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Hörspieldatenbank

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Titel:
Autor: Gerhard Herm
produziert in: 2012
produziert von: RBB
Laufzeit: 28 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Über sein Funktelefon wird Kommissar Brockmeyer Zeuge eines Mordes. Der Anruf erreicht ihn im Auto, unterwegs in einer verregneten Nacht. Kollege Berg, der ein mysteriöses Anwesen beobachten soll, meldet sich merkwürdig verängstigt. Noch während des Funkkontakts fällt ein Schuß, und die Verbindung bricht ab. Doch nicht Berg ist ermordet worden, sondern ein Unbekannter aus dem observierten Haus. Opfer und Täter verschwinden spurlos. Was von der Tat bleibt, ist nichts als Brockmeyers und Bergs Ohrenzeugenschaft. Schnell entpuppt sich dann der Mord als ein Verbrechen von ungeahntem Ausmaß.
Sprecher:Stefan Kaminski
Gerd Wameling
u.a.
Daten zu Gerhard Herm:geboren: 1931
Vita: Gerhard Herm, geboren 1931 in Franken, ist ein bekannter Bestsellerautor. Neben Sachbüchern und Romanen schreibt er auch Fernseh- und Hörspiele. Seit 1992 produzierte der WDR acht seiner Kriminalstücke um Kommissar Brockmeyer, zuletzt "Ina kann nicht nur schießen" (2000).
Erstsendung: 01.08.1998
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 2 von insgesamt 18
Titel:

Jezz abba feste (Folge 2)
Autor: Bernd Behrendt
produziert in: 1988
produziert von: SFB
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Thomas Werner
Inhalt: Episoden aus dem Leben einer Familie im Ruhrgebiet

Charlotte wird von der Vergangenheit eingeholt. Ein Urlaub am Schwarzen Meer, es ist zehn Jahre her. Der Mann, den sie dort kennen und lieben gelernt hatte und der damals Leiter der Umweltbrigade "Schöne Oder" war, taucht nun in ihrer Kneipe als Umschüler auf. Klaus Dieter Pracht knüpft erste Kontakte zur "Sonnenschein GmbH". Es geht um Entsorgung im großen Stil. Als man sich zu einer Feier auf einer Vernissage von Tochter Nora trifft, wird auch Georg Placzek deutlicher, was es mit dem Brief und der Problematik um die Halde auf sich hat. Alles hängt mit allem zusammen.
Daten zu Bernd Behrendt:Vita: Bernd Behrendt, geb. 1952 in Bielefeld, ist als freier Mitarbeiter für Funk, Zeitungen und Zeitschriften tätig. Der WDR produzierte 1982 sein Hörspiel "Schicht".
Erstsendung: 27.10.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 3 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Felix Huby
Ulrich Werner Grimm
produziert in: 1978
produziert von: RB; NDR
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Herbst 1948. Daniel Goldstone, junger Leutnant der US-Air-Force, hat sich vor allem immer dann als Pilot profiliert, wenn es in den letzten Kriegsmonaten um einen Einsatz gegen die Deutschen ging. Aufkeimendes Mitleid mit den besiegten Deutschen verdrängt keiner besser als er. Das ist verständlich, denn Daniel Goldstone stammt aus einer jüdischen Familie, deren in Deutschland lebende Angehörige fast alle von den Nazis ausgelöscht worden sind. In Berlin, wo er als Kind bis zum Alter von 10 Jahren gelebt hat, ist er nie wieder gewesen. Und nun kommt diese Nachricht: die Sowjets haben Berlin abgeriegelt. Die Stadt soll ausgehungert werden. Alle Autobahnen sind wegen angeblich notwendiger Reparaturarbeiten gesperrt. Der gesamte Personenverkehr auf Straße, Schiene und Wasserwegen wird stillgelegt. Als einzige Verbindung zu den Westzonen stehen noch die drei alliierten Luftkorridore offen. Bereits am 24. Juni des Jahres wurden auf Anordnung der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Stromlieferungen aus den umliegenden Kraftwerken in den Westteilen der Stadt sowie die Belieferung der Westsektoren mit Lebensmitteln aus der sogenannten Ostzone untersagt. Der amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Lucius D. Clay, ordnete die Errichtung einer Luftbrücke an. Vor diesem zeitgeschichtlichen Hintergrund, den die Autoren historisch genau nachzeichnen, spielt die Geschichte des in Berlin geborenen US Piloten Daniel Goldstone und dessen allmählich wachsender Einsicht in die Not der Menschen in Berlin, die in ihrer Gesamtheit immer weniger als Täter denn als Opfer erscheinen.
Sprecher:Uwe Friedrichsen (Hannes Holleboom, Polier)
Ursula Hinrichs (Erna, seine Frau)
Karl-Heinz Kreienbaum (Speckmann, Bau-Unternehmer)
Heini Kaufeld (Döscher, Totengräber)
MusikerKlaus Axenkopf (Kontrabass) Harry Ermer (Klavier) Sherry Bertram (Schlagzeug) Karl-Heinz Böhm (Saxophon; Flöte)
Daten zu Felix Huby:geboren: 21.12.1938
Vita: Felix Huby, geboren 1938 in Dettenhausen, lebt heute in Berlin und veröffentlicht seit 1976 Sachbücher, Kinderbücher und Kriminalromane. Für das deutsche Fernsehen schrieb er zahlreiche Drehbücher. Bekannt wurde er vor allem als Erfinder des Tatort-Kommissars Schimanski. Bisher hat Felix Huby 32 "Tatorte" geschrieben, außerdem die Drehbücher für die erfolgreichen TV-Serien "O Gott Herr Pfarrer", "Der Hafendetektiv", "Abenteuer Airport", "König von Bärenbach" oder "Ein Bayer auf Rügen", darüber hinaus mehrere Hörspiel für den SWR.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Daten zu Ulrich Werner Grimm:Vita: Ulrich Werner Grimm wurde 1954 in Gera geboren, war zunächst Werbekaufmann, holte dann das Abitur nach, studierte an der Berliner Humboldt-Universität Philosophie bis zum Diplom und arbeitete als Journalist. Seine erste Hörspielarbeit war "Schattenbilder".
Erstsendung: 04.11.1998
Datenquelle(n): dra
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vorheriger  / nächsterTreffer 4 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Antoine O'Flatharta
produziert in: 2000
produziert von: RB; Holger Rink
Laufzeit: 40 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Mark Scheibe
Übersetzer: Gabriele Haefs
Inhalt: Die Brüder Pat und Dan sind zusammen alt geworden und leben abgeschieden in einem Haus auf dem Land - scheinbar ein ideales Ziel für die jugendlichen Räuber, die seit einiger Zeit die Gegend unsicher machen und alte Menschen überfallen. John und Tom, ebenfalls Brüder und als Wolldeckenverkäufer durch die Lande unterwegs, nutzen diese Situation schamlos aus. Um zu Geld zu kommen, bedrohen sie den blinden Dan. Als Pat nach Hause kommt, stellt er sich kampfeslustig den Eindringlingen entgegen, um Haus und Lebensrecht zu verteidigen, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Tom wird tödlich verletzt, John will seinen sterbenden Bruder nicht allein zurücklassen. Da spielt Pat seine Macht gnadenlos aus - so wie er auch seinen hilflosen Bruder Dan jahrzehntelang unter Kuratel gehalten hat.
Sprecher:Hermann Lause (Erzähler)
Daten zu Antoine O'Flatharta:Vita: Antoine O'Flatharta stammt aus der gälisch sprechenden Region Connemara im Westen Irlands und lebt heute in Dublin. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er auch Fernseh- und Hörspiele für den irischen Rundfunk und die BBC geschrieben. "Blood Guilty" erhielt beim "Prix Italia" 1994 eine lobende Erwähnung.
Erstsendung: 10.12.1995
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Toru Takagi
produziert in: 2002
produziert von: text&ton
Laufzeit: 4 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Günther Lehr
Übersetzer: Siegfried Schaarschmidt
Inhalt: Kihei war mit dem vornehmen Hiroshi zur Schule gegangen. Die Rolle des Trottels, die er auf Drängen der Mutter während des Krieges spielten mußte, um der militärischen Grundausbildung zu entgehen, wurde Kihei nie wieder los. Später, noch bevor Hiroshi Bürgermeister wurde, spannte er Kihei die Tochter des Priesters aus. So heiratete Kihei Satoko erst, nachdem Hiroshi sie geschwängert und verstoßen hatte. Während Hiroshi mit großem Erfolg ein Atomkraftwerk plante, vegetierten Kihei und seine Frau erbärmlich dahin. Satokos Sohn, den Kihei liebte wie seinen eigenen, hatte das ärmliche Leben satt und putzte den Reaktorkern im Atomkraftwerk - mit tödlichen Folgen. Eine bittere Lebensgeschichte aus dem Nachkriegsjapan, verwoben mit der Mythologie und einer traurigen Lebensweisheit.
Sprecher:Anika Baumann
Alexandra Bentz
Verena Gros
Lavinia Heilig
Valentin von Lindenau
Miroslaw Kania
Frederik Malsy
Nadia Rahmann
Patrick Rupar
Laura Schlotthauer
Daten zu Toru Takagi:Vita: Toru Takagi, geboren 1950 in Iwaki/Nordjapan, arbeitete nach dem Studium der Theaterwissenschaften als Regisseur, Theater- und Hörspielautor. Takagi bezieht in seinen Werken kritisch zur japanischen Gegenwart Stellung.
Erstsendung: 03.03.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Edgar Lück
produziert in: 1997
produziert von: SWF
Laufzeit: 48 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Johannes S. Sistermanns
Inhalt: Hubert steht in der Ecke des Trödlerladens und erzählt seinen Freunden Mufti-Bär und Jim gerne gruselige Geschichten. Hubert ist "ein nettes Skelett", und am liebsten erzählt er Geschichten von der gräßlichen Hexe Namenlos, dem Schrecken der Kinder. Mufti-Bär krabbelt oft an ihm hoch und runter, was Hubert sehr kitzelt. Mufti-Bär ist ein abgeschmustes Stofftier, das muffelig aussieht, aber sehr clever ist. Vor allen Dingen verfügt Mufti-Bär über sagenhafte "Schnauzenpower", mit der er z.B. Gegenstände bewegen kann, die eigentlich still stehen sollen. Jim, sein Stofftierfreund, sagt nie etwas. Jim sitzt gemütlich auf Huberts linker Schulter und funkt seine Gedanken in die Köpfe der anderen. Sowohl Hubert, als auch Jim und Mufti-Bär sind verliebt in Hanna. Das ist die Enkelin des alten Johann, dem der Trödlerladen gehört. "Wahre Liebe", sagt Mufti-Bär, "gibt es nur zwischen Mensch und Stofftier". Eines Tages wird Hubert verkauft, und seine Geschichte von der Hexe wird wahr. Hanna gerät in ihren Bann, als sie sich auf die Suche nach dem "Königreich der Kinder" begibt.
Sprecher:Konrad Bösherz
Rebecca Szerda
Jens Wawrczeck
Christiane Bachschmidt
Henning Schlüter
Christian Koerner
Benjamin Reding
Heinz Meier
Gerlach Fiedler
Johannes S. Sistermanns
Klaus Spürkel
Wolfgang Höper
Hannes Fischer
Daten zu Edgar Lück:geboren: 1954
Vita: Edgar Lück, geb. 1954, studierte Germanistik und Journalistik. Er arbeitet als Rundfunk- und Fernsehautor und lebt als Maler in Köln.
Erstsendung: 04.06.1995
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Vorige/nächste Ausstrahlung:19.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 1 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
20.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 2 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
21.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 3 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
22.04.2019 um 19:05 bei WDR 5 (Folge 4 von 4)  Phonostart Radio Cloud*
Titel:
Autor: Otfried Preußler
produziert in: 1981
produziert von: WDR
Laufzeit: 81 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Ingeborg Tröndle
Inhalt: Ein 6-teiliges Hörspiel.

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Teil 4. Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Teil 6: Ein Traum erfüllt sich

Teil 1: Wanja und seine Brüder
Im alten Russland zur Zeit der Zaren hatte ein Bauer drei Söhne. Grischa und Sascha arbeiteten jeden Tag fleißig auf dem Feld. Nur Wanja, der jüngste Bruder war faul. Eines Tages traf Wanja im Wald einen alten Mann. Er sagte zu Wanja: "Du wirst Zar werden, wenn du sieben Jahre auf dem Backofen liegst und mit niemandem ein Wort redest. Nimm sieben Sack Sonnenblumenkerne mit und sammle Kräfte. Erst wenn du mit deinen Füßen das Dach anheben kannst, bist du stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden."

Teil 2: Sieben Jahre auf dem Backofen
Der faule Wanja liegt seit vielen Jahren auf dem Backofen, knabbert Sonnenblumenkerne und redet mit keinem ein Wort. Seine Brüder Grischa und Sascha müssen jeden Tag hart arbeiten und ärgern sich über ihren faulen Bruder. Das ganze Dorf macht sich schon lustig über die beiden, weil Wanja nicht vom Backofen herunterkommt. Sie prügeln ihn, und sie heizen den Backofen bis er glüht. Alles vergebens. Erst in der Nacht, bevor die beiden Brüder das Haus anzünden wollen, ist Wanja endlich so stark, dass er das Dach mit den Füßen hochheben kann. Aus dem faulen Wanja ist der starke Wanja geworden. Er steigt vom Ofen herab und zieht in die Welt hinaus. Wanja will Zar werden. Der alte Mann im Wald hat es ihm so vorhergesagt.

Teil 3: Zahl links, Adler rechts
Der faule Wanja hat sieben Jahre lang auf dem Backofen gelegen und Kräfte gesammelt. Nun ist er stark genug, um in die Welt zu ziehen und Zar zu werden. Auf seinem weiten Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt Wanja in eine Gegend, wo alle Menschen Angst haben vor dem bösen Och. Der böse Och wohnt in den Wipfeln eines riesigen Baumes, und einmal in jedem Jahr fliegt er über eines der umliegenden Dörfer und pustet so stark, dass alle Zäune und Ställe und Häuser davonfliegen. Der starke Wanja kämpft mit dem bösen Och und besiegt ihn. Alle bewundern seine Kraft und laden ihn ein, doch Wanja will weiterziehen. Kommt er an eine Wegkreuzung, dann wirft er einen Rubel: "Zahl links, Adler rechts".

Teil 4: Die Lanze, das Ross und die Zarenrüstung
Auf seinem langen Weg in das Land hinter den weißen Bergen kommt der starke Wanja in ein Dorf, in dem niemand ein Pferd besitzt. Die Hexe Babajaga hat alle gestohlen. Wanja jedoch besiegt die Hexe, befreit alle Dorfpferde und bekommt selber den Rappen Waron. Die kalten Wintermonate verbringt er bei einem Schuster, im Frühling zieht er weiter. Er kommt an einen breiten Strom. Dort rudert seit vielen Jahren ein Fährmann von einem Ufer zum anderen, und nicht einen Tag hat er sich in all der Zeit ausruhen können. Wanja nimmt ihm für eine Woche die Arbeit ab, der Fährmann schläft sich aus und bringt ihn dann ans andere Ufer, zu den weißen Bergen.

Teil 5: Jenseits der weißen Berge
Wanja ist endlich in den weißen Bergen angekommen. Hier bewacht der steinerne Ritter Foma Drachensohn die Rüstung des Zaren Iwan Wassilewitsch. Nur wer diese Rüstung besitzt, der kann Zar werden. Wanja besiegt den steinernen Ritter und erobert die Rüstung. Sie passt ihm so gut, als wäre sie extra für ihn angefertigt. Im Zarenreich hinter den weißen Bergen wohnt die schöne Wassilissa, die Tochter des alten Zaren. Vor vielen Jahren träumte der blinde Zar von einer seltsamen Begegnung mit einem faulen Wanja in einem Wald weit weg von hier. Wanja sollte sieben Jahre lang auf dem Backofen liegen, Kraft sammeln und dann in die Welt ziehen, um Zar zu werden. Der Zar ist inzwischen alt und sehr krank, er wartet auf Wanja.

Teil 6: Ein Traum erfüllt sich
Der Großfürst aus dem Zarenreich jenseits der weißen Berge möchte gern selber Zar werden, deshalb versucht er alles, um den starken Wanja zu vernichten. Aber Wanja trägt die Rüstung des Zaren Iwan Wassiliwitsch, und nur wer die erobert hat, der soll der neue Zar werden. Das wissen alle im Land. Der Soldat Mischa Holzbein und der Rappe Waron helfen dem starken Wanja, auch die letzten Gefahren zu überwinden. So erreicht er den Palast, wird vom alten Zaren freundlich empfangen, erhält die Krone und heiratet die schöne Wassilissa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.
Daten zu Otfried Preußler:geboren: 20.10.1923
gestorben: 18.02.2013
Vita: Otfried Preußler (1923-2013) stammte aus Reichenberg, dem heutigen Liberec, in Böhmen. Nach dem Krieg kam er nach Oberbayern. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in zahlreichen Übersetzungen vor.
Hompepage o.ä.: http://www.preussler.de/index1.htm
Erstsendung: 11.05.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: caribou (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 8 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Norman Lock
produziert in: 1980
produziert von: WDR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Mariana Leky
Inhalt: Ronald - ein gutaussehender Mann Anfang dreißig, gewissenhafter Buchhalter, liebender Ehemann und verantwortungsvoller Vater - wird von dem reichen Geschäftsmann Carlson angesprochen und mit den Grundregeln des Erfolgs vertraut gemacht. Der verführerische Carlson lädt den skeptischen Ronald sogar zu sich nach Hause ein, um ihn tiefer in die Geheimnisse des Geldverdienens eindringen zu lassen. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Samuels testet er Ronalds Begabung für die Kunst des Verkaufens. Ronald besteht die Tests und wird als nebenberuflicher Handelsvertreter für Seifenartikel eingestellt. Die Gier nach Geld hat ihn angesteckt. Da die Geschäfte nicht ganz so sauber sind, wie die Herren dem immer williger werdenden Ronald weiß machen wollen, bleibt das Unvermeidliche nicht aus. Unser Ronald wandert in den Knast. Seiner lieben Frau spielt er an Besuchstagen den Reumütigen vor, doch in Wahrheit hat er den gesamten illegalen Handel hinter Gittern längst im Griff.
Sprecher:Karl Michael Vogler (Hans Karmann)
Doris Schade (Inge Karmann)
Charles Brauer (Trogg, Dramaturg)
Erich Fritze (1. Mann)
Ulf J. Söhmisch (2. Mann)
Karin Kernke (1. Frau)
Ilse Neubauer (2. Frau)
Edith Schneider (Frau Tröschel)
Daten zu Norman Lock:geboren: 1950
Vita: Norman Lock wurde in Pennsylvania geboren und studierte an der dortigen Universität kreatives Schreiben und englische Literatur. Er schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und vor allen Dingen Theaterstücke und führt Performances durch. Norman Lock lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Melville, New Yersey. "Im Verborgenen" ist sein erstes Hörspiel.
Hompepage o.ä.: http://www.normanlock.com/
Erstsendung: 07.02.1999
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 9 von insgesamt 18
Titel:

Blackbox B 1 (Folge 14)
Autor: Heinz Dravenau
Ewald B. Schulte
produziert in: 1997
produziert von: WDR
Laufzeit: 48 Minuten
Regie: Frank-Erich Hübner
Inhalt: Im Januar 89 kommt ein Unbekannter, ein Fremder ins Revier. Er landet in der Metropole Düsseldorf, wird aber bereits erwartet von einem Taxifahrer namens Heinrich, dessen Vorliebe der Literatur gilt. Heinrich fährt ihn ohne Umweg nach Gelsenkirchen und bugsiert ihn in das Hinterzimmer einer Kneipe, die sich Blackbox B 1 nennt, in Schriftzeichen der Version "Futura black" (schwarze Zukunft). Dort scheint man nicht überrascht zu sein. Sein Auftauchen wird hingenommen, er wird einbezogen in die Arbeit eines Teams von Autorinnen und Autoren, die sich zum Ziel gesetzt haben, dem auf die Spur zu kommen, was man schon länger als "Strukturwandel" im Ruhrgebiet bezeichnet. Sie arbeiten an der Januarfolge, dem Kapitel 1 des Radioromans. Und bei der Sendung des 1. Kapitels am 2. Januar muß er bereits feststellen, daß er zu einer Romanfigur geworden ist. Man hat ihm den Part des Erzählers zugewiesen. Er ist eingefangen. Der Fremde, der Unbekannte wird zum Mitarbeiter, er bekommt einen Namen: sie nennen ihn Faustus, manche auch Daibel. Ein Jahr lang - zwölf Kapitel lang - schlagen sich die Autorinnen und Autoren in der Blackbox nicht nur mit dem Strukturwandel herum, sondern auch mit ihm, dem Erzähler, und seiner Funktion. Den Strukturwandel begreifbar zu machen, wird für sie mehr und mehr auch zum eigenen Problem: wie begreifen sie selber eigentlich, was mit ihnen geschieht? Der Unbekannte wird zum Katalysator in einer Region des Umbruchs.
Sprecher:Konstantin Graudus (Georg)
Erstsendung: 26.03.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
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Titel:
Autor: Manz'ie
produziert in: 1982
produziert von: WDR
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Sabine Herting
Inhalt: Langeweile und Lebensverdruss der Erwachsenen, die nur noch vor dem Fernseher ihre Knabbermischung knabbern, kann Michael nicht mehr ertragen. Der Junge macht sich auf die Socken. Draußen in der Nacht nimmt ihn ein Hund unter seine Fittiche. Dieser Bastard ist ein ausgebuffter Kenner der Großstadt, ein raubeiniger Bursche und gleichzeitig von beschützender Besorgnis. Mit ihm bricht Michael sozusagen ins Leben auf. Und das ist heiter und traurig, rau und zärtlich. Wie die Geschichte von Manz'ie.
Daten zu Manz'ie:Vita: Manz'ie, geboren 1940 in Algerien, hat 16 Bücher mit Essays zur Literatur geschrieben. Dies ist seine erste Kindergeschichte.
Erstsendung: 23.10.2001
Datenquelle(n): dra
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Titel:

Blackbox B 1 (Folge 20)
Autor: Heinz Dravenau
Hartmut Przybylski
produziert von: SDR
Laufzeit: 27 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Blackbox B1. Was hat man sich darunter vorzustellen? Eine "Blackbox" ist ein schwarzer Kasten mit einer Öffnung auf der einen Seite, um etwas hineinzustecken; und mit einer auf der anderen, damit etwas herauskommen kann. Die Blackbox ist ein Bild für die Suche nach einer Lösung. Man weiß, was man hineinsteckt; man weiß, was herauskommen soll. Aber wie es passiert, bleibt im Dunkeln. Und B1: Die alte Hellwegstraße, Handelsweg und napoleonische Aufmarschroute gen Osten, schnur stracks auf den Kirchturm der nächsten Ortschaft ausgerichtet. Die B1ist mehr und mehr im Autobahnnetz verschwunden. Geblieben sind die Kirchtürme, an denen noch am besten die topografische Entwicklung der Region abzulesen ist, die sich jetzt im "Strukturwandel" befindet. Und da ist im Januar l989 ein Unbekannter, ein Fremder (?), eingeflogen, wurde aber erstaunlicherweise am Flughafen erwartet und von Heinrich, dem Gelsenkirchener Taxifahrer mit der imposanten Lyriksammlung, in ein Lokal chauffiert, das "Blackbox" heißt. Dort erwartet ihn, mit anderen, Barbara, die Frau aus dem Revier, zu der er ein seltsames erotisches Verhältnis entwickelt. Außerdem sitzt da die "Blackbox"mannschaft, die ihn, den Unbekannten, ohne lange Vorrede in ihre Arbeit einbezieht: "Tondokumente des Umbruchs und des Wandels der Region sollen erstellt werden". Doch der einfache Ansatz entpuppt sich bald als schwierig. Beim Frage- und Antwort­Spiel vermischen sich schnell Wirklichkeit und Fiktion. Mehr und mehr wachsen sich die optimistischen Aussagen der Wirtschaftsförderer und Gewerkschafter, der Verbandsgeschäftsführer und Manager zu Alpträumen aus. Die Vision vom neuen "Szenario Ruhrgebiet" treibt Handlung und Figuren in Agenten- und Liebesabenteuer, in Museumsschlachten und in das Reich der Mütter, in die makabre Vision einer Landschaft unter Tage: Grubentouren im Schoß von Mutter Erde - und in den Sternenrausch auf der Hohensyburg. Und dann, im November 1989, bekommt der "Strukturwandel" einen ganz neuen Akzent. Das Ruhrgebiet scheint plötzlich gar nicht mehr da zu sein. Verzweifelt versucht der Unbekannte, der nun längst Faustus heißt, bei einem Video­Weihnachtsessen in der "Blackbox" die Probleme der Region ins Gedächtnis zurückzurufen. Vergeblich. Da schleust er sich im Februar 1990 mit einem Trick - einer Todesanzeige - in die Gesellschaft junger dynamischer Leute in Essen. Doch vom höchsten Rathaus der Republik erkennt er, daß der Zug mit Besuch aus Leipzig bereits eingefahren ist. Sein Entschluß, nun selbst in die DDR zu fahren, wird nicht von allen verstanden. Will er von dort zurückholen, was im Ruhrgebiet unterzugehen droht: das Bewußtsein der eigenen Probleme?
Sprecher:Phillippe Marnet: Hannes Messemer
Denise Marnet: Renate Grosser
Gilbert Moulin: Helmut Wöstmann
Nachrichtensprecher: Klaus Ponto
Tankwart: Heinz Fricke
Bahnwärter: Robert Rathke
Kommissar: Wolfgang Höper
Erstsendung: 10.09.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 12 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Nava Semel
produziert in: 1978
produziert von: NDR; RB
Laufzeit: 42 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Übersetzer: Ruth Achlama
Inhalt: Die junge Lehrerin Naomi findet bei ihrem täglichen Besuch die Mutter geistig verwirrt und körperlich zusammengebrochen vor. Erst da bemerkt sie, daß die verschlossene und herrische Frau Nahrungsmittel gehortet, aber selbst Hunger gelitten hat. Auch nach der Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik verweigert sie das Essen ohne jede Begründung, spricht auch nicht mit Naomi, wohl nach einiger Zeit mit dem Arzt. Gideon fühlt sich in die alte Frau ein und fragt Naomi aus. So kommt er langsam dahinter, daß seine Patientin an einem KZ-Trauma leidet, einerseits sich so verantwortlich für ihre Kinder fühlt, daß sie meint, ihr eigenes Essen für sie aufheben zu müssen, andererseits Schuldgefühle hat, den Holocaust überlebt zu haben.
Sprecher:Bernd Wiegmann
Erika Rumsfeld
Ursula Hinrichs
Heinz Poppe
Renate Hobby
Hans Rolf Radula
Daten zu Nava Semel:geboren: 15.09.1954
Vita: Nava Semel (* 15. September 1954 in Jaffa) ist eine israelische, in Tel Aviv lebende Journalistin und Schriftstellerin, die sich literarisch vor allem mit dem Schicksal von Menschen auseinandersetzt, deren Eltern bzw. Elterngeneration den Holocaust und seine Schrecken überlebt haben.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 21.05.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 13 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Inge Lostkamp
Michael Klaus
produziert in: 1987
produziert von: HR
Laufzeit: 78 Minuten
Genre: Mundarthörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Bearbeitung: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: "Meine Geschichte ist wie Denver und Dallas zusammen. Und Öl hab ich auch. Salatöl." - Diese Sätze stammen von einer Frau, deren tragikomische Geschichte eines Lebensabschnittes vorgestellt wird. Es handelt sich um ein "starkes Stück" Leben. Die Sprache ist witzig-komisch, aber auch drastisch. Die Erzählung stammt unverwechselbar aus dem Land an der Ruhr. Aber sie ist nichts für empfindliche Gemüter.

Wer sich dennoch darauf einlassen möchte, wird am Ende vielleicht der Hauptdarstellerin Tana Schanzara zustimmen können. Während der Aufnahmen wurde sie von einem Zeitungsreporter gefragt, ob das denn die Wirklichkeit träfe. Und Tana antwortete: "Nichts ist unglaubwürdiger als nur das normale Leben."
Sprecher:Zwei Eheleute erzählen von Krieg und Vertreibung
Daten zu Michael Klaus:geboren: 1952
Vita: Michael Klaus, Jahrgang 1952, lebt als freier Schriftsteller in Gelsenkirchen, schreibt u.a. Romane, Satiren und Hörspiele.
Erstsendung: 29.06.1987
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 14 von insgesamt 18
Titel:

Blackbox B 1 (Folge 6)
Autor: Barbara Bechtloff
Klauspeter Sachau
Jürgen Werth
produziert in: 1967
produziert von: Ton- und Bildstelle für die Evangelische Kirche
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Hinterzimmer einer Gelsenkirchener Kneipe. Autoren aus dem Ruhrgebiet arbeiten gemeinsam am Radio-Roman Ruhrgebiet. "Weißt du noch, wie's damals war?" Von den polnischen Einwanderern bis zur Kohlenkrise, von heroischen Streiks bis zu Krupp und Krause und Grubenkatastrophen: um all das wollen sie diesmal einen Bogen machen. Die alten Säulen Kohle und Stahl haben Risse, und Tünche hilft da nicht. Die Autoren begleiten Manager und Angestellte, Intendanten und Schauspieler, Politiker und Wähler, Oberbürgermeister und Bürger, Betriebsräte und Arbeiter, Museumsleiter und Besucher, Professoren und Studenten - Menschen aus dem Ruhrgebiet. Themenbestimmend ist dabei der Strukturwandel in dieser Region. Und die Frage: Ruhrgebiet Kulturgebiet? soll nicht zum Wortspiel gerinnen. BLACKBOX B 1 schildert die Veränderung einer Region als Hörspielreihe.
Erstsendung: 19.06.1989
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
vorheriger  / nächsterTreffer 15 von insgesamt 18
Titel:
Autor: Susanne Düllmann
Britta Weyers
produziert in: 1982
produziert von: BR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Merkwürdig: da verschwindet am hellichten Tag die Sechs vom Zifferblatt der Wohnzimmeruhr und Martina staunt. Und dann steht noch dieser kleine Herr Liebezeit vor der Tür und jammert er käme von der großen Uhr und die Stunde zwischen sechs und sieben Uhr abneds sei ihm weggelaufen. Was bleibt Martina anderes Übrig, als dem leicht verwirrten, aber im übrigen sehr freundlichen Herrn Liebezeit bei der Jagd nach der verschwundenen Stunde zu helfem. Die beiden treffen auf eine nervöse Zeitansage, eine schwerhörige Rathausuhr und einen aus den Fugen geratenen Uhrenladen. Wird es den beiden gelingen, dank des Hinweises der cleveren Armbanduhr die weggelaufene Stunde wieder einzufangen? Ein spannender und auch lustiger Wettlauf gegen die Zeit für Kinder und Erwachsene.
Sprecher:Kerstin de Ahna (Eva)
Frank Arnold (Phillip)
Charles Brauer (Peter)
Katharina Tüschen (Carola)
Ulrich Kielhorn (Werner)
Erstsendung: 08.05.1997
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Jürgen Werth
produziert in: 1981
produziert von: BR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Klaus Dieter Pittrich
Inhalt: Ein Requiem

Der blinde Menelaos wird von zwei Jugendlichen geführt. Er kommt auf demselben Weg ins Ruhrgebiet wie vor drei Jahrzehnten jener Nikos aus Theben, der 1990 in Dortmund gestorben ist. Überall wo Nikos war, da taucht auch Menelaos auf. Er stellt Fragen. Die Jugendlichen helfen ihm, so gut es geht, mit Antworten aus, und sie müssen mit seinem fremden Blick auf die Dinge fertigwerden. Die Fragen des Menelaos scheinen verworren. Aber sie decken manches Unbekannte auf - Unbekanntes für ihn selbst, für die Jugendlichen und für die Schar derjenigen, die sich eingebildet hatten, diesen Nikos gut gekannt zu haben. Auch Neues über die Emscher-Stadt. Ein Spiel über Stock und Stein von Theben nach Dortmund und durch das Leben an der Ruhr von 1960 bis heute.
Sprecher:Günther Sauer (Klotz, Oberst)
Karl Maldek (Gebauer, Major)
Franz Hanfstingl (Engel, Hauptmann)
Manfred Schott (Braun, Leutnant)
Gert Silberbauer (Lohner, Leutnant)
Jürgen Rehmann (Lehmann, Fahnenjunker)
Bernd Stephan (Ruprecht, Fahnenjunker)
Michael Lenz (Federl, Fahnenjunker)
Arthur Brauss (Niese, Fahnenjunker)
Joachim Wichmann (Rübenalt, Fahnenjunker)
Karl Obermayer (Osterholzer, Fahnenjunker)
Dietmar Meinka (Ordonran, Obergefreiter)
Lis Verhoeven (Marion Rübenalt)
Daten zu Jürgen Werth:geboren: 1943
Vita: Der Autor ist 1943 in Berlin geboren und lebt seit 1974 in Dortmund. Er studierte Philosophie, arbeitete in der Metallindustrie und schreibt seit langem für Radiohörer. Seine letzten größeren Werke waren "Tremonia Geisterbahn" (1986) und vier Hörspiele im Rahmen der Black-Box-Bl-Reihe.
Erstsendung: 05.06.1993
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Lionel Gentry
Lutz Marquardt
produziert in: 1999
produziert von: ORF; WDR; BR
Laufzeit: 26 Minuten
Genre: Kinderhörspiel
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Komponist: Christoph Theiler
Inhalt: Alle Macht den Kindern! Sie haben das Geld und das Sagen. Was für eine Vorstellung: Die Eltern sind von ihren Kindern abhängig und müssen nach ihrer Pfeife tanzen. Feiern die Sprößlinge eine Fete, dann dürfen die Erwachsenen allenfalls im Hobbykeller Skat spielen oder Play-Boy lesen. In der Schule sitzen 30 Lehrer und warte auf einen Schüler, er ist ein sehr gesuchter Kunde. Seine Liebe Last hat man allerdings mit den Erwachsenen, wenn sie mal aufmüpfig werden...
Sprecher:Therese Affolter
Ulrich Wildgruber
Erstsendung: 11.01.1986
Datenquelle(n): dra
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Titel:
Autor: Filippo de Esteban
produziert in: 1972
produziert von: ORF-OÖ
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Klaus-Dieter Pittrich
Inhalt: Am 11. September 1973 hat die Armee die Regierung Salvador Allendes gestürzt, der seit 1970 chilenischer Präsident war und nach dem Putsch tot aufgefunden wurde. Das Militär, die Junta errichtete ein Regime des Terrors, das Chile durch Morde, Folterungen, willkürliche Verhaftungen und Konzentrationslager prägte. Dies alles geschah während der Abwesenheit des noch jungen Mannes, der jetzt in sein Geburtsland Chile zurückkommt, um seine Familie zu besuchen. Der Vater, mit dem er sprechen wollte, ist kurz vor seiner Ankunft gestorben; bei Mutter und Bruder fühlt er sich als Fremder. Gespräche, in denen gemeinsame Erinnerungen wach werden, machen unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten klar, aber auch die Verwobenheit von Vergangenheit und Gegenwart, die Zerrissenheit einer Familie im Zerrbild des politischen Konflikts.
Sprecher:Friedl Larsen
Lotte Ledl
Theo Frisch-Gerlach
Roswitha Posselt
Hans Putz
Isolde Stiegler
Walter Hortig
Martha Wallner
Helmuth Wlasak
Axel Skumanz
Ernst Zeller
Michael Janisch
Dagmar Blöchl
Hubert Mann
Charles Elkins
Daten zu Filippo de Esteban:Vita: Filippo de Esteban, geboren 1951 in Santiago de Chile. Lebt seit 1984 in Berlin. Maler und Autor. Veröffentlichte bisher vor allem Lyrik. Nach dem Kurzhörspiel "Schwarzer Fleck", das er 1985 bereits in deutscher Sprache schrieb, stellt er sich nun erstmals mit einer umfangreichen Radioarbeit vor.
Erstsendung: 15.01.1989
Datenquelle(n): dra
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Abfragedauer: 1,3607 Microsekunden.
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(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1555598863
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
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