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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 121
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Titel: @LOVE
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 1984
produziert von: SDR
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Inhalt: Irgendwann reicht's ihr dann. Nach Jahren einer ausgedörrten und kinderlos gebliebenen Ehe lässt sich die 39-jährige Flüchtlingsbetreuerin Eva scheiden. Nun aber muss ein neuer Mann her - oder zumindest ein Spermaspender. Und wo findet man so was heutzutage? Im Internet natürlich. Die Angebote sind zahlreich, die einschlägigen Agenturen sind spezialisiert und verlieren ihre Kunden am liebsten "paarweise". Allerdings scheinen sich im Internet vorwiegend Exhibitionisten, Grenzgänger und andere fragwürdige Gestalten zu tummeln. Eva stößt unter anderem auf einen Schauspieler der eigentlich Pornodarsteller ist, auf einen Komponisten - der Maria Calles für seine Mutter hält -, auf einen Fußballbesessenen und auf einen reichen aber homosexuellen Adeligen, der bloß eine "Gebärmutter" für seinen potentiellen Nachwuchs sucht.

Die oberösterreichische Autorin Patricia Josefine Marchart hat für ihr Hörspiel @LOVE gründlich recherchiert. Es ist nicht notwendig, sagt sie, allzu viel zu erfinden. Die Odyssee durch den digitalen Liebesdschungel böte ausreichend Stoff für ein Hörspiel der ganz besonders turbulenten Art.
Sprecher:Markus Boysen (Der Erzähler)
Hanna Kähler (Lucie Dunois)
Walter Renneisen (Henri Billard)
Irene Clarin (Nina)
Jürgen Schornagel (Neveu)
Barbara Freier (Blanche)
MusikerNatalie Jean Marain (Gesang) Ric Toldon (Gesang) Markus Christiner (Gesang) Max Kuderna (Violine) Michael Gindl (Piano)
Erstsendung: 14.05.2013
Datenquelle(n): ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 121
Titel: Abflug
Autor: Henryk Bardijewski
produziert in: 2002
produziert von: ORF-T
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Hans Peter Link
Komponist: Johannes Sigl
Inhalt: Onkel Eduard wird eines Tages aus der Beschaulichkeit seines Pensionistendaseins gerissen: In der Stadt geschehen plötzlich unheimliche Dinge. Eduard und seine Nichte Ada sehen sich plötzlich im Mittelpunkt von Ereignissen, die rational nicht mehr erklärbar sind. Ein dilettantischer Geheimdienst sucht mit großer Nervosität die aus den Fugen geratene Lage wieder in die Hand zu bekommen: tote Gegenstände entwickeln ein beunruhigend intensives Eigenleben...
Sprecher:Gerhard Kasal (Fred Kohlmann vulgo Audi vulgo der Clown)
Katrin Bene (Iris, Freds Frau & Der Seiltänzer)
Angelica Ladurner (Duda, die Schmetterlingsfrau)
Alexander Kratzer (Kater Rufus)
Thomas Gassner (Herr Melzer & Der Buschauffeur)
FLuka Oberhammer (Frau Rosner & Die Meise)
Christian Dolezal (Die Stimme)
Daten zu Henryk Bardijewski:geboren: 07.01.1932
Vita: Henryk Bardijewski (geboren am 7. Januar 1932 in Czestochowa.) - Polnischer Schriftsteller, Satiriker, Autor von darstellenden Künsten, Dramen und literarischen Texten für Kabaretts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.06.1972
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 121
Titel: Abraham
Autor: Felix Mitterer
produziert in: 1983
produziert von: WDR
Laufzeit: 20 Minuten
Regie: Klaus Gmeiner
Inhalt: Das im September 1993 uraufgeführte Stück des Tiroler Autors behandelt ein brisantes Thema: Homosexualität und Aids im ländlichen Lebensraum, und, damit verbunden, die Schuldgefühle und die durch menschenfeindliche Konventionen zerstörte Liebe eines Vaters zu seinem vermeintlich abartigen Sohn.
Sprecher:Katinka Hoffmann (Ulla)
Matthias Ponnier (Herbert)
Daten zu Felix Mitterer:geboren: 06.02.1948
Vita: Felix Mitterer (* 6. Februar 1948 in Achenkirch, Tirol) ist ein österreichischer Dramatiker und Schauspieler. Er ist als Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor tätig.

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Erstsendung: 14.12.1993
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 121
Titel: Am Abend vor der Reise
Autor: Peter Rosei
produziert in: 2008
produziert von: ORF
Laufzeit: 54 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Inhalt: Peter Rosei über sein Hörspiel: "Am Abend vor der Reise' ist der Traum von einer Reise. Ein Paradox verbindet das Reisen mit der Liebe: Indem du dich verlierst, kannst du dich auch finden. Habgier will gewinnen ohne zu verlieren. Aber das geht nicht. Und wenn es schon funktioniert - im Verbrechen - so ist der Preis Angst. Ganz traditionell spielt hier der Mann den Part des Gierigen und Besitzversessenen. Die Frau weiß es besser. Aber vielleicht ist die Frau auch nur eine Stimme im Kopf des Mannes, die es besser weiß. Fremde und Geliebte - da ist kein Unterschied. Wer sich verirrt, muß sterben".
Sprecher:Harald Harth (Sprecher I)
Markus Meyer (Autor)
Alexander Rossi (Sprecher II)
Michael Dangl (Sprecher III)
Joseph Lorenz (Sprecher IV)
Sabine Haupt (Sprecher V)
Katrin Daliot (Sprecher VI)
Franziska Hackl (Sprecher VII)
Johanna König (Sprecher VIII)
Daten zu Peter Rosei:geboren: 17.06.1946
Vita: Peter Rosei (* 17. Juni 1946 in Wien) ist ein österreichischer Romancier und Essayist.

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Erstsendung: 24.07.2001
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 121
Titel: Am Anfang war die Nacht Musik
Autor: Alissa Walser
produziert in: 1949
produziert von: SDR
Laufzeit: 22 Minuten
Regie: Harald Krewer
Bearbeitung: Harald Krewer
Inhalt: Wien, im Januar 1777. Franz Anton Mesmer, der vielleicht berühmteste Arzt seiner Zeit, wird vom Hofrat Paradis gebeten, seine Tochter Maria Theresia zu heilen. Die junge Frau, eine Pianistin und Sängerin, die als Wunderkind sogar schon vor der Kaiserin spielen durfte, ist blind. Als Mesmer das Mädchen in sein magnetisches Spital aufnimmt, ist sie zuvor von unzähligen Ärzten beinahe zu Tode kuriert worden.

Mesmer ist überzeugt, ihr endlich helfen zu können und hofft, durch diesen spektakulären Fall endlich die ersehnte Anerkennung der akademischen Gesellschaft zu erlangen. Auch über ihre gemeinsame tiefe Liebe zur Musik lernen Arzt und Patientin einander verstehen. Trotz rasch einsetzender Heilerfolge entfesseln die maßgebenden Köpfe der Zeit einen Aufsehen erregenden medizinischen Skandal.

"Es geht um das Scheitern des Gefühls am Verstand" - so Alissa Walser - zu ihrem ersten, von der Kritik hochgelobten und auf historischen Tatsachen beruhenden, Roman. Für diese Produktion des Norddeutschen Rundfunks gemeinsam mit dem ORF ist es gelungen ein erlesenes Starensemble im Hörspielstudio zu versammeln.

In der Regie von Harald Krewer, der auch für die Bearbeitung verantwortlich zeichnet, spielen unter anderem Gerti Drassl (als Maria Theresia von Paradis), Peter Simonischek (als Franz Anton Mesmer) sowie Erwin Steinhauer, Regina Fritsch, Wolfgang Hübsch, Michael Dangl und Chris Pichler. Den Erzähler gibt, unnachahmlich wie stets, Peter Matic.
Sprecher:Hannes Tannert (Sherlock Holmes)
Kunibert Gensichen (Dr. Watson)
Anne Andresen (Lady Chippendale)
Anne Andresen (Bessie)
Fritz Albrecht (Lord Chippendale)
Daten zu Alissa Walser:geboren: 1961
Vita: Alissa Walser geboren 1961 in Friedrichshafen, studierte in New York und Wien Malerei. Seit 1987 lebt sie als Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin in Frankfurt am Main. Auszeichnungen u.a. Ingeborg-Bachmann-Preis und Bettina-von-Arnim-Preis (beide 1992), Paul-Scheerbart-Preis (2009), und Spycher-Literaturpreis-Leuk (2010).
Erstsendung: 10.11.2010
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 121
Titel: Am Morgen danach
Schreckmümpfeli
Autor: Henry Slesar
produziert in: 1956
produziert von: ORF-W
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Rainer Zur Linde
Komponist: Paul Angerer
Inhalt: Auf eifersüchtige Mütter ist kein Verlass.
Sprecher:Raoul Aslan (Ödipus)
Eduard Volters (Kreoh)
Mathias Wiemann (Theseus)
Walther Reyer (Polyneikes)
Eva Zilcher (Antigone)
Inge Langen (Ismene)
Otto Kerry (Koloner)
Hans Thimig (Bote)
Otto Löwe (Bote)
A. Ario, V. Gschmeidler,
H.R. Richter, E. Meister, K. Jaggberg, K. Mittner (Chor)
Daten zu Henry Slesar:geboren: 12.06.1927
gestorben: 02.04.2002
Vita: Henry Slesar (* 12. Juni 1927 in New York (NY); † 2. April 2002 ebenda), geboren als Henry Schlosser, war ein US-amerikanischer Werbetexter, Thriller-, Krimi- und Science Fiction-Autor, Dramatiker und Drehbuchautor deutsch-russischer Herkunft.

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Treffer 7 von insgesamt 121
Titel: Anprobieren eines Vaters
Autor: Erich Hackl
produziert in: 1985
produziert von: ORF
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Inhalt: Die Namensgleichheit mit Ferdinand Hackl ist für Erich ackl Anlass, dessen Kindheit nachzuerzählen. Dem Alter nach könnte dieser Mann sein Vater gewesen sein. Geboren in Wien während des ersten Weltkrieges als Sohn der Hilfsschwester Anna Posipil. Aufgewachsen in der ärmlichen Wiener Vorstadt, mit einem Vater, der ihn schlägt und seine Frau betrügt. Schon als Kind arbeitet Ferdl, um sich seinen Unterhalt zu verdienen und versucht auch, sich durch kleinere Diebstähle über Wasser zu halten. Hackl erzählt "von einer Kindheit am Rand. Von Eltern, die ihr Kind zu lieben vergessen, und davon, dass in einem jungen Dieb kein Verbrecher, sondern ein Kommunist steckt. Von einem Mann, der uns gesagt hat: Ich erzähle euch meine Geschichte."
Sprecher:Helmut Lohner (Ödön von Horvath)
Karl Walter Diess (Bert Brecht)
Horst Christian Beckmann (Heinrich Mann)
Will Quadflieg (Thomas Mann)
Louise Martini (Nelly Mann)
Hilde Mikulicz (Salka Viertel)
Sonja Sutter (Helen Schwartz)
Karlheinz Martell (Money)
Erik Frey (Lomakhin)
Klaus Martin Heim (Nicoley)
Daten zu Erich Hackl:geboren: 26.05.1954
Vita: Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr/Österreich, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Wien.

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Erstsendung: 09.04.2000
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
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Treffer 8 von insgesamt 121
Titel: Astoria
Autor: Jura Soyfer
Regie: Amido Hoffmann
Inhalt: Zwei Obdachlose suchen für die kalte Winterzeit ein warmes Quartier: Hupka möchte im Gefängnis überwintern, der alte Pistoletti zieht den Spital vor. Doch dann kommt alles ganz anders: wie im Märchen wird Hupka von einer feinen Dame von der Strasse weg beauftragt, einen Staat zu gründen, den sie ihrem Vater zum Geburtstag schenken möchte. Der listige Hupka macht gute Arbeit, er erfindet den Staat Astoria und rekrutiert dafür Geldgeber, Aktionäre, Lakaien und ein Volk. Schlussendlich landet er mit seinem Kumpel Pistoletti wieder auf der Strasse.

'Astoria', uraufgeführt 1937 in Wien, ist eine Mischung aus Komödie, Politsatire, Märchenspiel und Volkstheater.
Daten zu Jura Soyfer:geboren: 08.12.1912
gestorben: 16.02.1939
Vita: Jura Soyfer (geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Er publizierte in mehreren Zeitschriften und verfasste insgesamt fünf Stücke und drei erhaltene Szenen, die bis heute aufgeführt werden.

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Treffer 9 von insgesamt 121
Titel: Aus dem Leben eines Herzschrittmachers
Wurfsendung (Folge 32)
Autor: Fritz Sauter
produziert in: 2002
produziert von: SRF
Laufzeit: 9 Minuten
Regie: Robert Matejka
Inhalt: 01. 3 Müller, Laenge: 0'26"

02. Ein Mann, Laenge: 0'49"

03. Als Gott den Kürzeren zog, Laenge: 0'45"

04. Ernüchterung am Betriebsfest, Laenge: 0'40"

05. Bruno und Rosa, Laenge: 0'48"

06. Die Schiffsreise, Laenge: 0'15"

07. Der Präsidentenpräparator, Laenge: 0'33"

08. Ein Kerl, Laenge: 0'28"

09. Liebesgedicht, Laenge: 0'45"

10. Häusliches Beisammensein, Laenge: 0'34"

11. Er hält sich gerade, Laenge: 0'48"

12. Vater auf Sofa, Laenge: 0'49"

13. Mondflug, Laenge: 0'47"
Sprecher:Norbert Schwientek (Erzähler)
Siggi Schwientek (Herr Züsli)
Hans Schenker (Herr Ott)
Daten zu Fritz Sauter:geboren: 1952
Vita: Fritz Sauter (*1952) ist Autor und Gestalter und lebt in Schaffhausen. Ausstellungen u.a. in Deutschland, Irland, Tschechien, Österreich. Schrieb Szenen, Geschichten und Hörspiele für die ARD und SRF. Texte und Bilder in verschiedenen Anthologien.
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Treffer 10 von insgesamt 121
Titel: Azaris Lufttheater
Autor: David Zane Mairowitz
produziert in: 1965
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Norbert Schaeffer
Übersetzer: Petra Kiener
Inhalt: Italien 1923, ein Septembertag: auf einem Flugfeld in der Nähe von Rom streiten sich einige Kunstflieger um das Programm und die Kostüme einer für den Nachmittag vorgesehenen großen Flugschau von "Azaris Lufttheater". Als besonderer Ehrengast des luftakrobatischen Spektakels mit Geräuschmusikeffekten wird Benito Mussolini erwartet - doch der ist mit der "griechischen Krise" und seinem Überfall auf die Insel Korfu beschäftigt. Im Mittelpunkt dieses Hörspiels stehen zwei Protagonisten des italienischen Futurismus: der Maler, Typograph und Verleger Fedele Azari, der in einem 1919 formulierten Manifest das futuristische "Lufttheater" als zeitgemäßen künstlerischen Ausdruck des Maschinenzeitalters proklamierte, und der Geräuschkomponist Luigi Russolo, der bereits 1913 mit selbstkonstruierten Apparaten die musikalische Pantomime eines "Zusammentreffens von Autos und Aeroplanen" aufgeführt hatte. Ihre Zusammenarbeit ist historisch verbürgt. Teile der theoretischen Schriften beider, im Falle Russolos auch Originalmusik, hat der Autor David Z. Mairowitz so in die Spielhandlung verwoben, daß sich einerseits der revolutionäre ästhetische Anspruch der Künstler vermittelt, andererseits deutlich wird, wie sehr der Futurismus in Geist und Gestus einer ideologischen Indienstnahme durch den Faschismus entgegen kam. So sollte das Lufttheater nach dem Willen Azaris zu einer "prächtigen Schule des Heroismus" für weite Bevölkerungskreise werden und als "erstes, wirklich dramatisches Theater" ein Millionenpublikum in seinen Bann ziehen. Festzuhalten bleibt, daß die aviatorische Thematik nicht nur die italienischen Künstler inspiriere, auch Kafka und Baudelaire haben sich beispielsweise damit befaßt, so daß man von einer Erweiterung der modernen Weltliteratur um die Sparte Luftpoesie sprechen kann. Doch vor allem im italienischen Futurismus ist die heroisch stilisierte Figur des artista aviatore zu einer faschistischen Symbolgestalt geworden, nicht zuletzt dadurch, daß ihr Apologeten eines aggressiven Männlichkeitswahns wie Filippo Tommaso Marinetti und Gabriele d'Amunzio wortreich Reverenz erwiesen haben.
Sprecher:Herwart Grosse
Daten zu David Zane Mairowitz:geboren: 30.04.1943
Vita: David Zane Mairowitz (* 30. April 1943 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Er studierte englische Literaturgeschichte und Philosophie am Hunter College, New York und Theaterwissenschaft an der University of California in Berkeley. 1966 siedelte er nach Großbritannien über und arbeitete als freier Publizist und Schriftsteller. Neben seinen journalistischen Arbeiten hat er Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Seine Hörspiele und Features werden von zahlreichen Radiostationen in ganz Europa produziert. Für Planet aus Asche erhielt er 1996 den Prix Ostankino in Moskau, 1997 den Prix Italia für Der wollüstige Tango (BBC). Sein Stück Im Krokodilssumpf wurde Hörspiel des Monats Januar 2005 und "Best European Radio Drama of the Year 2005" beim größten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetwettbewerb PRIX EUROPA. Seit 1966 lebt Mairowitz in Europa, heute in Avignon und Berlin.
Erstsendung: 08.11.1987
Datenquelle(n): dra
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Treffer 11 von insgesamt 121
Titel: Bach
Autor: Werner Fritsch
produziert in: 1955
produziert von: NWDR
Laufzeit: 49 Minuten
Genre: Biografie
Regie: Werner Fritsch
Komponist: Bernd Scholz
Inhalt: Dieses Hörspiel umkreist Ereignisse der Familiengeschichte des Autors: Allerheiligen auf Allerseelen 1945 wurden seine Großeltern von ehemaligen KZ-Häftlingen, die sich darauf verlegt hatten, alleinstehende Bauernhöfe zu überfallen, vor den Augen ihrer Kinder ermordet. Der Vater des Autors hat buchstäblich bis zur Stunde seines Todes darunter gelitten. Ihm ist »BACH« gewidmet.

Augenblicke deutscher Geschichte am Beispiel eines Bauernhofes mit Sägewerk und Mühle werden erzählt: Vom 1870er Krieg bis zur Gegenwart, dem Sterbebett des Vaters. Aber auch das Schicksal der KZ-Häftlinge, die zu Raubmördern wurden, wird beleuchtet: Deren Deportation, die Qualen im Konzentrationslager, die Hinrichtungen.
Sprecher:Gert Westphal (Sprecher)
Günther Lüders (Job)
Günther Jerschke (Auktionator)
Hanns Lothar (Armand)
Gerda Maria Jürgens (Louise)
Gisela Zoch (Denise)
Karl-Walter Fleischer (Ein Arbeiter)
Manfred Steffen (Anwalt)
Erich Weiher (Bettler)
Günther Bobrik (Ein Kunde)
Erik Brädt (Diener)
Carl Voscherau (Hausbesitzer)
Hans Paetsch (Herr)
Willy Maertens (Doktor)
Hermann Kner (Aufseher)
Daten zu Werner Fritsch:geboren: 04.05.1960
Vita: Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, lebt seit 1991 als freier Schriftsteller in Berlin, wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Walser-Preis, und schrieb mehrere Prosabände, Theaterstücke und Hörspiele. 1992 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

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Erstsendung: 05.11.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 12 von insgesamt 121
Titel: Begräbnis erster Klasse
Autor: Nelson Rodrigues
produziert in: 1996
produziert von: HR
Laufzeit: 55 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Walter Adler
Übersetzer: Henry Thorau
Marina Spinu
Inhalt: Eine Geschichte zwischen Elendskomödie und -tragödie. Nelson Rodrigues lädt sein Alltagsdrama aus der untersten sozialen Schicht Rio de Janeiros mit den größten Leidenschaften auf. Zulmira, die verrückt tragische Hauptfigur dieses Stücks, wird von einer Wahrsagerin vor einer blonden Frau gewarnt. Die Blonde, so ahnt sie, ist ihre Cousine Glorinha, bekannt wegen ihrer religiös motivierten Prüderie, die möglicherweise nur vorgeschoben ist, um eine Krebserkrankung zu verbergen. Um ihre eigene Angst zu bekämpfen und zugleich aus Rache bestellt Zulmira schon im voraus für ihre Cousine das teuerste Begräbnis, das ganz Rio zu bieten hat. Mit leidenschaftlicher Perfidie wehrt sie sich gegen die Erbärmlichkeit ihres eigenen Schicksals. Doch nicht Glorinha, sondern sie stirbt. Nelson Rodrigues zeichnet in grellen Farben das Aufeinanderprallen der sozialen Gegensätze in Rio de Janeiro. Sein Anliegen war es "skrupulöse Stücke" für ein "widerliches Theater" zu schreiben. "Ich will, daß die Leute im Parkett an Typhus und Malaria erkranken."
Sprecher:Sebastian Rudolph (Schwimmer 1)
Philipp Schepmann (Schwimmer 2)
Sascha Icks (Schwimmerin)
Ellen Schulz (Mutter)
Reinhart von Stolzmann (Vater)
Christian Berkel (Trainer)
Bettina Engelhardt (Journalistin)
Claus Boysen (Arzt)
Bernt Hahn (Motivierende Stimme vom Band)
Friedrich Schoenfelder (Magier)
Daten zu Nelson Rodrigues:vollständiger Name: Nelson Falcão Rodrigues
geboren: 23.08.1912
gestorben: 21.12.1980
Vita: Nelson Falcão Rodrigues (geboren am 23. August 1912 - gestorben am 21. Dezember 1980) war ein brasilianischer Drehbuchautor, Journalist und Romanautor.

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Erstsendung: 05.11.1989
Datenquelle(n): dra
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Treffer 13 von insgesamt 121
Titel: Beton
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 1952
produziert von: NWDR
Laufzeit: 53 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Rudolf bereitet sich seit einem Jahrzehnt auf eine große Arbeit über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Widrige Umstände - der Besuch seiner Schwester, nach ihrem Weggang die Furcht, sie könne wiederkommen, Krankheit, das schlechte Wetter - hindern ihn am Schreiben des ersten Satzes.

Deshalb packt er die Koffer, um in Palma endlich schreiben zu können. Er sitzt dort in einem Café und erinnert sich an eine junge Frau, die er bei seinem letzten Palma-Aufenthalt vor anderthalb Jahren angesprochen hat, an ihr trauriges Schicksal, das ihn plötzlich brennend interessiert.

"Wir haben - unter Schmerz und Gelächter - einer Menschwerdung beigewohnt" (Suhrkamp Verlag).
Sprecher:Max Walter Sieg (Korff)
Inge Schmidt (Frau Korff)
Tonio von der Meden (Manfred)
Karin Lunau (Marlies)
Jochen Hatry (Rudi)
Erich Weiher (Schausteller)
Katharina Brauren (Frau Schmidt)
Andreas von der Meden (Erwin)
Adolf Lödel (Günther)
Joseph Offenbach (Beamter)
Joseph Dahmen (Mann)
Erna Nitter (Frau)
Reinhold Nietschmann (Lehrer)
Victoria Cossé (Lehrersfrau)
Marga Maasberg (Frau Nickel)
Franz Schafheitlin (Dr. Brand)
Emmy Percy-Wüstenhagen (Frau Brand)
Horst Breitenfeld (Kassierer)
Manfred Steffen (Elektriker)
Helmut Peine (Onkel)
Kurt Meister (Hauswirt)
Mirjam Ziegel-Horwitz (Fräulein Grete)
Rudolf Fenner (Wachtmeister)
Walter Klam (Richter)
Conrad Mayerhoff (Gerichtssekretär)
Carl Voscherau (Bürgermeister)
Kurt Klopsch (Abgeordneter)
Hermann Beyer (Abgeordneter)
Rolf Prasch (Polizist)
Max Zawislak (Polizist)
Heinz Roggenkamp (Polizist)
Hans-Axel ProftPaul TrautmannGerd SegatzMeinhard von GerkanRolf MaeroMichael MoordiekRolf NagelWalter PaetzoldHans-Sepp SchollerFranz NentwichIsa RolandLotte EbertIrene NordenGesa ClasenAndrea GrosskeLita GadowskiCarla-Maria HagenThea Hüttenmüller-SchubertSusanne LynkerRichard Falckenberg (Kinderstimme)
Gerd Flamme (Kinderstimme)
Reinhold Fischer (Kinderstimme)
Dietrich Peeck (Kinderstimme)
Rainer Röper (Kinderstimme)
Dieter Rudat (Kinderstimme)
Klaus Schattenberg (Kinderstimme)
Hans Weber (Kinderstimme)
Jürgen Wellmann (Kinderstimme)
Jan Wolbers (Kinderstimme)
Karl-Günther Meinecke (Kinderstimme)
Ingrid Gebert (Kinderstimme)
Ingrid Horn (Kinderstimme)
Karin Jud (Kinderstimme)
Renate Möring (Kinderstimme)
Bärbel Röbert (Kinderstimme)
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 12.11.2005
Datenquelle(n): dra
ORF
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 121
Titel: Bewerbung
Autor: Patricia Josefine Marchart
produziert in: 2004
produziert von: ORF
Laufzeit: 51 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Andreas Fazekas
Inhalt: In Österreich sind derzeit etwa 300.000 Arbeitssuchende ohne Job, das entspricht einer Arbeitslosenquote von mehr als sechs Prozent. Viele wenden sich hilfesuchend ans AMS, werden geschult, eingeschult und umgeschult. Dort treffen sie auf Viola Linhart, eine kühle Blonde, die Arbeitslose für asozial hält, sich aber nicht ungern an deren Lebensgeschichten ergötzt.

Es treten auf: Ein Profifußballer, der nur mehr auf einem Bein steht, eine schießwütige und deshalb ehemalige Polizistin und ein Hedgefondsmanager, der von der Notstandshilfe lebt. Und Frau Linhart hat durchaus einiges anzubieten. Gesucht werden etwa: Begräbnisredner. Ein makelloser Job für Redegewandte, schwarzer Mercedes-Dienstwagen inklusive. Weiters im Angebot: Ein Druidenseminar in Norwegen, eine Trainerausbildung, damit noch mehr Trainer Heere von Trainern ausbilden können. Arbeitslose, das wissen Frau Linhart und das AMS, sind das Potenzial der Zukunft.

Die oberösterreichische Autorin und Filmemacherin Patricia Josefine Marchart hat in ihrem Stück ein bizarres Szenario entworfen. Das AMS als Tollhaus, in dem niemand daran denkt, auf Arbeitslosigkeit mit Depressionen zu reagieren.
Sprecher:Michou Friesz (Felicitas Leitner)
Dominik Tschaschl (Moxl)
Peter Uray (Pfarrer Wanfried)
Peter Faerber (Oberinspektor Fixl)
Fritz Hammel (Herr Rohrbacher)
Karl Stiegler (Wirt)
Lukas Sartori (Mönch)
Erdogan Yildiz (Türke 1)
Oktai Günes (Türke 2)
Julia Reinecke (Sabine Schütz)
Christian Spatzek (Kommissar Graber)
Stefan Ortis (Kommissar Wieser)
Herta Werner (Anna Ceipek)
Peter Strauß (Badegast)
MusikerWalther Soyka (Ziehharmonika) Mog Modovski (Rap) Carlo Pelikan (Orchester und Band-Instrumente)
Erstsendung: 09.03.2010
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 121
Titel: Bouvard und Pecuchet
Autor: Gustave Flaubert
produziert in: 1991
produziert von: SDR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Historisch; Komödie
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Wilhelm Pevny
Inhalt: Flauberts satirischer Roman entstand zwischen 1872 und 1880. Die beiden Protagonisten durchwandern eine Serie von Stationen des Scheiterns. Eine Erbschaft ermöglicht es ihnen, sich der Reihe nach in den verschiedensten Studiengebieten zu versuchen, die sie sich zur Lebensbewältigung aneignen wollen. Dabei ist Bouvard der lässigere Charakter, der sich eher die Zeit vertreiben will, während Pecuchet sich jeweils vollständig in die Materie verbeißt. Aber nie gelingt es ihnen, zu wirklich positiven Ergebnissen zu kommen und entsprechend groß ist der Spott ihrer Umgebung.
Wilhelm Pevny Hörspielfassung wird dem parodistischen Charakter der Vorlage gerecht, entwickelt aber - bei aller Lakonik - auch eine mitfühlende Sympathie für die beiden unfähigen Antihelden.

In seinem letzten großen Roman stellt Flaubert die tolle Harlekinade zweier Schreibkäuze dar, die, durch eine Erbschaft zu Geld gekommen, ein Landgut erwerben und sich dort in das Abenteuer der Wissenschaft stürzen. Ohne Vorbildung oder Methode probieren sie die Wissenschaften im bunten Kreuz und Quer nacheinander durch, von der Landwirtschaft über Medizin und Geschichte bis hin zur Politik, wobei sie an den Widersprüchen der Lehrmeinungen scheitern und durch ihren gemeingefährlichen Eifer, vom Pech verfolgt, ständig in grotesk-komische Zusammenstöße mit ihrer ländlichen Umwelt geraten...
Daten zu Gustave Flaubert:geboren: 12.12.1821
gestorben: 08.05.1880
Vita: Gustave Flaubert [flo'bɛ:r] (* 12. Dezember 1821 in Rouen, Haute-Normandie; † 8. Mai 1880 in Canteleu, Haute-Normandie) war ein französischer Schriftsteller, der vor allem als Romancier bekannt ist.

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Erstsendung: 21.05.2005
Datenquelle(n): ORF
YaGru
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Treffer 16 von insgesamt 121
Titel: Briefwechsel
Autor: Thomas Bernhard
produziert in: 1955
produziert von: SWF
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Götz Fritsch
Bearbeitung: Ruthard Stäblein
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Macht- und Geduldspiele, Eifersuchtsszenen, Schmeicheleien und Herabsetzungen, Willkommensgruß und Abschiedsbrief, alle Gefühle werden mobilisiert, um eine eigentlich normale Beziehung aufrecht zu erhalten: die Beziehung eines Autors zu seinem Verleger. Wenn der Autor jedoch Thomas Bernhard ist und der Verleger Siegfried Unseld, dann wird daraus ein Stück dramatische Literatur und literarische Camouflage. Es geht nicht zuletzt um Geld, Anerkennung und die Unabhängigkeit der Geister auf einer geschäftlichen Grundlage.

Die Dramaturgie des Briefwechsels zwischen Siegfried Unseld (1924-2002) und Thomas Bernhard (1931-1989) folgt einer Struktur, als hätte Bernhard eigens für ein Hörspiel die Texte geschrieben, mit sich selbst als Regisseur und in der Hauptrolle - und einem Nebendarsteller, der, wie in seinen Dramen, vielleicht doch alle Fäden in der Hand hat, zumindest in der Hand zu haben glaubt.

Ausgangspunkt ist das Material einer mehrstündigen Aufnahme der Briefe für hr2-kultur. Um Texte aus der Bernhard-Chronik erweitert, wurde für diese Fassung das Material neu montiert und so dialogisch zugespitzt.
Sprecher:Wilhelm Kürten (Sprecher)
Willy Maertens (Professor Oertel)
Jürgen Goslar (Richard Thiessen)
Martina Otto (Frau Thiessen)
Gert Westphal (Anwalt Dr. Möller)
Erwin Klietsch (Rehbein)
Edith Heerdegen (Fräulein Puder)
Ursula Langrock (Fräulein Mücke)
Hanns Bernhardt (Thomas Fischer)
Daten zu Thomas Bernhard:geboren: 09.02.1931
gestorben: 12.02.1989
Vita: Thomas Bernhard (1931-1989), der "große Unbequeme der österreichischen Literatur", schrieb Lyrik, Prosa und Dramen. Deutschlandradio produzierte "Das Kalkwerk" (Deutschlandradio Kultur/Südwestrundfunk 2001), der Deutschlandfunk produzierte "Beton" (Deutschlandfunk/Österreichischer Rundfunk 2005).
Hompepage o.ä.: http://www.thomasbernhard.org/
Erstsendung: 31.10.2010
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 17 von insgesamt 121
Titel: Das große Los
Autor: Henk Mom
produziert in: 1985
produziert von: RB
Laufzeit: 42 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Bernd Lau
Komponist: Klaus Schumann
Übersetzer: Anne Stolz
Inhalt: Grete und Martin leben in einem Hochhauskomplex, in dem kein Nagel in die Wand geschlagen werden darf ohne Genehmigung des Hausmeisters. Denn Arbeiten ist strengstens verboten, seit Lohnarbeit so knapp geworden ist, daß sich Arbeitslose nur noch einmal im Jahr beim zentralen Stellenvermittlungscomputer bewerben dürfen. Martin ist Tischler, arbeitslos wie viele andere, und er ist nicht mehr bereit, die Hände in den Schoß zu legen und sein Schicksal der Lotterie zu überlassen. Der holländische Maler und Autor Henk Mom zeichnet mit seinem ersten Hörspiel ein Bild der Arbeitswelt, das nur scheinbar in weiter Ferne liegt: diese Zukunft hat begonnen.
Sprecher:Christine Scherer (Frau I)
Marianne Lochert (Frau II)
Harald Halgardt (Mann)
Ulrich Matschoss (Dorfschulze)
Joachim Nottke (Arzt)
Michael Thomas (Fischer)
Ernst Jacobi (Dummer Janek)
Erstsendung: 05.03.1985
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 121
Titel: Das Licht am Ende des Tunnels
Autor: Johannes Gelich
produziert in: 1965
produziert von: BR; SR
Laufzeit: 84 Minuten
Regie: Katharina Weiß
Komponist: Wilhelm Killmayer
Inhalt: Fahrgäste einer U-Bahn-Garnitur: Ein Mann, der an der Rolltreppe behindert wurde, eine Frau, die Geld gefunden hat, ein Mann, der Frauen vor seinem Blick schützen will u.v.a. Sie alle sind verzerrte Momentaufnahmen ihrer statischen Existenz. Sie alle lassen sich tragen von ihren bösartigen, skurrilen, neurotischen Phantasien. Doch dann kommt Bewegung in ihre alltäglichen Aggressionen: Eine Frau ist auf der Suche nach diesen Menschen, sie möchte ihnen begegnen, in der U-Bahn, im Tunnel bei abgeschaltetem Licht. Ein Spiel um Fiktion und Realität, durchdrungen von Sprachströmen innerer, monologisierender Verbaltiraden und äußerlicher Sprachlosigkeit.
Sprecher:Wolfgang Reichmann (Luther)
Peter Lühr (Kaiser Karl V.)
Paul Verhoeven (Prior Staupitz)
Paul Hoffmann (Kardinal)
Friedrich Maurer (Erasmus von Rotterdam)
Gerd Brüdern (Florian Geyer)
Hans Putz (Papst)
Karl Maria Schley (Thomas Müntzer)
Christa Berndl (Käthe Luther)
Daten zu Johannes Gelich:geboren: 1969
Vita: Johannes Gelich, 1969 in Salzburg geboren, lebt als Journalist und freier Schriftsteller in Wien. Zuletzt erschien der Roman "Wir sind die Lebenden".
Erstsendung: 25.03.2003
Datenquelle(n): ORF
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Treffer 19 von insgesamt 121
Titel: Das Liebeskonzil
Autor: Oskar Panizza
produziert in: 2013
produziert von: SWR; hr; ZKM und HfG Karlsruhe
Laufzeit: 67 Minuten
Regie: Ulrich Gerhardt
Komponist: Dom Bouffard
Adam Lenz
Inhalt: Nachdem Gott von den menschlichen Sünden auf Erden erfahren hat, verhandelt er mit dem Teufel einen Pakt. In diesem hat der Teufel das Recht auf ein prächtiges Portal für die heruntergekommene Hölle, unangemeldete Sprechstunden mit Gott und vor allem die Freiheit, seine Gedanken zu verbreiten. Im Gegenzug solle er jedoch eine grausame Strafe für die Auswüchse auf Erden erfinden. Der Teufel erschafft eine Krankheit, die sich Schritt für Schritt auf der Welt ausbreitet: die Syphilis.
Noch im Erscheinungsjahr 1894 musste sich Oskar Panizza wegen des antikatholischen Stückes vor Gericht verantworten und wurde in 99 Fällen der Gotteslästerung für schuldig befunden und zu einem Jahr Freiheitsentzug verurteilt. Daraufhin fand "Das Liebeskonzil" kaum Verbreitung. Erst 1913 erschien eine auf 50 Exemplare limitierte Privatausgabe für die "Gesellschaft der Münchner Bibliophilen". Doch an eine uneingeschränkte Verbreitung war auch nach der Aufhebung der Zensur nicht zu denken, da sich Panizzas Familie weigerte, die Urheberrechte für Neuauflagen freizugeben. Das Hörspiel beruht auf der ungekürzten Textfassung.
Sprecher:Lady Gaga
Inge Keller
Angela Winkler
Jürgen Holtz
Alexander Moissi
Anna Gränzer
Isabelle Huppert
Christopher Knowles
Cécile Brune
Gertrude Stein
Robert Wilson
Isabella Rossellini
Daten zu Oskar Panizza:geboren: 12.11.1853
gestorben: 28.09.1921
Vita: Leopold Hermann Oskar Panizza (* 12. November 1853 in Kissingen; † 28. September 1921 in Bayreuth) war ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Publizist.
In seinen Schriften attackierte Panizza den wilhelminischen Obrigkeitsstaat, die katholische Kirche, sexuelle Tabus und bürgerliche Moralvorstellungen. Als literarischer Individualist nimmt er eine Sonderrolle in der deutschen Literaturgeschichte ein: Der Einzelgänger der Münchner Moderne lässt sich nur grob zwischen Naturalismus und Expressionismus einordnen. Panizzas Schreibstil war spontan, flüchtig und unkonventionell – dem späteren Expressionismus ähnlich; dabei benutzte er ab 1893 eine phonetische Orthographie. Er verwendete zwar häufig die Formensprache des Naturalismus, doch ist der größte Teil seiner Erzählungen und seiner Gedichte auf das Innenleben des Erzählers ausgerichtet, das sich häufig stark von der realen Außenwelt unterscheidet. Seine Themen waren häufig autobiografisch geprägt und dienten ausdrücklich auch der Selbsttherapie des psychisch labilen Autors.
Panizzas Hauptwerk ist das 1894 erschienene satirische Drama Das Liebeskonzil – eine in der Literaturgeschichte beispiellose antikatholische Groteske. Bedeutend sind daneben Panizzas bizarre Erzählungen, in denen er Realistik und Phantastik verband. Als äußerst polemischer Publizist setzte Panizza vor allem satirische Mittel ein und gab von 1897 bis 1900 die Zeitschrift Zürcher Diskußjonen heraus, in der er individualanarchistische und atheistische Überzeugungen vertrat. Panizzas lyrisches Schaffen wird in erster Linie als bemerkenswertes Zeugnis seiner zunehmenden Geistesgestörtheit rezipiert. Waren die ersten Veröffentlichungen noch deutliche Nachahmungen romantischer Lyrik, so sind die expressiven Gedichte der 1899 erschienenen Parisjana inhaltliche wie stilistische Provokationen, die selbst von ehemals befreundeten Zeitgenossen als „Material für den Irrenarzt“ gewertet wurden.
Das von spektakulären Literaturskandalen begleitete Werk Oskar Panizzas ist kaum von seiner bewegten Lebensgeschichte zu trennen: Nach einer streng pietistischen Erziehung und einer von Leistungsverweigerung geprägten Schulzeit wurde er Nervenarzt, wandte sich aber bald der Literatur zu. Seine blasphemischen Provokationen brachten ihn nach einem aufsehenerregenden Prozess 1895 ein Jahr lang wegen Gotteslästerung ins Gefängnis. Er gab die deutsche Staatsangehörigkeit auf und ging ins Exil nach Zürich und, nachdem er dort ausgewiesen wurde, nach Paris. Nach Erscheinen seines Gedichtbandes Parisjana 1899 – seines letzten gedruckten Werks – lief eine internationale steckbriefliche Fahndung wegen Majestätsbeleidigung nach ihm, und sein gesamtes in Deutschland verbliebenes Vermögen wurde eingezogen. Deshalb nach Deutschland zurückgekehrt, endete der ehemalige Irrenarzt Panizza, der sich während seines Studiums mit Syphilis infiziert hatte, selbst als paranoider, von Wahnvorstellungen und Halluzinationen beherrschter Geisteskranker in der Nervenklinik. Nach 16 Jahren in der Heilanstalt starb er 1921 im Bewusstsein, als Dichter gescheitert zu sein: „Ich hab umsunst gelebt“.
Kein anderer Autor des wilhelminischen Deutschland – vielleicht Frank Wedekind ausgenommen – war so sehr von der Zensur betroffen, keiner wurde für seine literarischen Werke ähnlich hart durch die Justiz bestraft. Fast alle seine Bücher wurden schon kurz nach ihrer Veröffentlichung verboten und konfisziert, an eine Aufführung seiner Theaterstücke war jahrzehntelang nicht zu denken und seine Familie weigerte sich nach seinem Tod, die Urheberrechte freizugeben. So konnte eine Rezeption seiner Werke erst in den späten 1960er Jahren einsetzen, in größerem Umfang geschah dies erst in den 1980er Jahren.

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Erstsendung: 04.07.2014
Datenquelle(n): dra
dra
Audiopool-Angebot: (*)Bayerischer Rundfunk, München
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Treffer 20 von insgesamt 121
Titel: Der alte Mann mit der jungen Frau
Autor: Johann Nepomuk Nestroy
produziert in: 1951
produziert von: NWDR
Laufzeit: 271 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Urs Helmensdorfer
Komponist: Hans Jönsson
Inhalt: Dieses "Volksstück mit Gesang" entstand 1849, ein Jahr, nachdem die Revolution in Wien niedergeschlagen worden war. Die Zensur verbot die Aufführung. Sie mißbilligte Nestroys Sympathie für den von der Reaktion gesuchten Flüchtling.

Das Stück ist Nestroys politisches Testament. Doch das Politische ist nur ein Thema des Stücks. Das zweite, nicht minder gewichtige, nennt der Titel. Die Mängel des Daseins, auch die sozialen, sah Nestroy vor allem im Moralischen und Individuellen begründet.

Nestroys Frühstil war kolossal. In dieser unbekannten Komödie der späteren Zeit bleibt die Drastik Folie. Hauptsache wird die leise Intensität einer realistischeren Menschendarstellung. "20 und 60" ist ein uraltes Possenmotiv. Beim reifen Nestroy rückt es in die Nähe von August Strindberg.
Sprecher:Paul Temple: René Deltgen
Charlie (sein Diener): Herbert Hennies
Steve (seine Frau): Elsie Scherer
Sir Graham Forbes: Kurt Lieck
Inspektor Morgan: Curt Faber
Lord Westerby: Heinz von Cleve
Peter Malo (sein Sekretär): Peter René Körner
Philip Baxter: Carl Brückel
Michael Baxter (sein Sohn): Ludwig Thiesen
John Draper: Peter Matthias
Diana Maxwell: Sigrun Höhler
Dr. Stuart: Hermann Pfeiffer
Carl Walters: Rudolf Therkatz
Tom Doyle: Kaspar Brüninghaus
Franz Schneider
Hans Grewolls
Harry Grüneke
Josef Berresem
Ludwig Thiesen
Maja Scholz
Peter Mathias
Daten zu Johann Nepomuk Nestroy:vollständiger Name: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy
geboren: 07.12.1801
gestorben: 25.05.1862
Vita: Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (* 7. Dezember 1801 in Wien; † 25. Mai 1862 in Graz) war ein österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger. Sein Werk ist der literarische Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters.
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    11. Januar 2015
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