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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 46
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Titel: Abschaum
ARD Radiotatort (Folge 46)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2011
produziert von: HR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Hartmut Volle (Leiter des Jugendamtes)
Sascha Nathan (Dr. Jäger, Rechtsmediziner)
Ingo Hülsmann (Rudolf)
Daniel Drewes (Arno)
Michael Goldberg (Zahnarzt)
Ricarda Klingelhöfer (Frau des Zahnarztes)
Kenzo Uhlig (Bodo)
Martin Rentzsch (Tischler)
Jakob Assheuer (Tammi)
Thomas Huber (Anwalt)
Michael Lucke
Ellen Schulz
Benedikt Greiner
Nils Kreutinger
Jonas Schlagowsky
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.10.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 46
Vorige/nächste Ausstrahlung:30.12.2018 um 18:00 bei Bremen Zwei  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Alles Rumi
Autor: Christine Wunnicke
produziert in: 2018
produziert von: RB
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Einer kann nicht schlafen. Der andere darf nicht. Ist es Radfahrerprinzip, wenn Schlaflose ihre Bettgenossen diskriminieren? Der, der nicht schlafen kann, schläft dauernd ein. Er träumt von Amerika, er träumt einen ewigen Facebook-Feed, er träumt mit Untertiteln, mit Zombies und David Bowie, medial vernichtet und postmodern versaut. Er träumt seinen Mann als seine Mutter und umgekehrt. Das ist schon eine Zumutung. Könnte man Träume zusammenschalten, multiplayermäßig, eine Art Urlaub für zwei? Das wäre schön und modern. Ob ein Gutenachtlied hälfe? Eine postapokalyptische Sexmaschine? Eine Runde Tai Chi? Und warum steht eigentlich "Rumi" unter jedem Zitat? Ein Musical für Schlafgestörte, fast eine Liebesgeschichte.
Sprecher:Aljoscha Stadelmann (Sprecher "A")
Sebastian Blomberg (Sprecher "B")
Nele Rosetz (Puritanerin/Twig/Ü1)
Lea Draeger (Puritanerin/Twig/Ü2)
Patrick Güldenberg (Puritanerin/Twig/Ü3)
MusikerMusiker: Ulrich Lampen
Daten zu Christine Wunnicke:geboren: 1966
Vita: Christine Wunnicke, 1966 geboren, lebt als freie Autorin in München. Sie hat zahlreiche Musikfeatures und Hörspiele geschrieben, davon viele für Radio Bremen, zuletzt "We are a happy family" (2001), "Start me up" (2002) und "Brabant" (2005). Sie veröffentlichte bisher die Romane "Fortescues Fabrik", "Jetlag", "Die Nachtigall des Zaren", "Die Kunst der Bestimmung" und "Serenity" (2008) und hat Gedichte von John Wilmot, Earl of Rochester, übersetzt und herausgegeben ("Der kleine Wüstling").
Hompepage o.ä.: http://www.christine-wunnicke.com/
Erstsendung: 04.03.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 46
Titel: Anselm Kiefer - Die Schöpfung und ihre Elemente
Autor: Klaus Dermutz
produziert in: 2015
produziert von: RBB; DKultur; WDR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Oliver Sturm
Komponist: Marianne Rieger
Inhalt: In einer gleichsam faustischen Reflexion der Schöpfung wendet sich der Maler Anselm Kiefer den Elementen zu, um zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

In diesem Hörstück wird ein Porträt des international renommierten Künstlers Anselm Kiefer entworfen. In einer gleichsam faustischen Reflexion der Schöpfung wendet sich der Maler den Elementen zu, um zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Zu Feuer, Wasser, Erde und Luft gesellt sich bei Anselm Kiefer das Blei, das von Kindheit an Kiefers Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Eine akustische Collage mit Texten und Selbstreflexionen des Künstlers sowie Äußerungen von Autoren, Kuratoren und Wissenschaftlern.

Anselm Kiefer wurde am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren. Es war dreimal bei der documenta vertreten: 1977, 1982 und 1987.
Sprecher:Uta Hallant
Cristin König
Gerd Wameling
Sebastian Blomberg
Erstsendung: 08.03.2015
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 46
Titel: Baudolino
Autor: Umberto Eco
produziert in: 2002
produziert von: SWR; NDR; HörVerlag
Laufzeit: 361 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Burkhart Kroeber
Inhalt: Schelmenroman und historischer Roman, phantastische Chronik und Geschichte eines unmöglichen Verbrechens - Umberto Eco vereinigt all dies zu einem großen Epos über die Mythen und Utopien der abendländischen Kultur. Und wie immer wirft Umberto Eco dabei auch einen zugleich ironischen und kritischen Blick auf unsere eigene Gegenwart.

Baudolino führt uns mit dem großen Kreuzzug ins Heilige Land bis zum fernsten Orient, immer auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes. Wesentliches Mittel seines Aufstiegs ist Baudolinos perfekt entwickelte Fabulierlust. Sein Lehrmeister ist allerdings auch kein geringerer als Bischof Otto von Freising, der bedeutendeste Geschichtsschreiber des deutschen Hochmittelalters. Und entsprechend bewegt sich Baudolino in dieser figurenreichen Geschichte ständig zwischen Fabel und Historie und wird zum fiktiven Helden einer großen Epoche.



1: Der vierte Kreuzzug führt im Jahre 1204 eine plündernde und mordende Meute nach Konstantinopel. Einer, dem das Herz vom rechten Fleck noch nicht gewichen ist, rettet in der Hagia Sophia dem Geschichtsschreiber Niketas Choniates das Leben, bringt ihn in Sicherheit und beginnt zu erzählen. Es ist der 60-jährige Baudolino aus dem piemontesischen Alexandria, der - am Ende einer abenteuerlichen Lebensreise - als einzigen Identitätsnachweis ein Palimpsest bei sich trägt, eine frühe Schreibübung, die nichts anderes belegt, als dass ein genialer Lügner die Szene betreten hat, einer, der sich in die Schnittstelle aller Achsen des Hohen Mittelalters zu setzen wusste: Er hatte sich zum Adoptivsohn Barbarossas hochgeschwindelt, war Schüler des grossen Barbarossa-Biografen Otto von Freising geworden, durfte in Paris ein Vagantenleben führen und die höfische Liebe zur fernen Kaiserin Beatrix auskosten. Ein Wirklichkeiten-Erfinder und Wahr- Lügner, dessen Lebensutopie sich bildet, indem er einem der heimlichsten Impulse des Mittelalters verfällt, der Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes, einem paradiesischen Irgendwo zwischen Nil, Tigris und Ganges.



2: Baudolino mischt die Szene auf: Er findet während der Plünderung Mailands im Reliquiengerümpel einer Kirche die Könige aus dem Morgenland und verhilft Köln zu einem unsterblichen Schatz. Er betreibt die Heiligsprechung Karls des Grossen und verschafft Barbarossa grössere Legitimation. Er wird der Held seiner piemontesischen Heimat, der Frascheta, indem er geschickt im Konflikt zwischen den lombardischen Städtebünden und Barbarossa laviert und mit Hilfe der Kuh seines Vaters die Heimatstadt Alexandria vor der Zerstörung bewahrt. Die Idee vom Reich des Priesterkönigs Johannes hat - unterstützt vom Genuss viel grünen Honigs - Gestalt gewonnen: Eine jüdische Traditionslinie liess sich mühelos damit verknüpfen, warum nicht auch der Mythos vom Gral, der kostbarsten Reliquie der Christenheit. Der Gradal (Gral) im Besitz des Priesterkönigs Johannes, der ihn Barbarossa schenken will? Baudolino schreibt einen Brief, der alle weiteren Schritte bestimmen wird. Und lädt sich eine lästige Konkurrenz auf den Hals.



3: Baudolino erfährt ein kurzes, tragisch endendes Eheglück, das ihn vom Traumziel seines Lebens, dem Reich des Priesterkönigs Johannes nicht abhält. Er findet den Konkurrenten in Konstantinopel, einen windigen Mönch, der mit viel Hokuspokus auf die byzantinischen Machtkämpfe Einfluss nimmt, von Baudolino aber gestellt und als Geisel mitgeschleppt wird: Er soll - wenn schon nicht die genaue Landkarte besitzen - so doch wenigstens den Weg zum Reich des Priesterkönigs im Kopf haben. Zwischendurch in der Heimat, muss Baudolino in der umbenannten Stadt Cäsarea seinem Vater beim Sterben beistehen und dabei erkennen, dass der Gral nichts anderes sein kann, als die hölzerne Trinkschale, aus der der Sterbende seinen letzten Schluck Rotwein nahm. Davon kann er auch Barbarossa überzeugen, der es seiner kaiserlichen Würde für angemessen hält, den Gral nicht zu holen, sondern ihn als einst geraubten dem Priesterkönig zurückzugeben. Auf dem dritten Kreuzzug kommt der kaiserliche Tross 1190 auf eine geheimnisvolle Burg, die in ihren Mauern ein Kabinett naturwissenschaftlicher Kuriositäten beherbergt. Es sollte Barbarossas letzte Nacht werden. Gral und Geisel sind verschwunden.



4: Die Reise führt von Kleinasien in einen phantastischen Orient mit wilden Tieren, immerdunklen Wäldern, unsichtbaren Begleitern, schwarzen Flüssen und liebenswerten Monstern zur Stadt Pndapetzim, wo Baudolino und seine Gefährten dem von einer Eunuchenkaste umgebenen Diakon Johannes begegnen, einem Adoptivsohn und möglichen Nachfolger des legendären Priesters. Die Wende kündet sich an: Die Utopie vom Reich des Priesterkönigs verwandelt sich in die Liebe zur klugen, vom Bauch an abwärts ziegengestaltigen Hypatia, mit der Baudolino ein Kind zeugt. Katastrophen folgen: Der lepröse Diakon stirbt; dem Ansturm der weissen Hunnen können die Gefährten noch entkommen. Flucht, qualvolle Gefangenschaft bei den Hundsköpfigen und ein abenteuerlicher Flug mit Riesenvögeln führen die Gefährten in das Konstantinopel der Rahmenerzählung zurück. Ein grotesk-virtuoses "Whodunit" klärt den Tod Barbarossas und die Geschichte vom verlorenen Gral auf. Baudolino verabschiedet sich von seinem Zuhörer Niketas: "Ich muss ins Reich des Priesters Johannes gelangen. Sonst hätte ich mein Leben umsonst gelebt". "Aber ihr habt doch mit Händen gegriffen, dass es nicht existiert." "Wir aus der Frascheta sind berühmt für unseren Dickkopf."
Sprecher:Jens Wawrczeck (Baudolino)
Peter Fricke (Niketas)
Michael Mendl (Barbarossa)
Ernst August Schepmann (Bischof Otto)
Irina Wanka (Beatrix)
Sebastian Blomberg (Poet)
Andreas Pietschmann (Abdul)
Ingo Hülsmann (Boron)
Hans Diehl (Gagliaudo)
Hans-Josef Eich (Umberto Eco)
MusikerCollegium musicum Baden-Baden SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern
Daten zu Umberto Eco:geboren: 25.01.1932
gestorben: 19.02.2016
Vita: Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont, + 19. Februar 2016) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 25.12.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 46
Titel: Bilder von uns
Autor: Thomas Melle
produziert in: 2017
produziert von: DKultur; NDR
Laufzeit: 81 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Steffen Moratz
Bearbeitung: Steffen Moratz
Komponist: Hans Platzgumer
Inhalt: Ein Mann, noch keine 40 Jahre alt, erfolgreicher Manager eines Großunternehmens, wird von einem Foto aufgeschreckt. Es landet aus dem Nichts heraus auf seinem Handy: Er als zehnjähriger Junge. Nackt. Wer hat ihm das geschickt? Erinnerungs-Bilder aus seiner Schulzeit drängen in sein Bewusstsein. Katholisches Eliteinternat, Fotoshooting im Umkleideraum, im Park, Berührungen – er war sicherlich nie Opfer von sexuellem Missbrauch. Oder doch? Er sucht Kontakt zu drei Klassenkameraden. Einer von ihnen könnte der Absender des Fotos sein. Seine Suche nach Antworten entwickelt sich zu einem komplexen, bedrängenden Psychokrimi, einem Kampf um Recht und Unrecht, um die Deutungshoheit über die eigene Vergangenheit, das eigene Leben.
Sprecher:Max von Pufendorf (Jesko)
Nico Holonics (Malte)
Sebastian Blomberg (Johannes)
Oliver Urbanski (Konstantin)
Cristin König (Lehrerin)
Eva Meckbach (Bettina)
Deborah Kaufmann (Sandra)
Maria Hartmann (Beamtin)
Wilfried Hochholdinger (Reporter)
Friedhelm Ptok (Stimme)
Daten zu Thomas Melle:geboren: 17.03.1975
Vita: Thomas Melle (* 17. März 1975 in Bonn) ist ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

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Erstsendung: 03.10.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 46
Titel: Blue Mountains
Autor: Juli Zeh
produziert in: 2010
produziert von: SWR
Laufzeit: 74 Minuten
Regie: Alice Elstner
Komponist: Frank Bretschneider
Inhalt: Rolf sitzt im Rollstuhl, seit er bei einem Autounfall beide Beine verloren hat. In seinem Job als Werbetexter hat er Erfolg, aber mit den Frauen klappt es nicht - Rolf hatte noch nie eine Freundin. Als sein vierzigster Geburtstag vor der Tür steht, überredet ihn seine Schwester Nora, eine Kontaktanzeige aufzugeben. Die ersten Versuche sind Fehlschläge. Rolf erhält keine einzige Zuschrift und ist sicher, dass der Grund dafür in seiner Behinderung liegt. Nora drängt ihn, nicht aufzugeben. Endlich meldet sich eine junge Frau namens Martha, der die Tatsache, dass Rolf im Rollstuhl sitzt, nichts auszumachen scheint. Zwischen Martha und Rolf entspinnt sich ein E-Mail-Wechsel. Schnell begreift Rolf, dass er die Frau seines Lebens gefunden hat. Mit Martha kann er über alles reden, lachen, streiten. Er verliebt sich rettungslos in sie - per E-Mail und SMS. Als Rolf um ein Treffen bittet, weigert sich Martha. Es stellt sich heraus, dass sie nicht einmal bereit ist, mit ihm zu telefonieren. Nora rät ihrem Bruder, den Kontakt zu Martha sofort abzubrechen. Aber er kann nicht. Was sich zwischen Martha und ihm entwickelt hat, ist kein Flirt, sondern Liebe. Rolf beginnt zu recherchieren, um hinter Marthas Gründe zu kommen.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Rolf)
Kathrin Wehlisch (Nora/Martha)
Maren Kroymann (Mutter)
Torben Kessler (Chris)
Dustin Semmelrogge (Kalle)
Horst Hildebrand
Oliver Jacobs
Nadine Kettler
Anton Kulik
Klemens Lachnicht
Sebastian Mirow
Stefan Roschy
Andreas Szerda
Constanze Weniger
Daten zu Juli Zeh:geboren: 30.06.1974
Vita: Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin, die mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und durch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt ist.

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Treffer 7 von insgesamt 46
Titel: Dancing Queen
ARD Radiotatort (Folge 81)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2014
produziert von: HR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Das grüne Zimmer hatte Nachwirkungen: Hauptkommissar Nebe ist wieder einmal umgezogen, diesmal in eine Siedlung am Waldrand. Das LKA, auf der Suche nach osteuropäische Banden, die mit Jeeps Juwelierläden entern und ausrauben, um sich anschließend im Wald zu verstecken, fordert Unterstützung von den Ermittlern in Rotenburg. Etwas unwillig begibt sich Nebe auf Spurensuche in den heimischen Forst. Die Spuren aber scheinen eher auf eine Art Einsiedler hinzuweisen: Es finden sich dort merkwürdige Kuhlen, in denen ein Mensch gehaust haben könnte. Auch hört Nebe nachts manchmal Musik, die von da zu kommen scheint und die ihm nicht aus dem Kopf geht. Bald darauf wird ein Mann mit zertrümmertem Schädel im Wald aufgefunden, wie sich herausstellt, der seit Jahren untergetauchte Dietmar König, einst Besitzer eines Juwelierladens in Rotenburg. Seine Nachforschungen führen Nebe auch zur "Dancing Queen", Königs Ex-Frau, die inzwischen mit einem Anwalt zusammenlebt und sich nebenbei auch um ein Heimkind kümmert. Intuitiv zieht Nebe seine Schlüsse und setzt alles auf eine Karte.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Sascha Nathan (Dr. Jäger, Rechtsmediziner)
Judith Rosmair (Frau König)
Lukas Meyer (Marco Finn)
Martin Brambach (Perger)
Wilfried Hochholdinger (Tanzlehrer)
Franziska Werner (Heimleiterin)
Christoph Leszcynski (Herr Bode)
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

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Erstsendung: 08.10.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 46
Titel: Das grüne Zimmer
ARD Radiotatort (Folge 69)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2013
produziert von: HR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Das gewohnte Bild: Nicht viel los in Rotenburg. Eine abgebrannte Scheune. Und Nebe ist umgezogen. Linda, die Postbotin, hat ihm ein neues Domizil verschafft. Statt des Appartments im zehnten Stock des Best Western Hotels haust er nun im dritten Stock einer Gründerzeitvilla. Und stößt auf einen Selbstmord aus dem Jahr 1963. Das Jahr, in dem Kennedy ermordet wurde und die Beatles "Please Please Me" veröffentlichten. Die lapidare Bemerkung eines Feuerwehrmannes, dass so ein Scheunenbrand nahezu jedes Jahr geschehe, lässt Hauptkommissar Schmoll aufhorchen und tief in die Akten steigen. Allerdings reichen die nur bis ins Jahr 1980 zurück, die davor sind zerschreddert. Zwischen den Vorfällen scheint es keinerlei Zusammenhänge zu geben. "Cold cases" eben.

Als Nebe aus dem Fenster seiner neuen Wohnung auf den Bahnhof schaut - dort hält gegen zehn der letzte Zug -, steigt eine Frau in einem Poncho und einem roten Hütchen aus. Bringt sie Bewegung in die "kalten Fälle"?
Sprecher:Sebastian Blomberg (Nebe)
Martin Engler (Schmoll)
Hanno Koffler (Panzer)
Sandra Gerling (Cindy)
Barbara Philipp (Linda, Postbotin)
Michael Gempart (Herr Zacharias)
Monika Dortschy (Frau Lippmann)
Dieter Mann (Herr Radke)
Peter Fricke (Herr Schwarze)
Michael Evers (Herr Sachse)
Heinrich Giskes (Herr Bahlke)
Helmut Stange (Herr Frieder)
Marianne Rogee (Rosa Müller)
Bastian Korff
Marcel Ehmann
Till Weinheimer
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

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Erstsendung: 16.10.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
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Treffer 9 von insgesamt 46
Titel: Das Phantom des Alexander Wolf
Autor: Gaito Gasdanow
produziert in: 2013
produziert von: MDR; DLF
Laufzeit: 80 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Komponist: Daniel Dickmeis
Übersetzer: Rosemarie Tietze
Inhalt: Ein ehemaliger Weißgardist erinnert sich an ein tragisches Erlebnis im Bürgerkrieg in Russland, als er einen Reiter niederschoss. Jahre später, im Exil in Paris, findet er den Vorfall in einem Buch beschrieben. Er versucht den Autor namens Alexander Wolf zu treffen, doch stattdessen begegnet er der rätselhaften Jelena und verliebt sich in sie. EinesTages erzählt sie ihm von ihrem früheren Geliebten, der dachte, bald sterben zu müssen, weil er dem Tod schon einmal entronnen war. In einem brillanten Spannungsbogen erzählt Gaito Gasdanow, der mit Nabokov, Proust und Camus verglichen wurde, diesen 1947 erschienenen Roman, in dem Liebe und Tod aufs Engste verwoben sind. Sein Protagonist Alexander Wolf ist eine der geheimnisvollsten und unvergesslichsten Figuren der Weltliteratur.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Ich-Erzähler)
Wolfgang Michael (Alexander Wolf)
Helmut Krauss (Vladimir Wosnessenski)
Valery Tscheplanowa (Jelena Nikolajewna)
Gerd Wameling (Verleger)
Daten zu Gaito Gasdanow:geboren: 06.12.1903
gestorben: 05.12.1971
Vita: Gaito Gasdanow (* 23. November (jul.)/ 6. Dezember 1903 (greg.) in Sankt Petersburg; † 5. Dezember 1971 in München) war ein russischer Schriftsteller und Journalist.

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Treffer 10 von insgesamt 46
Titel: Der Tod in Rom
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.2009
Autor: Wolfgang Koeppen
produziert in: 2009
produziert von: HR; SWR; WDR
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Hermann Kretzschmar
Inhalt: Italien und Rom gelten seit Goethe als Fluchtpunkte deutscher Künstlerseelen, dem heimischen Muff zu entfliehen und humanistisch-antike Tradition mit enthemmter Sexualität unter heiterer Sonne zu vereinen. Bei Wolfgang Koeppen wird Rom zur Kulisse einer tödlichen Gespensterséance: Hier treffen sich Anfang der 50er Jahre, im vollsten Glanze der Aufbauphase unter Adenauer, die Zweige einer deutschen Familie. Ihre Abkömmlinge sind als Opfer, Mitläufer und Täter tief verstrickt in die Zeit des Faschismus. Und die damals gerufenen Geister gestatten gerade in der ewigen Stadt keinen Neubeginn.

Koeppen entwirft auch hier einen Querschnitt deutscher Seelenlandschaft: Der junge homosexuelle Komponist Siegfried Pfaffrath reist nach Rom zur Uraufführung seiner Symphonie, die die Tradition der "entarteten" Musik von Arnold Schönbergs Zwölftonreihen fortführt. In Rom lebt untergetaucht Siegfrieds Onkel Gottlieb Judejahn, der es, aus kleinen Verhältnissen stammend, zum SS-General gebracht hatte und in Nürnberg in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde. Das Konzert führt die Familie zusammen: Siegfried, Judejahn und dessen Sohn, einen Priesterseminaristen, sowie Siegfrieds Eltern, die als Mitläufer die Vorteile der Nazidiktatur zu nutzen wussten. Jetzt ist der Vater Oberbürgermeister des Provinzstädtchens, aus dem Laura als Tochter des jüdischen Kaufhausbesitzers vertrieben wurde. Und Laura ist die Frau des Dirigenten von Siegfrieds Symphonie.
Sprecher:Wolfgang Pregler (Erzähler)
Sebastian Blomberg (Siegfried)
Thomas Thieme (Judejahn)
Markus Meyer (Adolf)
Felix von Manteuffel (Kürenberg)
Nina Petri (Ilse)
Susanne Barth (Eva)
Peter Fitz (Pfaffrath)
Regine Vergeen (Anna)
Heinrich Giskes (Austerlitz)
Daten zu Wolfgang Koeppen:geboren: 23.06.1906
gestorben: 15.03.1996
Vita: Wolfgang Koeppen, geboren am 23. Juni 1906 in Greifswald, starb am 15. März 1996 in München. 1962 erhielt er den Büchner-Preis.

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Treffer 11 von insgesamt 46
Titel: Der Verbrecher aus verlorener Ehre
Autor: Friedrich Schiller
produziert in: 2009
produziert von: NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Komponist: Christian Mevs
Inhalt: Der körperlich unansehnliche Gastwirtssohn Christian Wolf, ein Halbwaise, wird, um seiner Geliebten Geschenke machen zu können, zum Wilddieb. Er wird verurteilt, kann sich freikaufen. Er wildert erneut und wird zu drei Jahren Festungshaft verurteilt. Freigelassen, erschießt er auf der Jagd aus Eifersucht seinen verhassten Rivalen. Er bereut die Tat sofort. Auf den gesuchten Mörder wird ein Kopfgeld ausgesetzt. Wolf schließt sich einer Gruppe von Räubern an, von der er sich bald wieder abwendet. Als er die Grenze übertritt, um sich als gemeiner Soldat anwerben zu lassen, wird er aufgegriffen und nach einem Geständnis zum Tode verurteilt. Die in der ersten Fassung noch "Verbrecher aus Infamie" genannte Erzählung entstand 1785. Friedrich Schiller hatte darin eine wahre Begebenheit - das Leben des Sonnenwirtes aus Ebersbach in Württemberg und dessen Hinrichtung 1760 - aufgegriffen. Ihn beschäftigte die bis heute heiß umstritten diskutierte Frage: Wie wird aus einem einfachen Menschen ein Verbrecher und Mörder? Sind dessen Anlagen verantwortlich oder eine gnadenlose Justiz und eine unbarmherzige Gesellschaft?
Sprecher:Sebastian Blomberg
Wolfram Koch
Ronald Kukulies
Ulrich Gebauer
Christoph Bantzer
Sonja Lena Schmid (Violoncello)
Roman Vehlken (Percussion)
Daten zu Friedrich Schiller:vollständiger Name: Johann Christoph Friedrich von Schiller
geboren: 10.11.1759
gestorben: 09.05.1805
Vita: Johann Christoph Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar, Württemberg; † 9. Mai 1805 in Weimar, Sachsen-Weimar), 1802 geadelt, war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.11.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 46
Titel: Die Liebe einer Leihmutter
ARD Radiotatort (Folge 104)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 2016
produziert von: HR
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Inhalt: Als Hauptkommissar Nebe am Morgen seines Fünfzigsten deprimiert aufwacht, beschließt er, sein Leben zu ändern - und wendet sich an eine Partnerschaftsvermittlung. Die Aufforderung, ein Profil seiner selbst zu erstellen, stürzt ihn in eine weitere Krise: Er besitzt offenbar gar keines. Doch dann passiert etwas Unvorstellbares. In der Nacht wollen zahlreiche Rotenburger eine Art UFO über der Stadt gesehen haben. Und am nächsten Morgen entdeckt man die Leiche einer Frau in einem schwer zugänglichen Waldstück; sie ist nicht zu identifizieren, und es gibt keinerlei Spuren.

Aber es meldet sich eine Zeugin, eine Ohrenzeugin, Clara. Und Nebe verliebt sich sofort. Die so bezaubernde wie rätselhafte Frau befasst sich mit den Morgengesängen verschiedener Vogelarten und macht dazu automatische Tonaufnahmen im Wald, ähnlich der Fotofallen für scheue Wildtiere. Nebe versucht die Geräusche zu entschlüsseln und zusammenzufügen. Viele Fragen, viele Geheimnisse, aber welche Geschichte verbirgt sich tatsächlich dahinter?
Sprecher:Sebastian Blomberg (Hauptkommissar Nebe)
Martin Engler (Hauptkommissar Schmoll)
Hanno Koffler (Kommissaranwärter Panzer)
Sandra Gerling (Sekretärin Cindy)
Barbara Philipp (Postbotin Linda)
Sascha Nathan (Dr. Jäger)
Anne Ratte-Polle (Clara Feld)
Sebastian Rudolph (Meteorologe)
Andreas Schmidt (Alexander Bölke)
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 46
Titel: Die vierzig Tage des Musa Dagh
Autor: Franz Werfel
produziert in: 2015
produziert von: SWR; NDR; HR
Laufzeit: 176 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist: Araik Bartikian
David Kuckhermann
Inhalt: In einer Nachbemerkung schreibt Werfel in der Erstausgabe seines Romans: »Dieses Werk wurde im März des Jahres 1929 bei einem Aufenthalt in Damaskus entworfen. Das Jammerbild verstümmelter und verhungerter Flüchtlingskinder, die in einer Teppichfabrik arbeiteten, gab den entscheidenden Anstoß, das unfassbare Schicksal des armenischen Volkes dem Totenreich alles Geschehenen zu entreißen.«

Gabriel Bagradian kehrt nach 23 Jahren, die er in Paris verlebt hat, in seine armenische Heimat am Fuße des Musa Dagh zurück. Der Besuch in Yoghonoluk soll nur kurze Zeit in Anspruch nehmen, doch noch während sich Gabriel mit Frau und Kind in Armenien aufhält, bricht der Erste Weltkrieg aus. Die Familie sitzt fest. Gabriel wird in die vom Osmanischen Reich verhängte Verschickung der armenischen Minderheit verwickelt. Doch statt sich wie die meisten seiner Leidensgenossen in das schreckliche Schicksal der Deportation zu fügen, setzt Gabriel alles auf eine Karte: Auf dem Musa Dagh sucht er mit 5.000 Armeniern Zuflucht vor Verfolgung, Verschleppung und Ausrottung durch die Türken. Sein verzweifelter Triumph heißt erbitterter Widerstand, koste es, was es wolle.

Werfel unternahm intensive historische Forschungen, um seinem 1933 erschienenen Roman einen bis in die Einzelheiten authentischen Hintergrund geben zu können. Bemerkenswert ist seine differenzierte Darstellung der Berg-Gemeinschaft mit ihrer Ordnung und Anarchie, Herrschaft und Opposition, ihrem Heldenmut und ihrem Verbrechertum.
Sprecher:Alexander Fehling (Gabriel Bagradian)
Vincent Leittersdorf (Ter Haigasun)
Stefan Viering (Krikor)
Christian Grashof (Aram Tomasian)
Sebastian Blomberg
Josef Ostendorf
Valery Tscheplanowa
Daten zu Franz Werfel:vollständiger Name: Franz Viktor Werfel
geboren: 10.09.1890
gestorben: 26.08.1945
Vita: Franz Viktor Werfel (* 10. September 1890 in Prag, Österreich-Ungarn; † 26. August 1945 in Beverly Hills, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein österreichischer Schriftsteller jüdischer Herkunft mit deutschböhmischen Wurzeln, der aufgrund der nationalsozialistischen Herrschaft ins Exil ging und 1941 US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Er war ein Wortführer des lyrischen Expressionismus. In den 1920er und 1930er Jahren waren seine Bücher Bestseller. Seine Popularität beruht vor allem auf seinen erzählenden Werken und Theaterstücken, über die aber Werfel selbst seine Lyrik setzte. Mit seinem Roman Verdi. Roman der Oper (1924) wurde Werfel zu einem Protagonisten der Verdi-Renaissance in Deutschland. Besonders bekannt wurden sein zweibändiger historischer Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh 1933/47 und das Das Lied von Bernadette aus dem Jahr 1941.

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Erstsendung: 05.04.2015
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 46
Titel: Die Zwangsjacke
Autor: Jack London
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 89 Minuten
Genre: Abenteuer
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist: Tarwater
Übersetzer: Ilse Winger
Erika Kaiser
Inhalt: Darell Standing, ehedem Professor an der Berkeley-Universität, sitzt in einer Todeszelle von San Quentin. Er soll einen Kollegen ermordet haben. Im Gefängnis wird er in eine Zwangsjacke gesteckt, verhört und gefoltert. Darrel soll zum Reden gebracht werden. Er lernt das Martyrium auszuhalten, indem er sich von seinem Körper ›abspaltet‹. Kraft seiner Gedanken wandert er durch Raum und Zeit zur Unsterblichkeit.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Darell Standing)
Samuel Finzi (Ed Morrell)
Christian Grashof (Jake Oppenheimer)
Carlo Ljubek (Direktor Atherton)
Vincent Leittersdorf (Captain Jamie)
Pascal Lalo (Doktor Jackson)
Maximilian Brauer (Cecil Winwood)
Lars Rudolph (Red)
Daten zu Jack London:geboren: 12.01.1876
gestorben: 22.11.1916
Vita: Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 46
Titel: Erfolg!
Autor: Tina Klopp
produziert in: 2012
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Hendrik Meyer
Inhalt: Alle wollen ihn, aber gleichzeitig haftet an ihm der schlechte Ruf des Charakterverderbers: Was ist Erfolg und wie erreicht man ihn? Warum ist Erfolg - messbar in Ruhm und Geld - so erstrebenswert und worüber reden die, die ihn haben, wenn sie unter sich sind? Ein Gespräch in trauter Runde. Ein Spitzenpolitiker, ein Weltstar und ein Topmanager treffen sich in einer Bar, um einander aus ihrem Leben an der Spitze der Gesellschaft zu erzählen. Ohne Rücksicht auf Wähler, Fans oder Kunden analysieren sie die Psychologien der Macht und demontieren die Rechtfertigungsstrategien der Erfolglosen. Denn unmoralisches Verhalten kritisieren kann jeder. Schwerer schon ist auszuhalten, dass am Ende der Erfolg doch immer denjenigen Recht gibt, die ihn erreicht haben. Mutiger als Kapitalismuskritik und die Klage über Werteverlust scheint da auf einmal das Lob von Anpassertum, Konsumismus und der schönen Oberfläche. Und letztlich sind Menschen, die in Ökosupermärkten einkaufen oder sich für die richtige Sache engagieren, vielleicht auch einfach nur die größeren Nervensägen.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Topmanager)
Jule Ronstedt (Weltstar)
Wolfgang Pregler (Spitzenpolitiker)
Daten zu Tina Klopp:geboren: 1976
Vita: Tina Klopp, geboren 1976 in Hamburg, absolvierte die Deutsche Journalistenschule München. Sie erhielt den Friedwart Bruckhaus-Förderpreis für junge Wissenschaftler und Journalisten 2006, das Hörspiel-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2010 und arbeitet heute als Journalistin und freie Autorin in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.tinaklopp.de/
Erstsendung: 09.09.2012
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 46
Titel: Flucht zu Pferd bis ans Ende der Stadt
Autor: Bernard-Marie Koltès
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 88 Minuten
Regie: Martin Schulze
Bearbeitung: Martin Schulze
Komponist: Janko Hanushevsky
Übersetzer: Simon Werle
Inhalt: Auf unheilvolle Weise sind sie miteinander verbunden: die von allen begehrte Barba, ihre verrückte Zwillingsschwester Félice, der junge Araber Chabanne und Cassius, der drogensüchtige Junge aus gutem Hause. In den gierigen Nächten am Rande der Stadt jagen alle nach ihrem Glück, auch Kommissar Tragard. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen in einem albtraumhaften Szenario.

"Solcher Art ist die Macht derer, gegen die du deine Hand zu erheben wagst; solcher Art ist das Geld: aus Ungeziefer vermag es ein Zeichen von Reichtum zu machen."
Sprecher:Ulrich Matthes (Erzähler)
Helene Grass (Barba)
Anna Thalbach (Félice)
Sebastian Blomberg (Chabanne)
Bastian Trost (Cassius)
Tonio Arango (Tragard)
Hans-Peter Hallwachs (Gros-Nez)
Heinz Werner Kraehkamp (Wirt)
Sabin Tambrea (Junge)
Uwe Müller
Heidrun Bartholomäus
Oliver Urbanski
Aleksandar Tesla
Daten zu Bernard-Marie Koltès:Vita: Bernard-Marie Koltès (1948-1989) war ein französischer Regisseur und Schriftsteller. 1976 feierte er mit "Die Nacht kurz vor den Wäldern" seinen ersten internationalen Erfolg als Dramatiker. Er schrieb u.a. die Hörspiele "Rückkehr in die Wüste" (SDR/RIAS 1989), "Roberto Zucco" (SDR/RIAS 1991) und "Dumpfe Stimmen" (SWF/RB 1992).
Erstsendung: 25.11.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 46
Titel: Fragmente einer Sprache der Liebe
Autor: Roland Barthes
produziert in: 2010
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Andreas Bick
Bearbeitung: Andreas Bick
Komponist: Andreas Bick
Übersetzer: Hans-Horst Henschen
Inhalt: In Form alphabetisch geordneter Sequenzen beschreibt der französische Schriftsteller und Philosoph Roland Barthes Szenen und Figuren des Liebesdialoges mit einem geliebten Subjekt. Durch die willkürliche Aufeinanderfolge von Begriffen wie Abwesenheit, anbetungswürdig, Begegnung, Bejahung etc. entsteht ein Text, dem keine Erzählung, keine Hierarchie und keine Entwicklung zu Grunde liegt. Barthes schreibt nicht über Liebe, sondern mit Liebe. Andreas Bick unterstützt das Rauschen der Sprache durch hypnotisch-rhythmische Elemente und öffnet dem Text erotisch-körperliche Dimensionen.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Liebender)
Ludwig Trepte (Werther)
Hannah Herzsprung (Lotte)
Gunter Schoß (Erzähler)
Maya Bothe (Stimme A)
Matthias Scherwenikas (Stimme B)
Daten zu Roland Barthes:geboren: 12.11.1915
gestorben: 26.03.1980
Vita: Roland Barthes, geboren am 12. November 1915 in Cherbourg, starb 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Der französische Philosoph, Schriftsteller und Literaturkritiker gilt als einer der markantesten Wissenschaftler im Bereich der strukturalistischen Semiotik. Als Kritiker zu aktuellen und im Wesentlichen literarischen Ereignissen löste er oft scharfe Auseinandersetzungen aus.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 46
Titel: Hachiko
Autor: Jan Decker
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 27 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Tokyo: Ein alter Mann mit Nickelbrille heftet sich an die Fersen von Yuri Powalke, einem ehemaligen Auslandsagenten der DDR. Ist er Freund oder Feind? Powalke muss das wissen, denn Uniformierte aus dem Ministerium für Staatssicherheit verfolgen ihn durch die U-Bahn. Auf der Suche nach einem Gegner, den er nicht kennt, stolpert Powalke durch die fremde Stadt - gefangen in einem Manga-Comic, der ein Zerrbild seiner Vergangenheit ist.
Sprecher:
offen
Yuri Powalke: Sebastian Blomberg
Gegner: Hans-Peter Hallwachs
Christian Brey
Elisabeth Hoppe
Vincent Leittersdorf
Jochen Neupert
Daten zu Jan Decker:geboren: 09.11.1977
Vita: Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt als Autor in Osnabrück. Theaterstücke mit Uraufführungen am Staatstheater Nürnberg und dem Theater Vorpommern. Zahlreiche Hörspiele und Features, zuletzt "Die Leoparden brüllen wieder" (SWR 2013) und "Morgenland und Abendland" (DKultur 2013). Daneben Dozententätigkeit, unter anderem seit 2013 an der Universität Osnabrück. Jüngste Veröffentlichung: "Praxisleitfaden Hörspielwerkstatt" (2014).
Hompepage o.ä.: http://www.decker-jan.de/index.php
Erstsendung: 29.07.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 46
Titel: Heul doch!
Autor: Melanie Arns
produziert in: 2008
produziert von: DKultur
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Katrin Moll
Bearbeitung: Sabine Bohnen
Inhalt: Der Bruder ist tot, die Eltern trinken, Oma jammert. Und die Psychotherapeutin glaubt kein Wort. Das Leben als Unfall. "Heul doch!" erzählt mit brutaler Komik von einem Mädchen, das zwischen Abgründen tanzt, um nicht abzustürzen.

"Ich male mir schwarze Ränder unter die Augen. Ich sehe jetzt auch schlecht aus, ich sehe jetzt aus, als hätte ich nächtelang nicht geschlafen, als hätte ich Angstträume, als müsste man mich in ein Krankenhaus einliefern, wiederbeleben, als müsste man sich Sorgen machen, mich in den Arm nehmen. Mein Lehrer sagt, dass ich schlecht aussehe."
Sprecher:
offen
Sie: Mira Partecke
Vater: Thomas Thieme
Mutter: Franziska Troegner
Oma: Lotti Krekel
Julia: Rosalie Thomass
Türke: Özgür Özata
Therapeutin: Maria Hartmann
Lehrer: Sebastian Blomberg
Mitbewohnerin 1: Milva Stark
Mitbewohnerin 2: Monika Praxmarer
Arzt: Holger Hettinger
Daten zu Melanie Arns:Vita: Melanie Arns, geboren 1980 in Kleve am Niederrhein, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Romandebüt "Heul doch!" (2004) wurde 2007 als Theaterstück uraufgeführt. 2006 erschien ihr zweiter Roman "Traumpaar, nackt".
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 46
Titel: Hush little baby
Autor: Ulrike Almut Sandig
produziert in: 2008
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Robert Schoen
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: "Dieses Fiepen, dieses, warum machst du das denn, und dann auch noch unter der Brücke wie ein Penner, wie ein Kranker, das ist doch ..." Eigentlich ist Kai Arno Einzelkind, nur eben kein "normales". Er ist irgendwie anders, denn er ist Kai und er ist Arno, sein ungeborener Zwilling. Wie er es fertig bringt, mit beiden Händen sauber zu schreiben, vermag sich niemand zu erklären. Die Mutter zeigt wenig Verständnis für die Andersartigkeit des Kindes, der Vater ist überfordert. Seine Mitschüler hänseln "Hirni Kai", weil er unverständliche Selbstgespräche führt. Als Kai Arno älter ist, setzt er sich den Discman auf und verlässt das Schulgelände. Unter der Fußgängerbrücke findet er einen Platz, wo ihn niemand stört. Im Lärm der Schnellstraße beginnt Kai Arno Billy Holidays "God bless the child" zu singen, und da entdeckt er plötzlich seine zwei Stimmen. Die eine kennt er, sie ist weich und tief. Die andere kennt er nicht, sie ist hoch. Kai Arno begreift, dass er noch nie alleine war.
Sprecher:Sebastian Blomberg (Erzähler)
Leo Vornberger (Kai Arno, als Kind)
Martin Vischer (Kai Arno, als Jugendlicher)
Birgit Bücker (Mutter)
Andreas Szerda (Vater)
Nadine Kettler (Referendar/Schwester 1)
Nicole Boguth (Schwester 2)
Doris Wolters (Schwester 3/Ärztin)
Janka Eisinger (Mädchen 1)
Annika Franz (Kind)
Lennard Franz (Kind)
Pauline Heim (Kind)
Alexander Kübler (Kind)
Daten zu Ulrike Almut Sandig:geboren: 1979
Vita: Ulrike Almut Sandig, geboren 1979 in Großenhain/Sachsen, ist Mitgründerin von "augenpost", einem Lyrikprojekt, für das sie bis 2005 Gedichte in die Straßen geklebt und bis 2007 Gedichte für Gratispostkarten geschrieben hat. Nach Studien- und Arbeitsaufenthalten in Frankreich und Indien, einem Magisterabschluss in Religionswissenschaft und Indologie begann sie 2004 ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nach ihrem Lyrikdebüt "Zunder" wurde sie 2006 mit dem Lyrikpreis Meran und dem Hertha-König-Förderpreis ausgezeichnet. 2007 schrieb sie in Ahrenshoop und in Sydney an ihrem zweiten Gedichtband, "Streumen". Seit Herbst 2007 ist sie Redakteurin der Literaturzeitschrift EDIT.
Erstsendung: 07.12.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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