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Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

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Titel: Das Frauenunglück - Aberträume von Wesen und Welt
Autor: Peter Pessl
produziert in: 2018
produziert von: ORF
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Komponist: Christoph Theiler
Inhalt: Der Hörspieltext "Das Frauenunglück - Aberträume von Wesen und Welt" evoziert die Kindheitslandschaften des Autors, die Wiesen- und Flusslandschaften seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main. Diese spiegeln sich wider in den Landschaften der Gemälde der flämischen Schule, die Peter Pessl "Aberlandschaften" nennt, da sie in hochkomplexen Bildschöpfungen grandiose Landschaftserfindungen mit Figuren, die den menschlichen Alltag vorstellen, verbinden. Die Spielfiguren, meist klein und den oft bedrohlichen Wetterszenarien ausgeliefert, bleiben in sich unklar. Sie sind interpretierbar, ihre Bedeutung wird erst durch das Beschreiben, das Erzählen gesetzt. Doch steht immer die Frage im Raum, was passiert nach dem Moment, der im Gemälde für alle Zeiten festgefroren ist: Hier setzt der Zugriff des Autors ein, der zeigt, dass der gelungene Augenblick eines Dorffestes durch eine plötzliche schicksalhafte Wendung in Terror und Zerstörung mündet.

Diese Figuren sind für den Autor Sinnbild für unsere Existenz, die umgeben ist von den Schatten der Geschichte. Terror und Zerstörung, denen die Bewohner/innen des weit-offenen Landes, wie sie in der flämischen Malerei dargestellt werden, ausgeliefert sind, wird auch auf einer anderen Ebene evoziert.

Der 2. Weltkrieg, der mit seinen Exzessen und Verwüstungen nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter zerstört hat: Die überlebenden Täter reichten diese Traumata an die nächsten Generationen weiter, sie sind die "Weltarchitekten" für ihre Kinder und Enkel, da sich ihre Interpretation von Geschichte tief in deren Gedächtnis eingeprägt hat.

In markanten Bildern schafft Peter Pessl einen Echoraum der Geschichte im Hörstück, dem "Aberhörspiel", wie er es nennt. Es ist ein Gegenhörspiel, es ist ein Hörtext des Widerstehens und Gegeninterpretierens, der in eine Klanglandschaft übertragen wird. Der wandernde Blick, der über Bilderfindung des Autors irrt, wird in Wort, Gebärde und Ton übersetzt. Der Text wird "gesagt und widersagt, gerufen und widerrufen, genäht und aufgetrennt".
Sprecher:Markus Hering
Gerti Drassl
Brigitte Karner
Peter Matic
Rafael Schuchter
Daten zu Peter Pessl:geboren: 01.03.1963
Vita: Peter Pessl, geboren am 1.3.1963 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in der Bundesrepublik und in Österreich, seit 1984 freier Schriftsteller, einige Jahre Lektor und Herausgeber in einem Literaturverlag, längere Aufenthalte in Kreta, Mexiko, Latium, lebt derzeit in Wien und in der Steiermark. Veröffentlichungen: "Splitter und Sporen" Gedichte 1984,(ganggan Verlag), "Mein Ohr alle Welt", Gedichte 1987, "Aber das ist nicht die Stille" Prosa 1989, "Regen im Gesicht", Erzählungen 1992 (alle Droschl Verlag), "Doppelte Blendung" Wiener Vorlesungen zur Literatur 1993 (mit Petra Ganglbauer)(Edition Freibord) 1995. Hörstücke für das ORF-"Kunstradio" ("Wie es möglich ist mit geschlossenen Augen" 1991, "Große Brenessel" 1994, "Anchored in Trance" 1996). Hörspiel: "Der Mund des Intimen" 1996.
Erstsendung: 25.03.2018
Datenquelle(n):
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 3
Titel: Das Molyneux-Problem
Autor: Katharina Schmitt
produziert in: 2017
produziert von: ORF
Laufzeit: 35 Minuten
Genre: Radiokunst
Regie: Katharina Schmitt
Komponist: Michal Rataj
Inhalt: Das Molyneux-Problem beschäftigt sich mit Träumen blind geborener Menschen.
Der Titel des Projekts geht aus von einem vom britischen Naturphilosophen William Molyneux 1688 aufgezeigten philosophischem Problem, das die Entstehung der menschlichen Erkenntnis anhand der Blindheit thematisiert.
Ausgangspunkt des Projekts ist eine Reihe von Interviews, die Katharina Schmitt mit Menschen, die blind auf die Welt gekommen sind, geführt habe. Schmitt interessiert die Form der Träume blinder Menschen: Beziehen sie sich auf visuell geartete Vorstellungen? Wie klingen
sie? Und wie formieren sich narrative Strukturen in Träumen von Menschen, die nie gesehen haben, und deren Unterbewusstsein sich nicht in Bildern ausdrückt?

Dank der Unterstützung des österreichischen und des tschechischen
Blindenverbandes und einer Q21 Residenz im Wiener Museumsquartier im Herbst 2016 konnte sie eine Interviewreihe mit zehn blinden Menschen in Wien und in Prag durchführen.

Der jüngste Interviewpartner war 12 Jahre, der älteste 75 Jahre alt.
Ausgehend von dieser Interviewreihe entstehen drei Entwicklungsschritte und Umsetzungsformen des Projekts, die sich jeweils auf eine andere Form der Wahrnehmung und ein anderes Genre konzentrieren.
Sprecher:Jaschka Lämmert
Rafael Schuchter
Daten zu Katharina Schmitt:geboren: 1979
Vita: Katharina Schmitt wurde 1979 in Bremen geboren. Nach dem Abitur ging sie nach Prag und studierte dort von 2001 bis 2006 Schauspieregie an der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste. Seitdem arbeitet sie als Dramaturgin und Regisseurin an Theatern in Tschechien und im deutschsprachigen Raum.
Erstsendung: 26.11.2017
Datenquelle(n): YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 3
Titel: Nachricht von Europa. Europa
Autor: Peter Rosei
produziert in: 2011
produziert von: ORF
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Renate Pittroff
Inhalt: Was für ein Gefeilsche, was für ein Gehaue. Einerseits wollen alle, andererseits fürchten Politiker das eigene Wählervolk. Zudem war ja Europa schon immer sehr verschieden. Denn was bitte sollen Lappländer mit Sizilianern gemeinsam haben? Wie kommt Österreich dazu, für den griechischen Pallawatsch zu bezahlen? Von der Türkei wollen wir erst gar nicht reden.

"Ein Haufen zimperlicher Kleinbürger", sagt der aus der Literaturgeschichte bestens bekannte 'Neinsager' in Peter Roseis neuem Stück, "das sind die Europäer. Ein Pack von Krämerseelen, von fiependen Mäusen, von bigotten Weihrauchbrüdern, von hochgemuten Obskuranten, von nebbichen Schwindlern, Phantasten und Luftikussen - und was es sonst noch an lauwarmen, knieweichen, kleinkarierten, denkfaulen und ganz und gar liebenswürdigen, wohlgewaschenen, gut erzogenen, bösartigen oder handzahmen Kreaturen auf dieser lustigen, skurrilen Halbinsel, diesem letzten, zerklüfteten Ausläufer Asiens alles so gibt."

Aber ganz so schlimm, meint Peter Rosei, ist es denn dann doch wieder nicht um das europäische Projekt bestellt. Wie stets in seinen literarischen Landvermessungen ruft der reisende Dichter eine Reihe kompetenter Kollegen in den Zeugenstand: Robert Musil etwa oder Marcel Proust, James Joyce, Adalbert Stifter, Karl Marx, Martin Buber, Knut Hamsun oder John Keats.

Genau 60 Jahre ist es mittlerweile her, dass der erste Vorläufer der Europäischen Union Gestalt anzunehmen begann. Am 18. April 1951 wurde durch den Vertrag von Paris die EGKS gegründet, die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Genau sechs Mitglieder hatte sie damals. So gesehen sind wir heute schon ein wesentliches Stück weiter.
Sprecher:Helmut Bohatsch (Autor)
Harald Harth (Rezitator)
Rupert Henning (Stimme Neinsager)
Markus Meyer (Stimme 1)
Dorothee Hartinger (Stimme 2)
Rafael Schuchter (Stimme 3)
Valentin Marginter (Stimme eines Jungen)
Sabine Haupt (Stimme einer Frau)
Ulrich Einhaus (Sprecher 1)
Michael Horvath (Sprecher 2)
Rolf Schwendter (Sprecher 3)
Gennie Johnson (Frauenstimme)
Steve Crilley (Männerstimme)
Ursula Scheidle (Sprecher)
Daten zu Peter Rosei:geboren: 17.06.1946
Vita: Peter Rosei (* 17. Juni 1946 in Wien) ist ein österreichischer Romancier und Essayist.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 12.04.2011
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5639 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1547700349
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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