• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.057 Einträge, sowie 1.779 Audiopool-Links und 429 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 523 (480/43)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 40
Kriterien: Sprecher entspricht 'Sascha Nathan' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: John Fante
produziert in: 1985
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Anja Herrenbrück
Bearbeitung: Susanne Hoffmann
Komponist: Georg Herrnstadt
Übersetzer: Alex Capus
Inhalt: Amerika zur Zeit der Wirtschaftskrise: Der halbwüchsige Dominic Molise will Baseballstar werden. Aufgrund der phänomenalen Schlagkraft seines linken Arms. Der linke Arm wird ihn retten und ihn aus dem trostlosen Leben als Sohn italienischer Einwanderer hinaus katapultieren in die Hall of Fame. Er muss da einfach weg. Aus diesem ollen, schiefen, überfüllten Haus und dieser unglücklichen Familie.
Allen gemeinsam ist, dass sie nicht angekommen sind, ortlos umherirren und sich unentwegt wegträumen. Beim Träumen entwickelt der junge Dominic durchaus kriminelle Energien. Und schreckt nicht mal davor zurück, seine eigene Familie zu verraten.
Sprecher:Heinz Moog (A)
Adelheid Picha (B)
Robert Meyer (C)
MusikerRoss Parfitt
Erstsendung: 11.11.2018
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 40
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 46)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 1982
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Harald Krewer
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Nebe ist zwangsversetzt worden, von Mainhattan in die tiefste Provinz, Rotenburg an der Fulda. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. So empfindet er Rotenburg zugleich als Ort der Verbannung und der Sühne. Die Kollegen, auf die er in dem kleinen Kommissariat trifft, empfindet er als Feinde, vor denen man sich in acht nehmen muß. Kaum ist Nebe in dem ansonsten beschaulichen Ort eingetroffen, stößt er auf einen grausigen Doppelmord, es scheint, als habe er das große Verbrechen nach Rotenburg an der Fulda mitgebracht. Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Zwei Stuhlbeine als Mordwaffen und ein merkwürdiger Fund im Briefkasten - Nebe in seiner Isolation ist für solche Zeichen empfänglich, er nennt es den Klang der Worte.
Sprecher:Christian Brückner (Leo Schneewind)
Susanne Barth (Gerlinde)
Hannelore Hoger (Barbara Polzeck)
Karl-Michael Vogler (Dörflinger)
Heiner Schmidt (Dr. Zorn)
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.10.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Anne Krüger
produziert in: 1990
produziert von: SFB; Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe
Laufzeit: 33 Minuten
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Schon in den ersten Sätzen des neuen Stücks der Berliner Autorin Anne Krüger beginnt die Irritation. Marie liegt gemütlich auf einem goldenen Kissen vor dem Fernseher und schaut sich, wie alle Tage, das Programm an. Nichts außergewöhnliches, wenn Marie eine Frau oder ein Kind wäre, aber es ist ein kleiner Hund, verwöhnt von Peter und Elisabeth. Elisabeth fühlt sich nicht geliebt, die Frustrationen ihrer Ehe werden mit Alkohol, Tabletten und Spritzen ruhiggestellt von Dr. Matti, Peters Freund, Elisabeths Heilbringer und Gast der gemeinsamen Party, ebenso wie Hubert und Baby. Die Beziehungen all dieser Figuren zueinander scheinen alltäglich zu sein, angesiedelt in der Wirklichkeit der Wohlstandswelt unserer Tage. Allerdings sind da auch die beiseite gesprochenen Sätze und die rudimentären Gedanken in den Köpfen. Ist Marie wirklich ein Hund, Elisabeth statt der schwachen Mädchenfrau nicht doch vielmehr ein Vampir, hat Peter zugelassen, dass die gemeinsame Tochter aus dem Fenster stürzt? Anne Krüger löst das Innen und Außen dieser Welt nicht auf, die Figuren bleiben in ihren Ängsten und heimlichen Existenzen verhaftet.
Sprecher:
offen
Judith Brandt
Gabi Buch
Christian Berkel
Friedhelm Ptok
Daten zu Anne Krüger:geboren: 1975
Vita: Anne Krüger, geboren 1975 in Berlin, studierte Germanistik und Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität, arbeitet für "Ärzte ohne Grenzen" und lebt als freie Autorin in Berlin. "Hirnströms Welt" ist ihr drittes Hörspiel nach "Koma Island" und "Blind", beide vom HR produziert.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 40
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 81)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 1955
produziert von: ORF-S; NWDR
Laufzeit: 75 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Gustav Burmester
Inhalt: Das grüne Zimmer hatte Nachwirkungen: Hauptkommissar Nebe ist wieder einmal umgezogen, diesmal in eine Siedlung am Waldrand. Das LKA, auf der Suche nach osteuropäische Banden, die mit Jeeps Juwelierläden entern und ausrauben, um sich anschließend im Wald zu verstecken, fordert Unterstützung von den Ermittlern in Rotenburg. Etwas unwillig begibt sich Nebe auf Spurensuche in den heimischen Forst. Die Spuren aber scheinen eher auf eine Art Einsiedler hinzuweisen: Es finden sich dort merkwürdige Kuhlen, in denen ein Mensch gehaust haben könnte. Auch hört Nebe nachts manchmal Musik, die von da zu kommen scheint und die ihm nicht aus dem Kopf geht. Bald darauf wird ein Mann mit zertrümmertem Schädel im Wald aufgefunden, wie sich herausstellt, der seit Jahren untergetauchte Dietmar König, einst Besitzer eines Juwelierladens in Rotenburg. Seine Nachforschungen führen Nebe auch zur "Dancing Queen", Königs Ex-Frau, die inzwischen mit einem Anwalt zusammenlebt und sich nebenbei auch um ein Heimkind kümmert. Intuitiv zieht Nebe seine Schlüsse und setzt alles auf eine Karte.
Sprecher:Ruth Kappelsberger (Erzählerin)
Otto Arneth (Sprecher)
Gustav Dieffenbacher (Stimme des Herrn von Ruthner)
Fritz Bischoff (Bauführer)
Leopold Esterle (Ingenieur)
Heinrich Ortmayr (Georg Weidenreiter)
Otto Bolesch (Paul Stegu)
Rudolf Krismanek (Gerhard)
Gerhart Hofer (Anselmo Agostino)
Hubert Kronlachner (Mineur)
Eckehart Dietrich (1. Mann)
Hans Werner (2. Mann)
Peter Jost (Gedankenstimme Gerhards)
Hans Heinrich Welser (Wirt)
Ludwig Groissmayr (1. Kapruner)
Toni Ott (2. Kapruner)
Franz Gary (Gendarm)
Edith Friedl (Lehrerin)
Paul Horn (Nachrichtensprecher)
Wilfried Steiner (Zeitungsjunge)
Margit Friedrich (Wiener Dame)
Edd Stavjanik (Wiener Herr)
Georges Müller (Redner)
Fred Brooks (Mr. Knowland, Amerikaner)
Beate Strand (Lore)
Hildegund Voithofer (Vroni)
Manuela Urban (bärbel)
Reinhard Apfelthaler (Loisl)
Martha Jenisch (Kathi)
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 08.10.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 40
Vorige/nächste Ausstrahlung:26.03.2019 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 2 von 4)
27.03.2019 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
28.03.2019 um 19:04 bei WDR 3 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Richard Powers
produziert in: 1991
produziert von: SRF
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Fabian von Freier
Bearbeitung: Fabian von Freier
Übersetzer: Manfred Allié
Inhalt: Karin Schluters erhält die Information, dass ihr Bruder Mark einen Autounfall hatte. Mehr will der Pfleger am Telefon nicht sagen. Im Krankenhaus erfährt sie, dass Mark im Koma liegt. Zudem leidet er als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas unter partieller Amnesie und dem seltenen Capgras-Syndrom. Er erkennt seine Schwester nicht, sondern vermutet in ihr eine auf ihn angesetzte Agentin. Hingebungsvoll kümmert sich die Schwester um den jüngeren Bruder, für den sie immer schon da war. Und tatsächlich erwacht Mark schließlich wieder aus der Tiefe des Komas. Stück für Stück erkämpft er sich seine Wirklichkeit zurück. Nur der Unfall selbst bleibt ihm ein schwarzes Loch - und weiterhin will er seine Schwester nicht annehmen. In ihrer Verzweiflung sucht Karin nach Hilfe und stößt auf Dr. Weber, dessen Bücher über neurologische Phänomene sie faszinieren. Weber, gefesselt von der Möglichkeit dieses seltene Syndrom in Augenschein zu nehmen, sagt zu. Er ahnt nicht, dass die Zerstörung winziger Neuronen in den Synapsen auch seine bisherige Arbeit in Frage stellen können.
Sprecher:Margrit: Renate Steiger
Lili: Valerie Steinmann
Ruth: Sibylle Courvoisier
Maja: Gaby Schwager
Werner: Peter Bollag
Heiri: Peter Steiner
Georg: Frank Demenga
Frau Lipschitz: Angelica Arndts
Erstsendung: 14.12.2008
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Urs Widmer
produziert in: 1996
produziert von: HR; SWF
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Ulrich Lampen
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Urs Widmers Stück führt auf den Gipfel der Schweizer Berg- und internationalen Finanzwelt, nach Davos. Die Verhandlungen sind abgeschlossen, die Taxen, Hubschrauber und Flugzeuge warten, als das Funknetz zusammenbricht, die Akkus sich leeren und die Chauffeure ausbleiben.

Die Teilnehmer des Weltwirtschaftsgipfels sind eingeschneit und mit ihnen liegt ein Kapital von 812 Milliarden Euro auf Eis. Nun ist guter Rat wirklich teuer. Man tauscht sich aus in diesen Stunden erst genervten, dann bangen Wartens. Über Hedgefonds, Headquarters und Handelsbeziehungen, über Steuersatz und Steuersünder-CD. Wer ist der Agilste auf dem Markt, wer pokert am höchsten? Im absurden Wettstreit geraten die Eingeschneiten immer tiefer in einen Strudel aus Rechtfertigungen und Selbstbezichtigungen. Es dauert nicht lange und der Wahnsinn bricht sich Bahn. Ekstatisch, aber zugleich betäubt, fiebert man der drohenden finanziellen Apokalypse entgegen.
Sprecher:
offen
Konstantin Graudus (Frederick J. Frenger)
Walter Renneisen (Sergeant Hoke Moseley)
Gunda Aurich (Susan Waggoner)
Peter Dirschauer (Sergeant Bill Henderson)
Günther Amberger (Dr. Merkle "Doc" Evens)
Werner Eichhorn (Old "Man" Zuckerman)
Gunnar Möller (Dr. Turner)
Luis Ruis la Rosa (Pablo Lhosa)
Daten zu Urs Widmer:geboren: 21.05.1938
gestorben: 02.04.2014
Vita: Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel; † 2. April 2014 in Zürich) war ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer. Er lebte in Zürich, war mit einer Psychoanalytikerin verheiratet und war Vater einer Tochter.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Daniel Kehlmann
produziert in: 2002
produziert von: Europa
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Alexander Schuhmacher
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Peter Liermann
Inhalt: Eines Nachts macht der Physiker David Mahler im Traum eine merkwürdige Entdeckung. Viele Jahre lang hat er sich mit dem Problem der Zeit beschäftigt, mit der Frage, ob ihre Richtung wirklich ein unumstößliches Naturgesetz ist oder sich nicht doch etwas finden lässt, das ihren Lauf umkehrt. Nun hält er die Lösung in der Hand. Das älteste Gesetz der Natur ist in Frage gestellt, damit die Grundfesten der Welt. Wird endlich ein Menschheitstraum wahr? Mahler will seiner ungeheuren Entdeckung Gehör verschaffen, aber ohne Autorität im Wissenschaftsbetrieb gestaltet sich das ausgesprochen schwierig. Wie gehetzt sucht er den Beistand des Nobelpreisträgers Valentinov, doch seltsame Zufälle verhindern ein Zusammentreffen immer wieder. In suggestivem Ton macht Daniel Kehlmann die Zweifel und Ahnungen seines Helden nachvollziehbar; in Alexander Schuhmachers akustischem Albtraum wird der Hörer zum Zeugen eines Experiments: des Verschwimmens der Zeit. »Für einen Moment wußte er nicht, wo er sich befand. Etwas war geschehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein Stoß von dreißig beschriebenen Blättern, bekritzelt in einer großen, zittrigen Schrift: leicht schiefe Kolonnen von Zahlen, Skizzen, Kurven ... all das war, wenn man es begriff, von leuchtend perfekter Klarheit.«
Sprecher:Lutz Mackensy (Erzähler)
Marco Kraft (Julian)
Jannik Endemann (Dick)
Theresa Underberg (Anne)
Alexandra Garcia (George)
Andreas von der Meden (Onkel Quentin)
Ursula Sieg (Tante Fanny)
Daten zu Daniel Kehlmann:geboren: 13.01.1975
Vita: Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in München) ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.kehlmann.com/
Erstsendung: 07.06.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Annalisa D’Innella
produziert in: 1981
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Georg Bühren
Inhalt: Eine wahre Geschichte - der Afrikaner hatte versucht, in einem Hohlraum den Flug nach London zu überleben. Vordergründig tangiert der Tote das Leben der Anwohner wenig. Nach und nach aber merkt man, wie das katastrophale Ende des Mannes das Denken jedes Einzelnen nachhaltig beschäftigt. Trauer, Habsucht, Zukunftsträume - daran kristallisieren sich in den hier skizzierten Geschichten verschiedene Geisteshaltungen der aktuellen englischen Mittelschicht. Sie erzählen auch vom allgemeinmenschlichen Dilemma, mit dem Erreichten nicht zufrieden zu sein und den Focus immer auf das zu richten, was zum vermeintlichen Glück noch fehlt.

Am Sonntag, den 9. September 2012, 7:42 Uhr, fiel der Körper eines jungen Mannes aus den Wolken und landete, tot, auf einer Straße am Stadtrand von Süd-West London. Eine wahre Geschichte - der Afrikaner hatte versucht, in einem Hohlraum den Flug nach London zu überleben. Vordergründig tangiert der Tote das Leben der Anwohner wenig. Nach und nach aber merkt man, wie das katastrophale Ende des Mannes das Denken jedes Einzelnen nachhaltig beschäftigt. Trauer, Habsucht, Zukunftsträume - daran kristallisieren sich in den hier skizzierten Geschichten verschiedene Geisteshaltungen der aktuellen englischen Mittelschicht. Sie erzählen auch vom allgemeinmenschlichen Dilemma, mit dem Erreichten nicht zufrieden zu sein und den Focus immer auf das zu richten, was zum vermeintlichen Glück noch fehlt.
Sprecher:Fritz Holzer (Revierinspektor Windisch)
Gerti Pall (Bert, seine Frau)
Helfried Edlinger (Theo Oberfahnler, Gendarm)
Lois Czeglovits (Bürgermeister Breithuber)
Peter Neubauer (Kaufmann Kaulpertsch)
Heide Stahl (Frau Trummer, Kassierin)
Dorit Kreysler (Frau Gölles, Pensionsinhaberin)
Franz Friedrich (Hermann, ihr Sohn)
Brigitte Slezak (Frau Poslusnik, Aufräumerin)
Kurt Hradek (Simon Eberhart)
Ute Radkohl (Paula Szabo, Kellnerin)
Erstsendung: 04.08.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Monty Arnold
produziert in: 1978
produziert von: ORF
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Annette Kurth
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: Die Unordnung in Hectors Zimmer wird immer schlimmer. Irgendwann ist kein Durchkommen mehr in dem Chaos. Beim Versuch aufzuräumen, machen Hector und sein Freund Anatol eine sensationelle Entdeckung.

Als sein bester Freund Anatol zu Besuch ist, wird Hector von seiner Mutter wegen seines unaufgeräumten Zimmers fürchterlich ausgeschimpft. Das ist besonders peinlich, weil sie Recht hat. Die beiden Freunde beschließen, zusammen aufzuräumen - doch das ist leichter gesagt als getan.

Der Raum ist so vollständig zugemüllt, dass die Möbel kaum noch herausragen. Außerdem hat sich unter dem gewaltigen Haufen aus Klamotten, DVDs, Pizzakartons, Sportsachen und Spielzeug eine Art Tunnelsystem gebildet, in das beide schließlich hinabsteigen, um es zu erkunden.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Graf Almaviva)
Erik Frey (Doktor Bartolo)
Evelyn Balser (Rosine)
Helmut Lohner (Figaro)
Walter Schmidinger (Don Basilio)
Georges Ourth (Notar)
ergänzender Hinweis: Die Namen der Sprecher wurde aus dem Abspann mitgeschrieben.
Erstsendung: 16.04.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Bernhard Hagemann
produziert in: 1947
produziert von: SWF
Laufzeit: 77 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Marlene Breuer
Bearbeitung: Christian Maatje
Inhalt: Was machen die Rentiere im Garten? Und wer ist der fremde Mann im roten Rock auf dem Sofa? Leon Hofstätter und seine Mutter Anna sind ganz schön erstaunt.

Außerdem niest dieser Mann unaufhörlich und behauptet eine Allergie zu haben. Er könne auf gar keinen Fall in diesem Jahr die Geschenke am Heiligabend ausliefern. Papa Robert soll helfen. Die gesamte Familie Hofstätter glaubt an einen Scherz. Oder ist da doch der echte Weihnachtsmann auf ihrem Sofa gelandet?
Sprecher:Hans Goguel (Der gute Nachbar)
Gisela Kraus (Spatz)
Dagobert von Carlblom (Bulle)
Ernst Sladeck (Weihnacht)
Eva Fiebig (Manna)
Ludwig Baschang (Ein Pianist)
Lotte Betke (Lill)
Hubert Michael Kiurina (Walter)
Irmengard Peller (Erna)
Bernd Schorlemer (Sargnägelchen)
Horst Uhse (Flöte)
Robert Fitz (Willi)
Günther Vulpius (Tünn)
Wolfgang Golisch (Bock)
Oskar Möbius (Adam)
Anette Roland (Frau Fisch)
Verena Lessing (Marie)
Lothar Timm (Klavierspieler)
Helmut Neumeier (Sprecher)
Paul Hellmich (Trommler)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 40
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 8.2018
Autor: Robert Weber
produziert in: 1968
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 47 Minuten
Regie: Annette Kurth
Inhalt: Vier Versuche, den Teufel auszutricksen

Wer den Teufel über den Tisch zieht, ihn austrickst, erpresst oder gar verhaften will, bezahlt einen hohen Preis, wie der windige Broker Steven Nash, der Kartenkünstler Dai Vernon, zwei skrupellose Killer und die FBI-Agentin Clarice Starling am eigenen Leib zu spüren bekommen. In vier abgeschlossenen Episoden, durch die sich ein roter Faden aus Blut zieht, ist diese Hörspielserie dem Bösen persönlich auf der Spur. "Des Teufels langer Atem" beruht auf wahren Ereignissen.

Folge 1: Des Teufels langer Atem
Der windige Broker Steven Nash verkauft einem Großaktionär ein wertloses Aktienpaket. Das hätte er besser nicht tun sollen - denn der Anleger trägt den verdächtigen Namen Louis Cyphre.

Folge 2: The Man who fooled Houdini
Der Kartenkünstler Dai Vernon macht den Großen Houdini in einem Duell der Magier vor aller Augen lächerlich. Aber der Teufel lacht immer zuletzt.

Folge 3: Mail to the Devil
Zwei skrupellose Killer erpressen ihre Opfer per Mail damit, sie umzubringen, falls sie nicht bezahlen. Leider ist ihnen in einem Fall nicht klar, wen genau sie da eigentlich erpressen.

Folge 4: Wo ist Moses?
Die FBI-Agentin Clarice Sterling jagt einen bestialischen Serienmörder. Als sie endgültig begreift, mit wem sie sich angelegt hat, ist es bereits zu spät.
Sprecher:Franz Kutschera (Frager)
Peter Striebeck (Ausgefragter und Gefragter)
Rudi Schmidt (Ausfrager A)
Heiner Schmidt (Ausfrager B)
Gisela Trowe (Ausfrager C)
Ina Peters (Ausfrager D)
Horst Michael Neutze (Ausfrager E)
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
Erstsendung: 27.08.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 40
Titel:

ARD Radiotatort (Folge 104)
Autor: Friedemann Schulz
produziert in: 1991
produziert von: NDR
Laufzeit: 158 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Thomas Wolfertz
Komponist: Klaus Buhlert
Inhalt: Als Hauptkommissar Nebe am Morgen seines Fünfzigsten deprimiert aufwacht, beschließt er, sein Leben zu ändern - und wendet sich an eine Partnerschaftsvermittlung. Die Aufforderung, ein Profil seiner selbst zu erstellen, stürzt ihn in eine weitere Krise: Er besitzt offenbar gar keines. Doch dann passiert etwas Unvorstellbares. In der Nacht wollen zahlreiche Rotenburger eine Art UFO über der Stadt gesehen haben. Und am nächsten Morgen entdeckt man die Leiche einer Frau in einem schwer zugänglichen Waldstück; sie ist nicht zu identifizieren, und es gibt keinerlei Spuren.

Aber es meldet sich eine Zeugin, eine Ohrenzeugin, Clara. Und Nebe verliebt sich sofort. Die so bezaubernde wie rätselhafte Frau befasst sich mit den Morgengesängen verschiedener Vogelarten und macht dazu automatische Tonaufnahmen im Wald, ähnlich der Fotofallen für scheue Wildtiere. Nebe versucht die Geräusche zu entschlüsseln und zusammenzufügen. Viele Fragen, viele Geheimnisse, aber welche Geschichte verbirgt sich tatsächlich dahinter?
Sprecher:Michael Degen (Erzähler)
Thomas Holtzmann (Pontius Pilatus)
Ulrich Wildgruber (Jeschus Han-Nasri)
Gerlach Fiedler (Marcus Rattenschlächter)
Rolf Hoppe (1. Teil, Joseph Kaiphas)
Balduin Baas
Fritz Schediwy (3. Teil, Afranius)
Marcus Bluhm (3. Teil, Judas)
Annette Paulmann
Hermann Lause (3. Teil, Levi Matthäus)
Daten zu Friedemann Schulz:geboren: 1945
Vita: Friedemann Schulz, geb. 1945, freier Autor und Regisseur. Autor der ARD Radio Tatorte für den HR "Abschaum" (2011), "Vorahnung" (2012), "Das grüne Zimmer" (2013). Weitere Hörspiele u.a."Die Novizen" (HR 2005), "Das zwölfte Level" (WDR 2006), "Die Außerirdischen" (HR 2010), "Verschwinden" (HR 2011).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.10.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)ARD Mediathek
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 40
Titel:
Auszeichnungen (1):Deutscher Kinderhörspielpreis: 2017
Autor: Angela Gerrits
produziert in: 1998
produziert von: SFB; ORB; MDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Komponist: Benjamin Rinnert
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Inhalt: Eigentlich mag Jannis sein Leben im Internat, besonders die Fußball-Nachmittage und Moritz, mit dem er das Zimmer teilt. Doch dann soll er als Versuchskaninchen die neueste Erfindung seiner Eltern testen, eine Nanny-App fürs Handy. Die stellt alles auf den Kopf, mischt sich in den unpassendsten Momenten ein und nervt mit ihren gut gemeinten Ratschlägen. Am Schlimmsten aber ist, dass Jannis aus Geheimhaltungsgründen noch nicht einmal mehr mit Moritz auf einem Zimmer sein darf. Erst durch einen Zufall wird sie ihm nützlich. Plötzlich erscheinen Nachrichten, die für andere in seiner Nähe gedacht sind, auch auf seinem Display. Ein Konstruktionsfehler? Genial, denkt Jannis, fast besser als Gedankenlesen, bis er merkt, dass es manchmal gar nicht so gut ist, alles vom Anderen zu wissen, schon gar nicht, wenn ein Raubüberfall geplant wird...
Sprecher:Dorothee Sölle (Sprecherin)
B. K. Tragelehn (Flieger)
Bernd Rabehl (Flieger)
Käthe Reichel (Führerin des Gelernten Chores)
Jutta Hoffmann (Gerlernter Chor)
Jutta Ditfurth (Gelernter Chor)
Dietrich Körner (Einser, Clown)
Eberhard Esche (Zweier, Clown)
Axel Wandtke (Herr Schmitt, Clown)
Daten zu Angela Gerrits:Vita: Angela Gerrits studierte Musikwissenschaft, Italienisch und Literatur, arbeitete nach dem Examen als Musikdramaturgin und ist seit 1994 freie Autorin in Hamburg. Von ihr sind u.a. die 13teilige Hörspielserie "Singapore Sling" (RB/SWF/MDR), die Kurzhörspiele "Erzähl's noch einmal, Karl!", und "Von der Prinzessin und vom Mond" (RB) erschienen. Ihre Kinder- und Jugendhörspielreihen wurden in ARD-Sendern produziert, und in der Sendung LILIPUZ konnte man ihre "Strandpiraten" und "Die Großstadtindianer" sowie ihr Hörspiel "Anna und der Flaschengeist" hören.
Hompepage o.ä.: http://www.angelagerrits.de/cms2/
Erstsendung: 30.09.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Arno Schmidt
produziert in: 2004
produziert von: SRF
Laufzeit: 13 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Inhalt: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine Flüchtlingswelle ungeheuren Ausmaßes zu bewältigen - über 12 Millionen Menschen mussten untergebracht werden, in einigen Gebieten verdoppelte sich die Bevölkerungszahl binnen kürzester Zeit.
In "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt die Entbehrungen und Strapazen der erzwungenen Auswanderung: Sture Behörden, bornierte Leidensgenossen, voreingenommene Nachbarn, kernige Flüchtlingsbetreuer, deutsches Organisationswunder und -chaos. Und eine Liebesgeschichte, die für die Entstehungszeit des Romans skandalös war. All das erzählt in der ebenso präzisen wie expressiven Sprache und mit der bissigen Komik dieses großen Autors der deutschen Nachkriegsliteratur.
Arno Schmidt verwendete in "Die Umsiedler" erstmals die von ihm sogenannte Fotoalben-Technik, die literarisch den Prozess des Erinnerns nachbildet: Es "erscheinen zunächst, zeitrafferisch, einzelne sehr helle Bilder (meine Kurzbezeichnung: »Fotos«), um die herum sich dann im weiteren Verlauf der »Erinnerung« ergänzend erläuternde Kleinbruchstücke (»Texte«) stellen [...]. Im Leser würde theoretisch solchermaßen zwangsweise die Illusion eigener Erinnerung suggestiv erzeugt werden! (Natürlich muß man ihm hierzu auch schärfste Wortkonzentrate injizieren; cela va sans dire!)"
Sprecher:Josef Ostendorf (Erzähler)
Michael Schacht (Franz Brenner)
Raphael Clamer (Sohn Andreas Brenner)
Irina Kastrinidis (Bonita)
Barbara Falter (Angelika Brenner)
MusikerAlmut Kühne (Gesang) Silke Eberhard (Klarinette) Sabine Worthmann Andreas Völker
Daten zu Arno Schmidt:geboren: 18.01.1914
gestorben: 03.06.1979
Vita: Arno Schmidt (1914-1979) war nach Krieg und Gefangenschaft zunächst Übersetzer. Seit 1949 erscheint sein Prosawerk: Romane, zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouqué-Biographie.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 27.04.2017
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 40
Vorige/nächste Ausstrahlung:27.04.2019 um 15:05 bei BR 2  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Arno Schmidt
produziert in: 1998
produziert von: WDR
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Oliver Sturm
Bearbeitung: Anna Pein
Komponist: Pan Sonic
Dramaturgie: Christiane Ohaus
Inhalt: Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine Flüchtlingswelle ungeheuren Ausmaßes zu bewältigen - über 12 Millionen Menschen mussten untergebracht werden, in einigen Gebieten verdoppelte sich die Bevölkerungszahl binnen kürzester Zeit.
In "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt die Entbehrungen und Strapazen der erzwungenen Auswanderung: Sture Behörden, bornierte Leidensgenossen, voreingenommene Nachbarn, kernige Flüchtlingsbetreuer, deutsches Organisationswunder und -chaos. Und eine Liebesgeschichte, die für die Entstehungszeit des Romans skandalös war. All das erzählt in der ebenso präzisen wie expressiven Sprache und mit der bissigen Komik dieses großen Autors der deutschen Nachkriegsliteratur.
Arno Schmidt verwendete in "Die Umsiedler" erstmals die von ihm sogenannte Fotoalben-Technik, die literarisch den Prozess des Erinnerns nachbildet: Es "erscheinen zunächst, zeitrafferisch, einzelne sehr helle Bilder (meine Kurzbezeichnung: »Fotos«), um die herum sich dann im weiteren Verlauf der »Erinnerung« ergänzend erläuternde Kleinbruchstücke (»Texte«) stellen [...]. Im Leser würde theoretisch solchermaßen zwangsweise die Illusion eigener Erinnerung suggestiv erzeugt werden! (Natürlich muß man ihm hierzu auch schärfste Wortkonzentrate injizieren; cela va sans dire!)"
Sprecher:Gry Bagøien (She/Wind/Wetter/Eis)
Günter Rüger (Robert Falcon Scott)
Yorck Dippe (Scientist)
MusikerAlmut Kühne (Gesang) Silke Eberhard (Klarinette) Sabine Worthmann Andreas Völker
Daten zu Arno Schmidt:geboren: 18.01.1914
gestorben: 03.06.1979
Vita: Arno Schmidt (1914-1979) war nach Krieg und Gefangenschaft zunächst Übersetzer. Seit 1949 erscheint sein Prosawerk: Romane, zahlreiche Erzählungen, literarische Radio-Essays und eine umfangreiche Fouqué-Biographie.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.04.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)NDR
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Felicia Zeller
produziert in: 2005
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Komponist: Rita Vizelyi
Veronika Simor
Costa Gröhn
Dirk Hülstrunk
Lasse-Marc Riek
Dramaturgie: Katharina Agathos
Inhalt: Sie machen Kampagnen, die Zukunft gestalten. Kampagnen für Produkte, Parteien und Initiativen. Kampagnen gegen Aids und für Atomkraft. Kampagnen aus Leidenschaft und für Geld. Herzkampagnen und brain campaigns. Sie sind Deutschlands größte PR-Agentur, die kreativsten Köpfe des Landes, ein Power-Team mit dem Mut zum Wahnsinn. Jetzt planen sie eine Kampagne, die alles Vor- und Herstellbare übersteigt. Eine Gänsehaut-Kampagne. Eine Graswurzel-Kampagne, die jeden angeht. Alle Kräfte müssen gebündelt werden, der volle Einsatz aller ist erforderlich. Das funktioniert am besten in einer Kreativatmosphäre mit innovativer Farbzonenaufteilung im Büro: Meetings- und Entscheidungsbereich lila, Chill-Zone orange, Kuschelecken grün. Eine inspirierende Arbeitsatmosphäre, in der nicht gearbeitet, sondern Zukunft gestaltet wird. Ohnehin kommen die besten Ideen in informellen Gesprächen zustande, die alle laufend von sogenannten memory-boxen mitgeschnitten werden. Nur einmal, als die Direktorin für Kreation und Strategie Sandra ein Gespräch mit ihrem Mitarbeiter Dirk führt, wird die memory-box ausgeschaltet. Dirk hatte selbst gesagt, es grenzt an ein Verbrechen, "Nein" zur Arbeit an der Kampagne zu sagen, und Sandra findet, man sollte nicht zögern, verkrustete Strukturen aufzubrechen. Sich von verkrusteten Mitarbeitern zu trennen. Dirk kann ja auch einfach die Seiten wechseln und auch Klaus, der Geschäftsführer betont: Man muss Widersprüche aushalten können.

In Felicia Zellers Hörspiel "Die Welt von hinten wie von vorne" wird kein einziger Satz ausformuliert, die Sätze werden zu Phrasen, die einfach abbrechen, kollabieren zwischen Aufbruch und Zerfall, wie auch die Protagonisten in ihrem Eifer. Es ist das Misslingen von Kommunikation, das Felicia Zeller hier auf die Spitze treibt und ausstellt, der glatte und totalitäre Sound einer Gesellschaft, die sich nur noch in Claims mitteilen kann, einer Gesellschaft, die nur noch so viel wert ist, wie die Kampagnen ihrer Vermarktung erfolgreich sind.
Sprecher:Götz Naleppa
Daten zu Felicia Zeller:geboren: 1970
Vita: Felicia Zeller, geboren 1970 in Stuttgart, lebt in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und dreht Kurzfilme. Bei den 33. Mülheimer Theatertagen erhielt sie für "Kaspar Häuser Meer" 2009 den Publikumspreis.
Hompepage o.ä.: http://www.felicia-zeller.de/

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.12.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Heinrich Steinfest
produziert in: 2005
produziert von: MDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Inhalt: Wer ist die Mörderin, die ihre Opfer porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft? Und was hat sie mit dem eigensinnigen Wiener Privatdetektiv Cheng zu tun? Er muss sich jedenfalls sputen. Denn als er sich selbst als Zeichnung vorfindet, startet sein Wettlauf gegen die Zeit, und er muss feststellen, dass nicht nur sein unheimlich langsamer Mischlingsrüde Lauscher ein sturer Hund ist ...
Sprecher:Jutta Hoffmann (Marianne)
Eva Weißenborn (Iris)
Claudia Geisler (Franka)
Dieter Bellmann (Hans)
Jana Bauke (Krankenschwester)
Günter Schoßböck (Polizist)
Daten zu Heinrich Steinfest:geboren: 10.04.1961
Vita: Heinrich Steinfest, geboren 1961 in Albury/Australien, sozialisiert in Wien, lebt als Maler und Autor in Stuttgart. Seit 1982 stellt er seine experimentelle Theaterarbeit mit dem Kunstverein »up-art« in Wien, Hamburg und Kiel aus. Er veröffentlichte eine Reihe von meist utopischen oder SF-Erzählungen und schließlich mit »Das Ein-Mann-Komplott« 1996 seinen ersten Kriminalroman. Zahlreiche weitere folgten. Daneben schrieb er die Glossen »steinfests stuttgarturen« für die Stuttgarter Zeitung. Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.01.2014
Datenquelle(n): dra
ORF
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Nathanael West
produziert in: 2008
produziert von: Hörspielpark; WDR; SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Dieter E. Zimmer
Inhalt: Die Welt gehört den Braven und den Tüchtigen! Das jedenfalls glaubt Lemuel Pitkin, der in seiner jugendlichen Einfalt fortwährend an die Falschen gerät: an Revolverkapitalisten, Rattenfänger, Rowdys. Doch so sehr man ihn auch schröpft und schindet, hartnäckig hält er an seinen Idealen fest. Er glaubt den Versprechungen des amerikanischen Traums von Aufstieg und Wohlstand. Lemuel opfert nacheinander Auge, Daumen, Gebiss, Bein, Skalp, zuletzt gar sein Leben, um Ironie des Schicksals - posthum - doch noch zu höchstem Ansehen zu gelangen: als Märtyrer einer Sache, die nie die seine war. Lemuels Geschichte entlarvt den Aberwitz einer Welt, in der alles den Gesetzen von Show und Big Business unterworfen ist.
Sprecher:Margarita Broich (Mutter Hannah Wendt)
Herbert Fritsch (Vater Gregor Wendt)
Fabian Hinrichs (Max, möglicher Sohn 1)
Fabian Busch (Fabian, möglicher Sohn 2)
Nele Winkler (Amelie, mögliche Tochter)
Dr. Christian Bethge (Erzähler)
Vladimir Malakhov
Olsen Involtini
Angelika Sautter
Darius Sautter
Maria Brodmann
Hanns Obermann
Halka de Spirt
Franz Broich-Wuttke
Ingo Gräser
Nico Leopold
Elisabeth Rexrodt
Nikolaus Rexrodt
Judith Lotter
Nadine Jäger
Jelle Jepsen
Daten zu Nathanael West:vollständiger Name: Nathan Weinstein
geboren: 17.10.1903
gestorben: 22.12.1940
Vita: Nathanael West, (1903-1940) Sohn litauischer Juden, wurde als Nathan Wallenstein Weinstein in New York City geboren. Wie die meisten Exponenten der „Lost Generation“ zog es ihn in den Zwanziger Jahren nach Paris. In den zwei Jahren dort bewegte er sich in den Kreisen der Dadaisten und Surrealisten. Nach Amerika zurückgekehrt, schlug er sich als Hotelmanager durch, gab mit William Carlos Williams die Zeitschrift „Contact“ heraus, lieferte Beiträge für George Grosz’ satirisches Blatt „Americana“, war bekannt mit Erskine Caldwell, Malcolm Cowley, Alfred Kazin, Ring Lardner, Dorothy Parker und befreundet mit F. Scott Fitzgerald. Er starb bei einem Autounfall, einen Tag nach Fitzgeralds Tod.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 2011
produziert von: DLF
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Wer ist dieser rundliche Herr, der da fast ein Jahr lang jeden Nachmittag an derselben Stelle des Stadtparks erscheint und die Passanten in muntere Gespräche verwickelt? Ein Weiser, ein Sprücheklopfer, ein Clown, ein streitlustiger Philosoph? Viele schütteln den Kopf und gehen weiter, andere hören ihm zu, diskutieren mit ihm und finden sich immer wieder am selben Ort ein. Er selbst schreibt nichts auf, aber seine Hörer machen sich Notizen. Zwei Zeugen insbesondere haben sich eingefunden, um uns die Betrachtungen und Provokationen dieses sonderbaren Zeitgenossen zu überliefern, der genauso heißt wie der letzte Buchstabe des Alphabets. Mit Vorliebe, subversiver Energie und wenigen Sätzen untergräbt Herr Zett Dünkel, Größenwahn und falsche Autorität. Den Institutionen vertraut er ungern, und für >>alternativlos<< hält er gar nichts. Aber nicht alles, was er sagt, mag man für bare Münze nehmen. Er räumt Irrtümer ein und mit Urteilen auf.

Ein störrischer Redner wie er, der keine Ambitionen hegt, kann uns manches zumuten, was andere lieber für sich behalten. Fest steht: Ein bloßer Bauchredner seines Schöpfers ist er nicht. Dazu ist er zu eigensinnig. Und am Ende der Saison, wenn es im Park zu kalt und zu ungemütlich wird, wird er auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Sprecher:Nina Petri-Romaro (Erzählerin)
Thomas Balou Martin (Mike)
Susanne Reuter (Cheri)
Hüseyin Michael Cirpici (Piers)
Hartmut Stanke (Onkel Terry)
Marianne Rogée (Mutter)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 40
Titel:
Autor: Max Frisch
produziert in: 2014
produziert von: NDR
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Heinz Sommer
Inhalt: Unter dem Eindruck der rasanten technischen Aufrüstung während des Zweiten Weltkrieges, und vor allem angesichts der beiden Atombomben-abwürfe über Hiroshima und Nagasaki, notiert Max Frisch Ende der 1940er Jahre in sein Tagebuch: »Wir können, was wir wollen, und es fragt sich nur noch, was wir wollen; am Ende unseres Fortschritts stehen wir da, wo Adam und Eva gestanden haben; es bleibt uns nur noch die sittliche Frage.« Bis 1957, als sein Roman Homo faber erscheint, hat sich die Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen noch einmal rasant beschleunigt. Der Titel meint dabei nicht nur die zentrale Figur des Romans, sie ist ein feststehen-der anthropologischer Begriff: Als »Homo Faber« bezeichnet man seit der Antike den Menschen als werkzeugmachendes Wesen. Bevor Frisch Schrift-steller wurde, arbeitete er als Architekt, unter dem Eindruck dieses in großen Teilen technischen Berufs, konstatiert Frisch, »der moderne Mensch [lebe] an sich selbst vorbei und [ergebe] sich dabei der Machbar-keitseuphorie der Technik. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften.« Jetzt erkennt Frisch also nicht mehr nur ein moralisches Problem in einer zusehends durchtechnisierten Welt, sondern auch ein emotionales – der Mensch, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können, kommt sich zusehends selbst abhanden, er verliert sukzessive seine Kommunikationsmöglichkeiten, seine Empathiefähigkeit sowie das Bewusstsein für die eigenen Ängste und Sehnsüchte. In der kalten Sprache eines Berichts greift Frisch bereits vor etwa siebzig Jahren eine Sorge auf, die heute zwischen Twitter, WhatsApp und Facebook mehr und mehr zu unserem Alltag wird. Manche Sätze aus Homo faber klingen dabei fast schon wie Statements eines gegenwärtigen, technikbegeisterten Blogs: »Der Mensch als Beherrscher der Natur, und wer dagegen redet, der soll auch keine Brücke benutzen, die nicht die Natur gebaut hat. Dann müsste man schon konsequent sein und jeden Eingriff ablehnen, das heißt: sterben an jeder Blinddarmentzündung. Weil Schicksal!«
Sprecher:Friedhelm Ptok (Erzähler)
Wolfgang Pregler (Alan Clay)
Julia Nachtmann (Cayley)
Julian Greis (Edward)
Stephan Schad (Fluggast / Männerstimme)
Stefan Haschke (Yousef)
Andreas Grötzinger (Sajed)
Traudel Sperber (Maha)
Nico Holonics (Brad)
Birte Schnöink (Rachel)
Leslie Malton (Pia)
Nina Petri (Dr. Hakem)
Matthias Leja (Al-Ahmad)
Traudel Sperber (Frauenstimme / Ansage)
Uwe Friedrichsen (Dad)
Mahmoud Kalifa (Cousin)
Ramin Yazdani (Atif)
Musikerhr-Bigband (Ensemble)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.05.2018
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,7470 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (28.03.2019)  (29.03.2019)  (30.03.2019)  (31.03.2019)  (01.04.2019)  (02.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553656875
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.683.397
Top