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Hörspieldatenbank

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Titel: Aufstand in Firlefanzia
Autor: Susi Weichselbaumer
produziert in: 1962
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Inhalt: Das Zauberreich Firlefanzia soll modernisiert werden! Dafür will der selbsternannte hervorragend herausragende Herrscher Valla Orn sämtliche Fabelwesen zu Actionhelden umschulen für wüste und schlagkräftige Fantasy-Computerspiele. Graudrachendame Brigitte, Einhorn Anselm und Teichtrollanwärter Montgomery Moorbach sind dagegen. Sie möchten lieber in Kinderbüchern oder Kinderfilmen bleiben und schöne, bunte, gute Geschichten erzählen. Weil Präsident Valla Orn da nicht mit sich reden lässt, planen die Freunde die Revolution. Das erweist sich als schwierig, denn von Revolution haben die drei nun wirklich keine Ahnung.

Sie probieren es trotzdem. Hilfe bekommen sie zufällig aus der Menschenwelt. Lilly und Emel gelangen über ein uraltes Zauberbuch nach Firlefanzia. Allerdings sind die Mädchen gerade zerstritten - was den Weg zu Glitzerglanz und Feentanz für ein friedvolles Firlefanzia nicht unbedingt erleichtert.
ergänzender Hinweis: Redaktion: Kai Frohner, Christine Kostendt
Technische Realisierung: Winfried Messmer; Fabian Zweck
Regieassistenz: Frank Halbach
Daten zu Susi Weichselbaumer:Vita: Dr. Susi Weichselbaumer macht schwerpunktmäßig Wissenschaft hörbar, im Aktuellen, aber auch in den langen Formaten des BR - als Redakteurin, Autorin und Regisseurin. Atome werden gespalten, Nanotechnik im großen Zusammenhang erklärt und Gebänderte Flussköcherfliegen beim Jagen beobachtet oder Kakerlaken beim Sex. Neben langen Arbeitsausflügen zu Hörfunk- und Fernsehstationen in Afrika, Nord- und Südamerika, arbeitet Susi Weichselbaumer seit über 15 Jahren für den BR. Sie war Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt des Bayerischen Rundfunks zusammen mit der Hochschule für Fernsehen und Film, München - und mag es akustisch beim Geschichtenerzählen gerne bunt.
Erstsendung: 03.01.2019
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 11
Titel: Das Ende der Paraden
Autor: Ford Madox Ford
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Wim Wollner
Übersetzer: Joachim Utz
Inhalt: Ein 7-teiliges Hörspiel.

I. Manche tun es nicht (Teile 1+2)
II. Keine Paraden mehr (Teile 3+4)
III. Der Mann, der aufrecht blieb (Teile 5+6)
VI. Zapfenstreich (Epilog) (Teil 7)

Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zu nehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau.

Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie Das Ende der Paraden das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter.

Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange.
Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die es eben nicht tun.

"Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen.

Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten.

Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt.

Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Sprecher:Eva Spott (Erzählerin)
Matthias Ponnier (Hund)
Mariann Schneider (Olga)
Hans Bayer (Onkel)
Daten zu Ford Madox Ford:vollständiger Name: Ford Hermann Hueffer
geboren: 17.12.1873
gestorben: 26.06.1939
Vita: Ford Madox Ford, eigentlich Ford Hermann Hueffer (* 17. Dezember 1873 in Merton, Surrey, England; † 26. Juni 1939 in Deauville, Calvados, Frankreich) war ein englischer Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.01.2018
Datenquelle(n): dra
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YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 11
Titel: Der Troll im Treppenhaus
Autor: Kilian Leypold
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kilian Leypold
Komponist: Ulrich Schlumberger
Inhalt: Die zehnjährige Lili ist nachmittags oft alleine zu Hause. Sie stellt sich dann vor, sie wäre eine Prinzessin, Prinzessin Lili, die mit ihrer dummen Zofe schimpft und überdies berühmt ist für ihr gutes Benehmen! Da klingelt es plötzlich an der Tür und eine unheimliche und unheimlich schlecht erzogene Person fordert fluchend und rotzend von Lili Benimm-Unterricht. Mann oder Frau? Sie selbst behauptet, ein Trollweib zu sein, das die Schnauze voll hat von Grobheit und Hass und schlechtem Benehmen. Aber Trolle gibt's doch gar nicht, oder? Lili macht natürlich nicht auf, aber sie entschließt sich nach einer Weile, den Unterricht im Treppenhaus abzuhalten. Dabei lernt sie ihre unberechenbare Schülerin, ihren finsteren Nachbarn und nicht zuletzt sich selbst von einer Seite kennen, die sie sich nie hätte träumen lassen. Die Geschichte spielt mit Märchenelementen, einer bitteren Wahrheit und lustigen und schrägen Nebenrollen, die immer wieder die Treppe herunter oder herauf poltern.

Auf Studioaufnahmen, sowie Geräusche und Atmosphären aus dem Archiv wurde bei dieser Produktion komplett verzichtet. DER TROLL IM TREPPENHAUS wurde ausschließlich in einem alten Münchner Mietshaus in der Nähe des Sendlinger Tors aufgenommen. Auch die Musik, die in Gestalt einer versponnenen Hausbewohnerin auftritt, besser gesagt aufspielt.
Sprecher:Hanns Jörg Krumpholz
Philipp Otto
Bernhard Baier
Barbara Stoll
Daten zu Kilian Leypold:geboren: 1968
Vita: Kilian Leypold, geboren 1968, verbrachte seine Jugend und Kindheit in Nürnberg. Weil das Leben noch mehr zu bieten hat, als Bratwürste und ehemalige Reichsparteitagsgelände, begab er sich 1989 auf eine lange Reise durch China, Tibet und Russland. Nach seiner Rückkehr studierte er mit Erfolg Philosophie, Slavistik und Osteuropäische Geschichte. Wenn Kilian Leypold nicht gerade für den Bayerischen Rundfunk arbeitet, schreibt er Hörspiele und Geschichten – am liebsten für Kinder. 1998 wurde er mit dem Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden ausgezeichnet, 2010 mit dem Arbeitsstipendium für Schriftsteller des Freistaates Bayern; im selben Jahr erschien sein erstes Buch, der Kinderroman "Der Tiger unter der Stadt"; ein Jahr später "Bulle und Pelle", eine kurze Geschichte über den Tod für Kinder ab 6 Jahren. Kilian Leypold lebt in München, hat eine kleine Tochter und einen erwachsenen Sohn.
Erstsendung: 03.01.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)SWR
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 11
Titel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manischdepressiven Teenager im Sommer 1969
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2016
Autor: Frank Witzel
produziert in: 2014
produziert von: BR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann; Frank Witzel
Komponist: Bo Wiget
Inhalt: Gudrun Ensslin, eine Indianersquaw aus braunem Plastik, und Andreas Baader, ein Ritter in schwarzglänzender Rüstung, – so vermischen sich im Kopf des 13-jährigen namenlosen Erzählers in Frank Witzels Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 die politischen Verwerfungen in der BRD des Jahres 1969 mit seinen kindlich-spielerischen Fantasien. Das Jugendzimmer wird hier zum Echoraum der Geschichte und der hier ausgetragene Aufstand gegen die Trias Familie, Staat und Kirche ist nicht minder real, als die von der RAF geträumte Revolution auf bundesdeutschen Straßen. Zusammen mit dem Teenager begeben wir uns in den oszillierenden Raum seiner manischen-depressiven Störung – seine Lebensorte überlagern sich und verwischen, da erscheinen das bereits erwähnte Jugendzimmer ebenso, wie der letzte Ort seines kurzen Lebens im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. In diese Echoräume schieben sich aber immer wieder auch konkrete Lebenserinnerungen des Teenagers. Die Vergangenheit, ihr Geruch, ihr Geschmack und die darin wohnenden Ängste und Traumata brechen durch eine mühsam geklitterte Oberfläche, genauso wie in dieser Zeit die Wundkrusten der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft aufreißen und die Metastasen der verborgenen und verdrängten Nazizeit plötzlich freilegen. Seine Jugend zwischen Kirche und Krankheit setzt den jugendlichen Erzähler fortwährenden Befragungs-, Verhör- und Geständnissituationen aus – ob in seiner Therapie oder im Beichtstuhl. Und mit jeder Frage und jedem Geständnis brechen neue Krusten auf. Schließlich erliegt er diesem inneren Zeitbeben. Über seine manische-depressive Störung befindet der Erzähler dabei, „man ist ja nicht immer wahnsinnig, sondern man ist wahnsinnig und dann wieder nicht, so wie man liebt und dann wieder nicht.“ So unstet wie seine Zustände ist auch seine Erzählung, und so befindet er weiter: „erlöse uns von unseren Gedanken und Meinungen und dem Versuch, Geschichte zu rekonstruieren und immer gleiche Gedanken in Wiederholungen zu perpetuieren und damit das kardiovaskuläre System langsam nach unten zu fahren.“ Das Aufheben der linearen und chronologischen Erzählweise ist hier eben nicht erzählerisches Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck dieser „frei in der Zeit flottierenden Geschichtsschreibung“, mit der sich Frank Witzels Roman gegen die herkömmliche Deutung der Geschichtsschreibung und Interpretation wendet.
Sprecher:Matthias Breitenbach
Dorothee Metz
Jürgen Wink
Ulrich Peltzer
Henning Bochert
Eva Brunner
Kirsten Hartung
Martin Molitor
Leopold von Verschuer
Nele Rosetz
Jan Uplegger
Hanns Zischler
Daten zu Frank Witzel:geboren: 1955
Vita: Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, Autor, Essayist, Zeichner, Musiker. Für seinen Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969 erhielt er den Deutschen Buchpreis 2015 sowie den Robert Gernhardt Preis 2012. Weitere Veröffentlichungen u.a. Bluemoon Baby (2001), Revolution und Heimarbeit (2003), Vondenloh (2008).
Erstsendung: 25.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
SWR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 11
Titel: Die Symptome von Ingolstadt
Autor: Hannes Becker
produziert in: 1987
produziert von: WDR; RB
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Henri Hüster
Inhalt: Mitten in einem postapokalyptischen Bayern fahren vier Freundinnen in einem Auto über das Land. Sie haben einen Auftrag erhalten, jedoch widersprüchliche Hinweise, worin der Auftrag eigentlich besteht. Sollen sie etwas suchen, müssen sie einen Zeitpunkt abwarten? Geht es um die Liebe oder um die Freundschaft? Ist das da draußen eine Wüste? Und hat es diese Kindheit in Ingolstadt wirklich gegeben, an die sie sich erinnern wie an etwas, das es nie gab? Eine alte Frau und ein alter Mann stehen im Dunkeln. Schon lange sind sie voneinander getrennt. "Wann werden wir uns wiedersehen?" "Wo werden wir uns wiedersehen?" Kommt es auf die Zeit an oder auf den Ort? Die Fragen treiben sie auseinander und auch die Suche nach Antworten führt sie voneinander fort. Und doch hören sie nicht auf, an ein Wiedersehen zu glauben.
Sprecher:Margot Leonard (Die Frau)
Christian Brückner (Harry)
Louise Martini (Suzan)
Sonja Kurowski (Fernsehansagerin)
Barbara Wachendorff (Margie)
Jürgen Lorenz (Paul)
Elske Lück (Peggy)
Manfred Melz (Portier)
Lutz Schmidt (Arzt)
Hans Kemner (Anwalt)
Timmy Haberger (Kanzleisekretär)
Ernst Dietz
Pilar Martinez
Rex E. Ellis
Wilhelm Dieken
Keith Lightbody
Daten zu Hannes Becker:geboren: 1982
Vita: Hannes Becker, geb. 1982 in Frankfurt / Main, lebt in Leipzig, Dramatiker und Schriftsteller. Mitglied der Singkompanie Mayröcker und des Ensemble-Netzwerks. Theaterstücke u.a. Westliche Werte (2011), Der unsichtbare Fluss (2013).
Erstsendung: 05.10.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 11
Titel: Die Traumnovelle
Autor: Arthur Schnitzler
produziert in: 1992
produziert von: MDR; HR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Glaubst du an die Treue? Warum? Warum nicht? Glaubst du, dass du deinen Partner wirklich kennst? Warum hast du geheiratet? Haben Ehe und Leidenschaft etwas miteinander zu tun? Ist es legitim, in einer Beziehung Geheimnisse vor dem anderen zu haben? Die Beziehung von Fridolin und Albertine wird unerwartet von Fragen, Ängsten und Zweifeln erschüttert. Ein Maskenball ist der Auslöser. Ein Fest, bei dem beide ein heftiges erotisches Verlangen in sich entdecken, das in ihrem Ehe-Alltag nicht befriedigt wird. Für beide beginnt eine (alp-)traumhafte Reise durch die Nacht auf der Suche nach dem Kern der Liebe, nach sich selbst und dem anderen. Im Verlauf von zwei rauschhaften Tagen entfernen sie sich maximal voneinander, um sich am Ende wiederzufinden. Arthur Schnitzler untersucht mit seiner 1926 erschienenen Traumnovelle die Gewalt, mit der zurückgehaltene sexuelle Wünsche unvermittelt ans Tageslicht drängen, analysiert den Druck der schwindenden körperlichen Leidenschaft in Langzeitbeziehungen und zeigt die existentielle Krise in der Lebensmitte zweier Menschen, in der die gewonnenen Sicherheiten ihres gemeinsamen Lebens plötzlich brüchig werden. Im Hörspiel werden die in der Erzählung angelegten Schichten von Traum und Realität, männlicher und weiblicher Perspektive, Erinnerung und Gegenwart, Lüge und Wahrheit noch erweitert um zeitgenössische Diskurse über das sexuelle Begehren. Hier kommen sowohl psychologische, soziologische und philosophische Stimmen zu Wort als auch die persönlichen Antworten von Paaren, die über ihren Beziehungsalltag befragt wurden.
Sprecher:H. Eichhorn (Der Bruder)
Ursula Karusseit (Die alte Grabow)
Kurt Böwe (Der Kriminale)
Dagmar Manzel (Marleene)
Daten zu Arthur Schnitzler:geboren: 15.05.1862
gestorben: 21.10.1931
Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.
Erstsendung: 24.08.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 11
Titel: Diese Nacht wird alles anders (Discoteca Paraiso)
Autor: Roland Schimmelpfennig
produziert in: 1969
produziert von: HR; RB
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: Das neue Stück des renommierten deutschen Dramatikers Roland Schimmelpfenning spielt im Innern der Diskothek El PARAISO. Die Nacht ist noch jung, und die Türen zum Paradies sind in Kuba weit geöffnet. Davor aber wartet der schwarze Hund. Und lässt nicht jeden rein. Wenn doch, dann gibt es kein Halten mehr. Lichter kreisen über Köpfen. Alkohol pulsiert durch Adern. Barmänner sind da und Bulgaren, Italiener, viele Franzosen, Spanier, Kanadierinnen, Schwedinnen und Schweden, Norweger, Russen, Dänen, Belgier, Engländer. Sie alle jagen mit ihren Blicken um die Wette. Herzen schlagen in die Höhe. Die Globalisierung ist im Paradies angekommen. Die drei Cousinen von Barmann Freddie bringen alle um den Verstand. Im Zentrum der Beats entstehen Momente der Nähe, die vergessen machen, dass der Zauber nur für diese eine Nacht gilt. Denn wer weiß, wann er unterbrochen wird, gewaltsam oder einfach so …

»Im Innern der Diskothek El PARAISO – ein siebzehnjähriges Mädchen, allein – Ich bin vier blonde Frauen aus Kanada – wir trinken, und wir machen Photos – und wir schicken Nachrichten, was machst du gerade – Ich bin drei Neffen des schwarzen Hundes, und wir kommen hier umsonst rein – Sieh dir die Frauen an, sieh sie dir an. Ich bin vier blonde Frauen aus Kanada und wir machen Photos mit den drei Jungs, die wir gerade kennengelernt haben, Miguel, Gabriel, und Rafael.« Die Nacht ist noch jung, und die Türen zum Paradies sind weit geöffnet in Kuba. Davor aber wartet der schwarze Hund. Und lässt nicht jeden rein. Doch wenn, dann gibt es kein Halten mehr. Boom, Boom, Boom. Lichter kreisen über Köpfen. Alkohol pulsiert durch Adern. Barmänner, Bulgaren, Italiener und viele Franzosen, Spanier, Kanadierinnen, Schwedinnen und Schweden, Norweger, Russen, Dänen, Belgier, Engländer. Sie alle jagen mit ihren Blicken um die Wette. Und Herzen schlagen in die Höhe. Die Globalisierung ist im Paradies angekommen. Die drei Cousinen von Barmann Freddie bringen alle um den Verstand. Und im Zentrum der Beats entstehen Momente der Nähe, die vergessen machen, dass der Zauber nur für diese eine Nacht gilt. Denn wer weiß, wann er unterbrochen wird, gewaltsam oder einfach so ...
Sprecher:Franz Rutnick (Erzähler)
Wolfgang Büttner (Wenger)
Wiebke Paritz (Thérèse)
Christel Pfeil (Frau Wenger)
Werner Eichborn (Sullivan)
Christel Rühl (Eine Dame)
MusikerAnother Plus
Daten zu Roland Schimmelpfennig:geboren: 19.09.1967
Vita: Roland Schimmelpfennig geboren 1967 in Göttingen, lebt in Berlin. Er studierte Regie an der Otto-Falkenberg-Schule in München. Nach einer Zeit als Dramaturg an der Berliner Schaubühne bis 2001 wandte sich Schimmelpfennig ganz dem Schreiben und Inszenieren der eigenen Stücke zu. Er gilt, auch international, als derzeit führender deutschsprachiger Dramatiker. »Der goldene Drache« wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet sowie zum besten Stück des Jahres bei der Kritikerumfrage des Jahrbuchs von »Theater heute« gewählt. Neben seinen Bühnenwerken schreibt Schimmelpfennig auch Originalhörspiele, z.B. »Krieg der Wellen – Club Night Special live mit Wigald Boning« (2000).

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Erstsendung: 29.09.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 11
Titel: Elvis und "Der Fliegende Holländer"
Autor: Katharina Neuschaefer
produziert in: 1970
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Komponist: Bert Breit
Inhalt: Aus der Reihe "Elvis im Wunderland".

Elvis sucht für sich und seine kleine Schafherde einen neuen Stall. Und weil ein Schaf wie er natürlich nicht irgendwo wohnen will, schlägt er vor, ein altes verlassenes Opernhaus zu beziehen.
Die Idee klingt gut, hat aber einen Haken. Vorteil: Das Opernhaus ist groß und elegant. Nachteil: Es spukt. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn Schaf Elvis nicht ausgerechnet hinter den Bühnenvorhang schauen würde und so plötzlich an Bord des "Fliegenden Holländers" landet, einem geheimnisvollen Geisterschiff. Dort bekommt das Schaf es rasch mit dem Gespenster-Kapitän und einer bösartigen Schiffskatze zu tun. Vom hohen Wellengang ganz zu schweigen. Die Sage um das Geisterschiff und seinen Kapitän fand der Komponist Richard Wagner so spannend, dass er hierüber eine Oper geschrieben hat.
Studioschaf Elvis landet an Bord des "Fliegenden Holländers". Die Sage um dieses geheimnisvolle Schiff und seinen Kapitän hat der Komponist Richard Wagner in eine Oper verwandelt - und Do Re Mikro-Autorin Katharina Neuschaefer in einen vergnüglichen Opernführer für Kinder!
Schauplatz des neuen Opernführers für Kinder ist der "Grüne Hügel". Bei allen Wagnerfans macht sich angesichts dieses Orts sofort eine gewisse Ehrfurcht breit: Dort steht das berühmte Festspielhaus Bayreuth - Wagners Olymp. Wer schon einmal dort gewesen ist, erinnert sich vielleicht auch an gewisse Probleme beim Stillsitzen: Wagners Opern sind lang und kompliziert - und so sitzt man über Stunden eingepfercht in diesem Opernhaus.
Schaf Elvis hingegen verbindet mit einem grünen Hügel nur das große Fressen: Grün bedeutet Gras in Hülle und Fülle, und das bedeutet wiederum: satt. Dass oben auf dem Hügel noch dieser Holzschuppen thront, quasi das ganze Jahr leer bis auf ein paar Wochen im Sommer, scheint Wotans Fügung zu sein: Das Opernhaus eignet sich perfekt als Stall!
Sprecher:Axel Corti (Erzähler)
Maria Urban (Olga, Stubenmädchen)
Franz Stoss (Kurarzt)
Josef Krastel (Friedhofsgärtner)
Dorothea Neff (alte Frau)
Leopold Rudolf (Schöninger)
Kurt Meisel (Seibert)
Walter Davy (Klima)
Daten zu Katharina Neuschaefer:Vita: Katharina Neuschaefer studierte Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitet als Radiojournalistin und Moderatorin bei Bayern 4 Klassik. Sie ist Autorin und Regisseurin zahlreicher Hörspiele und Musikgeschichten für Kinder. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Erstsendung: 03.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 11
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.05.2019 um 14:05 bei NDR Info  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Für eine Pfote voll Erdnüsse - oder: wie die Ratten den Wilden Westen eroberten
Autor: Jennifer Güzel
Frank Halbach
produziert in: 1970
produziert von: RIAS
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Frank Halbach
Inhalt: Der Wilde Westen. Nicht nur menschliche Siedler aus Europa folgten seinem Ruf. In ihrem Gefolge machten sich auch zahlreiche Wanderratten auf den Weg nach Amerika, um die endlosen Weiten der Prärie zu erobern. Dies ist ihre Geschichte. Wir schreiben das Jahr 1865. Charly April, die junge Ratte aus dem Allgäu, kommt als Tunnelplaner nach BB City. In der Rattenstadt unter dem Menschenbau Fort Laramie will der stinkreiche Donald Trick um jeden Preis Bürgermeister werden. Im Auftrag der Western Pacific Tunnelroad soll Charly die Bauarbeiten von Gängen unter dem Laramie River hindurch leiten, mit dem Ziel, für die Nager neue Lebensräume jenseits des Flusses zu erschließen. Gemeinsam mit der berühmten Westrättin Peng-Peng-Jenny macht sich Charly also auf, die Gegend zu erkunden. Dabei stoßen die beiden schon bald auf einen Eingeborenen: Trifft-im-Handstand vom Volk der Östlichen Fleckenskunks. Sein Stamm ist über die Ankunft der fremden Kahlschwänze alles andere als erfreut. Durch die Umstände vereint, stolpern die Drei über ein finsteres Geheimnis, und müssen Gefahren bestehen, wie kaum eine Ratte - oder ein Skunk - zuvor ...
Sprecher:Heiner Schmidt (S.)
Ruth Pera (Wirtin)
Maria Krasna (Alte Nonne)
Hans Paetsch (Jodfabrikant)
Eduard Marks (Der Abbé)
Werner Rundshagen (Herr vor dem Café)
Marianne Kehlau (Die Engländerin)
Siegfried Wischnewski (Der schöne Hendrik)
Lothar Ostermann (1. Mann)
Traugott Buhre (2. Mann)
Erstsendung: 15.08.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 11
Titel: Norwegian Wood
Autor: Ulrich Land
produziert in: 1999
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Angeli Backhausen
Komponist: Thomas Bogenberger
Inhalt: Felix, jüngstes Mitglied einer Fabrikantenfamilie, die mit Designer-Stühlen reich geworden ist, zieht sich in ein norwegisches Ferienhaus zurück, um seine Masterarbeit zu schreiben. Plötzlich soll er gefährliche Kurierdienste leisten.

Sein Großonkel Claus Listerkamp, der Firmengründer, versucht, sein Kapital aus der schon maroden Firma zu retten. Dazu gehört ein wertvolles Aktienpaket, das der väterliche Großonkel in seiner ehemaligen Villa gebunkert hat. Felix muss die Wertpapiere heimlich nach Norwegen schaffen. Auf seinen Fersen ist Listerkamps Sohn, der das gesamte Erbe zu Geld machen muss, um die Firma zu retten. Eine sehr undurchsichtige Rolle spielt auch dessen norwegische Freundin, die die Buchführung des Unternehmens betreut.
Sprecher:Udo Wachtveitl (Rick)
Annette Wunsch (Ireen)
Arne Elsholtz (John Isodore)
Michael Mendl (Bryant)
Max Tidof (Phil)
Henry van Lyck (Rosen)
Michael Habeck (Sloat)
Sophie von Kessel (Rachsel)
Dorothee Hartinger (Priss)
Torsten Nindel (Roy)
Andreas Neumann (Garland)
Arthur Galiandin (Polokov)
Christiane Roßbach (Lena)
Carolin Fink (Frauenstimme)
Marc Oliver Schulze (Männerstimme 1)
Herbert Hanko (Männerstimme 2)
externer Kommentar: Ein wenig konfus, ein wenig durcheinander. Nichts Halbes, nichts Ganzes.

YaGru
Daten zu Ulrich Land:geboren: 13.03.1956
Vita: Ulrich Land, geboren 1956, studierte Germanistik, Geografie, Philosophie und schreibt Features, Prosa und Hörspiele. Deutschlandradio produzierte zuletzt "Ins Gras gebissen" (2006) und "Vernagelt" (2008).
Hompepage o.ä.: http://www.ulrichland.de/
Erstsendung: 22.09.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
Deutschlandfunk
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 11
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.02.2019 um 22:03 bei SWR 2 (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Zum Leuchtturm
Autor: Virginia Woolf
produziert in: 1960
produziert von: SRF
Laufzeit: 65 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Katja Langenbach
Bearbeitung: Gaby Hartel
Übersetzer: Gaby Hartel
Inhalt: Zum Leuchtturm ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen.
Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt.
"Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die im Radio ganz besonders erfahrbar werden.

Folgentitel:
1. Teil: Die Tür aus Glas
2. Teil: Zeit vergeht
3. Teil: Der Leuchtturm
Daten zu Virginia Woolf:geboren: 25.01.1882
gestorben: 28.03.1941
Vita: Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Bereits durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograph und Kritiker, der freundschaftliche Beziehungen zu fast allen großen Schriftstellern des viktorianischen England unterhält, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder leidet sie an Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey, Raymond Mortimer, Hilton Young und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit The Voyage Out (Die Fahrt hinaus). 1917 Gründung des Verlags Hogarth Press, gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. Ende der 1920er Jahre ist sie eine erfolgreiche und international anerkannte Schriftstellerin. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut tiefe Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen ertränkt sie sich am 28.03.1941 in Rodmell.

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Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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