dem Dichtersänger mit unseren Tonzeichen. Out of mind. Auch mit eigenwilligen Coverversionen, etwa von Dylankennern und -liebhabern wie Klaus Theweleit, dem Lacan'schen Übersetzer und Psychoanalytiker Norbert Haas, Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz, Elisabeth Bronfen. Eben ein Hörstück für den Dylan-Sound" (Günther Janssen/Theo Roos). "'Bob Dylan selbst geistert wie ein Phantom durch dieses Stück, denn er ist niemals auf eine Deutung festzunageln. Er gibt Rätsel auf, statt seine Exegeten mit Antworten zufrieden zu stellen - und was entspräche diesem schattenhaften Mythos, dieser Figur, die scheinbar nur mit ihren Texten und der Musik lebt, besser, als sich diesem Rätsel wie in 'Dylan denken' immer wieder aufs Neue zu stellen" (aus der Begründung der Jury bei der Wahl des Stücks zum Hörspiel des Monats Mai 2001).
Sprecher:Susanne Reuter
Lu Janssen
Otto Sander

Originalton
Thomas Kling
Norbert Wehr (Rechercheur)
Karl-Heinz Frommolt und Uwe Westphal (Ornithologen)
Ute Langanky (Malerin, Witwe)
Alena Scharfschwert (Archivarin)
Erk Grimm und Peer Trilcke (Philologen)
Norbert Hummelt, Marcel Beyer (Dichter)
Daten zu Theo Roos:Vita: Theo Roos, geboren 1953, studierte Philosophie, Sport und Germanistik in Bochum und trat als Sänger und Gitarrist in verschiedenen Bands auf. 1987/88 arbeitete er mit der Regisseurin Andrea Breth am Schauspielhaus Bochum zusammen, seit 1988 ist er freier Filmemacher, Musiker und Philosoph. Er schreibt Essays für Zeitschriften und Sammelbände, fürs Fernsehen und Radio. Roos wurde 1987 mit dem 1. Fernsehpreis der RIAS Berlin Kommission ausgezeichnet.
Erstsendung: 25.05.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 19 von insgesamt 29
Titel:
Autor: Samuel Beckett
produziert in: 1967
produziert von: HR
Laufzeit: 103 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Aleida Montijn
Übersetzer: Elmar Tophoven
Inhalt: "Eine Stimme kommt zu ihm im Dunkeln. Erträumen. Zu einem auf dem Rücken im Dunkeln." Der Prosatext 'Gesellschaft' (Company), erschienen 1980, beginnt mit einer kontextlosen Rede in einem hermetisch-abstrakten Raum. Ist es der auf dem Rücken liegende, der die Stimme imaginiert oder ist es die Stimme, die den auf dem Rücken liegenden imaginiert? Der Verlust von erzählerischer Perspektive wird nur gelegentlich unterbrochen von identitätsstiftenden Erinnerungsbruchstücken, biographischen Fragmenten. Das Gesagte bzw. Gehörte bleibt ungewiss:

"Nur ein geringer Teil des Gesagten kann überprüft werden. Wie, zum Beispiel, wenn er hört, Du liegst auf dem Rücken im Dunkeln. Dann kann er das Gesagte nur als wahr anerkennen. Aber der bei weitem größere Teil des Gesagten kann nicht überprüft werden. Wie, zum Beispiel, wenn er hört, Du sahst zum ersten Mal das Licht der Welt an dem und dem Tag."

Bedrohlich ist dieser Verlust nicht. In den Texten des Spätwerks scheinen die Endpunkte der für das Gesamtwerk Becketts geltenden Formprinzipien erreicht: Reduktion und Selbstreferenz der Sprache, die Wiederholung als wichtiges strukturierendes Prinzip, das Bedürfnis seiner Figuren, gegen eine existentielle Leere anzusprechen und sich bei gleichzeitiger, bis zur

Bewegungsunfähigkeit gehenden Passivität selbst zu erfinden. Was die aus dem Referenzsystem Körper herausgelöste Stimme in 'Gesellschaft' von sich gibt ist Sprachmaterial, welches nicht nach inhaltlichen, sondern nach formalen Kriterien strukturiert wird: Wiederholungen, serielle Abfolgen, Permutationen schaffen einen anderen Kontext, der außerhalb von körperlich erfahrbarer Wirklichkeit liegt.
Sprecher:Ernst Jacobi (Paul)
Gertrud Kückelmann (Kersti, seine Frau)
Petra von der Linde (Irene)
Fränze Roloff (Großmutter)
Mila Kopp (Mean)
Max Noack (Der Jude Isak)
Jodoc Seidel (Tobias)
Peter Brombacher (Anders)
Wolfgang Schirlitz (Karl)
Alwin Michael Rueffer (Herr Ernemann)
Daten zu Samuel Beckett:geboren: 13.04.1906
gestorben: 22.12.1989
Vita: Samuel Beckett (1906-1989), irischer Dramatiker u. Erzähler. Er gilt als Mitbegründer des Absurden Theaters. Für sein ab 1930 auf Englisch u. Französisch verfasstes Werk erhielt er 1969 den Nobelpreis.
Der Autor von „Warten auf Godot“ (1953) u. „Glückliche Tage“ (1961) schrieb auch Romane, Essays, Lyrik, Drehbücher und Hörspiele. Auf Deutsch liegen 39 Hörspiele vor, u. a. „Esquisse Radiophonique“ (RB/SFB/BR/SR 93), „Aus einem aufgegebenem Werk“ (SR 66).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.06.2004
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger Treffer 20 von insgesamt 29
Titel:

Stahnke (Folge 1)
Autor: Frank Witzel
produziert in: 1951
produziert von: NWDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Stahnke, ein ausgebildeter Architekt, Mitte vierzig, arbeitet für die Firma IGWT der Unternehmerin Schmidt-Ehry. Seine Aufgabe ist es, durch die Provinz der Bundesrepublik zu fahren und in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er analysiert dabei nicht nur die baulichen Gegebenheiten der jeweiligen Orte, sondern auch Sozialstruktur und politische Machtverhältnisse. Er muss deshalb vor allem die Schwachpunkte der Städte evaluieren, für die von seiner Arbeitgeberin oft nur scheinbare Lösungen angeboten werden. Stahnke - der in seiner Studentenzeit noch mit großem Interesse den städtebaulichen Diskurs verfolgt hat - ahnt, dass diese Bauprojekte reihenweise scheitern und mitunter sogar die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Doch seine berufliche Ehre hat er längst verloren. Seine ganze Fach- und Menschenkenntnis, seine Fantasie und seine Intuition setzt er ausschließlich für einen Geschäftsabschluss ein. Um an Hintergrundinformationen der einzelnen Städte und Gemeinden zu gelangen, schreckt er auch nicht davor zurück, seine Gegenüber auszuhorchen und auszunutzen. So ist er beispielsweise mit verschiedenen Profilen bei Kontaktbörsen angemeldet, um Frauen aus der Stadtverwaltung der jeweiligen Kleinstädte zu treffen. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst, schiebt er immer wieder die Notwendigkeit vor, Geld verdienen zu müssen, um seine Familie ernähren zu können. Dabei ist sein Privatleben im Begriff zu zerfallen. Stahnke ist ein Einzelgänger, der immer wieder in der Anonymität untertaucht. Seine Ehe ist geschieden, seine neue Beziehung zerrüttet. Ebenso ist das Verhältnis zu seiner fordernden Arbeitgeberin angespannt. Dennoch sind ihm Skrupel oder Selbstzweifel fremd. Sein Handeln hat er längst von seinem Fühlen abgespalten. Als eine Reihe mysteriöser Morde die Gegend erschüttert, die er jüngst für seine Standort-Evaluationen bereiste, gerät er ins Visier des ermittelnden Kommissars. Doch da ist Stahnke schon spurlos verschwunden.

„Die Ebene des Mythischen und Unbewussten dringt immer wieder in die Erzählung und in die scheinbar analytische Welt Stahnkes ein und entlarvt seinen Realismus als Illusion.“ (Frank Witzel)

In der Pilotfolge fährt Stahnke auf einer seiner Reisen durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann scheint nicht weiter verletzt und lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt, angeblich weil er nicht krankenversichert ist. Stattdessen will er zu einer alternativen und illegalen Wohnwagen-Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert hier ein Projekt und versucht Kontakte mit einem jungen Paar zu knüpfen, das in der Siedlung lebt. Doch noch während er Gralsberg wieder verlässt, erhält er einen beunruhigenden Anruf aus der Siedlung.
Sprecher:Martin Held (Pirandello)
Kaspar Brüninghaus (Polizeikommissar)
Karl Maria Schley (Der Unbekannte)
Werner Hessenland (Chefarzt)
Hans Helmut Dickow (Assistenzarzt)
Kurt Meister (Renzo Canella)
Karl Brückel (Kollege)
Berni Clairmont (Giulia Canella)
Bernd M. Bausch (Polizeipräsident)
Curt Faber (Sekretär)
Luise Franke-Booch (Frau Bruneri)
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 28.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 1,5108 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (24.04.2019)  (25.04.2019)  (26.04.2019)  (27.04.2019)  (28.04.2019)  (29.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555980343
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.722.337
Top