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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 53
Kriterien: Sprecher entspricht 'Rolf Marnitz' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Aucassin und Nicolette
Autor: Anonym
produziert in: 1972
produziert von: SFB
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Siegfried Niemann
Bearbeitung: Siegfried Niemann
Komponist: Peter Schirmann
Inhalt: "Es geschah an der Küste der Provence. Der Graf Bougart von Valence machte Krieg mit dem Grafen Garin von Beaucaire, so gewaltig und so todbringend, daß nicht ein einziger Tag anbrach, an dem er sich nicht zeigte vor den Mauern der Stadt an der Spitze von hundert Rittern und zehntausend Mann Fußvolks von Reisigen; so machte er ihm sein Land streitig, verwüstete die Äcker und erschlug seine Mannen." - Mit diesen Worten beginnt die Romanze des unbekannten provenzalischen Dichters aus der Blütezeit de Troubadoure, der Gesang von den Abenteuern des Ritters Aucassin und seiner schönen Freundin Nicolette.
Sprecher:Hans-Georg Panczak (Aucassin)
Uta Hallant (Nicolette)
Herbert Wilk (Graf Garin von Beaucaire)
Stefan Wigger (Erzähler)
Joachim Kemmer (Spielmann)
Tobias Pagel (Graf Bougart von Valence)
Jürgen Thormann (König von Torelore)
Albert Venohr (Vizgraf)
Ruth Diehl (Vizgräfin)
Franz Nicklisch (1. Hirt)
Rudi Stark (2. Hirt)
Matthias Einert (3. Hirt)
Rolf Marnitz (Ein Ritter)
Manfred Meurer (König von Karthago)
Manfred Grote (Ein Fischer)
Erstsendung: 23.12.1972
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 53
Titel: Aufenthalt
Autor: Julius Tinzmann
produziert in: 1965
produziert von: RIAS; Marchfelder
Laufzeit: 52 Minuten
Regie: Gustav Burmester
Inhalt: Ein Fabrikant besucht während einer Geschäftsreise seine Heimatstadt. Er ist schwer krank und fürchtet ein Siechtum, das zum baldigen Tode führt. So wird die Begegnung mit den alten Stätten der Erinnerung mehr und mehr zum Abschied. Er will die Prüfung, die die Krankheit ihm auferlegt, nicht annehmen und ist entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er überdenkt noch einmal alles, was ihm in Vergangenheit und Gegenwart widerfahren ist, und nichts scheint ihm bedeutsam genug, um es noch für eine kurze Zeitspanne zu bewahren. Aber das eigene Leiden verliert an Bedeutung, wenn es fremdem Schicksal begegnet. So bleibt dem Mann auf seinem Wege durch die Stadt noch eine Chance ...
Sprecher:Kurt Ehrhardt (Er, ein Fabrikant)
Lu Säuberlich (Else, seine Frau)
Herbert Wilk (Sein Arzt)
Gudrun Genest (Seine Sekretärin)
Walter Bluhm (Ein Blinder)
Reinhold Bernt (Ein Wächter)
Otto Czarski (Fussgänger)
Rolf Marnitz (Hausdiener)
Otto Matthies (Nachtportier)
Claus Hofer (Herr Mehlbaum)
Erstsendung: 12.05.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 53
Titel: Chourmo
Autor: Jean-Claude Izzo
produziert in: 2003
produziert von: DKultur
Laufzeit: 109 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Übersetzer: Katharina Grän
Inhalt: Fabio Montale war Polizist in Marseille. Jetzt lebt er in einem kleinen Häuschen am Meer. An diesem Morgen erhält er Besuch von seiner Cousine. Ihr Sohn Guitou ist seit drei Tagen verschwunden. Er ist erst sechzehn und hat sich trotz Verbot mit seiner arabischen Freundin Naima getroffen. Fabio geht den Spuren Guitous nach. Dafür muss er jedoch wieder in seinen alten Bezirk, in die "Bronx" von Marseille. Was er nicht ahnt: Guitou ist bereits tot.
Sprecher:
offen
Fabio Montale: Hans-Peter Hallwachs
Loubet: Burghart Klaußner
Pertin: Thomas Thieme
Kück: Deborah Kaufmann
Gelou: Maria Hartmann
Honorine: Regina Lemnitz
Fonfon: Helmut Krauss
Felix: Martin Seifert
Gitou: Matthias Walter
Naïma: Carina Klapetka
Christian Gaul
Peter Gavajda
Imtias-ul Haque
Hüseyin Cirpici
Rolf Marnitz
Özgür Özata
Hürdem Riethmüller
Falilou Seck
Thomas Vogt
Daten zu Jean-Claude Izzo:geboren: 20.06.1945
gestorben: 26.01.2000
Vita: Jean-Claude Izzo, 1945 in Marseille geboren, 2000 in seiner Heimatstadt gestorben, war lange als Journalist tätig. In "Total Khéops", dem ersten Roman seiner weltberühmten „Marseiller Trilogie“, geht es um eine Rachefehde unter italienischen Einwanderern. Fabio Montale, Leiter einer Sondereinheit der Marseiller Polizei, stößt bei seinen Recherchen in ein Wespennest. Zwei konkurrierende Camorrafamilien und Elemente der rechtsradikalen Partei "Front National" ringen um die Vorherrschaft in der Marseiller Banlieue, den berühmt-berüchtigten Quartiers Nord ...
Hompepage o.ä.: http://www.jeanclaude-izzo.com/
Erstsendung: 07.04.2003
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 53
Titel: Das Land der Masken
Autor: Jack Vance
produziert in: 1977
produziert von: RIAS
Laufzeit: 43 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Bearbeitung: Peter Michael Kersten
Inhalt: Ein Planet, auf dem Ehre und Ansehen die einzige Währung sind und niemand offen sein Gesicht zeigt, wird zum Schauplatz einer Verbrecherjagd. Mildes Klima und Überfluß haben auf Sirene eine höchst individualistische Gesellschaft begünstigt. Das spiegelt sich in der Sprache wieder, die in erster Linie Gefühle ausdrückt. Worte werden gesungen und von einem für die jeweilige Stimmung charakteristischen Instrument begleitet. Wer von Eingeborenen Informationen erhalten will, wird mit virtuosen Arien abgespeist, und wer sich nicht in der gleichen Art ausdrücken kann, stößt auf tiefe Verachtung. Es gibt kein Geld, sondern ausschließlich "Strakh", das für Begriffe wie Prestige, Ehre und guten Ruf steht und für die soziale Stellung entscheidend ist. Gemäß der Philosophie, daß niemand gezwungen werden darf, seine Gesichtszüge, für die er nicht kann, zur Schau zu stellen, trägt jeder die Maske, die seinem Strakh am meisten entspricht. Niemand zeigt je sein wahres Gesicht. Wer in dieser Welt ohne Gesichter die falsche Maske trägt, kann wenige Stunden später tot sein. So ist es auch dem irdischen Konsul ergangen, dessen Nachfolger, Sir Edward Thissel, sich jeden wachen Augenblick der Vielzahl ungewohnter Instrumente, Akkorde und Tonleitern widmet, um sich wenigstens auf primitive Weise verständigen zu können. Drei Monate ist er erst auf Sirene, da erreicht ihn die Order, Haxo Angmark, einen gefährlichen Kriminellen, zu stellen und dingfest zu machen, und das, obwohl er nicht einmal seine Maske kennt. Von den Einheimischen kann er keine Hilfe erwarten; mit seinem geringen Strakh stößt er überall auf Gleichgültigkeit und Zurückweisung. Als die Leiche eines Ausländers gefunden wird, steht fest, daß Angmark ihn umgebracht hat, um dessen Identität annehmen zu können. Doch er kann zwar sein Gesicht, nicht aber seine Persönlichkeit verbergen. Seine Vorliebe für bestimmte Masken des Ermordeten bringt Thissel schließlich auf die richtige Spur. Angmarks Versuch, erneut die Identität zu wechseln, wird ihm zum Verhängnis, und am Ende kann Thissel seine Maske mit einer würdigeren vertauschen, die seinem neugewonnenen Strakh entspricht.
Sprecher:Harry Wüstenhagen
Peter Fitz
Lothar Blumenhagen
Klaus Miedel
Jürgen Thormann
Rolf Marnitz
Hermann Ebeling
Wolfgang Condrus
Michael Nowka
Klaus Jepsen
Daten zu Jack Vance:vollständiger Name: John Holbrook Vance
geboren: 28.08.1916
gestorben: 26.05.2013
Vita: John Holbrook Vance (* 28. August 1916 in San Francisco, Kalifornien; † 26. Mai 2013 in Oakland, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Unter dem Namen Jack Vance wurde ein großer Teil seines Werkes im Rahmen der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur veröffentlicht. Ferner verwendete er die Pseudonyme Peter Held, Alan Wade und John van See und schrieb drei Kriminalromane unter dem Namen Ellery Queen.
Hompepage o.ä.: http://www.jackvance.com/
Erstsendung: 14.08.1977
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 53
Titel: Demolition
Autor: Alfred Bester
produziert in: 1973
produziert von: RIAS; BR; WDR
Laufzeit: 105 Minuten
Genre: Science Fiction
Kunstkopf:
Regie: Ulrich Gerhardt
Bearbeitung: Ulrich Gerhardt
Komponist: Friedrich Scholz
Inhalt: In dem Science-Fiction-Krimi geht es um einen Kampf auf Leben und Tod, den sich die beiden letzten verbliebenen universalen Wirtschafts-Imperien des Sonnensystems - personifiziert durch die Großkonzern-Inhaber - liefern. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Gilde der Gedankenleser, "Esper" genannt, die jeden Plan schon im Entstehen aufdecken kann und dadurch eine entscheidende Kontrollposition einnimmt. Doch Ben Reich, der sich seines Rivalen entledigen will, setzt gegen die "Esper" eine telepatische Sperre ein: das "Trenser-Lied", einen musikalischen Ohrwurm.

"Demolition" ist die erste Kunstkopf-Produktion der Hörspielgeschichte und wurde auf der Funkausstellung in Berlin 1973 als Sensation gefeiert.

Anfang der 70er Jahre machte eine neue Aufnahmetechnik im Radio von sich reden, die inzwischen fast wieder in Vergessenheit geraten ist: die Kunstkopf-Stereophonie. Als herausragendes Demonstrationsprojekt wurde 1973 in den damaligen RIAS-Studios ein Science-Fiction-Krimi nach dem Roman "The demolished man" des bekannten amerikanischen Autors Alfred Bester produziert. Ziel war es, für ein Hörspiel sämtliche Wirkungsmöglichkeiten der neuen Aufnahmetechnik unter Einbeziehung von Mono-, Stereo- und Quadrophonie-Technik, optimal zur Geltung zu bringen.

Die Redaktion "TV Hören und Sehen" verlieh dem Realisationsteam des Hörspiels "Demolition" für die erfolgreiche Anwendung der Kunstkopf-Stereophonie im Hörfunk das GOLDENE MIKROPHON 1973. Die Produktion gehört inzwischen zum festen Bestand moderner Hörspielklassiker.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Ben Reich)
Gert Günther Hoffmann (Lincoln Parker)
Arnold Marquis (Cray D'Courtney)
Susanne Tremper (Barbara D'Courtney)
Ingrid van Bergen (Maria Beaumont)
Dieter Ranspach (Gus Tate)
Uta Hallant (Mary)
Eduard Wandrey (T'sung H'sai)
Anneliese Römer (Chooka Frood)
Tanja Berg (Duffy Wygand)
Nero Brandenburg (Snimm)
Josef Pelz von Felinau (Sam Atkins)
Andreas Mannkopff
Helga Kraus
Hubertus Bengsch
Helma von Kieseritzky
Rudi Schmitt
Norbert Gescher
Hermann Ebeling
Hans Kwiet
Erna Haffner
Reinhard Kolldehoff
Otto Czarski
Klaus Jepsen
Rose Müller
Friedrich W. Bauschulte
Fritz Mellinger
Georg Corten
Joachim Kerzel
Evamaria Miner
Heinz Petruo
Joachim Nottke
Erika Matejka
Walter Tappe
Eric Vaessen
Michael Pfeiffer
Paul Paulschmidt
Burghart Klaußner
Gerd Holtenau
Jürgen Wegner
Mei Li Pfennig
Hülya Laumer
Hermann Wagner
Rolf Marnitz
Gerti Honeck
Robert Matejka
Daten zu Alfred Bester:geboren: 18.12.1913
gestorben: 30.09.1987
Vita: Alfred Bester (1913-87), US-amerikanischer Science-Fiction-Autor. 1953 Auszeichnung mit dem Hugo Award. Romane u.a. "Die Rache des Kosmonauten" (1956), "Der Computer und die Unsterblichen" (1975), "Tender Loving Rage" (1991). Weitere Hörspieladaption "Nach Null" (SDR 1980).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 03.09.1973
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 53
Titel: Der Antiheld
Autor: Fred Freitag
produziert in: 1978
produziert von: SFB
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Hans Bernd Müller
Komponist: Wolfgang De Gelmini
Sprecher:Marius Müller-Westernhagen
Friedhelm Ptok
Wilhelm Borchert
Kurt Buecheler
Sigrid Lagemann
Rolf Marnitz
Erstsendung: 17.06.1978
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 53
Titel: Der Erfinder
Autor: Hansjörg Schneider
produziert in: 1974
produziert von: SFB; BR; HR
Laufzeit: 71 Minuten
Regie: Hans Bernd Müller
Inhalt: Das Stück spielt in der schweizerischen Heimat des Autors: dem Dorf Zügglingen, nahe der Industriestadt Baden. Man schreibt November 1917. Die Wellen des Ersten Weltkrieges schwappen auch über die Grenzen der friedlichen Schweiz: in Gestalt von Mangel, Teuerung und politischen Unruhen. Unberührt davon bleibt Emil Bögli, ein Spinner, der anscheinend nur Raupen und Sägemehl im Kopf hat: Raupen - heute sagt man Gleisketten dazu -, auf denen er die schweren, mit Sägemehl beladenen Leiterwagen über die oft aufgeweichten Straßen zum Bahnhof bringen möchte, ohne daß sie ständig bis an die Radnaben versacken. Das ist sein Problem, an dem er Tage und Nächte, zum Kummer der hungernden Familie, bastelt. Die Panzerschlacht von Cambrai muß den "Erfinder" erkennen lassen, daß die Weltgeschichte seinem Patent zuvorgekommen ist.
Sprecher:Karl John (Emil Bögli, Erfinder)
Tilly Lauenstein (Martha, seine Frau)
Torsten Sense (Seppli, sein Sohn)
Martin Hirthe (Philipp, sein Bruder)
Heinz Rabe (Viktor, Ammann von Zögglingen)
Manfred Grote (Fred, Wagner und Bauer)
Klaus Herm (Gerhard, Lehrer)
Michael Pfeiffer (Lisbeth, Tochter von Philipp)
Rolf Marnitz (Kobi, Dorftrottel)
Franz Nicklisch (Suter Max)
Christian Langer (Sigi)
Christian Sorge (Heiri)
Helmut Heyne (ein Jude)
Gerd Holtenau (Zwei Fuhrleute)
Oskar Lindner (Zwei Fuhrleute)
Daten zu Hansjörg Schneider:geboren: 1938
Vita: Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Zofingen (Kanton Aargau), studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte bei Walter Muschg über den expressionistischen Lyriker Jakob van Hoddis. Er arbeitete als Lehrer und Journalist. 1968 ging er als Regieassistent und Schauspieler ans Baseler Theater. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller und veröffentlichte seitdem zahlreiche Theaterstücke und Romane.
Erstsendung: 05.10.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 53
Titel: Der Fluch des Pharao
Prof. Dr. Dr. Dr. van Dusen (Folge 19)
Autor: Michael Koser
produziert in: 1981
produziert von: RIAS
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rainer Clute
Inhalt: Professor van Dusen interessiert sich nicht so sehr für Pyramiden und Pharaonen, er ist in der Hauptsache nach Ägypten gekommen, um seinem Kollegen Professor Benedict auf die Finger zu sehen, der im Auftrage und auf Rechnung der Universität New York nun schon seit zwei Jahren »erfolglos« im Tal der Könige nach Pharaonen gräbt. Schon beim Verlassen des Dampfers scheint sich sein Auftrag zu einem Kriminalfall zu entwickeln.

Zu Begrüßung steht nicht Professor Benedict am Kai, sondern dessen Assistent Dr. Oliver, der ihn mit der Nachricht empfängt, der Professor sei plötzlich verschwunden. Dr. Oliver fährt van Dusen und Hatch ins Tal der Könige, zu einer Stelle, an der Benedict demnächst mit seiner Grabung beginnen will. Sehr zum Erstaunen des Professors finden sie ein schon geöffnetes Grab vor, in dessen Kammer sie außer einer Mumie noch eine Leiche entdecken, die eine menschliche Figur fest in der Hand hält. Das ist für den Professor Beweis genug, es hier mit einem Grabräuber zu tun zu haben. In der Nähe des Grabes machen sie dann eine weitere Entdeckung. Aus dem Sand ragt ihnen eine Hand mit einer Tonscherbe entgegen. Bei näheren Untersuchungen kommt dann die Leiche von Professor Benedict zutage, der sich ohne Zweifel ebenfalls an den Schätzen der Grabkammer bereichern wollte. Auf welche Weise waren die beiden ums Leben gekommen? Bei den Toten gibt es nach eingehender Untersuchung keine Wunden, keine sichtbaren Verletzungen. Mit komplizierten 'duseneigenen' Experimenten meint der Professor, der Todesart auf die Spur zu kommen.
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Helmut Stauss (Dr. Oliver, Archäologe)
Gudrun Genest (Mrs. Benedict)
Rolf Marnitz (Monsieur Lenormand)
Krikor Melikyan (Scheich Achmed)
Dieter Kursawe (Schlangenbeschwörer)
Klaus Jepsen (Arzt)
Gerd Holtenau (Steward auf dem Nildampfer)
Herbert Grünbaum (Wächter)
Herbert Grünbaum (Fellache)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.02.1981
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 53
Titel: Der Gesang der Schildkröten
Autor: Javier Tomeo
produziert in: 2004
produziert von: DKultur
Laufzeit: 73 Minuten
Regie: Barbara Liebster
Bearbeitung: Barbara Liebster
Komponist: Christoph Baumann
Übersetzer: Fritz Rudolf Fries
Inhalt: Wenn der Frühling naht, muss man hinaus an die frische Luft und mit den Tieren sprechen. Das jedenfalls meint das männliche Ich ohne Namen in Javier Tomeos Tagebuch-Roman "Der Gesang der Schildkröten". In einem Dorf auf dem unwirtlich kargen spanischen Land hat er ein von seinem Onkel geerbtes Haus bezogen. Die Zeichen des herannahenden Frühlings und seine Gespräche mit den Tieren hält er in seinem Tagebuch fest. Ein beklagenswerter Frühling mit Kälte, Regen und Schnee. Seltsame Verschiebung der Jahreszeiten: Die Tiere und Menschen, mit denen das Ich spricht, behaupten, es sei Winter, Weihnachten stehe bevor. Die Dorfbewohner machen sich ihren höhnischen Vers auf den neuen Nachbarn, nur der Schmied Juan wird zum treuen Besucher. "Wenn man die Behauptung, dass Tiere sprechen können (und uns zuhören und uns verstehen, auch wenn wir nicht mit ihnen sprechen) als Tatsache nimmt und nicht als surreales Moment, hat die Geschichte etwas unglaublich Beunruhigendes. Der Text ist eine Herausforderung." (Barbara Liebster) Die Herausforderung haben Barbara Liebster und Christoph Baumann angenommen und gemeinsam eine starke Umsetzungsidee entwickelt. Ein Stück "polyphoner Schizophrenie" ist entstanden, das zugleich das großartige Hörspieldebüt des jungen Schauspielers Matthias Walter ist.
Sprecher:Matthias Walter (Ich/TV-Mann)
Horst Bollmann (Bürgermeister)
Axel Wandtke (Juan)
Kathrin Angerer (Maria)
Christian Gaul (Ramon/Neffe)
Maximilian Wigger (Kuhirt)
Rolf Marnitz (Schäfer)
Fred Grätz (Barbier)
Daten zu Javier Tomeo:geboren: 09.09.1932
Vita: Javier Tomeo, 1932 in Quincena, Aragón, geboren, lebt in Barcelona und gilt als einer der großen spanischen Erzähler. Zuletzt erschienen sein Roman "Napoleon VII" (2000) und sein Hörspiel "Ein rätselhaftes Opernhaus" (SWR 1999).

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Erstsendung: 01.01.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 53
Titel: Der Preußen wegen nach Dieppe
Autor: Guy de Maupassant
produziert in: 1968
produziert von: SFB
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Johannes Hendrich
Bearbeitung: Johannes Hendrich
Komponist: Wolfgang Wölfer
Inhalt: Frei nach Guy de Maupassant

Rouen ist nach der Niederlage der französischen Armeen von den Preußen besetzt worden. Nur wenige Einwohner der Stadt besitzen - dank ihrer Beziehungen - eine Ausreisegenehmigung, um nach Le Havre zu gelangen, das noch von den Franzosen gehalten wird. An einem kalten Wintermorgen versammelt sich ein Trüppchen Reisender, um die Kutsche nach Dieppe zu besteigen. Zum Entsetzen der mitreisenden adligen Damen befindet sich unter der Reisegesellschaft das Mädchen Brigitte, deren Reize den Herren in Rouen nicht unbekannt sind. Aber noch ahnt niemand, welche Ungelegenheiten ihnen diese Brigitte noch machen wird ...
Sprecher:Ingrid van Bergen (Brigitte)
Harry Wüstenhagen (Cornudet)
Hans Hesling (Luiseau)
Helga Sloop (Seine Frau)
Robert Dietl (Carré-Lamadon)
Lola Luigi (Seine Frau)
Klaus Miedel (Der Graf)
Eva Katharina Schultz (Die Gräfin)
Gudrun Genest (Die Nonne)
Gerhard Schinschke (Der Wirt)
Cläre Rapmund (Die Wirtin)
Richard Süssenguth (Der Kutscher)
Rolf Marnitz (Der Preuße)
Helmut Ahner (Erzähler)
Daten zu Guy de Maupassant:vollständiger Name: Henry René Albert Guy de Maupassant
geboren: 05.08.1850
gestorben: 06.07.1893
Vita: Henry René Albert Guy de Maupassant [gidəmopɑˈsã], (* 5. August 1850 in Tourville-sur-Arques auf Schloss Miromesnil (Normandie); † 6. Juli 1893 Passy, Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.

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Erstsendung: 18.05.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 53
Titel: Der verzauberte Einbrecher
Autor: Christa Kozik
produziert in: 1997
produziert von: DKultur
Laufzeit: 39 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komponist: Lexa Thomas
Inhalt: Die Schule ist aus. Christoph liegt auf dem Sofa und liest ein spannendes Buch. Da klappt die Wohnungstür, Christoph versteckt sich, er will Mama erschrecken. Er springt hinter dem Schrank hervor, doch es ist nicht Mama, es ist ein Einbrecher. Der sucht das Haushaltsgeld. "In der grünen Tasse, im Küchenschrank, sind noch 17 Mark 50, aber sonst ist hier nichts zu holen, wir haben nicht mal einen Fernseher", erklärt Christoph und versucht, den Einbrecher in ein Gespräch zu verwickeln - vielleicht kann man ihn ja ablenken. Ein Profi kann das nicht sein, denn er droht mit einer Wasserpistole. Durch eine Geheimtür kann Christoph schließlich fliehen. Er holt seine Mutter, die bewaffnet sich mit einem großen Stockschirm, rast in die Wohnung und steht plötzlich vor einem Einbrecher, der auf dem Sofa liegt und liest.
Sprecher:Paul Kalke (Christoph)
Ulrich Wildgruber (Einbrecher)
Arianne Borbach (Mama)
Luise Noellemeyer (Mausi)
Rolf Marnitz (Mann)
Ingeborg Medschinski (Frau)
Uwe Müller (Männerstimme)
Wolfgang Ostberg (Polizist)
Daten zu Christa Kozik:geboren: 01.01.1941
Vita: Christa Kozik, geboren 1941 in Liegnitz, lebt in Potsdam-Babelsberg. Sie schreibt Kinderbücher, Spielfilme, Gedichte und Geschichten.

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Erstsendung: 04.01.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 53
Titel: Die Flucht
Autor: Ilja Warschawskij
produziert in: 1980
produziert von: SFB
Laufzeit: 22 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Robert Matejka
Übersetzer: Hermann Buchner
Inhalt: Dissidenten werden mit psyhologischem Raffinement und Elektrohypnose fügsam gemacht. Der Gefangene 1513264 ist wegen Lesens und Verbreitens verbotener Schriften zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Seine Lunge macht nicht mehr mit, obwohl er erst eine Woche im Uranbergwerk ist. Dennoch sträubt er sich gegen eine ärztliche Untersuchung, denn wenn sie bemerken, daß einer nicht mehr kann, schicken sie ihn in die Baumwollfelder, und das ist das Ende. Da eröffnet ihm ein Mitgefangener, der sich als Angehöriger eines Befreiungskomitees zu erkennen gibt, eine Möglichkeit zur Flucht. Nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Fahrt erreicht er zusammen mit anderen befreiten Häftlingen einen unbekannten Ort. Man begrüßt sie im freien Teil des Landes und versichert ihnen, daß sie für die Staatsmacht unerreichbar seien. Von hier aus sollen sie an einen sicheren Ort gebracht werden, wo sie zwar auch arbeiten müssen, aber frei und für ihr eigenes Wohl. Zuvor ist nur noch eine ärztliche Untersuchung und eine revitalisierende Behandlung mit einer neuartigen Maschine notwendig, dann werden sie frisch und gestärkt wieder aufwachen. Die Verantwortlichen sind zufrieden. Die neue Gruppe hat fünfmal mehr Baumwolle geerntet als alle vorigen. Dieses verrückte Tempo werden sie nicht lange durchhalten. Immer wieder erstaunlich, was sich mit Elektrohypnose alles machen läßt. Die starke Strahlung des PSI-Feldes ermöglicht das willkürliche Festsetzen des Arbeitsrhythmus und eine Beeinflussung der körperlichen Leistung. Das wichtigste aber bleibt die vorbereitende psychische Einstimmung: die Scheinflucht und die dabei überwundenen Gefahren bewirken ein Gefühl der um einen hohen Preis erkämpften Freiheit. Wer weiß, welche gigantischen Reserven des menschlichen Gehirns durch eine geschickte Ausnutzung höherer Emotionen noch freigesetzt werden können!
Sprecher:Hermann Ebeling (Arp Sisto)
Wolfgang Condrus (Gefangener)
Reinhard Kolldehoff (Aufseher)
Rolf Marnitz (Arzt/2. Aufseher)
Ludwig Kaschke (Befreier)
Joachim Pukaß (Polizist)
Klaus Miedel (Chef)
Gisela Fritsch (Ärztin)
Erstsendung: 07.10.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 53
Titel: Die Gentlemen bitten zur Kasse
Autor: Sándor Ferenczy
produziert in: 1966
produziert von: Audio Factory
Genre: Krimi
Regie: Sándor Ferenczy
Komponist: Kai Warner
Inhalt: Zu Beginn des Jahres 1966 war der Fernseh-Dreiteiler "Die Gentlemen bitten zur Kasse" ein Straßenfeger der Extraklasse. Mehr als 35 Millionen Zuschauer verfolgten den Film über den Postzugraub in Großbritannien vom 8. August 1963. Dieser gilt bis heute als der größte Raubüberfall des 20. Jahrhunderts. Sándor Ferenczy schrieb und produzierte 1968 dieses Stereo-Hörspiel mit einem großen Staraufgebot - allen voran Horst Tappert. Das auf Vinyl erschienene Hörspiel galt lange als verschollen. Nun wurde das legendäre Orchester-Stück aufwändig und originalgetreu restauriert.
Sprecher:Horst Tappert
Lothar Grützner (Arrow)
Gerd Martienzen (Twinkey)
Peter Schiff (Kinsey)
Rolf Marnitz (Black)
Helmut Ahner (Elton)
Erich Vaessen (McIntosh)
Otto Czarski (Williams)
Manfred Meurer (Lloyd)
Hans Schwarz (Finegan)
Joachim Pukaß (Slowfoot)
Fritz Stavenhagen (Webster)
Günther Flesch (Cameron)
Kurt Pratsch-Kaufmann (Lokführer)
Wolfgang Amerbacher (Jackson)
Kurt Mühlhardt (Alter Herr)
Dietrich Frauboes (MacLeod)
Heinz Palm (Kassenbote)
Tina Eilers (Mona)
Gerhard Lippert (Sprecher)
Daten zu Sándor Ferenczy:geboren: 1906
gestorben: 1993
Vita: Sándor Ferenczy (* 1906; † 1993) war ein Hörspielregisseur und -Autor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 53
Titel: Die Normabweichung
Autor: Uccio Esposito Torrigiani
produziert in: 1978
produziert von: SR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Wolfgang Schenck
Komponist: Stephan Konietzny
Übersetzer: Eugen Helmlé
Inhalt: Antonin Artaud war ein Mann des Theaters, Schauspieler, Maler und Schriftsteller. Er litt an schweren psychischen Störungen, nahm bei dem Indianerstamm der Tarahumares Peyotl, war opiumsüchtig, verfiel dem religiösen Wahn. In der Irrenanstalt schrieb er Gedichte vom Tod. Er schrieb Texte, die van Gogh, Coleridge, Rimbaud, Nietzsche, Baudelaire oder Nerval zum Gegenstand hatten.
Sprecher:Wolfgang Immenhausen
Carl Josef Cramer
Peter Fitz
Bernhard Minetti
Klaus Herm
Klaus Schwarzkopf
Hans Helmut Dickow
Rolf Marnitz
Erich Herr
Walter Hilsbecher
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 53
Titel: Die Übung vom guten Tod
Autor: Gabbo Mateen
produziert in: 1974
produziert von: RIAS
Laufzeit: 23 Minuten
Regie: Rainer Clute
Ingeborg Gerwin
Robert Matejka
Hansjörg Saladin
Bearbeitung: Hans-Peter Kuhn; Gabbo Mateen; Klaus Wiesner
Inhalt: Das zunächst für das Göttinger "Mechanische Theater" konzipierte, dann für den Funk weiterentwickelte Hörstück kann seine Verwandtschaft mit dem optischen Trick nicht verleugnen, obwohl es nirgendwo aus der Welt der Akustik ausbricht. Wörtliche, lautliche und elektro- akustische Chiffren sind - ähnlich wie die zeichenhaften des Trickfilms - das Spielmaterial des Autors, das ihm zur Darstellung eines aus der kommerziellen und politischen Rhetorik wohlvertrauten Überredungsvorgangs dient. Auf unterhaltsame Weise wird deutlich, daß das Verständnis eines Textes keineswegs vom wortwörtlichen Sprachablauf abhängig zu sein braucht, sondern sich schon durch Sprechmelodik und -rhythmik realisiert.
Sprecher:Klaus Franke
Caspar Engelbrecht
Thomas Misch
Harald Weber
Michael Interthal
Gerd Martienzen
Norbert Langer
Hermann Ebeling
Rolf Marnitz
Joachim Nottke
Theodor Rocholl
Erstsendung: 08.06.1974
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 53
Titel: Die Welt des Wassers
Autor: Aldo Nicolaj
produziert in: 1967
produziert von: SFB
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Erich Köhler
Bearbeitung: Erich Köhler
Inhalt: Celestino Viola beschäftigt sich zu viel mit seinem Aquarium - findet seine Mutter. Die Welt des Wassers fasziniert ihn, er träumt vor sich hin, ist manchmal kaum ansprechbar. Träumen bringt keine Lire, stellt die geldhungrige Familie des Fischliebhabers fest. Jeder muß schließlich arbeiten, Celestino soll, wie alle anderen gut erzogenen Söhne, seine alte Mutter ernähren, und vielleicht fällt dann auch noch ein bißchen was für die Familie seiner Schwester ab. Nur widerwillig läßt Celestino sich eine Stellung beschaffen. Vorübergehend trösten ihn die Vorzüge der verständnisvollen Mattea, die er im Büro kennenlernt, über seinen Kummer hinweg. Dann verheiratet ihn die besorgte Familie mit der sanften Amelia. Ein Mann muß schließlich seine Ordnung haben. Zunächst scheint sich auch der Träumer in einen guten Bürger zu verwandeln. Aber die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen läßt sich nicht auf die Dauer verdecken. Eines Tages ist Celestino verschwunden ...
Sprecher:Norbert Langer (Celestino Viola)
Cläre Rapmund (Die Mutter)
Eva Andres (Diana)
Harry Wüstenhagen (Alberto)
Richard Süssenguth (Tranquilli)
Ruth Scheerbarth (Mattea)
Herbert Weissbach (Portier)
Rolf Marnitz (Enrico)
Moritz Milar (Luciano)
Monika Peitsch (Amelia)
Erstsendung: 20.01.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 53
Titel: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.2003
Autor: Peter Steinbach
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 258 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Marguerite Gateau
Komponist: Gerd Anklam
Übersetzer: Hans Thill
Inhalt: Der Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823-1915) gilt in Frankreich bis heute als berühmter Vertreter einer anschaulichen Wissenschaft. Seine Nähe zu den Menschen und sein unakademischer Stil eröffneten einem breiten Publikum die zauberhafte Welt der Insekten. In seinem Werk "Souvenirs Entomologiques" fasste der Forscher seine Lebensgeschichte zusammen, die eng mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft ist.

Fabre war Autodidakt und fand in der Provence, den Wiesen und Wäldern Südfrankreichs das Forschungsfeld seines Lebens. Er legte großen Wert darauf, die Insekten in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu studieren.



Episode 1: "Oh schöne Natur, wie freigebig bist du" - Die Ingenieure der Finsternis (23:43)

Fabre erklimmt mit seinem Schüler Jérôme einen Pinienhügel. Sie erkunden die Umgebung, beobachten Insekten, gehen unter die Erde, um den Zikaden bei ihren Vorbereitungen zum Aufstieg zuzusehen. Fabres Tochter Aglaé kommt zu Wort, sie stellt die Mitbewohner des "Harmas" vor.



Episode 2: "Oh, unermessliche Schätze der Natur" - Die Athleten des Altertums stellten sich nackt zum Kampf (23:51)

Fabre ist mit einem wissenschaftlichen Experiment beschäftigt, er erforscht Tümpel, sitzt dort stundenlang und beobachtet Würmer und Kaulquappen. Ein Telegramm von Pasteur kommt an, alle geraten in Aufregung und bereiten sich auf seinen Besuch vor. Pasteur reist an. Er läßt sich die Seidenraupen zeigen.



Episode 3: "Oh, Wissenschaft, du bist alles" - Die Besteigung des Mont Ventoux und die wunderbare Chemie (22:06)

Heute macht Fabre mit Jérôme und Favier eine Bergtour. Sollte eine Wissenschaft aus den Vorstellungen der Forscher oder aus empirischen Experimenten bestehen, das diskutiert er mit seinen Weggefährten. Außerdem erfährt Fabre, daß Jérômes Mutter ihn sich als Ehemann vorstellen kann.



Episode 4: "Oh, Zeit und unbeugsamer Wille" - Auf der Suche nach dem Stein der Weisen (17:53)

Fabre und die Gefährten sind immer noch auf Bergwanderschaft. Pflanzen und Tiere werden entdeckt. Im Wirtshaus kosten sie fremde Speisen. Aglaé erzählt Geschichten aus Fabres früherem Leben, als er noch Lehrer war: Er unterrichtete die Söhne von Gerbern, Likörherstellern und Krämern, um die Familie zu ernähren.



Episode 5: "Oh, Himmel, reiße auf, zeige deine rosigen Schimmer" - Über den entomologischen Scharfblick (19:36)

Aglaé ist empört über die Heiratspläne ihres Vaters. Der ist mit seiner Arbeit beschäftigt, in seinem Arbeitszimmer zwischen Gläsern und Aquarellen, widmet sich seinen Forschungen oder malt Pilze. Er wird von einem seltsamen Traum überrascht. Und Skorpione kämpfen als Gladiatoren im Glaskäfig.



Episode 6: "Oh, Taube, du hast den Kuss erfunden" - Die Geburt der Skorpione (22:01)

Aglaé belauscht heimlich Gespräche zwischen ihrem Vater und Marie-Joséphine, seiner Haushälterin. Sie soll von ihm schwanger sein, jedenfalls ist eine baldige Hochzeit geplant. Fabre beschäftigt sich mit Skorpionen und hofft, dass nicht die gesamten Familienverhältnisse ins Wanken geraten. Dem Charivari jedenfalls werden sie nicht entrinnen.



Episode 7: "Oh, heilige Mistkugel, du Abbild der Erde" - Geschäftigkeit um einen Haufen Mist (22:19)

Im Garten Fabres wird eine kleine Dampflok vorgeführt. Wer seine Phantasie gebraucht, kann alles. Begeistert unternehmen Jérôme und Fabre eine Fahrt durch den Garten. Marie-Joséphine hat das erste Kind, den Sohn Paul, auf die Welt gebracht und ist zum zweiten Mal schwanger. Aglaé schwelgt in Erinnerungen.



Episode 8: "Oh, ihr zwei Freuden dieser Welt: Arbeit und Familie" - Mit der Mutterschaft hört der Kommunismus auf (25:18)

Der Schulmeister kommt zu Besuch. Darwin hat geschrieben. Er macht Fabre einen Vorschlag, es geht um ein Experiment mit Bienen. Ein Buch von Karl Marx taucht auf. Und Fabre denkt laut über den Zusammenhang von Raupen und Kommunismus nach. Ein Flug im Innern einer Libelle wird nicht ganz freiwillig unternommen.



Episode 9: "Oh, wunderbare Symphonie der Insekten" - Der Darm beherrscht die Welt (23:37)

Die Libelle ist gelandet, Jérôme und sein Vater sind wieder auf der Erde. Die Sklaverei ist abgeschafft, Bildung für Frauen auch erlaubt und Marie-Joséphine denkt sich Berufe für ihre Tochter aus. Fabre hingegen philosophiert über den Zusammenhang von Essen und Moral. Zusammen betrachten sie abends den Sternenhimmel und wieder kommt ein überraschender Brief.



Episode 10: "Oh leidige Politik, bleib draußen und störe uns nicht" - Die Akademie von Sérignan (18:12)

Aglaé und Marie-Joséphine geraten in Fabres Arbeitszimmer in Streit. Aglaé erklärt Marie, ihr Vater könne sich nur in Insekten verlieben, und er träume dann von pelzigen, dicken Hummelmatronen. Fabre flüstert im Schlaf und beschäftigt sich am Tag mit Wespen und Spinnen, dem Kampf ums Dasein, dem Instinkt und dem gesunden Menschenverstand.



Episode 11: "Oh, Dämonie des menschlichen Daseins" - Ein Maikäferpoet ist er (15:38)

Aglaé geht das ewige Kindergeschrei im "Harmas" auf die Nerven. Fabres Kinder kommen mit anderen Dorfkindern in den "Harmas", in Fabres Schule. Kinder sind wie Laubfrösche, sagt Fabre, sie gehören zu meinem Laboratorium. Mit ihnen erkundet er die Umgebung nach seiner phantasievollen Methode. Jérôme ist stolz auf seinen Vater und weiß schon fast so viel wie er.



Episode 12: "Oh, alter Speck, gelb wie Zitronen" - Hoch das Herz (23:47)

Das Geld ist knapp im "Harmas". Über Armut kann Fabre Lieder singen. Er überlegt, ob er seine Aquarelle verkaufen soll, hadert mit der Nachtigall und möchte seine Studien fortsetzen, die "Souvenirs Entomologiques". Mit seinen Kindern beobachtet er das Treiben der Mistkäfer aus nächster Nähe. Aglaé stellt fest, daß ihr Vater zunehmend Selbstgespräche führt und neuerdings auch zu Selbstversuchen neigt.



Es ist der französischen Geräuschemacherin Dominique Aubert zu verdanken, dass neben der Forscherfigur Fabre auch die kleinen und kleinsten Hauptdarsteller zu hören sind. Sie hat die Vielfüßler und Hautflügler akustisch unter die Lupe genommen und stellt uns damit ein kleines, bisher vielleicht unerhörtes Wunderwerk der Natur vor. Sie hat klanglich experimentiert und zum Beispiel herausgefunden, dass sich rohe Linsen, in einer Kaffeemühle gemahlen, am besten für die Imitation von Insektengeräuschen eignen.
Sprecher:
offen
Henri Fabre: Matthias Habich
Aglaè: Verena von Behr
Jérôme als Kind: Timon Sitte
Jérôme: Matthias Matschke
Favier: Martin Engler
Pasteur: Viktor Deiß
Marie-Jo: Sigrid Burkholder
Trichoulet: Hans Teuscher
Benichou: Wolfgang Condrus
Schulmeister: Max Hopp
Alte Frau: Christine Oesterlein
Tischler: Hüseyin Cirpici
Schlachter: Rolf Marnitz
Paul: Steven Horn
Malpigi: Gio di Sera
Huber: Jean Cuillerier
Buffon: Rolf Marnitz
Réaumur: Fred Grätz
Dufour: Oliver Perrier
Swammerdam / Tischler: Hüseyin Cirpici
Anna: Luise Noellemeyer
Jungen: Lukas Leon Noellemeyer
Jungen: Cevin Arand
Mädchen: Jenny Arand
Daten zu Peter Steinbach:geboren: 10.12.1938
Vita: Peter Steinbach wurde in Leipzig geboren und wuchs in Sachsen auf. 1954 erfolgte die Übersiedelung in die Bundesrepublik Deutschland. Er arbeitete in den verschiedensten Berufen, vom Seemann bis zum Taxifahrer, bevor er um 1975 zu schreiben begann. Steinbach verfasste mehr als 30 Hörspiele und wurde u. a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Großen Erfolg hatte er auch als Film- und Fernsehautor: für Drehbücher von Heimat (1984), geschrieben gemeinsam mit Edgar Reitz, erhielt er 1985 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Bekannt geworden ist Peter Steinbach außerdem für die Bücher zu Joseph Vilsmaiers Kino-Adaption Herbstmilch (1988) und den Fernsehfilm Nächste Woche ist Frieden (1995).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.06.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 53
Titel: Ein Mörder bei Madame Tussaud
Prof. Dr. Dr. Dr. van Dusen (Folge 9)
Autor: Michael Koser
produziert in: 1979
produziert von: RIAS
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Rainer Clute
Inhalt: Der Autor, Michael Koser, lässt seine 'Denkmaschine' Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen diesmal in London agieren. Er lässt 'sie' zusammen mit dem Journalisten Hatch im vornehmen "Savoy" absteigen, just in dem Hotel, in dem der Zimmerkellner gerade die Leiche von Mr. Dixon entdeckt hat. Was liegt näher, als den Professor um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes zu bitten. Nach dem Verhör des Kellners, der dem Professor versichert, einen Mann vor Zimmer 412 gesehen zu haben und der ihm eine Personenbeschreibung serviert, die auf jeden x-beliebigen Gast zutreffen könnte, begibt sich der Professor höchstpersönlich in die 4. Etage. Dass Mr. Dixon erschlagen und beraubt worden war, sieht van Dusen auf den ersten Blick. Auf den zweiten sieht er dann ein Papierschnipsel in der Hand des Toten. Für das ungeschulte Auge ist nur ein sinnloses Gekritzel zu erkennen. Der Professor jedoch sieht sofort, dass es sich hier um den technischen Entwurf eines neuartigen Typs von Maschinengewehren handelt. Erhärtet wird sein Verdacht durch Oberst Pickersgill. Dieser bestätigt dem Professor, mit Mr. Dixon im Geschäft gewesen zu sein. Mit diesem Wissen leitet van Dusen eine neue Phase seiner Recherchen ein, bei der ihm die beiseite geschaffte und gerade wiederentdeckte Armbanduhr des Toten neues Material liefert. Die Spur des Mörders führt allem Anschein nach in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud. Was den Professor hier erwartet, bringt ihn aus der Fassung: inmitten einer Gruppe von Genies der Vergangenheit glänzt er als lebende Grösse. Hatte man ihn nur deshalb hergelockt?
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Moritz Milar (Direktor Bunny)
Andreas Thieck (Max Nicholas)
Eric Vaessen (Oberst Pickersgill)
Rolf Marnitz (Inspektor Smiley)
Liane Rudolph (Prunella Winters)
Gabriele Litty (Kassiererin)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 26.09.1979
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 53
Titel: Eine Flucht
Autor: Eva Mieke
produziert in: 1968
produziert von: RIAS
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Gert Westphal
Inhalt: Rolf hat den kleinen Ivo auf dem Bahnhof gefunden, irgendwo schlafend in einer Ecke. Ivo ist seinen Eltern weggelaufen. Er fühlt sich von seiner Mutter und einem Mann, der einmal vorgab, sein Freund zu sein, enttäuscht und will nicht mehr nach Hause zurückkehren Rolf brauchte den Jungen nur der Polizei zu übergeben. 3.000,-- Mark sind für ihn ausgesetzt, - das wäre leicht verdientes Geld. Die Versuchung ist groß; denn Rolf hat keine feste Arbeit, haust in einem primitiven Zimmer und treibt sich gern herum. Aber Ivo fühlt sich bei ihm geborgen; er schenkt ihm das Vertrauen, das seine Eltern verscherzt haben. Der Große, obwohl nur ein paar Jahre älter, scheint erfahren, er hat schon viel erlebt, und vor allem weiß er, wie man der Polizei entgeht. Allein würde er die Flucht nicht schaffen. Und während der Tage, die er mit Rolf zusammen ist, entdeckt er trotz aller Unterschiede viele Gemeinsamkeiten, die er als entscheidend empfindet.
Sprecher:Gert Westphal (Erzähler)
Wolfgang Condrus (Rolf)
Matthias Einert (Ivo)
Ruth Piepho (Kellnerin)
Eduard Wandrey (Alter Mann)
Gudrun Genest (Frau Kutzka)
Erika Dannhoff (Mutter Rolfs)
Heinz Rabe (Oberwachtmeister)
Friedrich W. Bauschulte (Kommissar)
Otto Czarski (Künzel)
Hermann Wagner (1. Polizist)
Rolf Marnitz (2. Polizist)
Inga Bünsch (Telefonstimme)
Dagmar von Thomas (Mutter Ivos)
Beate Hasenau (Mädchen)
Wolfgang Conradi (Speilsalonbesitzer)
Max Giese (Herr Braun)
Erstsendung: 02.09.1968
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 53
Titel: Eine Unze Radium
Prof. Dr. Dr. Dr. van Dusen (Folge 1)
Autor: Michael Koser
produziert in: 1978
produziert von: RIAS
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Dietrich Auerbach
Inhalt: In der ersten Folge der Hörspiel-Reihe um Professor van Dusen nutzt Professor Dexter, Mitarbeiter eines Physikalischen Instituts in New York, das immense Wissen van Dusens und will mit ihm gemeinsam die Geheimnisse des Radiums erforschen. Bevor die beiden jedoch mit ihren wissenschaftlichen Experimenten beginnen können, muss van Dusen zunächst eine andere Aufgabe lösen: Wo ist die Unze Radium geblieben, die ihnen für die Versuche zur Verfügung stand? Dexter hatte sie auf den Labortisch gelegt, als Madame du Chateauneuf, die charmante Dame mit dem Koffer, ihm überraschenderweise einen Besuch machte. Ein Empfehlungsschreiben der Madame Curie, einer Freundin Dexters, ermöglichte das Entree. Und sie bietet Dexter eine Unze Radium zum Kauf an.

Dexter weist den von van Dusen erhobenen Verdacht, die Besucherin mit dem Verschwinden des Radiums in Verbindung zu bringen, zurück. Hatte er doch Madame du Chateauneuf keinen Moment aus den Augen gelassen.

Aber wer ist eigentlich diese Madame? Und was ist mit ihrem Begleiter, einem gewissen Monsieur Bertrand? Gehört vielleicht die unbekannte Leiche, die man im Hafen fand, mit zum Täterkreis? Fragen über Fragen! "Die Denkmaschine" kann ihr Können unter Beweis stellen und liefert - sebstverständlich - Meisterarbeit.



Wer genau ist eigentlich dieser Professor van Dusen?

Professor Dr. Dr. Dr. Augustus S.F.X. van Dusen, Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien, genannt "Die Denkmaschine", ist ein kleiner Mann mit einem gigantischen Gehirn - ein großer Gelehrter, ein großer logischer Denker und, in seiner Freizeit, ein großer Detektiv, ein Amateur-Kriminologe, wie er sich selbst nennt.

Professor van Dusen ist der bedeutendste amerikanische Detektiv zwischen Edgar Allan Poes Monsieur Dupin und Hammetts Sam Spade, der transatlantische Konkurrent des Sherlock Holmes. Assistiert von 'seinem Watson', dem Journalisten Hutchinson Hatch, löst er in unnachahmlicher Manier die erstaunlichsten kriminalistischen Probleme.

Professor van Dusen, ein Geschöpf des amerikanischen Schriftstellers Jacques Futrelle (1875-1912), ist der Held einer Reihe von Kriminalgeschichten, die zwischen 1906 und 1909 in den USA veröffentlicht wurden. Und er spielt die Hauptrolle in einer Reihe von Kriminalhörspielen, die Michael Koser nach geeigneten Stoffen und Motiven von Futrelle geschrieben hat.

Leider ertrank Professor van Dusen mit seinem geistigen Vater beim Schiffbruch der "Titanic", ohne dass er ausreichend Gelegenheit gehabt hätte, seine außergewöhnlichen detektivischen Fähigkeiten in aller Form und Fülle unter Beweis zu stellen. Deshalb verhalf Michael Koser dem Helden zu einer Anzahl bislang unbekannter kriminalistischer Abenteuer in Hörspielform, in denen van Dusen seinen unbeirrbaren Glauben an Wissenschaft und Fortschritt demonstrieren kann, seine durch nichts zu erschütternde Überzeugung, dass zwei plus zwei immer und überall vier ergibt, seine gelegentlich in den Irrwitz abkippende Logik und seine bis zur Arroganz gesteigerte Sicherheit im Lösen von Fällen.
Sprecher:Friedrich W. Bauschulte (Professor van Dusen)
Klaus Herm (Hutchinson Hatch)
Otto Sander (Professor Dexter)
Liselotte Rau (Madame du Chateauneuf)
Klaus Miedel (Monsieur Bertrand)
Rolf Marnitz (Detektiv Caruso)
Franz Georg Stegers (Labordiener)
Kurt Pratsch-Kaufmann (Hotelportier)
Herbert Weißbach (Pensionswirt)
Daten zu Michael Koser:geboren: 24.04.1938
Vita: Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, lebt in Bremen. Er schrieb über 100 Hörspiele und wurde mit "Professor van Dusen" bekannt (77 Folgen produziert von RIAS Berlin und DLR Berlin zwischen 1978-1999).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 13.09.1978
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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    11. Januar 2015
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