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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 199
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Titel:
Autor: Michel Butor
produziert in: 1980
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Heinz von Cramer
Übersetzer: Helmut Scheffel
Inhalt: 6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde - so lautet eine lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein radiophonisches Experiment. Ein sprachlich fast unzugängliches Naturphänomen soll akustische Realität werden. Ausgangs- und Endpunkt des Hörspiels sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Ein Fall von Sätzen und Geräuschen, polarisiert und verbunden, auseinanderklaffend und wieder zusammengefügt, soll, in rhythmischer Wiederkehr, dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entsprechen.
Der ungewöhnliche Titel zeichnet für ein aussergewöhnliches Hörspiel. '6 810 000 Liter Wasser pro Sekunde' lautet die lexikalische Angabe zu den Niagarafällen. Der "Etude stéréophonique" genannte Versuch von 1965, das komplexe Phänomen der Niagarafälle bis in die privaten Reflexe der Besucher darzustellen, hat keine Fabel. Ausgangs- und Endpunkt sind um 1800 entstandene Beschreibungen Chateaubriands von den Niagarafällen. Was hat sich seither geändert? Fahrstühle befördern heute Menschen in gelben Gummimänteln dicht an die Sensation. Ihre Stimmen aber - die von Liebespaaren und Eheleuten, Einsamen und Geschwätzigen - erklingen als verlorene Episoden in den Artikulationen der materiellen Kraft und der Dauer dieser Wasserfälle. Die auseinander klaffenden und übereinander greifenden Klang- und Sprechebenen des Hörspiels will der Autor in verschiedenen Lautstärken vernehmlich gemacht haben. Dem unaufhörlichen Sturz der Wassermassen entspricht die Sprache im Fall der Sätze und in der Rhythmik ihrer Wiederkehr.
Sprecher:Bärbel Bolle
Jürgen Holtz
Daten zu Michel Butor:geboren: 1926
Vita: Michel Butor, geboren 1926 bei Lille, zählt mit seinen Essays und Romanen zu den wichtigen Vertretern des Nouveau Roman. Für den SDR schrieb er Originalhörspiele, u. a. »Fluglinien« (1963). Auszeichnungen: u. a. Prix Renaudot 1957 und Prix Mallarmé 2006.
Erstsendung: 08.12.1965
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Anonym
produziert in: 1954
produziert von: SDR
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Märchen
Regie: Hans Rosenhauer
Bearbeitung: Günter Eich
Übersetzer: Erno Wittmann
Inhalt: Abu Mohammed ist ein stadtbekannter Faulpelz. Mit Mühe gelingt es seiner Mutter, ihn zu überreden, fünf Dirhems bei einer Handlungsreise des Scheichs anzulegen. Der Lohn ist groß, denn der Affe, den der Scheich für Abu Mohammed erwirbt, beschert ihm großen Reichtum. Der Affe geht noch weiter und überredet Abu Mohammed, um die Tochter des Sherifs zu freien. Doch sein Rat, den Talisman, der die Tochter bewacht, zu beseitigen, erweist sich als eine böse List. Der Dämon - denn als dieser erweist sich der Affe - raubt die junge Braut. Nun beginnt eine bunte Abenteuergeschichte, in der es Abu Mohammed schließlich mit Hilfe von gläubigen Dämonen gelingt, seine Frau aus den Fängen des Affen-Dämons in der Messingstadt zu befreien. Wieder ist es das Talisman-Motiv, das eine entscheidende Rolle spielt. Denn erst als es Abu Mohammed gelingt, den Zauber des Talismans, mit welchem der Affe-Dämon herrscht, für sich zu gewinnen, gelingt die Befreiung. (Aus Wagner: Günter Eich und der Rundfunk)
Sprecher:Willy Stockinger
Ruth Mönch
Oscar Müller
Helmut Wieland
Günther Willmann
Eugen Morlock
Willy Seiler
Walter Schwarz
Tilo Frey
Uta Frey
Amka Schwarz
Anne Pichotka
Erstsendung: 05.09.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Wolfgang Weyrauch
produziert in: 1959
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: "Es waren einmal zwei Freunde, die Feinde wurden. Aber obwohl sie sich verfeindet hatten, waren sie doch noch so miteinander befreundet, daß sie sich entschlossen - der eine und der andere -, auf das zu verzichten, was sie bisher für richtig gehalten hatten, so daß von jedem nur das Gegenteil übrig blieb, und also wurde aus dem, der eigentlich der Tyrann war, der Narr, und aus dem, der eigentlich der Narr war, der Tyrann." Das ist die Fabel von Wolfgang Weyrauchs neuestem Hörspiel >Alexanderschlacht<. Am Beispiel des Macedoniert-Königs und seines Narren, einst beide Zöglinge der Philosophenschule, demonstriert er die Fragwürdigkeit von Macht und Größe, die Austauschbarkeit von Liebe und Furcht.
Sprecher:Wolfgang Kieling (Xenophon)
Richard Lauffen (Hauptmann)
Eric Schildkraut (Schuster)
Peter Fitz (Flötenspieler)
Rolf Nagel (Stummer)
Paul-Albert Krumm (Soldat)
Peter Lehmbrock (Soldat)
Gerd Martienzen (Soldat)
Joachim Nottke (Soldat)
Gert Günther Hoffmann (Soldat)
Reinhard Zobel (Soldat)
Udo Wulff (Soldat)
Adolf Hansen (Soldat)
Erwin Laurenz (Soldat)
Raymond Joob (Feindrufer)
Willy Witte (Feindrufer)
MusikerSandy Sutherland Erich Gess Kate Kühl
Daten zu Wolfgang Weyrauch:geboren: 15.10.1904
gestorben: 07.11.1980
Vita: Wolfgang Weyrauch (* 15. Oktober 1904 in Königsberg; † 7. November 1980 in Darmstadt; Pseudonym: Joseph Scherer) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.09.1965
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Anonym
produziert in: 1954
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Märchen
Regie: Hans Rosenhauer
Bearbeitung: Günter Eich
Übersetzer: Erno Wittmann
Inhalt: Die Geschichte von Alischar und Zumurrud nimmt ihren Ausgang, als Zumurrud, die schöne Sklavin, auf dem Markt versteigert wird. Alischar, einst ein reicher Jüngling, jetzt aber verarmt, kann Zumurrud erst kaufen, als sie ihm heimlich das Geld für den Handel zusteckt. Zumurrud wird für Alischar zu einer Quelle von Freude und neuem Reichtum, denn die golddurchwirkten Vorhänge, die sie weben kann, erzielen jede Woche einen guten Preis. Doch eines Tages läßt sich Alischar beim Verkauf des Vorhangs überreden, an einen fremden, vorübergehenden Händler zu verkaufen, obwohl Zumurrud ihm dies ausdrücklich verboten hatte. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Der Käufer, ein Christ namens Barsum, folgt Alischar, betäubt ihn in dessen Haus und raubt Zumurrud. Eine freundliche alte Nachbarin bietet dem unglücklichen Jüngling daraufhin ihre Hilfe an. Als Schmuckverkäuferin verkleidet, gelingt es ihr, den Aufenthaltsort der verschleppten Sklavin ausfindig zu machen. Doch die vereinbarte Flucht mißlingt. Zumurrud flieht mit Dschawan, einem Dieb , den sie aufgrund von Alischars Turban, den der Dieb vorher gestohlen hatte, in der Nacht für ihren Gebieter hält. Doch Zumurrud gelingt es, aus der Hand des Räubers zu fliehen. In Männerkleidern gelangt sie zu einer Stadt und wird dort nach einem alten Brauch als Nachfolger im Amt des Königs für diese Stadt auserkoren. Sie führt eine gute und gerechte Herrschaft, aber ihr Herz sucht noch immer nach Alischar. Hierzu lobt Zumurrud ein großes Fest aus, das zu jedem Neumond stattfindet und zu dem alle eingeladen sind. Eines Tages gelingt es ihr, Barsum unter den Gästen ausfindig zu machen und ihn zu überführen. Wenig später ereilt den Räuber Dschawan dasselbe Schicksal. Schließlich kommt auch Alischar. Im Verhör gibt er über Name und Herkunft ehrlich Auskunft, erkennt jedoch nicht in dem ihn befragenden König seine ehemalige Sklavin Zumurrud, die er sucht. Erst in der Nacht gibt Zumurrud sich ihm zu erkennen, woraufhin die beiden in ihre Heimat zurückkehren. (Aus Wagner: Günter Eich und der Rundfunk)
Sprecher:Paul Hoffmann (Vater Michel)
Flory Jacobi (Marie, seine Frau)
Alwin Michael Rueffer (Bernhard, deren Sohn)
Heinz Reincke (Jean, dessen Freund)
Kurt Haars (Ein Bote der Bürgerschaft)
Karl Lange (Ein Bote des Proletariats)
Wolfgang Wendt (Ein dritter Bote)
Gerhard Eichwein (An- und Absage)
Erstsendung: 12.09.1954
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Gustav Albert Mulach
produziert in: 1955
produziert von: HR
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Ernst Drolinvaux
Inhalt: Eine Erzählung für den Funk
Erstsendung: 11.12.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Hans Weigel
produziert in: 1955
produziert von: NWDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Oswald Döpke
Bearbeitung: Oswald Döpke
Komponist: Hans-Martin Majewski
Inhalt: Mit "Angelica" stellt Radio Bremen erneut eine Arbeit des bekannten österreichischen Kritikers Hans Weigel vor. Die Form dieser "dramatischen Phantasie", wie Hans Weigel sein Stück nennt, ist höchst eigenwillig und stellt die Regie vor eine ungewöhnliche, aber reizvolle Aufgabe. Die Mittel, derer sich der Autor bedient, sind u.a. eine weitgehende Typisierung der Personen, chorische Passagen, motivische Variationen gewisser Grundsituationen, Verzicht auf Konkretion von Ort und Zeit. Weigels Methode ist die dialektische, seine Sprache dieser Konzeption adäquat. Der Autor selbst schreibt zu seiner Arbeit: "'Angelica' ist ein Versuch, die Realität unseres Jahrhunderts jenseits von allem Realismus und Naturalismus darzustellen, nicht, um sie zu verwischen, sondern um sie im Gegenteil besonders deutlich werden zu lassen. Die Heldin, eine unbeirrbar reine und gläubige Seele, geht konsequent ihren Passionsweg durch eine fragwürdige Gesellschaft, die namenlos ist wie das Leid und die Heuchelei dieser Gegenwart. Angelica, eine Heldin wider Willen, ist keine Idealistin, sie nimmt nur wörtlich, was sie gelernt und gehört hat, und sie muß scheitern an der Diskrepanz zwischen den Formen und Tatsachen. Zuerst ist sie als Frau hilflos den Männern ihrer Gesellschaft preisgegeben, drum flieht sie zu den Außenseitern, findet aber bei ihnen in Kunst, Wissenschaft und Politik die gleichen Fehlbarkeiten und Tendenzen zum Kompromiß. So bleibt ihr nur ein Weg: das Opfer des eigenen Lebens. 'Weiß man nicht, wofür man lebt, will man wenigstens zu wissen glauben, wofür man stirbt.' Doch sie, die auszog, die Lüge zu überwinden, muß im Tod selbst lügen, um einem anderen Sterbenden den Tod zu erleichtern. 'Angelica' hat keine Auswege und keine Lösungen anzubieten, sondern nur die Darstellung von Zuständen und Fragen angesichts dieser Zustände. Kein einzelner und keine bestimmte Gruppe ist gemeint, drum werden weder Daten noch Namen genannt. Das bedeutet aber nicht, daß die Welt, an der Angelica scheitert, unwirklich ist. Sie hat die Wirklichkeit des Spiegels im Motto von Gogols 'Revisor': 'Nicht den Spiegel klage an, die Fratze rührt von dir selbst her!'" (Hans Weigel)
Sprecher:Edda Seippel (Fräulein Runge)
Helmut Peine (Herr Hahn)
Dinah Hinz (Ilse, Lehrmädchen)
Erwin Linder (Dr. Werner)
Trude Hesterberg (Tante Julia)
Horst Beck (Sergeant O'Kellaghan)
Arnold Marquis (Offizier)
Heinz Klevenow (Petrazzi, Kommandant)
Carl-Heinz Schroth (Dr. Zuveril)
Helmuth Gmelin (Torquemadura)
Hans Lietzau (Don Juan Tenner)
Dagmar Altrichter (Fräulein Dr. Helena)
Ernst von Klipstein (Donati, Journalist)
Erstsendung: 22.06.1955
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1993
produziert von: RB
Laufzeit: 52 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hanns Cremer
Bearbeitung: Hanns Cremer
Inhalt: Mrs. Radocks Perlencollier ist gestohlen worden. Walter Gage, der Freund von Mrs. Radocks Pflegerin, soll es wieder beschaffen. Aber Walter Gage ist weder Polizist noch Detektiv. Er ist Schriftsteller und außerdem ein großer Freund von Roggen-Whiskey. Das hindert ihn nicht daran, die Ermittlungen zu übernehmen und gemeinsam mit Henry Eichelberger, dem ehemaligen Chauffeur der Radocks, die Perlen zu suchen. Henry ist der Hauptverdächtige und ganz im Gegensatz zu Mr. Gage ziemlich schlecht erzogen. Offensichtlich sind die beiden auch mehr damit beschäftigt Whiskey zu trinken als zu ermitteln. Aber letztendlich zeigt sich: Walter Gage weiß genau, was er macht.

Anders als Chandlers typische hard-boiled-Krimis mit dem Detektiv Philip Marlowe lebt das Hörspiel 'Ärger mit Perlen' vom geblümten Charme der sechziger Jahre - und Rolf Boysen als trinkendem Henry Eichelberger.
Sprecher:Gabriele Blum (Stichwort)
Siegfried Kernen (Hellmann)
Jens Scholkmann (Stichwort)
Jutta Hoffmann (F. Wossow)
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.06.1964
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Lutz Neuhaus
Karl Viktor
produziert in: 1956
produziert von: RB
Laufzeit: 112 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Carl Nagel
Inhalt: Aus La Spezia wird berichtet, im dortigen Museo Navale befinde sich eine alte Galionsfigur unbekannter Herkunft, die auf unerklärliche Weise den Selbstmord zweier Männer veranlasst habe. Sie wird "Atalanta" genannt, an ihrem Sockel steht eingeritzt der Name "L´Atlantide" - der Name des Schiffes, dessen Bug sie zierte. Rätselhafterweise ist ein Schiff dieses Namens in den alten Registern nicht nachweisbar. Und dann ist da eine Melodie, wie die von Atalanta mystisch anmutende Geschichte, die ebenfalls mit dem Selbstmord der Männer in Verbindung steht.
Sprecher:Michael Lang (Mozart)
Ina Peters (Constanze)
Erwin Linder (Graf)
Rosemarie Gerstenberg (Gräfin)
Gudrun Daube (Eugenie)
Klaus Nägelen (Max)
Inge Karner (Franziska)
Josef Kandner (Gärtner)
Erstsendung: 09.05.1956
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoj
produziert in: 2007
produziert von: SWR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Cläre Schimmel
Bearbeitung: Fred von Hoerschelmann
Komponist: Peter Kaizar
Inhalt: Fürst Dimitri Iwanowitsch Nechljudow hat die unschuldige junge Magd Katerina Maslowa verführt und verlassen. Es wird die schicksalhafte Tat für beider Leben. Nach Jahren wird der Fürst konfrontiert mit der Katjuscha von einst. Vor dem Moskauer Gericht, das ihn als Geschworenen berufen hat, ist Katerina Maslowa zusammen mit zwei anderen des Raubmordes an einem Kaufmann angeklagt. Obwohl sie ihre Unschuld beteuern kann, wird sie zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Ehrlich erschüttert und aufgewühlt beginnt der Fürst die Revision seines bisherigen Lebens. Er erkennt sich als den Schuldigen, die Sache der Verurteilten wird seine eigenste Sache. Konsequent folgt er dem Leidenszug der Verurteilten in das sibirische Straflager.
Sprecher:Walter Renneisen (Jonas Vogel)
Roman Knizka (Max Vogel)
Margarita Broich (Eva Feuerlein)
Klaus Manchen (Arthur Geiger)
Norbert Schwientek (Hilmar Opitz)
Thomas Anzenhofer (Jens Schulte)
Hille Darjes (Esther Vogel)
Volker Kraeft (Schuhmacher)
Nicole Boguth (Yvonne Pabst)
Gottfried Breitfuß (Peter Thaler)
Jürg Löw (Schönfeld)
Britta Steffenhagen (Katja Wehowski)
Katja Bürkle (Katrin Vogel)
Florian Gand (Arzt)
Erstsendung: 29.03.1964
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Fred von Hoerschelmann
produziert in: 1956
produziert von: SDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Oswald Döpke
Inhalt: Im Sommer 1944 greifen amerikanische Jagdbomber die zurückgehenden deutschen Truppen an. Ein Soldat wird tödlich getroffen. Niemand weiß, zu welcher Einheit er gehört, niemand kennt ihn. Aber ein Gefreiter, ein Krad-Melder, will den Toten nicht einfach liegen lassen. Er meint, ein Toter solle unter die Erde kommen, auch in dieser Zeit, in der die Menschen dazu bestimmt scheinen, zu töten und nicht zu beerdigen. Er lädt den Unbekannten auf sein Motorrad und versucht, in Siena jemanden zu finden, der für dessen Beerdigung sorgt. Aber die Stadt wird zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben. Thema des Stückes ist das menschliche Versagen in einer kritischen Situation. Die Menschen, die der Gefreite um Hilfe bittet, assoziieren jeweils ein Erlebnis, bei dem sie schon einmal - einem Freund, einem Sohn, einem Fremden gegenüber - nicht die Kraft gefunden hatten für einen großen Entschluss. Aus diesen Rückerinnerungen entstehen Portraits, die Menschen in ihrer Schwäche, aber auch in ihrer Größe zeigen.
Sprecher:Armas Sten Fühler (Sprecher)
Bernhard Minetti (Professor Taranne)
Käthe Lindenberg (Die Empfangsdame)
Gabriele Reismüller (Die mondäne Dame)
Karin Schlemmer (Journalistin)
Marianne Simon (Jeanne)
Karl Bockx (Polizeiinspektor)
Horst Beck (Erster Herr)
Kurt Haars (Zweiter Herr)
Fritz Albrecht (Dritter Herr)
Karl Karner (Vierter Herr)
Harald Baender (Erster Polizist)
Egon Clauder (Zweiter Polizist)
Daten zu Fred von Hoerschelmann:geboren: 16.10.1901
gestorben: 02.06.1976
Vita: Fred von Hoerschelmann (* 16. November 1901 in Hapsal, Estland; † 2. Juni 1976 in Tübingen) war ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor.

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Erstsendung: 30.05.1956
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Eduardo Arroyo
produziert in: 1976
produziert von: RB; SFB
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Bearbeitung: Dietrich zur Nedden
Komponist: Friedrich Scholz
Übersetzer: Brigitta Restorff
Inhalt: Bantam, das Hahnengewicht, soll auf den Namen eines javanischen Huhns zurückgehen, das etwa 50 Kilo wiegt. "Jeder Boxkampf ist eine Geschichte - ein einzigartiges und bis zum Äußersten verdichtetes Drama ohne Worte", schreibt Joyce Carol Oates in ihrem Essay "Über Boxen". In Arroyos Boxergeschichten sind die Helden tot, schlafend, stumm. Die einstigen Athleten sind vergessen, ihre Stärke passé, aber eine lyrische Stimme in ihnen ist nicht verstummt. Der 28jährige Batling Siki, unbezwingbarer Weltmeister aus dem Senegal, liegt erschossen in der Gosse. Der blinde "Milou" Emile Pladner, Ex-Weltmeister im Fliegengewicht, hat durch das Boxen die Welt gesehen und sich so ein Leben am Fließband der Autoindustrie erspart. Milous Gegner, Eugène "Tigerkatze" Huat, ein weiterer Weltmeister, ist nach 250 Kämpfen ins Managerlager gewechselt. Eugène "Metallkiefer" Criqui ist seit einer Kriegsverletzung stumm. Die gefallenen Helden liefern die faszinierenden Lebensläufe und die Basis für die Behauptung der spirituellen Ebene des Kampfsportes gegen die heutige materielle Verkürzung und Pervertierung des Boxens.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Kurt Lieck (James Steffen)
Lieselotte Rau (1. Frauenstimme)
Barbara Lankenau (2. Frauenstimme)
Peter von Zahn (Berichter aus Amerika)
Daten zu Eduardo Arroyo:geboren: 26.02.1937
Vita: Eduardo Arroyo wurde am 26.2.1937 in Madrid geboren und begann mit sechs Jahren zu zeichnen. Er studierte mit dem Berufswunsch Reporter Journalismus. 1955 emigrierte Arroyo mit einem Freund aus Franco-Spanien nach Frankreich. In Paris brachte sich Arroyo als Schnellzeichner, Pflastermaler und Lehrbeauftragter der Ecole Supérieure de Commerce durch. Arroyo gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter des Figurativen Realismus. Alles, was Arroyo von Anfang an malte oder zeichnete, bezog sich auf sein Verhältnis zu Franco-Spanien; mit seinen Darstellungen hat er einen erbitterten Kampf gegen die Diktatur geführt und sich dabei aller Mittel bedient- auch der Vulgärsprache der Werbung und der Massenmedien. Als Plakatmaler war Arroyo am Pariser Mai 1968 beteiligt. Danach ging er nach Mailand. Eine Malpause legte er ab 1978 ein und arbeitete in den folgenden Jahren an der Biographie des schwarzen Boxers Al Brown (1902-1951), dessen Aufstieg Arroyo faszinierte. Das Münchner Residenztheater beauftragte Arroyo, eine Bühnenfassung des aufsehenerregenden Bandes "Panama Al Brown" zu erstellen, und 1986 kam das Theaterstück "Bantam" zur Uraufführung. Gleichberechtigt neben dem Maler und Graphiker Arroyo steht der Bühnenbildner. Umfassende Ausstellungen des malerischen, graphischen und plastischen Werkes von Arroyo sind auf den Biennalen von Paris und Venedig sowie in großen Museen gezeigt worden.
Erstsendung: 02.04.1997
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Max Frisch
produziert in: 1949
produziert von: SDR
Laufzeit: 77 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Ernst Wendt
Bearbeitung: Ernst Wendt
Komponist: Otto Erich Schilling
Inhalt: Dr. med. Felix Schaad stand im Verdacht, mit seiner Krawatte seine ehemalige Frau Rosalinde Zogg erdrosselt zu haben. Nun ist er von der Mordanklage freigesprochen worden - aus Mangel an Beweisen. Wie lebt einer, 54 Jahre alt, mit einem solchen Freispruch ? Was kann einem mangels Beweisen Freigesprochenen helfen ? Billard oder Reisen oder Alkohol? Immer und überall erweist sich die Erinnerung als stärker. Und der erinnerte Prozeß der Verhandlung wird fast unmerklich zum Prozeß der Selbstbefragung: was ist Wahrheit, was ist Leben, was ist Schuld, und was bin ich? "Mangels Beweisen" bleibt ein Verdikt, man kann es nicht beseitigen. Einsamkeit ist der Preis dieses Freispruchs. Max Frisch, 1911 in Zürich geboren, nimmt als Erzähler und Dramatiker seit langem einen außerordentlichen Rang in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ein. Sein umfangreiches Werk wurde in Deutschland, der Schweiz und Israel mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Die in Monolog- und Dialogform abgefaßte Erzählung "Blaubart", Max Frischs jüngste Arbeit, ist vor kurzem im Buchhandel erschienen.
Sprecher:Gabriele Reismüller (Elvira, eine Frau von 35 Jahren)
Fritz Brand (Der Rittmeister, ihr Gatte)
Eva Köhrer (Viola, ihre Tochter)
Paul Dättel (Ein Diener)
Karl Bockx (Ein Schreiber)
Michael Konstantinow (Pelegrin, ein Vagant)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

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Erstsendung: 21.10.1982
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Christine Wunnicke
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Stefan Hilsbecher
Inhalt: London 1784. Dr. Samuel Johnson auf dem Sterbebett. Beistand und letzte Gesellschaft leistet ihm James Boswell, sein Kammerdiener und Biograph. Seit dem Augenblick ihrer ersten Begegnung vor zwanzig Jahren hat Boswell den berühmten Dichter als Meister und Vorbild verehrt, sich ihm angeschlossen und an die Fersen geheftet, ihn mit dem Notizbuch begleitet, sich seiner schreibend bedient. Boswell hat geschrieben, was Johnson lebte. - Nun ist das letzte Kapitel so gut wie abgeschlossen, das Pensum biographisch absolviert, die Gruft von Westminster schon geöffnet. Paradoxie und Wiederspruch von wirklichem und von verfaßtem Leben: "Bin ich Dr. Johnson?", fragt der Sterbende zuletzt. "Der sind ja doch eher Sie, Boswell, in dieser Geschichte..."
Sprecher:Wilfried Klaus (Er)
Katharina de Bruyn (Sie)
Julia Fischer (Tochter)
Jaron Löwenberg (Sohn)
Daten zu Christine Wunnicke:geboren: 1966
Vita: Christine Wunnicke, 1966 geboren, lebt als freie Autorin in München. Sie hat zahlreiche Musikfeatures und Hörspiele geschrieben, davon viele für Radio Bremen, zuletzt "We are a happy family" (2001), "Start me up" (2002) und "Brabant" (2005). Sie veröffentlichte bisher die Romane "Fortescues Fabrik", "Jetlag", "Die Nachtigall des Zaren", "Die Kunst der Bestimmung" und "Serenity" (2008) und hat Gedichte von John Wilmot, Earl of Rochester, übersetzt und herausgegeben ("Der kleine Wüstling").
Hompepage o.ä.: http://www.christine-wunnicke.com/
Erstsendung: 12.05.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Petschinka
produziert in: 1962
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 34 Minuten
Regie: Georg Herrnstadt
Komponist: Günter Pohlenz
Inhalt: Das Stück "Brain" ist 50 Minuten lang. Diese 50 Minuten sind die Aufzeichnungen aus dem Kopf des Neurologen Alexander Buczacki, und zwar die Aufzeichnungen seiner letzten 50 Minuten.
Alexander Buczacki ist 75 Jahre alt. Er hat sein ganzes Leben an der Entwicklung der Maschine gearbeitet, die es einem ermöglicht, alles, was gedacht wird, was als Erinnerung und Gefühl gespeichert ist, in Sprache und Klänge zu übersetzen und aufzuzeichnen.
Die Maschine - eine Art Elektronenmikroskop für Töne - sieht in etwa aus wie jene Helme, die man benützt, um sich in die künstlichen Tiefen des "Cyberspace" zu katapultieren, auf der Suche nach "virtuellen Realitäten".

Der äußere Rahmen des Stückes ist folgender: Der Neurologe hat sich entschlossen, sein Leben zu beenden. Er hat sich Gift gespritzt und den Helm aufgesetzt. In den letzten Minuten seines Lebens fliegt er noch einmal durch die Genealogie der Maschine, hört er noch einmal die Stimme seines Großvaters und denkt sehnsüchtig an ein Mädchen, das er bei einer Konferenz in Rio kennengelernt und in die er sich verliebt hat. Nach Rio ist er eingeladen worden, um dort ein weltumspannendes Projekt zu realisieren. Auf jedem der fünf Kontinente sollte ein Mensch sich unter seiner Maschine auf den Zustand des Planeten und seine mögliche Rettung konzentrieren. Eine Minute lang. Und diese eine Minute sollte von allen Radiostationen der ganzen Welt direkt übertragen werden ...

Viele Stimmen sprechen in seinem Kopf und viele Geschichten erzählen sich gleichzeitig.
Sprecher:Herbert Köfer (Erzähler)
Robert Johannsen (Privatdetektiv Dick Dickson)
Ellinor Vogel (Detektiv-Assistentin Patricia Pudding)
Walter Richter-Reinick (Frisör)
Willi Narloch (Tom Nailer)
Erstsendung: 07.02.1995
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 199
Titel:
Autor: William Shakespeare
produziert in: 1959
produziert von: NDR
Laufzeit: 35 Minuten
Regie: Ulrich Lauterbach
Bearbeitung: Hans Rehberg
Inhalt: Cajus Marcius Coriolanus ist jener römische Patrizier, der 491 vor Christus mit dem Volk in Konflikt gerät, wiewohl er sich im Kampf gegen die Volsker hohen Ruhm erworben hatte. Der Verbannte geht zum Feind über, überwindet aber den gekränkten Stolz und verzichtet auf die Rache, weil ihn seine Mutter darum bittet. Er fällt unter dem Mordstahl des Aufidius, ein Opfer der Tragödie zwischen Adel und Minderwertigkeit.
Sprecher:Karl Fleischer (Sprecher)
Georg Eilert (Herr Gerber)
Max Walter Sieg (Herr Bulic)
Liselotte Willführ (Frau Bulic)
Joseph Dahmen (Dimitrios)
Erwin Linder (Alexandro)
Paul Schuch (Pförtner)
Erich Weiher (Wirt)
Wolfgang Borchert (Kollege)
Otto Thiermann (Clerk)
Heinz Dunkhase (Stimme)
Daten zu William Shakespeare:geboren: 26.04.1564
gestorben: 23.04.1616
Vita: William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616 ebenda) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 (nach anderer Zählung 37) Dramen, epische Versdichtungen sowie 154 Sonette.
Erstsendung: 14.12.1958
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Heinz Piontek
produziert in: 1986
produziert von: SRF
Laufzeit: 93 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Erstsendung: 25.05.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Marguerite Duras
Geneviève Serreau
produziert in: 1998
produziert von: ORF-ST
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Peter Schulze-Rohr
Bearbeitung: Peter Schulze-Rohr
Inhalt: Der Damm ist das Symbol der Hoffnung und des Scheiterns einer französischen Kolonistenfamilie an der Küste Indonesiens. Die Bauern haben ihre Ernte nicht nur dem Boden abzuringen. Sie müssen nicht nur gegen eine korrupte Kolonialverwaltung ankämpfen, nicht nur gegen Sonnenglut, Fieber und Urwald, sondern vor allem gegen die Sturmflut des Pazifik. Gemeinsam mit ihren Nachbarn bauen sie Dämme - aber unter der Wucht des Stillen Ozeans brechen diese in einer einzigen Nacht. Es scheint, als sei diese Nacht Ursache alles anderen Unglücks, aber hinter dem privaten Drama einer Kolonistenfamilie wird noch etwas anderes erkennbar: die Fragwürdigkeit des Kolonialismus und die Fragwürdigkeit einer Lethargie, die sich mit der einfachen Erklärung zufrieden gibt, Katastrophen seien unvermeidbar.
Sprecher:Norman Hacker (Ludwig, Historiker um die dreißig)
Katharina Pichler (Emily, seine Freundin)
Gerti Pall (Ludwigs Mutter, attraktive Frau um die fünfzig)
Gerhard Balluch (Schröders Stimme)
Hartwig Heinz (Notarzt)
Daten zu Marguerite Duras:geboren: 04.04.1914
gestorben: 03.03.1996
Vita: Marguerite Duras, 1914-1996, französische Roman-, Theater- und Filmautorin. Ihre Kindheit und Jugend in Vietnam flossen u.a. in ihren berühmten Roman 'Der Liebhaber' (84, Prix Goncourt) ein. Ab 1932 Politik- und Jura-Studium in Paris. Adaptiert für Hörspiel wurden u.a.'Die Krankheit Tod' (WDR/NDR/SR 1985), 'La Musica Zwei' (NDR/HR 1989) und 'Das ist alles. C’est tout' (RBB 2012).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 31.03.1962
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 199
Titel:
Autor: William Trevor
produziert in: 1991
produziert von: WDR
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Übersetzer: Robert Schnorr
Inhalt: Terris, ein Journalist in reiferen Jahren, läßt in seiner Erinnerung noch einmal die Geschehnisse der letzten Monate ablaufen. Nach langen zermürbenden Ehejahren hatte er sich endlich von Charlotte scheiden lassen und war eine Zeitlang ziellos durch Europa gezogen. Von den wechselnden Schauplätzen, über die er dabei als Auslandskorrespondent berichtet hatte, blieb ihm nur der immer gleiche schale Geschmack von Korruption und Borniertheit, blutigem Chaos oder verlogener Ordnung zurück. Eines Tages aber, in irgendeinem Hotel in der Stadt Bath, begegnet er Dorothy. Auf eine sehr zurückhaltende und behutsame Art entspannt sich zwischen ihnen eine Liebesgeschichte, die jedoch bald durch Zweifel und Verstörung getrübt werden soll, als Terris die Familie Dorothys kennenlernt.
Sprecher:Walter Giller (Erzähler)
David Bidering (Jididja Schimon Sacha)
Verena von Behr (Nomi)
Barbara Anna Bott (Mirjam)
Viktor Neumann (Jaakow)
Richard Hucke (Moshe)
Reinhard Schulat (Beamter)
Aljoscha Sebald (Richter)
Heinz Wilhelm Schwarz (Staatsanwalt)
Fritz Bachschmidt (Der Alte/Ein Mann)
Elisabeth Scherer (Die Alte/1. Frau/Malka)
Josef Meinertzhagen (Der Taube)
Sibylle Kuhne (2. Frau/Eine Frau)
Fabian von Freier (Polizist)
Ramin Safaei-Rad (Kind)
Claudia Schmidt (Kind)
Michael Schmidt (Kind)
Erstsendung: 08.04.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Manfred Bieler
produziert in: 1949
produziert von: BR
Genre: Krimi
Regie: Ernst Wendt
Komponist: Kurt Brüggemann
Inhalt: Willy und Lilly, mittleren Alters und vermögend, besichtigen ein Grundstück an einem oberbayerischen See. So harmlos diese Szenerie zunächst auch scheinen mag,sehr bald schwingt ein untergründiger Schrecken mit. Denn das Gespräch zwischen den beiden, das sich anfangs um Alltäglichkeiten dreht, nimmt in seinem weiteren Verlauf einen mehr und mehr bedrohlichen Charakter an, es wird zu einer Auseinandersetzung, die alle Anzeichen eines Kampfes trägt, eines Kampfes vielleicht sogar auf Leben und Tod.
Erstsendung: 08.03.1985
Datenquelle(n): dra
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Treffer 20 von insgesamt 199
Titel:
Autor: Hans Gertberg
Heinrich Koch
produziert in: 1953
produziert von: NWDR
Regie: Hans Rosenhauer
Inhalt: Ein Mordprozeß. Das Licht strömt durch die hohen Fenster des Saales. Der Angeklagte, der Staatsanwalt und die Zeugen sprechen. Sie alle unterstreichen ihre Aussagen mit Gebärden und Gesten. Plötzlich ereignet sich eine Naturkatastrophe. Die Richter, Zeugen, Anwälte und der Angeklagte werden verschüttet. Niemand weiß, wann sie wieder befreit werden. Mit seltsamer Heftigkeit besteht der Staatsanwalt darauf, die oben im Saal begonnene Verhandlung zu Ende zu führen. Nun aber ist es dunkel; keiner kann den anderen mehr sehen, und die innere Schwingung der gesprochenen Worte wird durch keinerlei Äußerlichkeiten mehr abgelenkt. Hier erhebt nun der blinde Schriftsteller Callao seine Stimme und bezichtigt sich selbst der Tat, deren Motiv Eifersucht gewesen sei. Derjenige aber, der dem Opfer die tödlichen Stiche beibrachte, ist auch im Raum. Es ist der Staatsanwalt selber. Während die Retter sich langsam ihren Weg bahnen, um die Eingeschlossenen zu befreien, hat sich der wahre Täter im dunklen Zimmer selbst entlarvt.
Sprecher:Berni Clairmont (Die Mutter, Frau Andrée)
Elisabeth Opitz (Lisa, ihre Tochter)
Alois Garg (Georg, Lisas Vetter)
Hermann Pfeiffer (Carl Hacek, Amtsgerichtsrat)
Trude Meinz (Maria, seine Frau)
Ernst Hetting (Gerril, ein alter Mann)
Else Bischoff (Seine Frau)
Bernd M. Bausch (Herr Schmidt)
Erstsendung: 03.10.1953
Datenquelle(n): dra
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1553522104
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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