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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 220
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Titel: 's Konfirmandefescht
Autor: Fitzgerald Kusz
produziert in: 2011
produziert von: RBB
Laufzeit: 5 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Alfred Kirchner
Übersetzer: Fritz Ludwig Schneider
Inhalt: In einem Wohnzimmer aus dem Milieu der "kleinen Leute" wird Konfirmation gefeiert - von Vater, Mutter, Onkel, Tante, einem befreundeten Ehepaar und einer Kusine; man steigt ein ins Essen und Reden, obwohl der Pfarrer, für den ein Platz reserviert bleibt, durch Abwesenheit glänzt. Nicht viel mehr wird im Verlauf der Tischgespräche vom Konfirmanden selbst zu hören sein, der - auch an seinem Ehrentag - essen soll und schweigen.
Sprecher:Steffi Kühnert
Horst Mendroch
Daten zu Fitzgerald Kusz:geboren: 17.11.1944
Vita: Fitzgerald Kusz, geb. 1944 in Nürnberg als Rüdiger Kusz, Schriftsteller. Fränkische Dialekt-Stücke u.a. "Derhamm is derhamm" (1982), "Der fränkische Jedermann" (2001). Auszeichnungen u.a. August-Graf-von-Platen-Literaturpreis Ansbach 2011. Weitere BR-Hörspieladaptionen u.a. "Schweig, Bub!" (1977), "Fensterplatz" (1993), "Der Alleinunterhalter" (1996), "Letzter Wille" (1997), "Mama" (1998), "Bohnerkaffee. Witwendramen"(2003).
Hompepage o.ä.: http://www.kusz.de/home.php
Erstsendung: 07.05.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 220
Titel: Alfandar oder Das Volk der Nacht
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1999
produziert von: WDR
Laufzeit: 113 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Inhalt: "Was eigentlich macht die Identität der Roma und Sinti, der sogenannten Zigeuner, aus? Was hat sie durch die Jahrhunderte hin immerwährend zu Außenseitern gemacht, warum mußten sie für alles bürgerliche Unbehagen den ewigen Sündenbock abgeben, darin den Juden gleich? Warum waren sie im Mittelalter als Verbündete des Teufels verschrien? Warum wurden sie in den Diktaturen der Neuzeit ausgerottet wie Ungeziefer? Warum haben wir alle dabei zugeschaut - und tun es immer noch? Schließlich: warum sind jene seltenen Versuche, sie in unsere Gemeinschaft zu integrieren, immer wieder gescheitert? Diesen Fragen wollte ich in einer Art Requiem nachgehen, das aus Zeugnissen der verschiedenen Epochen komponiert ist und im Grunde eine fortlaufende Geschichte der Verfolgung und Vernichtung darstellt; es ist ein Requiem auf die absolute Freiheit geworden, eine Freiheit, die keinerlei Rücksicht nimmt auf die sie umgebende Welt. Der Fremde, der sich nicht wehren kann, hätte nur eine einzige Chance, auf Dauer zu überleben: wenn es ihm nämlich gelänge, so vollständig in unserer Gesellschaft aufzugehen, daß er schließlich in ihr verschwände ... Was für den 'Zigeuner' hieße, nicht mehr 'Zigeuner' zu sein, seine Identität zu opfern und damit auch seine Sprache, die einzige, in der er alles auszudrücken vermag, was er fühlt und woran er leidet: die Musik. Eine Weile wird er sie noch kommerziell auswerten können, indem er sie Leuten verkauft, die das Exotische lieben - und dann wird er für immer verstummt sein!" (Heinz von Cramer)
Sprecher:Donata Höffer (Jane Austen)
Hille Darjes (Eine von vier Frauenstimmen)
Thessy Kuhls (Eine von vier Frauenstimmen/Mrs. Humbug)
Johanna Liebeneiner (Eine von vier Frauenstimmen)
Therese Dürrenberger (Eine von vier Frauenstimmen)
Fritzi Rademacher (Kind)
Philipp Schepmann (Lindsay/Junger Humbug)
Christine Heiß (Daphne)
Werner Eichhorn (Alter Humbug)
Reinhart Firchow (Oberst/Mr. Watts)
Mark Oliver Bögel (Corydon)
Ute Hannig (1. Frauenstimme/Georgina)
Gabriela Maria Schmeide (2. Frauenstimme/Sophie)
Katharina Schumacher (Fanny/Kitty)
Anja Lais (Mary)
Susanne Barth (Die Dame der Gesellschaft)
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 20.03.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 220
Titel: Alibi für 13 Uhr
Autor: Arnold E. Ott
produziert in: 1946
produziert von: BR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Günter Siebert
Inhalt: Die Frau eines angesehenen Kaufmanns wird erpreßt, weil ihr Mann aufgrund einer falschen Aussage freigesprochen worden ist. 
Daten zu Arnold E. Ott:geboren: 1927
Vita: Arnold E. Ott, Jahrgang 1927, einer der meistgespielten deutschen Krimi-Autoren, veröffentlichte seit dem Hörspiel "Zitronensaft mit Salz" (RB 1959) über 50 Kriminalstücke, zuletzt "Brenners letzter Fall" (DLR Berlin 1994). Ott lebt in Bremen.
Erstsendung: 27.04.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 220
Titel: Alice - hinter den Spiegeln
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Christian Enzensberger
Inhalt: "Carrolls Bücher handeln von der Gesellschaft. Hier, und fast nur hier, besteht Alice ihre Abenteuer; ihr wahrer Schauplatz ist das Parkett; der Kampf geht um die Schicklichkeit; die Waffe ist das Wort. Die wahren Exekutionen finden im Gespräch statt. In den Ländern, die Alice durchwandert, stirbt man die Tode der Verlegenheit und des Verstummenmüssens; man wird nicht ermordet, sondern mundtot gemacht; und nicht die Gurgel wird einem abgeschnitten, wohl aber die Antwort." (Christian Enzensberger)

"André Breton machte bereits darauf aufmerksam, daß die Zerstörung der geistigen Konventionen des 19. Jahrhunderts durch die Alice-Romane von Carroll den Boden vorbereitete für die großen künstlerischen Bewegungen unseres Jahrhunderts, wie etwa den Surrealismus, Futurismus und Dadaismus. Ich möchte den Nachweis gerne führen in einer freien akustischen Collage-Komposition, einer gleichsam musikalischen, symphonischen Neustrukturierung der Texte aus unseren heutigen Literatur- und Realisations-Erfahrungen heraus." (Heinz von Cramer)
Sprecher:Horst Bollmann (Der Alte)
Ingolf Gorges (Hofstädter)
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.10.1975
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 220
Titel: Alice im Wunderland
Autor: Lewis Carroll
produziert in: 1990
produziert von: ORF
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Dimitri Papgeorgiou
Übersetzer: Christian Enzensberger
Inhalt: Eine bürgerliche Ausschweifung

"Carrolls Bücher handeln von der Gesellschaft. Hier, und fast nur hier, besteht Alice ihre Abenteuer; ihr wahrer Schauplatz ist das Parkett; der Kampf geht um die Schicklichkeit; die Waffe ist das Wort. Die Hinrichtungen der Herzkönigin sind nur Spaß; die wahren Exekutionen finden im Gespräch statt. In den Ländern, die Alice durchwandert, stirbt man die Tode der Verlegenheit und des Verstummenmüssens; man wird nicht ermordet, sondern mundtot gemacht; und nicht die Gurgel wird einem abgeschnitten, wohl aber die Antwort. Unversehens ist Alice in einem Irrgarten, in ein Vexierspiegelkabinett des schicklichen Verhaltens geraten, und sie bewährt sich darin schöner als je ein ins Elend verschlagener Märchenprinz." (Christian Enzensberger)

"Andre Breton machte bereits darauf aufmerksam, daß die Zerstörung der geistigen Konventionen des 19. Jahrhunderts durch die Alice-Romane von Carroll den Boden vorbereitete für die großen künstlerischen Bewegungen unseres Jahrhunderts, wie etwa den Surrealismus. Aber auch im Futurismus lassen sich Spuren solcher Wirkung entdecken. Und ebenso im Dadaismus, bei Schwitters etwa. Sie lassen sich verfolgen bis in unsere gegenwärtige konkrete Poesie. Ich möchte diesen Nachweis gerne führen in einer freien akustischen Collage-Komposition, einer gleichsam musikalischen, symphonischen Neustrukturierung der Texte aus unseren heutigen Literatur-und Realisations-Erfahrungen heraus." (Heinz von Cramer).
Daten zu Lewis Carroll:geboren: 27.01.1832
gestorben: 14.01.1898
Vita: Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.10.1975
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 220
Titel: Allerneuester Berliner Trichter
Autor: Ginka Steinwachs
produziert in: 2006
produziert von: ORF
Laufzeit: 38 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Christoph Theiler
Inhalt: Eine "fröhliche Poetik", die auf barocke Art mit Sprache spielt und auf diese Weise zum schöpferischen Umgang mit Sprache anregen will. Wer Phantasie liebt und Phantastisches sucht, wird hier und sei es auch nur in Gedanken - zum Mitspielen aufgefordert.
Sprecher:Vera Borek (Meer)
Sandra Bra (Papageienweibchen)
Michou Friesz (Catalina Homar)
Karl Hoess (Gorilla Schampi)
Peter Matic (Sekretär)
Chris Pichler (Sisi ? Elisabeth)
Lukas Sartori (Ludwig Lichterloh)
Michael Weiss (Papageienmännchen)
Daten zu Ginka Steinwachs:vollständiger Name: Gisela Steinwachs
geboren: 31.10.1942
Vita: Ginka Steinwachs (Pseudonym für Gisela Steinwachs, * 31. Oktober 1942 in Göttingen) ist eine deutsche Schriftstellerin.
Hompepage o.ä.: http://www.ginkasteinwachs.de/
Erstsendung: 15.06.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 220
Titel: Alles, was gewesen ist
Autor: Rudolf O. Diehl
produziert in: 1958
produziert von: SR
Laufzeit: 62 Minuten
Regie: Günter Bommert
Inhalt: Ein Spiel in Monologen

Ein Ehepaar wurde durch den Ausgang des Krieges über Jahre hin getrennt. Der Mann hat sich im Westen eine auskömmliche Existenz aufgebaut, die Frau schlägt sich mit dem Kind im Osten durch, ständig auf den Tag wartend, da die Ausreisegenehmigung sie wieder mit dem Mann vereinigen soll. Auch er hat seine Frau nicht vergessen, hat es aber nicht fertiggebracht, in all den Jahre ohne eine Frau zu leben. Diese zweite Frau hat nun, da die rechtmäßige Ehefrau wiederkommt, zu verschwinden. Sie bleibt in der inneren Auseinandersetzung, die der Hörer miterlebt, stumm: es sprechen der Mann, die Frau und das Kind, das dem neuen Leben am unbeschwertesten entgegengeht.
Sprecher:Margot Schönberger (Rahel)
Heinrich Pinkatzky (Prof. Tellier)
Brigitte Dryander (Ella)
Inge Schönberg (Blanche)
Gerhard Jentsch (Edwin)
Ernst Kösling (John)
Otto Karl Müller (Bruce Hill)
Demetrius Galbierz (Colonel Hill)
Knut Roennecke (Bud McCrown)
Lothar Rollauer (Leutnant Lester Price)
Theo Schulte (Mr. Hugins)
Kurt Ehrle (Prof. Janson)
Rudolf Schumann (Pfarrer Morris)
Eva Schmidt (Maud)
Alexandra von der Ropp (Mary)
Carla Best (Hedy)
Karl-Heinz Heidecker (Barry)
Wolfgang Haas (Howard)
Arnulf Sprunck (Carol)
Erstsendung: 22.04.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 220
Titel: Anna Marx und die Mörderin
Anna Marx (Folge 7)
Autor: Christine Grän
produziert in: 2004
produziert von: SWR
Laufzeit: 59 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Walter Adler
Inhalt: Ein Ex-Minister ist ermordet worden. Seine Frau hat ein Geständnis abgelegt, sitzt in U-Haft und - schweigt. Die mollige und rothaarige Anna Marx, die als Klatschkolumnistin in Bonn wegen des anstehenden Umzugs der Regierung um ihre Existenz bangen muß, ist auf die Geschichte angesetzt und fördert bald einige Merkwürdigkeiten zutage, gegen den Willen von Hauptkommissar Hermes. Im Gegensatz zu ihm glaubt Anna nicht, daß Sophie Witten ihren Mann umgebracht hat, denn peu à peu stellt sich heraus, welch ein Despot Herbert Witten war und wie er seine ganze Familie tyrannisiert hat. Die bürgerliche Fassade bröckelt, und nach und nach zählen für Anna immer mehr Personen zum Kreis der Verdächtigen, denn sie alle hätten handfeste Motive gehabt, den Ex-Minister umzubringen.
Sprecher:Andreas Hagelüken
Klaus Müller-Williams
Daten zu Christine Grän:geboren: 18.04.1952
Vita: Christine Grän, geboren 1952 in Graz, hat - vergnüglich Gift versprühend - die Szene der Fake-Promis und Geldmänner aufs Korn genommen. Nach der Kriminalkommissarin Anna Marx ist ihr mit Felicitas Wondraschek eine weitere Frauenrolle geglückt, die gleichermaßen Spannung und Witz, Nachdenklichkeit und Schwung in die Handlung bringt. Christine Grän war nach ihrem Studium Redakteurin bei einer Bonner Tageszeitung. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. Der WDR sendete zuletzt von ihr "Anna Marx und die Mörderin" (2000).

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Erstsendung: 04.04.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 220
Titel: Anne Frank - Spur eines Kindes
Autor: Ernst Schnabel
produziert in: 1966
produziert von: SRF
Laufzeit: 113 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Inhalt: Zeitangaben bezogen auf SWF 577 3048: 100(25'10): Überlebende berichten vom Leben und Schicksal des jüdischen Mädches/ Familiengeschichte der Franks bis zur Emigration 1933 nach Amsterdem/ Einmarsch der Deutschen in den Niederlanden/ Annes Tagebuch entsteht während der Zeit im Untergrund im Versteck/ Auszüge aus dem Tagebuch/Schwieriges Vorhaben, acht Menschen zuverstecken/ Autor besucht das Amsterdamer Hinterhaus/ Tagebuchauszüge verdeutlichen Annes Sehnsüchte/ Versorgung der Versteckten mit Nahrungsmitteln) Auszug aus Annnes Geschichte "Angst"/ Über ihre Begabung und Leidenschaft zu schreiben/ Herkunft und geistige Haltung der Personen um Anne 200(18'10): Angst und Einsamkeit der Versteckten/Dokumente aus dem Reichsinstitut für Kriegsdokumentation in Amsterdam: Brief des SS- und Polizeiführers Rauter an Himmler/ Zitat aus Heydrich-Rede vor Vertretern der Ministerien/ Tagebuchauszug des SS-Offiziers Dr. Kremer über seine Teilnahme an Judenvernichtungen in Auschwitz/ Entdeckung und Verhaftung der Familie Frank/ Transport ins Sammellager Westerbork/ Charakteristik des an der Verhaftung beteiligten Poliz isten "Silbertaler"/ Zeugen entdecken Anne unter den Neuankömmlingen des Lagers Westerbork/ Abtransport nach Deutschland und weiter nach Auschwitz// 300 (26'40): Die letzten Etappen auf Annes Lebensweg/ über den Häftlingstyp des "Muselmanns" / Unterschiede zwischen den KZ Belsen und Auschwitz/ Zeugen schildern ihre letzten Begegnungen mit Anne / Autor befragt Einheimische über die Vorgänge im Lager Belsen / Zeugenaussagen über Annes und ihrer Schwester Tod / Tagebuch wird gefunden und nach dem Krieg dem einzigen Überlebenden der Familie, Vater Otto Frank übergeben// (Angaben auf Senderkarte des SWF)
Sprecher:Alfons Hoffmann (Prof. Bernhardi)
Günter Gube (Prof. Dr. Ebenwald)
Ernst Ernsthoff (Prof. Dr. Cyprian)
Franz Johann Danz (Prof. Dr. Pflugfelder)
Franz Dehler (Prof. Dr. Filitz)
Helmuth Hiller (Prof. Dr. Tugendvetter)
Friedhelm Becker (Dozent Dr. Löwenstein)
Siegfried Süssenguth (Dozent Dr. Schreimann)
Adolf Raschendorfer (Dozent Dr. Alder)
Heinz Trixner (Dr. Oskar Bernhardi)
Helmuth Pietz (Dr. Kurt Pflugfelder)
Christoph Lindert (Dr. Wenger)
Thomas Kasten (Hochroitzpointner, Kandidat der Medizin)
Martha Jenisch (Ludmilla, Krankenschwester)
Ludwig Neugass (Prof. Dr. Flint)
Gerhard Hofer (Hofrat Dr. Winkler)
Fred Kretzer (Pfarrer Franz Reder)
Otto Dewald (Rechtsanwalt Dr. Goldenthal)
Felix Klee (Diener)
Daten zu Ernst Schnabel:geboren: 26.09.1913
gestorben: 25.01.1986
Vita: Ernst Georg Schnabel (* 26. September 1913 in Zittau; † 25. Januar 1986 in West-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Pionier des Radio-Features.

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Erstsendung: 09.03.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 220
Titel: Attilas Nächte
Autor: Julius Hay
produziert in: 1967
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 65 Minuten
Regie: Adolf Rott
Komponist: Bert Rudolf
Inhalt: Tragödie in 5 Akten (Die Handlung spielt auf der Ebene von Catalaunum, in Attilas Hauptstadt, in der Nähe von Rom während der Jahre 451 - 453 n. Chr.)


Uraufführung durch das Wiener Burgtheater im Rahmen der Bregenzer Festspiele 1966
Sprecher:Ludwig Tiefenbrunner
Erika Wolf
Manfred Scheibler
Peter Uray
Elfriede Lucca
Georg Matthes
Maria Falkenhagen
Otto Hans Meinecke
Willi Pokorny
Ernst Zeller
Peter Uwe Arndt
Werner Englert
Franz Essl
Erstsendung: 22.07.1966
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 220
Titel: Auf den Geranien liegt Schnee
Autor: Carel Donck
produziert in: 1957
produziert von: NDR; SWF
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Marlies Cordia
Übersetzer: Jacqueline Crevoisier
Inhalt: Vor einigen Jahren geriet der Autor zufällig in ein offensichtlich überstürzt verlassenes Zimmer im Zentrum Amsterdams. Mitten zwischen einem Wust ehemals wichtiger und unwichtiger Dinge fand er Aufzeichnungen zu der Lebensgeschichte eines Mädchens, Bruchstücke, aus denen sich für ihn allmählich Konturen eines zutiefst verhängnisvollen Lebens abzeichneten: Ein Mädchen aus einer Kleinstadt, das mit dem Kopf in den Wolken nach Amsterdam kommt und in der Gosse landet; die zerbrochene Ehe der Eltern, die unerwiderte Liebe zu ihrem entfernt lebenden Vater, Leere und Sehnsucht, die sie von einer unglücklichen Liebe in die andere treiben. Die niederländische Produktion wurde beim PRIX FUTURA '87 in Berlin von der internationalen Jury sehr positiv aufgenommen.
Sprecher:Gerd Brüdern (Paul Chrantox-Donath)
Gisela von Collande (Anne)
Kurt Ebbinghaus (Ein Gepäckträger)
Karl Renar (Brunos Stimme)
Ulrich Goetsch (Taxifahrer)
Lothar Timm (Kellner)
MusikerStreichquartett
Erstsendung: 17.03.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 220
Titel: Auf der Suche nach dem Kopfsystem
Autor: Paul Scheerbart
produziert in: 2005
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Komponist: Rudolf Schmücker
Inhalt: Einige Episoden aus Paul Scheerbarts Roman "Lesabéndio"

Paul Scheerbart hat in Zeiten debütiert, als der Naturalismus das Feld beherrschte. Sein Ansatz kann als Gegenentwurf verstanden werden und wendet die naturalistische Tugend der Präzision auf Erzählstoffe an, die nicht dem Gegebenen verhaftet sind. Unbeeindruckt von der Autorität des Tatsächlichen entwirft er neue Welten, in denen sich für alte Probleme der Erdbewohner schwindelerregende Lösungen ergeben - bis hin zur Aufhebung der Sterblichkeit. So in seinem Hauptwerk, dem 1913 erschienenen Asteroiden-Roman "Lesabéndio", der vom schwerelosen Leben der Pallasianer handelt. Heinz von Cramer hat diesen unirdischen Wesen, die schon die utopische Phantasie eines Walter Benjamin beflügelt haben, eine eigene Sprache gegeben, die auf stimmlicher Mimesis beruht.
Sprecher:Joachim Bliese (Sievers)
Till Huster (van Lengen)
Wilfried Dziallas (Hans Harms, der "Fremde")
Uta Stammer (Martha Buss)
Benjamin Best (1. Junge)
Jan Frederik Seeler (2. Junge)
MusikerDie Quikkojaner
Daten zu Paul Scheerbart:vollständiger Name: Paul Carl Wilhelm Scheerbart
geboren: 08.01.1863
gestorben: 15.10.1915
Vita: Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner.

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Erstsendung: 09.08.2001
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 220
Titel: Aus den letzten Tagen künftiger Erde
Auszeichnungen (1):Robert Geisendörfer Preis: 1987
Autor: Heinz von Cramer
Christian Wagner
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Votivtafeln zu einer bäuerlichen Apokalypse aus Texten Christian Wagners

Dieses Hörspiel, das Heinz von Cramer aus Texten des Warmbronner Dichters Christian Wagner zusammengestellt hat, der lange Zeit bestenfalls ein Geheimtip war unter Liebhabern und Kollegen, wie etwa Hermann Hesse oder Peter Handke, und der erst in letzter Zeit eine Art Renaissance erfährt, ist ein in seiner Schlichtheit ebenso seltenes wie tief anrührendes Gewebe aus Apokalypse und Utopie, bäuerlichem Alltag und dessen poetischer Überhöhung, aus Volksnähe und einsamer Dichtermelancholie. Nicht die tönern-pathetischen Reden beschwören hier noch einmal die Schönheit und Schrecken der Welt und ihrer Bewohner; es sind die schlichten, die stillen Verse Christian Wagners, der uns die Welt durch seine Augen zeigt: genau beobachtet, mit Liebe und Aufmerksamkeit für alles Lebendige und voll Schmerz über schon Verlorenes oder noch zu Verlierendes.
Sprecher:Joachim Jung (Linus, frühpensionierter Schreiner)
Gabriele Violet (Marita, seine Frau)
Clarissa Herrmann (Steffi, seine Tochter)
Volker Helfrich (Bruno, Maritas Bruder/Erster Doktor Schoggehoff)
Walter Renneisen (Zweiter Doktor Schoggehoff)
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

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Daten zu Christian Wagner:geboren: 05.08.1835
gestorben: 15.02.1918
Vita: Christian Wagner, eigentlich Christian Friedrich Wagner, (* 5. August 1835 in Warmbronn (heute zu Leonberg); † 15. Februar 1918 in Warmbronn) war ein deutscher Schriftsteller und Kleinbauer.

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Erstsendung: 13.09.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 220
Titel: Aus der Traum
Autor: Charles Maitre
produziert in: 2010
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Eberhard Klasse
Komponist: Lexa Thomas
Übersetzer: Maria Frey
Inhalt: Eine ländliche Idylle, in der Victor und seine Frau leben, aber wie so oft: die Idylle trügt. Bei allem Wohlstand, die Ehe ist nicht in Ordnung, und Victor, der Alkoholiker, verfällt zusehends. Dr. Guérin, der Arzt, vermutet einen dunklen Hintergrund - daß es ein regelrechter Abgrund ist, wird offenbar, als eine junge Frau ins Dorf kommt, scheinbar, um ein Haus zu kaufen, in Wahrheit jedoch will sie eine alte Rechnung begleichen.
Sprecher:Matthias Walter (Fritzi)
Linda Olsansky (Mimi)
Astrid Meyerfeldt (Melinda)
Boris Aljinovic (Amadeus)
Irm Hermann (Frau Schneider)
Sofia Musial (Kathrin)
Lotte Thierbach (Sofia)
Ernst Georg Schwill (Postbote)
Udo Kroschwald (Hängebauchschwein)
Axel Wandtke (Herr Rundköddel)
Jens Wawrczeck (Erzähler)
Erstsendung: 10.08.1981
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 220
Titel: Bahnhof am Meer
Autor: Jürgen Becker
produziert in: 1957
produziert von: BR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Komponist: Walter Popper
Inhalt: Ostende - ein Ort der Erinnerung, der Distanz, aber auch der Flucht. Nach Jahren ist der Schriftsteller wieder einmal mit dem Zug von Köln in das belgische Seebad Ostende gefahren. Eine Interviewerin begleitet ihn auf seiner Reise. Ihr erzählt er von seiner Kindheit in Thüringen, als er den Erlebnisbericht des Freiherrn von Richthofen las, der im 1. Weltkrieg als Kampfflieger Ostende wie eine Sommerfrische erlebte. Für andere, so auch für die Kölner Schriftstellerin Irmgard Keun, war Ostende 1935 zu einer Station ihres Lebens im Untergrund und auf der Flucht geworden. Sie hatte sich entschieden "für eine Zukunft, die im Exil lag" und saß nun in dem exklusiven Badeort zwischen Touristen und verjagten deutschen Dichtern. In der Phantasie des Schriftstellers verbinden sich Gegenwart und Vergangenheit. Ostende wird zu einer Metapher. "Wenn ich in Ostende angekommen bin und den Bahnhof verlasse, kommt es mir wie ein Wunder vor zu wissen, ich kann den Bahnhof wieder betreten, ich kann in den Zug steigen, ich kann ganz einfach die Grenze passieren, ich kann zurückkehren" (der Autor).
Sprecher:Fritz Wilm Wallenborn (1. Sprecher)
Ernst Seiltgen (2. Sprecher)
Karl-Heinz Schroth (Dickie Dick Dickens)
Marlies Schoenau (Effie Marconi, seine Braut)
Heinz Leo Fischer (Jim Cooper)
Fritz Korn (Kommissar Hillbilly)
Wolfgang Bekh (Polizei-Sergeant)
Jaspar von Oertzen (Ricardo)
Richard Kley (Balduin)
Gerta Wandes (Mrs. Shrewshobber)
Heinrich Fendel (Telefonist)
Robert Falter (Polizist)
Daten zu Jürgen Becker:geboren: 10.07.1932
Vita: Jürgen Becker, geboren am 10. Juli 1932 in Köln, leitete von 1975 bis 1993 die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Er ist Mitglied des deutschen P.E.N.-Zentrums, der Akademie der Künste Berlin und der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zahlreiche Literaturpreise. Becker hat immer wieder, als Lyriker, Romanschriftsteller und Hörspielautor, unter Verwendung autobiografischer Details Landschaften erkundet. Zu dieser "Bewusstseinsarchäologie" gehören auch die Hörspiele "Häuser" und "Unterwegs im Haus". Am 25. Oktober wird Jürgen Becker mit dem Georg-Büchner-Preis 2014 ausgezeichnet.
Erstsendung: 22.10.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 220
Titel: Ball-Spiele oder im Herzen der Worte
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 9.2000
Autor: Hugo Ball
produziert in: 1977
produziert von: SDR
Laufzeit: 44 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Inhalt: Zwölf Klangtableaus

"Die Nervensysteme sind äußerst sensibel geworden. Absoluter Tanz, absolute Poesie, absolute Kunst -: gemeint ist, daß ein Minimum von Eindrücken genügt, um außergewöhnliche Bildformen hervorzurufen. Alle Welt ist medial geworden: vor Angst, vor Schreck, vor Qual, oder weil es keine Gesetze mehr gibt - wer weiß es?" Der Dada-Begründer Hugo Ball, der dies mitten im Ersten Weltkrieg notierte, hatte sich in einem Romanprojekt seine eigene Reaktionsform für die Zeitläufte geschaffen, für die es keinen gemeinsamen Nenner gab. Bizarr und phantastisch, beängstigend und mit schallendem Gelächter, weihevoll ausschreitend und ins Leere tappend, salbungsvoll und mit moquanter Ironie agieren die Figuren auf diesen spiegelglatten Erzähltableaus, lassen die Worte purzeln und fangen sie auf. Gegen die Autorität des Tatsächlichen haben diese Verbalartisten und verzweifelten Weltverdreher vieles einzuwenden und können doch weder Halt noch Distanz finden. Der episodenreiche Roman wurde für den publizistisch engagierten Kriegsgegner Hugo Ball nach Kriegsausbruch zum inneren Kaleidoskop der Jahre 1914-1920.
Sprecher:Peter Moland (Marcel Cordéon)
Traugott Buhre (Priester)
Jutta Gräb (Jeanine; Marcels Verlobte)
Brigitte Böttrich (Marianne; deren Schwester)
Volker Spahr (Jean-Paul; Mariannes Verlobter)
Marianne Lochert (Fleurine)
Ulrich Haß (Louis-Pierre)
Matthias Ponnier (Léon Dupont; Jeanines Mann; 1. Arbeiter)
Waldemar Schütz (Touristenführer)
Hans Treichler (1. Tourist und Kellner)
Jochen Nix (2. Tourist und Polizist)
Dietz-Werner Steck (2. Arbeiter und Wärter)
Daten zu Hugo Ball:geboren: 22.02.1886
gestorben: 14.09.1927
Vita: Hugo Ball (* 22. Februar 1886 in Pirmasens; † 14. September 1927 in Sant’Abbondio-Gentilino, Schweiz) war ein deutscher Autor und Biograf. Außerdem war er einer der Mitgründer der Dada-Bewegung und ein Pionier des Lautgedichts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 14.09.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 220
Titel: Barcelona Connection
Autor: Andreu Martin
produziert in: 1991
produziert von: SRF
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Eberhard Klasse
Bearbeitung: Eberhard Klasse
Übersetzer: Elisabeth Müller
Inhalt: Die Polizei in Barcelona hat plötzlich viel zu tun. Ein Aktionsprogramm zur Sicherheit der Stadt bewirkt, daß eine Reihe von prominenten Gangstern verhaftet wird. Inspektor Huertas von der Mordkommission und sein Kollege Faura haben Thomas Montero festgenommen, den Eigentümer mehrerer zwielichtiger Unternehmen. Montero droht, einflußreiche Persönlichkeiten zu belasten, um seinen Prozeß zu kippen. Ein paar Tage später wird er am Fenster seiner Gefängniszelle erschossen. Für Huertas ist das die Tat eines professionellen Killers. Die Spur führt zu der geheimnisvollen Silvia, die wie eine Spinne die Fäden in Barcelonas Unterwelt zieht. Sie präsentiert der Polizei einen Täter und ein Motiv, aber Huertas ist überzeugt, daß mehr hinter dem Fall Montero steckt. Er stößt auf Korruption und Erpressung und eine neue Qualität von organisiertem Verbrechen.
Sprecher:Desirée Meiser
Nikola Weisse
Ute Zehlen
Silvia Rieger
Ann Höling
Gundi Ellert
Herlinde Latzko
Doris Wolters
Marlies Fischer
Christel Foertsch
Inka Friedrich
Dinah Hinz
Michaela Steiger
Renate Müller
Franziska Sörensen
Daten zu Andreu Martin:geboren: 09.05.1949
Vita: Andreu Martín, geboren am 9. Mai 1949 in Barcelona, wo er heute lebt. Nach seinem Studium der Philosophie und Psychologie arbeitete er als Redakteur, später als Drehbuchautor und Regisseur für Film und Fernsehen. Daneben schreibt er seit vielen Jahren Kurzgeschichten, Rezensionen, Reportagen, Fotoromane, Theaterstücke und Comics. Bekannt geworden ist er vor allem als Autor von Kriminalromanen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Dashiell Hammett-Preis und mit dem Europäischen sowie dem Internationalen Deutschen Krimipreis. Neben Manuel Vázquez Montalbán, Pedro Casals und Juan Madrid zählt er zu den wichtigsten Autoren des zeitgenössischen spanischen Kriminalromans. Neben Martín war auch Alicia Giménez-Bartlett mit Barcelona-Krimis international erfolgreich.
Erstsendung: 22.06.1992
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 220
Titel: Bärenhäuter
Autor: Paul Willems
produziert in: 1953
produziert von: BR
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Bearbeitung: Marianne Eichholz
Komponist: Karl Sczuka
Übersetzer: Carl Werckshagen
Inhalt: Ein Märchenspiel

Das alte Märchen vom ausgedienten Soldaten, der um seiner Liebe willen sieben Jahre lang ein Bärenfell tragen soll, ist von Paul Willems, einem französisch schreibenden Flamen, in ein Theaterstück umgeformt worden, das an vielen deutschen Bühnen vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Willems hat aus dem Stück eine moderne Commedia dell'arte gemacht. In ihr treten Sonne und Mond als Sprecher auf und glossieren, wie der ruinierte Herr Kugel seine beiden reizenden Töchter Marietta und Minou auf Männerfang im Walde abrichtet. Inmitten der burlesken Szenen spielt dann die Liebesgeschichte zwischen Minou und dem Bärenhäuter.
Erstsendung: 26.12.1953
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 220
Titel: Barzaz Breiz - Sänger Bretagne
Autor: Heinz von Cramer
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Originalton
Regie: Heinz von Cramer
Übersetzer: Heinz von Cramer
Inhalt: Ein Volk bezeugt in Liedern, Tänzen und Szenen anderthalb Jahrtausende Fremdherrschaft, Unterdrückung und Aufstand

Im Jahr 1839 veröffentlichte der Vicomte Hersat de la Villemarque unter dem Titel "Barzaz Breiz" - wörtlich: "Sänger Bretagne" - eine Sammlung bretonischer Volksdichtung. Unter Verwendung von Mitschnitten bretonischer Volksmusik, die er über Jahre hinweg während zahlreicher Aufenthalte in der Bretagne sammelte, hat Heinz von Cramer seine Obersetzung dieser Textvorlage nun akustisch in Szene gesetzt. - "Es handelt sich bei der bretonischen Volksdichtung zum größten Teil um Dokumente einer konkreten politischen Auseinandersetzung. Eines der seltenen Beispiele, an denen sich ablesen läßt, wie ein Volk selber seine Geschichte sieht und beschreibt; in wem es seine Helden erkennt, in wem seine Feinde; wie es leidet, sich empört, betrogen wird und sich betrügen läßt, wie es allmählich über Jahrhunderte hin dem Einfluß und den Einflüsterungen von Kirche und Obrigkeit unterliegt ..." (Heinz von Cramer)
Sprecher:Ulrich Pleitgen (Erzähler)
Hans-Werner Meyer (Gabriel Lecouvreur)
Werner Eichhorn (André Sloga)
Klaus Spürkel (Gérard)
Ellen Schulz (Cheryl)
Gerlach Fiedler (Pedro Ferre)
Hüseyin Cirpici
Gertraud Heise
Wolfgang Höper
Heinz Meier
Sabine Niethammer
Bodo Primus
Walter Renneisen
Peter Rühring
Nele Woydt
Daten zu Heinz von Cramer:geboren: 12.07.1924
gestorben: 24.03.2009
Vita: Heinz von Cramer (1924- 2009), Autor und Hörspielmacher. BR-Hörspiele u.a. "Lacenaire oder Die Schurkenehre" (1991), "Hauen und Stechen oder Das nackte Räderwerk der Politik. Eine Chronik aus dem 15. Jahrhundert nach August Graf von Platen" (1992).
Heinz von Cramer (* 12. Juli 1924 in Stettin; † 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) war ein deutscher Autor und Hörspielregisseur. Er gilt als führender Regisseur von experimentellen Hörspielen, bei denen er häufig als Untermalung und Ergänzung von gesprochenen Texten Eigenkompositionen und verschiedene Geräusche eingesetzt hat.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.11.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 220
Titel: Beim Pan in Schwetzingen
Autor: Petrina Stein
Armas Sten Fühler
produziert in: 1977
produziert von: BR
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Armas Sten Fühler
Komponist: Wilhelm Killmayer
Inhalt: Ein Pfälzer Hörspiel
Sprecher:Gustl Bayrhammer (Dorfrichter Adam)
Hannes Stein (Gerichtsrat Walter)
Hans Löscher (Schreiber Licht)
Maria Singer (Frau Martha)
Ilse Neubauer (Ev, ihre Tochter)
Toni Berger (Veit, ein Bauer)
Josef Bierbichler (Rupert, sein Sohn)
Marianne Brandt (Burgl)
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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