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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 116
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Titel: 99 Sprüche über das Leben
Autor: Andreas Goetz
produziert in: 1992
produziert von: ORF-V
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Inhalt: "Totsein", findet Judith, ist eigentlich gar nicht so schlecht. Während die Ärzte auf der Intensivstation eifrig mit der Hirntoten beschäftigt sind, klebt Judiths Astralleib unter der Zimmerdecke. Zu ihrer großen Verwunderung stellen die Mediziner fest, daß Judith "guter Hoffnung" war. Was tun? Denn eigentlich hatte Judith einen Abtreibungstermin in der Klinik. Aber auf dem Weg ins Krankenhaus traf sie im Bus Ali, der sie nach dem Weg zum Asylantenheim fragte. "Deutschland gut, Albanien nix gut", sagt er unaufhörlich und träumt sich hinein in die deutsche Wohlstandsgesellschaft. Doch an der Endhaltestelle holt sie die brutale Wirklichkeit ein.
Sprecher:Oswald Fuchs
Martin Sommerlechner
Bruno Felix
Klaus Schöch
Hans Peter Link
Christian Mähr
Peter Reisser
Augustin Jagg
Daten zu Andreas Goetz:Vita: Andreas Goetz, geboren 1965 in Wartenberg/Obb., studiert Germanistik und arbeitet seit 1992 als freier Schriftsteller mit verschiedenen Verlagen zusammen.
Erstsendung: 20.10.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 116
Titel: Auf Brooklyns Dächern
Autor: Bob Leuci
produziert in: 1980
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Inhalt: Phil Musca, Chef der italienischen Drogenmafia, ist ein hartgesottener Gangster. Nur für die 17jährige Puertoricanerin Maria hat er eine ausgesprochene Schwäche. Marias drogenabhängiger Cousin Chino verdient sich das Geld fürs Heroin als Informant der Polizei. Aber dieses Mal kann er den Detektiven Dan Russo und Kurt Müller die gewünschten Beweise nicht liefern. Also täuschen Russo und Müller einen Einbruch in Phils Büro vor. Aber sie finden nicht, was sie suchen. Dafür muß Chino bluten. Er wird von Phils Leuten umgebracht. Ralph, Marias jüngerer Bruder, weiß ganz offensichtlich mehr als Chino und verrät den Polizisten das Drogenversteck. Als Preis verlangt er einen Teil der Drogen- und Geldbeute und Schutz für sich und Maria. Dan und Kurt nehmen das Angebot an, obwohl sie zu genau wissen, daß sie Ralph Unmögliches versprechen.
Sprecher:Elisabeth Trissenaar (Milena)
Vadim Glowna (Jo)
Klaus Barner (Richard)
Ricarda Benndorf (Inge)
Gerhard Becker (Sollnitz)
Daten zu Bob Leuci:geboren: 28.02.1940
Vita: Bob Leuci, geboren 1940, war Polizist in New York City und der echte "Prince Of The City", also der Auslöser des großen Polizeiskandals, nach dem Sidney Lumet den gleichnamigen Film drehte. Auch die TV-Serie "Serpico" ist nach der Person Leuci entworfen. Als Romancier debütierte Leuci 1984 mit "Doyles Disciples" (dt: "Doyles Jünger").

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.11.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 116
Titel: Ausgestopft
Autor: Maree Gutterson
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Sabine Hübner
Michael Walter
Inhalt: Josephine McRae betrachtet die Welt von ihrem Sofa aus, umgeben von ausgestopften Tieren, mit denen sie gelegentlich spricht. Josephine ist so dick, dass ihr Hausarzt sie mit einer Bowling-Kugel auf zwei Pfeifenreinigern vergleicht. Somit wird jede Bewegung zur Gefahr. Die Arbeit im Haus erledigt ihr Mann, der sich liebevoll um sie kümmert. Seine einzige Leidenschaft sind Preisausschreiben mit Kreuzworträtseln, bei denen man Reisen gewinnen kann. Auch Sohn Paul liebt seine Mutter und hat wenig Verständnis dafür, dass seine Freundin Yvette die familiäre Situation unerträglich findet.

Alles ändert sich, als Josephine nach einem Herzanfall ins Krankenhaus muss. Yvette besorgt Paul einen Job, gemeinsam mit dem Vater gehen sie nun häufiger abends essen und sind überglücklich, als sie von seinem Gewinn einer Reise nach Neuguinea erfahren.

Mutter Josephine ist über diese Entwicklung nicht glücklich. Sie zieht Stan ins Vertrauen, den Tierpräparator, dem sie "ihre Lieblinge" verdankt. Aber auch Stan kann sie nicht zur Reise nach Neuguinea überreden: "Alles, was ich sehen will, kann ich vom Fenster aus sehen." In Yvette sieht sie die größte Bedrohung, aber das Schicksal wird aus einer anderen Richtung zuschlagen und ihren zweifelhaften Frieden ins Absurde kehren.
Sprecher:Margrit Ensinger
Siggi Schwientek
Daten zu Maree Gutterson:Vita: Die australische Schriftstellerin Maree Gutterson gewann mit "Stuffed"/"Ausgestopft" den internationalen BBC-Hörspielwettbewerb 1999.
Erstsendung: 24.06.2001
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 116
Titel: Bilder bluten nicht
Neue Geheimnisse von Paris (Folge 4)
Autor: Léo Malet
produziert in: 1978
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Klaus Schmitz
Übersetzer: Hans-Joachim Hartstein
Inhalt: Das 1. Arrondissement von Paris, jedem Touristen durch Louvre und Palais Royal vertraut, zeigt 1954 für den Privatdetektiv Nestor Burma seine finsteren Kehrseiten; denn hier geht es um Paris-Besucher mit durchaus besitzergreifendem Kunst-Interesse. Dabei scheinen die, auf die er ein wachsames Auge hat, am wenigsten hinter blutleeren Kunstwerken herzusein. Da ist ein Provinzler, den es zu den Huren des Hallen-Viertes treibt, eine zwielichtige Schönheit mit einflußreichen Freunden, und ein Yachtbesitzer, der auf der Seine seinen Lebensabend genießt. Bis an diskreten Orten Blut fließt und Burma wieder einmal den Kopf hinhalten muß.
Daten zu Léo Malet:geboren: 07.03.1909
gestorben: 03.03.1996
Vita: Léo Malet (1909-1996), Anarchist, Surrealist, Chansonnier, schrieb etwa 50 Kriminalromane. Die "Schwarze Trilogie" schrieb er 1947/48; sie nimmt mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur ein.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.08.1993
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 116
Titel: Blood Guilty - Brüder in Feindschaft
Autor: Antoine O'Flatharta
produziert in: 2001
produziert von: SRF
Laufzeit: 49 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Christoph Stiefel
Biber Gullatz
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Die Brüder Pat und Dan sind zusammen alt geworden und leben abgeschieden in einem Haus auf dem Land - scheinbar ein ideales Ziel für die jugendlichen Räuber, die seit einiger Zeit die Gegend unsicher machen und alte Menschen überfallen. John und Tom, ebenfalls Brüder und als Wolldeckenverkäufer durch die Lande unterwegs, nutzen diese Situation schamlos aus. Um zu Geld zu kommen, bedrohen sie den blinden Dan. Als Pat nach Hause kommt, stellt er sich kampfeslustig den Eindringlingen entgegen, um Haus und Lebensrecht zu verteidigen, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Tom wird tödlich verletzt, John will seinen sterbenden Bruder nicht allein zurücklassen. Da spielt Pat seine Macht gnadenlos aus - so wie er auch seinen hilflosen Bruder Dan jahrzehntelang unter Kuratel gehalten hat.
Sprecher:Hansrudolf Twerenbold (Matter)
Ernst Sigrist (Rutholz)
Martin Hug (Schwertfeger)
Sebastian Krähenbühl (Stäuber)
Burkart Ellinghaus (Stocker)
Dylan Longridge (Bub #1)
Andreas Dusek (Bub #2)
Daten zu Antoine O'Flatharta:Vita: Antoine O'Flatharta stammt aus der gälisch sprechenden Region Connemara im Westen Irlands und lebt heute in Dublin. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er auch Fernseh- und Hörspiele für den irischen Rundfunk und die BBC geschrieben. "Blood Guilty" erhielt beim "Prix Italia" 1994 eine lobende Erwähnung.
Erstsendung: 10.12.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 116
Titel: Blutspuren
Autor: Thomas H. Cook
produziert in: 1977
produziert von: SDR
Laufzeit: 60 Minuten
Regie: Buschi Luginbühl
Übersetzer: Bodo Baumann
Inhalt: Thomas H. Cook gehört weltweit zu den absoluten Bestseller-Autoren. Gebrochene, alles andere als heldenhafte Hauptfiguren, sind sein Markenzeichen. Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit machen ihnen zu schaffen, drohen in der Gegenwart ihr Leben zu zerstören. So auch in seinem Roman «Blutspuren».

In «Blutspuren» wird eine geschlossene Gesellschaft in den Bündner Bergen abgebildet. Ausgangspunkt ist ein dreissig Jahre alter Kriminalfall, der Mord an einem jungen Mädchen. Die Suche in der Vergangenheit offenbart die Brüchigkeit einer Gemeinschaft, die auf Täuschung und Lüge aufgebaut ist. Als Corsin Krüger zur Beerdigung seines Jugendfreundes Gian Bundi in die alte Heimat zurückkommt, stellt er fest, dass Bundi sich zuletzt mit dem mysteriösen Mordfall befasst hat. Corsin Krüger beschliesst der Sache nachzugehen. Was er am Ende herausfindet, verändert sein ganzes Leben.
Sprecher:Herbert Fleischmann (Yves Boisseau, Kommissar)
Rolf Becker (Inspektor Berger)
Christian Brückner (Oberinspektor Ménard)
Alf Marholm (Direktor)
Hans Peter Hallwachs (Fuchs, Gangster)
Wolfgang Schwalm (Martin, Gangster)
Werner Schwuchow (Paul, Bistor-Besitzer)
Rainer Basedow (Etienne Maffire, Spitzel)
Hans Treichler (Vasselot, Postbeamter)
Alexander Hegarth (Louis Lebel, Inhaber eines Hemdenladens)
Otto Bolesch (Dagobert, Inhaber einer Absteige)
Uta Sax (Fernande, Straßenmädchen)
Ilse Pagé (Margo, Straßenmädchen)
Hansi Jochmann (Sylvie, Straßenmädchen)
Roberto Widmer (Kellner)
Wolfgang Reinsch (Toron, Sylvies Vater)
Daten zu Thomas H. Cook:geboren: 19.09.1947
Vita: Thomas H. Cook (geboren am 19. September 1948) ist ein amerikanischer Autor, dessen Roman "The Chatham School Affair" aus dem Jahr 1996 wurde mit dem Edgar Award der Mystery Writers of America ausgezeichnet.
Hompepage o.ä.: http://tomhcook.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 116
Titel: Boy Wonder
Autor: James Robert Baker
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Leonhard Koppelmann
Bearbeitung: Leonhard Koppelmann
Übersetzer: Brigitte Helbling
Andreas Senn
Inhalt: Die Traumfabrik Hollywood hat Leichen im Keller. "Es gibt Teenager, die sich auf LSD mit der Motorsäge selbst enthaupten; verzweifelte Schauspieler, die im Wahn ihre Mütter erstechen; es gibt tote Starletts und nekrophile Latex-Girls; Massenmörder und Drogenwracks - die ganze Palette an menschlichen Trieben eben, mit denen in Hollywood die Produktivkräfte entfesselt werden. Mit viel Liebe zum Trash und unapettitlichen Details montiert Baker aus Zeitzeugenaussagen den Werdegang des Filmproduzenten Shark Trager zusammen, der vom Underground-Regisseur in den Sixties über billige Sex-Movies und Katastrophenepen zum Oscar-Gewinner aufsteigt. Mit der Größe seines Ruhms wächst auch die Maßlosigkeit der Phantasien: Irgendwann ist es dann egal, ob die Morde, Koksorgien, Fickexzesse und Triperlebnisse vor der Kamera oder nur im Kopf der Beteiligten stattgefunden haben. Tatsächlich funktioniert 'Boy Wonder' wie ein filmischer Schnelldurchlauf von 'Supervixen' bis 'ET'. Die Biographie bleibt zwar fiktiv, gewisse Ähnlichkeiten mit Steven Spielberg oder Francis Ford Coppola sind aber verblüffend." (Harald Fricke in der taz)
Sprecher:Hans-Jörg Assmann (Conradi)
Gert Haucke (Gonschorek)
Wolf Martienzen (Zitzner)
Peer Augustinski (Klausch)
Karin Eickelbaum (Frau Hohenester)
Bodo Primus (Schröder)
Eva Garg (Frau Conradi)
Alwin Joachim Meyer (Kollege)
Gisela Ferber (Sekretärin)
Alf Marholm (Arzt)
Jochen Kolenda (Kassierer)
Monika Reim (Bankangestellter)
Reinhard Schulat (Ausbilder)
Werner Klein (Pfarrer)
Elsbeth Heurich (Altes Muttchen)
Christian Korp (Noetzel)
Daten zu James Robert Baker:geboren: 18.10.1946
gestorben: 05.11.1997
Vita: James Robert Baker (* 18. Oktober 1946 in Long Beach, Kalifornien; † 5. November 1997 in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.02.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 116
Titel: City Blues
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Inhalt: Zwei Strophen

1. Strophe "Die Zeitung": Der Dichter in seiner Klause (3 Zi., K., Bad, Blkn im 9. Stock eines Hochhauses in einer Trabantenstadt) schreibt an gegen die Unbill des Lebens, wie sie ihn, seine Frau und die Kinder täglich trifft. Der Phantasie wachsen Schwingen, und die tragen rund um die Erde. Aber die Wirklichkeit ist schneller.

2. Strophe "Der Vogeleisammler": Horst, Mitte 30, ist ohne Arbeit. Seine Frau verläßt ihn, sein Kind verweigert sich ihm. Die Nachbarn schikanieren ihn, die Polizei verhört ihn. Der Hausbesitzer kündigt ihm. Horst liebt Bullterrier und sammelt Vogeleier ...
Sprecher:Walter Schultheiß
Trudel Wulle
Kathrin Hildebrand
Philipp Heiler
Carmen Schaal
Gerhard Kuhn
Hubertus Gertzen
Udo Zepezauer
Michaela Funk
MusikerJan Christoph (Musikalische Mitwirkung)
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 18.11.1997
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 116
Titel: Dann eines Nachmittags
Autor: Michaela Beck
produziert in: 2011
produziert von: ORF
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Alfred Behrens
Inhalt: Carola von Wiedgen, zu DDR-Zeiten Dozentin für Marxismus-Leninismus, nach der Wiedervereinigung abgewickelt, jetzt mit einem Studienkollegen verheiratet, der bald zum Professor ernannt wird, findet sich mit ihrer neuen Rolle nicht zurecht. Äußerlich ist ihr Leben im neuen Deutschland bestens eingerichtet. Sie bewohnt mit ihrem Mann und der Schwiegermutter eine hübsche Villa am Stadtrand. Sie erwartet ihr erstes Kind. Doch lassen sie Erinnerungen an die alte Zeit nicht los, die Zeit, in der sie mit Christoph, einem jungen aufmüpfigen DDR-Studenten, von Sonne und Freiheit, San Francisco und Flower Power träumte. Mit Christoph war sie glücklich, anders als mit ihrem Mann. Der hängt sein Fähnchen wieder einmal nach dem Wind und weiß vor allem seine Beziehungen zu einflußreichen Personen zu nutzen. Eines Nachmittags stehen zwei alte Bekannte vor der Tür, Trudchen, die sie Freundin nennt, wenige Tage später Christoph selber. Beide sind kurz vor der Wende nach Westdeutschland gegangen und haben sich in Frankfurt niedergelassen. Carola von Wiedgen muß sich mit ihrer Geschichte konfrontieren. Mit leiser Ironie schildert die Autorin in ihrem ersten Hörspiel Erfahrungen der Nachwende-Zeit.
Sprecher:Markus Hering
Daten zu Michaela Beck:Vita: Michaela Beck, 1959 in Berlin-Ost geboren, hat als Architektin und Redakteurin gearbeitet und ist seit 1995 freiberuflich als Autorin tätig.
Erstsendung: 20.09.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 116
Titel: Das brave Teufelchen
Autor: Carola Zinner
Xaver Frühbeis
Pierre Gripari
produziert in: 1995
produziert von: BR Nürnberg
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Walter Wippersberg
Eva Demmelhuber
Inhalt: Ein Teufelssohn, der immer folgsam und lieb ist, in der Schule tut, was der Lehrer sagt, artig die Hausaufgaben macht und sogar den armen Seelen im Fegefeuer hilft, das ist zuviel für einen echten Höllenfürsten. Aber es kommt noch schlimmer: Der kleine Höllensproß will unbedingt in den Himmel kommen, um Gott ganz nahe zu sein. Nur, wie soll das ein armer kleiner Teufel schaffen? Ganz ohne Freunde geht das natürlich nicht. Und selbst die himmlische Aufnahmeprüfung besteht der kleine Teufel mit Witz und einem kindlichen Gottvertrauen. Nun darf er mit Hilfe der Mutter Maria ein richtiges hübsches Engelchen werden. Nur die Reste der einstigen teuflischen Hörner erinnern noch an seine Herkunft.
Sprecher:Winfried Wittkopp (Alfred)
Norbert Küber (Gerhard)
Esther Weisert (Kellnerin)
Michaela Domes (Gisela)
Lutz Glombeck (Peter)
Cornelia Eichholz (Sabine)
Ulrich Kulp (Sprecher)
Daten zu Carola Zinner:Vita: Geboren bin ich in tröstlicher Nähe zur "Historischen Wurstkuchl" in Regensburg, aufgewachsen mit Watzmann-Blick in Berchtesgaden. Weil das Taschengeld klein war und die Reiselust groß, begann ich früh mit dem Geld-Verdienen: Als Souvenir-Verkäuferin in St. Bartholomä und auf dem Kehlsteinhaus, als Nachhilfelehrerin für Grundschulkinder, als Bedienung im Loiplstüberl und im Schwabinger Podium. Das Schreiben für die SZ führte dann zum späteren Beruf.
Hompepage o.ä.: http://www.br.de/radio/bayern2/service/moderation/moderatoren-radiomikro-carola-zinner100.html
Erstsendung: 02.04.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 116
Titel: Das Fleisch, Nabelpforten und andere Abnormitäten oder Leben vor dem Tode
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1957
produziert von: RIAS
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Walter Adler
Inhalt: "Auch Schweine sind Menschen" - zu dieser provozierenden Behauptung ließ ein Dichter sich hinreißen nach der Konfrontation mit den von Menschen veranstalteten Schweinereien gegenüber eben dieser verachteten Gattung. Der Versuch Ingomar von Kieseritzkys, sich einzunisten bei jenen, über die Menschen so gerne verächtlich sagen, sie hätten ihnen ihre Perlen hingeworfen, führt suggestiv und schier unwiderlegbar zum ebenso banalen wie fatalen Verdacht, daß auch Menschen Schweine sein könnten. Schweinelt's bei Menschen, oder menschelt's bei Schweinen - oder sehen Schweine die Sache einfach zu menschlich?
Sprecher:Heinz Drache (George Carey)
Rudolf Fernau (Patrick Stearne)
Alice Decarli (Mrs. Stearne)
Robert Klupp (Mr. Budd)
Bernhard Minetti (Robert Morton)
Claus Hofer (Beamter im Hauptquartier des Roten Kreuzes)
Josef Pelz von Felinau (Oberst Chrysantos)
Franz Nicklisch (Phengaros)
Manfred Meurer (Hauptmann Streftaris)
Eva Bubat (Madame Vassiotis)
Anneliese Römer (Miss Kolin)
Gerd Martienzen (Arthur)
Horst Niendorf (Franz Schirmer)
Ingrid Kosmalla (Kyra)
Werner Butler (Partisan)
Wolfgang Conradi (Ober)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 28.10.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 116
Titel: Das Gebet der Stunde. Szenisches Gedicht für Franz Jung
Autor: Simone Schneider
produziert in: 2004
produziert von: WDR
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Hendrik Meyer
Inhalt: "Vorstellbar ist eine Analysestunde, in der es um Geträumt-, Erfahren- und Gelesenes geht. Die Grenzen fließen, und Traumarbeit ist zugleich poetisches Verknüpfungsprinzip. Doch diese dichterische Freiheit erweist sich als Trugschluß für die Analysantin, als ihr Arzt sich als Agent der "WIR", einer internationalen Dienstleistungsfirma, entlarvt. Der Verfolgungswahn, den sie dem falschen Therapeuten vorzutäuschen schien, erreicht sie am Schluß in der Vision des faschistischen Weltstaats 'Leuchterloh'. Diese Wirklichkeit nimmt ausschnitthaft in den showartigen Einlagen, die der Trainer Speercher mit dem mündigen, also sprach- und stimmfähigen Schimpansen Schimpsky vorführt, gespenstische Gestalt an. Für Dagny Doppelpunkt endet das mit dem Alptraum eines Vorstellungsgesprächs bei Doktor T., in der Chefetage des Empire. Wie der Arzt, wie Speercher und Schimpsky, so irrt auch der Dichter Franz Jung durch Dagnys Phantasmagorien, in wechselnden Gestalten und mit vielen Namen benannt.
Sprecher:Hansi Jochmann (Backhus)
Matthias Haase (McClain)
Patricia Harrison (Screenan)
Josef Tratnik (Richter)
Martin Reinke (Staatsanwalt)
Jörg Kernbach (Dieter Riechmann)
Steffen Laube (Polizist)
Eva Garg (Jaggard)
Horst Mendroch (Rosenblatt/Smykowski)
Angelika Bartsch (Doreen)
Andreas Grothgar (Pookie)
Jochen Kolenda (Quiros)
Daten zu Simone Schneider:geboren: 1962
Vita: Simone Schneider, geboren 1962 in Duisburg, lebt seit 1989 als freie Autorin in Berlin. Seit 1999 ist sie Dozentin für "Szenisches Schreiben" an der Universität der Künste, Berlin. Theaterstücke von ihr sind u.a. "Malaria" (1998), "Ägypter" (1999), "Springerin" (2000). Von ihr verfasste Hörspiele sind u.a. "Roter Stern" (BR 1992, ausgezeichnet mit dem "Lautsprecher"-Preis 1992 der Publikumsjury der Akademie der Künste, 1993 Bronze Medal beim "New York Festival of Radio Drama"), "Das Gebet der Stunde" (BR 1993), "Alex" (BR 1995) und "Sichtbar vom All" (NDR 1999).
Erstsendung: 17.12.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 116
Titel: Das Gespenst von Canterville
Autor: Oscar Wilde
produziert in: 1961
produziert von: RB; SFB; ORF
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Lilian Westphal
Bearbeitung: Lilian Westphal
Übersetzer: Franz Blei
Inhalt: Obwohl Mr. Otis, amerikanischer Gesandter in England, beim Kauf des Schlosses Canterville Chase vor dem dort seit Generationen hausenden Gespenst gewarnt wird, zieht er kaltblütig mit seiner ganzen Familie ein. Das verstimmt das Gespenst. Immerhin wurde es bisher für diverse Nervenzusammenbrüche, ja sogar für den Tod einiger früherer Schloßbewohner verantwortlich gemacht. Aber die amerikanische Familie stört sich nicht an seinem Treiben. Die Eltern begegnen dem traditionell eingestellten Gespenst mit der Unbekümmertheit moderner, aufgeklärter Menschen. Welche Schmach! Und die Kinder treiben das Gespenst zunehmend zur Verzweiflung: Unermüdlich entfernen sie sein Markenzeichen, den immer wieder auf dem Fußboden erscheinenden Blutfleck, mit Spezialreinigern! Sie spannen Schnüre, um es zum Stolpern zu bringen, und sie erschrecken es mit gespensterähnlichen Attrappen.
Sprecher:Werner Hinz (Mister Charlie Colton)
Ludwig Linkmann (Ein schwarzer Hotelportier)
Karl Walter Diess (Harper, Handlungsreisender)
Daten zu Oscar Wilde:vollständiger Name: Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde
geboren: 16.10.1854
gestorben: 30.11.1900
Vita: Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Schriftsteller, seinen Ruhm begründete Wilde mit der erfolgreichen Märchensammlung "Der glückliche Prinz und andere Erzählungen" (1888) und dem "Bildnis des Dorian Gray" (1890).

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Erstsendung: 10.05.1993
Datenquelle(n): dra
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Treffer 14 von insgesamt 116
Titel: Das Königreich der Kinder
Autor: Edgar Lück
produziert in: 1992
produziert von: SDR
Laufzeit: 20 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Hubert steht in der Ecke des Trödlerladens und erzählt seinen Freunden Mufti-Bär und Jim gerne gruselige Geschichten. Hubert ist "ein nettes Skelett", und am liebsten erzählt er Geschichten von der gräßlichen Hexe Namenlos, dem Schrecken der Kinder. Mufti-Bär krabbelt oft an ihm hoch und runter, was Hubert sehr kitzelt. Mufti-Bär ist ein abgeschmustes Stofftier, das muffelig aussieht, aber sehr clever ist. Vor allen Dingen verfügt Mufti-Bär über sagenhafte "Schnauzenpower", mit der er z.B. Gegenstände bewegen kann, die eigentlich still stehen sollen. Jim, sein Stofftierfreund, sagt nie etwas. Jim sitzt gemütlich auf Huberts linker Schulter und funkt seine Gedanken in die Köpfe der anderen. Sowohl Hubert, als auch Jim und Mufti-Bär sind verliebt in Hanna. Das ist die Enkelin des alten Johann, dem der Trödlerladen gehört. "Wahre Liebe", sagt Mufti-Bär, "gibt es nur zwischen Mensch und Stofftier". Eines Tages wird Hubert verkauft, und seine Geschichte von der Hexe wird wahr. Hanna gerät in ihren Bann, als sie sich auf die Suche nach dem "Königreich der Kinder" begibt.
Sprecher:Bodo Primus
Brigitte Goebel
Monika Hessenberg
Elenor Holder
Pia Podgornik
Daten zu Edgar Lück:geboren: 1954
Vita: Edgar Lück, geb. 1954, studierte Germanistik und Journalistik. Er arbeitet als Rundfunk- und Fernsehautor und lebt als Maler in Köln.
Erstsendung: 04.06.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 116
Titel: Das schlechteste Hörspiel der Welt oder Eine Biographie über Niemand
Autor: John von Düffel
produziert in: 1979
produziert von: HR
Laufzeit: 11 Minuten
Regie: Burkhard Schmid
Inhalt: Wieviele Sprachen braucht der Mensch, um seine Sehnsucht und sein Glück, sein Unglück und seine Ängste zu beschreiben? Für jede Seele mindestens eine, sagt John von Düffel und führt seinen Dichter mit starker Mutterbindung und heftigem Ehrgeiz um Nichts in seiner Liebe zu einem Mann durch alle Stationen klassischer Theaterdramaturgie. Das schafft Raum für Sprachen.
Sprecher:Klaus Wennemann (Brandner)
Monika Weniger (Frau Schneider)
Alfred Krämer (Krefft)
Hans Kemner (Zero Eleven, genannt Bürschchen)
Daten zu John von Düffel:geboren: 20.10.1966
Vita: John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen wuchs u.a. in Londonderry, Irland, Vermillion South-Dakota (USA) und Oldenburg i. O./Niedersachsen auf. Er studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling/Schottland und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Seit 1991 ist Dramaturg an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel und Bonn. Zur Zeit ist er Schauspieldramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Bearbeitungen, Prosa (zuletzt "Beste Jahre", 2007), Essays und Hörspiele, und hat mehrere Preise (u.a. Nicolas-Born-Preis 2006 für deutschsprachige Gegenwartsliteratur) gewonnen.
Hompepage o.ä.: http://johnvondueffel.de/John/Start.html
Erstsendung: 03.01.1995
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 116
Titel: Das verschwundene Rotkäppchen
Fuchs & Igel - Märchendetektive (Folge 1)
Autor: David Steel
produziert in: 2009
produziert von: WDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Bernhard Jugel
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Fuchs und Igel betreiben zusammen ein Detektivbüro - im Reich der Märchen. Fuchs ist der Chef, da er bereits einen Abendkurs für Kriminal-Kommissare besucht hat. Igel ist sein Assistent - und auch ohne Abendkurs meistens richtig auf der Spur. Als Rotkäppchens Mutter eines Sonntags völlig verzweifelt anruft, weil ihre Tochter aus dem Wald nicht mehr nach Hause gekommen ist, machen sich Fuchs und Igel unverzüglich auf die Suche. Ihr erster Weg führt sie zur kranken Großmutter. Zu ihr sollte Rotkäppchen einen Korb mit Wein und Essen bringen. Als sie dort ankommen, treffen sie auf eine angetrunkene Großmutter, die mit unglaublichem Appetit Rotkäppchens Essen mitsamt dem Korb verschlingt. Dem oberschlauen Fuchs erzählt sie, Rotkäppchen habe sich beim Blumenpflücken verspätet. Auf der Blumenwiese begegnen Fuchs und Igel dem Jäger, der seit Tagen dem gefährlichen Wolf auf der Spur ist. Rotkäppchen hat er allerdings nirgendwo gesehen. Igel hat inzwischen mehr als nur einen Verdacht. Wenn ihm Fuchs nur endlich zuhören würde ...
Sprecher:Effi Rabsilber (Johanna)
Roman Konienczny (Louis de Contes, Erzähler/Louis)
Dennis Grabosch (Karl)
Heinrich Giskes (Regnault)
Hans-Michael Rehberg (Couchon)
Axel Gottschick (Earl von Warwick)
Fabian Sattler (Dunois)
Paul Faßnacht (Glasdale)
Oliver Krietsch-Matzura (Soldat)
Daten zu David Steel:geboren: 1966
Vita: David Steel wurde 1966 in Exeter, New Hampshire, geboren und wuchs in Albuquerque, Mexiko, auf. Er lebt als Autor (Drehbücher, Hörspiele, Musicals und Prosa), Texter und Übersetzer in Offenbach.
Erstsendung: 21.05.2000
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 116
Titel: Der Chef
Autor: Stieg Larsson
produziert in: 1978
produziert von: SWF; WDR
Regie: Walter Adler
Übersetzer: Jörg Scherzer
Inhalt: "Es gibt eine viel zu große Distanz zwischen uns", begründet Direktor Sven seinen unerwarteten Hausbesuch bei Hans und Anna. Sven, der Chef von Hans, möchte die beiden etwas näher kennenlernen. Doch nach anfänglichem zaghaften Sprechen über die Arbeit im allgemeinen nimmt das Gespräch eine unerwartete Wendung: das Interesse des Chefs macht auch vor privaten Dingen keinen Halt. Unverhohlen benutzt er seine Macht und erzeugt eine experimentelle Versuchsanordnung, in der die beiden nur mehr als Statisten fungieren und gegeneinander ausgespielt werden. Bald ist Anna bereit, sich für 1000 Kronen vor den Augen ihres Freundes für den Chef auszuziehen; während kurze Zeit später Hans für dieselbe Summe den Tanzbären spielt. Als Hans' Bruder Tage und seine Freundin Lena auftauchen, versucht Sven mit ihnen das gleiche Spiel. Doch Tage zeigt sich recht unbeeindruckt von Svens Machtgebärden und dreht den Spieß zunächst einmal um. Er bedroht den Störenfried mit dem Messer.
Sprecher:Antje Hagen (Almuth)
Volkert Kraeft (Eberhard)
Susanne Schaefer (Lisa)
Gottfried John (Wolfgang)
Ulrike Bliefert (Karin)
Karin Schroeder (Karin)
Gerhard Lippert (Matthias)
Willi Schneider (Kellner)
Joachim Wichmann (Strohtaler)
Horst Beilke (Diedrichsen)
Daten zu Stieg Larsson:geboren: 15.08.1954
gestorben: 09.11.2004
Vita: Stieg Larsson war schwedischer Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. 2004 starb er mit 50 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als anerkannter Experte für Rechtsextremismus. 2006 wurde ihm posthum der Skandinavische Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens verliehen.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.09.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 116
Titel: Der Fürst spricht
Autor: Jan Peter Bremer
produziert von: RIAS
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Oliver Sturm
Inhalt: Der Fürst herrscht über sein Reich, aber viel weiß er nicht über seine Untertanen. Nie verläßt er das Schloß, selten sein Zimmer - und das auch nur nachts. Plötzlich geschieht etwas: Der alte Verwalter ist gestorben. Es kommt ein neuer, und für den soll der Hofmeister das größte Zimmer herrichten. Der Fürst ist aufgeregt, voller Unruhe und Verwirrung, und er überschüttet den Hofmeister mit den krudesten Verdächtigungen und Eifersüchteleien. Den neuen Verwalter möchte der Fürst als Freund gewinnen, er bedrängt ihn, doch der widersteht. Nicht jedoch der Beförderung. "Jan Peter Bremer präsentiert in einer transparenten Sprache eine Szenerie der Wahrheit, der Täuschung, des Liebesbedürfnisses und der verwundbaren Vereinsamung als dunkle Komödie, in der es an weltliterarischen Assoziationen nicht mangelt." (Peter Demetz)
Sprecher:Waltraut Habicht
Kurt Waitzmann
Gerd Duwner
Theodor Rocholl
Charlotte Kolle
Otto Braml
Wolfgang Neusch
Peter Mario Katona
Werner Klagge
Daten zu Jan Peter Bremer:geboren: 16.02.1965
Vita: Jan Peter Bremer, geb. 1965, lebt in Berlin, Autor. Für "Der amerikanische Investor" Auszeichnung mit dem Alfred Döblin Preis (1996). Weiterer Werke u.a. "Einer, der auszog, das Leben zu ordnen" (1991), "Der Fürst spricht" (1996, Ingeborg-Bachmann-Preis), "Still Leben" (2006), "Mit spitzen Ohren" (2010).
Erstsendung: 30.04.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 116
Titel: Der Geist von Hamlets Vater
Autor: Martin Kákos
produziert in: 2003
produziert von: SRF
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Klaus Mehrländer
Übersetzer: Karl-Heinz Jähn
Inhalt: Übersetzt aus dem Slowakischen

Der alternde Schauspieler Hornicky kann endlich nach über 20 Jahren wieder die Bühne betreten. Wegen seiner politischen Haltung im Prager Frühling entließ Theaterdirektor Belan den gefeierten Star, und er mußte sich fortan seinen Lebensunterhalt als Bauarbeiter verdienen. Haßerfüllt sann Hornicky auf Rache. Jetzt, nach der Wende, steht er kurz vor seinem Bühnenauftritt als Erster Schauspieler in Shakespeares Hamlet, und Belan, der unter den neuen demokratischen Verhältnissen seinen Stuhl räumen mußte, sitzt im Publikum. Hornicky, ein gebrochener Mann, hat Angst vor dem Comeback. Mit Recht. Doch sein Scheitern auf den Brettern begreift er als Chance für einen Neuanfang.
Sprecher:Margrit Ensinger
Siggi Schwientek
Daten zu Martin Kákos:Vita: Martin Kákos, geboren 1955 in Bratislava, hat Theaterregie studiert und arbeitet als Theater-, Fernseh- und Hörfunkregisseur. "Der Geist von Hamlets Vater" ist sein erstes Hörspiel.
Erstsendung: 27.11.1994
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 116
Titel: Der Herr der Ringe
Autor: John Ronald Reuel Tolkien
produziert in: 1980
produziert von: SDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Bernd Lau
Bearbeitung: Peter Steinbach
Übersetzer: Margaret Carroux
Inhalt: Mit der monumentalen Roman-Trilogie "Der Herr der Ringe", die ursprünglich nur als Fortsetzung des heiteren Kinderbuches "Der kleine Hobbit" (1937) gedacht war, verließ Tolkien die vergleichsweise drollige Welt des "Hobbit" und ließ ihren ernsten Hintergrund sichtbar werden: Aus dem Material einer in Jahrzehnten gewachsenen Privat-Mythologie schuf er ein Supermärchen für Erwachsene. Ein Leben lang hatte der Universitätsprofessor Tolkien jede freie Minute darauf verwendet, ein mythologisches Utopia zu erfinden, eine Gegenwelt, verlegt in eine vorhistorische Zeit, da die Kontinente noch eine andere Form besaßen als heute und von archaischen, inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt werden - von Elben, Zwergen, Zauberern, Orks, Trollen, Baumwesen und anderen Geschöpfen. Frodo Beutlin nun, der Neffe Bilbos, macht sich auf in eine Welt, die ungleich böser, aber auch perfekter und ausgetüftelter ist als die des "Kleinen Hobbit". Ihm, der doch wie sein Onkel nichts mehr als ein geruhsames Leben und eine dampfende Pfeife schätzt, ist es auferlegt, ein ganzes Zeitalter, das aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot zu bringen. Ein zauberkräftiger Ring, geschmiedet von einer bösen Macht, hat die Harmonie von Mittelerde zerstört und stiftet, wo er auftaucht, Mißgunst, Ärger und Streit. Herrscher werden zu grausamen Tyrannen, wenn sie in seine Nähe kommen, Menschen zu garstigen bösartigen Geschöpfen, wenn sie ihn zu oft aufsetzen, und ein Krieg, der das Schicksal des Kontinents besiegeln soll, steht unmittelbar bevor. Frodos Aufgabe ist es, "das Ding" wieder dorthin zu bringen, wo es geschmiedet wurde, und zu vernichten. Seine Reise zum Schicksalsberg wird zur Odyssee durch eine versunkene Welt mythologischer Geschöpfe, eine Reise auch in die tieferen Kammern unserer Gehirne, wo vielleicht der eine oder andere Drache noch schlummernd einen Schatz bewacht, den wir längst verloren glaubten.

"Der Herr der Ringe" ist in den 70er Jahren zum Kultbuch avanciert und heute mit 50 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Fantasy-Buch.

1. Ein festlicher Abschied
In Hobbingen herrscht große Aufregung: Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend lädt anläßlich seines einhundertundelften Geburtstags das ganze Dorf zu einem riesigen Fest ein. Wieder einmal ein Anlaß, über Bilbo und seine Sonderbarkeiten zu tratschen - seine legendäre Reise vor vielen Jahren, seinen Reichtum, seine ewige Jugend... Gandalf, der Zauberer, trifft ein und eröffnet das Fest mit einem phantastischen Feuerwerk. Doch einmal mehr läuft bei Herrn Bilbos Fest alles anders als gewohnt: Bilbo will wieder auf Reisen gehen, und da er gewöhnliche Abschiede langweilig findet, verschafft er sich einen sensationellen Abgang - vor den Augen der Festgesellschaft löst er sich in Luft auf.

2. Der Ring bleibt bei Frodo
Auf der ersten Reise hatte Bilbo einem glitschigen Geschöpf namens Gollum einen Zauberring abgenommen, der seinen Träger unsichtbar macht. Gandalf tadelt ihn, daß er sich bei seinem Fest wieder einmal mit Hilfe des Rings einen pompösen Auftritt verschafft hat. Der Ring sei für solche Späße zu gefährlich und diesmal müsse er ohne ihn auf Reisen gehen. Alles Sträuben hilft nichts: Bilbo muß den Ring seinem Neffen Frodo Beutlin überlassen. Und der ahnt nicht, daß damit das Schicksal des Zeitalters in seine Hände gelegt ist.

3. Der Feind regt sich
Dreizehn Jahre nach Bilbos Aufbruch kehrt Gandalf ins Auenland zurück. Immer hat das Erscheinen des Zauberers eine besondere Bedeutung, und diesmal gilt sein Besuch Frodo. Schnell muß Frodo einsehen, daß die Jahre seines gleichmäßigen Hobbit-Alltags gezählt sind. Gandalf erzählt ihm von der Macht des Ringes und seiner Gefährlichkeit. Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, habe vom Wiederauftauchen des Rings erfahren und streckt nun seine gierigen Hände wieder nach ihm aus. Mit seiner Hilfe kann er ganz Mittelerde in seine Gewalt bringen. Frodo begreift, daß er das Auenland verlassen muß.

4. Hinaus in die Welt
Heimlich bricht Frodo in der Nacht mit seinen Freunden Sam und Pippin zur Fahrt ins Ungewisse auf. Am nächsten Tag erblicken sie in der Ferne ein grausiges Geschöpf: einen Schwarzen Reiter. Sie wissen jetzt, daß sie verfolgt werden. Als am Abend wieder ein Schwarzer Reiter erscheint, spürt Frodo die Kraft Mordors von ihm ausgehen und die Versuchung, den Ring aufzusetzen. Doch unverhofft erscheint Hilfe: Elben, freundliche lichte Waldwesen kommen des Weges und treiben den Reiter in die Flucht.

5. Eine Nacht unter Elben
Auf einer Lichtung werden die drei Gefährten von den Elben bewirtet und erleben eine paradiesisch schöne Nacht. Gildor, ein Elb, warnt Frodo vor den Schwarzen Reitern und ermahnt ihn, sich zügig nach Bruchtal zu begeben. Am nächsten Morgen sind die Elben fort. Frodo möchte seine Freunde nicht weiter der Gefahr aussetzen, doch Sam und Pippin bestehen darauf, bei ihm zu bleiben, und so ziehen sie zu dritt weiter. Aber bald geraten sie wieder in Bedrängnis: Am Stockbach taucht ein Reiter auf.

6. Verschwörung der Freunde
Auf ihrer Flucht vor den schwarzen Reitern gelangen die Hobbits auf Bauer Maggots Hof. Maggot berichtet, daß einer der Reiter sich nach Frodo erkundigt habe. Am nächsten Tag treffen sie Merry, und damit ist die Gruppe komplett. Als sie abends in Krickloch ankommen und Frodo noch immer so tut als habe er ein Geheimnis, verraten die Gefährten ihre "Verschwörung": Schon lange seien sie durch himmlisches Spionieren in die wahren Hintergründe der Reise eingeweiht und nichts könne sie von der Fahrt abbringen. Damit steht fest, daß sie zu viert nach Bruchtal ziehen.

7. Süße Gastfreundschaft
In einer verzauberten Flußgegend geraten Merry und Pippin in die tödliche Umklammerung einer lebendigen Weide. Gerade noch rechtzeitig kommt Tom Bombadil des Weges und befreit die Eingeschlossenen. Er nimmt die Gefährten mit in sein Haus, wo Goldbeere sie empfängt und aufs Köstlichste bewirtet. Der Aufenthalt bei Tom und Goldbeere ist so erquickend, daß sie noch einen Tag dableiben. Doch kaum sind sie wieder aufgebrochen, werden die Freunde auf den Hügelgräberhöhen in einen tückischen, bösartigen Nebel getaucht.

8. Ein Waldläufer kommt ins Spiel
Frodo findet sich im Innern eines Grabes wieder und sieht seine Freunde, wie zur Hinrichtung geschmückt, in der Hand des Grabunholds. Wieder kommt ihnen Tom Bombadil zu Hilfe. Den weiteren Weg aber müssen sie ohne ihn schaffen. Im Gasthaus zu Bree treffen sie einen seltsamen Menschen: Streicher, den Waldläufer. Sie sind sich nicht sicher: Ist er Freund oder Feind? Glücklicherweise bringt ihnen der Wirt einen Brief von Gandalf, in dem er ankündigt, die Hobbits leider erst in Bruchtal treffen zu können; sollten sie aber einen Mann namens Streicher treffen, so könnten sie ihm vertrauen.

9. Der Feind greift an
Auf Schleichwegen führt Streicher die Hobbits zur Wetterspitze, wo sie ihr Lager aufschlagen. In der Nacht aber greifen die Schwarzen Reiter an. Frodo begeht den Fehler, den Ring überzustreifen, und nun sieht er die Geschöpfe Mordors in voller Klarheit. Mit dem Ring auf dem Finger ist er ihnen ausgeliefert und wird, obwohl sie die Angreifer in die Flucht schlagen, schwer verwundet. Zum Glück treffen sie Glorfindel und seine Elben. An der Furt der Lautwasser aber greifen die Schwarzen Reiter erneut an.

10. Der Rat Elronds
Auf Glorfindels Pferd kann Frodo dem Angriff der Reiter diesmal entkommen. Doch er versinkt in tiefe Bewußtlosigkeit und erwacht erst nach Tagen des Schlafes im lieblichen Bruchtal, wo ihn Elrond mit seiner Kunst von der bösen Verletzung heilt. Hier, im letzten heimeligen Haus, trifft er Bilbo wieder, der noch immer gierig nach dem Ring ist. In Elronds Halle tagt der Große Rat, Versammlung aller Mächtigen, die Widerstand gegen Sauron leisten. Fürchterliche Nachrichten von den Untaten Mordors werden aus allen Teilen der Welt berichtet. Elrond beschließt, der Ring soll in dem Feuer, in dem er gemacht wurde, vernichtet werden.

11. In die Tiefen der Welt
Der Rat Elronds erteilt einer Gruppe von neun auserwählten Boten den Auftrag, nach Mordor zu gehen und den Ring am Schicksalsberg zu vernichten. Nur der Ringträger sei in seiner Verantwortung gebunden, alle anderen brauchten nur so weit zu gehen, wie sie es ertragen. Die Gruppe der neun bricht unter Gandalfs Führung auf. Am Nebelgebirge stoßen sie auf erste Schwierigkeiten: Schnee, Lawinen und Wölfe hindern sie, den Rothornpass zu überqueren. Zum Entsetzen aller beschließt Gandalf, den unterirdischen Weg durch die Minen von Moria zu gehen.

12. Durins Zeiten
Drei Tage lang wandert die Gemeinschaft durch die Dunkelheit Morias, durch enge Gänge und über tiefe Klüfte. Sie haben das Gebirge fast durchquert, da entdecken sie das Grab des Zwergenkönigs Balin, und Gimli erzählt von der einstigen Schönheit der Silberminen, dem Reich seiner Väter. Auf einmal aber greifen Orks an. Die Gänge füllen sich mit feindlichen Kämpfern, erbittert leisten die Gefährten Widerstand gegen die Übermacht. Doch dann ist alles verloren: Ein Balrog, ein entsetzliches Wesen, erscheint. Nur Gandalfs Zauberkraft kann sie noch retten.

13. Im Herzen des alten Reiches
Gandalf ist im Kampf mit dem Balrog in die Tiefe gestürzt. Niedergeschlagen setzt die Gemeinschaft ihren Weg nun unter der Führung Aragorns fort. Am Fluß Nimrodel treffen sie Haldir und seine Elben, die sie in das Herz des Elbenreichs Lorien führen. In Caras Galadon werden die Gefährten von Celeborn und Galadriel empfangen, und alle sind wie betäubt von der Schönheit des Landes. Der süße Aufenthalt erweist sich leider nur als kurze Atempause, denn als Frodo in Galadriels magischen Spiegel schaut, spürt er das Auge Saurons. Galadriel rät ihm, am nächsten Morgen die Reise fortzusetzen - auf ihm ruhe nun alle Hoffnung.

14. Frodos Entscheidung
Die Fahrt geht in Booten auf dem Anduin weiter - keine angenehme Fortbewegungsart für Hobbits. Außerdem verfolgt sie hier auf dem Wasser ein glitschiges Etwas namens Gollum. Nach einigen Tagen gibt es Meinungsverschiedenheiten über den weiteren Weg. Frodo soll die Entscheidung treffen, ob sie mit Boromir nach Minas Tirith oder direkt nach Mordor gehen. Als er sich zum Nachdenken in den Wald zurückzieht, taucht unversehens Boromir auf und versucht ihm den Ring abzuhandeln. Frodo entkommt ihm knapp, doch jetzt ist ihm alles klar: Er muß allein nach Mordor, sofort.

15. Die Gemeinschaft zerbricht
Gerade noch entdeckt der treue Sam seinen Herrn, wie er sich heimlich davonstehlen möchte und springt zu Frodo ins Boot. Nun sind sie allein auf dem Weg nach Mordor. Zur selben Zeit haben Orks die Lagerstelle angegriffen. Boromir ist tot, Merry und Pippin sind von Orks verschleppt worden, und die übrigen nehmen die Verfolgung der Orkrotte auf - damit ist die Gemeinschaft aufgelöst. Aragorn, Gimli und Legolas haben Mühe, die Orks einzuholen - irgendein Zauber liegt über dem Land.

16. Mit Horn und Trommeln
Merry und Pippin sind den Orks längst entkommen. Stillvergnügt schaukeln sie in den knorrigen Armbeugen des Ents Baumbart und lassen sich Geschichten vom Wald und der Bosheit des Zauberers Saruman erzählen. Baumbart trägt sie ins Innere des Waldes, wo eine Thing-Versammlung der Ents und Huorns stattfindet. Die Baumwesen beschließen, in den Krieg nach Isengart zu ziehen, um Sarumans Macht zu brechen. Währenddessen gelingt es Frodo und Sam, ihren Verfolger zu fangen: Gollum muß schwören, daß er sie sicher nach Mordor führt.

17. Neue Ziele
Gandalf, den alle für tot hielten, scheint mächtiger denn je. Die Ringgeister, berichtet er den Gefährten, haben nun die Gestalt geflügelter Rösser und es sei die Pflicht der Gemeinschaft, nach Edoras in den Krieg zu ziehen. Dort aber empfängt man sie voller Mißtrauen und zwingt sie, die Waffen abzulegen. König Theoden steht unter dem bösen Einfluß seines Beraters Schlangenzunge, und es braucht Gandalfs ganzes Geschick, Theoden aus seinem Wahn zu befreien.

18. Ein Heer bricht auf
Gandalf entlarvt Schlangenzunge als einen Verräter. Endlich findet König Theoden seinen alten Mut wieder und beschließt, sich am Kampf gegen Isengart zu beteiligen. Eowyn bleibt als Herrscherin in Edoras, während die übrigen mit einem Heer von 1000 Reitern in den Krieg gegen Saruman ziehen. Zur selben Zeit durchqueren Frodo, Sam und Gollum die Totensümpfe. Frodo spürt schon die Nähe Mordors, er fühlt sich erschöpft. Und in der Nacht belauscht Sam ein höchst merkwürdiges Selbstgespräch Gollums.

19. Kampf um die Hornburg
Als Theoden mit seinem Heer die Hornburg erreicht, muß er feststellen, daß übermächtige Orkheere das Gebirge beherrschen. In der Nacht kommt es zum Angriff, und schon bald scheint die Festung verloren. Auch für Frodo und Sam stehen die Dinge nicht gut: Gollum hat sie zum Tor von Morannon geführt, aber es erweistsich als unüberwindbar. An der Hornburg überschauen die Verbündeten die Verwüstung, und Mutlosigkeit überkommt sie. Schon beginnen die Orks sie zu verspotten. Da wagt Theoden mit der Reiterei einen plötzlichen Ausfall gegen die Feinde.

20. Nach Isengart
Nach der siegreichen Schlacht um die Hornburg ziehen die Heere unter Gandalfs Führung vereint nach Isengart, um mit Saruman abzurechnen. Auch ein seltsam lebendiger Wald aus Huorns und Ents ist mit ihnen. Sie durchqueren das Zauberer-Tal und schließlich erhebt sich Isengart vor ihnen. Doch jemand hat die Festung bereits zerstört. Viele hundert Meilen davon entfernt schlägt Gollum mit List in der Stimme einen neuen Weg nach Mordor vor. Frodo und Sam bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

21. Sarumans Stimme
Zur Überraschung aller treffen die Gefährten an den zerstörten Stadttoren Isengarts Merry und Pippin wieder. Die beiden haben den Kampf um die Festung miterlebt und berichten, daß sich drinnen nur noch zwei Überlebende befinden: Schlangenzunge und Saruman. Gandalf warnt die Freunde vor der Stimme des Zauberers, doch ihre Neugier ist stärker als alle Vorsicht. Kaum aber vernehmen sie Sarumans Stimme, werden ihre Sinne becirct und beinahe erliegen die Krieger seinem Zauber. Erst Theodens mächtiges Wort vermag es, den Bann zu brechen.

22. Eine Falle für die Hobbits
In der Nacht stiehlt Pippin aus Gandalfs Arm die magische Kugel Sarumans und wirft einen Blick hinein. Sofort gerät er in die Gewalt Saurons, sieht geflügelte Ungeheuer und schreckliche Dinge. Nur durch Glück kommt er mit heiler Haut davon. Nazguls erscheinen am Himmel, die Gefahr verdichtet sich. Deshalb beschließt Gandalf, unverzüglich nach Minas Tirith zu reiten. Inzwischen hat Gollum Frodo und Sam nach Cirith Ungol in eine feuchte, stinkende Höhle geführt, dem letzten offenen Weg ins Innere von Mordor. Plötzlich ist er verschwunden. Erst jetzt begreifen sie, daß sie in der Falle sitzen.

23. Der Feind vor der Stadt
Den ersten Angriff der Spinne Kankra haben Frodo und Sam noch abwehren können, außerhalb der Höhle aber sind sie ihr ausgeliefert. Dennoch gelingt es Sam, das scheußliche Wesen in die Flucht zu schlagen. Allein, es hilft nichts: Frodo liegt wie tot am Boden, und Sam muß nun den Ring an sich nehmen. Im Hause Denethors treffen Gandalf und Pippin eine düstere Untergangsstimmung an, und wirklich: überall um die Stadt zieht der Feind seine Reihen zusammen. Es heißt, ein feindliches Heer sei auf dem Fluß unterwegs.

24. Zum Tor der Toten
Aragorn erhält mit der Botschaft Galadriels den Stab seiner Königswürde. Ein Blick in den Elbenstein verrät ihm, daß das Schicksal von Mittelerde nun auch in seiner Hand liegt. Er ist jetzt fest entschlossen, auf den Pfaden der Toten zu ziehen. Aber Eowyns Bitte, mit ihm zu gehen, lehnt er ab - vielleicht fürchtet er ihre Liebe. In Cirith Ungol gelingt es Sam, Frodo aus den Händen der Orks zu befreien. Sie spüren, daß die Macht des Rings zunimmt, je näher sie dem Schicksalsberg kommen.

25. Die Verbündeten versammeln sich
Fürchterlich ist es auf den Pfaden der Toten, dunkel und unwirklich. Während Aragorn, der kommende König, das Heer der Schattenmenschen hinter sich sammelt, beschließt in Dunharg König Theoden, der belagerten Stadt Minas Tirith zu Hilfe zu kommen. Diesmal widersetzt sich Eowyn der Weisung, zu Hause zu bleiben: Als Krieger verkleidet, mischt sie sich unter das Heer und nimmt heimlich Merry unter ihrem Mantel mit. Aber vielleicht ist alles zu spät: Nazguls greifen die Stadt an.

26. Feuer in der Stadt
Denethor, Truchsess von Minas Tirith, hat seine Stadt schon aufgegeben. In dumpfer Melancholie brütet er vor sich hin, unfähig, Befehle zu erteilen. Als Faramir, sein Sohn, schwer verwundet vom Feld getragen wird, versinkt sein Geist endgültig in tiefer Umnachtung - Minas Tirith befindet sich in einer aussichtslosen Lage. Auch Frodo und Sam verlassen die Kräfte. Den Schicksalsberg vor Augen, schleppen sie sich durch die Wüstenei Mordors.

27. Der Tod des Königs
Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern beginnt. Nazguls stürzen vom Himmel, anstürmende Orks bringen das Stadttor zum Bersten. Als König Theoden sein Heer mit nie gekannter Kühnheit in die Schlacht führt, stürzt der Herr der Nazgul herab und erdrückt den König. Aber Eowyn tötet den Nazgul, und das Glück wendet sich: Die Feinde weichen zurück. Auf Schiffen trifft das Heer Aragorns ein, und Angst erfüllt die Feinde. Rasch wird die Schlacht zugunsten der Verbündeten entschieden.

28. Ein Köder für Mordor
Unter Aragorns Händen zeigt das sonst wirkungslose Königskraut auf einmal Wirkung. Merry, Faramir und Eowyn werden von ihren Verletzungen geheilt. Nun wissen die Leute, daß der König gekommen ist. Aber es besteht wenig Grund zur Freude, denn die Lage ist militärisch weiterhin aussichtslos, und Gandalf erklärt, ihre einzige Chance sei die, sich selbst als Köder für Sauron zu geben, damit Frodo und Sam unbehelligt ihre Mission zu Ende führen können. Er weiß nicht, daß beide am Ende ihrer Kräfte sind und wie besinnungslos den Hang des Schicksalsberges hinauftaumeln.

29. Am Schicksalsberg
Am Tor von Morannon überbringt ein Bote Saurons die Kleidungsstücke der angeblich getöteten Frodo und Sam. Als ihn Gandalf für seine freche Rede maßregelt, greifen die Feinde mit vielfacher Übermacht an. Im selben Moment aber erreicht Frodo die Schicksalsklüfte. Noch einmal wird er schwach und streift den Ring über. Doch Sauron weiß nun, daß er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Verzweifelt ruft er die Nazgul zum Baraddur. Bevor sie eintreffen können aber erfüllt Gollum Frodos Mission.

30. Zu guter Letzt
Im Moment, da der Ring vernichtet ist, versinkt Mordor im Chaos, geht die Welt Saurons in Flammen auf. Die Verbündeten haben gesiegt. Endlich kann Aragorn seine Königschaft antreten. Das Volk von Minas Tirith empfängt die Gefährten mit Jubel. Und selbst Eowyn findet Ruhe: Sie verliebt sich in Faramir, den neuen Truchsess von Gondor. Ein Zeitalter geht zu Ende. Viele böse, aber auch viele freundliche Wesen verlassen nun Mittelerde und es beginnt eine Zeit der Abschiede. Doch immerhin besteht Aussicht auf Frieden. Auf dem Rückweg ins Auenland treffen die Hobbits einen alten Freund.

"[...] Hörspielautor Peter Steinbach übernahm die Bearbeitung und nahm sich ebenso wie Jackson in seiner Verfilmung Freiheiten in der Chronologie heraus: So erfahren wir eher als im Buch, wie der Ring von Gollum zu Bilbo gelangte. Was uns ganz nebenbei schön frühzeitig mit dieser zentralen Figur des finsteren Fischfressers bekannt macht, dessen Verkörperung durch Dietmar Mues zu einer der Glanzleistungen des Stückes gehört. Wie überhaupt die Besetzung aus der crème de la crème des deutschen Hörspiels besteht: Edgar Hoppe, Rufus Beck, Hans Peter Hallwachs und Matthias Ponnier, Klaus Herm und viele, viele andere erwecken die Figuren zum Leben, geben ihnen Gestalt und sogar Gesicht. Steinbachs Bearbeitung gelingt das schier Unmögliche: Die Erschaffung Mittelerdes im akustischen Raum, in dem man mit den Figuren mitfühlt, sich mit ihnen vor Orks und Schwarzen Reitern fürchtet, mit Frodo und seinen Freunden kämpft und leidet und am Ende triumphiert.

So entsteht unter der Regie von Bernd Lau wirklich ein Film im Kopf, dem man ebenso gebannt folgt wie dem Kinofilm, von dem damals ja noch keine Rede sein konnte. Dafür sorgte neben dem international renommierten Geräuschemacher Mel Kutby vor allem Komponist Peter Zwetkoff. Seine Musik ist mehr als Hintergrund des Geschehens. So versah er jede der zentralen Figuren und Schauplätze mit einem eigenen Thema; auch der Ring bekam eins: ein glockenhelles Klingeln.

Die Länge von über 750 Minuten erlaubte es den Machern zudem, das Epos vollständig in das Medium Radio zu übertragen; also darf der Hörer (und Fan) auch jene Episoden erleben, die Peter Jackson aus Zeit- und Geldgründen weglassen musste: so die mit Tom Bombadil im Alten Wald.

[...] "Der Herr der Ringe" bietet perfekte Unterhaltung für lange Winterabende und ist zugleich Dokument einer Radio- und Hörspielkultur, um die uns andere Länder zu Recht beneiden. [...]" (Lutz Gräfe, Planet Movie)
Sprecher:Karin Anselm (Anne Horn)
Wolfram Weniger (Harry Keller)
Ernst Alisch (Viertelmeister)
Heiner Kollhoff (Hauptmeister)
Peter Rühring (Fahrmaschine)
Luitpold Müller (Distributionsangestellter)
Heidi Vogel (Auskunftlerin)
Toni Slama (Auskunftler)
Till Sterzenbach (Jäger)
Reinhart von Stolzmann (Winter)
Franz-Josef Nagler (Jill)
Maren Ribbeck (Kirk)
Harriet Weber-Schäfer (Maschine Nr. 333)
Daten zu John Ronald Reuel Tolkien:geboren: 03.01.1892
gestorben: 02.09.1973
Vita: John Ronald Reuel Tolkien, CBE [dʒɒn ˈɹɒnld ˈɹuːəl ˈtɒlkiːn] (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein, Oranje-Freistaat; † 2. September 1973 in Bournemouth, England) war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und begründete die moderne Fantasy-Literatur. Tolkien, später Professor für englische Sprache an der Universität Oxford, hatte seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum unter dem Titel Das Silmarillion erschien. Sowohl Der Herr der Ringe als auch das erfolgreiche Kinderbuch Der Hobbit (1937) spielen in dieser von Tolkien erfundenen Welt. Auch einige seiner sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträge wie der Essay Beowulf: The Monsters and the Critics (1936) gelten als wegweisend.

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    11. Januar 2015
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