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Hörspieldatenbank

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Treffer 1 von insgesamt 209
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Titel: ... und bleibe ich immer Dein dankbar Dich liebendes Weib
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 2.1978
Autor: Valerie Stiegele
Hilde Wittenberg
produziert in: 1978
produziert von: BR; HR; SFB
Laufzeit: 97 Minuten
Genre: Historisch
Regie: Ulrich Gerhardt
Inhalt: Das Lebensbild einer Frau, die in den achtziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts als junges Mädchen in sogenannten gutbürgerlichen Verhältnissen aufwuchs. Durch die Wahl des Ehemanns, eines evangelischen Pastors, schien ihre Zukunft vorausbestimmt: das unauffällige Dasein einer Frau und Mutter in gesicherter Lebenssituation und festgefügten Ordnungen. Backfischbriefe, Brautbriefe, Ehebriefe und die Antwortbriefe von Mutter, Bräutigam und späterem Ehemann spiegeln mit erschütternder Deutlichkeit das Schicksal einer Frau wider, die von den 'normalen' Ansprüchen ihrer Umgebung - ihres Mannes, ihrer acht Kinder und eines großen Haushalts - überfordert, mit 45 Jahren in eine Nervenheilanstalt eingeliefert werden mußte, wo sie noch 30 Jahre lang lebte.

Mit den Worten der heutigen Emanzipationstheorie könnte man diese größtenteils authentischen Briefe 'Dokumente einer Unterdrückung' nennen. Sie sind aber mehr. Sie schildern genauer und hautnaher als jeder zeitgenössische Roman die Bewußtseinsgeschichte einer Frau in der Realität des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Sprecher:Hildegard Schmahl (Elisabeth)
Peter Fitz (Adolf)
Eva-Maria Meineke (Albertine, Elisabeths Mutter)
Peter Lühr (Adolfs Vater)
Christine Ostermayer (Paula, Adolfs Schwester)
Jakob Menge (Friedel als Kind)
David Menge (Friedel als Kind)
Otto Stern (Arzt)
Rüdiger Bahr (Sprecher)
Daten zu Valerie Stiegele:Vita: Valerie Stiegele studierte Literaturwissenschaften in München und Hamburg. Seit ihrer Pomotion im Jahre 1966 ist sie ständige Mitarbeiterin für Rundfunk und Fernsehen. Sie schrieb zahlreiche Features, Hörspiele, Funk- und Fernsehbearbeitungen und literarische Übersetzungen (u.a. von de Sade).
Erstsendung: 19.02.1978
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 209
Titel: "Ab heute heiß' ich Horst" - Ein Stück Winter
Autor: Peter Liermann
Rainer Weiss
produziert in: 1996
produziert von: SDR
Laufzeit: 29 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: "Alles, was sich abspielt, passiert in einer bewirtschafteten Skihütte. Dementsprechende Geräusche. Die Hütte liegt mitten auf einer Abfahrtstrecke. Hin und wieder klatscht ein Körper gegen die Hütte. Man hört, wie einer das Radio anmacht. Gleichzeitig hört man auch, wie draußen eine gewaltige Lawine abgeht ...". In diesem anheimelnden Umfeld stoßen Mats und Max, zwei rüstige Senioren, mit Veltliner, Eistee und Kirsch auf Mutter Natur an, philosophieren über das Da- und Sosein des Winters und machen sich nach Eintreffen der Katastrophe auf den Heimweg, nicht ohne die Vorzüge der Schweiz gerühmt zu haben.
Sprecher:Peter Fitz (Mats)
Ulrich Wildgruber (Max)
Hilde Ziegler (Lore)
Wolfgang M. Bauer (Mann)
Daten zu Rainer Weiss:geboren: 1949
Vita: Rainer Weiss, Jahrgang 1949 und Literaturliebhaber, lebt in Frankfurt am Main.
Erstsendung: 12.05.1996
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 209
Titel: Abbey Grange
Autor: Arthur Conan Doyle
produziert in: 2004
produziert von: SWR; MDR; RBB
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Stefan Hilsbecher
Bearbeitung: Alexander Schnitzler
Komponist: Henrik Albrecht
Übersetzer: Alice & Karl Heinz Berger
Inhalt: Sir Eustache Brackenstall wurde mit dem Schürhaken auf seinem Wohnsitz Abbey Grange erschlagen. Die Aufklärung des Mordes scheint ein leichtes Spiel zu sein. Zeugen, Spuren und Verdächtige sind vorhanden. Sherlock Holmes fängt an, sein Interesse an diesem Fall zu verlieren, doch bald darauf führen ihn kleine Ungereimtheiten auf eine neue Fährte. Mit viel Feingefühl und messerscharfer Logik nimmt er die Witterung auf und bestätigt ein weiteres Mal seinen Ruf als genialer Ermittler und Gentleman alter Schule.
Sprecher:Walter Renneisen (Sherlock Holmes)
Peter Fitz (Dr. Watson)
Philipp Otto (Inspektor Hopkins)
Irina Wanka (Lady Brackenstall)
Hedi Kriegeskotte (Zofe)
Michael Holz (Captain Croker)
Daten zu Arthur Conan Doyle:geboren: 22.05.1859
gestorben: 07.07.1930
Vita: Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex) war britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Professor Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.08.2004
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 4 von insgesamt 209
Titel: Alles ist einfach
Autor: Kurt Drawert
produziert in: 1996
produziert von: DLR; RB
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Ulrike Brinkmann
Bearbeitung: Kurt Drawert
Inhalt: Zwei ältere Männer, Harry und Pit, befinden sich auf einer verlassenen Krankenstation, und mitunter kommt es den beiden Insassen so vor, als wären sie selbst gar nicht mehr vorhanden. Während der Suche nach einem verlorengegangenen Brief, der, wie sie meinen, über ihre Situation Aufschluß geben wird, entwickelt sich zwischen ihnen ein konfliktreiches Verhältnis: Harry, der am Fenster liegt und "in die Welt sehen kann", hält sich den an der Tür liegenden Pit als Mündel. Pit wiederum fügt sich lustvoll in die Rolle des Unterworfenen. In diesem Spiel der Abhängigkeiten vollzieht sich Geschichte, die am Beispiel der untergegangenen DDR ihre paradoxe Metapher findet.
Sprecher:Hilmar Thate
Paul Burian
Peter Fitz
Cornelius Obonya
Hans-Werner Meyer
Daten zu Kurt Drawert:geboren: 1956
Vita: Kurt Drawert, geboren 1956 in Henningsdorf. 1993 Umzug von Leipzig in die Nähe von Bremen, lebt z. Zt. in Rom. Freier Autor seit 1986: Gedichte, Prosa, Essays (zuletzt: "Revolten des Körpers", Stuttgart 1995). Leonce-und-Lena-Preis 1989, Ingeborg-Bachmann-Preis 1993, Uwe-Johnson-Preis 1994.
Erstsendung: 19.05.1996
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 209
Titel: Alles war schon da - Italo Calvino interviewt den Neandertaler
Unmögliche Interviews (Folge 1)
Autor: Italo Calvino
produziert in: 1988
produziert von: SWF
Laufzeit: 21 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Hans Gerd Krogmann
Übersetzer: Renate Heimbucher-Bengs
Inhalt: Der italienische Schriftsteller Italo Calvino meldet sich aus dem malerischen Neandertal in der Nähe von Düsseldorf; seine Stimme hallt wider von den Wänden der Kalksteinbrüche, in denen man 1856 auf einen der ältesten Einwohner dieses Tals stieß, der sich hier schon vor 35 000 Jahren niederließ und der sich jetzt freundlicherweise zu einem Interview bereiterklärt hat. Die Ansichten des alten Bärentöters laufen darauf hinaus, daß alles schon da war. Ein unmögliches Interview, vielleicht, aber eines, das verblüffende Erkenntnisse vermittelt über menschliche Verhaltensweisen, die die Zeitspanne von 35 000 Jahren merkwürdig kurz erscheinen lassen.
Sprecher:Peter Fitz
Charles Wirths
Daten zu Italo Calvino:geboren: 15.10.1923
gestorben: 19.09.1985
Vita: Italo Calvino (* 15. Oktober 1923 in Santiago de las Vegas, Provinz Havanna, Kuba; † 19. September 1985 in Siena, Italien) war einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Bücher sind heute in Italien Volksgut und Schullektüre.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 09.10.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 6 von insgesamt 209
Titel: Alltag im Paradies
Autor: Walter Aue
produziert in: 1975
produziert von: SFB; WDR
Laufzeit: 58 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Robert Matejka
Inhalt: "Noch immer gibt es keinen Schnee. Die Kneipen sind gefüllt. Berlin liegt unter einer Nebeldecke. Dies sind die Anfänge. Es ist Mitternacht, und im 'Bundeseck' drängen sich die Biertrinker. Die Penteker füllt in einer Stunde 50 Halbe und 45 Kleine ab, dazwischen jede Menge Klare. Über der Theke hängen die Postkarten der Stammgäste. Meine ist von Lindos. Ich sage, es war ein Paradies..."

Walter Aues Hörspiel "Alltag im Paradies" ist ein Stimmungsbericht, ein mehrstimmiges Tagebuch über sein Leben als Schriftsteller in Berlin, der ein Stück schreiben will über die Vorstellungen vom Paradies.
Sprecher:Christa Rossenbach
Peter Fitz
Friedhelm Ptok
Charles Wirths
Daten zu Walter Aue:Vita: 1930 geb. Seit 1967 freier Schriftsteller und Kunsttheoretiker in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.walter-aue.de/
Erstsendung: 03.01.1976
Datenquelle(n): YaGru
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Treffer 7 von insgesamt 209
Titel: Am Vorabend
Autor: Iwan Turgenjew
produziert in: 1986
produziert von: RIAS
Laufzeit: 100 Minuten
Regie: Willi Schmidt
Bearbeitung: Willi Schmidt
Übersetzer: Fred M. Balte
Inhalt: Turgenew, der in der russischen Literatur den Übergang von der Romantik zu den gesellschaftskritischen Realisten markiert und in vielem Tschechow vorwegnimmt, stellt in diesem Stück die in Traditionen befangene Décadence einer neuen jungen Generation gegenüber, die sich im politischen Engagement verzehrt. In diesem Zwiespalt kann eine große Liebesleidenschaft nur tragisch enden.
Sprecher:Dieter Ranspach
Ulrich Kuhlmann
Erich Schellow
Sybille Gilles
Willi Schmidt
Christiane Leuchtmann
Maria Hartmann
Horst Bollmann
Peter Fitz
Heinz Rabe
Peter Matic
Mascha Danai
Manfred Tümmler
Hermann Ebeling
Rainer Pigulla
Jürgen Thormann
Jacob Wurster
Walter Sprungala
Klaus Miedel
Heinz-Theo Branding
Oliver Elias
MusikerCorinna Simon (Klavier)
Erstsendung: 07.05.1986
Datenquelle(n): dra
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Treffer 8 von insgesamt 209
Titel: Anabasis
Autor: Wolfgang Weyrauch
produziert in: 1959
produziert von: BR; NDR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Egon Monk
Komponist: Johannes Aschenbrenner
Inhalt: 400 Jahre vor Christus geriet ein Heer von zehntausend griechischen Soldaten in eine nahezu ausweglose Situation. Es war nach Persien gezogen, um auf der Seite des persischen Kronprinzen Kyros in die Auseinandersetzung mit Artaxerxes einzugreifen. In der Entscheidungsschlacht fällt der Führer Kyros, und damit scheint das Schicksal des Heeres besiegelt: Es steht allein, zweitausend Kilometer von der Heimat entfernt, mitten in Kleinasien. In dieser Situation fassen die Soldaten jedoch den rettenden Entschluss, nicht einen Offizier, sondern einen Zivilisten, den Schriftsteller Xenophon, zu ihrem Führer zu machen. Dieser vertritt das Prinzip der Gewaltlosigkeit und will auf diesem Wege die erschöpften Soldaten nach Hause führen: »Soldaten, es ist tapferer, keinen Krieg zu führen, als Krieg zu führen.« Mit seiner Einstellung gerät Xenophon allerdings in Konflikt mit dem Hauptmann, der die feindlichen Truppen niederschlagen will. Und so schließen die beiden eine Wette ab. Sollte innerhalb von drei Nächten ein Spähtrupp das rettende Meer finden, so soll der Hauptmann sterben. Glückt die Suche jedoch nicht, so ist Xenophon bereit, sich steinigen zu lassen. Wird nun, in dieser kritischen Situation, die Gewalt oder die Vernunft siegen?

"Anabasis" (frei nach dem Text des Xenophon) ist von Weyrauch bereits 1932 zusammen mit Ernst Gläser als Hörspiel geschrieben worden. Im Mittelpunkt dieses Werkes stand die "Masse Held". In der 1959 konzipierten zweiten Version "Anabasis" steht ein Einzelner im Mittelpunkt des Geschehens: der griechische Schriftsteller Xenophon.
Sprecher:Wolfgang Kieling (Xenophon)
Richard Lauffen (Hauptmann)
Eric Schildkraut (Schuster)
Peter Fitz (Flötenspieler)
Rolf Nagel (Stummer)
Paul-Albert Krumm (Soldat)
Peter Lehmbrock (Soldat)
Gerd Martienzen (Soldat)
Joachim Nottke (Soldat)
Gert Günther Hoffmann (Soldat)
Reinhard Zobel (Soldat)
Udo Wulff (Soldat)
Adolf Hansen (Soldat)
Erwin Laurenz (Soldat)
Raymond Joob (Feindrufer)
Willy Witte (Feindrufer)
Daten zu Wolfgang Weyrauch:geboren: 15.10.1904
gestorben: 07.11.1980
Vita: Wolfgang Weyrauch (* 15. Oktober 1904 in Königsberg; † 7. November 1980 in Darmstadt; Pseudonym: Joseph Scherer) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 24.03.1959
Datenquelle(n): dra
dra
YaGru
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Treffer 9 von insgesamt 209
Titel: Andorra
Autor: Walter Aue
Max Frisch
produziert in: 1976
produziert von: NDR
Laufzeit: 83 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Jörg Jannings
Inhalt: Ein Klassenspiel

Der Autor schreibt zu seiner neuen Rundfunkarbeit: "Das Stück 'Andorra' von Max Frisch gilt für die deutschen Studienräte noch immer als das exemplarische Modell zeitgenössischer Literatur. Es steht im Lehrplan der Sekundar-Stufe I. Und es dient als Gleichnis für die Behandlung von Minderheiten. Aber inzwischen sind die Generationen, die an den Judenverfolgungen direkt oder indirekt beteiligt waren, nicht nur vergreist und fast vergessen, sondern auch in die folgenschwere Geschichte der Lesebücher verdrängt worden. Ein Verdrängungsprozeß, der allzu häufig über ähnliche Probleme der Gegenwart hinwegtäuscht. Und hier liegt der Anlaß zu meinem Hörspiel. Ich wollte 'Andorra' als Klassenspiel und gewissermaßen als Überprüfungsmodell gesellschaftlicher Wiederholungsweisen einsetzen, und damit den vorgegebenen Wert einer literarischen Erfindung mit dem Realitätswerk unserer Gegenwart vergleichen. Als Arbeitsgebiet wählte ich mir das Kreuzberger Viertel in Berlin, besonders das Wohnviertel von Bethanien, das in einem bevorzugten Maße von türkischen Gastarbeiterfamilien bewohnt wird. Es war die Zeit der großen Demonstrationen und Polizei-Einsätze, die in dem Sanierungsgebiet von Bethanien durchgeführt wurden und die zur zeitweiligen Besetzung und Absperrung von besonders heiß umkämpften Gebäudeteilen und Straßen führten. Hier beginnt das Stück 'Andorra', ein Klassenspiel der verschiedenen Gesellschaftsklassen. In diesem Fall der türkischen und der deutschen." Die deutschen Schüler einer Realschule, deren Beteiligung an diesem Hörspiel der Autor vorgesehen hatte, weigerten sich mitzumachen, weil ihre Eltern die geplanten Exkursionen in das türkische Viertel von Bethanien kurzerhand verboten. Statt dessen wurde, in größerem Umfang als ursprünglich geplant, Max Frisch zur Mitarbeit und Mitwirkung an diesem Hörspiel gewonnen. Der Verfasser von "Andorra" beschreibt das Grundmuster seiner literarischen Fiktion, nimmt Stellung zu seinem Stück, zum Problem der Minderheiten und zu Aues Versuch, dieses Modellbeispiel an der exakt beobachteten und wiederum literarisch festgehaltenen Realität zu überprüfen. Frischs Aussagen sind Bestandteil dieses Hörspiel-Experiments.
Sprecher:Friedhelm Ptok (Sprecher A)
Gert Haucke (Sprecher B)
Peter Fitz (Sprecher C)
Wilhelm Wieben (Zwischentexte)
Daten zu Walter Aue:Vita: 1930 geb. Seit 1967 freier Schriftsteller und Kunsttheoretiker in Berlin.
Hompepage o.ä.: http://www.walter-aue.de/
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

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Erstsendung: 14.11.1976
Datenquelle(n): dra
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Treffer 10 von insgesamt 209
Titel: Auch Mäuse haben Parasiten oder Ein Haus wird besetzt
Autor: Ingomar von Kieseritzky
produziert in: 1995
produziert von: SDR
Laufzeit: 61 Minuten
Regie: Walter Adler
Inhalt: Die 'deformation professionelle' leicht vertrottelter Akademiker, die sich bei dem Berliner Zoologen Apprent einfinden, erblüht geradezu unter der gegebenen Problemstellung: nämlich der Mäuseplage im Hause Herr zu werden. Kollege Elster aus Wien ist Wirt eines Bandwurms 'Hannibal' und hat Mühe, einen Anti-Mäuse-Gedanken zu fassen. Frowein, einst eine Koryphäe an der Schädlingsfront, denkt seit seinem O'nyong-nyong-Fieber nur noch mit dem Herzen. Kollege Binzer, ein pedantischer Rechner, schlägt - wie originell - eine Gegenpopulation von Katzen vor. Doch die Gäste von Prof. Apprent sind letztlich allen Heftigkeiten abhold, obwohl die Fortpflanzungsorgien nicht mehr beherrschbar sind, die Mäuse Platz und Nahrung (ausgenommen Likör und alte Kekse) längst okkupiert haben und der Gestank unerträglich wird. Hilfe kommt aus Zürich: Der Entomologe Prof. Nötiger hat sich über das Modell der ultimativen Humanfalle kundig gemacht. Sein Vorschlag übertrifft dann aber alle Vernichtungsmodelle. Wieder einmal hat der Autor die 'condition humaine' in ein tierisches Gewand verpackt.
Sprecher:Peter Fitz (Apprent)
Traugott Buhre (Elster)
Matthias Habich (Frowein)
Hermann Lause (Binzer)
Bruno Ganz (Nötiger)
Gundula Köster (Raguse)
Daten zu Ingomar von Kieseritzky:geboren: 21.02.1944
Vita: Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" ("Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierten zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen u.a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

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Erstsendung: 20.07.1995
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 11 von insgesamt 209
Titel: Auf zur Venus
Autor: Michael Gaida
produziert in: 1982
produziert von: SFB
Laufzeit: 56 Minuten
Genre: Science Fiction
Regie: Manfred Marchfelder
Inhalt: "Auf zur Venus" heißt es für eine Gruppe von Leuten. Ein sanfter Psychologe gibt ihnen die Chance, den Beschädigungen dieser Welt mit Hilfe einer Fahrkarte ins All zu entfliehen. Es heben ab: Edwina. die in ihrer Gier und Geilheit ebenso manisch mechanisch wie unbezwingbar ist; Espenlaub, dessen Lust an Leichen sozial bedingt ist und der zuweilen stottert, wie eine stumpfe Schere mitten im Papier: Sonja, die noch die weißen Kniestrümpfe ihrer Erziehung trägt und die grüblerisch und entsprechend verletzbar und depressiv ist: Willi, der normal bis blöde ist, ein zuverlässiger und dreister Kumpel: Schmidt, ein ehemaliger Entertainer, rigid, zynisch, machtbessesen paranoid, ein wahrer Mensch; Goofy, der nach dem Ort sucht, wo die Pop-Musik hingeht, wenn sie am Schluß ausgeblendet wird. Alle sind sie von freiem, biegsamem Wuchs, wie ihn nur der Comic hervorbringt.
Sprecher:Monika Hansen (Edwina)
Uwe Müller (Espenlaub)
Helga Anders (Sonja)
Ronald G. Nitschke (Willi)
Peter Matic (Schmidt)
Erwin Schastok (Goofy)
Peter Fitz (Psychologe)
Daten zu Michael Gaida:Vita: Der in Berlin lebende Autor Michael Gaida wurde 1947 in Hamburg geboren. Er studierte Philosophie und Soziologie und betrieb, wie er sagt, "Schreib- und Zeichenversuche". Drei Jahre lebte und arbeitete er in Italien. Seit 1980 schreibt er Hörspiele. "Lange bevor es passierte" wurde zum Hörspiel des Monats Februar 1990 gewählt.

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Erstsendung: 07.09.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 12 von insgesamt 209
Titel: Aus der Fremde
Autor: Ernst Jandl
produziert in: 1980
produziert von: WDR; HR
Laufzeit: 69 Minuten
Genre: Sprachexperiment
Regie: Ernst Jandl
Inhalt: Ernst Jandl, geboren am 1. August 1925 in Wien, ist kurz vor seinem 75. Geburtstag am 9. Mai 2000 gestorben. Mit seinen Sprechgedichten, Theaterstücken und Hörspielen zählte Jandl zu den wichtigsten Autoren und Spracherneuerern der zeitgenössischen deutschen Literatur. Der hr gedenkt Ernst Jandl mit einem seiner erfolgreichsten Stücke.

Seine 1979 verfasste Sprechoper "Aus der Fremde" ist die Darstellung einer Depression, die einen etwa fünfzigjährigen Schriftsteller weitgehend isoliert. Er klammert sich an eine gleichaltrige Kollegin, seine langjährige Freundin, und, weniger heftig, an einen um eine Generation jüngeren Freund. Sein Zustand spiegelt sich in einer Sprache, in der es kein Ich, kein Du und keine bestimmte Aussageweise gibt; an ihre Stelle sind ausschließlich die dritte Person und der Konjunktiv getreten. Die Rede ist eingespannt in Dreiergruppen von Zeilen, die Stimme bewegt sich an der Grenze eines Singens, das den Verlust der Vertrautheit mit sich selbst und der Welt nochmals markiert: "daß er sich ins bett lege / die decke über sich ziehe / die augen schließe / daß er die augen öffne / daß er die augen schließe".
Sprecher:Peter Fitz (Er)
Libgart Schwarz (Sie)
Paul Burian (Er 2)
Daten zu Ernst Jandl:geboren: 01.08.1925
gestorben: 09.06.2000
Vita: Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller. Jandl wurde vor allem durch seine experimentelle Lyrik in der Tradition der Konkreten Poesie bekannt, durch visuelle Poesie und Lautgedichte wie schtzngrmm oder falamaleikum, die durch den Vortrag besondere Wirksamkeit entfalten. Jandls Werk war stets vom Spiel mit der Sprache bestimmt und spannte einen Bogen von politischer Lyrik wie wien: heldenplatz und zertretener mann blues bis zu komischen Sprachspielen wie ottos mops und fünfter sein. Das Spätwerk wurde in der Form konventioneller und im Inhalt schwermütiger, enthielt aber weiterhin den für Jandl typischen Sprachwitz von Gedichten wie bibliothek oder glückwunsch. Neben Lyrik schrieb Jandl Prosatexte, mehrere Hörspiele sowie zwei Theaterstücke und übersetzte Autoren aus dem Englischen. Zu Jandls Popularität trugen seine Lesungen bei, die auf zahlreichen Schallplatten veröffentlicht wurden, sowie die künstlerische Zusammenarbeit mit Musikern aus dem Bereich des Jazz.
Hompepage o.ä.: http://www.ernstjandl.com/
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 209
Titel: Beiderseits
Autor: Kevin Vennemann
produziert in: 2007
produziert von: BR
Laufzeit: 56 Minuten
Regie: Ulrich Lampen
Komponist: Hans Platzgumer
Inhalt: Wie und warum wird 'Vergangenheit' mit welchen Folgen verdrängt, erinnert und/oder funktional aufbereitet? Im Rahmen einer therapeutischen oder wissenschaftlichen Gesprächssituation nehmen Tone Lebonja und Mara Kogoj zu Protokoll, was Ludwig Pflügler - als deutschnational organisierter Kärntner "Heimattreuer" besonders umtriebig im volkstümlich stilisierten "Abwehrkampf" gegen die Gleichberechtigungsansprüche der slowenischen Minderheit im Bundesland - aus seinem Leben zu berichten hat. Einmal mehr sind sie gezwungen, sich der hegemonialen Ausdeutung dessen auszusetzen, was sowohl Pflügler und die Kärntner-Slowenen Lebonja und Kogoj seit jeher trennt und verbindet als auch die beiden Volksgruppen überindividuell zu einer gespaltenen Einheit aus Mehrheit und Minderheit verschweißt: eine Geschichte der Gewalt und des Misstrauens, der systematischen Ausgrenzung und der erzwungenen Anpassung, der geforderten Anbiederung und der kontinuierlichen Ablehnung. Eine Geschichte zahlloser über Jahrhunderte hinweg tradierter Ängste einerseits, Paranoia andererseits, eine Geschichte nicht zuletzt, die wahr sein könnte, aber kaum je mehr als funktionalisierte Mythologie gewesen ist.

Beginnt Kogoj sich kategorisch verweigernd wegzuhören, sobald sich herausstellt, mit wem die beiden Interviewer es in Pflügler zu tun haben, lässt Lebonja ihn, fasziniert und abgestoßen zugleich, ohne jeden Einwand sprechen. Er hört zu und gibt Pflüglers apodiktischen Wahrheitsverkündungen ohne ein einziges Widerwort oder nur das geringste Bedürfnis einer Korrektur sogar noch zusätzlichen Raum zur Entfaltung - bis Pflügler ihn auf seine Seite gezerrt zu haben glaubt. Dass es soweit noch nicht gekommen sein kann, daran glaubt Mara Kogoj bis zuletzt.

Basierend auf Kevin Vennemanns zweitem Roman 'Mara Kogoj' setzt die gleichnamige auszugsweise Hörspielumsetzung da an, wo der erste Roman 'Nahe Jedenew' aufgehört hat.
Sprecher:Peter Fitz (Pflügler)
Rüdiger Vogler (Lebonja)
Karin Anselm (Mara Kogoj)
Stefan Hunstein (Verteidiger)
Peter Veit (Unbekannte Männerstimme)
Selia Er (Singstimme)
Erstsendung: 07.05.2007
Datenquelle(n): dra
YaGru
letzte Bearbeitung: caribou (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 209
Titel: Beschwörung eines Ohres
Autor: Jürgen Wellbrock
produziert in: 1987
produziert von: RB
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Biographie
Regie: Günter Bommert
Inhalt: Wem fiele bei diesem Titel nicht der Maler Vincent van Gogh ein, der sich in einem Anfall von gegen sich selbstgerichteter Raserei ein Ohr abschnitt? Tatsächlich liegen Leben und Denken dieses großen Malers dem Hörspiel zugrunde (es verwendet einige Teile der erschütternden Briefe van Goghs an seinen Bruder Theo). Doch der Insasse des Irrenhauses, der seinen Arzt porträtiert, ist ein heute lebender schizophrener Maler, der sich für Vincent hält. Auch dieser hatte ja, belegt mit dem Namen seines als Kleinkind gestorbenen älteren Bruders, stets Identitätsprobleme, da er glaubte, ein anderes, nicht sein eigenes Leben leben zu müssen. Ein intensiver Diskurs über Kunst und insbesondere über Malerei wird entwickelt im Rahmen einer interessanten szenischen Konstellation.
Sprecher:Peter Fitz (Der Maler)
Hans Häckermann (Der Arzt)
Kurt Ackermann (Ein Pfleger)
Erstsendung: 22.03.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 209
Titel: Boulevardtragödie
Autor: Karl Günther Hufnagel
produziert in: 1988
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Inhalt: Ein grelles Licht läßt Karl Günther Hufnagel auf die Figuren fallen, die er zu einer ebenso grotesken wie abgründigen "Boulevardtragödie" arrangiert: Wohlstandsbürger mittleren Alters, die mit Gefühlen aus zweiter Hand ihren längst abgestandenen Wünschen und Sehnsüchten nachjagen; Menschen, deren Lebensrealität so sehr vom Charakter der Uneigentlichkeit geprägt ist, daß Liebe zur bloßen Behauptung und Tod zum zufälligen Versatzstück verkommen. "Mir ist wichtig geworden", schreibt der Autor, "wie Menschen mit ihrer Situation, mit ihrer Bedrohung, ihren Bedürfnissen und Enttäuschungen zurande zu kommen versuchen ... Liebe und Tod müssen nicht mehr benannt werden, sie sind immer vorhanden, wirken in jedem Satz, mit dessen Hilfe Menschen sich dagegen wehren ... Wir umstellen uns mit erfundenen Wirklichkeiten, haben die Utopien in den Alltag hineinbanalisiert. Dieses Stück ist ein mit Reden zugeschüttetes Schweigen.
Sprecher:Peter Fitz (Mac)
Johanna Liebeneiner (Sibille)
Susanne Lothar (Eli)
Rotraut Rieger (Evelin)
Dietmar Mues (Walter)
Helena Rüegg (Dorothee)
Otto Sander (Harry)
Daten zu Karl Günther Hufnagel:geboren: 21.07.1928
gestorben: 19.07.2004
Vita: Karl Günther Hufnagel, am 21. Juli 1928 geboren, gestorben am 19. Juli 2004.
Erstsendung: 23.06.1988
Datenquelle(n): dra
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Treffer 16 von insgesamt 209
Titel: Candide oder Hoffen lernen
Autor: Joachim Walther
produziert in: 1982
produziert von: RIAS
Laufzeit: 81 Minuten
Regie: Manfred Marchfelder
Komponist: Helge Jörns
Inhalt: Angelehnt an Voltaires großen satirischen Roman "Candide" hat Walther den Candide unserer Tage geschaffen, der, wo er auch hinkommt, die Menschen als mörderische Bestien erlebt. Dennoch läßt er sich die Hoffnung nicht nehmen.
Sprecher:Bruno Ganz (Candide)
Jutta Lampe (Utopia)
Angela Winkler (Kunigunde)
Hans Madin (Väterchen Frost)
Wolfgang Condrus (Cacambo)
Lothar Blumenhagen (Wohltäter)
Otto Sander (Pangloß)
Eric Vaessen (Macbeth)
Peter Fitz (Martin)
Holger Madin (Geno Cid)
Norbert Schwarz (Vormund)
Georg Tryphon (Chefpräsident)
Georg Corten (General)
Klaus Herm (Oberster Lächler)
Harry Wüstenhagen (Satrap/Don Fernando)
Maren Kroymann (Chorstimmen)
Daten zu Joachim Walther:geboren: 1943
Vita: Joachim Walther, geboren 1943, war als Lehrer, Verlagslektor und Redakteur tätig. Ab 1983 freier Schriftsteller. Er schrieb Romane, Erzählungen, Hörspiele und Theaterstücke. Zahlreiche internationale Übersetzungen. Arbeitet derzeit im Rahmen eines Forschungsauftrags bei der Gauck-Behörde.
Erstsendung: 24.05.1982
Datenquelle(n): dra
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Treffer 17 von insgesamt 209
Titel: Cordoba oder Die Kunst des Badens
Auszeichnungen (1):Hörspiel des Monats: 6.1984
Autor: Melchior Schedler
produziert in: 1983
produziert von: SDR
Laufzeit: 66 Minuten
Regie: Otto Düben
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Es ist ein exquisites Hobby, dem drei Männer im mittelalterlichen Cordoba frönen: das gemeinsame Bad zur Steigerung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens, zubereitet von Esteban, dem Badekünstler, christlicher Dichter und Mönch, belebt nicht nur die Haut; seine geradezu aphrodisische Wirkung erregt den ganzen Körper und beflügelt den Geist zum überaus sinnlichen Begreifen der Welt: das Baden wird zum lustvollen Symbol, das Glauben und Phantasie, Leben und Poesie einbezieht. Theologische Streitgespräche mit seinen Freunden, dem jüdische Bader Yehuda und dem Araber Jussuf, Imam der großen Moschee, verschaffen ebenso viel Genuss wie poetische Schwärmereien und körperliche Lustbarkeiten.

Die Idylle endet jäh, als im Jahre 1236 die «Reconquista», die christliche Rückeroberung der iberischen Halbinsel einsetzt. Die Freunde werden verschleppt und versklavt - und bewahren sich dennoch ihren heiteren Blick auf das Leben - selbst als man sie blendet. Zum Schluß verführen sie gar ihre greise Gebieterin Dona Elvira zu ihren nun wahrhaft atemberaubenden Badekünsten.



«Cordoba oder Die Kunst des Badens», ein pointiertes Plädoyer für Toleranz, war das wohl meistdiskutierte Hörspiel der 80er Jahre. Sein Autor Melchior Schedler erhielt mehrere Auszeichnungen, da es ihm gelang - so eine Jury - «komisch und beklemmend, aufklärend und unterhaltsam» von den fundamentalen Glaubensfragen unserer Zeit zu erzählen.

(Hörspiel des Monats Juni 1984, Hörspiel des Jahres und Hörspiel des Jahrzehnts)
Sprecher:Peter Fitz (Esteban)
Wolfgang Reichmann (Yehuda)
Martin Benrath (Jussug)
Hans-Michael Rehberg (Prediger)
Rainer Basedow (1.Landsknecht)
Thilo Prückner (2.Landsknecht)
Thomas Holtzmann (ein Ritter)
Brigitte Horney (Donna Elvira)
Daten zu Melchior Schedler:geboren: 1936
Vita: Melchior Schedler (* 1936 in Oberammergau) ist ein deutscher Hörspielautor, Theaterschriftsteller und Maler. Schedler arbeitete nach dem Studium als Bühnenbildner, Fernsehmacher, Theaterkritiker, Sachbuchautor und Dramaturg. Besonders dem Kindertheater hat er sich verschrieben und brachte mit Schlachtet die blauen Elefanten eines der meistdiskutierten Sachbücher zu diesem Thema heraus: Seine harsche, aber wohlbegründete Auseinandersetzung an der Kindertheater- und Puppentheatersituation der 1970er-Jahre brachte ihm selbst unter den Zielpersonen seiner Kritik großes Ansehen ein. Bekannt geworden ist er später vor allem durch seine 43 Hörspiele. Sein 1983 vom SDR produziertes Stück Cordoba oder die Kunst des Badens wurde 1987 zum Hörspiel des Jahrzehnts gewählt.
Hompepage o.ä.: http://www.melchiorschedler.de/
Erstsendung: 24.06.1984
Datenquelle(n): dra
YaGru
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Treffer 18 von insgesamt 209
Titel: Crusaders / Kreuzfahrer
Autor: Stefan Heym
produziert in: 2003
produziert von: MDR
Laufzeit: 274 Minuten
Regie: Walter Adler
Bearbeitung: Caren Fischer
Übersetzer: Werner von Grünau
Inhalt: Juni 1944. Die Amerikaner sind in der Normandie gelandet. Der junge Walter Bing, noch als Kind aus Deutschland emigriert und jetzt Sergeant einer Propagandaeinheit, hat oft Mühe, bei den Befragungen deutscher Gefangener objektiv zu bleiben. Doch während sein Vorgesetzter, Lieutenant Yates, von seinem Chef, Major Willoughby, den Auftrag hat, ein vom kommandierenden General Farrish angefordertes Flugblatt abzulehnen, will Bing sich der Aufgabe stellen. Auch die Journalistin Karen Wallace interessiert sich für das Flugblatt, und verwirrt in der Propagandaeinheit nicht nur den jungen Sergeant. Während Bing sich damit herumschlägt, die moralische Überlegenheit der amerikanischen Demokratie greifbar zu machen und die Deutschen zur Kapitulation zu überreden, demütigt der chauvinistische Küchenchef Sergeant Dondolo die eigenen Leute. Auch der Chef der Operationsabteilung mokiert sich über die von Bing auf dem Flugblatt formulierten Ideale. Doch General Farrish setzt sich durch: am Nationalfeiertag der Amerikaner wird er das Flugblatt zu den Deutschen schießen.
Sprecher:Hans-Peter Hallwachs (Erzähler)
Felix Eitner (Lieutenant David Yates)
Sebastian Rudolph (Sergeant Walter Bing)
Peter Fitz (General Farrish)
Christian Berkel (Major Clarance Willoughby)
Wolfgang Condrus (Mister Crerar)
Christoph Bantzer (Korporal Abramovici)
Udo Kroschwald (Captain Victor Loomis)
Ingo Hülsmann (Sergeant Dondolo)
Matthias Koeberlin (Soldat Preston Thorpe)
Reiner Heise (Soldat Tolachian)
Leslie Malton (Karen Wallace)
Natascha Kespy (Pauline)
Blandine Costaz (Manon)
Alain Jadot (Monsieur Poulet)
Nathalie Karanfilovic (Madame Poulet)
Daten zu Stefan Heym:geboren: 10.04.1913
gestorben: 16.12.2001
Vita: Stefan Heym (geboren am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gestorben am 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 04.12.2003
Datenquelle(n): dra
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Treffer 19 von insgesamt 209
Titel: Das Attentat
Autor: Harry Mulisch
produziert in: 1988
produziert von: SFB; HR
Laufzeit: 83 Minuten
Regie: Hans Gerd Krogmann
Bearbeitung: Irena Meyer-Wehlack; Benno Meyer-Wehlack
Komponist: Robert Schumann
Übersetzer: N. N.
Inhalt: An einem Januarabend des Jahres 1945, wenige Monate vor Kriegsende, wird vor einer Häuserzeile im holländischen Saalem ein Mann erschossen: Es ist der Polizeioberinspektor Fake Ploeg, ein gefürchteter Nazi-Kollaborateur. Zwei Leute laufen aus dem Haus, Herr Korteweg und seine Tochter Karin, und schleppen den Leichnam vor das Nachbarhaus, in dem die Familie Steenwijk lebt. Minuten später sind die Deutschen da. Die Eltern Steenwijks werden erschossen, das Haus wird mit einer Handgranate in Brand gesteckt. Der älteste Sohn Peter hatte versucht, die Leiche noch einmal von Haus "Freiruh" wegzuzerren - er kommt nicht weit, die Deutschen sind schnell und gnadenlos. Der 12jährige Anton Steenwijk wird in dieser Nacht ins Gefängnis gebracht, wo er auf eine blutende Frau trifft, die an dem Attentat auf seiten des holländischen Widerstands beteiligt war. Doch das erfährt Anton erst 30 Jahre später. - Anton begleiten die Ereignisse jener Nacht durch die nächsten 40 Jahre seines Lebens. Er sucht nicht nach Spuren der Vergangenheit. Er hat sich angewöhnt, nicht nach Erklärungen zu fragen. Doch immer wieder begegnen ihm Beteiligte von damals. Baustein für Baustein setzt sich das Bild zusammen, wird der unbegreifliche Ablauf jener Nacht in seiner grauenhaften Logik sichtbar.
Sprecher:Peter FitzJoachim Kirsten (Wachtmeister)
Benjamin TholenJan Momber (Peter, Antons Sohn)
Friedrich W. Bauschulte (Cor Takes)
Manfred Rahn (Mann in Zivil)
Katja Teichmann (Truus Coster)
Christian Rode (Gerrit van Lennep)
Edith Robbers (Frau Beumer)
Dennis Schnidt-Foss (Peter, der Bruder)
Christian Berkel (Fake Ploeg)
Georg Schuchter (Vater)
Ursula Dirichs (Karin Korteweg)
Brita Sommer (Mutter)
Inken Sommer (Liesbeth, Antons Frau)
Daten zu Harry Mulisch:geboren: 29.07.1927
gestorben: 30.10.2010
Vita: Harry Mulisch, geboren 1927, Doyen der niederländischen Gegenwartsliteratur, schuf mit dem 1959 erschienenen "Steinernen Brautbett", mit dem er auch in Deutschland bekannt wurde, einen der international bedeutendsten Romane über den Zweiten Weltkrieg. Weitere Bücher sind u.a. "Strafsache 40/61", "Das Attentat", "Höchste Zeit", "Die Prozedur", "Die Entdeckung des Himmels", "Siegfried. Eine schwarze Idylle".

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Erstsendung: 28.06.1988
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Treffer 20 von insgesamt 209
Titel: Das Gesellschaftsspiel
Autor: Wolfgang Graetz
produziert in: 1964
produziert von: HR
Laufzeit: 39 Minuten
Regie: Hermann Naber
Inhalt: Schon morgens beim Frühstück beginnt die tägliche Misere; der Mann schlingt die Brötchen herunter, weil er es eilig hat; wenn die Tür hinter ihm ins Schloß fällt, sieht sich die Hausfrau zehn zähflüssigen Stunden ausgeliefert, der ewigen Monotonie des Bettenmachens, Staubsaugens, Kochens; das Leben ist wie ein gähnendes Loch, man möchte davor weglaufen, aber wohin? Der Arzt verordnet Kurpackungen, auf dem Reisebüro scheint man auf ihren Fall nicht eingerichtet zu sein; also muß sie es weiterspielen, das verhaßte Hausmütterchenspiel mit Strümpfestopfen und Windelwaschen; Frau Behrens, 26 Jahre alt, Hausfrau, zermürbt von Nichtigkeiten, bricht plötzlich mit den Spielregeln; genauer gesagt, sie variiert sie auf ihre Weise in einem Warenhaus, wo sie einzukaufen beginnt, als ob sie Millionärin sei; Wolfgang Graetz schrieb mit seinem Hörspiel "Das Gesellschaftsspiel" eine Satire auf die fade gewordene Konsumwelt und die triste Rolle, die der Hausfrau darin zugewiesen ist.
Sprecher:Inken Deter (Sie)
Joachim Böse (Er)
Hans Stetter (Händler)
Siegfried Nürnberger (Alter Mann)
Wolfgang Amerbacher (Arzt)
Peter Schmitz (Kellner)
Kurt Dommisch (Beamter)
Lars Doddenhof (Ein Herr)
Katja Kessler (Mädchen)
Cornelia Menzel (Bardame)
Rainer Luxem (Liftboy/3. Verkäufer)
Wolfgang Bieger (Propagandist)
Gerhard Retschy (Detektiv)
Hans Georg Laubenthal (Direktor)
Erwin Scherschel (Kripo)
Franz Kutschera (Kommissar)
Alwin Michael Rueffer (Anwalt)
Robert Seibert (1. Verkäufer)
Peter Fitz (2. und 4. Verkäufer)
Wolfgang Bieger (5. Verkäufer)
Sophie Engelke (1. Verkäuferin)
Karin Fränkel-Devaux (2. Verkäuferin)
Brigitte Bergen (3. Verkäuferin)
Karin Werner (4. Verkäuferin)
Christiane Eisler (5. Verkäuferin)
Daten zu Wolfgang Graetz:geboren: 07.01.1926
gestorben: 11.03.1999
Vita: Wolfgang Graetz (* 7. Januar 1926 in Berlin; † 11. März 1999 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Fernsehautor. Graetz war mehrfach als Straftäter inhaftiert und begann sein stark autobiografisch geprägtes schriftstellerisches Schaffen in der JVA Butzbach, die zu seinen Haftzeiten noch Zuchthaus war. Zunächst verfasste er mehrere Hörspiele, die Anfang der 1960er Jahre gesendet wurden und allesamt Außenseiter der Gesellschaft zum Thema hatten.

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Erstsendung: 23.11.1964
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  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
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