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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Peter Zwei
produziert in: 1976
produziert von: NDR; SFB
Laufzeit: 87 Minuten
Regie: Helga Siegle
Inhalt: Eine Fabrik soll mitten ins Naturschutzgebiet gebaut werden. Der Bürgermeister ist dank kleiner "Gefälligkeiten" des Fabrikanten ein heftiger Befürworter des Projekts. Dagegen sind natürlich die beiden Grünen im Gemeinderat. Zwei Stimmen kontra wären ja nicht so schlimm, aber ausgerechnet in einen der beiden Grünen Räte ist des Bürgermeisters Töchterchen verliebt. Konflikte sind also vorprogrammiert... Peter Zwei, geboren 1948 in Betzigau im Allgäu. Studium der Literaturwissenschaft, arbeitet als Hörspielautor und Kabarettist und ist den SWF-Hörern bekannt durch seine regelmäßigen Beiträge als "Bene vo Betzigau".
Sprecher:Günter König
Gerhard Lippert
Erstsendung: 24.06.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Robert Weber
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Petra Feldhoff
Inhalt: Es gibt nur 36 mögliche dramatische Situationen - das behauptete schon Carlo Gozzi im 18. Jahrhundert. Georg Polti hat seine dramatischen Situationen verbraucht, wie er befürchtet. Denn Polti ist Schriftsteller und steckt mal wieder in einer Schaffenskrise, die er finanziell überbrückt, indem er Drehbücher für Pornos schreibt. Und die haben bekanntlich weit weniger als 36 mögliche Situationen. Als Polti in einem Antiquariat ein Buch entdeckt, das angeblich eine Geschichte erzählt, die noch nie erzählt wurde, muss er zugreifen. Kaum jedoch hält er das Buch in Händen, bleibt ihm keine Zeit mehr, seine unerhörte Geschichte zu lesen. Denn von diesem Moment an erlebt er mehr dramatische Situationen als ihm lieb ist. Er stolpert über die Leiche seines Pornoproduzenten, findet die Katze seiner Ex-Frau an die Wand genagelt, von dieser aber nur noch ihre Stöckelschuhe vor der Haustür. Er begegnet russischen Geheimagenten und russischen Taxifahrern, die natürlich ebenfalls Agenten sind, und muss seine verrückte Oma aus dem Altenheim entführen, um mit ihr die Welt zu retten - oder doch eher zu zerstören? Alles dies jedenfalls nur, weil alle hinter dem Buch her sind, von dem Polti noch immer keine einzige Seite lesen konnte.
Daten zu Robert Weber:geboren: 1966
Vita: Robert Weber, geboren 1966, Autor und Hörspielmacher. 2002 Gewinner des Plopp!-Award. 'Heinrich, Vorname Hauptfeldwebel' wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.
Hompepage o.ä.: https://www.voland-quist.de/autor/?133/Robert+Weber
Erstsendung: 30.08.2005
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Sibylle Lewitscharoff
produziert in: 1972
produziert von: RIAS
Laufzeit: 91 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Angenommen, jemand ist die Traurigkeit in Person und dreht am großen Zeiger einer Uhr, dreht und dreht, bis der Zeiger landet auf der - 9. So wäre er wohl gern ein allwissender Säugling geblieben und ist leider sorgenvoll emporgewachsen, um ein Grübler zu werden, der über die Störung im ursprünglichen Plan der Schöpfung nachdenkt.

Über jenen winzigen Anfall von Lachlust, jenes krampfige Öffnen, Schließen und wieder Öffnen, das den Schöpfer überkam und das Chaos auf den Plan rief. Von allen Geschöpfen setzt dieses Chaos dem Menschen am härtesten zu. Er ist leider auch so ein Mensch - Im Uhrzeigersinn dreht er von Ziffer zu Ziffer alle fünf Minuten weiter. Ein Stafettenlauf.
Sprecher:Gerd Böckmann
Michael Degen
Gesche Schmoll
Klaus Miedel
Wolfgang Unterzaucher
Daten zu Sibylle Lewitscharoff:geboren: 16.04.1954
Vita: Sibylle Lewitscharoff (* 16. April 1954 in Stuttgart) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie wurde 2013 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.01.2006
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 135
Titel:
Autor: Hans Magnus Enzensberger
produziert in: 1971
produziert von: WDR
Laufzeit: 29 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Christiane Ohaus
Komponist: Peer Raben
Inhalt: Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Texte von nahezu jeder Spielart (Verse, Lieder, Sprüche, Essays, Abhandlungen ...) über all dies oder jene, selbst verfasst oder aus fremder Feder, hat Hans Magnus Enzensberger in seinem "Album" (v.lat. albus, weiß, weißes Blatt) zusammengetragen. Er selbst schreibt darüber: "Wir haben es nicht nur mit einem Tagebuch zu tun, sondern mit einem Capriccio, einem Quodlibet, einem Potpourri, besser gesagt mit einem mixtum compositum oder schlicht und einfach mit einem Allgemeinen Brouillon. Bin ich verständlich? Ich meine ein hotchpotch, ein maremagno, ein salmagundi. Mit anderen Worten: was hier vorliegt, ist wahrscheinlich eine olla podrida, ein Kuddelmuddel, ein Sammelsurium oder (...) kurz und gut, und damit fertig, es ist ein scrap-book.

Oder ist es doch zu hoch gegriffen? Vielleicht handelt es sich ja nur um eine Wundertüte. Damit wir uns recht verstehen, meine Lieben: so und nicht anders geht es zu in unserem Gehirn, einem undisziplinierten Organ, das sich an keine Reihenfolge hält, ohne Inhaltsverzeichnis auskommt und keine Chronologie kennt."

Entsprechend vielfältig und offen in der Form kommt das Hörspiel als eine bunte Collage aus Stimmen und Musik daher, die dem Hörer auf vergnügliche Art gedankliche und sprachliche Spielräume eröffnet.
Sprecher:Hanna Schygulla (Iphigenie)
Kurt Raab (Thoas)
Hans Hirschmüller (Orest)
Ulli Lommel (Pylades)
Rainer Werner Fassbinder (Arkas)
Daten zu Hans Magnus Enzensberger:geboren: 11.11.1929
Vita: Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt in München und ist einer der wichtigsten deutschen Dichter und Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und an der Sorbonne in Paris, war Redakteur beim Süddeutschen Rundfunk und lange Jahre Herausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" und der Buchreihe "Die andere Bibliothek". Er veröffentlichte zahlreiche Essays, Aufsätze, Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele sowie Theaterstücke und erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (1963), den Heinrich-Böll-Preis (1985), den Heinrich-Heine-Preis (1998), den Medienpreis 2006 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Erstsendung: 24.12.2011
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Titel:
Autor: Jonathan Safran Foer
produziert in: 1978
produziert von: SDR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
Inhalt: Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer, im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet von den irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit.
Sprecher:Sven Detlev Klingenberg (Andreas)
Ernst Jacobi (Der Teremiten-Hauptmann)
Friedrich von Bülow (Herr Ellerbeck)
Rolf Becker (Ein Schiffsoffizier)
Manfred Zapatka (Ein Soldat)
Christian Brückner (Der Erzähler)
MusikerCollegium Musicum Baden-Baden
Daten zu Jonathan Safran Foer:geboren: 21.02.1977
Vita: Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie und Literatur. "Alles ist erleuchtet" ist sein erster Roman. Foer lebt und schreibt in New York.

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Erstsendung: 11.04.2004
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Nino Filastò
produziert in: 2006
produziert von: SRF
Genre: Krimi
Regie: Felix Partenzi
Bearbeitung: Felix Partenzi
Übersetzer: Bianca Röhle
Inhalt: In der Anwaltskanzlei von Corrado Scalzi in der Altstadt von Florenz laufen die Fäden einer düsteren Geschichte zusammen. Der Untersuchungsrichter Fileno Lembi hat den blutigen Mord an einem Transvestiten aufzuklären. Sein einfallsloser Kontrahent, Staatsanwalt Orlandi, hat bereits einen Schuldigen zur Hand und will den Fall so schnell wie möglich ad acta legen. Jedoch gibt Lembi sich mit schnellen Lösungen nicht zufrieden. Als der Kunstliebhaber ein Foto von dem Ermordeten sieht, entdeckt er die verblüffende Ähnlichkeit mit einem Renaissance-Gemälde. Aber mit dem Meisterwerk stimmt etwas nicht. Und als wenig später auch noch der bekannte Florentiner Kunsthändler Giovanni Cottafavi umgebracht wird, ahnt Lembi, dass er einem genialen Fälscher auf der Spur ist. Aber wer ist dieser Fälscher? Hat er tatsächlich etwas mit den Morden zu tun? Welche Rolle spielt Angelica degli Alberetti, die Erbin einer berühmten Kunstsammlerin, die Cottafavi kurz vor seinem Tod einen Besuch abstattete? Die Polizei tappt noch im Dunkeln, da verschwindet Angelica spurlos.
Sprecher:Michael Schacht (Philip Maloney)
Jodoc Seidel (Polizist)
Peter Schneider (Signetstimme)
Peter Fischli (Urs Salzmann)
Monika Schärer (Clara Rudolf)
Sandra Moser (Rahel Zimmerli)
Karin Frei (Pia Hochstrasser)
Tillbert Strahl-Schäfer (Florian Baumann / Nachbar)
Daten zu Nino Filastò:geboren: 1938
Vita: Nino Filastò wurde 1938 geboren. Er lebt in Florenz und ist ein intimer Kenner der Florentiner Kunstszene. Der Rechtsanwalt, Journalist und Theaterregisseur schreibt Geschichten um die Figur des Anwalts Corrado Scalzi in der literarischen Tradition von Leonardo Sciascia. Seine kriminalistischen Fabeln spiegeln ironisch und kritisch die italienische Gesellschaft. Für seine Kriminal- und Science-Fiction-Romane erhielt der Autor 1986 den Tedeschi-Preis für Kriminalliteratur.
Erstsendung: 11.02.2005
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Guido Gin Koster
produziert in: 2001
produziert von: BR
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Alice Elstner
Inhalt: Im Mittelpunkt des Hörspiels steht die Kriegsfotografin Mathilda: Ein Porträt ihres rast- und ruhelosen Lebens nach ihrem Tode. Ausschnitte einer Radiodokumentation, die ein französischer Journalist über sie vorbereitet hat, kontrastieren mit Gesprächen, die Mathildas einziger Sohn Leander nach dem Tode der Mutter mit Jack führt, ihrem langjährigen Geliebten - einem ehemaligen US-Bomberpiloten. Mosaikartig entsteht so das Bild von Mathilda, ihrer Arbeit, ihrer Persönlichkeit und ihrer ungewöhnlichen Beziehung zu Jack. Mathilda, eine unabhängige und mutige Kriegsfotografin, hat sich Anfang der 70er Jahre in den Bomberpiloten Jack verliebt, der aber in den USA verheiratet ist. Sie stirbt aber nicht an irgendeinem Kriegsschauplatz, sondern - unter tragischen Umständen - in einem sizilianischen Varieté. Dort treffen sich Jack und Leander, der nie erfahren hat, wer sein Vater ist, zum ersten Mal. Der Hörer lernt Mathilda, die ihr Handwerk bei dem berühmten Fotografen Henri Cartier-Bresson gelernt hat, mit all ihren Widersprüchen kennen. Ihre Schilderungen aus den erlebten Kriegen von Vietnam bis hin zum Krieg in Afghanistan scheinen dabei den Vorgang des Fotografierens zu imitieren: Bei ihrem Bemühen, die Wirklichkeit, vor allem aber die des modernen Krieges, zu beschreiben und festzuhalten, scheinen aber die Grenzen zwischen Wahrheit und Wirklichkeit zu verschwimmen.
Sprecher:Jörg Hube
Daten zu Guido Gin Koster:geboren: 1962
Vita: Guido Gin Koster (* 1962 in Trier) ist ein deutscher Schriftsteller. Aufgewachsen in Luxemburg, Frankreich und Deutschland, studierte er Romanistik, Geschichte sowie Orgel und Komposition. Guido Gin Koster arbeitet als Regie- und Intendanzassistent an den Städtischen Bühnen Trier und am Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Seit 1988 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Funkerzählungen. 1996 erhielt Guido Gin Koster den „Kleist Theaterpreis für Junge Dramatiker“. Im März 2005 wurde sein Stück Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise in der Inszenierung von Corinne Frottier (NDR) zum Hörspiel des Monats gewählt.

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Erstsendung: 30.03.2011
Datenquelle(n): dra
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Titel:

ARD Radiotatort (Folge 71)
Autor: Fred Breinersdorfer
Katja Röder
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 77 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Aus dem Bodensee wird eine völlig entstellte Leiche gefischt. Die Struktur des Schädels und die Genanalyse deuten auf einen Mann asiatischer Herkunft hin, aber der Polizei liegt keine entsprechende Vermisstenmeldung vor. Hielt der Tote sich illegal in Deutschland auf? Der einzige Hinweis sind Reste eines Operationsfadens, den die Gerichtsmedizin im Oberkörper des Leichnams entdeckt. Das Phantombild ähnelt auf erschreckende Weise einem Insassen eines chinesischen Strafgefangenenlagers, für dessen Freilassung sich eine Menschenrechtsorganisation vehement eingesetzt hatte. Aber wie sollte ein zum Tode verurteilter chinesischer Häftling unbemerkt in Deutschland einreisen? In Nina Brändle und Xaver Finkbeiner wächst ein Verdacht: Wurde der Mann einer Operation unterzogen - um ihm seine Organe zu entnehmen?
Sprecher:Imogen Kogge (Mascha)
Ulrich Matthes (Günther von Nebeldorf)
Gottfried Breitfuß (Mark, vormals Psychiater)
Wolfgang Höper (Gerd, Sekretär)
Klaus Weiss (Eliskases, Butler)
Joachim Jung (Koch)
Frank Stöckle (Lastwagenfahrer)
Charles Wirths (Ein Sprecher)
Hanna Burgwitz (Großmutter)
Dagmar Claus (Angestellte)
Daten zu Fred Breinersdorfer:geboren: 06.12.1946
Vita: Fred Breinersdorfer, promovierter Jurist, Jahrgang 1946, lebt als freier Anwalt in Stuttgart. Er wurde vor allem durch seine Krimis bekannt, aber auch als Autor von Fernsehfilmen.
Hompepage o.ä.: http://www.breinersdorfer.com/
Daten zu Katja Röder:geboren: 1975
Vita: Katja Röder, geboren 1975. Auf Philosophie- und Jurastudium folgten eine Schauspielausbildung und Theater- und Filmengagements. 2006 übernahm sie die Leitung des Theaters und Musiktheaters des Münchner Kulturzentrums Pasinger Fabrik. Seit 2009 Zusammenarbeit mit Fred Breinersdorfer an Film- und Theaterprojekten. 2010 Förderpreis für das Filmprojekt »Masernparty«. Gemeinsam mit Fred Breinersdorfer schrieb sie die ARD Radio Tatorte „Tödliche Kunst“, „Der Schläfer“ und „Anatomie des Todes“.
Erstsendung: 13.12.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:

Anna Marx (Folge 7)
Autor: Christine Grän
produziert in: 1967
produziert von: SWF; HR; SR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ein Ex-Minister ist ermordet worden. Seine Frau hat ein Geständnis abgelegt, sitzt in U-Haft und - schweigt. Die mollige und rothaarige Anna Marx, die als Klatschkolumnistin in Bonn wegen des anstehenden Umzugs der Regierung um ihre Existenz bangen muß, ist auf die Geschichte angesetzt und fördert bald einige Merkwürdigkeiten zutage, gegen den Willen von Hauptkommissar Hermes. Im Gegensatz zu ihm glaubt Anna nicht, daß Sophie Witten ihren Mann umgebracht hat, denn peu à peu stellt sich heraus, welch ein Despot Herbert Witten war und wie er seine ganze Familie tyrannisiert hat. Die bürgerliche Fassade bröckelt, und nach und nach zählen für Anna immer mehr Personen zum Kreis der Verdächtigen, denn sie alle hätten handfeste Motive gehabt, den Ex-Minister umzubringen.
Sprecher:Hans Caninenberg (Friedrich II)
Kurt Lieck (Prinz Heinrich)
Heiner Schmidt (de Catt)
Franz Kutschera (Tornow)
Hans Helmut Dickow (Der Müller)
Ludwig Thiesen (Nickel, der Knecht)
Robert Rathke (Wewerka)
Roland Kleinhammes (Kastrat)
Werner Cartano (1. Lakai)
Adrian Rufer (2. Lakai)
Walter Theil (3. Lakai)
Helene Elcka (Eine Frau)
Herbert Schimkat (Ein alter Mann)
Karlheinz Rieger (1. Schüler)
Horst Köhnke (Lehrer)
Thomas Rosengarten (Schüler)
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 04.04.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Michael Esser
produziert in: 1981
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Walter Adler
Komponist: Walter Adler
Dramaturgie: Susanne Hoffmann
Inhalt: Es war der entfesselte Wahnsinn. Wer jung und dynamisch war, gründete seine eigene Firma. Unzählige Internet-Klitschen wurden binnen Monaten aus dem Boden gestampft. Banken saßen dem Wahn auf, jeden an die Börse zu bringen, der jünger war als 35 und "Visionen" hatte. Anleger trieben in Zockerlaune die Kurse in schwindelnde Höhen. Dann der Knall. September 2002 schloss die Deutsche Börse den Neuen Markt. Da hatten die Kurse gegenüber ihrem Rekordhoch schon mehr als 95 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Michael Esser erzählt die Geschichte der New Economy. In atemloser Hast, getrieben von Gier und Größenwahn, geblendet von Hybris, verwickelt in Machtkämpfe und Intrigen lässt er seine Protagonisten über die elektronischen Highways jagen. Für mehr als eine Stunde lang glauben sie noch mal an den Traum, der Wirklichkeit wird. Am Ende war die Wirklichkeit nur ein Traum.
Sprecher:Hans Christian Rudolph (Loose)
Ernst Jacobi (Maurer)
Elisabeth Schwarz (Frau Loose)
Bo Elfsberg (Björnson)
Josef Farkas (Petöfi)
Eva Manhardt (Frl. Pawlaczik)
Horst Bollmann (Wirt)
Dagmar von Thomas (Wirtin)
Klaus Herm (Hausdiener)
Florian Hollfelder (Kind)
Friedhelm Ptok (Autofahrer)
Peter Schlesinger (Kellner)
Hans Mahlau (Zugkellner)
Peter Fitz (Redakteur)
Hartmut Bitomski (Referent)
Jonas Bergler (Angestellter)
Walter Adler (Verrückter)
Daten zu Michael Esser:geboren: 1955
Vita: Michael Esser, geboren 1955, lebt in Hamburg. Er schreibt für "Die Zeit" und verschiedene Computer- und Internetmagazine, arbeitet außerdem für "Spiegel TV" und an Fernsehserien (MTV/Premiere). Hörspiele und Radiofeatures verfasst er seit 1988, für den WDR zuletzt "Electric Lady Land" und "Der Netzmann".
Erstsendung: 14.09.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Maurice Leblanc
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Sabine Grimkowski
Inhalt: Inspektor Ganimard, Chef der Pariser Sicherheitspolizei, ist machtlos. Ein Millionengewinn wird gestohlen, ein Baron ermordet, ein echter Diamant wird gegen einen falschen getauscht. Und hinter allem steckt Lupin, der sich in Luft auflöst. Ganimard wendet sich an den berühmten englischen Detektiv Herlock Sholmès. Der nimmt die Herausforderung an, überquert mit seinem Assistenten Wilson den Ärmelkanal und folgt der Fährte seines Widersachers. Mit englischer Gelassenheit setzt er seinen Spürsinn und seine Kombinationsgabe ein, aber auch er ist Lupin nicht gewachsen.
Daten zu Maurice Leblanc:geboren: 11.11.1864
gestorben: 06.11.1941
Vita: Maurice Leblanc (1864-1941) wurde in Rouen geboren. Leblanc schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekannteste Figur ist der Meisterdieb Arsène Lupin, der zum ersten Mal im Juli 1905 in einer Literaturzeitschrift auftauchte. Die Krimiserie wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion d'honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Nachdem er mit seiner Familie vor den deutschen Besatzern aus der geliebten Normandie geflüchtet war, starb er in Perpignan. Nach »Die Gräfin Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin«, »Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs«, »Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen« und »Arsène Lupin und die Insel der 30 Särge« ist dies der fünfte Fall mit dem berühmten Meisterdieb in SWR2 Krimi.

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Erstsendung: 29.06.2012
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 135
Titel:
Autor: Maurice Leblanc
produziert in: 1975
produziert von: SRF
Laufzeit: 37 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Übersetzer: Sabine Grimkowski
Inhalt: Frühling in Paris in den Zwanziger Jahren. Von ihren Wintermänteln befreit, flanieren die Menschen auf den großen Boulevards. Auch Arsène Lupin, mittlerweile 34 Jahre alt und ein eleganter Lebemann, genießt die laue Luft. Eine schöne Dame mit schweren blonden Haaren und blauen Augen gerät in sein Blickfeld - sie wird von einem Herrn verfolgt. Lupin folgt dem Verfolger bis in ein Café am Boulevard Haussmann. Dort sitzt an einem Tisch eine andere, auch sehr schöne Frau, jünger als die Blauäugige, mit jadegrünen Augen. Die Grünäugige verlässt das Café, Lupin geht ihr nach und wird Zeuge einer Szene: Der Verfolger der Blauäugigen und der herbeigeeilte Vater der Grünäugigen streiten sich schreiend um die grünäugige Frau. Der aufgebrachte Vater fährt schließlich mit ihr davon. Die Blauäugige nimmt einen Wagen zum Gare de Lyon und besteigt einen Zug nach Monte Carlo. Lupin folgt ihr bis ins Abteil und erfährt ihren Namen: Miss Bakefield, eine Engländerin. Dann überstürzen sich die Ereignisse. Lupin wird niedergeschlagen, drei Reisende werden ermordet, und drei Maskierte jagen auf der Flucht an Lupin vorbei. Er blickt kurz in jadegrüne Augen, dann steht er dem Verfolger von Miss Bakefield gegenüber: Es ist Kommissar Marescal.

Im Mittelpunkt des Abenteuers steht die Frau mit den jadegrünen Augen, Aurélie d'Asteux, die immer wieder auftaucht und verschwindet. Lupin muss seinen einmaligen Charme einsetzen, um ihr Herz zu gewinnen - denn erst so kann er zum Grund der hochpolitischen Verwicklungen vordringen: Auf dem Boden eines Stausees liegt angeblich ein Schatz. Ist es gar die Quelle ewiger Jugend?
Sprecher:Anne: Margrit Carls
Henry: Wolfgang Schwarz
Daten zu Maurice Leblanc:geboren: 11.11.1864
gestorben: 06.11.1941
Vita: Maurice Leblanc (1864-1941) wurde in Rouen geboren. Leblanc schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekannteste Figur ist der Meisterdieb Arsène Lupin, der zum ersten Mal im Juli 1905 in einer Literaturzeitschrift auftauchte. Die Krimiserie wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion d'honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Nachdem er mit seiner Familie vor den deutschen Besatzern aus der geliebten Normandie geflüchtet war, starb er in Perpignan. Nach »Die Gräfin Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin«, »Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs«, »Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen« und »Arsène Lupin und die Insel der 30 Särge« ist dies der fünfte Fall mit dem berühmten Meisterdieb in SWR2 Krimi.

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Erstsendung: 26.07.2009
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Maurice Leblanc
produziert in: 1990
produziert von: SRF
Laufzeit: 287 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Sabine Grimkowski
Komponist: Emil Moser
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Übersetzer: Sabine Grimkowski
Inhalt: In eine schaurige Geschichte ist Arsène Lupin da hineingeraten. Sie führt ihn auf die bretonische Insel Sarek und stellt seine Verwandlungsfähigkeit auf eine harte Probe. Mit Charme und Esprit kommt er in diesem Fall nicht weiter, denn sein Gegner ist der grausame, gnadenlose Graf Vorski. Auf der Insel liegt ein Fluch: eine Prophezeiung besagt, dass im Jahr 1917 die dreißig Klippen, die man auch »dreißig Särge« nennt, ihre Opfer fordern. Dreißig Menschen sollen eines gewaltsamen Todes sterben, darunter vier Frauen am Kreuz. Genau im Jahr 1917 erhält eine junge Frau, Véronique d'Hergemont, eine merkwürdige Nachricht, die sie zu der bretonischen Insel aufbrechen lässt. Sie ahnt, dass diese Reise mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt, mit den Ereignissen, die sich vor vierzehn Jahren abgespielt haben, als ihr Vater, Antoine d'Hergemont, ihr Sohn Francois und ihr Ehemann, Graf Alexis Vorski, durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, an denen sie eine Mitschuld trägt, umkamen. Véronique ahnt nicht, dass alle drei am Leben sind. Arsène Lupin hört von einem seiner Freunde, dass Antoine d'Hergemont, ein bekannter Forscher der megalithischen Denkmäler der Bretagne, einem geheimnisvollen Stein auf der Spur ist, dem sogenannten »Gottesstein«, der Leben oder Tod bringen kann. Da Lupin eine Schwäche für Steine besitzt, besonders für wertvolle, und kein Abenteuer scheut, fährt er mit seinem Unterseeboot zu der Insel Sarek: Antoine d'Hergemont scheint in Gefahr zu sein. Arséne Lupin kommt zu spät. Véronique muss mit eigenen Augen ansehen, wie ihr Sohn Francois ihren Vater mit einem Revolver erschießt und unter höllischem Gelächter verschwindet. Was dann folgt, ist ein furchtbarer Alptraum. Véronique wird Zeugin weiterer Morde, glaubt sich von Dämonen und Geistern umgeben und befürchtet, dem Wahnsinn zu verfallen. Bis ein kleiner Hund namens Okay erscheint und sie zur Lösung der rätselhaften Vorgänge und zu ihrem gefangen gehaltenen Sohn führt. Das Grauen ist aber noch nicht vorbei. Véronique trifft auf ihren totgeglaubten Ehemann und entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Da nimmt sich Arsène Lupin, in Gestalt eines greisen Druiden, der Sache an.
Sprecher:Antonius: Hans Gerd Kübel
Paulus: Jürgen Cziesla
Ziege: Renate Schroeter
Wolf: Ingold Wildenauer
Fabelwesen: Barbara Magdalena Ahren
Adler: Peter Kner
Daten zu Maurice Leblanc:geboren: 11.11.1864
gestorben: 06.11.1941
Vita: Maurice Leblanc (1864-1941) wurde in Rouen geboren. Leblanc schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekannteste Figur ist der Meisterdieb Arsène Lupin, der zum ersten Mal im Juli 1905 in einer Literaturzeitschrift auftauchte. Die Krimiserie wurde in rund 25 Sprachen übersetzt. Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion d'honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Nachdem er mit seiner Familie vor den deutschen Besatzern aus der geliebten Normandie geflüchtet war, starb er in Perpignan. Nach »Die Gräfin Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin«, »Die hohle Nadel oder Der Schatz der Könige Frankreichs«, »Arsène Lupin und die Frau mit den jadegrünen Augen« und »Arsène Lupin und die Insel der 30 Särge« ist dies der fünfte Fall mit dem berühmten Meisterdieb in SWR2 Krimi.

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Erstsendung: 30.06.2011
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Titel:
Autor: Noëlle Renaude
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Norbert Schaeffer
Komponist: Friedrich Meyer
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: An einem Sommertag Ende der vierziger Jahre irgendwo in der französchen Provinz hat sich eine Familie mit weit verzweigter Verwandtschaft versammelt. Man feiert das Ende des Krieges, die Verlobung eines jungen Paares, den hundertsten Geburtstag des Großvaters. Man hebt die Gläser und trinkt auf das eigene Überleben. Je länger der Tag dauert, desto entfesselter werden die Trinksprüche und desto deutlicher bricht die Fassade der Fröhlichkeit auf, und es treten die Verletzungen zutage, die der Krieg hinterlassen hat. Hier sitzen Gleichgültige mit Engagierten zusammen, Geschwister und Eheleute, die, heimlich oder öffentlich, an verschiedenen Fronten gekämpft haben. Es feiern Kollabotateure mit Widerstandskämpfern, zusammengehalten durch familiäre Bande und auseinandergerissen durch die historischen Ereignisse.
Sprecher:Robert Atzorn (Horst Selbeck)
Lisi Mangold (Christine Selbeck)
Rita Russek (Anita Birkmaier)
Christoph Lindert (Polizist)
Charles Brauer (Dr. Kahn)
Hans-Günther Martens (Boris)
Gerhard Lippert (Reporter)
Jürgen Jung (Inspektor)
N. N. (Radiostimme)
Lilian Westphal (Wärterin)
Daten zu Noëlle Renaude:Vita: Noëlle Renaude, Jahrgang 1949, lebt in Paris. Studium der Kunstgeschichte und der Orientalistik. Über 20 Theaterstücke seit dem Debüt „Rose, la nuit australienne“ (1988, als Hörspiel „Australische Nacht“ WDR 89). Weitere Hörspiele auf Deutsch: „Auf alle die“ (SWR/WDR 98) und „Blanche Aurore Célèste“ (SR 03). Das SR-Hörspiel „Madame Ka“ war zum Prix Europa nominiert.

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Erstsendung: 19.04.1998
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Titel:
Autor: Charles Bukowski
produziert in: 2014
produziert von: Autorenproduktion
Laufzeit: 8 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Regine Ahrem
Übersetzer: Carl Weissner
Inhalt: Nick Belane ist Privatdetektiv in Los Angeles. Ein alternder Ich-Protz voller Selbstmitleid. Nach ziemlicher Flaute tauchen endlich wieder Klienten in seinem Büro auf. Für Lady Death, eine gefährliche Schönheit, die ihrem Namen alle Ehre macht, soll er einen gewissen Celine aufspüren, einen Franzosen, der immer wieder in einem Buchladen gesichtet wird. Einem Totengräber soll Belane eine umwerfend schöne Außerirdische vom Hals schaffen und ein Mann der sich gehörnt fühlt, will endlich Beweise für die Untreue seiner Ehefrau. Völlig verrückt aber scheint der Auftrag, den »Red Sparrow« zu suchen. Einen roten Spatz, was soll das? Als Belane erkennen muß, was sich hinter der Sache verbirgt, weiß er, daß es um nichts weniger als sein Leben geht.
Daten zu Charles Bukowski:geboren: 16.08.1920
gestorben: 09.03.1994
Vita: Henry Charles Bukowski, Jr. (* 16. August 1920 in Andernach als Heinrich Karl Bukowski; † 9. März 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller deutscher Abstammung. Er veröffentlichte von 1960 bis zu seinem Tod über vierzig Bücher mit Gedichten und Prosa.

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Erstsendung: 17.02.1997
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2014
Autor: Niklas Frank
produziert in: 1948
produziert von: ORF-T
Genre: Biografie
Regie: Niklas Frank
Inhalt: Ihm eilt der Ruf eines Familienmörders voraus. Schon mit dem Vater hat er in seinem ersten, 1987 publizierten Buch, radikal abgerechnet. Hans Frank, der einstige Generalgouverneur im besetzten Polen, ging als „der Schlächter von Polen“ in die Annalen ein und wurde nach den Nürnberger Prozessen 1946 gehängt. Der Mutter, der selbsternannten „Königin von Polen“, machte er 2005 den Prozess („Meine deutsche Mutter“). Nun also ist der Bruder dran. „Bruder Norman“, so lautet der dritte und letzte Teil der Familien-Trilogie, auf dessen Grundlage Niklas Frank das vorliegende Hörspiel geschrieben hat. Es ist eine gnadenlose, scharfzüngige und gleichzeitig liebevolle Konfrontation zwischen einem Letzt- und einem Erstgeborenen, zwischen einem, der den Vater liebt und einem, der ihn hasst. Stur und halsstarrig sind sie beide. Der eine, inzwischen 80 Jahre und Voll-Alkoholiker, besteht wider besseren Wissens auf seiner Liebe zu einem Verbrecher, der andere, der jahrzehntelang recherchierte, um die Schuld des Vaters penibel zu dokumentieren, will, dass er dieser Liebe abschwört. Beide kämpfen um ihre Positionen, beide mit guten Argumenten, eloquent und auf Augenhöhe. Ein elegantes Fechten, ein kluger, verstörender Schlagabtausch und eine radikale Auseinandersetzung auch mit sich selbst, mit dem Einfluss, den die Familiengeschichte auf die Einzel-Biographien hatte.
Schon mit dem Vater hat er in seinem ersten Buch radikal abgerechnet. Hans Frank, der einstige Generalgouverneur im besetzten Polen, wurde nach den Nürnberger Prozessen 1946 gehängt. Der Mutter machte er 2005 den „Prozess“. Und nun die Konfrontation mit dem Bruder. Der 80-Jährige besteht wider besseren Wissens auf seiner Liebe zu einem Verbrecher, der andere will, dass er dieser Liebe abschwört. Ein elegantes Fechten, ein kluger, verstörender Schlagabtausch und eine radikale Auseinandersetzung auch mit sich selbst und dem Einfluss, den die Familiengeschichte auf die Einzel-Biografien hatte.

Nach dem Roman „Bruder Norman! - 'Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn'".
Daten zu Niklas Frank:geboren: 09.03.1939
Vita: Niklas Frank (* 9. März 1939 in München) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

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Erstsendung: 07.09.2014
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Titel:
Autor: Uta-Maria Heim
produziert in: 1998
produziert von: SDR
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Günter Maurer
Constanze Renner
Inhalt: Eine radiophone Tragödie

Der geltungssüchtige Lektor Hans Hungerer liest auf der ICE-Trasse Stuttgart-Berlin das Manuskript der aufstrebenden Jungautorin Corinna Maus. Was ihm nicht gut bekommt, da die Charaktere sich bald selbstständig machen. Im Wagen 9 geht's zu wie in Auerbachs Keller, man ist allenthalben unterwegs zum Theatertreffen. Daher dienen sämtliche kulturellen Bestrebungen ausschließlich dem prallen Lebensgenuss. Faustisch gesprochen: Grobe Sinnlichkeit und dumpfe Leidenschaft führen zur Ausschaltung zügelnder Vernunft. Kurz: Alle lassen die Sau raus. Schließlich droht Hungerer im himmlischen Wirrwarr abzuheben, denn der Weg zu den Sternen steht allen offen - bei der Bahn sogar einem Lektor.
Sprecher:Markus Hoffmann (Felix)
Katharina Palm (Beate)
Daten zu Uta-Maria Heim:geboren: 14.10.1963
Vita: Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg/Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden.

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Erstsendung: 12.02.2001
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Titel:
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 6 Minuten
Regie: Edgar Lipki
Komponist: Christoph Gathmann
Inhalt: Bruchsal. Eine Autobahnraststätte. Ein kurzer Stop. Menschen mit verschiedenen Zielen. Eine Musikgruppe unterwegs. Sie spielen Countrymusik. Nicht gerade erfolgreich und ziemlich weit weg vom Wilden Westen. Aber der Tourbus ist aufgetankt und die Schützenhalle von Kirchheim/Teck oder sonstwo wartet. Es geht weiter. Oder doch nicht?
Sprecher:Jan Schreiber (Sonne)
Christian Brückner (Doktor)
Christine Schönfeld (Engel)
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 16.09.1997
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Titel:
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1988
produziert von: SRF
Laufzeit: 8 Minuten
Regie: Edgar Lipki
Inhalt: Zwei Männer im Auto auf dem Autobahnparkplatz. Sie kennen sich lange. Die Aufgabenteilung zwischen ihnen ist festgelegt: während der eine Ärger anzieht wie ein Magnet die Eisenspäne, versucht der andere, ihn aus den Schwierigkeiten herauszuholen. Sie sind Brüder. Sie warten. Auf wen und warum ist nicht ganz klar. Jedenfalls einem von beiden nicht...
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 23.09.1997
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Titel:
Autor: Edgar Lipki
produziert in: 1985
produziert von: BR
Laufzeit: 36 Minuten
Regie: Edgar Lipki
Inhalt: Ein Wochenendtrip. Sixpacks und laute Musik. Die beiden Männer sind alte Freunde. Alles könnte wie früher sein. Wenn sich der eine nicht in eine fixe Idee verrannt hätte. Die, daß sein Freund etwas mit seiner Frau hat. Der Verkehr wird unwichtig. Ihr Amischlitten kommt in einem anderen Auto zum Stehen. Ein Holländer. Ausgerechnet.
Sprecher:Rolf Castell
Walter Fitz
Max Griesser
Robert Naegele
Marianne Brandt
Maria Stadler
Fritz Straßner
Toni Berger
Oskar Eckmüller
Christiane Blumhoff
Hans Kraus
u.a.
Daten zu Edgar Lipki:geboren: 1957
Vita: Edgar Lipki, geboren 1957, ist Autor und Produzent von Theaterstücken, Performances und Hörspielarbeiten. Zuletzt produzierte er für den WDR das Hörstück "Corpus Stereo" (2009) und verfasste Texte und Dramaturgie zum Tanztheaterprojekt REVOLVER (Februar 2010 in Bern).
Erstsendung: 30.09.1997
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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