• Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  • Die Hörspieldatenbank kann auch ohne Registrierung genutzt werden, wir behalten uns jedoch vor, die Anzahl der Treffer für nicht registrierte bzw. angemeldete Besucher zu beschränken.
    Aktuell ist die Registrierung geschlossen. Wer dennoch Zugang braucht, kann uns über das Kontaktformular ansprechen.
    Bitte beachten: Wir sind ein Informations- und kein Download-Portal!
  • Unter der Webadresse http://www.hoerspielundfeature.de/ bietet der Deutschlandfunk Hörspiele und Features zum Nachhören und Download an. Einfach mal vorbeischauen!

Hörspieldatenbank

Willkommen zur umfangreichsten deutschsprachigen Hörspieldatenbank

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man in den Foren.  Informationen zur Suche finden sich hier. Unser Gästebuch findet sich hier: Gästebuch.
Aktueller Datenbestand: 60.057 Einträge, sowie 1.779 Audiopool-Links und 429 bekannte Sendetermine.  Suchanfragen heute: 405 (363/42)
Statistiken:
Hörspiel-Kalender
           Übersicht:
Auswahl nach Sender:     Übersicht:
Gehe zur Seite:             
Treffer 1 von insgesamt 47
Kriterien: Sprecher entspricht 'Peter Ehrlich' - Auswahl wurde auf maximal 20 Sätze/Seite begrenzt.- Suche nach Treffer irgendwo im Feld
Titel:
Autor: Joy Markert
Monika Jung
Manfred Mixner
Angelika Maiworm
Barbara Schäfer
Frank Werner
produziert in: 2002
produziert von: SWR
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Angelika Maiworm
Komponist: Sabine Schäfer
Joachim Krebs
Inhalt: 24 Kurzkrimis

In 24 Hörspielminiaturen werden 24 berühmte und erfolgreiche Krimiautoren der Weltliteratur vorgestellt. Das geschieht spielerisch in Form von Travestie oder Parodie. Unsere Hörer sind aufgefordert, mitzuraten, allerdings nicht, wer der Täter ist, sondern wie der Originaltitel der parodierten Romane heißt. Der Romanautor wird genannt.
Sprecher:Rufus Beck
Peter Fritz
Friedhelm Ptok
Daten zu Joy Markert:geboren: 1942
Vita: Joy Markert, geboren 1942 in Württemberg, lebt in Berlin. Er schreibt Drehbücher und Hörspiele. Nach seiner Bearbeitung der Carlotta-Krimis von Linda Barnes produzierte Deutschlandradio Kultur "Die Malteser Bescherung" (2005), "Die Hechinger Madonna" (2008) und "The Beat Goes On oder: Die Hölderlinakte" (2010).
Hompepage o.ä.: http://www.joymarkert.de/
Daten zu Monika Jung:geboren: 1957
Vita: Monika Jung, geboren 1957 im Saarland, lebt seit 1979 in Berlin. Zahlreiche Reisen machte sie nach Südostasien. Sie schreibt Hörspiele, Features, Erzählungen und Kindergeschichten fürs Radio.
Erstsendung: 05.10.1988
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 2 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Anders Bodelsen
produziert in: 2013
produziert von: Autorenproduktion
Regie: Gert Westphal
Übersetzer: Walter Kolbenhoff
Inhalt: Zwei eng befreundete Ehepaare - die Männer sind Arbeitskollegen, der eine von ihnen wurde soeben zum Prokuristen ernannt - veranstalten zur Feier dieser Beförderung eine Party. Während sie mit einander tanzen, trinken und flirten, und der Abend mit Gesprächen über alltägliche Banalitäten verrinnt, offenbaren sich unter dem Deckmantel dieser landläufigen Konversation unterschwellige Beziehungen und Rivalitäten, mit deren Vorhandensein eine gesellschaftskritische Aussage über Formen und Normen des modernen Lebens getroffen werden soll.
Daten zu Anders Bodelsen:geboren: 11.02.1937
Vita: Anders Bodelsen (* 11. Februar 1937 in Frederiksberg, Kopenhagen) ist ein bedeutender dänischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 18.03.1967
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 3 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Günter Eich
produziert in: 1980
produziert von: NDR
Laufzeit: 58 Minuten
Regie: Robert Bichler
Komponist: Wolfgang Heinrich
Inhalt: In diesem (seinem Lieblings-) Hörspiel hat Günter Eich sein zentrales Motiv wieder aufgegriffen: die Suche nach dem letzten Sinn des Lebens. Hakims Bemühen, den hundertsten Namen Allahs zu erfahren, jenes Wort, das Wesen und Geheimnis der Welt entschlüsselt, gerät zu einer Irrfahrt durch Geschichte und Kultur von Orient und Okzident. Die anmutige, poetische Geschichte voller Paradoxien, Anspielungen und Irrtümern erhält eine Lösung von hintergründiger Listigkeit: Hakim erkennt, dass die Ereignisse, die ihn auf seiner Suche begleiteten, bereits Übersetzungen des 100. Namens von Allah waren. Seither sieht er in allem schönen und Guten den Namen des Propheten.
Sprecher:Dietmar Mues (Student, Raimund)
Sabine Sinjen (Mädchen, Cornelia)
Ulrich Kuhlmann (Silvester)
Renate Heilmeyer (Mutter)
Paul Edwin Roth (Vater)
Karen Hüttmann (Verkäuferin)
Manfred Steffen (Kaufmann)
Charlotte Schellenberg (Alte Frau)
Dietrich Mattausch (Dr. Fuß)
Ellen Waldeck (Frau Schirmer)
Karl Heinz Lemken (1. Fremder)
Gerd Baltus (2. Fremder)
Willy Witte (Stimme eines alten Mannes)
Gertrud Niemitz (1. Stimme)
Lieselotte Juliusberg (2. Stimme)
Jo Brauner (Rundfunksprecher)
Heinz Fabian (Beamter)
Daten zu Günter Eich:geboren: 01.02.1907
gestorben: 20.12.1972
Vita: Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus; † 20. Dezember 1972 in Salzburg) war ein deutscher Hörspielautor und Lyriker. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte Inventur und Latrine, das Hörspiel Träume sowie die Prosasammlung Maulwürfe.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 4 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Wolfgang Hildesheimer
produziert in: 1972
produziert von: SRF
Laufzeit: 40 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Robert Bichler
Inhalt: Im erfundenen Balkan Hildesheimers geht es zu wie im wirklichen Leben. Merlin ist ein friedliebender, brav arbeitender Landschaftsmaler, an der Plotinitza, dem Grenzfluss zwischen Blavazien und Procegovina. Aber eben: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Merlin steckt mitten drin, wird als Spion verdächtigt. Verleumdungen da, eine Verschleppung dort, dazu Intrigen und ein guter Schuss Liebe. Und in der ganzen witzigen Absurdität steckt mehr als nur ein Körnchen Wahrheit. Wie gesagt: Wie im wirklichen Leben.
Daten zu Wolfgang Hildesheimer:geboren: 09.12.1916
gestorben: 21.08.1991
Vita: Wolfgang Hildesheimer (* 9. Dezember 1916 in Hamburg; † 21. August 1991 in Poschiavo, Graubünden, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller und Maler. Er ist vor allem durch seine Hörspiele und Dramen bekannt geworden.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 5 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Max Frisch
produziert in: 1966
produziert von: BR; SWF
Laufzeit: 68 Minuten
Regie: Kurt Hirschfeld
Inhalt: Das Andorra in dem neuen Drama von Max Frisch hat nichts zu tun mir dem wirklichen Kleinstaat dieses Namens. Es ist der Name für ein Modell. Und die Handlung erschöpft sich nicht in dem dargestellten Schicksal des jungen Andri, den die Andorraner für einen Juden halten und deshalb in den Tod treiben. Auch sie ist ein Modell - ein Modell für jede Form von Verblendung, mag sie rassische, religiöse oder politische Gründe haben. In seinem Hörspiel "Rip van Winkle", in seinem Roman "Stiller" und in einigen anderen Werken hat Frisch das Motiv der Identitätsflucht behandelt: Ein Mensch versucht, dem Bannstrahl seiner persönlichen Vergangenheit zu entrinnen, das Bild auszulöschen, das man sich von ihm gemacht hat. Das Drama "Andorra" bringt die Umkehrung dieses Motivs. Andri nimmt die Rolle, die man ihm zudiktiert, an. Er wird das, was er nicht ist, und erfüllt ein ihm aufgezwungenes Schicksal - stellvertretend, aber nicht in der Lüge der Konvention, sondern in der Freiheit der eigenen Entscheidung.
Sprecher:Robert Freitag (Gantenbein)
Dagmar Altrichter (Lila)
Miriam Spoerri (Camilla Huber)
Daten zu Max Frisch:vollständiger Name: Max Rudolf Frisch
geboren: 15.05.1911
gestorben: 04.04.1991
Vita: Max Rudolf Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie zwei, die Zeiträume von 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971 umfassende, literarische Tagebücher.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 19.03.1962
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 6 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Elisabeth Wäger
produziert in: 1976
produziert von: ORF-NÖ
Laufzeit: 59 Minuten
Regie: Engel-Denis Joachim
Inhalt: Hauptperson des Hörspiels ist eine Frau, Mutter von vier Kindern, die in eine außerordentlich schwierige ökonomische und seelische Lage (auf Grund einer Ehekrise) geraten und nahe dem Zusammenbruch ist. Sie versucht die Anweisungen eines Nervenarztes zu befolgen, spricht über sich und versucht Emanzipationsthesen, die sie auf einer politischen Versammmlung aufgenommen hat, in die Wirklichkeit umzusetzen. Doch die "eine Welt" kann in die "andere" nicht einsehen. "Das Zuhause ist, wo ich zuständig bin, wo ich niemand bin. Ich bin ein Stück Holz und das sitzt auf mir".
Sprecher:Luis Ries (X)
Brigitte Neumeister (Y)
Ernst Meister (Z)
Anton Duschek (Diener Tom)
Daten zu Elisabeth Wäger:geboren: 1942
Vita: Elisabeth Wäger, geb. 1942 in Rankweil/Vorarlberg, vielfach ausgezeichnete Autorin von Erzählungen, Romanen, Theaterstücken und Hörspielen. Der ORF produzierte zuletzt ihre Hörspiele "Eine Geschichte vom Fräulein Helene", "Cassette an Ella" und "Blick durch den Spiegel".
Erstsendung: 14.01.1976
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 7 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Benjamin Kuras
produziert in: 2006
produziert von: SWR
Laufzeit: 55 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Horst Loebe
Inhalt: Capitan Smrdlanek, Spezialist für Kunstdiebstahl bei der Prager Kriminalpolizei, schießt während eines Fahndungsaufenthaltes in Paris auf seinen Assistenten und wird verhaftet. Dem verhörenden Offizier Poitier erzählt er die zunächst schwer nachvollziehbare Geschichte eines Kunstraubs. Smrdlanek befaßte sich mit dem Verschwinden zwieer mittelalterlicher Plastiken, die die Heiligen Antonius und Franziskus darstellen. Spuren weisen zunächst auf einen Professor der Kunstgeschichte hin, dann häufen sich die Hinweise, daß diese Zeugnisse einheimischer Kultur ihren Weg ins westliche Ausland gemacht haben. Unmißverständlich wird er in diesem Stadium darauf hingewiesen, die Finger von der Sache zu lassen ... Geschrieben von einem Tschechen, Benjamin Kuras, einem Emigranten seit der Befreiung seines Heimatlandes durch Panzer, Geheimpolizei und Verordnungen im Jahre 1968, kann ein solcher Stoff kaum zur vordergründigen Kriminalgeschichte geraten, wenngleich das Kriminelle des handgreiflich protegierten Ausverkaufs nationaler Kultur kräftig durchschlägt.
Sprecher:Dietmar Mues (Jordan)
Karoline Eichhorn (Martini)
Oliver Stokowski (Dr. Vollard)
Julia Hummer (Clara)
Christiane Leuchtmann (Marlene)
Andreas Schlager (Volker)
Rainer Gahlke (Dr. Arnold)
Daten zu Benjamin Kuras:geboren: 04.04.1944
Vita: Benjamin Kuras, geb. 1944 in der CSSR, Autor. Zunächst schriftstellerische und journalistische Tätigkeit in Prag. 1968 Emigration nach England und Arbeit als Nachrichtenredakteur bei der BBC, Autor und Theatermanager. Weitere Hörspiele u.a. "Anton und Franz wohlauf" (SR 1980), "Freitags Mord" (SR 1982), "Russischer Salat" (SR 1986), "Goldberg in New York" (SR 1990), "Goldberg und das wunderbar wahnsinnige Weltbad" (SWR 2010).

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 30.03.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 8 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Raymond Chandler
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 51 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Hermann Naber
Übersetzer: Wilm W. Elwenspoek
Inhalt: Die Fans wissen es: Perlen gehören zu Raymond Chandlers Lieblingsobjekten. (Und den Nicht-Fans in Paranthese: Chandler ist einerseits ein Klassiker der Kriminalliteratur, andererseits aktuell geblieben durch seine Darstellung amerikanischer Verbrechersyndikate.) In dieser frühen Erzählung soll Walter Gage ein Perlencollier wiederbeschaffen, und zwar ohne Polizeihilfe. Denn es soll nicht herauskommen, daß die Perlen falsch sind. Aber Walter Gage hat eine Schwäche: den Whisky. Und so säuft er mit dem Hauptverdächtigen mehrmals rund um die Uhr, statt etwas für sein Honorar zu tun. Und dieser Hauptverdächtige ist viel stärker, sowohl in puncto Whisky als auch Keilerei...
Sprecher:Klaus Degenhardt (Anton)
Jupp Saile (Rudolf)
Wolfgang Schwarz (Kriegbaum)
Daten zu Raymond Chandler:geboren: 23.07.1888
gestorben: 26.03.1959
Vita: Raymond Thornton Chandler (* 23. Juli 1888 in Chicago, Illinois; † 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen Hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 06.06.1969
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 9 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Walter Benjamin
Ernst Schoen
Wilhelm Hauff
produziert in: 1990
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 41 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Hermann Naber
Bearbeitung: Walter Benjamin
Inhalt: Dieses Hörspiel wurde 1932 geschrieben. Da war es noch ein Abenteuer, sich aller sichtbarer Schönheit und Werte zu entkleiden und in das unsichtbare "Stimmland" einzutreten. Hier tun es die Figuren des Märchens. "Wir stehen nun schon hundert Jahre in Hauffs Märchenbuch", sagen sie. "Da können wir immer nur zu einem Kind auf einmal sprechen. Jetzt ist es aber Mode, daß die Märchenfiguren aus den Büchern herauskommen und ins Stimmland hinübergehen, wo sie sich dann vielen tausend Kindern auf einmal präsentieren können." Und so treten sie zögernd und ein wenig ängstlich ein ins Land der Stimmen, um ihr Spiel vorzuführen, das Märchen um den Kohlenmunkpeter, der beim Glasmännchen drei Wünsche frei hat und sein Herz für Geld verkauft.
Sprecher:Ruth Reinecke (Marlene)
Anny Stöger (Frau)
Hans Madin (Mann)
Daten zu Walter Benjamin:geboren: 15.07.1892
gestorben: 26.09.1940
Vita: Walter Bendix Schoenflies Benjamin (* 15. Juli 1892 in Charlottenburg; † 26. September 1940 in Portbou) war ein deutscher Philosoph, Literaturkritiker und Übersetzer der Werke von Balzac, Baudelaire und Marcel Proust.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 22.04.1979
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 10 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Hans Brennert
Hanns Heinz Ewers
produziert von: WDR
Laufzeit: 3 Minuten
Genre: Komödie
Regie: Rainer Zur Linde
Bearbeitung: Rainer Zur Linde
Inhalt: MACHT DER LIEBE von Hanns Heinz Ewers

WACKELSTEIN von Hans Brennert

HASENPFOTE von Hans Brennert



Im Jahre 1881 wurde in Paris das später weltberühmte Cabaret "Chat Noir" eröffnet. Der grosse Erfolg und die Resonanz bei der "schreibenden Zunft" blieben auch in Deutschland nicht unbemerkt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis im Jahre 1901 ein ähnliches Etablissement in München eröffnet wurde, sein Name "Das Überbrettl".

Einer der Hausautoren, Hanns Heinz Ewers, erklärt den Namen so: "Die Bretter" - die die Welt bedeuten -, das ist die Bühne. Der Begriff "Das Brettl" hat sich für das Variéte eingebürgert. Zwischen Bühne und Brettl liegt - logisch - "Das Überbrettl".



"Macht der Liebe": Arno Falk beim Rendezvous mit Christine. Er müsste dringend an ein Örtchen, aber da er so schüchtern ist, hat dies, je nach Sichtweise eine erfreuliche oder fatale Folge: die Verlobung.



"Wackelstein": Im damaligen München durfte natürlich auf dem "Überbrettl" das Amtsgericht und seine einzigartige Rechtsprechung nicht fehlen. Zwei ehemals Verlobte streiten sich um einen Stein, der in der Zwischenzeit verschwunden ist.



"Hasenpfote": Auch in einer Amtsstube gibt es Intrigen. Und ein überkorrekter Kanzlist kann schon mal zum Problem werden.
Sprecher:Kapitän Flitschauge: Klaus Schweizer
Gräte: Peter Justen
Bumskopp: Uwe Schareck
Daten zu Hanns Heinz Ewers:Vita: Hanns Heinz Ewers (1871-1943) ist Autor von Prosa, Drehbüchern und satirischen Texten. Sein Bestseller "Alraune" (1911) wurde mehrfach verfilmt. Er war ein früherer Parteigänger der NSDAP, 1932 erschien der Propagandaroman "Horst Wessel". 1934 folgte ein Publikationsverbot und Ewers war nicht mehr erwünscht.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 11 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Hans Jürgen Fröhlich
produziert in: 2011
produziert von: SRF
Laufzeit: 10 Minuten
Regie: Mathias von Spallart
Bearbeitung: Hans Jürgen Fröhlich
Inhalt: Der Roman "Ulysses" von James Joyce wird als Wegbereiter der Moderne angesehen. Der Dubliner Dichter beschreibt die Odyssee eines Tages im Leben des Anzeigenmaklers Leopold Bloom. Das Werk ist in 18 episch-dramatische Stationen aufgeteilt, die in symbolhafter Beziehung zu bestimmten Gesängen der homerischen Odyssee stehen. Joyce hat den besungenen Tag auf den 16. Juni 1904 festegelegt und damit das Datum seines ersten Spazierganges mit seiner späteren Frau Nora Barnacle am Strand von Sandymount verewigt. Nur fünf Jahre nach Veröffentlichung des Meisterwerkes, 1927, begaben sich die ersten Fans in Dublin auf eine Pilgerreise zu den im Roman beschriebenen Orten - vor allem natürlich zu den Pubs. Kurz darauf begannen Literaturbegeisterte in aller Welt diese Tradition aufzugreifen. Mittlerweile ist der Bloom's Day gleichwertig neben dem St. Patrick's Day im Kalender der englischsprachigen Welt zu finden.

Hans J. Fröhlichs Hörspiel ist eine Paraphrase auf die 6. Station des "Ulysses", in welcher Bloom mit drei anderen Herren in einer rüttelnden Droschke durch Dublins Strassen zu einer Beerdigung fährt.
Sprecher:Anette Herbst (Eva)
Franziska von Fischer (Ira)
Daten zu Hans Jürgen Fröhlich:geboren: 04.08.1932
gestorben: 22.11.1896
Vita: Hans-Jürgen Fröhlich (* 4. August 1932 in Hannover; † 22. November 1986 in Dannenberg (Elbe)) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 12 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Rolf Schroers
produziert in: 1959
produziert von: SFB
Regie: Mathias Neumann
Inhalt: Es wird die Situation eines Menschen dargestellt, den die unmenschliche Logik des Krieges zu Unmenschlichem zwingt,der aber plötzlich den Verblendungs-Zusammenhang durchschaut, ohne sich ihm freilich entziehen zu können. Das ewig reizvolle venezianische Kolorit mischt sich mit der Verwirrung, Verzweiflung und Verworfenheit, welche die nahende Katastrophe mit sich bringt. (Pressetext)
Sprecher:Rudolf Fernau (Vanan, Gerichtspräsident)
Edda Weidemann (Elena, seine Tochter)
Helmut Wildt (Erzi, Untersuchungsführer)
Ernst Sattler (Croz, Senatspräsident)
Bernhard Minetti (Crust, Richter)
Sigurd Lohde (Data, Richter)
Siegfried Dornbusch (Maveri, Richter)
Paul Günther (Persius, Richter)
Friedrich Maurer (Malgai, Registrator)
Ruth Diehl (Krankenschwester)
Paul Paulschmidt (Gerichtsdiener)
Erstsendung: 11.02.1959
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 13 von insgesamt 47
Titel:
Autor: John Ronald Reuel Tolkien
produziert in: 1979
produziert von: WDR
Laufzeit: 57 Minuten
Genre: Fantasy
Regie: Bernd Lau
Bearbeitung: Peter Steinbach
Übersetzer: Margaret Carroux
Inhalt: Mit der monumentalen Roman-Trilogie "Der Herr der Ringe", die ursprünglich nur als Fortsetzung des heiteren Kinderbuches "Der kleine Hobbit" (1937) gedacht war, verließ Tolkien die vergleichsweise drollige Welt des "Hobbit" und ließ ihren ernsten Hintergrund sichtbar werden: Aus dem Material einer in Jahrzehnten gewachsenen Privat-Mythologie schuf er ein Supermärchen für Erwachsene. Ein Leben lang hatte der Universitätsprofessor Tolkien jede freie Minute darauf verwendet, ein mythologisches Utopia zu erfinden, eine Gegenwelt, verlegt in eine vorhistorische Zeit, da die Kontinente noch eine andere Form besaßen als heute und von archaischen, inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt werden - von Elben, Zwergen, Zauberern, Orks, Trollen, Baumwesen und anderen Geschöpfen. Frodo Beutlin nun, der Neffe Bilbos, macht sich auf in eine Welt, die ungleich böser, aber auch perfekter und ausgetüftelter ist als die des "Kleinen Hobbit". Ihm, der doch wie sein Onkel nichts mehr als ein geruhsames Leben und eine dampfende Pfeife schätzt, ist es auferlegt, ein ganzes Zeitalter, das aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot zu bringen. Ein zauberkräftiger Ring, geschmiedet von einer bösen Macht, hat die Harmonie von Mittelerde zerstört und stiftet, wo er auftaucht, Mißgunst, Ärger und Streit. Herrscher werden zu grausamen Tyrannen, wenn sie in seine Nähe kommen, Menschen zu garstigen bösartigen Geschöpfen, wenn sie ihn zu oft aufsetzen, und ein Krieg, der das Schicksal des Kontinents besiegeln soll, steht unmittelbar bevor. Frodos Aufgabe ist es, "das Ding" wieder dorthin zu bringen, wo es geschmiedet wurde, und zu vernichten. Seine Reise zum Schicksalsberg wird zur Odyssee durch eine versunkene Welt mythologischer Geschöpfe, eine Reise auch in die tieferen Kammern unserer Gehirne, wo vielleicht der eine oder andere Drache noch schlummernd einen Schatz bewacht, den wir längst verloren glaubten.

"Der Herr der Ringe" ist in den 70er Jahren zum Kultbuch avanciert und heute mit 50 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Fantasy-Buch.

1. Ein festlicher Abschied
In Hobbingen herrscht große Aufregung: Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend lädt anläßlich seines einhundertundelften Geburtstags das ganze Dorf zu einem riesigen Fest ein. Wieder einmal ein Anlaß, über Bilbo und seine Sonderbarkeiten zu tratschen - seine legendäre Reise vor vielen Jahren, seinen Reichtum, seine ewige Jugend... Gandalf, der Zauberer, trifft ein und eröffnet das Fest mit einem phantastischen Feuerwerk. Doch einmal mehr läuft bei Herrn Bilbos Fest alles anders als gewohnt: Bilbo will wieder auf Reisen gehen, und da er gewöhnliche Abschiede langweilig findet, verschafft er sich einen sensationellen Abgang - vor den Augen der Festgesellschaft löst er sich in Luft auf.

2. Der Ring bleibt bei Frodo
Auf der ersten Reise hatte Bilbo einem glitschigen Geschöpf namens Gollum einen Zauberring abgenommen, der seinen Träger unsichtbar macht. Gandalf tadelt ihn, daß er sich bei seinem Fest wieder einmal mit Hilfe des Rings einen pompösen Auftritt verschafft hat. Der Ring sei für solche Späße zu gefährlich und diesmal müsse er ohne ihn auf Reisen gehen. Alles Sträuben hilft nichts: Bilbo muß den Ring seinem Neffen Frodo Beutlin überlassen. Und der ahnt nicht, daß damit das Schicksal des Zeitalters in seine Hände gelegt ist.

3. Der Feind regt sich
Dreizehn Jahre nach Bilbos Aufbruch kehrt Gandalf ins Auenland zurück. Immer hat das Erscheinen des Zauberers eine besondere Bedeutung, und diesmal gilt sein Besuch Frodo. Schnell muß Frodo einsehen, daß die Jahre seines gleichmäßigen Hobbit-Alltags gezählt sind. Gandalf erzählt ihm von der Macht des Ringes und seiner Gefährlichkeit. Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, habe vom Wiederauftauchen des Rings erfahren und streckt nun seine gierigen Hände wieder nach ihm aus. Mit seiner Hilfe kann er ganz Mittelerde in seine Gewalt bringen. Frodo begreift, daß er das Auenland verlassen muß.

4. Hinaus in die Welt
Heimlich bricht Frodo in der Nacht mit seinen Freunden Sam und Pippin zur Fahrt ins Ungewisse auf. Am nächsten Tag erblicken sie in der Ferne ein grausiges Geschöpf: einen Schwarzen Reiter. Sie wissen jetzt, daß sie verfolgt werden. Als am Abend wieder ein Schwarzer Reiter erscheint, spürt Frodo die Kraft Mordors von ihm ausgehen und die Versuchung, den Ring aufzusetzen. Doch unverhofft erscheint Hilfe: Elben, freundliche lichte Waldwesen kommen des Weges und treiben den Reiter in die Flucht.

5. Eine Nacht unter Elben
Auf einer Lichtung werden die drei Gefährten von den Elben bewirtet und erleben eine paradiesisch schöne Nacht. Gildor, ein Elb, warnt Frodo vor den Schwarzen Reitern und ermahnt ihn, sich zügig nach Bruchtal zu begeben. Am nächsten Morgen sind die Elben fort. Frodo möchte seine Freunde nicht weiter der Gefahr aussetzen, doch Sam und Pippin bestehen darauf, bei ihm zu bleiben, und so ziehen sie zu dritt weiter. Aber bald geraten sie wieder in Bedrängnis: Am Stockbach taucht ein Reiter auf.

6. Verschwörung der Freunde
Auf ihrer Flucht vor den schwarzen Reitern gelangen die Hobbits auf Bauer Maggots Hof. Maggot berichtet, daß einer der Reiter sich nach Frodo erkundigt habe. Am nächsten Tag treffen sie Merry, und damit ist die Gruppe komplett. Als sie abends in Krickloch ankommen und Frodo noch immer so tut als habe er ein Geheimnis, verraten die Gefährten ihre "Verschwörung": Schon lange seien sie durch himmlisches Spionieren in die wahren Hintergründe der Reise eingeweiht und nichts könne sie von der Fahrt abbringen. Damit steht fest, daß sie zu viert nach Bruchtal ziehen.

7. Süße Gastfreundschaft
In einer verzauberten Flußgegend geraten Merry und Pippin in die tödliche Umklammerung einer lebendigen Weide. Gerade noch rechtzeitig kommt Tom Bombadil des Weges und befreit die Eingeschlossenen. Er nimmt die Gefährten mit in sein Haus, wo Goldbeere sie empfängt und aufs Köstlichste bewirtet. Der Aufenthalt bei Tom und Goldbeere ist so erquickend, daß sie noch einen Tag dableiben. Doch kaum sind sie wieder aufgebrochen, werden die Freunde auf den Hügelgräberhöhen in einen tückischen, bösartigen Nebel getaucht.

8. Ein Waldläufer kommt ins Spiel
Frodo findet sich im Innern eines Grabes wieder und sieht seine Freunde, wie zur Hinrichtung geschmückt, in der Hand des Grabunholds. Wieder kommt ihnen Tom Bombadil zu Hilfe. Den weiteren Weg aber müssen sie ohne ihn schaffen. Im Gasthaus zu Bree treffen sie einen seltsamen Menschen: Streicher, den Waldläufer. Sie sind sich nicht sicher: Ist er Freund oder Feind? Glücklicherweise bringt ihnen der Wirt einen Brief von Gandalf, in dem er ankündigt, die Hobbits leider erst in Bruchtal treffen zu können; sollten sie aber einen Mann namens Streicher treffen, so könnten sie ihm vertrauen.

9. Der Feind greift an
Auf Schleichwegen führt Streicher die Hobbits zur Wetterspitze, wo sie ihr Lager aufschlagen. In der Nacht aber greifen die Schwarzen Reiter an. Frodo begeht den Fehler, den Ring überzustreifen, und nun sieht er die Geschöpfe Mordors in voller Klarheit. Mit dem Ring auf dem Finger ist er ihnen ausgeliefert und wird, obwohl sie die Angreifer in die Flucht schlagen, schwer verwundet. Zum Glück treffen sie Glorfindel und seine Elben. An der Furt der Lautwasser aber greifen die Schwarzen Reiter erneut an.

10. Der Rat Elronds
Auf Glorfindels Pferd kann Frodo dem Angriff der Reiter diesmal entkommen. Doch er versinkt in tiefe Bewußtlosigkeit und erwacht erst nach Tagen des Schlafes im lieblichen Bruchtal, wo ihn Elrond mit seiner Kunst von der bösen Verletzung heilt. Hier, im letzten heimeligen Haus, trifft er Bilbo wieder, der noch immer gierig nach dem Ring ist. In Elronds Halle tagt der Große Rat, Versammlung aller Mächtigen, die Widerstand gegen Sauron leisten. Fürchterliche Nachrichten von den Untaten Mordors werden aus allen Teilen der Welt berichtet. Elrond beschließt, der Ring soll in dem Feuer, in dem er gemacht wurde, vernichtet werden.

11. In die Tiefen der Welt
Der Rat Elronds erteilt einer Gruppe von neun auserwählten Boten den Auftrag, nach Mordor zu gehen und den Ring am Schicksalsberg zu vernichten. Nur der Ringträger sei in seiner Verantwortung gebunden, alle anderen brauchten nur so weit zu gehen, wie sie es ertragen. Die Gruppe der neun bricht unter Gandalfs Führung auf. Am Nebelgebirge stoßen sie auf erste Schwierigkeiten: Schnee, Lawinen und Wölfe hindern sie, den Rothornpass zu überqueren. Zum Entsetzen aller beschließt Gandalf, den unterirdischen Weg durch die Minen von Moria zu gehen.

12. Durins Zeiten
Drei Tage lang wandert die Gemeinschaft durch die Dunkelheit Morias, durch enge Gänge und über tiefe Klüfte. Sie haben das Gebirge fast durchquert, da entdecken sie das Grab des Zwergenkönigs Balin, und Gimli erzählt von der einstigen Schönheit der Silberminen, dem Reich seiner Väter. Auf einmal aber greifen Orks an. Die Gänge füllen sich mit feindlichen Kämpfern, erbittert leisten die Gefährten Widerstand gegen die Übermacht. Doch dann ist alles verloren: Ein Balrog, ein entsetzliches Wesen, erscheint. Nur Gandalfs Zauberkraft kann sie noch retten.

13. Im Herzen des alten Reiches
Gandalf ist im Kampf mit dem Balrog in die Tiefe gestürzt. Niedergeschlagen setzt die Gemeinschaft ihren Weg nun unter der Führung Aragorns fort. Am Fluß Nimrodel treffen sie Haldir und seine Elben, die sie in das Herz des Elbenreichs Lorien führen. In Caras Galadon werden die Gefährten von Celeborn und Galadriel empfangen, und alle sind wie betäubt von der Schönheit des Landes. Der süße Aufenthalt erweist sich leider nur als kurze Atempause, denn als Frodo in Galadriels magischen Spiegel schaut, spürt er das Auge Saurons. Galadriel rät ihm, am nächsten Morgen die Reise fortzusetzen - auf ihm ruhe nun alle Hoffnung.

14. Frodos Entscheidung
Die Fahrt geht in Booten auf dem Anduin weiter - keine angenehme Fortbewegungsart für Hobbits. Außerdem verfolgt sie hier auf dem Wasser ein glitschiges Etwas namens Gollum. Nach einigen Tagen gibt es Meinungsverschiedenheiten über den weiteren Weg. Frodo soll die Entscheidung treffen, ob sie mit Boromir nach Minas Tirith oder direkt nach Mordor gehen. Als er sich zum Nachdenken in den Wald zurückzieht, taucht unversehens Boromir auf und versucht ihm den Ring abzuhandeln. Frodo entkommt ihm knapp, doch jetzt ist ihm alles klar: Er muß allein nach Mordor, sofort.

15. Die Gemeinschaft zerbricht
Gerade noch entdeckt der treue Sam seinen Herrn, wie er sich heimlich davonstehlen möchte und springt zu Frodo ins Boot. Nun sind sie allein auf dem Weg nach Mordor. Zur selben Zeit haben Orks die Lagerstelle angegriffen. Boromir ist tot, Merry und Pippin sind von Orks verschleppt worden, und die übrigen nehmen die Verfolgung der Orkrotte auf - damit ist die Gemeinschaft aufgelöst. Aragorn, Gimli und Legolas haben Mühe, die Orks einzuholen - irgendein Zauber liegt über dem Land.

16. Mit Horn und Trommeln
Merry und Pippin sind den Orks längst entkommen. Stillvergnügt schaukeln sie in den knorrigen Armbeugen des Ents Baumbart und lassen sich Geschichten vom Wald und der Bosheit des Zauberers Saruman erzählen. Baumbart trägt sie ins Innere des Waldes, wo eine Thing-Versammlung der Ents und Huorns stattfindet. Die Baumwesen beschließen, in den Krieg nach Isengart zu ziehen, um Sarumans Macht zu brechen. Währenddessen gelingt es Frodo und Sam, ihren Verfolger zu fangen: Gollum muß schwören, daß er sie sicher nach Mordor führt.

17. Neue Ziele
Gandalf, den alle für tot hielten, scheint mächtiger denn je. Die Ringgeister, berichtet er den Gefährten, haben nun die Gestalt geflügelter Rösser und es sei die Pflicht der Gemeinschaft, nach Edoras in den Krieg zu ziehen. Dort aber empfängt man sie voller Mißtrauen und zwingt sie, die Waffen abzulegen. König Theoden steht unter dem bösen Einfluß seines Beraters Schlangenzunge, und es braucht Gandalfs ganzes Geschick, Theoden aus seinem Wahn zu befreien.

18. Ein Heer bricht auf
Gandalf entlarvt Schlangenzunge als einen Verräter. Endlich findet König Theoden seinen alten Mut wieder und beschließt, sich am Kampf gegen Isengart zu beteiligen. Eowyn bleibt als Herrscherin in Edoras, während die übrigen mit einem Heer von 1000 Reitern in den Krieg gegen Saruman ziehen. Zur selben Zeit durchqueren Frodo, Sam und Gollum die Totensümpfe. Frodo spürt schon die Nähe Mordors, er fühlt sich erschöpft. Und in der Nacht belauscht Sam ein höchst merkwürdiges Selbstgespräch Gollums.

19. Kampf um die Hornburg
Als Theoden mit seinem Heer die Hornburg erreicht, muß er feststellen, daß übermächtige Orkheere das Gebirge beherrschen. In der Nacht kommt es zum Angriff, und schon bald scheint die Festung verloren. Auch für Frodo und Sam stehen die Dinge nicht gut: Gollum hat sie zum Tor von Morannon geführt, aber es erweistsich als unüberwindbar. An der Hornburg überschauen die Verbündeten die Verwüstung, und Mutlosigkeit überkommt sie. Schon beginnen die Orks sie zu verspotten. Da wagt Theoden mit der Reiterei einen plötzlichen Ausfall gegen die Feinde.

20. Nach Isengart
Nach der siegreichen Schlacht um die Hornburg ziehen die Heere unter Gandalfs Führung vereint nach Isengart, um mit Saruman abzurechnen. Auch ein seltsam lebendiger Wald aus Huorns und Ents ist mit ihnen. Sie durchqueren das Zauberer-Tal und schließlich erhebt sich Isengart vor ihnen. Doch jemand hat die Festung bereits zerstört. Viele hundert Meilen davon entfernt schlägt Gollum mit List in der Stimme einen neuen Weg nach Mordor vor. Frodo und Sam bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

21. Sarumans Stimme
Zur Überraschung aller treffen die Gefährten an den zerstörten Stadttoren Isengarts Merry und Pippin wieder. Die beiden haben den Kampf um die Festung miterlebt und berichten, daß sich drinnen nur noch zwei Überlebende befinden: Schlangenzunge und Saruman. Gandalf warnt die Freunde vor der Stimme des Zauberers, doch ihre Neugier ist stärker als alle Vorsicht. Kaum aber vernehmen sie Sarumans Stimme, werden ihre Sinne becirct und beinahe erliegen die Krieger seinem Zauber. Erst Theodens mächtiges Wort vermag es, den Bann zu brechen.

22. Eine Falle für die Hobbits
In der Nacht stiehlt Pippin aus Gandalfs Arm die magische Kugel Sarumans und wirft einen Blick hinein. Sofort gerät er in die Gewalt Saurons, sieht geflügelte Ungeheuer und schreckliche Dinge. Nur durch Glück kommt er mit heiler Haut davon. Nazguls erscheinen am Himmel, die Gefahr verdichtet sich. Deshalb beschließt Gandalf, unverzüglich nach Minas Tirith zu reiten. Inzwischen hat Gollum Frodo und Sam nach Cirith Ungol in eine feuchte, stinkende Höhle geführt, dem letzten offenen Weg ins Innere von Mordor. Plötzlich ist er verschwunden. Erst jetzt begreifen sie, daß sie in der Falle sitzen.

23. Der Feind vor der Stadt
Den ersten Angriff der Spinne Kankra haben Frodo und Sam noch abwehren können, außerhalb der Höhle aber sind sie ihr ausgeliefert. Dennoch gelingt es Sam, das scheußliche Wesen in die Flucht zu schlagen. Allein, es hilft nichts: Frodo liegt wie tot am Boden, und Sam muß nun den Ring an sich nehmen. Im Hause Denethors treffen Gandalf und Pippin eine düstere Untergangsstimmung an, und wirklich: überall um die Stadt zieht der Feind seine Reihen zusammen. Es heißt, ein feindliches Heer sei auf dem Fluß unterwegs.

24. Zum Tor der Toten
Aragorn erhält mit der Botschaft Galadriels den Stab seiner Königswürde. Ein Blick in den Elbenstein verrät ihm, daß das Schicksal von Mittelerde nun auch in seiner Hand liegt. Er ist jetzt fest entschlossen, auf den Pfaden der Toten zu ziehen. Aber Eowyns Bitte, mit ihm zu gehen, lehnt er ab - vielleicht fürchtet er ihre Liebe. In Cirith Ungol gelingt es Sam, Frodo aus den Händen der Orks zu befreien. Sie spüren, daß die Macht des Rings zunimmt, je näher sie dem Schicksalsberg kommen.

25. Die Verbündeten versammeln sich
Fürchterlich ist es auf den Pfaden der Toten, dunkel und unwirklich. Während Aragorn, der kommende König, das Heer der Schattenmenschen hinter sich sammelt, beschließt in Dunharg König Theoden, der belagerten Stadt Minas Tirith zu Hilfe zu kommen. Diesmal widersetzt sich Eowyn der Weisung, zu Hause zu bleiben: Als Krieger verkleidet, mischt sie sich unter das Heer und nimmt heimlich Merry unter ihrem Mantel mit. Aber vielleicht ist alles zu spät: Nazguls greifen die Stadt an.

26. Feuer in der Stadt
Denethor, Truchsess von Minas Tirith, hat seine Stadt schon aufgegeben. In dumpfer Melancholie brütet er vor sich hin, unfähig, Befehle zu erteilen. Als Faramir, sein Sohn, schwer verwundet vom Feld getragen wird, versinkt sein Geist endgültig in tiefer Umnachtung - Minas Tirith befindet sich in einer aussichtslosen Lage. Auch Frodo und Sam verlassen die Kräfte. Den Schicksalsberg vor Augen, schleppen sie sich durch die Wüstenei Mordors.

27. Der Tod des Königs
Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern beginnt. Nazguls stürzen vom Himmel, anstürmende Orks bringen das Stadttor zum Bersten. Als König Theoden sein Heer mit nie gekannter Kühnheit in die Schlacht führt, stürzt der Herr der Nazgul herab und erdrückt den König. Aber Eowyn tötet den Nazgul, und das Glück wendet sich: Die Feinde weichen zurück. Auf Schiffen trifft das Heer Aragorns ein, und Angst erfüllt die Feinde. Rasch wird die Schlacht zugunsten der Verbündeten entschieden.

28. Ein Köder für Mordor
Unter Aragorns Händen zeigt das sonst wirkungslose Königskraut auf einmal Wirkung. Merry, Faramir und Eowyn werden von ihren Verletzungen geheilt. Nun wissen die Leute, daß der König gekommen ist. Aber es besteht wenig Grund zur Freude, denn die Lage ist militärisch weiterhin aussichtslos, und Gandalf erklärt, ihre einzige Chance sei die, sich selbst als Köder für Sauron zu geben, damit Frodo und Sam unbehelligt ihre Mission zu Ende führen können. Er weiß nicht, daß beide am Ende ihrer Kräfte sind und wie besinnungslos den Hang des Schicksalsberges hinauftaumeln.

29. Am Schicksalsberg
Am Tor von Morannon überbringt ein Bote Saurons die Kleidungsstücke der angeblich getöteten Frodo und Sam. Als ihn Gandalf für seine freche Rede maßregelt, greifen die Feinde mit vielfacher Übermacht an. Im selben Moment aber erreicht Frodo die Schicksalsklüfte. Noch einmal wird er schwach und streift den Ring über. Doch Sauron weiß nun, daß er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Verzweifelt ruft er die Nazgul zum Baraddur. Bevor sie eintreffen können aber erfüllt Gollum Frodos Mission.

30. Zu guter Letzt
Im Moment, da der Ring vernichtet ist, versinkt Mordor im Chaos, geht die Welt Saurons in Flammen auf. Die Verbündeten haben gesiegt. Endlich kann Aragorn seine Königschaft antreten. Das Volk von Minas Tirith empfängt die Gefährten mit Jubel. Und selbst Eowyn findet Ruhe: Sie verliebt sich in Faramir, den neuen Truchsess von Gondor. Ein Zeitalter geht zu Ende. Viele böse, aber auch viele freundliche Wesen verlassen nun Mittelerde und es beginnt eine Zeit der Abschiede. Doch immerhin besteht Aussicht auf Frieden. Auf dem Rückweg ins Auenland treffen die Hobbits einen alten Freund.

"[...] Hörspielautor Peter Steinbach übernahm die Bearbeitung und nahm sich ebenso wie Jackson in seiner Verfilmung Freiheiten in der Chronologie heraus: So erfahren wir eher als im Buch, wie der Ring von Gollum zu Bilbo gelangte. Was uns ganz nebenbei schön frühzeitig mit dieser zentralen Figur des finsteren Fischfressers bekannt macht, dessen Verkörperung durch Dietmar Mues zu einer der Glanzleistungen des Stückes gehört. Wie überhaupt die Besetzung aus der crème de la crème des deutschen Hörspiels besteht: Edgar Hoppe, Rufus Beck, Hans Peter Hallwachs und Matthias Ponnier, Klaus Herm und viele, viele andere erwecken die Figuren zum Leben, geben ihnen Gestalt und sogar Gesicht. Steinbachs Bearbeitung gelingt das schier Unmögliche: Die Erschaffung Mittelerdes im akustischen Raum, in dem man mit den Figuren mitfühlt, sich mit ihnen vor Orks und Schwarzen Reitern fürchtet, mit Frodo und seinen Freunden kämpft und leidet und am Ende triumphiert.

So entsteht unter der Regie von Bernd Lau wirklich ein Film im Kopf, dem man ebenso gebannt folgt wie dem Kinofilm, von dem damals ja noch keine Rede sein konnte. Dafür sorgte neben dem international renommierten Geräuschemacher Mel Kutby vor allem Komponist Peter Zwetkoff. Seine Musik ist mehr als Hintergrund des Geschehens. So versah er jede der zentralen Figuren und Schauplätze mit einem eigenen Thema; auch der Ring bekam eins: ein glockenhelles Klingeln.

Die Länge von über 750 Minuten erlaubte es den Machern zudem, das Epos vollständig in das Medium Radio zu übertragen; also darf der Hörer (und Fan) auch jene Episoden erleben, die Peter Jackson aus Zeit- und Geldgründen weglassen musste: so die mit Tom Bombadil im Alten Wald.

[...] "Der Herr der Ringe" bietet perfekte Unterhaltung für lange Winterabende und ist zugleich Dokument einer Radio- und Hörspielkultur, um die uns andere Länder zu Recht beneiden. [...]" (Lutz Gräfe, Planet Movie)
Sprecher:Edith Heerdegen (Esther)
Dieter Borsche (Joos)
Gerhard Becker (Max)
Daten zu John Ronald Reuel Tolkien:geboren: 03.01.1892
gestorben: 02.09.1973
Vita: John Ronald Reuel Tolkien, CBE [dʒɒn ˈɹɒnld ˈɹuːəl ˈtɒlkiːn] (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein, Oranje-Freistaat; † 2. September 1973 in Bournemouth, England) war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und begründete die moderne Fantasy-Literatur. Tolkien, später Professor für englische Sprache an der Universität Oxford, hatte seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum unter dem Titel Das Silmarillion erschien. Sowohl Der Herr der Ringe als auch das erfolgreiche Kinderbuch Der Hobbit (1937) spielen in dieser von Tolkien erfundenen Welt. Auch einige seiner sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträge wie der Essay Beowulf: The Monsters and the Critics (1936) gelten als wegweisend.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 07.01.1992
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 14 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Jean-Claude Danaud
produziert in: 1987
produziert von: SRF
Laufzeit: 75 Minuten
Regie: Mario Hindermann
Übersetzer: Lore Kornell
Inhalt: Eine vor Jahrzehnten berühmte Diva lebt mit ihrem Diener und einstigen Verehrer zurückgezogen in einem baufälligen Haus auf einem Felsen am Meer. Verzweifelt klammert sie sich an ihre Vergangenheit und kämpft gegen die Umwelt zerstörenden Einflüsse der Neuzeit, verkörpert in der Figur des baulüsternen Maklers. Dieser spekuliert auf den Felsen, das einzige noch nicht mit Hotels und Ferien-Apartements überbaute Grundstück an der ganzen Küste.

Das ungleiche Duell - gefühlsträchtige, phantasieverklärte Erinnerungen hier, gegen handfeste materielle Interessen dort - steigert sich zu einer furiosen Groteske, die am Schluss nur Verlierer zurücklässt.
Sprecher:Dietmar Schönherr (Konrad Flesch)
Wolfgang Stendar (Paul Landart)
Dinah Hinz (Frau Thoma)
Hans-Dieter Zeidler (Dr. Ammann)
Peter Kner (Albert Jost)
Klaus Henner Russius (Dr. Braschler)
Horst Warning (Herr Christen)
Hans Jedlitschka (zwei Männer vom Werkschutz)
Mario Hindermann (zwei Männer vom Werkschutz)
letzte Bearbeitung: YaGru (Y)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 15 von insgesamt 47
Titel:
Autor: James Fairfax
produziert in: 1976
produziert von: Rundfunk der DDR
Laufzeit: 36 Minuten
Genre: Krimi
Regie: Harald Koerner
Komponist: Werner Pauli
Übersetzer: Clemens Badenberg
Inhalt: Richter Latimer zeichnet sich durch eine besonders strenge Rechtsprechung aus, um dem "drohenden Sittenverfall" entgegenzuwirken. Schließlich hat er seine Erfahrungen: seine Frau hatte ihn vor der Scheidung betrogen, der Sohn Keith wurde wegen eines Rauschgiftdelikts straffällig. Als Keith verdächtigt wird, bei der Flucht nach einem Einbruch in einer Apotheke einen Polizisten überfahren zu haben, setzt Richter Latimer alles daran, seinen Sohn zu finden, um ihm beistehen zu können. Er geht dabei Wege, die er sich als Richter eigentlich nicht erlauben darf. Doch als Keith schließlich gefunden ist, weigert er sich, überhaupt eine Aussage zu machen. Vater und Sohn bekommen die Kälte eines strengen Ermittlungsverfahrens zu spüren, in dem Keith lieber schweigt, als sich vor der drohenden Verurteilung zu retten. Was hat er zu verbergen?
Erstsendung: 16.12.1980
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 16 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Heinrich von Kleist
produziert in: 2005
produziert von: Autorenproduktion
Genre: Komödie
Regie: Thomas Köhler
Komponist: Christoph Korn
Inhalt: Dorfrichter Adam - übel zugerichtet - muss Gerichtstag halten: Ein Krug wurde des Nachts zerbrochen, in der Kammer einer Jungfer. Ihr " ... guter Name lag in diesem Topfe, und vor aller Welt mit ihm ward er zerstoßen ..." Den Krugzertrümmerer gilt es nun herauszufinden. Doch der durchtriebene Übeltäter ist der Richter selbst, und der muss nun, obwohl er die Wahrheit kennt, in einem Prozess herausfinden, welcher stürmische Fensterkletterer auf seinen Balzgängen bei der jungen Eve eingestiegen ist und, aufgeschreckt von den empörten Reaktionen der Maid und durch das Nahen der Mutter, im Fliehen den prächtigen Krug mit den Historiendarstellungen zerbrochen hat.

Richter Adam, in wichtiger Position und würdigem Alter, steht doppelt unter Druck: Gerichtsrat Walter ist auf Inspektionsreise. Er will die Verhandlung verfolgen und sich einer tadellosen Rechtspflege vergewissern. Glücklicherweise verdächtigt Frau Marthe Rull, Eves Mutter, Ruprecht, den die Tochter zu ihrem Missfallen auserkoren hat.

Der Gerichtsschreiber Licht, der sich auch schon vorstellen kann, auf dem Richterstuhl Platz zu nehmen, erschwert die knifflige Aufgabe, in einem Prozess rechtskräftig eine dienliche Wahrheit zu installieren, welche die eigentliche Wahrheit verdeckt. Aber für Adam wird die Affäre zum späten Frühling mit Abgang.



Das im Blankvers gehaltene Meisterwerk verdankt seine Entstehung dem Kupferstich "la cruche cassée" von Le Veau. Das Bild im Zimmer von Heinrich Zschokke in Bern löste 1802 einen literarischen Wettstreit zwischen Kleist, Zschokke und Ludwig Wieland aus. 1803 diktierte Kleist die ersten drei Szenen des Einakters dem Freund Ernst von Pfuel, um sein Talent für Komik zu beweisen. 1806 vollendet, wurde das Lustspiel 1808 von Goethe in Weimar uraufgeführt, wo es skandalös scheiterte. Johann Daniel Falk erinnert sich: "Kleist war wütend, als er erfuhr, daß das Stück so durchgefallen war. Er wollte Goethen fordern, sich mit ihm schießen usw. Man hatte ihm glaublich gemacht, Goethe habe absichtlich das Stück zu 3 Akten ausgesponnen und es dadurch zum Fallen gebracht."
Daten zu Heinrich von Kleist:vollständiger Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist
geboren: 18.10.1777
gestorben: 21.11.1811
Vita: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (* 18. Oktober, nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober 1777 in Frankfurt (Oder); † 21. November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee (Berlin)) war ein deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit […] jenseits der etablierten Lager“ und der Literaturepochen der Weimarer Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 17 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Carl Zuckmayer
produziert in: 1960
produziert von: RB
Regie: Robert Bichler
Bearbeitung: Bruno Felix
Inhalt: Im Spätjahr 1941, kurz vor dem Eintritt Amerikas in den Krieg ist die Handlung um General Harras, "des Teufels General", angesiedelt. Das Stück entstand fast zeitgleich mit den Ereignissen, die es dokumentiert, den Ereignissen um den schneidigen Fliegergeneral Udet, der Harras Pate stand. Zuckmayer schrieb es im amerikanischen Exil und brachte es bereits 1946 im Züricher Schauspielhaus zur Uraufführung.

Kritiker werfen dem Stück die ungenierte Kraftmeierei, das Schwadronieren der Hauptfigur vor, die einer Glorifizierung eines Generals der Naziregierung gleichkomme und das fragwürdige Mitläufertum dieser Figur zu wenig darstelle. Des Teufels General, der zwischen Regime und Widerstand scheinbar unentschieden schwankt, Schwadroneur und Frauenheld, liebevoller Sohn und letztlich apolitische Kraftnatur, bleibt jedoch, was er immer war und sein wollte: der schneidige Flieger, der den Himmel bezwingt. Dass Figuren der Zeitgeschichte, wie etwa der Fliegergeneral Udet, ein seltsames Faszinosum haben, zeigt die Figur des Intendanten und Schauspielers Gustaf Gründgens ebenso wie die des Dirigenten und Staatsrats Wilhelm Furtwängler, dessen Leben derzeit von Istvan Szabo in einer internationalen Koproduktion verfilmt wird.
Daten zu Carl Zuckmayer:geboren: 27.12.1896
gestorben: 18.01.1977
Vita: Carl Zuckmayer (* 27. Dezember 1896 in Nackenheim, Rheinhessen; † 18. Januar 1977 in Visp, Schweiz, Grab in Saas-Fee) war ein deutscher Schriftsteller.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 18 von insgesamt 47
Titel:
Autor: John Mortimer
produziert in: 1975
produziert von: SDR
Laufzeit: 50 Minuten
Regie: Gert Westphal
Inhalt: Drei Männer, Angehörige einer revolutionären, anarchistischen Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Monarchen des Landes umzubringen, kommen zusammen, um das Vorgehen zu besprechen, wie der König - heute beim Erntedankfest - umgebracht werden soll. Da eröffnet Sebastian, der Führer, seinen Komplizen Emile und Benno, daß einer unter ihnen ein Polizeispitzel sei. Wer ist es? Jeder versucht nun zu beweisen, daß er es nicht sein kann. Die gegenseitigen Verdächtigungen, die Rechtfertigungsversuche jedes Einzelnen steigern die Spannung, bis sich herausstellt, wer wer ist. Wobei der Verräter ein so geschicktes Spiel treibt, daß seine beiden Opfer rettungslos verloren sind.
Sprecher:Dieter Eppler (Donald Ross)
Wolfgang Reinsch (Premierminister)
Margarete Salbach (Seine Frau)
Anfried Krämer (Verteidigungsminister)
Hans Timerding (Gesundheitsminister)
Renate Clair (Sekretärin)
Berthold Toetzke (Computer)
Aart Veder (Estafan Zett)
Klaus Langer (Sprecher)
Daten zu John Mortimer:vollständiger Name: John Clifford Mortimer
geboren: 21.04.1923
gestorben: 16.01.2009
Vita: John Mortimer wurde 1923 geboren. Bekannt wurde er durch zahlreiche Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Erstsendung: 23.10.1974
Datenquelle(n): ORF
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 19 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Conrad Ferdinand Meyer
produziert in: 1975
produziert von: SWF; Jugoslawischer Rundfunk-Studio Zagreb
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Thomas Köhler
Bearbeitung: Hermann Motschach
Komponist: Peter Zwetkoff
Inhalt: Ein Kurier des Königs kehrt in einer regnerischen Nacht in einer Burg ein. Er erzählt, wie er in der Bartholomäusnacht gegen die Hugenotten gekämpft hat. Im Wohnraum wird er auf das Bild der toten Frau des Hausherrs aufmerksam. Ihm kommt jedoch nicht nur die Frau bekannt vor, sondern auch das Haus und das Wappen. Da erinnert er sich, wie er damals in diesem Haus die Frau auf dem Bild zu Tode gefoltert hat und bekommt es mit der Angst zu tun...
Sprecher:Benno Meyer-Wehlack (Rolf)
Irena Vrkljan (Vesna)
Wiebke Gröndahl (Nada)
Michael Thomas (Marko)
Lu Säuberlich (Mutter)
Daten zu Conrad Ferdinand Meyer:geboren: 11.10.1825
gestorben: 28.11.1898
Vita: Conrad Ferdinand Meyer (* 11. Oktober 1825 in Zürich; † 28. November 1898 in Kilchberg bei Zürich) war ein Schweizer Dichter des Realismus, der (insbesondere historische) Novellen, Romane und lyrische Gedichte geschaffen hat. Er gehört mit Gottfried Keller und Jeremias Gotthelf zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts.

Diese Informationen zum Autor/der Autorin stammen ganz oder teilweise aus der Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Treffer 20 von insgesamt 47
Titel:
Autor: Barbara Frischmuth
produziert in: 1969
produziert von: SDR
Laufzeit: 57 Minuten
Regie: Dieter Munck
Inhalt: Die Mauskoth und die Kuttlerin sind zwei alte Frauen aus einem Wiener Mietshaus, in dem seltsame Dinge vor sich gehen. Sie zeigen das Wienerische und volkstümliche Brauchgut überhaupt als gar nicht so gemütlich und urwüchsig, wie es in den Spielarten der Heimatpoesie und sentimentaler Verklärung dargestellt wird, sondern eher böse und abgründig: eine Bastion, in der sich Aberglaube und Dummheit verschanzt haben.
Sprecher:Claus Biederstaedt (Velten)
Ursula Langrock (Dr. Gorvin)
Siegmar Schneider (Direktor Dürr)
Ilona Wiedem (Ute)
Christine Born (Martin)
Franz Kutschera (Innenminster)
Daten zu Barbara Frischmuth:geboren: 05.07.1941
Vita: Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee, wuchs in der Steiermark auf. Sie studierte in Graz Türkisch und Ungarisch, anschließend Orientalistik in der Türkei, in Ungarn und in Wien. Seit 1967 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Es entstanden zahlreiche Romane, Übersetzungen, Hörspielbearbeitungen und Hörspiele. 1998 veröffentlichte sie den Roman "Die Schrift des Freundes".
Hompepage o.ä.: http://barbarafrischmuth.at/
Erstsendung: 14.07.1970
Datenquelle(n): dra
letzte Bearbeitung: YaGru (X)Hinweise/Ergänzungen zu diesem Eintrag
Gehe zur Seite:     
Abfragedauer: 0,6788 Microsekunden.
          Übersicht:
(gestern)  (heute im Radio)  (28.03.2019)  (29.03.2019)  (30.03.2019)  (31.03.2019)  (01.04.2019)  (02.04.2019)  
(Statistiken zu Auszeichnungen)
Scriptversion 9.4.0 vom 07.06.2018
1553654365
  • Veröffentlicht
    11. Januar 2015
  • Seitenaufrufe
    1.683.280
Top