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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 39
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Titel: Barockkonzert
Autor: Alejo Carpentier
produziert in: 2008
produziert von: HR; SWR
Laufzeit: 107 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Bearbeitung: Heinz von Cramer
Übersetzer: Anneliese Botond
Inhalt: Karneval in Venedig, um 1730. Ein mexikanischer Kaufherr, in Begleitung seines Negerburschen Filomeno, trifft in einer der Tavernen Vivaldi. Der Kaufherr, im Kostüm des Kaisers Montezuma, erzählt vom Untergang des Aztekenreiches und inspiriert den Komponisten zu einer Oper, doch welche Verwirrung, als er und sein Begleiter einer ersten Probe beiwohnen. Während Vivaldi als Zweck der Oper die poetische Illusion, das Märchenhafte der Vergangenheit behauptet, möchte der Mexikaner, sich seiner nationalen Geschichte bewußt geworden, das Märchen als Utopie in die Zukunft projizieren. Enttäuscht vom abgelebten, sterilen Europa reist er ab, doch Filomeno bleibt: nach dem Besuch eines Louis-Armstrong-Konzerts weiß er, daß die jungen Länder Lateinamerikas und Afrikas auch in der Musik den Europäern wegweisend sein können. Alejo Carpentier wurde 1904 in Havanna geboren und zählt zu den großen alten Dichtern, die die Literatur Lateinamerikas weltweit bekannt gemacht haben. Er starb im April 1980. Heinz von Cramer, einer der bekanntesten Hörspielregisseure in der Bundesrepublik, inszenierte Carpentiers literarisch-musikalische Fiktion quer durch die Jahrhunderte unter Verwendung von Originaltönen vom Karneval in Venedig.
Sprecher:Ernst Jacobi (Erzähler)
Hans-Michael Rehberg (Richter Di)
Peter Fitz (Meister Kalebasse)
Rudolf Wessely (Wei Zheng)
Wolfram Koch (Hauptmann Xiu)
Traugott Buhre (Lang Liu)
Irina Potapenko (Farn)
Fritz Lichtenhahn (Obereunuch)
Renate Schroeter (Hortensie)
Jaschka Lämmert (Tochter der Hortensie)
Sascha Icks (Prinzessin)
Udo Schenk (Wen Dong/Palastaufseher)
Marian Funk
Heinrich Giskes
Stefko Hanushevsky
Lin Ye
Daniel Gloger
Uwe Koschel
Rao Fu
Matthias Scheuring
Erstsendung: 10.12.1985
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 39
Titel: Big Bang
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 11.1992
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 2005
produziert von: SWR
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hans-Helge Ott
Komponist: Karl Sczuka
Inhalt: Versetzen Sie sich bitte in die Zeit vor zwanzig Milliarden Jahren, verehrte Damen und Herren: Soeben tagt die Schöpfungskonferenz unter der Leitung des Herrn, um ein für allemal zu entscheiden, wie die Welt denn nun im Ganzen und im Detail auszusehen habe. Und bemerkenswerterweise sind sich die himmlischen Heerscharen nicht zu gut, menschliche Berater einzuladen. Heute wird Albert Einstein, der passionierte Amateurgeiger und Physiker, aus einer Probe geholt, um den göttlichen Herrschaften beizustehen. Er macht ihnen einen Vorschlag, den sie sofort ausprobieren wollen, und zwar mit dem Versuchs-Pärchen Manuel und Amelie. Und so werden die beiden erweckt und aufeinander losgelassen. Die ewige Liebe nimmt ihren Lauf.
Sprecher:Hermann Bohlen
Hartmut Hoppe
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 05.10.1992
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 39
Titel: Big Bang Compact
Autor: Friedrich Bestenreiner
produziert in: 1992
produziert von: BR
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Hans-Helge Ott
Inhalt: Was der HERR tut, das ist - wie wir wissen - wohlgetan. Denn wenn er etwas Größeres in Angriff nimmt, dann plant er das auch ordentlich. Und so begab es sich denn vor zirka zwanzig Milliarden Jahren, daß der HERR die gesamten himmlischen Heerscharen zusammenrief, um sich der Erschaffung dessen zu widmen, was wir "die Welt" nennen. Außer Gottvater selbst nimmt an dieser denkwürdigen Konferenz alles teil, was Rang und Namen hat: die Erzengel, Cherubim und Serafim, die vierzehn Nothelfer und alle anderen 365 Mitglieder des Diplomatischen Corps, und selbst Luzifer wird (nolens-volens) als Beobachter geduldet. Und da dieser erlauchte Kreis an so irdische Dinge wie ein Raum- und Zeitkontinuum selbstverständlich nicht gebunden ist, ist es möglich, wissenschaftliche Berater zu dieser Schöpfungskonferenz zu laden, die eindeutig zu der Welt gehören, die ja erst noch erschaffen werden soll. Albert Einstein, zum Beispiel. Und Siegmund Freud und Sokrates und Galilei und Charles Darwin. Einstein war es, der dem HERRN den guten Rat gab, bei jeder anstehenden Entscheidung zum Guten oder zum Bösen die Welt einfach in zwei Welten zu teilen und so beide Möglichkeiten zu verwirklichen. Und um die möglichen Folgen ihrer Planung etwas anschaulicher zu machen, entschließen sich die himmlischen Herren, einen Probelauf durchzuführen. Als Testpersonen wählen sie das Menschenpaar Manuel und Amelie. Der HERR senkt ihnen unsterbliche Liebe zueinander in ihre Herzen und setzt die beiden an den Anfang ihrer gemeinsamen, lebenslangen Geschichte, an einen Ort großer Entscheidungen: das Spielcasino in Monte Carlo! Werden Sie Zeuge der einmaligen, grandiosen Schöpfungskonferenz unter dem Vorsitz des HERRN, und folgen Sie den verschlungenen Wegen des ewigen Liebespaares Manuel und Amelie durch Myriaden von alternativen Welten, die guten wie die bösen!
Sprecher:Annekatrin BürgerRenate GeißlerUlrike HeyneAnne RichterOtmar Richter (Handwerker)
Ruth Glöß (Frau Rebling)
Armin Mühlstedt (Milchmann)
Renate Pick (Mutter)
Rainer Büttner (Vater)
Joachim Tomaschewsky (Direktor Hanke)
Heide Kipp (Lehrerin)
Ulrich Voß (Herr Schwarz)
Gisela Morgen (Frau Schmidt)
Daten zu Friedrich Bestenreiner:geboren: 20.10.1924
Vita: Friedrich Bestenreiner (*20.10.1924) ist ein österreichischer Physiker und Hörspielautor, der regelmässig Hörspiele für verschiedene Radiostationen, darunter SRF, ORF, WDR, HR, DLR verfasst.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.01.1993
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 39
Titel: D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine)
Autor: Klaus Obermaier
Christiane Ohaus
produziert in: 1974
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Klangkunst
Regie: Christiane Ohaus
Klaus Obermaier
Bearbeitung: Klaus Obermaier; Christiane Ohaus
Inhalt: HörSpiel-Soundtrack der gleichnamigen Video-Tanz-Performance von Klaus Obermaier und Chris Haring (Tanz)

D.A.V.E thematisiert die beinahe schon zur Wirklichkeit gewordene Utopie, Manipulation und Neugestaltung des menschlichen Körpers durch Gen-, Bio- und Computertechnologie. In einem Klangraum aus Musik, Geräuschen und Stimmen verwandelt sich ein Mann zur Frau, Körperteile beginnen zu sprechen. Suche und Verlust der Identität, auch die Utopie eines durch Gen- und Computertechnologie gestalteten Körpers sind mögliche Assoziationen. Die radiophone Video-Tanz-Performance D.A.V.E. (Digital Amplified Video Engine) präsentiert eine virtuelle Metamorphose. Digital bearbeitete Videos werden direkt auf den Körper des Tänzers projiziert, seine Gestalt löst sich in strömende Bildwelten auf. Für "intermedium 2" wurde in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christiane Ohaus und der Dramaturgin Anette Kührmeyer für das bereits seit längerem existierende, erfolgreich in mehreren Ländern aufgeführte Projekt eine spezielle Radiofassung erarbeitet.
Daten zu Klaus Obermaier:Vita: Klaus Obermaier lebt in Wien als Medienkünstler und Komponist; er realisiert interaktive und intermediale Kunstprojekte, arbeitet zusammen mit dem Kronos Quartett, dem Ensemble Modern, dem Art Ensemble of Chicago u.a.
Daten zu Christiane Ohaus:geboren: 1959
Vita: Christiane Ohaus (* 1959 in Osnabrück) ist eine deutsche Hörspielregisseurin und Autorin.

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Erstsendung: 24.03.2002
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 39
Titel: Das Dekameron
Autor: Giovanni Boccaccio
Laufzeit: 72 Minuten
Regie: Gottfried von Einem
Bearbeitung: Regine Ahrem
Übersetzer: Regine Ahrem
Inhalt: 1348. Die Pest treibt 10 junge Leute aus Florenz. In sommerlicher Idylle, frei von Sorgen, verbringen sie die Tage auf dem Land. Einzige Mühsal: Sie haben viel Zeit totzuschlagen. Dies tun sie, indem sie sich 100 Novellen erzählen; Geschichten voller Erotik, Leidenschaft und humorvoller Gaunereien.

Diese 100 Geschichten des «Il Decamerone» - die derb, traurig, komisch, erotisch um die ewigen Fragen der Liebesmoral und des menschlichen Zusammenlebens kreisen - begründeten Boccaccios Weltruhm und wurden zum Vorbild für Generationen von Novellisten - darunter Chaucer, Margarete von Navarra, Rabelais, Cervantes, Shakespeare, Lessing und Goethe. Aus den 100 Novellen wurden für dieses Hörspiel zehn ausgewählt; und das Augenmerk lag dabei mehr auf dem frivol-erotischen Treiben als auf der züchtigen Minne.

Der italienische Jazzmusiker Carlo Actis Dato lieferte die Musik zum Dekameron. Eine Musik, die zwischen Jazz und volksmusikalischen Traditionen flaniert und mit Rumba-, Samba- und Tango- Elementen eine überbordende Lebenslust versprüht und somit für die «italienische Stimmung» sorgt.



1. Teil: Ein Mann erwischt seine Angeheiratete mit einem schönen Liebhaber und treibt es am Ende mit ihm.

2. Teil: Ein Mönch unterweist eine Nicht-Christin im rechten Glauben, indem er seinen "Teufel" in ihre "Hölle" schickt.

3. Teil: Beatrice beweist ihrem Mann ihre Treue, während sie ihren Geliebten in den Armen hält.

4. Teil: Ein Bösewicht legt eine Beichte ab und wird künftig als Heiliger verehrt.

5. Tag: Ein Ehemann tut Buße, während seine Frau mit einem frommen Bruder paradiesische Exerzitien vollzieht.

6. Tag: Eine Frau scheut keine List, um doch noch zu ihrer Lust zu kommen.

7. Teil: Eine Dame treibt es mit dem Erzengel Gabriel. Aber warum futtert Bruder Alberto rohe Eier und Paprika?

8. Teil: Katharina hält die Nachtigall in der Hand und wird erwischt.

9. Teil: Wie ein Birnbaum ins Spiel kommt, wenn die Herrin vor den Augen ihres Angetrauten ihr Spiel treibt, indem sie mit dem Diener liebesspielt.

10.Teil: Die Verwechslungsgeschichte einer bewegten Nacht.
Daten zu Giovanni Boccaccio:geboren: 1313
gestorben: 21.12.1375
Vita: Giovanni Boccaccio ([d͡ʒoˈvanːi boˈkːat͡ʃːo]; * 1313 in Florenz oder Certaldo; † 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz) war ein italienischer Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decamerone, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.10.1999
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 6 von insgesamt 39
Titel: Dat Verlobungsbild
Autor: Ernst-Otto Schlöpke
produziert in: 1999
produziert von: HR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: niederdeutsches Mundarthörspiel
Regie: Bernd Poppe
Inhalt: Es gibt da ein nur mit den Initialen des Künstlers gezeichnetes Bild im Museum, das den Direktor schon seit langem fasziniert. In alten Zeitungen hat er herausgefunden, daß der Maler sich in den fünfziger Jahren an einigen Ausstellungen in Kiel beteiligt, gelegentlich Kunstkritiken geschrieben und ein Buch über Max Pechstein veröffentlicht hat. Aber all diese Publikationen waren ebenfalls nur mit den Initialen des Künstlers gezeichnet. Eines Tages ist das Bild aus der Ausstellung verschwunden. Gestohlen wurde es offenbar von einer älteren Frau. Der Aufsichtsangestellte hat nämlich beobachtet, daß sie lange weinend davor gesessen hatte. (PRESSETEXT)
Sprecher:Ursula Illert
Uwe Koschel
Daten zu Ernst-Otto Schlöpke:geboren: 1922
gestorben: 11.06.2011
Vita: Ernst-Otto Schlöpke wurde 1922 in Neustadt in Schleswig-Holstein geboren, arbeitete in der pharmazeutischen Industrie und schrieb nebenher in plattdeutscher Sprache 50 Hörspiele und immer wieder "gereimtes Satirisches". Aus beruflichen Gründen ging er nach Bremen, wo er bis zu seinem Tode lebte. Er war verheiratet und hat zwei Kinder. EOS, wie er von seinen Freunden und Kollegen gern genannt wurde, starb am 11. Juni 2011 in Bremen.
Erstsendung: 05.09.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 39
Titel: Der besonders bunte Berg
Autor: Rita Koppers
produziert in: 1979
produziert von: SDR; RIAS
Laufzeit: 87 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Gottfried von Einem
Inhalt: Am Fuße eines besonders bunten Berges lebten einst vier kleine, dickschwere Gummibälle: Krillo, Emil, Rocca und Hänschen. Jeden Morgen, wenn die vier aufwachten, rieben sie sich ihre kleinen, dicken Augen, rollten ein paar mal hin und her und dann, mit einem Schwung, hüpften alle vier dickschweren Gummibälle auf und ab.

Ihr Ziel war es, den besonders bunten Berg zu erklimmen. Denn ganz oben, da glitzerte es wie verrückt. Das hatte ihnen vor Jahren ein Zauberer erzählt, ein ganz scheinheiliger. Ihm mussten sie versprechen, zu allem "Ja!" zu sagen. Andernfalls würden sie das Glitzern niemals erreichen und obendrein würde die Welt untergehen.

Und so sie schrien aus voller Gummiseele: "Ja, Ja, Ja! So ist es und so soll es sein! Verflucht sei dieses böse Nein!" Und hüpften, was der Gummi hielt. Aber auch nach Jahren hatten sie es nicht geschafft, bis zum glitzernden Gipfel des Berges zu kommen. Da erscheint eines Tages ein neuer, fremder Gummiball...
Sprecher:Bruno Ganz (Karl Wallenda)
Kristina van Eyck (Rietta, seine Enkelin)
Sandra Tietje (Rietta als Kind)
Johanna Liebeneiner (Helen Wallenda, Karls Frau)
Walter Kreye (Hermann Wallenda, Karls Bruder)
Raimund Geist (Sepp geiger)
Siegmar Schneider (Jack Carson)
Ingo Waßerka (Charly, Barmann)
Mircea Krishan (Tamiroff)
Maria Krasna (Sascha)
Wolfgang Lukschy (Skip Homeier)
Thomas Rübenacker (Ein Magier)
Gerd Duwner (Ed)
Peter Kollek (Johnny)
Marcus Lachmann (Hans Wallenda, Karls Sohn)
Jean Seidl (Betty Boop)
Frank Engelhardt
Günther Epperlein
Achim Sauter
David S. Hubert
Andreas Fischer
Edwin Dorner
Harald Schmidt
Horst Gentzen
Matias Bleckman
Frank Scholze
Harry Kalenberg
Fritz Bachschmidt
Maria Mittler
Alice Petzina
Katarina Schale
Maria Wiecke
Tal Chvojka
Hans Goguel
Ernst- August Schepmann
Wolfgang u.a. Höper
MusikerJan Christoph
Erstsendung: 14.12.1997
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 39
Titel: Der Panzer, die Oma und das Riesenschaf
Autor: Karl-Heinz Bölling
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 21 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Papa und Mama sind mit ihrem quengelig altklugen Gör zu einer Stipvisite nach Hamburg gefahren, um einmal den Dufr der fernen, weiten Welt zu atmen. Im Hafen treffen die drei auf ein paar sehr merkwürdige Figuren, denen sie im Verlauf ihrer abenteuerlichen Heimreise ins Ostwestfälische immer wieder - geradezu schicksalhaft begegnen. Als besonders gefährlich entpuppt sich eine trampende Oma. Nahe Lüneburg kommt es zum show down. (In dieser Gegend verbrachte Bölling seine Bundeswehrzeit).

'Ein Hörspiel um Fernweh und Heimweh, Erziehung und Gefühle, Natur und Eifersucht, Eheglück, Heidschnuckenzucht und Geldnot, Panzer und Generationskonflikt. Ein Stück aus dem wirklichen Leben und entsprechend nahe am Wahnsinn' so textet die Bremer Hörspielredaktion, eingefleischte Bölling-Fans, wie man erkennen kann. Die Regie von Christiane Ohaus verleiht dem Wahnsinn noch Methode und gemeinsam mit dem Ton-Team bringt sie sogar Schafe zum Fliegen.
Daten zu Karl-Heinz Bölling:geboren: 09.07.1947
Vita: Geboren am 9. Juli 1947 in Dortmund-Aplerbeck. Volksschule 8 Jahre. Lehre als Klempner und Installateur. Dann Klempner und danach Bundeswehrzeit in Lüneburg. In Dortmund Fabrikarbeiter. Dann Taxifahrer. Schreiber von Texten: Hörspielen, kleinen Geschichten usw. Verheiratet, 2 Kinder. Zum Schreiben gekommen durch Lesen von Stücken. Erst ein Mal im Theater gewesen. Hört manchmal Hörspiele. Glotzt aber öfter fern.
Erstsendung: 22.11.1994
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 39
Titel: Der Raritätenladen
Autor: Charles Dickens
produziert in: 1994
produziert von: SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Heidi Knetsch; Stefan Richwien
Inhalt: Die 14-jährige Waise Nelly Trent lebt in ärmlichen Verhältnissen bei ihrem Großvater, der in London einen Trödelladen besitzt. Dort versorgt sie den Haushalt und bringt ihrem besten Freund, dem Laufburschen Kit Nubbles, Lesen und Schreiben bei. Großvater Trent ist ein gutherziger alter Mann, der seine Enkelin über alles liebt. Aber er hütet auch ein Geheimnis. Denn sobald es dunkel geworden ist, verlässt er das Haus und kehrt erst in den Morgenstunden zurück. Nellys besorgte Fragen nach dem Zweck dieser nächtlichen Unternehmungen beantwortet er ausweichend: Er habe Geschäfte abzuwickeln, gute Geschäfte; bald werde es mit Nellys Armut ein Ende haben. Doch dann erfährt Nelly, dass sich ihr Großvater auf einen Pakt mit dem Geschäftsmann Daniel Quilp eingelassen hat. Dieser Quilp aber ist, wie Kit Nubbles bestätigen kann, der bösartigste Mensch, der je seinen Fuß auf Englands Boden gesetzt hat.
Sprecher:Ulrike Grote (Frau)
Klaus Barner (Mann)
MusikerBill Bourne Lester Quitzau Madagaskar Slim
Daten zu Charles Dickens:vollständiger Name: Charles John Huffam Dickens
geboren: 07.02.1812
gestorben: 09.06.1870
Vita: Charles Dickens (1812-1870) verfasste neben realitätsnahen Gesellschaftsromanen ("Oliver Twist", "David Copperfield" u.a.) eine Reihe von Kurzgeschichten, die in den Bereich des Übernatürlichen führen.

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Erstsendung: 23.12.2000
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 39
Titel: Der Zauberpudding - Die Abenteuer des Bunyip Bluegum
Autor: Norman Lindsay
produziert in: 2006
produziert von: WDR
Laufzeit: 50 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Klaus Seehafer
Übersetzer: Christiane Jung
Carsten Jung
Inhalt: Der Zauberpudding Albert verlangt, daß alle von ihm essen, bis sie platzen. Seine Besitzer, der rauhbeinige Seemann Bill Barnacle, der verwegene Pinguin Sam Sawnoff und der wanderlustige Koalabär Bunyip Bluegum mit den guten Manieren langen auch tüchtig zu. Doch so viel Glück bleibt nicht ohne Neider. Puddingdiebe versuchen in allerlei Verkleidungen, den Pudding an sich zu bringen, doch der Puddingbesitzer-Verein jagt ihnen Albert wieder ab. So geht es hin und her, bis eine vollkommen überforderte Justiz schließlich den Fall klären soll. Ein Beispiel von australisch-englischem Humor für Kinder und Eltern mit ernsthaftem Sinn für Albernheiten.

Teil 1: Der Puddingbesitzer-Verein wird gegründet
Teil 2: Der Zauberpudding wird gestohlen
Teil 3: Neue Puddingkämpfe mit alten Puddingdieben
Teil 4: Pudding in Gefahr
Sprecher:Sigrid Burkholder (Claudia)
Donata Höffer (Katharina)
Agnes Julia Mann (Leoni)
Peter Schurr (Aufenanger)
Marius Marx (Holtorf)
Sabine Wackernagel (Grete Vetter)
Christian Beermann (Jens Heimeran)
Thomas Lang (Dr. Blechetsried)
Helmut Rühl (Klaus Laiblinger)
Rotraut Rieger (Bärbel Laiblinger)
Therese Hämer (Irene Schadt)
Hüseyin Michael Cirpici (Vlatko Lebic)
Elisabeth Scherer (Frau Laiblinger)
Harald Gieche (Faulhaber)
Peter Davor (Dichter)
Christian Schramm (Matej Plecnik)
Matthias Haase (Streko Soca)
Ivan Robert (Danilo Arnic)
Alexander Schuhmacher (Zöllner)
Erstsendung: 11.06.1995
Datenquelle(n): dra
dra
dra
dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 39
Titel: Die Anstalt
Autor: Mike Markart
produziert in: 1989
produziert von: SFB; WDR; SWF
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Christiane Ohaus
Komponist: Stan Regal
Inhalt: Personen: "Verschiedene, großteils nicht näher definierte Pfleglinge, wobei in den einzelnen Szenen gerade einem (Pflegling I) immer die Rolle des Erzählenden zukommt, während die anderen Pfleglinge (Pfleglinge II, III, IV usw.) nur kurze Bemerkungen einwerfen bzw. Geräusche verursachen." Geräusche: Ein schwerer, dunkler Anstaltsschuh (auf Kies, ständig etwa 20 cm vor- und nach kurzer Pause wieder zurückfahrend usw.), sechs kleine Löffelchen in sechs Pfefferminz-Teegläsern (Umrühren), ein Hubschrauber (sich stetig nähernd) usw. Ort: der Anstaltspark, das Büffet der Anstalt (die Kantine der Anstalt), ein Autobus. Zeit: Heute und/oder jederzeit.
Sprecher:Harald Leipnitz (Groucho Marx als Waldorf T. Flywheel)
Stefan Behrens (Chico Marx als Emmanuel Ravelli)
Corinna Genest (Miss Dimple)
Brigitte Mira (Eine Frau)
Heinz-Theo Branding (Bürgermeister und Geist)
Gert Haucke (Farmer)
Thomas Wenske (Stadtratsvorsitzender)
Horst Niendorf (Ein Mann)
Daten zu Mike Markart:geboren: 1961
Vita: Mike Markart, geb. 1961 in Graz Veröffentlichungen u.a.: "belsize park", Lyrik, Verlag gangan 1986, "Die Einzelteile des Lebens", Roman, Verlag gangan 1991, "Das Tier in meinem Kopf", Prosa, Edition kürbis 1993, "Die windstillen Vogelscheuchen", Lyrik, Verlag Grasl, 1997 in div. Anthologien, u.a.: "Schundroman", "Lauter Lärm", "SIEBENZEHNTEL", alle Edition kürbis 1994, "Film ab", Edition kürbis 1996, "Menschen Fresser", Edition kürbis 1996, "15", Verlag Nyssen & Bansemer, Köln 1996, "Festes Froh", Edition kürbis, 1998 in div. Zeitschriften, u.a.: Literatur und Kritik, podium, Die Rampe, perspektive, Limes, im ORF Prosa, Lyrik, Essays, sowie "Mein linker Hund ist müde von jenem Papiersack, welcher mit Roßkastanien gefüllt war und welchen er durch den Park zu tragen hatte, sogar zweimal", Hörspiel, 1995; 1 x "Familie Auer", 1996; "Magritte", Hörspiel, 2000; im NDR Prosa und bei Radio Bremen "Die Anstalt", Hörspiel, 1994; "Köller", Hörspiel, 1995; "Krammer", Hörspiel, 1995; "Hilfe, Monika", Hörspiel, 1995; "Levomepromazin", Hörspiel, 1997; "Alles grau....", Hörspiel, 1997; "Harrer", Hörspiel, 1997; "Ich bin ein Mahnmal und ein immerwährender Kalender", Hörspiel, 1997; "Wasserköpfe, flaches Denken", Hörspiel, 1998 Neufassung der "Ahnfrau" von Grillparzer für das Theater im Bahnhof, Graz, Uraufführung in Graz, März 1995. div. Preise und Stipendien
Hompepage o.ä.: http://www.markart.net/

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Erstsendung: 01.11.1994
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 39
Titel: Die Ehrenrunde
Autor: Frank Grupe
produziert in: 1985
produziert von: WDR
Laufzeit: 82 Minuten
Regie: Jochen Schütt
Hans Helge Ott
Inhalt: In der 7. Folge von Kastendiek & Bischoff wird Vera Kastendiek von einem Alptraum geplagt. Als sie plötzlich aufwacht, erzählt sie ihrem Bruder Bernd von ihren Sorgen: Sie wird sitzenbleiben. Bernd soll die ahnungslosen Eltern einweihen. Als er mit ihnen am Abendbrotstisch sitzt, wird Vera vermißt. Sie sucht Unterschlupf bei ihren Großeltern. Bernd erzählt seinen Eltern von Veras Problem. Heino Kastendiek ist aufgebracht und wütend auf seine Tochter. Die Wut schlägt in Sorge um, als es immer später wird und Vera nicht auftaucht. Bernd, der eine Vermutung hat, wo sie sich aufhält, bricht auf, um sie zu holen. Als die Familie wieder zusammen ist, haben sich die Gemüter etwas beruhigt und das Problem wird besprochen.
Sprecher:Michael: Bernd Birkhahn
Henriette: Krista Posch
Michael als Junge: Marco Grünler
Erika: Gabriele Garsoffky
Rudi: Rolf Beuckert
Marie: Margot Leonard
Milda: Ricarda Benndorf
Martha: Margit Spielmeyer
Werner: Gottfried Mehlhorn
Thomas: Udo Seel
Mutter von Thomas: Karin Buchali
Vater von Thomas: Jürgen Krohn
Schuldirektor: Lothar Ostermann
Lehrerin Hensel: Sibylle Kirmse
Lisbeth: Gabriele Grünler
Sigrid Bode
Uta Buchheister
Judith Clausnitzer
Barbara Hintzen
Renate Klein
Sabine Latsch
Bettina Lahme
Claus-Dieter Clausnitzer
Günter Cordes
Fritz Eggert
Heinz Ostermann
Willy Thomczyk
u.a.
Daten zu Frank Grupe:geboren: 1952
Vita: Frank Grupe (geb.1952) wuchs in Bremen auf. Mit 17 begann er die Schauspielerei und machte dann praktisch alles, was mit Theater zu tun hat – alles zwischen Straßentheater und stellvertretender Intendanz. Er spielt nach wie vor, inszeniert, schreibt Stücke und Hörspiele in Hoch- und Plattdeutsch. Heute ist er Oberspielleiter des Ohnsorg Theaters und lebt in Hamburg.
Erstsendung: 08.07.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 39
Titel: Die Geschichte vom Zwerg Virgilius
Autor: Paul Biegel
Charlotte Niemann
produziert in: 1982
produziert von: SDR; SWF; SR
Laufzeit: 12 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Charlotte Niemann
Übersetzer: Marie-Thérèse Schins-Machleidt
Inhalt: Ate, der älteste Zwerg auf der Heide, wird 1000. Zum Geburtstag muß ein Kuchen her. Virgilius, heilloser Irrwisch unter den Zwergen, rennt sofort los. Wozu gibt es Bäcker? Nur hat er nicht bedacht, daß die Menschen auf Kuriositäten wie Zwerge ganz versessen sind und sie nicht einfach ihrer Wege ziehen lassen. Kinderfunk
Sprecher:Tal Chvojka (Moritz)
Ulrike Bliefert (Doris, seine Mutter)
Jürg Löw (Hans, sein Vater)
Daten zu Charlotte Niemann:geboren: 08.03.1915
gestorben: 20.11.2013
Vita: Charlotte Niemann, geborene Timm, war Kinderfunk-Redakteurin und Hörspielautorin.
Erstsendung: 15.03.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 39
Titel: Die Komödie vom Vater, der seinem Sohn die Tür nicht öffnete
Autor: Adolf Schröder
produziert in: 1992
produziert von: SFB
Laufzeit: 24 Minuten
Regie: Heinz von Cramer
Komponist: Peter Gotthardt
Inhalt: Der Treppenaufgang zu einer Wohnungstür ist der einzige reale Ort in Adolf Schröders neuem Hörspiel: Ein Sohn will seinen Vater besuchen, weil er in einer tiefen Lebenskrise Annäherung an eine aufgegebene Zeit sucht. Erinnerungen und Mutmaßungen greifen ineinander und fügen sich doch nicht zu einem Bild: Die Gegenwart ist verlorengegangen, und alle Versuche, sie beschreibend wiederzufinden, scheinen vergeblich.
Sprecher:Herbert Stass (Artur Hernstadt)
Elsa Grube-Deister (Luise, seine Schwester)
Edzard Haußmann (Oskar, sein Sohn)
Uta Hallant (Vera, seine Schwiegertochter)
MusikerUli Beckerhoff (Trompete) John L. Abercrombie (Gitarre)
Daten zu Adolf Schröder:geboren: 24.08.1938
gestorben: 08.05.2008
Vita: Adolf Schröder (1938-2008), lebte in Hamburg und schrieb zahlreiche Hörspiele. Sein letztes Hörspiel war: "Mutter Hamburg". Adolf Schröder starb am 8. Mai 2008.

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Erstsendung: 26.11.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 39
Titel: Die schwarzen Brüder
Autor: Lisa Tetzner
produziert in: 1983
produziert von: SR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Stefan Richwien; Heidi Knetsch
Inhalt: Sie sind bitterarm und leben in Sonogno, einem Bergdorf im hintersten Winkel des Verzascatales, aber seinen dreizehnjährigen Sohn für 30 Franken an Antonio Luini zu verkaufen, der im Tessin Jungen für eine schwere und gefährliche Arbeit in der Stadt sucht, kommt für den Vater nicht in Frage. Doch im folgenden Jahr bricht das Unglück über die Familie herein, fehlender Regen lässt die Ernte verdorren, die einzige Kuh stürzt bei einem Waldbrand zu Tode, die Mutter bricht sich den Fuß und braucht einen Arzt. "Du musst für ein halbes Jahr nach Mailand!" sagt nun der Vater schweren Herzens zu Giorgio. Der macht sich auf den Weg. Bald schon trifft er auf Alfredo Cosini mit den zarten Händen und die beiden schwören sich ewige Freundschaft. In Locarno warten lauter magere zerlumpte Gestalten wie sie selbst, Jungen im gleichen Alter, um von Luini nach Mailand gebracht zu werden. Beinahe ertrinken sie alle auf der Fahrt über den Lago Maggiore. Nach drei Tagen Fußmarsch sind sie endlich in der großen Stadt. Luini führt sie durch ein Gewirr schmutziger Gassen in ein heruntergekommenes Wirtshaus. Dort erleben die Jungen, wie Männer um sie feilschen und plötzlich begreift Giorgio, dass das Kaminfegermeister sind, die einen Gehilfen brauchen. Wer genug Geld bietet, bekommt einen und da ist er auch schon für 82 Lire an den dicken Battista Rossi verkauft und folgt diesem voller Zuversicht durch das riesige Mailand. Dann lernt er dessen Familie kennen...

Sind für Giorgio seines Meisters stetig keifende, übelwollende Frau und Rossis hinterhältiger Sohn Anselmo schon unerträglich genug, wie schockiert ist er erst, als er am nächsten Tag die Arbeit kennenlernt, die er von nun an verrichten soll. In engen, stickigen, oft noch heißen Kaminen muss er hinauf bis zur Öffnung klettern und den Ruß wegputzen. Die Augen brennen ihm und er kann kaum atmen. Am Abend zu Hause, nach der schweren Arbeit, wird es auch nicht besser. Er muss zusehen, wie Anselmo und die Meisterin sich die Bäuche vollstopfen. Hungrig legt er sich in den Verschlag, den man ihm zum Schlafen zugewiesen hat. Wenn es da nicht Angeletta gäbe, Rossis Tochter, die krank ist und nicht laufen kann: Anselmo aber lässt ihm keine Ruhe, denkt sich immer neue Gemeinheiten aus, um ihn zu schickanieren. Da fällt Giorgio ein, dass er doch einen Freund in der Stadt hat. Er erkennt Alfredo kaum wieder, als er ihn abgehärmt und blass vor dem Haus des trunksüchtigen Schornsteinfegers "Zitrone" findet. Viele Jungen in den Gassen Mailands teilen ihr Schicksal als Kaminkehrer-Gehilfen. Alfredo hat sie um sich geschart und ist ihr "Capitano". Sie haben sich gegenseitig Hilfe und Beistand geschworen. Nun nimmt er Giorgio in seine Bande auf - in die Bande der "Schwarzen Brüder". Aber kurz darauf stirbt Alfredo...
Sprecher:Kornelia Boje (Sie)
Maria Wullinger (Zitatsprecherin/älter)
Maria Gräfe (Zitatsprecherin/jünger)
Günther Stutz (Zitatsprecher)
Ilona Christen (Kapitelüberschriften)
Erstsendung: 24.12.2002
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 39
Titel: Dr. Jekyll and Mr. Hyde
Autor: Robert Louis Stevenson
produziert in: 1982
produziert von: DLF
Laufzeit: 73 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Christiane Ohaus
Bearbeitung: Regine Ahrem
Inhalt: Dr. Jekyll, ein Wissenschaftler im viktorianischen England, ist besessen von der Idee, die menschliche Natur in Gut und Böse zu spalten. Eines Tages gelingt dieses medizinische Experiment tatsächlich: Ein wohlanständiges Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft verwandelt sich zeitweise in ein triebhaftes Monster. Die berühmte Parabel von Robert Louis Stevenson (1850 - 1894) über die Doppelnatur des Menschen ist ein Psychothriller im viktorianischen Gewand, ein Klassiker der Weltliteratur, der auch heute noch nachhaltig fasziniert. Die vielfältigen Adaptionen, die den Stoff immer wieder aufgreifen und neu interpretieren, beweisen es. Die Autorin ist in ihrer Radiocollage zum Ursprungstext zurückgegangen und hat ihn mit Auszügen der Tonspur aus der berühmten Filmversion von 1932 montiert, in der Frederick March die Doppelrolle spielt.
Sprecher:Otto Sander
Edith Clever
Jutta Lampe
Miriam Goldschmidt
Daten zu Robert Louis Stevenson:geboren: 13.11.1850
gestorben: 03.12.1894
Vita: Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson (1850 – 1894), der mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ bekannt wurde, hat den Ruf eines Jugendbuchautors. Doch wird diese Zuordnung seinem Werk nicht gerecht. Stevensons zentrales Thema ist die Mischung von Gut und Böse in starken Persönlichkeiten und die daraus resultierende Faszination des Bösen. Außerordentlich verknüpft er geschickt phantastische Elemente mit realistischen Detailschilderungen.
Erstsendung: 19.02.1999
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 39
Titel: El Loco - Der Spinner
Autor: Alberto Manzi
produziert in: 1980
produziert von: WDR; SWF
Laufzeit: 62 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Jörg Jannings
Bearbeitung: Cristián Cortés
Übersetzer: Susanne Scholl
Inhalt: El Loco ist kein richtiger Indio. Er ist ein Mestize, ein Mischling, halb Weißer, halb Indio. Er hat immer eine alte Decke, eine Büchse und eine Tasche voller Steine bei sich. Um den Kopf trägt er ständig eine rote Binde. Die Leute sagen, damit halte er die Läuse warm. Wann El Loco nach San Sebastian gekommen ist, weiß niemand. Kein Mensch kennt seinen richtigen Namen. Er ist einfach El Loco, der Spinner. Doch als die Leute von der Erzbaukompanie aus dem Norden kommen, um den Indios ihr Land abzuhandeln, zeigt sich, daß El Loco klüger ist als alle anderen. Lucinda hat es schon lange bemerkt.
Sprecher:Stephan Schwartz (Thomas)
Sabine Postel (Tanja)
Willi Thomczyk (Dehn)
Ludwig Paffrath (Bulli)
Gudrun Landgrebe (Babsy)
Necil Bujan (Mehmet)
Ricarda Benndorf (Vera)
Matthias Fuchs (Wiechmann)
Charles Wirths (Gonschorek)
Volker Roos (Schröder)
Hartmut Stanke (Apotheker)
Erstsendung: 07.04.1990
Datenquelle(n): dra
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Treffer 18 von insgesamt 39
Titel: Geh nicht auf den Eulenhügel
Autor: Christina Calvo
produziert in: 1998
produziert von: SWR
Laufzeit: 18 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Christiane Ohaus
Inhalt: Die Zwillinge Florin und Florinde haben schon den ersten Schritt in die Welt hinaus getan, und sie sind fortgegangen in die großen Städte, zu ihrer Berufsausbildung. Doch in den Ferien kehren sie immer zurück in das kleine Dorf, in dem Großmutters blumenumranktes Häuschen auf sie wartet. Dort finden sie es am schönsten, und am liebsten würden sie für immer hier bleiben, wohl behütet in Großmutters Fürsorge und geborgen im Zauber der Kindheitslieder. - In diesem Sommer jedoch wird die Idylle getrübt: Ein Mörder treibt sich in der Gegend herum. Befremdlich auch: Warum ist Großmutter nicht zuhause, um ihre Enkel zu empfangen? Auf einer Wanderung durch den Wald verlaufen sich Florin und Florinde. Am Abend gelangen sie auf den Eulenhügel, der sich finster und bedrohlich hinter dem Dorf erhebt. Vor diesem Ort hat die Großmutter die beiden immer gewarnt: "Geht nicht auf den Eulenhügel!" In der Tat sind es düstere, ja mörderische Schattengestalten, denen die Geschwister dort oben, im "Schloß der Nacht", begegnen, und sie werden vor schwierige Aufgaben gestellt. Als sie zurückkehren, da ist die Zeit der Kinderlieder vorbei und die alten Zöpfe sind ab. Eine märchenhafte Geschichte über das Abschiednehmen von der Kindheit. (PRESSETEXT)
Sprecher:Ernst Jacobi
Christiane Bachschmidt
Jacob Knupfer
MusikerChristoph Grund (Musikalische Begleitung)
Daten zu Christina Calvo:geboren: 1949
Vita: Christina Calvo, 1949 geboren, lebt als freie Autorin in München. Unter verschiedenen Namen verfasste sie Bühnenstücke, Drehbücher, Erzählungen, Satiren, Kinderbücher, Hörspiele für Erwachsene und ein Dutzend Kinderhörspiele, u.a. "Geh nicht auf den Eulenhügel" (RB 1998) und "Das Flüsterzimmer" (BR 2002). Christina Calvo geht oft auf Reisen, unter anderem zieht es sie immer wieder nach Irland. Eine Eisenbahnfahrt im Süden der Insel wurde zum Auslöser für das Hörspiel "Der Zug nach Wicklow".
Erstsendung: 26.12.1998
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 39
Titel: Hotel Imperial
Autor: Hans Günther Oesterreich
produziert in: 2002
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Hans Helge Ott
Bearbeitung: Hans Helge Ott; Katrin Krämer
Inhalt: Schon wenige Monate nach Kriegsende, im Dezember 1945, begann Radio Bremen unter der Oberaufsicht der US Army mit dem - damals noch sehr bescheidenen - Sendebetrieb. Ein Radio-Pionier, der aus dieser Zeit nicht wegzudenken ist, und der noch bis in die 70er Jahre hinein eine der populärsten Radiopersönlichkeiten sein sollte, war Hans Günter Oesterreich. Ihm ist es zu verdanken, dass Radio Bremen schon einen Monat später sein allererstes Hörspiel senden konnte, eingebettet in eine Rahmenhandlung, die auf kabarettistische Weise den Sendealltag in den allerersten Tagen Radio Bremens zusammenfasst: "Hotel Imperial". In Hans Günter Oesterreichs Krimi geht es um den berühmten Kammersänger Andersen, der sich einmal ein paar Tage Ruhe vor den Autogrammjägern wünscht, in einem drittklassigen Hotel absteigt und unter Mordverdacht gerät.
Erstsendung: 29.06.2001
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 39
Titel: Ich bin schon nicht mehr hier
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.2007
Autor: Daniela Kletzke
produziert in: 2009
produziert von: DKultur
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Daniela Kletzke
Komponist: Jakob Diehl
Inhalt: Als am 13. März 1938 ein gemütlicher österreichischer Kommentator beschrieb, wie das "kerndeutsche Wien" die Wehrmachtssoldaten begrüßte, hat ihm möglicherweise auch Theodor Kramer am Radiogerät zugehört. Theodor Kramer ist zu diesem Zeitpunkt 41 Jahre alt, ein aktiver Wiener Sozialist jüdischer Herkunft. Anfang der 1930er Jahre erscheinen seine Gedichte in Prager, Berliner und Wiener Zeitschriften und werden im Rundfunk gelesen. Am 9. Januar 1938 konnte er letztmalig öffentlich auftreten und versucht, seinen Beruf zu bestimmen: Ein Chronist seiner Zeit wolle er sein. Schon 1933 hat er fast zeitgleich mit den Ereignissen über die Internierung von Gegnern der Nationalsozialisten in Deutschland geschrieben, und auch 1938 schreibt er verblüffend schnell und scharf mit den Ereignissen mit, jeden Tag ein Gedicht.

Wien, eine Stadt voller Kneipen und Freunde, hat sich für ihn in eine Kulisse voll gefühlter und realer Bedrohungen verwandelt. Die inneren und äußeren Klemmen und Tücken des Verfolgtseins werden luzide und fast zeitgleich zum eigenen Erleben festgehalten, ebenso seine Versuche des "Flüchtens". 1939 gelingt ihm die Rettung vor den Nationalsozialisten.

Einige Gedichte von Theodor Kramer kommen im Hörspiel vor, das Hörspiel ist dennoch ein eigener, fiktiver Text, in dem auf Grundlage von Recherchen ein nacherfundener Theodor Kramer auftritt. Theodor Kramer ist 1958 in Wien gestorben.
Sprecher:Boris Aljinovic (Sandelf)
Anna Huthmann (Anthea)
Wyn Laurids Engeholm (Cyril)
Anton Kurth (Robert)
Janush Kotzei (Bäckerjunge)
Reiner Schöne (Mister Peasemarsh)
Conny Wolter (Mutter)
Axel Wandtke (Polizist)
Daten zu Daniela Kletzke:geboren: 1969
Vita: Daniela Kletzke wurde 1969 in Krefeld geboren. Sie studierte Slawistik und Anglistik. Seit 1999 führt sie Hörspielregie, u.a. bei "Die Verschickung" (RB 2004).

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Erstsendung: 23.02.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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