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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Hörspiel-Kalender
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Treffer 1 von insgesamt 16
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Titel: Autofahren in Deutschland
Autor: Ulrike Syha
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Beate Andres
Inhalt: "Autofahren ist kein vager Zustand, der einen Übergang von A nach B beschreibt. Es gibt keinen akzeptablen Grund, von A nach B zu gehen. Autofahren ist ein Bekenntnis." Hugo, Lorenz, Cleo und Marthe zum Beispiel rasen über die Autobahn des Lebens. Ihre Wege kreuzen sich auf Raststätten und an Tankstellen. Wut haben heißt für sie rechts überholen, kurz vor dem Autobahnkreuz. So wie Hugo, der die Steuerfahnder im Schlafzimmer seiner Freundin Marthe glaubt, während sein Kumpel Lorenz die Wohnung nach Daten untersucht, die er dann wahrscheinlich ins Silicon Valley schickt. Und alles das geschieht in einer Welt, die gerade nicht die seine ist. Denn er ist unterwegs auf Deutschlands Straßen, irgendwo zwischen Magdeburg und Hannover.
Sprecher:Sophie Rois
Daten zu Ulrike Syha:Vita: Ulrike Syha, 1976 in Wiesbaden geboren, arbeitete vor und nach dem Dramaturgiestudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig als Dramaturgie- und Regieassistentin. Seit 2003 ist sie freiberuflich als Autorin tätig und lebt in Hamburg. Sie erhielt diverse Stipendien (u. a. Stipendium "Villa Massimo"), Preise und Auszeichnungen (2002 Kleist-Förderpreis). Ihre Theaterstücke werden an nahmhaften deutschen Theatern aufgeführt.
Erstsendung: 10.02.2003
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 16
Titel: Das Gesetz der Trägheit
Autor: Johan Daisne
produziert in: 1973
produziert von: RIAS; BR; WDR
Laufzeit: 105 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Lou Brouwers
Komponist: Friedrich Scholz
Übersetzer: Lou Brouwers
Inhalt: Bei der Verleihung des Nobelpreises in Stockholm diskutiert der belgische Quantenphysiker Alain Deriddere, mit König Carl-Gustav von Schweden über das Gesetz der Trägheit. Wenn ein Zug anhält, so der König, kann man nicht beweisen, dass er tatsächlich still steht.

Nur einen Tag später erlebt Deriddere eine mysteriöse Zugfahrt, die ihn in eine Art Niemandsland zwischen Leben und Tod führt und ihn von der gerade erst gefundenen Liebe seines Lebens trennt.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Ben Reich)
Gert Günther Hoffmann (Lincoln Parker)
Arnold Marquis (Cray D'Courtney)
Susanne Tremper (Barbara D'Courtney)
Ingrid van Bergen (Maria Beaumont)
Dieter Ranspach (Gus Tate)
Uta Hallant (Mary)
Eduard Wandrey (T'sung H'sai)
Anneliese Römer (Chooka Frood)
Tanja Berg (Duffy Wygand)
Nero Brandenburg (Snimm)
Josef Pelz von Felinau (Sam Atkins)
Andreas Mannkopff
Helga Kraus
Hubertus Bengsch
Helma von Kieseritzky
Rudi Schmitt
Norbert Gescher
Hermann Ebeling
Hans Kwiet
Erna Haffner
Reinhard Kolldehoff
Otto Czarski
Klaus Jepsen
Rose Müller
Friedrich W. Bauschulte
Fritz Mellinger
Georg Corten
Joachim Kerzel
Evamaria Miner
Heinz Petruo
Joachim Nottke
Erika Matejka
Walter Tappe
Eric Vaessen
Michael Pfeiffer
Paul Paulschmidt
Burghart Klaußner
Gerd Holtenau
Jürgen Wegner
Mei Li Pfennig
Hülya Laumer
Hermann Wagner
Rolf Marnitz
Gerti Honeck
Robert Matejka
MusikerHenning Stoll (Fagott) Hagen Kuhr (Violoncello)
Daten zu Johan Daisne:Vita: Johan Daisne, Pseudonym für Herman Thiery (1912-1978), flämischer Schriftsteller des Magischen Realismus, lebte als Stadtbibliothekar in Gent. Während des Zweiten Weltkrieges veröffentlichte er erste Werke. Er schrieb Romane und Erzählungen (u.a. "Die Treppe von Stein und Wolken", "Lago Maggiore", "Wie schön war meine Schule").
Erstsendung: 10.06.2007
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 16
Titel: Das Schloss
Autor: Franz Kafka
produziert in: 2000
produziert von: SWR
Laufzeit: 45 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Inhalt: Drei Gassen, zwei Gasthöfe und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: Draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, "Landvermesser" K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung "Das Schloss", die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das moralisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des 'Brückenhofes'. Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schloss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger – ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der 'Roman' bleibt Fragment.

Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas "Das Schloss" bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.
Sprecher:Inga Busch (Erzählerin)
Beate Jensen (Ich)
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
Erstsendung: 15.01.2017
Datenquelle(n): dra
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Webfund
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 16
Titel: Der Himmel - wegen Überfüllung geschlossen
Autor: Mona Winter
produziert in: 1998
produziert von: BR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Mona Winter
Inhalt: Flughafen Berlin. Im Transitraum begegnen sich zwei ältere Herren: Celino Bleiweiss, Jude, polnischer Herkunft und T, Industrieller, der in Amerika neue Märkte mobilisiert. In ihr Gespräch mischen sich die Stimmen der toten Eltern, Täter wie Opfer. T's Eltern, Industrielle vom alten deutschen Schlag, sind tonangebende Waffenproduzenten im Dritten Reich gewesen. Celino Bleiweiss´ Eltern wurden in Auschwitz vergast. Die Stimmen der Toten symbolisieren den Abgrund innerhalb einer ganzen Generation: Schrecken und Gleichgültigkeit, Kriegsgewinnstreben und Tod. Dies alles in scheinbarer Koexistenz. Jenseits der fiktiven Begegnung ist Celino Bleiweiss zugleich Erzähler seiner eigenen Kindheits-Biografie. Sie handelt von seiner höchst ungewöhnlichen, ja wundersamen Rettung vor den Nazis.
Sprecher:Martin Wuttke (Sprecher)
David Pascal Dion (Sprecher)
Ingo Zeidler (Sprecher)
Christian Kaltner (Sprecher)
Daten zu Mona Winter:Vita: Mona Winter lebt als Schriftstellerin und Lektorin in München. Sie veröffentlichte Essays und literarische Texte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. 1986 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Stadt München. Theaterstücke von ihr sind "Tag der Tollkirsche" (1991), "Gerne Kanibalisch" (1992), "Ich, eine von dir" (2002). Sie schrieb die Hörspiele "Kasimir und die Tänzerin" (SFB 1991), "Welcome to death" (SFB 1994), "Bad Girl Franz" (SFB-ORB 1999) und die Features "Wüstenpunk" (SWR 2002) und "Ingolstadt liegt in Amerika" (RBB/SWR 2004).
Hompepage o.ä.: http://www.monawinter.de/cms/
Erstsendung: 26.09.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 16
Titel: Der kleine Prinz
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
produziert in: 2002
produziert von: SFB-ORB
Laufzeit: 46 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Komponist: Andreas Burckhardt
Dramaturgie: Ulla Illerhaus
Inhalt: Die Geschichte erzählt von der Freundschaft zwischen einem Bruchpiloten und dem kleinen Prinzen, der von einem anderen Planeten auf die Erde gefallen ist.

Die Geschichte erzählt von einem Piloten, der mit seiner Maschine in der Wüste havariert. Allein und mit Trinkwasser für nur acht Tage muss er sein Flugzeug reparieren. Am Tag nach der Bruchlandung steht wie aus dem Boden gewachsen ein kleiner Junge vor ihm, der ihn bittet, ihm ein Schaf zu malen.

So lernt der Pilot den kleinen Prinzen kennen, der ihm von seiner langen, abenteuerlichen Reise erzählt, die ihn von seinem Heimatplaneten über viele Stationen bis zur Erde geführt hat.

Aber der kleine Prinz hat ein Problem. Er hat jemanden auf seinem kleinen Planeten zurück gelassen. Eine Rose. Und diese Rose will er nicht länger allein lassen.
Sprecher:Litanei: Elfriede Irrall
Stimme 1: Katja Teichmann
Stimme 2: Matthias Scherwenikas
Opfer: Ali Sah
Psalmist: Haroun Sweis
Kind: Leo Stegmaier
MusikerClaudia Graue (Vokalist)
Daten zu Antoine de Saint-Exupéry:geboren: 29.06.1900
gestorben: 31.07.1944
Vita: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry (kurz Antoine de Saint-Exupéry; * 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille) war ein französischer Schriftsteller und Pilot. Antoine de Saint-Exupéry war schon zu seinen Lebzeiten ein anerkannter und erfolgreicher Autor und wurde ein Kultautor der Nachkriegsjahrzehnte, obwohl er selbst sich eher als einen nur nebenher schriftstellernden Berufspiloten sah. Seine märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz gehört mit über 80 Millionen Exemplaren zu den meistverkauften Büchern der Welt.
Hompepage o.ä.: http://www.antoinedesaintexupery.com//societe-civile.htm
Erstsendung: 25.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 16
Titel: Der Process
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 12.2010
Autor: Franz Kafka
produziert in: 2012
produziert von: DKultur
Genre: Horror
Regie: Klaus Buhlert
Inhalt: 1925, ein Jahr nach Kafkas Tod erschien im Berliner Verlag Die Schmiede der "Roman" "Der Prozess". Die Zusammenstellung dieser Erstausgabe besorgte Kafkas Freund Max Brod. Mit ihrer Veröffentlichung "avancierte Kafka zum Romancier mit Weltruhm" (Roland Reuß). "Der Process" aber ist Fragment geblieben. Kafka hinterließ eine nicht nummerierte, auf 16 Konvolute verteilte Handschrift. Doch dies hat bei einer breiten Leserschaft die Wahrnehmung eines geschlossenen Werks mit Anfang, Mitte und Ende nicht verhindert. Die Editionsgeschichte des "Romans" steht exemplarisch für Rezeptionsgewohnheiten und Erwartungen an Literatur. Mit der Wandlung solcher Konventionen und Haltungen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Anerkennung offener literarischer Strukturen, komplizierter Entstehungsgeschichten und Schreibprozesse. Editionspraxis und Textforschung in Bezug auf Kafkas Werk veranschaulichen dies deutlich. Die BR-Hörspielproduktion "Der Process", die in ihrer Textgrundlage von den Handschriften Kafkas bzw. ihrer Umschrift ausgeht und sich auf die historisch-kritische Ausgabe des Verlags Stroemfeld/Roter Stern stützt, versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk.


Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Und dennoch akzeptiert K. die Sachlage. Er erkennt die beiden Wächter, die ihn in Gewahrsam nehmen wollen, als Autoritäten findet sich sogar ein zweites Mal unaufgefordert zum Verhör ein. Er will dem undurchdringlichen Gerichtswesen auf den Grund gehen und sucht fachkompetente Unterstützung beim Advokaten Huld, der Frau des Gerichtsdieners oder dem Gerichtsmaler Titorelli. Im Verhör beschimpft Josef K. das Gericht als Instanz absoluter Sinnlosigkeit und trifft damit womöglich seinen Kern und im selbstbetriebenen Fortgang des Prozesses verwirklicht sich schließlich ein Gesetzt, das nicht die Schuld sucht, sondern von ihr angezogen wird. Josef K. macht sich selbst den Prozess, stellt sich - dem Autor nicht unähnlich - unter einen Generalverdacht der Schuld. Am Ende fällt K. diesem Prozess zum Opfer und willigt in die Exekution ein. Schon eine kurze Handlungszusammenfassung läuft Gefahr, eine Erzählung linear und chronologisch-kausal nachvollziehbar zu machen, die für den Leser gerade gegensätzliche Erfahrungen bereit hält, nämlich Unauflösbarkeit von Leerstellen und Offenheit von Sinn. Noch weniger trägt sie der Entstehung des Werkes Rechnung, die weit entfernt ist von einer systematisch-linearen Vorgehensweise des Autors. Kafka hatte bei der Niederschrift zwar den Rahmen abstecken wollen, doch der Schreibprozess, der sich zwischen August 1914 und Januar 1915 erstreckte, verlief nie stringent. Der Autor arbeitete parallel an mehreren Kapiteln, schrieb unregelmäßig in verschiedenen Heften gleichzeitig und sortierte die einzelnen Textteile immer wieder in neue Konvolute um, ohne dabei eine verbindliche Reihenfolge festzulegen. Eine ebenso radikale wie überzeugende Umgangsform mit den Manuskripten fanden 1997 Roland Reuß und Peter Staengle in der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte im Verlag Stroemfeld/Roter Stern. Dem Fragmentcharakter des Werkes und dem Schriftbild mit zahlreichen Korrekturen Rechnung tragend, werden die handschriftlichen Manuskriptseiten neben ihre typographische Umschrift gestellt und die überlieferten Konvolute als solche, nämlich in separaten Heften ohne endgültige Abfolge, publiziert. Diese Edition und ihr Konzept, die Variabilität eines Werkes transparent zu machen, ist Ausgangspunkt der BR-Hörspielproduktion, die sich dementsprechend nicht als Adaption oder Dramatisierung begreift.Insgesamt acht Schauspieler stellen sich mit ihren Interpretationen den Herausforderungen dieses Projekts. Reduktion und Konzentration der audiokünstlerischen Mittel sollen die Eigenarten des kafkaschen Stils und seiner Sprache hörbar machen. Wie bei den handschriftlichen Manuskripten und ihrer Edition im Medium Buch, so vermitteln sich in den akustischen Lesarten sprachliche Suchbewegungen. Der zwangsläufig linearen Anordnung der einzelnen Teile in der Sendung steht der Download im Hörspiel Pool gegenüber. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der Ausgabe im Verlag Stroemfeld.
Sprecher:Marian Funk
Sven Lehmann
Daten zu Franz Kafka:geboren: 03.07.1883
gestorben: 03.06.1924
Vita: Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren, wo er fast sein ganzes Leben verbrachte. Nach dem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein einjähriges Rechtspraktikum und arbeitete schließlich bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung 1922 bei der Prager "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt". 1907 begann er mit dem Schreiben. Seine testamentarisch zur Verbrennung bestimmten Schriften blieben größtenteils erhalten. Neben den Romanen "Amerika" (1927), "Der Prozess" (1925) und "Das Schloss" (1926) sowie den Tagebüchern und Briefen sind es vor allem die Erzählungen, die Kafkas Ruhm begründet haben. Er starb am 3. Juni 1924 an einer Tuberkuloseerkrankung.
Hompepage o.ä.: http://www.franzkafka.de/franzkafka/home/
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Treffer 7 von insgesamt 16
Titel: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande
Autor: Heiner Müller
produziert in: 1969
produziert von: WDR; SFB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Bert Koß; Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Zum 75. Geburtstag von Heiner Müller

Erzählt wird die Geschichte der Umsiedlerin Niet, die in einer Kammer beim korrupten Bürgermeister eines kleinen Mecklenburger Dorfes untergekommen ist. Schwanger von einem arbeitsscheuen und ständig Bier trinkenden Individuum namens Fondrak, macht sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Zwar hat die Bodenreform den ehemaligen Tagelöhnern und Kleinbauern eine kleine Parzelle Land gebracht, aber es fehlt überall an Saatgut, Zugvieh und Traktoren. Vielen geht es daher noch nicht besser als vorher. Da hilft auch nichts, dass der aus dem KZ heimgekommene Parteisekretär Flint nicht müde wird, den Fortschritt der neuen Ordnung zu preisen. Als ein alteingesessener Mittelbauer vom Neubauern Ketzer das geliehene Pferd zurückhaben will und der staatliche Solleintreiber ihm ebenfalls zusetzt, erhängt sich Ketzer in seinem Katen. Für ihn kommen die zwei sowjetischen Traktoren, die bald darauf ins Dorf rollen, zu spät. Auf einer Versammlung im Dorfkrug wird unter Anwesenheit des Landrats der gerechte Umgang mit den Traktoren diskuti ert. Der korrupte Bürgermeister will es dem Landrat besonders recht machen und schlägt die sofortige und vollständige Kollektivierung des Dorfes vor. Da das aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Sinne der Partei ist, verliert er seinen Posten, und Flint, der Parteisekretär, wird der neue Bürgermeister. Seine erste Amtshandlung ist, der Niet die Übernahme von Ketzers Hof anzubieten. Nach kurzem Zögern nimmt sie das Angebot an und siedelt um auf Ketzers Hof.
Sprecher:Peer Schmidt (Sprecher)
ergänzender Hinweis: Das Produktionsjahr ist dem Originalabspann entnommen.
Daten zu Heiner Müller:geboren: 09.01.1929
gestorben: 30.12.1995
Vita: Heiner Müller (1929-1995), Dramatiker von Weltrang, war zuletzt Intendant und künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Hompepage o.ä.: http://www.heinermueller.de/en/index.php
Erstsendung: 13.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 16
Titel: Die Zwangsjacke
Autor: Jack London
produziert in: 2002
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Abenteuer
Regie: Kai Grehn
Bearbeitung: Kai Grehn
Übersetzer: Ilse Winger
Erika Kaiser
Inhalt: Darell Standing, ehedem Professor an der Berkeley-Universität, sitzt in einer Todeszelle von San Quentin. Er soll einen Kollegen ermordet haben. Im Gefängnis wird er in eine Zwangsjacke gesteckt, verhört und gefoltert. Darrel soll zum Reden gebracht werden. Er lernt das Martyrium auszuhalten, indem er sich von seinem Körper ›abspaltet‹. Kraft seiner Gedanken wandert er durch Raum und Zeit zur Unsterblichkeit.
Sprecher:Heinz Reincke (Hans Albers)
Dieter Mann (Puschke)
Hille Darjes (Hansi)
Renate Schroeter (Marlene)
Christoph Bantzer (Intendant)
Rudolf Melichar (Rivale)
Manfred Steffen (Vater)
Karl Knaup (Lautsprecherstimme)
Felix Sprung (Sprecher)
Daten zu Jack London:geboren: 12.01.1876
gestorben: 22.11.1916
Vita: Jack London (* 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; † 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 13.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 16
Titel: Erste Materie
Erste Erde Epos (Folge 3)
Autor: Raoul Schrott
Regie: Michael Farin
Komponist: Wolfgang Schoor
Inhalt: Neujahrsmorgen auf einem Berggipfel in der Atacama. Drei Astronomen, einer von ihnen ein Deutscher, der von Meteoriten erzählt und dem seltsamen Klang, der sich manchmal rings um einen ausbreitet, wenn sie am Himmel verglühen. Ihre bröckelige Kohle stellt die erste Materie dar, die im glühenden Sonnennebel entstand, winzige Rubine und Olivine darin. Aus ihnen hat unsere Erde sich zusammengeballt; sie sind das Älteste, was wir in die Hand nehmen und betasten können, das erste Greifbare vom Anbeginn des Universums. Über dieses Konkrete hinaus waren Meteoriten seit je mit Symbolik beladen: ob im Mittelalter, wo ein im Elsaß einschlagender Meteorit Kaiser Maximilian als Zeichen des Krieges und Dürer als Stern der Melencolia erschien, oder in den 60er Jahren, als ein in Mexiko niedergehender Feuerball als Warnung intergalaktischer Völker vor der Mondlandung gedeutet wurde. Es ist die Suche nach diesen beiden Meteoriten, von der dieser deutsche Astronom erzählt, vom Anfang der Welt und von seiner kleinen Tochter, der er einen dieser kleinen schwarzen Brocken mitbringen will. Erste Erde Epos ist der Versuch eines modernen Epos in einer Zeit, in der aufgrund immenser Wissensbestände, unzähliger Forschungsdisziplinen und des Verlusts klarer religiöser Ankerpunkte die Gattung "Epos" unmöglich scheint. Während das Modell zentraler europäischer Weltschöpfungsmythen von einer Dramaturgie geprägt ist, in der der Mensch sich im Gegenüber zu seinen Göttern situiert, und innerhalb derer alles festgehalten wurde, was über die Welt gesagt werden konnte, geht es Raoul Schrott darum, die Frage nach der humanen Tragweite unseres Wissens von der Welt und ihrer Entstehung zu stellen. Dabei können Poesie und Bilderreichtum der Dichtung das anschaulich und emotional erfahrbar machen, wovon die Wissenschaft in abstrakter Terminologie redet. In dem auf 21 Teile angelegten Epos, das mit Erstes Licht seinen Anfang nimmt, soll die Verbindung von alten Mythen, Diskurs der Naturwissenschaften, Dialogen mit Wissenschaftlern und subjektiven Reisebeschreibungen des Autors ein vielschichtiges Netz aus Perspektiven auf die Erde und unser Wissen von ihr ergeben, in dem die poetische Spracharbeit zum Mittel für die Stiftung von besonderen Weltbeziehungen wird. Silvester in Chile. In den Bergen der Atacama haben 3 Astronomen der Europäischen Südsternwarte - ein Neuseeländer, ein Taiwanese und ein Deutscher - einen Monitor aufgebaut. Probeaufnahmen sollen zeigen, ob sich der Gipfel, auf dem sie lagern, als Standort für ein Observatorium eignet. Gebaut werden soll das bislang weltgrößte Spiegelteleskop, seine Kuppel größer als ein Dom, um nach erdähnlichen Planeten zu suchen, die dunkle Materie zu erforschen, die ältesten Sonnen zu identifizieren und erstes Licht aufzufangen - jenes Licht, das 380.000 Jahre nach dem Urknall erstmals die glühend sich ausdehnende Gaswolke des Universums durchdrang. Derart wird der Weltraum sondiert; die Falschfarbenbilder des Teleskops illustrieren aber auch unsere urmenschlichen Ideen eines Anfangs. Und das Scheitern all unserer Vorstellungen von Raum und Zeit. Naturwissenschaft steht so Poesie und Mythos gegenüber. In diesem Fall ist es die Weltschöpfungsgeschichte der neuseeländischen Maori als letztem, um 1880 entstandenen Mythos vom Ursprung unseres Kosmos. In ihm geht es ebenso um das erste Licht - wie es sich im Phosphoriszieren der Glühwürmchen erhalten hat, die in den unterirdischen Höhlen von Waitomo ihre Sternbilder im Dunkel aufleuchten lassen. Raoul Schrotts Erste Erde Epos wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Daten zu Raoul Schrott:geboren: 17.01.1964
Vita: Raoul Schrott, geb. 1964, Lyriker, Romancier, Hörspielautor, Übersetzer. Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin, Innsbruck. 1986 Sekretär des französischen Schriftstellers Philippe Soupault, danach Lektor am 'Istituto orientale' in Neapel. Hörspiele u.a. "lingua franca sonora I-IV" (BR 1994- 1995), "Hotels" (BR 1995, mit Klaus Buhlert, Hörspiel des Jahres 1995), "Finis terrae" (mit Klaus Buhlert, BR/ORF 1996), "Tropen" (BR/HR/ORF 1998), "Die Erfindung der Poesie" (BR/HR/ORF 1998), "Zarzura" (mit Michael Farin, BR 1998), "Die Wüste Lop Nor" (mit Michael Farin, BR 2000, Hörspiel des Monats August), "Gilgamesh" (BR 2001, Hörspiel des Monats Oktober), "Die Blüte des nackten Körpers" (SWR/HR 2010), "Erste Erde Epos"(BR 2013/14).
Erstsendung: 29.06.2013
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 16
Titel: Festbeleuchtung der Nacht
Autor: Ursula Krechel
produziert in: 1993
produziert von: RIAS
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Andrea Getto
Inhalt: Die Ich-Erzählerin durchwacht schreibend eine Nacht vom Abend bis zum frühen Morgen. Eine Nacht am Fenster, am Schreibtisch, die verschiedenen Räume der Wohnung durchwandernd. Die Dunkelheit und die Stille schärfen Aufmerksamkeit und Bewußtheit, wie bei vielen, die nächstens arbeiten, sich amüsieren, sich ängstigen. Die »kein Auge zutun« und die »Ohren offenhalten«. Papier, Stift, Aufnahmegerät, Tupfer, Pinzette, Messer, Feile, Schere, Licht. Arbeitslicht. Welche Bilder hat die Nacht, welche Stimmen, welche Geräusche? Bringt sie Erinnerungen mit? Wohin verlaufen sich die Gedanken, und wann wird die Nacht körperlich spürbar? Schlafentzug. Überwachheit. Hineingleiten in den Morgen, in die neue Schreibarbeit.
Sprecher:Christian Brückner (Heinz Siebler, Reporter)
Werner Rehm (Arthur Messmann, Chefredakteur)
Hermann Lause (Bernhard Oldrich, Mutter)
Johanna Elbauer (Gertrud Oldrich, Mutter)
Dörte Lyssewski (Rosy, ein Mädchen)
Ingrid Kaehler (Fräulein Brömmer, Zeitungsredaktion)
Brigitte Röttgers (Schwester, Diakonissenheim)
Daten zu Ursula Krechel:geboren: 04.12.1947
Vita: Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Mehrere Literatur-Dozenturen und Auszeichnungen, zuletzt "Deutscher Buchpreis" (2012) für den Roman "Landgericht". Schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Essays und Features sowie zahlreiche Hörspiele, zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Festbeleuchtung der Nacht" (2007).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 02.09.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 16
Titel: Gegen den Tod
Autor: Elias Canetti
produziert in: 1991
produziert von: Funkhaus Berlin
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Torsten Ratheischak
Inhalt: »Wir müssen böse sein, weil wir wissen, daß wir sterben. Wir wären noch böser, wenn wir von Anfang an wüßten, wann«, sagt der Philosoph. Neben ihm geben IchundEr, ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind den »zerstreuten und widersprüchlichen« Aufzeichnungen Canettis eine Stimme.

Elias Canetti begann inmitten des Zweiten Weltkrieges, als junger Mann, damit, seine Gedanken in Grotesken, Tiraden und phantastischen Aphorismen "gegen den Tod" aufzuschreiben. An diesem Buch schrieb er lebenslang, ohne es zu veröffentlichen.
Sprecher:Hartmut Schreier (Siegfried)
Klaus Manchen (Scheff)
Günter Naumann (Schweiger)
Jaymey Klimek (Mädchen)
Uwe Baumgartner (Vermummter)
Musiker: Torsten Ratheischak (Sampler)
ergänzender Hinweis: Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann
Daten zu Elias Canetti:geboren: 25.07.1905
gestorben: 14.08.1994
Vita: Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981.

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Erstsendung: 09.11.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 16
Titel: Lost in Praha
Autor: Martin Becker
Jaroslav Rudis
produziert in: 1950
produziert von: BR
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Thomas Wolfertz
Dramaturgie: Natalie Szallies
Inhalt: In Prag soll alles besser werden. Tomas, Mitte 30, hat genug von seinem frustrierenden Leben als Lehrer in Berlin. Kurzerhand bricht er alle Brücken ab, um in der "Goldenen Stadt" neu anzufangen - obwohl er Prag nur aus der Literatur kennt. Seine ehemalige Schülerin Teresa begleitet ihn spontan. Frisch verliebt ziehen sie gemeinsam durch die Stadt, von einer Touri-Attraktion zur nächsten, was Teresa schnell auf die Nerven geht. Ihr Ding sind eher die Kneipen und Punkkonzerte, mit denen wiederum Tomas nichts anfangen kann. So verlieren sich die beiden im Prag der Gegenwart: Tomas in seinen Touristenträumen, wo Franz Kafka und der Golem sich auf der Karlsbrücke gute Nacht sagen, Teresa im prallen Leben, in den Bars und Clubs einer pulsierenden Metropole. Während Teresa mit dem Punksänger Jara um die Häuser zieht, landet Tomas mit unerklärlichen Magenschmerzen im Krankenhaus Bulovka - und hat plötzlich einen prominenten Zimmernachbarn: den berühmten tschechischen Schriftsteller Bohumil Hrabal. Nur ist der eigentlich seit über zehn Jahren tot ... "Lost in Praha" ist Prag in echt: Den Touristenklischees werden reale O-Töne aus Prag und reale tschechische Musik entgegengesetzt.
Sprecher:Hans Cossy (Mohallab)
Wilfried Seyferth (Welid)
Karl Simon (Jezid)
Ingeborg Hoffmann (Magd)
Paul Hoffmann (Räuber Omar)
Hilde Sessack (Trug)
Harald Mannl (Saard)
Gisela Uhlen (Schirin)
Otto Wernicke (Obka, der Henker)
Daten zu Martin Becker:geboren: 1982
Vita: Martin Becker, geboren 1982 im Sauerland, hat am Literaturinstitut Leipzig studiert und lebt heute in Berlin. 2007 erschien sein erstes Buch mit dem Titel "Ein schönes Leben".
Daten zu Jaroslav Rudis:geboren: 08.06.1972
Vita: Jaroslav Rudis, geboren 1972, ist tschechischer Roman- und Drehbuchautor. Zusammen schrieben die beiden zuletzt das Hörspiel "Lost in Praha" (WDR 2008).Das Manuskript zu "Plattenbaucowboys" wurde gefördert mit einem Stipendium der Filmstiftung Nordrhein- Westfalen.

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Erstsendung: 01.04.2008
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 16
Vorige/nächste Ausstrahlung:21.01.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 2 von 12)
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Weitere Sendetermine10.02.2019 um 15:05 bei BR 2 (Folge 5 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
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01.04.2019 um 20:05 bei BR 2 (Folge 12 von 12)  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Meister und Margarita
Autor: Michail Bulgakow
produziert in: 2014
produziert von: WDR
Laufzeit: 54 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Übersetzer: Alexander Nitzberg
Inhalt: Ein 12-teiliges Hörspiel.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie – ein russischer Faust.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

"Meister und Margarita – dieses Hörspiel wollte ich nicht aufnehmen – ich wollte es hören! Unbedingt! Am besten auf Russisch... Aber Russisch ist mir irgendwie abhanden gekommen – in meinem zweiten Leben in Westberlin. Ich hatte es vierzig Jahre nicht mehr sprechen wollen... Nix sprechen russisch... behauptet Woland im Roman – nachdem er am Patriarchenteich akzentfrei über Pilatus, Gott und die Welt geplaudert hat. Was also ist der Unterschied zwischen einer Fremdsprache und einer fremden Sprache?
Sprache schafft Hindernisse. Worte werden mißverstanden. Wenn aber Worte nichts mehr sagen, dann sollte man etwas mit ihnen tun – ich zum Beispiel muss sie immer wieder hören (am besten geht’s mit dem inneren Ohr!). Einen Ton für sie finden; einen akustischen Ort. Das belebt kalte Wortleichen manchmal. Bulgakow hat sich mit Meister und Margarita durch einen Riss in der Moskauer Alltagssprache gezwängt, zwischen einerseits Anbrüllen und andererseits Beten. Und er liebt alle seine Figuren, obwohl es – objektiv betrachtet – im Roman wenig Grund dafür gibt. Kann man das hörbar machen im Radio? Kann Bulgakows Roman (weit weg von russischer Alltags- und Kremlsprache) zur akustischen Arche ‚Poesija Russland‘ zusammen geschraubt werden? Nix sprechen russisch... Das Boot besteigen. Sich selbst retten. Und alle mitnehmen, die es möchten. Auch den Hörer."
Klaus Buhlert, Regisseur
Sprecher:Marleen Lohse (Ece/Erzählerin)
Tanja Seibt (Madame Lilla)
Helene Grass (Maryam)
Silke Linderhaus (Amira)
Ernst August Schepmann (Eyüp)
Oliver El-Fayoumy (Muhammed)
Sybille J. Schedwill (Sayda)
Ilse Strambowski (Fatima)
Claudia Mischke (Firdaus)
Larissa Aimee Breidbach (Tin Abutut)
Caroline Schreiber (Alya)
Wolfgang Rüter (Jezim Answar)
Gabriele Schulze (Nunu)
Udo Kroschwald (Pierre)
Daten zu Michail Bulgakow:geboren: 15.05.1891
gestorben: 10.03.1940
Vita: Michail Afanassjewitsch Bulgakow (* 3. Mai (jul.) / 15. Mai 1891 (greg.) in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 10. März 1940 in Moskau, Sowjetunion) war ein sowjetischer Schriftsteller. Er gilt als einer der großen Satiriker der russischen Literatur.

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Erstsendung: 28.09.2014
Datenquelle(n): dra
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YaGru
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Treffer 14 von insgesamt 16
Titel: Snobby Dim
Autor: Frank Becker
produziert in: 1959
produziert von: BR
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Beate Andres
Komponist: Walter Popper
Inhalt: Er und Sie. Eine zufällige Begegnung im World-Wide-Web. Ein Chatroom als Ort der Begegnung, ein Raum ohne Gesichter, ohne Körper, ohne Namen. Allein Worte sind greifbar. Und alles ist möglich. Er und Sie bewegen sich durch die Welt ihrer geheimen Wünsche, treffen aufeinander und verzahnen sich, die verbale Atmosphäre heizt sich auf. Ein Spiel beginnt. Zwei ungreifbare Gestalten, die wie Spielleiter agieren, beobachten die beiden, bemächtigen sich ihrer Gedanken, greifen sich ihre Erinnerungen, stellen ihre Gegenwart in Frage und spielen das Spiel weiter: Sie installieren eine virtuelle Keimzelle und formen daraus ein Wesen aus Fiktionen, Wünschen und Möglichkeiten: Snobby Dim. Ein Wesen ohne Körper, wie ein Ort, an dem sich geheime Gedanken versammeln, intimste Wünsche zusammenfließen. Snobby Dim - eine virtuelle Schöpfungsgeschichte?
Sprecher:Fritz Wilm Wallenborn (1. Sprecher)
Ernst Seiltgen (2. Sprecher)
Karl-Heinz Schroth (Dickie Dick Dickens)
Marlies Schoenau (Effie Marconi, seine Braut)
Erik Jelde (Opa Crackle)
Richard Kley (Bonco)
Fritz Benscher (Josua Benedikt Streubenguss)
Gerda Wandesleben (Mrs. Shrewshobber)
Ulla Torp (Maggi Poltinbrook)
Jaspar von Oertzen (Bezirksstaatsanwalt)
Friedrich Domin (Gefängnisdirektor)
Anton Reimer (Dr. Summerbird)
Rudolf Rhomberg (Polizist)
Heinrich Fendel (Einsatzgruppenleiter)
Hans Leibelt (Chefkommissar Lionel Mackenzie)
Wolfgang J. Bekh (Sergeant Martin, ehem. Assistent)
MusikerLars Rudolph Nicholas Bussmann Hanno Leichtmann
Daten zu Frank Becker:Vita: Frank Becker, 1958 geboren, ist Musiker, Chansonier, Autor und Dozent im Fach Chanson an der Hanns-Eisler-Hochschule. "Snobby Dim" ist sein Hörspiel-Debüt.
Erstsendung: 01.03.2004
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 16
Titel: Über das Marionettentheater
Autor: Klaus Buhlert
Heinrich von Kleist
produziert in: 1949
produziert von: RB
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Klaus Buhlert
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Komponist: Kurt Stiebitz
Dramaturgie: Manfred Hess
Inhalt: Hörstück von Klaus Buhlert nach der Erzählung "Über das Marionettentheater" von Heinrich von Kleist und unter Verwendung von Motiven aus Goethes "Faust. Vorspiel auf dem Theater" und "Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern".

Die essayistische Erzählung »Über das Marionettentheater«, erschienen 1810 in den von Kleist herausgegebenen Berliner Abendblättern, ist eine poetische Erkundung über das Wesen der Kunst im Spannungsverhältnis von Natur und Kultur, Bewusstheit der Mittel und Naivität der Ausführung. Ausgangspunkt des Gespräches zwischen dem Ich-Erzähler und einem berühmten Tänzer ist die Grazie der Bewegung von Marionetten. Wie Tiere oder Kinder sind sie sich ihres Tuns nicht bewusst - und gerade das sei Voraussetzung ihrer Schönheit und Anmut. Die Herren erörtern daraufhin, ob oder wie in Zeiten, die durch die moderne Erkenntnis und Aufklärung geprägt sind, diese verloren gegangene Unschuld durch die Kunst wiederzugewinnen sei.

»Darf man Kleists Prosatext als Stummfilm erzählen? Interessante Frage. "Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater", ein Hörstück, sollte wie Stummfilm sein - nur eben anders herum. Und die Marionetten in diesem Hörstück sollten das sein, was sie im Stummfilm sind - nur eben auch anders herum: akustische Marionetten!«, sagt Klaus Buhlert über sein Stück.

Über Zitate aus Goethes »Jahrmarktsfest zu Plundersweilern« und einen musikalischen Klangapparat strukturiert Buhlert Kleists Sprache als Musik. Und Sprach-Musik ist vielleicht eine Antwort auf die Kleistsche Fragestellung.
Sprecher:Justus Ott (König Peter vom Reiche Popo)
Gert Westphal (Prinz Leonce, sein Sohn)
Elfriede Kuzmany (Prinzessin Lena vom Reiche Pipi)
Kurt Strehlen (Valerio, Hofnarr)
Erika Gurgin (Gouvernante)
Georg Ottmay (Hofmeister)
Erich Keddy (Zeremonienmeister)
Kurt A. Jung (Präsident des Staatsrats)
Friedrich W. Bauschulte (Hofprediger)
Wolfgang Dohnberg (Landrat)
Ernst-Peter Horn (Schulmeister)
Else Hackenberg (Rosetta)
Rolf Timm (2 Bauern)
Kai Landmark (2 Bauern)
Daten zu Klaus Buhlert:geboren: 1950
Vita: Klaus Buhlert, geb. 1950, studierte Musik, Akustik und Informatik. An der TU Berlin lehrte er elektronische und Computer-Musik. Seine erste Bühnenmusik schrieb er 1983 für George Tabori. Er gehört zu den begehrtesten Komponisten der Hörspielabteilungen vieler Sender der ARD. Sein Hörspielregie-Debüt, „Hotels“ von Raoul Schrott, (BR) wurde 1995 zum „Hörspiel des Jahres“. Seitdem wirkt Klaus Buhlert als Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner über 80 Kompositionen für Theater, Film und Hörspiel wurden ausgezeichnet.
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
Erstsendung: 18.11.2011
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 16
Titel: Zerbrochene Flügel
Autor: Jeffery Deaver
produziert in: 1992
produziert von: SWF
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefanie Lazai
Bearbeitung: Hans Bräunlich
Übersetzer: Stefan Lux
Inhalt: Ein Hörspiel nach der Erzählung "For Services Rendered".

Patsy Randolph sucht Hilfe bei dem Psychiater Dr. Bernstein. Sie erklärt, ihr Mann Peter wolle sie in den Wahnsinn treiben, um an ihr Vermögen zu kommen. Der Psychiater zweifelt. Aber Patsy fühlt sich verfolgt von alten Ängsten aus ihrer Kindheit, als der Vater sie strafte, weil eine der wunderbaren Vogelplastiken zerbrochen war.
Jetzt hört sie die Stimme ihres toten Vaters, den ihr Mann schon immer gut imitieren konnte. Und nur er weiß, wie sehr sie die Vogelplastiken liebt, von denen plötzlich wieder eine mit zerbrochenen Flügeln am Boden liegt.
Daten zu Jeffery Deaver:geboren: 1950
Vita: Jeffery Deaver, geboren 1950 in Glen Ellyn/Illinois, war Journalist und Rechtsanwalt, ehe er sich ab 1990 ganz dem Schreiben widmete. Der mehrfach ausgezeichnete Thriller-Autor wurde insbesondere durch die Romane der Lincoln-Rhyme-Reihe international bekannt, zuletzt: "Der Täuscher" (2009).
Erstsendung: 20.04.2009
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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