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Hörspieldatenbank

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Kriterien: Sprecher entspricht 'Sabine Falkenberg' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Maj Sjöwall
Per Wahlöö
produziert in: 1995
produziert von: NDR
Laufzeit: 44 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Peter Michel Ladiges
Bearbeitung: Peter Michel Ladiges
Komponist: Michael Naura
Übersetzer: Eckehard Schulz
Inhalt: "Gunvald Larsson sah auf seine Uhr. Neun Minuten nach elf. Noch acht Minuten. Er gähnte und schlug mehrmals kräftig die Arme vor der Brust zusammen, um sich warm zu halten. In diesem Moment explodierte das Haus." Mit diesem gewaltigen Feuerausbruch wird aus der eher routinemäßigen Observation eines Kleinkriminellen ein Fall für die Stockholmer Mordkommission. Zwar sind dank des Polizeipostens in unmittelbarer Nähe nur drei Menschen umgekommen, aber just der Autodieb ist dabei, der die Polizei auf die Spur eines internationalen Schmugglerrings bringen sollte. Nun stecken die Ermittlungen in der Sackgasse, da selbst die Todesart des Verdächtigen immer rätselhafter wird. Ein höchst verwickelter Fall für Kommissar Martin Beck und seine Männer, der mit viel Spürsinn und etwas Glück gelöst sein will.
Sprecher:Matthias Ponnier (Erzähler)
Matthias Fuchs (Gunvald Larsson)
Edgar Hoppe (Eric Zachrisson)
Günter Lampe (Lennert Kolberg)
Dieter Eppler (Evald Hammar)
Horst Mendroch (Martin Beck)
Uli Krohm (Einar Rönn)
Ulli Lothmanns (Melander)
Gustav-Peter Wöhler (Max Karlsson)
Horst Stark (Hjelm)
Gernot Endemann (Per Mansson)
Thorsten Statz (Benny Skake)
Thor W. Müller (1. Stimme)
Harald Mack (2. Stimme)
Sabine Falkenberg (3. Stimme)
Volker Bogdan (Arzt)
Daten zu Maj Sjöwall:geboren: 25.09.1935
Vita: Maj Sjöwall (* 25. September 1935 in Stockholm) ist eine schwedische Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie studierte Graphik und Journalismus, arbeitete danach für mehrere Zeitungen. 1961 lernte sie ihren Kollegen Per Wahlöö kennen, mit dem sie ab 1963 zusammenlebte. Beide sind bzw. waren bekennende Marxisten.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Per Wahlöö:geboren: 05.08.1926
gestorben: 22.06.1975
Vita: Per Fredrik Wahlöö (* 5. August 1926 in der Församling Tölö, Gemeinde Kungsbacka; † 22. Juni 1975 in Malmö) war ein schwedischer Schriftsteller. (Geburts- bzw. Sterbeort wird in verschiedenen Quellen abweichend angegeben)

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.05.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Håkan Nesser
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Komponist: Sabine Worthmann
Inhalt: Wo ist Sarah? Seit 14 Monaten ist die vierjährige Tochter von Erik und Winnie Steinbeck verschwunden. Offensichtlich wurde sie entführt. Erik sah einen fremden Mann, der sie auf der Straße aufgriff und in einem dunklen Wagen verschleppte. Danach verliert sich die Spur: kein Erpresserbrief, kein Hinweis auf mögliche Täter. Um Abstand zu gewinnen, überredet Winnie Erik, nach New York zu ziehen. Doch das Paar lebt sich immer mehr auseinander. Erik entdeckt, dass Winnie sich aus dem Haus schleicht, wenn er fort ist und obskure Bekanntschaften pflegt, von denen er nichts wissen soll. Ihm wird klar, dass er die Frau an seiner Seite gar nicht kennt.
Sprecher:Felix Goeser (Aron Fischer)
Katharina Matz (Barbara)
Sabine Falkenberg (Frau)
Fritz Hammer (Polizist)
Barbara Auer (Winnie Mason)
Michael Evers (Fred Sykes)
Barbara Philipp (Rosie)
Joachim Bliese (Mr. Edwards)
Cristin König (Geraldine Grimaux)
Joséphine von Koslowski (Sarah)
Rainer Bock (Erik Steinbeck)
Daten zu Håkan Nesser:geboren: 21.02.1950
Vita: Håkan Nesser, geboren 1950, war zunächst Lehrer und lebt heute als freier Autor in Uppsala. Seine Van-Veeteren-Krimis sind vielfach preisgekrönt worden. DeutschlandRadio Berlin produzierte zuletzt "Das vierte Opfer" (2001) und "Die Frau mit dem Muttermal" (2002).
Hompepage o.ä.: http://www.nesser.se/
Erstsendung: 06.01.2014
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:20.04.2019 um 00:05 bei DLF
Titel:
Autor: Volker Heise
produziert in: 2019
produziert von: DKultur
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Judith Lorenz
Komponist: Lutz Glandien
Inhalt: Berlin-Wedding, Edelrestaurant Paris. Für Jan ist es der alles entscheidende Abend. Er hat nur diese eine Nacht, um die schöne Nadine zu überzeugen, dass ihre verrückte Liebe eine Zukunft hat. Denn ihre Koffer sind gepackt. Auf dem Land wartet der Verlobte mit dem Einfamilienhaus. Eine letzte Nacht, in der alles möglich scheint, wäre da nicht dieses groteske Missgeschick. Wäre da nicht Chefkoch Naujoks, ein Choleriker mit Starallüren, der nur darauf wartet, Möchtegern-Romantiker wie Jan zu demütigen. Wäre da nicht Hentschel, ein Streifenpolizist auf dem Abstellgleis, der seinem jungen Kollegen endlich zeigen möchte, wo der Hammer hängt. Wäre da nicht diese Großstadt mit all ihren brutalen Zufällen.
Sprecher:Moritz Grove (Jan)
Marleen Lohse (Nadine)
Gustav Peter Wöhler (Chefkoch Naujocks)
Marie-Lou Sellem (Kellnerin)
Mira Partecke
Heiko Pinkowski (Polizeiobermeister Hentschel)
Daniel Zillmann (Polizist Weber)
David Gundlach
Thomas Fränzel
Erika Skrotzki
Inka Löwendorf
Jaecki Schwarz
Cathlen Gawlich
Aylin Esener
Henning Vogt
Isabel Schosnig
Ulrich Blöcher
Volker Wackermann
Sabine Falkenberg
ergänzender Hinweis: Ton: Martin Eichberg
Daten zu Volker Heise:geboren: 1961
Vita: Volker Heise, geboren im August 1961, wuchs in Hoya in Niedersachsen auf. Er studierte Politische Wissenschaften in Hannover und Berlin, Abschluss am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Während des Studiums engagierte er sich beim alternativen Radiosender „Radio 100“ in Berlin, später war er als Reporter und Redakteur bei den Radiosendern „Fritz“, „inforadio“ und „Radio Eins“ von ORB und SFB – heute RBB. Bei „Radio Eins“ war er zuletzt Leiter der Prime-Time-Programme. Ab Mitte der 1990er-Jahre arbeitete Heise eng zusammen mit Thomas Kufus und der Berliner Produktionsfirma zero film; anfangs als Texter und Dramaturg für dokumentarische Fernsehserien und abendfüllende Dokumentarfilme. Er verantwortete die Konzeption für einige der ersten deutschen Doku-Soaps, die für ARTE und verschiedene ARD-Sender nach englischem Vorbild entwickelt wurden (Geburtsstation, Neue Heimat Berlin, Tanzpalast u.a.). Als Dramaturg betreute er unter anderem „Black Box BRD“ von Andres Veiel, „Reporter vermisst“ von Johann Feindt sowie „Die 50er-Jahre – wie wir wurden, was wir sind“.
Erstsendung: 15.04.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Kristian Wachinger
Clarisse Cossais
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 60 Minuten
Genre: Hörspieltheorie
Regie: Clarisse Cossais
Inhalt: Die Comédie humaine: ein gigantisches Denkmal. Aber wie heute den Stoff spielen?

Sie kommt völlig ohne Füllwörter aus, sie ist präzise, glasklar, zweihundert Jahre alt und klingt für manche junge Ohren fremd: Die Sprache Balzacs. Bei der Hörspielproduktion erzählen die Schauspieler Matthias Habich, Maria Hartmann, Martin Seyffert, Verena von Behr, Martin Engler, Lisa Hrdina, Max von Pufendort, Laurens Laufinger, Sabine Falkenberg, Maren Kroymann und Peter Matic davon, was es heißt, heute Balzac zu spielen. Welche Herausforderung diese Sprache für sie mitbringt, wie es ihnen gelingt, sie sich anzueignen.
Sprecher:Matthias Habich
Maria Hartmann
Martin Seyffert
Verena von Behr
Martin Engler
Lisa Hrdina
Max von Pufendorf
Laurens Laufinger
Sabine Falkenberg
Maren Kroymann
Peter Matic
u.a.
Daten zu Kristian Wachinger:Vita: Kristian Wachinger, Verlagslektor, studierter Romanist, hat 2014 'Verlorene Illusionen' in der Neuübersetzung von Melanie Walz betreut. Welche Erfahrungen machte er im Lauf seines Leserlebens mit Balzac und wie zeitlos ist der Transfer eines alten Stoffes in unsere heutige Sprache?
Daten zu Clarisse Cossais:geboren: 1969
Vita: Clarisse Cossais wurde 1969 in Marseille geboren und studierte Germanistik in Paris und Straßburg. Sie lebt seit 1991 in Berlin. Seit 1993 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin beim Deutschlandradio. Sie ist Autorin und Moderatorin der Sendereihe "Familie in Serie". Features von ihr sind "Fuchs und Igel - Kreml und Weißes Haus" (DeutschlandRadio Berlin 2000), "Kosmonauten und Schriftsteller sind besondere Menschen" (NDR 2002).
Erstsendung: 17.02.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 1.2015
Autor: Elodie Pascal
produziert in: 2014
produziert von: DKultur
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Elisabeth Putz
Inhalt: In der nahen Zukunft, in 2047, kämpfen die Nationen um Trinkwasser. Wasser ist plötzlich der wertvollste Rohstoff der Welt. In dieser Welt sucht der ehemalige Agent Dereo Durand die Geophysikerin Josefine Emmanuel. Die Spur der Geophysikerin Josefine Emmanuel verliert sich in einem Unterwasserhotel, das unterhalb der Plattform Sealand entstanden ist, einem Jahrzehnte alten ehemaligen Fürstentum. Dort eingetroffen, trifft der Agent Dereo Durand eine Journalistin, die herausfinden will, wem das Hotel gehört. Die beiden machen überraschende Entdeckungen.
Sprecher:Christian Blümel (Elias Alami - Manager)
Friedhelm Ptok (Minister Grossmann)
Manfred Lehmann (Dereo Durand)
Mandy Rudski (An-/Absage)
Stefan Krause (Damian Brandner)
Emily Cox (Redaktionsangestellte)
Luise Lunow (Dr. Bishop)
Peter Miklusz (Wache 2)
Roland Hemmo (Fernand, Butler)
Martin Engler (Kilian)
Maryam Zaree (Julia Kourim)
Britta Steffenhagen (Liftstimme)
Sabine Falkenberg (Aurora)
Wolfgang Condrus (Chefredakteur)
Udo Schenk (Laurent Marcolini)
Jörg Hartmann (Wache 1)
Carmen-Maja Antoni (Josefine Emmanuel)
Lilith Stangenberg (Junges Mädchen)
Pit Bukowski (Klient 1)
Daten zu Elodie Pascal:geboren: 1982
Vita: Elodie Pascal, geboren 1982 in Orléans, wuchs zweisprachig auf und studierte Philosophie. Bisherige Hörspiele u.a. "Töten ist menschlich – Prélude in d-Moll" (2009) und "L A C A N" (2011).
Erstsendung: 19.01.2015
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Paul van Loon
produziert in: 1997
produziert von: NDR; DG junior
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Jörgpeter Ahlers
Bearbeitung: Jörgpeter Ahlers
Übersetzer: Andrea Kluitmann
Inhalt: So einen wie den Lehrer Franz wünschen sich alle Schüler. Die Kinder der 3a haben ihn richtig ins Herz geschlossen und Sina schwärmt sogar ein wenig für ihn. Doch Lehrer Franz hat ein großes, seltsames Geheimnis. Wer kann schon ein Geheimnis ganz für sich behalten? Eines Tages beschließt Franz, sich seinen Schülern anzuvertrauen. Die glauben ihm aber dummerweise nicht. Was er da erzählt, kann ja auch einfach nicht wahr sein. Dann aber verwandelt sich Lehrer Franz tatsächlich vor den Augen der ganzen Klasse in einen Frosch! Für den Lehrer ist das gar nicht komisch, denn er konnte seinen Schülern nicht mehr rechtzeitig erklären, wie die Rückverwandlung funktioniert. Nun wird es spannend. Kann er sich auf die Klasse 3a verlassen? Gelingt es den Schülern, ihren "Lehrer Frosch" zu schützen? Warum nur haßt der Schuldirektor Dr. Klapper Frösche?
Sprecher:Lutz Herkenrath (Lehrer Frosch)
Angelika Wockert (Mutter)
Wolf-Dietrich Sprenger (Dr. Klapper)
Sabine Falkenberg (Susanne Kaul)
Philipp Hirschfeldt (Dennis)
Björn Siebke (Wim)
Erstsendung: 14.12.1997
Datenquelle(n): dra
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Titel:

TKKG (Folge 143)
Autor: Stefan Wolf
produziert in: 2004
produziert von: Europa
Genre: Abenteuer; Detektivgeschichte
Regie: Heikedine Körting
Inhalt: Ein toller Ferienjob für TKKG: Die vier werden Haushüter in einer großen ländlichen Villa - einem schlossähnlichen Gebäude mit schauriger Vergangenheit. Außerdem ist das unheimliche Haus der Endpunkt einer gefährlichen Spur - einer Spur zu einem versteckten Schatz. Auf der Spur sind ein gewaltätiger Verbrecher sowie ein Privatdetektiv. Und damit Tim, Karl, Klößchen und Gaby sich auch wirklich nicht langweilen lauert im nahen Schwarzwasser-See ein Ungeheuer.
Sprecher:Klößchen - Manou Lubowski
Edgar Kontze - Hendrik König
Gaby - Veronika Neugebauer
Laura Schenor - Marion Martienzen
Benito - Tammo Kaulbarsch
Cindy Pitz-Schleichmann - Sabine Falkenberg
Tim - Sascha Draeger
Raimund Klemrich - Frank Felicetti
Bruno Schleichmann - Jürgen Holldorf
Erzähler - Wolfgang Kaven
Peter Schnenor - Lutz Herkenrat
Karl - Niki Nowotny
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Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 5.1995
Autor: Walter Kempowski
produziert in: 1995
produziert von: HR; BR; NDR; SWF
Laufzeit: 766 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Chronik für Stimmen - Januar bis Mai 1945

Wer es miterlebt hat, kann bis heute nicht sagen: Es ist verarbeitet, vergessen. Von den später Geborenen dagegen ist gelegentlich die Meinung zu hören: Ihr habt genug darüber geredet. 50 Jahre danach - das könnte ein Anlaß sein, noch einmal zuzuhören. Die Älteren werden sagen: So, genau so ist es gewesen! Die Jüngeren werden erfahren, was in dieser Form und in dieser Ausführlichkeit bisher nirgends zu lesen war. In mehreren Jahren intensiver Sammeltätigkeit hat der Schriftsteller Walter Kempowski mehr als 3000 Familiennachlässe zusammengetragen: Briefe, Tagebücher, Alltagsdokumente. Auf diese Weise ist ein bisher einmaliges historisches Archiv entstanden, das "Die 40er Jahre der Deutschen" aus der Perspektive des anonymen Zeitgenossen abbildet. "Auch das epochenprägende Großereignis", sagt Walter Kempowski, "ist die Addition individueller Erlebnisse. Solche privaten Erfahrungen sehen meist völlig anders aus, als die zusammenfassende Geschichtsschreibung sie abbildet. Vielleicht lernen wir so wenig aus der Vergangenheit, weil jeder von uns sein Leben anders erinnert, als die Geschichtsschreibung es tut . Mein ECHOLOT-Projekt ist die Annäherung von Geschichtsschreibung an das Leben." Die erste ECHOLOT-Veröffentlichung, eine 2000-seitige Dokumentation des Jahres 1943, war bei Kritik und Publikum ein ungewöhnlicher Erfolg. Lange vor der Veröffentlichung von ECHOLOT II, der in Arbeit befindlichen Dokumentation des Jahres 1945, ist Walter Kempowski bereit, sein Material für einen Radiotag zur Verfügung zu stellen. Mehrere Sender der ARD werden sich an diesem Sendeprojekt beteiligen. In einem vielstimmigen und vielstündigen Erinnerungschor wird das Schicksalsjahr 1945 noch einmal lebendig. Bomben, Flucht, auseinandergerissene Familien, das Erlebnis der vorbeiziehenden Front, Gefangenschaft, Hunger, Eskalation des Terrors, letzte Wochen und Tage in den Konzentrationslagern, Stunde Null, erste Schritte in Richtung Neubeginn. Ebenso deutlich aber wird, daß trotz Chaos und Zerstörung die Grundmuster des Lebensalltags weiterbestanden: Geburten, Taufe, Liebe und Hochzeit, Geburtstage, Trennungen, Krankheiten, Begräbnis, Ernte, Jahreszeiten, Naturerlebnis. Zu dem vorherigen Hörspiel-Projekt dieser Art, dem zweiteiligen Hörspiel "Stalingrad" von Walter Kempowski und Walter Adler, schrieb die Kritik: "Was jeder, der damals lebte, in der Erinnerung trägt, die Alltäglichkeiten und nur scheinbaren Nebensächlichkeiten der Großgeschichte - hier endlich waren sie anzutreffen. Der Hörer konnte spüren: Ich werde ernst genommen, es geht um mich und meine Geschichte." Das gleiche Ziel verfolgt der Radiotag am 7. Mai 1995.
Sprecher:Walter Adler
Jenny Almendinger
Günther Amberger
Ingrid Andree
Karin Anselm
Hans-Jörg Assmann
Gunda Aurich
Susanne Barth
Angelika Bartsch
Gary Bautell
Ben Becker
Rolf Becker
Verena von Behr
Cira von Behren
Wolf Dietrich Berg
Daniel Berger
Gunter Berger
Tim Bergmann
Christa Berndl
Hermann Beyer
Jan Paul Biczycki
Joachim Bliese
Kirsten Block
Manfred Boehm
Markus Boestfleisch
Edgar M. Böhlke
Kornelia Boje
Markus Boysen
Rolf Boysen
Peter Brombacher
Franziska Bronnen
Christian Brückner
Achim Buch
Saskia Buggert
Traugott Buhre
Johann von Bülow
Hans Caninenberg
Martin Caroll
Dagmar Casse
Artemis Chalkidou
Wolfgang Condrus
Gerd David
Marlen Diekhoff
Andreas Dillschneider
Robert Dölle
Michaela Ehinger
Christoph Eichhorn
Wilfried Elste
Judith Engel
Nicole Ernst
Michael Evers
Sabine Falkenberg
Rosemarie Fendel
Peter Fitz
Wolfgang Forester
Irmgard Först
Barbara Freier
Peter Fricke
Matthias Fuchs
Peter Gavajda
Romy Gehrke
Heinrich Giskes
Brigitte Goebel
Helmut Griem
Jenny Gröllmann
Sylvester Groth
Matthias Haase
Michael Habeck
Bernt Hahn
Gustl Halenke
Hans-Peter Hallwachs
Monika Hansen
Dorothee Hartinger
Gert Hauke
Esther Hausmann
Gert Heidenreich
Irm Hermann
Beatriz Hernandez
Wolfgang Hinze
Thomas Hodina
Donata Höffer
Jutta Hoffmann
Christoph Hohmann
Jürgen Holtz
Thomas Holtzmann
Joachim Höppner
Grischa Huber
Ingo Hülsmann
Sascha Icks
Benno Ifland
Ursula Illert
Luitgard Im
Simion Iwantscheff
Felix von Manteuffel
Thessy Kuhls
Günter Lamprecht
Marianne Lochert
Volker Niederfahrenhorst
Josef Quadflieg
Ernst August Schepmann
Herbert Stass
Ulrich Wildgruber
Jens Wawrczeck
Carmen Renate Köper
Elfriede Kuzmany
u.a.
Daten zu Walter Kempowski:geboren: 29.04.1929
gestorben: 05.10.2007
Vita: Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg an der Wümme) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Hompepage o.ä.: http://www.kempowski.de/
Erstsendung: 07.05.1995
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Johanna Kaptein
produziert in: 2006
produziert von: NDR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Leonhard Koppelmann
Inhalt: Kleinstadtbewohner sitzen zusammen und rekonstruieren die Geschichte der jungen Magda, die nach einer Affäre mit einem verheirateten Mann in der Stadt ihr Heil suchte, nicht fand, in eine Ehe flüchtete, dort auch missbraucht und zur Mörderin wurde. Ein fast alltägliches Frauenschicksal. Die hintergründig lakonische Erzählweise rückt es in neues Licht: Wer ist Opfer, wer Täter? Auch die Erzähler zeigen sich ins Geschehen involviert.



Der NDR realisierte den Text im Workshop GANZ OHR für junge Hörspiel-Autorinnen und Autoren 2006.
Sprecher:Alexander Khuon
Nina Weniger
Hannes Hellmann
Klaus Dittmann
Elisabeth Schwarz
Cornelia Schirmer
Sabine Falkenberg
Daten zu Johanna Kaptein:geboren: 1974
Vita: Johanna Kaptein, 1974 in Hamburg geboren, studierte von 2002 bis 2006 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin, sie veröffentlichte Dramatik, Hörspiele und Prosa und war in der Spielzeit 2007/08 Hausautorin am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Sie erhielt diverse Auszeichnungen. U.a. Stückepreis der Schaubühne für "Die Geschichte der St. Magda" (2005). Thomas-Bernhard- Stipendium des Landkreises Linz (2007). Der NDR produzierte im Rahmen des Workshops GANZ OHR (2006) ihr Hörspiel "Die Geschichte der St. Magda" (2006) und "Isabell" (2007).
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Titel:
Autor: James Ellroy
produziert in: 1998
produziert von: NDR
Laufzeit: 108 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Tina Hohl
Heinrich Anders
Inhalt: Als James Ellroy zehn Jahre alt war, wurde seine 42jährige Mutter, eine attraktive, rothaarige Frau, vergewaltigt und ermordet. Die nie aufgeklärte Tat bestimmte den Lebensweg des Heranwachsenden und des Mannes. Kleinkriminell und drogensüchtig geworden, beschloß er 1977, sein Leben zu ändern und "der größte Krimiautor, der je gelebt hat" zu werden. Dieses Ziel hat er, folgt man einigen Kritiken, beinahe erreicht. Doch das Trauma der Kindheit, auf das er in seinen Romanen anspielt, blieb unbewältigt. 35 Jahre nach dem Tod seiner Mutter beschließt der Autor, sich dem Geschehen zu stellen und den Mörder "der Rothaarigen" zu suchen. Er sichtet Beweise, befragt Zeugen, erforscht Schauplätze, benutzt die Massenmedien und engagiert einen pensionierten Kriminalbeamten zu seiner Unterstützung. Das Ergebnis dieser "Fahndung" ist der radikale Versuch, sich über die eigenen Obsessionen klar zu werden und zugleich ein genresprengendes Dokument über das Alltagsleben und alltägliche Gewalt in den USA.
Sprecher:Christian Redl (Ellroy)
Philipp HirschfeldAndreas von der Meden (Frank/Passant/Manganiello/Rogers)
Sabine Falkenberg (Timeticker)
Friedrich W. BauschulteChristian Berkel (Hallinen)
Wolf Aniol (Tubiolo/Trainer)
Jan Schütte (Virg Ervin/Denunziant)
Klaus Dittmann (Davis/Dave Wire/Godfrey)
Rolf Becker (Lawton)
Gerd Baltus (Gerichtsmediziner/Notarzt)
Brigitte Böttrich (Mrs. Krycki)
Matthias Fuchs (Vater Ellroy)
Peter Kirchberger (Dunn/Denunziant 2/CHP-Mann)
Helgo Liebig (Outlaw/Biscailuz)
Barbara Nüsse (Myrtle/Willie Jane)
Monica Bleibtreu (Britton)
Marion Breckwoldt (Margie)
Özlem Soydan (Stimme/Lavonne)
Hans-Peter Hallwachs (Stoner)
Peter Bieringer (Ansager)
Daten zu James Ellroy:geboren: 04.03.1948
Vita: James Ellroy (* 4. März 1948 als Lee Earle Ellroy in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kriminalromane sind Bestseller. Ellroy beschreibt mit Vorliebe die dunklen Seiten der amerikanischen Gesellschaft. Sein Werk zeichnet sich durch einen lakonischen Sprachgestus, eine dichte Handlung und eine pessimistische Weltsicht aus.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.05.1999
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Titel:
Autor: Michael Schulte
produziert in: 2007
produziert von: DKultur
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Doc Holliday (1852-1887) ist eine der schillerndsten Figuren des Wilden Westens. Durch den Film "Zwei rechnen ab" mit Kirk Douglas und Burt Lancaster gelangte der legendäre Pokerspieler und Revolverheld zu neuem Ruhm. Michael Schulte verarbeitet das kurze, abenteuerliche Leben des Doc in seinem Feature zu einer Radio-Collage.

In kleinen, hörspielartigen Sequenzen, die auf historischen Fakten beruhen, wird die Biografie eines ruhelosen, intelligenten und verwegenen Mannes und seiner vielschichtigen Persönlichkeit lebendig. Eine Biografie, die spannender war als das, was Hollywood daraus gemacht hat.
Sprecher:Lars Rudolph (Doc Holliday)
Sabine Falkenberg (Frau 1)
Inga Busch (Frau 2)
Petra Hartung (Frau 3)
Ronald Kukulies (Mann 1)
Thaddäus Meilinger (Mann 2)
André Szymanski (Mann 3)
Max Schmuckert (Junge)
Daten zu Michael Schulte:geboren: 1941
Vita: Michael Schulte, geboren 1941 in München, hat für dieses Hörspiel schon früh USA-Erfahrungen gesammelt. In den 50er Jahren als Austauschschüler und dann, von 1982 bis 1988, als freier Autor, Übersetzer, Ehemann und Inhaber einer Caféhausgalerie in Bisbee/Arizona. Zur Zeit lebt Michael Schulte in Hamburg.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Arthus C. Caspari
produziert in: 1997
produziert von: NDR; DLR Berlin
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Komponist: Fei Yujiao
Inhalt: Ein labyristisches Radiostück

Der paradoxe Titel von Casparis neuem Hörspiel führt auf die richtige Fährte, inein Vexierspiel mit philosophischem Hintergrund. Ausgehend von der Erkenntnis, daß wir in einer Gesellschaft leben, die auf alles eine Antwort weiß und keine Fragen mehr stellt, hat Caspari eine Spielanordnung gebaut, die in einer Reihe von witzigen und tiefgründigen Szenen sein Thema variiert: kann der Mensch mit Fragen ohne eindeutige Antwort leben? Er will Verunsicherung sähen gegenüber dem Credo der Informationsgesellschaft, jede Frage sei beantwortbar, entweder mit ja oder nein, null oder eins. Gegen den Absolutheitsanspruch des binären Systems setzt er die kreative, labyristische Phantasie. "Labyr" ist seine persönliche Wortschöpfung aus Labyrinth unbd Laboratorium, eine Kunsttheorie oder auch eine Lebensauffassung, auf jeden Fall eine Absage an die Gewißheit von Antworten. "Es hatte wohl seinen Grund, wenn das Orakel nur mehrsinnige Antworten gab. Fragen muß zwar jeder permanent, denn Leben ist und bleibt auf Dauer fragwürdig. Jede Frage führt jedoch in ein metaphysisch-labyristisches Konstrukt, in dem sich nur der zurechtfindet, der sich darauf einläßt, daß - wie der Kabbalist Moses Cordovero sagt - oben unten oder - wie der Mönch Eckart sagt - schwarz weiß ist. Das heißt, in dem die Vermessung von Festlegung und Maßgaben nicht weiterhelfen" (A.C. Caspari).
Sprecher:Michael Degen (Arban/Mann/Dozent/Einer/Architekt)
Monica Bleibtreu (Siloa/Frau/Eine/Jahrmarktfrau)
Heiko Senst (Yerob, Seiltänzer)
Sabine Falkenberg (Mutter)
Katharina Linke (Kind)
Edgar Bessen (Schausteller/Anderer Architekt)
Erik Schäffler (MOB I/Anderer Architekt)
Benjamin Reding (MOB II/Anderer Architekt)
Rama Dublish (Verse in Sanskrit)
Fei Yujiao (Chinesische Sängerin, Improvisation über ein Koan von Wu-men Hui k'ai)
Nikolai Huebner (Sprecher)
Daten zu Arthus C. Caspari:Vita: Arthus (C) Caspari, 1921 in Köln geboren. Seit 1945 arbeitet er als freier Regisseur an verschiedenen Theatern sowie als Funk- und Fernsehregisseur. Er veröffentlichte den Roman "Friedhof der Maulwürfe", schrieb Drehbücher und Hörspiele, von denen RIAS "Das Verhör des Spinoza" (Prix Futura 1987), "Kein Märtyrer für die Revolution" und "Die Gleichzeitigkeit der Vereisung oder Haben Sie Shoa gesehen?" produzierte.
Erstsendung: 15.10.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: A. K. Dolven
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Gaby Hartel
Ingo Kottkamp
Bearbeitung: Gaby Hartel
Inhalt: Hörstück nach der gleichnamigen Soundperformance der A.K. Dolven.

Ende August 2015 erklang im historischen Vogelsaal des Berliner Museums für Naturkunde zwischen Hunderten ausgestopfter Exponate aus 300 Jahren Sammlungsgeschichte ein mehrstimmiges SoundPoem, eine temporäre Performance der norwegischen Künstlerin A K Dolven. ›echo echo‹ erzählt in Fragmenten von Migration, Entwurzelung, Unsicherheit.

Viele Recherchen der Künstlerin legen Zeugnis von Wirklichkeiten ab, die jenseits der optischen Raumerfahrung des Vogelsaals liegen: Texte zeitgenössischer Entdecker, Praktiken der Exponatenbenennung, Selbstreflexionen. Diese verborgenen Aspekte erhalten durch ihre Hörbarmachung in Verschränkung mit dem Soundpoem einen radiophonen Nachklang.

Eine Produktion im Rahmen von Kunst/Natur-Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes und Deutschlandradio Kultur 2015/2016.
Sprecher:Wolfgang Condrus (Zitator 1)
Robert Frank (Zitator 2)
Cristin König (Künstlerin)
Sabine Falkenberg (Erzählerin)
Irm Hermann (Installation und Hörstück)
Jule Böwe (Installation und Hörstück)
Bettina Kurth (Installation und Hörstück)
Friedhelm Ptok (Installation und Hörstück)
Klaus Manchen (Installation und Hörstück)
Shaun Lawton (Installation und Hörstück)
Patrick Güldenberg (Installation und Hörstück)
Janusz Kocaj (Installation und Hörstück)
A. K. Dolven (O-Tongeber)
Daten zu A. K. Dolven:geboren: 1953
Vita: A K Dolven, geboren 1953 in Oslo, vielfach ausgezeichnete und Norwegens bekannteste Multimediakünstlerin, aufgewachsen nördlich des Polarkreises auf den Lofoten, die auch in ihren Werken eine wichtige Rolle spielen. Ihre Skulpturen, Malerei, Foto- und Videokunst werden weltweit ausgestellt. 2000 erhielt sie den Fred-Thieler-Preis für Malerei und 2005 die schwedische Prinz Eugen Medaille für herausragende künstlerische Leistungen. A K Dolven wohnte vor 1989 mehrere Jahre im Westteil von Berlin direkt an der Mauer. Heute lebt sie auf den Lofoten und in London.
Erstsendung: 05.06.2016
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Titel:
Autor: Martin Suter
produziert in: 2003
produziert von: NDR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Annette Berger
Bearbeitung: Susanne Hoffmann
Komponist: Milan Meyer
Inhalt: Als Fabio Rossi zu sich kommt, liegt er im Krankenhaus. Die Hälfte seines Gesichts kann er nicht spüren, schlimmer noch: er kann sich nicht erinnern, wie er hierher gekommen ist. Auch die Frau, die sich über ihn beugt und ihn küsst, erkennt er nicht, obwohl sie behauptet, seine Freundin Marlen zu sein. Sein bester Freund Lucas erklärt ihm, er hätte sich von Norina, der Frau, die er liebt, getrennt und würde jetzt bei Marlen leben. Außerdem erfährt er, dass er bei der Zeitung gekündigt hat, bei der er schon seit einigen Jahren als Reporter arbeitete.


Mühsam versucht Fabio, die letzten 50 Tage seines Lebens zu rekonstruieren. Zuletzt recherchierte er für eine Story über Prionen in der Schokolade eines Schweizer Herstellers. Prionen sind Eiweißmoleküle von BSE-verseuchten Rindern. Der Schweizer Konzern setzt alles daran, diese Nachricht nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Zunehmend wächst auch sein Misstrauen gegen den Freund Lucas, der inzwischen mit Norina zusammenlebt ...
Sprecher:
offen
Fabio Rossi: Boris Aljinovic
Norina Kessler: Nicolette Krebitz
Marlen: Anne Moll
Lucas: Konstantin Graudus
Fredi Keller: Erik Schäffler
Dr. Berthod: Rolf Becker
Hans Gubler: Rolf Becker
Rufer: Werner Wölbern
Sami: Marc Zippel
Männliche Stimme: Hans Michael Kissing
Tai-Chi-Lehrer: Lennart Krüger
Tanner: Gerhard Garbers
Sarah Mantay: Meike Harten
Ursula Zipper / Krankenschwester:: Sonja Szylowicki
Jacqueline Barth: Lena Stolze
Bianca Monti: Sabine Falkenberg
Anselmo: Emilio Castoldi
Dr. Mark: Henning Venske
Duliman Boswell: Henning Venske
Suzie: Kerstin Hilbig
Daten zu Martin Suter:geboren: 29.02.1948
Vita: Martin Suter: geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Texter, Geo-Reporter, Journalist und Drehbuchautor für Kino und Fernsehen. Seit 1991 ist er freier Autor und lebt hauptsächlich in Spanien und Guatemala. Außer Romanen (z.B. "Small World", 1997) und Drehbüchern schreibt er Kolumnen für die Weltwoche und das NZZ-Folio.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 17.01.2004
Datenquelle(n): YaGru
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 19:00 bei SR 2 (Folge 1 von 3)
20.04.2019 um 19:00 bei SR 2 (Folge 2 von 3)
21.04.2019 um 17:04 bei SR 2 (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
15.05.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 1 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
22.05.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 2 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Weitere Sendetermine29.05.2019 um 21:30 bei DKultur (Folge 3 von 3)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 3.2016
Autor: Honoré de Balzac
produziert in: 2016
produziert von: DKultur
Laufzeit: 171 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Marguerite Gateau
Bearbeitung: Helmut Peschina
Komponist: Christian Zanesi
Inhalt: Eugénie, Balzacs populäre Heldin, erobert die Herzen aller Leserinnen.

Im Leben des Winzers Grandet gibt es nur zwei Dinge, die ihm etwas bedeuten: Sein Reichtum und seine Tochter Eugénie. Als Alleinerbin ist diese bald Ziel von Heiratsavancen und Schmeicheleien. Auch daraus weiß der Vater noch Gewinn für sich zu ziehen. Eugénie selbst wehrt sich kaum gegen das Korsett aus Geiz und Vorschriften. Am Abend ihres 23. Geburtstags kommt unerwarteter Besuch aus Paris: Charles, Grandets Neffe und Eugénies Cousin. Er wird für einige Zeit bei der Familie wohnen.
Sprecher:Matthias Habich (Monsieur Grandet)
Peter Matic (1. Erzähler)
Bernardo Arias Porras (Adolphe)
Maria Hartmann (Madame des Grassins)
Lisa Hrdina (Eugénie Grandet)
Maren Kroymann (4. Erzähler)
Erika Skrotzki (Nanon)
Christian Grashof (Notar)
Laurenz Laufenberg (Charles)
Sabine Falkenberg (3. Erzähler)
Jakob Diehl (Cruchot)
Martin Seifert (Monsieur des Grassins)
Martin Engler (Abbé)
Max von Pufendorf (2. Erzähler)
Verena von Behr (Madame Grandet)
Daten zu Honoré de Balzac:geboren: 20.05.1799
gestorben: 18.08.1850
Vita: Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 17 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der rund 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (dt.: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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Erstsendung: 24.02.2016
Datenquelle(n): dra
dra
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Titel:
Autor: Yukio Mishima
produziert in: 1997
produziert von: NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Götz Naleppa
Übersetzer: Yoshi Oida
Felix Prader
Inhalt: "'Madame de Sade' spielt in den Vorrevolutionsjahren 1772 bis 1790, eine Zeit, in der der berühmt-berüchtigte Marquis de Sade fast durchgehend eingekerkert war. In einem erbitterten Kampf stehen sich unversöhnlich Vertreterinnen von Moral und gesellschaftlicher Ordnung - verkörpert durch de Sades Schwiegermutter Madame de Montreuil - und die Frauen gegenüber, die de Sade verteidigen als Revolutionär der puren Lust. Immer wieder siegt die Konvention - bis das Donnergrollen der Französischen Revolution dem Kampf der adligen Frauen ein überraschendes Ende macht." (Götz Naleppa) In dem dramaturgisch effektvoll konstruierten Theaterstück aus dem Jahr 1965, das die klassische Einheit von Ort, Zeit und Handlung strikt einhält, tritt der Marquis selbst nicht auf, ist aber in den Reden der fünf Frauen ständig gegenwärtig. Stärker noch als in dem Roman "Der Seemann, der die See verriet" (als Hörspiel unter dem Titel "Yokohama") hat sich Mishima hier die japanische Tradition der unbedingten Stärke zu eigen gemacht. Das Ideal der Reinheit, das jedes menschliche Maß sprengt, macht selbst de Sade zur Unperson, als er krank und zerrüttet der Hilfe bedarf. "Als Autor faszinierte mich das Rätsel", schreibt Mishima in seinem Nachwort, "weshalb die Marquise de Sade, die ihrem Mann während seiner langen Kerkerhaft eine so bedingungslose Treue gehalten hatte, ihn in dem Moment verließ, als er endlich frei war. Dieses Rätsel bildetete den Ausgangspunkt für mein Stück, das den Versuch einer logischen Erklärung darstellt. Eine äußerst unerklärliche, aber zugleich zutiefst wahre Seite der menschlichen Natur mußte darin verborgen liegen, und, alles unter diesen Gesichtspunkt stellend, wollte ich de Sade betrachten."
Sprecher:Jutta Lampe (Renée, die Marquise de Sade)
Gisela Uhlen (Madame de Montreuil, Renées Mutter)
Susanne Uhlen (Anne, Renées jüngere Schwester)
Monica Bleibtreu (Baronin de Simiane)
Imogen Kogge (Gräfin de Saint-Fond)
Sabine Falkenberg (Charlotte, Haushälterin im Hause Montreuil)
Daten zu Yukio Mishima:vollständiger Name: Hiraoka Kimitake
geboren: 1925
Vita: Yukio Mishima, Pseudonym für Hiraoka Kimitake, 1925 in Tokyo geboren, schildert schon in seinem ersten Roman "Geständnis einer Maske", den vergeblichen Versuch, sich der Normalität anzupassen. Es folgten dann u.a. der Roman "Nach dem Bankett" (1960) und die Erzählung "Die Brandung". Am 25.11.1970 beging er ein öffentlich angekündigtes Harakiri. "Er wurde sich" - so Literaturkritiker Wolfram Schütte - "im Laufe seines Lebens selbst zum Kunstwerk, das er vollendet, indem er sich selbst mit 45 Jahren entleibt."
Erstsendung: 22.03.1998
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Andreas Erdmann
Leonhard Koppelmann
produziert in: 1995
produziert von: NDR; HR
Laufzeit: 72 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Norbert Schaeffer
Inhalt: Manila 1975: Weltmeisterschaft im Boxen. Im Ring messen sich Muhammad Ali und Joe Frazier. Ein harter, grausamer Kampf. Über 14 Runden zieht sich das Schlachtfest der Giganten hin, dann bricht Frazier zusammen - Sieg für Ali!
Sprecher:Calvin E. Burke (Muhammad Ali)
Gerlach Fiedler (Reporter)
Gerd Baltus (Dr. Pacheco)
Konstantin Graudus (Interviewer/Rezitator II)
Sabine Falkenberg (Rezitator I/1. Frauenstimme/Journalist 1)
Franz-Josef Steffens (Faversham)
Balduin Baas (Senator/Lassmann)
Uli Krohm (Bundini/Journalist 4)
Christian Redl (Brayden/1. Männerstimme)
Matthias Fuchs (Ringrichter/Archie/Journalist 2/Dundee)
Holger Mahlich (Taylor/Staatsanwalt/Journalist 6/2. Männerstimme)
Adolphos Sowah (Ringrichter II/Richter/Herbert/Journalist 5)
Melvin Edmondson (Sonny/Offizier)
Eddie Jordan (Frazier/Robinson)
Majana Christina (Sonji)
Gwendolyn Soll (Belinda/2. Frauenstimme)
Pjotr Olev (Journalist 3)
Daten zu Andreas Erdmann:Vita: Andreas Erdmann, 1971 in Porz am Rhein geboren, studierte Theaterregie an der Universität Hamburg. Zur Zeit Assistent am Schauspielhaus Zürich.
Daten zu Leonhard Koppelmann:geboren: 1970
Vita: Leonhard Koppelmann, geboren 1970, studierte Theaterregie und realisierte als Bearbeiter und Regisseur zahlreiche Hörspiele.

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Erstsendung: 05.05.1996
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jen Sacks
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Irene Schuck
Bearbeitung: Irene Schuck
Übersetzer: Thomas Bauer
Inhalt: Grace ist nicht nur attraktiv, sie kann auch unheimlich nett sein. Das macht Eindruck auf Männer. Doch wenn die Herren gar nicht mehr gehen wollen, muß Grace freundlich aber bestimmt nachhelfen, so leid es ihr auch tut. Als sie an einem Abend einen Herrn zur Seite schafft, wird sie von Sam beobachtet. Sam ist Profikiller. Das dilettantische Vorgehen von Grace geht gegen seine Berufsehre. Von nun an berät er sie, und es beginnt eine ziemlich gefährliche Liebesgeschichte.

...eine rabenschwarze Komödie für Romantiker.
Sprecher:Grace (Frauke Poolman)
Sam (Hansa Czypionka)
Clay (Mark Waschke)
Clare (Sabine Falkenberg)
Audrey (Brigitte Röttgers)
Pete (Jens Wawrczeck)
Ben (Ronald Kukulies)
David (Götz Schulte)
Ted und Mann (Oliver Nitsche)
Daten zu Jen Sacks:geboren: 1948
Vita: Jen Sacks, 1948 geboren, lebt als Autorin in New York.
Erstsendung: 22.03.2004
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Sabine Wollowski
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 76 Minuten
Regie: Beate Ziegs
Übersetzer: Christine Wollowski
Inhalt: Vor 50 Jahren, im November 1954, begann der Krieg um die Unabhängigkeit Algeriens. Acht Jahre später durfte das algerische Volk zum ersten Mal selbst seine Regierung wählen. Doch wer gehört zum algerischen Volk, welche Sprache spricht es, welche kulturelle Vergangenheit hat es geprägt? Antworten auf diese Fragen wurden - in und nach der Kolonialzeit - von den Machthabern vorgeschrieben. Viele Schriftsteller Algeriens und des Maghreb haben trotz Sprach- und Publikationsverboten versucht, eigene Antworten zu finden. Zur Eröffnung unserer großen Maghreb-Reihe melden sich Autoren wie Kateb Yacine und Assia Djebar, Driss Chraibi und Abdelwahab Meddeb in Interviews, Zitaten ihrer Werke und Ausschnitten aus Hörspielen zu Wort.
Sprecher:Liv-Juliane Barine
Joachim Schönfeldt
Friedhelm Ptok
Sabine Falkenberg
Daten zu Sabine Wollowski:geboren: 1971
Vita: Sabine Wollowski, geboren 1971 in Monheim/Rhein, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Romanistik in Saarbrücken, Genua und Berlin. Als Journalistin und Kritikerin lebt sie in Berlin.
Erstsendung: 12.04.2004
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Ferdinand Kriwet
produziert in: 2014
produziert von: WDR; DKultur
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Ferdinand Kriwet
Inhalt: Ferdinand Kriwet, Pionier der Medienkunst, lässt sein Leben Radio-Revue passieren. Eine Rückschau, in der die biografischen Details zu Bausteinen der künstlerischen Formensprache werden.

Radio-Revue ist eine akustische Archäologie in sechs Abschnitten. Aus einem Strom von Namen erheben sich Inseln der Erinnerung zwischen Düsseldorf und Dortmund, Königsfeld und Bad-Sachsa, Dodenburg, Dunum, Dresden, Prag. Stationen und Fragmente eines Lebens und einer Künstlerexistenz im On und Off.

Namen und Orte, Briefe und Dokumente, frühe Gedichte und spätere Radioarbeiten, Musik und Satzformeln sind das Material dieses "Hörtext 19" - eine Fortsetzung der künstlerischen Experimente, die der MixedMedia-Künstler seit den 1960er-Jahren im Radio verwirklicht hat. "Versuch einer von mehreren Möglichkeiten", wie Kriwet es selber nennt.
Sprecher:Matthias Habich
Friedhelm Ptok
Sabine Falkenberg
Marian Funk
Yara Blümel
Nicolai Despot
Daten zu Ferdinand Kriwet:geboren: 03.08.1942
gestorben: 17.12.2018
Vita: Ferdinand Kriwet (* 3. August 1942 in Düsseldorf, gestorben am 17. Dezember 2018 in Bremen) war ein deutscher Hörspielautor und Künstler. Sein Werk umfasst Malerei, Musik, Texte, Poesie und Mixedmedia. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen „Sehtexte“, visuelle und konkrete Poesie und interdisziplinäre Sprachkommunikation. Ferdinand Kriwet schrieb als Jugendlicher zwischen 1959 und 1960 ein Buch ohne Ende oder Anfang, ein Einstieg gelingt an jeder Stelle, der Titel: ROTOR. Kriwets Radioarbeit begann 1961 mit dem Sprechtext Offen. Es folgten Sehtexte, die das traditionelle Medium Buch verließen und in Ausstellungen und auf Plakatwänden veröffentlicht wurden. Parallel dazu entwickelte Kriwet theoretische Manifeste zur akustischen Literatur, die zur Grundlage für seine Radioarbeiten wurden. Bild und Ton komponierte er zu Textfilmen, die in Mixed-Media-Shows in Kunsthallen, Kirchen und Kinos gezeigt wurden. Das Klangmaterial für seine Hörtexte entstammt hauptsächlich Hörfunk und Fernsehen, einem Sound-Pool, der uns auf allen Wellen ständig umgibt. Organisiert nach semantischen und musikalisch-rhythmischen Gesichtspunkten, fügen sich die Medienzitate zu eindrucksvollen auditiven Collagen. Seine frühen Hörstücke verarbeiten die massenmedialen Repräsentationen der ersten bemannten Mondlandung (1969) und der amerikanischen Präsidentschaftswahlen 1973, Fragmente aus Sportreportagen und weiteres Sprach- und Klangmaterial aus dem Rundfunk. Für seine vielfältigen Aktivitäten wurde Kriwet mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Mit Voice of America, Apollo America, Campaign, Ball, Radioball und Radio wurden 2007 sechs seiner frühen Hörfunkarbeiten erstmals auf Tonträger veröffentlicht.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.07.2014
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 1,5868 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
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    11. Januar 2015
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