• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 59.650 Einträge, sowie 1.748 Audiopool-Links und 460 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 492 (492/0)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Treffer 1 von insgesamt 8
Kriterien: Sprecher entspricht 'Peter Wawerzinek'- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel: Café Komplott
Autor: Peter Wawerzinek
produziert in: 1989
produziert von: RB
Laufzeit: 7 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Ein Polizist nimmt vier Personen in Schutzhaft, drei Männer, eine Frau: "Was diese Vier stammtischartig vereint, ist das Erfinden phantastischer Geschichten" (Peter Wawerzinek).

Ein großer Coup wird geplant, in den sich unser wandlauschender Ordnungshüter mit nicht weniger Phantasie und Erfindungsgeist hineindenkt. Bald schon lässt sich nicht mehr unterscheiden, was Phantasie und was Realität ist.
Sprecher:
offen
Michael Derda
Marion Breckwoldt
Karl Michael Vogler
Daten zu Peter Wawerzinek:vollständiger Name: Peter Runkel
geboren: 28.09.1954
Vita: Peter Wawerzinek (Geburtsname Peter Runkel, * 28. September 1954 in Rostock) ist ein deutscher Schriftsteller. Peter Wawerzinek ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die ihn und seine ein Jahr jüngere Schwester 1956 in ihrer Wohnung in Rostock verließ und in den Westen zog. Nachdem man die Kinder in der völlig verwahrlosten Wohnung fand, verbrachte Wawerzinek getrennt von seiner Schwester zehn Jahre in staatlichen Kinderheimen, bis er von einem Lehrerehepaar adoptiert wurde und in verschiedenen Orten an der Ostsee aufwuchs. Nach dem Schulbesuch absolvierte Wawerzinek eine Lehre als Textilzeichner. Er leistete seinen Militärdienst bei der NVA ab; 1978 zog er nach Ost-Berlin. Dort begann er ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, das er jedoch nach zwei Jahren abbrach. Anschließend jobbte er in verschiedenen Berufen, unter anderem als Briefträger und Kellner bei der Mitropa. Gleichzeitig war er bereits in den Achtzigerjahren als Performance-Künstler und Stegreif-Poet aktiv und unter dem Namen „ScHappy“ in der Ostberliner Literatenszene in Berlin-Prenzlauer Berg bekannt, wo er unter anderem im legendären Nachbarschaftsprojekt Hirschhof auftrat. Von 1988 bis 1990 unternahm er gemeinsam mit Matthias Baader Holst eine Art Tournee durch die DDR. Er ist seit 1998 Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Peter Wawerzinek veröffentlichte nach der Wende als erstes eine Sammlung von Parodien zur DDR-Literatur, danach skurrile, experimentelle Prosatexte in einer atemlosen Prosa über einen Außenseiter der DDR-Gesellschaft. Weitere Werke Wawerzineks sind stark autobiografisch geprägt und haben die Heimatregion des Autors – Mecklenburg-Vorpommern – zum Thema. Wawerzinek schreibt auch Hörspiele und journalistische Texte.
Erstsendung: 11.11.2008
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 8
Titel: Das Meer an sich ist weniger - Ein musikalischer Bilderbogen
Autor: Peter Wawerzinek
produziert von: NDR; RB
Laufzeit: 30 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Inhalt: Ein Leuchtturmwärter spielt auf der unendlichen Klaviatur des Meeres. Geschichten ziehen wie Schiffe vorbei oder liegen wir Strandgut am Ufer. Ein unermüdlicher Dirigent entlockt seiner Kurkapelle schmissige Shanties, erbauliche Weisen und schrille Töne. Ein Dichter versucht verzweifelt, das Chaos seiner vielen Geschichten zu ordnen, immer wieder abgelenkt vom Gesang der Sirenen...
Sprecher:Klaus Nowicki (Hans)
Ursula Hinrichs (Elli)
Ingeborg Heydorn (Anne)
Karin Winckelmann (Tini)
Klaus-Dieter Stenzel (Peter)
Julia Nowicki (Meta)
Bernd Poppe (Vater)
Meike Meiners (Susanne)
Daten zu Peter Wawerzinek:vollständiger Name: Peter Runkel
geboren: 28.09.1954
Vita: Peter Wawerzinek (Geburtsname Peter Runkel, * 28. September 1954 in Rostock) ist ein deutscher Schriftsteller. Peter Wawerzinek ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die ihn und seine ein Jahr jüngere Schwester 1956 in ihrer Wohnung in Rostock verließ und in den Westen zog. Nachdem man die Kinder in der völlig verwahrlosten Wohnung fand, verbrachte Wawerzinek getrennt von seiner Schwester zehn Jahre in staatlichen Kinderheimen, bis er von einem Lehrerehepaar adoptiert wurde und in verschiedenen Orten an der Ostsee aufwuchs. Nach dem Schulbesuch absolvierte Wawerzinek eine Lehre als Textilzeichner. Er leistete seinen Militärdienst bei der NVA ab; 1978 zog er nach Ost-Berlin. Dort begann er ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, das er jedoch nach zwei Jahren abbrach. Anschließend jobbte er in verschiedenen Berufen, unter anderem als Briefträger und Kellner bei der Mitropa. Gleichzeitig war er bereits in den Achtzigerjahren als Performance-Künstler und Stegreif-Poet aktiv und unter dem Namen „ScHappy“ in der Ostberliner Literatenszene in Berlin-Prenzlauer Berg bekannt, wo er unter anderem im legendären Nachbarschaftsprojekt Hirschhof auftrat. Von 1988 bis 1990 unternahm er gemeinsam mit Matthias Baader Holst eine Art Tournee durch die DDR. Er ist seit 1998 Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Peter Wawerzinek veröffentlichte nach der Wende als erstes eine Sammlung von Parodien zur DDR-Literatur, danach skurrile, experimentelle Prosatexte in einer atemlosen Prosa über einen Außenseiter der DDR-Gesellschaft. Weitere Werke Wawerzineks sind stark autobiografisch geprägt und haben die Heimatregion des Autors – Mecklenburg-Vorpommern – zum Thema. Wawerzinek schreibt auch Hörspiele und journalistische Texte.
Erstsendung: 18.03.2000
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 8
Titel: Extrempoesie
Autor: Wolfgang Hörner
Tobias Roth
Peter Wawerzinek
produziert in: 1993
produziert von: NDR
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Stefanie Ramb
Komponist: Gerd Bessler
Inhalt: Regelbruch, Entgrenzung, Verabschiedung von Form und Sinn, Zertrümmerung der Sprache - das sind Eigenarten von Poesie, die man gemeinhin mit der Moderne in Verbindung bringt. Allerdings gab es die Moderne schon vor der Moderne, Hunderte von Jahren vorher. Seit dem Mittelalter feiert das Sinn- und Zwecklose Urständ, und es wird mit anarchischer Lust Sprache gehäckselt und rekombiniert. Konventionen werden gesprengt, Sprachen vermischt, Sprachen neu erfunden und Klanggedichte allein um des Klangs Willen intoniert.
Auf der Reise durch die "Extrempoesie" geht es aber nicht um eine stringente Literaturgeschichte oder den Nachweis einer Entwicklung, die beispielsweise im klassischen Dadaismus Zürichs seine Vollendung findet. Vielmehr handelt es sich um einen unsystematischen Gang durch die Konditorei des Sinnfreien, Sinnbefreiten, Sinnlosen, so unsystematisch, das es ab und an auch Prosaflecken gibt. Freilich sind auch diese Probebohrungen im verbalen Wahnsinn. "Kaldaune aus Senf", "Reim aus Nichts", "Glucktrara", "Truncken Litanei", "Die leipsigker Spargkelmesse" oder "Reimereien einer Köchin" heißen einige der Stücke, sie stammen aus einem Zeitraum, der vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert reicht. Es wird gereimt, gerühmt, gelallt und gelacht. Es wird mit Motiven jongliert, es werden Worte zersägt und neu zusammengesetzt, Sprachen und Akzente werden aufeinander gepfropft: Autoren des 17. Jahrhunderts beispielsweise hatten, kaum dass sich der Pulverdampf des Dreißigjährigen Krieges gesenkt hatte, ein klares Bewusstsein dafür entwickelt, dass "elchpso Ceukk blaenst / pferpf Boebbschwoem / quaemf / tzebs Schrei und blanfl".
Sprecher:Lena Stolze (Pippa)
Klaus Schreiber (Laurin)
Gisela Trowe (Wäscherin)
Johanna-Christine Gehlen (Radiosprecherin)
Matthias Fuchs (Radiosprecher)
Erstsendung: 30.07.2017
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 8
Titel: Fallada, ich zucke
Autor: Peter Wawerzinek
produziert in: 1998
produziert von: MZR
Laufzeit: 46 Minuten
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Bearbeitung: Regine Ahrem
Komponist: Rahsaan Roland Kirk
Inhalt: Irgendwo in einer unwirtlichen Stadtlandschaft, unter einer Autobahnbrücke oder neben einem öffentlichen Pissoir, begeben sich vier verlorene Gestalten auf eine Spurensuche. Was sie zu Tage fördern, sind die Fragmente einer ostdeutschen Biographie: das dörfliche Idyll, hinter dem leicht der Wahnsinn lauert, die Familie, "die niemals Handtuch war, wenn man in Schweiß geriet", die ersten Rempeleien mit dem Einheitsstaat, die frühen Lieben. Später dann das Erwachsenwerden, die Müdigkeit der mittleren Jahre, wo sich die "Tunneltage" der Melancholie aneinanderreihen und "der große Rest Idee bleibt". Ein Leben scheint auf, das immer fremd blieb in der Welt, das ohne jede definierte Zugehörigkeit auskommen mußte, ohne Sicherungen und Ideologie.
Sprecher:Florin, Jazzliebhaber: Holger Haas
Fatima, seine neue Freundin: Heike Stürmer
Josh, Taxifahrer: Agis-Garcib Nicolas
Stan Dun, Musiker: Kasra Arzideh
Hal Wilner, Musiker: Almar Kaid
Joel Dorn, Produzent: Rolf Vinnemeier
Bika Bele
Flohmarkthändler:
Sportreporter im Radio: Johannes Schmidt
Daten zu Peter Wawerzinek:vollständiger Name: Peter Runkel
geboren: 28.09.1954
Vita: Peter Wawerzinek (Geburtsname Peter Runkel, * 28. September 1954 in Rostock) ist ein deutscher Schriftsteller. Peter Wawerzinek ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die ihn und seine ein Jahr jüngere Schwester 1956 in ihrer Wohnung in Rostock verließ und in den Westen zog. Nachdem man die Kinder in der völlig verwahrlosten Wohnung fand, verbrachte Wawerzinek getrennt von seiner Schwester zehn Jahre in staatlichen Kinderheimen, bis er von einem Lehrerehepaar adoptiert wurde und in verschiedenen Orten an der Ostsee aufwuchs. Nach dem Schulbesuch absolvierte Wawerzinek eine Lehre als Textilzeichner. Er leistete seinen Militärdienst bei der NVA ab; 1978 zog er nach Ost-Berlin. Dort begann er ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, das er jedoch nach zwei Jahren abbrach. Anschließend jobbte er in verschiedenen Berufen, unter anderem als Briefträger und Kellner bei der Mitropa. Gleichzeitig war er bereits in den Achtzigerjahren als Performance-Künstler und Stegreif-Poet aktiv und unter dem Namen „ScHappy“ in der Ostberliner Literatenszene in Berlin-Prenzlauer Berg bekannt, wo er unter anderem im legendären Nachbarschaftsprojekt Hirschhof auftrat. Von 1988 bis 1990 unternahm er gemeinsam mit Matthias Baader Holst eine Art Tournee durch die DDR. Er ist seit 1998 Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Peter Wawerzinek veröffentlichte nach der Wende als erstes eine Sammlung von Parodien zur DDR-Literatur, danach skurrile, experimentelle Prosatexte in einer atemlosen Prosa über einen Außenseiter der DDR-Gesellschaft. Weitere Werke Wawerzineks sind stark autobiografisch geprägt und haben die Heimatregion des Autors – Mecklenburg-Vorpommern – zum Thema. Wawerzinek schreibt auch Hörspiele und journalistische Texte.
Erstsendung: 03.11.1998
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 8
Titel: Lautpoesie der DDR - ?bist Jandl
Autor: Bernhard Jugel
Christian Scholz
produziert in: 1994
produziert von: SFB; BR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Abseits des offiziellen Literaturbetriebs haben sich in den siebziger und achtziger Jahren DDR-Lyriker immer wieder mit Lautgedichten beschäftigt. Diese "Lautpoesie" fand vorwiegend im Verborgenen statt: bei privaten Lesungen, halboffiziellen Vernissagen, visuell umgesetzt in den unter der Hand zirkulierenden Literaturzeitschriften mit Kleinstauflage. Christian Scholz und Bernhard Jugel haben im Frühjahr 1990 die DDR bereist, Autoren interviewt und Tonzeugnisse gesammelt, um diese bisher unbekannte Spielart der DDR-Literatur erstmals einem größeren Publikum vorzustellen. "?bist Jandl" präsentiert sich als Mischform aus O-Ton-Collage und akustischer Anthologie: Querverbindungen zwischen den Denk/Schreib/Produktionsweisen der Autoren und ihren Lautdichtungen werden dadurch herausgearbeitet und ergeben eine Topografie der Lautpoesie der DDR.
Sprecher:Christian Brückner (Köhler)
Hans Peter Hallwachs (Kesting)
Sabine Postel (Heike)
Verena von Behr (Cordula)
Amina Gusner (Ansagerin)
Franziska Pigulla (Friseuse)
Brita Sommer (Verkäuferin)
Bernd-Michael Lade (1. Wache)
Jockel Tschiersch (2. Wache)
Daten zu Bernhard Jugel:Vita: Bernhard Jugel, geboren 1957 in Scheinfeld, lebt in München als Journalist, Moderator und Medienarbeiter. Er führte Regie bei vielen Hörspielen, u.a. bei "Das Radio der Zukunft" (von Velimir Chlebnikow, BR 1995), "Dienstag" (von Helmut Krausser, BR 2000, Hörspiel des Jahres), "Metropolis" (nach Thea von Harbou/Fritz Lang, BR 2001, Hörspiel des Jahres), "Rosa-Die Akte Rosa Peham" (von Thomas Harlan, BR 2001, Hörspiel des Monats April), "Amokkopf" (von Michael Farin, HR 2001), "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (nach Fritz Lang/Thea von Harbou, BR 2003).
Daten zu Christian Scholz:geboren: 1951
Vita: Christian Scholz, 1951 in Stockholm geboren, ist Autor und Fotograf. Er veröffentlichte u. a. "Schweizer Wörter" und "Wörterland" sowie die Radioarbeit "Aber es war das einzige Bild meiner Eltern, das ich besaß - Franz Kafka und der Roman 'Der Verschollene'". Der WDR sendete von ihm im letzten Jahr zum 125. Geburtstag von Franz Kafka den Monolog "Mein Sohn". Christian Scholz lebt in Zürich.
Erstsendung: 20.07.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 8
Titel: Tatsachenreihe
Autor: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Martin Gretschmann
produziert in: 1982
produziert von: SR
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: historischer Krimi
Regie: Andreas Ammer
Andreas Gerth
Martin Gretschmann
Komponist: Helge Jörns
Dramaturgie: Christina Hänsel
Inhalt: Wie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten

Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie
sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot.
Die beiden außerordentlichen Denker und Schreiber entwickeln einen konventionellen Stoff,
eine klassische Krimihandlung: Herr Seifert erpresst Firmen auf Schweigegeld, wenn diese
ihrer Publizitätspflicht nicht fristgerecht nachkommen. Das ist sein Geschäftsmodell, das
ihm schließlich – im Zusammenspiel mit einer eifersüchtigen Ehefrau und einer Geliebten –
zum Verhängnis wird.

Brechts und Benjamins Krimi ist Fragment geblieben. Andreas Ammer, Andreas Gerth und
Martin Gretschmann realisieren ihn als Hörspiel und gehen Stoff und Genre musikalisch an.
Sie verweben Handlungsskizze, Gliederung, Kommentare und theoretische Exkurse
miteinander und mit einem Sound, der die Leerstellen des Krimis weitererzählt.
Sprecher:Otto Czarski (1. Arbeiter)
Hans-Joachim Grubel (2. Arbeiter)
Ingolf Gorges (3. Arbeiter)
Wolfgang Condrus (4. Arbeiter)
Herbert Stass (Monteur)
Klaus Mikoleit (Arbeitsloser)
Klaus Sonnenschein (Gastwirt)
Wolfgang Pampel (Chauffeur)
Hilde Sorgatz (Alte Frau)
Inge Wolffberg (Arbeiterin)
Maren Kroymann (Arbeiterfrau)
Eric Vaessen (Kongreßpräsident)
Hermann Ebeling (August Schmidt-Vier)
Friedhelm Ptok (Von Strachwitz)
Willkit Greuèl (Von Glasheimer)
Lothar Rollauer (1. Diskussionsredner)
Gunter Cremer (2. Diskussionsredner)
Theo Maier-Körner (Dr. Mohr)
Jürgen Scheller (Kellermann)
Hanno Wingler (Mister Mangan)
Daten zu Andreas Ammer:geboren: 23.03.1960
Vita: Andreas Ammer, geb. 1960, Journalist, Autor, Hörspielmacher. BR Hörspiele u.a. "Radio Inferno" (mit FM Einheit, 1993, Prix Futura), "Apocalypse live" (mit FM Einheit, BR/Bayerisches Staatsschauspiel Marstall 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden), "Loopspool" (1999), "Heimspiel" (2004), "Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen" (mit Saam Schlamminger, 2007), "Have You ever Heard of Wilhelm Reich" (mit Console, 2009), "Schliersee" (mit Gerhard Polt, 2012), "GOTT" (mit Console, 2013), "Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus" (mit Console, 2014).
Hompepage o.ä.: http://www.phonostar.de/radio/andreas-ammer-eine-hoerspiel-ikone-schaltet-ab/a/25
Erstsendung: 14.02.2019
Datenquelle(n): dra
YaGru
Audiopool-Angebot: (*)Westdeutscher Rundfunk, Köln
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 8
Titel: Unter dem Milchwald
Autor: Dylan Thomas
produziert in: 1990
produziert von: SFB; SFB
Laufzeit: 38 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Götz Fritsch
Komponist: Peter Zwetkoff
Übersetzer: Erich Fried
Inhalt: Ein lyrisch bestimmtes Bild vom wahren Leben, dem alltäglichen Alltag von Llareggub - einer kleinen Stadt an der walisischen Meeresküste. Vom Morgen bis zur Mitternacht führen zwei temperamentvolle und tolerante Erzähler durch die sonderbare Landschaft der Tag- und Nachtträume dieser Kleinstadtbewohner und durch den Reigen erhebender und verdrießlicher Paarungen. Sie belauschen Selbstgespräche, spionieren in Briefen, vernehmen Stoßseufzer verschwiegener Liebe, die finsteren Phantasien unterdrückter Mordlust; sie lauschen den Kinderliedern, dem Wogen der Brandung und dem Rauschen des Milchwaldes, der den Wald der Stadt bekrönt. Erzähler und Hörer müssen Nachsicht üben, denn wer ein Kleinstadtporträt aus dem aufbaut, was die Bewohner verschweigen, muss neben der Zärtlichkeit die Niedertracht, neben der Frömmigkeit die Begierde, neben der Romantik die Besitzgier wahrnehmen.

Fünfzig Jahre nach der Ursendung dieses epochemachenden Hörstücks am 24. Januar 1954 auf BBC 3, versuchen die MDR-Hörspieldramaturgen, der Regisseur Götz Fritsch und Komponist Peter Kaizar zusammen mit den Erzählern Harry Rowohlt und Boris Aljinovic und einem facettenreichen Ensemble von 50 Schauspielern und Dutzenden Kindern ein Remake dieses großen vielstimmigen Gesangs. Eine Hommage an Dylan Thomas, an das Radio und die Kenner geheimer Sehnsüchte.
Sprecher:N. N. (12 Chorkinder)
Mirko Albracht (David)
Ulrich Lipka (Ansage)
Daten zu Dylan Thomas:vollständiger Name: Dylan Marlais Thomas
geboren: 27.10.1914
gestorben: 09.11.1953
Vita: Dylan Marlais Thomas (* 27. Oktober 1914 in Swansea, Wales; † 9. November 1953 in New York City) war ein walisischer Schriftsteller. Thomas schrieb Gedichte, Essays, Briefe, Drehbücher, autobiographische Erzählungen und ein Theaterstück: Under Milk Wood (Unter dem Milchwald), sein Hauptwerk, das als Hörspiel 1954 postum mit dem Prix Italia ausgezeichnet wurde.
Hompepage o.ä.: http://www.dylanthomas.com/
Erstsendung: 11.11.2003
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 8
Titel: Was, bitte, ist ein Lautgedicht?
Autor: Bernhard Jugel
Christian Scholz
produziert in: 2009
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Genre: Lyrik
Regie: Bernhard Jugel
Inhalt: Eine Frage provoziert Antworten. Antworten der Lyriker. Antworten der Sprachforscher. Unterscheidungen zwischen Lautdichtung, sound poetry, akustischer Literatur. Zwischendurch melden sich Gedichte zu Wort. wasser sacht sacht teer teer sacht wasser sacht Was wird verstanden? Wo hört die Sprache auf? Wo bekommt sie neue Bedeutungen? sprich doch mal 1 lautgedicht wie laut Definitionen, Ansichten, Meinungen enden im Kauderwelsch der Überlagerung. Wo viele reden, zählt nur noch der einzelne Laut. Vokale gegen Konsonanten. 1:1. Rien ne va plus. Das Ende naht. AU AU AU AU AUS "Was, bitte, ist ein Lautgedicht?" versteht sich als akustischer Vorfilm zur zweiteiligen Dokumentation "?bist Jandl - Lautpoesie der DDR".
Sprecher:Matthias Breitenbach
Andrea Gloggner
Daten zu Bernhard Jugel:Vita: Bernhard Jugel, geboren 1957 in Scheinfeld, lebt in München als Journalist, Moderator und Medienarbeiter. Er führte Regie bei vielen Hörspielen, u.a. bei "Das Radio der Zukunft" (von Velimir Chlebnikow, BR 1995), "Dienstag" (von Helmut Krausser, BR 2000, Hörspiel des Jahres), "Metropolis" (nach Thea von Harbou/Fritz Lang, BR 2001, Hörspiel des Jahres), "Rosa-Die Akte Rosa Peham" (von Thomas Harlan, BR 2001, Hörspiel des Monats April), "Amokkopf" (von Michael Farin, HR 2001), "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (nach Fritz Lang/Thea von Harbou, BR 2003).
Daten zu Christian Scholz:geboren: 1951
Vita: Christian Scholz, 1951 in Stockholm geboren, ist Autor und Fotograf. Er veröffentlichte u. a. "Schweizer Wörter" und "Wörterland" sowie die Radioarbeit "Aber es war das einzige Bild meiner Eltern, das ich besaß - Franz Kafka und der Roman 'Der Verschollene'". Der WDR sendete von ihm im letzten Jahr zum 125. Geburtstag von Franz Kafka den Monolog "Mein Sohn". Christian Scholz lebt in Zürich.
Erstsendung: 18.07.1990
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Abfragedauer: 0,5663 Microsekunden.
(*) Die angebotenen Links zu Audiopools und/oder Mediatheken erfolgen als Empfehlung. Wir haben die Links nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und können nicht garantieren, dass die Links zum Zeitpunkt des Abrufes noch verfügbar sind. Auch können wir für die Inhalte der verlinkten Webseiten keine Haftung übernehmen.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (20.02.2019)  (21.02.2019)  (22.02.2019)  (23.02.2019)  (24.02.2019)  (25.02.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1550581125
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.640.385
Top