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Hörspieldatenbank

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Vorige/nächste Ausstrahlung:15.12.2018 um 14:00 bei Ö1
21.12.2018 um 22:04 bei RBB  Phonostart Radio Cloud*
Titel: Die Schuhe der Braut
Auszeichnungen (1):ARD-Hörspielpreis: 2018
Autor: Magda Woitzuck
produziert in: 1958
produziert von: SWF
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Gegenwartskritik
Regie: Peter Kaizar
Philip Scheiner
Komponist: Herbert Baumann
Inhalt: Der syrische IS-Soldat Said wird in ein Loch voller Leichen abgeseilt, um den Körper eines ermordeten Journalisten zu bergen. Er begegnet dort unten einer geköpften Braut, sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie für ihre Hochzeit Lippenstift aufgetragen hatte. Im Zwiegespräch mit der toten Frau erkennt Said, dass sie den falschen Weg gehen, er, seine Kameraden, der IS. Als Soldat ging er in dieses Loch, als Deserteur kommt er heraus. Er flüchtet, Richtung Deutschland, er schwimmt nach Griechenland, wo er als Leiche angespült wird. Er erwacht von den Toten und schwimmt weiter bis Rimini. Dort trifft er auf eine Burnout-geplagte Journalistin, die ihn, nicht uneigennützig, in sein Bestimmungsland bringen will. Doch am Ende kommt alles anders.

Die niederösterreichische Schriftstellerin Magda Woitzuck legt mit "Die Schuhe der Braut" ihr fünftes Hörspiel vor, erneut voll von Absurdität, Weisheit und Poesie, das Schreckliche trifft hier wieder auf das Menschliche, Verzweiflung trifft auf Zynismus.
Said wird von seinem Kameraden Faisal in ein Loch in der Wüste abgeseilt. Dort haben IS-Kämpfer ihre - höchstwahrscheinlich zivilen - Opfer hineingeworfen. Said soll einen geköpften ausländischen Journalisten aus dem Loch holen, dessen Frau will den Leichnam begraben und ist bereit, dafür zu bezahlen. Dort unten trifft Said auf eine ebenfalls kopflose Braut. Sie wurde vom IS hingerichtet, weil sie bei ihrer Hochzeit Lippenstift getragen hatte. Dieses Erzählelement hat Woitzuck aus realen Begebenheiten bezogen, so wie viele ihrer Erfindungen in der Realität fußen, meist teilweise ins Phantastische überhöht. So auch in diesem Fall, die Braut beginnt mit Said zu sprechen. Sie suche ihre Schuhe, ohne diese könne sie ja nicht heiraten. Said, zunächst naturgemäß verständnislos, sucht die Schuhe und findet sie. Zum Dank darf er einen Finger der Braut essen, er muss, denn damit verzeiht die Braut, die in Saids Phantasie bald zu einer Gottheit mutiert, ihm und seinen Kameraden alles, auch dass man sie geköpft hat.

Als Kämpfer ging er in das Loch, als Deserteur kommt er heraus. Sie hätten einen Fehler gemacht, sagt er, sie haben die Braut geköpft, sie haben Unschuldige getötet, sie haben gemordet. Said beschließt, den IS zu verlassen und nach Deutschland zu flüchten. Auf diesem Weg begegnen ihm ein abgestumpfter Polizist, ein abgewrackter Arzt und eine Journalistin mit Schreibblockade, die sich dem Thema Flüchtlinge widmen soll und in Said ein willkommenes Opfer im Wortsinn sieht, zunächst jedenfalls.

Das fünfte Hörspiel der niederösterreichischen Autorin Magda Woitzuck erzählt die Geschichte des syrischen IS-Soldaten Said, der geläutert wird und sich auf den Weg nach Europa macht. Eine Reise als Parabel über Fährnisse und Schikanen, über Zynismus und Engstirnigkeit im Zusammenhang mit dem Thema Flucht. Dabei bleibt der Text beileibe nicht im Vordergrund des Geschehens, er knüpft vielmehr Fäden aus lyrischen Entwürfen in entlegene Assoziationsräume, in testamentarische Formeln und surreale Bildwelten.
Sprecher:Rudolf Therkatz (Wirt)
Gustl Halenke (Sophie, seine Tochter)
Heinz Schacht (Söller, ihr Mann)
Martin Benrath (Alcest)
Ernst Ehlert (Ein Kellner)
MusikerPeter Kaizar (Sound Samples)
Daten zu Magda Woitzuck:geboren: 11.09.1983
Vita: Magda Woitzuck, geboren 1983, zählt zu den interessantesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Hörspiele "DogGod" und "Das Glashaus" zählen zu den erfolgreichsten ORF-Produktionen der letzten Jahre und werden im gesamten deutschen Sprachraum gespielt.
Hompepage o.ä.: http://www.magdawoitzuck.com/
Erstsendung: 10.12.2017
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 2 von insgesamt 2
Titel: Fressen, kaufen, Gassi gehen oder Die Treue hat einen Hund
Autor: Gabriele Kögl
produziert in: 1979
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Philip Scheiner
Inhalt: "Es gewinnt immer der, der weniger liebt". Frustriert vom Leben sind sie, die beiden in die Jahre gekommenen Frauen in Gabriele Kögls preisgekröntem Stück. Unverhüllt zynisch, liebessehnsüchtig, verzweifelt und konsumbesessen suchen die beiden Damen auf je verschiedene Art nach dem letzten bisschen Glück in einem bürgerlichen Frauenleben.

Die eine trachtet, ihre tiefe Frustration durch den Kauf eines weiteren neuen Mantels zum Verschwinden zu bringen, die andere besorgt sich einen Hund, um doch noch etwas Wärme zu erfahren, denn: "Irgendwer wird mich doch noch einmal lieben wollen müssen".

Die 1960 in Graz geborene Autorin Gabriele Kögl zeichnet sprachsicher und in ebenso grellen wie subversiven Bildern das Psychogramm einer ziellosen Gesellschaft, in der die Hunde wichtiger sind, als die Menschen.
Sprecher:Hubert Suschka (Cornelius Weinberg)
Berthold Toetzke (Dr. Therapont)
Ulrich von Dobschütz (Lozzi)
Peter Niemeyer (Gustavsen)
Heidemarie Rohweder (Cynthia Summerhill)
Heta Mantscheff (Lena Lesskow)
Hedi Kriegeskotte (Daisy)
Gabriele Rolle (Roboter)
Doris Buchrucker (Hostess)
Gert Tellkampf (Vater)
Johanna Bucher (Mutter)
Walter Prüssing (Lehrer)
Heiner Kollhoff (Polizist)
Herbert Fritsch (Stimme)
Dietrich Hollinderbäumer (Stimme)
Konrad Materna (Stimme)
Hans Schenker (Stimme)
Daten zu Gabriele Kögl:geboren: 16.04.1960
Vita: Gabriele Kögl (* 16. April 1960 in Graz) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 01.04.2017
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1544943057
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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